Kanton BE, Kreis Interlaken-Oberhasli, Region Grindelwald
Fundorte > Bern
Kanton Bern, Verwaltungskreis Interlaken-Oberhasli
Region: Grindelwald
014. BE / Grindelwald, Chrinnenhore, Ischboden
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'649’000 / 1'165’250 Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1985; Seite 149-154; Zu den Quarzformen von Grindelwald
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1986; Seite 218-229; Träume werden wahr
- Lergier, William & Burri, Thomas; Lapis; 2003; Heft 6; Seite 13-43; Die Jungfrau-Region im Berner Oberland (CH)
Aus Bergsturzblöcken vom Chrinnenhoren.
- Anatas: hellblau, schwarz, honiggelb, zweifarbig, doppel-spitzpyramidal.
- Brookit:
- Monazit:
- Quarz: Dauphinée-Habitus, Zwillinge, bis 5 cm.
- Rutil:
LNr | 015. |
Fundort | BE / Grindelwald |
Region | Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald |
Koordinaten, ca. | 2'645’500 / 1'163’900 |
Literatur | - Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 37, 326 - Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 48 |
Bemerkungen | Es handelt sich hier um eine allgemeine Fundortbezeichnung. |
Mineralien | - Aragonit: in Spalten des Aalémienschiefers, Sinter, weiss. Kenngott: weisser stalaktitischer Aragonit auf Klüften der grauen Schiefer. - Quarz: in Kalkstein und schwarzen Schiefern. |
LNr | 016. |
Fundort | BE / Grindelwald, Chrinnenhoren, Chrinnenhorn |
Region | Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald |
Koordinaten, ca. | 2'650’400 / 1'164’800 |
Literatur | - Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1989; Seite 293 |
Bemerkungen | |
Mineralien | - Quarz: Dauphinée-Habitus, bis 5 cm. |
015. BE / Grindelwald
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'645’500 / 1'163’900
Literatur: - Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 37, 326
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 48
Es handelt sich hier um eine allgemeine Fundortbezeichnung.
Mineralien:
- Aragonit: in Spalten des Aalémienschiefers, Sinter, weiss. Kenngott: weisser stalaktitischer Aragonit auf Klüften der grauen Schiefer.
- Quarz: in Kalkstein und schwarzen Schiefern.
Literatur: - Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 37, 326
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 48
Es handelt sich hier um eine allgemeine Fundortbezeichnung.
Mineralien:
- Aragonit: in Spalten des Aalémienschiefers, Sinter, weiss. Kenngott: weisser stalaktitischer Aragonit auf Klüften der grauen Schiefer.
- Quarz: in Kalkstein und schwarzen Schiefern.
016. BE / Grindelwald, Chrinnen horen, Chrinnen horn
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'650’400 / 1'164’800
Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1989;; Seite 293
- Quarz: Dauphinée-Habitus, bis 5 cm.
Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1989;; Seite 293
- Quarz: Dauphinée-Habitus, bis 5 cm.
017. BE / Grindelwald, Eiger (Nordfuss);(Bohnerzabbau)
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'642’826 / 1'159’595 Literatur:
- Epprecht, Willfried; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
Tertiäre Bohnerze. Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Grindelwald am Nordfuss der Eigernordwand. Genauere Angaben (Jahr) fehlen.
- Bohnerz:
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'642’826 / 1'159’595 Literatur:
- Epprecht, Willfried; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
Tertiäre Bohnerze. Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Grindelwald am Nordfuss der Eigernordwand. Genauere Angaben (Jahr) fehlen.
- Bohnerz:
018. BE / Grindelwald, Eigernordwand (unterhalb)
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'643’800 / 1'160’500 Literatur:
- Stalder, Hans Anton; Schweizer Strahler; 1978; Seite 374-384; Alte und neue Mineralfunde aus dem Wallis
Wenige Kilometer südwestlich von Grindelwald, am Fusse des weltbekannten Berges, südlich der Lokalität Alpligen.
- Quarz: klein.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'643’800 / 1'160’500 Literatur:
- Stalder, Hans Anton; Schweizer Strahler; 1978; Seite 374-384; Alte und neue Mineralfunde aus dem Wallis
Wenige Kilometer südwestlich von Grindelwald, am Fusse des weltbekannten Berges, südlich der Lokalität Alpligen.
- Quarz: klein.
019. BE / Grindelwald, First, Horbach (östlich)
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'647’100 / 1'167’800 Literatur:
- Bättig, R.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 473-475; Fenster- und Fadenquarz mit Methaneinschlüssen aus dem Firstgebiet bei Grindelwald/BE
- Stalder, Hans Anton & Touray, J.C.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
In Calcitbändern des Kalk- und Tonschiefers nördlich von Grindelwald. Zur First führt eine Sesselbahn. - Calcit:
- Fadenquarz: bis 3 cm.
- Fensterquarz:
- Quarz: Doppelender, mit Methaneinschlüssen, manchmal gebogen, bis 7 cm. Neben mehr oder weniger trüben Kristallen auf und in Milchquarz werden auch plattig-verzerrte, gut durchsichtige Kristalle mit s-Flächen und fadenartigen Flüssigkeitsemschlüssen gefunden. Vom ,,Seeli beim Faulhorn" ist in der Museumssammlung ein 6 cm langer Doppelender vorhanden; alter Fund. Fund 1967.
- Zepterquarz: klein.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'647’100 / 1'167’800 Literatur:
- Bättig, R.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 473-475; Fenster- und Fadenquarz mit Methaneinschlüssen aus dem Firstgebiet bei Grindelwald/BE
- Stalder, Hans Anton & Touray, J.C.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
In Calcitbändern des Kalk- und Tonschiefers nördlich von Grindelwald. Zur First führt eine Sesselbahn. - Calcit:
- Fadenquarz: bis 3 cm.
- Fensterquarz:
- Quarz: Doppelender, mit Methaneinschlüssen, manchmal gebogen, bis 7 cm. Neben mehr oder weniger trüben Kristallen auf und in Milchquarz werden auch plattig-verzerrte, gut durchsichtige Kristalle mit s-Flächen und fadenartigen Flüssigkeitsemschlüssen gefunden. Vom ,,Seeli beim Faulhorn" ist in der Museumssammlung ein 6 cm langer Doppelender vorhanden; alter Fund. Fund 1967.
- Zepterquarz: klein.
020. BE / Grindelwald, Grenzlouwina, Ganzenlouwina
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'652’700 / 1'168’050 Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1985; Seite 149-154; Zu den Quarzformen von Grindelwald
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1986; Seite 218-229; Träume werden wahr In einer markanten Rinne.
- Albit: klein.
- Anatas: hell- bis stahlblau, meistens stark verzerrt.
