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Kanton VD - Fundorte von Mineralien in der Schweiz

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Kanton VD

Fundorte

Vorkommen im Kanton Waadt

Bild: VD / Eclépens, Siderit_MN,Ca-reich auf Calcit, Bildbreite 2 mm


001_VD / Aigle (franz.), Älen (dt.), Fontannez, Fontanney, Fontannex, Fontanex, Fontenay
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Aigle, Koordinaten ca.: 565160 / 129800
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 232
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 341

- Calcit: Grau, halbdurchsichtig, prismatisch bis skalenoedrisch.
002_VD / Bex (franz.), Beis (dt.), Bains de Lavey, Lavey les Bains, Les Boitses
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 567580 / 117000
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 66,120
Les Boites, 2 Km südöstlich des 'Bains de Lavey'. Aus einer schwachen Uranvererzung. Die Koordinaten weisen auf Lavey les Bains.
- Bassetit: Lediglich 0.1 mm gross.
- Chlorapatit:
- Coffinit:
Im Gestein, nadelig, schwarz, äusserst klein (Hundertstel-mm), neben Pyrit, Sphalerit, Uranophan und Torbernit (Meisser, Ansermet).
- Hyalit: Zitronenfarbig, uranhaltig.
- Jarosit: Als orangefarbene Beläge.
- Meta-Autunit:
- Metatorbernit:
Grün, glimmerartig.
- Pyrit:
- Quarz:
- Sphalerit:
- Uranophan:
Nadelig, gelb.

003_VD / Bex (franz.), Beis (dt.), Carrière de Gypse; (Gipssteinbruch)
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 567000 / 123550
Literatur:
- Frei, A.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1954; Band 34; Heft 2; Seite 280 - 299; Die Mineralien der schweizerischen Gips- und Anhydritlagerstätten
Bei der Nennung von Bex als Mineralfundort muss man stets unterscheiden zwischen der waadtländischen Steinsalzmine einerseits und dem Gipssteinbruch der Gips-Union A.-G. am weithin sichtbaren Hügel im Westen des Städtchens andererseits. Seit langem ist das Salzbergwerk als Lokalität prächtiger Gips- und Anhydritkristalle sowie von schönen Steinsalzwürfeln bekannt. Diese Funde scheinen heute zu den grössten Seltenheiten zu gehören. Andererseits ist der schon lange betriebene Gipssteinbruch durch das Vorkommen von derbem Schwefel im Gips bekannt geworden. Im Jahre 1921 wurden z.B. dort folgende Mineralien gefunden:
- Aragonit: Lehmgelb, in 1 cm dicken, kryptokristallinen Krusten mit nierenförmiger Oberfläche. Die nierenförmig hervortretenden Partien zeigen infolge trigonaler Spannungsrisse ausgeprägte Lichtreflexionen, so dass immer ein Teil verdunkelt, der andere aufgehellt erscheint. Möglicherweise hat der Aragonit durch Alterung eine Umwandlung in Calcit erfahren. Leuchtet im ultravioletten Licht hellweiss auf.
- Gips: Im Gegensatz zu den Funden im Steinsalzbergwerk ist hier gut kristallisierter Gips offensichtlich selten. Vor einigen Jahren (um ca. 1950) sind auf Klüftchen nahe dem Anhydrit pflanzenblattähnliche, linsenförmige Kristallaggregationen, durchscheinend und von braungelber Farbe, gefunden worden. Kristallflächen sind keine zu erkennen und die Kanten sind gerundet. Leuchtet im ultravioletten Licht hellweiss auf.
- Schwefel: Derb, in Krusten, auf Gips und stets in der Nähe von Dolomiteinlagerungen.

004_VD / Bex (franz.), Beis (dt.), Croix de Javerne, Monts-sur-Bex
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 570498 / 119537
Literatur:
- Meisser, Nicolas & Ansermet, Stefan & Schüpbach, Thomas; Lapis; 1995; Heft 12; Seite 25
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 348
- Stalder, Hans Anton & Touray, J.C..; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1970;Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
Am südwestlichen Abhang des Croix de Javerne in der Nähe des Weilers Monts-sur-Bex. In den kleinen Klüftchen sind in der Regel nur wenig Kristalle vorhanden. So zum Beispiel konnte ein Sammler in 12 Klüftchen jeweils genau 3 Kristalle finden. Die Koordinaten zeigen auf den Croix de Javerne.
- Calcit: Blätterig, als sogenannter Papierspat.
- Fensterquarz: Bis 2 cm.
- Quarz: Bis 5 cm.

005_VD / Bex (franz.), Beis (dt.), Les Monts de Bex
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 569000 / 121500
Literatur:
- Frey,A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Am Ende des Strässchens das nach Les Monts de Bex führt, liegt ein kleiner Aufschluss.
- Zepterquarz:

006_VD / Bex (franz.), Beis (dt.), Panex, Aigle (franz.), Älen (dt.), Fondements, Chamossaire, Bévieux, Bouillet, Bex-vieux, Bevieux, Bexvieux, Hondrich, Sattel, Jaun, Dallenwil, Spiez, Stans
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 566920 / 122069
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Die in typischer Rauhwackefacies entwickelte Alpine Trias enthält bei Bex (Kanton Waadt) mächtige Anhydritstöcke, die mit Steinsalzbreccien verbunden sind (Haselgebirge). Seit Mitte des 16. Jahrhunderts sind bei Bex im Wesentlichen drei Salzquellen bekannt:
1. nördlich Panex ob Aigle,
2. bei Fondements im Tale der Gryonne östlich Bex und
3. am Nordwestabhang des Chamossaire.
Die Quellen wurden durch Schächte und Stollen aufgeschlossen. Seit 1823 wird der bergmännisch aufgeschlossene Salzfels ausgelaugt. Drei Linsen von Salzgestein werden einzig innerhalb des einstigen Salzquellengebietes von Fondements durch die 3.5 km langen Galerien Bévieux-Bouillet 300-400 m unter der Oberfläche ausgelaugt. Die Produktion erreicht in den Jahren um 1910 50,000 q Steinsalz pro Jahr. Die Triasmasse von Bex lässt sich gegen Nordosten weiter verfolgen über Pillonpass und Fruttigen bis zum Thunersee und den Klippen am Vierwaldstättersee. Spuren von Salz finden sich am Sattel südlich Jaun und bei Hondrich südöstlich von Spiez, ferner bei Dallenwil südlich Stans (Stand 1915). Die Koordinaten zeigen auf Bex.
- Calcit:
- Coelestin:
Bex vieux: blassblaue domatische Kristalle mit Calcit, Schwefel und Dolomit in Nestern im grauen Kalkstein oder Mergel.
- Dolomit:
- Salz:
- Schwefel:
Sublin bei Bexvieux: Schwefel, in vorzüglicher Menge und Schönheit. In Klüften des Übergangskalkes, welche mit weissen Calcitkristallen bekleidet oder mit weissem grobkörnigem kristallinischem Kalk erfüllt sind; der Schwefel füllt die Zwischenräume zwischen den Kristallen aus oder ist im körnigen Kalk eingewachsen oder eingesprengt. Beide, der Calcit und der Schwefel, sind rein, daher der letztere schön schwefelgelb, glänzend und stark durchscheinend, selten bestimmt ausgebildete Kristallgestalten zeigend. Ausserdem findet er sich auch bei Bex als Absatz aus den Schwefelquellen, stalaktitisch feinfaserige kugelig-nierenförmige Massen bildend, diese locker und löchrig, stellenweise innig durchmengt mit undeutlichen Calcitindividuen, zuweilen auch erdig. Gipsbrüche bei Bex, Bexvieux und Aigle: Schwefel in geringer Menge.

