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Kantone SH und TG - Fundorte von Mineralien in der Schweiz

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Kantone SH und TG

Fundorte
Vorkommen in den Kantonen Schaffhausen und Thurgau

001_SH / Näppental, Buckforen, Siblingerhöhe, Gächlingen
Region: Bezirk Oberklettgau / Gemeinde Gächlingen, Koordinaten ca.: 680000 / 287240
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 45-47,53.
Die Koordinaten zeigen auf Buckforen.
- Baryt: Im Posidonienschiefer der Baugrube des Reservoirs Gächlingen an der Strasse zur Siblingerhöhe wurde ein fossiler Baumstamm gefunden, dessen kohlige Aussenpartie mit zahlreichen Klüftchen durchsetzt waren, die mit Baryt ausgefüllt sind.
- Calcit: Buckforen (NE Näppental, nördlich der Siblingerhöhe, Koordinaten 680.000 / 287.240, 580 m ü. M.): eine quer durch den Posidonienschiefer verlaufende Calcitkluft mit zum Teil schönen Skalanoedern.
- Chlorit: Zu erwähnen sind die von Bohrmuscheln erzeugte Höhlungen in Geoden, welche mit Chlorit gefüllt sind. Fundort: NW-Seite Buckforen, N Näppental.
- Pyrit: Grube: Siblinger Höhe im Opalinuston: gelegentlich Pyrit. Posidonienschiefer: pyritisierte Muschelschalen und flachegedrückte Ammoniten (Baugrube des Wasserreservoirs Gächlingen an der Strasse zur Siblingerhöhe). Die dunkelgrauen Posidonienschiefer enthalten Stinkkalkbänke mit einem schwachen Bitumengehalt (unter 2 %). Die Schiefer führen flachgedrückte Ammoniten und Muscheln (Posidonia Bronni), die zum Teil pyritisiert sind, nebst sonstigen Pyriteinlagen. Koord. (680.120 / 286.050, 540 m ü. M.): Baugrube Wasserreservoir Gächlingen (1971-1973), Koord. 679.600 / 285.250, 510 m ü. M.): Pyritisierte Fossilien und ein teilweise verkieselter Baumstamm mit kohliger Rindenzone, durchsetzt mit Baryt.

002_SH / Löhningen (nördlich), Chornberg
Region: Bezirk Oberklettgau / Gemeinde Löhningen, Koordinaten ca.: 682780 / 285630
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 59-62.
- Glaukonit: Dunkelgrün bis schwarz, in Form von Körnchen oder als Überzug auf Fossilteilen oder Kalkpartien am Chornberg nördlich Löhningen, Koord. 683.150 / 285.700, 750 m ü. M.).
- Quarz: Verkieselte Fossilien kommen unter anderem am Chornberg nördlich von Löhningen vor.

003_SH / Neunkirch, Hungerbucks
Region: Bezirk Oberklettgau / Gemeinde Neunkirch, Koordinaten ca.: 679290 / 282600
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 236 Tongemisch im Lehm.
- Chlorit: Als geringer Anteil im Tongemisch.
- Illit: Im Tongemisch.
- Kaolinit: Ein Tongemisch mit Anteil von Kaolinit, Illit, Smekit, Chlorit.
- Montmorillonit: Montmorillonitgruppe: Montmorillonit als Bestandteil von Tonen , z.B. im pleistozänen Ton des Hungerbucks W Neunkirch.
- Smektitgruppe: Im Tongemisch.

004_SH / Neunkirch, Schmerlat, Schmärlet (Kiesgrube)
Region: Bezirk Oberklettgau / Gemeinde Neunkirch, Koordinaten ca.: 682400 / 282640
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 52-53.
- Nosean: Zu finden in Geschiebegestein von Schmerlat.
- Opal: Aus der Kiesgrube Schmerlat: aus opalartiger Kieselsäure bestand das Kieselgerüst eines alpinen Gerölls.

005_SH / Reyat, Stetten, Lohn, Guntmadingen, Laufenberg, Hemming, Flurlingen;(Bohnerzabbau)
Region: Bezirk Reiat / Gemeinde Stetten
Literatur:
- Epprecht,W., Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
- Hofmann, Franz; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen; Band 36 (1991; Seite 45 - 81; Neuere Befunde zur Geologie, zur Lagerstättenkunde und zum historischen Abbau der Bohnerze und Bolustone der Region Schaffhausen (Schweiz)
- Schmidt,C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917 (Erzabbau).
Bohnerze des Eocäns. Die flach liegenden Kalke des obern Malm sind stellenweise von Bohnerztonen bedeckt. Das Erz ist in Mulden, Klüften und Spalten des Kalkes angereichert. Die Erze wurden im Tagbau gewonnen, einerseits im Nordosten von Schaffhausen auf dem Reyat bei Stetten und Lohn und andererseits südwestlich von Schaffhausen im Klettgau bei Guntmadingen auf dem Laufenberg und Hemming. Kleinere Mengen von Bohnerz fanden sich beiderseits des Rheines bei Flurlingen. Der Bergbau fand statt in den Jahren 1678-1770, 1798-1804 und 1804-1850. Der Gesamtertrag der Erzgruben im Kt. Schaffhausen wird auf 70,000 Tonnen Roheisen geschätzt (Stand ca. 1915). Nachgewiesener Bohnerzabbau: Flurlingen (keine Jahreszahlen vorhanden).
Lohn-Stetten (Reyath): 1810 - 1850. Tunnel Flurlingen der Nationalstrasse N4 Bei der ersten Etappe des Vortriebs des Tunnels der Nationalstrasse N4 auf der Zürcher Seite des Rheins bei Flurlingen wurde zwischen Ende Oktober 1989 und Anfang Januar 1990 entsprechend der Prognose (Freimoser, 1989) von etwa 180 bis gegen 250 m ab Nordportal ein überdurchschnittlich grosses, kompaktes, bis zu 8 m mächtiges Bohnerzvorkommen durchfahren, das einen hohen Gehalt an Erzbohnen aufwies. Stellenweise waren die Bohnen durch Eisenhydroxid verfestigt. Während des Vortriebs wurden mindestens 5500 t Roherz gefördert. Die Bohnerztasehe lag bei Koord. 689.340/282.800 20 bis 30 m unter der Oberfläche. Sie war offenbar langgezogen und über Tage fehlten jegliche Anzeichen. Lohn (Reiat) In der Gegend von Lohn konnten im an sich erzarmen Boluston vereinzelt Erzknollen bis 250 g Gewicht gefunden werden (1991). Sie sind innen schwarz oder braun und mehr oder weniger strukturlos und zeigen keinerlei Anzeichen schaligen Wachstums. Sie tragen zum Teil eine 1 bis 2 mm dicke, beim Zerschlagen im Querschnitt blauschwarze, glänzende Schale und sind aussen sehr glatt und hell- bis dunkelbraun, wie die meisten Bohnerzkörner. Ähnliches Erz konnte in lagiger Form auch in der Bolusgrube E.P. 623.3 SSW Lohn gefunden werden.
- Bohnerz:

006_SH / Stetten, Büttenhardt, Dicki (ehem. Grube)
Region: Bezirk Reiat / Gemeinde Stetten, Koordinaten ca.: 691250 / 290090
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 30,36,40-41,45-47.
Die Koordinaten zeigen auf die Grube Dicki.
- Andalusit: Als seltenes Schwermineral, oft in verhältnismässig grossen Körnern bis 0.3 mm in den Graupensanden der oberen Meeresmolasse auf dem Reiat (Lohn-Büttenhardt-Stetten).
- Calcit: W Büttenhardt: igelartige, bräunliche Aggregate im Massenkalk in Bolustaschen.
- Disthen: Stetten-Büttenhardt-Lohn: als Schweremineral in den Graupensanden der oberen Meeresmolasse.
- Gips: In den brakischen Mergeln der oberen Meeresmolasse NNE Büttenhard (ehemalige Grube Dicki) sind in den Dreikantmuschel-führenden Schichten, Gipskristalle bis 5 mm zu finden.
- Pyrit:

007_SH / Bibern, Altdorf
Region: Bezirk Reiat / Gemeinde Thayngen, Koordinaten ca.: 692810 / 292170
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 52, 59.
Die Koordinaten zeigen auf Bibern. altdorf iegt ca 1 km nordwestlich von Bibern.
- Nosean: Zu finden unter anderem in Geschiebegestein von Lohn, Hofen, Altdorf, Schmerlat, und in der Kiesgrube südöstlich von Beringen.
- Titanit: Als Körner bis 0.3 mm in den vulkanischen Aschen der Helicidenmergel zwischen Bargen und Oberbargen und in den Tuffitlagern der Gegend Bibern-Altdorf.

008_SH / Bibertal, Almenbüel, Hofemerhölzli (-Seite)
Region: Bezirk Reiat / Gemeinde Thayngen, Koordinaten ca.: 693470 / 290590
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 31-32, 55-58.
- Apatit: In vulkanischen Tufflagen im Reiatgebiet, z.B. W-Seite des Hofemerhölzli im Bibertal. Hier dann langprismatisch, bis 1 mm.
- Quarz: Silexlagen bis 5 cm Dicke in der Mergelgrube Almenbüel im Bibertal.

009_SH / Hofen
Region: Bezirk Reiat / Gemeinde Thayngen, Koordinaten ca.: 692802 / 293192
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 33,35,51-52.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 92,113
Im basaltischen und vulkanischen Tuff.
- Biotit: Vereinzelt führt auch der Basalttuff von Karolihof S Ramsen Biotit, ebenso der Schlottuff von Hofen.
- Calcit: Glänzende Chromitkörner mit einem Durchmesser von 0.3 mm in einem Auswürfling von ca. 4 cm im basischen vulkanischen Schlottuff von Hofen. Als gesteinsbildende Auswürflinge, bis 4 cm Durchmesser, mit Einschluss von Chromit (Hofmann, 1974) (Mineralienlexikon 1998, Seite 113: 'reiner Chromit ist in der Schweiz (noch) nicht nachgewiesen').
- Chromit: Als Einschluss im Calcit (Mineralienlexikon 1998, Seite 113: 'reiner Chromit ist in der Schweiz (noch) nicht nachgewiesen'). Vermutlich handelt es sich um Ferrochromit.
- Ferro-Chromit: In einem Karbonatit-Auswürfling, körnig, glänzend, bis 0.3 mm, in einer Calcitgrundmasse (Hofmann, 1974).
- Muskovit: Muskovit tritt selten in den Schlotttuffen von Hofen auf.
- Nosean: Zu finden in Geschiebegestein von Hofen.