- Brookit:
- Fadenquarz:
- Japaner-Zwilling:
- Quarz: bis 15 mm, Zwillinge.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'652’700 / 1'168’050 Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1985; Seite 149-154; Zu den Quarzformen von Grindelwald
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1986; Seite 218-229; Träume werden wahr In einer markanten Rinne.
- Albit: klein.
- Anatas: hell- bis stahlblau, meistens stark verzerrt.
- Brookit:
- Fadenquarz:
- Japaner-Zwilling:
- Quarz: bis 15 mm, Zwillinge.
021. BE / Grindelwald, Grindelwaldgletscher, Nellenbalmhöhle, Nellenbalem
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'646’400 / 1'162’550 Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Die Koordinaten zeigen auf Nellenbalem. Grindelwaldthal. Ein analoges Vorkommen zu den wasserhellen Bergkrystallen des Aermighorns, Bonderspitzes, der Sulegg etc. lässt sich aus dem Grindelwaldthal anführen. lm Hochgebirgskalk der Felswand üiber der sogen. Nellenbalmhöhle auf der linken Thalseite des Unteren Grindelwaldgletschers kommen in Klüften und Spalten des rissigen Kalksteins stenglige Gruppen und tafelfiömige Partien von wasserhellem und weisslichem Bergkristall mit Kalkspath in tafelförmigen Aggregaten vor. Die Krystalle und Krystallaggregate zeigen sich hier vielfach gebogen und gedreht. Beim Bau der Dépendance des Hotels Adler fand sich in Klüften des daselbst anstehenden grauen und schwarzen Schiefers Arragonit in nierenförmigen und traubigen Ueberzügen des Schiefers, ähnlich dem Vorkommen der sogenannten Eisenblüthe von Eisenerz in Steyermark. Grindelwald. Moräne des unteren Gletschers. Hier wurde im Jahr 1865 von einem Sohne des damaligen Pfarrers in Grindelwald, Hrn. Gerwer, ein Geschiebe eines grünen Minerals und später von mir (Fellenberg) ebenfalls ein Stück desselben Minerals auf dem alten Gletscherboden des unteren Gletschers, an der Lütschine, gefunden, welches durch seine zart apfelgrüne Farbe, etwas seifiges Anfühlen, Weichhheit, Durchscheinenheit in dünnen Splittern und mehr oder weniger blättriges Gefüge auffiel und zuerst führ Talk oder Bildstein gehalten wurde. Mein Vater hat das betreffende Mineral einer sorgfältigen Analyse unterworfen und ist zu einem ganz unerwarteten Resultat gelangt, nämlich zur Constatirung eines Minerals, welches für die Berner Alpen neu ist, nämlich des Pinits in einer dichten Varietät, von welcher einzelne besondere Namen haben wie:Killinit, Oosit, Giesekit, Liebenerit etc. Dem Bildstein steht das Mineral seiner physikalischen Eigenschaften wegen am nächsten und liesse sich, wenn es in grösseren Massen brechen würde, ebenso gut zu Schnitz- und Bildwerken verarbeiten, wie der chinesische Agalmatolith.
- Aragonit: als nierenförmige und traubige Überzügen des Schiefers.
- Calcit: tafelförmig.
- Pinit:
- Quarz: stänglige Gruppen, wasserhell, weisslich, oft gebogen und gedreht.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'646’400 / 1'162’550 Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Die Koordinaten zeigen auf Nellenbalem. Grindelwaldthal. Ein analoges Vorkommen zu den wasserhellen Bergkrystallen des Aermighorns, Bonderspitzes, der Sulegg etc. lässt sich aus dem Grindelwaldthal anführen. lm Hochgebirgskalk der Felswand üiber der sogen. Nellenbalmhöhle auf der linken Thalseite des Unteren Grindelwaldgletschers kommen in Klüften und Spalten des rissigen Kalksteins stenglige Gruppen und tafelfiömige Partien von wasserhellem und weisslichem Bergkristall mit Kalkspath in tafelförmigen Aggregaten vor. Die Krystalle und Krystallaggregate zeigen sich hier vielfach gebogen und gedreht. Beim Bau der Dépendance des Hotels Adler fand sich in Klüften des daselbst anstehenden grauen und schwarzen Schiefers Arragonit in nierenförmigen und traubigen Ueberzügen des Schiefers, ähnlich dem Vorkommen der sogenannten Eisenblüthe von Eisenerz in Steyermark. Grindelwald. Moräne des unteren Gletschers. Hier wurde im Jahr 1865 von einem Sohne des damaligen Pfarrers in Grindelwald, Hrn. Gerwer, ein Geschiebe eines grünen Minerals und später von mir (Fellenberg) ebenfalls ein Stück desselben Minerals auf dem alten Gletscherboden des unteren Gletschers, an der Lütschine, gefunden, welches durch seine zart apfelgrüne Farbe, etwas seifiges Anfühlen, Weichhheit, Durchscheinenheit in dünnen Splittern und mehr oder weniger blättriges Gefüge auffiel und zuerst führ Talk oder Bildstein gehalten wurde. Mein Vater hat das betreffende Mineral einer sorgfältigen Analyse unterworfen und ist zu einem ganz unerwarteten Resultat gelangt, nämlich zur Constatirung eines Minerals, welches für die Berner Alpen neu ist, nämlich des Pinits in einer dichten Varietät, von welcher einzelne besondere Namen haben wie:Killinit, Oosit, Giesekit, Liebenerit etc. Dem Bildstein steht das Mineral seiner physikalischen Eigenschaften wegen am nächsten und liesse sich, wenn es in grösseren Massen brechen würde, ebenso gut zu Schnitz- und Bildwerken verarbeiten, wie der chinesische Agalmatolith.
- Aragonit: als nierenförmige und traubige Überzügen des Schiefers.
- Calcit: tafelförmig.
- Pinit:
- Quarz: stänglige Gruppen, wasserhell, weisslich, oft gebogen und gedreht.
022. BE / Grindelwald, Grosse Scheidegg
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'650’760 / 1'167’390
Literatur:
- Lergier, William & Burri, Thomas; Lapis; 2003; Heft 6; Seite 13-43; Die Jungfrau-Region im Berner Oberland (CH)
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 370
In schwarzen Aalénien-Schiefern. Hier in Konkretionen die aufgeführten Mineralien zusammen mit Phyllosilikaten.
- Ankerit:
- Apatit:
- Calcit:
- Pyrit:
- Quarz:
- Siderit: zum Teil reichlich vorhanden.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'650’760 / 1'167’390
Literatur:
- Lergier, William & Burri, Thomas; Lapis; 2003; Heft 6; Seite 13-43; Die Jungfrau-Region im Berner Oberland (CH)
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 370
In schwarzen Aalénien-Schiefern. Hier in Konkretionen die aufgeführten Mineralien zusammen mit Phyllosilikaten.
- Ankerit:
- Apatit:
- Calcit:
- Pyrit:
- Quarz:
- Siderit: zum Teil reichlich vorhanden.
