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Kantone BL und BS nur Bezirk Sissach - Fundorte von Mineralien in der Schweiz

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Kantone BL und BS nur Bezirk Sissach

Fundorte > Basel-Land, Baselstadt
Vorkommen in den Kantonen Basel-Stadt und Basellandschaft

Galerien: Zeglingen

Bild: Zeglingen, ehem. Gipsgrube Weissbrunn. Gips 10 mm

Die Koordinaten sind mit der Karte von Swisstopo verlinkt.

47 Beschreibungen
LNr
001.
Fundort
BL / Anwil
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Anwil
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Anwil hat weit über die Grenzen hinaus Berühmtheit erlangt wegen seinen erstklassigen Fossilienvorkommen. Die mehrere Meter unter der Oberfläche liegenden fossilienhaltigen Schichten der Anwil-Bank sind nirgends anstehend und kaum zugänglich. Einzig bei Grabungs- und Aushubarbeiten bieten sich noch Fundmöglichkeiten. Die rostbraunen oder beigefarbenen Fossilien sind kompakt und enthalten nur selten mineralienhaltige Hohlräume. Über vorkommende Mineralien in diesen ist wenig bekannt.

Die geologische Karte von Swisstopo führt im Gebiet folgende 6 Fossilfundstellen auf:
- Anwil, Ächtel, Förliacher: 2'638'227 / 1'256'223, 610 m ü. M.
- Anwil, Dorf, Hauptstrasse: 2'638'019 / 1'255'760, 600 m ü. M.
- Anwil, Eggacher: 2'638'807 / 1'255'641, 610 m ü. M.
- Anwil, Reizacher, Birch: 2'638'134 / 1'255'203, 615 m ü. M.
- Anwil, Weierraimet: 2'638'314 / 1'255'742, 610 m ü. M.
- Anwil, Widacher: 2'638'225 / 1'255'635, 596 m ü. M.
Mineralien
- Calcit:
- Glaskopf: schwarz.
LNr
002.
Fundort
BL / Anwil (Kohleabbau)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Anwil
Koordinaten, ca.
Literatur
- Puschnig, André R.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel; 2010; Vol. 12; Seite 25-48; Welche Mineralien sind in der Umgebung Basels (NW-Schweiz) zu finden? Eine aktuelle Inventaraufnahme
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917, Seite 20
Bemerkungen
Braunkohlen im Tertiär des Jura. In Anwil, im Baselland, wurde eine Braunkohle ausgebeutet, die in obermiocänem Süsswasserkalk auftritt. Die Lokalität wird mit ARA Anwil angegeben.
Mineralien
- Braunkohle: ein Exemplar befindet sich in der Sammlung des Naturhistorischen Museums in Basel.
LNr
003.
Fundort
BL / Buus, Auf Neu (Waldrand), Auf Acker, Uf Dorn
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Buus
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Die Ebene Uf Dorn, sowie diejenige zwischen Auf Acker und Auf Neu, beide in der Trigonodusdolomitzone, werden intensiv bewirtschaftet und können von Frühling bis Herbst kaum betreten werden. Vereinzelte Hornsteinsplitter sind auf beiden Ebenen rege vertreten. Mit grösseren Brocken (ab Faustgrösse) kann nicht gerechnet werden.
Mineralien
- Chalcedon: einige wenige Chalcedonknollen.
- Hornstein: nur wenige kompakte Hornsteine, praktisch keine Hohlräume.
LNr
004.
Fundort
BL / Buus, Bäumli (Waldrand)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Buus
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
/
Mineralien
- Hornstein: nur wenige kompakte Hornsteine, praktisch keine Hohlräume.
LNr
005.
Fundort
BL / Buus, Erzmatt
Region
Bezirk Sissach-Gemeinde Buus
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Die Erzmatt, westlich von Buus gelegen, ist eine sanft nach Norden abfallende Geländemulde. Der Flurname gibt schon einen Hinweis, dass hier Erz verhüttet worden ist, was die Funde von Schlacke und Holzkohle bestätigen. Bohnerzabbau in dieser Gegend ist bereits um ca. 1400 nachgewiesen. Das Besondere an den hier vorkommenden Bohnerzen ist der hohe Eisen- und Arsengehalt. Schon Anfang des 20. Jh. beobachteten die Pächter der Erzmatt, dass in der Erzmatt das Getreide und die Kartoffeln trotz Düngung auffallend schlecht gedeiht. Um der Ursache auf den Grund zu gehen führte Dr. Ernst Truninger 1922 eine Bodenanalyse mit folgendem Ergebnis durch: 40 - 60 cm unter der Oberfläche liegt eine max. 40 cm dicke Schicht von Brauneisenerz mit einem beeindruckenden Eisengehalt von 41%. Der Gehalt an natürlich vorkommendem giftigem Arsenoxid in der Erzschicht ist mit fast 6% ausserordentlich hoch. Der Nährstoffgehalt des Bodens liegt im normalen Rahmen. Kleintiere fehlen im Boden weitgehend und der Gehalt an lebenden Bakterien ist gering. Die Ursache war somit bekannt. 2013 entdeckte das Amt für Umwelt und Energie des Kantons Basel-Landschaft, dass Böden im Gebiet der Erzmatt in der Gemeinde Buus hohe natürliche Arsen- und Thalliumgehalte aufweisen. Die Konzentrationen reichen bis zu mehreren tausend Milligramm pro Kilogramm. Normalerweise liegen die Gehalte zwischen 0,01 bis 1 Milligramm Thallium pro Kilogramm Boden. Das am Stärksten belastete Gebiet umfasst eine Fläche von ca. 1.5 Hektar und liegt zwischen der Strasse und dem Waldrand der Lokalität Erzmattholde. Die ungewöhnliche Arsen-Thallium-Mineralisation gilt als eine kleine mineralogische Sensation für den Jura. Die interessanten Mineralien sind klein und nur unter dem Mikroskop oder dem Elektronenmikroskop zu sehen. Die Wiese der Erzmatt wird nicht mehr genutzt und ist dicht überwachsen. Fundmöglichkeiten bestehen noch nördlich der Erzmatt, in der Erzmattholde. Mineralien dieser Lokalität sollten wegen der Giftigkeit des Arsens und des Thalliums in Sammlungen sicher und gut verschlossen aufbewahrt werden.
Mineralien
- Avicennit: als sekundäres grauschwarzes Verwitterungsmineral in der Thallium-haltigen Eisensulfid-Vererzung. Massige Aggregate und blättrige Kriställchen bis 0.3 mm. Erstfund für die Schweiz. Funde sind heute noch möglich.
- Bariopharmakosiderit: mikroskopisch. Ein weiteres für die Schweiz sehr seltenes Mineral.
- Bohnerz:
- Dorallcharit: pseudokubische Mischkristalle Jarosit-Dorallcharit. Je nach Thalliumanteil, mehr oder weniger gelb.
- Jarosit: pseudokubische Mischkristalle Jarosit-Dorallcharit. Je nach Thalliumanteil mehr oder weniger gelb.
- Limonit: früher auch als Brauneisenerz bezeichnet.
LNr
006.
Fundort
BL / Buus, Heimeren (Waldrand
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Buus
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
/
Mineralien
- Chalcedon: selten.
- Hornstein: nur wenige kompakte Hornsteine, ein einzelner Block mit einer Mächtigkeit von 45 cm, mit nur kleinen, max. 1 cm grossen Hohlräumen.
LNr
007.
Fundort
BL / Buus, Ischla
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Buus
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Massiger Hornstein mit nur 5 mm grossen Drusen, liegt am Waldrand im Osten der Lokalität Ischlag. Weitere, ebenfalls kaum sammelwürdige Vorkommen mit kleinsten Quarzdrusen sind im Bereich zwischen Lochrüti und dem Mittleren Eigenried zusammen mit Chalcedonzu finden.
Mineralien
- Hornstein:
- Quarz: in kleinen, bis 5 mm grossen, Drusen.
LNr
008.
Fundort
BL / Buus (Bohnerzabbau)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Buus
Koordinaten, ca.
Literatur
- Epprecht, W., Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19
Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
- Schaufelberger, F.; Urner Mineralienfreund; 1989; Heft 1; Seite 1;
Bemerkungen
Nachgewiesener Bohnerzabbau um ca. 1400.
Das Besondere dieser Bohnerze ist der hohe Arsengehalt. Prähist. Funde auf der Buuseregg, Verhüttungsplatz für Eisenerz auf der Erzmatt. Gipsabbau im 18. Jh.
Mineralien
- Bohneisenerz: Brauneisenerz mit einem Arsengehalt von mehreren Prozent.
- Gips:
LNr
009.