010_SH / Opfertshofen, Reie, Reiat, Reiathöfe
Region: Bezirk Reiat / Gemeinde Thayngen, Koordinaten ca.: 690930 / 291580
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 254,289
In eiszeitlichem Gletschergeschiebe in dieser Gegend.
- Leucit: Als Einsprenglinge in Hegau-Phonoliten, in vulkanischen Gesteinen perfekte Deltoidikositetraeder bildend.
- Nosean: Stark zersetzt, gesteinsbildend (Hofmann, 1974).

011_SH / Thayngen
Region: Bezirk Reiat / Gemeinde Thayngen, Koordinaten ca.: 693880 / 289180
Literatur:
- Holenweg, Hans; Schweizer Strahler; 1969; Heft 4; Seite 302 - 308; Mineralparagenesen im Schweizer Jura
Im Oberen Malm im Portland.
- Augit: In den Einstreuungen des Binstuff des Laacherseevulkanismus im Weier südlich Thayngen.
- Baryt:
- Calcit:
Skalenoeder und Rhomboeder, auch Phantombildungen.
- Diopsid: In den Laachersee-Bimstuff-Einstreuungen im Weier südlich Thayngen. Hier ein diopsidartiger Pyroxen.
- Gips:
- Markasit:
- Pyrit:


012_SH / Thayngen, Schliffenhalde (Grube)
Region: Bezirk Reiat / Gemeinde Thayngen, Koordinaten ca.: 694760 / 289100
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 35,40-41.
Die Koordinaten zeigen auf Thayngen.
- Coelestin: In den Gipsführenden Mergeln der oberen Süsswassermolasse von Thayngen-Schliffenhalde in Form rundlicher Körner.
- Gips: Aus der aufgelassenen Grube Schliffenhalde E Thayngen konnten aus dem Mergel der oberen Süsswassermolasse faustgrosse meist undurchsichtige Aggregate von Gipskristallen gefunden werden.

013_SH / Thayngen, Wippel (Steinbruch)
Region: Bezirk Reiat-Gemeinde Thayngen, Koordinaten ca.: 693880 / 289180
Literatur:
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2024; Heft 4; Seite 14-24; Pyrit und Markasit im Schweizer Jura
- Hofmann, Beda; Schweizer Strahler; 1985; Seite 53-65; Die Mineralien des Steinbruchs Wippel bei Thayngen SH
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 33,40-41,44-47,50-52.
- Hofmann, Franz; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen; Band 36 (1991; Seite 45 - 81; Neuere Befunde zur Geologie, zur Lagerstättenkunde und zum historischen Abbau der Bohnerze und Bolustone der Region Schaffhausen (Schweiz).
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 370
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 270
Der Steinbruch der Portland-Cementwerk Thayngen AG liegt etwas mehr als 1 km westlich von Thayngen, in den gegen Südosten einfallenden Kalksteinschichten des Oberen Weissen Jura (Malm) des Riat, der östlichen Fortsetzung des Randen. Die fündigste Zone liegt in den verkarsteten Malmschichten. Kontrolle auf Melnikovit.
- Baryt: Selten, klein, wenige mm gross, gelblich, tafelig, zusammen mit Eisensulfiden auf Calcit aufgewachsen.
- Biotit: Im Malmkalk muskovitreiche Molassesande. Ein Exemplar bis 1 cm Durchmesser und 0.5 mm Dicke.
- Bohnerz: In den Liegenden Bankkalken des Oberen Malms (Tithon, Tabelle II) des alten Steinbruchs Wippel (Koord. 693.800/289.300) traten regelmassig tief hinunterreichende Karsttaschen mit schönem Bohnerz auf, das als Besonderheit teilweise sideritisches Zwischenmittel enthielt.
- Calcit: Als bankig-plattige Partien, bestehend aus zuckerartigen und meist milchigweissen Calcitkristallen. Stellenweise mit bräunlichen, fleischfarbenen Partien. In Drusen als bräunliche oder wasserklare Kristalle, zum Teil in recht attraktiven Stufen. Bis einige cm, Skalenoeder und Rhomboeder sowie Kombinationen der beiden Formen.
- Gips: Bis mehrere cm in weissen oder ockerfarbenen Bolustonen und auch im Bereich von Eisensulfidknollen in molassischen Taschenfüllungen, wasserklar, mit milchiger Trübung im Zentrum, Schwalbenschwanzzwillinge, Pyriteinschlüsse (Hofmann, 1974).
- Glauberit: Als Verwitterungsprodukt von Markasit.
- Goethit: Im Bohnerz.
- Hornblende: Hornblenden können in der Gegend von Thayngen (und weiter westlich) in Tuffen des Hegauvulkanismus gefunden werden.
- Kaolinit: Im Bohnerz (zusammen mit Goethit).- Markasit: Ausschliesslich mit Pyramidenflächen, öfters Durchdringungszwillinge, als lose Kristalle oder aggregiert, auch als sogenannter Speerkies (skelettartiger Wachstum gleicher Flächen). Als Knollen bis 10 cm Durchmesser in Spalten und Karstlöcherfüllungen im Malmkalk des Steinbruchs. Markasit kann in dieser Grube auch, zusammen mit Pyrit und in grossen Mengen, in Kristallen bis ca. 3 mm Durchmesser in grünlichen bis weissen Bolustonen auftreten.
- Melanterit: Als Verwitterungsprodukt des Markasits (Hofmann, 1974). Wurde im Steinbruch Wippel in der Lettenkohle von Schleitheim nachgewiesen.
- Melnikovit: Kein eigentliches Mineral, sondern ein Eisensulfid als feinkörniges Pyrit-Muskovitgemisch.
- Muskovit: In Molassegefüllten Taschen im Malm des Steinbruchs Wippel ist Muskovit reichlich vertreten. Er erreicht dort oft bis einige mm Durchmesser.
- Pyrit: Einzelkristalle bis 2 cm, Aggregate bis 10 cm, würfelig und oktaedrisch, auch krustig mit Markasit zusammen. Auch als Pentagondodekaeder. In Bolustontaschen des Malmkalkes, übersät mit Pyritkriställchen.
- Siderit: Als Verfestigungsmaterial zwischen dem Bohnerz.

014_SH / Bargen, Oberbargen, Tirggihat, Türggihat, Rietbuck, Wolfbüel
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Bargen, Koordinaten ca.: 687030 / 294580
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 33,34,36,38,45-47,55-62.
Die Koordinaten zeigen auf Türggihat.
- Apatit: Vor allem westlich von Oberbargen zusammen mit Sanidin, Magnetit, Melanit und wenig Titanit und Biotit in Körnern.
- Biotit: (Kaliglimmer). In vulkanischen Tuffen: grüne Biotitblättchen vulkanischer Herkunft. Relativ biotitreich war der tuffitische Helicidenmergel vor allem in einem Aufschluss NW von Bargen, Koord. 687.150 / 294.930, 690 m ü. M. (Stand von 1959 und heute überwachsen).
- Brookit: Als seltenes Schwerminral in den weissen Huppererden und Quarzsanden der Siderolithformation der Gegend von Bargen.
- Calcit: Schöne Beläge von Calcitrasen im Massenkalk südwestlich von Bargen.
- Diopsid: In den tuffitischen Helicidenmergeln von Bargen bis Oberbargen.
- Disthen: Als Schweremineral in Huppererden und Bolustonen der Siderolithformation bei Bargen.
- Epidot: Nur als Schwermineral in jungen Ablagerungen als hellgrüne, gut erhaltene Körner bei Bargen im Randengrobkalk (Obere Meeresmolasse).
- Glaukonit: Selten im Randengrobkalk (Bargen).
- Granat: Siehe unter Melanit.
- Karneol: Trümmer von rotem Karneol in den Juranagelfluhschichten der Gegend nördlich Bargen (Rietbuck-Wolfbüel) in den Geröllhorizonten.
- Magnetit: Vor allem westlich von Oberbargen zusammen mit Apatit, Sanidin, Melanit und wenig Titanit und Biotit in Körnern.
- Melanit: Melanit kommt in den rötlichen Helicidenmergeln zwischen Bargen und Oberbargen vor und zwar in schwarzbraunen Körnchen bis 0.3 mm Durchmesser in rhombendodekaedrischer Ausbildung und mit frischglänzender Oberfläche. Melanit ist ein für die Schweiz selten vorkommendes Mineral.
- Quarz: Im Boluston des Tirggihat nordwestlich von Bargen (Koordinaten: 687.000 / 294.440 auf 700 m ü. M.) im Schlämmrückstand Quarze bis 5 mm, mit Ton durchsetzt.
- Sanidin: Vor allem westlich von Oberbargen zusammen mit Apatit, Magnetit, Melanit und wenig Titanit und Biotit in Körnern.
- Titanit: Als Körner bis 0.3 mm in den vulkanischen Aschen der Helicidenmergel zwischen Bargen und Oberbargen und in den Tuffitlagern der Gegend Bibern-Altdorf.
- Tonmineral: Glaukonit ? Selten im Randengrobkalk (Bargen).

015_SH / Bargen, Oberbargen;(Bohnerzabau)
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Bargen, Koordinaten ca.: 685620 / 294480
Literatur:
- Epprecht, W., Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 360
In vulkanischer Ascheneinstreuung in den rötlichen Helicidenmergeln der Oberen Meeresmolasse. Vermutlich früherer Bohnerzabbau in der Region Bargen.
- Apatit: Vulkanischen Ursprungs.
- Biotit: Vulkanischen Ursprungs.
- Bohnerz:
- Magnetit:
Vulkanischen Ursprungs.
- Melanit: Scharfkantig, rhomboedrisch, bis ca. 0.3 mm, zusammen mit Sanidin, Apatit, Magnetit etc., vulkanischen Ursprungs.
- Sanidin: Teils als Bestandteil vulkanogener Tufflagen in den rötlichen Helicidenmergeln, tafelig,bis 0.5 mm.
- Titanit: Vulkanischen Ursprungs.

016_SH / Beringen (Kiesgrube)
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Beringen, Koordinaten ca.: 685260 / 283330
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 44.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 211
Durch eiszeitliche Gletscher gelangten Gesteine bis in den Klettgau. Bemerkenswert ist dabei das haünführende lose Gestein der aufgeführten Grube. Die Grube liegt südöstlich von Beringen.
- Haüyn: Gesteinsbildend in losen Blöcken (Hofmann, 1974). Hauyn wurde auch im Geschiebe aus Phontolith in der Kiesgrube SE Beringen gefunden.

