Kanton VS, Goms, ohne Binntal
Fundorte > Wallis
Vorkommen im Kanton Wallis, Bezirk Goms, ohne Binntal
Bild: VS / Fiesch, Gibelsbach, Fluorit 80 x 50 x 50 mm
001_VS / Goms, Fiesch, Eggischhorngrat, Eggishorngrat, Steinigtälibach, Steinigbach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 652820 / 142380
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 652820 / 142380
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Adular: Schöne grosse Zwillingskrystalle in Granit, mit kryst. gemeinem Feldspath und Chlorit, womit einige bedeckt sind.
- Chlorit:
002_VS / Rhoneschlucht, Fürgangen, Lamme, Lamma, Fürganggen-Lamm
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Bellwald (Fürgangen), Koordinaten ca.: 654860 / 140310
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 114,118
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 175
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Aus Klüften, welche unten in der Schlucht entdeckt wurden. Koordinaten auf Fürgangen.
- Adular:
- Albit: Sehr schöne Kristallisation.
- Apatit: Nur wenig.
- Aragonit: Nur wenig.
- Calcit: Sehr schöne Kristallisation, Skalenoeder, oft Doppelender, bis 9.5 cm.
- Chlorit: Nur wenig.
- Dolomit: Mehr oder wenig stark verwittert, derbe Massen.
- Eisenrose: - Epidot:
- Gahnit: Dunkelgrün, körnig, Aggregate bis 1 cm, zusammen mit Quarz, Galenit und Pyrit (Hofmann, 1994).
- Hämatit: Zum Teil von Rutil überwachsen. von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Sehr schöne Gruppen eines feinblättrigen, glänzenden, schwarzen Eisenglanzes in zierlichen Rosen und Einzelkrystallen, die blättrige Aggregate bilden, zum Kaufe an, die aus der sogenannten Fürganggen-Lamm bei Fiesch stammen.
- Muskovit: Weisslichgrün, häufig zugegen, bis 5 mm Durchmesser.
- Periklin: Sehr schöne Kristallisation, weiss, bis 4.2 cm.
- Pyrit: Nur wenig.
- Quarz: Sehr schöne Kristallisation, langprismatisch.
- Rutil: Rot, gelblich, zum Teil im Quarz.
- Siderit: Mehr oder wenig stark verwittert, derbe Massen.
- Turmalin: Als sogenannter Schörl, aggregiert, feinstängelig bis faserig, schwarz.
- Xenotim: Bis 1 mm.
003_VS / Binnackern, Wasen, Binna, Wasen, Ernerlamme
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 653200 / 137400
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 112,118
Am Eingang des Binntals, an der Binna unterhalb von Wasen, gelegen (1). Weiter wird als Fundort die Ernerlamme (2) erwähnt.
- Albit: 1)
- Brookit: 1) Herzförmig verwachsen.
- Calcit: 1)
- Chlorit: 1)
- Hämatit: 1); 2) In Blättern bis 5 cm und grösser, sehr schön.
- Ilmenit: 1) (?)
- Muskovit: 1)
- Quarz: 1) Schlank, durchsichtig, Tessiner-Habitus.
- Siderit: 1)
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 114,118
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 175
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Aus Klüften, welche unten in der Schlucht entdeckt wurden. Koordinaten auf Fürgangen.
- Adular:
- Albit: Sehr schöne Kristallisation.
- Apatit: Nur wenig.
- Aragonit: Nur wenig.
- Calcit: Sehr schöne Kristallisation, Skalenoeder, oft Doppelender, bis 9.5 cm.
- Chlorit: Nur wenig.
- Dolomit: Mehr oder wenig stark verwittert, derbe Massen.
- Eisenrose: - Epidot:
- Gahnit: Dunkelgrün, körnig, Aggregate bis 1 cm, zusammen mit Quarz, Galenit und Pyrit (Hofmann, 1994).
- Hämatit: Zum Teil von Rutil überwachsen. von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Sehr schöne Gruppen eines feinblättrigen, glänzenden, schwarzen Eisenglanzes in zierlichen Rosen und Einzelkrystallen, die blättrige Aggregate bilden, zum Kaufe an, die aus der sogenannten Fürganggen-Lamm bei Fiesch stammen.
- Muskovit: Weisslichgrün, häufig zugegen, bis 5 mm Durchmesser.
- Periklin: Sehr schöne Kristallisation, weiss, bis 4.2 cm.
- Pyrit: Nur wenig.
- Quarz: Sehr schöne Kristallisation, langprismatisch.
- Rutil: Rot, gelblich, zum Teil im Quarz.
- Siderit: Mehr oder wenig stark verwittert, derbe Massen.
- Turmalin: Als sogenannter Schörl, aggregiert, feinstängelig bis faserig, schwarz.
- Xenotim: Bis 1 mm.
003_VS / Binnackern, Wasen, Binna, Wasen, Ernerlamme
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 653200 / 137400
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 112,118
Am Eingang des Binntals, an der Binna unterhalb von Wasen, gelegen (1). Weiter wird als Fundort die Ernerlamme (2) erwähnt.
- Albit: 1)
- Brookit: 1) Herzförmig verwachsen.
- Calcit: 1)
- Chlorit: 1)
- Hämatit: 1); 2) In Blättern bis 5 cm und grösser, sehr schön.
- Ilmenit: 1) (?)
- Muskovit: 1)
- Quarz: 1) Schlank, durchsichtig, Tessiner-Habitus.
- Siderit: 1)
004_VS / Heiligkreuz, Fleschalp
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 658700 / 132000
Literatur:
- Gnos, Edwin & Armbruster, Thomas; Schweizer Strahler; 2007; Heft 1; Seite 13-21; Vesuvian
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Fleschalp ist auf der Karte nicht vorhanden. Vermutlich handelt es sich aber um die Region zwischen Flesch und dem Fleschsee. Die Koordinaten zeigen auf dieses Gebiet.
- Aktinolith:
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 658700 / 132000
Literatur:
- Gnos, Edwin & Armbruster, Thomas; Schweizer Strahler; 2007; Heft 1; Seite 13-21; Vesuvian
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Fleschalp ist auf der Karte nicht vorhanden. Vermutlich handelt es sich aber um die Region zwischen Flesch und dem Fleschsee. Die Koordinaten zeigen auf dieses Gebiet.
- Aktinolith:
- Almandin:
- Amianth:
- Anatas:
- Asbest:
- Chlorit:
- Diallag:
- Epidot:
- Granat:
- Muskovit:
- Pennin:
- Quarz:
- Serpentin:
- Talk:
- Vesuvian:
005_VS / Heiligkreuz, Fleschhorn (Südosthang), Fläschhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 660000 / 131500
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 308
- Parker, R.L.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1935; Band 15; Heft 2; Seite 340 - 349; Über einige Schweizerische Epidotvorkommen
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 201
Die Funde stammen aus den Amphiboliten der Randfazies des Serpentins in spaltähnlichen Klüften. Die Mineralienführung ist sehr unterschiedlich. Parker 1973, umschreibt die genau gleiche Mineralienparagenese von der Nordwand des Fleschhorns. Dieses Vorkommen in Amphibolit wurde von H. Bader beschrieben.
- Albit:
- Calcit:
- Chabasit: Beschrieben vom Fleschorn. Ob es sich aber um den Südosthang handelt geht aus der Beschreibung nicht hervor.
- Diopsid: Diopsid vom Fleschhorn.
- Epidot: Hellgrün, in den Amphiboliten.
- Grossular: Lediglich bescheidene Funde aus der Gegend des Fleschhorns.
- Hessonit: Zum Teil intensiv rot gefärbt, bis 5 mm.
- Hornblende: Feinfaserig.
- Ilmenit: Gross, flächenreich, im Talk.
- Prehnit: Eng mit Epidot verwachsen, kugelige Aggregate bis 2 mm, in Spalten basischer Gesteine. Am Fleschhorn sind quadratmetergrosse Kluftflächen von basischen Gesteinen dicht besetzt von weiss-grünlichen, cm grossen Prehniten.
- Talk:
- Titanit: Gelblich bis rötlichgelb, bis einige cm, in Klüften hornblendereicher Gesteine am Rande des Geisspfad-Serpentins. Ob diese Funde ebenfalls im Südosthang getätigt wurden ist nicht klar.
- Vesuvian: Rötlichbraune, blockige Kristalle in hornblendefels-Klüften. Der Fundort wird mit Fleschhorn angegeben.
006_VS / Heiligkreuz, Fleschsee
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 659000 / 131780
Literatur:
- Cuchet, Stéphane & van der Burgt, Ate & Crumbach, Mischa; Schweizer Strahler; 2023; Heft 3; Seite 8-15; Die SEE-Mineralisation der Monte Leone Decke (Teil 3): Mineralogische Neuigkeiten
- Graeser, Stefan & Albertini, C.; Lapis; 1995; Heft 7-8; Seite 41
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
Die Koordinaten zeigen auf den Fleschsee.
- Aeschynit-(Y): Zusammen mit Gadolinit-(Y), klein.
- Allanit-(Ce): Rötlichbraun, schindelförmig, unter 0.5 mm, in Begleitung von Muskovit und rötlichem Monazit.
- Anatas: Nester von gelben Anatastäfelchen.
- Brookit: Nur klein.
- Cerianit-(Ce): Weiss bis cremefarbig, pulverig, Kristallformen sind kaum zu erkennen.
- Chalkopyrit: Angewitterte, bräunliche Kristalle in schlechter Qualität.
- Fluorit:
- Gadolinit-(Y): Ausgezeichnete Kristalle, grünlich, prismatisch, bis 4 mm.
- Monazit-(Ce): In rötlicher Erscheinung.
- Muskovit:
- Synchisit-(Ce): Bis einige mm gross, auch schneeweisse und halbkugelige Aggregate - 1 mm.
- Xenotim-(Y): Prismatisch, zusammen mit Turmalin, Anatas und Rutil.
007_VS / Heiligkreuz, Fleschsee, Wannihorn, Halbelfjoch, Wannihorn (Ostgrat)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 659000 / 131800
Literatur:
- Cuchet, Stéphane & Crumbach, Mischa & Van der Burgt, Ate; Schweizer Strahler; 2014; Heft 2; Seite 2-55; Das Binntal enthüllt ein grosses Geheimnis
- Van der Burgt, Ate, Cuchet, Stéphane; Lapis; 2005; Heft 4; Seite 19-27
Die Koordinaten zeigen auf den Fleschsee. Der Fleschsee liegt in der Senke zwischen Fleschhorn und Wannihorn, ca. 1.5km nordwestlich des Wannigletschers. Viele der in der klassischen Alpinparagenese vorkommenden Mineralien sind im Blockschutt zu finden. Zwei verschiedene Seltenerde-Paragenesen befinden sich Blockschutt direkt unterhalb des Wannihorns. Am Schutthang sind Blöcke mehrere Gneisarten zu erkennen.
SE-Paragenese 1: Glimmerreicher, heller Gneis (SE-Paragenese 1). Diese Blöcke weisen viele kleine mineralienhaltige Klüftchen und Risse auf. Häufigste Mineralien sind: Quarz, Calcit, Albit, Klinochlor, Fluorit, Muskovit, Niob-anatas, Aeschynit-(Y), Xenotim-(Y), Gadolinit-(Y), Synchisit-(Ce). SE-Paragenese 2: Glimmerarmer, heller Gneis (SE-Paragenese 2). Äusserlich sehr helles Gestein (ähnlich dem Dolomit), zahlreiche kleine Klüftchen enthaltend. Häufigste Mineralien sind: Quarz, Muskovit, Limonit, Synchisit-(Ce), Monazit-(Ce), Xenotim-(Y).
SEE-Mineralisation: diese Mineralisation konnte an der Wegspur, welche vom Fleschsee über das Halbelfjoch zum Wannigletscher führt. Die Mineralisation, welche in einem Zweiglimmergneis liegt, ist fast nur anstehend vorhanden. Es sind deshalb in den Blockhalden oberhalb vom Fleschsee nur ganz wenige, der Nordostwand des Wannihorns entstammende Sturzblöcke dieses Typs vorhanden (unter den zahlreichen anderen Blöcken). Östlich des Fleschsees konnte nur ein entsprechender Block gefunden werden. Im Anstehenden findet man Allanit-haltige Quarz-Feldspat-Knauer auf über 200 Meter Länge, aber nur in den erstgen 15 Meter oberhalb des Bändergneises im Liegenden.
- Adular: Klüftchen auskleidend, vereinzelt auch grössere Kristalle (am Auslauf Fleschsee bis 20 cm), klar oder milchig.
- Aeschynit-(Y): In der Paragenese 1 relativ oft im klassischen Habitus anzutreffen, selten bis 2 mm, meistens prismatisch, relativ flächenarm. In Paragenese 2I als hauchdünne, gestreckt, rot, durchscheinend, mit Rutil leicht zu verwechseln.
- Allanit-(Ce): Begleitet von Monazit-(Ce). In Paragenese 1 rechteckig, braun, tafelig, fächerförmige Aggregate, begleitet von Titanit. SEE-Mineralisation: bis 5,5 cm grosse Kristalle in den Knauern. Selten mit Hohlräumen und falls vorhanden sind diese mit rosa Monazit-(Ce), sekundärem Hämatit und Xenotim-(Y) ausgekleidet.
- Anatas:
- Bismuthinit: Meistens vollständig in Bismutit umgewandelt. Aggregate bis 2 cm.
- Bismutit: Selten als Stängelige Pseudomorphosen nach primären Bi-Sulfiden. Begleitmineralien: Wulfenit, krustiger Cerussit.
- Brookit: Klein, schöne Kristalle.
- Chalkopyrit: Bis cm-grosse, derbe Imprägnationen. Selten in gut ausgebildeten Kristallen. Begleitmineral: Malachit in derber oder strahliger Ausbildung.
- Fluorapatit: Vor allem zusammen mit Schörl-Dravit. Eher kurzprismatisch und meistens eingewachsen, bis 15 mm, flachtafelige Exemplare erreichen Grössen bis 10.
- Fluorit: Nur in Paragenese 1 zu finden, hell- bis dunkelgrün (Kuboktaeder) oder selten rosafarben bis farblos (Würfel). Rhombendodekaeder sind noch seltener. Meistens auf den Kluftwänden angewachsen und eher schwierig zu bergen. Bis 15 mm, meistens aber nur wenige mm gross.
- Gadolinit-(Y): Bisher waren im Binntal Gadolinit-(Y) Kristalle vom Wannigletscher, Mättital und Saflischstollen bekannt. Gadolinit-(Y) aus der Fleschsee-Region (Paragenese 1) ist deutlich grösser und weist eine bessere Qualität auf. Bis 4 mm, grün bis leicht grau.
- Galenit: Würfelig oder kuboktaedrisch, bis einige mm Grösse, immer verwittert und von Cerussit überzogen. Begleitmineral: Wulfenit.
- Hämatit: SEE-Mineralisation: massiver Hämatit ist selten vorhanden. SEE-Mineralisation: bis 5,5 cm grosse Kristalle in den den Knauern. Selten mit Hohlräumen.
- Ilmenit:
- Mimetesit: Hellgelb, gerieft, mm-gross, vergesellschafte mit Bi-Mineralien.
- Molybdänit-2H: Blaumetallische Blättchen, bis 5 mm.
- Monazit-(Ce): Vorkommen in der Paragenese 2, orangerosa, mm-gross, keine typischen Begleitmineralien. SEE-Mineralisation: bis 5,5 cm grosse Kristalle in den den Knauern. Selten mit Hohlräumen.
- Niob-Anatas: Kein selbständiges Mineral. Am Fleschsee relativ häufig zu finden. Gelbbraune bis grünliche Grüppchen bis 3 mm Durchmesser, bestehend aus rechteckigen Täfelchen, bildend. Einzelkristalle ca. 0.04 mm. Die Aggregate erscheinen blättrig-kugelig.
- Parisit: Im Labor gemachter Zufallsfund. Zweiter Fundpunkt von Parisit-(Ce) im Binntal.
- Sphalerit: Eher selten in guter Kristallisation zu finden, braun, bis 3 mm, angelöst.
- Synchisit-(Ce): Synchisit ist ein im südlichen Binntal recht verbreitetes Mineral. Am Fleschsee ist es in der Paragenese 1 und 2 anzutreffen: 1. Gestreckt mit flachen Prismen und Basis, blassgelb bis sattgelb bis cognacfarbig, bis 4 mm, reichlich vorhanden. 2. Stark gerieft bis gestuft, gelb, prismatisch, durchscheinend mit hochglänzender Basis. 3. In Paragenese 1 zu finden. Hier erscheint Y-haltiger Synchisit-(Ce), die Erscheinungsform ist ungewöhnlich: schneeweisse, schuppige oder kugelige Aggregate, bis 1 mm Durchmesser.
- Titanit: Als graue bis gelbbraune Kristalle, bis 5 mm, pseudopyramidaler Habitus, am Fleschsee auch gelbfarbige und prehnitähnliche Exemplare.
- Turmalin: Als Schörl-Dravit. Lokal massenhaft auftretend, in Blöcken von Mikroklin-Augengneis (auf einem Lawinenkegel unterhalb des Halbelfjochs.
- Wulfenit: Flachtafelig, dunkelbraun, auf verwittertem Galenit, wenn als Begleiter von Bismutit dann in der Form als braungelbe Bipyramiden.
- Xenotim-(Y): Makellose Kristalle mit Bipyramide und Prisma, orangegelb, unter 2 mm, Aggregate bis 6 mm, Vorkommen in der Paragenese 2. SEE-Mineralisation: bis 5,5 cm grosse Kristalle in den den Knauern.
- Zirkon: Aus der Paragenese 1 aber sehr selten. Bis 0.7 mm als blass rosafarbiges Prisma.
008_VS / Kriegalptal (hinterstes), Chriegalptal
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 659000 / 129000
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1989; Seite 189-196; Phenakit im Binntal
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 407
Aus Klüften im Zweiglimmer-Gneis der Monte Leone-Decke. Aus dem Kriegalptal sind besonders grosse Adularkristalle bekannt geworden.
- Adular:
- Apatit: Flächenreich, farblos, bis 1 mm
- Chlorit: (Rhipidolit).
- Daphnit: Lediglich ein Einzelfund.
- Eisenrose: Bis 25 mm.
- Hämatit: - Muskovit:
- Phenakit: Bis 10x8 mm, kurzsäulig, durch Chloriteinschlüsse dunkelgrün gefärbt, auch glasklar, charakteristische Längsstreifung auf den Prismenflächen. Zusammen mit Eisenrosen, Rutil, flächenreichem Apatit, Xenotim, Quarz, Adular, Muskovit und Chlorit.
- Quarz:
- Rutil: Verwachsen mit Hämatit.
- Titanit: Dünntafelig, grüngelb, durchsichtig, bis 5.3 cm, aus Chloritschiefer (Stalder et al., 1978).
- Xenotim-(Y): Prismatisch, gelblich, bis 1 mm.
009_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Alte Stafel
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 658170 / 130570
Literatur:
- van der Burgt, Ate & Cuchet, Stéphan & de Wit, Frank; Schweizer Strahler; 2015; Heft 3; Seite 4-14; Eine klassische aber für das Binntal aussergewöhnliche Mineralisation
Die mit Kupfer, Eisen, Molybdän, Blei und Zink vererzte Stelle liegt im Talboden auf der östlichen Seite, nur wenig unterhalb von Alte Stafel, genau an der Stelle, wo der Bergweg in Richtung Bärgji das Flussbett des Baches vom Wannigletscher quert. Die mit Sulfiden angereicherte Zone ist in einer kleinen Steilwand auf einer Länge von 20 Meter bei einer Höhe bis 3 Meter verfolgbar. Die Breite variiert von einigen mm bis einigen cm. Die Adern enthalten kleine Hohlräume.
- Adular: Bildet häufig die Auskleidung der Hohlräume.
- Albit: Bildet häufig die Auskleidung der Hohlräume.
- Almandin: Selten, winzige Kriställchen in Schnüren.
- Anatas: Ein wenig abseits der Vererzung, blauschwarz als klassische Bipyramide oder in blaugrüner bis schwarzgrüner tafeliger Kristalle bis 1 mm Grösse.
- Anglesit: Selten, schwierig von Cerussit zu unterscheiden, farblos, gestreckt, Diamantglanz (Unterscheidungsmerkmal zu Cerussit), bis 1 mm. Obwohl klein sind dies für das Binntal recht gute Stufen.
- Apatit: Selten, schön kristallisiert, vergesellschaftet mit den Sulfid- und SEE-Mineralien.
- Biotit:
- Brookit: Sehr sporadisch, vergesellschaftet mit den Sulfiden, winzig, goldfarbig, hochglänzend, tafelig, mit einem dunklen Zentrum.
- Calcit: Wenig, klein, weiss, rhomboedrische Ausbildung, treppenartig verwachsen.
- Cerussit: In vielfältiger Ausbildung, spiessförmig, flachtafelig, gestreckt, farblos, weiss, gräulichbraun. Oft mehrfach verzwillingt, bis 2 mm und als Aggegate bis 4 mm Grösse.
- Chabasit-Ca: Selten, bis 2 mm.
- Chalkopyrit: Derb häufig, als Kristalle seltener, meist verzwillingt und verzerrt, schöne Anlauffarben. Zersetzte Kristalle sind rotbraun oder am Rand in Covellin umgewandelt. In der Regel bis einige mm gross, ausnahmsweise Aggregate bis 18 mm.
- Chlorit: Grünlich, wurmartig.
- Covellin: Recht häufig, schwarz, als pulveriger bis faserier Überzug, selten als kleine tafelige Kristalle mit Anlauffarben und direkt der schwarzen Covellin-Schicht aufgewachsen.
- Epidot: Selten, klein, graugrün.
- Galenit: Reichlich vorhanden, selten als gut kristallisierte kleine und verwitterte Kristalle. oft von Cerussit begleitet oder von diesem überwachsen.
- Hydrocerussit: Unterscheidet sich zum Cerussit durch die Aufnahme von Wasser, Winzig (unter 0.1 mm), pseudohexagonale Täfelchen auf Galenitkrusten.
- Hämatit: Oft derb, selten auch als kleine kompakte Eisenrosen.
- Langit: Zweite Fundstelle im Binntal. Selten in dünnen, winzigen, hellblauen Kristallen.
- Magnetit: Selten, klein.
- Malachit: Eher selten, kugelfärmige Aggregate unter 1 mm, auch als blassblaue Kügelchen dem Chalkopyrit aufgewachsen.
- Molybdänit: Recht selten, frei und idiomorph kristallisiert, hexagonale bis dreieckige und leicht verbogene Blättchen, bis 7 mm, metallischer Glanz.
- Monazit-(Ce): Relativ häufig, bis 1,5 mm, gestreckte Kristalle, oft zusammen mit Apatit, blassrosa, meist im Gestein eingewachsen.
- Muskovit: Oft gesteinsbildend, öfters auch freigewachsene kleine Blättchen.
- Pyrit: Derb oder in bis zu 1 cm grossen Kristallen. Als Würfel, Oktaeder, Pentagondodekaeder und weiteren Formen. Auch flachstengelige und leicht gebogene Individuen.
- Quarz: Bildet häufig die Auskleidung der Hohlräume.
- Rutil: Selten, meistens eptaktisch auf Hämatit gewachsen.
- Sphalerit: Recht häufig, derb oder in Kristallen bis max. 1 cm, tetraedrisch bis pseudo-oktaedrisch, fast schwarz, rötlich bis gelblichbraun, durchscheinend gelbgrün bis hellgrün.
- Stellerit-Ca:
- Stilbit-Ca: Als frische Kristalle, bis über 1 cm Grösse, in Garben oder als Kugeln.
- Titanit: Selten, klein.
- Wulfenit: Gelb bis bräunlich, winzig, spitz- bis flach-pyramidal.
- Xenotim-(Y): Langprismatisch, oft zusammen mit Apatit, gelb, verwechselbar mit Sphalerit.
010_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Cherbadung, Scherbadung, Tscherwandune, Schwarzhorn, Punta Nera
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 660100 / 131300
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 212
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 309
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
- Weiss, Stefan & Praeger, Michael & Peter, Joachim & Stoll, Wolfgang; Lapis; 2007; Heft 6; Seite 24 - 28; Prismatische Anatase aus dem Binntal: Weltweit einmalig
Funde sind aus der Gegend zwischen dem Cherbadung und dem nördlicher liegenden Schwarzhorn beschrieben. Ebenso sind Fundpunkte am Nordkontakt der Serpentinmasse anzutreffen. Sie sind schwer zugänglich. Vor allem in den dunkelgrünen Hornblendefelsen der Kontaktzone sind massenhaft Klüftchen vorhanden.
- Adular:
- Aktinolith: Grün, flachstengelig, bis 20 cm. Aktinolith ist vor allem von der Nordseite des Schwarzhorns bekannt geworden und zwar am Kontakt zwischen Serpentinit und Gneis.
- Anatas: Hellbräunlich, gelbgrüne bis braune prismatische oder kugelige, teilweise flächenreiche Kristalle bis 1 cm. Flachpyramidale, schwarze oder tafelige Anatase sind manchmal mit Rutil verwachsen. Die Vorkommen prismatischer Anatase am Cherbadung/Pizzo Cervandone sind an eine flachliegende Gneisbank gebunden, die sich in rund 2800 - 2900 m ü. M. rund um dieses Bergmassiv im Grenzgebiet befindet. Typische Fundpunkte liegen im Wannigletscher-Kar.
- Apatit: Von der Nordseite als sogenannter Spargelstein, auch als farbloser und nicht gut ausgebildeter normaler Apatit.
- Chabasit:
- Eisenrose:
- Epidot:
- Hämatit: Tafelig bis isometrisch.
- Jarosit: Feinkristallin, gelbbraune Krusten.
- Prehnit: Eng mit Epidot verwachsen, kugelige Aggregate bis 2 mm, in Spalten basischer Gesteine.
- Pyrit:
- Hämatit: Tafelig bis isometrisch.
- Jarosit: Feinkristallin, gelbbraune Krusten.
- Prehnit: Eng mit Epidot verwachsen, kugelige Aggregate bis 2 mm, in Spalten basischer Gesteine.
- Pyrit:
- Quarz:
- Skolezit: Im Kontakt zum Geisspfad-Serpentinit in sonnenartigen, weissen Aggregaten bis 15 cm.
- Stilbit:
- Titanit: Gelbrot, bis mehrere cm Länge, eng mit Hornblende verwachsen, selten unbeschädigt.
- Turmalin: Schwarz oder dunkelbraun, als sogenannter Schörl.
011_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Cherbadung, Scherbadung, Tscherwandune, Tierälpli (Ostgrat)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 660750 / 130920
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 178
Parker erwähnt sie wie folgt: ".. und zwar am sogenannten Tierälpli, am Ostgrat auf italienischem Boden ..". Gemeint ist damit eine Fundortangabe in der Nähe des Cherbadung. Die Koordinate zeigt auf den Ostgrat dieses Gipfels. Der Aufschluss liegt in der Randzone der Serpentinmasse, sowie in grobkristallinem, diopsidhaltigem Gestein.
- Albit: Weiss.
- Amianth: Feinnadelig, büschelig struiert, auch als Bergleder.
- Asbest:
- Calcit: Zum Teil als kleine wulstige Aggregate.
- Diopsid: Sehr schön, körnige - stängelige - faserige Aggregate, 15 - 20 mm, flaschengrün, bis 1/4 Zoll dicke, langprismatische dunkelgrüne, wenig glänzende Kristalle mit unausgebildeten Enden, in einem Gemenge von graulichem Quarz und weissem Calcit eingewachsen.
- Epidot: Klein, gelbbraun, flächenreich. Zum Teil ganze Rasen bildend.
- Quarz:
012_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Chriegalppass, Passo di Cornera
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 659330 / 128820
Literatur:
- Cuchet, Stéphane & Crumbach, Mischa & Van der Burgt, Ate; Schweizer Strahler; 2014; Heft 2; Seite 2-55. Das Binntal enthüllt ein grosses Geheimnis
- Cuchet, Stéphane / Crumbach, Mischa & Van der Burgt, Ate; Schweizer Strahler; 2017; Heft 2; Seite 2-14. Zwei Naturpärke, ein Pass mit Biwak und schöne Mineralien
Die Koordinaten zeigen auf die Passhöhe. Erwähnt werden nur Mineralien von der Schweizerseite. Die Autoren fanden am Chriegalppass (zu Füssen des Helsenhorn) eine SEE-Mineralisation, welche mit derjenigen des Ritterpasses vergleichbar ist. Das Anstehende für die Allanit-(Ce)-Kristalle konnte nicht gefunden werden. Genau wie in der Helsenchumme nur noch äusserst schwach mineralisiert.
- Aeschynit-(Y): Brilliante Kristalle assoziiert mit Synchysit-(Y), unter dem Punkt 3032 m, einem Nebengipfel des Pizzo Cornera.
- Allanit-(Ce): Bis 2 cm, eingewachsen in Quarz-Feldspat-reichen Sturzblöcken.
- Amethyst: 39 mm, auf Matrix aus einem Block auf dem Passo di Cornera.
- Apatit: Aus den Wänden des Helsenhorns. Bis 6 mm gross als Begleiter von Stilbit oder Chabasit.
- Arsenopyrit: Wird von der Passgegend erwähnt.
- Bertrandit: Nicht verzwillingt, ca. 5-6 mm gross.
- Bornit: Als cm-grosse grauschwarze Massen. Begleitet von Malachit.
- Calcit: Bis cm-grosse Kristalle.
- Chabasit: Erwähnt aus den Wänden des Helsenhorns. Bis 8 mm gross.
- Fluorit: Als cm-grosse Kristall am Fusse der Helsenhornwand in einem beige angewitterten Gestein.
- Jarosit: Zusammen mit elementarem Schwefel in der Helsenhornflanke.
- Malachit: Als Begleiter des Bornits.
- Metaautunit: Tafelige, gelbe Kriställchen.
- Metatorbernit: Giftgrüne Beläge bestehend aus tafeligen Kriställchen.
- Monazit-(Ce): Zusammen mit Eisenrosen in der Helsennordwand, auch als mm-grosse Prismen in einem Block der Passmoräne zusammen mit orangefarbigem Titanit bis 4 mm Grösse.
- Muskovit: In den Klüften des Orthogneises als perfekte, pseudohexagonale Einzelkristalle.
- Phenakit: Mit der Fundortbezeichnung 'Hinteres Chriegalptal'.
- Schwefel: Elementar, zusammen mit Jarosit in der Helsenhornflanke.
- Stilbit: Erwähnt aus den Wänden des Helsenhorns.
- Titanit: Lanzettförmige Kristalle, selten als grünbeige Schwalbenschwanzzwillinge oder als gedrungene, dunkle und brillante Kristalle.
- Torbernit:
013_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Hillehorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 654074 / 128252
Literatur:
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
- Apatit: Am Gipfel des Hillehorns.
- Asbecasit:
- Skolezit: Im Kontakt zum Geisspfad-Serpentinit in sonnenartigen, weissen Aggregaten bis 15 cm.
- Stilbit:
- Titanit: Gelbrot, bis mehrere cm Länge, eng mit Hornblende verwachsen, selten unbeschädigt.
- Turmalin: Schwarz oder dunkelbraun, als sogenannter Schörl.
011_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Cherbadung, Scherbadung, Tscherwandune, Tierälpli (Ostgrat)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 660750 / 130920
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 178
Parker erwähnt sie wie folgt: ".. und zwar am sogenannten Tierälpli, am Ostgrat auf italienischem Boden ..". Gemeint ist damit eine Fundortangabe in der Nähe des Cherbadung. Die Koordinate zeigt auf den Ostgrat dieses Gipfels. Der Aufschluss liegt in der Randzone der Serpentinmasse, sowie in grobkristallinem, diopsidhaltigem Gestein.
- Albit: Weiss.
- Amianth: Feinnadelig, büschelig struiert, auch als Bergleder.
- Asbest:
- Calcit: Zum Teil als kleine wulstige Aggregate.
- Diopsid: Sehr schön, körnige - stängelige - faserige Aggregate, 15 - 20 mm, flaschengrün, bis 1/4 Zoll dicke, langprismatische dunkelgrüne, wenig glänzende Kristalle mit unausgebildeten Enden, in einem Gemenge von graulichem Quarz und weissem Calcit eingewachsen.
- Epidot: Klein, gelbbraun, flächenreich. Zum Teil ganze Rasen bildend.
- Quarz:
012_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Chriegalppass, Passo di Cornera
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 659330 / 128820
Literatur:
- Cuchet, Stéphane & Crumbach, Mischa & Van der Burgt, Ate; Schweizer Strahler; 2014; Heft 2; Seite 2-55. Das Binntal enthüllt ein grosses Geheimnis
- Cuchet, Stéphane / Crumbach, Mischa & Van der Burgt, Ate; Schweizer Strahler; 2017; Heft 2; Seite 2-14. Zwei Naturpärke, ein Pass mit Biwak und schöne Mineralien
Die Koordinaten zeigen auf die Passhöhe. Erwähnt werden nur Mineralien von der Schweizerseite. Die Autoren fanden am Chriegalppass (zu Füssen des Helsenhorn) eine SEE-Mineralisation, welche mit derjenigen des Ritterpasses vergleichbar ist. Das Anstehende für die Allanit-(Ce)-Kristalle konnte nicht gefunden werden. Genau wie in der Helsenchumme nur noch äusserst schwach mineralisiert.
- Aeschynit-(Y): Brilliante Kristalle assoziiert mit Synchysit-(Y), unter dem Punkt 3032 m, einem Nebengipfel des Pizzo Cornera.
- Allanit-(Ce): Bis 2 cm, eingewachsen in Quarz-Feldspat-reichen Sturzblöcken.
- Amethyst: 39 mm, auf Matrix aus einem Block auf dem Passo di Cornera.
- Apatit: Aus den Wänden des Helsenhorns. Bis 6 mm gross als Begleiter von Stilbit oder Chabasit.
- Arsenopyrit: Wird von der Passgegend erwähnt.
- Bertrandit: Nicht verzwillingt, ca. 5-6 mm gross.
- Bornit: Als cm-grosse grauschwarze Massen. Begleitet von Malachit.
- Calcit: Bis cm-grosse Kristalle.
- Chabasit: Erwähnt aus den Wänden des Helsenhorns. Bis 8 mm gross.
- Fluorit: Als cm-grosse Kristall am Fusse der Helsenhornwand in einem beige angewitterten Gestein.
- Jarosit: Zusammen mit elementarem Schwefel in der Helsenhornflanke.
- Malachit: Als Begleiter des Bornits.
- Metaautunit: Tafelige, gelbe Kriställchen.
- Metatorbernit: Giftgrüne Beläge bestehend aus tafeligen Kriställchen.
- Monazit-(Ce): Zusammen mit Eisenrosen in der Helsennordwand, auch als mm-grosse Prismen in einem Block der Passmoräne zusammen mit orangefarbigem Titanit bis 4 mm Grösse.
- Muskovit: In den Klüften des Orthogneises als perfekte, pseudohexagonale Einzelkristalle.
- Phenakit: Mit der Fundortbezeichnung 'Hinteres Chriegalptal'.
- Schwefel: Elementar, zusammen mit Jarosit in der Helsenhornflanke.
- Stilbit: Erwähnt aus den Wänden des Helsenhorns.
- Titanit: Lanzettförmige Kristalle, selten als grünbeige Schwalbenschwanzzwillinge oder als gedrungene, dunkle und brillante Kristalle.
- Torbernit:
013_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Hillehorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 654074 / 128252
Literatur:
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
- Apatit: Am Gipfel des Hillehorns.
- Asbecasit:
- Gasparit-(Ce):
- Titanit: Gelbe Tafeln.
014_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Kriegalpstollen (Wasserstollen), Saflischstollen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 656500 / 132500
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1989;; Seite 189-196; Phenakit im Binntal
- Pock, Rudolf; Schweizer Strahler; 1999; Heft 2; Seite 456 - 472; Eine neue Crichtonitfundstelle im Wallis
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 104,251,389
In Proben des Kraftwerkstollen, resp. des Saflischstollen. Inbegriffen ist auch die Bezeichnung 'Kriegalp-Wasserstollen'. Die Koordinaten zeigen auf Heiligkreuz.
- Amethyst: Angeblich sind hier Exemplare bis 50 cm geborgen worden.
- Chabasit: Bis 1 cm.
- Crichtonit: Kann mit Hämatit verwechselt werden weist aber oft tiefe Sprünge, Lösungsfurchen und eine rauhe Oberfläche auf. Zu finden sind auch Zwillinge mit einspringendem Winkel.
- Gadolinit-(Y): Aus dem Saflischstollen, hellgrün, kugelig aggregiert.
- Galenit:
- Heulandit: Farblos bis weisslich, meistens dicktafelig.
- Laumontit:
- Magnesit: Als blätterige Aggregate.
- Milarit: Aus dem Kraftwerkstollen, farblos-durchsichtig, feinfaserig, stengelig, bis 1 mm.
- Pyrit: In bergfrischen Kristallen.
- Skolezit: Aus dem Kraftwerkstollen, ca. 2 km ab Chummibort, rosettenförmig, bis 5 cm.
- Smythit: Bronzefarbig, 6-seitige Blättchen, bis 2 mm, in und auf Calcit und Muskovit, in Bündnerschieferklüften.
- Sphalerit: Nur vereinzelte Funde, schwarz, unter 5 mm.
- Stilbit: Garbenförmig, kugelige Aggregate, öfters vorkommend.
- Turmalin: Turmalin-Asbest, hellblau.
015_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Vorderes Helsenhorn, Griessetz
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 657722 / 130272
Literatur:
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
- Gadolinit-(Y):
- Titanit: Gelbe Tafeln.
014_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Kriegalpstollen (Wasserstollen), Saflischstollen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 656500 / 132500
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1989;; Seite 189-196; Phenakit im Binntal
- Pock, Rudolf; Schweizer Strahler; 1999; Heft 2; Seite 456 - 472; Eine neue Crichtonitfundstelle im Wallis
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 104,251,389
In Proben des Kraftwerkstollen, resp. des Saflischstollen. Inbegriffen ist auch die Bezeichnung 'Kriegalp-Wasserstollen'. Die Koordinaten zeigen auf Heiligkreuz.
- Amethyst: Angeblich sind hier Exemplare bis 50 cm geborgen worden.
- Chabasit: Bis 1 cm.
- Crichtonit: Kann mit Hämatit verwechselt werden weist aber oft tiefe Sprünge, Lösungsfurchen und eine rauhe Oberfläche auf. Zu finden sind auch Zwillinge mit einspringendem Winkel.
- Gadolinit-(Y): Aus dem Saflischstollen, hellgrün, kugelig aggregiert.
- Galenit:
- Heulandit: Farblos bis weisslich, meistens dicktafelig.
- Laumontit:
- Magnesit: Als blätterige Aggregate.
- Milarit: Aus dem Kraftwerkstollen, farblos-durchsichtig, feinfaserig, stengelig, bis 1 mm.
- Pyrit: In bergfrischen Kristallen.
- Skolezit: Aus dem Kraftwerkstollen, ca. 2 km ab Chummibort, rosettenförmig, bis 5 cm.
- Smythit: Bronzefarbig, 6-seitige Blättchen, bis 2 mm, in und auf Calcit und Muskovit, in Bündnerschieferklüften.
- Sphalerit: Nur vereinzelte Funde, schwarz, unter 5 mm.
- Stilbit: Garbenförmig, kugelige Aggregate, öfters vorkommend.
- Turmalin: Turmalin-Asbest, hellblau.
015_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Vorderes Helsenhorn, Griessetz
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 657722 / 130272
Literatur:
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
- Gadolinit-(Y):
- Meta-Autunit:
016_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Wannenbach (nördlich)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 658910 / 130660
Literatur:
- Koenigsberger, Johann; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1937; Band 17; Seite 85-87; Auftreten einiger Kluftmineralien in Zusammenhang mit dem Chemismus von Gneisen südlicher Decken (Simplon- und Tessiner-Penninikum)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 205
Es dürfte sich hier um die Gegend südlich unterhalb des Wannihorns handeln. Die Bezeichnung 'Wannenbach' fehlt auf der Karte. Vermutlich handelt es sich um den Bach vom Wannigletscher in das Kriegaltal hinunter. Dies sind die von Ch. Desbuissons in seinem Werk "La vallee de Binn", p. 80, Lausanne 1909, erwähnten Lagerstätten unterhalb des kleinen Gletschers.
- Adular: Klein, klar.
- Chlorit:
016_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Wannenbach (nördlich)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 658910 / 130660
Literatur:
- Koenigsberger, Johann; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1937; Band 17; Seite 85-87; Auftreten einiger Kluftmineralien in Zusammenhang mit dem Chemismus von Gneisen südlicher Decken (Simplon- und Tessiner-Penninikum)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 205
Es dürfte sich hier um die Gegend südlich unterhalb des Wannihorns handeln. Die Bezeichnung 'Wannenbach' fehlt auf der Karte. Vermutlich handelt es sich um den Bach vom Wannigletscher in das Kriegaltal hinunter. Dies sind die von Ch. Desbuissons in seinem Werk "La vallee de Binn", p. 80, Lausanne 1909, erwähnten Lagerstätten unterhalb des kleinen Gletschers.
- Adular: Klein, klar.
- Chlorit:
- Eisenrose:
- Muskovit:
- Quarz: In langen Nadeln.
- Rutil:
- Titanit: Gelb.
