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Kantone AI & AR nur Alpsteingebiet - Fundorte von Mineralien in der Schweiz

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Kantone AI & AR nur Alpsteingebiet

Fundorte > Appenzell (AR und AI)
Vorkommen in den Kantonen Appenzell-Innerrhoden und Appenzell-Ausserrhoden
(nur Alpsteingebiet)

Bild: AI / Schwende-Rüte, Dürrschrennen, 100 x 80 x 20 mm

Die Koordinaten sind mit der Karte von Swisstopo verlinkt.

66 Beschreibungen
LNr
001.
Fundort
AI / Alpstein, Aescherwand, Äscherwand  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 107
Bemerkungen
In der Aescherwand westlich des Gasthauses konnten verschiedene Mineralien gefunden werden.
Mineralien
- Baryt: Blättchen, milchigweiss, unter einem mm.
- Calcit: rasenartig auf Kluftwänden, Kombination von Skalenoeder und Rhomboeder.
- Dolomit:
sattelförmige Aggregate bis 2 mm, weiss oder hellgelb.
- Quarz:
klein, bis 2 mm, zum Teil mit Erdöleinschluss.
- Strontiobaryt:
LNr
002.
Fundort
AI / Alpstein, Aescher, Escher  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Koenigsberger, J.; 1917; Über alpine Minerallagerstätten, Erster Teil, Seite 1 – 25
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 108
Bemerkungen
Kürsteiner: Im Neocommergel des Abhanges vom Aescherhaus nach dem Seealpsee auf 1440 MüM. Dort wo der Weg den Wald erreicht, ist rechts in der steilen Wegböschung brauner, stark verwitterter Helvetischer Kieselkalk zu sehen. Die Mineralien sind nur von geringer Grösse. Koenigsberger (1917): Am Weg, der vom Escher nach dem Seealpsee führt, etwas unterhalb des Weges, der etwa 10 Minuten vom Escher in den Wald tritt, sieht man ganz kleine Spalten, die ausschließlich hellgrünen Flussspat führen.
Mineralien
- Calcit: weiss, klein, skalenoedrisch.
- Fluorit: klein, bis 5 mm, weiss, glasklar, grau, grün, hellviolett. Das Gestein bänderartig durchziehend.
- Pyrit:
als wenige mm grosse Konkretionen.
- Quarz:
winzig klein.
LNr
003.
Fundort
AI / Alpstein, Alp Appenzeller Säntis, Plattenbödeli, Sigelwald  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007
Bemerkungen
Nördlich des Weges Plattenbödeli - Alp Appenzeller Säntis, vor dem Austritt aus dem Sigelwald konnten im Schrattenkalk Pyritkugeln gefunden werden.
Mineralien
- Pyrit: Kugeln bis 5 cm Durchmesser, im Gestein eingeschlossene Würfelchen erreichen eine Kantenlänge bis 6 mm.
LNr
004.
Fundort
AI / Alpstein, Alp Sigel, Bärstein  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 154
Bemerkungen
Funde von Calcit aus der Gegend der Alp Sigel sind schon seit langer Zeit bekannt.
Mineralien
- Calcit: bis 12 cm, als flache Rhomboeder dachziegelartig miteinander verwachsen. Auch als sogenannter Fingernagelcalcit vorkommend, bis 8 cm breite Einzelkristalle, dunkelgrau, oft parallele Anordnung der Kristalle.
LNr
005.
Fundort
AI / Alpstein, Alp Sigel, Gross Leugangen, Schainegg, Schieneck
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 206
Bemerkungen
Nördlich der Alp Sigel, zwischen Schainegg und Gross Leugangen in Sandkalken. Rüsch (1844) erwähnt dazu: 'Der Nummelitenkalk hat an der Schieneck enthält Rotheisenrahm.'
Mineralien
- Calcit:
- Hämatit: als feinkörnige rötliche Masse im Gestein oder als rötlich glänzendes, schuppig auskristallisiertes Mineral zusammen mit Calcit auf Harnischflächen.
LNr
006.
Fundort
AI / Alpstein, Alp Sigel, Laseier
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 152
Bemerkungen
In der steilen Wiesenböschung konnten aus dem Anstehenden der Region Laseier, nordwestlich der Alp Sigel mehrere Mineralien geborgen werden.
Mineralien
- Calcit: nur in derber Form, weiss, bräunlich.
- Chalcedon: das Nebengestein der fluorithaltigen Klüftchen ist hydrothermal verändert und und stellenweise mit Chalcedon imprägniert.
- Fluorit: gangartig, in Hohlräumen als Würfel bis 14 mm Kantenlänge, farblos, gräulich-weiss, hellgrün, lila. Bei mehr als 5 mm Kantenlänge erscheint der Fluorit in hellgrünem Farbton.
- Quarz: selten, auf dem Calcit aufgewachsen, bis 2 mm.
LNr
007.
Fundort
AI / Alpstein, Alp Sigel, Obere Leugangen  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 207
Bemerkungen
Wenig östlich der Geländerippe bei der Lokalität 'Obere Leugangen'.
Mineralien
- Calcit: Skalenoeder, weiss, bis 1 cm, selten meisselförmig verzwillingt, öft mit rötlichem Sinter bedeckt.
- Hämatit: als feinkörnige Überzüge entlang von Kluftflächen, rötlich glänzend.
- Strontianit: spiessig, weiss oder farblos, Aggregate bildend, bis 4 mm.
LNr
008.
