Kanton VS, Hérens, Leuk, Martigny
Fundorte > Wallis
Vorkommen im Kanton Wallis, Bezirke Hérens, Leuk und Martigny
001_VS / Val d'Hérens (franz.), Eringtal (dt.), Eringer-Thal, Eringertal, Mase (Umgebung)
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Mont-Noble (Mase), Koordinaten ca.: 599580 / 115950
Literatur:
- Bickel, Benoît; Schweizer Strahler; 1967; Seite 88-89; Kristalle des Mittelwallis
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 329
Im Casanna-Schiefer der erwähnten Umgebung (rechte Seite des unteren Val d'Hérens) in stark glimmerhaltigen Paragneisen oder Serizitschiefern.
- Calcit: Skalenoeder, weiss oder rosa.
- Hämatit: Klein, reichlich, auch als kleine Eisenröschen.
- Quarz: Zum Teil mit Einschlüssen von Chlorit, aber durchsichtig.
002_VS / Val d'Hérens (franz.), Eringtal (dt.), Eringer-Thal, Eringertal, Nax
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Mont-Noble (Nax), Koordinaten ca.: 599200 / 119750
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 267
- Malachit: Reichlich, linsenförmige Imprägnationen, im Casannaschiefer.
003_VS / Val d'Hérens (franz.), Eringtal (dt.), Eringer-Thal, Eringertal, Prats Jean, Praz-Jean, Pra Jean, La Barma (Mine), La Comtesse (Mine), Vieille (Mine), Forêt-Noire (Mine)
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Saint-Martin (Praz-Jran), Koordinaten ca.: 601150 / 111100
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 268-272
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1979; Seite 141-154; Mineralneufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten IV
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1981; Seite 437-467; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten V
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 256 etc.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 39,102,159,378,460
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 194,365,431 (La Barme)
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 56,219 (Praz-Jean)
Die Koordinate zeigt ungefähr auf das Dorf Praz-Jean (vorderes Val d'Hérens). Im Val d'Hérens bei Prats Jean finden sich auf der rechten Talseite die Minen "La Barma", auf der linken diejenigen von "Comtesse" und "Maison VieilIe". Die Mine (La Barme?) liegt auf der westlichen Talseite des Val d'Hérens. In den einten Erzgang sind über 10 Stollen in der Höhe von 1372 bis 1526 m ü. M. getrieben worden. Ein kleinerer Erzgang ist zwischen 1300 und 1405 m ü. M. vorzufinden. Letzter Abbau 1943. Es erfolgte vor allem ein systematischer Abbau auf Sphalerit.
La Barme: Alte Blei-Zink-Grube. Bei "La Barma", 240 m über der Talsohle, ist ein 5-10 cm mächtiges Erzband mit quarziger Gangart, das Zinkblende und dichten Bleiglanz führt, in fünf Galerien angefahren worden.
Praz-Jean: Als recht verbreitetes Verwitterungsprodukt auf Zinklagerstätten. Die Koordinate zeigt auf das Dorf Praz-Jean (vorderes Val d'Hérens). Genauere Angaben fehlen.
Comtesse: Auf der Mine Comtesse (ca. 10 eingestürzte Stollen) wird silberhaltiger Bleiglanz und Zinkblende abgebaut auf 1387 m bis 1454 m Höhe. Die Zinkblende zeigt Anflüge von Greenockit (Cd S). Durch fünf Stollen ist ein "Hauptgang" auf 1387 -1470 m Höhe, und durch zwei Stollen ein "Liegender Gang:', auf 1372 und 1397 m Höhe, aufgeschlossen. Die Erze sind:
1. Kristalline Blende (30 bis 40% Zn),
2. Amorphe Blende (24% Zn und 6-12% Pb),
3. Bleiglanz (20% Pb, 44 kg Ag p. t) und
4. "terre rouge" (10% Pb und 20% Zn).
Im Jahre 1913 ist hier der Berghau wieder eröffnet worden.
Maison Vieille: Etwa 400 m südöstlich der Mine Comtesse liegt die Mine Maison Vieille. Auch hier Bilden Bleiglanz und Zinkblende derbe Massen in quarziger Gangart. Ums Jahr 1895 ist hier zuletzt gearbeitet worden. Heute verstürzt und heute im Gelände kaum mehr sichtbar Forêt-Noire. Heute verstürzt und heute im Gelände kaum mehr sichtbar.
- Ankerit:
- Aurichalcit: Von Praz-Jean. Rosettenförmig aggregiert, bis 2 mm, mit Blaufärbung.
- Bornit: Von La Barme.
- Boulangerit:
- Cerussit: Sehr schöne Ausbildung, farblos, leicht milchig, durchsichtig bis durchscheinend, bis 4 mm, tafelig, prismatisch, büschelig aggregiert, Sechslinge.
- Chalkopyrit:
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Mont-Noble (Mase), Koordinaten ca.: 599580 / 115950
Literatur:
- Bickel, Benoît; Schweizer Strahler; 1967; Seite 88-89; Kristalle des Mittelwallis
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 329
Im Casanna-Schiefer der erwähnten Umgebung (rechte Seite des unteren Val d'Hérens) in stark glimmerhaltigen Paragneisen oder Serizitschiefern.
- Calcit: Skalenoeder, weiss oder rosa.
- Hämatit: Klein, reichlich, auch als kleine Eisenröschen.
- Quarz: Zum Teil mit Einschlüssen von Chlorit, aber durchsichtig.
002_VS / Val d'Hérens (franz.), Eringtal (dt.), Eringer-Thal, Eringertal, Nax
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Mont-Noble (Nax), Koordinaten ca.: 599200 / 119750
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 267
- Malachit: Reichlich, linsenförmige Imprägnationen, im Casannaschiefer.
003_VS / Val d'Hérens (franz.), Eringtal (dt.), Eringer-Thal, Eringertal, Prats Jean, Praz-Jean, Pra Jean, La Barma (Mine), La Comtesse (Mine), Vieille (Mine), Forêt-Noire (Mine)
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Saint-Martin (Praz-Jran), Koordinaten ca.: 601150 / 111100
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 268-272
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1979; Seite 141-154; Mineralneufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten IV
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1981; Seite 437-467; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten V
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 256 etc.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 39,102,159,378,460
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 194,365,431 (La Barme)
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 56,219 (Praz-Jean)
Die Koordinate zeigt ungefähr auf das Dorf Praz-Jean (vorderes Val d'Hérens). Im Val d'Hérens bei Prats Jean finden sich auf der rechten Talseite die Minen "La Barma", auf der linken diejenigen von "Comtesse" und "Maison VieilIe". Die Mine (La Barme?) liegt auf der westlichen Talseite des Val d'Hérens. In den einten Erzgang sind über 10 Stollen in der Höhe von 1372 bis 1526 m ü. M. getrieben worden. Ein kleinerer Erzgang ist zwischen 1300 und 1405 m ü. M. vorzufinden. Letzter Abbau 1943. Es erfolgte vor allem ein systematischer Abbau auf Sphalerit.
La Barme: Alte Blei-Zink-Grube. Bei "La Barma", 240 m über der Talsohle, ist ein 5-10 cm mächtiges Erzband mit quarziger Gangart, das Zinkblende und dichten Bleiglanz führt, in fünf Galerien angefahren worden.
Praz-Jean: Als recht verbreitetes Verwitterungsprodukt auf Zinklagerstätten. Die Koordinate zeigt auf das Dorf Praz-Jean (vorderes Val d'Hérens). Genauere Angaben fehlen.
Comtesse: Auf der Mine Comtesse (ca. 10 eingestürzte Stollen) wird silberhaltiger Bleiglanz und Zinkblende abgebaut auf 1387 m bis 1454 m Höhe. Die Zinkblende zeigt Anflüge von Greenockit (Cd S). Durch fünf Stollen ist ein "Hauptgang" auf 1387 -1470 m Höhe, und durch zwei Stollen ein "Liegender Gang:', auf 1372 und 1397 m Höhe, aufgeschlossen. Die Erze sind:
1. Kristalline Blende (30 bis 40% Zn),
2. Amorphe Blende (24% Zn und 6-12% Pb),
3. Bleiglanz (20% Pb, 44 kg Ag p. t) und
4. "terre rouge" (10% Pb und 20% Zn).
Im Jahre 1913 ist hier der Berghau wieder eröffnet worden.
Maison Vieille: Etwa 400 m südöstlich der Mine Comtesse liegt die Mine Maison Vieille. Auch hier Bilden Bleiglanz und Zinkblende derbe Massen in quarziger Gangart. Ums Jahr 1895 ist hier zuletzt gearbeitet worden. Heute verstürzt und heute im Gelände kaum mehr sichtbar Forêt-Noire. Heute verstürzt und heute im Gelände kaum mehr sichtbar.
- Ankerit:
- Aurichalcit: Von Praz-Jean. Rosettenförmig aggregiert, bis 2 mm, mit Blaufärbung.
- Bornit: Von La Barme.
- Boulangerit:
- Cerussit: Sehr schöne Ausbildung, farblos, leicht milchig, durchsichtig bis durchscheinend, bis 4 mm, tafelig, prismatisch, büschelig aggregiert, Sechslinge.
- Chalkopyrit:
- Chlorit:
- Covellin:
- Cyanotrichit: Von Praz-Jean. Dünne Krusten, hellblau, feine radialstrahlige Struktur.
- Fahlerz: Silberhaltig.
- Galenit: Derb, in Erzgängen, zusammen mit Sphalerit.
- Gips:
- Cyanotrichit: Von Praz-Jean. Dünne Krusten, hellblau, feine radialstrahlige Struktur.
- Fahlerz: Silberhaltig.
- Galenit: Derb, in Erzgängen, zusammen mit Sphalerit.
- Gips:
- Goethit:
- Goslarit: La Barme. Erst einmal in der Schweiz bestimmt worden, als feinkristalline Massen, cm-gross.
- Greenockit: (oder Hawleyit ?) als Überzüge im Blei-Zink-Vorkommen
- Hawleyit: (oder Greenockit ?)
- Hydrozinkit: Von Praz-Jean. Kleine Kügelchen.
- Jamesonit: Wurde früher fälschlicherweise angegeben; es handelt sich aber um Boulangerit.
- Leadhillit: Sechseckige Tafeln, auf Pb-Lagerstätten.
- Linarit:
- Malachit: Von La Barme.
- Molybdänit:
- Goslarit: La Barme. Erst einmal in der Schweiz bestimmt worden, als feinkristalline Massen, cm-gross.
- Greenockit: (oder Hawleyit ?) als Überzüge im Blei-Zink-Vorkommen
- Hawleyit: (oder Greenockit ?)
- Hydrozinkit: Von Praz-Jean. Kleine Kügelchen.
- Jamesonit: Wurde früher fälschlicherweise angegeben; es handelt sich aber um Boulangerit.
- Leadhillit: Sechseckige Tafeln, auf Pb-Lagerstätten.
- Linarit:
- Malachit: Von La Barme.
- Molybdänit:
- Monazit-(Ce):
- Muskovit:
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Schulenbergit: Von La Barme. In kleinen Drusen des stark verwitterten Erzes, neben Malachit, pulverig, leicht grünlich hellblau.
- Schwefel: Elementar, perfekt durchsichtig, oft flächenreich, hochglänzend, gelegentlich mit abgerundeten Kanten.
- Smithsonit: Von Praz-Jean.Kugelige Aggregate, bis cm-Grösse.
- Sphalerit: Im Pennin.
- Tetraedrit: Sehr silberreich (ca. 23 Gew. %).
- Turmalin:
- Wulfenit:
004_VS / Val d'Arolla, Satarma, Satarma (Mine)
Region: Bezirk Hérense / Gemeinde Evolène, Koordinaten ca.: 603850 / 99620
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 261
Eine Cu-Mine im Val d'Arolla.
- Chalkopyrit:
- Mackinawit: Als mikroskopisch kleine Einschlüsse im Chalkopyrit (Meisser, 1994).
005_VS / Val d'Arolla, Serre de Vuibé (Westseite), Glacier de Pièce, Piece-Gletscher, Pièce-Gletscher, Vuibét
Region: Bezirk Hérense / Gemeinde Evolène, Koordinaten ca.: 602750 / 94000
Literatur:
- Cuchet, Stéphane & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2008; Heft 1; Seite 9-16
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 329
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 389
Direkt über dem Glacier de Pièce in stark chlorithaltigem Gestein. Beschrieben wird ein Fund wie folgt: im Arolla-Tal, am Rand des zur Vignettes führenden Weges (Weg zum Gipfel des Pigne d'Arolla). Cuchet,Stéphane & Meisser,Nicolas beschreiben den Anmarsch wie folgt: "Der Fundort kann leicht erreicht werden. Von Arolla aus genügt es, den Wanderweg in Richtung der Vignettes Hütte einzuschlagen. Nach ca. 1.5 Stunden erreicht man nach Überquerung eines Höhenrückens den Pièce Gletscher. Zum Erreichen der Fundstelle ist es nur erforderlich, an der rechten Gletscherflanke in Richtung des Vuibé aufzusteigen. Der Fundort liegt im Bereich der 2900 Meter-Höhenlinie. Die Mineralien können hier im Blockschutt oder direkt im anstehenden Gestein gefunden weden." Funde (Chabasit-Ca und Skolezit-Ca) sind auch im Hangschutt des Arolla-Tals direkt unterhalb des Vuibé möglich. Hier sind sie aber seltener und kleiner.
- Calcit: Milchig, weiss, teils mit transparenter Spitze. Skalenoeder, Aggregate bis Faustgrösse.
- Chabasit-Ca: Pseudokubisch, Kantenlänge 5-6 mm, milchig bis durchscheinend, in der Regel zusammen mit Stilbit-Ca.
- Epidot: Klein, olivgrün, in Klüften als tabetenartige Auskleidung.
- Heulandit-Ca: Bis cm-Grösse, transparent, nur gelegentlich zu finden, krustenartig, Aehnlichkeit mit 'zerdrückten Fässern', gedrungen erscheinende Prismen mit ungleichmässiger, 6-eckiger Abschlussfläche, perlmuttartiges Aussehen.
- Klinochlor:
- Laumontit-Ca: Klein, bis 5 mm. Weiss bis perlmuttartig, stark dehydrierend, zerbrechlich.
- Leonhardit: Durch Dehydration umgewandelter Laumontit
- Malachit: Sehr selten, als Belag bis cm-Grösse.
- Molybdänit: Blätterige, metalisch-bläuliche Aggregate bildend, bis 1 cm.
- Quarz: Als Kluftfüllung, selten als kurzprismaische Kristalle, vereinzelt sind 3 der 6 Prismenflächen stärker entwickelt, was zu einem dreispitzigen Aussehen führt.
- Skolezit-Ca: Bis mehrere cm, langnadelig, weiss oder farblos, teilweise radialstrahlige Aggregate bildend, schwer zu unterscheiden von Natrolith. Drei Formen sind zu finden:
1. Einzelkristalle mit recheckigem Querschnitt und abgeplattetem pyramidalen Kristallspitz.
2. Nadeln, Zwillingsbildungen zweier Kristalle, rechteckiger Querschnitt, mit einspringendem Winkel an der Spitze des Zwilings.
3. Zwei an ihrer Kante durchdringende Individuen, fliegenförmiger Querschnitt. Diese Variante ist am häufigsten anzutreffen.
- Stilbit-Ca: Radialstrahlig aggregiert, bis 3 cm Durchmesser, auch garbenförmige Zwillinge, neben Skolezit, milchig oder durchscheinend, leicht fächerförmig, als Kruste über grössere Flächen, blumenkohlartige Gbilde erreichen eine Grösse bis 4 cm.
006_VS / Ayent, Rawilpass, Rawylpass, Rawil-Pass, Aermig
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Ayent, Koordinaten ca.: 600270 / 136880
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 349
- Stalder, Hans Anton / Touray, J.C.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Genauer Fundpunkt unbekannt. von Fellenberg, 1893: ... Es sind wasserhelle, grauliche und gelbliche, doppelpyramidale Bergkrystalle (Wasserdiamanten) in den Schutthalden an den Abhängen obgenannten Berges constatierte Prof. J. Bachmann sel., der vorzüglich ausgebildete Krystalle bei Anlass der geologischen Aufnahme jener Gebirgsgruppe daselbst gefunden hat. Dieselben stammen meist aus dem Neocomkalk der Aermigschafweiden. Bachmann fand daselbst mehrere thonerfüllte Rahmenquarze mit bis in das Innerste des Krystalls reichenden und mehrfach geschichteten Hohlräumen, die den schönsten in Poretta und Bex vorkommenden nicht nachstehen.
- Calcit:
- Quarz: Bis 2,5 cm grosse, mehr oder weniger gefensterte Doppelender. Gefunden vor 1890.
007_VS / Hérémence, Val des Dix
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Hérémence, Koordinaten ca.: 597700 / 100000
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 262
Beim berühmten Lac de Dix (Grande Dixence).
- Crossit: In Schiefern, Amphiboliten und Eklogiten, blaue Amphibolvarietät.
- Glaukophan: In Schiefern, Amphiboliten und Eklogiten, blaue Amphibolvarietät.
008_VS / Val d'Hérémence (franz.), Ermenztal (dt.), Barrage de la Grande Dixence, Lac de Dix
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Hérémence, Koordinaten ca.: 596900 / 103200
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 328
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 27
Auf der linken Seite der Staumauer (Kronenhöhe) in kleinen Klüftchen im Casannaschiefer.
- Albit: Als Periklin, weiss.
- Hämatit: Einzelne Blättchen, dünn, bis 1.5 cm.
009_VS / Val d'Hérens (franz.), Eringtal (dt.), Eringer-Thal, Eringertal, Suen;(Malachitabbau)
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Saint-Martin (Suen), Koordinaten ca.: 599850 / 114500
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 258-259
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 267
Das Malachitvorkommen bei Suen liegt am rechten Hang des Val d'Hérens, ca. 300 m südlich Pt. 1403 beim Dorfe Suen, auf 1320 m Höhe u. M.
Die EW streichenden Casannaschiefer bilden bei Suen und St. Martin einen mächtigen Komplex mit unregelmässigem, südlichem Einfallen. Etwas südöstlich der Einmündung der Dixence (Val d'Hérémence) in die Borgne lassen sich in den Felswänden, die steil zur Borgne abfallen, verschiedene Malachitimprägnationen feststellen, welchen allen keine technische Bedeutung beizumessen ist. Beim Dorfe Suen beisst eine linsenförmige Imprägnation von Malachit Cu CO3, Cu (OH)2 und Azurit (Kupferlasur), Chessylit, Cu CO3, Cu (OH)2, von bis zu 50 cm Mächtigkeit in den Casannaschiefern aus. Reichere und ärmere Zonen der Mineralisation wechseln miteinander ab. Die Schichten fallen mit 20-30° nach Süden und streichen EW. Eine Bemusterung der Erze verschiedener Linsen hat einen durchschnittlichen Kupfergehalt von 4,22 % ergeben.
Durch den Konzessionär J. Goldschmidt wurden Jahre 1917 etwa 100 m Stollen ausgeführt und das lokale, linsenförmige Vorkommen abgebaut. Durch Handscheidung wurden etwa 50 Tonnen Erz mit 3,5 % Cu und gleichviel Erz mit durchschnittlich 2,5 % Cu gewonnen. Das Vorkommen kann als erschöpft betrachtet werden. Die Abbaustrecken und Stollen sind teilweise versetzt worden, teilweise stürzten sie nach der Einstellung der Arbeiten ein. Das reichere Erz wurde in der "Chemischen Fabrik Schweizerhall" bei Basel gemahlen und daraus durch Behandlung mit H2 SO4 eine "Poudre cuprique" hergestellt, welche ca. 10 % Cu SO4 enthielt und zur Bekämpfung der Krankheiten der Reben verwendet wurde.
- Azurit:
- Schulenbergit: Von La Barme. In kleinen Drusen des stark verwitterten Erzes, neben Malachit, pulverig, leicht grünlich hellblau.
- Schwefel: Elementar, perfekt durchsichtig, oft flächenreich, hochglänzend, gelegentlich mit abgerundeten Kanten.