007_VD / Bex (franz.), Beis (dt.), Roche, Panex sur Ollon, Coulat;(Salzabbau)
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 567170 / 122270
Literatur:
- Ansermet, Stefan & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2024; Heft 3; Seite 20-23; Mineralogische Neuheiten aus der Schweiz
- Ansermet, Stefan & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2025; Heft 1; Seite 32-35; Mineralogische Neuheiten aus der Schweiz
- Badoux, H.; Schweizer Strahler; 1980; Seite 305-314; Les mines de sel de Bex et leurs minéraux
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Krähenbühl, Hans.; Bergknappe; 1993/1; Heft 63; Seite 18 - 21; Der Salzbergbau in der Schweiz
- Krähenbühl, Hans.; Bergknappe; 1993/2; Heft 64; Seite 14 - 17; Der Salzbergbau in der Schweiz, Fortsetzung 1
- Krähenbühl, Hans.; Bergknappe; 1993/3; Heft 65; Seite 12 - 17; Der Salzbergbau in der Schweiz, Fortsetzung 2
- Krähenbühl, Hans.; Bergknappe; 1993/4; Heft 66; Seite 19 - 23; Der Salzbergbau in der Schweiz, Fortsetzung 3
- Krähenbühl, Hans.; Bergknappe; 1994/1; Heft 67; Seite 14 - 15; Der Salzbergbau in der Schweiz, Fortsetzung 4
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 232,233
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 351
- Testaz, Grégoire; Minaria Helvetica; 2014; Heft 34; Seite 9-25
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 106,133,202,205,288,297,402
Im Strahler 1980, November, Seite 307, ist eine Skizze über die Lage der Minen. Die Koordinaten weisen auf Bex. Die Ausbeutung der Salzquellen von Bex begann Ende des XV Jahrhunderts. Die im Berginnern gewonnene Sole besass einen sehr geringen Salzgehalt von 50-60 Gramm pro Liter. Um der Sole das Salz zu entziehen bediente man sich grosser Tröge über denen Strohbündel aufgeschichtet waren und die von Arbeitern mit Sole begossen wurden. Sonne und Wind liessen einen Teil des Wassers verdunsten. Das restliche Wasser wurde in den mit Holz unterfeuerten Trögen entzogen. Damit die für die Verdampfung notwendigen Mengen an Holz auf den Wildwassern herangeflösst werden konnten, baute man die Salinen am Ausgang von Seitentälern des Rhonetals. So entstanden die 6 Salinen von Bex:
- Bex,
- Les Devens bei Bex,
- Massoungex,
- Panex,
- Aigle und
- Roche.
Über ein ausgedehntes Netz von Holzrohren (Tücheln) wurde die Sohle in diese Salinen geführt. Der Salzfelsen wurde 1705 entdeckt, jedoch erst ab 1813 durch Abschwemmen in eigens in den Berg gehauene Bassins ausgebeutet. Die so gewonnene Sole hatte einen Salzgehalt von 300 Gramm pro Liter. Seit 1866 hat sich die Eindampfung auf die noch einzige bestehende Saline von Bex konzentriert.
. Kenngott erwähnt Anhydrit von Bex ohne genauere Fundortbezeichnung.
- Albit: Bis 1 mm, farblos, in Spalten einer Brekzie aus Dolomittrümmern.
- Anglesit: Spiessig, nadelig, bis 1 mm, ähnlich dem Cerussit, auch ockerfarbene, erdige Massen, um Galenit.
- Anhydrit: In typischer Ausbildung, feinkörnig - grobspitzig, auch in Kristallen in säuliger und würfelähnlicher Form, in weisser, rötlicher, violetter oder blassblauer Farbe.
Kenngott: schön und reichlich, vorzugsweise in kristallinischem grob- bis feinkörnig abgesonderten Massen von grauer, blass rötlichweisser oder blass bläulicher Farbe, welche an den Kanten mehr oder weniger durchscheinend sind und bei grösserem Korne die drei rechtwinkligen vollkommenen Spaltungsflächen parallel den orthorhombischen Quer-, Längs- und Basisflächen zeigen. Diese Massen sind zum Teil strichweise mit kleinen Pyritkriställchen durchzogen und enthalten auch Gangtrümmer körnigen Steinsalzes, welches in Drusenräumen hexaedrisch kristallisiert vorkommt, sowie derben, im Bruche splittrigen Tonstein oder Ton (Salzton), mit dem sie verwachsen sind oder wechsellagern.
- Aragonit:
- Atacamit:
Cm-grosse Beläge, bestehend aus winzigen grünen Kristallen, durchmengt mit Paratacamit (beides sekundäre Mineralien).
- Baryt: Mm-grosse weisse Schuppen, auch eingeschlossen in Strontianitmassen.
- Batoniit: Aggregate unter 2 mm von Glimmerkristallen unter 0.1 mm, milchig weiss als Auswüchse auf einem schwarzen Pyrit. Weltweit der 2. Fundort dieses Minerals, das eine der bislang kompexesten Strukturen aufweist.
- Calcit:
- Cerussit:
Feinkristalline Beläge.
- Chalkonatronit: Grünlich blau, bis 1 mm, auf korrodiertem Messing, entstanden durch die Einwirkung von Sole auf das im Messing enthaltene Kupfer (Meisser, Ansermet, 1994).
- Chalkopyrit: Goldfarben, bis einige mm, meistens umgesetzt, in Dolomitadern.
- Coelestin: Klein, klar, in schönen Kristallen.
- Cuprit: Im Chalkonatronit, winzig, rote Kristalle.
- Devillin: Auf der 11. Etage der Mine du Coulat, bläulich-grün, krustenartig, zusammen mit Posnjakit und Aragonit, es handelt sich hier um kein natürliches Mineral - die Entstehung ist durch die Installation von Bergbaumaterial zustande gekommen (Meisser, 1995).
- Dolomit:
- Epsomit:
Weisse Nadeln, bis cm-gross.
- Galenit: Grau, fettglänzend.
- Gaylussit: Bis mm-grosse, rundliche, flache Kristalle, farblos (Meisser, Ansermet, 1994).
- Gips: In sehr schöner Ausbildung, - 20 cm, flächenreich, durchsichtig, farblos, formenvielfältig.
- Glaukonit: Dendritisch.
- Gunningit: Flockig, weiss, aggregiert, kleiner als 1 mm, auf Sphalerit (Meisser, Ansermet, 1994).
- Halit: In schönen Kristallen, bis 4 cm, würfelig, auch stängelig faserig, farblos-durchsichtig.
- Hemimorphit: Farblos, kleine, radialstrahlige Aggregate.
- Hexahydrit: Cm-grosse Ausblühungen, aus nadeligen, weissen Kristallen, auf pyritführendem, schwarzem Triasschiefer.
- Hydromagnesit: Weiss, kugelig, bis 1 mm, auf Dolomit mit Pyrit und organischem Material (Meisser, Ansermet, 1994).
- Hydrozinkit: Schuppig, weiss, ca. 1 mm, fluoreszierend (Meisser, Ansermet, 1994).
- Illit: Als Hauptgemengteil grauer, toniger Hohlraumfüllungen im Anhydrit.
- Jarosit: Cm-grosse Massen, erdig, ockerfarben-gelb, vergesellschaftet mit den Alkalikarbonaten oder mit Sideronatrit (Meisser, Ansermet, 1994).
- Lagalyit:
- Magnesit:
- Melanterit:
Glasig-grün, cm-grosse Ausblühungen in Spalten eines schwarzen Triasschiefers.- Metasideronatrit: Plattig, aggregiert, unter einem mm, gelborange, entstand vermutlich aus Sideronatrit (Wasserverlust).
- Mikroklin: Dendritisch.
- Mirabilit:
- Muskovit
: Dendritisch.
- Nahcolith: Igelförmige Aggregate bis 15 mm nadelig, farblos bis weiss, auch mm-grosse verzwillingte Kristalle in flockigen Anhäufungen (Meisser, Ansermet, 1994).
- Natrojarosit: Erdig, pulverig, gelb.
- Natron: Farblos, faserige Aggregate. Ausblühung zusammen mit Trona.
- Paraatacamit: Paratacamit vermengt mit Atacamit (beides sekundäre Mineralien), nachgewiesen (Meisser, Ansermet, 1994).
- Posnjakit: Auf der 11. Etage.
- Pyrit: Klein, in Adern.
- Quarz:
- Rozenit:
Entsteht aus Melanterit (Wasserverlust).
- Salmiak: Farblos bis weiss, schön kristallisiert (evtl. halbnatürlichen Ursprungs !) (Meisser, Ansermet, 1994).
- Salmonsit: In Linsen des Triasgesteins.
- Schwefel: Derb, auf dem Gips, gediegen.
- Simonkolleit: Es handelt sich hier um eine sekundäres Zinkchlorid, welches sich auf den Salzlösungen ausgesetzten Messinggegenständen bilden konnte, kleine Aggregate, bis 2.5 mm, Einzelkristalle sind hexagonal ausgebildet und scharfkantig (Meisser, Ansermet, 1994).
- Smithsonit: Klein, kugelige Aggregate, farblos bis gräulich, neben Sphalerit, Coelestin und Hydrozinkit (Meisser, 1994).
- Soda: (Perroud, 1990).
- Sphalerit:
- Strontianit:
Cm-gross, säulig, schwach grünlich.
- Sylvin:
- Tamarugit:
Perlmutterglänzend, blättchenförmig, weiss, kleine Aggregate bildend, auf schwarzen pyritreichen Schiefern, begleitet von Metasideronatrit, Jarosit, Thenardit und Schwefel (Meisser, Ansermet, 1994).
- Thermonatrit: Ausblühungen (Perroud, 1990).
- Thénardit: Ausblühungen aus Mirabilit (Wasserverlust) (Meisser, Ansermet, 1994).
- Trona: (Perroud, 1990). Farblos, abgeflacht. Ausblühung neben Gips, bis 1cm.