023. BE / Grindelwald, Grosse Scheidegg, Rothstock (am Fuss)
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'650’760 / 1'167’400
Literatur:
- Baltzer, A.;Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz; 1880; Der mechanische Contact von Gneiss und Kalk im Berner Oberland, Seite 160.
Die Koordinaten zeigen auf die Grosse Scheideg. Die Höhenangabe auf den Fundort Rothstock, welcher auf der kart nicht eingetragen ist. Bei der Grossen Scheidegg, wo die Verhältnisse ähnlich sind wie an der Kleinen Scheidegg, wird die Lagerung der Schiefer eine annähernd fächerförmige. Weiter östlich bei 2668 steht unter einem Wasserfall am Fuss des Rothstocks schöner, vorwaltend hellrother Marmor (umgewandelter Oberjurakalk) an. Leider scheint er zu zerklüftet zu sein, um grössere Platten liefern zu können.
- Marmor: hellrot.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'650’760 / 1'167’400
Literatur:
- Baltzer, A.;Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz; 1880; Der mechanische Contact von Gneiss und Kalk im Berner Oberland, Seite 160.
Die Koordinaten zeigen auf die Grosse Scheideg. Die Höhenangabe auf den Fundort Rothstock, welcher auf der kart nicht eingetragen ist. Bei der Grossen Scheidegg, wo die Verhältnisse ähnlich sind wie an der Kleinen Scheidegg, wird die Lagerung der Schiefer eine annähernd fächerförmige. Weiter östlich bei 2668 steht unter einem Wasserfall am Fuss des Rothstocks schöner, vorwaltend hellrother Marmor (umgewandelter Oberjurakalk) an. Leider scheint er zu zerklüftet zu sein, um grössere Platten liefern zu können.
- Marmor: hellrot.
024. BE / Grindelwald, Jungfrau
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'642’000 / 1'155’350
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 43
Beim Stollenbau der Jungfraubahn kam die folgende Mineraliengesellschaft zum Vorschein.
- Albit: häufig, klein.
- Calcit: bis mehrere cm, gelblich bis grau.
- Chlorit:
- Limonit:
- Quarz: auch mit Limonitüberzug.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'642’000 / 1'155’350
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 43
Beim Stollenbau der Jungfraubahn kam die folgende Mineraliengesellschaft zum Vorschein.
- Albit: häufig, klein.
- Calcit: bis mehrere cm, gelblich bis grau.
- Chlorit:
- Limonit:
- Quarz: auch mit Limonitüberzug.
025. BE / Grindelwald, Jungfraujoch
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'641’940 / 1'155’290
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Touray, J.C..; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1970;Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
Die Koordinaten zeigen auf den Gipfel. Genauere Angaben fehlen. Nebengestein: "Jungfraugneis", ein Chloritgneis.
- Albit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Quarz: schlankprismatische Kristalle ohne Suturen.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'641’940 / 1'155’290
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Touray, J.C..; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1970;Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
Die Koordinaten zeigen auf den Gipfel. Genauere Angaben fehlen. Nebengestein: "Jungfraugneis", ein Chloritgneis.
- Albit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Quarz: schlankprismatische Kristalle ohne Suturen.
026. BE / Grindelwald, Kleine Scheidegg, Brandegg
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'643’920 / 1'161’440 Literatur:
- Baltzer, A.;Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz; 1880; Der mechanische Contact von Gneiss und Kalk im Berner Oberland, Seite 163.
Bei Brandegg, östlich vom Bach, findet sich im Wald mehrfach weisser Marmor, dessen Bänke unter 45° nach SO 8° O fallen. Im östlichen Zweig des Brandeggbaches herrscht dieselbe Fallrichtung (20° nach SO bei 1502 Meter, 87 Meter tiefer 45° nach. SO 10° S.
- Marmor: weiss.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'643’920 / 1'161’440 Literatur:
- Baltzer, A.;Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz; 1880; Der mechanische Contact von Gneiss und Kalk im Berner Oberland, Seite 163.
Bei Brandegg, östlich vom Bach, findet sich im Wald mehrfach weisser Marmor, dessen Bänke unter 45° nach SO 8° O fallen. Im östlichen Zweig des Brandeggbaches herrscht dieselbe Fallrichtung (20° nach SO bei 1502 Meter, 87 Meter tiefer 45° nach. SO 10° S.
- Marmor: weiss.
027. BE / Grindelwald, Krinnengletscher, Chrinnengletscher
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'651’500 / 1'164’500 Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1985; Seite 149-154; Zu den Quarzformen von Grindelwald
- Chlorit:
- Quarz: bis 25 mm, Dauphinée-Habitus.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'651’500 / 1'164’500 Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1985; Seite 149-154; Zu den Quarzformen von Grindelwald
- Chlorit:
- Quarz: bis 25 mm, Dauphinée-Habitus.
028. BE / Grindelwald, Lauchbühl, Loichbiel
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'644’500 / 1'160’800 Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1985; Seite 149-154; Zu den Quarzformen von Grindelwald
- Lergier, William & Burri, Thomas; Lapis; 2003; Heft 6; Seite 13-43; Die Jungfrau-Region im Berner Oberland (CH)
Evtl. handelt es sich hier um die Gegend 'Im undren Loichbiel' und dem 'Im obren Loichbiel', nordöstlich von Grindelwald. Die Gegend ist steinschlaggefährted.
- Quarz: Dauphinée- und Muzo-Habitus, Zwillinge.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'644’500 / 1'160’800 Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1985; Seite 149-154; Zu den Quarzformen von Grindelwald
- Lergier, William & Burri, Thomas; Lapis; 2003; Heft 6; Seite 13-43; Die Jungfrau-Region im Berner Oberland (CH)
Evtl. handelt es sich hier um die Gegend 'Im undren Loichbiel' und dem 'Im obren Loichbiel', nordöstlich von Grindelwald. Die Gegend ist steinschlaggefährted.
- Quarz: Dauphinée- und Muzo-Habitus, Zwillinge.
029. BE / Grindelwald, Lütschinental, Lütschinen, Weisse Lütschinen, Gletscherschlucht, Lamm
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'646’572 / 1'162’670 Literatur:
- Baltzer, A.;Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz; 1880; Der mechanische Contact von Gneiss und Kalk im Berner Oberland, Seite 166-167.