017_SH / Beringen, Färberwisli
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Beringen, Koordinaten ca.: 685260 / 283330
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 59.62.
- Stössel, Iwan; Minaria Helvetica; 2021; Heft 42; Seite 4-15; Rohstoffe der Region Schaffhausen
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 237
Nordöstlich von Beringen. Die Koordinaten weisen auf Beringen. 'Färberswisli' konnte auf der Karte nicht gefunden werden.
- Bohnerz:
- Kaolinit:
Kaolinit in Form von Bolustone in der Gegend von Lohn (wurde hier abgebaut, ist aber nicht so rein wie ausländischer Kaolinit) und bei Färberwiesli ostnordöstlich von Beringen (abgebaut für die Steinzeugfabrik Schaffhausen.

018_SH / Beringen, Lohn, Läckwiesli, Altholz, Randen
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Beringen, Koordinaten ca.: 685260 / 283330
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 30,34,36,41-42,45-47,49-50,52,55-63.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 211,236,266,314
Nordöstlich von Beringen.
- Andalusit: Als seltenes Schwermineral, oft in verhältnismässig grossen Körnern bis 0.3 mm in den Graupensanden der oberen Meeresmolasse auf dem Reiat (Lohn-Büttenhardt-Stetten).
- Ankerit: Als kleine Kriställchen von max. 0.5 mm Grösse in den tonigen Lagen der altoligozänen Krustenkalkformationen am Nordausgang von Lohn.
- Brookit: Als seltenes Schwerminral im Schilfsandstein von Beggingen-Schleitheim und in den weissen Huppererden und Quarzsanden der Siderolithformation der Gegend von Bargen und den entsprechenden Bolustonen von Lohn.
- Calcit: Kiesgrube südöstlich von Beringen: Weisslichgelbe Calcitkrusten bis mehrer cm Dicke im höheren Teil der eiszeitlichen Schotter.
- Disthen: Stetten-Büttenhardt-Lohn: in den Graupensanden der oberen Meeresmolasse. Als Schwermineral nördlich Lohn: in den Feinsanden der oberen Meeresmolasse, sehr häufig zusammen mit viel Staurolith.
- Goethit: Als halbmetallisch glänzendes Erz von mehreren cm Dicke trat Goethit in einer aufgelassenen Bolustongrube SSW von Lohn bei Läckwiesli auf (Koordinaten: 692.120 / 289.540, 615 m ü. M.).
- Gold, gediegen: Goldkörnchen konnten unter anderem in der oberen Meeresmolasse in den Ablagerungen des Altholzes südlich von Beringen auf dem Randen gefunden werden. Im Quarzitschotter der oberen Meeresmolasse des Altholz auf dem Randen N Beringen wurde ein Goldkorn mit deutlich oktaedrischer Form gefunden.
- Haüyn: Gesteinsbildend in losen Blöcken (Hofmann, 1974). Nachgewiesen im Reiat. Wurde auch im Geschiebe aus Phontolith in der Kiesgrube südöstlich von Beringen gefunden.
- Illit: Im Tongemisch.
- Kaolinit: In Form von Bolustone in der Gegend von Lohn (wurde hier abgebaut, ist aber nicht so rein wie ausländischer Kaolinit).
- Manganit: Kommt als Knollen von mehreren cm Durchmesser S Lohn in der altoligozänen Krustenkalkformation, welche in einer geringen Mächtigkeit die Bohnerzformation überlagert, vor.
- Nosean: Zu finden in Geschiebegestein von Lohn.
- Pyrolusit: Als feine bleiglanzartige, glänzende Beläge in den oligänen Krustenkalken südlich von Lohn (Koordinaten: 692.400 / 289.980, 620 m ü. M.). Die Fundstelle ist seit mindestens 1866 bekannt (A.Kenngott).
- Quarz: Als isolierte Silexknollen (Feuersteine) in der Bolus-Bohnerzformation von Lohn (Koordinaten: 692.270, 289.870, 610 m ü. M.).
- Staurolith: Als Schweremineral in der Form gelber bis gelbbrauner, nicht idiomorpher Körner. Besonders reichlich ist Staurolith in den Feinsanden der Gruben nördlich von Lohn vertreten.
- Turmalin: In fast allen Sanden als Schweremineral. Häufig im Schilfsandstein, weniger häufig im Stubensandstein und in der Bohnerzformation, häufiger wieder in den Molassesanden, besonders in den Feinsanden N Lohn. Oft in Form gut erhaltener, säuliger Kriställchen.

019_SH / Beringen, Zieglerhau
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Beringen, Koordinaten ca.: 684040 / 280650
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 36.
In den granitischen Sandsteinen der unteren Süsswassermolasse.
- Disthen: Als Schweremineral.

020_SH / Merishausen, Bargemer Randen, Uf Soo
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Merishausen, Koordinaten ca.: 686740 / 293180
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 41-42, 55-58.
- Goethit: Ein grösseres, löchriges Einzelstück eines Brauneisensteins wurde auf Uf Soo am Bargemer Randen gefunden.
- Quarz: Als isolierte Silexknollen (Feuersteine) in der Bolus-Bohnerzformation von Lohn (Koord. 692.270, 289.870, 610 MüM), auf dem Bargemer Randen 'Uf Soo' auf den Aeckern sehr häufig.

021_SH / Merishausen;(Bohnerzabbau)
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Merishausen, Koordinaten ca.: 687733 / 290755
Literatur:
- Epprecht,W., Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2 Bohnerzabbau aus der Region
Merishausen nachgewiesen ab dem Mittelalter.
- Bohnerz:

022_SH / Neuhausen
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Neuhausen Rheinfall, Koordinaten ca.: 688520 / 281950
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 36.
- Disthen: Neuhausen, Schaffhausen: in den granitischen Sandsteinen der unteren Süsswassermolasse.

023_SH / Neuhausen am Rheinfall, Rhein;(Waschgold)
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Neuhausen Rheinfall, Koordinaten ca.: 688522 / 281949
Literatur:
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 162
Recht viele Goldflitterchen aus Spalten und Rissen des Bed-Rock. Die Koordinaten zeigen auf Neuhausen.
- Gold, gediegen: Als Waschgold.

024_SH / Neuhausen, Irchel, Buechbüel
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Neuhausen Rheinfall, Koordinaten ca.: 687120 / 282390
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 261
Zwischen den beiden Orten Neuhausen und Irchel in der Gegend von Buechbüel.
- Maghemit: Braun, schwarz, Körner in der Grösse bis 1 cm, rauhe Oberfläche, unregelmässige Gestalt (Hofmann, 1997).

025_SH / Rheinfallgebiet, Schlösschen Wörth (nördlich), Röti
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Neuhausen Rheinfall, Koordinaten ca.: 688320 / 281400
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 44-45, 55-58.
Die Koordinaten zeigen auf das Schloss Wörth.
- Hämatit: Die Bohnerzformationen im Kanton Schaffhausen bestehen vorwiegend aus Goethit. Gelegentlich können auch Bohnen beobachtet werden, die aus Hämatit bestehen. Funde konnten 1967 beim Bau der Kläranlage Röti auf dem rechten Rheinufer knapp obehalb des Rheinfalls zum Vorschein. Der Eisengehalt liegt bei ca. 60%, gegenüber 40-50% bei den aus Goethit bestehenden Bohnen.
- Quarz: Als Silexknollen im Massenkalk des Malm, z.B. Rheinfallgebiet, Abstieg zum Rheinfall von der Strasse nördlich des Schlösschens Wörth.

026_SH / Rüdlingen
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Rüdlingen, Koordinaten ca.: 685266 / 270481
Literatur:
- Bolliger, Thomas; Schweizer Strahler; 2006; Heft 3; Seite 2-5; Baryt aus der oberen Süsswassermolasse von Zürich
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 59-62.
- von Moos,A.; Sedimentpetrografische Untersuchungen an Molassegesteinen. SMPM; 1935; Band 15; Seite 169-225
- Baryt: Nachgewiesen in aquitanen Sandsteinen.
- Glaukonit: In den marinen Sandsteinen der oberen Meeresmolasse zwischen Rüdlingen und Eglisau (Rheindurchbruch).

