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Kanton JU - Fundorte von Mineralien in der Schweiz

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Kanton JU

Fundorte
Vorkommen im Kanton Jura

Bild: JU / Develier, Bois de Robe, Amethyst, geschliffen, Breite  170 mm

001_JU / Berlincourt;(Bohnerzabbau)
Region: Berlincourt, Koordinaten ca.: 583669 / 241900
Literatur:
- Baumberger, E. (1923): Bohnerz. Beitr. Geol. Schweiz, Geotechn. Serie, 13, Band 1, Kapitel 1/1
- Epprecht,W., Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37, Band 37; 1957; Heft 2
Tertiäre Bohnerze. Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Berlincourt. Genauere Angaben (Jahr) fehlen. Abbau erwiesen.
- Bohnerz:
002_JU / Haute-Sorne, Bassecourt (franz.), Altdorf (dt.), Les Lavoirs
Region: Bezirk Delémont / Gemeinde Haute-Sorne, Koordinaten ca.: 2585310 / 1242910
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1978;Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
- Stalder,Hans Anton & Wagner,Albert & Graeser,Stefan & Stuker,Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 118
In sideritreichem, bohnerzhaltigem Kalk (Eozän). Lit: L. Rollier (1898), p. 115; Geol. Atlas der Schweiz 1 : 25000 Nr. 1, Blatt 92-95 (1930).
- Baryt: farblos, prismatisch nach der b-Achse gestreckt, bis 1 cm, aus sideritreichem, bohnerzigem Kalk (Burkhard, 1978). Bis 1 cm lange, nach der b-Achse gestreckte prismatische Kristalle, farblos bis leicht gelblich gefärbt. Die an sich vollkommen durchsichtigen Kristalle enthalten zum Teil phantomartige Einschlüsse.

003_JU / Soyhières (franz.), Saugern (dt.), Rotenburg, Rottenburg, Mettenberg (dt.), Mettembert (franz.), Bourrignon (franz.), Bürkis (dt.), Delsberg (nördlich);(Bohnerzabbau)
Region: Bezirk Delémont / Gemeinde Soyhières, Koordinaten ca.: 585373 / 249568
Literatur:
- Baumberger, E. (1923): Bohnerz. Beitr. Geol. Schweiz, Geotechn. Serie, 13, Band 1, Kapitel 1/1
- Epprecht, Willfried; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Die Koordinaten zeigen auf Bourrignon. (Erzabbau). Bohnerze des Eocäns. Nördlich von DeIsberg findet sich in der zwischen Rangiers- und Movelierkette von West nach Ost verlaufenden Synklinale, westlich Soyhières, Bohnerz bei Mettenberg und Bourrignon. Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Rotenburg-Mettenberg. Genauere Angaben (Jahr) fehlen.
- Bohnerz:

004_JU / Val Terbi, Vermes
Region: Bezirk Delémont / Gemeinde Val Terbi, Koordinaten ca.: 2600820 / 1241900
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1978;Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1993; Seite 470-471; Berichtigung zum Fundort der Gipsrosen im Delsberger Becken
- Stalder, Hans Anton; Schweizer Strahler; 1990; Seite 389-403; Gipsrosen aus dem Jura
Gestein: Grauer, harter Mergelkalk der Liesberg-Schichten (unteres Rauracien).
1. Die Fundstelle liegt am westlichen Ende des Kalksteinbruchs von Vermes, an der Strasse Recolaine-Vermes. Die Gipsrosen stammen aus Aushubmaterial (deponiert in Vermes) von der Stadt Delémont. Die Herkunft der Gipsrosen ist also Delémont und nicht wie oft fälschlicherweise angegeben 'Vermes'.
2. Aus einem Aufschluss im Tiergarten Vermes soll angeblich Baryt stammen (Holenweg, 1975). Bei Aushubarbeiten für den Bau des Einkaufszentrums Pré Guillaume und eines benachbarten Gebäudes in Delémont (1985 und 1986), ca. 150 Meter vom Bahnhof entfernt, musste 8 bis 10 Meter tief gegraben werden. Das Schuttmaterial mit den Gipsrosen wurde auf verschiedene Deponien verfrachtet.
- Baryt: 2. Als schneeweisser Anflug auf Quarz und Calcit. Weisse, tafelige oder stengelige Aggregate, die aus orientiert verwachsenen kugeligen Kristallen bestehen. Baryt und Coelestin kommen nicht direkt nebeneinander vor.
- Calcit: von Fundpunkt 2.
- Coelestin: gelbliche, bläuliche sowie farblose, tafelige Kristalle.
- Gips: 1. Ähnlich den bekannten Sandrosen, rosettenartig, mit flachen braunen Kristallen.
- Pyrit: limonitisiert.
- Quarz: von Fundpunkt 2. Kurzsäulig, häufig Doppelender.