008_VD / Bex (franz.), Beis (dt.), Sublin;(Schwefelabbau)
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 569180 / 124000
Literatur:
- Ansermet, Stefan; Schweizer Strahler; 1995; Heft 2; Seite 229 - 236; Die Schwefelmine von Sublin bei Bex VD
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 341
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 365
Schwefelmine ca. 80 Meter oberhalb des Avancon, an einem steilen Hang des rechten Flussufers und ca. 200 Meter nordwestlich des Kraftwerkes. Im Strahler Mai, 1995, Seite 230, ist ein Plan aus dem Jahre 1890, mit den Gebäuden der Mine abgebildet. Abgebaut wurde in den Jahren 1811 bis 1820 einige Tonnen Schwefel.
- Calcit: Weiss, als Skalenoeder, zum Teil mit Ton- und Schwefeleinschluss respektive damit vermengt, bis 10 cm.
- Coelestin: Zusammen mit Schwefel, cm-gross, bläulich.
- Gips: In primärer und sekundärer Ausbildung.- Schwefel: Gediegen, sehr selten in guter Kristallform, in der Regel in Form grosser Spaltenfüllungen im mm- bis cm-Bereich, fast durchscheinend, Kristalle bis 3.3 cm, durchsichtig, schwefelgelb.

009_VD / Bex (franz.), Beis (dt.), Tour de Duin
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 567770 / 121170
Literatur:
- Fellenberg, E. von; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Bern; 1885; Heft 1103-1142; Seite 99 - 110; Über ein neues Vorkommen von Bergkrystall in der Schweiz
- Meisser,N. & Ansermet,St. & Schüpbach,T.; Lapis; 1995; Heft 12; Seite 25
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 348
- Stalder, Hans Anton / Touray, J.C..; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1970;Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
- von Fellenberg, Edmund; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft in Bern; 1885; Heft II; Nr. 1119 - 1132; Seite 99 - 110; Über ein neues Vorkommen von Bergkrystall in der Schweiz
Die Lagerstätte wurde 1884 beim Graben eines Sondierstollens für eine Wasserfassung von Ch. Lauber, Bex, entdeckt. Nach der Zeichnung von Fellenbergs (1885) stammen die Kristalle aus einem weitverzweigten Kluftsystem, das die kompetenten Bänder des "massigen, körnigen, kieseligen Kalks" diskordant durchbricht, aber auch kleinere und grössere, linsenförmige Hohlräume bildet, die schichtparallel dem "tonigen Kalkschiefer" eingelagert sind.
- Calcit: Kleine Basistafeln, begrenzt vom Normalrhomboeder.
- Fadenquarz: Einige langprismatische Kristalle weisen einen fadenähnlichen, weissen Kern von Flüssigkeitseinschlüssen auf.
- Fensterquarz: Ausserordentlich reichhaltiges und vielfaltiges Fundgut: Die ältere Generation besteht aus kleinen, gedrungenen und schlanken, meist milchigen Kristallen, die stark mit dem Nebengestein verwachsen sein können. Zum Teil umfassen jüngere Quarzpartien die älteren Kristalle vollständig. Dies ist vor allem bei den Fensterquarzen der Fall, die fast immer einen alten Milchquarzkern einschliessen. Dies gilt auch für den grössten Fensterquarz (Länge 23 cm) der ausserordentlich stark parkettiert ist und das repräsentativste Exemplar seiner Art aus Schweizerfunden darstellt.
- Zepterquarz: Die jüngere Generation bildet kleine, mehr oder weniger durchsichtige Doppelender, zudem Kopfpartien von ausgeprägten Zepterquarzen. Bis 11.5 cm.

010_VD / Bex, Bouillet, Bouilletschacht
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 568240 / 125260
Literatur:
- Ansermet, Stefan; Schweizer Strahler; 1995; Heft 2; Seite 229 - 236; Die Schwefelmine von Sublin bei Bex VD
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866 Schwefellagerstätte.
Kenngott erwähnt neben dem Bouilletschacht auch eine Grube Vauds bei Bex.
- Calcit:
- Coelestin:
Auf rötlichgrauen Dolomitkristallen, zum Teil auch mit Calcit, blauliche durchsichtige domatische Kristalle.
- Dolomit: Aus dem Bouilletschacht. Farblose bis weisse oder graue durchscheinende Dolomitkristalle mit wenig gekrümmten Flächen in Nestern eines grauen Kalksteines. Grube Vauds: weisse Dolomitkristalloide in kristallinisch-körnigem Steinsalz und rötlichgraue an den Kanten durchscheinende Kristalle mit convex gekrümmten Flächen in der Grube Vauds begleitet von blauem Cölestin, weissem Calcit und retlichem Magnesit, dessen Vorkommen noch nicht ganz sicher ist.
- Schwefel: In gediegener Form.
- Steinsalz:

011_VD / Bex, Fôret de Genet
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 570400 / 125870
Literatur:
- Ansermet, Stefan; Schweizer Strahler; 1995; Heft 2; Seite 229 - 236; Die Schwefelmine von Sublin bei Bex VD
Schwefellagerstätte.
- Schwefel: Gediegen.

012_VD / Carrière de Montet
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 566900 / 123600
Literatur:
- Ansermet, Stefan; Schweizer Strahler; 1995; Heft 2; Seite 229 - 236; Die Schwefelmine von Sublin bei Bex VD Schwefellagerstätte.
- Schwefel: Gediegen.

013_VD / Carrière de Novalle, Carrière des Novalles, Les Fontaines
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 566400 / 125250
Literatur:
- Ansermet, Stefan; Schweizer Strahler; 1995; Heft 2; Seite 229 - 236; Die Schwefelmine von Sublin bei Bex VD
Schwefellagerstätte.
- Schwefel: Gediegen.

014_VD / Carrière de Villy
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 566200 / 126050
Literatur:
- Ansermet, Stefan; Schweizer Strahler; 1995; Heft 2; Seite 229 - 236; Die Schwefelmine von Sublin bei Bex VD
Schwefellagerstätte.
- Schwefel: Gediegen.

015_VD / St. Maurice, St. Moritz/VS, Saint-Maurice (franz.), Sankt Moritz/VS (dt.), Croix de Javerne, Alp de Javerne
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Bex, Koordinaten ca.: 570500 / 119400
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Am Wanderweg, ca. 150 Meter unterhalb des Croix de Javerne, in Richtung Alp Javerne. Im Gebiet des Croix de Javerne liegen die besten Fundorte für Fensterquarz.
- Quarz: Evtl. auch als Fenster- und Zepterquarz.

016_VD / Gryon, Alpe Taveyanne, Taveyanne, Tavayannes
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Gryon, Koordinaten ca.: 575670 / 128100
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 349
- Stalder, Hans Anton / Wagner, Albert / Graeser, Stefan / Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 310
- Stalder, Hans Anton / Touray, J.C..; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
Laumontitzone im Taveyannaz-Sandstein. Gesteinsbildende Mineralien. Taveyanne, oberhalb Gryon (VD): E. Renevier berichtete 1890 übersetzt von Französisch zu Deutsch: ,,Hin zur Felskante von Fune dieser schrägen Wände, in La Combe, befindet sich eine schöne Lagerstätte von zweipyramidigem Quarz, in isolierten Kristallen, mehr oder weniger vollständig und durchsichtig, manchmal in Form von Trichterkristallen oder unvollendeten Kristallen. Diese schönen Mineralien, die von den Ziegenhirten gesammelt werden, findet man in Spalten des Sandsteins, gefüllt mit rötlicher Erde.“
- Albit:
- Chlorit:
- Laumontit:


017_VD / Gryon, Barboleusaz
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Gryon, Koordinaten ca.: 571260 / 125900
Literatur:
- Ansermet, Stefan; Schweizer Strahler; 1995; Heft 2; Seite 229 - 236; Die Schwefelmine von Sublin bei Bex VD
Schwefellagerstätte.
- Schwefel: Gediegen.