027_SH / Aadorf, Andelfingen, Auerbachtobel, Barzheim, Benken, Beringen, Buchberg, Büsingen, Dachsen, Diessenhofen, Döttingen, Eichbühl, Enge, Eschenz, Flurlingen, Frauenfeld, Goldach, Grüt Siggental, Herblingen, Hungerbuck, Kleindöttingen, Längenberg, Leibstadt, Lochmühle, Mültobelbach, Neuhausenl, Neunkirch, Nohl, Oberboden, Reuental, Rheinau, Rorschacherberg, Rüdlingen, Ruggell, Schaaren, Schaffhausen, Schlatt, Schmerlat, Schüepach, Sennwald, Seelistal, Solenberg, Stammheim, Thayngen, Waltalingen, Warthau, Wil, Wilchingen, Willisdorf,  Wollmatingen
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Schaffhausen£
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen; Band (Jahr): 31 (1977-1980), Seite 131 - 155; Untersuchungen über den Goldgehalt tertiärer, eiszeitlicher und rezenter Ablagerungen im Hochrhein- und Bodenseegebiet
- Waschgold: Die Umgebung von Schaffhausen wurde durch Franz Hofmann ausgiebig auf Goldvorkommen im Schotter untersucht. Die Zahl in Klammer zeigt die Anzahl der Goldflitterchen pro m3 Schotter.
740.630/257.460 Tannenberg-Grimm NW St. Gallen Älterer Deckenschotter (0)
687.130/282.440 Buechbüel Neuhausen am Rheinfall Aelterer Deckenschotter (0)
707.780/277.520 Speckhofwald S Eschenz Jüngerer Deckenschotter (0)
697.370/289.830 Buchberg-Thayngen Jüngerer Deckenschotter (0)
677.760/279.730 WiIchingen-Spitz Jüngerer Deckenschotter (0)
688.160/283.050 Hohfluh Neuhausen am Rheinfall Engeschotter (0)
686.350/282.340 Neuhauserwa1d Engeschotter (min.1) Gebiet E des Klettgau
695.150/289.150 Thayngen, Str. nach Barzheim Schotterrinne (100)
695.200/288.300 Berg S Thayngen Schotter (40)
692.550/285.150 Solenberg Schotter (80)
689.770/286.930 Längenberg N Schaffhausen Schotterrinne vom Reiat (25) Klettgau
686.880/282.270 Enge Grobblocklage Riss I (320)
686.880/282.270 Enge Schotter 15 m unter Grobblocklag (0)
686.500/282.850 SE Beringen Schotter 5 m über Grobblocklage (100)
686.500/282.850 SE Beringen Grobblocklage Riss I (165)
686.500/282.850 SE Beringen Schotter 25 m unter Grobblocklage (0)
682.400/282.630 Schmerlat E Neunkirch Hegaurhein-Schotter (0)
677.850/282.150 NW Hungerbuck WSW Neunkirch Oberste Schotter (Kuppe) (30)
676.650/281.450 Wilchingen Station Schotter 0-20 m Tiefe (33)
675.050/279.750 Trasadingen Schotter 0-10 m Tiefe (0)
669.850/274.350 Geisslingen Schotter 0-10 m Tiefe (0)
688.900/279.900 S Dachsen Kiesgrube Hegaurhein-Schotter 0-10 m (265)
689.500/277.750 Oberboden E Rheinau Hegaurhein-Schotter (200)
686.300/276.300 Balm E Lottstetten Hegaurhein-Schotter (0)
689.650/275.200 Wartbüel Marthalen Thurschotter (0) Rafzerfeld
684.100/271.650 Warthau Buchberg Hegaurhein+Thur-Schotter (60)
680.850/272.300 Wil Hegaurhein+Thur-Schotter, Tiefe 0- 5 m (40)
680.850/272.300 Wil Hegaurhein+Thur-Schotter, Tiefe 15- 20 m (100)
680.850/272.300 Wil Hegaurhein+Thur-Schotter, Tiefe 40 m (0)
683.800/273.100 Rütenen ältere Thurschotter 0-20 m (0)
681.700/270.950 Schwaental ältere Thurschotter 0-30 m (0) Rheintal W Rafzerfeld
676.300/268.950 Weiach Kiesgrube Haniel Hegaurhein+Thur-Schotter (0)
669.200/268.950 Mellikon Hegaurhein+Thur-Schotter (0)
Hofmann: Gold führen auch die über den Hegau und Schaffhausen transportierten Schotter, die nach der Rheinablenkung die Rinne füllten, die von Schaffhausen nach S über das heutige Rheinfallgebiet zum Thursystem erodiert wurde. Die Misch-Schotter im Rafzerfeld und die reinen Hegaurhein-Schotter zwischen Schaffhausen und dem Rafzerfeld enthalten fast immer Goldflitter, nach den vorliegenden Befunden in der Gegend des Rafzerfeldes vorwiegend in den höheren Partien, näher bei Schaffhausen jedoch auch in tieferen Horizonten. Rheinabwärts konnte Gold bis anhin bis Mellikon festgestellt werden. Fast immer wurde Gold in den würmzeitlichen Schotterterrassen im Gebiet Thayngen-Schaffhausen-Neuhausen-Rüdlingen gefunden.
709.420/262.000 Aadorfer Feld Niederterrasse (200)
710.200/261.860 Aadorf Niederterrasse E Moräne (165)
709.100/269.550 Frauenfeld Spätwürmzeitlieher Schotter (65)
694.150/272.120 Andelfingen-Seelistal Niederterrasse (65)
701.350/275.300 Waltalingen-Stammheim Niederterrasse (40)
696.800/282.140 Willisdorf-Diessenhofen Niederterrasse (65)
709.800/288.920 Ueberlingen a.Ried Hegau Würmschotter (0)
699.400/299.500 Engen-Aselfingen Hegau Niederterrasse (min 1)
692.050/286.200 Schaffhausen-Herblingen Munotterrassenschotter (100)
689.200/284.140 Breite Schaffhausen Breiteterrasse (0)
688.370/282.070 Neuhausen Beckenburgstrasse Breiteterrasse (165)
688.740/281.800 Neuhausen Mehrzweckgebäude Fulachterrasse (min. 1)
689.140/281.750 Neuhausen S Bahnhof SBB Schotter 10 m über Rhein (200)
677.500/290.600 Wutach oberhalb Oberwiesen Spätwürm Wutachschotter (0)
660.425/269.610 Kleindöttingen Spätwürm Aareschotter (25)
661.000/266.850 Grüt Siggental-Döttingen Spätwürm Aareschotter (45)
656.740/272.540 Reuental-Leibstadt AG Aare-Rhein-Mischschotter (250)
Interessant sind die Kies- und Sandbänke des heutigen Rheinlaufs vom Untersee bis Rüdlingen. Oberhalb Büsingen/Schaaren wurde kein Gold gefunden: es tritt im Rheinlauf erst nach dessen Eintritt in das Gebiet von Schottern auf, die über den Hegau zugeführt worden waren. Als besonders ergiebiger «Goldgrund» erwies sich das rechte Rheinufer bei Neuhausen am Rheinfall entlang dem Areal der Steril Catgut Gesellschaft, oberhalb des Rheinfalls, mit Werten um 1000 Flitter pro Kubikmeter.
Rhein:
757.550/234.530 Ruggell FL / Sennwald SG Kiesbank (50)
765.700/248.650 Diepoldsau Altrhein Kieswerk AItrheinschotter (min. 1)
747.750/267.000 Bodenseeufer Egnach-Wiedehorn Sandiger Schotter (0)
704.000/281.600 Hemishofen Kies-Sand mit Granatseifen (0)
701.250/281.350 Schupfen Schotter (0)
694.000/283 400 Schaaren gegenüber Büsingen Schotter (40)
689.170/283.000 Flurlingen obere Rheinbrücke Schotter (300)
689.000/282.640 Flurlingen Rheinbad Schotter (0)
689.150/281.550 Neuhausen am Rheinfall Schotter (1000)
687.950/280.800 Dachsen gegenüber Nohl Schotter (400)
685.680/270.140 Rheinbrücke Rüdlingen Ufersand mit Granatseifen (12000) Der Spitzenwert von Rüdlingen ist von rein loka1er Bedeutung: bei geeignetem Wasserstand bilden sich am nördlichen Pfeiler der Rheinbrücke im Ufersand goldführende, gut sichtbare Granatseifen.
III: 768.000/234.200 Brücke Feldkirch - Tosters Schotter (0)
Thur : 697.380/272.400 N Gütighausen obh.Andelfingen Schotter (min. 1)
Goldach : 750.860/258.360 Lochmühle Goldach SG Schotter (70)
Bregenzer Aache: 773.800/261.800 Bregenz S Gebhardsberg Schotter (0)
Obere Süsswassermolasse:
723.600/245.150 Dietfurterbach, Toggenburg Einzugsgebiet Hörnlifächer (0)
713.860/245.420 Fuchslochbach, Steg Tösstal Einzugsgebiet Hörnlifâcher (0)
706.950/277.450 Auerbachtobel S Eschenz TG Granatseife in Glimmersand (165)
713.080/278.970 Seehof E Mammern TG Glimmersand (0) Obere Meeresmolasse:
755.810/259.740 Rorschacherberg Mültobelbach Einzugsgebiet Obere Meeresmolasse (100) Hohenfels-Eichhalde E Stockach Baltringerhorizont (0)
723.780/299.150 Bonndorf SE Stockach Muschelsandstein (0)
722.270/299.080 Weierholz N Ludwigshafen Quarzitnagelfluh Kirchbergerschichten (0) 726.650/293.700 Ueberlingen-Heidenlöcher Glaukonitsandstein (0)
690.1 30/293.640 Wiechs am Randen Quarzitnagelfluh über Randengrobkalk (0)
685.400/286.170 Altholz Randen Quarzitschotter (min 1)
693.450/281.500 Schlatt-Paradies TG Quarzitnagelfluh Kirchbergerschichten (35)
692.300/279.000 Benken ZH Quarzsandgrube Quarzitnagelfluh Kirchbergerschichten (15)
692.300/279.000 Benken ZH Quarzsandgrube Quarzitnagelfluh in Graupensandzone (15) 692.130/271.700 Schüepach W Andelfingen Quarzitnagelfluh Kirchbergerschichten (15) 692.130/271.800 Schüepach W Andelfingen Glaukonitsandstein (0) Untere Süsswassermolasse: 759.030/250.420 Tobelbach Blatten-Altstätten Einzugsgebiet Gäbrisnagelfluh (0)
759.720/251.700 Gonzerenbach N Lüchingen idem. (0)
728.710/230.900 Steintalerbach, Toggenburg Einzugsgebiet Speernagelfluh (0)
752.750/261.100 Goldach SG Schuppis Eisrandschotter (min 1)
740.440/266.400 Hagenwil SW Amriswil, Oberau Eisrandschotter (0)
708.700/272.250 Weinigen Ittinger Schotter (min 1)
698.150/273.150 Ossingen Eisrandschotter (min 1)
706.500/278.600 Eschenz Morphologische Niederterrasse, Riss-Schotter (0)
696.930/281.080 Hüerbüel NW Basadingen Riss-Schotter? (0)
720.200/253.450 Kirchberg SG, Unt. Toggenburg Vorstoss-Schotter (min 1)
725.530/284.700 Wollmatingen-Eichbühl Konstanz Vorstoss-Schotter? (330).
Die Grösse der Flitter liegt überwiegend im Bereich von 0,1 bis 0,5 mm. Die grössten Flitter waren solche mit einem maximalen Durchmesser von 1,2 mm (Rhein, Neuhausen) und 1,0 mm (Kirchberg SG).