Fundort
BL / Buus, Umgebung, Hohrüti
Region
Bezirk Sissach-Gemeinde Buus
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Der Trigonodusdolomit in der Gemeinde Buus erstreckt sich in allen Richtungen über weite Flächen. Entgegen den in der östlichen Nachbargemeinde Zuzgen (Region Bämmich) Hornsteinvorkommen mit Quarzdrusen sind diese auf dem ganzen Gemeindegebiet von Buus kaum zu finden. Einzig bei der Lokalität Hohrüti liegen vereinzelte, zusammengetragene Hornsteinbrocken mit Quarz-haltigen und kaum mehr als 2 cm grossen Drusen. Die im Normalhabitus gewachsenen Kristalle sind wasserklar und enthalten selten auch Einschlüsse von Goethit. Im Trigonodusdolomit selbst sind nesterweise weisse Quarzaggregate eingelagert. Quarz findet sich auch in kleinen, unregelmässigen Hohlräumen. Als Begleitmineral tritt hier rhomboedrisch ausgebildeter braunfarbiger Calcit auf. Massiger Hornstein mit nur 5 mm grossen Drusen, liegt am Waldrand im Osten der Lokalität Ischlag. Weitere, ebenfalls kaum sammelwürdige Vorkommen mit kleinsten Quarzdrusen sind im Bereich zwischen Lochrüti und dem Mittleren Eigenried zusammen mit Chalcedon zu finden. Buus, Bäumli, Waldrand, 2'633'252 / 1'261'700, 547 m ü. M: nur wenige kompakte Hornsteine, praktisch keine Hohlräume. Buus, Auf Neu, Waldrand, 2'632'548 / 1'263'309, 587 m ü. M: nur wenige kompakte Hornsteine, praktisch keine Hohlräume, wenige Chalcedonknollen. Buus, Heimeren, Waldrand, 2'630'742 / 1'261'881, 549 m ü. M: nur wenige kompakte Horn-steine, ein einzelner Block mit einer Mächtigkeit von 45 cm, mit nur kleinen, max. 1 cm grossen Hohlräumen und wenig Chalcedon. Die Ebene Uf Dorn, sowie diejenige zwischen Auf Acker und Auf Neu, beide in der Trigonodusdolomit-Zone, werden intensiv bewirtschaftet und können von Frühling bis Herbst kaum betreten werden. Vereinzelte Hornsteinsplitter sind auf beiden Ebenen gut vertreten. Mit grösseren Brocken (ab Faustgrösse kann nicht gerechnet werden).
Mineralien
- Calcit:
- Chalcedon:
- Goethit:
- Hornstein:
- Quarz:
LNr
010.
Fundort
BL / Böckten, Chienberg, Wisler
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Buus
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Eine gute Fundstelle für Fossilien liegt am Südhang des Chienbergs nördlich des Wislerhofs. Beim Anlegen eines Nutzweges wurden auf einem kurzen Abschnitt die Murchisonae-Schichten freigelegt. Hohlräume sind selten, zudem hat die Nähe zur Oberfläche den Fossilien teilweise stark zugesetzt. Funde sind noch möglich.
Mineralien
- Fossilien:
LNr
011.
Fundort
BL / Gelterkinden, Berg, Fluhweg, Mahren, Mületen, Rünenbergerstr., Sonnenhof, Zwei
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Gelterkinden
Koordinaten, ca.
Literatur
- Puschnig, André R.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel; 2010; Vol. 12; Seite 25-48; Welche Mineralien sind in der Umgebung Basels (NW-Schweiz) zu finden? Eine aktuelle Inventaraufnahme
Bemerkungen
Hohlkammern von Ammoniten und anderen Fossilien beherbergen öfters ausgezeichnete Mineralvergesellschaftungen. Es liegt daher nahe, die zahlreichen Fossilienvorkommen rund um Gelterkinden näher zu untersuchen. Eine kurze Begehung einiger Stellen zeigte zwar das gesuchte Gestein, Fossilien waren aber nur ansatzweise zu finden. Mit etwas mehr Ausdauer wäre das Ergebnis sicher besser ausgefallen. Fragmente und Bruchstücke von Fossilien können gelegentlich auf den Halden gefunden werden, ganze Exemplare aber höchst selten. Um an die begehrten Fossilien zu gelangen wären grössere Grabungsarbeiten notwendig - Flurschäden und Probleme mit den Besitzern die unangenehmen Folgen. Grabungsarbeiten im Wald wären zudem bewilligungspflichtig.

Hier ein Zusammenzug von Fossilienvorkommen rund um Gelterkinden:
- Berg: 2'631'765 / 1'254'761, 606 m ü. M., Birmenstorfer-Schichten.
- Fluhweg: 2'632'490 / 1'257'104, 506 m ü. M., Passwang-Formation. Hier ist eines der vollständigsten Profile der Murchisonae-Schichten im Schweizer Jura aufgeschlossen. Der S-Abfall ist besser zugänglich als der praktisch senkrecht abfallende N-Teil der Fluh.
- Mahren: 2'631'703 / 1'258'347, 534 m ü. M., Passwang-Formation, nördlich von Gelterkinden mehrere Anschürfe oberhalb des Weges von Flur Mahren nach P. 558 und P. 594
- Mületen: 2'632'840 / 1'255'576, 494 m ü. M., Passwang-Formation. In den Eisenoolithen der Humphriesi-Schichten: Strasse Rünenberg - Mületen.
- Rünenbergerstr.: 2'632'966 / 1'255'344, 489 m ü. M., Passwang-Formation. Sonnenhof: 2'630'628 / 1'257'875, 497 m ü. M., Passwang-Formation. Zwei: 2'632'121 / 1'254'387, 489 m ü. M., Birmenstorfer-Schichten.
Mineralien
- Fossilien:
LNr
012.
Fundort
BL / Gelterkinden, Steiholde
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Gelterkinden
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Unterhalb von Mületen führt ab der Hauptstrasse in südlicher Richtung eine Waldstrasse in den Zangegrabe. Schon nach wenigen Metern zweigt hier nach Osten ein schmaler Weg gegen Steiholde / Zange ab. Beim Anlegen dieses Weges sind Schichten der Passwang-Formation, deren braune Gesteinsbrocken im Gelände gut erkennbar sind, freigelegt worden. Vor allem im oberen Teil, noch vor dem Übergang in den hellen Hauptrogenstein, können vermehrt fossile Zweischaler, teils zahlreich und nesterartig im Gestein vorhanden und mit mehr oder weniger calcit- und quarzgefülltem Inhalt, gefunden werden. Vorhandene Hohlräume enthalten immer Calcit und fast ausnahmslos auch dem Calcit aufgewachsene wasserklare, dipyramidale Quarzkristalle. Einige Muscheln sind vollständig mit Calcit gefüllt, die Quarzkristalle müssen dann mit Säure herausgelöst werden. Die beiden Mineralien sind auch in anderen Fossilien anzutreffen. Die Fossilhohlräume sind meist primär von einem Rasen winzig kleiner, milchigweisser Calcitkriställchen von skalenoedrischem Habitus ausgekleidet. Fast in jedem Hohlraum ist ausserdem, vorzugsweise in Aggregaten, wasserklarer Quarz im kurzprismatisch-pyramidalem Habitus vorhanden.
Mineralien
- Calcit: die Fossilhohlräume sind meist primär mit einem Rasen winzig kleiner, milchigweisser Calcitkriställchen von skalenoedrischem Habitus ausgekleidet.
- Chalcedon: nach dem Weglösen des Kalkes zeigen sich leicht bläuliche chalcedonisierte Schalenreste.
- Glimmer: äusserst kleine, im Gestein eingelagerte und glänzende Blättchen. Nur unter dem Binokular erkennbar.
- Goethit:
auch dieses Mineral tritt nur im Miniaturformat auf. Die Kristalle sind dunkelbraun bis schwarz, treten einzeln auf oder bilden kleine Aggregate.
- Hämatit: kleinste schwarze oder braunrote Täfelchen. Gerne vollständig im Calcit eingewachsen.
- Quarz: fast in jedem Hohlraum ist, vorzugsweise in Aggregaten, wasserklarer Quarz im kurzprismatisch-pyramidalem Habitus vorhanden. Aggregate erreichen bis 8 mm Grösse.
LNr
013.
Fundort
BL / Itingen, Brunnenberg, Obere Schweine, Winterholde, Wolfgrabe
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Itingen
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Brunnenberg: 2'625'481 / 1'258'078, 356 m ü. M., Passwang-Formation. Am S-Ende des Brunnenberg befindet sich eine vielbesuchte Fundstelle der Humphriesi-Schichten und die darunterliegende Felswand am Ergolzufer zeigt ein schönes Profil von den Murchisonae- bis zu den Sauzei-Schichten. Obere Schweine: 2'625'881 / 1'256'048, 561 m ü. M. Die Obere Schweine benannte Waldgegend ist mit einer dünnen Lage Huppererde mit Jaspiskugeln bedeckt. Winterholde: 2'625'436 / 1'257'238, 432 m ü. M. Der Waldweg durch die Winterholde durchquert die Passwang-Formation. Vereinzelt gibt es im Geröll Hohlräume in Fossilien. Der bis jetzt gefundene Inhalt fällt mit kleinem Quarz und Calcit bescheiden aus.