018_VD / Leysin (franz.), Leissins (dt.), Roche-Rouge, Roche Rouge, Couches Rouges
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Leysin, Koordinaten ca.: 568685 / 134805
Literatur:
- Ansermet, Stephan & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1997; Heft 1; Seite 11; Drei neue Vorkommen von gediegen Silber in der Schweiz entdeckt
- Hottinger, Paul; Schweizer Strahler; 1997; Heft 1; Seite a32; Neue Mineralarten in der Schweiz
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 142
Zwischen 'Leysin' und 'Le Sépey' gelegen. In einer im Mergelstein vorkommenden Kupfervererzung. Die Koordinaten zeigen auf Roche Rouge.
- Algodonit:
- Calcit:
In kleiner Ausbildung.
- Chalkosin:
- Cuprit:
- Domeykit-ß:
Als beta-Domeykit, d.h. in hexagonaler Ausbildung, mikroskopisch klein. Erstfund für die Schweiz. Aus Zerrklüften in der Couches Rouges, Oberste Kreide (Meisser, 1994).
- Koutekit: Erstfund für die Schweiz, als kleine Körner, neben Domeykit und Kupfer (Meisser, 1994).
- Kupfer, gediegen: Gediegen, kleine, cm-mächtige Lagen.
- Quarz: Klein.
- Silber: In Mikrometergrösse, als eingelagerte Körnchen, gediegen (Meisser, 1995).

019_VD / Les Vaux
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Ollon, Koordinaten ca.: 569680 / 127440
Literatur:
- Ansermet, Stefan; Schweizer Strahler; 1995; Heft 2; Seite 229 - 236; Die Schwefelmine von Sublin bei Bex VD
- Schwefel: Gediegen.

02_VD / Ollon, Lac de Bretaye, La Forclaz (Region);(Waschgold)
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Ollon, Koordinaten ca.: 571758 / 130588
Literatur: - Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 117 (Gonet, 1978).
Seltenes Auftreten von Goldflitterchen. 1858 wurde hier Gold im Gesamtwert von damaligen Fr. 28.-- erschürft. Die Koordinaten zeigen auf den Lac de Bretaye.
- Gold, gediegen: Als Seifengold, selten.

021_VD / Vallée de la Grand-Eau, Grande Eau, Aigremont, Ormont Dessous
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Ormont Dessou, Koordinaten ca.: 572286 / 134495
Literatur:
- Heintz, Jean; Schweizer Strahler; 2025; Heft 1; Seite 27-31; Strahlen unterhalb von 1000 Metern
- Meisser, N. & Ansermet, St. & Schüpbach, T.; Lapis; 1995; Heft 12; Seite 25
- Stalder, Hans Anton / Touray, J.C.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
Gute Fundregion für Fensterquarz. Die Koordinaten zeigen auf die Felsen südwestlich von Château d'Aigremont. Aigremont bei Ormont Dessous (VD): 1890 schrieb E. Renevier: "En 1863 j'ai exploité une de ces veines (quer zur Schieferung der Fucoiden-Schiefer durchziehende Calcitadern), qui m'a fourni de fort jolis cristaux hyalms, entrecroisés de quartz bipyramidé et de calcite..."
- Calcit:
- Fensterquarz:
- Quarz:


022_VD / Mont d'Or, Col des Mosses (franz.) (Südwestflanke), Aelenmöser (dt.) (Südwestflanke)
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Ormont-Dessous, Koordinaten ca.: 574160 / 138680
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 229
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 357
Auf der Südwestflanke der beim Col des Mosses gelegenen Mont-d'Or-Kette aus Klüften im Kalkstein (Favre & Schardt (1887)).
- Natrolith: Als kalkfreies Endglied der Natrolith - Skolezit - Mischkristallreihe, die 1887 getätigten Funde erfuhren später keine Bestätigung.

023_VD / Ormont-Dessous, Les Chavonnes
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Ormont-Dessous
Literatur:
- Ansermet, Stefan & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2024; Heft 3; Seite 20-23; Mineralogische Neuheiten aus der Schweiz
- Beraunit: In feinen Rissen von Pyrit. Gefunden wurde das Mineral bereits 1936, analysiert aber erst 2022.
- Pyrit:

024_VD / Ormont-Dessous, Pierre du Moëllé, Châlet de Lézay, Le Leyzay
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Ormont-Dessous, Koordinaten ca.: 569820 / 137870
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
In Kalksilikaten unterhalb des Weges der erwähnten Strecke. Koordinaten von Pierre du Moëllé: 596.819 / 137.870 Koordinaten von Le Leyzay: 569.301 / 138.719
- Chalkosin: Bläulich-schwarze Flecken, mm-gross.

025_VD / Col du Pillon
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Ormont-Dessus, Koordinaten ca.: 582000 / 133550
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 233
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 370 In schwarzen Aalénien-Schiefern. Hier in Konkretionen die aufgeführten Mineralien zusammen mit Phyllosilikaten. Die Koordinaten zeigen auf die Passhöhe.
- Ankerit:
- Apatit:
- Calcit:
- Pyrit:
- Quarz:

- Siderit: In Konkretionen zusammen mit anderen Mineralien.

026_VD / Villeneuve (Gipsgrube)
Region: Bezirk Aigle / Gemeinde Villeneuve (VD), Koordinaten ca.: 561658 / 137251
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 401
- Gips:
- Thénardit:
Pulverig (Meisser, Ansermet, 1994).

027_VD / Broye (franz.) (Mittellauf), Brüw (dt.) (Mittellauf), Moudon (franz.) (Region), Milden (dt.) (Region), Cerjaule;(Waschgold)
Region: Bezirk Broye-Vully / Gemeinde Moudon, Koordinaten ca.: 550800 / 168830
Literatur:
- Mäder, François; Bulletin de la Société Fribourgeoise des Sciences Naturelles; 1983; Band 72; Heft 1-2; Seite 56 - 74; Goldspuren in den Sanden einiger Bäche des Einzugsebietes der Broye (Kt. Freiburg)
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 117
Aus dem Mittellauf der Broye und Bächen der Region Moudon (Mäder, 1983/1984, Meisser und Brugger, 1993).
- Gold, gediegen: Oft auffallend helle Flitter (bis max 47% Ag im Cerjaule).

028_VD / Orbe (franz.), Orbach (dt.), Moudon (franz.), Milden (dt.);(Waschgold)
Region: Bezirk Broye-Vully / Gemeinde Moudon, Koordinaten ca.: 551467 / 168874
Literatur:
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 117
Zahlreich sind die Funde von Seifengold im Kanton Waadt (ca. 50 Orte). Sie liegen vorwiegend in den Gewässern der La-Côte-Gegend, im Raume Orbe und um Moudon. Die Koordinaten zeigen auf Moudon.
- Elektrum: In der Orbe enthalten gewisse Flitter einen Silberanteil bis 28 % wähend andere bis 99% Gold enthalten (Meisser & Brugger, 1993).
- Gold, gediegen: Als Seifengold, Flitterchen.