028_SH / Schaffhausen (Kanton)
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Schaffhausen
Literatur:
- Andermatt, Paul, J., Schweizer Strahler; 2005; Seite 2-13; Neues aus dem Schweizer Jura- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 187
- Apatit: Apatitführende Birmensdorferschichten in allen Molassesandsteinen und teilweis auch in vulkanischen Tuffen im ganzen Kanton.
- Augit: Als Quarzsand in sämtlichen Sanden und Sandsteinen des Kantons Schaffhausen.
- Biotit: Der dunkle Kaliglimmer Biotit kommt im Kanton Schaffhausen in verschiedenen Gesteinen vor: Im Schilfsandstein: nicht sehr häufig, in braunen Blättchen, bis 0.5 mm.
- Calcit: Calcit tritt an mehreren Orten auf. In grösseren Exemplaren vor allem in Klüften und Hohlräumen von Kalksteinen.
- Chloritoid: Als seltenes Schwermineral in den Glimmersanden des oberen Kantonsteils.
- Diallag: Ein Gestein, welches gelegentlich als Geschiebe im Kanton Schaffhausen gefunden werden kann.
- Disthen: Kommt im Kanton Schaffhausen als Schwermineral an mehreren Orten vor. Neuhausen, Schaffhausen: in den granitischen Sandsteinen der unteren Süsswassermolasse.
- Dolomit: Nur gesteinsbildend vorzufinden.
- Glaukonit: Als glaukonithaltig Gesteine in Sandsteinen des unteren Teils der Oberen Meeresmolasse, Cardienschichten.
- Granat: Gewöhnliche Granate treten im Kanton Schaffhausen in Sanden vor, Melanit kann nur in vulkanischen Tuffen gefunden werden. Granat als farblose bis rötliche Körnchen im Schilfsandstein. Als angeätzte, grössere Körner in schwach rötlicher Farbe im Stubensandstein (vor allem im Seewisteinbruch). Weitere Verbreitung in der Juraformation, der Bohnerzformation und in der Molasse.
- Hornblende: Hornblende metamorpher Herkunft (meist grün) als Schwermineral in den Glimmersanden der oberen Süsswassermolasse und in eiszeitlichen Anlagerungen. Zu finden sind auch hornblendereiche Gerölle in den eiszeitlichen Schottern.
- Hämatit: Die Bohnerzformationen im Kanton Schaffhausen bestehen vorwiegend aus Goethit. Gelegentlich können auch Bohnen beobachtet werden, die aus Hämatit bestehen.
- Ilmenit: Ilmenit ist im Kanton Schaffhausen im Schilfsandstein und in den Glimmersanden ein häufiges Schweremineral. Da es schwach magnisch ist, kann es mit einem Magneten aus dem Sand herausgefiltert werden. Rezente Granatseifen am rechten Rheinufer oberhalb des Rheinfalls enthalten relativ viel Ilmenit.
- Leucit: Leucit kommt im Kanton Schaffhausen als seltener Einsprengling im Hegau-Phonolith vor.
- Limonit: Nur eine etwas wasserhaltigere Abart von Goehtit mit dem er zusammen den im Kanton weit verbreiteten Brauneisenstein bildet.
- Maghemit: Als Fundort wird lediglich die Region Schaffhausen angegeben. Nähere Angaben fehlen.
- Muskovit: Sedimentär verschwemmt in Sanden des Kanton Schaffhausen.Ist auch in Geröllen und vulkanischen Tuffen vorzufinden sowie im Schilfsandstein und in feintonigen Ablagerungen der Lettenkohle, im Lias, Dogger und im Unteren Malm. Nicht anzutreffen ist Muskovit in den Kalkgesteinen.
- Orthoklas: In zahlreichen verschiedenen Sanden als Körner im Schilfsandstein, Stubensandstein, Molasse.
- Pyrit: Im Kanton Schaffhausen gibt es mehrere Vorkommen:
- in der Lettenkohle: in Form von Knollen und in Silexkonkretionen.
- Posidonienschiefer: pyritisierte Muschelschalen und flachegedrückte Ammoniten (Baugrube des Wasserreservoirs Gächlingen an der Strasse zur Siblingerhöhe).
- Arietenkalk: in Knollen, meist vollständig in Brauneisen umgewandelt.
- Opalinuston: nur in geringer Menge.
- Malmkalke: als stark verwitterte Knollen.
- Quarz: Als Quarzsand in sämtlichen Sanden und Sandsteinen des Kantons Schaffhausen.
- Rutil: Als verbreitetes Schweremineral in den sandführenden Ablagerungen, bis 0.15 mmm. Immer zusammen mit Zirkon
- Spinell: Braune Spinellkörner als seltenes Schweremineral im Schilfsandstein, im Stubensandstein und in der Lettenkohle.
- Zirkon: Praktisch in allen Sanden. Gut erhaltene Kristalle im Schilfsandstein und im Stubensandstein.

029_SH / Schaffhausen, Scherrerstollen;(Erzabbau)
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Schaffhausen
Literatur:
- Birchmeier, Christian; Minaria Helvetica, 1984; Heft4b; Seite 8-15; Der historische Bohnerzbergbau im Südranden des Kantons Schaffhausen
Im Gebiet des Schaffhauser Südrandes finden sich gegen 1000 alte, meist runde, bis 10 Meter breite und 3 Meter tiefe Bohnerzgruben. Die abgebaute Menge beträgt ca. 180'000 Tonnen, vorhanden sind heute noch ca. 160'000 Tonnen. Ob es sich bei diesen Angaben um Bohnerz oder um bereits verarbeitetes Erz, also Eisen, handelt ist nicht klar. In diesem Gebiet sind vor allem zwei Abbauphasen zu beobachten: 1. die Periode des 16. Jh. bis 1770 2. die Periode von 1800 bis 1850 Das geförderte Erz wurde in der 1. Periode im Hochofen von Jestetten (1588-1615) verhüttet. Im 17. Jh. und 18. Jh. kamen die Hüttenwerke von Eberfingen an der Wutach (1622 - 1762) und Laufen am Rheinfall (1630 - 1771) dazu. Die Stilllegung der Abbauaktivitäten musste auf Grund der kostspieligen Holzkohlebeschaffung und wegen des billigeren Importeisens, vorgenommen werden. Erst auf Initiative von J.C.Fischer begann um ca. 1800 eine Wiederbelebung des Erzabbaus. 1850 musste aus denselben Gründen wie oben schon beschrieben, der Abbau wieder eingestellt werden. Bekannt geworden ist vor allem der Scherrerstollen: 1917 unternahm der Brunneningenieur A.Scherrer einen neuen Abbauversuch auf Bohnerze. Er nahm an, dass das Bohnerz in Schichten vorkomme und er diese nur finden müsse. Tatsache ist aber, dass die Bohnerze in Karsttaschen zu finden sind. Mit dem Vortrieb eines Stollens in den Hang wollte Scherrer auf die dicken Bohnerzschichten stossen. Der Erfolg blieb verständlicherweise aus und das Unterfangen musste abgebrochen werden. Übrig blieb nur noch der Scherrerstollen.
- Bohnerz:

030_SH / Schaffhausen-Zurzach, Rhein;(Waschgold)
Region: Bezirk Schaffhausen / Gemeinde Schaffhausen
Literatur:
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 162
Gold aus dem Rhein. Bemerkenswert hohe Goldflittergehalte bei Waschversuchen.
- Gold, gediegen: Als Waschgold.

031_SH / Beggingen
Region: Bezirk Schleitheim / Gemeinde Beggingen, Koordinaten ca.: 682340 / 291250
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 29-30,34,36,41-42,59.
Begingen, Weganschnitt N oberhalb der Kirche ebenso am östlichen Dorfrand: Angualatenschichten und Arietenkalk im Lias / Jura. Die kaum 0.5 Meter mächtige Angulatenschicht an der Basis des Arietenkalks enthält fadenförmige, gelbbraune Kalkgebilde (Geoden), die von Bohrmuscheln angebohrt sind. Die Hohlräume sind mit Chlorit ausgefüllt. Zwischen Angulatenschicht und dem fossilreichen Arietenkalk finden sich geringmächtige Eisen-Oolith-Bildungen. Im Arietenkalk tritt Eisenhydroxyd in der Form von Limonit und Goethit auf.
- Anatas: Als Schwermineral, pyramidal, oft mit Prismen verbunden, braun bis gelbbraun, auc indigoblau, mit Streifungen. Vorkommen: im Schilfsandstein von Beggingen in deutlichen Mengen nachweisbar.
- Brookit: Als seltenes Schwerminral im Schilfsandstein von Beggingen-Schleitheim.
- Chlorit: Zusammen mit Glimmer in Form grüner Blättchen in Sandsteinen, insbesondere im Schilfsandstein (Beggingen - Schleitheim) und in Glimmersanden der oberen Süsswassermolasse.
- Disthen: Beggingen-Schleitheim, im Schilfsandstein (selten).
- Goethit: Gemische von Goethit und Limonit bilden den Brauneisenstein, welcher in der Form als Bohnerze vorkommt. Brauneisensteinknollen und krustenartige Beläge findet man unter anderem auch in Beggingen (im Arietenkalk).
- Pyrit: Beggingen, Hohlweg SE-Teil von Beggingen. Strasse zum Randenübergang Koord. 682.500 / 291.000, 565 m ü. M. Die dunkelgrauen Posidonienschiefer enthalten Stinkkalkbänke mit einem schwachen Bitumengehalt (unter 2 %). Die Schiefer führen flachgedrückte Ammoniten und Muscheln (Posidonia Bronni), die zum Teil pyritisiert sind, nebst sonstigen Pyriteinlagen.
- Steinsalz: Erfolglose Salzbohrungen: 1823 Schleitheim, 1832 Beggingen, 1838 Unterhallau, 1851 Siblingen, 1913 Siblingen 1921 Wilchingen-Unterneuhaus.

032_SH / Beggingen, Hölderli
Region: Bezirk Schleitheim / Gemeinde Beggingen, Koordinaten ca.: 682280 / 290800
Literatur:
- Hübscher, Jakob; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen; 18 (1943); S. 3; Neue geologische Beobachtungen in der Umgebung von Schaffhausen.
Im Hölderli südlich von Beggingen wurde im Herbst 1942 der Vorflutkanal für die Drainage erstellt. Die Sauger und Sammler entführen die Bodenfeuchtigkeit den Tonen und Mergeln des untern Braunen Jura. Der Ableitungsgraben setzt oben am Hölderlibuck in den Jurensisschichten in 580 m Höhe an, zieht sich durch die Posidonienschichten und durch den mittleren Schwarzjura hinab bis in die Obtusustone (Höhe 560 m) hinein. Die brotlaibartigen harten Kalkmergel, die in einem hellgrauen Mergel stecken, weisen auf die Jurensisschichten hin. Die grauen und schwarzen Schiefer mit den drei Stinkkalkbänken waren sehr auffällig. Wo der Graben durch die Schiefer bricht, fanden die Arbeiter "Gold" in grünlichgelbglänzenden, linsenförmigen Gebilden von der Grösse eines Fünffrankenstücks. Es ist Markasit (Schwefeleisenmineral), der sich gegen die Oberfläche hin in Oker verwandelt hat. Ammoniten, Posidonien und Inoceramen waren zahlreich im Schiefer zu sehen.
- Markasit: Grünlichgelbglänzenden, linsenförmigen, 5-6 cm, gegen die Oberfläche hin in Oker verwandelt.

033_SH / Schleitheim, Birbistel, Staufenberg, Stauffebärg
Region: Bezirk Schleitheim / Gemeinde Schleitheim, Koordinaten ca.: 678460 / 290220
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 14, 33-34,40-41.
Die Koordinaten zeigen auf den Staufenberg.
- Alabaster: In die Keupermergel eingelagert sind Gipsvorkommen (Alabaster, Fasergips und gewöhnlicher Gipsstein). In der aufgelassenen Grube. Koordinaten: 679.000/291.000, 590 m ü. M.
- Epsomit: Im Gipskeupermergel bei Birbistel in geringen Mengen.
- Fasergips: Fasergips aus der Grube Birbistel (Lachenbruch) nordöstlich des Staufenberges. Weganschnitt SE des Seewisteinbruches. Der Fasergis tritt in kleinen Klüftchen in nur wenig cm mächtigen Gipsschichten des Keuper auf.
- Gips: In die Keupermergel eingelagert sind Gipsvorkommen (Alabaster, Fasergips und gewöhnlicher Gipsstein). In der aufgelassenen Grube. Koordinaten: 679.000/291.000, 590 m ü. M.

