Kanton VS, Brig, Conthey
Fundorte > Wallis
Vorkommen im Kanton Wallis, Bezirke Brig und Conthey
001_VS / Brig
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Brig-Glis, Koordinaten ca.: 640300 / 129230
Literatur:
- Hoefs, J. / Stalder, H.A.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
Kluft am Bahntrasse der BLS. Im Augengneis des Altkristallin.
- Ankerit:
- Chlorit:
- Hämatit:
- Quarz:
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Brig-Glis, Koordinaten ca.: 640300 / 129230
Literatur:
- Hoefs, J. / Stalder, H.A.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
Kluft am Bahntrasse der BLS. Im Augengneis des Altkristallin.
- Ankerit:
- Chlorit:
- Hämatit:
- Quarz:
002_VS / Obers Nessultal, Ober Nessultal, Obernessultal
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Brig-Glis
Literatur:
- Cuchet, Stéphane & van der Burgt, Ate & Crumbach, Mischa; Schweizer Strahler; 2023; Heft 4; Seite 9-17; Die SEE-Mineralisation der Monte Leone Decke (Teil 4): Mineralogische Neuigkeiten
Aus einem Sturzblock im Obernesseltal (Ober Nessutal).
- Fergusonit-(Y): Braun-schwarze, mm-Grosse Kriställchen.
- Hämatit:
003_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Gantertal (mittlerer Teil)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Brig-Glis
Literatur:
- Cuchet, Stéphane & van der Burgt, Ate & Crumbach, Mischa; Schweizer Strahler; 2023; Heft 4; Seite 9-17; Die SEE-Mineralisation der Monte Leone Decke (Teil 4): Mineralogische Neuigkeiten
Cuchet & Co. erwähnen Monazit, ohne genauere Angaben, aus dem mittleren Gantertal.
- Monazit-(Ce): Dicktafelige bis isometrische, satt orange Kristalle.
004_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Gantertal (unterer Teil)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Brig-Glis, Koordinaten ca.: 647350 / 127790
Literatur:
- Andres Martin; Schweizer Strahler; 2009; Heft 1; Seite 3
- Franke, E.; Schweiz. Mineralog. Petrogr. Mitt.; 1979; Buch 59; Seite 245 - 250; Celsian in leucocratic gneisses of the Berisal-Complex
Die Koordinaten zeigen allgemein auf das Gantertal.
- Apatit: Bis 5 cm, teils violett.
- Calcit: Als sogenannter Papierspat.
- Chlorit:
005_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Nesseltal, Gantertal, Grund, Schallberg, Ärezhorn, Erizhorn, Erizegg;(Erzabbau)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Brig-Glis, Koordinaten ca.: 642390 / 123760
Literatur:
- Epprecht,W., Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
- Streckeisen, Albert & Gross, Etienne & Steiner, Urs;Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1963; Band 43; Heft 1; Seite 345 - 360; Das Magnetitvorkommen am Erizhorn (Simplongebiet)
Vermutlich handelt es sich beim Erezhorn um das heutige Ärezhorn. Die Koordinaten zeigen auf dieses. Beim Erzgut handelte es sich um ein kieseliges Erz, welches nur durch basische Kalkzuschläge verhüttbar war. Das Eisenerzlager befindet sich im Triasdolomit bei Ober-Schmiedmatten und wurde in zwei Stollen abgebaut. Der untere ist zerfallen, der obere noch zugänglich. Eine weitere Schürfstelle befindet sich weiter östlich, westlich Staffel. Das Erzvorkommen liegt im Triasdolomit, der die Unterlage des Eistengneis bildet. Das Anstehende ist teilweise verrutscht und von Gehängeschutt bedeckt. Erzstücke liegen hier in den steilen Schutthalden, doch findet sich das Erz auch im anstehenden Fels. Einzelne Gesteinslagen enthalten nur spärlich Erz, in anderen ist Erz reichlicher vorhanden und kann in einzelnen Lagen bis zu 80 % des Gesteins ausmachen. Die ausgesprochen erzreichen Lagen bilden Platten von ca. 3 cm Dicke.
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Brig-Glis
Literatur:
- Cuchet, Stéphane & van der Burgt, Ate & Crumbach, Mischa; Schweizer Strahler; 2023; Heft 4; Seite 9-17; Die SEE-Mineralisation der Monte Leone Decke (Teil 4): Mineralogische Neuigkeiten
Aus einem Sturzblock im Obernesseltal (Ober Nessutal).
- Fergusonit-(Y): Braun-schwarze, mm-Grosse Kriställchen.
- Hämatit:
003_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Gantertal (mittlerer Teil)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Brig-Glis
Literatur:
- Cuchet, Stéphane & van der Burgt, Ate & Crumbach, Mischa; Schweizer Strahler; 2023; Heft 4; Seite 9-17; Die SEE-Mineralisation der Monte Leone Decke (Teil 4): Mineralogische Neuigkeiten
Cuchet & Co. erwähnen Monazit, ohne genauere Angaben, aus dem mittleren Gantertal.
- Monazit-(Ce): Dicktafelige bis isometrische, satt orange Kristalle.
004_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Gantertal (unterer Teil)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Brig-Glis, Koordinaten ca.: 647350 / 127790
Literatur:
- Andres Martin; Schweizer Strahler; 2009; Heft 1; Seite 3
- Franke, E.; Schweiz. Mineralog. Petrogr. Mitt.; 1979; Buch 59; Seite 245 - 250; Celsian in leucocratic gneisses of the Berisal-Complex
Die Koordinaten zeigen allgemein auf das Gantertal.
- Apatit: Bis 5 cm, teils violett.
- Calcit: Als sogenannter Papierspat.