Die Koordinaten zeigen auf die Lütschinen. Baltzer: Marmorlager bei Grindelwald. Wo die weisse Lütschine dem untern Grindelwaldgletscher entströmt, fällt der Kalk NNO 8° O und an der Brücke über den Gletscherbach mit 15° nach NNO. Es ist lichter, tithonartiger Kalk. Ich scheide das Titlion auf der Karte nicht aus, weil eine Begrenzung an den hohen Abstürzen unmöglich und willkürlich wäre. Die Lütschine ist ein gutes Beispiel eines Erosionseinschnittes. Noch 30 Meter über dem jetzigen (1880) Wasserspiegel sieht man rundliche Nischen, wie sie das Wasser höhlt; ich zählte 18 derselben und sie gehen bis zum oberen Rand empor. Während das Wasser sich also 30 Meter einschnitt, hat der Gletscher nichts vermocht zu schaffen, als eine schüsselförmige Ausschleifung seines Bettes; der Betrag dieser Gletscherarbeit ist gering, verglichen mit der Wasserarbeit der Lütschine. Auf der westlichen Gletscherseite findet sich nur halb ausgebildeter Marmor. Man sieht, wenn man auf der Felsterrasse anlangt, wo ehemals eine Hütte stand, Breccien; darüber Kalk mit dunkeln Adern einer nicht mit Säuren brausenden Thonsubstanz, dann eine 3 Meter mächtige, gelb verwitterte Breccienbank mit eckigen Kalkfragmenten, und Breccien, die in bräunlichem Kalk hellere Fragmente enthalten. Zur Bildung von Marmorbreccie und bunten Marmor kommt es erst auf der andern Seite des Gletscherbaches. Daselbst sielet man gegenwärtig Marmor beim untern Pavillon (1102 Meter). Gerad unterhalb der Hütte ist eine Platte entblösst. Die Hauptmasse steht aber südlich gletscherbachwärts an. Sie fällt flach WNW. Es ist wirkliche Marmorbreccie in rothen (besonders fleischrothen), braunen, gelben, hellgrünen und dunkeln Nuancen, aber das Lager ist nicht scharf abgegrenzt. Man kann die Marmorbänke z. T. auf Schichtflächen wohl 230 Meter weit verfolgen, aber es befinden sich dazwischen Uebergänge von weniger verwandelten, gelblichen und schmutziggrünen Breccien bis zu nur spurweis verwandelten Oberjurakalk. Die bunten Farben, das Breccienhafte und Körnige ist an verschiedenen Stellen verschieden stark entwickelt. Bei circa 1200 Meter zwischen der jetzigen unteren und oberen Hütte (dieselben wechseln ihren Platz wie die Eisgrotten) sieht man keinen Marmor oder nur geringe Spuren. Die grösste Mächtigkeit des Marmors (Zwischenschichten gewöhnlichen Kalkes inbegriffen) mag etwa 19 1/2 Meter betragen. Spuren der Ausbeutung bemerkt man 30 Meter von der Hütte gegen die Lamm zu.
- Marmor: in roten (besonders fleischroten), braunen, gelben, hellgrünen und dunkeln Nuancen.
- Pyrit: in der Lütschinen können praktisch im ganzen Bachverlauf schwarze Knollen mit Pyritinhalt gefunden werden. Die besten Funde stammen aus der Region der 'Weisse Lütschinen' in der Gletscherschlucht, oberhalb von Grindelwald.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'646’572 / 1'162’670 Literatur:
- Baltzer, A.;Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz; 1880; Der mechanische Contact von Gneiss und Kalk im Berner Oberland, Seite 166-167.
Die Koordinaten zeigen auf die Lütschinen. Baltzer: Marmorlager bei Grindelwald. Wo die weisse Lütschine dem untern Grindelwaldgletscher entströmt, fällt der Kalk NNO 8° O und an der Brücke über den Gletscherbach mit 15° nach NNO. Es ist lichter, tithonartiger Kalk. Ich scheide das Titlion auf der Karte nicht aus, weil eine Begrenzung an den hohen Abstürzen unmöglich und willkürlich wäre. Die Lütschine ist ein gutes Beispiel eines Erosionseinschnittes. Noch 30 Meter über dem jetzigen (1880) Wasserspiegel sieht man rundliche Nischen, wie sie das Wasser höhlt; ich zählte 18 derselben und sie gehen bis zum oberen Rand empor. Während das Wasser sich also 30 Meter einschnitt, hat der Gletscher nichts vermocht zu schaffen, als eine schüsselförmige Ausschleifung seines Bettes; der Betrag dieser Gletscherarbeit ist gering, verglichen mit der Wasserarbeit der Lütschine. Auf der westlichen Gletscherseite findet sich nur halb ausgebildeter Marmor. Man sieht, wenn man auf der Felsterrasse anlangt, wo ehemals eine Hütte stand, Breccien; darüber Kalk mit dunkeln Adern einer nicht mit Säuren brausenden Thonsubstanz, dann eine 3 Meter mächtige, gelb verwitterte Breccienbank mit eckigen Kalkfragmenten, und Breccien, die in bräunlichem Kalk hellere Fragmente enthalten. Zur Bildung von Marmorbreccie und bunten Marmor kommt es erst auf der andern Seite des Gletscherbaches. Daselbst sielet man gegenwärtig Marmor beim untern Pavillon (1102 Meter). Gerad unterhalb der Hütte ist eine Platte entblösst. Die Hauptmasse steht aber südlich gletscherbachwärts an. Sie fällt flach WNW. Es ist wirkliche Marmorbreccie in rothen (besonders fleischrothen), braunen, gelben, hellgrünen und dunkeln Nuancen, aber das Lager ist nicht scharf abgegrenzt. Man kann die Marmorbänke z. T. auf Schichtflächen wohl 230 Meter weit verfolgen, aber es befinden sich dazwischen Uebergänge von weniger verwandelten, gelblichen und schmutziggrünen Breccien bis zu nur spurweis verwandelten Oberjurakalk. Die bunten Farben, das Breccienhafte und Körnige ist an verschiedenen Stellen verschieden stark entwickelt. Bei circa 1200 Meter zwischen der jetzigen unteren und oberen Hütte (dieselben wechseln ihren Platz wie die Eisgrotten) sieht man keinen Marmor oder nur geringe Spuren. Die grösste Mächtigkeit des Marmors (Zwischenschichten gewöhnlichen Kalkes inbegriffen) mag etwa 19 1/2 Meter betragen. Spuren der Ausbeutung bemerkt man 30 Meter von der Hütte gegen die Lamm zu.
- Marmor: in roten (besonders fleischroten), braunen, gelben, hellgrünen und dunkeln Nuancen.
- Pyrit: in der Lütschinen können praktisch im ganzen Bachverlauf schwarze Knollen mit Pyritinhalt gefunden werden. Die besten Funde stammen aus der Region der 'Weisse Lütschinen' in der Gletscherschlucht, oberhalb von Grindelwald.