Fundort
AI / Alpstein, Alpsiegel, Alpsigel (Südhang)  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Knechtle, Bruno.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 476-482; Die Mineralfundstellen im Alpsteingebiet II
Bemerkungen
Die Fundstelle liegt im erwähnten Südhang oberhalb der Schrattenkalkwände auf einer Höhe von 1300 Metern.
Mineralien
- Calcit: bis 2 cm grosse Skalenoeder.
LNr
009.
Fundort
AI / Alpstein, Alpsiegel, Alpsigel (am Fusse), Schienegg  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 283
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326;
Bemerkungen
Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv 'Schienegg' ist auf der Karte nicht eingetragen. Koordinaten auf Alpsiegel. Kürsteiner erwähnt in seinem Buch 'Mineralien im Alpstein' eine Lokalität 'Schainegg' (siehe dort) nördlich der Alp Sigel. Es dürfte sich um diese Lokalität handeln. Koordinaten Schainegg: 751.77 / 1’240.27, 1020 MüM.
Mineralien
- Calcit:
- Hämatit: es findet sich schuppiger Hämatit oder Eisenglimmer bis hellroter Eisenrahm auf Nummulitenkalkstein an der Schienegg, zum Teil als Überzug auf kristallinischen Kalkausscheidungen.
LNr
010.
Fundort
AI / Alpstein, Alpsiegel, Alpsigel, Alp Sigel  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 342
Bemerkungen
/
Mineralien
- Calcit: flache Rhomboeder, dachziegel- oder kammartig verwachsen, bis 12 cm.
LNr
011.
Fundort
AI / Alpstein, Altenalp  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 130
Bemerkungen
/
Mineralien
- Calcit:
LNr
012.
Fundort
AI / Alpstein, Altenalp Türm
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 130
Bemerkungen
/
Mineralien
- Calcit: als bis 10 cm grosse Rhomboeder, grau (Einzelfund, welcher sich in der Sammlung des Naturmuseums St. Gallen befindet).
LNr
013.
Fundort
AI / Alpstein, Altenalp, Zigerloch  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
Bemerkungen
In den Felswänden nordöstlich der Altenalp in einer gut erkennbaren Höhle. Bekannt geworden wegen der cm-dicken Kalkschicht (Mondmilch), welche von Naturheilärzten zu Heilzwecken geholt wurde.
Mineralien
- Calcit: derb.
- Fluorit:
LNr
014.
Fundort
AI / Alpstein, Bogartenfirst  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 151
Bemerkungen
/
Mineralien
- Calcit: Rhomboder, bis 6 cm Kantenlänge, weiss - gelblich.
LNr
015.
Fundort
AI / Alpstein, Bogartenlücke  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 149
Bemerkungen
Die Funde sind am Fusse einer Felswand auf der Nordseite der Bogartenlücke gemacht worden.- Calcit: Als sogenannter Fingernagelcalcit, bis maximal 22 mm breite Kristalle, farblos-durchscheinend, weiss oder grau.
Mineralien
- Calcit:
- Pyrit: winzig klein, bis 0.5 mm, auf dem Clcit aufgewachsen, oktaedrisch.
LNr
016.
Fundort
AI / Alpstein, Bogartenlücke (nördlich)  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 150
Bemerkungen
Aus dem Gehängeschutt nördlich der Bogartenlücke.
Mineralien
- Pyrit: Konkretionen bis 4.5 cm. In dieser Gegend wurde auch ein teilweise pyritisierter irregulärer Seeigel gefunden.
LNr
017.
Fundort
AI / Alpstein, Brüeltobel  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 158
Bemerkungen
Auf der linken Seite des Brüeltobels in sehr schmalen Klüftchen.
Mineralien
- Calcit: weiss.
- Dolomit: winzig, bräunlich, gelblich.
- Pyrit: Vereinzelt im Gestein eingewachsen.
- Quarz: Lose oder aufgewachsene Doppelender mit Flüssigkeits-, Gas- oder Bitumeneinschlüssen, max. 9 mm.
LNr
018.
Fundort
AI / Alpstein, Brüeltobel, Brüllenstein  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 157
Bemerkungen
/
Mineralien
- Pyrit: in kleiner Ausbildung im Schrattenkalk oder im Innern von Fossilien, meistens würfelförmig, selten als Ikositetraeder ausgebildet.
LNr
019.
Fundort
AI / Alpstein, Brüeltobel, Lawanne  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 156
Bemerkungen
Aus einer Höhle bei Lawannen im Brüeltobel konnten aus dem Kalkschutt einige Stufen Calcit geborgen werden.
Mineralien
- Calcit: Rhomboeder, kaum grosse Kriställchen.
LNr
020.
Fundort
AI / Alpstein, Chessi  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 131
Bemerkungen
Auf dem Weg Chessi-Lötzlisälpli aus Kleinstklüftchen.
Mineralien
- Calcit: rasenartig, kleine, bis 2 mm grosse Skalenoeder, weiss bis farblos.
- Quarz: bis 6 mm, glasklar bis matt-trüb.
LNr
021.
Fundort
AI / Alpstein, Chlus  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 106
Bemerkungen
Etwas östlich der Alphütte von Chlus, an der Böschung des Fussweges zur Ebenalp, aus einer markant steil orientierten Bruchspalte.
Mineralien
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit bis 15 mm.
LNr
022.
Fundort
AI / Alpstein, Chobel (westlich), Gartenalp  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 106
Bemerkungen
In der Böschung des Weges oberhalb der Lokalität Chobel, Gartenalp, in schlecht aufgeschlossenen Blöcken aus glaukonitischem Sandkalk in feinen Rissen.