- Chlorit:
005_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Nesseltal, Gantertal, Grund, Schallberg, Ärezhorn, Erizhorn, Erizegg;(Erzabbau)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Brig-Glis, Koordinaten ca.: 642390 / 123760
Literatur:
- Epprecht,W., Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
- Streckeisen, Albert & Gross, Etienne & Steiner, Urs;Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1963; Band 43; Heft 1; Seite 345 - 360; Das Magnetitvorkommen am Erizhorn (Simplongebiet)
Vermutlich handelt es sich beim Erezhorn um das heutige Ärezhorn. Die Koordinaten zeigen auf dieses. Beim Erzgut handelte es sich um ein kieseliges Erz, welches nur durch basische Kalkzuschläge verhüttbar war. Das Eisenerzlager befindet sich im Triasdolomit bei Ober-Schmiedmatten und wurde in zwei Stollen abgebaut. Der untere ist zerfallen, der obere noch zugänglich. Eine weitere Schürfstelle befindet sich weiter östlich, westlich Staffel. Das Erzvorkommen liegt im Triasdolomit, der die Unterlage des Eistengneis bildet. Das Anstehende ist teilweise verrutscht und von Gehängeschutt bedeckt. Erzstücke liegen hier in den steilen Schutthalden, doch findet sich das Erz auch im anstehenden Fels. Einzelne Gesteinslagen enthalten nur spärlich Erz, in anderen ist Erz reichlicher vorhanden und kann in einzelnen Lagen bis zu 80 % des Gesteins ausmachen. Die ausgesprochen erzreichen Lagen bilden Platten von ca. 3 cm Dicke.
- Eisenerz: Ausschliesslich aus Magnetit bestehend.
006_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Nesseltal, Nessultal, Aeezhorn, Aerezhorn, Ärezhorn
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Brig-Glis, Koordinaten ca.: 642388 / 123744
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 264
Abbau einer Magnetitvererzung bescheidenen Ausmasses. Abbau bis 1691.
- Magnetit: Derb, gebunden an gebänderte Quarzite im Triasdolomit.
007_VS / Ausserberg, Eggerberg, Theresienkapelle
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Eggerberg, Koordinaten ca.: 633800 / 128500
Literatur:
- Ogi, Hermann; Schweizer Strahler; 1985; Seite 117-122; Synchisit
Die Mineralien stammen aus einem Block nahe der Kapelle und sind durchwegs von kleiner Ausbildung.
- Adular:
- Albit:
- Anatas: Honiggelb-braun, gedrungen, bis 1 mm.
- Chlorit:
- Hämatit: Bis 1.5 mm grosse Plättchen.
- Quarz: Hell, klein, Muzo-Habitus.
- Rutil: Goldgelb.
- Synchisit: Bis 0.5 mm, hellrosa - orange - durchsichtig, einfache und säulige Form.
008_VS / Lötschberg-Südrampe, Eggerberg
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Eggerberg, Koordinaten ca.: 634000 / 129300
Literatur:
- Ogi, Hermann; Schweizer Strahler; 1988; Seite 153-166; Eine Winterfundstelle: Fluorit und anderen Mineralien von Eggerberg (Lötschberg-Südrampe, VS) Tunnel zwischen dem Baltschiedertal und Eggerberg.
Bei der Verbreiterung des Tunnels (1986/1987) konnten folgende Mineralien gefunden werden:
- Adular: Weiss, durchsichtig, bis 4 mm, Maderaner-Habitus.
- Albit: Weiss, durchsichtig, tafelig, bis 4 mm.
- Anatas: Tafelig, oft rechteckig, schönes Blau auch grüne und schwarze Individuen, durchsichtig, zum Teil eingewachsen in Quarz, bis 2 mm.
- Baryt: Weiss, milchig, tafelig, schuppig, stängelig, dem Laumontit ähnlich, bis 3 mm.
- Biotit: Dunkelgrün, gebogene und wurmförmig Plättchen.
- Brookit: Braun, durchsichtig, tafelig, bis 4 mm.
- Calcit: Skalenoeder, zum Teil mit Chloriteinschluss, auch tafelige Kristalle.
- Chlorit: Auch im Quarz.
- Coelestin: Langgestreckt, lanzettförmig, tafelig, farblos, durchsichtig, bis 4 mm.
- Dolomit: Sattelförmig, weiss, aggregiert, bis 1 cm.
- Epidot: Wenig, gut ausgebildet, braun-grün, stängelig, bis 2 mm.
- Fluorit: Begleitet von Baryt, Coelestin, Gips, Markasit. Auf Quarz oder Albit aufsitzend. Würfelig, grün bis grünblau, zum Teil mit violetten Farbzentren, bis 4 mm.
- Galenit: Selten, bis 2 mm.
- Gips: Sternförmig, auf Quarz, bis 4 mm.
- Hämatit: Tafelige schwarze Plättchen.
- Jarosit: Evtl. handelt es sich auch um Natrojarosit. Aus dem Tunnel wird gelber, zum Teil kugelförmiger Jarosit erwähnt.
- Markasit: Rosettenartig, matt, leicht gelblich, bis 1 mm.
- Muskovit: Grünlich, in langen Lamellen, bis 1 cm.
- Pyrit: In diverser Ausbildung, oxidiert, bis 2 mm.
- Quarz: Hell, zum Teil mit Muzo-Habitus, manchmal mit leeren Anhydritröhren.
- Rutil: Braun, grau, sternförmig, bis 3 mm.
- Titanit: Braun, an der Basis durchsichtig, mit blauer Spitze, bis 2 mm.
- Xenotim: Gelb-braun, durchsichtig, säulig, bis 1 mm.
009_VS / Aletschgebiet, Aletschhorn (Moräne am Fusse), Laax
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 642600 / 146150
Literatur:
- Krähenbühl,Hans; Bergknappe;1988/2; Heft 44; Seite 23-26; Die Molybdänlagerstätte im Baltschiedertal, Kanton Wallis
- Nowacki,W.; Schweizer Strahler; 1976;; Seite 113
- Steck, Albrecht / Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
Das Aletschhorn steht inmitten von Gletschern. Um welche Moräne es sich handelt geht aus dem Bericht nicht hervor.
Krähenbühl: Molybdänglanz kommt ziemlich reichhaltig .. - in Granit der Moräne des Aletschgletschers, - am Fusse des Aletschhorns bei Laax, vor. Zentraler Aaregranitblock mit einem Molybdänglanz-Quarzgang, der vom Gletscher aus dem Aletschhorn hierher transportiert wurde.
- Chalkopyrit:
- Molybdänit:
010_VS / Aletschgebiet, Sattelhorn
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 643750 / 143750
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
Im Aletschgebiet gibt es mindestens drei mal das Sattelhorn.
1. Bei den Koordinaten wie aufgeführt,
2. bei 640.375 / 146.4,
3. bei 646.05 / 142.3.