005_JU / Develier, Bois de Robe, Bois de Raube
Region: Bezirk Delémont-Gemeinde Develier, Koordinaten ca.: 2586740 / 1245662
Literatur:
- Frey, Alfred; Schweizer Strahler; 2006; Seite 2-3; Edelsteine Aaus dem Jura
- Kälin, Daniel; Eclogae Geologicae Helvetiae; 1997; Band 90; Heft 1; Seite 97-114; Litho- und Biostratigraphie der mittel- bis obermiozänen Bois de Raube-Formation (Nordwestschweiz)
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 106
Aus dem sogenannten Vogesenschotter. Der Calcedon wurde vor der Verfrachtung ins Delsbergerbecken gebildet. Funde sind fast überall möglich, wo der Vogesenschotter offen liegt. Interessant sind vor allem Bachrunsen. Am ehesten enthalten löchrige, von Eisenoxid gelblich gefärbte und abgerundete Steine den gesuchten Amethyst. Dieses Gestein besteht entweder ganz aus tief gefärbtem Amethyst oder es enthält amethystfarbene Schichten und vereinzelt auch ausgebildete Kristalle. Die Koordinaten zeigen auf Bois de Robe. Spärliche Funde sind auch in den Bächen südlich und südwestlich des Bois de Robe möglich.
- Amethyst:
- Chalcedon:
Als Achat, Karneol, verkieselte Fossilien, Amethyst.
- Quarz:

006_JU / St. Ursanne, St-Ursanne (Steinbruch)
Region: Ursanne, Koordinaten ca.: 579630 / 246360
Literatur:
- Pümpin, Volkmar F. / Woltersdorf, F.; Eclogae Geologicae Helvetiae; 1965; Band 58; Heft 2; Seite 799 - 876; Riffsedimentologische Untersuchungen im Rauracien von St. Ursanne und Umgebung (Zentraler Schweizer Jura)
Im Steinbruch von St. Ursanne wurden im Laufe der Ausbeutungsarbeiten mehrere Bioherme angeschnitten. das Bild gibt einen Plan der Stollenanlagen und zeigt, wie die Riffe in den kreidigen Kalken verteilt sind. Die ausgezeichneten Aufschlüsse ergeben gute Möglichkeiten zum Studium der inneren Struktur der Korallengebäude. .Am besten ist diese erkennbar dort, wo die frisch angeschnittenen Riffe der Erosion ausgesetzt waren, d.h. am Eingang zu den Stollenanlagen. Die Bioherme sind resistente, aber sehr poröse Gebilde, die linsen- bis domartig im umgebenden Gestein sitzen und aus riffbildenden Korallenkolonien und Solenoporen bestehen. In ihrem Innern treten ausgedehnte primäre Hohlräume (bis 50 cm Durchmesser) und kleine Löcher auf, die oft von grossen Calcitkristallen ausgefüllt sind.
- Calcit: Die Art der Ausbildung wurde von Pümpin und Woltersdorf nicht näher beschrieben - lediglich mit «gross».