Mineralien
- Calcit: weiss, als Begleiter des Quarzes.
- Dolomit: sattelförmig, mm-gross.
- Fluorit: weiss, ohne Kristallflächen.
- Quarz: kurzprismatisch, bis 5 mm.
LNr
023.
Fundort
AI / Alpstein, Chobel, Ebenalp, Gartenalp, Zisler  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
- Kürsteiner, P. & Knechtle, B.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 476-482; Die Mineralfundstellen im Alpsteingebiet
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
Bemerkungen
Die Fundstelle liegt auf dem Weg von der Ebenalp zu der Gartenalp. Sie befindet sich etwas nördlich des Punktes 1632. Am Fusse der Schrattenkalkwand des Zislers wurde bei früheren Sprengarbeiten die mineralienhaltige, braune Drusbergschicht freigelegt.
Mineralien
- Pyrit: würfelig, bis 7 mm, meistens mit braunschwarzem Limonitüberzug, oft aggregiert zu Knollen bis 2.5 cm Durchmesser. Im ganzen Gebiet der Gartenalp, vor allem aber in der Geröllhalde beim Chobel.
- Quarz: Einzelfund, 9 mm, wasserklar.
LNr
024.
Fundort
AI / Alpstein, Chobel, Gartenalp  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 104
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
Bemerkungen
Im Gehängeschutt bei der Lokalität Chobel, Gartenalp, sowie in der etwas weiter oben beim Weg anstehenden braungrauen und stark geschichteten Drusbergformationen.
Koordinaten Gartenalp: 2'748’565 / 1'238’424, 1600 m ü. M.
Mineralien
- Baryt: weiss, schuppig, aggregiert, bis 0.5 mm, in einem fossilen Hohlraum zusammen mit Quarz und Calcit.
- Calcit: unter anderem in einem versteinerten Nautilus, 3 mm lange Skalenoeder, grau.
- Dolomit:
sattelförmig, gelb, aggregiert, bis 1 mm, auf dem Calcit aufgewachsen.
- Oehrli-Diamant:
- Pyrit:
Bis 7 mm, würfelig, in guter Ausbildung, zu Knollen aggregiert oder als Einzelkristalle, meistens stark oxidiert. Als dünne Pyritüberzüge auf Schalen von Austern. Auf der Gartenalp sind im Helvetischen Kieselkalk auch Pyritkonkretionen bis 3 cm Durchmesser zu finden.
- Quarz:
bis 10 mm, kurzprismatisch, durchsichtig, oft als Doppelender (Öhrli-Diamanten), selten mit Erdöleinschlüssen.
LNr
025.
Fundort
AI / Alpstein, Chobelwand (westlich)  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 129
Bemerkungen
Die Fundstelle liegt etwas westlich der Chobelwand. Das Fundmaterial stammt aus dem Bodenschutt.
Mineralien
- Calcit: bis 2 cm, flachrhomboedrisch, weiss bis dunkelbraun, manchmal mit rötlichem Farbstich.
LNr
026.
Fundort
AI / Alpstein, Chobelwand, Calcitloch, Fluoritgrotte  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 120
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
Bemerkungen
Kürsteiner: die Wand befindet sich ca. 130 Meter westlich der Dürschrennenhöhle. Hier konnten aus mehreren Längsbrüchen einige hervorragende Mineralien geborgen werden. Die Fundstelle Chobelwand gehört zu den bedeutensten des Alpsteins. Sie befindet sich im Bereich des markanten obersten Bruches. Das Sammeln von Mineralien ist seit 1980 verboten. Bei der Fluoritgrotte handelt es sich nicht um die bekannte Dürschrenennhöhle. Unbekannt: In einer westlich der Dürrschrennenhöhle gelegenen Felswand befinden sich in einer markanten Bruchspalte mehrere Ausweitungen, in welchen verschiedentlich Fluorit, Calcit und Quarz gesammelt werden konnten. Bächler E. (1905) beschrieb zwei dieser Ausweitungen unter dem Namen "Calcitloch und Fluoritgrotte Dürrschrennen". Da diese Bezeichnung leicht zu Verwechslungen mit der weitaus bekannteren, ca. 150 m weiter östlich gelegenen Dürrschrennenhöhle führen kann, benannten Kürsteiner und Soom (1986) die Fundlokalität "Chobelwand". Die Mineralparagenese entspricht derjenigen der Dürrschrennenhöhle. Die Fluorite der Chobelwand, welche seit 1980 unter Naturschutz steht, gehören wohl zu den schönsten, in den Kalkalpen der Schweiz je gefundenen Fluoriten. Sie imponieren durch ihre Grösse und durch ihre bläulichen bis sattgrünen Farbtöne. Das Mineral kommt als derbe Gangfüllung vor und ist meistens von einer braunen Masse von idiomorphen, nur selten mehr als 1 mm langen Quärzchen umgeben. Der Fluorit ist entweder als Würfel mit höchstens 5 cm langen Kanten oder als Kombination Würfel-Rhombendodekaeder mit Kantenlängen von höchstens 3 cm ausgebildet. Der Calcit ist dasjenige Mineral, das in der Chobelwand weitaus am häufigsten vorkommt. Man findet das gelblich-weisse oder vereinzelt auch hellgrau bis weiss gefärbte Mineral entweder den Kluftwänden aufgelagert und meist mit lehmiger Erde bedeckt oder als Überzug von Gesteinsbruchstücken im Lehm. Der Calcit ist bezüglich seiner Formen sicher das interessanteste Mineral dieser Fundstelle. Es können zwei Ausbildungsformen unterschieden werden:- Bis zu 10 cm lange Skalenoeder, die das Muttergestein (Kluftwände oder lose Gesteinsbrocken) wie ein Rasen überziehen und sehr schöne Platten bilden.- Bis zu 40 cm lange keulenförmige (gekrümmte) Zwillinge nach dem negativen Rhomboeder f, die gegen die Aufwachsstelle hin eine auffallende Verjüngung aufweisen ("Federcalcite"). Es wurden dabei Zwillingskristalle beobachtet, die an der Spitze einen V-förmigen einspringenden Winkel zeigen und solche, deren Spitze geschlossen ist (sogenannte lanzettförmige Zwillinge). Beiden Formen scheint das gleiche Zwillingsgesetz zu Grunde zu liegen, da auch alle Übergangsformen zwischen beiden Typen ausgebildet sind.