Um welches Sattelhorn es sich tatsächlich handelt ist unklar.
- Adular:
- Quarz: Schöne Kristalle.
011_VS / Aletschgletscher (Gletscherzunge)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 644920 / 138580
Literatur:
- Mohr,Ralf; der Aufschluss; 1985; Heft 6; Seite 193-194
An der Gletscherzunge (Stand 1984) aus einer ca. 45 x 40 x 35 cm grossen Kluft. Die Koordinaten zeigen auf den Stand der Gletscherzunge um ca. 2010.
- Adular:
- Chlorit:
- Eisenrose: Bis 25 mm Durchmesser.
- Fluorit:
- Galenit:
- Hämatit:
- Magnetit: In sehr schönen Kristallen.
- Pyrit:
- Rauchquarz: Bis 14 x 10 cm.
012_VS / Aletschgletscher (linkes Ufer)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 645000 / 138000
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
Nördlich des Aletschwaldes.
- Albit:
- Monazit: Bis 2 mm, orangebraun.
- Quarz:
013_VS / Aletschgletscher, Aletschtal, Aletschthal am Aletschgletscher
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 643580 / 137000
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
Vermutlich handelt es sich bei dieser Bezeichnung um das Gebiet der Massaschlucht bis zum Aletschgletscher. Die Koordinaten zeigen auf eine mögliche Region.
- Calcit:
- Molybdänit: Im Granit.
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
014_VS / Aletschgletscher, Aletschwald (nördlich)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 644390 / 137380
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1973; Seite 123
Nördlich des Aletschwaldes am Aletschgletscher.
- Albit:
- Monazit: Bis 2 mm, orangebraun.
- Quarz:
015_VS / Aletschgletscher, Aletschwald, Katzlöchern, Chatzulecher
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 648000 / 139750
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 118
Ca. 2 km nördlich der Bettmeralp, fast am Rande des Grossen Aletschgletschers.
- Eisenrose: Schön, schwarz.
016_VS / Aletschgletscher, Martisberg, Eggen, Betten, Bader
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 649700 / 137200
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 118
- Zbinden, Peter; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1949; Band 29; Heft 2; Seite 221 - 357; Geologisch-petrographische Untersuchungen im Bereich südlicher Gneise des Aarmassivs (Oberwallis)
Bei der Lokalität 'Bader' im Wald, entdeckt beim Bau einer Strasse. Es scheint sich um einen isolierten Einzelfund zu handeln. Ca. 800 Meter nördlich von Grengiols in den steilen Hängen. Eine Linse mit Baryt und Fluorit entdeckte Prof. Huttenlocher im Altbach bei Lax. Eine weitere Stelle befindet sich im Bader (Koord. 649.700/137.200 am Weg Martisberg-Eggen, Höhe 1400 m). Sie ist gekennzeichnet durch die Mineralgesellschaft Quarz, Fluorit, Baryt, Bleiglanz.
- Baryt:
- Eisenrose: Klein.
- Fluorit:
- Galenit:
- Quarz: Milchig, Tessinerhabitus.
017_VS / Aletschgletscher, Oberaletschgletscher
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 644000 / 138500
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 85
Die Fundstelle liegt auf dem Weg von der Riederfurka nach Oberaletsch (beides nördlich der Riederalp).
- Adular: Vierlinge.
- Amianth:
- Apatit: Wasserklar, in sehr guter Entwicklung.
- Chlorit:
018_VS / Aletschgletscher, Oberaletschgletscher, Thurberg (am Fusse), Torberg, Nesthorn
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 639500 / 141550
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
- Steck, Albrecht / Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1970;Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region Im Granit und im Moränenschutt.
- Adular:
- Fuchsit: In grünen Schiefern.
- Molybdänit: Eingesprengt. Auf der Moräne des Oberaletschgletschers wurde ein Zentraler Aaregranitblock mit einem molybdänglanzführenden Quarzgang, der wahrscheinlich aus dem Nesthorn stammt, gefunden.
019_VS / Aletschgletscher, Oberaletschhütte (Weg zur Hütte)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 642800 / 139500
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
Nördlich des Aletschgletscher. Koordinate auf dem unteren Ende des Grossen Aletschgletschers.
- Adular: In Vierlingen.
- Apatit: Wasserklar, sehr schöne Kristallbildung.
- Quarz: Licht.
020_VS / Aletschgletscher, Rote Kumme, Roti Chumma, Auf den Sätzen, Uf de Setzu
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 648550 / 140300
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 123
Nördlich der Bettmeralp und westlich des Bettmerhorns. Zwischen den beiden Lokalitäten am Aletschgletscher.
- Adular: Durchsichtig, mit Schiller, sehr schön.
- Baryt: Innen leicht bläulich, weisse Randschicht, bis 350 gr., tafelig, es handelt sich hier vermutlich um den grössten Barytkristall aus einer alpinen Zerrkluft.
- Chlorit:
- Rauchquarz: Dunkel.
.
006_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Nesseltal, Nessultal, Aeezhorn, Aerezhorn, Ärezhorn
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Brig-Glis, Koordinaten ca.: 642388 / 123744
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 264
Abbau einer Magnetitvererzung bescheidenen Ausmasses. Abbau bis 1691.
- Magnetit: Derb, gebunden an gebänderte Quarzite im Triasdolomit.
007_VS / Ausserberg, Eggerberg, Theresienkapelle
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Eggerberg, Koordinaten ca.: 633800 / 128500
Literatur:
- Ogi, Hermann; Schweizer Strahler; 1985; Seite 117-122; Synchisit
Die Mineralien stammen aus einem Block nahe der Kapelle und sind durchwegs von kleiner Ausbildung.
- Adular:
- Albit:
- Anatas: Honiggelb-braun, gedrungen, bis 1 mm.
- Chlorit:
- Hämatit: Bis 1.5 mm grosse Plättchen.
- Quarz: Hell, klein, Muzo-Habitus.
- Rutil: Goldgelb.
- Synchisit: Bis 0.5 mm, hellrosa - orange - durchsichtig, einfache und säulige Form.
008_VS / Lötschberg-Südrampe, Eggerberg
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Eggerberg, Koordinaten ca.: 634000 / 129300
Literatur:
- Ogi, Hermann; Schweizer Strahler; 1988; Seite 153-166; Eine Winterfundstelle: Fluorit und anderen Mineralien von Eggerberg (Lötschberg-Südrampe, VS) Tunnel zwischen dem Baltschiedertal und Eggerberg.