Wolfgrabe: 2'626'203 / 1'255'933, 500 m ü. M. Aus der Gegend Wolfgrabe: strukturlose Brauneisensteinklumpen (Limonit), die häufig Calcit einschliessen.
Mineralien
- Calcit:
- Jaspis:
- Limonit:
- Quarz:
LNr
014.
Fundort
BL / Läufelfingen, Ghei (Kurve Hauensteinstrasse)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Läufelfingen
Koordinaten, ca.
Literatur
- Verhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft in Basel; Zweiter Theil; Viertes Heft; 1860; Seite 397
Bemerkungen
Diese Fundstelle befindet sich direkt an der Strasse am Unteren Hauenstein zwischen Läufelfingen und der Passhöhe des Unteren Hauensteins. Dort, wo eine Strasse nach Wisen abzweigt, steht auf der linken Seite ein brüchiger Steilhang an, welcher wegen ständigem Steinschlag mit einem grünen Drahtgitter abgedeckt ist. Steine lösen sich weiterhin aus der Wand. Diese sammeln sich im unteren Teil des Gitters an oder rutschen unter dem Gitter durch. Bei näherem Hinsehen sind in der Wand die zahlreichen, weiss hervorstechenden Drusen leicht zu erkennen. Diese sind stets mit kleinen und klaren rhomboedrischen Calcitkristallen ausgekleidet und enthalten oft kugel- bis sternenförmige Quarzaggregate. Beim Aufschlagen des Gesteins kann ein leicht bituminöser Geruch wahrgenommen werden. Funde sind an dieser Stelle immer möglich. Gegen links werden die Drusen weniger und bleiben bald vollständig aus. Die Fundstelle befindet sich unmittelbar an der Strasse. Entsprechende Vorsicht ist beim Begehen und beim Bearbeiten der Gesteinsbrocken geboten.
Mineralien
- Calcit: sehr klein, Rhomboeder, hochglänzend, teils wasserklar, teils undurchsichtig und gerne als Überzug auf den Quarzaggregaten. Das Mineral ist in allen Drusenräumen zugegen.
- Chalcedon: Hohlformen, scharf ausgebildet, von Bitterspathrhomboedern (Dolomit) in bläulichem Chalcedon aus dem Muschelkalk bei Läufelfingen.
- Dolomit:
- Hornstein:
- Quarz:
weiss bis klar und durchsichtig, aggregiert zu grösseren Gebilden, gerne auch als sternförmige Aggregate bis 1 cm Durchmesser und selten auch grösser. Die Calcitkruste kann mit Säure problemlos weggelöst werden.
LNr
015.
Fundort
BL / Läufelfingen, Hauenstein, Reisen
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Läufelfingen
Koordinaten, ca.
Literatur
- Müller, A. (1884): Geologische Skizze des Kantons Basel und der angrenzenden Gebiete; Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz 1, 1884, 2. Auflage
Bemerkungen
Die Fundstelle befindet sich ca. 15 Meter von der Unteren Hauensteinstrasse entfernt und liegt im Horizont des Trigonodusdolomits, welcher sich von der Lokalität Reisen über Pulvisei und Unter Muren bis zum Schmutzberg hinzieht. Die schräg einfallenden Schichten enthalten abwechselnd mit Quarz und Calcit belegte Drusen bis 15 cm Ausdehnung. Funde konnten nur an der Hauensteinstrasse getätigt werden, im westlicheren Teil ist der Trigonodusdolomit kaum anstehend. Wegen der unmittelbaren Nähe zur Strasse, ist ein Abbau bei dieser Fundstelle kaum möglich. Müller (1884): an verschiedenen Stellen, so beim Neuhäusle und bei Murren (Ober Muren, über dem Eisenbahntunnel) ist der Gryphitenkalk in einen ausgezeichneten körnigen Dolomit umgewandelt worden, wobei die Gryphiten ihre Schalen eingebüsst haben. An ihrer Stelle erscheinen vereinzelte Bitterspath- und Quarzkristalle. Früher hatte Dolomit auch die Bezeichnung Bitterspat, er schmeckt jedoch nicht bitter.
Mineralien
- Calcit: braune bis honigbraune Rhomboeder bis 15 mm und meistens mit Auflösungserscheinungen. Die Calcitkristalle dieser Fundstelle sind nicht nur in ihrer Grösse, sondern auch in der Farbe stark abweichend gegenüber anderen Vorkommen im Trigonodusdolomit deren Kristalle kaum mehr als 2 mm erreichen und stets farblos oder milchigweiss sind.
- Dolomit:
- Quarz:
weisse sternförmige Aggregate bis 12 mm Durchmesser oder als halbdurchsichtige Einzelkristalle bis 5 mm auf dem Calcit.
LNr
016.
Fundort
BL / Läufelfingen, Seppenweid, Hauenstein Eisenbahntunnel
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Läufelfingen
Koordinaten, ca.
Literatur
- Puschnig, André R.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel; 2010; Vol. 12; Seite 25-48; Welche Mineralien sind in der Umgebung Basels (NW-Schweiz) zu finden? Eine aktuelle Inventaraufnahme
Bemerkungen
/
Mineralien
- Chalcedon: wird ohne genauere Angaben von Läufelfingen erwähnt. Ein Exemplar befindet sich in der Sammlung des Naturhistorischen Museums in Bern.
- Coelestin: aus dem Eisenbahntunnel, Höhe Seppenweid. Über Grösse und Ausbildung ist nichts beschrieben. Ein Exemplar befindet sich in der Sammlung des Naturhistorischen Museums in Basel.
LNr
017.
Fundort
BL / Maisprach, Galgerüti, Usseri Röti, Sunnenberg
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Maisprach
Koordinaten, ca.
0
Literatur
- Puschnig, André R.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel; 2010; Vol. 12; Seite 25-48; Welche Mineralien sind in der Umgebung Basels (NW-Schweiz) zu finden? Eine aktuelle Inventaraufnahme
Bemerkungen
Vor Jahren gelangten Amethyststufen mit der Fundortbezeichnung "Maisprach, Sunnenberg" in den Handel. Hier handelt es sich um eine absichtlich falsche Angabe des Fundortes. Interessierte Sammler sollten damit von der eigentlichen Fundstelle, welche in Zeiningen liegt, abgelenkt werden. Das Rotliegende, in welchem der amethystführende Carneolhorizont vorkommt, fehlt am Sunnenberg gänzlich und ist, wie herumliegende Carneolsplitter zeigen, nur in den unteren Lagen der Rebhänge von Maisprach, zwischen Galgerüti und Usseri Röti, ohne Anstehendes, anzutreffen. Die Amethyststufen stammen aus dem Gebiet Bättlerchuchi in Zeiningen und nicht vom Sunnenberg. Eine Begehung der erwähnten Rebhänge von Maisprach ergab nur einige wenige Karneolsplitter und zwei mit Quarzrasen belegte Brocken. Diese dürften aber für den Bau der Stützmauern von anderer Stelle beigezogen worden sein. Anstehendes fehlt im ganzen Rebanbaugebiet.
Mineralien
- Carneol:
LNr
018.
Fundort
BL / Maisprach, Weid
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Maisprach
Koordinaten, ca.
Literatur
- Holenweg, Hans & Stehlin, Hanspeter & Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1972; Heft 6; Seite 297-299; Kupferkies und Malachit aus dem Schweizer Jura
- Suter, Rudolf; Verhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft in Basel; Band XXVI; 1915; Seite 9 - 64; Geologie der Umgebung von Maisprach
Bemerkungen
Die glimmerreichen Sandsteine mit Malachitspuren und die obersten Dolomitlagen enthaltenden Tone des Röts sind in einem kleinen, verlassenen Steinbruch bei Weid südlich Maisprach aufgeschlossen. Zur Abklärung der Mächtigkeit wurde damals auch ein 10 Meter tieferer Schacht erstellt. Ein Abbau erfolgte um 1900. Heute ist das Gelände überwachsen, Funde sind nicht mehr möglich.
Mineralien
- Malachit: für den Jura erstmals von hier erwähnt.
LNr
019.
Fundort
BL / Ormalingen, Büelen
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Ormalingen
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Oberhalb von Büelen (2'632'624 / 1'257'290, 483 m ü. M.) steht im obersten Waldteil die fossilienhaltige Passwang-Formation an. Ein fast 500 Meter langer Abriss, ungefähr entlang der Höhenlinie 530, verlagerte das Gestein in tiefere Regionen. Funde sind also auch unterhalb der Passwang-Formation möglich. Bestätigt sind Calcit und Coelestin. Letzterer erscheint flachtafelig im östlichen Teil der Formation, ca. bei Koord. 2'632'925 / 1'257'150, 522 m ü. M. Mit weiteren Funden darf gerechnet werden.