030. BE / Grindelwald, Mettenberg, Wetterhorn
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'651’840 / 1'165’500 Literatur:
- Lergier, William & Burri, Thomas; Lapis; 2003; Heft 6; Seite 13-43; Die Jungfrau-Region im Berner Oberland (CH)
Der Eisenoolith von Grindelwald übertrifft in seiner Buntheit und mit seiner starken Struktur den ebenfalls schon sehr attraktiven Grindelwaldner Marmor. Die Aufschlüsse liegen in der Gipfelregion von Wetterhorn und Mettenberg. Durch Steinschlag gelangen aber immer wieder Brocken ins Gebiet Lochbiel und Grenzlowina. Gesägt und poliert wirkt das Gestein sehr dekorativ. Die Koordinaten zeigen auf das Wetterhorn.
- Eisenoolith: weinrot bis schwarz, leuchtend rot, eisenhaltige Grundmasse, Fossilien wie Belemniten, Amoniten, Onkoide, Stromatolithen, etc. enthaltend.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'651’840 / 1'165’500 Literatur:
- Lergier, William & Burri, Thomas; Lapis; 2003; Heft 6; Seite 13-43; Die Jungfrau-Region im Berner Oberland (CH)
Der Eisenoolith von Grindelwald übertrifft in seiner Buntheit und mit seiner starken Struktur den ebenfalls schon sehr attraktiven Grindelwaldner Marmor. Die Aufschlüsse liegen in der Gipfelregion von Wetterhorn und Mettenberg. Durch Steinschlag gelangen aber immer wieder Brocken ins Gebiet Lochbiel und Grenzlowina. Gesägt und poliert wirkt das Gestein sehr dekorativ. Die Koordinaten zeigen auf das Wetterhorn.
- Eisenoolith: weinrot bis schwarz, leuchtend rot, eisenhaltige Grundmasse, Fossilien wie Belemniten, Amoniten, Onkoide, Stromatolithen, etc. enthaltend.
031. BE / Grindelwald, Männlichen
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'638’250 / 1'163’100 Literatur:
- von Allmen, E.; Schweizer Strahler; 1977; Seite 355-357; Nadelquarze vom Männlichen, BE
Aus den schwarzen Aalénien-Schiefern, westlich von Grindelwald.
- Quarz: bis 2 cm, nadelig, in kleinen Stufen.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'638’250 / 1'163’100 Literatur:
- von Allmen, E.; Schweizer Strahler; 1977; Seite 355-357; Nadelquarze vom Männlichen, BE
Aus den schwarzen Aalénien-Schiefern, westlich von Grindelwald.
- Quarz: bis 2 cm, nadelig, in kleinen Stufen.
032. BE / Grindelwald, Männlichen, Itramen
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'643’620 / 1'163’390 Literatur:
- Lergier, William & Burri, Thomas; Lapis; 2003; Heft 6; Seite 13-43; Die Jungfrau-Region im Berner Oberland (CH)
Fundmöglichkeiten sind kaum vorhanden, resp. nur für Kenner des Gebietes.
- Igelquarz:
- Nadelquarz:
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'643’620 / 1'163’390 Literatur:
- Lergier, William & Burri, Thomas; Lapis; 2003; Heft 6; Seite 13-43; Die Jungfrau-Region im Berner Oberland (CH)
Fundmöglichkeiten sind kaum vorhanden, resp. nur für Kenner des Gebietes.
- Igelquarz:
- Nadelquarz:
033. BE / Grindelwald, Mönch
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'642’830 / 1'156’510 Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 198
- Graphit:
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'642’830 / 1'156’510 Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 198
- Graphit:
034. BE / Grindelwald, Pfingstegg, Oberer Gletscher
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'647’340 / 1'163’100 Literatur:
- Lergier, William & Burri, Thomas; Lapis; 2003; Heft 6; Seite 13-43; Die Jungfrau-Region im Berner Oberland (CH)
Der weit über die Landesgrenzen bekannte Grindelwaldner Marmor wurde im 18. und 19. Jahrhunder abgebaut und verarbeitet. Eine erste Abbauphase reichte von 1730 bis 1760, musste dann wegen des vorrückenden Unteren Grindelwaldgletschers vorüberghend eingestellt werden. 1890 bis 1903 folgte die zweite und zugleich letzte Abbauphase. Aufschlüsse dieses Gesteins können auf dem Weg von der Pfingstegg zum Oberen Gletscher beobachtet werden. Von der Pfingstegg (1392 M ü. M.) geht es ostwärts in Richtung Oberer Gletscher. Nach ungefähr 500 Meter erreicht man den ersten gekennzeichneten Aufschluss. Das Kernstück des Lehrpfades folgt dann im Abschnitt Breitlouwina, ca. 2 km nach der Station Pfingstegg. Sämtliche Besonderheiten sind markiert und in der Broschüre von Dr. W.O.Gigon eingehend erläutert. Ehemaliger Marmorsteinbruch: er befindet sich oberhalb der Gletscherschlucht. Die Koordinaten zeigen auf die Pfingstegg.
- Grindelwaldner Marmor: recht bunt, gute Verarbeitungseigenschaften, vielfarbig, bestehnd aus Quarzkörnern, Kalk, Tonmineralien, Glimmer, Chlorit und Calcit.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'647’340 / 1'163’100 Literatur:
- Lergier, William & Burri, Thomas; Lapis; 2003; Heft 6; Seite 13-43; Die Jungfrau-Region im Berner Oberland (CH)
Der weit über die Landesgrenzen bekannte Grindelwaldner Marmor wurde im 18. und 19. Jahrhunder abgebaut und verarbeitet. Eine erste Abbauphase reichte von 1730 bis 1760, musste dann wegen des vorrückenden Unteren Grindelwaldgletschers vorüberghend eingestellt werden. 1890 bis 1903 folgte die zweite und zugleich letzte Abbauphase. Aufschlüsse dieses Gesteins können auf dem Weg von der Pfingstegg zum Oberen Gletscher beobachtet werden. Von der Pfingstegg (1392 M ü. M.) geht es ostwärts in Richtung Oberer Gletscher. Nach ungefähr 500 Meter erreicht man den ersten gekennzeichneten Aufschluss. Das Kernstück des Lehrpfades folgt dann im Abschnitt Breitlouwina, ca. 2 km nach der Station Pfingstegg. Sämtliche Besonderheiten sind markiert und in der Broschüre von Dr. W.O.Gigon eingehend erläutert. Ehemaliger Marmorsteinbruch: er befindet sich oberhalb der Gletscherschlucht. Die Koordinaten zeigen auf die Pfingstegg.
- Grindelwaldner Marmor: recht bunt, gute Verarbeitungseigenschaften, vielfarbig, bestehnd aus Quarzkörnern, Kalk, Tonmineralien, Glimmer, Chlorit und Calcit.
035. BE / Grindelwald, Rinderstutz
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'647’500 / 1'165’050 Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1985; Seite 149-154; Zu den Quarzformen von Grindelwald
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1986; Seite 218-229; Träume werden wahr
Etwas nordöstlich von Grindelwald, in der Gegend von Milibach.