- Smithsonit: Von Praz-Jean.Kugelige Aggregate, bis cm-Grösse.
- Sphalerit: Im Pennin.
- Tetraedrit: Sehr silberreich (ca. 23 Gew. %).
- Turmalin:
- Wulfenit:
004_VS / Val d'Arolla, Satarma, Satarma (Mine)
Region: Bezirk Hérense / Gemeinde Evolène, Koordinaten ca.: 603850 / 99620
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 261
Eine Cu-Mine im Val d'Arolla.
- Chalkopyrit:
- Mackinawit: Als mikroskopisch kleine Einschlüsse im Chalkopyrit (Meisser, 1994).
005_VS / Val d'Arolla, Serre de Vuibé (Westseite), Glacier de Pièce, Piece-Gletscher, Pièce-Gletscher, Vuibét
Region: Bezirk Hérense / Gemeinde Evolène, Koordinaten ca.: 602750 / 94000
Literatur:
- Cuchet, Stéphane & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2008; Heft 1; Seite 9-16
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 329
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 389
Direkt über dem Glacier de Pièce in stark chlorithaltigem Gestein. Beschrieben wird ein Fund wie folgt: im Arolla-Tal, am Rand des zur Vignettes führenden Weges (Weg zum Gipfel des Pigne d'Arolla). Cuchet,Stéphane & Meisser,Nicolas beschreiben den Anmarsch wie folgt: "Der Fundort kann leicht erreicht werden. Von Arolla aus genügt es, den Wanderweg in Richtung der Vignettes Hütte einzuschlagen. Nach ca. 1.5 Stunden erreicht man nach Überquerung eines Höhenrückens den Pièce Gletscher. Zum Erreichen der Fundstelle ist es nur erforderlich, an der rechten Gletscherflanke in Richtung des Vuibé aufzusteigen. Der Fundort liegt im Bereich der 2900 Meter-Höhenlinie. Die Mineralien können hier im Blockschutt oder direkt im anstehenden Gestein gefunden weden." Funde (Chabasit-Ca und Skolezit-Ca) sind auch im Hangschutt des Arolla-Tals direkt unterhalb des Vuibé möglich. Hier sind sie aber seltener und kleiner.
- Calcit: Milchig, weiss, teils mit transparenter Spitze. Skalenoeder, Aggregate bis Faustgrösse.
- Chabasit-Ca: Pseudokubisch, Kantenlänge 5-6 mm, milchig bis durchscheinend, in der Regel zusammen mit Stilbit-Ca.
- Epidot: Klein, olivgrün, in Klüften als tabetenartige Auskleidung.
- Heulandit-Ca: Bis cm-Grösse, transparent, nur gelegentlich zu finden, krustenartig, Aehnlichkeit mit 'zerdrückten Fässern', gedrungen erscheinende Prismen mit ungleichmässiger, 6-eckiger Abschlussfläche, perlmuttartiges Aussehen.
- Klinochlor:
- Laumontit-Ca: Klein, bis 5 mm. Weiss bis perlmuttartig, stark dehydrierend, zerbrechlich.
- Leonhardit: Durch Dehydration umgewandelter Laumontit
- Malachit: Sehr selten, als Belag bis cm-Grösse.
- Molybdänit: Blätterige, metalisch-bläuliche Aggregate bildend, bis 1 cm.
- Quarz: Als Kluftfüllung, selten als kurzprismaische Kristalle, vereinzelt sind 3 der 6 Prismenflächen stärker entwickelt, was zu einem dreispitzigen Aussehen führt.
- Skolezit-Ca: Bis mehrere cm, langnadelig, weiss oder farblos, teilweise radialstrahlige Aggregate bildend, schwer zu unterscheiden von Natrolith. Drei Formen sind zu finden:
1. Einzelkristalle mit recheckigem Querschnitt und abgeplattetem pyramidalen Kristallspitz.
2. Nadeln, Zwillingsbildungen zweier Kristalle, rechteckiger Querschnitt, mit einspringendem Winkel an der Spitze des Zwilings.
3. Zwei an ihrer Kante durchdringende Individuen, fliegenförmiger Querschnitt. Diese Variante ist am häufigsten anzutreffen.
- Stilbit-Ca: Radialstrahlig aggregiert, bis 3 cm Durchmesser, auch garbenförmige Zwillinge, neben Skolezit, milchig oder durchscheinend, leicht fächerförmig, als Kruste über grössere Flächen, blumenkohlartige Gbilde erreichen eine Grösse bis 4 cm.
006_VS / Ayent, Rawilpass, Rawylpass, Rawil-Pass, Aermig
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Ayent, Koordinaten ca.: 600270 / 136880
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 349
- Stalder, Hans Anton / Touray, J.C.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Genauer Fundpunkt unbekannt. von Fellenberg, 1893: ... Es sind wasserhelle, grauliche und gelbliche, doppelpyramidale Bergkrystalle (Wasserdiamanten) in den Schutthalden an den Abhängen obgenannten Berges constatierte Prof. J. Bachmann sel., der vorzüglich ausgebildete Krystalle bei Anlass der geologischen Aufnahme jener Gebirgsgruppe daselbst gefunden hat. Dieselben stammen meist aus dem Neocomkalk der Aermigschafweiden. Bachmann fand daselbst mehrere thonerfüllte Rahmenquarze mit bis in das Innerste des Krystalls reichenden und mehrfach geschichteten Hohlräumen, die den schönsten in Poretta und Bex vorkommenden nicht nachstehen.
- Calcit:
- Quarz: Bis 2,5 cm grosse, mehr oder weniger gefensterte Doppelender. Gefunden vor 1890.
007_VS / Hérémence, Val des Dix
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Hérémence, Koordinaten ca.: 597700 / 100000
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 262
Beim berühmten Lac de Dix (Grande Dixence).
- Crossit: In Schiefern, Amphiboliten und Eklogiten, blaue Amphibolvarietät.
- Glaukophan: In Schiefern, Amphiboliten und Eklogiten, blaue Amphibolvarietät.
008_VS / Val d'Hérémence (franz.), Ermenztal (dt.), Barrage de la Grande Dixence, Lac de Dix
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Hérémence, Koordinaten ca.: 596900 / 103200
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 328
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 27
Auf der linken Seite der Staumauer (Kronenhöhe) in kleinen Klüftchen im Casannaschiefer.
- Albit: Als Periklin, weiss.
- Hämatit: Einzelne Blättchen, dünn, bis 1.5 cm.
009_VS / Val d'Hérens (franz.), Eringtal (dt.), Eringer-Thal, Eringertal, Suen;(Malachitabbau)
Region: Bezirk Hérens / Gemeinde Saint-Martin (Suen), Koordinaten ca.: 599850 / 114500
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 258-259
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 267
Das Malachitvorkommen bei Suen liegt am rechten Hang des Val d'Hérens, ca. 300 m südlich Pt. 1403 beim Dorfe Suen, auf 1320 m Höhe u. M.
Die EW streichenden Casannaschiefer bilden bei Suen und St. Martin einen mächtigen Komplex mit unregelmässigem, südlichem Einfallen. Etwas südöstlich der Einmündung der Dixence (Val d'Hérémence) in die Borgne lassen sich in den Felswänden, die steil zur Borgne abfallen, verschiedene Malachitimprägnationen feststellen, welchen allen keine technische Bedeutung beizumessen ist. Beim Dorfe Suen beisst eine linsenförmige Imprägnation von Malachit Cu CO3, Cu (OH)2 und Azurit (Kupferlasur), Chessylit, Cu CO3, Cu (OH)2, von bis zu 50 cm Mächtigkeit in den Casannaschiefern aus. Reichere und ärmere Zonen der Mineralisation wechseln miteinander ab. Die Schichten fallen mit 20-30° nach Süden und streichen EW. Eine Bemusterung der Erze verschiedener Linsen hat einen durchschnittlichen Kupfergehalt von 4,22 % ergeben.
Durch den Konzessionär J. Goldschmidt wurden Jahre 1917 etwa 100 m Stollen ausgeführt und das lokale, linsenförmige Vorkommen abgebaut. Durch Handscheidung wurden etwa 50 Tonnen Erz mit 3,5 % Cu und gleichviel Erz mit durchschnittlich 2,5 % Cu gewonnen. Das Vorkommen kann als erschöpft betrachtet werden. Die Abbaustrecken und Stollen sind teilweise versetzt worden, teilweise stürzten sie nach der Einstellung der Arbeiten ein. Das reichere Erz wurde in der "Chemischen Fabrik Schweizerhall" bei Basel gemahlen und daraus durch Behandlung mit H2 SO4 eine "Poudre cuprique" hergestellt, welche ca. 10 % Cu SO4 enthielt und zur Bekämpfung der Krankheiten der Reben verwendet wurde.
- Azurit:
- Chessylith:
- Malachit: Reichlich, linsenförmige Imprägnationen, im Casannaschiefer.
- Malachit: Reichlich, linsenförmige Imprägnationen, im Casannaschiefer.
Leuk
010_VS / Agarn, Ernsbach, Emsbach;(Pyritabbau)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Agarn, Koordinaten ca.: 617800 / 125974
Literatur:
- Fehlmann, H,: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 245 Die Koordinaten zeigen auf das Vorkommen im Emsbach. Die Schürfstelle dieses Pyritvorkommens (Goldmine im Ernsbach genannt) befindet sich südlich des Dörfchens Agarn, in der Runse des sog. Ernsbaches, ca. 250 m südöstlich des Punktes 944 bei Unterasp, auf ungefähr 930 m Höhe. Steigt man die Runse des Ernsbaches hinauf, so erreicht man über dem Schuttkegel bei 810 m ü. M. Karbonschiefer, darüber folgt Pontiskalk, der bei 845 m ü. M. von Casannaschiefern überlagert wird. In den Schiefern findet sich bei 930 m ü. M. unterhalb der "neuen Wasserleite" ein Fahlband mit Pyrit. Der Schurf, der an dieser Stelle ausgeführt ist, erschliesst heute (1919) noch ein Profil von 2 m Höhe. Die EW streichenden Schiefer fallen hier, nicht wie sonst allgemein (und wie auch die unterteufenden Schichten) mit ca. 400 nach Süden, sondern infolge Sackung mit 24-36° nach Norden ein. Der Aufschluss ist oben durch Moräneschutt begrenzt; darunter folgt eine Wechsellagerung von pyrithaltigen Schiefern und dünnen Quarzbändern, welch letztere in schwankender Mächtigkeit auftreten. In ihrer Nähe erscheint der Pyrit angereichert. Die Ausdehnung des Fahlbandes gegen Osten und Westen kann wegen Bedeckung durch Moräneschutt nicht festgestellt werden. Das erzreichste Handstück stammt von der Basis des Schurfes aus einer jetzt verschütteten Schicht.
- Erz:
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Agarn, Koordinaten ca.: 617800 / 125974
Literatur:
- Fehlmann, H,: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 245 Die Koordinaten zeigen auf das Vorkommen im Emsbach. Die Schürfstelle dieses Pyritvorkommens (Goldmine im Ernsbach genannt) befindet sich südlich des Dörfchens Agarn, in der Runse des sog. Ernsbaches, ca. 250 m südöstlich des Punktes 944 bei Unterasp, auf ungefähr 930 m Höhe. Steigt man die Runse des Ernsbaches hinauf, so erreicht man über dem Schuttkegel bei 810 m ü. M. Karbonschiefer, darüber folgt Pontiskalk, der bei 845 m ü. M. von Casannaschiefern überlagert wird. In den Schiefern findet sich bei 930 m ü. M. unterhalb der "neuen Wasserleite" ein Fahlband mit Pyrit. Der Schurf, der an dieser Stelle ausgeführt ist, erschliesst heute (1919) noch ein Profil von 2 m Höhe. Die EW streichenden Schiefer fallen hier, nicht wie sonst allgemein (und wie auch die unterteufenden Schichten) mit ca. 400 nach Süden, sondern infolge Sackung mit 24-36° nach Norden ein. Der Aufschluss ist oben durch Moräneschutt begrenzt; darunter folgt eine Wechsellagerung von pyrithaltigen Schiefern und dünnen Quarzbändern, welch letztere in schwankender Mächtigkeit auftreten. In ihrer Nähe erscheint der Pyrit angereichert. Die Ausdehnung des Fahlbandes gegen Osten und Westen kann wegen Bedeckung durch Moräneschutt nicht festgestellt werden. Das erzreichste Handstück stammt von der Basis des Schurfes aus einer jetzt verschütteten Schicht.
- Erz:
- Pyrit:
011_VS / Gampel
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Gampel-Bratsch, Koordinaten ca.: 624000 / 132000
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1981/3; Heft 17; Seite 13-16; Bergbau in den Berner Alpen- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 38
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Von Goppenstein gelangt man südwärts nach Gampel. Auf diesem Weg sind in verschiedenen Schutthalden Funde gemacht worden. Aus dem Gebiet Gampel sind auch Blei-, Zink- und Barytlagerstätte bekannt. von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Umgebung von Gampel. In den Schutthalden nördlich von Gampel fand sich in Blöcken mit blättrigem Kalkspath Axinit von hellnelkenbrauner Farbe in blättrigen Aggregaten; in einer Druse mit Kalkspath ein gut aus gebildeter Krystall.
- Baryt:
011_VS / Gampel
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Gampel-Bratsch, Koordinaten ca.: 624000 / 132000
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1981/3; Heft 17; Seite 13-16; Bergbau in den Berner Alpen- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 38
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Von Goppenstein gelangt man südwärts nach Gampel. Auf diesem Weg sind in verschiedenen Schutthalden Funde gemacht worden. Aus dem Gebiet Gampel sind auch Blei-, Zink- und Barytlagerstätte bekannt. von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Umgebung von Gampel. In den Schutthalden nördlich von Gampel fand sich in Blöcken mit blättrigem Kalkspath Axinit von hellnelkenbrauner Farbe in blättrigen Aggregaten; in einer Druse mit Kalkspath ein gut aus gebildeter Krystall.
- Baryt:
- Bleierz:
- Calcit:
- Ferroaxinit: Hellnelkenbraun, blättrig, bis 2.5 cm, neben Calcit, aus grünen Schiefern unweit Gampel auf der rechten Talseite.
- Zinkerz:
012_VS / Gampel, Bratsch
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Gampel-Bratsch, Koordinaten ca.: 620680 / 129980
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Baryt: Blättrig und grobkörnig, bis kurzstänglig, weiss bis graulichweiss, als Gangart eines Erzganges.
- Chalkopyrit: Derb und eingesprengt im Ganggestein.
- Galenit: Derb und eingesprengt, silberhaltig mit Quarz und Schwerspath als Gangart in einem kurze Zeit bebauten Erzgang.
- Pyrit: Eingesprengt in Quarz und Baryt.
013_VS / Gampel, Mittal, Spitzeggli, Spitzweggelti
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Gampel-Bratsch, Koordinaten ca.: 624370 / 132870
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Am Spitzeggli, zwischen Gampel und Mitthal, in den Salbändern eines Erlanepidotgesteinsganges oder -stockes: Epidot, stänglig, krummfaserig, frisch und zersetzt, Kupferkies, Kupfergrün und Malachit in dünnen Lagen und angeflogen im Schiefer, Eisenglanz, fein eingesprengt mit Rotheisenerz und ein schwarzes, blättriges Mineral mit zersetztem Epidot vergesellschaftet, dessen nähere Bestimmung und Analyse noch aussteht. Spitzeggli ist auf der Karte nicht eingetragen, die Koordinaten zeigen auf Mittal.
- Chalkopyrit:
- Ferroaxinit: Hellnelkenbraun, blättrig, bis 2.5 cm, neben Calcit, aus grünen Schiefern unweit Gampel auf der rechten Talseite.
- Zinkerz:
012_VS / Gampel, Bratsch
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Gampel-Bratsch, Koordinaten ca.: 620680 / 129980
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Baryt: Blättrig und grobkörnig, bis kurzstänglig, weiss bis graulichweiss, als Gangart eines Erzganges.
- Chalkopyrit: Derb und eingesprengt im Ganggestein.
- Galenit: Derb und eingesprengt, silberhaltig mit Quarz und Schwerspath als Gangart in einem kurze Zeit bebauten Erzgang.
- Pyrit: Eingesprengt in Quarz und Baryt.
013_VS / Gampel, Mittal, Spitzeggli, Spitzweggelti
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Gampel-Bratsch, Koordinaten ca.: 624370 / 132870
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Am Spitzeggli, zwischen Gampel und Mitthal, in den Salbändern eines Erlanepidotgesteinsganges oder -stockes: Epidot, stänglig, krummfaserig, frisch und zersetzt, Kupferkies, Kupfergrün und Malachit in dünnen Lagen und angeflogen im Schiefer, Eisenglanz, fein eingesprengt mit Rotheisenerz und ein schwarzes, blättriges Mineral mit zersetztem Epidot vergesellschaftet, dessen nähere Bestimmung und Analyse noch aussteht. Spitzeggli ist auf der Karte nicht eingetragen, die Koordinaten zeigen auf Mittal.
- Chalkopyrit:
- Chrysokoll:
- Epidot: Stänglig, krummfaserig, frisch und zersetzt.
- Hämatit:
- Malachit: In dünnen Lagen und angeflogen im Schiefer.
014_VS / Gampel, Mittal-Hohtenn, Hohtenntunnel (Strassentunnel)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Gampel-Bratsch, Koordinaten ca.: 624390 / 129934
Literatur:
- Graeser, Stefan & Meisser, N. & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 43- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1984; Seite 524-539; Die Mineralien des Strassentunnel Mittal-Hohtenn/VS
- Rüegg, Hans-Rudolf & Klemm, Leonhard; Lapis; 2002; Heft 3; Seite 25-34
- Stalder, H. A. & Wenger, Ch.; Schweizer Strahler; 1988; Seite 45-82; Scheelit aus dem Aar- und Gotthardmassiv
Tunnel zwischen Goppenstein und Steg. Die Koordinaten zeigen auf das Südportal des Tunnels.
- Adular: Häufig, farblos-durchsichtig bis milchig, aggregiert.
- Aeschynit-(Y): Winzig, bis 0.2 mm, schindelförmig, braun-schwarz, als Einschlüsse im Quarz.
- Albit: Farblos, klar bis milchig, stängelartig aggregiert.
- Allanit: Winzig, hochglänzend, braunschwarz, schindelförmig.
- Amianth:
- Anatas: Bipyramidal, auf fast jeder Stufe anzutreffen, vielfarbig, metallisch glänzend, selten auch flachtafelig, diese bis 0.1 mm.
- Apatit: Farblos, durchsichtig, tafelig - kugelig, sehr flächenarm.
- Arsenopyrit: Flachstängelig, zinnweiss bis schwach gelblich, eher selten, meisten in anderen Mineralien eingewachsen.
- Bazzit: Leuchtend blau, prismatisch, aggregiert bis 4 mm, tonnenförmig.
- Brookit: Flachtafelig, gelbbraun, bis 0.6 mm, kristallografisch perfekt ausgebildete Exemplare.
- Calcit: Pseudohexagonale, kurzstängelige Kristalle, auch als sogenannter Papierspat.
- Cannizzarit: In Fäden, auf Galenit, extrem langstängelig, elastisch, biegsam, bis 10 mm, immer verbogen, aufgerollt, lockenartig, hellsilbrig, leuchtend metallisch glänzend, auch matt, fast ausnahmslos mit Galenit vergesellschaftet.
- Chalkopyrit: Sehr frisches Aussehen, meistens derb, selten bipyramidale Kristalle, weniger häufig, glänzend, bisphenoidische Erscheinung, bis 6 mm (Graeser et al., 1984).
- Chlorit: Hellgrün, wurmförmig.
- Cosalit: Meistens mit Bleiglanz assoziiert, sehr klein, feinfaserig, bis 0.3 mm, filzartig aggregiert, seidenglänzend, oft mit goldiger Anlauffarbe.
- Epidot:
- Fadenquarz: Eher selten zu finden.
- Galenit: Recht häufig, meistens schlecht ausgebildet, in kleinen und miteinander verwachsenen Kristallen, oft oktaedrisch.
- Goethit:
- Granat: Winzig, bis 0.1 mm, hellrot, durchsichtig, oft als Einschlüsse.