Mineralien
- Calcit:
- Coelestin: flachtafelig.
LNr
020.
Fundort
BL / Ormalingen, Delleren, Wischberg (ehem. Grube)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Ormalingen
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Etwas mehr als 100 Meter südlich des Ormalinger Schiessstandes Delleren sind bei Abbau-arbeiten im linken oberen Grubenteil die schön gebankten Blagdeni-Schichten freigelegt worden. Wie bereits von anderen Vorkommen (Wittlinsburg, Liedertswil) bekannt, treten auch hier gelegentlich nesterartige und dicht gedrängte Ansammlungen von Schalenresten und Fossilien (vor allem Bivalven) auf.
Mineralien
- Calcit: füllt die Kammer der Zweischaler vollständig aus oder belegt diese mit milchigweissen skalenoedrischen Kristallen.
- Dolomit: selten und nur in mm-grossen, weissen Kristallen zusammen mit Calcit und Quarz.
- Hämatit: dieses Mineral versteckt sich gerne vollständig im Calcit und wird dann auch erst nach dem Säurebad entdeckt. Vom Calcit ungeschützte Partien zeigen rote Oxidationspuren.
- Quarz: nahezu alle Kammern enthalten wasserklare Einzelkristalle im einfachen Habitus, diese kaum grösser als 3 mm oder als Aggregat bis 7 mm. Einige Kammern sind vollständig mit Calcit gefüllt, die Quarzkristalle müssen mit Säure herausgelöst werden.
LNr
021.
Fundort
BL / Ormalingen, Farnsberg (Ostseite)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Ormalingen
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Waldweg, Nordosthang. Kleine, wasserklare Quarze aus den Blagdeni-Schichten.
Mineralien
- Calcit:
- Coelestin:
- Quarz:
klein, wasserklar.
LNr
022.
Fundort
BL / Ormalingen, Homberg (Fossilien)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Ormalingen
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Mehrere alte Anschürfe (heute überwachsen) entlang der Strasse zwischen Mittlerer Homberg und Oberer Homberg lieferten Fossilien aus den Murchisonae-Schichten. Zum Beispiel am Röthelerweg bei den aufgeführten Koordinaten.
Mineralien
- Fossilien:
LNr
023.
Fundort
BL / Rickenbach, Farnsberg (Westseite)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Rickenbach
Koordinaten, ca.
Literatur
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1978;Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
Bemerkungen
Der Farnsberg erstreckt sich auf die Gemeinden Ormalingen, Rickenbach und Buus und in allen drei Gemeinden erscheint mehr oder weniger die Passwang-Formation, wobei diese auf dem Gemeindegebiet Rickenbach seine grösste Ausdehnung erfährt. Obwohl in diesen Gebieten Fossilienvorkommen bekannt sind, fehlen Informationen zu den vorkommenden Mineralien. Lediglich Burkhard (1978) erwähnt ein Vorkommen von dicktafeligen, blauen Coelestinkristallen, welche stark korrodiert oder als farblose klare, leistenförmige Kristalle in radialstrahliger Anordnung auftreten. Als Nebengestein führt Burkhard eisenoolithischer Kalk der Sauzei-Schichten (unterer Dogger) auf. Das Gebiet um den Farnsberg, respektive seine fossilienhaltigen Schichten, haben sicher noch Potential das magere Mineralieninventar aufzubessern.
Mineralien
- Coelestin:
- Fossilien:
LNr
024.
Fundort
BL / Rickenbach, Gmeiniacher, Gätterli, Küchliberg, Taubenloch
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Rickenbach
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Die Fossilienstellen im Raum Rickenbach:
Gmeiniacher:
- Im Wald. 2'631'972 / 1'259'238, 647 m ü. M. Eine erfolgreich besuchte Fossilienstelle liegt nordöstlich des Dubelochs, ca. 50 Meter oberhalb P. 643, an einer auf der Karte nicht eingezeichneten Waldstrasse. Hier liegen vereinzelt Fossilien in den Eisenoolithen der Humphriesi-Schichten.
- Taubenloch: Waldweg. 2'631'873 / 1'259'020, 597 m ü. M. Ein alter Erdschlipf. Murchisonae-Schichten.
- Gätterli: Wiese. 2'630'443 / 1'259'877, 577 m ü. M. Gehänge beim Gätterli (nicht auf der Karte). Es dürfte sich hier um die Fundstelle nordwestlich der Lokalität Höchi handeln (Passwang-Formation). Küchliberg: Wiese. 2'630'485 / 1'259'476, 540 m ü. M. Gehänge beim Küchliberg.
Mineralien
- Fossilien:
LNr
025.
Fundort
BL / Rickenbach, Rickenbacher Fluh, Fipplete
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Rickenbach
Koordinaten, ca.
Literatur
- Holenweg, Hans & Stehlin, Hanspeter & Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1972; Heft 6; Seite 297-299; Kupferkies und Malachit aus dem Schweizer Jura
- Puschnig, André R.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel; 2010; Vol. 12; Seite 25-48; Welche Mineralien sind in der Umgebung Basels (NW-Schweiz) zu finden? Eine aktuelle Inventaraufnahme
Bemerkungen
- Rickenbacher Fluh (Fipplete, oberhalb des Weges): 2'629'783 / 1'259'142, 680 m ü. M.
- Rickenbacher Fluh (Fipplete, unterhalb des Weges): 2'629'813 / 1'259'182, 651 m ü. M.
Im oberen Teil des Hüenersädel liegt auf der westlichen Seite eine Fossilfundstelle im Gebiet Grütsch, auf der östlichen Seite eine im Gebiet Fipplete, hier unter- und oberhalb des Waldweges. Vor allem bei letzterer Stelle, welche schon seit langem bekannt ist, zeigt sich, dass die anstehende Humphriesi-Schicht (oberhalb des Weges) immer wieder bearbeitet wird. Entsprechend liegen im steilen Gelände dunkelgraue Brocken, welche mit etwas Glück Ammoniten oder Teile davon enthalten. Von allen besuchten Fossilienvorkommen, gehört diese Stelle sicher zu den Interessanteren. Aber auch hier gilt: viel Ausdauer. Hier können Calcit, Dolomit und Goethit geborgen werden. Swisstopo markiert eine Fossilfundstelle unterhalb des Waldweges bei den oben aufgeführten Koordinaten. Hier verbergen sich die Fossilien (Lioceraten, Ludwigien) nicht mehr in der Humphriesi-Schicht, sondern in der Murchisonae-Schicht. Neben dem allgegenwärtigen Calcit, treten hier dann auch Chalkopyrit, Malachit und Siderit auf. Funde aus dem Gebiet Fipplete sind im Handel mit "Rickenbacher Fluh" beschriftet.
Mineralien
- Calcit: in den fossilen Hohlräumen allgegenwärtig in Form rasenartiger Auskleidungen.
- Chalkopyrit: als Bisphenoide in Hohlräumen von Ammoniten bis 4 mm Grösse. In frischem Gestein mit messingfarbigem Aussehen sonst dunkelbraun bis schwarz und ganz, teilweise oder punktartig von smaragdgrünem Malachit überzogen.
- Dolomit: in den fossilen Hohlräumen.
- Goethit:
- Malachit: das seltene Mineral tritt in smaragdgrüner Farbe auf verwitterndem Chalkopyrit. Dieser kann auch restlos aufgelöst sein.
- Quarz: klar bis milchigweiss, teilweise mit einem lichten amethystfarbigen Schimmer.
- Siderit: bis cm-grosse dunkelbraune und kugelartige Aggregate in den Hohlräumen.
LNr
026.
Fundort
BL / Rothenfluh, Buechholde, Isleteholde, Kählen, Rumstelholde, Vorderi Bannholde
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Rothenfluh
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Die Fundstelle Flueholde liegt in der Passwang-Formation, welche das Plateau Kai - Bann auf ungefähr gleichbleibendem Niveau gürtelartig einrahmt. Die Annahme, dass in diesem Bereich ähnliche Funde getätigt werden können, wie sie von der Flueholde bekannt sind, bestätigte sich auf dem Waldweg bei der Lokalität Vorderi Bannholde (2'637'187 / 1'257'743). Hier mit Quarz und feinblättrigem Hämatit unter 1 mm und bei der Lokalität Rumstelholde auf dem Hohlwingenwegli (2'636'646 / 1'258'087). Hier mit weniger Quarz und weniger Fossilien. Anstehendes kann bei beiden Funden nicht oder nur minim beobachtet werden, es handelt sich also mehr um Geröllfunde. Auch die Westseite des Plateaus, oberhalb des Hofs Kählen, am Kählenweg, bietet Quarz und Calcit, wenn auch in bescheidenem Rahmen. Westlich von Rothenfluh, im Gebiet Buechholde bis Isleteholde, können gelegentlich farb-lose Quarzkristalle im unteren mm-Bereich gefunden werden. Hohlräume sind selten, der Quarz ist in der Regel vollständig im Calcit eingelagert. Anstehendes fehlt, auch hier muss man sich mit vermoosten Geröllblöcken begnügen.