Bei der Verbreiterung des Tunnels (1986/1987) konnten folgende Mineralien gefunden werden:
- Adular: Weiss, durchsichtig, bis 4 mm, Maderaner-Habitus.
- Albit: Weiss, durchsichtig, tafelig, bis 4 mm.
- Anatas: Tafelig, oft rechteckig, schönes Blau auch grüne und schwarze Individuen, durchsichtig, zum Teil eingewachsen in Quarz, bis 2 mm.
- Baryt: Weiss, milchig, tafelig, schuppig, stängelig, dem Laumontit ähnlich, bis 3 mm.
- Biotit: Dunkelgrün, gebogene und wurmförmig Plättchen.
- Brookit: Braun, durchsichtig, tafelig, bis 4 mm.
- Calcit: Skalenoeder, zum Teil mit Chloriteinschluss, auch tafelige Kristalle.
- Chlorit: Auch im Quarz.
- Coelestin: Langgestreckt, lanzettförmig, tafelig, farblos, durchsichtig, bis 4 mm.
- Dolomit: Sattelförmig, weiss, aggregiert, bis 1 cm.
- Epidot: Wenig, gut ausgebildet, braun-grün, stängelig, bis 2 mm.
- Fluorit: Begleitet von Baryt, Coelestin, Gips, Markasit. Auf Quarz oder Albit aufsitzend. Würfelig, grün bis grünblau, zum Teil mit violetten Farbzentren, bis 4 mm.
- Galenit: Selten, bis 2 mm.
- Gips: Sternförmig, auf Quarz, bis 4 mm.
- Hämatit: Tafelige schwarze Plättchen.
- Jarosit: Evtl. handelt es sich auch um Natrojarosit. Aus dem Tunnel wird gelber, zum Teil kugelförmiger Jarosit erwähnt.
- Markasit: Rosettenartig, matt, leicht gelblich, bis 1 mm.
- Muskovit: Grünlich, in langen Lamellen, bis 1 cm.
- Pyrit: In diverser Ausbildung, oxidiert, bis 2 mm.
- Quarz: Hell, zum Teil mit Muzo-Habitus, manchmal mit leeren Anhydritröhren.
- Rutil: Braun, grau, sternförmig, bis 3 mm.
- Titanit: Braun, an der Basis durchsichtig, mit blauer Spitze, bis 2 mm.
- Xenotim: Gelb-braun, durchsichtig, säulig, bis 1 mm.
009_VS / Aletschgebiet, Aletschhorn (Moräne am Fusse), Laax
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 642600 / 146150
Literatur:
- Krähenbühl,Hans; Bergknappe;1988/2; Heft 44; Seite 23-26; Die Molybdänlagerstätte im Baltschiedertal, Kanton Wallis
- Nowacki,W.; Schweizer Strahler; 1976;; Seite 113
- Steck, Albrecht / Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
Das Aletschhorn steht inmitten von Gletschern. Um welche Moräne es sich handelt geht aus dem Bericht nicht hervor.
Krähenbühl: Molybdänglanz kommt ziemlich reichhaltig .. - in Granit der Moräne des Aletschgletschers, - am Fusse des Aletschhorns bei Laax, vor. Zentraler Aaregranitblock mit einem Molybdänglanz-Quarzgang, der vom Gletscher aus dem Aletschhorn hierher transportiert wurde.
- Chalkopyrit:
- Molybdänit:
010_VS / Aletschgebiet, Sattelhorn
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 643750 / 143750
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
Im Aletschgebiet gibt es mindestens drei mal das Sattelhorn.
1. Bei den Koordinaten wie aufgeführt,
2. bei 640.375 / 146.4,
3. bei 646.05 / 142.3.
Um welches Sattelhorn es sich tatsächlich handelt ist unklar.
- Adular:
- Quarz: Schöne Kristalle.
011_VS / Aletschgletscher (Gletscherzunge)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 644920 / 138580
Literatur:
- Mohr,Ralf; der Aufschluss; 1985; Heft 6; Seite 193-194
An der Gletscherzunge (Stand 1984) aus einer ca. 45 x 40 x 35 cm grossen Kluft. Die Koordinaten zeigen auf den Stand der Gletscherzunge um ca. 2010.
- Adular:
- Chlorit:
- Eisenrose: Bis 25 mm Durchmesser.
- Fluorit:
- Galenit:
- Hämatit:
- Magnetit: In sehr schönen Kristallen.
- Pyrit:
- Rauchquarz: Bis 14 x 10 cm.
012_VS / Aletschgletscher (linkes Ufer)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 645000 / 138000
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
Nördlich des Aletschwaldes.
- Albit:
- Monazit: Bis 2 mm, orangebraun.
- Quarz:
013_VS / Aletschgletscher, Aletschtal, Aletschthal am Aletschgletscher
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 643580 / 137000
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
Vermutlich handelt es sich bei dieser Bezeichnung um das Gebiet der Massaschlucht bis zum Aletschgletscher. Die Koordinaten zeigen auf eine mögliche Region.
- Calcit:
- Molybdänit: Im Granit.
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
014_VS / Aletschgletscher, Aletschwald (nördlich)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 644390 / 137380
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1973; Seite 123
Nördlich des Aletschwaldes am Aletschgletscher.
- Albit:
- Monazit: Bis 2 mm, orangebraun.
- Quarz:
015_VS / Aletschgletscher, Aletschwald, Katzlöchern, Chatzulecher
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 648000 / 139750
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 118
Ca. 2 km nördlich der Bettmeralp, fast am Rande des Grossen Aletschgletschers.
- Eisenrose: Schön, schwarz.
016_VS / Aletschgletscher, Martisberg, Eggen, Betten, Bader
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 649700 / 137200
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 118
- Zbinden, Peter; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1949; Band 29; Heft 2; Seite 221 - 357; Geologisch-petrographische Untersuchungen im Bereich südlicher Gneise des Aarmassivs (Oberwallis)
Bei der Lokalität 'Bader' im Wald, entdeckt beim Bau einer Strasse. Es scheint sich um einen isolierten Einzelfund zu handeln. Ca. 800 Meter nördlich von Grengiols in den steilen Hängen. Eine Linse mit Baryt und Fluorit entdeckte Prof. Huttenlocher im Altbach bei Lax. Eine weitere Stelle befindet sich im Bader (Koord. 649.700/137.200 am Weg Martisberg-Eggen, Höhe 1400 m). Sie ist gekennzeichnet durch die Mineralgesellschaft Quarz, Fluorit, Baryt, Bleiglanz.