- Heyrovskyit: Zweites Vorkommen in der Schweiz (nach Furka), hell-stahlgrau, breitstängelig, oft leicht verbogen, mit rechteckigem Querschnitt.
- Ilmenit: Recht oft, sehr dünntafelig, schwarz, hochglänzend.
- Laumontit:
- Epidot: Stänglig, krummfaserig, frisch und zersetzt.
- Hämatit:
- Malachit: In dünnen Lagen und angeflogen im Schiefer.
014_VS / Gampel, Mittal-Hohtenn, Hohtenntunnel (Strassentunnel)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Gampel-Bratsch, Koordinaten ca.: 624390 / 129934
Literatur:
- Graeser, Stefan & Meisser, N. & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 43- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1984; Seite 524-539; Die Mineralien des Strassentunnel Mittal-Hohtenn/VS
- Rüegg, Hans-Rudolf & Klemm, Leonhard; Lapis; 2002; Heft 3; Seite 25-34
- Stalder, H. A. & Wenger, Ch.; Schweizer Strahler; 1988; Seite 45-82; Scheelit aus dem Aar- und Gotthardmassiv
Tunnel zwischen Goppenstein und Steg. Die Koordinaten zeigen auf das Südportal des Tunnels.
- Adular: Häufig, farblos-durchsichtig bis milchig, aggregiert.
- Aeschynit-(Y): Winzig, bis 0.2 mm, schindelförmig, braun-schwarz, als Einschlüsse im Quarz.
- Albit: Farblos, klar bis milchig, stängelartig aggregiert.
- Allanit: Winzig, hochglänzend, braunschwarz, schindelförmig.
- Amianth:
- Anatas: Bipyramidal, auf fast jeder Stufe anzutreffen, vielfarbig, metallisch glänzend, selten auch flachtafelig, diese bis 0.1 mm.
- Apatit: Farblos, durchsichtig, tafelig - kugelig, sehr flächenarm.
- Arsenopyrit: Flachstängelig, zinnweiss bis schwach gelblich, eher selten, meisten in anderen Mineralien eingewachsen.
- Bazzit: Leuchtend blau, prismatisch, aggregiert bis 4 mm, tonnenförmig.
- Brookit: Flachtafelig, gelbbraun, bis 0.6 mm, kristallografisch perfekt ausgebildete Exemplare.
- Calcit: Pseudohexagonale, kurzstängelige Kristalle, auch als sogenannter Papierspat.
- Cannizzarit: In Fäden, auf Galenit, extrem langstängelig, elastisch, biegsam, bis 10 mm, immer verbogen, aufgerollt, lockenartig, hellsilbrig, leuchtend metallisch glänzend, auch matt, fast ausnahmslos mit Galenit vergesellschaftet.
- Chalkopyrit: Sehr frisches Aussehen, meistens derb, selten bipyramidale Kristalle, weniger häufig, glänzend, bisphenoidische Erscheinung, bis 6 mm (Graeser et al., 1984).
- Chlorit: Hellgrün, wurmförmig.
- Cosalit: Meistens mit Bleiglanz assoziiert, sehr klein, feinfaserig, bis 0.3 mm, filzartig aggregiert, seidenglänzend, oft mit goldiger Anlauffarbe.
- Epidot:
- Fadenquarz: Eher selten zu finden.
- Galenit: Recht häufig, meistens schlecht ausgebildet, in kleinen und miteinander verwachsenen Kristallen, oft oktaedrisch.
- Goethit:
- Granat: Winzig, bis 0.1 mm, hellrot, durchsichtig, oft als Einschlüsse.
- Heyrovskyit: Zweites Vorkommen in der Schweiz (nach Furka), hell-stahlgrau, breitstängelig, oft leicht verbogen, mit rechteckigem Querschnitt.
- Ilmenit: Recht oft, sehr dünntafelig, schwarz, hochglänzend.
- Laumontit:
- Molybdänit:
- Monazit: Vereinzelt zahlreich, hellrosa.
- Muskovit:
- Monazit: Vereinzelt zahlreich, hellrosa.
- Muskovit:
- Prehnit:
- Pyrit: Kugelig, oktaedrisch, Tendenz zu stängeliger Ausbildung, auch geknickte Stängelpyrite, oft mit Anlauffarben.
- Pyrrhotin: Recht häufig, meistens gute idiomorphe Kristalle, meistens zusammen mit Chalkopyrit und mit Verwitterungserscheinungen, auch glänzende Exemplare.
- Quarz: Farblos, Normalhabitus, oft abgeflacht.
- Rutil: Dünn-feinfaserig, auch sagenitisch, weisslich bis klar durchsichtig.
- Scheelit: Lediglich ein Korn gefunden.
- Siderit: Hellbraun, durchsichtig, in Rhomboedern auch leuchtend orange, undurchsichtig, zum Teil hohl, bis 3 mm, Ueberzüge bildend, teilweise stark korrodiert (Graeser, 1984a).
- Sphalerit: Meistens schlechte Kristalle (zerfressen), dunkelbraun - schwarz.
- Titanit: Relativ oft anzutreffen, gelbbraun.
- Violarit: ?, grünliche-bräunliche Pseudomorphosen nach Pyrrhotin.- Xenotim: Als langstängelige tetragonale Kristalle, gelb-durchsichtig auch dunkelgrün und undurchsichtig.
- Xilingolith: Erstfund für die Schweiz (Berlepsch & Rüegg, 2001).
015_VS / Leuk, Bublet, Guttet
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Guttet-Feschel, Koordinaten ca.: 617580 / 130420
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 310
An der Strasse Leuk - Guttet bei Bublet. Gesteinsbildend in einer Pumpellyit-Aktinolith-Zone.
- Aktinolith: Gesteinsbildend.
- Calcit:
- Pyrit: Kugelig, oktaedrisch, Tendenz zu stängeliger Ausbildung, auch geknickte Stängelpyrite, oft mit Anlauffarben.
- Pyrrhotin: Recht häufig, meistens gute idiomorphe Kristalle, meistens zusammen mit Chalkopyrit und mit Verwitterungserscheinungen, auch glänzende Exemplare.
- Quarz: Farblos, Normalhabitus, oft abgeflacht.
- Rutil: Dünn-feinfaserig, auch sagenitisch, weisslich bis klar durchsichtig.
- Scheelit: Lediglich ein Korn gefunden.
- Siderit: Hellbraun, durchsichtig, in Rhomboedern auch leuchtend orange, undurchsichtig, zum Teil hohl, bis 3 mm, Ueberzüge bildend, teilweise stark korrodiert (Graeser, 1984a).
- Sphalerit: Meistens schlechte Kristalle (zerfressen), dunkelbraun - schwarz.
- Titanit: Relativ oft anzutreffen, gelbbraun.
- Violarit: ?, grünliche-bräunliche Pseudomorphosen nach Pyrrhotin.- Xenotim: Als langstängelige tetragonale Kristalle, gelb-durchsichtig auch dunkelgrün und undurchsichtig.
- Xilingolith: Erstfund für die Schweiz (Berlepsch & Rüegg, 2001).
015_VS / Leuk, Bublet, Guttet
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Guttet-Feschel, Koordinaten ca.: 617580 / 130420
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 310
An der Strasse Leuk - Guttet bei Bublet. Gesteinsbildend in einer Pumpellyit-Aktinolith-Zone.
- Aktinolith: Gesteinsbildend.
- Calcit:
- Chlorit:
- Pumpellyit: Gesteinsbildend, vereinzelt auch kleine Kristalle, bis 1 mm.
- Quarz:
016_VS / Leuk, Illgraben, Six Blanc
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leuk, Koordinaten ca.: 613640 / 125460
Literatur:
- Cuchet, Stéphane & Ansermet, Stefan & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2012; Heft 4; Seite 2-15; Die kupferhaltige Mineralisierung am Six Blanc im Wallis
Die Koordinaten zeigen auf den Illgraben.
- Zalesiit: Die Autoren erwähnen in einem Bericht über eine Fundstelle am Six Blanc, dass das Mineral Zalessit auch vom Illgraben bekannt ist. Weitere Angaben fehlen.
017_VS / Gemmipass, Lämmernplatten, Felsenhorn, Felsenhore, Rote Kumme
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 613560 / 138450
Literatur:
- Tavel, Hans von; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern; 1936; Seite 43 - 120; Stratigraphie der Balmhorngruppe mit Einschluss des Gemmipasses (Berner Oberland)
Lämmernplatten, nahe dem Gemmipass: Besonders geeignet ist der westliche Teil des Untersuchungsgebietes, wo die Schichten von Malm bis Tertiär in normaler Lagerung ununterbrochen aufgeschlossen sind: Bolus, Bohnerz, Silexknollen, Fossilien (Belemniten), Korallen.
Felsenhorn, Rote Kumme (Falte 1): 1. Dichter blaugrauer Kalk mit konkretionären Silexknollen. In den oberen Partien korallogen, 2. 25 m, regelmässige Kalkbänke mit dünnen, geschieferten Lagen wechselnd, 3. 2 - 3 m, Tüpfelschiefer, 4. 0,1 - 1 m, Schiltkalk, 5. Eisenoolith (Felsenhorn), Echinodermenbreccie (Rote Kumme)
- Bohnerz:
- Pumpellyit: Gesteinsbildend, vereinzelt auch kleine Kristalle, bis 1 mm.
- Quarz:
016_VS / Leuk, Illgraben, Six Blanc
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leuk, Koordinaten ca.: 613640 / 125460
Literatur:
- Cuchet, Stéphane & Ansermet, Stefan & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2012; Heft 4; Seite 2-15; Die kupferhaltige Mineralisierung am Six Blanc im Wallis
Die Koordinaten zeigen auf den Illgraben.
- Zalesiit: Die Autoren erwähnen in einem Bericht über eine Fundstelle am Six Blanc, dass das Mineral Zalessit auch vom Illgraben bekannt ist. Weitere Angaben fehlen.
017_VS / Gemmipass, Lämmernplatten, Felsenhorn, Felsenhore, Rote Kumme
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 613560 / 138450
Literatur:
- Tavel, Hans von; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern; 1936; Seite 43 - 120; Stratigraphie der Balmhorngruppe mit Einschluss des Gemmipasses (Berner Oberland)
Lämmernplatten, nahe dem Gemmipass: Besonders geeignet ist der westliche Teil des Untersuchungsgebietes, wo die Schichten von Malm bis Tertiär in normaler Lagerung ununterbrochen aufgeschlossen sind: Bolus, Bohnerz, Silexknollen, Fossilien (Belemniten), Korallen.
Felsenhorn, Rote Kumme (Falte 1): 1. Dichter blaugrauer Kalk mit konkretionären Silexknollen. In den oberen Partien korallogen, 2. 25 m, regelmässige Kalkbänke mit dünnen, geschieferten Lagen wechselnd, 3. 2 - 3 m, Tüpfelschiefer, 4. 0,1 - 1 m, Schiltkalk, 5. Eisenoolith (Felsenhorn), Echinodermenbreccie (Rote Kumme)
- Bohnerz:
- Silex:
018_VS / Leukerbad, Trubelnkessel, Truble, Larschitritt, Trittji, Lämmernboden
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 611310 / 136120
Literatur:
- Furrer, Heinric; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern; 1938; Seite 35 - 161; Geologische Untersuchungen in der Wildstrubelgruppe (Berner Oberland)
Koordinaten:
Trubelnkessel, Truble: 611.310 / 136.120, 2600 m ü. M.,
Larschitritt, Trittji: 611.760 / 135.510, 2280 m ü. M.,
Lämmernboden: 611.430 / 138.250, 2300 m ü. M.
Ein Fall von mineralischer Neubildung wurde in dem gepressten Taveyannazsandstein vom Trubelnkessel beobachtet. Wir finden hier die Negative von Fluoritwürfeln in grosser Zahl. Die nachträglich herausgelösten Fluoritkristalle weisen typische Zwillingsbildungen auf und hatten eine Grösse bis zu 1 cm Kantenlänge.
Larschitritt (Doldenhorndecke): Mineralien: Pyrit, pyritisierte Ammoniten, Sphalerit, Calcit, Silex. Lämmernboden: Mineralien: Bohnerz, Silex, Magnetit, Pyrit
Von der Lohnerbasis bei Punkt 1917 wird ein Vorkommen von Silexknollen in einer etwas schieferigen Kalkbank (ca. 10 Meter ab Basis) erwähnt. Auch bis faustgrosse Kieselkonkretionen; mit Pyritnestern, wahrscheinlich von Fischen stammend, Quarzindividuen bis 5 cm Durchmesser (10 - 70 Meter ab Basis). Schneehorn 3177,8 m: Silexknollen im dunkelgrauen Kalkschiefer.
- Bohnerz: Lämmernboden: Tertiäres Bohnerz,
- Calcit:
- Fluorit: Trubelnkessel: es sind nur noch die Negative vorhanden.
- Magnetit: Lämmernboden: im Schiefer.
- Pyrit: In den Lämmernboden- und Larschitritt-Schichten. Lohnerbasis bie P. 1917. Vom Lämmernboden bis faustgrosse Konkretionen.
- Pyritisierter Ammonit: In den Larschitritt-Schichten.
- Silex: In den Lämmernboden-un Larschitritt-Schichten.
- Sphalerit: Im Calcit in den Larschitritt-Schichten.
019_VS / Leukerbad, Loèche-les-bains, Bad Leuk, Loëche, Clabinualp, Clavinenalp, Clawinenalp (WNW)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 616240 / 137950
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 344
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 333
- Stalder, Hans Anton & Touray, J.C.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
WNW Clawinenalp bei Leukerbad (VS). Im Dogger. Vermutlich handelt es sich bei den beiden Bezeichnungen Clabinualp (Mineralienlexikon) und Clavinenalp (Parker) um dasselbe Fundgebiet. Auf der Karte ist nur Clabinualp eingetragen.
- Calcit: Basistafeln und Rhomboeder.
- Fadenquarz: Einzelne schlankprismatische Kristalle und grössere Kristallaggregate parallel verwachsener, plattiger Kristalle mit linear angeordneten Flüssigkeitseinschlüssen. Ausdehnung entlang den fadenähnlichen Einschlüssen, d. h. in der Richtung einer a-Achse, max. 7 cm.
- Quarz: Schlankprismatisch.
020_VS / Leukerbad, Loèche-les-bains, Bad Leuk, Loëche, Gemmipass
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 613700 / 138550
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 309
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 232
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 341
Nördlich von Leukerbad.
- Calcit: Weiss, halbdurchsichtige Rhomboeder und Skalenoeder.
021_VS / Leukerbad, Loèche-les-bains, Bad Leuk, Loëche, Leukerberge
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 613700 / 138550
Literatur:
- Rykart, R.; Schweizer Strahler; 1977; Seite 209-221; Zum Wachstum plattiger Quarze mit "Faden"
Vermutlich handelt es sich bei dieser allgemeinen Bezeichnung um die Berge um Leukerbad. Es kommen aber nur die westlich nördlichen Bergregionen (Leeshörner, Plattenhörner, Montanji) in Frage.
- Fadenquarz: Auch gekrümmte Individuen.
022_VS / Leukerbad, Loèche-les-bains, Bad Leuk, Loëche, Torrenthorn
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 618480 / 136260
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Touray, J.C.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
Genauere Angaben fehlen. Die Koordinaten zeigen auf das Torrenthorn.
- Quarz: Milchige und durchsichtige Kristalle, meist plattig und gruppenweise senkrecht zu Milchquarz angeordnet, der strebenartig, aber schief, eine Kluftspalte von einigen cm Dicke unvollständig ausfüllt. Ganz vereinzelte s-Flächen. Die zweiphasigen Einschlüsse enthalten ziemlich viel Gas unter Druck.
023_VS / Leukerbad, Loèche-les-bains, Bad Leuk, Loëche, Truble, Trubeln
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 611200 / 136100
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 351
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 166
Aus einem aus Quarz bestehenden und im Nummulitenkalk liegenden Gang.
- Fluorit: Würfelig, lichtgrün, bis 1 cm (Furrer, Hügi, 1952).
- Quarz:
024_VS / Salgesch, Trubelstock, Chumme
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Salgesch, Koordinaten ca.: 662930 / 142270
Literatur:
- Stalder,Hans Anton & Wagner,Albert & Graeser,Stefan & Stuker,Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 310
Gesteinsbildende Mineralien im Taveyannaz-Sandstein dieser Region.
- Calcit:
018_VS / Leukerbad, Trubelnkessel, Truble, Larschitritt, Trittji, Lämmernboden
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 611310 / 136120
Literatur:
- Furrer, Heinric; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern; 1938; Seite 35 - 161; Geologische Untersuchungen in der Wildstrubelgruppe (Berner Oberland)
Koordinaten:
Trubelnkessel, Truble: 611.310 / 136.120, 2600 m ü. M.,
Larschitritt, Trittji: 611.760 / 135.510, 2280 m ü. M.,
Lämmernboden: 611.430 / 138.250, 2300 m ü. M.
Ein Fall von mineralischer Neubildung wurde in dem gepressten Taveyannazsandstein vom Trubelnkessel beobachtet. Wir finden hier die Negative von Fluoritwürfeln in grosser Zahl. Die nachträglich herausgelösten Fluoritkristalle weisen typische Zwillingsbildungen auf und hatten eine Grösse bis zu 1 cm Kantenlänge.
Larschitritt (Doldenhorndecke): Mineralien: Pyrit, pyritisierte Ammoniten, Sphalerit, Calcit, Silex. Lämmernboden: Mineralien: Bohnerz, Silex, Magnetit, Pyrit
Von der Lohnerbasis bei Punkt 1917 wird ein Vorkommen von Silexknollen in einer etwas schieferigen Kalkbank (ca. 10 Meter ab Basis) erwähnt. Auch bis faustgrosse Kieselkonkretionen; mit Pyritnestern, wahrscheinlich von Fischen stammend, Quarzindividuen bis 5 cm Durchmesser (10 - 70 Meter ab Basis). Schneehorn 3177,8 m: Silexknollen im dunkelgrauen Kalkschiefer.
- Bohnerz: Lämmernboden: Tertiäres Bohnerz,
- Calcit:
- Fluorit: Trubelnkessel: es sind nur noch die Negative vorhanden.
- Magnetit: Lämmernboden: im Schiefer.
- Pyrit: In den Lämmernboden- und Larschitritt-Schichten. Lohnerbasis bie P. 1917. Vom Lämmernboden bis faustgrosse Konkretionen.
- Pyritisierter Ammonit: In den Larschitritt-Schichten.
- Silex: In den Lämmernboden-un Larschitritt-Schichten.
- Sphalerit: Im Calcit in den Larschitritt-Schichten.
019_VS / Leukerbad, Loèche-les-bains, Bad Leuk, Loëche, Clabinualp, Clavinenalp, Clawinenalp (WNW)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 616240 / 137950
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 344
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 333
- Stalder, Hans Anton & Touray, J.C.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
WNW Clawinenalp bei Leukerbad (VS). Im Dogger. Vermutlich handelt es sich bei den beiden Bezeichnungen Clabinualp (Mineralienlexikon) und Clavinenalp (Parker) um dasselbe Fundgebiet. Auf der Karte ist nur Clabinualp eingetragen.
- Calcit: Basistafeln und Rhomboeder.
- Fadenquarz: Einzelne schlankprismatische Kristalle und grössere Kristallaggregate parallel verwachsener, plattiger Kristalle mit linear angeordneten Flüssigkeitseinschlüssen. Ausdehnung entlang den fadenähnlichen Einschlüssen, d. h. in der Richtung einer a-Achse, max. 7 cm.
- Quarz: Schlankprismatisch.
020_VS / Leukerbad, Loèche-les-bains, Bad Leuk, Loëche, Gemmipass
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 613700 / 138550
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 309
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 232
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 341
Nördlich von Leukerbad.
- Calcit: Weiss, halbdurchsichtige Rhomboeder und Skalenoeder.
