Kantone BL und BS
Fundorte > Basel-Land, Baselstadt
Vorkommen in den beiden Basler Kantonen
Bezirke Arlesheim, Basel, Laufen, Liestal, Waldenburg
Bezirke Arlesheim, Basel, Laufen, Liestal, Waldenburg
Bild: Zeglingen, ehem. Gipsgrube Weissbrunn. Gips 10 mm
Die Koordinaten sind mit der Karte von Swisstopo verlinkt.
78 Beschreibungen
LNr | 003. |
Fundort | BL / Bretzwil, Deigsberg, Dürrenberg, Edlisberg, Egg, First, Hollen, Lauwil, Liedertswil, Meltingen, Ober Hauenstein, Oberdorf, Titterten, Trummeten, Waldenburg, Wintenberg, Zullwil |
Region | Baselland |
Koordinaten, ca. | 0 |
Literatur | - Merki, Paul; Eclogae Geologicae Helvetiae, Band (Jahr): 54 (1961) Heft 1; Seite 138 - 227; Der Obere Muschelkalk im östlichen Schweizer Jura |
Bemerkungen | Profile nach Merki: Profil 4: Meltingen 2'611’400 / 1'248’550 (verlassener Steinbruch): - Trigonodusdolomit, 12,70 m aufgeschlossen. - Plattenkalk. 2,20 m aufgeschlossen. - Nicht durchgehend aufgeschlossen, ist darunter die Schichtfolge bis zum mittleren Trochitenkalk zu beobachten. Profil 5: Zullwil 2'612’500 / 1'248’775 (Steinbruch): - Lettenkohle, 2,60 m aufgeschlossen - Trigonodusdolomit, Gesamtmächtigkeit 20,00 m. - Plattenkalk, Gesamtmächtigkeit 21,90 m. - Trochitenkalk. 3,50 m aufgeschlossen. Profil 6: Hollen, S Bretzwil 2'615’950 / 1'249’050 (Strassenbord): - Plattenkalk, 3,30 m aufgeschlossen. - Trochitenkalk, 21,90 m aufgeschlossen. Profil 7: First, N Lauwil 2'617’875 / 1'249’100 (Steinbruch): - Plattenkalk, 7,70 m aufgeschlossen. - Trochitenkalk, 22,70 m aufgeschlossen. Profil 8: Deigsberg, E Lauwil 2'618’475 / 1'248’975 (verlassene Grube): - Basale Schichten des Gipskeupers. - Lettenkohle, Gesamtmächtigkeit 4,50 m. - Trigonodusdolomit, 17,45 m aufgeschlossen. Profil 9: Egg, S Titterten 2'620’700 / 1'249’625 (Grube): - Trigonodusdolomit, 17,80 m aufgeschlossen. - Plattenkalk, 1,50 m aufgeschlossen. Profil 10: S Liedertswil 2'620’975 / 1'248’525 (Bachtobel): - Plattenkalk, 17,90 m aufgeschlossen - Trochitenkalk, Gesamtmächtigkeit 22,70 m - Anhydritdolomit, 1,10 m aufgeschlossen. Profil 11: Wintenberg, W Oberdorf 2'622’525 / 1'249’025 (Strassenbord): - Plattenkalk, 16.80 m aufgeschlossen. - Trochitenkalk, 22,10 m aufgeschlossen. Profil 12: Trummeten, W Oberdorf 2'622’850 / 1'249’500 (Baugrube) - Basale Schichten des Gipskeupers. - Lettenkohle, Gesamtmächtigkeit 3,60 m. - Trigonodusdolomit, 0,80 m aufgeschlossen. Profil 13: Edlisberg, Waldenburg 2'623’525 / 1'248’450 (verlassener Steinbruch): - Plattenkalk, 4,55 m aufgeschlossen. Profil 14: Edlisberg, Waldenburg 623.750 / 248.650 (verlassene Gipsgrube): - Trochitenkalk, 4,40 m aufgeschlossen. - Anhydritdolomit, Gesamtmächtigkeit 10,10 m Hauptanhydritgruppe, ca. 10 m aufgeschlossen. In der verlassenen Gipsgrube E Bad Waldenburg (Profil 14) folgt über fein gebänderten Gipsbänken der Hauptanhydritgruppe ca. 1 m fetter, bituminöser, schwarzer Ton. Im Hangenden setzt dann der 10 m mächtige Anhydritdolomit mit dünn gebankten, tonigen Dolomiten ein. Gegen oben nimmt der Tongehalt ab, während sich Rauhwackebänder und vereinzelte Gipslinsen einschalten. Im mittleren Abschnitt der Serie sind die für den Anhydritdolomit charakteristischen, dunkelbraunen bis schwarzen, gebänderten Silexlagen zu beobachten. Über dem Silexhorizont folgen zunächst 3 m dick gebankte, mittelkörnige, beige Dolomite, in denen eine Lage mit Schalenresten einer