- Baryt:
- Eisenrose: Klein.
- Fluorit:
- Galenit:
- Quarz: Milchig, Tessinerhabitus.
017_VS / Aletschgletscher, Oberaletschgletscher
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 644000 / 138500
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 85
Die Fundstelle liegt auf dem Weg von der Riederfurka nach Oberaletsch (beides nördlich der Riederalp).
- Adular: Vierlinge.
- Amianth:
- Apatit: Wasserklar, in sehr guter Entwicklung.
- Chlorit:
018_VS / Aletschgletscher, Oberaletschgletscher, Thurberg (am Fusse), Torberg, Nesthorn
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 639500 / 141550
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
- Steck, Albrecht / Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1970;Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region Im Granit und im Moränenschutt.
- Adular:
- Fuchsit: In grünen Schiefern.
- Molybdänit: Eingesprengt. Auf der Moräne des Oberaletschgletschers wurde ein Zentraler Aaregranitblock mit einem molybdänglanzführenden Quarzgang, der wahrscheinlich aus dem Nesthorn stammt, gefunden.
019_VS / Aletschgletscher, Oberaletschhütte (Weg zur Hütte)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 642800 / 139500
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
Nördlich des Aletschgletscher. Koordinate auf dem unteren Ende des Grossen Aletschgletschers.
- Adular: In Vierlingen.
- Apatit: Wasserklar, sehr schöne Kristallbildung.
- Quarz: Licht.
020_VS / Aletschgletscher, Rote Kumme, Roti Chumma, Auf den Sätzen, Uf de Setzu
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 648550 / 140300
Literatur:
- Nowacki, Werner; Schweizer Strahler; 1976; Seite 107-121; Über einige Mineralien der Region Ried-Mörel (Wallis)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 123
Nördlich der Bettmeralp und westlich des Bettmerhorns. Zwischen den beiden Lokalitäten am Aletschgletscher.
- Adular: Durchsichtig, mit Schiller, sehr schön.
- Baryt: Innen leicht bläulich, weisse Randschicht, bis 350 gr., tafelig, es handelt sich hier vermutlich um den grössten Barytkristall aus einer alpinen Zerrkluft.
- Chlorit:
- Rauchquarz: Dunkel.
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021_VS / Brig, Grisighorn
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 638540 / 137450
Literatur:
- Stalder,Hans Anton / Wagner,Albert / Graeser,Stefan / Stuker,Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 107,278
- Steck, Albrecht; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1966; Band 46; Heft 2; Seite 389 - 412; Magnetkies-Kupferkies-Vererzungen am Kontakt des Zentralen Aaregranites im westlichen Aarmassiv nördlich Brig
- Steck, Albrecht / Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 638540 / 137450
Literatur:
- Stalder,Hans Anton / Wagner,Albert / Graeser,Stefan / Stuker,Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 107,278
- Steck, Albrecht; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1966; Band 46; Heft 2; Seite 389 - 412; Magnetkies-Kupferkies-Vererzungen am Kontakt des Zentralen Aaregranites im westlichen Aarmassiv nördlich Brig
- Steck, Albrecht / Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
Nördlich von Brig.
Steck: Im Gebiete östlich und nordöstlich des Grisighornes wurden erstmals Magnetkies-Kupferkies-Gänge kartiert. Es können erstens spaltenfüllende und zweitens metasomatische Gänge unterschieden werden.
Besonders schön sind solche Vererzungen bei Koordinaten 638.550 / 137.700 / 3020 m ü. M. aufgeschlossen. Es handelt sich hier um die einzigen sulfidischen Fe-Cu- Vererzungen im Aarmassiv. Die Mächtigkeit der spaltenfüllenden Erzgänge variiert zwischen 0 und 20 cm. Die Mineralien sind alpin rekristallisiert, umgewandelt oder neugebildet worden. Es sind auch Stoffe mobilisiert und wegtransportiert worden. Ein Zeugnis hierfür sind Bleiglanz- und Zinkblendekristalle in mit Quarz gefüllten, alpinen Zerrklüften in der Umgebung der Erzgänge.
Besonders schön sind solche Vererzungen bei Koordinaten 638.550 / 137.700 / 3020 m ü. M. aufgeschlossen. Es handelt sich hier um die einzigen sulfidischen Fe-Cu- Vererzungen im Aarmassiv. Die Mächtigkeit der spaltenfüllenden Erzgänge variiert zwischen 0 und 20 cm. Die Mineralien sind alpin rekristallisiert, umgewandelt oder neugebildet worden. Es sind auch Stoffe mobilisiert und wegtransportiert worden. Ein Zeugnis hierfür sind Bleiglanz- und Zinkblendekristalle in mit Quarz gefüllten, alpinen Zerrklüften in der Umgebung der Erzgänge.
Grisighorn, Koordinaten 638.800 / 134.450. Ein 3 cm mächtiger Quarzgang mit Molybdänglanzblättchen durchsetzt hier die normale grobkörnige Fazies des Zentralen Aaregranites.
Grisighorn, Koordinaten 638.600 / 137.650: Ein 3 cm mächtiger Quarzgang mit einzelnen bis 5 mm grossen Molybdänglanzflittern durchschlägt in der aplitischen Randfazies des Zentralen Aaregranites diskordant einen Älteren Kupferkies-Magnetkiesgang und einen Aplitgang.
- Aktinolith: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Alkalifeldspat: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Biotit: Als Hauptgemengteil des Erzes.
- Bismutit, gediegen: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Calcit: Als Hauptgemengteil des Erzes.
- Chalkophyllit: Aus einer Pyrrhotin-Chalkopyritvererzung am Kontakt zum Zentralen Aaregranit (Steck, 1966b).
- Chalkopyrit: Als Nebengemengteil des Erzes.
- Chlorit: Als Hauptgemengteil des Erzes.