017_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Wannigletscher, Wannengletscher, Gischigletscher, Güschigletscher, Conca del Cervandone, Cervandone, Cherbadung, Scherbadung, Tscherwandune
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 659850 / 130650
Literatur:
- Bader, Henri; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1934; Band 14; Heft 2; Seite 319-441. Beitrag zur Kenntnis der Gesteine und Minerallagerstätten des Binnentals
- Crumbach, Mischa & Schmitt, Axel Karl; Schweizer Strahler; 2017; Heft 1; Seite 8-15. Zirkon-Grünschnäbel auf der Scheelit Rutschbahn
- Cuchet, Stéphane & Crumbach, Mischa & Van der Burgt, Ate & Vanini, F. & Loranth, C. & Mestrom, P. & Antonysen, E. & Meisser, Nicolas & Roth, P.; Schweizer Strahler; 2019; Heft 1; Seite 2-17; Mineralogische Topografie der Schweiz und angrenzender Regionen, 1. Teil - Binntal (CH) - Veglia (I) - Devero (I)
- Cuchet, Stéphane & Crumbach, Mischa & Van der Burgt, Ate; Schweizer Strahler; 2014; Heft 2; Seite 2-55; Das Binntal enthüllt ein grosses Geheimnis
- Cuchet, Stéphane & Topa, Dan; Schweizer Strahler; 2016; Heft 3; Seite 15-19; Gladit, Krupkait, Paarit und Salzburgit: 4 neue Sulfosalze aus dem Binntal VS
- Graeser, St.; Schweizer Strahler; 1976; Seite 158-171; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten II
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1987; Seite 473-486; Neue Mineralfunde aus der Refion Cherbadung/Cervandone (Schweiz/Italien)
- Graeser, Stefan & Klemm, Leonhard; Lapis; 2001; Heft 3; Seite 31-32
- Graeser, Stefan; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1966;Band 46; Heft 2; Seite 367-375; Asbecasit und Cafarsit, zwei neue Mineralien aus dem Binnatal (Kt. Wallis)
- Margot, Chr.; Schweizer Strahler; 1994; Seite 281-287; Zwei bemerkenswerte neue Anatasformen vom Wannigletscher (VS)
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1994; Heft 2; Seite 53-60; Mineraltopographie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Mumenthaler, Thomas & Frey, Alfred & Margot, Christian; Schweizer Strahler; 1988; Vol. 8; Nr. 3; Seite; Seite 128-132; Cervandonit-(Ce), ein neues Mineral aus der Region Cherbadung (CH)/P. Cervandone (I)
- Nellen, Hugo; Schweizer Strahler; 1992; Vol. 9; Nr. 7; Seite 353-354; Das Museumsstück
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 304
- Pock, Rudolf; Schweizer Strahler; 1999; Heft 2; Seite 456-472; Eine neue Crichtonitfundstelle im Wallis
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
- Praeger, Michael; Lapis; 2004; Heft 7-8; Seite 59-64
- Praeger, Michael; Lapis; 2017; Heft 12; Seite 24-25; Binntaler Anatas - mit neuer Flächenform
- Schaufelberger, F.,A.; Urner Mineralienfreund; 1989
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 24,107,114,127,175,272,273,364,390
- van der Burgt, Ate & Cuchet, Stéphan & de Wit, Frank; Schweizer Strahler; 2015; Heft 3; Seite 8; Eine klassische aber für das Binntal aussergewöhnliche Mineralisation
- Weiss, Stefan & Praeger, Michael & Peter, Joachim & Stoll, Wolfgang; Lapis; 2007; Heft 6; Seite 24 - 28; Prismatische Anatase aus dem Binntal: Weltweit einmalig
Auf der Ostseite des Tales, unterhalb des Cherbadung. Fundpunkte werden im Parker als zwischen Wannenhorn und Cherbadung liegend beschrieben. Gut sichtbar sind die aus verwitternden Kupfererzen entstandenen grünen und blauen Flecken. Nach der Entdeckung der beiden neuen Mineralien Asbecasit und Cafarsit (1963) begann ein regelrechter Sammleransturm auf dieses Gebiet. Abbildungen sind im Lapisheft 1995/7-8 zu finden. Die beiden Regionen Cervandone/Wannigletscher sind zusammengefasst. In der Literatur existieren zum Teil unterschiedliche bis sogar gegenteilige Angaben wie zum Beispiel selten - häufig, gross - klein und dergleichen. Das Gestein mit den arsenhaltigen Mineralien ist ein relativ feinkörniger, heller (Ortho-) Gneis, der von zahlreichen Klüften durchzogen ist.
Graeser: Asbecasite kommen auf Kluftflächen in den Orthogneisen am Fusse des Cherbadung im Binnatal vor (Koord. 659.900/131.000, 2800 m ü. M.), zusammen mit weiteren Mineralien vor. Man findet das Mineral recht häufig dank seiner intensiven gelben Farbe, aber stets nur in kleinen Kristallen. Vom Autor wurde das Mineral Cafarsit zum ersten Mal an derselben Fundstelle wie der oben beschriebene Asbecasit "am Fusse des Cherbadung" gefunden. Wie u. a. Bader (1934) angibt, wurde "Arsenoferrit" als Seltenheit von den bekannten Fundstellen Lercheltini beschrieben.
SEE-Mineralisation: 2011 entdeckten Cuche, Crumbach und van der Burgt am Wannigletscher eine SEE-Mineralisation, die an die Auflösung von Allanit-(Ce) gebunden ist. Die Matrix der Knauer ist, wie am Ritterpass, ein Zweiglimmergneis. Der Gneiss mit der SEE-Mineralisation befindet sich am Wannigletscher direkt oberhalb des Bändergneises, nicht, wie am Ritterpass, ca. 30-50 m oberhalb. Durch die geringe Ausdehnung und minimale Erosion der Fundstelle sind die Fundmöglichkeiten allerdings stark limitiert.
- Adular: Häufig, gut ausgebildet, durchsichtig, auch milchig, bis mehrere cm.
- Aeschynit-(Y): Bis 1 cm, rot bis dunkelbraun, bis fast schwarz, stängelig, tafelig, oft mit typisch sargförmigem Habitus.
- Agardit-(Y): Bis einige mm grosse Aggregate, kugelig, hellblau, grünlich bis blaugrünlich, auch als Verwitterungsprodukt als grünlicher Überzug auf Cafarsit, ähnlich dem Malachit, feinnadelig, meistens radialstrahlige Ausbildung.
- Albit: Häufig.
- Allanit-(Ce): SEE-Mineralisation: grosse frische Kristalle, bis 20 cm, eingewachsen in Quarz-Feldspat-Knauern, welche grosse Hämatittafeln enthalten.
- Anatas: In gelblicher bis grüngelblicher bis gelbbrauner Färbung, auch dunkel bis schwarz, bis 7 mm, am Ostabhang bis 3 cm. Besonders typische Fundpunkte liegen im Wannigletscher-Kar.
- Anglesit: Klein, farblos oder weisslich, von der italienischen Seite des Cherbadungs.
- Antlerit: Vom Wannigletscher, bläulichgrün.
- Apatit: (Hydroxyl-Apatit), nicht häufig, farblos bis schwach violett, grüngelblich, Ausbildung wie der sogenannte Spargelstein, stängelig, bis 3 cm Durchmesser (evtl. von der italienischen Seite!), in ausgezeichneter Qualität, auch sehr klein, glasklar, langstängelig bis nadelig.
- Asbecasit: (Wannigletscher) hier gibt es sehr unterschiedliche Angaben: relativ häufiges Auftreten (sehr selten), weisslich - grünlich - gelb - leuchtend hellgelb (im hellen Zweiglimmergneis), wenn bergfrisch transparent, sonst auch trüb, oft radialstrahlig aggregiert, oft in pulverigen Massen, tafelig, selten als gut entwickelte Kristalle, bis 2 cm. Erstfund für dieses Mineral am 16.9.1963.
- Azurit: Intensiv blau, selten in winzigen Kriställchen, gesteinsbildend.
- Bayldonit: Schöne radialstrahlige Kugeln aus hellgrünen Kristallen.
- Beaverit-(Cu): Feinkristallin, braun, von der italienischen Seite des Cherbadungs.
- Bertrandit: SEE-Mineralisation: in Hohlräumen von Allanit-(Ce).
- Beryll: (Wannigletscher) selten, tiefblau, bis 14 cm. Der Fund soll vom Wannigrat stammen. SEE-Mineralisation: blaue Kristalle, eingewachsen in einer Quarz-Feldspat-Knauer.
- Biotit: Häufig, stengelig, gestreckt. SEE-Mineralisation: in einem Hohlraum von Muskovit/Biotit konnte auch Ilmenit nachgewiesen werden.
- Bismuthinit: Als schöne Einschlüsse im Quarz.
- Bismutit: Gelbliche und langtafelige Pseudomorphosen (wahrscheinlich nach Bismuthinit).
- Brochantit: Vom Wannigletscher, bläulichgrün.
- Brookit: Nur klein.
- Cafarsit: Bis 9 cm, zum Teil sehr schöne Kristalle, weltweit bester Fundort für diese Kristalle, scharfkantig, oktaedrische oder kuboktaedrische Ausbildung, schwärzlich bis braun. Eine Kluft mit perfekten Cafarsitkristallen konnte dank dem Rückgang des Wannigletschers auf einer Höhe von ca. 2800 - 2850 m ü. M. ausgebeutet werden. Die bis anhin beste Fundstelle liegt inzwischen einige Meter oberhalb des Gletschers und ist kaum mehr zugänglich.
- Carbonatcyanotrichit: Vom Wannigletscher, blau. In hübschen hellblauen Garben.
- Cerussit:
- Cervandonit-(Ce): Selten, runde Aggregate als Rosetten (Wannigletscher) oder sattelförmig, schwarz, mit Seidenglanz, auf Gestein, bis 2 cm, mit Vorliebe auf dem Albit, Erstfund am Osthang des Cervandone (also bereits auf italienischem Gebiet), Funde sind aber auch vom Wannigletscher bekannt geworden.
- Chalkophyllit: Wannigletscher: rasenartig, leuchtend smaragdgrün, kleine Plättchen, bis 1mm, Erstfund 1984 vom Wannigletscher, glimmerartig, transparent.
- Chalkopyrit: Zusammen mit dem Tennantit schmale Erzäderchen bildend, mit Azurit und Malachit überzogen, derb.
- Chernovit-(Y): (Wannigletscher) in Gneisklüften, selten, rundlich-blumenkohlartig aggregiert, seltener in tetragonalen Bipyramiden, grasgrün, gelb bis gelbbraun, angewittert, oft zusammen mit Chervandonit, bis 7 mm, Einkristalle bis 1 mm, auch als tropfenförmige Aggregate, flachbipyramidal (pseudooktaedrisch), prismatisch (selten).
- Chlorit: Nicht sehr häufig - häufig, bis 4 mm, in grünschwarzen gerundeten Aggregaten, wurmartig oder rosettenförmig aggregiert.
- Chrysoberyll:
- Chrysokoll: Wird ohne genauere Angaben vom Wannigletscher erwähnt.
- Cleusonit: 1). In den oberen Felswänden als kleine Kristalle bis 0.5 mm Länge, schwarz, oft verzwillingt zusammen mit Chernovit-(Y), Magnetit und (Nb)-Rutil.
2). An der Fundstelle des Cervandonit-(Ce), schwarz-metallische abgeflachte Kristalle bis einige mm Durchmesser.
- Cornubit: Wannigletscher: kleine, transparente Massen, smaragdgrün, bis 1 mm, glasglänzend mit zum Teil muscheligem Bruch, neben Pharmakosiderit und Chalkophyllit (Meisser, Ansermet, 1994).
- Cosalit:
- Crichtonit: Senait/Crichtonit, Mineral dieser Gruppe, sehr selten, in schwarzen, oft korrodierten Kristallen, auch stark glänzend, mehr oder weniger kubischer Habitus, bis 5 mm, deutlich uranhaltig.
- Cyanotrichit: Rundliche Aggregate, auf anderen Mineralien und diese auch Überziehend auch Karbonat-Cyanotrichit, leuchtend blau, heller als Azurit, nur in Zerrklüften vorkommend, krustenartig.
- Datolith: Aus den Gneisen im südlichen Binntal, auf Rauchquarz, nadelig, schneeweiss, kugelige Aggregate bis 1 cm (andere Angabe: 1mm). Zusammen mit stängeligem Biotit und Turmalin.
- Dessauit-(Y): Siehe unter Gramaccoliit-(Y).
- Diopsid: Aus dem Südostabhang des Cervandone und deshalb auf italienischer Seite, ausgezeichnete Kristallisation, dunkelgrün, bis 10 cm, nicht aus dem Zweiglimmergneis sondern aus einer Serpentinitlinse des Conca Cervandone.
- Dravit: Vom Wannigletscher, nadelig, graugrün, nahe einer Amphibolitlinse.
- Eisenrose:
- Epidot: Langstängelig, hellgrün (evtl. von der italienischen Seite!), reichlich.
- Fahlerz:
- Fergusonit-(Y): Dunkelbraun bis schwarz, spindelförmig, bis 1 mm, zusammen mit Aeschynit, beigeweissem Kluftzirkon, Synchisit, Eisenrosen (Hämatit), grünlicher oder violetter Fluorit, Rauchquarz und Magnetit.
- Fetiasit:
- Fluorit: Bis 2 - 3 cm, in dieser Region noch recht häufig vertreten, mit sogenanntem 'Alexandrit-Effekt' (verursacht durch die Elemente Yttrium, Cer und Smarium), das heisst bei Tageslicht graugrün, bei Kunstlicht (Glühlampe) intensiv violett, Oktaeder, Rhombendodekaeder, diamantähnliche Form, blassgrün, fast farblos.
- Gadolinit-(Y): Wannigletscher; gelblich, grün, flachprismatisch, bis 1 mm, neben Rutil (Graeser et al., 1995). Das Mineral wurde am Wannigletscher erstmals 1989 durch Norbert Burgener gefunden.
- Galenit:
- Gasparit-(Ce): Fleischfarbig, bräunlich, auch pseudomorph nach Synchisit. Auch hochglänzend und rosa farbig. Bis 3 mm.
- Gasparit-(La): Bis 2 mm, dem Monazit sehr ähnlich, wobei die Kristalle eine klare (Spitze) und eine trübe (Prisma) Partie zeigen.
- Gips: In korrodierten Kristallen, bis mehrere cm.
- Gladit:
- Gold, gediegen: Gediegen.
- Gramaccioliit-(Y): SEE-Mineralisation: in einem Hohlraum von Muskovit/Biotit konnte neben einem Mineral des Types Gramaccoliit-(Y)/Dessauit-(Y) auch Ilmenit nachgewiesen werden, begleitet von (Nb)-Rutil.
- Hingganit-(Y): In den oberen Felsterassen beim Wannigletscher in unterschiedlicher Ausbildung wie:- farblose bis gelbliche Stängel bis 1 mm, teils garbig oder rosettenartig,- Prismen mit rhomboedrischem Querschnitt, gelblich, bis 2 mm,- linsenförmig, schwach grünlich, unter 0.5 mm,- krustenartig, weiss bis blass gelbgrün, bestehend aus kleinsten rhomboedrischen Kriställchen. Vorkommen auch beim 'Cervandonit Kopf' am Wannigletscher.
- Hydrokenoralstonit: Winzige, farblose Oktaederchen, assoziiert mit Azzurit und Chrysokoll.
- Hämatit: Oft, dünn- bis dicktafelig, bis 7 mm. SEE-Mineralisation: grosse Hämatittafeln in Quarz-Feldspat-Knauern.
- Ilmenit: SEE-Mineralisation: in einem Hohlraum von Muskovit/Biotit konnte auch Ilmenit nachgewiesen werden, begleitet von (Nb)-Rutil.
- Klinochlor:
- Krupkait: Wird aus dem Gebiet Wanni erwähnt.
- Langit:
- Laumontit: Weiss, teils büschelig angeordnete Prismen, bis 1 cm.
- Linarit:
- Magnetit: Sehr häufig, meistens unter einem mm, vor allem in chloritreichen Partien, ohne charakteristische Form, oktaedrisch, seltener als Rhombendodekaeder, als Anhäufung schwarzer Körner, bis einige mm grosse Kristalle aber echt ansehnliche Aggregate.
- Malachit: (Wannigletscher) derb im Gestein, auch gefiederte radialstrahlige Aggregate, verwechselbar mit Agardit (heller und weniger intensive Farbe).
- Meta-Autunit: Auf Klüften im Zweiglimmergneis (Graeser et al., 1995).
- Metazeunerit: Hier handelt es sich allerdings um einen Einzelfund (Schwanz et al. 1994).
- Milarit: Konnte auf der Südseite des Cherbadung gefunden werden. Klein, unter 2 mm, sehr selten, farblos, langprismatisch, zusammen mit Quarz, Muskovit, Titanit, Stilbit und Hämatit.
- Mimetesit: Schöne gelbe Prismen oder Nadelbüschel, unter 1 mm.
- Molybdänit:
- Monazit-(Ce): Sehr selten, gelborange - gelbrosa, oft als Mischkristalle zwischen Gasparit und Monazit, langprismatisch, tafelig oder zugespitzt.
- Muskovit: Häufig, in hervorragender Qualität, tafelig, flachprismatisch, an den Kanten nicht aufgeblättert, perfekte Kristalle, selten nach der a-Achse gestreckt.
- Natrojarosit: Pulverige beige bis cm-grosse Masse, bestehend aus pseudokubischen Kriställchen.
- Nb-Rutil: (Nb-Rutil) häufig, kurze Prismen, gelborange bis rotbraun bis leuchtend rot, bis 5 mm, meistens aber unscheinbar und nur bis 1 mm, in verschiedenen Formen und Farben.
- Olivenit: Vom Wannigletscher, als Krusten kleiner Nädelchen. Fund in den 1990-er Jahren.
- Paarit: Wird ohne genauere Angaben aus der Region Wanni erwähnt. Nachgewiesen basierend auf quantitativen WDS-Analysen.
- Paraniit-(Y): Ein Einzelfund stammt von der Ostseite des Cherbadungs. Creme- bis grünlichgelbe Bipyramiden, unter 3 mm. In Scheelit-ähnlichem Habitus, von diesem aber im kurzwelligen UV-Licht durch die nur mässige orangegelbe Fluoreszenz zu unterscheiden.
- Parnauit: In Form von blättrigen türkisgrünen und bis zu 2 mm dicken Schichten. Röntgenografisch bestätigt ((Nicolas Meisser).
- Pharmakosiderit: Wannigletscher: erdig, grünlich ockerfarbig, pseudomorph nach Tennantit, pulverige Aggregate bestehend aus kleinsten Würfelchen (Meisser, Ansermet,1994).
- Phenakit: Von der Nordseite des Cherbadung stammt eine Stufe mit einem ca. 7 mm langen Phenakitkristall (nur visuelle Bestimmung).
- Polykras-(Y): Vom 'Cervandonit-Kopf' am Wannigletscher. Leicht angwitterte langtafelige und dunkelbraune Kristalle. Begleitmineralien sind Rutil und Chervonit-(Y).
- Pyrit: SEE-Mineralisation: recht häufig vertreten.
- Quarz: Oft, bis 10 cm, normaler Habitus, manchmal sind kleine Cervandonit-Rosetten aufgewachsen, farblos bis schwach rauchig, teils mit Anhydritröhren, selten mit Einschlüssen von Bismuthinit.
- Rutil: (Nb-Rutil) häufig, kurze Prismen, gelborange bis rotbraun bis leuchtend rot, bis 5 mm, meistens aber unscheinbar und nur bis 1 mm, in verschiedenen Formen und Farben.
- Salzburgit: Wird ohne nähere Angaben aus der Region Wanni erwähnt. Nachgewiesen basierend auf quantitativen WDS-Analysen.
- Saponit: Wird ohne nähere Angaben vom Wannigletscher erwähnt.
- Scheelit: Weisslich, blumenkohlartige Gruppen unter 8 mm klein, unscheinbar, ohne deutliche Kristallformen.
- Schwefel: Gediegen, winzige gelbe Kriställchen.
- Senait: Vom Monte Cervandone, mit recht hohem Urangehalt und deutlichen Gehalten an Niobium, Zinn und Arsen, es handelt sich hier um einen uranreichen Senait. Isometrisch, bis 5 mm Durchmesser im Zweiglimmergneis der Monte Leone-Decke. Koordinaten 659.900 / 130.450.
- Stellerit: Vom Wannigletscher aus Orthogneisen, flachstengelig, unter 1 mm, zusammen mit Cafarsit oder Titanit.
- Stilbit: Vom Wannigletscher stammen schöne, milchweisse Garben bis 35 mm Länge aus Klüften mit graugrünen Dravit-Nadeln und Epidot, nahe einer Amphibolitlinse.
- Strashimirit: In der Region Wannigletscher, radialstrahlige und dichte Aggregate, bis 1 mm (Schmutz et al., 1982).
- Synchisit-(Ce): Bis 10 mm, recht häufig, pseudohexagonal, tonnenförmig, orange, bräunlich, rotbraun, ausgezeichnete Ausbildung. SEE-Mineralisation: in den Allanit-(Ce)-Hohlräumen, hervorragende, lachsrosa-farbene Kristalle.
- Tennantit: Derbes Erz, zusammen mit Chalkopyrit in schmalen Adern im Gneis, oft mit Malachit und selten auch mit Azurit überzogen. Auch als sehr guter, metallglänzender Einzelkristall (2 mm) aus einer Cafarsitkluft. Eingewachsener Tennantit ist in dieser Region relativ häufig anzutreffen.
- Thorit: SEE-Mineralisation: als Thorit/Thorogummit in Hohlräumen von Allanit-(Ce) und bildet auf Synchisit-(Ce) fast nadelige Kriställchen.
- Thorogummit:
- Tilasit: Extrem selten, erstmals 1975 in den Alpen gefunden, klein, prismatisch, rötlich bis bräunlich, blassrosa, meist zugespitzt, fiederartige Verwachsungen, oft mit dunkelgrünem Chlorit assoziiert, Kristalle bis 1.5 cm, verwechselbar mit rötlichem Titanit.
- Tirolit: Wannigletscher: türkisblau, giftgrün, leuchtend grün, glimmerartiger Aufbau, blätterig, entstanden aus dem anwesenden und zersetzten Tennantit, schöne Kristalle, in Rosetten, eng verwachsen mit Tennantit (Graeser, Stalder, 1976).
- Titanit: Gestreckt nach der b-Achse, teils als Kontaktzwillinge, häufig, nicht einfach zu identifizieren da sein Aufbau für das Mineral nicht charakteristisch ist. Erwähnt wird auch kugelförmiger Titanit vom Wannigletscher.
- Turmalin: (Schörl). Nicht sehr häufig, feine Nadeln, braunschwarz, in feinsten in feinfaseriger Ausbildung, nadelig, silbrigweiss, graubraun-durchscheinend, dunkelbraun bis schwarz, undurchsichtig, ausserordentlich häufig, bis faustgrosse Aggregate, besonders ist die Ausbildung in hellblauer Farbe als dichte und derbe Masse.
- Tyrolit: In einem Fall von Parnauitbildung handelt es sich um eine Verwitterung einer kleiner Masse von Tennantit, begleitet von Cornubit, Pharmakosiderit, Chalkophyllit und Tyrolit.
- Uranopolykras: Im Kessel des Wannigletschers zusammen mit Mineralien der Crichtonitgruppe.
- Wulfenit: Blockig bis nadelig.
- Xenotim-(Y): Verwechselbar mit Chemovit, selten rein, oft Mischkristalle mit Chemovit, prismatisch, hellgelb, durchsichtig, bis 8 mm, stark zurücktretende bipyramidale Flächen. Die besten Funde stammen von der Süd- und von der Westseite. SEE-Mineralisation: in Hohlräumen von Allanit-(Ce).
- Zalesiit: Nadelig. Das Mineral wird ohne genaue Ortsangabe auch vom Cherbadung erwähnt.
- Zirkon: Beigegelbe Krusten bestehend aus winzigen Prismen. Pseudooktaedrische Kriställchen als Kluftzirkon auf Rutschharnischen.
018_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Wannigrat
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 658900 / 131400
Literatur:
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
- Weiss, Stefan; Lapis; 1994; Heft 6; Seite 40 Vermutlich handelt es sich hier um den Grat zwischen dem Wannihorn und dem Wanniboden.
- Aquamarin: Siehe unter Beryll.
- Beryll: Im anstehenden Fels, hunderte Meter unterhalb des Wannigrates in einer Quarzlinse, bis 14 cm, teils klare blaue Kristalle. Gebunden sind die Aquamarinvorkommen an lokale Quarzlinsen in einer mit Epidot, Granat und Magnetit angereicherten Kalksilikatzone. Diese zieht sich wie eine Schnur über die aus gut gebankten Gneisen und Amphiboliten bestehende Nordflanke des Wannigrates.
- Epidot: In der gleichen Zone wie der Aquamarin, teils tiefgrüne Kristalle bis cm-Dicke und bis 20 cm lange Gruppen, nicht als isolierte Kristalle entwickelt sondern als radilastrahlige Sonnen im Quarz.
- Quarz:
019_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Wannihorn Nordhang, Wannenhorn Nordhang
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 659170 / 131200
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 208,209
- Adular: Reichlich, bis faustgross, in guter Ausbildung.
- Albit: Milchig - weiss, langstängelig.
- Anatas: Spitzpyramidal, grünlich, selten.
- Muskovit:
- Quarz: In langen Nadeln.
- Rutil:
- Titanit: Gelb.
017_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Wannigletscher, Wannengletscher, Gischigletscher, Güschigletscher, Conca del Cervandone, Cervandone, Cherbadung, Scherbadung, Tscherwandune
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 659850 / 130650
Literatur:
- Bader, Henri; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1934; Band 14; Heft 2; Seite 319-441. Beitrag zur Kenntnis der Gesteine und Minerallagerstätten des Binnentals
- Crumbach, Mischa & Schmitt, Axel Karl; Schweizer Strahler; 2017; Heft 1; Seite 8-15. Zirkon-Grünschnäbel auf der Scheelit Rutschbahn
- Cuchet, Stéphane & Crumbach, Mischa & Van der Burgt, Ate & Vanini, F. & Loranth, C. & Mestrom, P. & Antonysen, E. & Meisser, Nicolas & Roth, P.; Schweizer Strahler; 2019; Heft 1; Seite 2-17; Mineralogische Topografie der Schweiz und angrenzender Regionen, 1. Teil - Binntal (CH) - Veglia (I) - Devero (I)
- Cuchet, Stéphane & Crumbach, Mischa & Van der Burgt, Ate; Schweizer Strahler; 2014; Heft 2; Seite 2-55; Das Binntal enthüllt ein grosses Geheimnis
- Cuchet, Stéphane & Topa, Dan; Schweizer Strahler; 2016; Heft 3; Seite 15-19; Gladit, Krupkait, Paarit und Salzburgit: 4 neue Sulfosalze aus dem Binntal VS
- Graeser, St.; Schweizer Strahler; 1976; Seite 158-171; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten II
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1987; Seite 473-486; Neue Mineralfunde aus der Refion Cherbadung/Cervandone (Schweiz/Italien)
- Graeser, Stefan & Klemm, Leonhard; Lapis; 2001; Heft 3; Seite 31-32
- Graeser, Stefan; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1966;Band 46; Heft 2; Seite 367-375; Asbecasit und Cafarsit, zwei neue Mineralien aus dem Binnatal (Kt. Wallis)
- Margot, Chr.; Schweizer Strahler; 1994; Seite 281-287; Zwei bemerkenswerte neue Anatasformen vom Wannigletscher (VS)
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1994; Heft 2; Seite 53-60; Mineraltopographie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Mumenthaler, Thomas & Frey, Alfred & Margot, Christian; Schweizer Strahler; 1988; Vol. 8; Nr. 3; Seite; Seite 128-132; Cervandonit-(Ce), ein neues Mineral aus der Region Cherbadung (CH)/P. Cervandone (I)
- Nellen, Hugo; Schweizer Strahler; 1992; Vol. 9; Nr. 7; Seite 353-354; Das Museumsstück
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 304
- Pock, Rudolf; Schweizer Strahler; 1999; Heft 2; Seite 456-472; Eine neue Crichtonitfundstelle im Wallis
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
- Praeger, Michael; Lapis; 2004; Heft 7-8; Seite 59-64
- Praeger, Michael; Lapis; 2017; Heft 12; Seite 24-25; Binntaler Anatas - mit neuer Flächenform
- Schaufelberger, F.,A.; Urner Mineralienfreund; 1989
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 24,107,114,127,175,272,273,364,390
- van der Burgt, Ate & Cuchet, Stéphan & de Wit, Frank; Schweizer Strahler; 2015; Heft 3; Seite 8; Eine klassische aber für das Binntal aussergewöhnliche Mineralisation
- Weiss, Stefan & Praeger, Michael & Peter, Joachim & Stoll, Wolfgang; Lapis; 2007; Heft 6; Seite 24 - 28; Prismatische Anatase aus dem Binntal: Weltweit einmalig
Auf der Ostseite des Tales, unterhalb des Cherbadung. Fundpunkte werden im Parker als zwischen Wannenhorn und Cherbadung liegend beschrieben. Gut sichtbar sind die aus verwitternden Kupfererzen entstandenen grünen und blauen Flecken. Nach der Entdeckung der beiden neuen Mineralien Asbecasit und Cafarsit (1963) begann ein regelrechter Sammleransturm auf dieses Gebiet. Abbildungen sind im Lapisheft 1995/7-8 zu finden. Die beiden Regionen Cervandone/Wannigletscher sind zusammengefasst. In der Literatur existieren zum Teil unterschiedliche bis sogar gegenteilige Angaben wie zum Beispiel selten - häufig, gross - klein und dergleichen. Das Gestein mit den arsenhaltigen Mineralien ist ein relativ feinkörniger, heller (Ortho-) Gneis, der von zahlreichen Klüften durchzogen ist.
Graeser: Asbecasite kommen auf Kluftflächen in den Orthogneisen am Fusse des Cherbadung im Binnatal vor (Koord. 659.900/131.000, 2800 m ü. M.), zusammen mit weiteren Mineralien vor. Man findet das Mineral recht häufig dank seiner intensiven gelben Farbe, aber stets nur in kleinen Kristallen. Vom Autor wurde das Mineral Cafarsit zum ersten Mal an derselben Fundstelle wie der oben beschriebene Asbecasit "am Fusse des Cherbadung" gefunden. Wie u. a. Bader (1934) angibt, wurde "Arsenoferrit" als Seltenheit von den bekannten Fundstellen Lercheltini beschrieben.
SEE-Mineralisation: 2011 entdeckten Cuche, Crumbach und van der Burgt am Wannigletscher eine SEE-Mineralisation, die an die Auflösung von Allanit-(Ce) gebunden ist. Die Matrix der Knauer ist, wie am Ritterpass, ein Zweiglimmergneis. Der Gneiss mit der SEE-Mineralisation befindet sich am Wannigletscher direkt oberhalb des Bändergneises, nicht, wie am Ritterpass, ca. 30-50 m oberhalb. Durch die geringe Ausdehnung und minimale Erosion der Fundstelle sind die Fundmöglichkeiten allerdings stark limitiert.
- Adular: Häufig, gut ausgebildet, durchsichtig, auch milchig, bis mehrere cm.
- Aeschynit-(Y): Bis 1 cm, rot bis dunkelbraun, bis fast schwarz, stängelig, tafelig, oft mit typisch sargförmigem Habitus.
- Agardit-(Y): Bis einige mm grosse Aggregate, kugelig, hellblau, grünlich bis blaugrünlich, auch als Verwitterungsprodukt als grünlicher Überzug auf Cafarsit, ähnlich dem Malachit, feinnadelig, meistens radialstrahlige Ausbildung.
- Albit: Häufig.
- Allanit-(Ce): SEE-Mineralisation: grosse frische Kristalle, bis 20 cm, eingewachsen in Quarz-Feldspat-Knauern, welche grosse Hämatittafeln enthalten.
- Anatas: In gelblicher bis grüngelblicher bis gelbbrauner Färbung, auch dunkel bis schwarz, bis 7 mm, am Ostabhang bis 3 cm. Besonders typische Fundpunkte liegen im Wannigletscher-Kar.
- Anglesit: Klein, farblos oder weisslich, von der italienischen Seite des Cherbadungs.
- Antlerit: Vom Wannigletscher, bläulichgrün.
- Apatit: (Hydroxyl-Apatit), nicht häufig, farblos bis schwach violett, grüngelblich, Ausbildung wie der sogenannte Spargelstein, stängelig, bis 3 cm Durchmesser (evtl. von der italienischen Seite!), in ausgezeichneter Qualität, auch sehr klein, glasklar, langstängelig bis nadelig.
- Asbecasit: (Wannigletscher) hier gibt es sehr unterschiedliche Angaben: relativ häufiges Auftreten (sehr selten), weisslich - grünlich - gelb - leuchtend hellgelb (im hellen Zweiglimmergneis), wenn bergfrisch transparent, sonst auch trüb, oft radialstrahlig aggregiert, oft in pulverigen Massen, tafelig, selten als gut entwickelte Kristalle, bis 2 cm. Erstfund für dieses Mineral am 16.9.1963.
- Azurit: Intensiv blau, selten in winzigen Kriställchen, gesteinsbildend.
- Bayldonit: Schöne radialstrahlige Kugeln aus hellgrünen Kristallen.
- Beaverit-(Cu): Feinkristallin, braun, von der italienischen Seite des Cherbadungs.
- Bertrandit: SEE-Mineralisation: in Hohlräumen von Allanit-(Ce).
- Beryll: (Wannigletscher) selten, tiefblau, bis 14 cm. Der Fund soll vom Wannigrat stammen. SEE-Mineralisation: blaue Kristalle, eingewachsen in einer Quarz-Feldspat-Knauer.
- Biotit: Häufig, stengelig, gestreckt. SEE-Mineralisation: in einem Hohlraum von Muskovit/Biotit konnte auch Ilmenit nachgewiesen werden.
- Bismuthinit: Als schöne Einschlüsse im Quarz.
- Bismutit: Gelbliche und langtafelige Pseudomorphosen (wahrscheinlich nach Bismuthinit).
- Brochantit: Vom Wannigletscher, bläulichgrün.
- Brookit: Nur klein.
- Cafarsit: Bis 9 cm, zum Teil sehr schöne Kristalle, weltweit bester Fundort für diese Kristalle, scharfkantig, oktaedrische oder kuboktaedrische Ausbildung, schwärzlich bis braun. Eine Kluft mit perfekten Cafarsitkristallen konnte dank dem Rückgang des Wannigletschers auf einer Höhe von ca. 2800 - 2850 m ü. M. ausgebeutet werden. Die bis anhin beste Fundstelle liegt inzwischen einige Meter oberhalb des Gletschers und ist kaum mehr zugänglich.
- Carbonatcyanotrichit: Vom Wannigletscher, blau. In hübschen hellblauen Garben.
- Cerussit:
- Cervandonit-(Ce): Selten, runde Aggregate als Rosetten (Wannigletscher) oder sattelförmig, schwarz, mit Seidenglanz, auf Gestein, bis 2 cm, mit Vorliebe auf dem Albit, Erstfund am Osthang des Cervandone (also bereits auf italienischem Gebiet), Funde sind aber auch vom Wannigletscher bekannt geworden.
- Chalkophyllit: Wannigletscher: rasenartig, leuchtend smaragdgrün, kleine Plättchen, bis 1mm, Erstfund 1984 vom Wannigletscher, glimmerartig, transparent.
- Chalkopyrit: Zusammen mit dem Tennantit schmale Erzäderchen bildend, mit Azurit und Malachit überzogen, derb.
- Chernovit-(Y): (Wannigletscher) in Gneisklüften, selten, rundlich-blumenkohlartig aggregiert, seltener in tetragonalen Bipyramiden, grasgrün, gelb bis gelbbraun, angewittert, oft zusammen mit Chervandonit, bis 7 mm, Einkristalle bis 1 mm, auch als tropfenförmige Aggregate, flachbipyramidal (pseudooktaedrisch), prismatisch (selten).
- Chlorit: Nicht sehr häufig - häufig, bis 4 mm, in grünschwarzen gerundeten Aggregaten, wurmartig oder rosettenförmig aggregiert.
- Chrysoberyll:
- Chrysokoll: Wird ohne genauere Angaben vom Wannigletscher erwähnt.
- Cleusonit: 1). In den oberen Felswänden als kleine Kristalle bis 0.5 mm Länge, schwarz, oft verzwillingt zusammen mit Chernovit-(Y), Magnetit und (Nb)-Rutil.
2). An der Fundstelle des Cervandonit-(Ce), schwarz-metallische abgeflachte Kristalle bis einige mm Durchmesser.
- Cornubit: Wannigletscher: kleine, transparente Massen, smaragdgrün, bis 1 mm, glasglänzend mit zum Teil muscheligem Bruch, neben Pharmakosiderit und Chalkophyllit (Meisser, Ansermet, 1994).
- Cosalit:
- Crichtonit: Senait/Crichtonit, Mineral dieser Gruppe, sehr selten, in schwarzen, oft korrodierten Kristallen, auch stark glänzend, mehr oder weniger kubischer Habitus, bis 5 mm, deutlich uranhaltig.
- Cyanotrichit: Rundliche Aggregate, auf anderen Mineralien und diese auch Überziehend auch Karbonat-Cyanotrichit, leuchtend blau, heller als Azurit, nur in Zerrklüften vorkommend, krustenartig.
- Datolith: Aus den Gneisen im südlichen Binntal, auf Rauchquarz, nadelig, schneeweiss, kugelige Aggregate bis 1 cm (andere Angabe: 1mm). Zusammen mit stängeligem Biotit und Turmalin.
- Dessauit-(Y): Siehe unter Gramaccoliit-(Y).
- Diopsid: Aus dem Südostabhang des Cervandone und deshalb auf italienischer Seite, ausgezeichnete Kristallisation, dunkelgrün, bis 10 cm, nicht aus dem Zweiglimmergneis sondern aus einer Serpentinitlinse des Conca Cervandone.
- Dravit: Vom Wannigletscher, nadelig, graugrün, nahe einer Amphibolitlinse.
- Eisenrose:
- Epidot: Langstängelig, hellgrün (evtl. von der italienischen Seite!), reichlich.
- Fahlerz:
- Fergusonit-(Y): Dunkelbraun bis schwarz, spindelförmig, bis 1 mm, zusammen mit Aeschynit, beigeweissem Kluftzirkon, Synchisit, Eisenrosen (Hämatit), grünlicher oder violetter Fluorit, Rauchquarz und Magnetit.
- Fetiasit:
- Fluorit: Bis 2 - 3 cm, in dieser Region noch recht häufig vertreten, mit sogenanntem 'Alexandrit-Effekt' (verursacht durch die Elemente Yttrium, Cer und Smarium), das heisst bei Tageslicht graugrün, bei Kunstlicht (Glühlampe) intensiv violett, Oktaeder, Rhombendodekaeder, diamantähnliche Form, blassgrün, fast farblos.
- Gadolinit-(Y): Wannigletscher; gelblich, grün, flachprismatisch, bis 1 mm, neben Rutil (Graeser et al., 1995). Das Mineral wurde am Wannigletscher erstmals 1989 durch Norbert Burgener gefunden.
- Galenit:
- Gasparit-(Ce): Fleischfarbig, bräunlich, auch pseudomorph nach Synchisit. Auch hochglänzend und rosa farbig. Bis 3 mm.
- Gasparit-(La): Bis 2 mm, dem Monazit sehr ähnlich, wobei die Kristalle eine klare (Spitze) und eine trübe (Prisma) Partie zeigen.
- Gips: In korrodierten Kristallen, bis mehrere cm.
- Gladit:
- Gold, gediegen: Gediegen.
- Gramaccioliit-(Y): SEE-Mineralisation: in einem Hohlraum von Muskovit/Biotit konnte neben einem Mineral des Types Gramaccoliit-(Y)/Dessauit-(Y) auch Ilmenit nachgewiesen werden, begleitet von (Nb)-Rutil.
- Hingganit-(Y): In den oberen Felsterassen beim Wannigletscher in unterschiedlicher Ausbildung wie:- farblose bis gelbliche Stängel bis 1 mm, teils garbig oder rosettenartig,- Prismen mit rhomboedrischem Querschnitt, gelblich, bis 2 mm,- linsenförmig, schwach grünlich, unter 0.5 mm,- krustenartig, weiss bis blass gelbgrün, bestehend aus kleinsten rhomboedrischen Kriställchen. Vorkommen auch beim 'Cervandonit Kopf' am Wannigletscher.
- Hydrokenoralstonit: Winzige, farblose Oktaederchen, assoziiert mit Azzurit und Chrysokoll.
- Hämatit: Oft, dünn- bis dicktafelig, bis 7 mm. SEE-Mineralisation: grosse Hämatittafeln in Quarz-Feldspat-Knauern.
- Ilmenit: SEE-Mineralisation: in einem Hohlraum von Muskovit/Biotit konnte auch Ilmenit nachgewiesen werden, begleitet von (Nb)-Rutil.
- Klinochlor:
- Krupkait: Wird aus dem Gebiet Wanni erwähnt.
- Langit:
- Laumontit: Weiss, teils büschelig angeordnete Prismen, bis 1 cm.
- Linarit:
- Magnetit: Sehr häufig, meistens unter einem mm, vor allem in chloritreichen Partien, ohne charakteristische Form, oktaedrisch, seltener als Rhombendodekaeder, als Anhäufung schwarzer Körner, bis einige mm grosse Kristalle aber echt ansehnliche Aggregate.
- Malachit: (Wannigletscher) derb im Gestein, auch gefiederte radialstrahlige Aggregate, verwechselbar mit Agardit (heller und weniger intensive Farbe).
- Meta-Autunit: Auf Klüften im Zweiglimmergneis (Graeser et al., 1995).
- Metazeunerit: Hier handelt es sich allerdings um einen Einzelfund (Schwanz et al. 1994).
- Milarit: Konnte auf der Südseite des Cherbadung gefunden werden. Klein, unter 2 mm, sehr selten, farblos, langprismatisch, zusammen mit Quarz, Muskovit, Titanit, Stilbit und Hämatit.
- Mimetesit: Schöne gelbe Prismen oder Nadelbüschel, unter 1 mm.
- Molybdänit:
- Monazit-(Ce): Sehr selten, gelborange - gelbrosa, oft als Mischkristalle zwischen Gasparit und Monazit, langprismatisch, tafelig oder zugespitzt.
- Muskovit: Häufig, in hervorragender Qualität, tafelig, flachprismatisch, an den Kanten nicht aufgeblättert, perfekte Kristalle, selten nach der a-Achse gestreckt.
- Natrojarosit: Pulverige beige bis cm-grosse Masse, bestehend aus pseudokubischen Kriställchen.
- Nb-Rutil: (Nb-Rutil) häufig, kurze Prismen, gelborange bis rotbraun bis leuchtend rot, bis 5 mm, meistens aber unscheinbar und nur bis 1 mm, in verschiedenen Formen und Farben.
- Olivenit: Vom Wannigletscher, als Krusten kleiner Nädelchen. Fund in den 1990-er Jahren.
- Paarit: Wird ohne genauere Angaben aus der Region Wanni erwähnt. Nachgewiesen basierend auf quantitativen WDS-Analysen.
- Paraniit-(Y): Ein Einzelfund stammt von der Ostseite des Cherbadungs. Creme- bis grünlichgelbe Bipyramiden, unter 3 mm. In Scheelit-ähnlichem Habitus, von diesem aber im kurzwelligen UV-Licht durch die nur mässige orangegelbe Fluoreszenz zu unterscheiden.
- Parnauit: In Form von blättrigen türkisgrünen und bis zu 2 mm dicken Schichten. Röntgenografisch bestätigt ((Nicolas Meisser).
- Pharmakosiderit: Wannigletscher: erdig, grünlich ockerfarbig, pseudomorph nach Tennantit, pulverige Aggregate bestehend aus kleinsten Würfelchen (Meisser, Ansermet,1994).
- Phenakit: Von der Nordseite des Cherbadung stammt eine Stufe mit einem ca. 7 mm langen Phenakitkristall (nur visuelle Bestimmung).
- Polykras-(Y): Vom 'Cervandonit-Kopf' am Wannigletscher. Leicht angwitterte langtafelige und dunkelbraune Kristalle. Begleitmineralien sind Rutil und Chervonit-(Y).
- Pyrit: SEE-Mineralisation: recht häufig vertreten.
- Quarz: Oft, bis 10 cm, normaler Habitus, manchmal sind kleine Cervandonit-Rosetten aufgewachsen, farblos bis schwach rauchig, teils mit Anhydritröhren, selten mit Einschlüssen von Bismuthinit.
- Rutil: (Nb-Rutil) häufig, kurze Prismen, gelborange bis rotbraun bis leuchtend rot, bis 5 mm, meistens aber unscheinbar und nur bis 1 mm, in verschiedenen Formen und Farben.
- Salzburgit: Wird ohne nähere Angaben aus der Region Wanni erwähnt. Nachgewiesen basierend auf quantitativen WDS-Analysen.
- Saponit: Wird ohne nähere Angaben vom Wannigletscher erwähnt.
- Scheelit: Weisslich, blumenkohlartige Gruppen unter 8 mm klein, unscheinbar, ohne deutliche Kristallformen.
- Schwefel: Gediegen, winzige gelbe Kriställchen.
- Senait: Vom Monte Cervandone, mit recht hohem Urangehalt und deutlichen Gehalten an Niobium, Zinn und Arsen, es handelt sich hier um einen uranreichen Senait. Isometrisch, bis 5 mm Durchmesser im Zweiglimmergneis der Monte Leone-Decke. Koordinaten 659.900 / 130.450.