Mineralien
- Calcit:
- Hämatit:
- Quarz:
LNr
027.
Fundort
BL / Rothenfluh, Roti Flue, Flueholde
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Rothenfluh
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Die Roti Flue besteht aus einer 20 - 25 m mächtigen Abfolge von bräunlich verwitterndem grauem bis braungrauem, siltigem bis sandigem Kalk, der beim Anschlagen oft bituminös riecht, sowie dünnen siltigen Mergelkalkzwischenlagen. Der Kalk tritt als 0.1 0.5 m dicke und bis kopfgrosse Konkretionen führende Bänke auf. Einzelne Brocken sind vollgespickt mit mineralienhaltigen fossilen Zweischalern. Diese sind vollständig gefüllt oder enthalten Hohlräume mit Calcit, selten mit Goethit und Dolomit und fast ausnahmslos mit wasserklaren, dipyramidalen und bis 3 mm grossen Quarzkristallen, welche aggregiert bis 5 mm erreichen. Goethit erscheint nadelig, bis 2 mm und fast schwarz und ist sehr selten vertreten. Mit Calcit vollständig gefüllte Fossilen verbergen ebenfalls Quarzkristalle, welche im Säurebad herausgelöst werden müssen. Zu beachten ist dabei, dass der Quarz immer dem Calcit aufgewachsen ist. Rar in den Hohlräumen sind auch bis 2 mm grosse hellbeige Dolomitkristalle, welche, einmal aus dem Calcit herausgelöst, in schneeweisser Farbe erscheinen.
Mineralien
- Calcit:
- Dolomit:
- Goethit:
- Quarz:
LNr
028.
Fundort
BL / Sissach, Brunneberg
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Sissach
Koordinaten, ca.
Literatur
- Puschnig, André R.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel; 2010; Vol. 12; Seite 25-48; Welche Mineralien sind in der Umgebung Basels (NW-Schweiz) zu finden? Eine aktuelle Inventaraufnahme
Bemerkungen
Südlich des Brunneberg, ca. 50 Meter unterhalb des Waldweges, befindet sich eine vielbesuchte Humphriesi-Schicht der Passwang-Formation. Anstehendes kommt entlang des Bachlaufs zum Vorschein.
Mineralien
- Calcit:
- Fossilien:
- Pyrit:
aus dem Autobahntunnel.
LNr
029.
Fundort
BL / Sissach, Burgenrain, Burgerai
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Sissach
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Zu diesem historischen Limonitfund von 1864 am Burgerai fehlen genauere Angaben zu den Fundumständen.
Mineralien
- Limonit:
LNr
030.
Fundort
BL / Sissach, Limberg (Grube)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Sissach
Koordinaten, ca.
Literatur
- Holenweg, Hans; Schweizer Strahler; 1969; Heft 4; Seite 302 - 308; Mineralparagenesen im Schweizer Jura
- Holenweg, Hans; Tätigkeitsbericht der Naturforschenden Gesellschaft Baselland; 1965; Band 25; Seite 135-159; Mineralparagenesen im Schweizer Jura
Bemerkungen
Die von weitem sichtbare Grube Limberg, oberhalb von Sissach gelegen, ist heute nur noch Mergellieferant für die Waldwege rund um Sissach. Im rechten Grubenteil, welcher seit längerer Zeit nicht weiterbearbeitet wurde, liegt toniges Material aus welchem durch Regen-wasser gelegentlich rostbraune und mit Gipskristallen belegte Knollen herausgewaschen werden. Die igelartig aufgewachsenen Kristalle sind klar, zeigen wegen beginnender Auflösung keine Endflächen und erreichen höchstens eine Länge von 15 mm. Noch etwas weiter auf der rechten Seite sind an den Felswänden Limonitspuren und im darunterliegenden Geröll Bohnerze erkennbar. Im linken Teil der Grube fallen die Bänke der Blagdeni-Schichten des Rothenfluh-Members auf. Quarzausbildungen in fossilen Hohlräumen oder auf Spaltflächen, wie sie in Rothenfluh (Roti Flue) angetroffen werden, konnten hier bis heute nicht nachgewiesen werden. Die Grube wird renaturiert, die Gipsfundstelle ist davon aber kaum betroffen.
Mineralien
- Bohnerz: aus der der rechten Grubenwand.
- Calcit:
- Gips:
aus der Grube: igelartige Gebilde mit Gipskristallen bis 1.5 cm.
- Limonit:
LNr
031.
Fundort
BL / Sissach, Ob den Reben
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Sissach
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Der sogenannte Räbbärg bei Sissach besteht aus Keuper. Oberhalb des Räbbärg bis unterhalb Underi Gust und in östlicher Richtung über Holde bis Schneute und über Sunnewirtshübel liegen fossilienreiche Schichten der Staffelegg-Formation. Fossile Hohlräume sind wegen des porösen Gesteins meistens vollkommen leer oder mit einem bräunlichen Calcitrasen belegt und nur selten enthalten sie eine geringfügige Menge an Mineralien. An Grösse erreichen diese kaum mehr als einige Millimeter. Interessant ist das Vorkommen von Malachit, ein im übrigen Jura seltenes Mineral, sowie Sphalerit. Die ganze Gegend überzeugt durch ihren Fossilienreichtum.
Mineralien
- Baryt: nur in verwitterter, blass gelblich-rötlicher Erscheinung
- Calcit: in jedem intakten Hohlraum vorhanden, gelblich, beige und nur wenige mm gross.
- Chalkopyrit: als typische tetraederähnliche Bisphenoide, schwarz, mit bunten Anlauffarben oder goldfarbig glänzend. Die Kristallgrösse bewegt sich im unteren mm-Bereich. Teils sind mehrere Kristalle aggregiert und mit Malachit belegt.
- Coelestin: tafelig, durchsichtig, in cm-Grösse, meistens gebrochen und eher selten.
- Dolomit: selten reinweiss, in der Regel in diversen Brauntönen, bis 5 mm, teilweise in typischer sattelförmiger Ausbildung.
- Goethit: extrem klein auf Calcit und Chalkopyrit oder als mm-grosse Einzelkristalle.
- Hämatit: als kleinste Kügelchen und auf Coelestin, Calcit und Chalkopyrit.
- Malachit: in intakten Hohlräumen als grüne Anflüge, Krusten oder als kleine fächerartige Aggregate auf Chalkopyrit.
- Pyrit: bis 3 mm und fast immer mit oxidierter Oberfläche.
- Quarz: bis 3 mm, wasserklar und selten.
- Sphalerit: bis 4.5 mm, in glänzender dunkelgrauer Farbe.
LNr
032.
Fundort
BL / Sissach, Unter der Fluh, Hinterholde, Underi Gust
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Sissach
Koordinaten, ca.
Literatur
- Gasser, Patrick; Schweizer Strahler; 2013; Heft 2; Seite 18 - 19; Gips in Ammoniten-Hohlräumen aus dem Basebieter Jura
- von Huene, F. (1900): Geologische Beschreibung der Gegend von Liestal im Schweizer Tafeljura; Verh. der NFG Basel, 1900, Band 12, S. 295-371
Bemerkungen
Bei der Lokalität Unter der Flue, oberhalb von Sissach und am Waldrande nach Osten, sind gute und in der Literatur öfters erwähnte Fossilienfundstellen in den Humphriesi- und Blagdeni-Schichten. Während aus den Humphriesi-Schichten glasklare Quarzkristalle in Kammerhohlräumen seit längerem bekannt sind, konnten hier innerhalb eines Ammoniten Kristalle in Braun- bis Schwarztönen nachgewiesen werden. Für den Schweizer Jura eine bis dahin nicht bekannte Paragenese. Die harten, graurotbraunen eisenoolithische Mergel und Kalke sind im Gelände gut erkennbar. Aus Rücksicht auf die unter dem Waldrand angrenzende Weide sollte das Anstehende mit entsprechender Vorsicht bearbeitet werden. Im Gegensatz zu den Ammoniten der Humphriesi-Schichten sind diejenigen aus den Blagdeni-Schichten flach und die Hohlräume klein. von Huene (1900) zur Sissacherfluh: "die nördlich und östlich gelegenen Wiesen und steileren Abhänge werden von unterem Dogger gebildet, der an manchen Stellen viele Fossilien liefert, z. B. westlich P. 681 (Sowerbyi- bis Humphriesi-Schichten)." P. 681 (Stand 1900) wird heute auf der Karte nicht mehr geführt. Es handelt sich um das Gebiet Ihegi, nördlich der Bergwirtschaft Sissacherfluh, 2'628'573 / 1'259'116, 676 m ü. M. Fossilienhaltige Gesteinsbrocken sind unterhalb von "Unter der Fluh" im Bereich zwischen Hinterholde und Underi Gust zu finden.