arten- und individuenarmen Zwergfauna beobachtet werden konnte. Profil 15: W Dürrenberg, Ober Hauenstein 623.300 / 245.500 (Bachrunse): - Lettenkohle, 3,40 m aufgeschlossen. - Trigonodusdolomit, Gesamtmächtigkeit 19.40 m. - Plattenkalk, Gesamtmächtigkeit 16,00 m. - Trochitenkalk, 24,00 m aufgeschlossen. Plattenkalk: Silexkonkretionen, wie wir sie aus dem Plattenkalk des Weissenstein-Gebietes vorkommen, sind in den entsprechenden Schichten im Raume Meltingen-Waldenburg nur vereinzelt anzutreffen. Trigonodusdolomit: die Untergrenze des Trigonodusdolomits, markiert durch den Einsatz des für diese Formation typischen, undeutlich und höckerig gebankten Dolomits mit den Calcitdrusen, ist eine reine Faziesgrenze und kann nur über kurze Distanzen als synchron angesehen werden. Die Mächtigkeit der Serie beträgt im Gebiet Meltingen-Waldenburg und am Ober Hauenstein 19-21 m. Die obersten 3-5 m des Trigonodusdolomits setzen sich aus beigen, gut gebankten Dolomiten zusammen, die massenhaft gebänderte, graue Silexlagen enthalten. Dieser Horizont mit den Silexbändern stellt ein zuverlässiges Leitniveau dar, das im obersten Trigonodusdolomit des Faltenjura vom Weissenstein bis zur Staffelegg verfolgt werden kann. |
Mineralien | - Silex: |
LNr | 004. |
Fundort | BL / Allschwil, Rothaus, Schweizerhalle (Bohrung) |
Region | Bezirk Arlesheim / Gemeinde Allschwil |
Koordinaten, ca. | 2'616’980 / 1'264’940 |
Literatur | - Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 297-300 |
Bemerkungen | Das Steinsalz der Nordschweiz wurde am 16. Juli 1835 beim Rothaus, östlich von Basel in einer Tiefe von 126 m und einer Mächtigkeit von 10 m erbohrt. In der Salzzone von Basel bis Zurzach sind auf Schweizergebiet bis heute (1919) 56 Bohrungen in einer Gesamtlänge von 10’500 m ausgeführt worden, von denen 43 das Salz in Tiefen von 80-463 m angefahren haben, während 13 erfolglos waren. Diese Bohrungen haben festgestellt, dass sich das Steinsalz der Anhydritgruppe auf der ganzen 150 km langen Strecke von Donaueschingen über Zurzach, Rheinfelden, Schweizerhalle bis Pruntrut überall 60-70 m unter der unteren Grenze des Hauptmuschelkalkes befindet. Da die Entwicklung der das Salz Überlagernden Sedimente ebenso wie deren Tektonik vom Randen im Kt. Schaffhausen bis Basel hinlänglich bekannt sind, kann für jede auf dieser Strecke auszuführende Bohrung mit genügender Sicherheit und Genauigkeit angegeben werden, in welcher Tiefe sich das zu suchende Salzlager befinden muss. Spuren von Erdöl. Innerhalb des ca. 15 m mächtigen Süsswasserkalkes (297,00-311,7 m) zeigten sich in mehreren Horizonten, nämlich bei - 302,80-303,90 - 305,05-305,15 und 305,70-306,00 m, Imprägnationen eines schwarzen Bitumens, das nach Art von dickem Erdöl oder Asphalt fleckenartig die cavernösen blendendweissen Sässwasserkalke durchzieht, häufig in der Nähe der Planorben sich ansammelnd. Etwa 10 kg dieses bitumenführenden Kalkes wurden in der Prüfungsanstalt für Brennstoffe in Zürich untersucht. Der auf Erbsengrösse zerschlagene Kalk wurde längere Zeit mit kaltem Aether behandelt, so dass er vollständig bitumenfrei wurde; die dabei erzielte Ausbeute an Bitumen beträgt 0,35 Gewichtsprozente. Das Bitumen ist bei Zimmertemperatur kaum fliessbar. Das Bitumen ist eine mit den Asphalten von Trinidad, Val de Travers etc. vergleichbare Substanz. |
Mineralien | - Asphalt: - Erdöl: - Salz: |
LNr | 008. |