- Stellerit: Vom Wannigletscher aus Orthogneisen, flachstengelig, unter 1 mm, zusammen mit Cafarsit oder Titanit.
- Stilbit: Vom Wannigletscher stammen schöne, milchweisse Garben bis 35 mm Länge aus Klüften mit graugrünen Dravit-Nadeln und Epidot, nahe einer Amphibolitlinse.
- Strashimirit: In der Region Wannigletscher, radialstrahlige und dichte Aggregate, bis 1 mm (Schmutz et al., 1982).
- Synchisit-(Ce): Bis 10 mm, recht häufig, pseudohexagonal, tonnenförmig, orange, bräunlich, rotbraun, ausgezeichnete Ausbildung. SEE-Mineralisation: in den Allanit-(Ce)-Hohlräumen, hervorragende, lachsrosa-farbene Kristalle.
- Tennantit: Derbes Erz, zusammen mit Chalkopyrit in schmalen Adern im Gneis, oft mit Malachit und selten auch mit Azurit überzogen. Auch als sehr guter, metallglänzender Einzelkristall (2 mm) aus einer Cafarsitkluft. Eingewachsener Tennantit ist in dieser Region relativ häufig anzutreffen.
- Thorit: SEE-Mineralisation: als Thorit/Thorogummit in Hohlräumen von Allanit-(Ce) und bildet auf Synchisit-(Ce) fast nadelige Kriställchen.
- Thorogummit:
- Tilasit: Extrem selten, erstmals 1975 in den Alpen gefunden, klein, prismatisch, rötlich bis bräunlich, blassrosa, meist zugespitzt, fiederartige Verwachsungen, oft mit dunkelgrünem Chlorit assoziiert, Kristalle bis 1.5 cm, verwechselbar mit rötlichem Titanit.
- Tirolit: Wannigletscher: türkisblau, giftgrün, leuchtend grün, glimmerartiger Aufbau, blätterig, entstanden aus dem anwesenden und zersetzten Tennantit, schöne Kristalle, in Rosetten, eng verwachsen mit Tennantit (Graeser, Stalder, 1976).
- Titanit: Gestreckt nach der b-Achse, teils als Kontaktzwillinge, häufig, nicht einfach zu identifizieren da sein Aufbau für das Mineral nicht charakteristisch ist. Erwähnt wird auch kugelförmiger Titanit vom Wannigletscher.
- Turmalin: (Schörl). Nicht sehr häufig, feine Nadeln, braunschwarz, in feinsten in feinfaseriger Ausbildung, nadelig, silbrigweiss, graubraun-durchscheinend, dunkelbraun bis schwarz, undurchsichtig, ausserordentlich häufig, bis faustgrosse Aggregate, besonders ist die Ausbildung in hellblauer Farbe als dichte und derbe Masse.
- Tyrolit: In einem Fall von Parnauitbildung handelt es sich um eine Verwitterung einer kleiner Masse von Tennantit, begleitet von Cornubit, Pharmakosiderit, Chalkophyllit und Tyrolit.
- Uranopolykras: Im Kessel des Wannigletschers zusammen mit Mineralien der Crichtonitgruppe.
- Wulfenit: Blockig bis nadelig.
- Xenotim-(Y): Verwechselbar mit Chemovit, selten rein, oft Mischkristalle mit Chemovit, prismatisch, hellgelb, durchsichtig, bis 8 mm, stark zurücktretende bipyramidale Flächen. Die besten Funde stammen von der Süd- und von der Westseite. SEE-Mineralisation: in Hohlräumen von Allanit-(Ce).
- Zalesiit: Nadelig. Das Mineral wird ohne genaue Ortsangabe auch vom Cherbadung erwähnt.
- Zirkon: Beigegelbe Krusten bestehend aus winzigen Prismen. Pseudooktaedrische Kriställchen als Kluftzirkon auf Rutschharnischen.
018_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Wannigrat
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 658900 / 131400
Literatur:
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
- Weiss, Stefan; Lapis; 1994; Heft 6; Seite 40 Vermutlich handelt es sich hier um den Grat zwischen dem Wannihorn und dem Wanniboden.
- Aquamarin: Siehe unter Beryll.
- Beryll: Im anstehenden Fels, hunderte Meter unterhalb des Wannigrates in einer Quarzlinse, bis 14 cm, teils klare blaue Kristalle. Gebunden sind die Aquamarinvorkommen an lokale Quarzlinsen in einer mit Epidot, Granat und Magnetit angereicherten Kalksilikatzone. Diese zieht sich wie eine Schnur über die aus gut gebankten Gneisen und Amphiboliten bestehende Nordflanke des Wannigrates.
- Epidot: In der gleichen Zone wie der Aquamarin, teils tiefgrüne Kristalle bis cm-Dicke und bis 20 cm lange Gruppen, nicht als isolierte Kristalle entwickelt sondern als radilastrahlige Sonnen im Quarz.
- Quarz:
019_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Wannihorn Nordhang, Wannenhorn Nordhang
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 659170 / 131200
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 208,209
- Adular: Reichlich, bis faustgross, in guter Ausbildung.
- Albit: Milchig - weiss, langstängelig.
- Anatas: Spitzpyramidal, grünlich, selten.
- Muskovit:
- Pyrit:
- Quarz: Schwach rauchig, Tessiner-Habitus.
- Titanit: Bis 5 mm, grün - violettgrün, ungewöhnliche Ausbildung (pseudobipyramidal).
020_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Wannihorn Westhang, Wannenhorn Westhang
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 658560 / 131400
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 278
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 208,209
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 304
- Steck, Albrecht & Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257-276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
Südöstlich von Heiligkreuz. Westflanke des Wannenhornes, Molybdänit-2H, Koordinaten 649.450 / 148.400: Mehrere, einige cm mächtige molybdänglanzführende Quarzgänge durchsetzen hier ungefähr 10-30 cm vom Kontakt des Zentralen Aaregranites entfernt gebänderte Biotitgneisse des Altkristallins. Westflanke des Wannenhornes, Molybdänit-2H, Koordinaten 649.500 / 148.250: Verschiedene, einige cm dicke molybdänglanzführende Quarzgänge sowie dasselbe Mineral als bis mm dicker Kluftbelag treten hier in der aplitischen Randfazies (Apophyse) des Zentralen Aaregranites auf. Einzelne Gänge durchschlagen auch altkristalline Biotit und Hornblende-Biotit-Gneisse. Westflanke des Wannenhornes, Molybdänit-2H, Koordinaten 647.350 / 149.850: MoS2-führende Quarzgänge in einer Apophyse des Zentralen Aaregranites.
- Adular:
- Quarz: Schwach rauchig, Tessiner-Habitus.
- Titanit: Bis 5 mm, grün - violettgrün, ungewöhnliche Ausbildung (pseudobipyramidal).
020_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Wannihorn Westhang, Wannenhorn Westhang
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 658560 / 131400
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 278
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 208,209
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 304
- Steck, Albrecht & Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257-276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
Südöstlich von Heiligkreuz. Westflanke des Wannenhornes, Molybdänit-2H, Koordinaten 649.450 / 148.400: Mehrere, einige cm mächtige molybdänglanzführende Quarzgänge durchsetzen hier ungefähr 10-30 cm vom Kontakt des Zentralen Aaregranites entfernt gebänderte Biotitgneisse des Altkristallins. Westflanke des Wannenhornes, Molybdänit-2H, Koordinaten 649.500 / 148.250: Verschiedene, einige cm dicke molybdänglanzführende Quarzgänge sowie dasselbe Mineral als bis mm dicker Kluftbelag treten hier in der aplitischen Randfazies (Apophyse) des Zentralen Aaregranites auf. Einzelne Gänge durchschlagen auch altkristalline Biotit und Hornblende-Biotit-Gneisse. Westflanke des Wannenhornes, Molybdänit-2H, Koordinaten 647.350 / 149.850: MoS2-führende Quarzgänge in einer Apophyse des Zentralen Aaregranites.
- Adular:
- Anatas:
- Chlorit:
- Molybdänit-2H:
- Muskovit:
- Quarz:
- Rutil:
- Sagenit:
- Titanit: In schönen Kristallen, klein, glänzend, durchsichtig, hellgelb, gelb, gelbgrün, tafelig, flächenreich, gestreckt nach der b-Achse, bis 5.5 cm.
021_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Wannihorn, Wannenhorn, Blauwang (Ostgrat)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 659550 / 131200
Literatur:
- Bader, Henri; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1934; Band 14; Heft 2; Seite 319-441; Beitrag zur Kenntnis der Gesteine und Minerallagerstätten des Binnentals
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
Von diesem Gipfel gegen das weiter östlich liegende Fleschhorn, bei der sogenannten 'Blauwang' (nicht auf der Karte) sind einige Mineralienfundpunkte entdeckt worden. Aus den Angaben in der Literatur geht nicht hervor, auf welcher Seite des Wannihorns Epidot gefunden wurde.
Bader, 1934, Auszug: Kluftlagerstätten im Injektionsgneis. Am Blauwang sind die Klüfte grösser und haben laut Bericht der Mineraliensammler sehr schöne, klare Adulare geliefert. Adular und Albit treten sehr reichlich auf, während Quarz relativ selten ist. Am Wannenhorn findet man heute (1934) noch schöne Stufen. Der Gneis in der Umgebung der Klüfte ist stark aufgeblättert, die Klüfte selbst sind ganz zerfallen, und ihr Inhalt liegt frei auf dem spärlichen Gehängeschutt.
Für die Klüfte in diesem Gneis ist charakteristisch, dass Quarz stark zurücktritt. Am Geisspfad und auf dem Wannenhorn fehlt sogar das übliche Quarzband.
- Adular: Sehr schön. Wannenhorn: Adular ist vorzugsweise gross, einige cm bis faustgross.
- Albit: Reichlich vorhanden. Wannenhorn: Albit ist milchig-weiss bis gelblich. Die grössten Exemplare messen kaum mehr als 1 cm.
- Anatas: Selten. Der Anatas sitzt auf Adular oder auf Quarz. Auf dem Quarz ist er sehr klein. Wannenhorn: Anatas ist sehr selten, grünlich und spitzpyramidal.
- Bazzit: Blau, tonnenförmig, durchscheinend, extrem selten.
- Calcit: Calcit ist tonnenförmig (Skalenoeder, Rhomboeder und Prisma).
- Chlorit: Chlorit tritt als Überzug auf, lokal und vorwiegend auf Adular.
- Epidot:
- Glimmer: Der Glimmer ist hellbraun und dicktafelig.
- Hämatit: Selten. Hämatit bildet dünne Blättchen ohne gesetzmässige Umrandung.
- Limonit: Selten und mit Pyrit assoziiert, aber scheinbar nicht aus diesem entstanden.
- Mesolith: Selten, wahrscheinlich Mesolith, farblos-weiss radialstrahlig und wächst zu Kugelsektoren.
- Pyrit: Pyrit zeigt gestreifte Würfel und ist frisch. Wannenhorn: einige mm gross, limonitisiert.
- Quarz: Eher selten vorzufinden. Wannenhorn: keine bemerkenswerte Formen, klar oder milchig und z. T. mit Chlorit überzogen.
- Rutil: Selten. Rutil tritt als Sagenit auf, mit hellbrauner Farbe.
- Titanit: Bis 5 mm, grün - violettgrün, ungewöhnliche Ausbildung (dipyramidal).
022_VS / Fieschertal, Finsteraarhornhütte SAC
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Fieschertal, Koordinaten ca.: 651850 / 152500
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 100
In der Umgebung dieser Hütte.
- Rauchquarz: In schöner Ausbildung.
023_VS / Fieschertal, Finsteraarhorn (Ostgrat), Gamslücke
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Fieschertal, Koordinaten ca.: 653600 / 154200
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 43
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 100 etc.
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Funde stammen aus dem Ostgrat dieses Berges:
1) 3250 m ü. M., Ostgrat;
2) 4100 m ü. M., Gipfel;
3) 3960 m ü. M.,
südwestlich des Gipfels. Mineralienfunde sind in dieser Gegend (weit westlich) eher selten.
- Adular: 1) Zwillinge und Vierlinge mit Chlorit- oder Hämatitüberzug, Fibbia-Habitus.
- Amethyst: 3)
- Chlorit: 1)
- Epidot: 1) selten in gut ausgebildeten Kristallen, spärlich.
- Hämatit: 1) stark glänzend, schuppenartig, auf dem Quarz.
- Quarz: 1) farblos, chloritisiert; 2) hell, bis 8 kg-Exemplare. von Fellenberg, 1893: am Ostgrat gegen die Gamslücke hinunter, in Amphibolit: gelb gefärbte Berykrystalle, die beinahe ihrer gleichmässig gelben Färbung wegen den Namen Citrine verdienen.
024_VS / Goms, Bieligertal, Bieliger Tal, Wallithal, Wallital, Rote Seen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Biel), Koordinaten ca.: 656300 / 147100
Literatur:
- Stalder, H. A. & Wenger, Ch.; Schweizer Strahler; 1988; Seite 45-82; Scheelit aus dem Aar- und Gotthardmassiv
Der obere Teil wird als Bieligertal bezeichnet, der untere als Wallital.
- Scheelit: Als Überzug auf Gestein.
025_VS / Goms, Bieligertal, Bieliger Tal, Wallithal, Wallital, Selkingertal, Selkinger Tal
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Biel), Koordinaten ca.: 657000 / 150000
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 72,87
- Stalder, H.A.; Schweizer Strahler; 1967; Seite 53-58; Goethit und Lepidokrokit in den Zerrklüften der Schweizer Alpen
Es sind einige Funde mit dieser ungenauen Bezeichnung bekannt worden. Gute Funde stammen aber sicher aus dem obersten Talteil. Der obere Teil wird als Bieligertal bezeichnet, der untere als Wallital.
- Amethyst:
- Titanit: In schönen Kristallen, klein, glänzend, durchsichtig, hellgelb, gelb, gelbgrün, tafelig, flächenreich, gestreckt nach der b-Achse, bis 5.5 cm.
021_VS / Kriegalptal, Chriegalptal, Wannihorn, Wannenhorn, Blauwang (Ostgrat)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Binn, Koordinaten ca.: 659550 / 131200
Literatur:
- Bader, Henri; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1934; Band 14; Heft 2; Seite 319-441; Beitrag zur Kenntnis der Gesteine und Minerallagerstätten des Binnentals
- Praeger, Michael; ExtraLapis No 28; 2005; Seite 76-91; Die grössten Turmaline aus alpinen Klüften, Schörlkristalle von der Turbenalp; Die Kluftmineralien des Binntals
Von diesem Gipfel gegen das weiter östlich liegende Fleschhorn, bei der sogenannten 'Blauwang' (nicht auf der Karte) sind einige Mineralienfundpunkte entdeckt worden. Aus den Angaben in der Literatur geht nicht hervor, auf welcher Seite des Wannihorns Epidot gefunden wurde.
Bader, 1934, Auszug: Kluftlagerstätten im Injektionsgneis. Am Blauwang sind die Klüfte grösser und haben laut Bericht der Mineraliensammler sehr schöne, klare Adulare geliefert. Adular und Albit treten sehr reichlich auf, während Quarz relativ selten ist. Am Wannenhorn findet man heute (1934) noch schöne Stufen. Der Gneis in der Umgebung der Klüfte ist stark aufgeblättert, die Klüfte selbst sind ganz zerfallen, und ihr Inhalt liegt frei auf dem spärlichen Gehängeschutt.
Für die Klüfte in diesem Gneis ist charakteristisch, dass Quarz stark zurücktritt. Am Geisspfad und auf dem Wannenhorn fehlt sogar das übliche Quarzband.
- Adular: Sehr schön. Wannenhorn: Adular ist vorzugsweise gross, einige cm bis faustgross.
- Albit: Reichlich vorhanden. Wannenhorn: Albit ist milchig-weiss bis gelblich. Die grössten Exemplare messen kaum mehr als 1 cm.
- Anatas: Selten. Der Anatas sitzt auf Adular oder auf Quarz. Auf dem Quarz ist er sehr klein. Wannenhorn: Anatas ist sehr selten, grünlich und spitzpyramidal.
- Bazzit: Blau, tonnenförmig, durchscheinend, extrem selten.
- Calcit: Calcit ist tonnenförmig (Skalenoeder, Rhomboeder und Prisma).
- Chlorit: Chlorit tritt als Überzug auf, lokal und vorwiegend auf Adular.
- Epidot:
- Glimmer: Der Glimmer ist hellbraun und dicktafelig.
- Hämatit: Selten. Hämatit bildet dünne Blättchen ohne gesetzmässige Umrandung.
- Limonit: Selten und mit Pyrit assoziiert, aber scheinbar nicht aus diesem entstanden.
- Mesolith: Selten, wahrscheinlich Mesolith, farblos-weiss radialstrahlig und wächst zu Kugelsektoren.
- Pyrit: Pyrit zeigt gestreifte Würfel und ist frisch. Wannenhorn: einige mm gross, limonitisiert.
- Quarz: Eher selten vorzufinden. Wannenhorn: keine bemerkenswerte Formen, klar oder milchig und z. T. mit Chlorit überzogen.
- Rutil: Selten. Rutil tritt als Sagenit auf, mit hellbrauner Farbe.
- Titanit: Bis 5 mm, grün - violettgrün, ungewöhnliche Ausbildung (dipyramidal).
022_VS / Fieschertal, Finsteraarhornhütte SAC
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Fieschertal, Koordinaten ca.: 651850 / 152500
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 100
In der Umgebung dieser Hütte.
- Rauchquarz: In schöner Ausbildung.
023_VS / Fieschertal, Finsteraarhorn (Ostgrat), Gamslücke
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Fieschertal, Koordinaten ca.: 653600 / 154200
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 43
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 100 etc.
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Funde stammen aus dem Ostgrat dieses Berges:
1) 3250 m ü. M., Ostgrat;
2) 4100 m ü. M., Gipfel;
3) 3960 m ü. M.,
südwestlich des Gipfels. Mineralienfunde sind in dieser Gegend (weit westlich) eher selten.
- Adular: 1) Zwillinge und Vierlinge mit Chlorit- oder Hämatitüberzug, Fibbia-Habitus.
- Amethyst: 3)
- Chlorit: 1)
- Epidot: 1) selten in gut ausgebildeten Kristallen, spärlich.
- Hämatit: 1) stark glänzend, schuppenartig, auf dem Quarz.
- Quarz: 1) farblos, chloritisiert; 2) hell, bis 8 kg-Exemplare. von Fellenberg, 1893: am Ostgrat gegen die Gamslücke hinunter, in Amphibolit: gelb gefärbte Berykrystalle, die beinahe ihrer gleichmässig gelben Färbung wegen den Namen Citrine verdienen.
024_VS / Goms, Bieligertal, Bieliger Tal, Wallithal, Wallital, Rote Seen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Biel), Koordinaten ca.: 656300 / 147100
Literatur:
- Stalder, H. A. & Wenger, Ch.; Schweizer Strahler; 1988; Seite 45-82; Scheelit aus dem Aar- und Gotthardmassiv
Der obere Teil wird als Bieligertal bezeichnet, der untere als Wallital.
- Scheelit: Als Überzug auf Gestein.
025_VS / Goms, Bieligertal, Bieliger Tal, Wallithal, Wallital, Selkingertal, Selkinger Tal
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Biel), Koordinaten ca.: 657000 / 150000
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 72,87
- Stalder, H.A.; Schweizer Strahler; 1967; Seite 53-58; Goethit und Lepidokrokit in den Zerrklüften der Schweizer Alpen
Es sind einige Funde mit dieser ungenauen Bezeichnung bekannt worden. Gute Funde stammen aber sicher aus dem obersten Talteil. Der obere Teil wird als Bieligertal bezeichnet, der untere als Wallital.
- Amethyst:
- Chlorit:
- Goethit:
- Periklin:
- Quarz:
- Rauchquarz:
- Siderit:
- Titanit:
026_VS / Goms, Bieligertal, Bieliger Tal, Wallithal, Wallital, Vorderes Galmihorn, Gälmienhörner, Galmigletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Biel), Koordinaten ca.: 657250 / 150850
Literatur:
- Cheseaux, Dominique; Schweizer Strahler; 1999; Heft 9; Seite 381-387; Die Amethyste aus dem Bieligertal, Wallis
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1979; Seite 141-154; Mineralneufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten IV
- Graeser, Stefan & Oberholzer,W.F. & Stalder, Hans Anton & Schenker, F.; Schweizer Strahler; 1979; Heft 4; Seite 141- 154; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten IV
- Hofer, H. & G. (2010). Bergkristalle vom Galmihorn bei Reckingen. Min.-Welt, Jg.21, H.6, S.74-77.
- Imhof, Fritz; Schweizer Strahler; 2008; Heft 2; Seite 24-27; Die Kluft am Galmigletscher
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 72,73
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 92
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Weber, Leonhard;Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1922; Band 2; Heft 3-4; Seite 276-282; Beobachtungen an schweizerischen Bergkristallen
Zusammen mit dem Wasenhorn schliesst dieser Berg das Bieligertal (ob Selkingen, Biel) ab. Mineralienfunde sind am Grat, welcher zum Wasenhorn hinüberzieht gemacht worden. Interessant kann auch der Rand des Galmigletschers sein.
- Adular:
- Amethyst: Manchmal recht gross und oft Tendenz zur Zepterbildung. von Fellenberg, 1895: Im Hintergrund dieses Thales, auf der linken Seite, an einem südlichen Ausläufer der Galmihörner (am sogenannten Gälmiengrat), ist der Hauptfundort der schönen dunkelviolettblau gefärbten Amethyste, deren schönstes Exemplar im Berner Museum steht. Im Jahre 1872 massenhaft gefunden.
- Apatit: - Cerussit: - Chlorit:
- Galenit: Überdeckt von Cerussit und umgeben von Rosafluorit.
- Gwindel: Selten.
- Hämatit:
- Milarit: In aussergewöhnlicher Ausbildung; kugelig bis diskusförmig, bis 3 mm.
- Muskovit:
026_VS / Goms, Bieligertal, Bieliger Tal, Wallithal, Wallital, Vorderes Galmihorn, Gälmienhörner, Galmigletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Biel), Koordinaten ca.: 657250 / 150850
Literatur:
- Cheseaux, Dominique; Schweizer Strahler; 1999; Heft 9; Seite 381-387; Die Amethyste aus dem Bieligertal, Wallis
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1979; Seite 141-154; Mineralneufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten IV
- Graeser, Stefan & Oberholzer,W.F. & Stalder, Hans Anton & Schenker, F.; Schweizer Strahler; 1979; Heft 4; Seite 141- 154; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten IV
- Hofer, H. & G. (2010). Bergkristalle vom Galmihorn bei Reckingen. Min.-Welt, Jg.21, H.6, S.74-77.
- Imhof, Fritz; Schweizer Strahler; 2008; Heft 2; Seite 24-27; Die Kluft am Galmigletscher
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 72,73
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 92
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Weber, Leonhard;Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1922; Band 2; Heft 3-4; Seite 276-282; Beobachtungen an schweizerischen Bergkristallen
Zusammen mit dem Wasenhorn schliesst dieser Berg das Bieligertal (ob Selkingen, Biel) ab. Mineralienfunde sind am Grat, welcher zum Wasenhorn hinüberzieht gemacht worden. Interessant kann auch der Rand des Galmigletschers sein.
- Adular:
- Amethyst: Manchmal recht gross und oft Tendenz zur Zepterbildung. von Fellenberg, 1895: Im Hintergrund dieses Thales, auf der linken Seite, an einem südlichen Ausläufer der Galmihörner (am sogenannten Gälmiengrat), ist der Hauptfundort der schönen dunkelviolettblau gefärbten Amethyste, deren schönstes Exemplar im Berner Museum steht. Im Jahre 1872 massenhaft gefunden.
- Apatit: - Cerussit: - Chlorit:
- Galenit: Überdeckt von Cerussit und umgeben von Rosafluorit.
- Gwindel: Selten.
- Hämatit:
- Milarit: In aussergewöhnlicher Ausbildung; kugelig bis diskusförmig, bis 3 mm.
- Muskovit:
- Quarz:
- Rauchquarz: Hell. Am Fusse des Galmihorns: Die Farbe ist im Allgemeinen ein schmutziges Rauchschwarz, das im durchfallenden Licht den bekannten Stich ins Rötliche bekommt. Die Kristalle erreichen bei 10 cm Länge eine Dicke von 3 cm und mehr und sind vielfach doppelendig.
- Rosafluorit: Lilafarbig.
- Rutil:
- Sagenit:
- Titanit: Braungelb, durchsichtig, gestreckt, Durchkreuzungszwillinge, bis 2 cm.
027_VS / Goms, Blitzingen, Spiswald, Spisswald
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Blitzingen), Koordinaten ca.: 659670 / 143550
Literatur:
- Wewer,Rudi; Urner Mineralienfreund; 2007; Heft 4; Seite 14-25
- Talk:
028_VS / Ernen, Rappetal, Rappental
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 658770 / 138150
- Rauchquarz: Hell. Am Fusse des Galmihorns: Die Farbe ist im Allgemeinen ein schmutziges Rauchschwarz, das im durchfallenden Licht den bekannten Stich ins Rötliche bekommt. Die Kristalle erreichen bei 10 cm Länge eine Dicke von 3 cm und mehr und sind vielfach doppelendig.
- Rosafluorit: Lilafarbig.
- Rutil:
- Sagenit:
- Titanit: Braungelb, durchsichtig, gestreckt, Durchkreuzungszwillinge, bis 2 cm.
027_VS / Goms, Blitzingen, Spiswald, Spisswald
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Blitzingen), Koordinaten ca.: 659670 / 143550
Literatur:
- Wewer,Rudi; Urner Mineralienfreund; 2007; Heft 4; Seite 14-25
- Talk:
028_VS / Ernen, Rappetal, Rappental
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 658770 / 138150
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1978;Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1978;Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
- Stalling,Ilmarin; Lapis; 2000; Heft 4; Seite 35
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Die Literatur zeigt wenig über Mineralienfunde im Rappetal, einem Paralleltal zum ergiebigeren Binntal.
von Fellenberg, 1893: Arsenikeisen, ob Ärnen (am Ausgang des Rappenthales).
- Baryt: Im Autochthone karbonatische Trias des Gotthardmassivs. Mehrere Zentimeter breite Lagen im Dolomit, in Drusen tafelige bis dicktafelige Kristalle. Begleitmineralien: Fluorit, Quarz, Pyrit, Dolomit, Calcit.
- Calcit: Skalenoedrisch.
- Dolomit:
- Fluorit: Farblos und violett.
- Hämatit: von Fellenberg, 1893: Schöne Gruppen und Rosen eines schwarzen Eisenglanzes aus dem Rappenthal.
- Löllingit: - Pyrit:
- Quarz: Durch Eisenoxid gelb gefärbt, matt.
- Sprossenquarz: Ein spezieller Fund: 2.5 cm grosser Sprossenquarz mit Ansatz zu Zepterquarz auf einem Doppelenderquarz im Binntaler-Habitus (Übergangsform vom Normal- zum Tessinerhabitus).
029_VS / Goms, Fiesch, Ernen (nördlich), Ärnen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 654390 / 138810
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 141
Aus einer grossen Kluft.
- Dolomit: Reichlich, durchscheinend, rhomboedrisch, bis 10 cm Kantenlänge.
- Magnesit:
- Muskovit: Grün.
- Quarz:
030_VS / Goms, Fiesch, Ernen, Ärnen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 655010 / 140200
Literatur:
- Frei, A.; Schweizer Strahler; 1968; Seite 186-187; Baryt-Neufunde aus der Schweiz
1.5 km nordöstlich von Ernen.
- Adular:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Die Literatur zeigt wenig über Mineralienfunde im Rappetal, einem Paralleltal zum ergiebigeren Binntal.
von Fellenberg, 1893: Arsenikeisen, ob Ärnen (am Ausgang des Rappenthales).
- Baryt: Im Autochthone karbonatische Trias des Gotthardmassivs. Mehrere Zentimeter breite Lagen im Dolomit, in Drusen tafelige bis dicktafelige Kristalle. Begleitmineralien: Fluorit, Quarz, Pyrit, Dolomit, Calcit.
- Calcit: Skalenoedrisch.
- Dolomit:
- Fluorit: Farblos und violett.
- Hämatit: von Fellenberg, 1893: Schöne Gruppen und Rosen eines schwarzen Eisenglanzes aus dem Rappenthal.
- Löllingit: - Pyrit:
- Quarz: Durch Eisenoxid gelb gefärbt, matt.
- Sprossenquarz: Ein spezieller Fund: 2.5 cm grosser Sprossenquarz mit Ansatz zu Zepterquarz auf einem Doppelenderquarz im Binntaler-Habitus (Übergangsform vom Normal- zum Tessinerhabitus).
029_VS / Goms, Fiesch, Ernen (nördlich), Ärnen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 654390 / 138810
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 141
Aus einer grossen Kluft.
- Dolomit: Reichlich, durchscheinend, rhomboedrisch, bis 10 cm Kantenlänge.
- Magnesit:
- Muskovit: Grün.
- Quarz:
030_VS / Goms, Fiesch, Ernen, Ärnen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 655010 / 140200
Literatur:
- Frei, A.; Schweizer Strahler; 1968; Seite 186-187; Baryt-Neufunde aus der Schweiz
1.5 km nordöstlich von Ernen.
- Adular:
- Albit:
- Anatas:
- Baryt: Auf Quarz, bis 1 mm, klar, durchsichtig.
- Brookit:
- Baryt: Auf Quarz, bis 1 mm, klar, durchsichtig.
- Brookit:
- Chlorit:
- Ilmenit:
- Muskovit:
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:
- Siderit:
031_VS / Goms, Fiesch, Ernen, Ärnen, Mühlebach, Lamen, Lammen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 654750 / 139850
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 114
- Stalder, H.A.; Schweizer Strahler; 1967; Seite 53-58; Goethit und Lepidokrokit in den Zerrklüften der Schweizer Alpen
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Unterhalb des Dorfes gegen die Rhoneschlucht hin. Eine genauere Beschreibung lautet: zwischen den Dörfern Ernen und Mühlebach, jenseits der Kante vor dem Absturz zur Lamme.
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: In der Lamen bei Mühlebach (nahe der Mündung des Thalbaches in die Rhone) Chloritschiefer, mit Hornblende; Magneteisen; dort auch Topfsteinbrüche. Pyrit, bei Mühlebach(goldhaltig), ob Ärnen.
- Ankerit: Evtl. wurde hier der Ankerit mit dem Dolomit verwechselt (siehe Strahler August 1998, S.278).
- Breunerit: Farblos bis bräunlich durchscheinend, diskusförmig, bis 5 cm Durchmesser. Oft überzogen von einer Goethit-Schicht. Begleitet von grünem Hellglimmer.
- Calcit: Kleine Rhomboeder, krustenartig aggregiert, weiss, bis einige mm.
- Dolomit: Normalrhomboeder, bis 12 cm Kantenlänge, kleine Kristalle sind farblos-durchsichtig.
- Ferro-Magnesit: Ferro-Magnesit mit über 30 Mol% FeCO3 (Mesitinspat).
- Hornblende:
- Magnesit (Mesitinspat): Rhomboedrisch.
- Muskovit: Grün, feinkörnig, sandig, in lebhaft grüner Erscheinung mit Fuchsit verwechselbar
- Pickeringit: Weiss, filzige Ausblühungen, faserig, bis 1 mm.
- Pyrit: Goldhaltig.
- Quarz: Im Tessinerhabitus, oft plattig verzerrt, auch Doppelender, teils mit Rutil belegt oder durchwachsen.
- Rutil: Auch Kniezwillinge, zum Teil rohrartig aggregiert.
- Siderit: (Breunerit) diskusförmig, als Folge des flachen Rhomboeders, auch normalrhomboedrische Individuen, bis 5 cm Durchmesser, bräunlich, durchscheinend.
032_VS / Goms, Fiesch, Ernen, Ärnen, Rhoneschlucht
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 654000 / 139180
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 81,371
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Südwestlich von Ernen in der Rhoneschlucht. Hier aus einem Quarzgang des Gneises.
- Albit: Vorzügliche Kristalle von Albit (Periklin) auf Gneiss aufsitzend, in einzelnen Individuen und in schönen Gruppen von weisser, rötlich- und graulichweisser Farbe, bis zu 2 cm.
- Azurit:
- Bornit: Isometrische Kristalle, bis 1 cm Durchmesser, mit Malachitüberzug.
- Calcit: Gelblichbraune Kristalle von rhomboedrischem Habitus, in verschiedenen zum Teil sehr komplizirten Kombinationen und mit gewölbten Flächen.
- Malachit:
- Silber: Gediegen, bis 10mm und selten auch grösser, auf Bornit und neben Tennantit.
- Tennantit:
033_VS / Goms, Fiesch, Niederernen, Niederärnen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 654000 / 139200
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 79
In der Rhoneschlucht zwischen Ernen und Fiesch.
- Adular:
- Calcit: Stumpfe Rhomboeder, Zwillinge, farblos - durchsichtig, bis 20 cm Durchmesser, grau, auf dem Dolomit aufsitzend.
- Chloritoid: In Phylliten.
- Dolomit: Braun.
- Goethit:
031_VS / Goms, Fiesch, Ernen, Ärnen, Mühlebach, Lamen, Lammen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 654750 / 139850
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 114
- Stalder, H.A.; Schweizer Strahler; 1967; Seite 53-58; Goethit und Lepidokrokit in den Zerrklüften der Schweizer Alpen
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Unterhalb des Dorfes gegen die Rhoneschlucht hin. Eine genauere Beschreibung lautet: zwischen den Dörfern Ernen und Mühlebach, jenseits der Kante vor dem Absturz zur Lamme.
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: In der Lamen bei Mühlebach (nahe der Mündung des Thalbaches in die Rhone) Chloritschiefer, mit Hornblende; Magneteisen; dort auch Topfsteinbrüche. Pyrit, bei Mühlebach(goldhaltig), ob Ärnen.
- Ankerit: Evtl. wurde hier der Ankerit mit dem Dolomit verwechselt (siehe Strahler August 1998, S.278).
- Breunerit: Farblos bis bräunlich durchscheinend, diskusförmig, bis 5 cm Durchmesser. Oft überzogen von einer Goethit-Schicht. Begleitet von grünem Hellglimmer.
- Calcit: Kleine Rhomboeder, krustenartig aggregiert, weiss, bis einige mm.
- Dolomit: Normalrhomboeder, bis 12 cm Kantenlänge, kleine Kristalle sind farblos-durchsichtig.
- Ferro-Magnesit: Ferro-Magnesit mit über 30 Mol% FeCO3 (Mesitinspat).
- Hornblende:
- Magnesit (Mesitinspat): Rhomboedrisch.
- Muskovit: Grün, feinkörnig, sandig, in lebhaft grüner Erscheinung mit Fuchsit verwechselbar
- Pickeringit: Weiss, filzige Ausblühungen, faserig, bis 1 mm.
- Pyrit: Goldhaltig.
- Quarz: Im Tessinerhabitus, oft plattig verzerrt, auch Doppelender, teils mit Rutil belegt oder durchwachsen.
- Rutil: Auch Kniezwillinge, zum Teil rohrartig aggregiert.
- Siderit: (Breunerit) diskusförmig, als Folge des flachen Rhomboeders, auch normalrhomboedrische Individuen, bis 5 cm Durchmesser, bräunlich, durchscheinend.
032_VS / Goms, Fiesch, Ernen, Ärnen, Rhoneschlucht
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 654000 / 139180
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 81,371
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Südwestlich von Ernen in der Rhoneschlucht. Hier aus einem Quarzgang des Gneises.
- Albit: Vorzügliche Kristalle von Albit (Periklin) auf Gneiss aufsitzend, in einzelnen Individuen und in schönen Gruppen von weisser, rötlich- und graulichweisser Farbe, bis zu 2 cm.
- Azurit:
- Bornit: Isometrische Kristalle, bis 1 cm Durchmesser, mit Malachitüberzug.
- Calcit: Gelblichbraune Kristalle von rhomboedrischem Habitus, in verschiedenen zum Teil sehr komplizirten Kombinationen und mit gewölbten Flächen.
- Malachit:
- Silber: Gediegen, bis 10mm und selten auch grösser, auf Bornit und neben Tennantit.
- Tennantit:
033_VS / Goms, Fiesch, Niederernen, Niederärnen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 654000 / 139200
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 79
In der Rhoneschlucht zwischen Ernen und Fiesch.
- Adular:
- Calcit: Stumpfe Rhomboeder, Zwillinge, farblos - durchsichtig, bis 20 cm Durchmesser, grau, auf dem Dolomit aufsitzend.
- Chloritoid: In Phylliten.
- Dolomit: Braun.
- Goethit:
- Limonit:
- Monazit:
- Muskovit:
- Pyrit:
- Quarz: Plattig, verzerrt, mit limonitisiertem Überzug.
- Rutil: Nadelige Erscheinung.- Sagenit:
034_VS / Goms, Mühlebach, Mooshubel
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 654550 / 139560
Literatur:
- Hoefs, J. / Stalder, H.A.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen Im Phyllit des Altkristallin.
- Ankerit: - Muskovit: - Quarz: - Rutil: - Siderit:
035_VS / Goms, Mühlebach, Ärnergale, Ernergale
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 659570 / 140050
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Aktinolith:
- Quarz: Plattig, verzerrt, mit limonitisiertem Überzug.
- Rutil: Nadelige Erscheinung.- Sagenit:
034_VS / Goms, Mühlebach, Mooshubel
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 654550 / 139560
Literatur:
- Hoefs, J. / Stalder, H.A.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen Im Phyllit des Altkristallin.
- Ankerit: - Muskovit: - Quarz: - Rutil: - Siderit:
035_VS / Goms, Mühlebach, Ärnergale, Ernergale
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 659570 / 140050
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Aktinolith:
- Chlorit:
- Feldspat:
- Talk: Weiss.
036_VS / Goms, Steinhaus, Bettulbach, Bettelbach, Bettlibach, Richelsmatt
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 658150 / 142400
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 113
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 78
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 112
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Wiser, D.F.; Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geognosie, Geologie und Petrefaktenkunde 1849, Seite 796-797
Der Bach fliesst von der Ärnergalen kommend, südlich von Niederwald in die Rhone.
- Adular:
- Talk: Weiss.
036_VS / Goms, Steinhaus, Bettulbach, Bettelbach, Bettlibach, Richelsmatt
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 658150 / 142400
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 113
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 78
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 112
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Wiser, D.F.; Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geognosie, Geologie und Petrefaktenkunde 1849, Seite 796-797
Der Bach fliesst von der Ärnergalen kommend, südlich von Niederwald in die Rhone.
- Adular:
- Aktinolith:
- Albit:
- Amianth:
- Anatas: Reichlich auf Stufen, schwarz, pyramidenförmig.
- Annabergit: (Nickelocker) fraglich.
- Asbest:
- Brookit: Wiser: 2 Kristalle, 22 mm und 10 mm lang.
- Calcit:
- Anatas: Reichlich auf Stufen, schwarz, pyramidenförmig.
- Annabergit: (Nickelocker) fraglich.
- Asbest:
- Brookit: Wiser: 2 Kristalle, 22 mm und 10 mm lang.
- Calcit:
- Chlorit:
- Chloritoid: Auf ca. 1380 m ü. M., Linsen bis einige Dezimeter Mächtigkeit und einigen Metern Länge, Chloritoid-Porphyroplasten bis 1 cm gross, schwarz, quer zur Schieferung stehend.
- Dolomit:
- Chloritoid: Auf ca. 1380 m ü. M., Linsen bis einige Dezimeter Mächtigkeit und einigen Metern Länge, Chloritoid-Porphyroplasten bis 1 cm gross, schwarz, quer zur Schieferung stehend.
- Dolomit:
- Glimmer:
- Granat: Braun.
- Hornblende:
- Granat: Braun.
- Hornblende:
- Hämatit:
- Limonit:
- Limonit:
- Löllingit:
- Markasit:
- Pyrit:
- Quarz: Sehr schöne Exemplare, auch mit Einschlüssen von Rutil, Turmalin etc., in Gneiss und Glimmerschiefer.
- Rutil:
- Quarz: Sehr schöne Exemplare, auch mit Einschlüssen von Rutil, Turmalin etc., in Gneiss und Glimmerschiefer.
- Rutil:
- Sagenit:
- Siderit: In flachen Rhomboedern.
- Talk:
- Turmalin: Als sog. Schörl, schwarz, nadelig, als Begleiter des Siderits.
037_VS / Goms, Steinhaus, Bettulbach, Bettelbach, Bettlibach, Rufibach, Ruffibach, Rüfibach, Augst-Kummelti, Augstkumme, Schornen-Alp
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 658190 / 140020
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Auch Augstkumme, heute stehen nur noch Ruinen, die Lokalität wird auf der Karte nicht mehr geführt. von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesen Fundorten: Im Augst-Kummelti ob dem Rufibach schön grüner Serpentin mit Smaragdit und Magneteisen; Strahlstein; Schornen-Alp, zwischen Rufi- und Bettelbach: Strahlstein mit weissem Talk. Nota. Bei einem Nachtlager im Freien, zuoberst in Rufibach, erzählte mir ein Gemsjäger von einer sagenhaften, glänzenden, schwer zugänglichen Höhle, voll der herrlichsten Krystalle von allerlei Farben (?).
- Aktinolith: Von der Augst-Kummelti und der Schornen-Alp.
- Magnetit: Von der Augst-Kummelti.
- Smaragdit: Von der Augst-Kummelti.
- Talk: Weiss, von der Schornen-Alp.
038_VS / Goms, Steinhaus, Löüwibach, Lauwibach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 656830 / 140600
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 112
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Lauwibach. Albit; Kalkspath (Linsen etc.) auf Gneiss; Bitterspath; Siderit auf Gneiss.
- Albit:
- Siderit: In flachen Rhomboedern.
- Talk:
- Turmalin: Als sog. Schörl, schwarz, nadelig, als Begleiter des Siderits.
037_VS / Goms, Steinhaus, Bettulbach, Bettelbach, Bettlibach, Rufibach, Ruffibach, Rüfibach, Augst-Kummelti, Augstkumme, Schornen-Alp
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 658190 / 140020
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Auch Augstkumme, heute stehen nur noch Ruinen, die Lokalität wird auf der Karte nicht mehr geführt. von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesen Fundorten: Im Augst-Kummelti ob dem Rufibach schön grüner Serpentin mit Smaragdit und Magneteisen; Strahlstein; Schornen-Alp, zwischen Rufi- und Bettelbach: Strahlstein mit weissem Talk. Nota. Bei einem Nachtlager im Freien, zuoberst in Rufibach, erzählte mir ein Gemsjäger von einer sagenhaften, glänzenden, schwer zugänglichen Höhle, voll der herrlichsten Krystalle von allerlei Farben (?).
- Aktinolith: Von der Augst-Kummelti und der Schornen-Alp.
- Magnetit: Von der Augst-Kummelti.
- Smaragdit: Von der Augst-Kummelti.
- Talk: Weiss, von der Schornen-Alp.
038_VS / Goms, Steinhaus, Löüwibach, Lauwibach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 656830 / 140600
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 112
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Lauwibach. Albit; Kalkspath (Linsen etc.) auf Gneiss; Bitterspath; Siderit auf Gneiss.
- Albit:
- Calcit:
- Chloritoid: Auf ca. 1380 m ü. M., Linsen bis einige Dezimeter Mächtigkeit und einigen Metern Länge, Chloritoid-Porphyroplasten bis 1 cm gross, schwarz, quer zur Schieferung stehend.