021_VS / Leukerbad, Loèche-les-bains, Bad Leuk, Loëche, Leukerberge
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 613700 / 138550
Literatur:
- Rykart, R.; Schweizer Strahler; 1977; Seite 209-221; Zum Wachstum plattiger Quarze mit "Faden"
Vermutlich handelt es sich bei dieser allgemeinen Bezeichnung um die Berge um Leukerbad. Es kommen aber nur die westlich nördlichen Bergregionen (Leeshörner, Plattenhörner, Montanji) in Frage.
- Fadenquarz: Auch gekrümmte Individuen.
022_VS / Leukerbad, Loèche-les-bains, Bad Leuk, Loëche, Torrenthorn
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 618480 / 136260
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Touray, J.C.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
Genauere Angaben fehlen. Die Koordinaten zeigen auf das Torrenthorn.
- Quarz: Milchige und durchsichtige Kristalle, meist plattig und gruppenweise senkrecht zu Milchquarz angeordnet, der strebenartig, aber schief, eine Kluftspalte von einigen cm Dicke unvollständig ausfüllt. Ganz vereinzelte s-Flächen. Die zweiphasigen Einschlüsse enthalten ziemlich viel Gas unter Druck.
023_VS / Leukerbad, Loèche-les-bains, Bad Leuk, Loëche, Truble, Trubeln
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Leukerbad, Koordinaten ca.: 611200 / 136100
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 351
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 166
Aus einem aus Quarz bestehenden und im Nummulitenkalk liegenden Gang.
- Fluorit: Würfelig, lichtgrün, bis 1 cm (Furrer, Hügi, 1952).
- Quarz:
024_VS / Salgesch, Trubelstock, Chumme
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Salgesch, Koordinaten ca.: 662930 / 142270
Literatur:
- Stalder,Hans Anton & Wagner,Albert & Graeser,Stefan & Stuker,Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 310
Gesteinsbildende Mineralien im Taveyannaz-Sandstein dieser Region.
- Calcit:
- Chlorit:
- Prehnit: Gesteinsbildend.
- Pumpellyit: In der Prehnit-Pumpellyit-Zone, gesteinsbildend, selten auch kleine Kriställchen, bis 1 mm.
- Quarz:
025_VS / Turtmanntal
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 620550 / 117750
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 254 etc.
- Schaufelberger ,F., A.; Urner Mineralienfreund; 1989; Heft 1; Seite 6
Die Fundpunkte sind nicht näher beschrieben worden. Evtl. handelt es sich um die Mine Kaltenberg.
- Annabergit: Sekundärmineral in Kobalt-Nickel-Gänge, grün.
- Arsenopyrit:
- Chloanthit: Erz der Kobalt-Nickel-Gänge.
- Cobaltit:
- Prehnit: Gesteinsbildend.
- Pumpellyit: In der Prehnit-Pumpellyit-Zone, gesteinsbildend, selten auch kleine Kriställchen, bis 1 mm.
- Quarz:
025_VS / Turtmanntal
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 620550 / 117750
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 254 etc.
- Schaufelberger ,F., A.; Urner Mineralienfreund; 1989; Heft 1; Seite 6
Die Fundpunkte sind nicht näher beschrieben worden. Evtl. handelt es sich um die Mine Kaltenberg.
- Annabergit: Sekundärmineral in Kobalt-Nickel-Gänge, grün.
- Arsenopyrit:
- Chloanthit: Erz der Kobalt-Nickel-Gänge.
- Cobaltit:
- Gersdorffit:
- Klinozoisit: Gemengteil der komplexen Kobalt-Nickel-Erze.
- Löllingit: Gemengteil der Kobalt-Nickel-Erze.
- Nickelin: Gemengteil.
- Rammelsbergit: Als Gemengteil der Kobalt-Nickel-Erze.
- Skutterudit:
026_VS / Turtmanntal, Barrhorn
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 622850 / 111600
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1997; Heft 1; Seite 42 - 44; Neues zur Mineralogie der Pegmatite des Valle di Ponte, Brissago (TI) In den metamorphen Bauxiten der oberen Grünschieferfacies.
Koordinate auf dem 'Üssers Barrhorn' etwas südlich davon liegt noch das 'Inners Barrhorn'.
- Gahnit: Mikroskopisch kleine Körnchen
- Turtmannit: In der Nähe des Barrhorns (genauere Angaben fehlen).
027_VS / Turtmanntal, Brunegggletscher
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 621000 / 110000
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 121,425
Im anstehenden metamorphen Bauxit.
- Cookeit: Cm-grosse Krusten, weiss (Meisser, 1994).
- Muskovit: Vanadiumhaltig.
028_VS / Turtmanntal, Gruben, Brändji (Galerie);(Kobalterzabbau)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 620110 / 116170
Literatur:
- Cuchet,Stephan; Minaria Helvetica; 2003; Heft 23b; Seite 25
- Kupfererz:
029_VS / Turtmanntal, Gruben, Kaltenberg (Mine, Galerien), Chalte Berg, Kaltberg;(Nickel-Kobalt-Wismuterzabbau)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 618820 / 114550
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 279-284- Gilliéron, F.;1946; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, 25. Lieferung; Geologisch-petrographische Untersuchungen an der Ni-Co-Lagerstätte Kaltenberg (Turtmanntal, Wallis). Anhang: Die Bergbauarbeiten in den Gruben Kaltenberg, Grand Praz, Gollyre und Plantorin im Sommer 1942
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1988/1; Heft 43; Seite 21-25; Die Kobalt-Nickel-Vorkommen im Wallis
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 259 etc.
- Redaktion Strahler; Schweizer Strahler; 1996; Heft 1; Seite a37; Aussergewöhnliche Bariumparagenese und schweizerische Erstfunde aus dem Turtmanntal (VS)
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 180,186,345,351,376
Es dürfte sich um die Alp 'Chalte Berg', östlich unterhalb der beiden Gipfel 'Burgihorn' (Le Boudri) und Hirsihorn handeln. Hier im Abraum des ehemaligen Nickel-Kobalt-Bergwerkes. Die folgenden weiteren Koordinaten zeigen auf das Einfallen des Erzlagers, sowie Streichen und Fallen. 618.650 / 114.400 - 2650 618.100 / 114.400 - 2680.
Schmid (1917): Typische Kobalt-Nickelerz-Fahlbänder sind den kristallinen Schiefern der St. Bernhardzone im Hintergrund des Turtmanntales eingelagert. Auf 2500 m Höhe auf Kaltberg liegen in einem 35° nach SW einfallenden Schieferkomplex von ca. 30 m Mächtigkeit übereinander ca. 5 Lager, innerhalb welcher 4-5 m lange, 7-8 m breite und 10-30 cm dicke Erzlinsen auftreten. Das vorherrschende Erz ist nickelhaltiger Speisskobalt (Co Ni) AS2; die Gangart ist Braunspat.
- Aikinit: Flachprismatisch, streifig, metallisch grau, bis einige mm, in Albitproben welche nicht aus der Vererzungszone stammen (Ansermet & Meisser, 1993).
- Akanthit:
- Klinozoisit: Gemengteil der komplexen Kobalt-Nickel-Erze.
- Löllingit: Gemengteil der Kobalt-Nickel-Erze.
- Nickelin: Gemengteil.
- Rammelsbergit: Als Gemengteil der Kobalt-Nickel-Erze.
- Skutterudit:
026_VS / Turtmanntal, Barrhorn
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 622850 / 111600
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1997; Heft 1; Seite 42 - 44; Neues zur Mineralogie der Pegmatite des Valle di Ponte, Brissago (TI) In den metamorphen Bauxiten der oberen Grünschieferfacies.
Koordinate auf dem 'Üssers Barrhorn' etwas südlich davon liegt noch das 'Inners Barrhorn'.
- Gahnit: Mikroskopisch kleine Körnchen
- Turtmannit: In der Nähe des Barrhorns (genauere Angaben fehlen).
027_VS / Turtmanntal, Brunegggletscher
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 621000 / 110000
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 121,425
Im anstehenden metamorphen Bauxit.
- Cookeit: Cm-grosse Krusten, weiss (Meisser, 1994).
- Muskovit: Vanadiumhaltig.
028_VS / Turtmanntal, Gruben, Brändji (Galerie);(Kobalterzabbau)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 620110 / 116170
Literatur:
- Cuchet,Stephan; Minaria Helvetica; 2003; Heft 23b; Seite 25
- Kupfererz:
029_VS / Turtmanntal, Gruben, Kaltenberg (Mine, Galerien), Chalte Berg, Kaltberg;(Nickel-Kobalt-Wismuterzabbau)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 618820 / 114550
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 279-284- Gilliéron, F.;1946; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, 25. Lieferung; Geologisch-petrographische Untersuchungen an der Ni-Co-Lagerstätte Kaltenberg (Turtmanntal, Wallis). Anhang: Die Bergbauarbeiten in den Gruben Kaltenberg, Grand Praz, Gollyre und Plantorin im Sommer 1942
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1988/1; Heft 43; Seite 21-25; Die Kobalt-Nickel-Vorkommen im Wallis
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 259 etc.
- Redaktion Strahler; Schweizer Strahler; 1996; Heft 1; Seite a37; Aussergewöhnliche Bariumparagenese und schweizerische Erstfunde aus dem Turtmanntal (VS)
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 180,186,345,351,376
Es dürfte sich um die Alp 'Chalte Berg', östlich unterhalb der beiden Gipfel 'Burgihorn' (Le Boudri) und Hirsihorn handeln. Hier im Abraum des ehemaligen Nickel-Kobalt-Bergwerkes. Die folgenden weiteren Koordinaten zeigen auf das Einfallen des Erzlagers, sowie Streichen und Fallen. 618.650 / 114.400 - 2650 618.100 / 114.400 - 2680.
Schmid (1917): Typische Kobalt-Nickelerz-Fahlbänder sind den kristallinen Schiefern der St. Bernhardzone im Hintergrund des Turtmanntales eingelagert. Auf 2500 m Höhe auf Kaltberg liegen in einem 35° nach SW einfallenden Schieferkomplex von ca. 30 m Mächtigkeit übereinander ca. 5 Lager, innerhalb welcher 4-5 m lange, 7-8 m breite und 10-30 cm dicke Erzlinsen auftreten. Das vorherrschende Erz ist nickelhaltiger Speisskobalt (Co Ni) AS2; die Gangart ist Braunspat.
- Aikinit: Flachprismatisch, streifig, metallisch grau, bis einige mm, in Albitproben welche nicht aus der Vererzungszone stammen (Ansermet & Meisser, 1993).
- Akanthit:
- Albit:
- Ankerit:
- Annabergit: In Kobalt-Nickel-Gängen, grün.
- Antimonpearceit:
- Annabergit: In Kobalt-Nickel-Gängen, grün.
- Antimonpearceit:
- Apatit:
- Aragonit:
- Arsenolith:
- Arsenopyrit:
- Baryt:
- Beyerit:
- Biotit-Phlogopit:
- Bismuthinit:
- Bornit:
- Calcioandyrobertsit:
- Calcit:
- Chalkopyrit: Nur als dünne Kruste (F.Gillieron, 1946).
- Cobaltit: Gesteinsbildend (C.Heusler, 1876).
- Cubanit: Als seltener mikroskopischer Bestandteil der Kobalt-Nickel-Erze.
- Danait: Als untergeordneter Bestandteil.
- Dolomit:
- Chalkopyrit: Nur als dünne Kruste (F.Gillieron, 1946).
- Cobaltit: Gesteinsbildend (C.Heusler, 1876).
- Cubanit: Als seltener mikroskopischer Bestandteil der Kobalt-Nickel-Erze.
- Danait: Als untergeordneter Bestandteil.
- Dolomit:
- Eclarit:
- Epidot-Zoisit:
- Erythrin: Als Sekundärmineral auf den Kobaltlagerstätten, rosa, auch radialstrahlige Kügelchen, bis 1 mm, himbeerrot (C.Heusler, 1876).
- Galenit:
- Gersdorffit: Sehr arsenreich, gesteinsbildend (C.Heusler, 1876).
- Gips:
- Erythrin: Als Sekundärmineral auf den Kobaltlagerstätten, rosa, auch radialstrahlige Kügelchen, bis 1 mm, himbeerrot (C.Heusler, 1876).
- Galenit:
- Gersdorffit: Sehr arsenreich, gesteinsbildend (C.Heusler, 1876).
- Gips:
- Gladit:
- Glaukodot: Untergeordneter Bestandteil des Kobalt-Nickel-Erzes (Gilliéron, 1946) (damals erwähnt aber nicht näher beschrieben und in neueren Arbeiten nicht mehr aufgeführt).
- Goethit:
- Glaukodot: Untergeordneter Bestandteil des Kobalt-Nickel-Erzes (Gilliéron, 1946) (damals erwähnt aber nicht näher beschrieben und in neueren Arbeiten nicht mehr aufgeführt).
- Goethit:
- Hodrushit:
- Hornblende:
- Hämatit:
- Hörnesit:
- Ilmenit:
- Klinochlor:
- Krupkait:
- Krupkait:
- Lavendulan:
- Limonit: Als Gangmasse.
- Löllingit:
- Limonit: Als Gangmasse.
- Löllingit:
- Magnetit:
- Malachit:
- Maucherit: Es wird angenommen, dass Maucherit ein Bestandteil der Kobalt-Nickel-Erze ist (Gilliéron, 1946), bewiesen werden konnte die Annahme bis heute 1999 nicht.
- Molybdänit-2H:
- Nickelin: (Rotnickelkies). Derb.
- Nickelskutterudit: (Chloantit).
- Pyrit:
- Maucherit: Es wird angenommen, dass Maucherit ein Bestandteil der Kobalt-Nickel-Erze ist (Gilliéron, 1946), bewiesen werden konnte die Annahme bis heute 1999 nicht.
- Molybdänit-2H:
- Nickelin: (Rotnickelkies). Derb.
- Nickelskutterudit: (Chloantit).
- Pyrit:
- Pyrrhotin-1C:
- Pyrrhotin-4C:
- Quarz:
- Rammelsbergit: Nur mikroskopisch in den hydrothermalen Kobalt-Nickelerzen (Gilliéron, 1946).
- Rutil: (Ansermet & Meisser, 2012).
- Rösslerit: Ausblühungen auf Stollenwänden, Kriställchen milchig weiss, stengelig, bis 1 mm, lockere Verteilung, Erstfund für die Schweiz 1988 (S.Cuchet, 1994).
- Safflorit: (Grauer Speiskobalt, Eisenkobaltkies). Untergeordneter Bestandteil der Kobalt-Nickel-Erze (F.Gillieron, 1946).
- Schwefel:
- Rammelsbergit: Nur mikroskopisch in den hydrothermalen Kobalt-Nickelerzen (Gilliéron, 1946).
- Rutil: (Ansermet & Meisser, 2012).
- Rösslerit: Ausblühungen auf Stollenwänden, Kriställchen milchig weiss, stengelig, bis 1 mm, lockere Verteilung, Erstfund für die Schweiz 1988 (S.Cuchet, 1994).
- Safflorit: (Grauer Speiskobalt, Eisenkobaltkies). Untergeordneter Bestandteil der Kobalt-Nickel-Erze (F.Gillieron, 1946).
- Schwefel:
- Siderit:
- Silber, gediegen:
- Skutterudit: (Speiskobalt, Tesseralkies). Dominierend, derb (F.Gillieron, 1946).
- Sphalerit:
- Skutterudit: (Speiskobalt, Tesseralkies). Dominierend, derb (F.Gillieron, 1946).
- Sphalerit:
- Stilpnomelan:
- Tennantit:
- Tetraedrit:
- Turmalin:
- Uraninit: Mikroskopisch klein (M.Schafer,1994).
- Wismut: Gediegen (C.Heusler, 1876).
030_VS / Turtmanntal, Gruben, L'Omen Roso, Plantorin (Mine, Galerien);(Kobalterzabbau)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 617120 / 113700
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- de Rivaz, B.; Schweizer Strahler; 1970; Seite 65
- Redaktion Strahler; Schweizer Strahler; 1996; Heft 1; Seite a37; Aussergewöhnliche Bariumparagenese und schweizerische Erstfunde aus dem Turtmanntal (VS)
- Schmutz, Lukas; Minaria Helvetica; 1986; Heft 6b; Seite 1-44; Mine de Plantorin - Ein Beispiel für mineralbildende Prozesse auf Erzlagerstätten
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 128,180,218
Am Osthang des Plantorin, aus einer Barium-Nickel-Cobalt-Vererzung. Bei den Koordinaten 617.100 / 113.750 (3000 MüM) können Streichen und Fallen beobachtet werden. Omen Roso, 3031 m ü. M., etwas nordöstlich unterhalb des Omen Roso gegen das Turtmanntal hin. Auf der Ostseite des Gipfels führt die Krete etwa 30 bis 70 Meter steil ab. Auf der Krete ist nur noch ein kleiner und unbedeutender Gang-Aufschluss zu sehen. In der Ostwand (dem Weg entlang) verläuft der Gang steil nach unten und ist dann über 200 Meter nach Süden verfolgbar. Plantorin wurde nie ernsthaft abgebaut.
- Ankerit:
- Arsenopyrit: Mm-grosse Einzelkörner und oft vollständig von Chalcopyrit umwachsen. Nebst den beiden Mineralien Gersdorffit und Cobaltin konnte auch das dritte Arsensulfid, der Arsenopyrit auf Plantorin gefunden werden. Er bildet bis mm grosse Körner, die oft vollständig von Chalcopyrit umwachsen sind.
- Baryt:
- Uraninit: Mikroskopisch klein (M.Schafer,1994).
- Wismut: Gediegen (C.Heusler, 1876).
030_VS / Turtmanntal, Gruben, L'Omen Roso, Plantorin (Mine, Galerien);(Kobalterzabbau)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 617120 / 113700
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- de Rivaz, B.; Schweizer Strahler; 1970; Seite 65
- Redaktion Strahler; Schweizer Strahler; 1996; Heft 1; Seite a37; Aussergewöhnliche Bariumparagenese und schweizerische Erstfunde aus dem Turtmanntal (VS)
- Schmutz, Lukas; Minaria Helvetica; 1986; Heft 6b; Seite 1-44; Mine de Plantorin - Ein Beispiel für mineralbildende Prozesse auf Erzlagerstätten
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 128,180,218
Am Osthang des Plantorin, aus einer Barium-Nickel-Cobalt-Vererzung. Bei den Koordinaten 617.100 / 113.750 (3000 MüM) können Streichen und Fallen beobachtet werden. Omen Roso, 3031 m ü. M., etwas nordöstlich unterhalb des Omen Roso gegen das Turtmanntal hin. Auf der Ostseite des Gipfels führt die Krete etwa 30 bis 70 Meter steil ab. Auf der Krete ist nur noch ein kleiner und unbedeutender Gang-Aufschluss zu sehen. In der Ostwand (dem Weg entlang) verläuft der Gang steil nach unten und ist dann über 200 Meter nach Süden verfolgbar. Plantorin wurde nie ernsthaft abgebaut.
- Ankerit:
- Arsenopyrit: Mm-grosse Einzelkörner und oft vollständig von Chalcopyrit umwachsen. Nebst den beiden Mineralien Gersdorffit und Cobaltin konnte auch das dritte Arsensulfid, der Arsenopyrit auf Plantorin gefunden werden. Er bildet bis mm grosse Körner, die oft vollständig von Chalcopyrit umwachsen sind.
- Baryt:
- Calcit:
- Chalkopyrit: Meist nur in geringen Mengen vertreten ist Chalcopyrit. Dennoch zeigt er eine weite Verbreitung in Plantorin. Er konnte in allen Gangabschnitten gefunden werden. Sein Auftreten ist vielseitig. Im Südschenkel ist Chalcopyrit am regelmässigsten anzutreffen. Er bildet kleine linsenförmige Körner von einigen Millimetern. Sie sind vergesellsohaftet mit Pyrit und gelegentlich mit Magnetit. - Chloanthit:
- Cobaltit: In Plantorin werden verschiedene Vertreter der Arsensulfid-Mischkristall-Reihe vorgefunden. Sie reichen vom fast reinen Ni-Endglied (Gersdorffit) bis zu einem deutlich weniger reinen Co-Glied (Cobaltin). Dazwischen finden wir ein breites Spektrum von Mischkristallen. In einigen Handstücken von der Ostseite stellt Cobaltin das Haupterz dar. Die rundlichen, subidiomorphen Körner sitzen dann in grosser Zahl im Karbonat. Die betreffenden Stücke sind schon von weitem erkennbar an den intensiv rosa Ausblühungen von Erythrin.