034_SH / Schleitheim, Hallerberg, Hohlenweg, Hohlweg, Lachenbruch, Staufenberg
Region: Bezirk Schleitheim / Gemeinde Schleitheim, Koordinaten ca.: 678300 / 289200
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 14,29-32,40-41,50,59-62.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 236
In grünen Tonen des Keuper um Schleitheim. Die Koordinaten weisen auf Schleitheim.
- Alabaster: In die Keupermergel eingelagert sind Gipsvorkommen (Alabaster, Fasergips und gewöhnlicher Gipsstein). In der aufgelassenen Grube. Koordinaten: 679.000/291,000, 590 m ü. M.
- Anatas: Als Schwermineral, pyramidal, oft mit Prismen verbunden, braun bis gelbbraun, auch indigoblau, mit Streifungen. Vorkommen: im Schilfsandstein von Schleitheim in deutlichen Mengen nachweisbar.
- Anhydrit: Seinerzeit erschlossen durch das Gipsbergwerk Oberwiesen - Schleitheim. Anhydrit ist der Begleiter der dortigen Gipsvorkommen. Er tritt vor allem in den tieferen Regionen des Bergwerkes auf. Derzeit sind keine Oberflächenaufschlüsse bekannt.
- Apatit: In grünen Schilfsandsteinen von Schleitheim-Hallerberg als Schweremineral, als Kriställchen oder in abgerollter Form. Nebst unregelmässigen Körnern treten auch sehr schöne , idiomorphe, kurz- bis mittelprismatische Kriställchen auf.
- Chlorit: Im Tongemisch.
- Fasergips: Fasergips aus der Grube E des Salzbrunnens, Schleitheim (Koordinaten: 679.000/291,000, 590 m ü. M.). Der Fasergis tritt in kleinen Klüftchen in nur wenig cm mächtigen Gipsschichten des Keuper auf.
- Gips: Fasergips aus der Grube E des Salzbrunnens, Schleitheim (Koordinaten: 679.000/291,000, 590 m ü. M.). Der Fasergis tritt in kleinen Klüftchen in nur wenig cm mächtigen Gipsschichten des Keuper auf. In die Keupermergel eingelagert sind Gipsvorkommen (Alabaster, Fasergips und gewöhnlicher Gipsstein). Am Hallerberg im Hohlweg bei Koordinaten 679.540 / 289.480, 560 MüM. Vom Lachenbruch NE Schleitheim bei Koordinaten 679.000 / 291.000, 590 MüM.: In die Keupermergel eingelagert sind Gipsvorkommen (Alabaster, Fasergips und gewöhnlicher Gipsstein).
- Illit: Ein Tongemisch mit Anteil von Illit und Chlorit. In besonders reiner Form und in hohem Anteil in den Keupertonen (Schleitheim, Hallerberg). Die grünen Keupertone sind sehr reine Illite.
- Markasit: Knollen von Markasit bis einige cm Durchmesser treten auch im Dolomit der Lettenkohle bei Schleitheim auf.
- Melanterit: In der Lettenkohle.- Quarz: In verkieselten Hölzern im Schilfsandstein von Schleitheim-Hallerberg: bis 3 mm, mehr oder minder durchsichtig.
- Steinsalz: Erfolglose Salzbohrungen: 1823 Schleitheim, 1832 Beggingen, 1838 Unterhallau, 1851 Siblingen, 1913 Siblingen 1921 Wilchingen-Unterneuhaus

035_SH / Schleitheim, Salzbrunnen, Lachenbrunnen, Wiesental, Beggingen, Hallau, Siblingen, Beringen, Schaffhausen, Oberwiesen, Seidengraben, Wunderklinger Mühle, Untereggingen, Mundelfinger Mühle, Eberfingen, Neumühle bei Stühlingen, Lendenberg;(Gibsbergbau)
Region: Bezirk Schleitheim / Gemeinde Schleitheim, Koordinaten ca.: 678600 / 289350
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1992/4; Heft 62; Seite 20-23; Der Gipsbergbau in der Schweiz
Schleitheim war einst ein Zentrum der Gipsgewinnung. In offenen Steinbrüchen und in Stollen grub man nach dem begehrten Bau und Düngstoff. Der Industriezweig stand von Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts in höchster Blüte. Damals waren 9 Mühlen in Betrieb. Das Ende des Abbaues nahte, als die Kunstdünger aufkamen und neue Baustoffe auf dem Markt erschienen. Zudem liess die Ergiebigkeit der Gipsgruben nach. Die Brüche vergrasten und die Stollen fielen ein. Heute erinnert ein Gipsmuseum an die frühere Industrie und Tätigkeit in Schleitheim. Im Wutachtal befinden sich die Anhydrit-Gipslager. Um Schleitheim, in Salzbrunnen und Lachenbrunnen treten Keuper-Gipslager auf. Der erste unterirdische Gipsbruch in der Gegend von Schleitheim wurde vor 1790 angelegt. Es ist dies der nachmalige Bierkeller an der Halde. Einen zweiten Stollen trieb man 1836 am Mühleweg gegenüber dem Hause zum Wiesental in den Berg. Nun nahm das Gipsgewerbe in der Gegend von Schleitheim, Beggingen und Hallau an Bedeutung zu. Der grossen Nachfrage dieses vornehmlich in der Landwirtschaft als Düngemittel verwendeten Berggutes entsprechend, entstand in den Vierzigerjahren ein weiterer Bruch an der Halde. Bald darauf brach man auch schon in dessen Nähe den vierten Stollen aus. 1840 waren in den vom Gipsgewerbe berührten Gemeinden, auch Siblingen, Beringen und Schaffhausen, mehr als 400 Menschen in den Brüchen und Mühlen oder als Fuhrleute beschäftigt. Die gipserzeugenden Gemeinden führten jährlich (1830-1840) etwa 20'000 Fässer Gips nach Süddeutschland aus. Das Jahr 1874 sieht die Werkanlagen von Oberwiesen mit einer neuerbauten Gipsmühle erstmals im Betrieb. Dem aufblühenden Gipsgeschäft in Oberwiesen gliederte sich eine Gipsbrennerei an. Aber bald ist der Höhepunkt dieser Gips- Industrie überschritten und der Abbau beschränkte sich nur noch auf Schleitheim mit seinen vorzüglichen Gipsqualitäten. Im Jahre 1904 verkaufte die Firma Stamm u. Co. ihr Gipswerk an die Gips-Union AG in Zürich, welche die Gruben alsbald stillegte. Im Jahre 1927 gestattete die Gemeinde Schleitheim dem initiativen Buchdrucker J.G. Stamm, die ausgedehnten Gipslager wiederum auszubeuten. Bis 1944 wurden, wenn auch in bescheidenerem Ausmasse als früher, wieder Gipsstein gebrochen und an die Portland-Zementwerke in Thayngen geliefert, wo man bis 1944 den Gips ihren Produkten beimischte. In Oberwiesen zieht sich ein ausgedehntes Anhydritlager mit einer Mächtigkeit von etwa 20 Meter wie ein Band am Fusse der linken Talseite der Wutach zwischen Seidengraben (Gemarkung Schleitheim) und der Wunderklinger Mühle (Gemarkung Hallau) hin. Die Schicht ist von Süd nach Nord an folgenden Stellen bergmännisch erschlossen:- Untereggingen, zwei Stollen- Mundelfinger Mühle, hart an der deutschen Grenze, ein Stollen- Untereggingen-Eberfingen, bemerkenswerte Vorkommen auf der rechten Wutachseite- Eberfingen, zwei Stollen- Neumühle bei Stühlingen, durch drei Stollen bezeichnet- Oberwiesen, auf Schleitheimer Gemarkung liegend, mehrere Stollen. Sie befinden sich alle am Fusse des Lendenberges von der Gipsmühle unterhalb Schleitheim. Die reinsten Partien der in den Stollen gebrochenen Gipssteinen bestehen aus grobkristallischem, blättrigem Gips, sog. "Blumengips". Ein feinkristallisch-körniges Gefüge und ein ausgezeichneter, splittriger Bruch unterscheidet den vergesellschaftet auftretenden Anhydrit vom Gips. Zwischen diesen beiden und zusammen mit den hauptsächlichen Zwischenlagerungen, Ton und Mergel, treten alle möglichen Variationen in der Gesteinszusammensetzung dieser Stufe auf. Der im Wasser gelöste Gips heilt die feinen Ritzen und Sprünge im Gestein wieder zu, es entsteht der Fasergips. Mehrere miteinander durch Stollen verbundene Teilstücke gliedern das Grubenfeld von Oberwiesen. Auf einer Länge von 550 Meter und in eine Tiefe von 150 Meter dehnen sich die 1,7 km langen Stollen aus. Das Grubenfeld misst etwa 50'000 m2, und die Masse des nutzbaren Gipsausstosses lässt sich auf 600'000 Tonnen schätzen.
- Anhydrit:
- Blumengips:
- Fasergips:
- Gips:


036_SH / Schleitheim, Schleitheimer Schlossrand, Chrebsbach, Chrebsbachtal, Huebhof, Gündistel, Holweg, Salzbrunnen
Region: Bezirk Schleitheim / Gemeinde Schleitheim, Koordinaten ca.: 678600 / 289350
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 14,35,45-47,49.
Die Kordinaten zeigen auf Schleitheim.
- Alabaster: Schleitheim, Salzbrunnen (E davon), Koordinaten: 678.400/288.450, 500 MüM. In die Keupermergel eingelagert sind Gipsvorkommen (Alabaster, Fasergips und gewöhnlicher Gipsstein). In der aufgelassenen Grube.
- Calcit: S Huebhof im Tal des Chrebsbaches SE Schleitheim, rechter Hang: Calcit in parallel zur Schichtung verlaufenden Lagen.
- Coelestin: In der Trias in Calcitdrusen Durröhrlesteins (Tal des Chrebsbaches SE Schleitheim, Gündistel ENE Schleitheim) in strahlig, tafeliger Ausbildung.
- Eisenoolith: W-Grat des Schleitheimer Schlossrandes auf 760 m ü. M. Eisenerz (Eisen-Oolithe) in Form von konzentrisch struierten Körnern (limonitisch-goethitisch) von ca. 1mm Durchmesser im Dogger.
- Fasergips: Schleitheim, Salzbrunnen (E davon), Koordinaten: 678.400/288.450, 500 m ü. M. In die Keupermergel eingelagert sind Gipsvorkommen (Alabaster, Fasergips und gewöhnlicher Gipsstein). In der aufgelassenen Grube.
- Gips: Schleitheim, Salzbrunnen (E davon), Koordinaten: 678.400/288.450, 500 m ü. M. In die Keupermergel eingelagert sind Gipsvorkommen (Alabaster, Fasergips und gewöhnlicher Gipsstein). In der aufgelassenen Grube.
- Lettenkohle: Holweg, Koordinaten: 678.240 / 289.280, 480 m ü. M. (genau). Die Lettenkohle ist keine Kohleschicht. Sie führt allerdings in der badischen Nachbarschaft gelegentlich etwas Kohle, woher die Bezeichnung stammt. Sie geht ohne deutliche Grenze aus dem Trigonodusdolomit hervor und die unterste Partie (1-2 m) ist als fossilreicher Dolomit ausgebildet (reich an Muschelschalen, von denen aber im Dolomit nur noch die Hohlräume des herausgelösten Schalenmaterials erhalten sind). Über dieser Dolomitschicht folgt eine 60 bis 70 cm mächtige, graue, glimmerig-sandig-tonige Partie mit kohligen Pflanzenresten, nochmals überlagert von rund 2 Meter brüchigem Dolomit. Der Dolomit der Lettenkohle führt Markasitknollen und grössere lockere Knollen von Goethit/Limonit.
- Malachit: Als 1 mm grosses Körnchen in einer Barytdruse des Durröhrlesteins im Chrebsbachtal, 1.8 km SE Schleitheim, Koordinaten: 679.520 / 287.780, 530 m ü. M. (Beda Hofmann, 1972).
- Pyrit: Strasse zum Randenübergang bei Koordinaten 682.500 / 291.000, 565 MüM. Die dunkelgrauen Posidonienschiefer enthalten Stinkkalkbänke mit einem schwachen Bitumengehalt (unter 2 %). Die Schiefer führen flachgedrückte Ammoniten und Muscheln (Posidonia Bronni), die zum Teil pyritisiert sind, nebst sonstigen Pyriteinlagen.

037_SH / Schleitheim, Seewies (Steinbruch), Seewis (Steinbruch), Seewi
Region: Bezirk Schleitheim / Gemeinde Schleitheim, Koordinaten ca.: 678600 / 289350
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1978; Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 14,15,29-32,35,40-43,45-47.
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 363
- Rykart, R.; Lapis; 1984; Heft 6; Seite 35 Kleine Klüftchen im dolomitischen 'Hauptsteinmergel' sowie in der Stubensandsteinschicht.
Ein Bruch befindet sich südlich von Schleitheim bei 678.380 / 288.440, 500 MüM. Die Koordinaten zeigen auf Schleitheim.
- Anatas: Als Schwermineral, pyramidal, oft mit Prismen verbunden, braun bis gelbbraun, auch indigoblau, mit Streifungen. Vorkommen: im Schilfsandstein des Seewisteinbruchs in deutlichen Mengen nachweisbar.
- Apatit:
- Aragonit:
- Baryt:
Im Stubensandstein des Seewissteinbruchs in weicher, filziger, garbenartig-strahlig-nadeliger Ausbildung und in weiss-rötlicher Farbe. Meistens zusammen mit dichtem, durchscheinendem, tafeligen, bläulichem Coelestin. Ist der Hauptsteinmergel nicht sehr typisch ausgebildet, führt er gelegentlich relativ grosse Barytkristalle
- Barytocoelestin: Bläuliche bis rötliche, radialstrahlige Aggregate von leistenförmigen Kristallen mit unregelmässig schwankendem Sr-Gehalt.
- Calcit: Im Schilfsandstein sind parallelstengelige, gelbliche Calcitkrusten bis mehrere cm-Dicke vorzufinden. Vereinzelt sind auch kleine Klüftchen mit kleinen aber recht schönen und interessanten Calcitkristallen zu finden. Fälschlicherweise werden diese Calcite manchmal auch als Aragonite angepriesen.
- Coelestin: Blau, durchsichtig, aus dem Stubensandstein; Coelesto-Baryt radialstrahlig, faserig; Baryto-Coelestin bläulich bis rötliche, radialstrahlige Aggregate (Hofmann, 1974, Burkhard, 1978).
- Coelestobaryt: Radialstrahlig angeordnete, faserige Kristalle, von sehr feinem Strontianit überwachsen (Umwandlungsprodukt des CB)
- Disthen: Seewi: als Schweremineral im Stubensandtein.
- Fasergips: Fasergips beim Weganschnitt SE des Seewisteinbruches. Der Fasergis tritt in kleinen Klüftchen in nur wenig cm mächtigen Gipsschichten des Keuper auf.
- Gold, gediegen: Kommt als seltenes Schwermineral im Seewisteinbruch (im Stubensandstein) und auch in Quarzitschottern der Napfschüttung vor.Goldflitterchen aus dem Stubensandstein sind sehr klein, das heisst unter 0.1 mm. Im Stubensandstein sind in einer Tonne Material ca. 10 bis 20 sehr kleine Flitterchen zu finden.
- Granat: Granat als farblose bis rötliche Körnchen im Schilfsandstein. Als angeätzte, grössere Körner in schwach rötlicher Farbe im Stubensandstein (vor allem im Seewisteinbruch). Weitere Verbreitung in der Juraformation, der Bohnerzformation und in der Molasse.
- Quarz: Authigen, grauweiss.

038_SH / Siblingen, Langtal
Region: Bezirk Schleitheim / Gemeinde Siblingen, Koordinaten ca.: 682570 / 285920
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 31-32,59.
Die Koordinaten zeigen auf das Langtal.
- Apatit: Apatitführende Birmensdorferschichten im Langtal.
- Eisenoolith: Langtal E Siblingen, Koordinaten: 682.260 / 285.380, 620 m ü. M. Eisenerz (Eisen-Oolithe) in Form von konzentrisch struierten Körnern (limonitisch-goethitisch) von ca. 1mm Durchmesser im Dogger. Ein weiteres Vorkommen liegt 500 Meter SW des Siblinger Randenhauses, Koordinaten: 682.140 / 287.030, auf ca. 690 m ü. M.
- Steinsalz: Erfolglose Salzbohrungen: 1823 Schleitheim, 1832 Beggingen, 1838 Unterhallau, 1851 Siblingen, 1913 Siblingen 1921 Wilchingen-Unterneuhaus.

039_SH / Elmen, Hagenbuchen, Hammerstegbach, Hittisheim, Ramsen, Schienerberg (Nordhang), Strickbach, Wiesholz;(Kohleabbau)
Region: Bezirk Stein / Gemeinde Ramsen, Koordinaten ca.: 704733 / 285346
Literatur:
- Letsch, Emil; 1899; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, I. Lieferung; Seite 195-198; Die schweizerischen Molassen östlich der Reuss
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Die Koordinaten zeigen auf Wiesholz. (Kohlebergbau). Obere Süsswassermolasse. Wiesholz an der Schweizergrenze, 1,5 km östlich von Ramsen. Alte Pingen am Nordhang des Schienerberges zeugen von Abbauen in den Jahren 1833-37. Das Flöz erreichte bis 0,5 m Mächtigkeit. Letsch (1899): Eine stark von Schwefelkies durchspickte Kohle sei angeblich früher bei Wiesholz, noch auf Schaffhausergebiet, erschürft worden. Wiesholz liegt 1,5 km E Ramsen. Die Stelle muss am Nordabhaug des Schienerberges gelegen haben und war jedenfalls die Fortsetzung derjenigen Schicht, die am steilen Hange S Hittisheim (im Badischen, 2 km E Wiesholz) von 1833-1837) ausgebeutet wurde. Bei Hagenbuchen, in einer Höhe von etwa 600 m und auf einer horizontalen Ausdehnung von ungefähr 300 m, konnten Jahre später noch fünf alte Pingen früherer Gruben gefunden werden. Die ganze Umgebung ist äusserst sumpfig; denn die 1876er Rutschungen überschütteten zum Teil die aus den Gruben kommenden Wasserläufe. Das Flöz war 0,24 - 0,54 m mächtig und eingelagert in grauen, glimmerigen Mergel. Über die Ausbeute konnte man noch folgendes erfahren: Einige "Herren" von Stein (z. B. Oberst Gnehm) und Hemmishofen liessen graben; es arbeiteten vier Mann, wovon drei aus dem Bergwerk Elgg; es musste viel Material hinausgeschafft und aussen verebnet werden; alle Stollen waren gezimmert, recht ertragreich war nur einer; man hatte grosse Not mit dem Wasser. Die Kohle wurde mit Rollwagen hinaustransportiert und dann in Butten den Berg hinaufgetragen; ein Mann habe im Tage den Weg 33 mal gemacht. (Höhe des Grates 680 m.) Die Kohle sei nach Stein und in die Papiermühle nach Lattenbach gefahren worden. Die Konkurrenz der andern Kohlen habe zur Einstellung der Arbeiten genötigt. An vielen Orten seien Schächte gemacht worden, so auch zwei in Oberrath, (Schweizergebiet) E der Häuser und im Walde (Niveau 600-620 m); alles ohne Erfolg. Schalch schreibt ferner: "Ähnliche, dunkle, bituminöse Braunkohlenletten sind in dem Wasserriss des Strick- oder Hammerstegbaches nördlich am Hof Elmen noch jetzt deutlich anstehend zu beobachten. Nach Schill sollen sie aber nur etwa 15 % verbrennliche Substanz enthalten. Sie schliessen hier wie anderwärts zahlreiche Süsswasserschnecken mit verkalkten, wohl erhaltenen, jedoch sehr stark zerdrückten Schalen ein". Es zeigt sich, dass anstehende Kohle auch in dieser Gegend nichts Seltenes ist, dass aber von Abbauwürdigkeit nicht geredet werden kann.
- Braunkohle:

040_SH / Ramsen
Region: Bezirk Stein / Gemeinde Ramsen, Koordinaten ca.: 702900 / 285010
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 45-47,51-53.
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 268 etc.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 56,288 Im Basalt.
- Augit: Gesteinsbildend, vulkanogen (Hofmann, 1974). Als gewöhnliche bis basaltische Augite im Basalt von Ramsen als Hauptbestandteil.
- Calcit: Halde W Ramsen: Calcit gelegentlich in blasigen Hohlräumen des Basalts (F.Hofmann, 1956).
- Haüyn:
- Leucit:
- Melilith:
Gesteinsbildend in den 'Basalten' von Hegau und Ramsen. Nur im Dünnschliff zu erkennen. Die Hegaubasalte werden deshalb auch Melilithe genannt.
- Nephelin: Gesteinsbildend (Nephelin-Melilithit), nur im Dünnschliff erkennbar (Hofmann, 1974).
- Nosean:
- Olivin:
Als Bestandteil einiger Gabbros und als flaschengrüne und bis 10 mm grosse Einsprenglinge im Basalt von Ramsen.
- Perovskit: Mikroskopisch in den Basalten von Hegau und Ramsen.
- Pyroxen: Als gewöhnliche bis basaltische Augite im Basalt von Ramsen als Hauptbestandteil.
- Sanidin:
- Titanaugit:
Als Hauptbestandteil des Basalts.