007_JU / Cornol (franz.), Gundelsdorf (dt.), La Malcôte
Region: Bezirk Porrentruy / Gemeinde Cornol, Koordinaten ca.: 581590 / 249840
Literatur:
- Graeser,St.; Schweizer Strahler; 1974; Seite 265-277; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten
- Stalder,Hans Anton & Wagner,Albert & Graeser,Stefan & Stuker,Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 314
Südöstlich von Cornol im Kanton Jura. Erstfund von Pyrolusit in der Schweiz. Die aus dem Berner Jura stammende Probe wurde mittels Röntgenaufnahme (P 599, Min.Petr.Inst.BS) bestimmt.
- Calcit:
- Pyrolusit:
Schwarze Aggregate, körnig, stängelig, auf Calcit. Graeser: winzig, metallisch glänzend, in Hohlräumen, aus einem eisenschüssigen Kalk, erstmals für die Schweiz nachgewiesen.

008_JU / Courgenay (franz.), Jennsdorf (dt.), Tunnel Mont-Terri
Region: Territunnel, Koordinaten ca.: 578178 / 250097
Literatur: Die Koordinaten zeigen auf das Nordportal in der Nähe von Cornol.
- Epsomit: In Form von Ausblühungen.
- Hexahydrit: Im Oberen Muschelkalk, Trigonodus-Dolomit, Ausblühung, hellgrau, glänzend, bis 5 cm, mit Spuren von Epsomit. Von diesem unterscheidet sich das gefundene Material lediglich durch ein Wassermolekül.

009_JU / Undervelier (franz.), Unterschwiler (dt.), Soulce (franz.), Sulz (dt.), Rebeuvelier (franz.), Rippertswiler (dt.);(Bohnerzabbau)
Region: Undervelier, Koordinaten ca.: 583810 / 239160
Literatur:
- Baumberger, E. (1923): Bohnerz. Beitr. Geol. Schweiz, Geotechn. Serie, 13, Band 1, Kapitel 1/1
- Epprecht,W., Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
Erwiesener Bohnerzabbau in der Gegend Undervelier-Soulce-Rebeuvelier. Nähere Angaben (Jahr) fehlen. Abbau erwiesen.
- Bohnerz:

010_JU / Bonfol (franz.), Pumpfel (dt.)
Region: Bonfol, Koordinaten ca.: 578270 / 258760
Literatur:
- Stalder,Hans Anton & Wagner,Albert & Graeser,Stefan & Stuker,Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 236
Weisses Tongemisch aus der Gegend um Bonfol.
- Chlorit: Sehr geringer Anteil im Tongemisch.
- Illit: Im Tongemisch.
- Kaolinit: Ein Tongemisch mit Anteil von Kaolinit, Illit, Smekit, Chlorit.
- Smektitgruppe: Im Tongemisch.

JU / Châtillon (franz.), Kastel (dt.), Châtillion, Chatillon
Region: Châtillion, Koordinaten ca.: 577504 / 243041
Literatur:
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2005; Heft 2; Seite 2 - 13, Neues aus dem Schweizer Jura
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 393
- Stalder,Hans Anton & Wagner,Albert & Graeser,Stefan & Stuker,Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 314
In den Oxfordmergeln des Unteren Malm und in den Opalinustonen des Lias im Delsbergerbecken. Im Jura gibt es zwei Orte 'Châtillon'. Koordinaten: 1) 567.735 / 260.129 und 2) 577.504 / 243.041. Welches Châtillon gemeint ist, geht aus den Literaturangaben nicht klar hervor. Châtillon liegt südlich von Delémont. Châtillon ist seit Jahrzehnten für seinen "Ammonitenbach" bekannt, das Wasser fliesst durch die Oxford-Schichten. Ammoniten Creniceras renggeri aus Châtillon sind seit langem in den regionalen und überregionalen Museen zu sehen. Die Einheimischen sagen gerne, dass es kaum ein Wochenende gibt, ohne dass irgendjemand aus der Schweiz im Bach am Suchen ist. Im Wald oberhalb von Châtillon können pyritisierte Ammoniten gefunden werden.
- Markasit: Kenngott: Markasit findet sich als Vererzungsmittel von Ammoniten, wie im Oxfordton der Juraformation bei Châtillion unweit von Delsberg.
- Pyrit: Pyritisierte Ammoniten in der Renggeri-Tonschicht. Als Versteinerungsmittel einiger Ammoniten und Muscheln.