- Cosalit: nadelig, in eisenhaltigem Dolomit eingeschlossen, zusammen mit Gersdorffit und Ullmanit, kupfer- und silberhaltig, winzig.
- Cymrit: erstmalig für die Schweiz (1990), häufig im Gestein, in Flittern, farblos bis weisslich, sehr gute Spaltbarkeit nach der Basis, bis 0.4 mm, aus einer Barium-Kobalt-Nickelvererzung am Osthang- Erythrin:
- Fahlerz: Hochglänzend, grauschwarz, nicht sehr verbreitet, linsen- bis nestartig im Karbonat, Meist dicht verwachsen mit Chalcopyrit und Pyrit
- Gersdorffit: In Plantorin werden verschiedene Vertreter der Arsensulfid-Mischkristallreihe gefunden, das heisst von Gersdorffit bis zu Cobaltin.
- Hyalophan: derb, bis 39Mol% Celsian (Schafer, 1993a, 1994)
- Magnetit: Im S-Schenkels der Synform kann etwas Magnetit gefunden werden. Dieses Vorkommen ist insofern von Bedeutung, als es mithilft, die O2-Aktivität während der Erz-Bildung abzuschätzen. Im N-Sehenkel und an den Stücken von der W-Seite der Krete konnte Magnetit nicht festgestellt werden. - Millerit: An frisch angeschlagenen Erzstücken von der Krete (N-Schenkel) fällt primär einmal der leuchtend goldgelbe Millerit auf. Da das Mineral aber nicht in der charakteristisch nadeligen Ausbildungsform vorliegt, sondern derbe Aggregate bildet, muss darauf geachtet werden, dass man es nicht für Pyrit oder Chalcopyrit hält. Millerit bildet oft schmale Bändlein um Quarz und Violarit.
- Muskovit: in der Var. Oellacherit
- Nickelin: Das sehr reichhaltige Erz vom Synform-Scheitel enthält nebst Arsensulfiden auch das Ni-Arsenid Nickelin. Im frisch angeschlagenen Handstück fällt Nickelin sofort auf Grund seines bronzefarbenen Aussehens und des leichten Glanzes auf. Etwas grössere Nickelin-Körner enthalten oft feine Risse.
- Oellacherit:
- Pyrit: Pyrit kann in zwei Ausbildungsformen beobachtet werden. Isoliert von den anderen Sulfiden sitzt Pyrit in würfeliger Form und oberflächlich meist stark oxidiert im Karbonat. Diese Ausbildungsform kann besonders im S-Teil der Vererzung in flach liegenden Bändern und Linsen angetroffen werden. Die zweite Ausbildungsform besteht aus Oktaedern und seltener Pentagondodekaedern, die im Millerit sitzen. Sie zeigen kaum Oxidationserscheinungen. Die hochglänzenden Kristalle sind stets in kleinen Gruppen oder Reihen am Rande der Millerit-Nester angeordnet.
- Quarz:
- Skutterudit: abgebaut
- Ullmannit:
- Violarit: An Handstücken aus dem obersten N-Schenkel (speziell auch von der W-Seite der Krete) konnte ein Vertreter der Thiospinelle gefunden werden: Violarit. Violarit gehört mit zu den besonders leicht verwitterbaren Erzen. Frische Körner sind deshalb nur selten zu finden. Charakteristisches Kennzeichen sind seine ausgeprägten Spaltflächen. Falls Violarit von späteren Umwandlungsreaktionen verschont blieb, bildet er unregelmässig verfingerte, nestartige Aggregate.
VS / Turtmanntal, Gruben, Pipjitälli, Pipji-Gang (Erz-Schurf), Pipji;(Nickel-Kobalt-Wismuterzaschurf)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 620610 / 112260
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Redaktion Strahler; Schweizer Strahler; 1996; Heft 1; Seite a37; Aussergewöhnliche Bariumparagenese und schweizerische Erstfunde aus dem Turtmanntal (VS)
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 79,180,257
Nickel- und Kobaltarsenid-Gang.
- Annabergit: Im Gersdorfitt-Skutterudit-Gang.
- Arsenolith: In pulverigen Belägen in Brüchen des Skutterudits und des Gersdorffits, mikroskopisch kleine Oktaeder, rezente Mineralbildung, sehr giftig! entsteht bei der Oxidation von arsenhaltigen Mineralien und dürfte sich bereits in mancher Mineraliensammlung gebildet haben!
- Arsenopyrit:
- Bismit: Als feinster Saum, mikroskopisch klein, Erstfund für die Schweiz.
- Bismuthinit:
- Chalkopyrit: Meist nur in geringen Mengen vertreten ist Chalcopyrit. Dennoch zeigt er eine weite Verbreitung in Plantorin. Er konnte in allen Gangabschnitten gefunden werden. Sein Auftreten ist vielseitig. Im Südschenkel ist Chalcopyrit am regelmässigsten anzutreffen. Er bildet kleine linsenförmige Körner von einigen Millimetern. Sie sind vergesellsohaftet mit Pyrit und gelegentlich mit Magnetit. - Chloanthit:
- Cobaltit: In Plantorin werden verschiedene Vertreter der Arsensulfid-Mischkristall-Reihe vorgefunden. Sie reichen vom fast reinen Ni-Endglied (Gersdorffit) bis zu einem deutlich weniger reinen Co-Glied (Cobaltin). Dazwischen finden wir ein breites Spektrum von Mischkristallen. In einigen Handstücken von der Ostseite stellt Cobaltin das Haupterz dar. Die rundlichen, subidiomorphen Körner sitzen dann in grosser Zahl im Karbonat. Die betreffenden Stücke sind schon von weitem erkennbar an den intensiv rosa Ausblühungen von Erythrin.
- Cosalit: nadelig, in eisenhaltigem Dolomit eingeschlossen, zusammen mit Gersdorffit und Ullmanit, kupfer- und silberhaltig, winzig.
- Cymrit: erstmalig für die Schweiz (1990), häufig im Gestein, in Flittern, farblos bis weisslich, sehr gute Spaltbarkeit nach der Basis, bis 0.4 mm, aus einer Barium-Kobalt-Nickelvererzung am Osthang- Erythrin:
- Fahlerz: Hochglänzend, grauschwarz, nicht sehr verbreitet, linsen- bis nestartig im Karbonat, Meist dicht verwachsen mit Chalcopyrit und Pyrit
- Gersdorffit: In Plantorin werden verschiedene Vertreter der Arsensulfid-Mischkristallreihe gefunden, das heisst von Gersdorffit bis zu Cobaltin.
- Hyalophan: derb, bis 39Mol% Celsian (Schafer, 1993a, 1994)
- Magnetit: Im S-Schenkels der Synform kann etwas Magnetit gefunden werden. Dieses Vorkommen ist insofern von Bedeutung, als es mithilft, die O2-Aktivität während der Erz-Bildung abzuschätzen. Im N-Sehenkel und an den Stücken von der W-Seite der Krete konnte Magnetit nicht festgestellt werden. - Millerit: An frisch angeschlagenen Erzstücken von der Krete (N-Schenkel) fällt primär einmal der leuchtend goldgelbe Millerit auf. Da das Mineral aber nicht in der charakteristisch nadeligen Ausbildungsform vorliegt, sondern derbe Aggregate bildet, muss darauf geachtet werden, dass man es nicht für Pyrit oder Chalcopyrit hält. Millerit bildet oft schmale Bändlein um Quarz und Violarit.
- Muskovit: in der Var. Oellacherit
- Nickelin: Das sehr reichhaltige Erz vom Synform-Scheitel enthält nebst Arsensulfiden auch das Ni-Arsenid Nickelin. Im frisch angeschlagenen Handstück fällt Nickelin sofort auf Grund seines bronzefarbenen Aussehens und des leichten Glanzes auf. Etwas grössere Nickelin-Körner enthalten oft feine Risse.
- Oellacherit:
- Pyrit: Pyrit kann in zwei Ausbildungsformen beobachtet werden. Isoliert von den anderen Sulfiden sitzt Pyrit in würfeliger Form und oberflächlich meist stark oxidiert im Karbonat. Diese Ausbildungsform kann besonders im S-Teil der Vererzung in flach liegenden Bändern und Linsen angetroffen werden. Die zweite Ausbildungsform besteht aus Oktaedern und seltener Pentagondodekaedern, die im Millerit sitzen. Sie zeigen kaum Oxidationserscheinungen. Die hochglänzenden Kristalle sind stets in kleinen Gruppen oder Reihen am Rande der Millerit-Nester angeordnet.
- Quarz:
- Skutterudit: abgebaut
- Ullmannit:
- Violarit: An Handstücken aus dem obersten N-Schenkel (speziell auch von der W-Seite der Krete) konnte ein Vertreter der Thiospinelle gefunden werden: Violarit. Violarit gehört mit zu den besonders leicht verwitterbaren Erzen. Frische Körner sind deshalb nur selten zu finden. Charakteristisches Kennzeichen sind seine ausgeprägten Spaltflächen. Falls Violarit von späteren Umwandlungsreaktionen verschont blieb, bildet er unregelmässig verfingerte, nestartige Aggregate.
VS / Turtmanntal, Gruben, Pipjitälli, Pipji-Gang (Erz-Schurf), Pipji;(Nickel-Kobalt-Wismuterzaschurf)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 620610 / 112260
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Redaktion Strahler; Schweizer Strahler; 1996; Heft 1; Seite a37; Aussergewöhnliche Bariumparagenese und schweizerische Erstfunde aus dem Turtmanntal (VS)
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 79,180,257
Nickel- und Kobaltarsenid-Gang.
- Annabergit: Im Gersdorfitt-Skutterudit-Gang.
- Arsenolith: In pulverigen Belägen in Brüchen des Skutterudits und des Gersdorffits, mikroskopisch kleine Oktaeder, rezente Mineralbildung, sehr giftig! entsteht bei der Oxidation von arsenhaltigen Mineralien und dürfte sich bereits in mancher Mineraliensammlung gebildet haben!
- Arsenopyrit:
- Bismit: Als feinster Saum, mikroskopisch klein, Erstfund für die Schweiz.
- Bismuthinit:
- Chalkopyrit:
- Cobaltit: Gesteinsbildend.
- Erythrin: Rosa (Sartori, Della Vella, 1986).
- Gersdorffit: Gesteinsbildend.
- Jakobsit: In dieser Gegend im Mangan-Paläokarst als schwarze Taschen, aus xenomorphen Körnern, grünlich schimmernd, teils mit roten Innenreflexen, Anhäufungen bis mehrer Kilogramm, stark magnetisch (Sartori, 1990; Meisser, Ansermet, 1993).
- Löllingit: (Schafer, 1994).
- Parasymplesit: Radialstrahlige Aggregate, bis 1 mm lange Nadeln.
- Pharmakosiderit:
- Cobaltit: Gesteinsbildend.
- Erythrin: Rosa (Sartori, Della Vella, 1986).
- Gersdorffit: Gesteinsbildend.
- Jakobsit: In dieser Gegend im Mangan-Paläokarst als schwarze Taschen, aus xenomorphen Körnern, grünlich schimmernd, teils mit roten Innenreflexen, Anhäufungen bis mehrer Kilogramm, stark magnetisch (Sartori, 1990; Meisser, Ansermet, 1993).
- Löllingit: (Schafer, 1994).
- Parasymplesit: Radialstrahlige Aggregate, bis 1 mm lange Nadeln.
- Pharmakosiderit:
- Skorodit:
- Skutterudit:
- Wismut: Gediegen.
031_VS / Turtmanntal, Gruben;(Waschgold)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 620570 / 117730
Literatur:
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 129
Interessant für den Goldwäscher ist eine Strecke von ca. 3 km ober- und unterhalb Gruben.
- Gold, gediegen: Als Seifengold. Mikroskopisch kleines Waschgold.
- Sperrylith: Selten.
032_VS / Turtmanntal, Mattertal, Brunegggletscher, Brunegghorn, Bruneggjoch, Barrhorn
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 623140 / 109030
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 134
Auf der rechten Seite des Turtmanngletschers (am Brunegggletscher) ein Meta-Bauxit, mit einer aufgeschlossenen Länge von ca. 50 Metern und einer Mächtigkeit von bis 2 Metern. Auch dieser Bauxit setzt sich aus mehreren Mineralien zusammen.
- Chloritoid: Rosettenartig.
- Cookeit:
- Diaspor: Teils als Einschluss im Bauxit, bis 1 cm (Sartori, 1990).
- Kyanit:
- Wismut: Gediegen.
031_VS / Turtmanntal, Gruben;(Waschgold)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 620570 / 117730
Literatur:
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 129
Interessant für den Goldwäscher ist eine Strecke von ca. 3 km ober- und unterhalb Gruben.
- Gold, gediegen: Als Seifengold. Mikroskopisch kleines Waschgold.
- Sperrylith: Selten.
032_VS / Turtmanntal, Mattertal, Brunegggletscher, Brunegghorn, Bruneggjoch, Barrhorn
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 623140 / 109030
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 134
Auf der rechten Seite des Turtmanngletschers (am Brunegggletscher) ein Meta-Bauxit, mit einer aufgeschlossenen Länge von ca. 50 Metern und einer Mächtigkeit von bis 2 Metern. Auch dieser Bauxit setzt sich aus mehreren Mineralien zusammen.
- Chloritoid: Rosettenartig.
- Cookeit:
- Diaspor: Teils als Einschluss im Bauxit, bis 1 cm (Sartori, 1990).
- Kyanit:
- Margarit:
- Phengit:
- Staurolith: Zinkhaltig, verwachsen mit Kyanit (Sartori, 1990).
033_VS / Turtmanntal, Pipjigletscher
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 620350 / 112650
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 124,266,314,360,399
- Weiss, Stefan; Lapis; 2011; Heft 12; Seite 54 (Neue Mineralien, Argantit).
Manganerz an diesem Gletscher. Südwestlich des Stellihorns.
- Argandit:
- Crednerit: Mikroskopisch klein, nachgewiesen, stengelig (Meisser, 1994).
- Hausmannit:
- Kupfer, gediegen: Gediegen (Meisser, 1994).
- Kutnahorit: Teilweise durch Takanelith pseudomorphosiert worden.
- Manganosit: Smaragdgrün, körnig, mikroskopisch klein, neben Hausmannit, Reppiait und anderen Mineralien.
- Pyrobelonit: Mikroskopisch klein,verwachsen mit Manganosit (Meisser,1994).
- Reppiait: Rotorange Lamellen, unter einem mm, neben Hausmannit und Manganosit, es handelt sich hier vermutlich um den 2 Fund überhaupt (Stand 1998) (Meisser, 1994).
- Sarkinit: Feinkristalline Massen, orangefarbig (Meisser, 1994).
- Takanelith:
034_VS / Turtmanntal, Turtmanngletscher, Gruben, Kaltenberg (Mine, Galerien), Chalte Berg, Kaltberg, Blitzen, Bitzen, Kaltberg;(Erzabbau)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 619250 / 115320
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der schweizerische Bergbau während des Weltkrieges, 1919
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917 Die Massstabgenaue Übertragung von der alten Karte 1:50'000 (1919) auf die heutige Karte 1:25'000 ergibt eine Abweichung. Nördlich vom Kaltberg bei "Bitzen " und an der westlichen Seite des unteren Turtmanngletscher ist das Ausgehende analoger Fahlbänder bekannt geworden. Auf dem Grat der Wasserscheide zwischen Turtmanntal und Val d' Anniviers wurde eine barytische Lagermasse mit Weissnickelkies ausgebeutet.
- Erz:
035_VS / Turtmanntal, Turtmanngletscher, Wängertälli;(Erzabbau)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 619150 / 112750
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 80,241,430
In Fahlbändern. Westlich der Gletscherzunge des Turtmanngletschers auf ca.2290 m ü. M. Die Bänder könnten ungefähr bei den aufgeführten Koordinaten liegen (Übertragung aus der Karte 1:50'000). Daraus ergeben sich die unterschiedlichen Höhenangaben.
- Arsenopyrit:
- Staurolith: Zinkhaltig, verwachsen mit Kyanit (Sartori, 1990).
033_VS / Turtmanntal, Pipjigletscher
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 620350 / 112650
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 124,266,314,360,399
- Weiss, Stefan; Lapis; 2011; Heft 12; Seite 54 (Neue Mineralien, Argantit).
Manganerz an diesem Gletscher. Südwestlich des Stellihorns.
- Argandit:
- Crednerit: Mikroskopisch klein, nachgewiesen, stengelig (Meisser, 1994).
- Hausmannit:
- Kupfer, gediegen: Gediegen (Meisser, 1994).
- Kutnahorit: Teilweise durch Takanelith pseudomorphosiert worden.
- Manganosit: Smaragdgrün, körnig, mikroskopisch klein, neben Hausmannit, Reppiait und anderen Mineralien.
- Pyrobelonit: Mikroskopisch klein,verwachsen mit Manganosit (Meisser,1994).
- Reppiait: Rotorange Lamellen, unter einem mm, neben Hausmannit und Manganosit, es handelt sich hier vermutlich um den 2 Fund überhaupt (Stand 1998) (Meisser, 1994).
- Sarkinit: Feinkristalline Massen, orangefarbig (Meisser, 1994).
- Takanelith:
034_VS / Turtmanntal, Turtmanngletscher, Gruben, Kaltenberg (Mine, Galerien), Chalte Berg, Kaltberg, Blitzen, Bitzen, Kaltberg;(Erzabbau)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 619250 / 115320
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der schweizerische Bergbau während des Weltkrieges, 1919
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917 Die Massstabgenaue Übertragung von der alten Karte 1:50'000 (1919) auf die heutige Karte 1:25'000 ergibt eine Abweichung. Nördlich vom Kaltberg bei "Bitzen " und an der westlichen Seite des unteren Turtmanngletscher ist das Ausgehende analoger Fahlbänder bekannt geworden. Auf dem Grat der Wasserscheide zwischen Turtmanntal und Val d' Anniviers wurde eine barytische Lagermasse mit Weissnickelkies ausgebeutet.
- Erz:
035_VS / Turtmanntal, Turtmanngletscher, Wängertälli;(Erzabbau)
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 619150 / 112750
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 80,241,430
In Fahlbändern. Westlich der Gletscherzunge des Turtmanngletschers auf ca.2290 m ü. M. Die Bänder könnten ungefähr bei den aufgeführten Koordinaten liegen (Übertragung aus der Karte 1:50'000). Daraus ergeben sich die unterschiedlichen Höhenangaben.
- Arsenopyrit:
- Bismuthinit:
- Chalkopyrit:
- Kobellit: Mikroskopisch klein.
- Pyrrhotin:
- Kobellit: Mikroskopisch klein.
- Pyrrhotin:
- Tetraedrit:
- Wismut: Gediegen, aus pyritführenden Karbonatbändern.
036_VS / Turtmanntal, Turtmänna, Zer Tänt
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 621110 / 120410
Literatur:
- Glauser, M.; Schweizer Strahler; 1989; Seite 283- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite116
- Redaktion Strahler; Schweizer Strahler; 1996; Heft 1; Seite a37; Aussergewöhnliche Bariumparagenese und schweizerische Erstfunde aus dem Turtmanntal (VS)
- Salzmann, Alexandre; Schweizer Strahler; 2024; Heft 3; Seite 16-19; Viele Jahre später
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 80
In den Alluvionen des Baches. Aus der Turtmänna konnten einige Goldflitterchen sowie wenig Sperrylit gewaschen werden.
- Bismutit: Nur ein einzelnes Korn, klein.- Gold, gediegen: Flitterchen.
- Magnetit:
- Meymacit: Neufund für die Schweiz.
- Sperrylith: Im Waschsand. Nebst dem Hauptbach (Turtmänna) konnte das Mineral auch aus 5 Seitenbächen gewonnen werden. Allerdings beträgt die Ausbeute pro 500 kg Schuttmaterial lediglich ein Sperrylithkorn. Hochglänzende Körnchen, bis 0.3 mm.
