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Kanton BE ohne Kreis Interlaken Oberhasli Teil 2 - Fundorte von Mineralien in der Schweiz

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Kanton BE ohne Kreis Interlaken Oberhasli Teil 2

Fundorte > Bern
Kanton Bern, alle Verwaltungskreise ausser Interlaken-Oberhasli, Teil 2    

Bild: Gadmen, Windegg. Fadenquarz, 4 cm

18 Beschreibungen
LNr
001.
Fundort
BE / Boltigen im Simmental, Bäderhorn (Nordseite), Bäderhore, Bäderberg, Fluhberg
Region
Kreis Obersimmental-Saanen / Gemeinde Boltigen
Koordinaten, ca.
2'591’700 / 1'162’600
Literatur
- Bachmann, Isidor; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern; 1877; Heft 923-940; Die neuern Vermehrungen der mineralogischen Sammlungen des städtischen Museums in Bern
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 232
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 341
Bemerkungen
Die Funde stammen aus dem dichten Kalkgestein (Mytilus-Dogger).
Mineralien
- Calcit: gross, gelblichgrau, halbdurchsichtig, glänzend, als Skalenoeder, bis 20 cm, einst ergiebige Fundstelle.
Bachmann (1877): auch die grossen bekannten Skalenoeder vom Fluhberg, auf der Nordseite des Bäderbergs, oberhalb Boltigen im Simmental, sind in neuerer Zeit (um 1870) wieder massenhaft exploitiert worden.
LNr
002.
Fundort
BE / Gstaad, Feutersoey (nordwestlich), Tschärzis
Region
Kreis Obersimmental-Saanen / Gemeinde Gstaad
Koordinaten, ca.
2'587’090 / 1'140’710
Literatur
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 343
- Stalder, Hans Anton / Wagner,Albert / Graeser,Stefan / Stuker,Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 333
- Stalder, Hans Anton & Touray, J.C.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
Bemerkungen
Auf Flyschsandstein der Niesendecke. NW Feutersoey bei Gstaad und verschiedene Fundstellen auf der linken Talseite des Tschärzis (BE).
Mineralien
- Calcit: Skalenoeder, bis 3 cm, milchigweiss.
- Fadenquarz: kleine, schlankprismatische, durchsichtige Kristalle (durchschnittlich ca. 1 cm lang mit c-Achse ± senkrecht zur Anwachsfläche) und kleine, nach einer Prismenfläche plattige Kristalle resp. Kristallaggregate (grösste Ausdehnung in der Richtung einer a-Achse, die ± senkrecht zur Anwachsfläche verläuft. Häufig linear angeordnete Flüssigkeitseinschlüsse ("Faden"). Viele kleine s-Flächen.
LNr
003.
Fundort
BE / Lenk, Simmental, Weissenberg, Wysseberg, Bunschifluh
Region
Kreis Obersimmental-Saanen / Gemeinde Lenk
Koordinaten, ca.
2'598’200 / 1'159’620
Literatur
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 232
Bemerkungen
Im Simmental konnte oberhalb Lenk ein Gebiet mit der Bezeichnung Weissenberg gefunden werden (Hinter- und Vorder Weissenberg). Eine Bunschifluh konnte nicht gefunden werden. Ein Bundschleregrat gibt es oberhalb von Boltigen. Die Koordinaten zeigen auf diesen Grat.
Mineralien
- Calcit: gelb, grössere Skalenoeder in undeutlicher Form.
LNr
004.
Fundort
BE / Lenk, Wildstrubel, Rätzligletscher, Retzligletscher
Region
Kreis Obersimmental-Saanen / Gemeinde Lenk
Koordinaten, ca.
2'605’200 / 1'138’500
Literatur
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 310
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 341
Bemerkungen
Der Rätzligletscher (Gletscherzunge) bildet eigentlich den nördlichen Teil des 'Glacier de la Plaine Morte' westlich des Wildstrubel.
Mineralien
- Calcit: gross, graue Rhomboeder.
LNr
005.
Fundort
BE / Lauenen, Trütlisberg
Region
Kreis Obersimmental-Saanen / Gemeinde Saanen
Koordinaten, ca.
2'594’500 / 1'141’500
Literatur
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 48
Bemerkungen
Die Region Trütlisberg (Hinter- und Vorder-Trütlisberg) liegt östlich von Lauenen unterhalb des Tube (2106 M ü. M.).
Mineralien
- Aragonit: Sinter, weiss, radialstrahlig.
LNr
006.