- Dolomit:
- Siderit: Auf Gneis.
039_VS / Goms, Steinhaus, Rufibach, Ruffibach, Rüfibach, Rufigraben
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 657700 / 140750
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 87
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 116
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 112
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Steinhaus, hier aus dem Rufigraben. von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Rufibach (wilder Felsenkrachen bei Steinhaus). Bergkrystall; Adular, mit Chlorit; Feldspath, gemeiner; Albit; Glimm; Talk; Hornblende; Epidot, in Granit; Desmin, in Glimmerschiefer; Titanit, in und auf Quarz. Kalkspath; Siderit; Arragonit; Apatit; Eisenglanz, in Chlorit; Brauneisenocker; Rutil, in Quarz; Pyrit; Leberkies; Kupferkies (Chalkopyrit), goldhaltig.
- Adular:
- Chloritoid: Auf ca. 1380 m ü. M., Linsen bis einige Dezimeter Mächtigkeit und einigen Metern Länge, Chloritoid-Porphyroplasten bis 1 cm gross, schwarz, quer zur Schieferung stehend.
- Dolomit:
- Siderit: Auf Gneis.
039_VS / Goms, Steinhaus, Rufibach, Ruffibach, Rüfibach, Rufigraben
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 657700 / 140750
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 87
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 116
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 112
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Steinhaus, hier aus dem Rufigraben. von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Rufibach (wilder Felsenkrachen bei Steinhaus). Bergkrystall; Adular, mit Chlorit; Feldspath, gemeiner; Albit; Glimm; Talk; Hornblende; Epidot, in Granit; Desmin, in Glimmerschiefer; Titanit, in und auf Quarz. Kalkspath; Siderit; Arragonit; Apatit; Eisenglanz, in Chlorit; Brauneisenocker; Rutil, in Quarz; Pyrit; Leberkies; Kupferkies (Chalkopyrit), goldhaltig.
- Adular:
- Albit:
- Albit:
- Apatit:
- Aragonit:
- Calcit: Gelblichweiss.
- Chalkopyrit: Goldhaltig.
- Chlorit:
- Chloritoid: Auf ca. 1380 m ü. M., Linsen bis einige Dezimeter Mächtigkeit und einigen Metern Länge, Chloritoid-Porphyroplasten bis 1 cm gross, schwarz, quer zur Schieferung stehend.
- Epidot: Graulichgrün, nadelig, büschelförmig verwachsen, mit Adular, Titanit, Calcit, Albit, Apatit und Glimmer.
- Glimmer:
- Calcit: Gelblichweiss.
- Chalkopyrit: Goldhaltig.
- Chlorit:
- Chloritoid: Auf ca. 1380 m ü. M., Linsen bis einige Dezimeter Mächtigkeit und einigen Metern Länge, Chloritoid-Porphyroplasten bis 1 cm gross, schwarz, quer zur Schieferung stehend.
- Epidot: Graulichgrün, nadelig, büschelförmig verwachsen, mit Adular, Titanit, Calcit, Albit, Apatit und Glimmer.
- Glimmer:
- Hornblende:
- Hämatit:
- Limonit:
- Periklin:
- Pyrit:
- Quarz:
- Siderit: Gross, gelbbraun.
- Stilbit:
- Siderit: Gross, gelbbraun.
- Stilbit:
- Talk:
- Titanit: Gelbe tafelartige durchscheinende gehäufte Kristalle mit Chlorit und Glimmer auf Adular.
040_VS / Goms, Steinhaus, Wolfibach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 656830 / 141430
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 84
Parker erwähnt den Fundort Wolfibach gegenüber Steinhaus. Ein solcher Eintrag ist auf der Karte nicht vorhanden.
- Eisenrose:
041_VS / Goms, Fiesch, Alte Bach, Gorpibach, Gorpi
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 651500 / 139400
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1971; Band 51; Heft 2 - 3; Seite 415 - 442; Mineralogisch-geochemische Untersuchungen an Bleiglanz und Zinkblende
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 119
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Südlich unterhalb der Bergbahnstation Kühboden in den steilen Felsen des 'Alte Bach' liegt diese Lokalität.
- Adular: Mondsteinartige Schillerung, Vierlinge. von Fellenberg, 1893: Von hier wurden auch noch grosse Einzelkrystalle eines äusserlich corrodirt aussehenden rissigen, stark eisenschüssigen Adulars in Individuen von mehreren Zollen Länge, der normalen Form des Orthoklases und in der Farbe der früher als Mondstein bezeichneten Varietät des Adulars, angegeben.
- Albit:
- Titanit: Gelbe tafelartige durchscheinende gehäufte Kristalle mit Chlorit und Glimmer auf Adular.
040_VS / Goms, Steinhaus, Wolfibach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ernen), Koordinaten ca.: 656830 / 141430
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 84
Parker erwähnt den Fundort Wolfibach gegenüber Steinhaus. Ein solcher Eintrag ist auf der Karte nicht vorhanden.
- Eisenrose:
041_VS / Goms, Fiesch, Alte Bach, Gorpibach, Gorpi
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 651500 / 139400
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1971; Band 51; Heft 2 - 3; Seite 415 - 442; Mineralogisch-geochemische Untersuchungen an Bleiglanz und Zinkblende
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 119
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Südlich unterhalb der Bergbahnstation Kühboden in den steilen Felsen des 'Alte Bach' liegt diese Lokalität.
- Adular: Mondsteinartige Schillerung, Vierlinge. von Fellenberg, 1893: Von hier wurden auch noch grosse Einzelkrystalle eines äusserlich corrodirt aussehenden rissigen, stark eisenschüssigen Adulars in Individuen von mehreren Zollen Länge, der normalen Form des Orthoklases und in der Farbe der früher als Mondstein bezeichneten Varietät des Adulars, angegeben.
- Albit:
- Apatit:
- Calcit: Skalaenoeder, braun.
- Cerussit: Klein, auf Galenit.
- Eisenrose:
- Galenit: Bis 30 mm. Kuboktaedrische Kristalle mit etwas Cerussit.
- Heulandit:
- Hämatit: Auch verzwillingte Individuen.
- Muskovit:
- Quarz:
- Rauchquarz: Dunkel.
- Rutil: Rot, auf Hämatit, in Bergkristall.
- Stilbit: Klein, braungelb, garbig.
042_VS / Goms, Fiesch, Alte Bach, Im Wyler
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 652200 / 138750
Literatur:
- Imhasly, Albert; Schweizer Strahler; 1967; Seite 83-85; Die Mineralienfunde von Fiesch und Umgebung
Am ‘Alten Bach’ in der Nähe des Weilers ‘Im Wyler’.
- Adular:
- Calcit: Skalaenoeder, braun.
- Cerussit: Klein, auf Galenit.
- Eisenrose:
- Galenit: Bis 30 mm. Kuboktaedrische Kristalle mit etwas Cerussit.
- Heulandit:
- Hämatit: Auch verzwillingte Individuen.
- Muskovit:
- Quarz:
- Rauchquarz: Dunkel.
- Rutil: Rot, auf Hämatit, in Bergkristall.
- Stilbit: Klein, braungelb, garbig.
042_VS / Goms, Fiesch, Alte Bach, Im Wyler
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 652200 / 138750
Literatur:
- Imhasly, Albert; Schweizer Strahler; 1967; Seite 83-85; Die Mineralienfunde von Fiesch und Umgebung
Am ‘Alten Bach’ in der Nähe des Weilers ‘Im Wyler’.
- Adular:
- Calcit:
- Fluorit: Klar, grün.
- Prehnit:
- Fluorit: Klar, grün.
- Prehnit:
- Quarz:
- Rauchquarz: Hell.
- Rutil:
043_VS / Goms, Fiesch, Bettmerhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 649350 / 140550
Literatur:
- Rykart, R.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 229-276; Die Feldspatmineralien
- Adular: Erscheint als Zwillinge bis Viellinge in gut ausgebildeten Kristallen.
044_VS / Goms, Fiesch, Bettmerhorn, Eggischhorn, Eggishorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 650400 / 142430
Literatur:
- Zbinden, Peter; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1949; Band 29; Heft 2; Seite 221 - 357; Geologisch-petrographische Untersuchungen im Bereich südlicher Gneise des Aarmassivs (Oberwallis)
Epidot bis zu 5 cm Länge wurde gefunden (Grat Eggishorn-Bettmerhorn), am gleichen Ort auch Kluftfüllungen mit Quarz, Chlorit, Muskovit. Die Koordinaten zeigen auf das Eggishorn.
- Chlorit:
- Epidot: Bis 5 cm.
- Muskovit:
- Rauchquarz: Hell.
- Rutil:
043_VS / Goms, Fiesch, Bettmerhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 649350 / 140550
Literatur:
- Rykart, R.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 229-276; Die Feldspatmineralien
- Adular: Erscheint als Zwillinge bis Viellinge in gut ausgebildeten Kristallen.
044_VS / Goms, Fiesch, Bettmerhorn, Eggischhorn, Eggishorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 650400 / 142430
Literatur:
- Zbinden, Peter; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1949; Band 29; Heft 2; Seite 221 - 357; Geologisch-petrographische Untersuchungen im Bereich südlicher Gneise des Aarmassivs (Oberwallis)
Epidot bis zu 5 cm Länge wurde gefunden (Grat Eggishorn-Bettmerhorn), am gleichen Ort auch Kluftfüllungen mit Quarz, Chlorit, Muskovit. Die Koordinaten zeigen auf das Eggishorn.
- Chlorit:
- Epidot: Bis 5 cm.
- Muskovit:
- Quarz:
045_VS / Goms, Fiesch, Eggischhorn, Eggishorn - Tälligrat, Märjelenalp
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 651820 / 143240
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 65
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 21
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Tälligrat östlich vom Eggishorn gelegen. Koordinaten auf dem Tälligrat.
- Adular: Fibbia-Habitus, schillernd, zum Teil chloritisiert, bis 8 cm Kantenlänge, zahlreiche Funde.
von Fellenberg, 1893: Auch am Ostabsturz des Eggishorns unterhalb Märjelenalp kamen früher ebenfalls ausgezeichnete Adularkrystalle, meist mit starkglänzenden Flächen, mit und ohne Chloritüberzug, theils einzeln aufgewachsen, theils in schönen Gruppen, vor.
- Chlorit:
- Quarz: Von der Märjelen-Alp.
- Talk: Von der Märjelen-Alp.
047_VS / Goms, Fiesch, Fieschertal, Viescherthal, Vieschertal, In den Schroten
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 654000 / 141500
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 97
- Rykart, R.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 229-276; Die Feldspatmineralien
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Fiescher-Thal. Bergkrystall (besonders berühmt sind die im Jahre 1757 in einem Krystallkeller am Wasserkorn gefundenen Riesen von 25-700 Kilo. Die Franzosen nahmen sie mit den anderen Schätzen des Landes mit nach Paris, wo bei einem Triumphzuge Napoleon's die zwei schönsten Pyramiden-Krystalle paradiren mussten.) Kenngott erwähnt Epidot von der Lokalität 'In den Schroten'.
- Adular: Erscheint als Zwillinge bis Viellinge in gut ausgebildeten Kristallen.
- Epidot: Durchsichtige, pistaziengrüne Kristalle mit undeutlichen und schuppigem Chlorit bekleideten Enden.
048_VS / Goms, Fiesch, Gibelsbach, Giebelbach, Giebelsbach, Gibbelsbach, Gibbelbach, Gibelbach, Giebelbachgraben, Gieblisbachgraben
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 652670 / 139700
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 76,80
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 104, 152
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Es handelt sich hier um ein sehr begrenztes lokales Vorkommen im Gibelbach, westlich von Fiesch. Die Funde sind an den aplitischen Gneis gebunden. Seit alter Zeit ist der Giebelbachgraben als Fundort einiger schöner Mineralien berühmt.
- Adular: Gelblich.
- Chabasit: Eher selten, durchscheinend, glänzend, verzwillingt, weiss - bräunlich, bis 2 cm, kalium- und strontiumhaltig, stellenweise von Chlorit umhüllt und erfüllt, wodurch sie grün gefärbt sind.
- Desmin:
- Epistilbit: Sehr selten, bis 8 mm, triklin, oft garbenförmig aggregiert, fächerförmig, elfenbeinfarbig.
- Fluorit: Blaugrün - grün - hellgrün - farblos, oktaedrisch, bis ca. 2 cm, reichlich, intensiv violett fluoreszierend unter UV-Licht. Der Fluorit ist nicht lichtbeständig.
045_VS / Goms, Fiesch, Eggischhorn, Eggishorn - Tälligrat, Märjelenalp
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 651820 / 143240
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 65
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 21
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Tälligrat östlich vom Eggishorn gelegen. Koordinaten auf dem Tälligrat.
- Adular: Fibbia-Habitus, schillernd, zum Teil chloritisiert, bis 8 cm Kantenlänge, zahlreiche Funde.
von Fellenberg, 1893: Auch am Ostabsturz des Eggishorns unterhalb Märjelenalp kamen früher ebenfalls ausgezeichnete Adularkrystalle, meist mit starkglänzenden Flächen, mit und ohne Chloritüberzug, theils einzeln aufgewachsen, theils in schönen Gruppen, vor.
- Chlorit:
- Quarz: Von der Märjelen-Alp.
- Talk: Von der Märjelen-Alp.
046_VS / Bellwald (Umgebung)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Bellwald, Koordinaten ca.: 655500 / 141600
Literatur:
- Hügi, Th. / Röwe, D.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 3; Seite 445 - 480; Berylliummineralien und Berylliumgehalte granitischer Gesteine der Alpen
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Beryll: Blassbläulicher, glasklarer Beryll in Zerrkluft des Perms (Konglomeratgneis mit Keratophyrschmitzen) begleitet von Quarz, Adular, Dolomit, Hämatit als Eisenrosen (Fund 1960).
- Chlorit: von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Von Niederwald bis gegen Bellwald, hier mit Hornblende und Magnetit.
- Hornblende: - Magnetit:
- Pyrit: Bei Bellwald körniger Kalk und Pyrit in Glimmerschiefer.
- Rauchquarz:
- Rutil: Ob Bellwald.
- Stilbit: In garbenförmiger Ausbildung.
Literatur:
- Hügi, Th. / Röwe, D.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 3; Seite 445 - 480; Berylliummineralien und Berylliumgehalte granitischer Gesteine der Alpen
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Beryll: Blassbläulicher, glasklarer Beryll in Zerrkluft des Perms (Konglomeratgneis mit Keratophyrschmitzen) begleitet von Quarz, Adular, Dolomit, Hämatit als Eisenrosen (Fund 1960).
- Chlorit: von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Von Niederwald bis gegen Bellwald, hier mit Hornblende und Magnetit.
- Hornblende: - Magnetit:
- Pyrit: Bei Bellwald körniger Kalk und Pyrit in Glimmerschiefer.
- Rauchquarz:
- Rutil: Ob Bellwald.
- Stilbit: In garbenförmiger Ausbildung.
047_VS / Goms, Fiesch, Fieschertal, Viescherthal, Vieschertal, In den Schroten
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 654000 / 141500
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 97
- Rykart, R.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 229-276; Die Feldspatmineralien
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Fiescher-Thal. Bergkrystall (besonders berühmt sind die im Jahre 1757 in einem Krystallkeller am Wasserkorn gefundenen Riesen von 25-700 Kilo. Die Franzosen nahmen sie mit den anderen Schätzen des Landes mit nach Paris, wo bei einem Triumphzuge Napoleon's die zwei schönsten Pyramiden-Krystalle paradiren mussten.) Kenngott erwähnt Epidot von der Lokalität 'In den Schroten'.
- Adular: Erscheint als Zwillinge bis Viellinge in gut ausgebildeten Kristallen.
- Epidot: Durchsichtige, pistaziengrüne Kristalle mit undeutlichen und schuppigem Chlorit bekleideten Enden.
048_VS / Goms, Fiesch, Gibelsbach, Giebelbach, Giebelsbach, Gibbelsbach, Gibbelbach, Gibelbach, Giebelbachgraben, Gieblisbachgraben
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 652670 / 139700
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 76,80
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 104, 152
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Es handelt sich hier um ein sehr begrenztes lokales Vorkommen im Gibelbach, westlich von Fiesch. Die Funde sind an den aplitischen Gneis gebunden. Seit alter Zeit ist der Giebelbachgraben als Fundort einiger schöner Mineralien berühmt.
- Adular: Gelblich.
- Chabasit: Eher selten, durchscheinend, glänzend, verzwillingt, weiss - bräunlich, bis 2 cm, kalium- und strontiumhaltig, stellenweise von Chlorit umhüllt und erfüllt, wodurch sie grün gefärbt sind.
- Desmin:
- Epistilbit: Sehr selten, bis 8 mm, triklin, oft garbenförmig aggregiert, fächerförmig, elfenbeinfarbig.
- Fluorit: Blaugrün - grün - hellgrün - farblos, oktaedrisch, bis ca. 2 cm, reichlich, intensiv violett fluoreszierend unter UV-Licht. Der Fluorit ist nicht lichtbeständig.
- Heulandit: Bis über 2 cm, sehr schöne Entwicklung, weiss, flächenreich mit scharfer Kantenausbildung, dicktafelig, silbriger Glanz.
- Kyanit: In grauem, quarzreichem Glimmerschiefer, zusammen mit Chlorit und Biotit.
- Laumontit: Nur spärlich, bis 5 mm, weiss, nicht so häufig wie die anderen Mineralien.
- Mimetesit: Farblos, hexagonal, neben Wulfenit.
- Muskovit:
- Pyrit: Klein, limonitisiert, würfelig. Auch im Muttergestein. Würfel bis ca. 1,5 cm.
- Quarz: In kleinen xx bis ca. 1 cm Länge, farblos oder weiss.
- Skolezit:
- Stellerit: Kristalle bis ca. 2 cm, z.T. schöne Garben bildend, schneeweiss bis creme-farbig. Dieses Mineral hielt man früher für den optisch ähnlichen Stilbit/Desmin, bei einer genauen Betrachtung dieser Fundstelle wurde dieses Mineral aufgrund seiner Chemie jedoch als Stellerit bestimmt.
- Stilbit: In schöner, garbenförmiger Ausbildung, zum Teil reichlich, weiss - grau. Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass es sich bei diesem Mineral nicht um Stilbit (Desmin) sondern um Stellerit handelt. Siehe dazu Strahler 1996, Heft Februar, Seite a38 oder Mineralienlexikon der Schweiz, Seite 388.
- Wulfenit: xx von maximal wenigen mm Grösse.
049_VS / Goms, Fiesch, Lamme, Lamma
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 654500 / 139600
Literatur:
- Imhasly, Albert; Schweizer Strahler; 1967; Seite 83-85; Die Mineralienfunde von Fiesch und Umgebung
Bei Fiesch in der tief eingeschnittenen Rottenschlucht.
- Albit: Bis 5 cm.
- Calcit:
- Kyanit: In grauem, quarzreichem Glimmerschiefer, zusammen mit Chlorit und Biotit.
- Laumontit: Nur spärlich, bis 5 mm, weiss, nicht so häufig wie die anderen Mineralien.
- Mimetesit: Farblos, hexagonal, neben Wulfenit.
- Muskovit:
- Pyrit: Klein, limonitisiert, würfelig. Auch im Muttergestein. Würfel bis ca. 1,5 cm.
- Quarz: In kleinen xx bis ca. 1 cm Länge, farblos oder weiss.
- Skolezit:
- Stellerit: Kristalle bis ca. 2 cm, z.T. schöne Garben bildend, schneeweiss bis creme-farbig. Dieses Mineral hielt man früher für den optisch ähnlichen Stilbit/Desmin, bei einer genauen Betrachtung dieser Fundstelle wurde dieses Mineral aufgrund seiner Chemie jedoch als Stellerit bestimmt.
- Stilbit: In schöner, garbenförmiger Ausbildung, zum Teil reichlich, weiss - grau. Neueste Untersuchungen haben ergeben, dass es sich bei diesem Mineral nicht um Stilbit (Desmin) sondern um Stellerit handelt. Siehe dazu Strahler 1996, Heft Februar, Seite a38 oder Mineralienlexikon der Schweiz, Seite 388.
- Wulfenit: xx von maximal wenigen mm Grösse.
049_VS / Goms, Fiesch, Lamme, Lamma
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 654500 / 139600
Literatur:
- Imhasly, Albert; Schweizer Strahler; 1967; Seite 83-85; Die Mineralienfunde von Fiesch und Umgebung
Bei Fiesch in der tief eingeschnittenen Rottenschlucht.
- Albit: Bis 5 cm.
- Calcit:
- Fuchsit:
- Glimmer: Grün.
- Magnetit:
- Muskovit:
- Periklin:
- Pyrit:
- Quarz: Ganz klar oder mit verschiedenen Einschlüssen.
- Serpentin:
- Quarz: Ganz klar oder mit verschiedenen Einschlüssen.
- Serpentin:
- Siderit:
- Skolezit:
050_VS / Goms, Fieschergletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 653400 / 139300
Literatur:
- Grandjean, Jacques; Schweizer Strahler; 2018; Heft 2; Seite 3 - 11; Eine riesengrosse Überraschung
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 301
- Weibel, M.; Urner Mineralienfreund; 1987; Heft 4; Seite 61 Stalder / Weibel:
Mit dieser ungenauen Fundortangabe wird auf ein Phenakitfund in der erwähnten Region hingewiesen. In der Literatur sind Phenakite vom Fieschergletscher bis 7 cm beschrieben. Evtl. sollte es sich hier aber um eine Grössenangabe in mm und nicht in cm handeln.
Grandjean: Region Fieschergletscher: grüner Fluorit, Gwindel.
- Fluorit: Prächtiges Grün, excellente Stufen bis 9 cm, mit Muttergstein und Rauchquarz bis 16 cm, Oktaeder bis 40 mm, teils auf Gwindel aufgewachsen.
- Gwindel: Rauchfarbig, bis 18 cm.
- Phenakit: Bis 7 cm (mm ?).
- Rauchquarz:
051_VS / Goms, Fieschergletscher, Burg
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 653500 / 144500
Literatur:
- Bachmann, J.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern; 1879; Heft 962 - 997; Neue Vermehrungen der mineralogischen Sammlung des städtischen Museums
- Graeser, St. & Stalder, H.A.; Schweizer Strahler; 1974; Seite 265-277; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten
- Imhasly, Albert; Schweizer Strahler; 1967; Seite 83-85; Die Mineralienfunde von Fiesch und Umgebung
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 80,85
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 226
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Felspartie am untersten Teil des Fieschergletschers. Die früher offenbar sehr ergiebige Fundstelle an der sog. Burg am Abbruch des Fiescher Gletschers ist vollständig ausgebeutet (stand 1949). Von dieser Mineralgesellschaft finden sich im ganzen Untersuchungsgebiet am häufigsten noch Quarz, Adular, Epidot, Chlorit.
- Adular: Bis kopfgrosse Individuen, mit Chloritüberzug, zum Teil mit Chabasit belegt, gut durchsichtig, weiss mondsteinartig schillernd, Maderanerhabitus, verzwillingt.
- Albit: Als schneeweisser Periklin, stängelig.
- Amianth: Grün.
- Apatit: Wasserklar, leicht milchig, tafelig, zum Teil chloritisiert, gross, bis 3 cm.
- Bavenit: 4. Bavenitfund in der Schweiz, feinnadelig, weiss, bis 5 mm, zwischen den Adularkristallen, verwechselbar mit weissem Amiant oder Skolezit.
- Calcit: - Chabasit: - Chlorit:
- Epidot: Flächenarm, aufgereiht, dunkelolivgrün.
- Galenit: - Heulandit: - Hämatit: - Ilmenit:
- Milarit: Bis 2.5 cm, milchig – durchsichtig
- Orthoklas: Grosse flächenreiche und zwillingsartig verwachsene Orthoklaskriystalle, mit aufgewachsenem Epidot und Titanit; letzterer erschien in prachtvollen Durchkreuzungszwillingen.
- Periklin: Schneeweiss.
- Pyrit:
- Quarz: Hell, teils chloritisiert, in Gruppen oder einzeln, in ansehnlicher Grösse.
- Skolezit: Strahlig, kugelig.
- Sphalerit: Kleiner schwarzer, korrodierter Zinkblendekristall, mit Sekundärmineralien.
- Stilbit:
- Titanit: Grünlichgelb, glänzend.
050_VS / Goms, Fieschergletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 653400 / 139300
Literatur:
- Grandjean, Jacques; Schweizer Strahler; 2018; Heft 2; Seite 3 - 11; Eine riesengrosse Überraschung
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 301
- Weibel, M.; Urner Mineralienfreund; 1987; Heft 4; Seite 61 Stalder / Weibel:
Mit dieser ungenauen Fundortangabe wird auf ein Phenakitfund in der erwähnten Region hingewiesen. In der Literatur sind Phenakite vom Fieschergletscher bis 7 cm beschrieben. Evtl. sollte es sich hier aber um eine Grössenangabe in mm und nicht in cm handeln.
Grandjean: Region Fieschergletscher: grüner Fluorit, Gwindel.
- Fluorit: Prächtiges Grün, excellente Stufen bis 9 cm, mit Muttergstein und Rauchquarz bis 16 cm, Oktaeder bis 40 mm, teils auf Gwindel aufgewachsen.
- Gwindel: Rauchfarbig, bis 18 cm.
- Phenakit: Bis 7 cm (mm ?).
- Rauchquarz:
051_VS / Goms, Fieschergletscher, Burg
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 653500 / 144500
Literatur:
- Bachmann, J.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern; 1879; Heft 962 - 997; Neue Vermehrungen der mineralogischen Sammlung des städtischen Museums
- Graeser, St. & Stalder, H.A.; Schweizer Strahler; 1974; Seite 265-277; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten
- Imhasly, Albert; Schweizer Strahler; 1967; Seite 83-85; Die Mineralienfunde von Fiesch und Umgebung
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 80,85
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 226
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Felspartie am untersten Teil des Fieschergletschers. Die früher offenbar sehr ergiebige Fundstelle an der sog. Burg am Abbruch des Fiescher Gletschers ist vollständig ausgebeutet (stand 1949). Von dieser Mineralgesellschaft finden sich im ganzen Untersuchungsgebiet am häufigsten noch Quarz, Adular, Epidot, Chlorit.
- Adular: Bis kopfgrosse Individuen, mit Chloritüberzug, zum Teil mit Chabasit belegt, gut durchsichtig, weiss mondsteinartig schillernd, Maderanerhabitus, verzwillingt.
- Albit: Als schneeweisser Periklin, stängelig.
- Amianth: Grün.
- Apatit: Wasserklar, leicht milchig, tafelig, zum Teil chloritisiert, gross, bis 3 cm.
- Bavenit: 4. Bavenitfund in der Schweiz, feinnadelig, weiss, bis 5 mm, zwischen den Adularkristallen, verwechselbar mit weissem Amiant oder Skolezit.
- Calcit: - Chabasit: - Chlorit:
- Epidot: Flächenarm, aufgereiht, dunkelolivgrün.
- Galenit: - Heulandit: - Hämatit: - Ilmenit:
- Milarit: Bis 2.5 cm, milchig – durchsichtig
- Orthoklas: Grosse flächenreiche und zwillingsartig verwachsene Orthoklaskriystalle, mit aufgewachsenem Epidot und Titanit; letzterer erschien in prachtvollen Durchkreuzungszwillingen.
- Periklin: Schneeweiss.
- Pyrit:
- Quarz: Hell, teils chloritisiert, in Gruppen oder einzeln, in ansehnlicher Grösse.
- Skolezit: Strahlig, kugelig.
- Sphalerit: Kleiner schwarzer, korrodierter Zinkblendekristall, mit Sekundärmineralien.
- Stilbit:
- Titanit: Grünlichgelb, glänzend.
052_VS / Goms, Fieschergletscher, Hinterwasen, Hindri Wasen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 654750 / 149500
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 102
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 275
Unter der Westseite des Wasenhorns am Gletscherrand gelegen.
- Amethyst: Hell, als Überwachsung auf hellem Quarz, aus kleineren Klüften stammen auch dunklere Exemplare.
- Anatas:
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 654750 / 149500
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 102
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 275
Unter der Westseite des Wasenhorns am Gletscherrand gelegen.
- Amethyst: Hell, als Überwachsung auf hellem Quarz, aus kleineren Klüften stammen auch dunklere Exemplare.
- Anatas:
- Chlorit:
- Ilmenit:
- Milarit: Über dem Gletscherufer, neben einer Rauchquarzkluft, klein, in Nebenrissen.
- Monazit: Sehr wenig.
- Quarz: Hell, bis 4000 kg aus einer Kluft.
- Rauchquarz: Recht dunkel.
- Rutil:
- Milarit: Über dem Gletscherufer, neben einer Rauchquarzkluft, klein, in Nebenrissen.
- Monazit: Sehr wenig.
- Quarz: Hell, bis 4000 kg aus einer Kluft.
- Rauchquarz: Recht dunkel.
- Rutil:
- Zepterquarz:
053_VS / Goms, Fieschergletscher, Klein Wannenhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 651150 / 148250
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 91
Parker (1973) beschreibt das 'Klein Wannenhorn' lediglich als ein altes Fundgebiet.
- Quarz: Nimmt hier eine Vorzugsstellung ein.
054_VS / Goms, Fieschergletscher, Trift
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 652500 / 149500
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 108
Am rechten Gletscherrand. Die Angaben sind ungenau. Evtl. handelt es sich um den Triftgrat.
- Eisenrose:
053_VS / Goms, Fieschergletscher, Klein Wannenhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 651150 / 148250
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 91
Parker (1973) beschreibt das 'Klein Wannenhorn' lediglich als ein altes Fundgebiet.
- Quarz: Nimmt hier eine Vorzugsstellung ein.
054_VS / Goms, Fieschergletscher, Trift
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 652500 / 149500
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 108
Am rechten Gletscherrand. Die Angaben sind ungenau. Evtl. handelt es sich um den Triftgrat.
- Eisenrose:
- Hämatit:
- Quarz: Hell.
055_VS / Goms, Fieschergletscher, Wasenhorn, Wasserhorn, Risigraben
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 655800 / 149850
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 71
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 91
Unter die Fundortbezeichnung 'Fieschergletscher' fallen all die Lokalitäten oberhalb des Risigrabens in die Granitzone hinein.
- Quarz: In riesigen Kristallen von 25 - 700 kg, ausgebeutet im Jahre 1757 und von den Franzosen (Napoleon) nach Paris mitgenommen, evtl. stammt der Fund auch von der Lokalität 'Burg', welche weiter unten liegt.
- Rosafluorit:
056_VS / Goms, Geschinen, Brudelhorn, Brodelhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Geschinen), Koordinaten ca.: 667025 / 146670
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Am Brodelhorn brauner Granat in Gneiss; Epidot, ebenso.
- Epidot:
- Granat: Braun.
057_VS / Goms, Geschinen, Trützital, Trützibach, Geschinertal, Geiernschnabel
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Geschinen), Koordinaten ca.: 662340 / 152580
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Die Koordinaten zeigen auf den Trützisee am Talende. Text von Fellenberg: Trützi-Thal. Bergkrystall; Rauchquarz; im Hintergrund des Thales: Adular, mit Bergkrystall, Chlorit, schwarzem Turmalin, Rutil; Eisenglanz in Glimmerschiefer, am Trützibach; gemeiner Feldspath; Hornblende im Trützi reichlich im Granit; Pyrit, am Eingange in Glimmerschiefer, unter dem Geiernschnabel am Trützi-(Geschener-) Bach. Hier sei erwähnt, dass nach einer Sage im Trützi schöne blaue Saphire in einer krystallglänzenden Höhle vorkommen. (Koordinaten von Trützi: 663.300 / 151.600, 2100 m ü. M.) Geschener-Galenstock (zwischen Wyler- und Trützibach); Adular und gemeiner Feldspath. (Beim Wylerbach handelt es sich vermutlich um den Niderbach, Koordinaten 665.120 / 151.420, mündet zwischen Geschinen und Ulrichen in die Rotten (Rhone)).
- Adular: Im Hintergrund des Tales zusammen mit Quarz. Adular bei Geschener-Galenstock (zwischen Wyler- und Trützibach).
- Chlorit:
- Hornblende: Im Trützi, reichlich.
- Hämatit: Am Trützibach.
- Pyrit: Am Eingange in Glimmerschiefer, unter dem Geiernschnabel am Trützi-(Geschener-)Bach.
- Quarz:
- Quarz: Hell.
055_VS / Goms, Fieschergletscher, Wasenhorn, Wasserhorn, Risigraben
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 655800 / 149850
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 71
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 91
Unter die Fundortbezeichnung 'Fieschergletscher' fallen all die Lokalitäten oberhalb des Risigrabens in die Granitzone hinein.
- Quarz: In riesigen Kristallen von 25 - 700 kg, ausgebeutet im Jahre 1757 und von den Franzosen (Napoleon) nach Paris mitgenommen, evtl. stammt der Fund auch von der Lokalität 'Burg', welche weiter unten liegt.
- Rosafluorit:
056_VS / Goms, Geschinen, Brudelhorn, Brodelhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Geschinen), Koordinaten ca.: 667025 / 146670
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Am Brodelhorn brauner Granat in Gneiss; Epidot, ebenso.
- Epidot:
- Granat: Braun.
057_VS / Goms, Geschinen, Trützital, Trützibach, Geschinertal, Geiernschnabel
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Geschinen), Koordinaten ca.: 662340 / 152580
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Die Koordinaten zeigen auf den Trützisee am Talende. Text von Fellenberg: Trützi-Thal. Bergkrystall; Rauchquarz; im Hintergrund des Thales: Adular, mit Bergkrystall, Chlorit, schwarzem Turmalin, Rutil; Eisenglanz in Glimmerschiefer, am Trützibach; gemeiner Feldspath; Hornblende im Trützi reichlich im Granit; Pyrit, am Eingange in Glimmerschiefer, unter dem Geiernschnabel am Trützi-(Geschener-) Bach. Hier sei erwähnt, dass nach einer Sage im Trützi schöne blaue Saphire in einer krystallglänzenden Höhle vorkommen. (Koordinaten von Trützi: 663.300 / 151.600, 2100 m ü. M.) Geschener-Galenstock (zwischen Wyler- und Trützibach); Adular und gemeiner Feldspath. (Beim Wylerbach handelt es sich vermutlich um den Niderbach, Koordinaten 665.120 / 151.420, mündet zwischen Geschinen und Ulrichen in die Rotten (Rhone)).
- Adular: Im Hintergrund des Tales zusammen mit Quarz. Adular bei Geschener-Galenstock (zwischen Wyler- und Trützibach).
- Chlorit:
- Hornblende: Im Trützi, reichlich.
- Hämatit: Am Trützibach.
- Pyrit: Am Eingange in Glimmerschiefer, unter dem Geiernschnabel am Trützi-(Geschener-)Bach.
- Quarz:
- Rauchquarz:
- Rutil: Im Hintrgrund des Tales.
- Saphir: Hier sei erwähnt, dass nach einer Sage im Trützi schöne blaue Saphire in einer krystallglänzenden Höhle vorkommen.
- Turmalin: Schwarz, im Hintrgrund des Tales.
058_VS / Goms, Fiesch, Lax, Laax, Laxgraben, Laaxgraben, Altbach, Alte Bach, Z'Brigg
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Lax), Koordinaten ca.: 651500 / 139400
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 229, 281
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Zbinden, Peter;Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1949; Band 29; Heft 2; Seite 221 - 357; Geologisch-petrographische Untersuchungen im Bereich südlicher Gneise des Aarmassivs (Oberwallis)
Westlich von Fiesch. Der Bach mündet zwischen Lax und Fiesch in die Rhone (Rotte) ein. Eine Linse mit Baryt und Fluorit entdeckte Prof. Huttenlocher im Altbach bei Lax. Fellenberg (1893) erwähnt zahlreiche Mineralien aus dem Laxgraben. Altbach (zwischen Lax und Fiesch, gegenüber Z'Brigg Kenngott erwähnt im Laxgraben hinter Lax (Laax) nur Hämatit und Titanit.
- Adular: Altbach.
- Aktinolith: (Strahlstein). Laxgraben.
- Baryt: Altbach.
- Calcit: Laxgraben. (Isländischer Spat), in dunklen Schiefern.
- Chabasit: Bis 1.5 cm, aufgewachsen auf Quarz.
- Chlorit: Laxgraben.
- Eisenrose: Altbach.
- Epidot: Laxgraben.
- Fluorit: Altbach.
- Gips: Laxgraben. Fraglich.
- Grammatit: Laxgraben. Fraglich.
- Hämatit: Altbach.
- Pyrit: Lax.
- Quarz: Laxgraben. In dunkelgrauen Schiefern. Altbach, mit Luftröhren.
- Rauchquarz: Altbach.
- Talk: Laxgraben.
- Titanit: Laxgraben, ob der Rütti-Wasserleitung in Calcit, auch lose in Lehm und in erdigem Chlorit.
- Turmalin: Laxgraben. Schwarz.
- Xenotim: Honigbraun, grünlich gelb, fast durchsichtig, wenige mm gross, modellhaft schön, tetragonales Prisma mit Pyramide.
059_VS / Goms, Münster, Merezebach, Merzenbach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Münster), Koordinaten ca.: 665800 / 146500
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Merzenbach. Bergkrystall; Feldspath, in grossen zahlreichen Knauern im Gneiss; Serpentin ; Hornblende, im Hornblendegestein, Gneiss etc.; Granat (brauner und schwarzer); Staurolith, in Nufenenschiefer, Thalhintergrund.
- Adular: In grossen zahlreichen Knauern im Gneiss.
- Granat: Braun und schwarz.
- Hornblende: Im Hornblendegestein, Gneiss etc.
- Quarz:
- Rutil: Im Hintrgrund des Tales.
- Saphir: Hier sei erwähnt, dass nach einer Sage im Trützi schöne blaue Saphire in einer krystallglänzenden Höhle vorkommen.
- Turmalin: Schwarz, im Hintrgrund des Tales.
058_VS / Goms, Fiesch, Lax, Laax, Laxgraben, Laaxgraben, Altbach, Alte Bach, Z'Brigg
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Lax), Koordinaten ca.: 651500 / 139400
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 229, 281
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Zbinden, Peter;Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1949; Band 29; Heft 2; Seite 221 - 357; Geologisch-petrographische Untersuchungen im Bereich südlicher Gneise des Aarmassivs (Oberwallis)
Westlich von Fiesch. Der Bach mündet zwischen Lax und Fiesch in die Rhone (Rotte) ein. Eine Linse mit Baryt und Fluorit entdeckte Prof. Huttenlocher im Altbach bei Lax. Fellenberg (1893) erwähnt zahlreiche Mineralien aus dem Laxgraben. Altbach (zwischen Lax und Fiesch, gegenüber Z'Brigg Kenngott erwähnt im Laxgraben hinter Lax (Laax) nur Hämatit und Titanit.
- Adular: Altbach.
- Aktinolith: (Strahlstein). Laxgraben.
- Baryt: Altbach.
- Calcit: Laxgraben. (Isländischer Spat), in dunklen Schiefern.
- Chabasit: Bis 1.5 cm, aufgewachsen auf Quarz.
- Chlorit: Laxgraben.
- Eisenrose: Altbach.
- Epidot: Laxgraben.
- Fluorit: Altbach.
- Gips: Laxgraben. Fraglich.
- Grammatit: Laxgraben. Fraglich.
- Hämatit: Altbach.
- Pyrit: Lax.
- Quarz: Laxgraben. In dunkelgrauen Schiefern. Altbach, mit Luftröhren.
- Rauchquarz: Altbach.
- Talk: Laxgraben.
- Titanit: Laxgraben, ob der Rütti-Wasserleitung in Calcit, auch lose in Lehm und in erdigem Chlorit.
- Turmalin: Laxgraben. Schwarz.
- Xenotim: Honigbraun, grünlich gelb, fast durchsichtig, wenige mm gross, modellhaft schön, tetragonales Prisma mit Pyramide.
059_VS / Goms, Münster, Merezebach, Merzenbach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Münster), Koordinaten ca.: 665800 / 146500
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Merzenbach. Bergkrystall; Feldspath, in grossen zahlreichen Knauern im Gneiss; Serpentin ; Hornblende, im Hornblendegestein, Gneiss etc.; Granat (brauner und schwarzer); Staurolith, in Nufenenschiefer, Thalhintergrund.
- Adular: In grossen zahlreichen Knauern im Gneiss.
- Granat: Braun und schwarz.
- Hornblende: Im Hornblendegestein, Gneiss etc.
- Quarz:
- Serpentin:
- Staurolith: In Nufenenschiefer, im Talhintergrund.
060_VS / Goms, Münster, Münstertal, Münstergletscher, Münstigergletscher, Schönberg, Metellaub, Weissenberg, Minstigertal (hinterstes)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Münster), Koordinaten ca.: 660820 / 152180
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1971; Band 51; Heft 2 - 3; Seite 415 - 442; Mineralogisch-geochemische Untersuchungen an Bleiglanz und Zinkblende
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 19,388
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Im hintersten Minstigertal. Die Angabe von Fellenberg können nicht klar auseinander gehalten werden. Er schreibt: Münster-Thal. Bergkrystall; Amethyst am Löffelhorn (Jahrbuch S. A. C., IX, p. 540). Grüner Quarz mit Amianth (Katzenauge); Quarzfels am Weissenberg am Münstergletscher; Adular; gemeiner Feldspath; Albit; Glimmer; Talk, Talkschiefer am Schönberg und Mettellaub; Strahlstein; Hornblende, bei den Hütten als Hornblendefels; Amianth, mit Epidot, Feldspath etc., Asbest und Bergleder; Augit in Granit und Quarz; Turmalin (?), auf der Schattenseite; Desmin, Mesotyp, in Glimmerschiefer; Titanit (Sphén) mit Feldspath (bei Münster); Kalkspath, Apatit auf Gneiss, mit Chlorit etc. (Münster-Thal); Magnetit in Chloritschiefer; Eisenglanz, Eisenglimmer und sehr schöne Eisenrosen im Thalhintergrund, in Granit; Rutil; Pyrit, in Granit und Gneiss, besonders bei den Hütten (Westseite) mit Leberkies.
Graeser erwähnt ein Bleiglanzvorkommen: Münstigergletscher, Koord. ca. 660.3/151.78. Einzelner ca. 30 g schwerer, würfeliger Kristall mit Cerussit und Wulfenit, begleitet von Hämatit, Quarz, Chabasit.
- Adular: Durchscheinend, bis 12 cm Durchmesser. Fellenberg, 1893: Ziemlich grosse und schöne Krystalle, oft mit Chlorit bedeckt oder mit Asbest durchzogen.
- Albit:
- Amianth: Sehr fein, weiss, grün etc., mit Epidot.
- Apatit:
- Staurolith: In Nufenenschiefer, im Talhintergrund.