Mineralien
- Calcit: als Skalenoeder in folgenden Formen zu finden:
- Skalenoeder bis 10 cm, auf Muttergestein
- Kristalle bis 40 cm, keulenförmig, Zwillinge nach dem negativen Rhomboeder, gegen die Aufwachsstelle hin verjüngt. An der Spitze mit oder ohne einspringendem Winkel. Die Oberfläche ist mit kleinen Teilindividuen übersät, was zu einem Aussehen ähnlich dem Artischockenquarz führt. Gelblich weiss, hellgrau bis weiss.
- Fluorit: diese Fluorite gehören zu den Schönsten der Schweiz. Würfelig bis 5 cm Würfel-Rhombendodekaeder bis 3 cm, bläulich bis sattgrün, unter UV-Licht schwach rötlich (KW) bis stark rötlichviolett (LW).
- Quarz:
nur klein.
LNr
027.
Fundort
AI / Alpstein, Chrüzböhl, Meglisalp  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 147
Bemerkungen
Die Funde sind in der Gegend von Chrüzböhl, nordwestlich der Meglisalb, gemacht worden.
Mineralien
- Calcit: als Rhomboeder mit bis zu 6 cm Kantenlänge, weiss, hell- bis dunkelgrau, selten auch farblos und durchscheinend.
LNr
028.
Fundort
AI / Alpstein, Dürrschrennen (östlich), Dürren Schränne  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 110
Bemerkungen
Die Fundstellen liegen im Helvetischen Kieselkalk.
Mineralien
- Calcit: schneeweiss, gelblich-weiss, hell- bis dunkelgrau. Zum Teil gangartig auftretend oder lose im Lehm liegend, skalenoedrisch, bis 9 cm (Ausnahme). Oft umgeben von winzigen Quärzchen.
- Quarz: in nur sehr kleiner Ausbildung.
LNr
029.
Fundort
AI / Alpstein, Dürrschrennen, Dürren Schränne, Chobelwald, Kobelwald  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Gutzwiller, Prof. Kaufmann, Casimir Moesch,1881;Seite 59; Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz, Geologische Beschreibung der Kantone Appenzell, St. Gallen, Glarus und Schwyz (Vierzehnte Lieferung)
- Kürsteiner, Peter; Lapis;2 012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1986; Seite 205-218; Chobelwand - Fluoritfundstelle im Alpstein
Bemerkungen
Es handelt sich hier nicht um die bekannte Dürschrennenhöhle. Dieser Fundort hier liegt ca. 150 Meter westlich der Höhle. In Escher's Reisenotizen ist über die Flussspath-Höhle vom Wildkirchlein der Besuch dieser Höhle beschrieben, wie ihn Escher im Fremdenbuch des Wildkirchlein, vom 21. September 1863 datiert, aufgezeichnet fand. Er lautet: Expedition von J. Jaumann und E. Hahn unter Begleitung von acht Führern zur Flussspath-Höhle in der dürren Schränne, bewaffnet mit einem 100 Fuss langen Seil, Pickel, Hämmer und Stemmeisen. Von der Gätteri bis zur dürren Schränne ist ein halsbrechender Weg; am Fuss der Höhle angelangt, sieht man eine grosse Schrunde, die sich an 150 bis 160 Fuss hoch erstreckt, nackte Felsen und schauerliche Felswände. Mehrere Führer, die laufen konnten wie die Gemsen, mit den Seilen voran, allein die Uebrigen mussten zurückbleiben, weil sich Steine ablösten. Wie Kanonenkugeln flogen die Steine pfeifend über unsere Köpfe und wir mussten fliehen, um unser Naturforscherleben zu erhalten. Nun war das Seil oben befestigt und es war wunderschön, die Mitglieder an diesem kirchthurmhohen Aufgang hinan klettern zu sehen. Allein nach fast übermenschlicher Anstrengung folgte der Lohn. Wir waren im Paradis! Die Höhle ist aufgedeckt; in ihrer Mitte, in Form einer Bischofsmütze, erhebt sich der Kegel von Flussspath, dessen zu Tag gelegene Masse etwa 7 bis 10 Zentner liefern würde. Wir fanden lose Stücke von 1 Pfund Gewicht, so auch sehr nette Exemplare in Würfelform.
Mineralien
- Calcit: Skalenoeder, bis 40 cm (lose Kristalle bis 10 cm), dunkel- bis hellgrau, hellbräunlichrot bis gelblichbraun, auch Zwillinge.
- Fluorit: Würfel oder Würfel-Rhombendodekaederkombinationen, bis 5 cm, bläulich bis sattgrün, unter kurzwelligem UV-Licht schwach rötlichviolett, unter langwelligem UV-Licht stark rötlichviolett.