037_VS / Turtmanntal, Val d'Anniviers (franz.), Eifischtal (dt.), Einfischthal
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 617170 / 119100
Literatur:
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Auf dem Grat der Wasserscheide zwischen Turtmanntal und Val d' Anniviers wurde eine barytische Lagermasse mit Weissnickelkies (Nickel-Skutterudit) ausgebeutet. Die Koordinaten zeigen auf den Meidpass.
- Nickelskutterudit:
- Wismut: Gediegen, aus pyritführenden Karbonatbändern.
036_VS / Turtmanntal, Turtmänna, Zer Tänt
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 621110 / 120410
Literatur:
- Glauser, M.; Schweizer Strahler; 1989; Seite 283- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite116
- Redaktion Strahler; Schweizer Strahler; 1996; Heft 1; Seite a37; Aussergewöhnliche Bariumparagenese und schweizerische Erstfunde aus dem Turtmanntal (VS)
- Salzmann, Alexandre; Schweizer Strahler; 2024; Heft 3; Seite 16-19; Viele Jahre später
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 80
In den Alluvionen des Baches. Aus der Turtmänna konnten einige Goldflitterchen sowie wenig Sperrylit gewaschen werden.
- Bismutit: Nur ein einzelnes Korn, klein.- Gold, gediegen: Flitterchen.
- Magnetit:
- Meymacit: Neufund für die Schweiz.
- Sperrylith: Im Waschsand. Nebst dem Hauptbach (Turtmänna) konnte das Mineral auch aus 5 Seitenbächen gewonnen werden. Allerdings beträgt die Ausbeute pro 500 kg Schuttmaterial lediglich ein Sperrylithkorn. Hochglänzende Körnchen, bis 0.3 mm.
037_VS / Turtmanntal, Val d'Anniviers (franz.), Eifischtal (dt.), Einfischthal
Region: Bezirk Leuk / Gemeinde Turtmann-Unterems, Koordinaten ca.: 617170 / 119100
Literatur:
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Auf dem Grat der Wasserscheide zwischen Turtmanntal und Val d' Anniviers wurde eine barytische Lagermasse mit Weissnickelkies (Nickel-Skutterudit) ausgebeutet. Die Koordinaten zeigen auf den Meidpass.
- Nickelskutterudit:
Martigny
038_VS / Isérables (Sondierstollen Uranvererzung)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Isérables, Koordinaten ca.: 585050 / 112240
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 251
Aus einem Sondierstollen bei einer Uranvererzung. Isérables, Le Fou, interessante und starke Uranvererzungen in einem topografisch schwierigen Gelände.
- Bornit: Zusammen mit Lautit.
- Chalkosin: Zusammen mit Lautit.
- Lautit: Bis 1 mm gross, lediglich nach in Anschliffen nachgewiesen.
039_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), (Strassentunnel), Martinach (dt.) (Strassentunnel), Mont Chemin Tunnel
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny, Koordinaten ca.: 572000 / 105800
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
Der 1832 Meter lange Tunnel befindet sich südlich von Martigny und wurde in den Jahren 1987 - 1991 gebaut. Der Tunnel lässt sich in 4 Abschnitte unterteilen:
1. Region Nordportal: 69 Meter als offene Galerie, anschliessend 127 Meter durch Geröll und Moräne.
2. Hauptteil: 1541 Meter durch kompakte, schiefrige und gneisige Gesteinszone.
3. Region Südportal: 32 Meter durch Lockermaterial und 63 Meter Galerie.
4. Zentralzone: ein 93 Meter langes Lüftungskamin und eine 270 Meter lange Rettungsgalerie.
- Adular: Pseudorhomboedrischer Habitus, milchig weiss auch stängelig und wasserklar bei einer Grösse von wenigen mm.
- Anatas: Relativ häufig, spitzbipyramidal, bis 2 mm, stahlblau, honigbraun oder schwarz, auch als quadratische bis 1 m gross Plättchen.
- Ankerit:
038_VS / Isérables (Sondierstollen Uranvererzung)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Isérables, Koordinaten ca.: 585050 / 112240
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 251
Aus einem Sondierstollen bei einer Uranvererzung. Isérables, Le Fou, interessante und starke Uranvererzungen in einem topografisch schwierigen Gelände.
- Bornit: Zusammen mit Lautit.
- Chalkosin: Zusammen mit Lautit.
- Lautit: Bis 1 mm gross, lediglich nach in Anschliffen nachgewiesen.
039_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), (Strassentunnel), Martinach (dt.) (Strassentunnel), Mont Chemin Tunnel
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny, Koordinaten ca.: 572000 / 105800
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
Der 1832 Meter lange Tunnel befindet sich südlich von Martigny und wurde in den Jahren 1987 - 1991 gebaut. Der Tunnel lässt sich in 4 Abschnitte unterteilen:
1. Region Nordportal: 69 Meter als offene Galerie, anschliessend 127 Meter durch Geröll und Moräne.
2. Hauptteil: 1541 Meter durch kompakte, schiefrige und gneisige Gesteinszone.
3. Region Südportal: 32 Meter durch Lockermaterial und 63 Meter Galerie.
4. Zentralzone: ein 93 Meter langes Lüftungskamin und eine 270 Meter lange Rettungsgalerie.
- Adular: Pseudorhomboedrischer Habitus, milchig weiss auch stängelig und wasserklar bei einer Grösse von wenigen mm.
- Anatas: Relativ häufig, spitzbipyramidal, bis 2 mm, stahlblau, honigbraun oder schwarz, auch als quadratische bis 1 m gross Plättchen.
- Ankerit:
- Apatit:
- Brookit: Tafelig, orangefarbene Kristalle bis 3 mm.
- Calcit: Als sogenannteer Papierspat.
- Cannizzarit: Dünn, verbogen, in Blättchen, biegsam, geschmeidig, bis einige mm, auf Galenit (Meisser, Ansermet 1993).
- Chalkopyrit: Eher selten, goldgelb, vor allem zusammen mit Galenit und Sphalerit.
- Chlorit: Feinschuppig, zum Teil auf Quarz und Adular.
- Cosalit: Feinnadelig, mit streifigen Flächen, bis 2 cm, schön (Meisser, Ansermet 1993).
- Fluorit: In mm-Grösse, glasklar mit leichter Rosafärbung
- Galenit: Wismut, Silber und Selen enthaltend (Meisser, Ansermet 1993). Klein, würfelig, dann zusammen mit Sphalerit, Pyrit, Fluorit, oktaedrisch zusammen mit Lillianit, Cosalit, Cannizzarit.
- Giessenit: Faserig, metallgrau, Aggregate bis 2 mm. Giessenit wird in Graesers Ausführungen nicht mehr aufgeführt.
- Goethit:
- Brookit: Tafelig, orangefarbene Kristalle bis 3 mm.
- Calcit: Als sogenannteer Papierspat.
- Cannizzarit: Dünn, verbogen, in Blättchen, biegsam, geschmeidig, bis einige mm, auf Galenit (Meisser, Ansermet 1993).
- Chalkopyrit: Eher selten, goldgelb, vor allem zusammen mit Galenit und Sphalerit.
- Chlorit: Feinschuppig, zum Teil auf Quarz und Adular.
- Cosalit: Feinnadelig, mit streifigen Flächen, bis 2 cm, schön (Meisser, Ansermet 1993).
- Fluorit: In mm-Grösse, glasklar mit leichter Rosafärbung
- Galenit: Wismut, Silber und Selen enthaltend (Meisser, Ansermet 1993). Klein, würfelig, dann zusammen mit Sphalerit, Pyrit, Fluorit, oktaedrisch zusammen mit Lillianit, Cosalit, Cannizzarit.
- Giessenit: Faserig, metallgrau, Aggregate bis 2 mm. Giessenit wird in Graesers Ausführungen nicht mehr aufgeführt.
- Goethit:
- Graphit:
- Hämatit:
- Ilmenit:
- Kainosit-(Y): Glänzend, gelb, quadratisch-prismatischer Habitus, bis 2 mm, oft bedeckt von Pyrit.
- Lillianit: Dieses Mineral wurde in der Schweiz sonst erst von Chez Larze am Mont Chemin und bei Plex des Collonges gefunden.
- Monazit:
- Muskovit: Sehr feinblättrige Aggregate als Ueberzug auf anderen Mineralien.
- Psilomelan:
- Pyrit: Würfelig, seltener als Kuboktaeder, stengelig ( bis > 2mm).- Pyrrhotin: Recht häufig, bis 15 mm, pseudohexagonalschichtiger Aufbau, zum Teil frisch aber auch angewittert.
- Quarz:
- Kainosit-(Y): Glänzend, gelb, quadratisch-prismatischer Habitus, bis 2 mm, oft bedeckt von Pyrit.
- Lillianit: Dieses Mineral wurde in der Schweiz sonst erst von Chez Larze am Mont Chemin und bei Plex des Collonges gefunden.
- Monazit:
- Muskovit: Sehr feinblättrige Aggregate als Ueberzug auf anderen Mineralien.
- Psilomelan:
- Pyrit: Würfelig, seltener als Kuboktaeder, stengelig ( bis > 2mm).- Pyrrhotin: Recht häufig, bis 15 mm, pseudohexagonalschichtiger Aufbau, zum Teil frisch aber auch angewittert.
- Quarz:
- Rutil:
- Sphalerit: Bis 8 mm, immer schwarz opak, perfekte Tetraeder.
- Szomolnokit: Als weisser und knolliger Überzug auf Pyrit.
- Titanit: Fleischfarbig, flachtafelig, selten verzwillingt, bis 10 mm.
- Wismut: Gediegen, als winzige Einschlüsse im Cosalit.
- Xenotim:
040_VS / Martigny, Charrat, Le Botzi, Le Botsi;(Bleierzabbau)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny (Charrat), Koordinaten ca.: 576874 / 108123
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 268
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Am östlichen Abhang einer kleinen Runse des südlichen Berghanges im Rhonetal, ca. 1500 m südwestlich Charrat, befindet sich in ca. 650 m ü. M. ein kleines Bleierzvorkommen. Unregelmässige Quarzeinlagerungen (0-40 cm) im Schiefer, welcher N 40° E streicht und 40° SE einfällt, enthalten etwas Pyrit, Limonit, Kalkspat und einige kleine Nester von Bleiglanz.
- Bismut:
- Sphalerit: Bis 8 mm, immer schwarz opak, perfekte Tetraeder.
- Szomolnokit: Als weisser und knolliger Überzug auf Pyrit.
- Titanit: Fleischfarbig, flachtafelig, selten verzwillingt, bis 10 mm.
- Wismut: Gediegen, als winzige Einschlüsse im Cosalit.
- Xenotim:
040_VS / Martigny, Charrat, Le Botzi, Le Botsi;(Bleierzabbau)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny (Charrat), Koordinaten ca.: 576874 / 108123
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 268
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Am östlichen Abhang einer kleinen Runse des südlichen Berghanges im Rhonetal, ca. 1500 m südwestlich Charrat, befindet sich in ca. 650 m ü. M. ein kleines Bleierzvorkommen. Unregelmässige Quarzeinlagerungen (0-40 cm) im Schiefer, welcher N 40° E streicht und 40° SE einfällt, enthalten etwas Pyrit, Limonit, Kalkspat und einige kleine Nester von Bleiglanz.
- Bismut:
- Calcit:
- Galenit: Als Bleierz.
- Kobalterz:
- Galenit: Als Bleierz.
- Kobalterz:
- Limonit:
- Nickelerz:
- Pyrit:
- Sphalerit: Als Zinkerz.
041_VS / Borgeau, Torrent Quisselin, Drance, Le Brocart, Le Borgeaud; (Bleierzabbau)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny-Combe, Koordinaten ca.: 570000 / 102350
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 265
Die Koordinaten zeigen nicht genau auf das Vorkommen (nur auf die entsprechende Höhenangabe). Etwa 300 m südlich der Einmündung des Torrent Quisselin in die Drance (zwischen Le Brocart und Le Borgeau) findet sich auf 750 m ü. M. ein kleines Bleierzvorkommen. Aus der Schutthalde treten steil aufgerichtete, N 50° E streichende und 80° SE einfallende Schiefer hervor, die eine deutliche Bankung nahezu senkrecht zur Fallrichtung aufweisen. Die Klüfte dieser Bankung sind z. T. mit Quarz ausgefüllt. Die eine dieser Klüfte zeigt da wo sie aus der Schutthalde hervortritt, 5-10 cm tauben Quarz. Etwa 10 m oberhalb, gegen NE, befindet sich ein kleines, ca. 20 cm mächtiges Quarznest mit etwas eingesprengtem Bleiglanz. Ungefähr 6 m weiter nach NE folgt die beste Partie mit 25-28 cm Quarz und unregelmässig eingesprengtem Bleiglanz. Vom Schürfscheininhaber wurde während des Krieges nur der Quarzgangausbiss oberflächlich aufgekratzt.
- Galenit: Eingesprengt im Gangquarz.
042_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), Arpille
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny-Combe, Koordinaten ca.: 567289 / 103668
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 278
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 432
- Vesuvian:
- Sphalerit: Als Zinkerz.
041_VS / Borgeau, Torrent Quisselin, Drance, Le Brocart, Le Borgeaud; (Bleierzabbau)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny-Combe, Koordinaten ca.: 570000 / 102350
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 265
Die Koordinaten zeigen nicht genau auf das Vorkommen (nur auf die entsprechende Höhenangabe). Etwa 300 m südlich der Einmündung des Torrent Quisselin in die Drance (zwischen Le Brocart und Le Borgeau) findet sich auf 750 m ü. M. ein kleines Bleierzvorkommen. Aus der Schutthalde treten steil aufgerichtete, N 50° E streichende und 80° SE einfallende Schiefer hervor, die eine deutliche Bankung nahezu senkrecht zur Fallrichtung aufweisen. Die Klüfte dieser Bankung sind z. T. mit Quarz ausgefüllt. Die eine dieser Klüfte zeigt da wo sie aus der Schutthalde hervortritt, 5-10 cm tauben Quarz. Etwa 10 m oberhalb, gegen NE, befindet sich ein kleines, ca. 20 cm mächtiges Quarznest mit etwas eingesprengtem Bleiglanz. Ungefähr 6 m weiter nach NE folgt die beste Partie mit 25-28 cm Quarz und unregelmässig eingesprengtem Bleiglanz. Vom Schürfscheininhaber wurde während des Krieges nur der Quarzgangausbiss oberflächlich aufgekratzt.
- Galenit: Eingesprengt im Gangquarz.
042_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), Arpille
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny-Combe, Koordinaten ca.: 567289 / 103668
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 278
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 432
- Vesuvian:
- Wollastonit:
043_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), Drance-Tal (franz.), Dranse-Tal (dt.), Bovinett, Le Borgeaud
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny-Combe, Koordinaten ca.: 571450 / 102340
Literatur:
- Colaco, Adelino; Schweizer Strahler; 1999; Heft 2; Seite 475 - 476; Schöner Quarzfund im Unterwallis
Auf ca. 1300 m ü. M., aus den beim Weiler Borgeaud anstehenden Felsen.
- Adular: Bis 1 cm.
- Anatas: Bis 5 mm, stahlblau.
- Brookit: Bis 5 mm.- Calcit: Rhomboedrisch, bis 10 cm, korrodiert.
- Chlorit:
- Quarz: Bis 45 cm Länge und bis 25 cm Durchmesser, teilweise übersät mit kleinen Anataskristallen.
044_VS / Martigny-Combe, Forclaz, Pointe Ronde
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny-Combe, Koordinaten ca.: 567600 / 98900
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 336
Südwestlich der Forclaz, an der Ostseite der Point Ronde.
- Albit:
- Quarz: Klein, durchsichtig.
045_VS / Martigny-Combe, Forclaz, Pointe Ronde, Chaux de Bovine
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny-Combe, Koordinaten ca.: 569000 / 99000
Literatur: - Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 337
Südöstlich von Forclaz, oben im Chaux de Bovine.- Rauchquarz: Durchsichtig, leicht rauchig, bis 6 cm.
- Titanit: Braungelb, bis 6 mm.
046_VS / Martigny-Combe, Le Brocard, Le Lavanchy
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny-Combe, Koordinaten ca.: 569730 / 102370 Literatur: - Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien Nahe dieses Dorfes in einem Couloir von 'Le Lavanchy' in einem vererzten Quarzgang.
- Arsenopyrit:
043_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), Drance-Tal (franz.), Dranse-Tal (dt.), Bovinett, Le Borgeaud
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny-Combe, Koordinaten ca.: 571450 / 102340
Literatur:
- Colaco, Adelino; Schweizer Strahler; 1999; Heft 2; Seite 475 - 476; Schöner Quarzfund im Unterwallis
Auf ca. 1300 m ü. M., aus den beim Weiler Borgeaud anstehenden Felsen.
- Adular: Bis 1 cm.
- Anatas: Bis 5 mm, stahlblau.
- Brookit: Bis 5 mm.- Calcit: Rhomboedrisch, bis 10 cm, korrodiert.
- Chlorit:
- Quarz: Bis 45 cm Länge und bis 25 cm Durchmesser, teilweise übersät mit kleinen Anataskristallen.
044_VS / Martigny-Combe, Forclaz, Pointe Ronde
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny-Combe, Koordinaten ca.: 567600 / 98900
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 336
Südwestlich der Forclaz, an der Ostseite der Point Ronde.
- Albit:
- Quarz: Klein, durchsichtig.
045_VS / Martigny-Combe, Forclaz, Pointe Ronde, Chaux de Bovine
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny-Combe, Koordinaten ca.: 569000 / 99000
Literatur: - Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 337
Südöstlich von Forclaz, oben im Chaux de Bovine.- Rauchquarz: Durchsichtig, leicht rauchig, bis 6 cm.
- Titanit: Braungelb, bis 6 mm.
046_VS / Martigny-Combe, Le Brocard, Le Lavanchy
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Martigny-Combe, Koordinaten ca.: 569730 / 102370 Literatur: - Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien Nahe dieses Dorfes in einem Couloir von 'Le Lavanchy' in einem vererzten Quarzgang.
- Arsenopyrit:
- Galenit:
- Gips:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Skorodit: Als grünliche Krusten, pseudooktaedrisch, zusammen mit Gips, in Rissen von Arsenopyrit.
- Sphalerit:
047_VS / Saillon (franz.) (Marmorsteinbruch), Schellon (dt.) (Marmorsteinbruch)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Saillon, Koordinaten ca.: 579000 / 113550
Literatur:
- Decrouez, Daniel & Gnos, Edwi & Ramseyer, Karl; Schweizer Strahler; 2006; Heft 4; Seite 39-40; Weisse Marmore aus der Schweiz
- Decrouez, Daniel & Ebert, Andreas & Ramseyer, Karl & Thurre, Henri; Schweizer Strahler; 2015; Heft 3; Seite 19- 24
Die Koordinaten zeigen auf das Gebiet oberhalb Saillon und nicht genau auf den Steinbruch. Marmor aus Saillon tritt im überkippten Schenkel der Morcles-Decke auf. Dabei handelt es sich um eine grosse, liegende Falte, welche sich vom Aiguilles Rouges Massiv nach Osten bis nach Saillon erstreckt. Der Marmor ist nur sehr lokal vorhanden. Marmor aus Saillon wurde vermutlich bereits in der Antike abgebaut (Zeit der Römer). Der Steinbruch liegt auf einer Höhe von 930 MüM und ist teilweise unter Tage angelegt. Abbau von 1875 bis zum 2.Weltkrieg. Der Marmorbruch liegt in steilem Gelände. Es kommen folgende Marmor-Varietäten zum Vorschein:
- Cipolin vert moderne: hellgrün, durchzogen von einem dichten Netz dunkler Adern.
- Cipolin grand antique: weiss oder elfenbeinfarben, mit dunkelgrün-bläulichen, grünen oder violetten Adern. Das Gestein ist den griechischen Cipolinen von Euböa ähnlich.
- Cipolin vert rubane: elfenbeinfarben, hell, mit grauvioletten und dunklen Adern- Portor Suisse oder Turquin de Saillon: blauer Marmor mit wenigen weissen und gelben Adern.