Fundort
BE / Saanen, Lauenen, Lauenenhorn, Rohrbachweide
Region
Kreis Obersimmental-Saanen / Gemeinde Saanen
Koordinaten, ca.
0
Literatur
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 407
Bemerkungen
Bei Lauenen, südöstlich in der Rohrbachweide, auf dem Wege nach dem Lauenensee im Saanenlande.
Mineralien
- Schwefel:
LNr
007.
Fundort
BE / Büren an der Aare, Galgenhubel
Region
Kreis Seeland / Gemeinde Büren an der Aare
Koordinaten, ca.
2'595’100 / 1’220’970
Literatur
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 295
Bemerkungen
Während einer Bohrung durch die 'Zürcher-Ziegeleien' wurden in einem bräunlichen Sandstein der Unteren Süsswassermolasse Klüftchen mit wenigen Mineralien angefahren.
Mineralien
- Calcit:
- Palygorskit: eine nur 2 bis 3 cm dicke Zone mit etwas Palygorskit, in Grössen von einigen mm (Mumenthaler, 1995 / Stalder et al., 1998).
LNr
008.
Fundort
BE / Frauchwil, Hohschwerzibach, Seewil, Wilbach (Waschgold)
Region
Kreis Seeland / Gemeinde Rapperswil
Koordinaten, ca.
2'597’723 / 1’212’629
Literatur
- Pfander,Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 98.
Bemerkungen
Aus diesem Bach konnten nur sehr wenige Flitterchen gewaschen werden. Die Koordinaten zeigen auf eine zufällige Stelle am Wilbach.
Mineralien
- Waschgold: als Flitterchen.
LNr
009.
Fundort
BE / Frienisberg, Lobsigen, Mühlebach, Mülibach (Waschgold)
Region
Kreis Seeland / Gemeinde Seedorf
Koordinaten, ca.
2'588’907 / 1’208’326
Literatur
- Pfander,Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 96.
Bemerkungen
Am Nordwestabhang des Frienisberges, oberhalb Lobsigen aus dem Mühlebach
Mineralien
- Waschgold: Flitterchen bis 4 mm.
LNr
010.
Fundort
BE / Frienisberg, Saurenhorn, Allenwilbach, Kosthofen, Lyssbach (Waschgold)
Region
Kreis Seeland / Gemeinde Seedorf
Koordinaten, ca.
2'592’861 / 1’211’181
Literatur
- Pfander,Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 97.
Bemerkungen
Wenige Flitterchen aus dem Allenwilbach, welcher in der Nähe von Saurenhorn entspringt und in Kosthofen in den Lyssbach mündet.
Mineralien
- Waschgold: als Flitterchen.
LNr
011.
Fundort
BE / Merligen, Beatenbucht, Fischbalmen
Region
Kreis Thun / Gemeinde Sigriswil
Koordinaten, ca.
2'623’790 / 1'170’620
Literatur
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 349
- Stalder, Hans Anton & Touray, J.C.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
Bemerkungen
Ein alter Fluoritfund stammt vermutlich aus dem Hauterivien-Kieselkalk bei der Lokalität Fischbalmen. Fund vor 1900.
Mineralien
- Calcit: z. T. pseudomorph nach Aragonit, z. T. Skalenoeder.
- Fluorit:
Farblose Würfel.
- Quarz:
wasserklare Kristalle mit x- und s-Flächen, 2-3 cm lang, schlankprismatisch.
LNr
012.
Fundort
BE / Horrenbach-Buchen, Sohlfluh, Solflue, Sichel, Sichle, Sulzi, Sulzigraben, Chruudbach
Region
Kreis Thun / Bezirk Horrenbach-Buchen
Koordinaten, ca.
2'629’190 / 1'179’030
Literatur
- Schneeberger, Werner; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern; 1926; Seite 1 - 98; Die stratigraphischen Verhältnisse von Kreide und Tertiär der Randkette nördlich des Thunersees
Bemerkungen
Koordinaten:
- Sohlfluh, Solflue: 2'629’190 / 1'179’030, 1650 m ü. M.,
- Sichel, Sichle: 2’628.010 / 1’177.790, 1679 m ü. M.,
- Sulzi, Sulzigraben: 628.260 / 1'178’440, 1460 m ü. M.