029_VD / Yverdon (südöstlich), Yverdon-les-Bains (franz.) (südöstlich), Iferten (dt.) (südöstlich), Chevressy, Chevresy, Goumoens-le-Jux, La Sarraz (östlich), Mont Chamblon, Mormont;(Bohnerzabbau)
Region: Bezirk Jura Nord / Gemeinde Yverdon-les-Bains, Koordinaten ca.: 541424 / 179862
Literatur:
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
- Schmidt, C. (1920): Texte explicatif de la carte des gisements des matieres premieres minerales de la Suisse, Basel. (Erzabbau).
Bohnerze des Eocäns. Unter der Molasse hervortretende Kreidekalke sind von Bohnerzbildungen überdeckt bei Chevressy, südöstlich von Yverdon und bei Goumoens-le-Jux, östlich von La Sarraz. Die Urgonkalke des Mont Chamblon bei Yverdon und des Mormont bei La Sarraz sind von Klüften durchsetzt, die mit Bolus und Bohnerz erfüllt sind. Die Koordinaten zeigen auf Chevressy. La Sarraz: Abbauperiode nicht bekannt. Yverdon (Mt. Chamblon; Chevresy): Abbauperiode nicht bekannt.
- Bohnerz:

030_VD / Yverdon, Yverdon-les-Bains (franz.), Iferten (dt.), La Sarraz, Auvernier (franz.), Avernach (dt), Bevaix, St. Aubin, St. Albin, Saint-Aubin (franz.), Sankt Albin (dt.), Saint-Aubin-Sauges, Mt. Chamblon, Mormont, Goumoens-le-Jux
Region: Bezirk Jura Nord / Gemeinde Yverdon-les-Bains, Koordinaten ca.: 557417 / 202849
Literatur:
- Frey, Max; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Geotechnische Serie, IX. Lieferung, Die Asphaltlagerstätten im schweizerischen Juragebiet mit besonderer Berücksichtigung des Val de Travers; 1922
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917 Ausser im Val de Travers treffen wir asphaltführende Kreide im südlichen Schenkel des Meurongewölbes bei Auvernier, Bevaix und St. Aubin am Neuenburgersee, ferner am Mt. Chamblon bei Yverdon, am Mormont und bei Goumoens-le-Jux östlich von La Sarraz. Die Koordinaten zeigen auf Auvernier. Abbau von asphalthaltigem Kalkgestein oder Mergel fand, in bescheidenerem Ausmass, 1857-67 im neuenburg. Saint-Aubin (heute Gem. Saint-Aubin-Sauges) statt.- Asphalt:

031_VD / Sainte-Croix
Region: Bezirk Jura-Nord vaudois / Gemeinde Sainte-Croix, Koordinaten ca.: 528590 / 186220
Literatur:
- Bühler, Rolf W.; Schweizer Strahler; 1995; Heft 2; Seite 221 - 229; Menziswyl, ein neuer Schweizer Steinmeteorit Vermutlich handelt es sich um das Ste-Croix im Kanton VD. Ein weiteres Ste-Croix ist im Kanton Jura zu finden.
- Meteorit: Fund 1988, Eisen (Oktaedrit IIIAB), 4.8 Gramm.- Ste. Croix:

032_VD / Sainte-Croix, Auberson;(Erzabbau)
Region: Bezirk Jura-Nord vaudois / Gemeinde Sainte-Croix, Koordinaten ca.: 525237 / 185663
Literatur:
- Pelet, Paul-Louis; Minaria Helvetica; 1981; Heft 1; Seite 22 - 23; Das Eisen im Waadtland
- Limonit: Mit ca. 20-25% Eisengehalt, sehr rein, basisch, in Schichten von 180 bis 300 cm Mächtigkeit.

033_VD / Sainte-Croix, Col des Etroits
Region: Bezirk Jura-Nord vaudois / Gemeinde Sainte-Croix, Koordinaten ca.: 528005 / 186971 Literatur:
- Andermatt, Paul, J., Schweizer Strahler; 2005; Seite 2-13; Neues aus dem Schweizer Jura
- Todorokit: Dendritisch, rezenten Ursprungs, schwarz. Röntgenografisch und chemisch bestimmt durch Meisser, N., 1998.

034_VD / Sainte-Croix, Corbey;(Erzabbau)
Region: Bezirk Jura-Nord vaudois / Gemeinde Sainte-Croix, Koordinaten ca.: 528600 / 186200
Literatur:
- Pelet, Paul-Louis; Minaria Helvetica; 1981; Heft 1; Seite 22 - 23; Das Eisen im Waadtland
Corbey konnte auf der Karte nicht gefunden werden. Die Koordinaten zeigen auf Ste-Croix.
- Hämatit: An der Oberfläche mit ca. 47% Eisengehalt.

035_VD / Baulmes (ehem. Mine)
Region: Bezirk Jura-Nord vaudois / Gemeinde Baulmes, Koordinaten ca.: 529720 / 182610
Literatur:
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2005; Heft 2; Seite 2 - 13, Neues aus dem Schweizer Jura
- Andermatt, Paul J.; Lapis; 1999; Heft 2; Seite 18
- Andermatt, Paul J.; Urner Mineralienfreund; 1997; Seite 1-4
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2023; Heft 2; Seite 20-25; Gips-Kristalle im Schweizer Jura
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1997; Seite 1-5; Der Coelestin von Baulmes (Waadländer Jura)
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 118
- Pelet, Paul-Louis; Minaria Helvetica; 1981; Heft 1; Seite 22 - 23; Das Eisen im Waadtland
Aus alten Kalk- und Mergelsteinbrüchen. Es handelt sich um ehemalige Kalk- und Mergelsteinbrüche, welche seit einigen Jahren prächtige Cölestin-Kristalle liefern. Der Basisstollen liegt auf 670 Meter im Nordwesten von Baulmes. Der Abbau von Kalk und Mergel geschah durch ein Netz schräg angelegter Stollen von 670 bis 800 m ü. M. Der Abbau, welcher 1897 begann und 1957 eingestellt wurde, beschäftigte bis zu 300 Arbeiter. Die Stollen sind heute für die Öffentlichkeit geschlossen.
- Baryt: Winzige, milchigweisse, pulverförmige Aggregate auf Calcit. Sehr selten zu finden und wurde das erste mal auf dem Niveau 670 MüM gefunden.
- Calcit: Sehr häufig, in Adern oder als kleine Skalenoeder in Klüftchen, dann weiss und glänzend, bis 1 cm.
- Coelestin: Farblos, blau, durchsichtig, spitz nach der a-Achse, (Meisser, 1997), seltene Form. Bis 1 cm und mehr. Zu unterscheiden sind zwei verschiedene Ausbildungen:
1. Farblos bis himmelblau, sehr spitz nach der a-Achse auslaufend. Bis mehrere cm Länge und manchmal zu Dutzenden in den Hohlräumen des Mergels.
2. Gedrungener Habitus mit rötlichem bis blauem Farbton. Lokal treten blaue Coelestinadern über mehrere Meter Länge auf. In praktisch allen Gängen kann Coelestin angetroffen werden, wobei er selten mit anderen Mineralien vergesellschaftet ist.
- Dolomit: Sehr selten, ein Fund stammt aus einer Calcitader zusammen mit Sphalerit, Pyrit und Markasit. Winzige Kristalle, milchigweiss, als Anhäufungen rhomboedrischer, gekrümmter Individuen.
- Gips: Aeltere Ausbildung in tafeliger Form, jüngere Ausbildung spitznadelig bis 3 cm. Oft in den tieferen Teilen der Stollen zu finden. Rosarötliche Massen innerhalb des Mergels. Prächtige, vollständige, klare Kristalle bis 1 cm. Auch kugelförmige Aggregate.
- Jarosit: Gelb, mit leichtem orange-Stich, pulverig (Meisser, N., 2000). Bei diesem Jarosit wurde Kalium teilweise durch Natrium ersetzt, das heisst es handelt sich um einen Mischkristall mit 70 mol% Jarosit und 30 mol% Natrojarosit. Noch nicht veröffentlicht (2005).
- Limonit: Oolith von Dogger, mit einem Fe-Gehalt von ca. 30%.
- Markasit: Goldfarbig, prismatisch, vergesellschaftet mit Sphalerit. Grösse bis einige mm. Selten um 1cm (Meisser & Ansermet, 1993).
- Marmatith: Schwarze, eisenreiche Varietät des Sphalerits. Bis 1cm.
- Pyrit: Als kleine Kuboktaeder in Calcitäderchen.
- Sphalerit: Wurde gelegentlich auf der unteren Sohle (670 m ü. M.) gefunden. Bis 1cm grosse und unförmige Massen in kastanienbrauner Farbe. 1996: Fund von schwarzen, gut ausgebildeten Kristallen bis einige mm Grösse in einer kleinen Geode.