- Quarz: winzig.
LNr
030.
Fundort
AI / Alpstein, Dürrschrennenhöhle, Dürren Schränne  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 112
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 230
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweize; 1973; Seite 349,351
Bemerkungen
Nördlich des Seealpsees. Die Höhle befindet sich auf 1637 M.ü.M. in einer 40 Meter hohen und senkrechten Wand. Etwas nördlich des Weges Wasserauen-Aescher. Länge der Höhle ca. 34 Meter, Breite bis 9,5 Meter und Höhe 18,5 Meter. Sie steht heute unter Schutz. Die Koordinaten zeigen auf die Wand und nicht auf die Höhle.
Mineralien
- Calcit: weiss, grau, radialstrahlig aggregiert, Skalenoeder.
- Fluorit: in Drusen und Bändern (hier stark zersetzt und nun in rotbraune limonitische Masse umgewandelt), reichlich, derb und auch in ausgezeichneten Kristallen - 11.5 cm, Würfel-, Rhombendodekaeder- und Oktaeder-Form, Grünvarianten, violett, hellviolett, rosarot, weinrot. Die Ausbeute ist bereits seit 1863 bekannt, dürfte aber schon früher begonnen haben (Ausbeute über 10 Zentner).
- Quarz:
eingebettet in den umgewandelten Fluoritbändern, klein.
LNr
031.
Fundort
AI / Alpstein, Ebenalp (beim Gasthaus)  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 103
Bemerkungen
Am Weg, wenige Meter unterhalb des Berggasthauses Ebenalp aus den anstehenden Seewen-Kalk Schichten. Hier konnten aus einem schmalen Kluftriss einige Mineralien geborgen werden.
Mineralien
- Calcit: skalenoedrisch, weiss.
- Dolomit: derb.
- Quarz: klein, bis 2 mm, farblos, auf dem Calcit aufgewachsen.
LNr
032.
Fundort
AI / Alpstein, Ebenalp, Zisler  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 103, 107
Bemerkungen
Unweit des Weges von der Ebenalp zum Zisler, etwas nordwestlich des Punktes 1632, wurde 1972 ein im Seewen-Kalk liegendes, ergiebiges Calcitvorkommen entdeckt und ausgebeutet. Aus Querbrüchen der Felsen beim Zisler sind vor allem Calcitfunde bekannt geworden.
Koordinaten Zisler: 748.645 / 1’238.312, 1800 m ü. M.
Mineralien
- Calcit: bräunlich gelb bis milchig weiss bis leicht durchsichtig. Spaltrhomboeder bis 15 cm.
LNr
033.
Fundort
AI / Alpstein, Eggerstanden, Eichberg  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner,P. & Knechtle, B.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 476-482; Die Mineralfundstellen im Alpsteingebiet
Bemerkungen
Im Sandstein des Flysch, Eozän. Die Stelle ist im Walde zwischen Eggerstanden und dem St. Gallischen Dorfe Eichberg gelegen. Die Kristalle befinden sich in schräg gelagerten Hohlräumen von Sandsteinbrocken, welche teilweise mit Lehm gefüllt sind.
Mineralien
- Calcit: Skalenoeder, oft verzerrt, bis 14 cm, zum Teil sehr schöne Basiszwillinge, milchigweiss, manchmal basisverzwillingt.
LNr
034.
Fundort
AI / Alpstein, Fähneren  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner,P. & Knechtle,B.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 476-482; Die Mineralfundstellen im Alpsteingebiet
Bemerkungen
Im Flysch, Eozän. In den Felsen beim Bildsteinchopf, ca. 1 km ostnordöstlich der Färnerenspitze. Die Fundstellen befinden sich in dem dort anstehenden Fänerenflysch.
Mineralien
- Fluorit: in gut ausgebildeten kleinen Würfeln, bis 1.5 cm, farblos, durchsichtig, auch leicht weisslich.
LNr
035.
Fundort
AI / Alpstein, Füessler  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 109
Bemerkungen
Südlich der Lokalität Füessler. Die Fundorte liegen all in nebeneinander verlaufenden Verwerfungsklüften, welche vom Ostteil des Zislers gegen Dürschrennen hinunterziehen. Auf Seite 109 des Buches 'Mineralien im Alpstein' ist eine Fluoritstufe aus dieser Gegend abgebildet. Unbekannt: Bei der Lokalität Füessler (östlich von Dürrschrennen gelegen) kommen in verschiedenen Verwerfungsklüften Fluorit und Quarz vor. Die Spaltenfüllung besteht aus einer Calcitbrekzie, Lehmlagen und stark zersetztem sowie schnell zerbröckelndem Gestein mit bänderartig vorkommendem Fluorit in würfelförmiger Ausbildung. Die Kantenlängen der Fluoritwürfel betragen meist 3 bis 6 mm und nur vereinzelt maximal 12 mm. Die Kristalle sind von hellvioletter, weisser oder seltener von flaschengrüner Farbe. Vereinzelt findet sich eine jüngere Fluoritgeneration von weisser Farbe. Das Kluftnebengestein ist hydrothermal ausgelaugt. An den Kluftwänden sind neben dem Fluorit kleinste Quärzchen auskristallisiert.
Mineralien
- Calcit:
- Fluorit:
hellviolett, weiss, selten flaschengrün. Bis 5 mm, im Einzelfall bis 12 mm Kantenlänge, würfelig.
- Quarz
: klein.
LNr
036.