Fundort | BL / Muttenz, Salinen |
Region | Bezirk Arlesheim / Gemeinde Muttenz |
Koordinaten, ca. | 0 |
Literatur | / |
Bemerkungen | Beim Roten Haus in Muttenz begann mit der Bohrung vom 30. Mai 1836 die Erfolgsgeschichte der Salzgewinnung in der Nordwestschweiz. In einer Tiefe von 107 m stiess man im triassischen Muschelkalk auf die erhoffte Salzschicht mit einer Mächtigkeit von 60 Meter. In den Folgejahren fanden gegen Osten weitere erfolgreiche Bohrungen statt, was zur Gründung weiterer Salinen führte. Diese konkurrenzierten sich, bis sie sich 1874 zu den Vereinigten Schweizerischen Rheinsalinen AG zusammenschlossen (Riburg, Rheinfelden und Kaiseraugst). 1909 fusionierten die Aargauer Salinen mit der Saline Schweizerhalle zur heutigen Schweizerischen Rheinsaline. Heute (2023) werden aus 25 Bohrlöchern (bei Wartenberg, Sulz und Grosszinggibrunn) ca. 900 Tonnen Salz abgebaut und für die Industrie, Haushalte und Landwirtschaft aufbereitet. |
Mineralien | - Anhydrit: in den Salzlagerstätten. - Gips: als Ablagerungen an Wänden von auf Rohren und Balken. - Halit: meist nur in pulveriger Form. Grössere Salzkristalle direkt aus der Salzschicht sind auf Grund der Abbauweise nicht möglich. Kristalle bilden sich vereinzelt auch in den Salzlagerhallen. |
LNr | 010. |
Fundort | BL / Münchenstein, Birs (Fluss) |
Region | Bezirk Arlesheim / Gemeinde Münchenstein |
Koordinaten, ca. | 0 |
Literatur | / |
Bemerkungen | Beim Fund von kleinen Goldaggregaten aus der Birs im Jahre 1774 handelt es sich um einen Einzelfall. Die Aggregate erreichen ein geschätztes Gewicht von ca. 0.8 Gramm. Bis jetzt sind keine weiteren Vorkommen von Goldaggregaten aus der Juragegend bekannt. Die Stufe wird heute im Naturhistorischen Museum in Basel aufbewahrt. Goldflitterchen wurden ebenfalls in der Baugrube der Schleusenkammer beim Kraftwerk Birsfelden gefunden. Wegen Uferverbauungen bestehen heute im Raum Basel kaum noch Möglichkeiten Rheingold zu waschen. Die Flitterchen werden durch den langen Transportweg immer mehr abgerieben und schwinden bis an das Rheinknie auf winzige 0.5 mm. |
Mineralien | - Gold, gediegen: winziges Aggregat von weniger als 1 g Gewicht. |
LNr | 014. |
Fundort | BL / Pfeffingen, Bielgraben, Obere Klus |
Region | Bezirk Arlesheim / Gemeinde Pfeffingen |
Koordinaten, ca. | 0 |
Literatur | / |
Bemerkungen | Eine um 1848 im NHM Basel eingelagerte Stufe zeigt eine ca. 5 cm grosse, mit Quarzkristallen belegte Platte mit der Fundortbezeichnung: Pfeffingen, gegen die obere Klus. Im Graben unterhalb dieser Lokalität tritt auf kurze Distanz der Oxford-Mergel zu Tage. Der Fund dürfte aus diesem Bereich stammen. Gleichartige Quarzvorkommen im Oxford-Mergel sind bereits von anderen Stellen beschrieben worden (Nuglar, Grellingen, Beinwil, etc.). |
Mineralien | - Quarz: |
LNr | 015. |
Fundort | BS / Basel, Bettingen, Riehen |
Region | Bezirk Basel / Gemeinde Basel |
Koordinaten, ca. | 0 |
Literatur | - Kenngott, A. (1866): Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten |
Bemerkungen | Die geologischen Begebenheiten des ganzen Kanton Basel-Stadt lassen kaum auf grössere Vorkommen von Mineralien hoffen. Mineralienarmer Terassenschotter liegt entlang des Rheins sowie der Wiese bis nach Riehen. In den höheren Lagen wird dieser durch Löss und Lösslehm abgelöst und erst im Gebiet Bettingen erscheinen Trigonodusdolomit (Buechholz, Im Kaiser und In der Stellien) und Hauptmuschelkalk. Überall wo Trigonodusdolomit ansteht, sind Hornsteine oder Chalcedonknollen zu beobachten. Calcit und feinkristalliner gesteinsbildender Quarz in Form von Chalcedon und Silex sind dann auch die wenigen nennenswerten Mineralien. Auf die mannigfaltig vorkommenden Rheingerölle verschiedenster Herkunft und Beschaffenheit wird hier, mit einer Ausnahme (Amethyst, Kleinhüningen), nicht weiter eingegangen. Beim Bau der Johanniter- und der Wettsteinbrücke sind einige recht attraktive Pyritstufen geborgen worden. Die näheren Umstände der Funde sind allerdings nicht dokumentiert. |
Mineralien | - Amethyst: der Fund stammt aus einer Baugrube in Kleinhüningen. Der 11 cm grosse Geröllbrocken, welcher bei Aushubarbeiten in Kleinhüningen zum Vorschein kam, dürfte aus Geschiebe aus den Vogesen oder dem Schwarzwald stammen. Die Hohlräume präsentieren schön auskristallisierte amethystfarbige Kristalle. - Brushit: als sekundäre Bildung auf Knochen, festgestellt bei Ausgrabungen im Basler Münster. - Chalcedon: vereinzelt sind weissbläuliche Chalcedonbrocken bis Kopfgrösse gefunden worden, so zum Beispiel im ehemaligen Steinbruch "im Kaiser" oberhalb des Zollhauses bei Bettingen (2'617'546 / 1'268'763, 470 m ü. M.). Wegen der kraftlosen Farbe eignet sich das Material kaum als Schleifware. Weitere Chalcedonfunde sind aus dem Horngraben, vom Schafrain (beide Bettingen) sowie aus der Mergelgrube im Hörnliwald (Riehen) bestätigt. Erwähnt wird zudem auch die rote Chalcedonvarietät Karneol. Funde sind heute im stark überwucherten Gebiet eine Ausnahme. - Gips: Kenngott, A. (1866) führt in "Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten" zu Gips von Basel sternförmige oder unregelmässige Gruppen grauer durchscheinender blättrigstrahliger Kristalloide, eingewachsen in hellgrauem Gipston auf. - Gold: in Form von kleinen Flitterchen, ursprünglich ausgewaschen aus goldhaltigen Gesteinsschichten der Rheinzuflüsse. Der lange Transportweg lässt die ohnehin schon kleinen Goldklümpchen noch kleiner werden, so, dass bei Basel nur noch winzige Körnchen und Flitterchen, welche von blossem Auge im ungewaschenen Sand kaum feststellbar sind, gewaschen werden können. - Karneol: - Pyrit: aus zahlreichen kugelförmigen Pyritaggregaten aufgebaute Stufen ohne deutlich erkennbare Kristallformen. Die folgend abgebildeten Pyritstufen stammen aus dem Baugrubenmaterial der Johanniter- und der Wettsteinbrücke. - Quarz: winzige, weisse bis wasserklare Kriställchen belegen rasenartig die Riss- und Spaltflächen der Chalcedonknollen. |
LNr | 017. |
Fundort | BS / Basel (Waschgold) |
Region | Bezirk Basel / Gemeinde Basel |
Koordinaten, ca. | 0 |
Literatur | / |
Bemerkungen | Aus dem Rhein, diverse Stellen. |
Mineralien | - Waschgold: |
LNr | 038. |
Fundort | BL / Giebenach |
Region | Bezirk Liestal / Gemeinde Giebenach |
Koordinaten, ca. | 0 |
Literatur | / |
Bemerkungen | Pyrit und Markasit in kugeliger Ausbildung oder als unförmige Aggregate sind aus der Umgebung von Giebenach bekannt geworden, so z.B. aus dem Opalinuston beim Bau der Autobahn und aus dem Aushubmaterial beim Häuserbau. Der von Olsberg herkommende Violenbach führt in seinen Gesteinen sporadisch Goldflitterchen bis max. 1.5 mm Grösse mit. |
Mineralien | - Markasit: kugelig bis 30 mm. - Pyrit: kugelig bis 30 mm. - Waschgold: Flitterchen bis max. 1.5 mm Grösse. |
LNr | 056. |