036_VD / Bullet, Hôtel du Chasseron
Region: Bezirk Jura-Nord vaudois / Gemeinde Bullet, Koordinaten ca.: 531393 / 189197
Literatur:
- Frey, Alfred; Schweizer Strahler; 2000; Heft 1; Seite 23 - 24; Säulenstein (Stylolithen)
Aus dem Aushubmaterial des Baues der Relaisstation beim Hotel du Chasseron.
- Stylolith:
- Säulenstein:


037_VD / Donneloye, Prahins
Region: Bezirk Jura-Nord vaudois / Gemeinde Donneloye, Koordinaten ca.: 546640 / 176140
Literatur:
- Hofmann, Beda / Soom, Michael / Kürsteiner, Peter / Graeser, Stefan; Schweizer Strahler;2014; Heft 4; Seite 23 34; Wenig bekannte Tonmineralien: Neufunde von Dickit, Palygorskit und Rectorit aus der Schweiz
- Palygorskit: Als Kluftbelag im Molassesandstein (Bestimmt von B.Hofmann).

038_VD / Le Lieu, Etonnoir Bon Port
Region: Bezirk Jura-Nord vaudois / Gemeinde Le Lieu
Literatur:
- Ansermet, Stefan & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2023; Heft 1; Seite 14-16; Der Flammenkalk von Bon Port, Le Lieu, Vallée de Joux VD
Von Les Charbonniéres ca. 1 km am Nordufer des Lac Brenet entlang.
- Flammenkalk: Mit baumartigen Dendriten, rot-beige. Wirkt besonders attraktiv in geschliffenen Formen wie zum Beispiel Pyramide oder Würfel.

039_VD / Orbe (franz.) (Region), Orbach (dt.) (Region);(Waschgold)
Region: Bezirk Jura-Nord vaudois / Gemeinde Orbe, Koordinaten ca.: 530700 / 175185
Literatur:
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 117
Aus Bächen der Region Orbe (de Cocatrix,F. 1992, Meisser, Brugger, 1993). Die Koordinaten zeigen auf Orbe.- Amalgam:
- Gold, gediegen: Als Seifengold. Reines Gold oder Gold mit Silber (max. 28% Ag) gelegentlich als Amalgam (max. 1.5% Hg).

040_VD / Vallorbe, Le Day, Staumauer Les Clées
Region: Bezirk Jura-Nord vaudois / Gemeinde Vallorb, Koordinaten ca.: 2520775 / 1175133
Die Funde stammen aus dem Aushubmaterial bei der Staumauer Les Clées.
- Coelestin:

041_VD / Vallorbe, Les Epoisats; (Asphaltabbau)
Region: Bezirk Jura-Nord vaudois / Gemeinde Vallorb, Koordinaten ca.: 516210 / 170540
Literatur:
- Rickenbach, E. & Althaus, H.E.;1947; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, Lieferung 26, Teil 1; Erdölgeologische Untersuchungen in der Schweiz, I. Teil; Seite 75-77, Asphaltvorkommen in Malm und Dogger.
Die Koordinaten zeigen auf Les Epoisats Abbau von asphalthaltigem Kalkgestein oder Mergel fand, in bescheidenerem Ausmass, 1857-67 im neuenburgischen Saint-Aubin (heute Gem. Saint-Aubin-Sauges) statt, in Les Epoisats (Gem. Vallorbe, 1789-1800, 1838-40), Schon Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Hauptvorkommen abgebaut; 1872/73 wurden Schürfarbeiten ausgeführt. Von diesen frühen Arbeiten zeugen heute (1947) noch ein teilweise verstürzter Schacht, der Eingang eines verfallenen Stollens und einige Halden. Der ursprünglich 14 m tiefe Schacht und der mehr als 100 m lange Stollen sind auf einer 1,5-3 m breiten tektonischen Kluft angesetzt, die beim Schacht 75-80° nach SW einfällt und N 35-40° W streicht, während weiter nördlich das Streichen sich der N-S-Richtung nähert. Das Gestein der Kluftwände sowie der die Kluft erfüllenden Brekzie ist ein oolithischer bis spätiger Kalk der 'Grande Oolithe’, des obern Teils des Bathonien. Die Kluftbrekzie enthält neben einer gröberen Hauptmasse schmalere, 5-10 cm dicke Bänder einer Mikrobrekzie aus oolithischem Kalk, die bis zu 7,5 % Asphalt enthält. Der Asphalt ist auch in die Spalten des Kalkes der Kluftwände und der eingeschlossenen Blöcke eingedrungen. Die Kluftwände zeigen schwach S geneigte Rutschstreifen. Asphalt auf Klüften wurde in weitern Aufschlüssen des Bathonien-Kalkes etwa 115 und 175 m WSW des Schachtes gefunden, ferner an der Straße, etwa 1600 m NNE desselben, wo auch die begleitenden Mergelkalke leicht imprägniert sind. In der Nähe des Stollens wurde Asphalt auf Klüften des Furcil-Mergels festgestellt. 100 m NNW und 350 m NNE des Stollens findet sich solcher auf Klüften des Spongitien. 180 m ENE des östlichen Tunneleingangs ist ein Spatkalk, 1100 m NNE desselben ein Mergelkalk des Bajocien leicht imprägniert. 200 m E des zuletzt genannten Aufschlusses wurden Bitumenspuren in tiefern Kalken des Bajocien beobachtet. Alle diese Aufschlüsse liegen auf einer höchstens 250 m breiten Zone des Kernes der Vaulion-Antiklinale. Einige sind unmittelbar an Brüche gebunden, die andern liegen in geringem Abstand von festgestellten oder vermuteten Störungen. Die räumliche Verknüpfung der Asphaltfundstellen mit ihnen ist offensichtlich. Auf ihnen ist das Bitumen offenbar an seinen heutigen Platz gelangt. Eine Einwanderung von oben ist nicht ausgeschlossen.
- Asphalt:
- Bitumen
:

042_VD / Vallorbe, Mont d'Orseyres, Le Mont d'Orzeires;(Erzabbau)
Region: Bezirk Jura-Nord vaudois / Gemeinde Vallorb, Koordinaten ca.: 516000 / 171750
Literatur:
- Pelet, Paul-Louis; Minaria Helvetica; 1981; Heft 1; Seite 22 - 23; Das Eisen im Waadtland Die Koordinaten zeigen auf Le Mont d'Orzeires
- Limonit: Mit ca. 20-25% Eisengehalt, sehr rein, basisch, in Schichten von 180 bis 300 cm Mächtigkeit.

043_VD / L'Arnon, Vuiteboef (Region);(Waschgold)
Region: Bezirk Jura-Nord vaudois / Gemeinde Vuiteboef, Koordinaten ca.: 566760 / 126510
Literatur:
- Pfander, & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 117
Aus dem Arnon und den Bächen der Region Vuiteboef (Della Valle G., 1993).
- Gold, gediegen: Als Seifengold, sehr feine Goldflitterchen.

044_VD / Lausanne (franz.), Losanen (dt.)
Region: Bezirk Lausanne / Gemeinde Lausanne, Koordinaten ca.: 537500 / 152200
Literatur:
- Bühler, Rolf W.; Schweizer Strahler; 1995; Heft 2; Seite 221 - 229; Menziswyl, ein neuer Schweizer Steinmeteorit
- Mumenthaler, T.; Schweizer Strahler; 1982; Seite 27-29; Une trouvaille de célestine dans la molasse aquitanienne de Lausanne
In der Molasse (Aquitan) in kleinsten Klüften (7cm * 1cm) in einem leicht mergeligen, grau-gelben Sandstein.
- Calcit:
- Coelestin:
Weiss, faserig, oft in Calcit eingewachsen, manchmal gelbliche Rosetten oder als körnige, durchscheinende Massen, weiss bis hellblau, stark zerklüftet, korrodiert, selten gute Kristalle.
- Meteorit: Nicht sicher, 1894, Gewicht 720 g.