011_JU / Delémont (franz.) (Steinbruch Friedli), Delsberg (dt.) (Steinbruch Friedli), Visques, Soyhières (franz.), Saugern (dt.)
Region: Delsberg, Koordinaten ca.: 594750 / 248850
Literatur:
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1993; Seite 470-472; Berichtigung zum Fundort der Gipsrosen im Delsberger Becken
- Stalder, Hans Anton; Schweizer Strahler; 1990; Seite 389-403; Gipsrosen aus dem Jura
Die Koordinaten weisen auf Soyhières. Es handelt sich hier um weitere Deponieorte des Aushubmaterials von Delsberg welches in Vermes zu Funden von Gipsrosen geführt hat. Evtl. könnten diese Ort hier zu späteren Funden von Gipsrosen führen. Visques (heute überdeckt), Soyhières (heute überdeckt), Steinbruch Friedli in Delémont. Die Koordinate zeigt auf Delemont, dem eigentlichen Herkunftsort des Gipses. Bei Aushubarbeiten für den Bau des Einkaufszentrums Pré Guillaume und eines benachbarten Gebäudes in Delémont (1985 und 1986), ca. 150 Meter vom Bahnhof entfernt, musste 8 bis 10 Meter tief gegraben werden. Das Schuttmaterial mit den Gipsrosen wurde auf verschiedene Deponien verfrachtet.
- Gips: In schönen Gipsrosen.

012_JU / Delémont (franz.), Delsberg (dt.)
Region: Delsberg, Koordinaten ca.: 593270 / 245680
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 184 Aus einem Stollen beim Bohnerzabbau unter der Stadt (um 1850).
- Bohnerz:
- Gips:
Rosettenartige Aggregate, bestehend aus einzelnen linsenförmigen Individuen, bis ca. 5 cm Durchmesser.

013_JU / Delémont (franz.), Delsberg (dt.), Courrendlin (franz.), Rennendorf (dt.)
Region: Delsberg, Koordinaten ca.: 595079 / 243172
Literatur:
- Epprecht, Willfried; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Courrendlin von 1624 bis 1854.
- Bohnerz:
- Calcit:
- Coelestin:
- Goethit:
Nadelig, auf Quarz, Coelestin oder Calcit aufgewachsen.
- Quarz:

014_JU / Delémont (franz.), Delsberg (dt.), Creux du Vorbourg
Region: Delsberg, Koordinaten ca.: 248460 / 592160
Literatur:
- Frei, Adolf, 1952; Die Mineralien des Eisenbergwerks Herznach im Lichte morphogenetischer Untersuchungen (Promotionsarbeit)
Wird erwähnt von O. Gruetter: Die Kluft- und Drusenmineralien im Juragebirge. P. Niggli, J. Königsberger, R. L. Parker: Die Mineralien der Schweizeralpen. Basel 1940.
- Coelestin: Über Grösse und Ausbildung ist nichts erwähnt.

015_JU / Delémont (franz.), Delsberg (dt.), La Blancherie (Schacht);(Bohnerzabbau)
Region: Delsberg, Koordinaten ca.: 592550 / 245350
Literatur:
- Puschnig, André R.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel; 2010; Vol. 12; Seite 25-48; Welche Mineralien sind in der Umgebung Basels (NW-Schweiz) zu finden? Eine aktuelle Inventaraufnahme
Die ehemalige Mine de fer befindet sich beim heutigen Sportplatz, früher auch unter La Blancherie (Schacht) erwähnt.
- Bohnerz:

016_JU / Glovelier (franz.), Lietingen (dt.)
Region: Glovelier, Koordinaten ca.: 582324 / 242657
Literatur:
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2005; Seite 2 - 13; Neues aus dem Schweizer Jura
- Waldmeier, Martin; Schweizer Strahler; 2012; Seite 17-21; Mein wieder erwachtes Interesse an den Jura-Mineralien
- Calcit: Hochglänzend wenn kluftfrisch.
- Gips: In erdiger Form.