- Anatas: klein, in und auf Quarz, honiggelb, blau.
- Brookit:
- Quarz: bis 20 mm, Dauphinée-Habitus.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'647’500 / 1'165’050 Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1985; Seite 149-154; Zu den Quarzformen von Grindelwald
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1986; Seite 218-229; Träume werden wahr
Etwas nordöstlich von Grindelwald, in der Gegend von Milibach.
- Anatas: klein, in und auf Quarz, honiggelb, blau.
- Brookit:
- Quarz: bis 20 mm, Dauphinée-Habitus.
036. BE / Grindelwald, Rötihorn, Rotes Horn, Rots Horen
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'645’460 / 1'161’000 Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 349
- Quarz: evtl. mit Fensterung.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'645’460 / 1'161’000 Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 349
- Quarz: evtl. mit Fensterung.
037. BE / Grindelwald, Scheidegg, Rosenlaui, Seitenwängen
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'654’680 / 1'170’130 Literatur:
- Baltzer, A.; Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz; 1880; Der mechanische Contact von Gneiss und Kalk im Berner Oberland, Seite 167-168.
Seitenwängen liegt wenig westlich von Alpligen. ist auf der Karte nicht aufgeführt, die Koordinaten zeigen auf die Rosenlaui. Auf der Strecke Scheidegg-Rosenlaui ist auch die Marmorbreccie schön entwickelt. Schon von fern bemerkt man oberhalb Seitenwängen ein braunrötliches etwa 12 Meter mächtiges Band, welches man für Eisenoolith halten könnte. Die nähere Untersuchung zeigt, dass es ein schwach kalkhaltiges Thongestein ist, mit dem zusammen sehr schöne Marmorbreccie auftritt, welche der von Grindelwald in nichts nachgibt. Die eckigen marmorisirten Kalkstücke sind in die rothe, thonige und eine ähnliche grünliche Substanz eingebettet, wodurch das bunte Aussehen entsteht. Ein merkwürdiger Block von dieser Marmorbreccie liegt unterhalb Seitenwäugen. Er hat 4 1/2 Meter Breite bei 3 Meter Höhe. Die untere Hälfte enthält in der rothen thonigen Substanz vorwiegend Quarz und Feuersteinstücke, die obere vorwiegend Kalk- nebst Sandstein- und Feuersteinbrocken.
- Marmor:
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'654’680 / 1'170’130 Literatur:
- Baltzer, A.; Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz; 1880; Der mechanische Contact von Gneiss und Kalk im Berner Oberland, Seite 167-168.
Seitenwängen liegt wenig westlich von Alpligen. ist auf der Karte nicht aufgeführt, die Koordinaten zeigen auf die Rosenlaui. Auf der Strecke Scheidegg-Rosenlaui ist auch die Marmorbreccie schön entwickelt. Schon von fern bemerkt man oberhalb Seitenwängen ein braunrötliches etwa 12 Meter mächtiges Band, welches man für Eisenoolith halten könnte. Die nähere Untersuchung zeigt, dass es ein schwach kalkhaltiges Thongestein ist, mit dem zusammen sehr schöne Marmorbreccie auftritt, welche der von Grindelwald in nichts nachgibt. Die eckigen marmorisirten Kalkstücke sind in die rothe, thonige und eine ähnliche grünliche Substanz eingebettet, wodurch das bunte Aussehen entsteht. Ein merkwürdiger Block von dieser Marmorbreccie liegt unterhalb Seitenwäugen. Er hat 4 1/2 Meter Breite bei 3 Meter Höhe. Die untere Hälfte enthält in der rothen thonigen Substanz vorwiegend Quarz und Feuersteinstücke, die obere vorwiegend Kalk- nebst Sandstein- und Feuersteinbrocken.
- Marmor:
038. BE / Grindelwald, Schwarzwaldalp (vermutlich)
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'652’750 / 1'168’050 Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 470-473; Grindelwaldner Mineralien- Moesch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz; 24. Lieferung, 3. Abteilung; 1894; Seite 194; Geologische Beschreibung der Kalk- und Schiefergebirge zwischen dem Reuss- und Kienthal
- Moesch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz; 24. Lieferung, 3. Abteilung; 1894; Seite 183; Geologische Beschreibung der Kalk- und Schiefergebirge zwischen dem Reuss- und Kienthal
- Baumann (1978): Aus den kristallinen Gesteinen des Aarmassiv-Nordrandes. Bei dieser ungenauen Ortsangabe dürfte es sich um die mineralogisch interessante Schwarzwaldalp (Couloir nordwestlich des Wellhorns) handeln. Sie wurde in letzter Zeit intensiv bearbeitet.
- Moesch (1894): In der Schwarzwaldmoräne liegen prachtvolle schwarze Hornblendegesteine, sowie schieferiger Gneiss und Trümmer von Röthikalk und weissem Marmor; auch wasserhelle Quarzkrystalle sind nicht selten.
- Albit: weisslich - klar, tafelig, säulig, bis 6 mm.
- Apatit: kugelig, diskusförmig, tafelig, flächenreich, durchsichtig, gelblich, rosa, bis 5 mm.
- Brookit: rotbraun, gelbbraun, schwarzbräunlich, auf und im Quarz, säulig, dünn- bis dicktafelig, Viellinge, Sanduhrzeichnung, bis 1 cm.
- Calcit: klar, weisslich, bräunlich, rhomboedrisch, bis 4 cm.
- Chalkopyrit: messinggelb - schwarz, verzerrte Kristalle, meistens derb.
- Chlorit: auch im Quarz.
- Fadenquarz:
- Galenit: metallisch grau, glänzend, Würfel im derben Quarz.
- Gips: Schwalbenschwanzzwillinge, durchsichtig bis bräunlich.
- Malachit: dunkelgrün bis hellgrün, auf dem Kupferkies.
- Marmor: Erwähnung verdienen auch die Blöcke von ausgezeichnet schönem, weissem Marmor, die zerstreut im Walde nördlich von den Schwarzwaldalpen umherliegen. Sie werden von den Flühen zwischen Wellhorn und Wetterhorn abgestürzt sein.
- Phantomquarz:
- Pyrit: metallisch gelb, zum Teil angelaufen bis schwarz, würfelig, stabförmig, bis 1 cm.
- Quarz: wasserklar - milchig, zum Teil mit Libellen, Dauphinée-Habitus, bis 4 cm. Moesch erwähnt wasserhelle Quarzkristalle auch von der Schwarzwaldmörane.
- Rutil: schwarz, silbrig, feinste Nadeln, büschelig, in Quarz und Albit, bis 4 mm.
- Sphalerit: hier handelt es sich um einen einmaligen Fund.