- Epidot: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
Grisighorn, Koordinaten 638.600 / 137.650: Ein 3 cm mächtiger Quarzgang mit einzelnen bis 5 mm grossen Molybdänglanzflittern durchschlägt in der aplitischen Randfazies des Zentralen Aaregranites diskordant einen Älteren Kupferkies-Magnetkiesgang und einen Aplitgang.
- Aktinolith: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Alkalifeldspat: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Biotit: Als Hauptgemengteil des Erzes.
- Bismutit, gediegen: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Calcit: Als Hauptgemengteil des Erzes.
- Chalkophyllit: Aus einer Pyrrhotin-Chalkopyritvererzung am Kontakt zum Zentralen Aaregranit (Steck, 1966b).
- Chalkopyrit: Als Nebengemengteil des Erzes.
- Chlorit: Als Hauptgemengteil des Erzes.
- Epidot: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Galenit: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Granat: Als Hauptgemengteil des Erzes.
- Limonit: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Molybdänit: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Molybdänit-2H: In Blättchen.
- Muskovit: Als Nebengemengteil des Erzes.
- Pyrit: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Pyrrhotin: Aus einer Pyrrhotin-Chalkopyritvererzung am Kontakt zum Zentralen Aaregranit.
- Granat: Als Hauptgemengteil des Erzes.
- Limonit: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Molybdänit: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Molybdänit-2H: In Blättchen.
- Muskovit: Als Nebengemengteil des Erzes.
- Pyrit: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Pyrrhotin: Aus einer Pyrrhotin-Chalkopyritvererzung am Kontakt zum Zentralen Aaregranit.
Als Hauptgemengteil des Erzes.
- Quarz: Als Hauptgemengteil des Erzes.
- Rhodochrosit: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Skolezit:
- Sphalerit: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Talk: Als Hauptgemengteil des Erzes.
- Zirkon: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Quarz: Als Hauptgemengteil des Erzes.
- Rhodochrosit: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Skolezit:
- Sphalerit: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
- Talk: Als Hauptgemengteil des Erzes.
- Zirkon: Als accesorischer Gemengteil des Erzes.
022_VS / Brig, Naters, Hegdorn, Hegthorn
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 643000 / 131600
Literatur:
- Arlt, Thilo; Schweizer Strahler; 2017; Heft 1; Seite 21 - 26; Der historische Kristallfund am Berg Hegdorn
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 85
- Arlt, Thilo; Schweizer Strahler; 2017; Heft 1; Seite 21 - 26; Der historische Kristallfund am Berg Hegdorn
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 85
Ca. 1 km nordöstlich von Naters. Bekannt wurde dieser Ort in den Jahren 1780 - 1790 wegen eines Fundes von Riesenquarzen. In der Umgebung von Hegedorn sind in den Jahren um 1920 mehrere Talklinsen abgebaut worden.
- Apatit:
- Quarz: In grossen Kristallen. Grösster Kristall 1 m Durchmesser, 85 cm hoch.
- Apatit:
- Quarz: In grossen Kristallen. Grösster Kristall 1 m Durchmesser, 85 cm hoch.
Bekannt durch den Fund von Riesen-Bergkristallen in den Jahren 1770 bis 1780. Fund über 2500 kg. Kluftgrösse 2 x 3 Meter.
- Talk: Im Abbau.
- Titanit: Reichlich, auch grössere Exemplare, grün - bräunlich, klar.
- Talk: Im Abbau.
- Titanit: Reichlich, auch grössere Exemplare, grün - bräunlich, klar.
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023_VS / Naters (Umgebung)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 642300 / 130750
Literatur:
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 642300 / 130750
Literatur:
- Graeser, St.; Schweizer Strahler; 1976; Seite 158-171; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten II
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998;
Seite 69- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998;
Seite 69- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Aus der Umgebung dieses Ortes. Genauere Angaben fehlen.
- Apatit:
- Bazzit: Nur ein Kristall, stark korrodiert, farbloser Kern.
- Beryll: Bis 4 mm, extrem skelettartig, ohne Kristallfläche.
- Graphit: von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Bei Naters Graphit (?).
- Hämatit:
- Quarz:
- Apatit:
- Bazzit: Nur ein Kristall, stark korrodiert, farbloser Kern.
- Beryll: Bis 4 mm, extrem skelettartig, ohne Kristallfläche.
- Graphit: von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Bei Naters Graphit (?).
- Hämatit:
- Quarz:
024_VS / Naters, Belalp
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 641255 / 135759
Literatur:
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
In den Jahren 1637/41 ist auf der Belalp Bleiglanz abgebaut worden. Bei Naters gibt es 2 Lokalitäten Belalp:
- Koordinaten 135.759 / 641.255 und
- Koordinaten 135.678 / 640.364.
- Galenit:
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
In den Jahren 1637/41 ist auf der Belalp Bleiglanz abgebaut worden. Bei Naters gibt es 2 Lokalitäten Belalp:
- Koordinaten 135.759 / 641.255 und
- Koordinaten 135.678 / 640.364.
- Galenit:
025_VS / Naters, Schwendibielen;(Bohrung)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 642320 / 130630
Literatur:
- Kirsch, Helmut; Bergknappe; 1987/4; Heft 42; Seite 11-15; Die Entdeckungsgeschichte des Urans und Vorkommen in der Schweiz
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 50,213,371
Die Koordinaten zeigen auf Naters. Nordöstlich von Naters gelegen. Mitunter stammen die Mineralien auch aus einer Explorationsbohrung bei einer Uranvererzung.In schiefrigen Altkristallingneisen des Aaremassivs liegen die Uranmineralisationen von Naters, wenig über der Talsohle des Rhônetales, einige Autominuten von Brig entfernt.
- Kirsch, Helmut; Bergknappe; 1987/4; Heft 42; Seite 11-15; Die Entdeckungsgeschichte des Urans und Vorkommen in der Schweiz
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 50,213,371
Die Koordinaten zeigen auf Naters. Nordöstlich von Naters gelegen. Mitunter stammen die Mineralien auch aus einer Explorationsbohrung bei einer Uranvererzung.In schiefrigen Altkristallingneisen des Aaremassivs liegen die Uranmineralisationen von Naters, wenig über der Talsohle des Rhônetales, einige Autominuten von Brig entfernt.