Fundort | BL / Seltisberg, Galmshübel, Brunnhof, Riedbächli, Weid, Sonnhalde |
Region | Bezirk Liestal / Gemeinde Seltisberg |
Koordinaten, ca. | 0 |
Literatur | - von Huene, F. (1900): Geologische Beschreibung der Gegend von Liestal im Schweizer Tafeljura; Verh. der NFG Basel, 1900, Band 12, S. 295-371 |
Bemerkungen | Huene, F. (1900): Auf der Passhöhe zwischen Weid und vorderer Sonnhalde (445 m) befinden sich alte Lettengruben, in denen nach Aussage der Bauern früher, als sie noch in Betrieb waren, verkieste Ammoniten gefunden wurden. Es sind wohl die Lamberti-Schichten (Callovien, Ifenthal-Formation), denn in einem wenig tieferen Niveau nur einige Schritte von da fand ich (von Huene) einmal bei günstiger Gelegenheit zahlreiche Fossilien der Athleta- und Macrocephalus-Schichten. Von Höhenkurve 450 bis 490 stehen dunkle Tone an, in denen nach oben sich häufende grosse Chailles enthalten sind. Diese Informationen könnte eine Erklärung für den Quarzfund in einer Septarie aus dem Riedbächli sein. Das NHM Basel besitzt eine ca. 5 cm breite Quarzstufe mit folgendem Vermerk: "Quarz, Calcit in Septarie, Riedbächli bei Seltisberg". Beidseits des Riedbächlis ist auf mehreren Abschnitten in höheren Lagen das Callovien (Ifenthal-Formation) und das Oxfordien (Bärschwil-Formation mit) vorhanden. Das Callovien ist mehrfach, z. B. Im Bachriss beim Brunnhof aufgeschlossen. Von hier an aufwärts bis zur Spitze (521 m) folgen die hellen Kalke der unteren Effinger-Schichten, deren Fossilreichtum von diesem Punkte bekannt ist. |
Mineralien | - Calcit: - Quarz: |
LNr | 057. |
Fundort | BL / Seltisberg, Orismühle (Hauptstrasse) |
Region | Bezirk Liestal / Gemeinde Seltisberg |
Koordinaten, ca. | 0 |
Literatur | - Puschnig, André R.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel; 2010; Vol. 12; Seite 25-48; Welche Mineralien sind in der Umgebung Basels (NW-Schweiz) zu finden? Eine aktuelle Inventaraufnahme |
Bemerkungen | Beim Bau der Hauptstrasse von der Orismühle nach Seltisberg sind im Bereich der beiden Haarnadelkurven fluorithaltige Schichten des Hauptrogensteins angeschnitten worden. |
Mineralien | - Calcit: - Fluorit: |
LNr | 073. |
Fundort | BL / Lampenberg, Spitzberg, Bubenried |
Region | Bezirk Waldenburg / Gemeinde Lampenberg |
Koordinaten, ca. | |
Literatur | - Holenweg, Hans; Schweizer Strahler; 1969; Heft 4; Seite 302 - 308; Mineralparagenesen im Schweizer Jura - Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 365 |
Bemerkungen | Station Lampenberg BL, Hof Bubenried. Im Mittlerer Dogger, Movelier-Schichten in Hohlräumen von Korallen in einem Strassendurchstich durch den Spitzenberg unterhalb des Hofes Bubenried. Magnetit kommt, entgegen anderer Erwähnung in der Literatur, an dieser Fundstelle nicht vor! Bolustone und Bohnerze in der Umgebung von Lampenberg: - Hauptstrasse, N von Lampenberg: 2'623'883 / 1'253'739, 455 m ü. M. - Ramschtel bis Bolzeweid, N von Lampenberg: 2'623'605 / 1'253'488, 504 m ü. M. - Allmetweid, W von Lampenberg: 2'623'183 / 1'252'794, 544 m ü. M. - Vogelsrai: W von Lampenberg: 2'622'768 / 1'252'483, 534 m ü. M. - Tannebode: W von Lampenberg: 2'622'647 / 1'252'326, 578 m ü. M. |
Mineralien | - Bohnerz: - Calcit: - Dolomit: sattelförmig gekrümmte, subparallel aggregierte Rhomboeder. - Goethit: - Pyrit: - Sphalerit: aus den Movelierschichten. Honigbraune Zinkblende mit Calcit, Dolomit-Ankerit. |