Mineralien
- Calcit: rasenartig die Hohlräume auskleidend.
- Calcium-Mangan-Oxid: kleine, schwarzglänzende Büschel. Bestimmung noch nicht abgeschlossen.
- Coelestin: klar und sehr klein. Kommt vermutlich auch in grösseren Kristallen vor.
- Gips:
- Limonit: kleine Kügelchen in den fossilen Hohlräumen.
- Quarz: klein, einige Millimeter messend, mit kurzprismatisch-pyramidalem Habitus, von glasklar bis hellbraun und schwarz. Die Braunfärbung kann hier auf den unterschiedlichen Eisengehalt zurückgeführt werden und nicht, wie bei den alpinen Braun- bis Schwarzfärbungen, durch den Einfluss radioaktiver Strahlung aus dem Umgebungsgestein.
- Strontianit: in typischer weisser und faserartiger Ausbildung, bis 5 mm.
LNr
033.
Fundort
BL / Tenniken, Buelzgrabe
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Tenniken
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Ein ammonitenreicher Aufschluss (Humphriesi-Schicht) liegt im untersten Teil des Buelzgrabe, südöstlich von Tenniken, auf ca. 490 m ü. M. Ein gefundener Ammonitenteil enthielt in seinen Hohlräumen vor allem Calcit, wenig wasserklaren Quarz und etwas Goethit. Ein Abbau im Bereich des Waldweges sollte aus verständlichen Gründen unterlassen werden. Die fossilienhaltige Schicht kann ebenfalls im Bachbett beobachtet werden. Das miozäne Muschelagglomerat, welches in den Gruben auf der Tennikerfluh zu finden ist, enthält keine Mineralien. Die aus unzähligen kleinen Muscheln gebildeten Gesteinsbrocken dienen höchstens noch der Dekoration. Beim Bau der Autobahn A2 konnten in den 1960er-Jahren bei Tenniken im Abschnitt bei Hägler grosse gelblichweisse Calcitstufen geborgen werden. Die als positive Skalenoeder ausgebildeten Kristalle sind rasenartig aggregiert, mit starkem Glanz und erreichen Grössen von einigen Zentimetern. Heute ist die Fundstelle nicht mehr zugänglich.
Mineralien
- Calcit:
- Fossilien:
- Goethit:
- Quarz
:
LNr
034.
Fundort
BL / Tenniken, Hägler (Autobahn)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Tenniken
Koordinaten, ca.
Literatur
- Puschnig, André R.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel; 2010; Vol. 12; Seite 25-48; Welche Mineralien sind in der Umgebung Basels (NW-Schweiz) zu finden? Eine aktuelle Inventaraufnahme
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 92
Bemerkungen
Beim Bau der Autobahn A2 konnten in den 1960er-Jahren bei Tenniken im Abschnitt bei Hägler grosse gelblichweisse Calcitstufen geborgen werden. Die als positive Skalenoeder ausgebildeten Kristalle sind rasenartig aggregiert, mit starkem Glanz und erreichen Grössen von einigen Zentimetern. Heute ist die Fundstelle nicht mehr zugänglich.
Mineralien
- Calcit: gross, skalenoedrisch (positives Skalenoeder), rasenartig aggregiert, bis einige cm-grosse Einzelkristalle.
LNr
035.
Fundort
BL / Thürnen, Grütsch, Brand
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Thürnen
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Grütsch: 2'629'130 / 1'255'400, 523 m ü. M.
Brand: 2'629'340 / 1'255'185, 514 m ü. M.
Das Gebiet Grütsch ist, wie der Name bereits andeutet, ein immer wieder aktives Rutsch-gebiet. Beim Ereignis von 1758 reichte die Rutschmasse bis fast zur heutigen Hauptstrasse hinunter. Spuren davon sind heute im Gelände noch gut sichtbar. Der letzte Rutsch geht auf die 1990-er Jahre zurück. Bei diesen Erdbewegungen durchmischten sich die verschiedenen Gesteinsschichten dermassen, dass ein fossilienhaltiger Horizont in diesem Bereich nicht mehr ausgemacht werden kann, das Finden von Fossilien beruht also mehr auf Zufall. Interessant sind folgende Bereiche:
- Unterer, südlicher Teil des Grütsch, links des Brandhofs (Brand) im Wald: Fossilien der Murchisonae-Schicht.
- Rechts des Brandhofs (Grütsch) im Wald: Fossilien der Humphriesi-Schicht.
- Südlicher Teil des Grütsch, Sowerbyi-Schichten.
- Nördlicher und südlicher Teil des Grütsch: Blagdeni-Schichten.
Mineralien
- Calcit: meistens als weisse bis farblose kleine Skalenoeder in allen Hohlräumen vertreten.
- Chalkopyrit: bis jetzt nur in der Region Brand nachgewiesen als schwarze kleine Aggregate im mm-Bereich oder als pyramidenförmige Kriställchen. In verwittertem Gestein sind die Chalkopyritkristalle ganz oder teilweise von smaragdgrünem Malachit überzogen.
- Dolomit: braun als sogenannter Eisendolomit.
- Goethit: nur in den Hohlräumen aus dem Gebiet Grütsch. Garbenförmig, schwarz und dem Calcit aufgewachsen.
- Malachit: grün, büschelig bis faserig. Das seltene Sekundärmineral ist meistens dem Chalkopyrit aufgewachsen. Dieser kann aber auch fehlen (bereits aufgelöst).
- Quarz: wasserklare Kristalle im Normalhabitus, als Aggregate oder Einzelkristalle. Auch rauchbraune Kristalle sind im Gebiet Grütsch gefunden worden.
LNr
036.
Fundort
BL / Wenslingen, Alete
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Wenslingen
Koordinaten, ca.
Literatur
- Andermatt, Paul J.; MINERALIEN-Welt; 1998; Heft 2; Seite 49
- Andermatt, Paul J.; Urner Mineralienfreund; 2003; Heft 1; Seite 1-7
Bemerkungen
Diese Fundstelle liegt an der N-Seite der Strasse von Tecknau nach Wenslingen. Es handelt sich um eine schmale Spalte im Unteren Hauptrogenstein. Die Wände sind beidseitig mit einem dichten Rasen von skalenoedrisch ausgebildetem Calcit be-legt und können kaum schadlos entfernt werden. Vereinzelt sind Calcitzwillinge bis 20 mm Breite und Phantombildungen gewachsen. Das Dach der Spalte besteht aus lockerem Gestein. Schon kleinste Erschütterungen können dieses zum Einsturz bringen und einen Steinschlag auslösen. Von einer Bearbeitung dieses Vorkommens ist also dringend abzuraten. Gleich unterhalb der Spalte befindet sich zudem die Hauptstrasse, welche bei einem Abbruch leicht Schaden nehmen könnte.
Mineralien
- Calcit: schöne Zwillinge.
LNr
037.
Fundort
BL / Wintersingen, Chienberg, Chienisholz, Fipplete, Grütsch, Hüenersädel
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Wintersingen
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Chienisholz (Fossilien) P595: 2'630'152 / 1'259'504, 595 m ü. M.
Grütsch: 2'629'704 / 1'259'243, 674 m ü. M.
Fipplete (unterhalb Waldweg): 2'629'809 / 1'259'184, 655 m ü. M.
Von der Rickenbacher Höchi führt ein Feldweg in Richtung Hüenersädel, welcher fast auf der ganzen Länge in der Passwang-Formation liegt. Bei Pt. 595 verzweigen sich die Wege Richtung Westen in das Gebiet Chienisholz, resp. nach Südwesten über den Hüenersädelgrat hinauf zu P. 731. 30 Meter unterhalb dieses Punktes zweigt ein Waldweg gegen Süden in Richtung Fipplete ab. Diesem Weg weiterfolgend gelangt man zu der bekannten Fossilienfundstelle "Rickenbacher Fluh" (siehe dort). Unterhalb des Chienisholz informieren Hinweistafeln über die Gefahren des dortigen Rutschgebietes (Rutsch 1992). Die Hangbewegungen sind im Gelände deutlich sichtbar. Aus dieser Zone (im Wegbereich) sind zwei Funde beschrieben worden:
- 150 m W Pt 595, Chienberg, unterhalb Hüenersädel, Calcit und Gips,
- 100 m W Pt 595, Murchisonae-Schichten, Hüenersädel, Coelestin, Dolomit, Calcit. (Pt 595 (Stand 1975) wird auf der aktuellen Karte nicht mehr aufgeführt).
Mineralien
- Calcit:
- Coelestin:
- Dolomit:
- Fossilien:
- Gips:
LNr
038.