060_VS / Goms, Münster, Münstertal, Münstergletscher, Münstigergletscher, Schönberg, Metellaub, Weissenberg, Minstigertal (hinterstes)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Münster), Koordinaten ca.: 660820 / 152180
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1971; Band 51; Heft 2 - 3; Seite 415 - 442; Mineralogisch-geochemische Untersuchungen an Bleiglanz und Zinkblende
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 19,388
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Im hintersten Minstigertal. Die Angabe von Fellenberg können nicht klar auseinander gehalten werden. Er schreibt: Münster-Thal. Bergkrystall; Amethyst am Löffelhorn (Jahrbuch S. A. C., IX, p. 540). Grüner Quarz mit Amianth (Katzenauge); Quarzfels am Weissenberg am Münstergletscher; Adular; gemeiner Feldspath; Albit; Glimmer; Talk, Talkschiefer am Schönberg und Mettellaub; Strahlstein; Hornblende, bei den Hütten als Hornblendefels; Amianth, mit Epidot, Feldspath etc., Asbest und Bergleder; Augit in Granit und Quarz; Turmalin (?), auf der Schattenseite; Desmin, Mesotyp, in Glimmerschiefer; Titanit (Sphén) mit Feldspath (bei Münster); Kalkspath, Apatit auf Gneiss, mit Chlorit etc. (Münster-Thal); Magnetit in Chloritschiefer; Eisenglanz, Eisenglimmer und sehr schöne Eisenrosen im Thalhintergrund, in Granit; Rutil; Pyrit, in Granit und Gneiss, besonders bei den Hütten (Westseite) mit Leberkies.
Graeser erwähnt ein Bleiglanzvorkommen: Münstigergletscher, Koord. ca. 660.3/151.78. Einzelner ca. 30 g schwerer, würfeliger Kristall mit Cerussit und Wulfenit, begleitet von Hämatit, Quarz, Chabasit.
- Adular: Durchscheinend, bis 12 cm Durchmesser. Fellenberg, 1893: Ziemlich grosse und schöne Krystalle, oft mit Chlorit bedeckt oder mit Asbest durchzogen.
- Albit:
- Amianth: Sehr fein, weiss, grün etc., mit Epidot.
- Apatit:
- Asbest:
- Augit:
- Calcit:
- Cerussit:
- Chabasit:
- Chlorit:
- Desmin:
- Eisenrose: Sehr schön, im Talhintergrund.
- Epidot:
- Galenit: Einzelner ca 30 g schwerer, würfeliger Kristall mit Cerussit und Wulfenit, begleitet von Hämatit, Quarz, Chabasit.
- Glimmer:
- Eisenrose: Sehr schön, im Talhintergrund.
- Epidot:
- Galenit: Einzelner ca 30 g schwerer, würfeliger Kristall mit Cerussit und Wulfenit, begleitet von Hämatit, Quarz, Chabasit.
- Glimmer:
- Hämatit:
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:
- Stilbit: Zementartig.
- Talk:
- Stilbit: Zementartig.
- Talk:
- Titanit:
- Turmalin: Fraglich.
- Wulfenit:
061_VS / Goms, Münster, Sädelhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Münster), Koordinaten ca.: 666260 / 144300
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Zoisit am Sädelhorn, in Glimmerschiefer; Cyanit hinter dem Sädelhorn, in Glimmerschiefer; Arragonit, in Nufenenschiefer.
- Aragonit: In Nufenenschiefer.
- Kyanit: Hinter dem Sädelhorn, in Glimmerschiefer.- Zoisit: In Glimmerschiefer.
062_VS / Goms, Münster, Waljiwald
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Münster), Koordinaten ca.: 665560 / 148350
Literatur:
- Wewer,Rudi; Urner Mineralienfreund; 2007; Heft 4; Seite 14-25
- Talk:
063_VS / Goms, Münstiger Tal, Hinterbru, Hinnerbru
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Münster), Koordinaten ca.: 660750 / 150750
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 126
In der Nähe der Lokalität Hinterbru.
- Adular: Weiss schillernd, bis 10 cm, oft überwachsen von Desmin.
- Apatit: Flächenreich, leicht violett.
- Rauchquarz: Hell.
- Stilbit: Auf dem Adular, weiss, in Garben.
064_VS / Goms, Niederwald
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Niederwald), Koordinaten ca.: 657500 / 143050
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 78 etc.
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Diese ungenaue Fundortangabe dürfte sich auf den naheliegenden Bettulbach beziehen.
- Adular:
- Calcit: Gross, gelblich, flache Rhomboeder und Skalenoeder.
- Feldspat:
- Galenit: Oberhalb von Niederwald.
- Glimmer:
- Turmalin: Fraglich.
- Wulfenit:
061_VS / Goms, Münster, Sädelhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Münster), Koordinaten ca.: 666260 / 144300
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Zoisit am Sädelhorn, in Glimmerschiefer; Cyanit hinter dem Sädelhorn, in Glimmerschiefer; Arragonit, in Nufenenschiefer.
- Aragonit: In Nufenenschiefer.
- Kyanit: Hinter dem Sädelhorn, in Glimmerschiefer.- Zoisit: In Glimmerschiefer.
062_VS / Goms, Münster, Waljiwald
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Münster), Koordinaten ca.: 665560 / 148350
Literatur:
- Wewer,Rudi; Urner Mineralienfreund; 2007; Heft 4; Seite 14-25
- Talk:
063_VS / Goms, Münstiger Tal, Hinterbru, Hinnerbru
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Münster), Koordinaten ca.: 660750 / 150750
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 126
In der Nähe der Lokalität Hinterbru.
- Adular: Weiss schillernd, bis 10 cm, oft überwachsen von Desmin.
- Apatit: Flächenreich, leicht violett.
- Rauchquarz: Hell.
- Stilbit: Auf dem Adular, weiss, in Garben.
064_VS / Goms, Niederwald
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Niederwald), Koordinaten ca.: 657500 / 143050
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 78 etc.
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Diese ungenaue Fundortangabe dürfte sich auf den naheliegenden Bettulbach beziehen.
- Adular:
- Calcit: Gross, gelblich, flache Rhomboeder und Skalenoeder.
- Feldspat:
- Galenit: Oberhalb von Niederwald.
- Glimmer:
- Pyrit:
- Quarz:
- Siderit: Limonitisiert.
- Stilbit: In der Gegend von Niederwald.
- Titanit:
065_VS / Goms, Niederwald, Krümpbach, In den Krümpen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Niederwald), Koordinaten ca.: 658315 / 143080
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Krümpenbach („in den Krümpen", zwischen Rottenbrüggen und Bodmen). Bergkrystall; Talk, Talkschiefer, mit Strahlstein; Hornblende; Turmalin, schwarzer, in Quarz; Kalkspath.
- Aktinolith:
- Siderit: Limonitisiert.
- Stilbit: In der Gegend von Niederwald.
- Titanit:
065_VS / Goms, Niederwald, Krümpbach, In den Krümpen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Niederwald), Koordinaten ca.: 658315 / 143080
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Krümpenbach („in den Krümpen", zwischen Rottenbrüggen und Bodmen). Bergkrystall; Talk, Talkschiefer, mit Strahlstein; Hornblende; Turmalin, schwarzer, in Quarz; Kalkspath.
- Aktinolith:
- Hornblende:
- Quarz:
- Talk:
- Talkschiefer:
- Turmalin: Schwarz, in Quarz.
066_VS / Goms, Niederwald, Obermatte
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Niederwald), Koordinaten ca.: 2'657'068 / 1'143'400
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg erwähnt von der Obermatt bei Niederwald einige Mineralien. Koordinaten auf Obermatt.
- Chlorit:
- Rutil: Im Chlorit.
067_VS / Goms, Niederwald, Rottenbrüggen, Rhonebrücke
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Niederwald), Koordinaten ca.: 658315 / 143080
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Rottenbrüggen (Rhonebrüeke) bei Niederwald, zur Zeit der grossen Pest ausgestorbener Weiler, dessen Kapelle noch erhalten ist). Bei der Brücke Bergkrystall; Bleiglanz in Quarz. Beim Weiler: Talk, Talkschiefer mit Strahlstein, Topfstein; Turmalin, schwarzer, in Glimmerschiefer, mit Eisenglanz und Bergkrystall ; Pyrit.- Aktinolith: Talkschiefer mit Strahlstein.
- Galenit: In Quarz.
- Hämatit:
- Turmalin: Schwarz, in Quarz.
066_VS / Goms, Niederwald, Obermatte
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Niederwald), Koordinaten ca.: 2'657'068 / 1'143'400
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg erwähnt von der Obermatt bei Niederwald einige Mineralien. Koordinaten auf Obermatt.
- Chlorit:
- Rutil: Im Chlorit.
067_VS / Goms, Niederwald, Rottenbrüggen, Rhonebrücke
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Niederwald), Koordinaten ca.: 658315 / 143080
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Rottenbrüggen (Rhonebrüeke) bei Niederwald, zur Zeit der grossen Pest ausgestorbener Weiler, dessen Kapelle noch erhalten ist). Bei der Brücke Bergkrystall; Bleiglanz in Quarz. Beim Weiler: Talk, Talkschiefer mit Strahlstein, Topfstein; Turmalin, schwarzer, in Glimmerschiefer, mit Eisenglanz und Bergkrystall ; Pyrit.- Aktinolith: Talkschiefer mit Strahlstein.
- Galenit: In Quarz.
- Hämatit:
- Pyrit:
- Quarz:
- Talk:
- Turmalin: Schwarz, in Glimmerschiefer, mit Hämatit und Quarz.
068_VS / Goms, Niederwald, Schratt
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Niederwald), Koordinaten ca.: 657230 / 144240
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Quarz:
- Turmalin: Schwarz, in Glimmerschiefer, mit Hämatit und Quarz.
068_VS / Goms, Niederwald, Schratt
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Niederwald), Koordinaten ca.: 657230 / 144240
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Quarz:
- Rauchquarz:
069_VS / Goms, Reckingen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 661750 / 146750
Literatur:
- Bachmann, J.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern; 1881; Heft 1; 1004 - 1017; Bericht über die mineralogisch-geologische Sammlung des städtischen Museums der Naturgeschichte in Bern für das Jahr 1880
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 83
Bachmann erwähnt ohne genauere Angaben aus dem Reckingertal: Aus dem Reckingerthal im Oberwallis rührt ein viel versprechendes Vorkommen von Epidot in grossen breitstängeligen Krystallen her, die in einem durch Chlorit locker zusammengehaltenen granitischen Druse eingebettet liegen.
- Albit:
- Aragonit: In ungewöhnlicher Ausbildung; flachstängelig, farblos bis durchsichtig, bis mehrere mm, auf Dolomit, Albit, etc., täuschend ähnlich mit Gips.
- Chlorit:
069_VS / Goms, Reckingen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 661750 / 146750
Literatur:
- Bachmann, J.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern; 1881; Heft 1; 1004 - 1017; Bericht über die mineralogisch-geologische Sammlung des städtischen Museums der Naturgeschichte in Bern für das Jahr 1880
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 83
Bachmann erwähnt ohne genauere Angaben aus dem Reckingertal: Aus dem Reckingerthal im Oberwallis rührt ein viel versprechendes Vorkommen von Epidot in grossen breitstängeligen Krystallen her, die in einem durch Chlorit locker zusammengehaltenen granitischen Druse eingebettet liegen.
- Albit:
- Aragonit: In ungewöhnlicher Ausbildung; flachstängelig, farblos bis durchsichtig, bis mehrere mm, auf Dolomit, Albit, etc., täuschend ähnlich mit Gips.
- Chlorit:
- Dolomit:
- Epidot: Breitstängelig.
070_VS / Goms, Reckingen, Alp Bächi, Schafstäfeltini
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 660000 / 148530
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 121
Nordöstlich der Alp Bächi. Ein Karteneintrag 'Alp Bächi' oder 'Schafstäfeltini' konnte nicht gefunden werden. Alp Bächi und Schafstäfeltini sind auf der Karte nicht eingezeichnet. Die Koordinaten zeigen ins Bächital.
- Adular:
- Calcit: Korrodiert, als Skalenoeder.
- Epidot: Nadelig, klein.
- Hämatit: Häufige parallele Anordnung, keine Eisenrosen.
071_VS / Goms, Reckingen, Altstaffel
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 661300 / 148450
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 82
Diese Lokalität liegt genau nördlich des Dorfes Reckingen (1.5 km).
- Adular:
- Epidot: Breitstängelig.
070_VS / Goms, Reckingen, Alp Bächi, Schafstäfeltini
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 660000 / 148530
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 121
Nordöstlich der Alp Bächi. Ein Karteneintrag 'Alp Bächi' oder 'Schafstäfeltini' konnte nicht gefunden werden. Alp Bächi und Schafstäfeltini sind auf der Karte nicht eingezeichnet. Die Koordinaten zeigen ins Bächital.
- Adular:
- Calcit: Korrodiert, als Skalenoeder.
- Epidot: Nadelig, klein.
- Hämatit: Häufige parallele Anordnung, keine Eisenrosen.
071_VS / Goms, Reckingen, Altstaffel
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 661300 / 148450
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 82
Diese Lokalität liegt genau nördlich des Dorfes Reckingen (1.5 km).
- Adular:
- Eisenrose:
- Galenit:
- Hämatit: Sehr schön aufgeblättert.
- Leadhillit:
- Quarz: Wasserklar, oft mit Anhydritröhren durchsetzt.
- Wulfenit:
072_VS / Goms, Reckingen, Blinnental, Blindenthal, Blindental (Talende)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 665100 / 141500
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort:- Kalkspath, körniger Kalk, gegen den Thalhintergrund, wo er früher gebrannt wurde ; Bitterspath, sehr häufig und schön in Gängen, Nestern etc., in Dolomit, Nufenen- und Glimmerschiefer, mit Bergkrystall; Titanit; Rutil; Pyrit, Markasit im Hintergrund des Thales, am Blindengletscher, und in dessen Moränen; Pyrit auch weiter das Thal hinaus in Gneiss, Glimmerschiefer etc.
- Ferner im Blinden-Thal: Siderit; Magnetit, in Chlorit und Gneiss; Eisenglanz; Markasit etc.
- Calcit: - Chlorit:
- Dolomit: Sehr häufig und schön in Gängen.
- Hämatit:
- Hämatit: Sehr schön aufgeblättert.
- Leadhillit:
- Quarz: Wasserklar, oft mit Anhydritröhren durchsetzt.
- Wulfenit:
072_VS / Goms, Reckingen, Blinnental, Blindenthal, Blindental (Talende)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 665100 / 141500
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort:- Kalkspath, körniger Kalk, gegen den Thalhintergrund, wo er früher gebrannt wurde ; Bitterspath, sehr häufig und schön in Gängen, Nestern etc., in Dolomit, Nufenen- und Glimmerschiefer, mit Bergkrystall; Titanit; Rutil; Pyrit, Markasit im Hintergrund des Thales, am Blindengletscher, und in dessen Moränen; Pyrit auch weiter das Thal hinaus in Gneiss, Glimmerschiefer etc.
- Ferner im Blinden-Thal: Siderit; Magnetit, in Chlorit und Gneiss; Eisenglanz; Markasit etc.
- Calcit: - Chlorit:
- Dolomit: Sehr häufig und schön in Gängen.
- Hämatit:
- Magnetit:
- Markasit:
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:
- Siderit:
- Titanit:
073_VS / Goms, Reckingen, Blinnental, Blindenthal, Blindental, Blinnengletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 664300 / 140500
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort:
- Chalcedon:
073_VS / Goms, Reckingen, Blinnental, Blindenthal, Blindental, Blinnengletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 664300 / 140500
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort:
- Chalcedon:
- Gemeiner Quarz:
- Jaspopal:
- Pyrit:
074_VS / Goms, Reckingen, Blinnental, Blindenthal, Blindental, Grosse Arsch, Grosser Arsch
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 664000 / 144110
Literatur:
- Duthaler, Rudolf & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 39-42; Aussergewöhnliche Allanitfundstellen im Tessin und im Misox (GR)
- Graeser, Stefan & Klemm, Leonhard; Lapis; 2001; Heft 3; Seite31-32
- Imboden, Charles; Schweizer Strahler; 1995; Heft 4; Seite 308 - 309; Mineraliensuche in Seitentälern des Obergoms (VS)
- Salzmann, Alex; Schweizer Strahler; 2005; Heft 2; Seite 5-6
- Van der Burgt, Ate & Cuchet, Stéphane; Lapis; 2005; Heft 4; Seite 19-27
Im Glimmerschiefer. Leider fehlt eine nähere Fundortangabe. Vermutlich handelt es sich bei allen Fundortangaben 'Blinnental' um die Lokalität 'Grosse Arsch', welcher sich ca. in der Mitte des Blinnentals befindet. Vor allem in den Jahren 1993 bis 1996 haben sich hier immer wieder kleinere Felsstürze ereigne, wodurch interessante Mineralien zu Tage gefördert wurden. Aus dem Bereich der Talsohle sind gute Adularfunde bekannt geworden. Diese stammen aus einem hellgrauen Schiefergestein (in der Nähe des Flusses). Es handelt sich dabei um eine Zone mit mehreren Adularklüften, welche ein Ausmass bis 1.3 x 1 x 0.7 Meter erreichen.
- Adular: In ausgezeichneter Qualität. Ein Einzelexemplar erreichte bei einer Grösse von 35x20x20 cm ein Gewicht von 12 kg. Einzelne Aggregate erreichen eine Länge bis 15 cm.
- Aeschynit-(Y): Tafelig, braunrot, bis 1 mm, mit lebhaftem Glanz. Selten zu finden.
- Albit:
- Allanit-(Ce): Stängelig, unter 1 mm, braunschwarz, meisselförmig, recht häufig.
- Apatit:
- Calcit: Zum Teil floureszierend.
- Gadolinit: Grau-grün, stängelig, bis 3 mm, mit matten Prismenflächen und glänzenden Endflächen.
- Glimmer:
074_VS / Goms, Reckingen, Blinnental, Blindenthal, Blindental, Grosse Arsch, Grosser Arsch
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 664000 / 144110
Literatur:
- Duthaler, Rudolf & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 39-42; Aussergewöhnliche Allanitfundstellen im Tessin und im Misox (GR)
- Graeser, Stefan & Klemm, Leonhard; Lapis; 2001; Heft 3; Seite31-32
- Imboden, Charles; Schweizer Strahler; 1995; Heft 4; Seite 308 - 309; Mineraliensuche in Seitentälern des Obergoms (VS)
- Salzmann, Alex; Schweizer Strahler; 2005; Heft 2; Seite 5-6
- Van der Burgt, Ate & Cuchet, Stéphane; Lapis; 2005; Heft 4; Seite 19-27
Im Glimmerschiefer. Leider fehlt eine nähere Fundortangabe. Vermutlich handelt es sich bei allen Fundortangaben 'Blinnental' um die Lokalität 'Grosse Arsch', welcher sich ca. in der Mitte des Blinnentals befindet. Vor allem in den Jahren 1993 bis 1996 haben sich hier immer wieder kleinere Felsstürze ereigne, wodurch interessante Mineralien zu Tage gefördert wurden. Aus dem Bereich der Talsohle sind gute Adularfunde bekannt geworden. Diese stammen aus einem hellgrauen Schiefergestein (in der Nähe des Flusses). Es handelt sich dabei um eine Zone mit mehreren Adularklüften, welche ein Ausmass bis 1.3 x 1 x 0.7 Meter erreichen.
- Adular: In ausgezeichneter Qualität. Ein Einzelexemplar erreichte bei einer Grösse von 35x20x20 cm ein Gewicht von 12 kg. Einzelne Aggregate erreichen eine Länge bis 15 cm.
- Aeschynit-(Y): Tafelig, braunrot, bis 1 mm, mit lebhaftem Glanz. Selten zu finden.
- Albit:
- Allanit-(Ce): Stängelig, unter 1 mm, braunschwarz, meisselförmig, recht häufig.
- Apatit:
- Calcit: Zum Teil floureszierend.
- Gadolinit: Grau-grün, stängelig, bis 3 mm, mit matten Prismenflächen und glänzenden Endflächen.
- Glimmer:
- Hämatit:
- Markasit:
- Pyrit:
- Quarz: Bis 20 cm, in ausgezeichneter Qualität.
- Rutil:
- Quarz: Bis 20 cm, in ausgezeichneter Qualität.
- Rutil:
- Sagenit:
- Siderit:
- Synchisit-(Ce): Oft zusammen mit Gadolinit, blassgelb, bis 5 mm, stängelig, flächenreich, (pseudo-) hexagonal.
- Thorogummit: Gelblich- bis dunkelgrünlich, tetragonal, bis 0.2 mm. Nach Angaben der Lapiszeitschrift vom März handelt es sich hier um die dritte Fundstelle von Thorogummit in der Schweiz.
- Xenotim:
075_VS / Goms, Reckingen, Blinnental, Blindenthal, Blindental, Kummengraben, Kummen , Herkummen, Herchumme, Chumme
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 663270 / 141620
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Aktinolith:
- Synchisit-(Ce): Oft zusammen mit Gadolinit, blassgelb, bis 5 mm, stängelig, flächenreich, (pseudo-) hexagonal.
- Thorogummit: Gelblich- bis dunkelgrünlich, tetragonal, bis 0.2 mm. Nach Angaben der Lapiszeitschrift vom März handelt es sich hier um die dritte Fundstelle von Thorogummit in der Schweiz.
- Xenotim:
075_VS / Goms, Reckingen, Blinnental, Blindenthal, Blindental, Kummengraben, Kummen , Herkummen, Herchumme, Chumme
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 663270 / 141620
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Aktinolith:
- Chlorit:
- Glimmer:
- Grammatit:
- Granat: Braun.
- Hornstein:
- Staurolith: In Nufenenschiefer.
- Talk:
- Turmalin: Schwarz.
- Zoisit: In der Kummen und Herkummen, in Glimmerschiefer.
076_VS / Goms, Reckingen, Bächigalen-Löuina
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 660540 / 148500
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 208
- Eisenrose:
- Hämatit: Auch als Eisenrosen.
077_VS / Goms, Reckingen, Bächital
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 658850 / 149850
Literatur:
- Kohn, Walter; Schweizer Strahler; 2011; Heft 3; Seite 5 (Bild)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 82
- Weber, Leonhard; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1923; Band 3; Heft 3-4; Seite 258-262; Neue Funde von Schweizermineralien T
al nordöstlich von Reckingen.
- Adular:
- Granat: Braun.
- Hornstein:
- Staurolith: In Nufenenschiefer.
- Talk:
- Turmalin: Schwarz.
- Zoisit: In der Kummen und Herkummen, in Glimmerschiefer.
076_VS / Goms, Reckingen, Bächigalen-Löuina
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 660540 / 148500
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 208
- Eisenrose:
- Hämatit: Auch als Eisenrosen.
077_VS / Goms, Reckingen, Bächital
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 658850 / 149850
Literatur:
- Kohn, Walter; Schweizer Strahler; 2011; Heft 3; Seite 5 (Bild)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 82
- Weber, Leonhard; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1923; Band 3; Heft 3-4; Seite 258-262; Neue Funde von Schweizermineralien T
al nordöstlich von Reckingen.
- Adular:
- Calcit:
- Eisenrose: Erwähnt werden wunderhübsche Eisenrosen (SMPM, 1923). Es sind wirkliche "Rosen", indem die papierdünnen Blätter, die randlich von äusserst flachen Rhomboederflächen begrenzt sind, eine extremste Divergenz von ca. 90° aufweisen. Von den bekannten Eisenrosen von der Fibbia sind sie also grundverschieden.
- Galenit: Auf einer Stufe umwächst der Galenit einen völlig klaren Bergkristall, auf einer andern ist er schön kristallisiert und zeigt Würfel und Oktaeder im Gleichgewicht. Auf der Oberfläche liegen viele hintereinandergereihte Bipyramiden von grünlich-gelbem Wulfenit
- Hämatit: Aufgefächerte dünne Plättchen.
- Leadhillit: Als Umwandlungsprodukt und ist an der gelben Farbe gut zu erkennen.
- Quarz: Auch mit Anhydritröhren zu finden. Zugleich mit diesen Eisenrosen wurden eigentümlich durchlochte Quarze gefunden. Es sind wasserklare Kristalle von ca. 12-15 cm Länge und 4-5 cm Dicke, die durch und durch von plattviereckigen, rechtwinkligen Kanälen durchzogen sind.
- Stilbit:
- Wulfenit: Grünlich-gelbe Bipyramiden auf Galenit.
078_VS / Goms, Reckingen, Firenhorn, Firrenhorn, Firehorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 658700 / 150850
Literatur: - Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 256
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 208
- Beryll:
- Hämatit: Auch als Eisenrosen.
079_VS / Goms, Reckingen, Hobach, Hohbach, Hohbächi
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 664230 / 146320
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Auf das Blindenthal folgt die kurze steile Schlucht des Hohbach (Hohbächi), mit den gleichen Felsbildungen (wie im Blinnental) , den Gneissen mit grossen Feldspathknauern und Nufenenschiefer mit Granaten und Staurolithen. Hornblende, im Gneiss.
- Granat: Im Nufenenschiefer.
- Hornblende:
- Staurolith: Im Nufenenschiefer.
080_VS / Goms, Reckingen, Löuwene
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 660850 / 148800
Literatur:
- Stalder, H. A.; Schweizer Strahler; 1968; Seite 152-154; Neuer Phenakitfund von Reckingen, Goms
Nördlich von Reckingen, aus dem anstehenden Fels (oberhalb der Sturzblöcke) konnten aus dem Aplit (od. sauer, aplitisch aussehenden Gneis) ebenfalls Phenakite geborgen werden. Phenakit: südliches Ufer des Lauinenbettes bei Reckingen.
- Adular: Bis faustgrosse Exemplare.- Calcit: Tafelige Ausbildung.
- Chabasit: In kleinen würfeligen Individuen.
- Chlorit:
- Eisenrose: Bis 2 cm und mit starkem Glanz.
- Epidot: Zum Teil im Rauchquarz eingeschlossen.
- Phenakit: Auf Rauchquarz, bis 38 mm, Basis 17 mm, am Ende durchsichtig bis durchscheinend, leicht braungelb, in einem hellen und feinkörnigen Granit.
- Rauchquarz: Mit Anhydritröhren.
081_VS / Goms, Reckingen, Tschugge
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 661500 / 147550
Literatur:
- Stalder, H.A.; Schweizer Strahler; 1968; Seite 152-154; Neuer Phenakitfund von Reckingen, Goms Nördlich oberhalb von Reckingen in Sturzblöcken aus den Felswänden.
- Adular:
- Apatit: Wasserklar.
- Eisenrose:
- Phenakit: Weisser, starker Glanz, Kristalle bis 38 mm Länge und 17 mm Durchmesser, oft miteinander verwachsen.
- Quarz:
082_VS / Ritzingen (Lauinen)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ritzingen), Koordinaten ca.: 660110 / 145580
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 127
Aus einer grossen Kluft. Mit Lauinen sind die Lawinenzüge nördlich von Ritzingen gemeint.
- Quarz: Schön, wasserklar, bis 30 cm.
083_VS / Ritzingen, Bodmerbach, Bodmerwald
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ritzingen), Koordinaten ca.: 2'660’544 1'142’204
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Bodmerbach: vermutlich handelt es sich um den heutigen Spissbach, welcher von Bodmeralp ins Tal fliesst. Die Koordinaten zeigen auf den Bach bei der Bodmeralp.
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Bodmerbach und -Wald. Talk, Talkschiefer, Topfstein, mit Strahlstein ; Hornblende. -Amianth, Asbest; Hyperstehn im Bodmerwald.
- Aktinolith:
- Galenit: Auf einer Stufe umwächst der Galenit einen völlig klaren Bergkristall, auf einer andern ist er schön kristallisiert und zeigt Würfel und Oktaeder im Gleichgewicht. Auf der Oberfläche liegen viele hintereinandergereihte Bipyramiden von grünlich-gelbem Wulfenit
- Hämatit: Aufgefächerte dünne Plättchen.
- Leadhillit: Als Umwandlungsprodukt und ist an der gelben Farbe gut zu erkennen.
- Quarz: Auch mit Anhydritröhren zu finden. Zugleich mit diesen Eisenrosen wurden eigentümlich durchlochte Quarze gefunden. Es sind wasserklare Kristalle von ca. 12-15 cm Länge und 4-5 cm Dicke, die durch und durch von plattviereckigen, rechtwinkligen Kanälen durchzogen sind.
- Stilbit:
- Wulfenit: Grünlich-gelbe Bipyramiden auf Galenit.
078_VS / Goms, Reckingen, Firenhorn, Firrenhorn, Firehorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 658700 / 150850
Literatur: - Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 256
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 208
- Beryll:
- Hämatit: Auch als Eisenrosen.
079_VS / Goms, Reckingen, Hobach, Hohbach, Hohbächi
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 664230 / 146320
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Auf das Blindenthal folgt die kurze steile Schlucht des Hohbach (Hohbächi), mit den gleichen Felsbildungen (wie im Blinnental) , den Gneissen mit grossen Feldspathknauern und Nufenenschiefer mit Granaten und Staurolithen. Hornblende, im Gneiss.
- Granat: Im Nufenenschiefer.
- Hornblende:
- Staurolith: Im Nufenenschiefer.
080_VS / Goms, Reckingen, Löuwene
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 660850 / 148800
Literatur:
- Stalder, H. A.; Schweizer Strahler; 1968; Seite 152-154; Neuer Phenakitfund von Reckingen, Goms
Nördlich von Reckingen, aus dem anstehenden Fels (oberhalb der Sturzblöcke) konnten aus dem Aplit (od. sauer, aplitisch aussehenden Gneis) ebenfalls Phenakite geborgen werden. Phenakit: südliches Ufer des Lauinenbettes bei Reckingen.
- Adular: Bis faustgrosse Exemplare.- Calcit: Tafelige Ausbildung.
- Chabasit: In kleinen würfeligen Individuen.
- Chlorit:
- Eisenrose: Bis 2 cm und mit starkem Glanz.
- Epidot: Zum Teil im Rauchquarz eingeschlossen.
- Phenakit: Auf Rauchquarz, bis 38 mm, Basis 17 mm, am Ende durchsichtig bis durchscheinend, leicht braungelb, in einem hellen und feinkörnigen Granit.
- Rauchquarz: Mit Anhydritröhren.
081_VS / Goms, Reckingen, Tschugge
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Reckingen), Koordinaten ca.: 661500 / 147550
Literatur:
- Stalder, H.A.; Schweizer Strahler; 1968; Seite 152-154; Neuer Phenakitfund von Reckingen, Goms Nördlich oberhalb von Reckingen in Sturzblöcken aus den Felswänden.
- Adular:
- Apatit: Wasserklar.
- Eisenrose:
- Phenakit: Weisser, starker Glanz, Kristalle bis 38 mm Länge und 17 mm Durchmesser, oft miteinander verwachsen.
- Quarz:
082_VS / Ritzingen (Lauinen)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ritzingen), Koordinaten ca.: 660110 / 145580
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 127
Aus einer grossen Kluft. Mit Lauinen sind die Lawinenzüge nördlich von Ritzingen gemeint.
- Quarz: Schön, wasserklar, bis 30 cm.
083_VS / Ritzingen, Bodmerbach, Bodmerwald
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ritzingen), Koordinaten ca.: 2'660’544 1'142’204
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Bodmerbach: vermutlich handelt es sich um den heutigen Spissbach, welcher von Bodmeralp ins Tal fliesst. Die Koordinaten zeigen auf den Bach bei der Bodmeralp.
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Bodmerbach und -Wald. Talk, Talkschiefer, Topfstein, mit Strahlstein ; Hornblende. -Amianth, Asbest; Hyperstehn im Bodmerwald.
- Aktinolith:
- Amianth:
- Asbest:
- Hornblende:
- Hypersthen:
- Talk:
084_VS / Ritzingen, Ritzi-Bach, Ritzibach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ritzingen), Koordinaten ca.: 660800 / 144350
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Ritzi-Bach (bei Ritzingen). Nach frühern Nachrichten wurden hier Kobalterze ausgebeutet. Die Sage meldet, dass die Godwergini (Zwerge) an diesem Bache Golderze zu Tage förderten.
- Kobalterz:
085_VS / Goms, Selkingen, Biel
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Selkingen), Koordinaten ca.: 659800 / 145300
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Bei Biel schwarzer Turmalin in Chlorit.
- Chlorit:
- Turmalin: Schwarz, in Chlorit.
086_VS / Furka, Hirschplatten, Tällilücke
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère), Koordinaten ca.: 673935 / 157176
Literatur:
- Amacher, Peter; Schweizer Strahler; 2012; Heft 1; Seite 4; Titanit aus dem Furkagebiet
- Widmer, Ruedi; Schweizer Strahler; 2015; Heft 4; Seite 10-12; Anhydritkluft an den Hirschplatten Mutt/VS
- Widmer, Ruedi; Schweizer Strahler; 2016; Heft 1; Seite 150-19; Das grosse Quarzband am Hirschplattengrat, Mutt (Furka), VS
Amacher: Beschrieben werden Funde von Titanit über den Hirschplatten zwischen Pt. 2501 und 2762 m ü. M. Hirschplatten liegt nördlich unterhalb der Tällilücke. Die Koordinaten zeigen auf Hirschplatten. Widmer: am Grat.
- Adular: Klein, im Maderaner-Habitus und recht häufig.
- Albit: Nur wenig. Kleine Rasen bildend.
- Anhydrit: Weggelöste Anhydritröhren im Rauchquarz.
- Apatit: Kleine, scharfkantige Kristalle.
- Azurit: Sekundärmineral nach Chalkopyrit.
- Cerussit: Klein, tafelig oder nadelig, als Verwitterungsproduckt des Galenits.
- Chalkopyrit: Nur eingesprengt im Galenit und in kleiner Menge.
- Galenit: Als Kuboktaeder mit Silberglanz oder als derbe Massen, begleitet von kleinen Cerussitkristallen.
- Gold: Einzelfund. Kleinstes Nugget, hochglänzend, auf Galenit.
- Hämatit: Nur als Einschlüsse im Quarz.
- Malachit: Sekundärmineral nach Chalkopyrit.
- Monazit: Kleine, orangfarbene und längliche Kriställchen.
- Pyrit: Rostbraune Würfel bis 2 cm Grösse.
- Rauchquarz: Bis 20 cm, teils mit Anhydritröhren, teils mit Übergangshabitus.
- Rutil: Rot-braune Nadeln, in der Regel 1-2 cm lang, vereinzelt bis 6 cm, ein- oder aufgewachsen.
- Titanit: Fundstelle Amacher.
087_VS / Furka, Tällistock
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère), Koordinaten ca.: 674028 / 156025 Literatur:
- Nabholz, Walther K.; Eclogae Geologicae Helvetiae; 1945; Band 38; S. 10; Geologie der Bündnerschiefergebirge zwischen Rheinwald, Valser- und Safiental.
Mineralienfunde sind auf beiden Seite der Krete möglich. Bekannt ist die Gegend vor allem für schöne und klare Quarzfunde. Nabholz: Wohl den frühesten Hinweis finden wir bei Johann Jacob Scheuchzer, der in seiner "Natur-Histori des Schweitzerlandes'' eine "Beschreibung der Rheinwalder- Splüger- und Suffer-Gebirgen von Hrn. Johanne Leonhardi V. D. M." aus dem Jahr 1700 aufnimmt, worin Kristallfunde von der Telli- (=Thäli-) und von der Putz- (= Butz-) Alp nördlich Nufenen erwähnt werden. - Calcit: Zum Teil als Rosette.
- Quarz: Wasserklar, bis über 10 cm. Auf beiden Seiten des Gipfels zu finden.
- Titanit: Von der Südseite des Tällistocks.
088_VS / Gletsch, Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère) (Furkastrasse)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère), Koordinaten ca.: 673000 / 158850
Literatur:
- Redaktion; Urner Mineralienfreund; 1979; Heft 1; Seite 7
- Rykart, R.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 229-276; Die Feldspatmineralien
- Stalder ,H.A. & Wagner, A. & Graeser, St. & Stuker, P.; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 215
Oberhalb des Belvédère. Beim Ausbau der Furkastrasse konnte in verschieferten Migmatiten die Pargenese Quarz, Adular, Chlorit und Heyrovskyit gesammelt werden.
- Adular: Erscheint als Zwillinge bis Viellinge in gut ausgebildeten Kristallen, mit Mondsteinqualität.
- Amianth: Zartgrün, hell bis dunkelgrün, kurz- bis langfaserig.
- Apatit: In schöner Entwicklung, flächenreich.
- Bismutit: - Cerussit:
- Epidot: Auch im Quarz eingeschlossen.
- Heyrovskyit: Bei der Strassenverbreiterung oberhalb des Hotels bereits im Jahre 1967 gefunden (als neues Mineral 1971 von Hurky, Böhmen bestimmt worden), vermutlich handelt es sich beim Fund von Belvédère um die weltbesten Heyrovskyit-Kristalle, silbergrau, metallisch glänzend, bandartig, bis 3 cm und grösser, bis 6 mm breit und 0.7 mm dick, als Einschlüsse im Rauchquarz, sonst umgewandelt in Wulfenit, Cerussit oder Bismutit.
- Prehnit:
- Quarz: Manchmal gefüllt mit Amiant, sehr schöne Exemplare.
- Titanit: Blassbraun, undurchsichtig, tafelig, rhomboederförmig.
- Wulfenit: In winzigen Würfelchen.
089_VS / Rhonegletscher, Belvédère, Belvedere
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère), Koordinaten ca.: 673000 / 158880
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 108
Gegenüber dem Hotel Belvédère, am rechten Gletscherufer.
- Adular:
084_VS / Ritzingen, Ritzi-Bach, Ritzibach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Ritzingen), Koordinaten ca.: 660800 / 144350
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Ritzi-Bach (bei Ritzingen). Nach frühern Nachrichten wurden hier Kobalterze ausgebeutet. Die Sage meldet, dass die Godwergini (Zwerge) an diesem Bache Golderze zu Tage förderten.
- Kobalterz:
085_VS / Goms, Selkingen, Biel
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Selkingen), Koordinaten ca.: 659800 / 145300
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Bei Biel schwarzer Turmalin in Chlorit.
- Chlorit:
- Turmalin: Schwarz, in Chlorit.
086_VS / Furka, Hirschplatten, Tällilücke
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère), Koordinaten ca.: 673935 / 157176
Literatur:
- Amacher, Peter; Schweizer Strahler; 2012; Heft 1; Seite 4; Titanit aus dem Furkagebiet
- Widmer, Ruedi; Schweizer Strahler; 2015; Heft 4; Seite 10-12; Anhydritkluft an den Hirschplatten Mutt/VS
- Widmer, Ruedi; Schweizer Strahler; 2016; Heft 1; Seite 150-19; Das grosse Quarzband am Hirschplattengrat, Mutt (Furka), VS
Amacher: Beschrieben werden Funde von Titanit über den Hirschplatten zwischen Pt. 2501 und 2762 m ü. M. Hirschplatten liegt nördlich unterhalb der Tällilücke. Die Koordinaten zeigen auf Hirschplatten. Widmer: am Grat.
- Adular: Klein, im Maderaner-Habitus und recht häufig.
- Albit: Nur wenig. Kleine Rasen bildend.
- Anhydrit: Weggelöste Anhydritröhren im Rauchquarz.
- Apatit: Kleine, scharfkantige Kristalle.
- Azurit: Sekundärmineral nach Chalkopyrit.
- Cerussit: Klein, tafelig oder nadelig, als Verwitterungsproduckt des Galenits.
- Chalkopyrit: Nur eingesprengt im Galenit und in kleiner Menge.
- Galenit: Als Kuboktaeder mit Silberglanz oder als derbe Massen, begleitet von kleinen Cerussitkristallen.
- Gold: Einzelfund. Kleinstes Nugget, hochglänzend, auf Galenit.
- Hämatit: Nur als Einschlüsse im Quarz.
- Malachit: Sekundärmineral nach Chalkopyrit.
- Monazit: Kleine, orangfarbene und längliche Kriställchen.
- Pyrit: Rostbraune Würfel bis 2 cm Grösse.
- Rauchquarz: Bis 20 cm, teils mit Anhydritröhren, teils mit Übergangshabitus.
- Rutil: Rot-braune Nadeln, in der Regel 1-2 cm lang, vereinzelt bis 6 cm, ein- oder aufgewachsen.
- Titanit: Fundstelle Amacher.
087_VS / Furka, Tällistock
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère), Koordinaten ca.: 674028 / 156025 Literatur:
- Nabholz, Walther K.; Eclogae Geologicae Helvetiae; 1945; Band 38; S. 10; Geologie der Bündnerschiefergebirge zwischen Rheinwald, Valser- und Safiental.
Mineralienfunde sind auf beiden Seite der Krete möglich. Bekannt ist die Gegend vor allem für schöne und klare Quarzfunde. Nabholz: Wohl den frühesten Hinweis finden wir bei Johann Jacob Scheuchzer, der in seiner "Natur-Histori des Schweitzerlandes'' eine "Beschreibung der Rheinwalder- Splüger- und Suffer-Gebirgen von Hrn. Johanne Leonhardi V. D. M." aus dem Jahr 1700 aufnimmt, worin Kristallfunde von der Telli- (=Thäli-) und von der Putz- (= Butz-) Alp nördlich Nufenen erwähnt werden. - Calcit: Zum Teil als Rosette.
- Quarz: Wasserklar, bis über 10 cm. Auf beiden Seiten des Gipfels zu finden.
- Titanit: Von der Südseite des Tällistocks.
088_VS / Gletsch, Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère) (Furkastrasse)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère), Koordinaten ca.: 673000 / 158850
Literatur:
- Redaktion; Urner Mineralienfreund; 1979; Heft 1; Seite 7
- Rykart, R.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 229-276; Die Feldspatmineralien
- Stalder ,H.A. & Wagner, A. & Graeser, St. & Stuker, P.; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 215
Oberhalb des Belvédère. Beim Ausbau der Furkastrasse konnte in verschieferten Migmatiten die Pargenese Quarz, Adular, Chlorit und Heyrovskyit gesammelt werden.
- Adular: Erscheint als Zwillinge bis Viellinge in gut ausgebildeten Kristallen, mit Mondsteinqualität.
- Amianth: Zartgrün, hell bis dunkelgrün, kurz- bis langfaserig.
- Apatit: In schöner Entwicklung, flächenreich.
- Bismutit: - Cerussit:
- Epidot: Auch im Quarz eingeschlossen.
- Heyrovskyit: Bei der Strassenverbreiterung oberhalb des Hotels bereits im Jahre 1967 gefunden (als neues Mineral 1971 von Hurky, Böhmen bestimmt worden), vermutlich handelt es sich beim Fund von Belvédère um die weltbesten Heyrovskyit-Kristalle, silbergrau, metallisch glänzend, bandartig, bis 3 cm und grösser, bis 6 mm breit und 0.7 mm dick, als Einschlüsse im Rauchquarz, sonst umgewandelt in Wulfenit, Cerussit oder Bismutit.
- Prehnit:
- Quarz: Manchmal gefüllt mit Amiant, sehr schöne Exemplare.
- Titanit: Blassbraun, undurchsichtig, tafelig, rhomboederförmig.
- Wulfenit: In winzigen Würfelchen.
089_VS / Rhonegletscher, Belvédère, Belvedere
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère), Koordinaten ca.: 673000 / 158880
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 108
Gegenüber dem Hotel Belvédère, am rechten Gletscherufer.
- Adular:
- Apatit:
- Calcit:
- Eisenrose:
- Hämatit:
- Quarz:
090_VS / Rhonegletscher, Furka Hotel Belvédère, Belvedere
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère), Koordinaten ca.: 673070 / 158630
Literatur:
- Graeser, Stefan & Hager, Oskar; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1961; Band 41; Heft 2; Seite 481 - 484; Kurze Mitteilungen zur Mineralogie der Schweiz; Über einige neue Fundstellen seltener Mineralien
Der Fund stammt aus der Gegend des Hotels und liegt in der stark verschieferten Hauptmigmatitzone von Gletsch. Koordinaten genau.