041_SH / Ramsen, Karolihof, Karolli
Region: Bezirk Stein / Gemeinde Ramsen, Koordinaten ca.: 703140 / 282950
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 33,51-52,54-55.
- Hofmann, Franz / Jäger, Emilie; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1959; Band 39; Heft 1-2; Seite 115 - 124; Saponit als Umwandlungsprodukt im basaltischen Tuff von Karolihof (Kanton Schaffhausen)
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 56,265,377
Im basaltisch, vulkanischen Tuff, südlich von Ramsen.
- Augit: Basaltisch, vulkanisch, idiomorphe Kriställchen, prismatisch, bis 0.5 mm (Hofmann, 1974).
- Biotit:
Vereinzelt führt auch der Basalttuff von Karolihof S Ramsen Biotit.
- Diopsid: In Form flaschengrüner Körner im basaltischen Tuff von Karolihof.
- Magnetit: In den Schlottuffen, gesteinsbildend, sandkorngross (Hofmann, 1974).
- Muskovit: Muskovit tritt selten in den Schlotttuffen von Karolihof auf.
- Saponit: Hauptbestandteil des basaltischen Tuffs vom Karolihof S Ramsen.

042_SH / Wiesholz, Wisholz, Herrentisch, Hirschbrunnen (Reservoir)
Region: Bezirk Stein / Gemeinde Ramsen, Koordinaten ca.: 706087 / 284635
Literatur:
- Bernoulli, Christoph; Taschenbuch für die Schweizerische Mineralogie, Erstes Bändchen; 1811- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 31-34,44,51-52,59.
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 421
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 265
Östlich von Ramsen. Die Koordinaten zeigen auf den Herrentisch.
- Aktinolith: (Hornblende). Vulkanogene, basaltischer Aktinolith (meistens braun) kann in Kristallen bis 5 mm in vulkanischen Tuffen auf dem Herrentisch (Hirschenbrunnen und Nordabfall des Herrentisches) beobachtet werden. Aktinolith kann ebenfalls in der Gegend von Thayngen (und weiter westlich) in Tuffen des Hegauvulkanismus gefunden werden.
- Apatit: Apatitführende Birmensdorferschichten am Herrentisch in den hornblendeführenden Deckentuffen.
- Augit: Im Tuff von Herrentisch, Augite bis 3 mm.
- Beidellit: In der Tonfraktion des vulkanischen Tuffs auf dem Herrentisch (Hirschbrunnen).
- Bernstein: Findet sich am Nordabfall des Herrentisches südlich von Wiesholz. Bernsteinstücke sollen dort beim Pflügen 'auf einer Verebnung auf halber Höhe des Berges' zum Vorschein gekommen sein (J.G. Stocker de Neuforn (1760). Auch aus der Gegend von Stein am Rhein wird Bernstein erwähnt (Kenngott, 1860). Bis heute sind keine neuen Funde mehr bekannt geworden. Bernoulli: Mehrere Stücke sollen eine seltsame wachsähnliche Beschaffenheit gehabt haben.
- Biotit: Die vulkanischen Tuffe der oberen Süsswassermolasse auf dem Herrentisch S Wiesholz führen Biotit.
- Chlorit: Zusammen mit Glimmer in Form grüner Blättchen in Sandsteinen. Als Tonmineral wurde Chlorit im vulkanischen Tuff auf dem Herrentisch, Reservoir Hirschbrunnen, gefunden. Zudem Chlorit ist zudem auch in grünen Keupertonen, im Opalinuston und vielen anderen, ähnlichen Tonen nachgewiesen worden.
- Diopsid: Im Tuff des Herrentisch.
- Magnetit: In der Oberen Süsswassermolasse, gesteinsbildend, in Sandkorngrösse (Hofmann, 1974).
- Muskovit: Muskovit tritt unter anderem in den vulkanischen Tuffen am Herrentisch auf.
- Titanit: Mikroskopisch nachweisbar im Tuff auf dem Herrentisch.

043_SH / Hallau, Wunderklingen (Steinbruch)
Region: Bezirk Unterklettgau / Gemeinde Hallau, Koordinaten ca.: 672660 / 283510
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 33-34,40-41,45-47,59.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 153
Westlich von Hallau, an der Strasse südöstlich von Wunderklingen.
- Calcit: Kiesgrube S Hallau: dünne Calcitbeläge.
- Epsomit: (Bittersalz). Schöne Ausblühungen, bis 3 mm Dicke. Im Muschelkalksteinbruch an der Strasse SE Wunderklingen (Stand 1973).
- Gips: Aus einem Untertagebau bei Wunderlingen. Dort wurden in der Anhydritgruppe, welche im Kanton Schaffhausen übrigens nie an der Oberfläche zutage tritt, wurden schöne Gipskristalle in der Form als Schwalbenschwanzzwillinge gefunden.
- Steinsalz: Als dünne Kluftfüllung in der Anhydritgruppe des ehemaligen Bergbaus Wunderklingen.

044_SH / Hallauerberg, Hallauerbärg, Oberhallauerberg, Tüfels Herdplatte, Schärersgraben, Bratelen, Röti, Hammel
Region: Bezirk Unterklettgau / Gemeinde Hallau, Koordinaten ca.: 675130 / 283570
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 36,40-42,45-47,55-58.
Der Arietenkalk zieht sich über den ganzen Hallauer-Bergrücken. Die Koordinaten zeigen auf den Hallauerbärg. 675130,
- Calcit: Im Randengebiet und am Hallauerberg (Lias): als Calcitdrusen in Ammoniten. Steinbruch Schärersgraben am Hallauerberg: kleine, zum Teil hübsche Calcitdrusen. Strässchen WSW des Bürgerheims Hallauerberg (Bratelen, Koordinaten: 676.000, 284.380, 560 m ü. M.): als mehrere cm dicke Calcitkluftfüllungen und Calcitbeläge.
- Disthen: Als Schwermineral in sandigen Horizonten der Lettenkohle.
- Gips: S der Tüfels Herdplatte, ein Untertagebau-Versuch auf Gips (Schalch,F., 1912) und heute verfallen. Koordinaten des Eingangs 675.390 / 284.900, 545 m ü. M.
- Goethit: Gemische von Goethit und Limonit bilden den Brauneisenstein, welcher in der Form als Bohnerze vorkommt. Brauneisensteinknollen und krustenartige Beläge findet man auch im Schärersgraben (in der Lettenkohle).
- Lettenkohle: 2.2 km WNW Hallau, Koordinaten: 674.660/284.550, 485 m ü. M.
Hoffmann Franz: Die Lettenkohle ist keine Kohleschicht. Sie führt allerdings in der badischen Nachbarschaft gelegentlich etwas Kohle, woher die Bezeichnung stammt. Sie geht ohne deutliche Grenze aus dem Trigonodusdolomit hervor und die unterste Partie (1-2 m) ist als fossilreicher Dolomit ausgebildet (reich an Muschelschalen, von denen aber im Dolomit nur noch die Hohlräume des herausgelösten Schalenmaterials erhalten sind). Über dieser Dolomitschicht folgt eine 60 bis 70 cm mächtige, graue, glimmerig-sandig-tonige Partie mit kohligen Pflanzenresten, nochmals überlagert von rund 2 Meter brüchigem Dolomit. Der Dolomit der Lettenkohle führt kleine Calcitdrusen und grössere lockere Knollen von Goethit/Limonit.
- Quarz: Als unregelmässige Silexbildungen bis 2 cm Grösse in der Grenzregion Trigonodusdolomit / Lettenkohle im Schärersgraben.

045_SH / Osterfingen (südlich)
Region: Bezirk Unterklettgau / Gemeinde Wilchingen, Koordinaten ca.: 679850 / 279470
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 55-58.
- Quarz: Als verkieselte Fossilien (Terebratula), besonders südöstlich Osterfingen.

046_SH / Wilchingen, Neunkirch, Hasenberg, Unterneuhaus
Region: Bezirk Unterklettgau / Gemeinde Wilchingen, Koordinaten ca.: 678450 / 281270
Literatur:
- Hoffmann, Franz; Mineralien des Kanton Schaffhausen; Neujahrsblatt der Naturforschenden Gesellschaft Schaffhausen Nr. 26/1974, Seite 59.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 261
Am Hasenberg, zwischen den beiden Orten Wilchingen und Neunkirch.
- Maghemit: Braun, schwarz, Körner in der Grösse bis 1 cm, rauhe Oberfläche, unregelmässige Gestalt.
- Steinsalz: Erfolglose Salzbohrungen: 1823 Schleitheim, 1832 Beggingen, 1838 Unterhallau, 1851 Siblingen, 1913 Siblingen 1921 Wilchingen-Unterneuhaus

001_TG / Bichelsee
Region: Bichelsee Koordinaten ca.: 711930 / 256226
Literatur:
- Geiger,E.; Mitteilungen der Thurgauischen Naturforschenden Gesellschaft: 31.1938;Seite 82; Über Vorkommen und Bildung des Pyrites im Allgemeinen und im Besonderen in der thurgauischen Molasse
- Wegelin,H.; Mitteilungen der Thurgauischen Naturforschenden Gesellschaft: 26.1926; Seite 154; Mineralische Funde und Versteinerungen aus dem Thurgau

In Bichelsee wurden gegen 10 kg Pyrit gesammelt in der trügerischen Hoffnung auf gewinnbringende Verwertung des gelben Erzes. Als Muttergestein wird blauer Mergel im Zusammenhang mit Kohle genannt.
- Pyrit:

002_TG / Bischofszell
Region: Bischofszell Koordinaten ca.: 735800 / 261670
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 269
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 377
- Montmorillonit: Rein im Montmorillonitton.

003_TG / Eschenz (südlich), Auerbachtobel;(Waschgold)
Region: Eschenz Koordinaten ca.: 707000 / 277495
Literatur:
- Pfander,Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 162
Ursprünglich hertransporitiertes Tauerngold.
- Gold, gediegen: Als Waschgold, klein und körnig.

004_TG / Kalchrain
Region: Kalchrain Koordinaten ca.: 709050 / 274540
Literatur:
- Geiger,E.; Mitteilungen der Thurgauischen Naturforschenden Gesellschaft: 31.1938;Seite 82; Über Vorkommen und Bildung des Pyrites im Allgemeinen und im Besondern in der thurgauischen Molasse
- Pyrit: In blaugrauen Mergeln.
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