045_VD / Oron, Chervettaz, Châtillens;Meteorit
Region: Bezirk Lavaux-Oron / Gemeinde Oron, Koordinaten ca.: 550850 / 156300
Literatur:
- Bühler, Rolf W.; Schweizer Strahler; 1995; Heft 2; Seite 221 - 229; Menziswyl, ein neuer Schweizer Steinmeteorit- Hugi, E.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft in Bern; - (1929); Seite 34 - 121; Der Meteorit von Ulmiz (Kt. Freiburg)
Der Meteorit von Chervettaz bei Châtillens (Kt. Waadt), im Tal der Broye. Gefallen am 30. November 1901, gegen 2 Uhr nachmittags. Der Stein platzte über der Fundstelle und es wurden drei Bruchstücke desselben von den Gewichten von 639 gr, 57 gr und 9 gr, zusammen 705 gr gefunden. Es handelt sich hier um einen kristallinen Olivin-Bronzit-Chondrit von der Dichte von 3,38. Der Stein befindet sich im Museum in Lausanne. Dieser Meteorit bietet besonderes Interesse dadurch, dass seine Bahn und die Nebenumstände des Falles von M. LUGEON mit grosser Genauigkeit festgestellt werden konnten. (Lit. M. LUGEON und E. COHEN: La météorite du bois de Ia Chervettaz près Châtillens, Canton de Vaud (Suisse). Bulletin de la Société vaudoise des sciences naturelles, Vol. XL, 1904, pag. 1-19 und M. LUGEON: Der Meteorit von Châtillens, gefallen am 30. Nov. 1901. Centralblatt für Mineralogie etc. 1901, pag. 762).
- Meteorit: Steinmeteorit (Chondrit L5), Fall 30.11.1901, Gewicht: 750 g.

046_VD / Aubonne, Lavaux;Meteorit
Region: Bezirk Morges / Gemeinde Aubonne
Literatur: - Hugi, E.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft in Bern - (1929); Seite 34 - 121; Der Meteorit von Ulmiz (Kt. Freiburg) Der Meteoritenfall von Aubonne und Lavaux vom 15. Juli 1871. Der Stein wurde nicht aufgefunden. (Vergl. EDM. VON FELLENBERG: Mitt. der Naturforschenden Ges. in Bern, 1872, pag. XII. Bericht des Herrn Paccaud in Lavaux an die Eidg. Central-Pulververwaltung v. 19. Juli 1871).
- Meteorit:

047_VD / Cristallin-Bach, Eclépens, Grand Bois, Sur Chaix, Sur Pévray
Region: Bezirk Morges / Gemeinde Eclépens, Koordinaten ca.: 530120 / 167200
Literatur:
- Heim, Arnold, Hartmann, Adolf; 1919; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, VI. Lieferung; Seite 27-28; Untersuchungen über die petrolführende Molasse der Schweiz Eclépens.
Bei der Tuilerie östlich des Eisenbahntunnels Station Eclépens sind die denkbar schönsten horizontalen E Rutschstreifen auf einer NS streichenden Bruchwand aufgezeichnet. Der Gewölbescheitel steigt sanft östlich an, um aber stufenweise wieder abzusinken. So ist das Stück Sur Pévray in 2 oder 3 Sprüngen um 50 - 100 m tiefer gesetzt als der Mormont, Sur Chaix gegen 50 m tiefer als Pivray und am Cristallin-Bach bricht das Urgon auf NW laufender Spalte abermals etwa 30 m ab. Die Klüfte im hellen, kompakten Urgonkalk sind stellenweise von zähem, schwarzem Erdteer oder Asphalt erfüllt, der aber in keiner Beziehung zum Ölsand der Molasse steht. Tiefe Taschen und Klüfte sind von Bohnerz gefüllt. Grüne, meist dünnschichtige Sandsteine, bei 510 m rote Mergel, 15-20' SE fallend. Gegen den Rand des Plateaus, im Grand Bois, Kurve 570, halbwegs zwischen dem Bächlein und dem nördlich davon liegenden Weg, befindet sich ein frischer Abrutsch, wo bei 15° SSE Fallen von unten zu sehen sind: weicher bunter Sandstein, ca. 4 m bunte Mergel, 5-8 m grüner Sandstein teils weich, teils klingend hart, zu oberst 0,5 m Ölsand fleckig grün und bräunlich. Dieser Ölsand mag sich etwa 150 m über dem Urgon befinden. Reichhaltiger sind die Aufschlüsse etwas nördlicher, am Cristallin-Bach, jedoch wegen verschiedener Brüche nicht zu einem stratigraphisch kontinuierlichen Profil zu vereinigen. Unter anderem eine Schicht: ca. 15 m grünlicher Sandstein, im oberen Teil bräunlich mit schwarzer Ölimprägnation, 15 - 35° fallend, Kurve 560.
- Asphalt:
- Erdteer:


048_VD / Eclépens, Mormont, Holcim (Steinbruch), Ferreyres, Des Buis (Steinbruch)
Region: Bezirk Morges / Gemeinde Eclépens, Koordinaten ca.: 2531140 / 1167480
Literatur:
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2005; Heft 2; Seite 2 - 13, Neues aus dem Schweizer Jura
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2010; Heft 3; Seite 2 - 6; Mineralogie im Steinbruch Hocim in Eclépens
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2018; Heft 3; Seite 20 - 25; Ergänzung zur Mineralogie des Steinbruchs
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2023; Heft 2; Seite 20-25; Gips-Kristalle im Schweizer Jura
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2024; Heft 4; Seite 14-24; Pyrit und Markasit im Schweizer Jura
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2023; Heft 4; Seite 18-21; Die 2Epitaxie" der Markasit-Kristalle auf Pyrit im Westschweizer Jura
- Andermatt, Paul J. & Richards, R. Peter & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2023; Heft 1; Seite 23 - 233;
- Andermatt, Paul J.; Lapis; 1999; Heft 2; Seite 18
- Andermatt, Paul J.; Urner Mineralienfreund; 2000; Heft 4; Seite 69-73
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2008; Heft 3; Seite 15-18
Der Kalksteinbruch am Momont befindet sich direkt hinter der Zementfabrik HCB, auf halbem Weg an der Strasse zwischen Eclépens village und Eclépens gare.
- Aragonit: Einzelfund von rezenten, radialfächerigen Aggregaten.
- Baryt: Tafelige, milchige Kristalle. Einzelfund.
- Bohnerz: Bis 5 mm gross.
- Calcit: Flach- bis steilrhomboedrisch und manchmal mit zweiter und dritter Generation, auch prismatisch, milchig und manchmal auch durchsichtig. In der Regel bis 1 cm Grösse (Ausnahme bis 8 cm). Selten Zwillinge.
- Fluorit: Farblos bis hellgelb, leichte hellgelbe Fluoreszenz im UV-Licht. Beschrieben sind auch bräunliche sowie leicht violette Kristalle (Funde in den 70-er Jahren des 20. Jh). Das Mineral wurde in den letzten 30 Jahren nicht mehr gefunden.
- Gips: In erdiger Form, hellbeige, rezente Bildung (im Pyritgang), mit erdigem und braungelbem Jarosit.
- Glaukonit: Einzelfund, schwarz, unter 1 mm, körnige Aggregate, auf Fossil.
- Goethit: Mikroskopische kleine, braune Kügelchen auf Calcit.
- Jarosit: Erdig, braungelb, in Paragenese mit rezentem Gips (Meisser,N., 1998).
- Kaolinit: Gesteinsbildend, als hellolivgrüne Toneinlagerung zusammen mit Nontronit.
- Limonit: Erdige, rostfarbige Massen, zusammen mit Gips.
- Markasit: Fein, grobstrahlig, aggregiert oder als hahnenkammartige Aggregate im mm-Bereich.
- Nontronit: Gesteinsbildend, zusammen mit Kaolinit.
- Pyrit: Würfel und Kuboktaeder. Im Jahre 2005 wurde ein bis 25 cm mächtiger und 30 Quadratmeter grosser Pyritgang angefahren (entspricht ca. 15 Tonnen Pyrit). In Hohlräumen konnten Pyrite, zusammen mit Calcit, bis 1 cm gefunden werden. Häufig sind auch Würfel mit Parkettmusterung bis 3 cm Kantenlänge anzutreffen. Auf dem im April 2005 freigelegten Pyritgang sind in der Zwischenzeit Gips und Jarosit auskristallisiert. Als Seltenheit wurde auch Kristalle in Rhombendodekaederform (Zwölfflächner) gefunden.- Pyrrhotin: Bis 2 mm, gerne auf skalenoedrischen Calciten vorzufinden.
- Schwefel: Gediegener, kolloidialer Schwefel in Limonit. Mittels REM/EDX-Analyse bestätigt worden (Meisser,N., Dez. 2004). Bereits 1853 beschrieb S. Chavanne Schwefel auf dem Juraausläufer bei La Saraz.
- Siderit: Teils glänzende, braungoldfarbig, auf Calcit.
- Szomolnokit: In Form von farblosen Flocken auf verwittertem Pyrit. Dieses rezente Sulfat ist selten zu finden.