- Adular:
090_VS / Rhonegletscher, Furka Hotel Belvédère, Belvedere
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère), Koordinaten ca.: 673070 / 158630
Literatur:
- Graeser, Stefan & Hager, Oskar; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1961; Band 41; Heft 2; Seite 481 - 484; Kurze Mitteilungen zur Mineralogie der Schweiz; Über einige neue Fundstellen seltener Mineralien
Der Fund stammt aus der Gegend des Hotels und liegt in der stark verschieferten Hauptmigmatitzone von Gletsch. Koordinaten genau.
- Adular:
- Bismutit:
- Cerussit:
- Chlorit:
- Rauchquarz:
- Wulfenit: In schlecht entwickelten Kristallen. Es sind schmutzig-gelbbraune Individuen, ineinander verwachsen, zum Teil ohne sichtbare Kristallflächen. Die Prismenflächen sind klein, die Pyramidenflächen herrschen stark vor. Die Wulfenitkristalle sitzen in einem Kreis um einen stark verwitterten, würfeligen Bleiglanz (ca. 4 cm gross), teilweise auch auf diesem. Ferner kommen noch Adular, Quarz und Pyrit vor. Der Fundpunkt dieser Stufe liegt im südlichen Grimselgranit, südöstlich der Zunge des Rhonegletschers auf 2040 m, die Koordinaten sind ungefähr 672.550 / 158.650 (nach der neuen Landeskarte).
091_VS / Rhonegletscher, Furkastrasse, Belvédère, Belvedere
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère), Koordinaten ca.: 672500 / 158850
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 86
- Wulfenit: In schlecht entwickelten Kristallen. Es sind schmutzig-gelbbraune Individuen, ineinander verwachsen, zum Teil ohne sichtbare Kristallflächen. Die Prismenflächen sind klein, die Pyramidenflächen herrschen stark vor. Die Wulfenitkristalle sitzen in einem Kreis um einen stark verwitterten, würfeligen Bleiglanz (ca. 4 cm gross), teilweise auch auf diesem. Ferner kommen noch Adular, Quarz und Pyrit vor. Der Fundpunkt dieser Stufe liegt im südlichen Grimselgranit, südöstlich der Zunge des Rhonegletschers auf 2040 m, die Koordinaten sind ungefähr 672.550 / 158.650 (nach der neuen Landeskarte).
091_VS / Rhonegletscher, Furkastrasse, Belvédère, Belvedere
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Belvédère), Koordinaten ca.: 672500 / 158850
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 86
Aus dieser Gegend stammt ein Quarz-Grossfund (1944: 7000 kg).
- Adular: Gross, Zwillinge.- Apatit: Bis 1 cm, starker Glanz, wasserklar, flächenreich.
- Bismutit: Gelb-grünlich bis grünlich, erdig, als Verwitterungsprodukt von Wismuterzen (Heyrovskyit).
- Quarz: In enormer Menge (7000 kg) aus einer Kluft, - 30 cm, schlankprismatischer Habitus, klar bis leicht rauchig, mit gelblichem tonartigen Überzug.
092_VS / Furka, Furkapass, Gletsch, Raifte (Furka)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 672890 / 157720
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 37
092_VS / Furka, Furkapass, Gletsch, Raifte (Furka)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 672890 / 157720
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 37
- Anatas: Massenhaft, klein, rot.
093_VS / Furka, Gletsch, Muttbach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 672620 / 158160
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 375
Aus einem Sturzblock dieser Gegend.
- Arsenopyrit:
093_VS / Furka, Gletsch, Muttbach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 672620 / 158160
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 375
Aus einem Sturzblock dieser Gegend.
- Arsenopyrit:
- Cerussit:
- Galenit:
- Pyrit:
- Skorodit: gelblich bis braun, kleine Krusten und Lamellen, teils auf Pyrit und anderen Mineralien.
094_VS / Furka, Gletsch, Muttgletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 675080 / 156060
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 131
- Schad, Heinz; Schweizer Strahler; 2017; Heft 4; Seite 9 - 11; Symplesit: (K). Ein Erstfund für die Schweiz
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 288
1) In der Nähe des Militärsträsschens aus einer Serpentinlinse.
2) Aus der Umgebung des Muttgletschers.
- Markasit:
- Nickelalumit: 2) in angewitterten dunklen Glimmergneisen, Aggregate lockerer bis dichter Erscheinung, feinkristallin, auf Spalten und Kluftflächen (Hofmann, 1993).
- Pyrit:
- Symplesit: Es handelt sich hier nicht um einen Erstfund (Siehe Strahler, 2018/1, S. 43). Feine igelartige radiale Kristalle bis 2 mm, grau bis dunkelgrün-schwarz, aufgewachsen auf Laumonit. In einem Erzband am Rande des Gletschers, zusammen mit Markasit und Pyrit.
- Talk: 1).
095_VS / Gletsch I
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 670750 / 157150
Literatur:
- Graeser, Stefan / Niggli, Ernst / Stalder, Hans Anton; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1963; Band 43; Heft 1; Seite 368 - 384; Morphologische Studien an einem grösseren Titanit-Fund südlich Gletsch
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 125
- Stalder, Hans Anton / Wagner, Albert / Graeser, Stefan / Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 406
In der Hauptmigmatitzone des Sondierstollens hinter dem Bahnhof, aus der wohl grössten Titanitkluft der Schweiz. Im Sommer 1957 entdeckte Herr O. Lucek (Meiringen) südlich Gletsch eine grosse Zerrkluft, die sich dadurch auszeichnete, dass sie eine sehr grosse Zahl von Titanitkristallen von zum Teil beachtlicher Grösse enthielt.
Allgemeine Beschreibung der Kluft und ihrer Mineralien: Der Fundort liegt weniger als 750 m südlich Gletsch in der Gesteinszone „Hauptmigmatitzone von Gletsch"; sie gehört zur südlichen Gneis- und Schieferzone des herzynischen Aarmassivs.
Die Länge der linsenförmigen Kluft beträgt 4,6 m, die Breite 2,5 m und die grösste Dicke 0,9 m. Die Kluft war zum grössten Teil von Zerrkluftmineralien ausgefüllt und besass nur kleinere Hohlräume.
- Adular: Zwischen 20 und 100 kg.
- Ankerit: Nur einige Gramm.
- Calcit: Ca. 2 kg; ursprünglich aber mehr.
- Chlorit: Ca. 1000 kg.
- Epidot: Nur ein Kristall
- Quarz: Zum Teil beachtlich gross. Quarz ohne Quarzband: zwischen 200 und 1000 kg mit Quarzband: gegen 10000 kg.
- Titanit: Ca. 1000 Kristalle (ca. 10 kg), bis 10 cm und 75 g., meistens chloritisiert, Zwillinge, gelb, gelbgrün, olivgrün, seltener rotbraun. Der grössere Teil der Titanitkristalle war in der Kluft völlig von körnigem Chloritsand umschlossen; diese Titanitkristalle sind allseitig idiomorph ausgebildet und sassen also weder auf der Kluftwand noch auf anderen, grösseren Mineralien auf.
096_VS / Gletsch II
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 670750 / 157180
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 414
- Steck, Albrecht / Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
- Veigel, Bruno / Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2015; Heft 2; Seite 7-12; Ein besonderer Milaritfund aus Gletsch Stalder/Turmalin:
Genauere Angaben zum Fundort fehlen. Veigel: Eine Kluft bei Gletsch, nicht weit vom Rhonegletscher. Steck: Die Fundpunkte liegen unterhalb Gletsch, und zwar unmittelbar vor und nach der Strassenkurve beim Bahntunnel vor der Rhonebrücke.
- Adular: Milchigweiss, bis 4,5 cm, teilweise mit Chlorit belegt, häufig.
- Albit: Gedrungen, mm-gross, mit milchigweissem Überzug.
- Bavenit: Als hemisphärische Aggregate bis 1,5 cm oder als Füllungen von 3x2,5 cm zwischen Quarz- und Adularkristallen. Immer mit einem Chloritüberzug. Vereinzelt sehr abgeflachte Prismen mit einer orthogonalen Spitze.
- Chlorit: Wurmartig, grünlich-grau-silbrig bis tannengrün.
- Dravit: Siehe unter Turmalin.
- Epidot: Klein, mm-gross, pistaziengrün.
- Milarit: Hexagonale Prismen, bis 26 mm lang und 0.8 mm Durchmesser, farblos bis milchigweiss, teils mit Chlorit belegt
- Molybdänit: Steck: Zwei benachbarten Stellen liegen unterhalb Gletsch, und zwar unmittelbar vor und nach der Strassenkurve beim Bahntunnel vor der Rhonebrücke. Molybdän ist in diesem Erz chemisch nachgewiesen worden.
- Quarz: Oft angelöst und rissig, bis 20 cm, farblos bis leicht rauchig, oft mit Chloriteinschlüssen. Eine zweite Generation besteht aus farblosen, glasklaren und selten cm-grossen Quarzlamellen, aufgewachsen auf der ersten Generation.
- Titanit: Abgeflachte Kristalle in Edelsteinqualität, bis 3 cm. Mokkabraun-gelb bis hell pistaziengrün.
- Turmalin: Stalder: Braun-durchsichtig, nadelig, faserig, farblos. Veigel: prismatische, schwarz glänzende Kristalle bis 15mm, teil in Quarz eingewachsen. Die chemische Analyse stimmt mit derjenigen für magnesiumhaltigen Turmalin vom Typ Dravit überein.
097_VS / Gletsch, Muttbach, Rhonegletscher, Augstenweid
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 672500 / 158750
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 83
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 120
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 301
- Weber, Leonhard; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1923; Band 3; Heft 3-4; Seite 258-262; Neue Funde von Schweizermineralien
Etwas westlich der grossen Kehre an der Furkastrasse (unterhalb des Belvédère) im ehemaligen Gletschergebiet. Der interessante Phenakitfund stammt aus der Region der Augstenweid.
- Adular: Vierlinge, gross.
- Apatit: Flächenreich, tafelig.
- Phenakit: Bis 4 cm mit sehr viel Chloriteinschluss, auch auf dem Quarz aufsitzend, meistens ohne Anwachsstelle. Der Fund stammt aus dem Jahre 1923. Ein weiterer Fund wurde im Jahre 1964 gemacht (4 cm), schwach gelblich, kleinere Kristalle chloritisiert.
- Quarz:
- Rauchquarz: Blasse Erscheinung.
- Titanit:
098_VS / Gletsch, Raifte
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 672900 / 157720
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 22
- Adular: Durchscheinend, Maderaner-Habitus, bis 10 cm Kantenlänge, gelegentlich auch grösser.
- Anatas: Nur kleine Individuen.
- Ilmenit:
- Skorodit: gelblich bis braun, kleine Krusten und Lamellen, teils auf Pyrit und anderen Mineralien.
094_VS / Furka, Gletsch, Muttgletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 675080 / 156060
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 131
- Schad, Heinz; Schweizer Strahler; 2017; Heft 4; Seite 9 - 11; Symplesit: (K). Ein Erstfund für die Schweiz
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 288
1) In der Nähe des Militärsträsschens aus einer Serpentinlinse.
2) Aus der Umgebung des Muttgletschers.
- Markasit:
- Nickelalumit: 2) in angewitterten dunklen Glimmergneisen, Aggregate lockerer bis dichter Erscheinung, feinkristallin, auf Spalten und Kluftflächen (Hofmann, 1993).
- Pyrit:
- Symplesit: Es handelt sich hier nicht um einen Erstfund (Siehe Strahler, 2018/1, S. 43). Feine igelartige radiale Kristalle bis 2 mm, grau bis dunkelgrün-schwarz, aufgewachsen auf Laumonit. In einem Erzband am Rande des Gletschers, zusammen mit Markasit und Pyrit.
- Talk: 1).
095_VS / Gletsch I
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 670750 / 157150
Literatur:
- Graeser, Stefan / Niggli, Ernst / Stalder, Hans Anton; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1963; Band 43; Heft 1; Seite 368 - 384; Morphologische Studien an einem grösseren Titanit-Fund südlich Gletsch
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 125
- Stalder, Hans Anton / Wagner, Albert / Graeser, Stefan / Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 406
In der Hauptmigmatitzone des Sondierstollens hinter dem Bahnhof, aus der wohl grössten Titanitkluft der Schweiz. Im Sommer 1957 entdeckte Herr O. Lucek (Meiringen) südlich Gletsch eine grosse Zerrkluft, die sich dadurch auszeichnete, dass sie eine sehr grosse Zahl von Titanitkristallen von zum Teil beachtlicher Grösse enthielt.
Allgemeine Beschreibung der Kluft und ihrer Mineralien: Der Fundort liegt weniger als 750 m südlich Gletsch in der Gesteinszone „Hauptmigmatitzone von Gletsch"; sie gehört zur südlichen Gneis- und Schieferzone des herzynischen Aarmassivs.
Die Länge der linsenförmigen Kluft beträgt 4,6 m, die Breite 2,5 m und die grösste Dicke 0,9 m. Die Kluft war zum grössten Teil von Zerrkluftmineralien ausgefüllt und besass nur kleinere Hohlräume.
- Adular: Zwischen 20 und 100 kg.
- Ankerit: Nur einige Gramm.
- Calcit: Ca. 2 kg; ursprünglich aber mehr.
- Chlorit: Ca. 1000 kg.
- Epidot: Nur ein Kristall
- Quarz: Zum Teil beachtlich gross. Quarz ohne Quarzband: zwischen 200 und 1000 kg mit Quarzband: gegen 10000 kg.
- Titanit: Ca. 1000 Kristalle (ca. 10 kg), bis 10 cm und 75 g., meistens chloritisiert, Zwillinge, gelb, gelbgrün, olivgrün, seltener rotbraun. Der grössere Teil der Titanitkristalle war in der Kluft völlig von körnigem Chloritsand umschlossen; diese Titanitkristalle sind allseitig idiomorph ausgebildet und sassen also weder auf der Kluftwand noch auf anderen, grösseren Mineralien auf.
096_VS / Gletsch II
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 670750 / 157180
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 414
- Steck, Albrecht / Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
- Veigel, Bruno / Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2015; Heft 2; Seite 7-12; Ein besonderer Milaritfund aus Gletsch Stalder/Turmalin:
Genauere Angaben zum Fundort fehlen. Veigel: Eine Kluft bei Gletsch, nicht weit vom Rhonegletscher. Steck: Die Fundpunkte liegen unterhalb Gletsch, und zwar unmittelbar vor und nach der Strassenkurve beim Bahntunnel vor der Rhonebrücke.
- Adular: Milchigweiss, bis 4,5 cm, teilweise mit Chlorit belegt, häufig.
- Albit: Gedrungen, mm-gross, mit milchigweissem Überzug.
- Bavenit: Als hemisphärische Aggregate bis 1,5 cm oder als Füllungen von 3x2,5 cm zwischen Quarz- und Adularkristallen. Immer mit einem Chloritüberzug. Vereinzelt sehr abgeflachte Prismen mit einer orthogonalen Spitze.
- Chlorit: Wurmartig, grünlich-grau-silbrig bis tannengrün.
- Dravit: Siehe unter Turmalin.
- Epidot: Klein, mm-gross, pistaziengrün.
- Milarit: Hexagonale Prismen, bis 26 mm lang und 0.8 mm Durchmesser, farblos bis milchigweiss, teils mit Chlorit belegt
- Molybdänit: Steck: Zwei benachbarten Stellen liegen unterhalb Gletsch, und zwar unmittelbar vor und nach der Strassenkurve beim Bahntunnel vor der Rhonebrücke. Molybdän ist in diesem Erz chemisch nachgewiesen worden.
- Quarz: Oft angelöst und rissig, bis 20 cm, farblos bis leicht rauchig, oft mit Chloriteinschlüssen. Eine zweite Generation besteht aus farblosen, glasklaren und selten cm-grossen Quarzlamellen, aufgewachsen auf der ersten Generation.
- Titanit: Abgeflachte Kristalle in Edelsteinqualität, bis 3 cm. Mokkabraun-gelb bis hell pistaziengrün.
- Turmalin: Stalder: Braun-durchsichtig, nadelig, faserig, farblos. Veigel: prismatische, schwarz glänzende Kristalle bis 15mm, teil in Quarz eingewachsen. Die chemische Analyse stimmt mit derjenigen für magnesiumhaltigen Turmalin vom Typ Dravit überein.
097_VS / Gletsch, Muttbach, Rhonegletscher, Augstenweid
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 672500 / 158750
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 83
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 120
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 301
- Weber, Leonhard; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1923; Band 3; Heft 3-4; Seite 258-262; Neue Funde von Schweizermineralien
Etwas westlich der grossen Kehre an der Furkastrasse (unterhalb des Belvédère) im ehemaligen Gletschergebiet. Der interessante Phenakitfund stammt aus der Region der Augstenweid.
- Adular: Vierlinge, gross.
- Apatit: Flächenreich, tafelig.
- Phenakit: Bis 4 cm mit sehr viel Chloriteinschluss, auch auf dem Quarz aufsitzend, meistens ohne Anwachsstelle. Der Fund stammt aus dem Jahre 1923. Ein weiterer Fund wurde im Jahre 1964 gemacht (4 cm), schwach gelblich, kleinere Kristalle chloritisiert.
- Quarz:
- Rauchquarz: Blasse Erscheinung.
- Titanit:
098_VS / Gletsch, Raifte
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 672900 / 157720
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 22
- Adular: Durchscheinend, Maderaner-Habitus, bis 10 cm Kantenlänge, gelegentlich auch grösser.
- Anatas: Nur kleine Individuen.
- Ilmenit:
- Periklin:
- Rauchquarz:
099_VS / Gletsch, Rhonegletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 672510 / 161000
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1981; Seite 437-467; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten V
- Graeser, Stefan; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1971; Band 51; Heft 2 - 3; Seite 415 - 442; Mineralogisch-geochemische Untersuchungen an Bleiglanz und Zinkblende
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 65 etc.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 44
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Man beachte, dass die Angaben über die vorkommenden Mineralien zu unterschiedlichen Zuständen des Gletschers gemacht wurden (von Fellenberg um 1890, Parker um 1950, Stalder um 1998). Jeweils ungenaue Fundortangaben im Parker und im Strahler. Aus der Gneis-Schiefer-Zwischenzone konnten am Ende des Rhonegletschers (Stand ca. 1960) sehr schöne und grosse Mineralien (heller Quarz, violetter Apatit, Adular, Titanit) in verschiedenen Zerrklüften geborgen werden.
Stalder: Funde stammen von verschiedenen Örtlichkeiten rund um den Gletscher.
Mineralien stammen von beiden Seiten der Rhone und des Gletschers.
- Adular:
099_VS / Gletsch, Rhonegletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 672510 / 161000
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1981; Seite 437-467; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten V
- Graeser, Stefan; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1971; Band 51; Heft 2 - 3; Seite 415 - 442; Mineralogisch-geochemische Untersuchungen an Bleiglanz und Zinkblende
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 65 etc.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 44
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Man beachte, dass die Angaben über die vorkommenden Mineralien zu unterschiedlichen Zuständen des Gletschers gemacht wurden (von Fellenberg um 1890, Parker um 1950, Stalder um 1998). Jeweils ungenaue Fundortangaben im Parker und im Strahler. Aus der Gneis-Schiefer-Zwischenzone konnten am Ende des Rhonegletschers (Stand ca. 1960) sehr schöne und grosse Mineralien (heller Quarz, violetter Apatit, Adular, Titanit) in verschiedenen Zerrklüften geborgen werden.
Stalder: Funde stammen von verschiedenen Örtlichkeiten rund um den Gletscher.
Mineralien stammen von beiden Seiten der Rhone und des Gletschers.
- Adular:
- Aktinolith:
- Albit:
- Amianth:
- Anatas:
- Anhydrit: Im Quarz Anhydritröhren bildend.
- Apatit: Flächenreich, zum Teil violett, bis 3.5 cm, zusammen mit Adular und Quarz. Ein gutes Bild von einem violettfarbenen Apatit kan im Urner Mineralienfreund, Ausgabe 2007, Heft 3, Seite 3 gesehen werden.
- Bavenit: Cm-grosse, kugelige - radialstrahlige Aggregate, Einzelkristalle bis 3 mm, klar, rein.
- Calcit:
- Anhydrit: Im Quarz Anhydritröhren bildend.
- Apatit: Flächenreich, zum Teil violett, bis 3.5 cm, zusammen mit Adular und Quarz. Ein gutes Bild von einem violettfarbenen Apatit kan im Urner Mineralienfreund, Ausgabe 2007, Heft 3, Seite 3 gesehen werden.
- Bavenit: Cm-grosse, kugelige - radialstrahlige Aggregate, Einzelkristalle bis 3 mm, klar, rein.
- Calcit:
- Cerussit:
- Chlorit:
- Fluorit:
- Galenit: Kleine würfelige Kristalle mit deutlichen Oktaederflächen, begleitet von Cerussit, Wulfenit, Quarz.
- Granat: Braun, in Glimmerschiefer.
- Hämatit:
- Milarit: Reichlich in einer Kluft.
- Pyrit:
- Quarz: Bis 56 kg schwere Einzelkristalle, in allerbester Qualität, Total ca. 300 kg.
- Rauchquarz:
- Rutil: In feinhaariger - dicknadeliger Ausbildung, blutrot - schwarz.
- Siderit:
- Galenit: Kleine würfelige Kristalle mit deutlichen Oktaederflächen, begleitet von Cerussit, Wulfenit, Quarz.
- Granat: Braun, in Glimmerschiefer.
- Hämatit:
- Milarit: Reichlich in einer Kluft.
- Pyrit:
- Quarz: Bis 56 kg schwere Einzelkristalle, in allerbester Qualität, Total ca. 300 kg.
- Rauchquarz:
- Rutil: In feinhaariger - dicknadeliger Ausbildung, blutrot - schwarz.
- Siderit:
- Staurolith:
- Titanit:
- Wulfenit:
100_VS / Gletsch, Rhonegletscher (Zunge Stand 1960)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 671700 / 158650
Literatur:
- Rykart, R.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 229-276; Die Feldspatmineralien
- Simmen, Kasimir & Laur, Ernst; Urner Mineralienfreund; 1972; Heft 2; Seite 25 – 37
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 302
Simmen: An der Zunge des Rhonegletschers konnte der Strahler Kasimr Simmen nach mehreren Sprengvorgängen 4 Meter im Berginnern eine Kluft mit teils grossen Quarzen öffnen (K1). Ca. 100 Meter unterhalb der ersten Kluft konnte, ebenfalls nach Sprengarbeiten eine weitere Kluft geöffnet werden (K2). Bereits auf dem Weg zur Hauptkluft, welche 7 Meter im Berginnern anzutreffen war, warteten etliche Kristallstufen auf eine Bergung. Am Schluss erreichte die Kluft eine Länge von 12 Meter.
Rykart / Stalder: An der Gletscherzunge. Zu berücksichtigen ist hier der Gletscherstand zum Zeitpunkt des Fundes, also ca. 1970. Aus der Gneis-Schiefer-Zwischenzone konnten am Ende des Rhonegletschers (Stand ca. 1960) sehr schöne und grosse Mineralien (heller Quarz, violetter Apatit, Adular, Titanit) in verschiedenen Zerrklüften geborgen werden. Die Koordinaten zeigen auf Unnersaas.
- Adular: K2: Erscheint als Zwillinge bis Viellinge in gut ausgebildeten Kristallen, auch als Menebachzwillinge.
- Apatit: Mit leicht violetter Färbung.
- Phenakit: Schwach gelblich braun, beidseitig in Quarz eingewachsen.
- Quarz: K1: Das grösste Exemplar erreichte eine Länge von 65 cm, ein Gewicht von 56 kg und einen Umfang von 95 cm. Insgesamt konnten ca. 300 kg Kristalle geborgen werden. K2: Skelettartig am Anfang der Kluft, dann zur Normalform übergehend. Bis 20 cm, klar.
101_VS / Gletsch, Rhonegletscher, Gärstenhörner, Gerstenhörner, Gerstenhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 671150 / 160320
Literatur:
- Stalder, H. A. & Wenger, Ch.; Schweizer Strahler; 1988; Seite 45-82; Scheelit aus dem Aar- und Gotthardmassiv
In einem Block eines kleinen Felssturzes. Südöstlich Punkt 3166 .6.
- Molybdänit:
- Scheelit: Fund 1973, reichlich, bis 8 mm grosse rekristallisierte Scheelitnester, bläulich-weiss fluoreszierend.
102_VS / Gletsch, Unnersaas, Im unteren Sass, Saas (im unteren)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 671700 / 158650
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 86
Der Ort liegt etwas unterhalb der Gletscherzunge des Rhonegletschers. Die Fundortangabe beruht auf dem damaligen Gletscherstand und muss heute entsprechend übertragen werden.
- Adular: Zwillinge, Vierlinge, oft in ausserordentlicher Grösse und Schönheit.
- Apatit: In bester Qualität, wasserklar, zum Teil amethystfarbig, bis 1,75 cm Durchmesser.
- Chlorit:
- Milarit: Mit Chloriteinschluss.
- Quarz: Klar bis leicht rauchig.
103_VS / Goms, Obergesteln
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Obergesteln, Koordinaten ca.: 668000 / 151750
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 79
Aus der Umgebung dieses Ortes stammen einige Mineralienfunde.
- Albit: Als Periklin.
- Anhydrit: Im Quarz Anhydritröhren bildend.
- Muskovit:
100_VS / Gletsch, Rhonegletscher (Zunge Stand 1960)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 671700 / 158650
Literatur:
- Rykart, R.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 229-276; Die Feldspatmineralien
- Simmen, Kasimir & Laur, Ernst; Urner Mineralienfreund; 1972; Heft 2; Seite 25 – 37
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 302
Simmen: An der Zunge des Rhonegletschers konnte der Strahler Kasimr Simmen nach mehreren Sprengvorgängen 4 Meter im Berginnern eine Kluft mit teils grossen Quarzen öffnen (K1). Ca. 100 Meter unterhalb der ersten Kluft konnte, ebenfalls nach Sprengarbeiten eine weitere Kluft geöffnet werden (K2). Bereits auf dem Weg zur Hauptkluft, welche 7 Meter im Berginnern anzutreffen war, warteten etliche Kristallstufen auf eine Bergung. Am Schluss erreichte die Kluft eine Länge von 12 Meter.
Rykart / Stalder: An der Gletscherzunge. Zu berücksichtigen ist hier der Gletscherstand zum Zeitpunkt des Fundes, also ca. 1970. Aus der Gneis-Schiefer-Zwischenzone konnten am Ende des Rhonegletschers (Stand ca. 1960) sehr schöne und grosse Mineralien (heller Quarz, violetter Apatit, Adular, Titanit) in verschiedenen Zerrklüften geborgen werden. Die Koordinaten zeigen auf Unnersaas.
- Adular: K2: Erscheint als Zwillinge bis Viellinge in gut ausgebildeten Kristallen, auch als Menebachzwillinge.
- Apatit: Mit leicht violetter Färbung.
- Phenakit: Schwach gelblich braun, beidseitig in Quarz eingewachsen.
- Quarz: K1: Das grösste Exemplar erreichte eine Länge von 65 cm, ein Gewicht von 56 kg und einen Umfang von 95 cm. Insgesamt konnten ca. 300 kg Kristalle geborgen werden. K2: Skelettartig am Anfang der Kluft, dann zur Normalform übergehend. Bis 20 cm, klar.
101_VS / Gletsch, Rhonegletscher, Gärstenhörner, Gerstenhörner, Gerstenhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 671150 / 160320
Literatur:
- Stalder, H. A. & Wenger, Ch.; Schweizer Strahler; 1988; Seite 45-82; Scheelit aus dem Aar- und Gotthardmassiv
In einem Block eines kleinen Felssturzes. Südöstlich Punkt 3166 .6.
- Molybdänit:
- Scheelit: Fund 1973, reichlich, bis 8 mm grosse rekristallisierte Scheelitnester, bläulich-weiss fluoreszierend.
102_VS / Gletsch, Unnersaas, Im unteren Sass, Saas (im unteren)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Gletsch), Koordinaten ca.: 671700 / 158650
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 86
Der Ort liegt etwas unterhalb der Gletscherzunge des Rhonegletschers. Die Fundortangabe beruht auf dem damaligen Gletscherstand und muss heute entsprechend übertragen werden.
- Adular: Zwillinge, Vierlinge, oft in ausserordentlicher Grösse und Schönheit.
- Apatit: In bester Qualität, wasserklar, zum Teil amethystfarbig, bis 1,75 cm Durchmesser.
- Chlorit:
- Milarit: Mit Chloriteinschluss.
- Quarz: Klar bis leicht rauchig.
103_VS / Goms, Obergesteln
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Obergesteln, Koordinaten ca.: 668000 / 151750
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 79
Aus der Umgebung dieses Ortes stammen einige Mineralienfunde.
- Albit: Als Periklin.
- Anhydrit: Im Quarz Anhydritröhren bildend.
- Muskovit:
- Quarz:
- Rutil:
- Sagenit:
- Siderit:
104_VS / Goms, Obergesteln (Gasleitungsstollen)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Obergesteln, Koordinaten ca.: 668000 / 151750
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 277
- Weibel, Max; Schweizer Strahler; 1974; Seite 201-209; Karbonatparagenesen von Obergesteln (Oberwallis)
Gasleitung Niederlande-Italien der Transitgas AG. Die Funde stammen aus der Umbiegung am Talausgang, die der Stollen in Richtung Obergesteln quer durchfährt (Obergesteln Stollen). Im 'Urner' 1983-2, S. 49, ist ein Foto mit Eisendolomit aus dem Erdgasstollen, Obergesteln.
- Adular:
104_VS / Goms, Obergesteln (Gasleitungsstollen)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Obergesteln, Koordinaten ca.: 668000 / 151750
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 277
- Weibel, Max; Schweizer Strahler; 1974; Seite 201-209; Karbonatparagenesen von Obergesteln (Oberwallis)
Gasleitung Niederlande-Italien der Transitgas AG. Die Funde stammen aus der Umbiegung am Talausgang, die der Stollen in Richtung Obergesteln quer durchfährt (Obergesteln Stollen). Im 'Urner' 1983-2, S. 49, ist ein Foto mit Eisendolomit aus dem Erdgasstollen, Obergesteln.
- Adular:
- Albit:
- Anatas: Blauschwarz, doppelspitzig, hellblau, abgestumpfte Bipyramiden, mm-gross, teilweise auch auf Ankerit aufgewachsen.
- Ankerit: 20-33 Mol% FeCO3.
- Apatit:
- Boulangerit: Bleigrau, haarfein, bis mehrere mm.
- Brookit: Sehr selten.
- Calcit: Eher selten, flachrhomboedrisch.
- Chlorit:
- Ferro-Magnesit: Rhomboedrisch, linsenförmig.
- Hämatit:
- Minium: Frühere Angaben von Minium aus dem Gasleitungsstollen beziehen sich vermutlich auf rote Markierfarbe (Mennige).
- Monazit:
- Muskovit: Manchmal dunkelgrün und mit Fuchsit zu verwechseln.
- Periklin:
- Anatas: Blauschwarz, doppelspitzig, hellblau, abgestumpfte Bipyramiden, mm-gross, teilweise auch auf Ankerit aufgewachsen.
- Ankerit: 20-33 Mol% FeCO3.
- Apatit:
- Boulangerit: Bleigrau, haarfein, bis mehrere mm.
- Brookit: Sehr selten.
- Calcit: Eher selten, flachrhomboedrisch.
- Chlorit:
- Ferro-Magnesit: Rhomboedrisch, linsenförmig.
- Hämatit:
- Minium: Frühere Angaben von Minium aus dem Gasleitungsstollen beziehen sich vermutlich auf rote Markierfarbe (Mennige).
- Monazit:
- Muskovit: Manchmal dunkelgrün und mit Fuchsit zu verwechseln.
- Periklin:
- Pistomesit:
- Pyrit:
- Pyrrhotin: Dicktafelig, rotbraun, samtartiger Metallglanz.
- Quarz:
- Rutil: Häufig, dicht, fein- bis grobsagenitisch, stängelig.
- Siderit: Rhomboedrische oder linsenförmige Ausbildung.
- Sphalerit:
- Pyrrhotin: Dicktafelig, rotbraun, samtartiger Metallglanz.
- Quarz:
- Rutil: Häufig, dicht, fein- bis grobsagenitisch, stängelig.
- Siderit: Rhomboedrische oder linsenförmige Ausbildung.
- Sphalerit:
- Turmalin:
105_VS / Goms, Obergesteln, Chietal, Kühtal, Kühtal
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Obergesteln, Koordinaten ca.: 666840 / 153770
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Adular:
105_VS / Goms, Obergesteln, Chietal, Kühtal, Kühtal
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Obergesteln, Koordinaten ca.: 666840 / 153770
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Adular:
- Hämatit:
- Quarz:
- Rauchquarz:
- Rutil:
- Titanit:
106_VS / Goms, Obergesteln, Gämschfax
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Obergesteln, Koordinaten ca.: 666900 / 153000
Literatur:
- Rykart, Rudolf & Schindler, Kaspar & Imsand, Arnold; Schweizer Strahler; 1986; Seite 379-385; Über drei Mineralfundorte im Oberwallis
Nordwestlich von Obergesteln.
- Adular: Klein, wenig.
- Calcit: Als sogenannter Tafelspat.
- Chlorit:
- Quarz: Schön, gross, wasserklar, kurzprismatisch.
107_VS / Goms, Oberwald, Elmithal, Elmital, Gerenthal, Geretal, Gerental (hinteres)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 675000 / 151000
Literatur:
- Rykart, Rudolf & Schindler, Kaspar & Imsand, Arnold; Schweizer Strahler; 1986; Seite 379-385; Über drei Mineralfundorte im Oberwallis
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Die Koordinaten sind im Nat. Hist. Museum in Bern deponiert. Der Fund stammt aus dem Cristallina-Granidorit.
- Adular:
- Baryt: Beim ersten Steg, zu Geren.
- Calcit:
- Fluorit: Grün, gross, bis 9 cm Kantenlänge, oktaedrisch, im Innern tief himbeerrot, partielle Grünfärbung durch Chlorit.
- Quarz: Gross, bis 32 cm, zum Teil mit Anlösungserscheinungen.
108_VS / Goms, Oberwald, Elmithal, Elmital, Gerenthal, Geretal, Gerental (vorderes), Weg zum Gornerli
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672150 / 153700
Literatur:
- Imhasly, A.; Schweizer Strahler; 1977; Seite 177-185; Mineralfunde im vorderen Gerental im Goms/Oberwallis
Achtung: Das Suchen von Mineralien in der Gegend Gerenstrasse, Furrensteg und Ofengrube ist verboten. Warnschilder weisen darauf hin: "STRAHLEN VERBOTEN" Aus Sicherheitsgründen gilt auf der linken Seite des Gerenwassers bis zum Fureweg absolutes Strahlverbot. Gemeinde Oberwald. Hier zweigt der Weg vom Gerental zum Gornerli ab.
- Anatas: Bis 5 mm, auf dem Quarz aufsitzend.
- Quarz: Bis 8 cm.
109_VS / Goms, Oberwald, Elmithal, Elmital, Gerenthal, Geretal, Gerental (vorderes: ehemaliger Steinbruch)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 671200 / 153550
Literatur:
- Imhasly, A.; Schweizer Strahler; 1977; Seite 177-185; Mineralfunde im vorderen Gerental im Goms/Oberwallis
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 131
- Wewer, Rudi; Urner Mineralienfreund; 2007; Heft 4; Seite 14-25
Achtung: Das Suchen von Mineralien in der Gegend Gerenstrasse, Furrensteg und Ofengrube ist verboten. Warnschilder weisen darauf hin: "STRAHLEN VERBOTEN" Aus Sicherheitsgründen gilt auf der linken Seite des Gerenwassers bis zum Fureweg absolutes Strahlverbot. Gemeinde Oberwald. Der Specksteinbruch lieferte das Rohmaterial für die ehemaligen Fiescher Ofenbauer. Der alte Bruch liegt unterhalb der alten Häuser der Geren im Serpentinfels. Weiter unten gegen den Gerenbach sind aus einem breiten Quarzband weitere Mineralien geborgen worden. Die typischen alpinen Mineralien stammen aus dem Quarzband.
- Adular: Im Fibbia Habitus.
- Aktinolith:
106_VS / Goms, Obergesteln, Gämschfax
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Obergesteln, Koordinaten ca.: 666900 / 153000
Literatur:
- Rykart, Rudolf & Schindler, Kaspar & Imsand, Arnold; Schweizer Strahler; 1986; Seite 379-385; Über drei Mineralfundorte im Oberwallis
Nordwestlich von Obergesteln.
- Adular: Klein, wenig.
- Calcit: Als sogenannter Tafelspat.
- Chlorit:
- Quarz: Schön, gross, wasserklar, kurzprismatisch.
107_VS / Goms, Oberwald, Elmithal, Elmital, Gerenthal, Geretal, Gerental (hinteres)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 675000 / 151000
Literatur:
- Rykart, Rudolf & Schindler, Kaspar & Imsand, Arnold; Schweizer Strahler; 1986; Seite 379-385; Über drei Mineralfundorte im Oberwallis
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Die Koordinaten sind im Nat. Hist. Museum in Bern deponiert. Der Fund stammt aus dem Cristallina-Granidorit.
- Adular:
- Baryt: Beim ersten Steg, zu Geren.
- Calcit:
- Fluorit: Grün, gross, bis 9 cm Kantenlänge, oktaedrisch, im Innern tief himbeerrot, partielle Grünfärbung durch Chlorit.
- Quarz: Gross, bis 32 cm, zum Teil mit Anlösungserscheinungen.
108_VS / Goms, Oberwald, Elmithal, Elmital, Gerenthal, Geretal, Gerental (vorderes), Weg zum Gornerli
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672150 / 153700
Literatur:
- Imhasly, A.; Schweizer Strahler; 1977; Seite 177-185; Mineralfunde im vorderen Gerental im Goms/Oberwallis
Achtung: Das Suchen von Mineralien in der Gegend Gerenstrasse, Furrensteg und Ofengrube ist verboten. Warnschilder weisen darauf hin: "STRAHLEN VERBOTEN" Aus Sicherheitsgründen gilt auf der linken Seite des Gerenwassers bis zum Fureweg absolutes Strahlverbot. Gemeinde Oberwald. Hier zweigt der Weg vom Gerental zum Gornerli ab.
- Anatas: Bis 5 mm, auf dem Quarz aufsitzend.
- Quarz: Bis 8 cm.
109_VS / Goms, Oberwald, Elmithal, Elmital, Gerenthal, Geretal, Gerental (vorderes: ehemaliger Steinbruch)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 671200 / 153550
Literatur:
- Imhasly, A.; Schweizer Strahler; 1977; Seite 177-185; Mineralfunde im vorderen Gerental im Goms/Oberwallis
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 131
- Wewer, Rudi; Urner Mineralienfreund; 2007; Heft 4; Seite 14-25
Achtung: Das Suchen von Mineralien in der Gegend Gerenstrasse, Furrensteg und Ofengrube ist verboten. Warnschilder weisen darauf hin: "STRAHLEN VERBOTEN" Aus Sicherheitsgründen gilt auf der linken Seite des Gerenwassers bis zum Fureweg absolutes Strahlverbot. Gemeinde Oberwald. Der Specksteinbruch lieferte das Rohmaterial für die ehemaligen Fiescher Ofenbauer. Der alte Bruch liegt unterhalb der alten Häuser der Geren im Serpentinfels. Weiter unten gegen den Gerenbach sind aus einem breiten Quarzband weitere Mineralien geborgen worden. Die typischen alpinen Mineralien stammen aus dem Quarzband.
- Adular: Im Fibbia Habitus.
- Aktinolith:
- Calcit:
- Dolomit: Im Talk eingesprengt.
- Magnesit: Sehr klein, im Talk eingesprengt.
- Periklin:
- Dolomit: Im Talk eingesprengt.
- Magnesit: Sehr klein, im Talk eingesprengt.
- Periklin:
- Quarz:
- Rutil:
- Sagenit: Bis 3 cm.
- Talk: Apfelgrün, blättrig, gut kristallisiert.
- Titanit:
110_VS / Goms, Oberwald, Elmithal, Elmital, Gerenthal, Geretal, Gerental, Geren, Mettligrat, Mettlihorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 674640 / 150570
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 113
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Genauere Fundortangaben sind kaum bekannt geworden. Als wichtiger Fundort sollte aber der Mettligrat erwähnt werden. von Fellenberg, 1893, erwähnt vom Mettlihorn die folgenden Mineralien:
- Aktinolith:
- Albit: Mit Quarz und Siderit.
- Chlorit:
- Quarz: In grösseren Exemplaren, mit Rutil.
- Rutil:
- Siderit: Stark glänzend, zum Teil in grösseren Rhomboedern, rotbraun.
- Talk:
111_VS / Goms, Oberwald, Elmithal, Elmital, Gerenthal, Geretal, Gerental, Gerendorf, Gere, Gerenwasser;(Talkabbau)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 671310 / 153570
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 200
Achtung: Das Suchen von Mineralien in der Gegend Gerenstrasse, Furrensteg und Ofengrube ist verboten. Warnschilder weisen darauf hin: "STRAHLEN VERBOTEN" Aus Sicherheitsgründen gilt auf der linken Seite des Gerenwassers bis zum Fureweg absolutes Strahlverbot. Gemeinde Oberwald.
Südöstlich von Oberwald im Goms liegen rechts des Gerenwassers am Steilhang des Bachtobels 300 bzw. 400 m oberhalb der Einmündung des Gornerwassers zwei kleine Giltsteinvorkommen. Das obere derselben ist nur im Liegenden aufgeschlossen. Die Giltsteinlinse setzt sich aus Giltstein und Serpentin zusamrnen. Sie ist von Strahlstein und blättrigem Talk durchadert. Im Giltstein sind bis 1 cm3 grosse Breuneritkristalle lokal angereichert und auch im Serpentin ist Breunerit eingesprengt. Hier sind auch Spuren von Asbest vorhanden. Im Winter 1917/18 wurden zwei kurze Stollen vorgetrieben und etwa 100 Tonnen Giltstein abgebaut.
- Breunerit: Im Giltstein sind bis 1 cm3 grosse Breuneritkristalle lokal angereichert und auch im Serpentin ist Breunerit eingesprengt.
- Giltstein:
- Sagenit: Bis 3 cm.
- Talk: Apfelgrün, blättrig, gut kristallisiert.
- Titanit:
110_VS / Goms, Oberwald, Elmithal, Elmital, Gerenthal, Geretal, Gerental, Geren, Mettligrat, Mettlihorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 674640 / 150570
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 113
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Genauere Fundortangaben sind kaum bekannt geworden. Als wichtiger Fundort sollte aber der Mettligrat erwähnt werden. von Fellenberg, 1893, erwähnt vom Mettlihorn die folgenden Mineralien:
- Aktinolith:
- Albit: Mit Quarz und Siderit.
- Chlorit:
- Quarz: In grösseren Exemplaren, mit Rutil.
- Rutil:
- Siderit: Stark glänzend, zum Teil in grösseren Rhomboedern, rotbraun.
- Talk:
111_VS / Goms, Oberwald, Elmithal, Elmital, Gerenthal, Geretal, Gerental, Gerendorf, Gere, Gerenwasser;(Talkabbau)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 671310 / 153570
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 200
Achtung: Das Suchen von Mineralien in der Gegend Gerenstrasse, Furrensteg und Ofengrube ist verboten. Warnschilder weisen darauf hin: "STRAHLEN VERBOTEN" Aus Sicherheitsgründen gilt auf der linken Seite des Gerenwassers bis zum Fureweg absolutes Strahlverbot. Gemeinde Oberwald.