- weisser Marmor: selten mit grauen Adern durchzogen. Wurde für Bildhauerarbeiten verwendet und mit dem Marmor von Carrara verglichen. Der Marmor aus Saillon ist aber feinkörniger als jener von Carrara.
- Cipolin Grand Antique: Weisser Grund mit gebänderten welligen grünen und violetten Adern.
- Cipolin Vert Moderne: Hellgrüner Grund von dunkelgrünen Adern durchzogen.
- Cipolin Vert Rubané: Gleichwertig den antiken Cipolinen von Euböa (Griechenland).
- Marmor:
- Portor Suisse: Ein graublauer Marmor mit gelben und weisslichen Adern. Dieser Typ unterscheidet sich vom italienischen blau-türkis Marmor durch gelbe Adern.
- Turquin de Saillon: Ein graublauer Marmor mit gelben und weisslichen Adern. Dieser Typ unterscheidet sich vom italienischen blau-türkis Marmor durch gelbe Adern.
- Weisser Marmor (von Saillon):
- Zwiebelmarmor:
048_VS / Saillon (franz.), Schellon (dt.), Salentse-Schlucht, La Salentse
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Saillon, Koordinaten ca.: 580210 / 114700
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
Quelle von Saillon, in einem löchrigen Fels (Kalk des Oberen Bajocien).
- Epsomit: Glasartig, klein, als Beläge, cm-grosse Krusten.
049_VS / Val du Trient, Giétroz, Gorge des Esserts
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 562430 / 99760
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 71,236
Gorges des Esserts nicht auf der Karte gefunden. Die Koordinaten weisen auf Les Esserts, einen See, südlich von Giétroz.
- Becquerelit: Zitronengelb, als mikrokristalline Überzüge auf Vallorcine-Granit (Meisser, 1994).
- Kamotoit-(Y): Zitronengelb, Krusten bis einige mm.
050_VS / Val du Trient, Glacier des Grands
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 566240 / 94950
Literatur:
- Benz, Matthias; Lapis; 2004; Heft 7-8; Seite 13-27; Mineraliensammeln im Mont-Blanc Gebiet (I)
- Monistier, Gualtiero; Lapis; 2004; Heft 7-8; Seite 37-51; Mineraliensammeln im Mont-Blanc Gebiet (I)
- Rauchquarz:
- Skorodit: Als grünliche Krusten, pseudooktaedrisch, zusammen mit Gips, in Rissen von Arsenopyrit.
- Sphalerit:
047_VS / Saillon (franz.) (Marmorsteinbruch), Schellon (dt.) (Marmorsteinbruch)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Saillon, Koordinaten ca.: 579000 / 113550
Literatur:
- Decrouez, Daniel & Gnos, Edwi & Ramseyer, Karl; Schweizer Strahler; 2006; Heft 4; Seite 39-40; Weisse Marmore aus der Schweiz
- Decrouez, Daniel & Ebert, Andreas & Ramseyer, Karl & Thurre, Henri; Schweizer Strahler; 2015; Heft 3; Seite 19- 24
Die Koordinaten zeigen auf das Gebiet oberhalb Saillon und nicht genau auf den Steinbruch. Marmor aus Saillon tritt im überkippten Schenkel der Morcles-Decke auf. Dabei handelt es sich um eine grosse, liegende Falte, welche sich vom Aiguilles Rouges Massiv nach Osten bis nach Saillon erstreckt. Der Marmor ist nur sehr lokal vorhanden. Marmor aus Saillon wurde vermutlich bereits in der Antike abgebaut (Zeit der Römer). Der Steinbruch liegt auf einer Höhe von 930 MüM und ist teilweise unter Tage angelegt. Abbau von 1875 bis zum 2.Weltkrieg. Der Marmorbruch liegt in steilem Gelände. Es kommen folgende Marmor-Varietäten zum Vorschein:
- Cipolin vert moderne: hellgrün, durchzogen von einem dichten Netz dunkler Adern.
- Cipolin grand antique: weiss oder elfenbeinfarben, mit dunkelgrün-bläulichen, grünen oder violetten Adern. Das Gestein ist den griechischen Cipolinen von Euböa ähnlich.
- Cipolin vert rubane: elfenbeinfarben, hell, mit grauvioletten und dunklen Adern- Portor Suisse oder Turquin de Saillon: blauer Marmor mit wenigen weissen und gelben Adern.
- weisser Marmor: selten mit grauen Adern durchzogen. Wurde für Bildhauerarbeiten verwendet und mit dem Marmor von Carrara verglichen. Der Marmor aus Saillon ist aber feinkörniger als jener von Carrara.
- Cipolin Grand Antique: Weisser Grund mit gebänderten welligen grünen und violetten Adern.
- Cipolin Vert Moderne: Hellgrüner Grund von dunkelgrünen Adern durchzogen.
- Cipolin Vert Rubané: Gleichwertig den antiken Cipolinen von Euböa (Griechenland).
- Marmor:
- Portor Suisse: Ein graublauer Marmor mit gelben und weisslichen Adern. Dieser Typ unterscheidet sich vom italienischen blau-türkis Marmor durch gelbe Adern.
- Turquin de Saillon: Ein graublauer Marmor mit gelben und weisslichen Adern. Dieser Typ unterscheidet sich vom italienischen blau-türkis Marmor durch gelbe Adern.
- Weisser Marmor (von Saillon):
- Zwiebelmarmor:
048_VS / Saillon (franz.), Schellon (dt.), Salentse-Schlucht, La Salentse
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Saillon, Koordinaten ca.: 580210 / 114700
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
Quelle von Saillon, in einem löchrigen Fels (Kalk des Oberen Bajocien).
- Epsomit: Glasartig, klein, als Beläge, cm-grosse Krusten.
049_VS / Val du Trient, Giétroz, Gorge des Esserts
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 562430 / 99760
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 71,236
Gorges des Esserts nicht auf der Karte gefunden. Die Koordinaten weisen auf Les Esserts, einen See, südlich von Giétroz.
- Becquerelit: Zitronengelb, als mikrokristalline Überzüge auf Vallorcine-Granit (Meisser, 1994).
- Kamotoit-(Y): Zitronengelb, Krusten bis einige mm.
050_VS / Val du Trient, Glacier des Grands
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 566240 / 94950
Literatur:
- Benz, Matthias; Lapis; 2004; Heft 7-8; Seite 13-27; Mineraliensammeln im Mont-Blanc Gebiet (I)
- Monistier, Gualtiero; Lapis; 2004; Heft 7-8; Seite 37-51; Mineraliensammeln im Mont-Blanc Gebiet (I)
- Rauchquarz:
- Rosafluorit:
051_VS / Val du Trient, Glacier du Trient, Trientgletscher
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 568290 / 95150
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 167
- Weibel, Max; Urner Mineralienfreund; 1998; Heft 4; Seite 1-2
In der Region dieses Gletschers bis zum Tour Noir.
- Rauchquarz:
- Rosafluorit: Bis 3 cm. Ein neuerer Fund von Vouillamoz, M-A, lieferte aus einer kleinen, nur 20x30 cm grossen Kluft 2 Exemplare Rosafluorit, wobei der grössere Kristall einen Durchmesser von 10 cm erreichte.
052_VS / Val du Trient, Jeurs, Les Jeurs
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 563720 / 101220
Literatur:
- Bickel, Benoît; Schweizer Strahler; 1967; Seite 88-89; Kristalle des Mittelwallis
Aus den Quarziten.
- Quarz: In Tafeln mit recht grossen Kristallen, leicht weisslich, Spitze klar.
053_VS / Val du Trient, Le Châtelard, Cretton
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 563250 / 100680
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 335 In der Nähe der Lokalität Cretton, gegenüber Le Châtelard aus einem Stollen des Kraftwerkes Emosson.
- Calcit: Milchig, etwas korrodiert, recht gross, kugelig bis ellipsoidische Form, rosarote Fluoreszenz.
054_VS / Val du Trient, Le Châtelard, Le Taque, Barberin (KW Zuleitungsstollen)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 563430 / 100980
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 335
Unterhalb der Lokalität 'Le Taque' im Karbon aus dem Zuleitungsstollen des Kraftwerkes Barberine.
- Quarz: Grosse Stufen, Kristalle über 20 cm Länge.
055_VS / Val du Trient, Le Châtelard, Pesseux
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 562925 / 100425
Aus den Alluvionen gegenüber Le Châtelard.
- Kassiterit: Lediglich nachgewiesen im Schwerekonsentrat (Meisser, 1994).
056_VS / Val du Trient, Les Marécottes
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 566750 / 106800
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 85
Im Karbonschiefer.
- Brookit:
057_VS / Val du Trient, Les Marécottes, La Creusaz, Couloir des Lettons, Gisiger-Schürfung
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 565500 / 107490
Literatur:
- Ansermet, Stefan & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2024; Heft 3; Seite 20-23; Mineralogische Neuheiten aus der Schweiz
- Frey, Alfred; Schweizer Strahler; 1982; Seite 124; Neues Uranmineral aus dem Valée du Trient
- Frey, Alfred & von Raumer, J.F.; Urner Mineralienfreund; 1971; Heft 1; Seite 1-4;
- Gilliéron, F. & Labhart, T.P.; Beiträge zur Geologie der Schweiz geotechnische Serie, Lieferung 77; 1988; Zur Geologie der Uranmineralisation in den Schweizer Alpen
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Stalder, Hans Anton; Schweizer Strahler; 1978; Seite 374-384; Alte und neue Mineralfunde aus dem Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 53,66,71,88,121, 133, 171, 230, 237, 243, 249, 269, 273, 289, 303, 306, 345,420,429, 431, 440
Uranprospektionsstelle. Wichtigstes Uranerzvorkommen der Schweiz. Zwischen Les Marécottes und La Creusaz im Vallorcine-Granit sowie unmittelbar daneben im Biotitgneis. Geschätzt wird das zwischen 1600 bis 1700 m ü.M. liegende Vorkommen auf ca. 500 Tonnen Uran.
Gilliéron: Die Uranindikationen liegen zwischen rund 1600 - 1700 MüM in einem ca. 600 m langen und 200 m breiten Geländestreifen, der sich in nordöstlicher Richtung entlang des Fahrsträsschens Les Marécottes-La Creusaz und über dessen äusserste, östliche Kurve (Pkt. 1676) bis in das «Couloir des Lettons» erstreckt. Die Detailuntersuchungen konzentrierten sich auf die nach ihren Entdeckern benannten Indikationen «Juiillard» und «Gisiger» als die beiden interessantesten und am besten zugänglichen Uranindikationen. Die Erkundungsarbeiten bestanden im wesentlichen aus Schürfgräben, 44 Vollbohrungen (490 m Gesamtlänge), 70 m Schürfstollen auf dem Niveau 1640 und 942 Schürfstollen auf dem Niveau 1590. Das von Gilliéron aufgeführte sekundäre Uranmineral Gilliéron Murakovit ist nicht bekannt.
- Arsen-Uranospathit: Sekundäres Uranmineral, mm-gross, tafelig, grünlich-gelb.
- Arsenopyrit:
- Autunit: Hellgelbgrün (wasserhaltiges Calcium-Uranyl-Phosphat), Mischkristall mit Bassetit.
- Baryt: Rosettenförmige Aggregate, durch eingelagerten Hämatit rot gebändert. Diese gehen gegen die Gangmitte zu in einzelne farblose, schindelförmige Kristalle über.
- Bassetit: Mischkristall mit Autunit.
- Becquerelit: Als Belag, gelb, lamellar aggregiert, bis 3 mm, neben Pechblende und Billietit.
- Billietit: Kugelig, orange, auf Uraninit (Pechblende).
- Bismuthinit:
- Bismutit, gediegen: Gediegen (Meisser, Ansermet, 1996).
- Bursait: Prismatisch, neben Metakahlerit, in Chlorit (Meisser, 1994).
- Chalkopyrit:
051_VS / Val du Trient, Glacier du Trient, Trientgletscher
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 568290 / 95150
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 167
- Weibel, Max; Urner Mineralienfreund; 1998; Heft 4; Seite 1-2
In der Region dieses Gletschers bis zum Tour Noir.
- Rauchquarz:
- Rosafluorit: Bis 3 cm. Ein neuerer Fund von Vouillamoz, M-A, lieferte aus einer kleinen, nur 20x30 cm grossen Kluft 2 Exemplare Rosafluorit, wobei der grössere Kristall einen Durchmesser von 10 cm erreichte.
052_VS / Val du Trient, Jeurs, Les Jeurs
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 563720 / 101220
Literatur:
- Bickel, Benoît; Schweizer Strahler; 1967; Seite 88-89; Kristalle des Mittelwallis
Aus den Quarziten.
- Quarz: In Tafeln mit recht grossen Kristallen, leicht weisslich, Spitze klar.
053_VS / Val du Trient, Le Châtelard, Cretton
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 563250 / 100680
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 335 In der Nähe der Lokalität Cretton, gegenüber Le Châtelard aus einem Stollen des Kraftwerkes Emosson.
- Calcit: Milchig, etwas korrodiert, recht gross, kugelig bis ellipsoidische Form, rosarote Fluoreszenz.
054_VS / Val du Trient, Le Châtelard, Le Taque, Barberin (KW Zuleitungsstollen)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 563430 / 100980
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 335
Unterhalb der Lokalität 'Le Taque' im Karbon aus dem Zuleitungsstollen des Kraftwerkes Barberine.
- Quarz: Grosse Stufen, Kristalle über 20 cm Länge.
055_VS / Val du Trient, Le Châtelard, Pesseux
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 562925 / 100425
Aus den Alluvionen gegenüber Le Châtelard.
- Kassiterit: Lediglich nachgewiesen im Schwerekonsentrat (Meisser, 1994).
056_VS / Val du Trient, Les Marécottes
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 566750 / 106800
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 85
Im Karbonschiefer.
- Brookit:
057_VS / Val du Trient, Les Marécottes, La Creusaz, Couloir des Lettons, Gisiger-Schürfung
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 565500 / 107490
Literatur:
- Ansermet, Stefan & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2024; Heft 3; Seite 20-23; Mineralogische Neuheiten aus der Schweiz
- Frey, Alfred; Schweizer Strahler; 1982; Seite 124; Neues Uranmineral aus dem Valée du Trient
- Frey, Alfred & von Raumer, J.F.; Urner Mineralienfreund; 1971; Heft 1; Seite 1-4;
- Gilliéron, F. & Labhart, T.P.; Beiträge zur Geologie der Schweiz geotechnische Serie, Lieferung 77; 1988; Zur Geologie der Uranmineralisation in den Schweizer Alpen
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Stalder, Hans Anton; Schweizer Strahler; 1978; Seite 374-384; Alte und neue Mineralfunde aus dem Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 53,66,71,88,121, 133, 171, 230, 237, 243, 249, 269, 273, 289, 303, 306, 345,420,429, 431, 440
Uranprospektionsstelle. Wichtigstes Uranerzvorkommen der Schweiz. Zwischen Les Marécottes und La Creusaz im Vallorcine-Granit sowie unmittelbar daneben im Biotitgneis. Geschätzt wird das zwischen 1600 bis 1700 m ü.M. liegende Vorkommen auf ca. 500 Tonnen Uran.
Gilliéron: Die Uranindikationen liegen zwischen rund 1600 - 1700 MüM in einem ca. 600 m langen und 200 m breiten Geländestreifen, der sich in nordöstlicher Richtung entlang des Fahrsträsschens Les Marécottes-La Creusaz und über dessen äusserste, östliche Kurve (Pkt. 1676) bis in das «Couloir des Lettons» erstreckt. Die Detailuntersuchungen konzentrierten sich auf die nach ihren Entdeckern benannten Indikationen «Juiillard» und «Gisiger» als die beiden interessantesten und am besten zugänglichen Uranindikationen. Die Erkundungsarbeiten bestanden im wesentlichen aus Schürfgräben, 44 Vollbohrungen (490 m Gesamtlänge), 70 m Schürfstollen auf dem Niveau 1640 und 942 Schürfstollen auf dem Niveau 1590. Das von Gilliéron aufgeführte sekundäre Uranmineral Gilliéron Murakovit ist nicht bekannt.
- Arsen-Uranospathit: Sekundäres Uranmineral, mm-gross, tafelig, grünlich-gelb.
- Arsenopyrit:
- Autunit: Hellgelbgrün (wasserhaltiges Calcium-Uranyl-Phosphat), Mischkristall mit Bassetit.
- Baryt: Rosettenförmige Aggregate, durch eingelagerten Hämatit rot gebändert. Diese gehen gegen die Gangmitte zu in einzelne farblose, schindelförmige Kristalle über.
- Bassetit: Mischkristall mit Autunit.
- Becquerelit: Als Belag, gelb, lamellar aggregiert, bis 3 mm, neben Pechblende und Billietit.
- Billietit: Kugelig, orange, auf Uraninit (Pechblende).
- Bismuthinit:
- Bismutit, gediegen: Gediegen (Meisser, Ansermet, 1996).
- Bursait: Prismatisch, neben Metakahlerit, in Chlorit (Meisser, 1994).
- Chalkopyrit:
- Chlorit:
- Compreignacit: Gelb, nadelig, unter 0.1 mm, auf Uraninit (Kalium-Uranylhydroxid), der gefundene Kristall blieb bis heute der einzige, er wurde bei den Untersuchen aufgebraucht.
- Dewindtit: Gelb, nadelig, unter einem mm.
- Fourmarierit: Orangegelb, unter 0.1 mm, zusammen mit Vandendriesscheit.
- Françoisit-(Ce): Seeigelartige Aggregate, leuchtend gelb, Einzelkristalle 0.1 mm, nicht fluoreszierend.
- Galenit:
- Compreignacit: Gelb, nadelig, unter 0.1 mm, auf Uraninit (Kalium-Uranylhydroxid), der gefundene Kristall blieb bis heute der einzige, er wurde bei den Untersuchen aufgebraucht.
- Dewindtit: Gelb, nadelig, unter einem mm.
- Fourmarierit: Orangegelb, unter 0.1 mm, zusammen mit Vandendriesscheit.
- Françoisit-(Ce): Seeigelartige Aggregate, leuchtend gelb, Einzelkristalle 0.1 mm, nicht fluoreszierend.
- Galenit:
- Gips:
- Goethit:
- Hyalit: Leicht uranhaltiger Opal, nierige, glasige Krusten.
- Hämatit:
- Johannit: Hellgrüne Ausblühungen, cm-gross, kleinste prismatische Kriställchen.
- Kasolit:
- Ktenasit: Glimmerähnliche Kristalle, klein, auf Chalkopyrit.
- Laitakarit: Äusserst seltenes Selenid, als metallgraue Massen, gute Spaltbarkeit, oft im Erz fein verteilt, dann in Form von bis 1 mm grossen Aggregaten.
- Markasit:
- Marthozit: Bis 1 mm, glimmerähnlich, auf Laitakarit und Chalkopyrit.
- Marécottit:
- Masuyit: Nachgewiesen, Krusten bis 3 mm gross, orangefarbig, vermengt mit Fourmarierit, auf Uraninit
- Metakahlerit:
- Metanovacekit: MM-grosse Kristalle, teils häufig, vergesellschaftet mit Francoisit-(Ce).
- Metatorbernit: Wasserhaltiges Kupfer-Uranyl-Phosphat, grüner 'Uranglimmer'.
- Novacekit: Winzig, glimmerähnlich, krustenartig aggregiert.
- Pechblende: Meist kolloform. Die Pechblende ist im Allgemeinen konzentrisch-schalig aufgebaut, nicht selten hat sie einen fast kreisförmigen Querschnitt. Sie ist meistens von feinkörnigem Quarz umgeben.
- Phuraluminit: Das gefundene Mineral enthält gegenüber Phuralumit einen leicht erhöhten Urangehalt und etwas weniger Aluminium, das hiesige Mineral bedarf also noch einer Bestätigung.
- Plumbojarosit: Braun, radialstrahlig aggregiert, kleine Kristalle bis einige mm Länge.
- Pseudojohannit: Wurde bereits 1985 von St. Ansermet und N. als faserige Ausblühung im Stollen gefunden. Farbe grün. Aggregate bildend.