Unter der Sohlfluh, NE der Sichel, bildet die Ältmannschicht das Dach des hier hellgrauen, zuckerkörnigen Kieselkalkes, der in zwei Horizonten reichlich Silexknollen führt. Ihre Mächtigkeit beträgt 1,6 m. Ausserordentlicher Glaukonit- und Pyritgehalt vereihen dem Gestein eine dunkelgrüne Farbe. Die Wiederholung des Silexhorizontes des Kieselkalkes und der Ältmannschicht über 2 m Drusbergschichten, ist wohl eher als tektonische Störung, denn als stratìgraphische Anomalie zu erklären. Am Sulzi ist folgendes Profil zu beobachten: Aus dem Gehängeschutt erheben sich ca. 40 m Kieselkalk in Bänken von 10 - 30 cm Dicke, mit untergeordneten Schieferlagen. Der Kalk bricht klingend, splittrig, ist innen dunkelgrau bis bräunlich und führt in einigen Horizonten reichlich Schwammnadeln oder reichlicher Quarz und Silexknollen. Glaukonit ist nicht vorhanden. Die obersten 5 - 6 m sind dickbankig, dicht und unterlagern die Gemsmättlischicht mit scharfer Grenze. Eine helle graugelbe Kieselkruste bedeckt die Anwitterungsfläche. Am Chruudbach (Balmholznische) sind die Altmannschichten sehr typisch ausgebildet, doch ist das Profil durch kleine Brüche gestört. Von unten nach oben finden sich: 1. x m dunkelblaugrauer, etwas schuppiger Kieselkalk (Hauteriv.). 2. 2 m spätig-glaukonitischer Kieselkalk mit grossen Pyrithexaedern, an der Basis eckige, wenig glaukonitische Kieselkalkbrocken enthaltend. 3. 3 m dunkelblaugrauer, zäher, spätiger Glaukonit-Kieselkalk mit Pyritestern. In der oberen Hälfte der Bank ist dieses Gestein nur noch als Brocken und Schlieren in fast glaukonitfreiem sandigem Kalk eingelagert. 4. blaugrauer, feinspätiger, oolithischer Drusbergkalk.
Mineralien
- Pyrit:
- Silex:
LNr
013.
Fundort
BE / Oberhofen, Heiligenschwendi, Goldbach (Waschgold)
Region
Kreis Thun / Gemeinde Oberhofen am Thunersee
Koordinaten, ca.
2'617’602 / 1'175’556
Literatur
- Pfander, Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 94.
Bemerkungen
Seitenbach des Riederbaches, welcher bei Oberhofen in den Thunersee fliesst. Einige Flitterchen. Die Koordinaten zeigen auf Oberhofen.
Mineralien
- Waschgold: als Flitterchen.
LNr
014.
Fundort
BE / Sigriswil, Merligen, Justistal, Dallenfluh
Region
Kreis Thun / Gemeinde Sigriswil
Koordinaten, ca.
2'622’800 / 1'171’800
Literatur
Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 229
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 357
Bemerkungen
Zwischen Thun und Interlaken, in Klüftchen im grünen Tavayannazsandstein. Die Aufschlüsse befinden sich oberhalb von Merligen, z.B. am Strässchen von Sigriswil ins Justistal. In der älteren Literatur findet sich oft die Bezeichnung 'Dallenfluh'.
Mineralien
- Calcit:
- Coelestin:
- Laumontit:
sehr flache Prismen mit blättriger Struktur, stark perlmuttglänzend, konzentrisch strahlig, angehäuft, auch unregelmässig durcheinander.
- Quarz:
klein, klar, gute Ausbildung.
LNr
015.
Fundort
BE / Sigriswil, Merligen, Justistal, Ralligstöck, Dallenfluh, Weissentalfluh, Ralligflühe
Region
Kreis Thun / Gemeinde Sigriswil
Koordinaten, ca.
2'623’230 / 1'173’540
Literatur
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 183
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 251
Bemerkungen
Dallenfluh konnte auf der Karte nicht gefunden werden. Koordinaten auf Ralligstöck. Unterhalb der Ralligstöck, im Bereich des Strässchens, das von Sigriswil ins Justistal führt. Eine ältere Fundortbezeichnung lautet auf 'Dallenfluh' (nicht auf der Landkarte eingezeichnet).
Mineralien
- Laumontit: auf Klüften, gesteinsbildend (de Quervain, 1928; Martini, Vuagnat, 1965). Kenngott: auf Klüften im Gemenge mit weissem kristallinischem Kalk im Taviglianaz-Sandsteine in der Weissenthalflu oder in den Ralligflühen oberhalb Merligen am nordwestlichen Ufer des Thunersees.
LNr
016.