017_JU / Pleigne (franz.), Pleen (dt.), Löwenburg (Hof), Abri, Neumühlefeld;(Silexabbau)
Region: Jura_Silex, Koordinaten ca.: 590630 / 253710
Literatur:
- Schmid Elisabeth; Minaria Helvetica; 1981; Heft 1; Seite 29-31; Der Silexabbau bei der Löwenburg (Pleigne, JU)
- Schmid, Elisabeth; Minaria Helvetica; 1982; Heft 2; Seite 3-15; Der Silexabbau bei der Löwenburg (Pleigne, JU) im Rahmen der Feuersteinbergwerke in Europa
- Stalder,Hans Anton & Wagner,Albert & Graeser,Stefan & Stuker,Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 105
Ein uraltes Silexbergwerk, d.h. vor ca. 5000 Jahren betrieben (Schmid, 1992) wurde. Die Fundstelle liegt im 'Neumühlefeld III' des Hofes Löwenburg, Pleigne/JU. Im anstehenden Kalkstein treten im obersten Teil Silexknollen und Silexlagen in unterschiedlicher Qualität auf. Der Abbau dieser Silexlagen fand vor ca. 3000 Jahren statt (Bestimmung durch die C-14-Methode).
- Chalcedon: Als sogenannter Silex.
- Silex:

018_JU / Court, Moutier (franz.), Münster (dt.), Birs;(Waschgold)
Region: Kreis Berner Jura, Koordinaten ca.: 593432 / 234896
Literatur:
- Pfander,Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 83.
Aus der Birs zwischen Court und Moutier. Um fündig zu werden muss hinter grossen Steinen ziemlich tief gegraben werden. Rubin im Schwerekonzentrat des Waschgutes. Hier handelt es sich um Abfallprodukte der alten Uhrenindustrie. Die Koordinaten zeigen auf den Fluss etwas südlich von Moutier.
- Rubin: Klein, Abfallprodukte der alten Uhrenindustrie.
- Waschgold: Mikroskopisch kleine Goldkörnchen, zum Teil mit spezieller Form.

019_JU / Moutier (franz.), Münster (dt.)
Region: Kreis Berner Jura, Koordinaten ca.: 595750 / 237000
Literatur:
- Stalder,Hans Anton & Wagner,Albert & Graeser,Stefan & Stuker,Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 184
- Stalder, Hans Anton; Schweizer Strahler; 1990; Seite 389-403; Gipsrosen aus dem Jura
Beim Bau der SBB (um 1908) konnten mächtige Gruppen von Gipskristallen (und auch Gipsrosen) geborgen werden (zum Teil auch in der Grube 'von Känel’).
- Gips: In Schichten der Unteren Süsswassermolasse, in grossen Kristallen, Aggregate bis 10 cm Durchmesser, rötlich braun.