Südöstlich von Oberwald im Goms liegen rechts des Gerenwassers am Steilhang des Bachtobels 300 bzw. 400 m oberhalb der Einmündung des Gornerwassers zwei kleine Giltsteinvorkommen. Das obere derselben ist nur im Liegenden aufgeschlossen. Die Giltsteinlinse setzt sich aus Giltstein und Serpentin zusamrnen. Sie ist von Strahlstein und blättrigem Talk durchadert. Im Giltstein sind bis 1 cm3 grosse Breuneritkristalle lokal angereichert und auch im Serpentin ist Breunerit eingesprengt. Hier sind auch Spuren von Asbest vorhanden. Im Winter 1917/18 wurden zwei kurze Stollen vorgetrieben und etwa 100 Tonnen Giltstein abgebaut.
- Breunerit: Im Giltstein sind bis 1 cm3 grosse Breuneritkristalle lokal angereichert und auch im Serpentin ist Breunerit eingesprengt.
- Giltstein:
- Talk:
112_VS / Goms, Oberwald, Elmithal, Elmital, Gerenthal, Geretal, Gerental, Gerenwasser, Fureweg, Furestäg
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672490 / 153700
Literatur:
- Aebi, Kurt; Schweizer Strahler; 1999; Heft 4; Seite 565 - 571; Mein Adularfund im Geretal (VS)
- Bachmann, J.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern; 1881; Heft 1; 1004-1017; Bericht über die mineralogisch-geologische Sammlung des städtischen Museums der Naturgeschichte in Bern für das Jahr 1880
- Baumann, H.; Urner Mineralienfreund; 1990; Heft 2; Seite 27-31
- Hoefs, J. / Stalder, H.A.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
- Imhasly, A.; Schweizer Strahler; 1977; Seite 177-185; Mineralfunde im vorderen Gerental im Goms/Oberwallis
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Oberholzer, Walter; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1955; Band 35; Heft 2; Seite 320 - 409; Geologie und Petrographie des westlichen Gotthardmassivs
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Achtung: Das Suchen von Mineralien in der Gegend Gerenstrasse, Furrensteg und Ofengrube ist verboten. Warnschilder weisen darauf hin: "STRAHLEN VERBOTEN" Aus Sicherheitsgründen gilt auf der linken Seite des Gerenwassers bis zum Fureweg absolutes Strahlverbot. Gemeinde Oberwald Fürestäg ist auf der heutigen Karte nicht mehr eingezeichent. Tal östlich von Oberwald im Obergoms.
Mit dieser unpräzisen Bezeichnung sind einige Mineralien in die Sammlungen gelangt. Die Funde dürften aus dem vorderen Teil des Tales stammen. In der Nähe der heute (1955) noch ausgebeuteten Serpentinlinse östlich des verlassenen Gerendorfes wurde von W. Imsand eine Kluft gefunden, die neben zahlreichen Quarzen Albit, Adular, Calcit, Chlorit, Siderit, Rutil z. T. in sehr schönen, freischwebenden Sagenitgeweben und kleine Apatitkriställchen, lose im Chlorit enthielt. An der Strasse wurde vom gleichen Strahler ein Phenakit in einer titanitreichen, mit Chlorit gefüllten Kluft gefunden.
- Adular: Sehr schöne Zwillinge und Vierlinge.
- Anatas: Schwarz, pyramidenförmig.
- Ankerit:
- Apatit: Klein.
- Beryll: Bachmann: Das fragliche Vorkommen stellt ein daumengrosses Aggregat von innig stängligverwachsenen weissen Krystallen dar, welches nur auf der einen Seite deutliche Flächen, am andern Ende dagegen gemeinen kleinmuschligen bis unebenen quarzähnlichen Bruch zeigt. Die Oberfläche ist ziemlich stark glasglänzend und vertikal gestreift.
- Calcit: Gross, skalanoedrisch, abgerundet, Fingernagelcalcit.
- Fuchsit:
- Gwindel: Bis 10 x 9 cm gross.
- Hämatit:
112_VS / Goms, Oberwald, Elmithal, Elmital, Gerenthal, Geretal, Gerental, Gerenwasser, Fureweg, Furestäg
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672490 / 153700
Literatur:
- Aebi, Kurt; Schweizer Strahler; 1999; Heft 4; Seite 565 - 571; Mein Adularfund im Geretal (VS)
- Bachmann, J.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern; 1881; Heft 1; 1004-1017; Bericht über die mineralogisch-geologische Sammlung des städtischen Museums der Naturgeschichte in Bern für das Jahr 1880
- Baumann, H.; Urner Mineralienfreund; 1990; Heft 2; Seite 27-31
- Hoefs, J. / Stalder, H.A.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
- Imhasly, A.; Schweizer Strahler; 1977; Seite 177-185; Mineralfunde im vorderen Gerental im Goms/Oberwallis
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Oberholzer, Walter; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1955; Band 35; Heft 2; Seite 320 - 409; Geologie und Petrographie des westlichen Gotthardmassivs
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Achtung: Das Suchen von Mineralien in der Gegend Gerenstrasse, Furrensteg und Ofengrube ist verboten. Warnschilder weisen darauf hin: "STRAHLEN VERBOTEN" Aus Sicherheitsgründen gilt auf der linken Seite des Gerenwassers bis zum Fureweg absolutes Strahlverbot. Gemeinde Oberwald Fürestäg ist auf der heutigen Karte nicht mehr eingezeichent. Tal östlich von Oberwald im Obergoms.
Mit dieser unpräzisen Bezeichnung sind einige Mineralien in die Sammlungen gelangt. Die Funde dürften aus dem vorderen Teil des Tales stammen. In der Nähe der heute (1955) noch ausgebeuteten Serpentinlinse östlich des verlassenen Gerendorfes wurde von W. Imsand eine Kluft gefunden, die neben zahlreichen Quarzen Albit, Adular, Calcit, Chlorit, Siderit, Rutil z. T. in sehr schönen, freischwebenden Sagenitgeweben und kleine Apatitkriställchen, lose im Chlorit enthielt. An der Strasse wurde vom gleichen Strahler ein Phenakit in einer titanitreichen, mit Chlorit gefüllten Kluft gefunden.
- Adular: Sehr schöne Zwillinge und Vierlinge.
- Anatas: Schwarz, pyramidenförmig.
- Ankerit:
- Apatit: Klein.
- Beryll: Bachmann: Das fragliche Vorkommen stellt ein daumengrosses Aggregat von innig stängligverwachsenen weissen Krystallen dar, welches nur auf der einen Seite deutliche Flächen, am andern Ende dagegen gemeinen kleinmuschligen bis unebenen quarzähnlichen Bruch zeigt. Die Oberfläche ist ziemlich stark glasglänzend und vertikal gestreift.
- Calcit: Gross, skalanoedrisch, abgerundet, Fingernagelcalcit.
- Fuchsit:
- Gwindel: Bis 10 x 9 cm gross.
- Hämatit:
- Limonit:
- Magnetit:
- Monazit: Wenig, honigfarbig, orangegelb, zum Teil auf dem Quarz aufgewachsen, klein, bis 1.3 mm.
- Periklin: 2 - 3 cm gross.
- Phenakit: Aus dieser nicht näher beschriebenen Gegend sind die ersten Phenakitfunde (1866) bekannt geworden.
- Pyrit: Im Calcit eingewachsen.
- Quarz: Mit ausgezeichnetem Glanz, bis 30 cm, mit Turmalin-, Rutil- und Sageniteinschlüssen.
- Rutil: Haarig, nadelig, goldgelb, z. T. in sehr schönen, freischwebenden Sagenitgeweben.
- Siderit: In Rhomboedern mit hervorragendem Glanz, auch Sideritpseudomorphosen von 5 - 6 cm Kantenlänge.
- Turmalin: Tiefschwarz, diamantglänzend, dicknadelig, mit teils gut entwickelten Endflächen, - 6 cm, auch aggregiert. Auffällig sind die schwarzen Spuren im Lehm. Sie deuten den Turmalin an.
113_VS / Goms, Oberwald, Faulhorn (Westseite)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672300 / 155300
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1978; Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
- Hoefs, J. / Stalder, H.A.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 113
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 64
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Faulberg / Faulhorn: Hier handelt es sich um den Kessel ca 100 Meter westlich der Gale. Auf der Westseite der Gale. Eine weitere Fundortbezeichnung mit fast denselben Mineralien lautet auf 'westlich des Faulhorns in einem hellen Muskovitgneis'. Interessant von dieser zweiten Lokalität sind die Rutilkristalle, welche eine Grösse bis 49 mm erreichen.
Hoefs (1977): Faulhorn, Koordinaten: 672.05/155.50. Im Sericitschiefer des Altkristallin: Quarz, Rutil, Calcit, Baryt, Pyrit.
- Albit:
- Baryt: Faserig, reichlich, auch in anderer Ausbildung erscheinend, zum Beispiel: dicktafelig, aufgeblätterte Aggregate, innen intensiv blauviolett. Dicktafelige Kristalle mit grossen Bipyramidenflächen z, die schwach aufgeblätterte Aggregate bilden. Sie sind innen klar und intensiv blau-violett gefärbt, aussen von einer gelbbraunen trüben Randschicht umgeben.
- Calcit: Skalenoeder.
- Eisenrose:
- Monazit: Wenig, honigfarbig, orangegelb, zum Teil auf dem Quarz aufgewachsen, klein, bis 1.3 mm.
- Periklin: 2 - 3 cm gross.
- Phenakit: Aus dieser nicht näher beschriebenen Gegend sind die ersten Phenakitfunde (1866) bekannt geworden.
- Pyrit: Im Calcit eingewachsen.
- Quarz: Mit ausgezeichnetem Glanz, bis 30 cm, mit Turmalin-, Rutil- und Sageniteinschlüssen.
- Rutil: Haarig, nadelig, goldgelb, z. T. in sehr schönen, freischwebenden Sagenitgeweben.
- Siderit: In Rhomboedern mit hervorragendem Glanz, auch Sideritpseudomorphosen von 5 - 6 cm Kantenlänge.
- Turmalin: Tiefschwarz, diamantglänzend, dicknadelig, mit teils gut entwickelten Endflächen, - 6 cm, auch aggregiert. Auffällig sind die schwarzen Spuren im Lehm. Sie deuten den Turmalin an.
113_VS / Goms, Oberwald, Faulhorn (Westseite)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672300 / 155300
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1978; Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
- Hoefs, J. / Stalder, H.A.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 113
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 64
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Faulberg / Faulhorn: Hier handelt es sich um den Kessel ca 100 Meter westlich der Gale. Auf der Westseite der Gale. Eine weitere Fundortbezeichnung mit fast denselben Mineralien lautet auf 'westlich des Faulhorns in einem hellen Muskovitgneis'. Interessant von dieser zweiten Lokalität sind die Rutilkristalle, welche eine Grösse bis 49 mm erreichen.
Hoefs (1977): Faulhorn, Koordinaten: 672.05/155.50. Im Sericitschiefer des Altkristallin: Quarz, Rutil, Calcit, Baryt, Pyrit.
- Albit:
- Baryt: Faserig, reichlich, auch in anderer Ausbildung erscheinend, zum Beispiel: dicktafelig, aufgeblätterte Aggregate, innen intensiv blauviolett. Dicktafelige Kristalle mit grossen Bipyramidenflächen z, die schwach aufgeblätterte Aggregate bilden. Sie sind innen klar und intensiv blau-violett gefärbt, aussen von einer gelbbraunen trüben Randschicht umgeben.
- Calcit: Skalenoeder.
- Eisenrose:
- Hämatit:
- Milarit: Winzig klein, auf einem Monazit sitzend.
- Monazit: Reichlich, mm-gross.
- Pyrit:
- Milarit: Winzig klein, auf einem Monazit sitzend.
- Monazit: Reichlich, mm-gross.
- Pyrit:
- Quarz:
- Rauchquarz:
- Rutil: In Nadeln bis 49 mm, mit Endflächen.
- Titanit:
114_VS / Goms, Oberwald, Furka-Basistunnel, Furkatunnel, Roncostollen, Roncofenster, Bedrettofenster
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 670700 / 154250
Literatur:
- Dillen, H. & Gijbels, R. & Stalder, Hans Anton; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1984; Band 64; Heft 1-2; Seite 27 - 48; Untersuchung einiger Spurenelemente in alpinen Kluftpyriten mit der Ionenmikrosonde
- Graeser, St.; Schweizer Strahler; 1976; Seite 158-171; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten II
- Geiger, Thomas & Altdorfer, Hans; Schweizer Strahler; 1986; Seite 369-372; Über einen Fund von Ullmannit (NiSbS) beim Bau des Furkabasistunnels
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 55,101,175,182,277
- Stuker, Peter; Schweizer Strahler; 1986; Seite 290-292; Anataszwillinge aus dem Rotondogranit
- Wälti, Greti; Schweizer Strahler; 1984; Seite 559-566; Plauderei über die Mineralien aus dem Furka-Basis-Tunnel
Die vorkommenden Nickelmineralien erscheinen als grosse Seltenheit alpiner Zerrklüfte. Ausserordentlich ist auch die gefundene Bazzitstufe. Koordinate beim Eingang West (Oberwald). Funde stammen unter anderem auch aus dem Aushubmaterial.
- Adular: Im Tunnel oft vertreten, bis 15 cm, weiss mit schönem Perlmutterglanz.
- Aeschynit-(Y):
- Albit: 1.) Bahntunnel: oft vertreten, im Periklin-Habitus; 2.) Roncostollen, 3420 Meter ab Südportal, grosse Hämatit-Albit-Kluft (Kipfer, 1979a).
- Allanit-(Ce): 2807 Meter ab Südportal. Roncostollen.
- Anatas: 1.) in vielen Farbnuancen, unter anderem auch tonnenförmig, sehr klein; 2.) Roncostollen: Zwillinge, bis 0.5 mm.
- Ankerit: West und Ost: gross, elfenbeinfarbige Aggregate, rhombische Kristalle, verwachsen mit Quarz, Rutil und Albit, überwachsen von Siderit, Calcit, Pyrit und anderen mehr.
- Apatit: 1.) Bahntunnel: aggregiert, Einzelkristalle bis 1 cm, dicktafelig, fettglänzend, kugelförmig; eine weitere Beschreibung lautet auf: durchsichtig, farblos, tafelig, bis 4 x 2 x 0.8 cm gross; 2.) Roncostollen.
- Apophyllit: West: bis 5 mm, krustig, vereinzelt auch mit durchsichtigen Kristallen.- Arsenopyrit: Bis einige cm-grosse Kristalle, zusammen mit Pyrit.
- Bassanit: Süd: Fensterstollen Bedretto, evtl. monoklin, weiss, sehr feinfaserig, kleinste Kriställchen, zwischen Gips und Rotondogranit. Da es beim Erhitzen von Gips auf ca. 120° C entsteht, ist es sehr selten ein naturreines Produkt.
- Bazzit: West: auf einer Stufe hunderte von Bazzitkristallen in der Länge zwischen 1 und 7 mm. Es dürfte sich hier um den schönsten Bazzitfund der Alpen handeln.
- Biotit:
- Bravoit: West: feinkörnig, metallisch glänzend, dunkelbraun, winzige Oktaeder.
- Brookit: 1.) Bahntunnel; 2.) Roncostollen
- Calcit: 1.) Bahntunnel; häufig vertreten, oft mit Rutil durchwachsen; 2.) West: als negative, flache Rhomboeder mit kleinen Flächen des hexagonalen Prismas 1. Stellung, als Basistafeln mit Durchmesser bis 20 cm (sofern kein Eisenkarbonat anwesend ist).
- Cannizzarit: 1) Bedrettofenster, 2255 Meter ab Südportal, drahtig, winzig klein, auf Galenit (Kipfer, 1979a).
- Chabasit:
- Chalkopyrit: Ost: bis 2.5 cm, neben Pyrrhotin und anderen Mineralien.
- Chlorit: 1.) Bahntunnel; 2.) Roncostollen.
- Epidot: 1.) Bahntunnel; 2.) West: olivgrün.
- Ferro-Magnesit: Sehr verbreitet, fingernagelähnliche Plättchen, würfelig.
- Fluorit:
- Gadolinit-(Y): Bedretto-Fenster, 2255 Meter ab Südportal, resedagrün, durchsichtig, glänzend, breitstängelig, bis 1 mm, zusammen mit Anatas, Brookit, Synchisit, Aeschynit, Magnetit und Xenotim.
- Galenit:
- Giessenit: West: feinnadelig, auf Quarz, Mischkristall Giessenit/Izoklakeit, neben Arsenopyrit (Armbruster, 1985).- Gips: Fensterstollen Bedretto.
- Granat:
- Rutil: In Nadeln bis 49 mm, mit Endflächen.
- Titanit:
114_VS / Goms, Oberwald, Furka-Basistunnel, Furkatunnel, Roncostollen, Roncofenster, Bedrettofenster
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 670700 / 154250
Literatur:
- Dillen, H. & Gijbels, R. & Stalder, Hans Anton; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1984; Band 64; Heft 1-2; Seite 27 - 48; Untersuchung einiger Spurenelemente in alpinen Kluftpyriten mit der Ionenmikrosonde
- Graeser, St.; Schweizer Strahler; 1976; Seite 158-171; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten II
- Geiger, Thomas & Altdorfer, Hans; Schweizer Strahler; 1986; Seite 369-372; Über einen Fund von Ullmannit (NiSbS) beim Bau des Furkabasistunnels
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 55,101,175,182,277
- Stuker, Peter; Schweizer Strahler; 1986; Seite 290-292; Anataszwillinge aus dem Rotondogranit
- Wälti, Greti; Schweizer Strahler; 1984; Seite 559-566; Plauderei über die Mineralien aus dem Furka-Basis-Tunnel
Die vorkommenden Nickelmineralien erscheinen als grosse Seltenheit alpiner Zerrklüfte. Ausserordentlich ist auch die gefundene Bazzitstufe. Koordinate beim Eingang West (Oberwald). Funde stammen unter anderem auch aus dem Aushubmaterial.
- Adular: Im Tunnel oft vertreten, bis 15 cm, weiss mit schönem Perlmutterglanz.
- Aeschynit-(Y):
- Albit: 1.) Bahntunnel: oft vertreten, im Periklin-Habitus; 2.) Roncostollen, 3420 Meter ab Südportal, grosse Hämatit-Albit-Kluft (Kipfer, 1979a).
- Allanit-(Ce): 2807 Meter ab Südportal. Roncostollen.
- Anatas: 1.) in vielen Farbnuancen, unter anderem auch tonnenförmig, sehr klein; 2.) Roncostollen: Zwillinge, bis 0.5 mm.
- Ankerit: West und Ost: gross, elfenbeinfarbige Aggregate, rhombische Kristalle, verwachsen mit Quarz, Rutil und Albit, überwachsen von Siderit, Calcit, Pyrit und anderen mehr.
- Apatit: 1.) Bahntunnel: aggregiert, Einzelkristalle bis 1 cm, dicktafelig, fettglänzend, kugelförmig; eine weitere Beschreibung lautet auf: durchsichtig, farblos, tafelig, bis 4 x 2 x 0.8 cm gross; 2.) Roncostollen.
- Apophyllit: West: bis 5 mm, krustig, vereinzelt auch mit durchsichtigen Kristallen.- Arsenopyrit: Bis einige cm-grosse Kristalle, zusammen mit Pyrit.
- Bassanit: Süd: Fensterstollen Bedretto, evtl. monoklin, weiss, sehr feinfaserig, kleinste Kriställchen, zwischen Gips und Rotondogranit. Da es beim Erhitzen von Gips auf ca. 120° C entsteht, ist es sehr selten ein naturreines Produkt.
- Bazzit: West: auf einer Stufe hunderte von Bazzitkristallen in der Länge zwischen 1 und 7 mm. Es dürfte sich hier um den schönsten Bazzitfund der Alpen handeln.
- Biotit:
- Bravoit: West: feinkörnig, metallisch glänzend, dunkelbraun, winzige Oktaeder.
- Brookit: 1.) Bahntunnel; 2.) Roncostollen
- Calcit: 1.) Bahntunnel; häufig vertreten, oft mit Rutil durchwachsen; 2.) West: als negative, flache Rhomboeder mit kleinen Flächen des hexagonalen Prismas 1. Stellung, als Basistafeln mit Durchmesser bis 20 cm (sofern kein Eisenkarbonat anwesend ist).
- Cannizzarit: 1) Bedrettofenster, 2255 Meter ab Südportal, drahtig, winzig klein, auf Galenit (Kipfer, 1979a).
- Chabasit:
- Chalkopyrit: Ost: bis 2.5 cm, neben Pyrrhotin und anderen Mineralien.
- Chlorit: 1.) Bahntunnel; 2.) Roncostollen.
- Epidot: 1.) Bahntunnel; 2.) West: olivgrün.
- Ferro-Magnesit: Sehr verbreitet, fingernagelähnliche Plättchen, würfelig.
- Fluorit:
- Gadolinit-(Y): Bedretto-Fenster, 2255 Meter ab Südportal, resedagrün, durchsichtig, glänzend, breitstängelig, bis 1 mm, zusammen mit Anatas, Brookit, Synchisit, Aeschynit, Magnetit und Xenotim.
- Galenit:
- Giessenit: West: feinnadelig, auf Quarz, Mischkristall Giessenit/Izoklakeit, neben Arsenopyrit (Armbruster, 1985).- Gips: Fensterstollen Bedretto.
- Granat:
- Graphit:
- Hämatit: 1.) Bahntunnel; 2.) Roncostollen, 3420 Meter ab Südportal, grosse Hämatit-Albit-Kluft.
- Ilmenit:
- Hämatit: 1.) Bahntunnel; 2.) Roncostollen, 3420 Meter ab Südportal, grosse Hämatit-Albit-Kluft.
- Ilmenit:
- Izoklakeit:
- Laumontit: West; kurzprismatisch, bis 2 cm und grösser, linsenförmiger Querschnitt, vollständig von Chlorit durchwachsen, öfters in grösseren Anhäufungen anzutreffen.
- Magnesit:
- Magnetit: 4925 Meter ab Südportal.
- Mimetesit: West: braun, halbkugelige Aggregate.
- Minium: Als rotes Pulver, nicht ganz sicher bestimmt.
- Monazit: West und Ost: winzig
- Muskovit: 1.) West: dunkel-graugrün; 2.) Roncostollen.
- Phengit: 4925 Meter ab Südportal.
- Pistomesit:
- Laumontit: West; kurzprismatisch, bis 2 cm und grösser, linsenförmiger Querschnitt, vollständig von Chlorit durchwachsen, öfters in grösseren Anhäufungen anzutreffen.
- Magnesit:
- Magnetit: 4925 Meter ab Südportal.
- Mimetesit: West: braun, halbkugelige Aggregate.
- Minium: Als rotes Pulver, nicht ganz sicher bestimmt.
- Monazit: West und Ost: winzig
- Muskovit: 1.) West: dunkel-graugrün; 2.) Roncostollen.
- Phengit: 4925 Meter ab Südportal.
- Pistomesit:
- Prehnit:
- Pyrit: Bedrettofenster: 4919 - 4940 Meter, reichlich, bis 10 cm Kantenlänge Ost: staubartige Überzüge auf Ankerit und Calcit, kleinste Kristalle bis mm-Grösse, rotbraun angelaufen oder stark glänzend. West: aus einem durchfahrenen Ganggestein mit einer Mächtigkeit von ca. 2 Metern. 4925 Meter ab Südportal. Würfel, verformt, 10-50 mm.
- Pyrrhotin: West: sechseckige Plättchen, mit Anlauffarben, rosettenartig aggregiert, auch massig.
- Quarz: 1.) Bahntunnel: auch als Artischockenquarz und mit Übergangshabitus (zum Tessiner-Habitus); 2.) Roncostollen.
- Rutil: West: hauchdünn, bis 10 mm, manchmal gebogen
- Sepiolith: Roncostollen: 5221 Meter ab Südportal, schneeweiss, fettglänzend, kugelige Aggregate von ca. 0.5 mm Durchmesser, auf kleinen Quarzkriställchen
- Siderit: West: bräunlich, auf weissem Ankerit, bis 5 cm, gelbbraun bis braun, durchscheinend bis durchsichtig, meistens zusammen mit elfenbeinfarbenen Ankerit sowie mit Rutil und Albit Ost: ähnlich dem West-Vorkommen.
- Sphalerit:
- Stilbit: 1.) West: in Garben, durchsichtig, wasserklar; 2.) Fenster von Ronco: Im Rotondogranit, 4181 - 4195 Meter nördlich des Südportals.
- Synchisit-(Ce): Roncostollen; Bedrettofenster: in hydrothermal verändertem Nebengestein, fast farblos bis rosa, braunrot, hell orangerot, bis 2 mm, vielflächig. West: 5521 Meter ab Westportal, gelbbraun, bis 1 mm.
- Titanit: 1.) West: rotbraun, bis 20 mm; 2.) Roncostollen.
- Turmalin: In feinen Nadeln.
- Ullmannit: In Pyritkristallisationen des Gurschengneis kleine Nester, bis 0.7 mm, stahlgrau, opak, in Pyritagregaten, Würfel mit Abschrägungen, zusammen mit Quarz und Rutil, 1.3 km ab Realp.
- Uranophan-beta: Fenster von Ronco: 4181 - 4195 Meter ab Südportal, als gelber Anflug auf dem Desmin, radialstrahlig aggregiert, im Rotondogranit, 4181 - 4195 Meter nördlich des Südportals.
- Xenotim:
- Pyrit: Bedrettofenster: 4919 - 4940 Meter, reichlich, bis 10 cm Kantenlänge Ost: staubartige Überzüge auf Ankerit und Calcit, kleinste Kristalle bis mm-Grösse, rotbraun angelaufen oder stark glänzend. West: aus einem durchfahrenen Ganggestein mit einer Mächtigkeit von ca. 2 Metern. 4925 Meter ab Südportal. Würfel, verformt, 10-50 mm.
- Pyrrhotin: West: sechseckige Plättchen, mit Anlauffarben, rosettenartig aggregiert, auch massig.
- Quarz: 1.) Bahntunnel: auch als Artischockenquarz und mit Übergangshabitus (zum Tessiner-Habitus); 2.) Roncostollen.
- Rutil: West: hauchdünn, bis 10 mm, manchmal gebogen
- Sepiolith: Roncostollen: 5221 Meter ab Südportal, schneeweiss, fettglänzend, kugelige Aggregate von ca. 0.5 mm Durchmesser, auf kleinen Quarzkriställchen
- Siderit: West: bräunlich, auf weissem Ankerit, bis 5 cm, gelbbraun bis braun, durchscheinend bis durchsichtig, meistens zusammen mit elfenbeinfarbenen Ankerit sowie mit Rutil und Albit Ost: ähnlich dem West-Vorkommen.
- Sphalerit:
- Stilbit: 1.) West: in Garben, durchsichtig, wasserklar; 2.) Fenster von Ronco: Im Rotondogranit, 4181 - 4195 Meter nördlich des Südportals.
- Synchisit-(Ce): Roncostollen; Bedrettofenster: in hydrothermal verändertem Nebengestein, fast farblos bis rosa, braunrot, hell orangerot, bis 2 mm, vielflächig. West: 5521 Meter ab Westportal, gelbbraun, bis 1 mm.
- Titanit: 1.) West: rotbraun, bis 20 mm; 2.) Roncostollen.
- Turmalin: In feinen Nadeln.
- Ullmannit: In Pyritkristallisationen des Gurschengneis kleine Nester, bis 0.7 mm, stahlgrau, opak, in Pyritagregaten, Würfel mit Abschrägungen, zusammen mit Quarz und Rutil, 1.3 km ab Realp.
- Uranophan-beta: Fenster von Ronco: 4181 - 4195 Meter ab Südportal, als gelber Anflug auf dem Desmin, radialstrahlig aggregiert, im Rotondogranit, 4181 - 4195 Meter nördlich des Südportals.
- Xenotim:
- Zeolithe:
- Zirkon: Roncostollen:
115_VS / Goms, Oberwald, Geren, Mittaghorn (Nordseite)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672700 / 150000
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 132
Von der Nordseite dieses Berges stammt ein sehr interessanter Quarzfund.
- Quarz: In den Prismenzonen milchig, in den Rhomboederzonen durchsichtig, zum Teil leicht rosarot gefärbt.
116_VS / Goms, Oberwald, Jostbach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 668470 / 153860
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Quarz:
117_VS / Goms, Oberwald, Lenges, Lengis, Längis, Faulberg
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672330 / 156180
Literatur:
- Amacher,P.; Urner Mineralienfreund; 1986; Heft 2
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 71 etc.
Faulberg / Faulhorn: Hier handelt es sich um den Kessel ca 100 Meter westlich der Gale. Auf der Karte um 1950 ist die Lokalität noch eingetragen. In der Region Lengis in Mineralienklüften, welche auch konkordant (mit der Schieferung) verlaufen können. Ein eigener Fund brachte hier Titanit bis 27 mm zum Vorschein. Die interessante Titanitzone liegt im epidot-titanitreichen Biotit-Plagioklas. 1.) Amacher: im grünlichen Schiefer 2.) Amacher: im hellen Gestein 3.) Parker. Der Fundort wird im Parker mit ca. 1 km östlich von Oberwald angegeben.
- Adular: 1) bis 1 cm, in der Regel nur bis 5 mm, Maderanerhabitus, weniger häufig als Calcit. 2)- Apatit: 2) klein, flächenreich.
- Calcit: 1) als Papierspat, hell, bis 10 cm Durchmesser, Rhomboeder in der 2. Generation, bis 2 cm.
- Chlorit: 1) dunkelgrün, praktisch nie als Kluftmineral.
- Periklin:
- Quarz: 1) in bester Qualität, hohe Transparenz, Normalhabitus, hoher Glanz, bis 15 cm. 2) 3)
- Rutil: 2)
- Titanit: 1) tafelig, auf Quarz oder Muttergestein, selten Zwillinge, im grünlichen Schiefer bis 2 mm. 2) bis 3 cm, auch Kontakt- und Durchdringungszwillinge. 3) bis mehrere cm, honiggelb, auch auf sehr schönen Stufen.
118_VS / Goms, Oberwald, Lenges, Lengis, Längis, Lengesalp, Längisalp
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672300 / 156200
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 81
- Schlumpf, W. & Schlumpf, M.; Schweizer Strahler; 1977; Seite 354-355; Ein Riesenapatit
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Dieser Talkessel liegt nordöstlich von Oberwald und unterhalb des Tällistocks. Schlumpf: Nordwestlich der Flanke des Faulhorns (heute 'Gale'). Interessant scheint auch der markante Einschnitt ca. 2.5 km nordöstlich von Oberwald zu sein.
- Adular:
- Albit: Als Periklin und oft in schönen Gruppen.
- Amethyst:
- Zirkon: Roncostollen:
115_VS / Goms, Oberwald, Geren, Mittaghorn (Nordseite)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672700 / 150000
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 132
Von der Nordseite dieses Berges stammt ein sehr interessanter Quarzfund.
- Quarz: In den Prismenzonen milchig, in den Rhomboederzonen durchsichtig, zum Teil leicht rosarot gefärbt.
116_VS / Goms, Oberwald, Jostbach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 668470 / 153860
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Quarz:
117_VS / Goms, Oberwald, Lenges, Lengis, Längis, Faulberg
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672330 / 156180
Literatur:
- Amacher,P.; Urner Mineralienfreund; 1986; Heft 2
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 71 etc.
Faulberg / Faulhorn: Hier handelt es sich um den Kessel ca 100 Meter westlich der Gale. Auf der Karte um 1950 ist die Lokalität noch eingetragen. In der Region Lengis in Mineralienklüften, welche auch konkordant (mit der Schieferung) verlaufen können. Ein eigener Fund brachte hier Titanit bis 27 mm zum Vorschein. Die interessante Titanitzone liegt im epidot-titanitreichen Biotit-Plagioklas. 1.) Amacher: im grünlichen Schiefer 2.) Amacher: im hellen Gestein 3.) Parker. Der Fundort wird im Parker mit ca. 1 km östlich von Oberwald angegeben.
- Adular: 1) bis 1 cm, in der Regel nur bis 5 mm, Maderanerhabitus, weniger häufig als Calcit. 2)- Apatit: 2) klein, flächenreich.
- Calcit: 1) als Papierspat, hell, bis 10 cm Durchmesser, Rhomboeder in der 2. Generation, bis 2 cm.
- Chlorit: 1) dunkelgrün, praktisch nie als Kluftmineral.
- Periklin:
- Quarz: 1) in bester Qualität, hohe Transparenz, Normalhabitus, hoher Glanz, bis 15 cm. 2) 3)
- Rutil: 2)
- Titanit: 1) tafelig, auf Quarz oder Muttergestein, selten Zwillinge, im grünlichen Schiefer bis 2 mm. 2) bis 3 cm, auch Kontakt- und Durchdringungszwillinge. 3) bis mehrere cm, honiggelb, auch auf sehr schönen Stufen.
118_VS / Goms, Oberwald, Lenges, Lengis, Längis, Lengesalp, Längisalp
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672300 / 156200
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 81
- Schlumpf, W. & Schlumpf, M.; Schweizer Strahler; 1977; Seite 354-355; Ein Riesenapatit
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Dieser Talkessel liegt nordöstlich von Oberwald und unterhalb des Tällistocks. Schlumpf: Nordwestlich der Flanke des Faulhorns (heute 'Gale'). Interessant scheint auch der markante Einschnitt ca. 2.5 km nordöstlich von Oberwald zu sein.
- Adular:
- Albit: Als Periklin und oft in schönen Gruppen.
- Amethyst:
- Amianth:
- Anatas: Blauschwarz.
- Apatit: Grösster gefundener Kristall: 5 cm (2 cm dick), hellviolett, tafelig. Hübsche Krystalle in der Trümmerhalde am Längis
- Brookit: Braungelb, scharf entwickelte Kristalle.
- Calcit: Zwillinge.
- Chlorit:
- Anatas: Blauschwarz.
- Apatit: Grösster gefundener Kristall: 5 cm (2 cm dick), hellviolett, tafelig. Hübsche Krystalle in der Trümmerhalde am Längis
- Brookit: Braungelb, scharf entwickelte Kristalle.
- Calcit: Zwillinge.
- Chlorit:
- Eisenrose:
- Epidot:
- Galenit:
- Gips:
- Glimmer: Teils in Quarz.
- Hämatit:
- Magnetit: In Chlorit.
- Markasit:
- Monazit: Klein, klar, flächenreich, orangebraun.
- Periklin: Bis 2.5 cm, weiss.
- Phenakit: Fraglich (siehe unter Topas).
- Pyrit:
- Glimmer: Teils in Quarz.
- Hämatit:
- Magnetit: In Chlorit.
- Markasit:
- Monazit: Klein, klar, flächenreich, orangebraun.
- Periklin: Bis 2.5 cm, weiss.
- Phenakit: Fraglich (siehe unter Topas).
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz: Teils mit Luftröhren, die nach Kenngott von Anhydrit herrühren- Rauchquarz:
- Rutil: Braun. Netzförmig, gestrickt.
- Sagenit:
- Siderit: Limonitisiert.
- Titanit:
- Topas: Fraglich. In kleinen rhombischen Prismen, hell weingelb, auf Feldspath, mit Chlorit und Amianth. Pfr. Seb. Kämpfen fand denselben an der grossen Trümmerhalde des Längisbaches. Ist dieser sogenannte Topas krystallographisch von einem Mineralogen wirklich als solcher erkannt worden? Könnte es nicht Phenakit sein?
- Turmalin: Grün.
119_VS / Goms, Oberwald, Lenges, Lengis, Längis, Längisgraben, Hungerberg, Hungerbärg
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 671650 / 154650
Literatur:
- Dillen, H. / Gijbels, R. / Stalder, H.A.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1984;Band 64; Heft 1-2; Seite 27 - 48; Untersuchung einiger Spurenelemente in alpinen Kluftpyriten mit der Ionenmikrosonde
- Koenigsberger, Joh., F.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1925; Band 5; Heft 1; Seite 105; Über alpine Minerallagerstätten: Mineralklüfte und Differentiation ihrer Paragenese
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 113,118
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Die Angaben über die vorkommenden Mineralien sind mit Vorsicht zu geniessen, werden doch Lengis, Hungerberg und Faulhorn (heute Gale) gerne miteinander vermischt. Am Strässchen zur Längis, bei der Lokalität 'Hungerberg' (1). Funde stammen auch aus der versackten Masse, weit oberhalb des Strässchens (2). Blöcke von hellgrünem Schiefer mit grünem, kurzfaserigem, seidigem, gewelltem Glimmer sind vom Abbruch hoch oberhalb Hungerberg - Längisgraben, ob der Alphütte, herabgefallen. Auf diesen findet man Calcit von Drun-Habitus, grünen Chlorit, kleinen klaren Adular und gesondert davon kleinen weissen Albit, Calcit und gelbbraunen Sphen. In diesem Gestein liegen Streifen von dunkelgrünem Schiefer, z. T. von derselben Kluft durchzogen wie der hellgrüne Schiefer, mit Calcit, Quarz und etwas Ilmenit.
- Adular: 1)
- Albit:
- Apatit: 1) vielflächig, klein.
- Calcit:
- Quarz: Teils mit Luftröhren, die nach Kenngott von Anhydrit herrühren- Rauchquarz:
- Rutil: Braun. Netzförmig, gestrickt.
- Sagenit:
- Siderit: Limonitisiert.
- Titanit:
- Topas: Fraglich. In kleinen rhombischen Prismen, hell weingelb, auf Feldspath, mit Chlorit und Amianth. Pfr. Seb. Kämpfen fand denselben an der grossen Trümmerhalde des Längisbaches. Ist dieser sogenannte Topas krystallographisch von einem Mineralogen wirklich als solcher erkannt worden? Könnte es nicht Phenakit sein?
- Turmalin: Grün.
119_VS / Goms, Oberwald, Lenges, Lengis, Längis, Längisgraben, Hungerberg, Hungerbärg
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 671650 / 154650
Literatur:
- Dillen, H. / Gijbels, R. / Stalder, H.A.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1984;Band 64; Heft 1-2; Seite 27 - 48; Untersuchung einiger Spurenelemente in alpinen Kluftpyriten mit der Ionenmikrosonde
- Koenigsberger, Joh., F.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1925; Band 5; Heft 1; Seite 105; Über alpine Minerallagerstätten: Mineralklüfte und Differentiation ihrer Paragenese
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 113,118
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Die Angaben über die vorkommenden Mineralien sind mit Vorsicht zu geniessen, werden doch Lengis, Hungerberg und Faulhorn (heute Gale) gerne miteinander vermischt. Am Strässchen zur Längis, bei der Lokalität 'Hungerberg' (1). Funde stammen auch aus der versackten Masse, weit oberhalb des Strässchens (2). Blöcke von hellgrünem Schiefer mit grünem, kurzfaserigem, seidigem, gewelltem Glimmer sind vom Abbruch hoch oberhalb Hungerberg - Längisgraben, ob der Alphütte, herabgefallen. Auf diesen findet man Calcit von Drun-Habitus, grünen Chlorit, kleinen klaren Adular und gesondert davon kleinen weissen Albit, Calcit und gelbbraunen Sphen. In diesem Gestein liegen Streifen von dunkelgrünem Schiefer, z. T. von derselben Kluft durchzogen wie der hellgrüne Schiefer, mit Calcit, Quarz und etwas Ilmenit.
- Adular: 1)
- Albit:
- Apatit: 1) vielflächig, klein.
- Calcit:
- Chlorit:
- Eisenrose: 2) klein.
- Epidot:
- Eisenrose: 2) klein.
- Epidot:
- Hellglimmer:
- Hämatit:
- Ilmenit:
- Monazit:
- Pyrit: 1). Würfel, 10 mm.
- Quarz: 1)
- Rutil: 1)
- Turmalin:
- Wolfram: Fraglich. (Info nach von Fellenberg, 1893).
120_VS / Goms, Oberwald, Rhoneschlucht, St.Martins-Kapelle
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 669600 / 154000
Literatur:
- Rykart, R.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 229-276; Die Feldspatmineralien
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 68
Nahe der erwähnten St. Martins-Kapelle.
- Adular: Im sericitreichen Schiefer der Urseren - Rhonetal - Zone.- Albit: In der Ausbildung als Periklin. - Apatit:
- Bavenit: Weiss, filzig, als Überzug auf dem Adular.
- Quarz:
121_VS / Goms, Oberwald, Telligrat, Faulberg
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672300 / 155300
Literatur:
- Hossfeld, J.; Urner Mineralienfreund; 1989; Heft 2; Seite 2-21
In einem grossen Kar am äussersten Rand der südlichen Rampe. Die Bezeichnung Faulberg fehlt auf der Karte. Es handelt sich aber um einen gängigen Namen des erwähnten Gebietes. Interessant ist vor allem die Kontaktzone zwischen einem feinkörnigen Granit und einem stark gefaltenen Gneis auf ca. 2300 m ü. M. Vor allem MM-Sammler kommen hier auf ihre Kosten.
- Adular: Mit ausgezeichnetem Glanz.
- Anatas:
- Pyrit: 1). Würfel, 10 mm.
- Quarz: 1)
- Rutil: 1)
- Turmalin:
- Wolfram: Fraglich. (Info nach von Fellenberg, 1893).
120_VS / Goms, Oberwald, Rhoneschlucht, St.Martins-Kapelle
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 669600 / 154000
Literatur:
- Rykart, R.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 229-276; Die Feldspatmineralien
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 68
Nahe der erwähnten St. Martins-Kapelle.
- Adular: Im sericitreichen Schiefer der Urseren - Rhonetal - Zone.- Albit: In der Ausbildung als Periklin. - Apatit:
- Bavenit: Weiss, filzig, als Überzug auf dem Adular.
- Quarz:
121_VS / Goms, Oberwald, Telligrat, Faulberg
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 672300 / 155300
Literatur:
- Hossfeld, J.; Urner Mineralienfreund; 1989; Heft 2; Seite 2-21
In einem grossen Kar am äussersten Rand der südlichen Rampe. Die Bezeichnung Faulberg fehlt auf der Karte. Es handelt sich aber um einen gängigen Namen des erwähnten Gebietes. Interessant ist vor allem die Kontaktzone zwischen einem feinkörnigen Granit und einem stark gefaltenen Gneis auf ca. 2300 m ü. M. Vor allem MM-Sammler kommen hier auf ihre Kosten.
- Adular: Mit ausgezeichnetem Glanz.
- Anatas:
- Euklas:
- Monazit:
- Pyrit: Würfelig.
- Quarz:
- Pyrit: Würfelig.
- Quarz:
- Rutil:
- Titanit:
122_VS / Goms, Oberwald, Unterwassern, Unterwasser
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 670900 / 153800
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 186
6- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 83
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Die Lage dieses Fundes wird zwischen Unterwassern und Gere (Gerendorf) angegeben. Unterwasser: am Eingang des Gerentales.
- Apatit:
122_VS / Goms, Oberwald, Unterwassern, Unterwasser
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 670900 / 153800
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 186
6- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 83
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Die Lage dieses Fundes wird zwischen Unterwassern und Gere (Gerendorf) angegeben. Unterwasser: am Eingang des Gerentales.
- Apatit:
- Chlorit:
- Glimmer:
- Hämatit:
- Periklin:
- Phenakit: Einzelkristall, 18 mm lang und 5 mm dick, Begleitmineral war lediglich Chlorit. Dieser Fundort wird aber unter Fachleuten angezweifelt.