Fundort
BE / Steffisburg, Zulg (Waschgold)
Region
Kreis Thun / Gemeinde Steffisburg
Koordinaten, ca.
2'616’560 / 1'181’320
Literatur
- Pfander,Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 92.
Bemerkungen
Wenig Waschgold. Die Koordinaten zeigen auf eine Stelle etwas östlich von Steffisburg an der Zulg.
Mineralien
- Waschgold: wenig. Als Flitterchen ausgebildet.
LNr
017.
Fundort
BE / Thun (nördlich), Goldiwyl, Goldiwil, Lauene, Schlangere
Region
Kreis Thun / Gemeinde Thun
Koordinaten, ca.
2'617’210 / 1'179’130
Literatur
- Bachmann, J.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft in Bern [aus dem Jahre]; - (1880); Heft 979-1003; Seite 93 - 96: Schwerspath, neues Vorkommen bei Thun
Bemerkungen
Die Koordinaten zeigen auf Goldiwil. Auszug von Bachmann, 1880: Die Fundstelle liegt nördlich oberhalb Thun, in der Lauenen, an der neuen Strasse gegen Goldiwyl, unmittelbar oberhalb dem "Schlangere" genannten Hause, im dortigen Molasse- und Nagelfluh-Gebiete. In vielfach wiederholtem Wechsel tritt gemeine und mergelige Molasse und Nagelfluh in südfallender Lagerung an die Strasse herunter und ist durch diese streckenweise angeschnitten. In einzelnen, zum Theil röthlichen und violetten Mergelschichten erscheinen kalkige knollenförmige Concretionen lagenweise in grösster Häufigkeit. Wie überall unter ähnlichen Verhältnissen zeigt sich auch hier wiederholt ein gegenseitiges Auskeilen der Sandstein- und Nagelfluh-Linsen in einander. Durch die Hebung wurden zudem hie und da Ueberschiebungen und kleine Verwerfungen erzeugt. An solchen Stellen treten dann, sowohl den Schichtfugen, als den Verschiebungsflächen folgend, Kalkspathadern auf, welche nachträglich die früher entstandenen Klüfte wieder ausfüllten und zuheilten. In diesen Kalkspathadern, die meistens nur dünn sind, stellenweise aber stärker, fast knotig anschwellen, entging dem Finder ein zweites, viel schwereres und anders aussehendes Mineral nicht. Das ganze Vorkommen ist ebenso unansehnlich und es sehen die Kalkspathplatten so gewöhnlich aus, dass es einer grossen Aufmerksamkeit oder des Zufalls bedarf, um da etwas Besonderes zu finden. Der Kalhspath zeigt nur selten erkennbare äussere Krystallgestalten und zwar das stumpfe Rhomboeder, mit Andeutungen von Prismenflächen. Auf allen diesen Krystallflächen tritt eine sehr deutliche Streifung parallel den Spaltungsrichtungen auf. Im Uebrigen ist der Kalkspath körnig und sehr bröcklig. Häufig durchziehen kurze, stark gerifte oder gestreifte Rutschflächen die Masse, zum Beweis, dass auch nach der Bildung des Kalkspaths noch Bewegungen der ganzen Gesteinsmasse stattgefunden haben. Die Merkmale deuten auf Schwerspath (Baryt) hin.
Mineralien
- Baryt: in kalkigen knollenförmigen Konkretionen, eingelagert im Calcit.
- Calcit: in kalkigen knollenförmigen Konkretionen.
LNr
018.
Fundort
BE / Fisistöcke, Gemmi, Innerer Fisistock, Lämmernalp, Varneralp (Bohnerzabbau)
Region
Kandersteg
Koordinaten, ca.
2'619’346 / 1'146’483
Literatur
- Epprecht,W., Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
- Schmidt,C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917 Bohnerz des Eocäns.
Bemerkungen
Fisistöcke - Gemmi. Am Wege von Kandersteg zur Fisialp und am nordwestlichen Absturz des Innern Fisistockes auf ca. 2600 m Höhe liegt das Bohnerz, mit 25,7% Fe-Gehalt, auf den unterkretacischen Tschingelkalken und wird von eocänen, fossilreichen Mergeln und Lithothamnienkalken überlagert. Auf der Gemmi, im Gebiet der Lämmernalp, liegt auf ca. 3 km Länge eine Bohnerzbildung zwischen Unterer Kreide und eocänen Süsswasserkalken. Koordinaten auf Innere Fisistock.
Mineralien
- Bohnerz:
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