- Zepterquarz:
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'652’750 / 1'168’050 Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 470-473; Grindelwaldner Mineralien- Moesch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz; 24. Lieferung, 3. Abteilung; 1894; Seite 194; Geologische Beschreibung der Kalk- und Schiefergebirge zwischen dem Reuss- und Kienthal
- Moesch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz; 24. Lieferung, 3. Abteilung; 1894; Seite 183; Geologische Beschreibung der Kalk- und Schiefergebirge zwischen dem Reuss- und Kienthal
- Baumann (1978): Aus den kristallinen Gesteinen des Aarmassiv-Nordrandes. Bei dieser ungenauen Ortsangabe dürfte es sich um die mineralogisch interessante Schwarzwaldalp (Couloir nordwestlich des Wellhorns) handeln. Sie wurde in letzter Zeit intensiv bearbeitet.
- Moesch (1894): In der Schwarzwaldmoräne liegen prachtvolle schwarze Hornblendegesteine, sowie schieferiger Gneiss und Trümmer von Röthikalk und weissem Marmor; auch wasserhelle Quarzkrystalle sind nicht selten.
- Albit: weisslich - klar, tafelig, säulig, bis 6 mm.
- Apatit: kugelig, diskusförmig, tafelig, flächenreich, durchsichtig, gelblich, rosa, bis 5 mm.
- Brookit: rotbraun, gelbbraun, schwarzbräunlich, auf und im Quarz, säulig, dünn- bis dicktafelig, Viellinge, Sanduhrzeichnung, bis 1 cm.
- Calcit: klar, weisslich, bräunlich, rhomboedrisch, bis 4 cm.
- Chalkopyrit: messinggelb - schwarz, verzerrte Kristalle, meistens derb.
- Chlorit: auch im Quarz.
- Fadenquarz:
- Galenit: metallisch grau, glänzend, Würfel im derben Quarz.
- Gips: Schwalbenschwanzzwillinge, durchsichtig bis bräunlich.
- Malachit: dunkelgrün bis hellgrün, auf dem Kupferkies.
- Marmor: Erwähnung verdienen auch die Blöcke von ausgezeichnet schönem, weissem Marmor, die zerstreut im Walde nördlich von den Schwarzwaldalpen umherliegen. Sie werden von den Flühen zwischen Wellhorn und Wetterhorn abgestürzt sein.
- Phantomquarz:
- Pyrit: metallisch gelb, zum Teil angelaufen bis schwarz, würfelig, stabförmig, bis 1 cm.
- Quarz: wasserklar - milchig, zum Teil mit Libellen, Dauphinée-Habitus, bis 4 cm. Moesch erwähnt wasserhelle Quarzkristalle auch von der Schwarzwaldmörane.
- Rutil: schwarz, silbrig, feinste Nadeln, büschelig, in Quarz und Albit, bis 4 mm.
- Sphalerit: hier handelt es sich um einen einmaligen Fund.
- Zepterquarz:
039. BE / Grindelwald, Strahlegg, Unterer Grindelwaldgletscher, Oberes Eismeer Ischmeer
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'651’000 / 1'158’010 Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 65
In der Nähe der SAC-Hütte und an der eigentlichen Strahlegg.
- Adular:
- Albit:
- Chlorit:
- Epidot:
- Quarz: nur an der Strahlegg vorkommend. Hell. Gedrungene, kleine Kristalle.
- Titanit:
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'651’000 / 1'158’010 Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 65
In der Nähe der SAC-Hütte und an der eigentlichen Strahlegg.
- Adular:
- Albit:
- Chlorit:
- Epidot:
- Quarz: nur an der Strahlegg vorkommend. Hell. Gedrungene, kleine Kristalle.
- Titanit:
040. BE / Grindelwald, Unterer Grindelwaldgletscher (Entwässerungsstollen)
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'646’000 / 1'160’000 Literatur:
- Hofmann, Beda & Soom, Michael & Kürsteiner, Peter & Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 2014; Heft 4; Seite 23 - 34; Wenig bekannte Tonmineralien: Neufunde von Dickit, Palygorskit und Rectorit aus der Schweiz
Die Koordinaten zeigen auf die Zunge des Gletschers. Der Fund stammt aus dem Jahr 2009 und gelang beim Vortieb des Entwässerungsstollens (Stollenmeter 250 und 270) unterhalb des Unteren Grindelwaldgletschers in der autochthonen Sedimentbedeckung des Aarmassivs. Beim Vortrieb wurden dabei im Quintner Kalk teilweise mit tonigem Material gefüllte Klüfte angefahren, welches den Rectorit enthielt.
- Rectorit: Erstfund für die Schweiz. Weiss, faserig, stellenweise mit opalisierendem Glanz, Fasern bis mehrere cm Länge. Die Röngendiffraktometrische (B. Hofmann) und Infratot-spectroskopische (S.Graeser) Untersuchung ergab, dass es sich dabei nicht wie angenommen um Palygorskit, sondern um Rectorit handelt.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'646’000 / 1'160’000 Literatur:
- Hofmann, Beda & Soom, Michael & Kürsteiner, Peter & Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 2014; Heft 4; Seite 23 - 34; Wenig bekannte Tonmineralien: Neufunde von Dickit, Palygorskit und Rectorit aus der Schweiz
Die Koordinaten zeigen auf die Zunge des Gletschers. Der Fund stammt aus dem Jahr 2009 und gelang beim Vortieb des Entwässerungsstollens (Stollenmeter 250 und 270) unterhalb des Unteren Grindelwaldgletschers in der autochthonen Sedimentbedeckung des Aarmassivs. Beim Vortrieb wurden dabei im Quintner Kalk teilweise mit tonigem Material gefüllte Klüfte angefahren, welches den Rectorit enthielt.
- Rectorit: Erstfund für die Schweiz. Weiss, faserig, stellenweise mit opalisierendem Glanz, Fasern bis mehrere cm Länge. Die Röngendiffraktometrische (B. Hofmann) und Infratot-spectroskopische (S.Graeser) Untersuchung ergab, dass es sich dabei nicht wie angenommen um Palygorskit, sondern um Rectorit handelt.
041. BE / Grindelwald, Wetterhorn (Nordost- und Nordwestflanke), Ischboden, Loichbiel, Lauchbühl, Grenzlouwina
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'648’920 / 1'165’190 Literatur:
- Lergier, William & Burri, Thomas; Lapis; 2003; Heft 6; Seite 13-43; Die Jungfrau-Region im Berner Oberland (CH)
Funde der aufgeführten Mineralien werden aus der Region Wetterhorn (Nordost- und Nordwestflanke), Ischboden - Loichbiel Grenzlouwina genannt. Nebengesteine sind Flysch- und Taveyanna-Sandstein. Die Gegend ist steinschlaggefährted.
- Anatas:
- Brookit: bis 1 cm.
- Calcit:
- Chlorit:
- Fadenquarz: sehr schön. Aus der Nordostwand des Wetterhorns.