020_JU / Mervelier (franz.), Morschwiler (dt.), Glovelier (franz.), Lietingen (dt.), Courrendlin (franz.), Rennendorf (dt.), Châtillon, Vicques (franz.), Wix (dt.), Courroux, Delémont (franz.), Delsberg (dt.), Develier (franz.), Dietwiler (dt.), Séprais, Montafon, Montavon, Blancherie, La Croisée;(Bohnerzabbau)
Region: Séprais
Literatur:
- Baumberger, E. (1923): Bohnerz. Beitr. Geol. Schweiz, Geotechn. Serie, 13, Band 1, Kapitel 1/1
- Epprecht, Willfried; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917 (Erzabbau). Bohnerze des Eocäns.
Das ausgedehnteste Bohnerzgebiet ist die Mulde zwischen Vellerat- und Rangierskette, das Becken von Delsberg (Delémont), das zwischen Mervelier im Osten und Glovelier im Westen 60 km2 umfasst. Die alten Tagebaue liegen am Südrande des Beckens bei Courrendlin und Châtillon und am Nordrande desselben bei Vicques, Courroux, Delémont, Develier und Séprais. Die an den Berghängen zu Tage tretende Bohnerzschicht wird in der Mulde selbst durch Schächte in Tiefen von 80-130 m aufgeschlossen. Das Gebiet der bei DeIsberg gelegenen Erzgruben umfasst 230 ha. Von 119 gegrabenen Schächten waren 1915 zwei im Betrieb (Blancherie 107 m und La Croisée 80 m). Ein weiterer Schacht wurde nördlich von La Croisée abgeteuft. Der mittlere Erzgehalt pro km2 der ganzen Mulde von 60 km2 Oberfläche beträgt rund 25,000 Tonnen Erz. Unter der Oberfläche von 20 km2 ist das Erz bereits abgebaut, die noch vorhandene Erzmenge kann auf 1 Million Tonnen Bohnerz (entsprechend 400,000 Tonnen Roheisen) geschätzt werden. - In den Jahren 1899 bis 1909 wurden im Delsbergerbecken jährlich 6300 Tonnen Erz gewonnen, was einer ausgebrachten Menge an Roheisen von ca. 2500 Tonnen entspricht. Nachgewiesener Abbau: Develier: 1837 - 1864. Courrendlin: 1624 - 1854. Séprais-Montavon: ? - 1872 Delsberg-Courroux-Vicques: (1705) 1840 – 1945
- Bohnerz:

021_JU / Montmelon (südwestlich), Plan du Noyer
Region: Montmelon, Koordinaten ca.: 578920 / 243721
Literatur:
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2005; Heft 2; Seite 2 - 13, Neues aus dem Schweizer Jura
Südwestlich von Montmelon/JU.
- Pyrit: Pyritisierte Ammoniten in der Renggeri-Tonschicht.

022_JU / Asuel (fr.), Hasenburg (dt.)
Region: Porrentruy, Koordinaten ca.: 582820 / 250145
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe;1987/3; Heft 41; Seite 25-27; Bitumen-Asphalt-Verwendung schon vor 5000 Jahren im Zweistromland.
Neu untersucht wurden die bituminösen Posidonienschiefer des Lias im Juragebirge. Besonders die Vorkommen der Mont-Terri-Antiklinale bei Asuel besitzen eine erhebliche Ausdehnung und Mächtigkeit, doch ist ihr durchschnittlicher Bitumengehalt recht gering; zudem sind die Abbauverhältnisse für grössere Mengen relativ ungünstig. Es ist fraglich, ob ihnen je eine praktische Bedeutung zukommen wird.
- Bitumen:

023_JU / Saulcy
Region: Saulcy, Koordinaten ca.: 578453 / 238983
Literatur:
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2005; Heft 2; Seite 2 - 13, Neues aus dem Schweizer Jura
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2024; Heft 4; Seite 14-24; Pyrit und Markasit im Schweizer Jura
- Pyrit: Pyritisierte Ammoniten in der Renggeri-Tonschicht.
- Pyritisierter Ammonit:

024_JU / Soubey;(Waschgold)
Region: Soubey, Koordinaten ca.: 570500 / 239770
Literatur:
- Pfander, Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 84.
Nur sehr wenig Waschgold. Dient mehr als Nachweis.
- Waschgold: Nur mikroskopische Partikel.

025_JU / Delsbergerbecken, Séprais
Region: Séprais, Koordinaten ca.: 584100 / 246270
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 106
Aus dem sogenannten Vogesenschotter. Der Calcedon wurde vor der Verfrachtung ins Delsbergerbecken gebildet.
- Amethyst:
- Chalcedon:
Als Achat, Karneol, verkieselte Fossilien, Amethyst.
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