- Pyrit:
- Phenakit: Einzelkristall, 18 mm lang und 5 mm dick, Begleitmineral war lediglich Chlorit. Dieser Fundort wird aber unter Fachleuten angezweifelt.
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:
- Titanit: Auf Klüften im Glimmerschiefer, der Pyrit, zum Teil in Brauneisenerz umgewandelten, enthält, begleitet von Calcit, Chlorit, Periklin, Pyrit und Brauneisenocher, welche Minerale zum Teil im Gemenge miteinander die Klüfte ausfüllen, auch Haufwerke von Kristallen bildend, auf denen der Titanit aufgewachsen ist, gelbe, durchsichtige bis durchscheinende rhombisch-tafelartige Kristalle bildend, die in der Mitte als Kern schwarzen lamellaren Eisenglanz einschliessen, auch gelbe bis braune Berührungszwillinge ohne diesen Einschluss.
- Turmalin: Braune nadelförmige Kristalle mit blassgelben trigonal gruppierten Rutilnadeln, Limonit und zersetztem Chlorit auf und in lockeren Haufwerken brauner Glimmerschüppchen, welche den Überzug eines lockerkörnigen Gemenges von weissem oder grauem Quarz mit braunem Glimmer bilden.
123_VS / Goms, Oberwalder Grimsle, Unnerbrunnji
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 668990 / 155640
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 28
Die Koordinaten weisen auf 'Oberwalder Grimsle'.
- Periklin:
124_VS / Nufenen (dt.), Novena (ital.), Mettlihorn, Mettlihorn, Pizzo Nero, Mettligrat
- Titanit: Auf Klüften im Glimmerschiefer, der Pyrit, zum Teil in Brauneisenerz umgewandelten, enthält, begleitet von Calcit, Chlorit, Periklin, Pyrit und Brauneisenocher, welche Minerale zum Teil im Gemenge miteinander die Klüfte ausfüllen, auch Haufwerke von Kristallen bildend, auf denen der Titanit aufgewachsen ist, gelbe, durchsichtige bis durchscheinende rhombisch-tafelartige Kristalle bildend, die in der Mitte als Kern schwarzen lamellaren Eisenglanz einschliessen, auch gelbe bis braune Berührungszwillinge ohne diesen Einschluss.
- Turmalin: Braune nadelförmige Kristalle mit blassgelben trigonal gruppierten Rutilnadeln, Limonit und zersetztem Chlorit auf und in lockeren Haufwerken brauner Glimmerschüppchen, welche den Überzug eines lockerkörnigen Gemenges von weissem oder grauem Quarz mit braunem Glimmer bilden.
123_VS / Goms, Oberwalder Grimsle, Unnerbrunnji
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 668990 / 155640
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 28
Die Koordinaten weisen auf 'Oberwalder Grimsle'.
- Periklin:
124_VS / Nufenen (dt.), Novena (ital.), Mettlihorn, Mettlihorn, Pizzo Nero, Mettligrat
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Oberwald), Koordinaten ca.: 674600 / 149900
Literatur:
- Rykart, Rudolf & Frei, Walter & Würsch, Dölf.; Schweizer Strahler; 1983; Seite 307-311; Grüner Fluorit aus Quarzgängen im Nufenengebiet
In der Nähe des Punktes 2671.
- Fluorit: Grün, bis 2.5 cm, oktaedrisch, auf feinnadeligen Quarzkristallen.
- Quarz: Nadelig, klein.
125_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal (mittleres westliches)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 670700 / 149420
Literatur:
- Kipfer, Alex; Schweizer Strahler; 1981; Seite 397-417; Mineral-Paragenesen in Orthogneisbändern des westlichen Aeginentals (Goms, Kt. Wallis)
Aus dem mittleren Aeginental, in den höher gelegenen westlichen Stellen an den Talwänden vorzügliche Aufschlüsse. Diese liegen immer noch unterhalb der Waldgrenze. Die Koordinaten Zeigen auf den Talboden des Aeginentals.
- Adular: Recht ansehnliche und gute Exemplare.
126_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal (mittleres)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 0 / 0
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1979; Seite 141-154; Mineralneufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten IV
Genauere Angaben fehlen evtl. handelt es sich hier um die Kupfermine von Baicolliou bei Grimentz im Val d'Anniviers.
- Carrollit: Mm-grosse idiomorphe Kristalle, zusammen mit Co-Rammelsbergit, auf Cu-Co-Lagerstätten.
- Rammelsbergit: Co-Rammelsbergit, derbes Erz, auf Cu-Co-Lagerstätten.
127_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal (oberes? westliches)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 670700 / 149420
Literatur:
- Kipfer, Alex; Schweizer Strahler; 1981; Seite 397-417; Mineral-Paragenesen in Orthogneisbändern des westlichen Aeginentals (Goms, Kt. Wallis)
Genaue Fundortangaben fehlen. Die Mineralien stammen aus Orthogneiszügen. Die Vorkommen sind spärlich. Besonders ist, dass die Auslaugungshöfe fehlen. Die Koordinaten Zeigen auf den Talboden des Aeginentals.
- Adular: Recht gross, bis 15 cm, chloritisiert.
- Aeschynit-(Y): Selten, bis 4 mm, schmutziges hell-rotbraun mit pechartig glänzenden, schwarzen Kernzonen.
- Albit: Verbreitet, bis 1 cm.
- Anatas: Häufig anzutreffen, sattes Blondbraun, selten hellblau, bis 2 mm, dipyramidal, spitz, auch als 0.5 mm grosse Einschlüsse im Quarz.
- Apatit: In ausgezeichneten Exemplaren, durchsichtig, wasserklar, bis 5 mm, vielflächig.
- Biotit: Nur noch als Einschlüsse vorhanden dann stark glänzend, schwarzbraun, stengelig.
- Brookit: Hauchdünn, ohne Sanduhrstruktur, randlich scharf zuspitzend, mit ausgeprägter Längsriefung, bis 4 mm.
- Calcit: Massig, rhomboedrisch, leicht bräunlich.
- Chlorit: Braungrün, festgebacken - hellgrün, pulverig.
- Epidot: Hellgrün-durchsichtig, langprismatisch, sehr dünn, bis 5 mm.
- Hämatit: Nicht häufig, dicktafelig, Einkristalle, blauschwarz.
- Ilmenit: Oft massig, in kleinen Täfelchen, dünn, tiefschwarz, meistens in Umwandlung zu Rutil.
- Laumontit: Den Prehnit überziehend, bis 1.5 mm.
- Limonit: Häufig, auch als gelber Ocker.
- Magnesit: Spärlich, tiefschwarz, glänzend, bis 2 mm.
- Monazit: Bis 3 mm, feuerrot.
- Muskovit: In guter säuliger Ausbildung, hellbraun, durchsichtig.
- Periklin: Häufig, eingelagert in Chlorit, schmutziggrau, frei gewachsene Kristalle sind schneeweiss ohne Porzellanglanz.
- Prehnit: Gelblich-weiss, leicht gedreht, selten, klein.
- Pyrit: Kubisch: klein, bis 3 mm, mit Streifung, meistens eingewachsen, als Pentagondodekaeder in schönen Gruppen, bis 3 mm.
- Quarz: Klein, meistens nicht mehr als ein cm.
- Rutil: Nur sagenitisch, feinste Ausbildung, rotblond.
- Sagenit: Feinste Ausbildung, rotblond.- Stilbit: Selten, bis 0.75 mm.
- Synchisit: Sehr selten, auch rasenförmig (bis 50 Kristalle), bis ca. 1 mm, blass bräunlichrot, kurzprismatisch.
- Titanit: Wenig, bis 2 mm, hellbraun, zum Teil durchscheinend.
- Xenotim: Meistens zerbrochen, nicht selten, dunkel olivgrün, gelblich-grün, bis 2.5 mm, ausschliesslich auf calcitfreien Kluftrissen.
- Zirkon: Klein, bis 1.5 mm, schwach blassrosa, langprismatischer sehr dünner Habitus.
128_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal (westlich), Hohsand, Saasbach, Blashorn, Blasihorn, Saasgletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 670850 / 148650
Literatur:
- Kipfer, Alex; Schweizer Strahler; 1981; Seite 397-417; Mineral-Paragenesen in Orthogneisbändern des westlichen Aeginentals (Goms, Kt. Wallis)
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
In einem grösseren Quarzitzug nahe der Brücke von Hohsand. Die Saasbachrunse zieht sich von hier nordöstlich gegen das Blashorn hin.
- Fluorit: Vom Saasgletscher: grün mit Quarz auf Gneis.
- Quarz: Klein, schön. Auch aus dem Gebiet Saas (Oberteil des Saasbaches)
129_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 670700 / 149420
Literatur:
- Cruse, Balko; Schweizer Strahler; 1998; Heft 4; Seite 377 - 380; Uricit, ein neues Mineral für die Schweiz
- Cruse, Balko; der Aufschluss; 1998; Heft 6-1; Seite 379 - 382
Lage: links der Nufenenpass-Strasse, wenn sie vom Nufenenpass kommend das erste Mal die Aegina überquert hat, liegen in einem leicht ansteigenden, grasbewachsenen Hang Felstrümmer, die von den steileren Hängen darüber liegen. Viele mit Kristallen belegte Stufen können leicht eingesammelt werden. Die Koordinaten Zeigen auf den Talboden des Aeginentals. Beschreibung der Fundstelle im Aufschluss: "Die Fundstelle liegt etwa 100 Meter seitlich der Nufenenstrasse, auf dem orografisch linken Ufer der Aegina (Aegene).." und gleiche Beschreibung wie oben aufgeführt.
- Adular:
Literatur:
- Rykart, Rudolf & Frei, Walter & Würsch, Dölf.; Schweizer Strahler; 1983; Seite 307-311; Grüner Fluorit aus Quarzgängen im Nufenengebiet
In der Nähe des Punktes 2671.
- Fluorit: Grün, bis 2.5 cm, oktaedrisch, auf feinnadeligen Quarzkristallen.
- Quarz: Nadelig, klein.
125_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal (mittleres westliches)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 670700 / 149420
Literatur:
- Kipfer, Alex; Schweizer Strahler; 1981; Seite 397-417; Mineral-Paragenesen in Orthogneisbändern des westlichen Aeginentals (Goms, Kt. Wallis)
Aus dem mittleren Aeginental, in den höher gelegenen westlichen Stellen an den Talwänden vorzügliche Aufschlüsse. Diese liegen immer noch unterhalb der Waldgrenze. Die Koordinaten Zeigen auf den Talboden des Aeginentals.
- Adular: Recht ansehnliche und gute Exemplare.
126_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal (mittleres)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 0 / 0
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1979; Seite 141-154; Mineralneufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten IV
Genauere Angaben fehlen evtl. handelt es sich hier um die Kupfermine von Baicolliou bei Grimentz im Val d'Anniviers.
- Carrollit: Mm-grosse idiomorphe Kristalle, zusammen mit Co-Rammelsbergit, auf Cu-Co-Lagerstätten.
- Rammelsbergit: Co-Rammelsbergit, derbes Erz, auf Cu-Co-Lagerstätten.
127_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal (oberes? westliches)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 670700 / 149420
Literatur:
- Kipfer, Alex; Schweizer Strahler; 1981; Seite 397-417; Mineral-Paragenesen in Orthogneisbändern des westlichen Aeginentals (Goms, Kt. Wallis)
Genaue Fundortangaben fehlen. Die Mineralien stammen aus Orthogneiszügen. Die Vorkommen sind spärlich. Besonders ist, dass die Auslaugungshöfe fehlen. Die Koordinaten Zeigen auf den Talboden des Aeginentals.
- Adular: Recht gross, bis 15 cm, chloritisiert.
- Aeschynit-(Y): Selten, bis 4 mm, schmutziges hell-rotbraun mit pechartig glänzenden, schwarzen Kernzonen.
- Albit: Verbreitet, bis 1 cm.
- Anatas: Häufig anzutreffen, sattes Blondbraun, selten hellblau, bis 2 mm, dipyramidal, spitz, auch als 0.5 mm grosse Einschlüsse im Quarz.
- Apatit: In ausgezeichneten Exemplaren, durchsichtig, wasserklar, bis 5 mm, vielflächig.
- Biotit: Nur noch als Einschlüsse vorhanden dann stark glänzend, schwarzbraun, stengelig.
- Brookit: Hauchdünn, ohne Sanduhrstruktur, randlich scharf zuspitzend, mit ausgeprägter Längsriefung, bis 4 mm.
- Calcit: Massig, rhomboedrisch, leicht bräunlich.
- Chlorit: Braungrün, festgebacken - hellgrün, pulverig.
- Epidot: Hellgrün-durchsichtig, langprismatisch, sehr dünn, bis 5 mm.
- Hämatit: Nicht häufig, dicktafelig, Einkristalle, blauschwarz.
- Ilmenit: Oft massig, in kleinen Täfelchen, dünn, tiefschwarz, meistens in Umwandlung zu Rutil.
- Laumontit: Den Prehnit überziehend, bis 1.5 mm.
- Limonit: Häufig, auch als gelber Ocker.
- Magnesit: Spärlich, tiefschwarz, glänzend, bis 2 mm.
- Monazit: Bis 3 mm, feuerrot.
- Muskovit: In guter säuliger Ausbildung, hellbraun, durchsichtig.
- Periklin: Häufig, eingelagert in Chlorit, schmutziggrau, frei gewachsene Kristalle sind schneeweiss ohne Porzellanglanz.
- Prehnit: Gelblich-weiss, leicht gedreht, selten, klein.
- Pyrit: Kubisch: klein, bis 3 mm, mit Streifung, meistens eingewachsen, als Pentagondodekaeder in schönen Gruppen, bis 3 mm.
- Quarz: Klein, meistens nicht mehr als ein cm.
- Rutil: Nur sagenitisch, feinste Ausbildung, rotblond.
- Sagenit: Feinste Ausbildung, rotblond.- Stilbit: Selten, bis 0.75 mm.
- Synchisit: Sehr selten, auch rasenförmig (bis 50 Kristalle), bis ca. 1 mm, blass bräunlichrot, kurzprismatisch.
- Titanit: Wenig, bis 2 mm, hellbraun, zum Teil durchscheinend.
- Xenotim: Meistens zerbrochen, nicht selten, dunkel olivgrün, gelblich-grün, bis 2.5 mm, ausschliesslich auf calcitfreien Kluftrissen.
- Zirkon: Klein, bis 1.5 mm, schwach blassrosa, langprismatischer sehr dünner Habitus.
128_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal (westlich), Hohsand, Saasbach, Blashorn, Blasihorn, Saasgletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 670850 / 148650
Literatur:
- Kipfer, Alex; Schweizer Strahler; 1981; Seite 397-417; Mineral-Paragenesen in Orthogneisbändern des westlichen Aeginentals (Goms, Kt. Wallis)
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
In einem grösseren Quarzitzug nahe der Brücke von Hohsand. Die Saasbachrunse zieht sich von hier nordöstlich gegen das Blashorn hin.
- Fluorit: Vom Saasgletscher: grün mit Quarz auf Gneis.
- Quarz: Klein, schön. Auch aus dem Gebiet Saas (Oberteil des Saasbaches)
129_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 670700 / 149420
Literatur:
- Cruse, Balko; Schweizer Strahler; 1998; Heft 4; Seite 377 - 380; Uricit, ein neues Mineral für die Schweiz
- Cruse, Balko; der Aufschluss; 1998; Heft 6-1; Seite 379 - 382
Lage: links der Nufenenpass-Strasse, wenn sie vom Nufenenpass kommend das erste Mal die Aegina überquert hat, liegen in einem leicht ansteigenden, grasbewachsenen Hang Felstrümmer, die von den steileren Hängen darüber liegen. Viele mit Kristallen belegte Stufen können leicht eingesammelt werden. Die Koordinaten Zeigen auf den Talboden des Aeginentals. Beschreibung der Fundstelle im Aufschluss: "Die Fundstelle liegt etwa 100 Meter seitlich der Nufenenstrasse, auf dem orografisch linken Ufer der Aegina (Aegene).." und gleiche Beschreibung wie oben aufgeführt.
- Adular:
- Apatit:
- Chlorit:
- Pyrit:
- Quarz:
- Uricit: Als schneeweisser, stark glänzender, kristalliner Belag auf einer Stufe. Zusammen mit Adular, Quarz, Pyrit, Apatit und Chlorit. Einzelkriställchen bis 0.05 mm.
130_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal, Blashorn, Blasihorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 671250 / 150270
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 141
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Stalder: Ankerit beim Bau des Gasleitungsstollens.
- Adular: Vom Blasihorn in die Egine hinab.
- Ankerit: Weiss, leicht gekrümmte Rhomboeder, grau, gelb, kugelige Aggregate.
131_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal, Gälmer
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 669560 / 149770
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 22
In den Felspartien westlich von Gälmer im Zweiglimmergneis.
- Adular: Durchscheinend, oft verzwillingt, sägeartige Aggregate, bis einige cm.
- Apatit:
- Uricit: Als schneeweisser, stark glänzender, kristalliner Belag auf einer Stufe. Zusammen mit Adular, Quarz, Pyrit, Apatit und Chlorit. Einzelkriställchen bis 0.05 mm.
130_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal, Blashorn, Blasihorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 671250 / 150270
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 141
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Stalder: Ankerit beim Bau des Gasleitungsstollens.
- Adular: Vom Blasihorn in die Egine hinab.
- Ankerit: Weiss, leicht gekrümmte Rhomboeder, grau, gelb, kugelige Aggregate.
131_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal, Gälmer
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 669560 / 149770
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 22
In den Felspartien westlich von Gälmer im Zweiglimmergneis.
- Adular: Durchscheinend, oft verzwillingt, sägeartige Aggregate, bis einige cm.
- Apatit:
- Chlorit:
- Muskovit:
- Pyrit:
- Quarz:
132_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal, Hohsand
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 670800 / 148750
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 132
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1977; Seite 229-245; Sprossenquarze
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Näheres ist nicht bekannt. von Fellenberg: Hohsand: Bergkrystall (in den Wandflühen, hier sog. Milchquarz).
- Quarz: Auch als Artischockenquarz, milchig, an den Wandflächen.
133_VS / Goms, Geschinen, Ulrichen, Wylerbach, Niederthal-Alp, Niedertal-Alp
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 665120 / 151420
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
(Beim Wylerbach handelt es sich vermutlich um den Niderbach, Koordinaten 665.120 / 151.420, mündet zwischen Geschinen und Ulrichen in die Rotten (Rhone)).
- Zoisit:
134_VS / Goms, Ulrichen, Linnebächi, Lingenbach, Kelchbach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 667120 / 149520
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Nach dem Merzenbach bis zur Egine folgen mehrere kleine Schluchten : Moosmattenbächi, Kilchenbach, Lingen- oder Kelchbach. Die Felsarten sind Gneiss, im Hintergrunde Granit. Kelchbach. Albit in Glimmerschiefer mit Anatas.
- Albit:
132_VS / Aegenental, Aeginental, Ägenetal, Hohsand
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 670800 / 148750
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 132
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1977; Seite 229-245; Sprossenquarze
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Näheres ist nicht bekannt. von Fellenberg: Hohsand: Bergkrystall (in den Wandflühen, hier sog. Milchquarz).
- Quarz: Auch als Artischockenquarz, milchig, an den Wandflächen.
133_VS / Goms, Geschinen, Ulrichen, Wylerbach, Niederthal-Alp, Niedertal-Alp
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 665120 / 151420
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
(Beim Wylerbach handelt es sich vermutlich um den Niderbach, Koordinaten 665.120 / 151.420, mündet zwischen Geschinen und Ulrichen in die Rotten (Rhone)).
- Zoisit:
134_VS / Goms, Ulrichen, Linnebächi, Lingenbach, Kelchbach
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 667120 / 149520
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, 1893, erwähnt zu diesem Fundort: Nach dem Merzenbach bis zur Egine folgen mehrere kleine Schluchten : Moosmattenbächi, Kilchenbach, Lingen- oder Kelchbach. Die Felsarten sind Gneiss, im Hintergrunde Granit. Kelchbach. Albit in Glimmerschiefer mit Anatas.
- Albit:
- Anatas:
135_VS / Goms, Ulrichen, Ulricherbach, Oberthal-Alp, Obertal-Alp
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 666470 / 151620
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Nach von Fellenberg, 1893: Ulricherbach. (Oberthal-Alp.) Talkt in Glimmerschiefer und Rauchwacke; Talkschiefer am Eingang; körniger Kalk; Dolomit, am Eingang, bei Ulrichen, mit Bitterspath und Quarz, mit Rauchwacke durch thonigen Kalkschiefer ziehend.
- Dolomit: Am Eingang, bei Ulrichen, mit Bitterspath und Quarz.
- Quarz:
- Talk: von Fellenberg, 1893: in Glimmerschiefer und Rauchwacke.
- Talkschiefer: Am Eingang.
136_VS / Goms, Ulrichen, Ägene, Gorb
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 668800 / 150500
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Im Talkschiefer.
- Aktinolith: - Glimmer: - Talkschiefer:
137_VS / Goms, Ulrichen, Ägene, Kitt, Zum Loch
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 668600 / 150240
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg erwähnt: Kitt (bei Zum Loch) in Serpentin. Zum Loch befindet sich ca. 1 km westlich von Kitt. Die Koordinaten zeigen auf Kitt.
- Aktinolith:
- Anatas: Auf Quarz.
- Ankerit:
135_VS / Goms, Ulrichen, Ulricherbach, Oberthal-Alp, Obertal-Alp
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 666470 / 151620
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Nach von Fellenberg, 1893: Ulricherbach. (Oberthal-Alp.) Talkt in Glimmerschiefer und Rauchwacke; Talkschiefer am Eingang; körniger Kalk; Dolomit, am Eingang, bei Ulrichen, mit Bitterspath und Quarz, mit Rauchwacke durch thonigen Kalkschiefer ziehend.
- Dolomit: Am Eingang, bei Ulrichen, mit Bitterspath und Quarz.
- Quarz:
- Talk: von Fellenberg, 1893: in Glimmerschiefer und Rauchwacke.
- Talkschiefer: Am Eingang.
136_VS / Goms, Ulrichen, Ägene, Gorb
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 668800 / 150500
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Im Talkschiefer.
- Aktinolith: - Glimmer: - Talkschiefer:
137_VS / Goms, Ulrichen, Ägene, Kitt, Zum Loch
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 668600 / 150240
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg erwähnt: Kitt (bei Zum Loch) in Serpentin. Zum Loch befindet sich ca. 1 km westlich von Kitt. Die Koordinaten zeigen auf Kitt.
- Aktinolith:
- Anatas: Auf Quarz.
- Ankerit:
- Glimmer:
- Quarz:
138_VS / Nufenen (dt.), Novena (ital.), Ulrichen, Lengtal, Längtal
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 669800 / 146500
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Dolomit:
- Granat: Gelb, grün? in Talkschiefer.
- Hornblende: Als Hornblendegestein, Amianth und Asbest.
- Staurolith: In Nufenenschiefer.
139_VS / Nufenen (dt.), Novena (ital.), Ulrichen, Lengtal, Längtal, Distel
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 668000 / 146420
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Adular:
140_VS / Nufenen (dt.), Novena (ital.), Ulrichen, Lengtal, Längtal, Faulhorn, Fülhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 670230 / 145740
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Dolomit: Zwischen Glimmerschiefer und Sandstein.
- Granat: Braun in Nufenenschiefer.
141_VS / Nufenen (dt.), Novena (ital.), Ulrichen, Mittaghorn (Nordwestabhang)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 672000 / 150000
Literatur:
- Toroni, Aldo; Schweizer Strahler; 1994; Heft 4; Seite 148-152; Rosafluorit-Kristalle vom Poncione di Manio, Bedrettotal (TI)
Die Fundstelle wird sehr ungenau erwähnt: 3 km vom Nufenenpass entfernt auf der Walliserseite. Die Koordinate verweist auf die Region unterhalb des Blashorn - Mittaghorn. Fluoritvorkommen werden erwähnt zwischen den beiden Punkten 'Hammer' und 'Mittaghorn'.
- Fluorit: Intensiv grüner, teils mit Stich ins Blaue oder Violette, stark korrodiert, fast frei von Einschlüssen, - 6 cm, in steilstehenden Quarzklüften, Fund 1972, blauviolett fluoreszierend, oktaedrisch, kuboktaedrisch.
- Quarz: Als Artischockenquarz.
142_VS / Nufenengebiet (dt.), Novena (ital.)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 672808 / 147855
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 32
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Nähere Angaben fehlen. Die Koordinaten zeigen auf den Nufenenpass. von Fellenberg erwähnt einige Mineralien aus dem Gebiet "Nufenen". Genauere Angaben fehlen. Ausser Almandin werden alle Mineralien von Fellenberg aufgeführt.
- Alabaster:
- Almandin: Nach Stalder.
- Ankerit: In Adern und Nestern des Nufenensehiefers.
- Dolomit: Am Fusse und auf der Höhe des Passes.
- Epidot:
138_VS / Nufenen (dt.), Novena (ital.), Ulrichen, Lengtal, Längtal
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 669800 / 146500
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Dolomit:
- Granat: Gelb, grün? in Talkschiefer.
- Hornblende: Als Hornblendegestein, Amianth und Asbest.
- Staurolith: In Nufenenschiefer.
139_VS / Nufenen (dt.), Novena (ital.), Ulrichen, Lengtal, Längtal, Distel
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 668000 / 146420
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Adular:
140_VS / Nufenen (dt.), Novena (ital.), Ulrichen, Lengtal, Längtal, Faulhorn, Fülhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 670230 / 145740
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Dolomit: Zwischen Glimmerschiefer und Sandstein.
- Granat: Braun in Nufenenschiefer.
141_VS / Nufenen (dt.), Novena (ital.), Ulrichen, Mittaghorn (Nordwestabhang)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 672000 / 150000
Literatur:
- Toroni, Aldo; Schweizer Strahler; 1994; Heft 4; Seite 148-152; Rosafluorit-Kristalle vom Poncione di Manio, Bedrettotal (TI)
Die Fundstelle wird sehr ungenau erwähnt: 3 km vom Nufenenpass entfernt auf der Walliserseite. Die Koordinate verweist auf die Region unterhalb des Blashorn - Mittaghorn. Fluoritvorkommen werden erwähnt zwischen den beiden Punkten 'Hammer' und 'Mittaghorn'.
- Fluorit: Intensiv grüner, teils mit Stich ins Blaue oder Violette, stark korrodiert, fast frei von Einschlüssen, - 6 cm, in steilstehenden Quarzklüften, Fund 1972, blauviolett fluoreszierend, oktaedrisch, kuboktaedrisch.
- Quarz: Als Artischockenquarz.
142_VS / Nufenengebiet (dt.), Novena (ital.)
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 672808 / 147855
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 32
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Nähere Angaben fehlen. Die Koordinaten zeigen auf den Nufenenpass. von Fellenberg erwähnt einige Mineralien aus dem Gebiet "Nufenen". Genauere Angaben fehlen. Ausser Almandin werden alle Mineralien von Fellenberg aufgeführt.
- Alabaster:
- Almandin: Nach Stalder.
- Ankerit: In Adern und Nestern des Nufenensehiefers.
- Dolomit: Am Fusse und auf der Höhe des Passes.
- Epidot:
- Galenit:
- Gips: Körniger, und als Alabaster auf der Nufenen-Westseite.
- Glimmer:
- Granat: Gelb/grün in Glimmerschiefer. Braun an der Nufenen.
- Hornblende: In Syenit.
- Hämatit:
- Magnetit: In Glimmer- und Nufenenschiefer.
- Markasit:
- Gips: Körniger, und als Alabaster auf der Nufenen-Westseite.
- Glimmer:
- Granat: Gelb/grün in Glimmerschiefer. Braun an der Nufenen.
- Hornblende: In Syenit.
- Hämatit:
- Magnetit: In Glimmer- und Nufenenschiefer.
- Markasit:
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Rauchquarz:
- Rutil:
- Staurolith:
- Talkschiefer:
143_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Chumm, Kummen, Kummengletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 672300 / 148570
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Bei der von Fellenberg erwähnten Kummen handelt es sich vermutlich um die Chumm kurz vor der Nufenen-Passhöhe. Die Koordianten zeigen auf Chumm.
- Adular: Grün.
- Amianth: Hornblende (als Hornblendegestein, Amianth und Asbest).
- Fluorit: Grün mit Quarz auf Gneis. von Fellenberg, 1893: Fluorit vom Fundort: Kummen
- Markasit: In Glimmerschiefer.
- Pyrit: In Glimmerschiefer.
- Pyrrhotin: In Glimmerschiefer.
- Quarz:
144_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Gries
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 672000 / 145500
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg erwähnt einige Mineralien aus dem Gebiet "am Gries". Genauere Angaben fehlen. Die Koordinaten zeigen auf die Nordseite des Passo del Gries.
- Calcit:
143_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Chumm, Kummen, Kummengletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 672300 / 148570
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Bei der von Fellenberg erwähnten Kummen handelt es sich vermutlich um die Chumm kurz vor der Nufenen-Passhöhe. Die Koordianten zeigen auf Chumm.
- Adular: Grün.
- Amianth: Hornblende (als Hornblendegestein, Amianth und Asbest).
- Fluorit: Grün mit Quarz auf Gneis. von Fellenberg, 1893: Fluorit vom Fundort: Kummen
- Markasit: In Glimmerschiefer.
- Pyrit: In Glimmerschiefer.
- Pyrrhotin: In Glimmerschiefer.
- Quarz:
144_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Gries
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 672000 / 145500
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg erwähnt einige Mineralien aus dem Gebiet "am Gries". Genauere Angaben fehlen. Die Koordinaten zeigen auf die Nordseite des Passo del Gries.
- Calcit:
- Chlorit:
- Epidot:
- Granat: Braun in Nufenenschiefer.
- Korund: (Saphir), sehr selten.
- Magnetit: In Glimmer- und Nufenenschiefer.
- Quarz: Mit Einschlüssen von Rutil, Turmalin, Chlorit etc.
- Rauchquarz:
- Granat: Braun in Nufenenschiefer.
- Korund: (Saphir), sehr selten.
- Magnetit: In Glimmer- und Nufenenschiefer.
- Quarz: Mit Einschlüssen von Rutil, Turmalin, Chlorit etc.
- Rauchquarz:
- Rutil:
- Turmalin: Schwarz.
- Zoisit: In Glimmerschiefer.
145_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Griesgletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 671250 / 145350
Literatur:
- Graeser, St.; Schweizer Strahler; 1976; Seite 158-171; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten II
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 136
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 138
Südlich des Nufenenpasses. Die rechte Seite des Griesgletschers liegt an der CH-I-Grenze. Kenngott, 1866, erwähnt Staurolith vom Griesgletscher.
- Anilit: Nachgewiesen, für die Schweiz erstmals hier gefunden (1976).
- Djurleit: (Graeser et al 1976)
- Staurolith: Untergeordnet ausgebildet finden sich Staurolith mit Glimmer durchwachsen und zum Teil sehr unkenntlich in einem Belemniten führenden kalkigen Glimmerschiefer ähnlichen Gestein.
146_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Griesgletscher (Nordseite), Ritzhorn, Ritzhörner
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 668700 / 144950
Literatur:
- Bernoulli, Christoph; Taschenbuch für die Schweizerische Mineralogie, Erstes Bändchen; 1811
- Rykart, Rudolf & Schindler, Kaspar & Imsand, Arnold; Schweizer Strahler; 1986; Seite 379-381; Über drei Mineralfunde im Oberwallis
Bernoulli: in 6-seitigen Säulen, die sich niemals durchkreuzen, halbdurchsichtig, granat- oder colophoniumbraun, oft in Gesellschaft von Cyanit und mit diesen seltsam verwachsen, Oberfläche glatt. An der Nordseite des Griesgletschers im Glimmerschiefer.
- Pyrit: Oxidiert, Pentagondodekaeder.
- Quarz: Bis 8 cm, oft leicht bläulich schimmernd, zum Teil mit Limonit bedeckt und mit Wachstumsbehinderung.
147_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Griesgletscher I
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 669000 / 144000
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 152
Im Teil zwischen der Passstrasse und dem Griesgletscher. Im Bündnerschiefer, die hier als schwarze Granatschiefer und als sogenannte Knotenschiefer ausgebildet sind. Das metamorphosierende Sediment enthält als Besonderheit Fossilien, das heisst vor allem Belemniten.
- Klinozoisit: Längliche Knoten (Oberholzer, 1965).
- Plagioklas: Rundliche Knoten (Oberholzer, 1965).
148_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Griespass
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 671750 / 145020
Literatur:
- Berset, Guy; Schweizer Strahler; 1983; Seite 257-259; Elbait vom Nufenen
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 116
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 296
- Wagner,Albert; Urner Mineralienfreund; 1979; Heft 3; Seite 71
Vom Griessee ins südlichere italienische Valle del Gries.
- Arsenopyrit: Eingeschlossen im Quarz.
- Chlorit:
- Elbait: Bis 5 mm, ausserordentlich dünn, farblos.
- Paragonit: Aus einer grösseren Quarzkluft, grobblätterig aggregiert (eigentlich handelt es sich um einen Mischkristall von Muskovit und Paragonit (Hofmann, 1995).
- Quarz: Mit Rutileinschlüssen, Tessiner-Habitus, bis 15 cm.
- Rutil: Blutrot, bis mm dick, auch im Quarz eingeschlossen.- Turmalin:
149_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Griessee
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 671610 / 145640
Literatur:
- Metz, Walter; Schweizer Strahler; 2015; Heft 3; Seite 15-18; Der König vom Griessee
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 263
Die Koordinaten zeigen auf die östliche Seite des Griessees. Östlich des Griessees in der sogenannten Corno-Schuppe (Tschermakit). Griessee (in einer hellen Glimmerschieferzone): Quarz, Calcit, Pyrit, Siderit.
- Calcit: Bis 13 cm.
- Pyrit:
- Quarz: Gruppen bis 18 x 11 cm.
- Siderit:
- Tschermakit: Griessee (östlich): als sogenannter Ferro-Tschermakit (Kamber,1993).
150_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Hammer, Hammerhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 672410 / 149330
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 132
Ein Hammerhorn ist auf der Karte nicht zu finden. Evtl. handelt es sich um den Gipfel oberhalb der Lokalität Hammer.
- Quarz: In Platten, zum Teil milchig, gedrungen, auch mächtige Stufen mit gewölbten Flächen, dicht besetzt von Milchquarz.
151_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Hammer, Mittaghorn, Hammerstock
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 672700 / 149900
Literatur:
- Ansermet, Stefan & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2024; Heft 4; Seite 28-30; Mineralogische Neuheiten aus der Schweiz
- Reichen, Fritz; Schweizer Strahler; 1972; Seite 428-430; Mineralfunde am Nufenenpass
- Rykart, R. & Frei, W. & Würsch, D.; Schweizer Strahler; 1983; Seite 307
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Vorbei an der alten Militärunterkunft in Richtung Mittaghorn. In den nach Südosten abfallenden Runsen am Aufstieg vom Felskopf Hammer zum Mittaghorn. Fluoritvorkommen werden erwähnt zwischen den beiden Punkten 'Hammer' und 'Mittaghorn'. Auch auf der Nordwestseite des Mittaghorns wurde Fluorit gefunden. In der Edelsteinsammlung von Veigel, B. existiert ein geschliffener, grüner Fluorit mit der Bezeichnung 'Hammerstock'.
- Axinit-(Mg): Südlich des Mittaghorn, Blassbraun. MM-gross, vergesellschaftet mit Prehnit und Chlorit.
- Chlorit:
- Dolomit: Vom Mittaghorn.
- Fluorit: Oft auf dem Artischockenquarz aufgewachsen, Kombinationen von Würfel und Oktaeder, korridiert, bis 6 cm intensiv grüner, teils mit Stich ins Blaue oder Violette, stark korrodiert, fast frei von Einschlüssen, - 6 cm, in steilstehenden Quarzklüften, Fund 1972, blauviolett fluoreszierend, oktaedrisch, kuboktaedrisch.
- Prehnit:
- Quarz: Als Milchquarz mit marmorähnlicher Oberflächenbeschaffenheit in weisser - grauer Farbe, ebenfalls als 'Artischockenquarz' anzutreffen, Grösse - 5 cm, zum Teil klar, sonst weisslich.
- Turmalin: Schwarz.
- Zoisit: In Glimmerschiefer.
145_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Griesgletscher
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 671250 / 145350
Literatur:
- Graeser, St.; Schweizer Strahler; 1976; Seite 158-171; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten II
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 136
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 138
Südlich des Nufenenpasses. Die rechte Seite des Griesgletschers liegt an der CH-I-Grenze. Kenngott, 1866, erwähnt Staurolith vom Griesgletscher.
- Anilit: Nachgewiesen, für die Schweiz erstmals hier gefunden (1976).
- Djurleit: (Graeser et al 1976)
- Staurolith: Untergeordnet ausgebildet finden sich Staurolith mit Glimmer durchwachsen und zum Teil sehr unkenntlich in einem Belemniten führenden kalkigen Glimmerschiefer ähnlichen Gestein.
146_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Griesgletscher (Nordseite), Ritzhorn, Ritzhörner
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 668700 / 144950
Literatur:
- Bernoulli, Christoph; Taschenbuch für die Schweizerische Mineralogie, Erstes Bändchen; 1811
- Rykart, Rudolf & Schindler, Kaspar & Imsand, Arnold; Schweizer Strahler; 1986; Seite 379-381; Über drei Mineralfunde im Oberwallis
Bernoulli: in 6-seitigen Säulen, die sich niemals durchkreuzen, halbdurchsichtig, granat- oder colophoniumbraun, oft in Gesellschaft von Cyanit und mit diesen seltsam verwachsen, Oberfläche glatt. An der Nordseite des Griesgletschers im Glimmerschiefer.
- Pyrit: Oxidiert, Pentagondodekaeder.
- Quarz: Bis 8 cm, oft leicht bläulich schimmernd, zum Teil mit Limonit bedeckt und mit Wachstumsbehinderung.
147_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Griesgletscher I
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 669000 / 144000
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 152
Im Teil zwischen der Passstrasse und dem Griesgletscher. Im Bündnerschiefer, die hier als schwarze Granatschiefer und als sogenannte Knotenschiefer ausgebildet sind. Das metamorphosierende Sediment enthält als Besonderheit Fossilien, das heisst vor allem Belemniten.
- Klinozoisit: Längliche Knoten (Oberholzer, 1965).
- Plagioklas: Rundliche Knoten (Oberholzer, 1965).
148_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Griespass
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 671750 / 145020
Literatur:
- Berset, Guy; Schweizer Strahler; 1983; Seite 257-259; Elbait vom Nufenen
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 116
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 296
- Wagner,Albert; Urner Mineralienfreund; 1979; Heft 3; Seite 71
Vom Griessee ins südlichere italienische Valle del Gries.
- Arsenopyrit: Eingeschlossen im Quarz.
- Chlorit:
- Elbait: Bis 5 mm, ausserordentlich dünn, farblos.
- Paragonit: Aus einer grösseren Quarzkluft, grobblätterig aggregiert (eigentlich handelt es sich um einen Mischkristall von Muskovit und Paragonit (Hofmann, 1995).
- Quarz: Mit Rutileinschlüssen, Tessiner-Habitus, bis 15 cm.
- Rutil: Blutrot, bis mm dick, auch im Quarz eingeschlossen.- Turmalin:
149_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Griessee
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 671610 / 145640
Literatur:
- Metz, Walter; Schweizer Strahler; 2015; Heft 3; Seite 15-18; Der König vom Griessee
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 263
Die Koordinaten zeigen auf die östliche Seite des Griessees. Östlich des Griessees in der sogenannten Corno-Schuppe (Tschermakit). Griessee (in einer hellen Glimmerschieferzone): Quarz, Calcit, Pyrit, Siderit.
- Calcit: Bis 13 cm.
- Pyrit:
- Quarz: Gruppen bis 18 x 11 cm.
- Siderit:
- Tschermakit: Griessee (östlich): als sogenannter Ferro-Tschermakit (Kamber,1993).
150_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Hammer, Hammerhorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 672410 / 149330
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 132
Ein Hammerhorn ist auf der Karte nicht zu finden. Evtl. handelt es sich um den Gipfel oberhalb der Lokalität Hammer.
- Quarz: In Platten, zum Teil milchig, gedrungen, auch mächtige Stufen mit gewölbten Flächen, dicht besetzt von Milchquarz.
151_VS / Nufenenpass, Novena (ital.), Ulrichen, Hammer, Mittaghorn, Hammerstock
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms, Obergoms (Ulrichen), Koordinaten ca.: 672700 / 149900
Literatur:
- Ansermet, Stefan & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2024; Heft 4; Seite 28-30; Mineralogische Neuheiten aus der Schweiz
- Reichen, Fritz; Schweizer Strahler; 1972; Seite 428-430; Mineralfunde am Nufenenpass
- Rykart, R. & Frei, W. & Würsch, D.; Schweizer Strahler; 1983; Seite 307
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Vorbei an der alten Militärunterkunft in Richtung Mittaghorn. In den nach Südosten abfallenden Runsen am Aufstieg vom Felskopf Hammer zum Mittaghorn. Fluoritvorkommen werden erwähnt zwischen den beiden Punkten 'Hammer' und 'Mittaghorn'. Auch auf der Nordwestseite des Mittaghorns wurde Fluorit gefunden. In der Edelsteinsammlung von Veigel, B. existiert ein geschliffener, grüner Fluorit mit der Bezeichnung 'Hammerstock'.
- Axinit-(Mg): Südlich des Mittaghorn, Blassbraun. MM-gross, vergesellschaftet mit Prehnit und Chlorit.
- Chlorit:
- Dolomit: Vom Mittaghorn.
- Fluorit: Oft auf dem Artischockenquarz aufgewachsen, Kombinationen von Würfel und Oktaeder, korridiert, bis 6 cm intensiv grüner, teils mit Stich ins Blaue oder Violette, stark korrodiert, fast frei von Einschlüssen, - 6 cm, in steilstehenden Quarzklüften, Fund 1972, blauviolett fluoreszierend, oktaedrisch, kuboktaedrisch.
- Prehnit:
- Quarz: Als Milchquarz mit marmorähnlicher Oberflächenbeschaffenheit in weisser - grauer Farbe, ebenfalls als 'Artischockenquarz' anzutreffen, Grösse - 5 cm, zum Teil klar, sonst weisslich.
152_VS / Goms, Fiesch, Eggischhorn, Eggishorn
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 650600 / 142600
Literatur:
- Stalder, H.A. & Rykart, R.; Schweizer Strahler; 1980; Seite 320-327; Epidot-Holformen in Quarzkristallen
- Gwindel: 12,4 cm x 8.5 cm, mit Epidothohlräumen, leicht bräunlich.
- Quarz: Leicht bräunlich, mit Epidothohlräumen.
153_Goms, Fieschergletscher, Distelgrat, Engelslamme, Flesch, Fläsch, Fleschen
Region: Bezirk Goms / Gemeinde Goms (Fiesch), Koordinaten ca.: 653550 / 146800
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 91
Unmittelbar am Gletscherrand (Stand 1973) zwischen Engelslamme und Flesch am Distelgrat aus einer grossen Kluft:
- Anatas: Klein.
- Brookit: Klein.
- Eisenrose:
- Hämatit: Klein.
- Quarz: Klar, hell, reichlich und schön.
- Rauchquarz:
- Synchisit-(Ce): Klein, bis 1 mm, kurzsäulig, spitzpyramidal, gelblich, mit Anatas.