Von besonderem Interesse ist eine 1000m lange Zone, in der zahlreiche Vererzungen gradlinig angeordnet sind. Einzelne Indikationen sind bis zu 50m weit kontinuierlich verfolgbar. Im Erosionsschutt der Massaschlucht konnte eine Tiefenerstreckung mehrerer paralleler Erzhorizonte von über 100m nachgewiesen werden. Gehaltsbestimmungen an z.T. grossen Proben ergaben Mittelwerte von rund 300 ppm (1 ppm = 1 Gramm Uran pro Tonne Gestein). Eine grössere Bohrkampagne ist hier geplant.
- Argentopyrit: In feinen Poren und Rissen, zusammen mit Pyrit und teils auch in diesem eingewachsen (Waber 1983).
- Chalkopyrit:
- Herzenbergit: Teufe 130 - 130.35 Meter, mikroskopisch kleine Körnchen in Quarz mit Pyrit (Waber, 1983)
- Pyrit:
- Quarz:
- Silber: In feinen Spaltrissen und Klüften, körnig, bis 0.1 mm (Waber, 1983).
- Sphalerit:
- Uranerz:
- Uraninit: Als Pechblende in der Literatur aufgeführt.
- Argentopyrit: In feinen Poren und Rissen, zusammen mit Pyrit und teils auch in diesem eingewachsen (Waber 1983).
- Chalkopyrit:
- Herzenbergit: Teufe 130 - 130.35 Meter, mikroskopisch kleine Körnchen in Quarz mit Pyrit (Waber, 1983)
- Pyrit:
- Quarz:
- Silber: In feinen Spaltrissen und Klüften, körnig, bis 0.1 mm (Waber, 1983).
- Sphalerit:
- Uranerz:
- Uraninit: Als Pechblende in der Literatur aufgeführt.
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026_VS / Oberaletsch, Oberaletschhütte
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 641150 / 141650
026_VS / Oberaletsch, Oberaletschhütte
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 641150 / 141650
Literatur:
- Stalder, H. A. & Wenger, Ch.; Schweizer Strahler; 1988; Seite 45-82; Scheelit aus dem Aar- und Gotthardmassiv
Hier im Lamprophyr in kleinen Äderchen.
- Scheelit: Bläulich-weiss fluoreszierend.
- Stalder, H. A. & Wenger, Ch.; Schweizer Strahler; 1988; Seite 45-82; Scheelit aus dem Aar- und Gotthardmassiv
Hier im Lamprophyr in kleinen Äderchen.
- Scheelit: Bläulich-weiss fluoreszierend.
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027_VS / Sparrhorn, Sparrhoru
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 641950 / 139360
027_VS / Sparrhorn, Sparrhoru
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters, Koordinaten ca.: 641950 / 139360
Literatur:
- Steck, Albrecht & Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
- Steck, Albrecht & Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
In einer Quarzmikroklinpegmatitdruse in der aplitischen Randfazies des Zentralen Aaregranites. Molybdänit-2 H, Quarz, Mikroklin, saussuritisierter Plagioklas, grobblätteriger Muskowit, Granat, es handelt sich im Wesentlichen um einen Almandin-Spessartinmischkristall (Steck, 1966a), grüner Biotit und Epidot.
- Biotit: Grün.
- Epidot:
- Granat: Es handelt sich im Wesentlichen um einen Almandin-Spessartinmischkristall.
- Mikroklin:
- Molybdänit-2H: Eingewachsen im Feldspat eine 1 cm grosse Molybdänglanzschuppe.
- Muskovit: Grobblätterig.
- Plagioklas: Saussuritisiert.
- Quarz:
- Biotit: Grün.
- Epidot:
- Granat: Es handelt sich im Wesentlichen um einen Almandin-Spessartinmischkristall.
- Mikroklin:
- Molybdänit-2H: Eingewachsen im Feldspat eine 1 cm grosse Molybdänglanzschuppe.
- Muskovit: Grobblätterig.
- Plagioklas: Saussuritisiert.
- Quarz:
028_VS / Belalp, Grisihorn, Gredetschtal, Chortälli, Kortälli
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters (Belalp), Koordinaten ca.: 640800 / 140100
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 95
Nordwestlich an das Gebiet 'südöstlich der Linie Grisihorn - Hohstock' anschliessend, erscheint ein Bezirk (zum Teil bis ins Gredetschtal und ins Chortälli-Gebiet) mit etlichen Zerrklüften (in Dioriten (1) und in Amphiboliten, Granit (2) ).
- Adular: 1); 2)
- Amianth: 2)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 95
Nordwestlich an das Gebiet 'südöstlich der Linie Grisihorn - Hohstock' anschliessend, erscheint ein Bezirk (zum Teil bis ins Gredetschtal und ins Chortälli-Gebiet) mit etlichen Zerrklüften (in Dioriten (1) und in Amphiboliten, Granit (2) ).
- Adular: 1); 2)
- Amianth: 2)
- Anatas: 1)
- Brookit: 1)
- Calcit: 1); 2)
- Chlorit: 1); 2)
- Epidot: 1); 2)
- Galenit: 1)
- Goethit: 2) Pseudomorph nach Pyrrothin.
- Hämatit: 1) Auch als Eisenrosen.
- Pyrit: 1)
- Quarz: 1); 2)
- Rosafluorit: 1)
- Rutil: 1)
- Skolezit: 2)
- Titanit: 1); 2)
- Brookit: 1)
- Calcit: 1); 2)
- Chlorit: 1); 2)
- Epidot: 1); 2)
- Galenit: 1)
- Goethit: 2) Pseudomorph nach Pyrrothin.
- Hämatit: 1) Auch als Eisenrosen.
- Pyrit: 1)
- Quarz: 1); 2)
- Rosafluorit: 1)
- Rutil: 1)
- Skolezit: 2)
- Titanit: 1); 2)
029_VS / Belalp, Grisihorn, Hohstock
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters (Belalp), Koordinaten ca.: 640350 / 139800
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 95
- Steck, Albrecht / Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
Südöstlich der Linie Grisihorn - Hohstock, nördlich Belalp, aus Zerrklüften des Aarmassivs.
Hohstock-Nordwand, Koordinaten 640.620 / 139.750: Einige bis cm-grosse Molybdänglanzflitter sind hier in einer 10 cm mächtigen Quarzlage in der aplitischen Randfazies des Zentralen Aaregranites eingesprengt.