Fundort
AI / Alpstein, Geissplatte, Geisplatten, Stöss  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 130
Bemerkungen
Nach den Angaben von Peter Kürsteiner liegt die Fundstelle im Betlis-Kalk, welcher in der Böschung des Weges von Weesen nach Geissplatte (Stöss) führt.
Mineralien
- Calcit: klein, bis 3 mm, skalenoedrisch.
- Fluorit: bänderartig im stark zerbröckelnden Gestein. Meistens derb und selten sind Würfel zu erkennen. Max. bis 5 mm Kantenlänge, blass hellgrün bis bläulich.
- Quarz:
mikroskopisch klein.
LNr
0371.
Fundort
AI / Alpstein, Girenspitz  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 138
Bemerkungen
Die Funde stammen aus schmalen, querliegenden Kluftspalten in der Gipfelregion.
Mineralien
- Calcit:
- Pyrit: Konkretionen bis 3 cm Durchmesser.
- Quarz:
bis 5 mm, wasserklar.
LNr
038.
Fundort
AI/AR / Alpstein, Girenspitz, Gyrenspitz  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 232
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 351
Bemerkungen
Wenig nordwestlich der Säntisspitze.
Unbekannt: direkt am Weg von der Tierwis zum Girenspitz-Sattel konnte schon kurz nach 1900 ein Fluorit-Vorkommen entdeckt werden. Das Mineral tritt in einer horizontal orientierten Dislokationskluft der Schrattenkalk-Formation auf. Die rötlichviolett bis dunkelviolett gefärbten Fluorite sind als durchwegs schlecht erhaltene Würfel mit die Kanten abstumpfenden Rhombendodekaeder-Flächen auskristallisiert, mit Kantenlängen von maximal 5 cm.
Mineralien
- Fluorit: rötlich - dunkelviolett, bis 5 cm, schlecht erhaltene Würfel.
LNr
039.
Fundort
AI / Alpstein, Häderen  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 144
Bemerkungen
Die Koodinaten zeigen auf die Region zwischen Häderen und dem Zwinglipass. In dieser Gegend befindet sich eine Höhle mit einer Länge von ca. 250 Metern und einer Höhendifferenz von 100 Meter. Im unteren Teil der Höhle konnte Calcit gefunden werden.
Mineralien
- Calcit: flachrhomboedrisch als sogenannter Fingernagelcalcit mit Kristallgrössen bis 10 cm.
LNr
040.
Fundort
AI / Alpstein, Hüenerberg  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 138
Bemerkungen
Die Gegend um den Hüenerberg soll vor allem reich an Pyrit sein.
Mineralien
- Pyrit: Konkretionen bis 8 mm, oft ist das Gestein von feinsten, körnigen Pyritkriställchen durchzogen.
LNr
041.
Fundort
AI / Alpstein, Konzertsaal-Höhlensystem Höch Nideri  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 137
Bemerkungen
In diesem Höhlensystem kommen kleine Calcite und Dolomite vor.
Mineralien
- Calcit: bis 1 cm, als sogenannter Fingernagelcalcit, farblos bis weiss.
- Dolomit: bis 2 mm, sattelförmig.
LNr
042.
Fundort
AI / Alpstein, Langenstein  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 103
Bemerkungen
Die genaue Lage der Fundstelle ist nicht bekannt. Die Fundortbezeichnung lautet nur im Betlis-Kalk von 'Langenstein'.
Mineralien
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit ausgebildet, aus dem Betlis-Kalk. Einzelkristalle bis 3 cm, hellgrau.
LNr
043.
Fundort
AI / Alpstein, Löchlibetter  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 143
Bemerkungen
Aus dieser Gegend werden frühere Funde von Calcit erwähnt, Belegstücke sind aber keine bekannt.
Mineralien
- Calcit:
LNr
044.
Fundort
AI / Alpstein, Lötzlisälplisattel  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 131
Bemerkungen
Aus schmalen Kluftrissen in der Palfris-Formation.
Mineralien
- Calcit: bis 3 mm und als Skalenoeder ausgebildet.
- Dolomit: sattelförmig, bis 4 mm und rostbraun verfärbt.
- Pyrit: eingebettet im Gestein, würfelig bis 4 mm.
- Quarz: als Oehrlidiamant bis 4 mm, als langprismatische Exemplare bis 8 mm. Manchmal mit Erdöleinschlüssen.
LNr
045.
Fundort
AI / Alpstein, Marwees (Gratweg)  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 148
Bemerkungen
Etwa 150 Meter nordöstlich der höchsten Stelle der Marwees, wo der schmale Weg auf der Nordseite des Grates angelegt ist, fallen im dort anstehenden Gestein zahlreiche rundliche Hohlräume auf.
Mineralien
- Pyrit: im Gestein eingewachsen, bis 7 mm Kantenlänge, meist braun-schwarz verwittert. Rundliche, abgeplattete Konkretionen bis 6.5 cm, meistens durchgehend rostig.
LNr
046.
Fundort
AI / Alpstein, Muschelenberg, Höch Nideri  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 137
Bemerkungen
In der Nähe des Weges zwischen Muschelenberg und Höch Nideri konnten einige Pyritkugeln gefunden werden.
Mineralien
- Pyrit: Kugeln bis max. 1 cm Durchmesser.
LNr
047.
Fundort
AI / Alpstein, Rossmahd  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 143
Bemerkungen
/
Mineralien
- Calcit: In der Form von Fingernagelcacit, bis 6 cm, weiss.
LNr
048.