- Quarz:
- Rutil:
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'648’920 / 1'165’190 Literatur:
- Lergier, William & Burri, Thomas; Lapis; 2003; Heft 6; Seite 13-43; Die Jungfrau-Region im Berner Oberland (CH)
Funde der aufgeführten Mineralien werden aus der Region Wetterhorn (Nordost- und Nordwestflanke), Ischboden - Loichbiel Grenzlouwina genannt. Nebengesteine sind Flysch- und Taveyanna-Sandstein. Die Gegend ist steinschlaggefährted.
- Anatas:
- Brookit: bis 1 cm.
- Calcit:
- Chlorit:
- Fadenquarz: sehr schön. Aus der Nordostwand des Wetterhorns.
- Quarz:
- Rutil:
042. BE / Grindelwald, Wetterhorn (Nordwand) (Nordostflanke)
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'651’850 / 1'165’500 Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1989;; Seite 289
Am Fusse dieser Wand.
- Quarz: als rechter und linker Dauphinée-Zwilling.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'651’850 / 1'165’500 Literatur:
- Baumann, H.; Schweizer Strahler; 1989;; Seite 289
Am Fusse dieser Wand.
- Quarz: als rechter und linker Dauphinée-Zwilling.
043. BE / Grindelwald, Wetterhorn (nordwestlich), Krinnefirn, Hühnergutzgletscher, Hühnergutz-Gletscher, Wyssbachschlucht
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'651’310 / 1'164’810 Literatur:
- Baltzer, A.;Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz; 1880; Der mechanische Contact von Gneiss und Kalk im Berner Oberland, Seite 97-98, 106.
- Stalder, Hans Anton & Touray, J.C.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
Die Koordinaten zeigen auf den Chrinnengletscher. Geologische Formationen des Wetterhorns. Die älteste Bildung ist der Gneiss, der aber hier die Sedimente z. Th. abnorm bedeckt. Es ist das Gestein der nördlichen Grenzzone des Finsteraarhornmassivs, ein grauer kieselsäurearmer Gneiss mit Orthoklas, Plagiokias, Kaliglimmer, selten mit dunklem Magnesiaglimmer. Normal treten grünliche, glimmerartige Mineralien (z. Th. wohl Zersetzungsproducte) auf, über die nichts Näheres bekannt ist. Accessorisch findet sich am Contact immer Kalkspath in Häutchen und in krystallinischen Parthieen; einmal fand sich Turmalin und Eisenglanz am Contact bei der Wyssbachschlucht. Wo sich am oberen Krinnefirn der Grat an den Kalkabsturz des Wetterhorngipfels anlehnt, läuft die Contactlinie durch eine Lücke quer nach dem Hühnergutzgletscher hinüber. Vorher zeigt der Gneiss mehrere Mal abnormes Fallen, z. B. steil nach NNO; der Kalk fällt dagegen flach nach WNW. In der Gegend des " Strahllochs" (eine kleine 3 Meter tiefe Kluft bei der Zahl 2867 der Karte, wo Bergkrystalle ausgebeutet wurden) scheinen Wechsellagerungen vorzukommen, die bei weiterer Verfolgung vielleicht etwas über die wahre Schichtung ergeben könnten. Ich beobachtete eine Lage hellen, quarzitischen Gesteins mit 30° NW-Fall und eine Gneissvarietät mit abnormem Nord-Fall, ohne freilich ihren weiteren Verlauf erkennen zu können. Eine andere Quarzitbank fällt N 8° O und ist 2 Meter mächtig.
- Hämatit:
- Quarz: kleinere, an den Spitzen gut durchsichtige Kristalle, s-Flächen vorhanden.
- Turmalin:
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'651’310 / 1'164’810 Literatur:
- Baltzer, A.;Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz; 1880; Der mechanische Contact von Gneiss und Kalk im Berner Oberland, Seite 97-98, 106.
- Stalder, Hans Anton & Touray, J.C.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
Die Koordinaten zeigen auf den Chrinnengletscher. Geologische Formationen des Wetterhorns. Die älteste Bildung ist der Gneiss, der aber hier die Sedimente z. Th. abnorm bedeckt. Es ist das Gestein der nördlichen Grenzzone des Finsteraarhornmassivs, ein grauer kieselsäurearmer Gneiss mit Orthoklas, Plagiokias, Kaliglimmer, selten mit dunklem Magnesiaglimmer. Normal treten grünliche, glimmerartige Mineralien (z. Th. wohl Zersetzungsproducte) auf, über die nichts Näheres bekannt ist. Accessorisch findet sich am Contact immer Kalkspath in Häutchen und in krystallinischen Parthieen; einmal fand sich Turmalin und Eisenglanz am Contact bei der Wyssbachschlucht. Wo sich am oberen Krinnefirn der Grat an den Kalkabsturz des Wetterhorngipfels anlehnt, läuft die Contactlinie durch eine Lücke quer nach dem Hühnergutzgletscher hinüber. Vorher zeigt der Gneiss mehrere Mal abnormes Fallen, z. B. steil nach NNO; der Kalk fällt dagegen flach nach WNW. In der Gegend des " Strahllochs" (eine kleine 3 Meter tiefe Kluft bei der Zahl 2867 der Karte, wo Bergkrystalle ausgebeutet wurden) scheinen Wechsellagerungen vorzukommen, die bei weiterer Verfolgung vielleicht etwas über die wahre Schichtung ergeben könnten. Ich beobachtete eine Lage hellen, quarzitischen Gesteins mit 30° NW-Fall und eine Gneissvarietät mit abnormem Nord-Fall, ohne freilich ihren weiteren Verlauf erkennen zu können. Eine andere Quarzitbank fällt N 8° O und ist 2 Meter mächtig.
- Hämatit:
- Quarz: kleinere, an den Spitzen gut durchsichtige Kristalle, s-Flächen vorhanden.
- Turmalin:
044. BE / Grindelwald, Wetterhorn, Gleckstein
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'650’700 / 1'164’500 Literatur:
- Hofer, K.; Schweizer Strahler; 1988;; Seite 171-174; Abenteuer Wetterhorn
Auf ca. 2600 Meter (Beschreibung: 'noch unterhalb des Krinnengletschers abzweigen Weg Richtung Andersengrat, nach der Ueberquerung zweier Bäche in einem Kar').
- Quarz: bis 2.3 kg.
Region: Kreis Interlaken-Oberhasli / Gemeinde Grindelwald Koordinaten ca.: 2'650’700 / 1'164’500 Literatur:
- Hofer, K.; Schweizer Strahler; 1988;; Seite 171-174; Abenteuer Wetterhorn
Auf ca. 2600 Meter (Beschreibung: 'noch unterhalb des Krinnengletschers abzweigen Weg Richtung Andersengrat, nach der Ueberquerung zweier Bäche in einem Kar').
- Quarz: bis 2.3 kg.