Fundort
BL / Wintersingen, Spitzliacher, Sütler, Sumerholde Wüesteräb
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Wintersingen
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Spitzliacher, Waldrand (Hornstein): 2'629'706 / 1'260'916, 508 m ü. M.
Sütler, Waldrand (Hornstein): 2'630'000 / 1'260'989, 499 m ü. M.
Sumerholde, Waldrand (Hornstein): 2'629'930 / 1'261'315, 528 m ü. M.
Wüesteräb (Hornstein): 2'628'694 / 1'260'218, 455 m ü. M.
Im Westen von Wintersingen, im kleinen Tälchen Wüesteräb, durchziehen meterlange und bis 15 cm mächtige dunkelbraune Hornsteinlagen den Trigonodusdolomit. Der massige Hornstein zeigt kaum Hohlräume, weckt also eher das Interesse der Geologen und weniger jenes der Mineraliensammler. Auf dem gleichen Niveau aber auf der anderen Talseite, liegen vereinzelt recht grosse und massige Chalcedonknollen bis 30 cm Durchmesser. Deren gleichmässiges weiss- bis hellbläuliches Gefüge zeigt keinerlei Struktur und ist als Schleifware kaum geeignet. Östlich des Dorfes, auf der Hochfläche Bünten (Spitzliacher), finden sich am Waldrand vereinzelt graue bis dunkelbraune Hornsteinbrocken. Quarzbelegte Hohlräume sind hier selten, treten aber bis max. 3 cm auf. Als weitere Mineralien konnten Chalkopyrit bis 1 mm und stumpfrhomboedrischer beigefarbener Calcit festgestellt werden. Weiter nordöstlich und auf gleichem Niveau wie Bünten, am Waldrand bei Sütler und Sumerholde, wiederholt sich das aufgeführte Mineralienvorkommen. Funde sind noch möglich, die Kristallisation erreicht aber nicht die Qualität, wie sie zum Beispiel bei den Fundstellen um Eiken anzutreffen ist.
Mineralien
- Chalcedon:
- Chalkopyrit:
- Hornstein:
- Quarz:
LNr
039.
Fundort
BL / Wintersingen, Staufenhof
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Wintersingen
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Staufenhof, Bergweg Widrai-Weidli: 2'630'534 / 1'260'471, 597 m ü. M.
Staufenhof, Englete: 2'630'599 / 1'261'163, 594 m ü. M.
Der Bergweg von Widrai nach Weidli führt oberhalb des Hofs Griesbrunne an einer heute aufgeschütteten Grube vorbei, welche am oberen Rand im Kontakt zur Passwang-Formation liegt und in deren fossilienhaltigen Humphriesi-Schicht vereinzelt Ammoniten mit schönen von Mineralien belegte Hohlräume aufweist. Eine ähnliche Situation kann bei der Lokalität Englete angetroffen werden. Hier enthalten die Gesteinsbrocken aber meistens nur kleine Fossilien mit Calcit in den Hohlräumen.
Mineralien
- Calcit:
- Fossilien:
- Goethit
: schwarz, büschelig, bis 2 mm.
- Hämatit: kleinste Kügelchen.
- Pyrit: kleinste Würfelchen.
LNr
040.
Fundort
BL / Wintersingen (Bohrung)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Wintersingen
Koordinaten, ca.
Literatur
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 116
Bemerkungen
Aus einem Bohrkern.
Mineralien
- Clausthalit:
LNr
041.
Fundort
BL / Wittinsburg, Holche
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Wittinsburg
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Ein Abriss bei der Lokalität Holche, nördlich von Wittinsburg gelegen (Koord.: 2'630'77 / 1'254'360, 444 m ü. M.), legte eine fossilienreiche Schicht der Passwang-Formation frei, welche durch Fossiliensammler ordentlich weiterbearbeitet wurde. Im Hang liegendem Abraum finden sich gelegentlich Reste von Ammoniten mit grösseren Hohlräumen. Meistens sind deren Wände nur mit braun angewittertem Calcit belegt, intakte Kammern sind selten. Haldenfunde sind noch möglich. Die Benennung des Minerals nach dem lateinischen Wort coelestis („himmlisch“) orientiert sich an der himmelblauen Farbe der Kristalle, was hier vollkommen zutrifft. Die obige Aufnahme entstand wenige Stunden nach der Bergung, der Kristall strahlte noch in schönem Himmelblau. Durch Wasserverlust änderte sich die Farbe innerhalb weniger Tage zu blass und gräulichblau. Die Farbe von Coelestin kann neben blau auch farblos, weiss, gelb, rot, grün oder braun sein. Tatsächlich sprechen die verschiedenen Farben von Coelestin für Fehler im Kristallgitterbau oder farbgebende Fremdbeimengungen in den Kristallen, denn die Farbe von reinem Coelestin ist farblos. Durch Abweichungen im Gitterbau entstehen im Coelestin Farbzentren, die dem Kristall seine charakteristische bläuliche Farbe verleihen.
Mineralien
- Calcit: skalenodrisch in allen Hohlräumen zugegen.
- Coelestin: oft noch leicht bläulich, grösstenteils aber wegen fortgeschrittenem Zersetzungsprozess bereits weiss und sehr brüchig, tritt tafelig bis 2 cm auf. Ein Ammonit enthielt in einer Kammer einen etwa 12 x 16 mm grossen Einzelkristall in schöner blauer Farbe.
- Dolomit: dunkelbraune, stark verwitterte Aggregate.
- Fossilien:
- Goethit: schwarz, unter einem mm und erst unter dem Mikroskop erkennbar.
- Manganoxid: dieses äusserst poröse Mineral erscheint als kugelige dunkelgrau glänzende Aggregate und ist nicht näher analysierte worden. Tritt in dieser Form auch andernorts auf.
- Quarz: nur als winzige glasklare Kristalle in fossilen Hohlräumen (nicht in den Ammoniten) und nur unter dem Mikroskop erkennbar.
LNr
042.
Fundort
BL / Wittinsburg, Schoreberg
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Wittinsburg
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Direkt an der Hauptstrasse nach Wittinsburg zeigt sich aufgeschlossen in der Passwang-Formation eine Abfolge von knauerigen Bänken der Blagdeni-Schichten. Gelegentlich lösen sich Knollen aus den Bänken und bleiben hinter dem hölzernen Steinschlagschutz liegen, wo sie bequem gesammelt und bearbeitet werden können. Nur wenige dieser Brocken enthalten auch fossile, mit Mineralien ausgekleidete Hohlräume. Teilweise treten Bivalven, deren kleine Kammern mit Calcit und Quarz gefüllt sind, massenhaft auf. Die Kammern sind teilweise oder vollständig ausgefüllt. Mit Salzsäure können die wasserklaren, bipyramidalen und bis 5 mm grossen Quarze aus dem Calcit herausgelöst werden. Sind Hohlräume vorhanden erscheint der milchigweisse bis wasserklare Calcit in der bekannten skalenoedrischen Ausbildung. Weitere Mineralien wie Dolomit, Goethit und Pyrit, sind vollständig mit Calcit umschlossen und zeigen sich erst nach dem Säurebad und unter dem Binokular. Die Kristalle erreichen kaum 0.2 mm Grösse. Nicht zusammen mit den Bivalven aber ebenfalls aus der Blagdeni-Schicht stammen die skalenoedrischen Phantomcalcite, welche kaum 4 mm erreichen und eher selten zu finden sind. Die besten Funde stammen vom unteren Ende der anstehenden Bänke und sind immer noch möglich.
Mineralien
- Calcit:
- Dolomit:
- Fossilien:
- Goethit:
- Pyrit:
- Quarz:
LNr
043.
Fundort
BL / Zeglingen, Hottenried, Leutschenberg
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Zeglingen
Koordinaten, ca.
Literatur
- Rykart, Rudolf; Lapis; 1984; Heft 6; Seite 35
Bemerkungen
Bei Hottenried wurde beim Anlegen eines Waldweges der Trigonodusdolomit freigelegt. Dieser enthält Drusen mit bis 2 cm grossen Quarz-aggregaten, bestehend aus zahlreichen, bis 2 mm grossen, weissen bis farblosen Kriställchen. Wie im Trigonodusdolomit üblich, sind auch hier die Drusen mit kleinen rhomboedrischen Calcitkriställchen ausgekleidet. Die Quarze vom Leutschenberg können nicht genau zugeordnet werden. Diese stammen aus dem Trigonodusdolomit beim Leutschenberg (Zeglingen) oder Leutschenberg (Rohr b. Olten).
Mineralien
- Calcit:
- Quarz: milchigweiss, bis 5 mm.
LNr
044.
Fundort
BL / Zeglingen, Mapprach (Kohlenabbau)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Zeglingen
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
/
Mineralien
- Kohle:
LNr
045.
Fundort
BL / Zeglingen, Melchstel
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Zeglingen
Koordinaten, ca.