Fundort
AI / Alpstein, Rot Turm (westlich Gipfel)  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 144
Bemerkungen
Funde konnten westlich des Gipfels, welcher nahe dem Hundstein liegt, getätigt werden.
Mineralien
- Pyrit: würfelig, bis 7 mm.
LNr
049.
Fundort
AI / Alpstein, Rotsteinpass, Altmann  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 143
Bemerkungen
In der Geröllhalde nahe dem Weg vom Rotsteinpass durch die Flieswand zum Altmann-Sattel. Funde von Öhrli-Diamanten sind auch vom Rotsteinpass und dem Altmann bekannt geworden.
Mineralien
- Calcit:
- Quarz: klein, nur wenige mm gross, auf dem Calcit.
LNr
050.
Fundort
AI / Alpstein, Seealp, Horst, Horsthalde  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 148
Bemerkungen
Die Funde stammen aus dem Gehängeschutt der Horsthalde, zwischen Horst und der Seealp gelegen.
Mineralien
- Calcit: klein, rasenartig, rhomboedrisch, ganze Kluftflächen bedeckend, farblos, hellgrau.
- Dolomit: bis 1.5 mm, auf dem Calcitrasen, gelblich weiss.
- Markasit: nur in angeschliffenen Pyritknauern mikroskopisch als 50 Mikrometer grosse Aggregate festzustellen.
- Pyrit: als Knaur bis 5 cm Durchmesser, meist stark oxidiert.
- Quarz: farblos, als Typ 'Öhrli-Diamant', bis 6 mm, Doppelender. Vereinzelt sind Zepterbildungen mit verjüngtem Durchmesser und Einschlüsse von winzigen Calcit- und/oder Dolomit-Rhomboedern zu beobachten. Aufgewachsene Quarzkristalle erreichen nur eine Länge von 2 mm.
LNr
051.
Fundort
AI / Alpstein, Seealp, Meglisalp (Weg)  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 145
Bemerkungen
Auf dem Weg zur Meglisalp. Unter anderem konnten aus einer grossen Halbhöhle Calcitkristalle aus dem Lehm geborgen werden.
Mineralien
- Calcit: in rhomboedrischer Ausbildung, weiss oder gelblich.
LNr
052.
Fundort
AI / Alpstein, Seealp, Seealpsee, Reslen  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 146
Bemerkungen
Obwohl in der Literatur mehrmals von Calcitfunden beim Seealpsee berichtet wurde, fehlen entsprechende Belgestücke. An der nördlichen Böschung des Weges Reslen-Seealp, unmittelbar bei der Abzweigung zum Restaurant 'Seealpsee' konnten aus einer lehmgefüllten Spalte Calcite geborgen werden. Heute ist die Stelle zugeschüttet.
Mineralien
- Calcit: als sogenannter Kanonenspat, bis 2 cm, farblos bis hellgrau.
LNr
053.
Fundort
AI / Alpstein, Sigelwald  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 155
Bemerkungen
Der Sigelwald liegt im Südhang der Alp Sigel.
Mineralien
- Calcit: flache Rhomboeder, bis 2 cm, weiss oder gelblich.
LNr
054.
Fundort
AI / Alpstein, Stockegg  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 146
Bemerkungen
Hier konnten ergiebige Calcitvorkommen gefunden werden. Sie zählen zu den Bedeutendsten und lieferten ausgezeichnete Stufen.
Mineralien
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit, wobei vereinzelte Kristalle bis 8 cm erreichen (normal 2-4 cm). Seltener sind Normalrhomboeder mit Kantenlänge bis 6 cm zu finden. Hell- bis dunkelgrau und oft mit schönem Oberflächenglanz.
LNr
055.
Fundort
AI / Alpstein, Vorder-Weesen  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 129
Bemerkungen
Unterhalb des Weges Aescher-Weesen in kleinen Gängen im Helvetischen Kieselkalk.
Mineralien
- Fluorit: derb, blassgrün, stark zersetzt, ohne erkennbare Kristallflächen.
- Quarz: sehr klein, auf dem Nebengestein der fluorithaltigen Gesteine.
LNr
056.
Fundort
AI / Alpstein, Vorder-Weesen (östlich)  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 129
Bemerkungen
Die Funde wurden in der Böschung des Weges Aescher-Weesen, kurz nach dem Eintritt in die Alp Weesen, getätigt.
Mineralien
- Calcit: nur in mm-Grösse.
- Dolomit: nur in mm-Grösse.
- Pyrit: als Konkretionen bis 3 cm, als würfelige Einzelkristalle bis max 7 mm.
- Quarz: als sogenannte Oehrlidiamanten (Doppelender) bis max 12 mm. Selten mit Erdöleinschlüssen.
LNr
057.
Fundort
AI / Alpstein, Wagenlücke  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 142
Bemerkungen
Wenige Meter nördlich der Wagenlücke können lokal gehäuft, in der anstehenden Drusberg-Formation, Pyritkonkretionen gefunden werden.
Mineralien
- Pyrit: Konkretionen bis 4 cm, meistens stark oxidiert.
058.
Fundort
AI / Alpstein, Wasserauen (Grube)  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner,Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
Bemerkungen
In der alten Grube am Waldrand südlich von Wasserauen.
Mineralien
- Calcit: milchig, in verschiedener Ausbildung, eher klein.
LNr
059.
Fundort
AI / Alpstein, Wasserauen (Steinbruch), Hütentobel  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 151
Bemerkungen
Der südlich von Wasserauen am Waldrand liegende Steinbruch (eingangs des Hüttentobels) ist längst aufgelassen. Das Calcitvorkommen beschränkt sich in der Grube auf zwei kleine Stellen.