- Pyrit:
- Hyalit: Leicht uranhaltiger Opal, nierige, glasige Krusten.
- Hämatit:
- Johannit: Hellgrüne Ausblühungen, cm-gross, kleinste prismatische Kriställchen.
- Kasolit:
- Ktenasit: Glimmerähnliche Kristalle, klein, auf Chalkopyrit.
- Laitakarit: Äusserst seltenes Selenid, als metallgraue Massen, gute Spaltbarkeit, oft im Erz fein verteilt, dann in Form von bis 1 mm grossen Aggregaten.
- Markasit:
- Marthozit: Bis 1 mm, glimmerähnlich, auf Laitakarit und Chalkopyrit.
- Marécottit:
- Masuyit: Nachgewiesen, Krusten bis 3 mm gross, orangefarbig, vermengt mit Fourmarierit, auf Uraninit
- Metakahlerit:
- Metanovacekit: MM-grosse Kristalle, teils häufig, vergesellschaftet mit Francoisit-(Ce).
- Metatorbernit: Wasserhaltiges Kupfer-Uranyl-Phosphat, grüner 'Uranglimmer'.
- Novacekit: Winzig, glimmerähnlich, krustenartig aggregiert.
- Pechblende: Meist kolloform. Die Pechblende ist im Allgemeinen konzentrisch-schalig aufgebaut, nicht selten hat sie einen fast kreisförmigen Querschnitt. Sie ist meistens von feinkörnigem Quarz umgeben.
- Phuraluminit: Das gefundene Mineral enthält gegenüber Phuralumit einen leicht erhöhten Urangehalt und etwas weniger Aluminium, das hiesige Mineral bedarf also noch einer Bestätigung.
- Plumbojarosit: Braun, radialstrahlig aggregiert, kleine Kristalle bis einige mm Länge.
- Pseudojohannit: Wurde bereits 1985 von St. Ansermet und N. als faserige Ausblühung im Stollen gefunden. Farbe grün. Aggregate bildend.
- Pyrit:
- Quarz:
- Rabejacit: Kugelig, gelb, weltweit 2. Fundort dieses Minerals.
- Rutil:
- Simplotit: Mittels Röntgendiffraktometrie bestimmtes sekundäres Uranmineral.
- Sklodowskit: Wasserhaltiges Magnesium-Uranyl-Silikat, als dünner Belag, hellgelb, uranophanähnlich (Frey, von Waumer, 1977).
- Sphalerit:
- Rabejacit: Kugelig, gelb, weltweit 2. Fundort dieses Minerals.
- Rutil:
- Simplotit: Mittels Röntgendiffraktometrie bestimmtes sekundäres Uranmineral.
- Sklodowskit: Wasserhaltiges Magnesium-Uranyl-Silikat, als dünner Belag, hellgelb, uranophanähnlich (Frey, von Waumer, 1977).
- Sphalerit:
- Uraninit:
- Uranophan: Aus einer lokalen Uranvererzung im Vallorcinegranit mit gangförmig auftretender Pechblende. Die Mineralien erreichen kaum mehr als 0.1 mm.
- Uranopilit: Als rezente Bildung auf Stollenwänden, teilweise das Wasser gelb färbend, wasserlöslich, gelbe Ausblühungen, starke grüne Fluoreszenz (kurzwelliges UV-Licht).
- Uranospinit: Zitronengelb, glimmerartig tafelig, unter einem mm, neben Uranophan.
- Vandendriesscheit: Blei-Uranyl-Hydroxid, orange-gelb, kleine Kristalle.
- Weibullit: Neben gediegenem Wismut und Bismuthinit.
- Wittit: Zinnweisse, metallische Massen, gute Spaltbarkeit.
- Zeunerit: Hellgrüne Krusten.
- Zinkzippeit: Kleine Flocken unter 1 mm, gelborange, matt, auf Gips aufgewachsen.
- Zippeit: Wasserhaltiges Kalium-Uranyl-Sulfat, orangefarbene Adern im Uraninit, Uranblüte, als rezente Bildung auf den Stollenwänden.
058_VS / Val du Trient, Les Marécottes, La Creusaz, Creusier
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 565490 / 107490
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 269
Oberhalb von La Creuse und nicht auf der Karte aufgeführt.
- Masuyit: Als cm-grosse Überzüge, zusammen mit Uranophan.
- Uranophan:
059_VS / Val du Trient, Les Marécottes, Le Luisin (Bergkante)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 563770 / 107800
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 77
Bergkante südöstlich des Luisin.
- Billiétit: Orange, sehr klein, zusammen mit Uranophan.
- Uranophan:
060_VS / Val du Trient, Les Marécottes, Les Montuires
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 564859 / 106618
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1996; Heft 1
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
In der Nähe der Lokalität 'Les Montuires' und bei einer Uranlagerstätte. Die Koordinaten zeigen auf die Lokalität und nicht auf die Lagerstätte.
- Ferroaxinit: Kleine, amethystfarbige Kristalle aus einer Turmalintasche.
- Fourmarierit:
- Uranophan: Aus einer lokalen Uranvererzung im Vallorcinegranit mit gangförmig auftretender Pechblende. Die Mineralien erreichen kaum mehr als 0.1 mm.
- Uranopilit: Als rezente Bildung auf Stollenwänden, teilweise das Wasser gelb färbend, wasserlöslich, gelbe Ausblühungen, starke grüne Fluoreszenz (kurzwelliges UV-Licht).
- Uranospinit: Zitronengelb, glimmerartig tafelig, unter einem mm, neben Uranophan.
- Vandendriesscheit: Blei-Uranyl-Hydroxid, orange-gelb, kleine Kristalle.
- Weibullit: Neben gediegenem Wismut und Bismuthinit.
- Wittit: Zinnweisse, metallische Massen, gute Spaltbarkeit.
- Zeunerit: Hellgrüne Krusten.
- Zinkzippeit: Kleine Flocken unter 1 mm, gelborange, matt, auf Gips aufgewachsen.
- Zippeit: Wasserhaltiges Kalium-Uranyl-Sulfat, orangefarbene Adern im Uraninit, Uranblüte, als rezente Bildung auf den Stollenwänden.
058_VS / Val du Trient, Les Marécottes, La Creusaz, Creusier
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 565490 / 107490
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 269
Oberhalb von La Creuse und nicht auf der Karte aufgeführt.
- Masuyit: Als cm-grosse Überzüge, zusammen mit Uranophan.
- Uranophan:
059_VS / Val du Trient, Les Marécottes, Le Luisin (Bergkante)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 563770 / 107800
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 77
Bergkante südöstlich des Luisin.
- Billiétit: Orange, sehr klein, zusammen mit Uranophan.
- Uranophan:
060_VS / Val du Trient, Les Marécottes, Les Montuires
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 564859 / 106618
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1996; Heft 1
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
In der Nähe der Lokalität 'Les Montuires' und bei einer Uranlagerstätte. Die Koordinaten zeigen auf die Lokalität und nicht auf die Lagerstätte.
- Ferroaxinit: Kleine, amethystfarbige Kristalle aus einer Turmalintasche.
- Fourmarierit:
- Gips:
- Johannit: Selten, kräftige hellgrüne Ausblühungen, bis cm-gross, bestehend aus winzigen prismatischen Kriställchen.
- Turmalin:
- Johannit: Selten, kräftige hellgrüne Ausblühungen, bis cm-gross, bestehend aus winzigen prismatischen Kriställchen.
- Turmalin:
- Uranopilit:
061_VS / Val du Trient, Mine des Tseppes;(Erzabbau)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 564300 / 99800
Literatur:
- Blanc, Pierre; Minaria Helvetica; 1981; Heft3, Seite 21 - 23; La Mine de fer de L'Eveque Edouard en 1377
Es handelt sich hier nur um ein kleines Bergwerk. Abgebaut wurde ein pyrithaltiger Quarzgang.
- Eisenerz:
061_VS / Val du Trient, Mine des Tseppes;(Erzabbau)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 564300 / 99800
Literatur:
- Blanc, Pierre; Minaria Helvetica; 1981; Heft3, Seite 21 - 23; La Mine de fer de L'Eveque Edouard en 1377
Es handelt sich hier nur um ein kleines Bergwerk. Abgebaut wurde ein pyrithaltiger Quarzgang.
- Eisenerz:
- Pyrit:
062_VS / Val du Trient, Tal von Trient, Alp Tseppes, Croix de Fer
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 564495 / 99715
Literatur:
- Epprecht, Willfreid; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
Ein unbedeutendes Vorkommen von Eisenoxyden, welches früher abgebaut wurde, wird von der Alp Tseppes am Croix de Fer, 1 km westlich Trient, im Callovien liegend, erwähnt. Auf der Karte ist nur Les Tseppes, ca. 1km nördlich des Croix de Fer, vorhanden. Die Koordinaten zeigen auf Les Tseppes. Nachgewiesener Abbau von 1377 bis 1514.
- Bohnerz:
062_VS / Val du Trient, Tal von Trient, Alp Tseppes, Croix de Fer
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 564495 / 99715
Literatur:
- Epprecht, Willfreid; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
Ein unbedeutendes Vorkommen von Eisenoxyden, welches früher abgebaut wurde, wird von der Alp Tseppes am Croix de Fer, 1 km westlich Trient, im Callovien liegend, erwähnt. Auf der Karte ist nur Les Tseppes, ca. 1km nördlich des Croix de Fer, vorhanden. Die Koordinaten zeigen auf Les Tseppes. Nachgewiesener Abbau von 1377 bis 1514.
- Bohnerz:
- Eisenerz:
063_VS / Val du Trient, Treutse à l'Aille
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 564440 / 100830
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 336
Westlich von Trient, nordwestlich des Gipfels dieses Berges im Karbon.
- Quarz:
064_VS / Val du Trient, Trient, Trienthütte (SAC-Hütten-Umgebung)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 569400 / 94300
Literatur:
- Favarger, P.; Schweizer Strahler; 1974;; Seite 194-201; Die Mikro-Geoden von Anatas und Zirkon im schweizerischen Montblancmassiv
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 333
In einer porösen Linse im Poraletgranit in der Umgebung der Trienthütte.
- Adular:
- Anatas: Orange, orangegelb, manchmal trüb, tafelig, bis ca. 0.3 mm.
- Apatit: Klein, wasserklar.
- Calcit:
- Chlorit: Häufig.
- Eisenrose: Klein.
- Epidot:
- Fluorit: Rosa, würfelig, meistens bildet der Fluorit Knötchen von 1 - 2 cm.
- Hämatit: In feinen Blättchen, keine Rosen bildend.
- Molybdänit: In Schuppen.
- Rauchquarz:
- Rosafluorit: Oktaeder, bis 1 cm, oft zerschert.- Titanit: Hellgelb, klein.
- Zirkon: Unterhalb der Trient-SAC-Hütte, langprismatisch, auf dem Hämatit, zartviolett, rosafarbig, durchsichtig, bis 0.6 mm.
065_VS / Val du Trient, Trient, Tête Noire (weitere Umgebung)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 564190 / 102360
Literatur:
- Frey, Alfred; Schweizer Strahler; 1974; Seite 243-248; Neue Mineralien aus dem Unterwallis
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 336
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 393,432
Leider fehlt eine präzisere Bezeichnung der Fundlage. Das Material stammt aus Sturzblöcken. Die Klüfte sind ca. 5 cm breit. Die Mineralien von diesem Fundort sind eher von kleiner Ausbildung (1). Parker, 1973, beschreibt einen weiteren Fundpunkt mit 'ca. 100 Meter unterhalb der Strasse an der Tête Noire im sandigen bis tonigen Karbon' (nordwestlich Trient) (2).
- Adular: 1) bis 1 cm, selten sägeartig, oft Verwachsungen mit Albit.
- Aeschynit-(Y): 1) bis 0.2 mm, selten, braun, tafelig, gut ausgebildet, metamikt.
- Albit: 1) bis 7 mm, häufig, auch krustig, klare und gut ausgebildete Kristalle, 2) Albit-Habitus.
- Anatas: 1) bis 1.5 mm, bipyramidal bis tafelig, zum Teil skelettartiger Wachstum, farblos, grün, blau, selten bräunlich, auf grösseren Stufen sind hunderte von Kristallen vorzufinden.
- Apatit: 1) bis 0.6 mm, kugelig bis tafelig, sehr vielflächig, farblos, meistens hochglänzend, auf dem Muttergestein.
- Brookit: 1) bis 0.1 mm, ohne Sanduhrstruktur, 2) bis 1 cm, stellenweise häufig, auch scharfkantige Kristalle bis 2 cm.
- Calcit: 1) bis 7 mm, in schlechten Skalenoedern, auch als Knauer.
- Chlorit: 1) pulverig, wurmförmig, grün, 2) hellgrün bis weiss.
- Galenit: 1) nur derb, sehr selten.
- Ilmenit: 1) bis 7 mm, Einzelblätter, schwarz, hochglänzend, manchmal auch rosettenartige Gebilde, auch als Einschluss im Quarz, Adular und Albit.
- Monazit: 1) bis 4 mm, rosarot bis rotbraun, klar, hochglänzend, verwechselbar mit Rosafluorit und Titanit, oft an anatasreichen Stellen vorzufinden, blaugrün fluoreszierend (Frey, 1974).
- Muskovit: 2)
- Pyrit: 1) verwittert und derb.
- Quarz: 1) bis ca. 35 mm, Normalhabitus, mit Einschlüssen von Ilmenit, Anatas und Chlorit, 2) blaugrau, ohne Trapezoederflächen, gelegentlich mit Bipyramidenflächen.
- Stolzit: 'Reiner Stolzit', nur ein Kristall, winzig, graugelblich, bis 0.4 mm, als Neufund für die Schweiz (1976), Fettglanz, wurde erst als fraglicher Baryt beschrieben.
- Synchisit-(Ce): Bis 5 mm, gelblich rosa.
- Xenotim: 1) bis 0.4 mm, sehr selten, schwach gelblich mit typischem Habitus.
- Zirkon: 1) bis 0.1 mm, zum Teil gesteinsbildend, auch freigewachsene Kristalle.
066_VS / Alpe Les Esserts, Le Chatelard, Châtelard
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient (Le Châtelard), Koordinaten ca.: 562870 / 99610
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1978; Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura Literatur: Geol. Atlas der Schweiz 1 : 25000, Blatt 525: Finhaut (1951).
- Baryt: Loser, 250 g schwerer Einzelkristall von dicktafeligem Habitus. Der Kristallkern ist blau; aussen ist der Kristall durch feine Einschlüsse von Muskovit (röntgenographisch bestimmt) gelb gefärbt. Stellenweise ist der Muskovit entlang alter Wachstumsgrenzen angeordnet. Herkunft: Vermutlich mesozoische Kalke der Synklinale von Chamonix-Martigny.
063_VS / Val du Trient, Treutse à l'Aille
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 564440 / 100830
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 336
Westlich von Trient, nordwestlich des Gipfels dieses Berges im Karbon.
- Quarz:
064_VS / Val du Trient, Trient, Trienthütte (SAC-Hütten-Umgebung)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 569400 / 94300
Literatur:
- Favarger, P.; Schweizer Strahler; 1974;; Seite 194-201; Die Mikro-Geoden von Anatas und Zirkon im schweizerischen Montblancmassiv
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 333
In einer porösen Linse im Poraletgranit in der Umgebung der Trienthütte.
- Adular:
- Anatas: Orange, orangegelb, manchmal trüb, tafelig, bis ca. 0.3 mm.
- Apatit: Klein, wasserklar.
- Calcit:
- Chlorit: Häufig.
- Eisenrose: Klein.
- Epidot:
- Fluorit: Rosa, würfelig, meistens bildet der Fluorit Knötchen von 1 - 2 cm.
- Hämatit: In feinen Blättchen, keine Rosen bildend.
- Molybdänit: In Schuppen.
- Rauchquarz:
- Rosafluorit: Oktaeder, bis 1 cm, oft zerschert.- Titanit: Hellgelb, klein.
- Zirkon: Unterhalb der Trient-SAC-Hütte, langprismatisch, auf dem Hämatit, zartviolett, rosafarbig, durchsichtig, bis 0.6 mm.
065_VS / Val du Trient, Trient, Tête Noire (weitere Umgebung)
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient, Koordinaten ca.: 564190 / 102360
Literatur:
- Frey, Alfred; Schweizer Strahler; 1974; Seite 243-248; Neue Mineralien aus dem Unterwallis
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 336
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 393,432
Leider fehlt eine präzisere Bezeichnung der Fundlage. Das Material stammt aus Sturzblöcken. Die Klüfte sind ca. 5 cm breit. Die Mineralien von diesem Fundort sind eher von kleiner Ausbildung (1). Parker, 1973, beschreibt einen weiteren Fundpunkt mit 'ca. 100 Meter unterhalb der Strasse an der Tête Noire im sandigen bis tonigen Karbon' (nordwestlich Trient) (2).
- Adular: 1) bis 1 cm, selten sägeartig, oft Verwachsungen mit Albit.
- Aeschynit-(Y): 1) bis 0.2 mm, selten, braun, tafelig, gut ausgebildet, metamikt.
- Albit: 1) bis 7 mm, häufig, auch krustig, klare und gut ausgebildete Kristalle, 2) Albit-Habitus.
- Anatas: 1) bis 1.5 mm, bipyramidal bis tafelig, zum Teil skelettartiger Wachstum, farblos, grün, blau, selten bräunlich, auf grösseren Stufen sind hunderte von Kristallen vorzufinden.
- Apatit: 1) bis 0.6 mm, kugelig bis tafelig, sehr vielflächig, farblos, meistens hochglänzend, auf dem Muttergestein.
- Brookit: 1) bis 0.1 mm, ohne Sanduhrstruktur, 2) bis 1 cm, stellenweise häufig, auch scharfkantige Kristalle bis 2 cm.
- Calcit: 1) bis 7 mm, in schlechten Skalenoedern, auch als Knauer.
- Chlorit: 1) pulverig, wurmförmig, grün, 2) hellgrün bis weiss.
- Galenit: 1) nur derb, sehr selten.
- Ilmenit: 1) bis 7 mm, Einzelblätter, schwarz, hochglänzend, manchmal auch rosettenartige Gebilde, auch als Einschluss im Quarz, Adular und Albit.
- Monazit: 1) bis 4 mm, rosarot bis rotbraun, klar, hochglänzend, verwechselbar mit Rosafluorit und Titanit, oft an anatasreichen Stellen vorzufinden, blaugrün fluoreszierend (Frey, 1974).
- Muskovit: 2)
- Pyrit: 1) verwittert und derb.
- Quarz: 1) bis ca. 35 mm, Normalhabitus, mit Einschlüssen von Ilmenit, Anatas und Chlorit, 2) blaugrau, ohne Trapezoederflächen, gelegentlich mit Bipyramidenflächen.
- Stolzit: 'Reiner Stolzit', nur ein Kristall, winzig, graugelblich, bis 0.4 mm, als Neufund für die Schweiz (1976), Fettglanz, wurde erst als fraglicher Baryt beschrieben.
- Synchisit-(Ce): Bis 5 mm, gelblich rosa.
- Xenotim: 1) bis 0.4 mm, sehr selten, schwach gelblich mit typischem Habitus.
- Zirkon: 1) bis 0.1 mm, zum Teil gesteinsbildend, auch freigewachsene Kristalle.
066_VS / Alpe Les Esserts, Le Chatelard, Châtelard
Region: Bezirk Martigny / Gemeinde Trient (Le Châtelard), Koordinaten ca.: 562870 / 99610
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1978; Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura Literatur: Geol. Atlas der Schweiz 1 : 25000, Blatt 525: Finhaut (1951).
- Baryt: Loser, 250 g schwerer Einzelkristall von dicktafeligem Habitus. Der Kristallkern ist blau; aussen ist der Kristall durch feine Einschlüsse von Muskovit (röntgenographisch bestimmt) gelb gefärbt. Stellenweise ist der Muskovit entlang alter Wachstumsgrenzen angeordnet. Herkunft: Vermutlich mesozoische Kalke der Synklinale von Chamonix-Martigny.