Literatur
/
Bemerkungen
Von Zeglingen führt in nordöstlicher Richtung gegen den Fluhberg hin, ein tief eingeschnit-tenes Tälchen. Ab einer Höhe von ca. 670 m ü. M. steht auf der linken Strassenseite auf einer Länge von 450 Meter der Trigonodusdolomit. an. Das steile Bord kann kaum begangen werden, ab und zu fallen aus dem Hang Gesteinsbrocken mit Calcit- und Quarz-haltigen, bis 60 mm grossen Drusen herunter. Die im sandartigen grauen Gestein fast weiss leuchtenden Quarz-Calcitaggregate sind kaum zu übersehen. Der Beginn der Trigonodusdolomitzone fällt zusammen mit dem markanten Steinschlagschutz direkt an der Strasse. Hornsteinlagen sind selten und erreichen kaum mehr als 2 cm Mächtigkeit. Im Gegensatz zu den Hornsteinlagen um Eiken ist hier das Gefüge spröde und ohne quarzhaltige Drusen. Quarz: nur vereinzelt zeigen sich vom schneeweissen Quarz vereinzelte Flächen zwischen den zahlreiche kleinen ebenfalls weissen Calcitkriställchen, welche den Quarz rundum belegen und dadurch zu einem fast kugeligen Gebilde führen. Die Kristalle erreichen nur 3 bis maximal 4 mm Grösse. Calcit: dieses rhomboedrisch ausgebildete Mineral ist allgegenwärtig und belegt die Drusenwände und die Quarzkriställchen rasenartig. Vom Wegsäuren des Calcits wird abgeraten. Vereinzelte Quarzkristalle sind im Calcit eingelagert und sind nicht dem Gestein aufgewachsen und gehen somit verloren. Zudem erscheinen die angeätzten Flächen des Calcits und des Gesteins in einem unnatürlichen fettartigen Glanz.
Mineralien
- Calcit: dieses rhomboedrisch ausgebildete Mineral ist allgegenwärtig und belegt die Drusenwände und die Quarzkriställchen rasenartig. Vom Wegsäuren des Calcits wird abgeraten. Vereinzelte Quarzkristalle sind im Calcit eingelagert und sind nicht dem Gestein aufgewachsen und gehen somit verloren. Zudem erscheinen die angeätzten Flächen des Calcits und des Gesteins in einem unnatürlichen fettartigen Glanz.
- Quarz: nur vereinzelt zeigen sich vom schneeweissen Quarz vereinzelte Flächen zwischen den zahlreichen kleinen und ebenfalls weissen Calcitkriställchen, welche den Quarz rundum belegen und dadurch zu einem fast kugeligen Gebilde führen. Die Kristalle erreichen nur 3 bis maximal 4 mm Grösse.
LNr
046.
Fundort
BL / Zeglingen, Weissbrunn (ehem. Gipsgrube)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Zeglingen
Koordinaten, ca.
Literatur
- Merki, P. (1961): Der Obere Muschelkalk im östlichen Schweizer Jura; Ecl. Geol. Helv., 54/1961, S. 138-227
Bemerkungen
Gipsabbau in Zeglingen ist bereits seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Ab 1904 übernahm die Läufelfinger Gips-Union den Abbau. Nachdem man bis dahin in mühsamer Arbeit mit Pferdefuhrwerken den Gips nach Läufelfingen transportierte, wurde 1910 eine ca. 3.5 km lange Seilbahn eröffnet. Dort wurde das Material auf die Eisenbahn verladen. Gegen Ende des letzten Jahrhunderts neigten sich die Gipsvorräte dem Ende zu, der Abbau musste in den 1980-er Jahren eingestellt werden. In den Folgejahren, das heisst bis zur endgültigen Schliessung der Grube 2003, wurde nur noch Anhydrit gewonnen. Das Grubengelände wurde weitgehend eingeebnet und heute sind nur noch die mächtigen, grauen Felswände Zeugen des früheren Abbaus.

Ein von Merki (1961) aufgezeichnetes Profil zeigt folgende Schichten:
- Trigonodusdolomit, 7,00 m aufgeschlossen,
- Plattenkalk, Gesamtmächtigkeit 16.90 m,
- Trochitenkalk, Gesamtmächtigkeit 21,40 m,
- Anhydritdolomit, Gesamtmächtigkeit 9,60 m,
- Hauptanhydritgruppe, ca. 40 m aufgeschlossen.

Aufgeschlossen ist die Dolomitzone z. B. bei 2’636’540 / 1’251’330, etwas nördlich der Gipsgrube. Unter den Mineraliensammlern hat diese Grube vor allem wegen den hervorragenden Gipskristallen aus dem Anhydritbereich weitum Bekanntheit erlangt. Heute sind Funde in dieser Qualität kaum noch möglich. Vereinzelt lassen sich noch kleine Kristalle im mm-Bereich in schmalen Rissen finden. Waren während den Abbautätigkeiten kaum Hornsteine zu finden liegen heute vermehrt einzelne Brocken, bestehend aus einem verkitteten Gemisch von Anhydrit, Dolomit(?), Calcit, Gips und Quarzvarietäten, unterhalb der grossen Gipswände. Sie stammen vermutlich aus dem Trigonodusdolomit. Die Spalten zwischen dem braunen bis fast schwarzen Chalcedon sind gefüllt mit unzähligen kleinen Quarzkristallen. Diese erreichen nur selten eine Grösse von 3 mm, sind milchigweiss bis klar und teilweise doppelendig.
Mineralien
- Alabaster: orangerot in Lagen bis mehrere cm Mächtigkeit. Alabaster kann heute noch gefunden werden.
- Anhydrit: hellbeigefarbige, im Querschnitt rechteckige Einlagerungen im Gipsgestein sind als Anhydrit bestimmt worden (Analyse durch Thierry Adatte, UNI Lausanne).
- Autigener Quarz: die durch Bitumeneinschlüsse braun gefärbten, meist doppelendigen und pseudohexaedrisch aussehenden idiomorph ausgebildeten Quarzkristalle der Niedertemperaturform erreichen eine Grösse von ca. 1 cm, sind immer im Gestein eingebettet und können lang- oder kurzprismatisch ausgebildet sein und sind flächenarm. Aggregate sind selten.
- Calcit: als kleinste glasklare und glänzende Rhomboeder unter 1 mm auf den gebrochenen Hornsteinflächen.
- Chalcedon: braun bis dunkelbraun und immer gebrochen.
- Gips: in hervorragender, wasserklarer Qualität, auch als Schwalbenschwanzzwillinge, bis ca. 25 cm.
- Halit: weisse, unförmige Klumpen, bis 2 cm. Dieses Mineral dürfte nicht in vielen Sammlungen vorhanden sein, löst es sich doch schon beim ersten Kontakt mit Wasser sofort auf.
- Hornstein:
- Pyrit: die Pyritkristalle stammen aus einer alten Sammlung und sind mit "Zeglingen, Gipsgrube" beschriftet. In den letzten Jahren konnte Pyrit nur als rostfarbiger Überzug festgestellt werden.
- Quarz: das Mineral erscheint klar bis milchigweiss und grobsandartig massig in den Spalten der Hornsteinbrüche. Die Kristalle sind unförmig, unter 3 mm Grösse und nur selten sind Doppelender auszumachen. Auf dem Chalcedon sind auch klare Kristalle vertreten. Zahlreiche, schwarze, blätterige bis kugelartige oder dendritenartige Gebilde auf Quarz und Hornstein könnten mit Kohlenstoff gefärbte Quarze sein (Analyse durch Thierry Adatte, UNI Lausanne).
LNr
047.
Fundort
BL / Zunzgen, Holde (ehem. Grube)
Region
Bezirk Sissach / Gemeinde Zunzgen
Koordinaten, ca.
Literatur
- Puschnig, André R.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaften beider Basel; 2010; Vol. 12; Seite 25-48; Welche Mineralien sind in der Umgebung Basels (NW-Schweiz) zu finden? Eine aktuelle Inventaraufnahme
Bemerkungen
Die ehemalige Mergelgrube Holde, welche bis in die 1980-er Jahre betrieben wurde, geht gegen oben durch immer zahlreichere eisenoolithische Mergellagen in die fossilienhaltigen Humphriesi-Schichten über. Diese Schichten lieferten einige gut ausgebildete Mineralien in den Hohlräumen der Fossilien.
Mineralien
- Ankerit: klein, in Bivalven zusammen mit Goethit und Calcit.
- Calcit: belegt als kleine Skalenoeder rasenartig die Wände der Hohlräume.
- Goethit: im unteren mm-Bereich, zusammen mit Quarz, in Bivalven und Ammoniten.
- Quarz: auf Calcit in Hohlräumen von Ammoniten, wasserklar und in der für den Jura typischen bipyramidalen und flächenarmen Ausbildung, bis 4 mm. Die Tracht der Kristalle besteht im Wesentlichen nur aus den Normalrhomboedern und verkürzten Prismenzonen.
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