Mineralien
- Calcit: milchigweiss, selten aber in sehr schöner Ausbildung, linsenförmige Kristalle mit flachem Rhomboeder, Skalenoeder bis 3 cm und diese auch als Basiszwillinge.
LNr
060.
Fundort
AI / Alpstein, Weesen, Weesenalp, Geissplatte  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 130
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 351
Bemerkungen
Direkt am Weg Weesen-Geissplatte in senkrecht stehenden Kluftflächen. Die Koordinaten zeigen auf Weesen.
Mineralien
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit, bis 15 mm, gräulich-weiss, an der Basis rostbraun angewittert.
- Quarz: glasklar, bis 4 mm, auf dem Calcit aufgewachsen.
LNr
061.
Fundort
AI / Alpstein, Wildkirchli-Rees-Höhle  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 157
Bemerkungen
Die Höhle, resp. der Fundort Wildkirchli-Rees konnte auf der Karte nicht gefunden werden. Die Koordinaten zeigen auf den Kirchenwald. Die Höhle liegt auf der Nordseite des Brüeltobels. Die Fundstelle ist seit langer Zeit bekannt.
Mineralien
- Calcit: weiss, gelblich, als Kluftfüllung oder als Kristalle rhomboedrisch oder in Kombinationen.
LNr
062.
Fundort
AI / Alpstein, Öhrli, Oehrli  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 229
- Wagenplast, Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Bemerkungen
Nordöstlich des Säntisgipfels (Stand 1915).
Mineralien
- Quarz: klein.
LNr
063.
Fundort
AI / Alpstein, Öhrli, Oehrli, Oehrlistock, Öhrlistock  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 392
Bemerkungen
Die Koordinaten zeigen auf das Gebiet Oehrli. Öhrlistock ist auf der Karte nicht eingetragen.
Mineralien
- Markasit: in den Kalksteinen und Mergel der Kreideformationen im Gebiet Oehrlistock.
LNr
064.
Fundort
AI / Alpstein, Öhrli, Oehrli, Vordere Oehrligrueb, Vordere Öhrligrueb, Vorder Oehrligrueb, Vorder Öhrligrueb, Oehrlisattel, Öhrlisattel  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Alean, Ch.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 179-185; Vom "Öhrlidiamanten" zum Stern- und Szepterquarz
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
- Wagenplast, Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Bemerkungen
Der Ort liegt ca. in der Mitte der äusseren nordwestlichen Kette des Alpsteins. Die ergiebigsten Fundstellen liegen nördlich des Oehrlisattels in kleinsten Klüftchen.
Mineralien
- Calcit: oft in Skalenoedern aber auch andere Formen, mit Erdöleinlagerungen.
- Hämatit: nicht sicher bestimmt, glaskopfartig auf Calcit.
- Limonit: als Verwitterungsprodukt, zusammen mit Calcit.
- Pyrit:
als kleinste Würfel, nur in geringen Mengen.
- Quarz: auch 'Oehrlidiamanten' genannt, bis 15 mm, als kleine Doppelender, äusserst klar und hochglänzend aber auch schwarzbraune - bernsteinfarbige Individuen, zum Teil als 'Kappenquärzchen', Zepterquarze sowie mit 'Libellen'.
LNr
065.
Fundort
AI / Alpstein, Öhrli, Oehrli, Vordere Oehrligrueb, Vordere Öhrligrueb, Vorder Oehrligrueb, Vorder Öhrligrueb, Oehrlisattel, Öhrlisattel, Oehrlichopf, Öhrlichopf  
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 132
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 351
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Bemerkungen
Das Oehrli und seine Umgebung sind schon seit langer Zeit (ab 1740) als Mineralienfundgebiet bekannt. Die beschriebenen Funde stammen aus der Region Vorder-Oehrligrueb. Gleiche Funde sind aber auch aus der Umgebund des Oehrli und des Oehrlisattels zu finden. Die Klüftchen erreichen eine Ausdehnung von 30-60 cm Länge und eine geringe Höhe von 1.5 cm. Sie treten vorwiegend in den kalkigen, gebankten Schichten der Palfries-Formation mit horizontal liegenden Kluftflächen auf.
Mineralien
- Calcit: in verschiedener Ausbildung zu finden.
- Dolomit: limonengelb, stark verwittert, dem Calcit aufgelagert, bis 2 mm, sattelförmig.
- Fluorit: in früherer Literatur wurde aus dem Oehrligebiet auch Fluorit angegeben. Das Muttergestein konnte aber eindeutig der Dürschrennenhöhle zugewiesen werden. In der Oehrli-Umgebung sind bis jetzt noch keine Fluoritfunde gemacht worden.
- Pyrit: Würfel bis 7 mm, eingebettet im Gestein, kugelige Aggregate sind ebenfalls zu finden.
- Quarz: mit hohem Glanz und grosser Durchsichtigkeit, bis 25 mm, kurzprismatisch, Doppelender mit Zepterbildung können vorkommen. Die Quarze sind stets dem Calcit aufgewachsen.
LNr
066.
Fundort
AI / Alpstein, Brüeltobel, Hädeli
Region
Alpstein
Koordinaten, ca.
Literatur
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Schweizer Strahler; 2021; Heft 2; Seite 11 - 21; Quarze des Alpstein
Bemerkungen
/
Mineralien
- Quarz: kurzprismatische Kristalle im Cm-Bereich, wasserklar.
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