049_VD / La Bossenaz sur Ferreyres;(Erzabbau)
Region: Bezirk Morges / Gemeinde Ferreyres, Koordinaten ca.: 525790 / 168290
Literatur:
- Pelet, Paul-Louis; Minaria Helvetica; 1981; Heft 1; Seite 22 - 23; Das Eisen im Waadtland
Die Koordinaten zeigen auf La Bossena. Hier handelt es sich um einen historischen Erzabbau.
- Hämatit: Mit bis zu 47 % Eisengehalt an der Oberfläche.

050_VD / La Sarraz, Des Buis (Steinbruch)
Region: Bezirk Morges / Gemeinde La Sarraz, Koordinaten ca.: 528115 / 168160
Literatur:
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2017; Heft 4; Seite 2-8; Ergänzung zur Mineralogie des Steinbruchs des Buis, La Sarraz VD
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2010; Heft 4; Seite 9-19 (Die Morphologie der Calcitkristalle vom Steinbruch des Buis, la Sarraz, Waadt).
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 1999; Heft 3; Seite 503-508; Die Mineralien des Steinbruchs von La Sarraz (VD)
- Andermatt, Paul J.; Lapis; 1999; Heft 2; Seite 18
- Andermatt, Paul J.; Urner Mineralienfreund; 2000; Heft 4; Seite 69-73
Im Steinbruch des Buis an der Strasse nach Ferreyres. Die Koordinaten zeigen auf La Sarraz und nicht genau auf den Steinbruch.
- Ankerit: Einmaliger Fund, bestimmt durch N.Meisser.
- Baryt: Sehr selten (ein bekannter Fund) 22 mm (?), tafelig, gelblich.
- Calcit: Skalenoeder (1. und 2. Generation), Kombinationen Skalenoeder/Rhomboeder. 2. Generation mit Strontianit-ähnlichem Aussehen. Vielflächig, teils mit 'Faden', selten Zepter. Vierlinge. Grösse bis 1 cm (max. 10 cm), durchsichtig, mit Einschlüssen (Lehm).
- Fluorit: Einzelfund, hellgelb, 6 mm.
- Goethit: In mm-Grösse als nadelige Einschlüsse im Calcit.
- Hydroxylapatit: Eigentlich ein Mischkristall mit Fluorapatit, allerdings in der minimalen Grösse von 10x2 Mikrometer. Wegen der Grösse nicht eindeutig dem Fluor- oder dem Hydroxylapatit zuzuweisen (Meisser,N.).
- Hämatit: Schwarze Einschlüsse im Calcit.
- Malachit: Nachgewiesener Einzelfund, büschelig, auf Limonit, unter 1 mm.
- Markasit: Orthorhombische Kristalle, durch Elementaranalyse als Eisen und Schwefel bestimmt.
- Pyrit: Kuboktaedrisch, kugelig, unter 1 mm, selten grösser.
- Pyrrhotin: Selten, in Form von hexagonalen, glänzenden, bronzefarbenen Plättchen, bis 0.5 mm. Einmaliger Fund.
- Siderit: Bis 1 mm grosse Kristalle, teils eingeschlossen in Calcit.
- Smythit: Hexagonale, sehr dünne Lamellen, unter 1 mm, broncefarbig, auf Calcit aufgewachsen.

051_VD / Morges (franz.), Morsee (dt.)
Region: Bezirk Morges / Gemeinde Morges, Koordinaten ca.: 528000 / 151500
Literatur:
- Stalder, Hans Anton; Schweizer Strahler; 1990; Seite 389-403; Gipsrosen aus dem Jura
In der Unteren Süsswassermolasse.
- Gips:

052_VD / Venoge, Morges (franz.), Morsee (dt.), Morges-Cossonay;(Waschgold)
Region: Bezirk Morges / Gemeinde Morges, Koordinaten ca.: 527960 / 151494
Literatur:
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 117
Venoge, Morge und andere Bäche der Region Morges-Cossonay (Mouron,F. 1993, Meisser, Brugger 1993). Quecksilberverbindungen, zurückzuführen auf Gewässerverschmutzung, sind gelegentlich zu finden. Die Koordinaten zeigen auf Morges.
- Waschgold:

053_VD / Chéserex, Cheserex, La Rippe
Region: Bezirk Nyon / Gemeinde Chéserex
Literatur:
- Ansermet, Stefan & Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 2024; Heft 4; Seite 28-30; Mineralogische Neuheiten aus der Schweiz
- Moganit: In traubenartigen, glasigen, farblosen, weissen, leicht bläulichen oder bernsteinfarbenen Haufen, manchmal cm-gross oder selten in kubischen Kristallen in Quarz-Tropfstein und -geoden, die im kieselsäure- und eisenhaltigen Kalkstein eingestreut sind.

054_VD / Gingins, La Dôle, La Barilette
Region: Bezirk Nyon / Gemeinde Gingins, Koordinaten ca.: 499180 / 142960
Literatur:
- Andermatt, Paul J.; Schweizer Strahler; 2005; Heft 2; Seite 2 - 13, Neues aus dem Schweizer Jura
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 367
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 106
- Calcit: Im Chalcedon.
- Chalcedon: Nierig, knollig, traubige Ausbildung, durchscheinend, überwachsen von kleinen Quarzkriställchen.
- Quarz: Klein, auf Calcedon.

055_VD / Nyon (franz.) Neuss (dt.), Serine, Yens, Boiron;(Waschgold)
Region: Bezirk Nyon / Gemeinde Nyon, Koordinaten ca.: 519850 / 153190
Literatur:
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 117
Waschgold aus der Serine und anderen Gewässer (Region Nyon). Eine Au-Sn-Legierung konnte 1993 auf einem Goldflitter im Boiron gefunden werden (Mäder, 1984, Meisser und Brugger, 1993). Koordinaten Boiron bei Yens: 519.850 / 153.190, 590 m ü. M.
Koordinaten Serine bei Vych: 508.470 / 142.730, 460 m ü. M.
- Gold, gediegen: Flitterchen.
- Yuanjiangit: Im Bach Boiron oberhalb von Yens wurde ein Goldflitter mit einem mikroskopisch kleinen Einschluss einer Gold/Zinn-Legierung gefunden. Dabei könnte es sich um Yuanjiangit handeln (Meisser & Brugger, 1993, unveröffentlicht).

056_VD / Crissier, Bois-Genoud (Steinbruch)
Region: Bezirk Ouest lausannois / Gemeinde Crissier, Koordinaten ca.: 534840 / 155840
Literatur:
- Hofmann, Beda / Soom, Michael / Kürsteiner, Peter / Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 2014; Heft 4; Seite 23 34; Wenig bekannte Tonmineralien: Neufunde von Dickit, Palygorskit und Rectorit aus der Schweiz
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 295,377
Nordöstlich von Lausanne. In der Unteren Süsswassermolasse.
- Calcit: Manchmal als Begleiter von Palygorskit.
- Montmorillonit: Eigentlich handelt es sich hier um einen Mischkristall zwischen Montmorillonit und Beidellit, eingelagert in grauem Sandstein, der Bentonitzug liegt auf 524 m ü. M., Mächtigkeit bis 30 cm (100 Meter lang).
- Palygorskit: Kluftbeläge auf einem grauen Sandstein der Unteren Süsswassermolasse (Stalder et al., 1998).

057_VD / Lausanne (franz.), Losanen (dt.), Crissier
Region: Bezirk Ouest lausannois / Gemeinde Crissier, Koordinaten ca.: 533710 / 156020
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 119
In der Unteren Süsswassermolasse.
- Calcit:
- Coelestin:
Faserig dicht, teils in Calcit eingewachsen, bläulich, tafelig, parallel verwachsen (Mumenthaler, 1982).

058_VD / Montreux (franz.), Muchtern (dt.), Brent
Region: Bezirk Riviera-Pays-d'Enhaut / Gemeinde Montreux, Koordinaten ca.: 558800 / 145320
Literatur:
- Meisser, N. & Ansermet, St. & Schüpbach, T.; Lapis; 1995; Heft 12; Seite 25 In einer an organischem Material reichen Scholle des Flyschs.
- Fensterquarz: Braun, leicht gefenstert, Doppelender.
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