- Adular:
- Anatas:
- Calcit:
- Chlorit:
- Galenit:
- Hämatit:
- Molybdänit: In Flittern.
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:
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030_VS / Brig, Mund
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters (Mund), Koordinaten ca.: 638100 / 130150
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 95
- Steck, Albrecht / Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
Südöstlich der Linie Grisihorn - Hohstock, nördlich Belalp, aus Zerrklüften des Aarmassivs.
Hohstock-Nordwand, Koordinaten 640.620 / 139.750: Einige bis cm-grosse Molybdänglanzflitter sind hier in einer 10 cm mächtigen Quarzlage in der aplitischen Randfazies des Zentralen Aaregranites eingesprengt.
- Adular:
- Anatas:
- Calcit:
- Chlorit:
- Galenit:
- Hämatit:
- Molybdänit: In Flittern.
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:
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030_VS / Brig, Mund
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters (Mund), Koordinaten ca.: 638100 / 130150
Literatur:
- Colaco, Adelino; Schweizer Strahler; 2010; Heft 3; Seite 7-8 (Mund bietet mehr als nur Safran)
- Colaco, Adelino; Schweizer Strahler; 2010; Heft 3; Seite 7-8 (Mund bietet mehr als nur Safran)
In ca. 1600 m ü. M. Die Koordinaten zeigen auf einen Felsen oberhalb Mund auf ca. 1600 m ü. M.
- Adular: Bis 4 cm.
- Apatit: Bis einige mm Grösse.
- Chabasit: Auf Quarz und im Nebengestein in Kristallen bis 30 mm Kantenlänge, Zwillinge bis 42 mm.
- Quarz:
- Rauchquarz: Bis 12 cm.
- Adular: Bis 4 cm.
- Apatit: Bis einige mm Grösse.
- Chabasit: Auf Quarz und im Nebengestein in Kristallen bis 30 mm Kantenlänge, Zwillinge bis 42 mm.
- Quarz:
- Rauchquarz: Bis 12 cm.
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031_VS / Brig, Mund, Gredetschtal (hinteres)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters (Mund), Koordinaten ca.: 638820 / 131020
031_VS / Brig, Mund, Gredetschtal (hinteres)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters (Mund), Koordinaten ca.: 638820 / 131020
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 104
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 104
Nordwestlich von Brig. Bemerkenswert ist diese Fundregion, weil ihr die grössten und reichsten Chabasitvorkommen zugeschrieben werden. Bekannt ist auch ein Abbau im 16. Jh. auf Silber, Eisen, Arsen und Molybdän.
- Arsen: Im Erz.
- Arsen: Im Erz.
- Chabasit:
- Eisenerz:
- Molybdänerz:
- Silber: Im Erz.
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- Eisenerz:
- Molybdänerz:
- Silber: Im Erz.
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032_VS / Gredetschtal, Herdgraben, Härdgrabo
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters (Mund), Koordinaten ca.: 636540 / 135670
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Naters (Mund), Koordinaten ca.: 636540 / 135670
Literatur: - Schenker, Max; Eclogae Geologicae Helvetiae; 1958; Band 65; Heft 1; Seite 423 - 441; Neuere Beobachtungen über das Auftreten und die Ausdehnung der Molybdänglanzvorkommen im Baltschiedertal (Wallis)
- Steck, Albrecht & Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
- Steck, Albrecht & Hügi, Theodor; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1970; Band 50; Heft 2; Seite 257 - 276; Das Auftreten des Molybdänglanzes im westlichen Aarmassiv und Molybdängehalte von Gesteinen der gleichen Region
Steck: Gredetschtal, Herdgraben, Härdgrabo:
In der nordöstlichen Fortsetzung der Lagerstätte auf der Nordflanke des Alpjahornes treten im Herdgraben im Gredetschtal unmittelbar über einer Apophyse des Zentralen Aaregranites einzelne molybdänglanzführende Quarzgänge auf. Dieses Erz findet man auch häufig in Blöcken auf dem Schuttkegel am Fusse des Herdgrabens. Das Material stammt aus der stark stemschlägigen Ostwand des Lägendgrates. Diese Vorkommen lassen sich kontinuierlich vom Herdgraben im Gredetschtal bis zum Hauptvorkommen auf der westlichen Seite des Lägendgrates verfolgen. Gredetschtal, linkes Ufer, Koordinaten 638.000 / 134.000. Ein 2 cm mächtiger Quarzgang mit einzelnen Molybdänglanzflittern ist hier in der aplitischen Randfazies des Zentralen Aaregranites anstehend.Schenker: Es konnte beobachtet werden, dass sich Molybdänglanz-führende Zonen des Baltschiedertales bis in den oberen Teil des Herdgrabens im Gredetschtal fortsetzen. Eine Zone wurde 10 m unter dem Lägendgrat festgestellt. Molybdänglanz ist hier verschiedentlich in Spuren und kleinen Nestern aufgeschlossen. 1954 wurden anlässlich einer von Prof. Martenet und H. H. Hilderbrand organisierten Expedition von der Gredetschtalseite her, zuerst im Schutt auf 2300 m, dann im Baltschiedergranit auf 2320 und 2440 m Höhe, mehrere Quarzadern mit Bändern bis zu 5 mm reinem MoS2 beobachtet. Zahlreiche Funde von Molybdänglanz glückten auch auf 1960 m Höhe im untersten Herdgraben.
- Molybdänit-2H: In Flittern.
- Molybdänit-2H: In Flittern.
033_VS / Ried-Brig, Steinutal
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Ried-Brig, Koordinaten ca.: 2651542 / 1128505
Literatur:
- Cuchet, Stéphane & van der Burgt, Ate & Crumbach, Mischa; Schweizer Strahler; 2023; Heft 3; Seite 8-15; Die SEE-Mineralisation der Monte Leone Decke (Teil 3): Mineralogische Neuigkeiten
- Cuchet, Stéphane & van der Burgt, Ate & Crumbach, Mischa; Schweizer Strahler; 2023; Heft 4; Seite 9-17; Die SEE-Mineralisation der Monte Leone Decke (Teil 4): Mineralogische Neuigkeiten
- Aeschynit-(Y): In einer Grösse, wie sie auch vom Ritterpass bekannt ist (ca. 6 cm).
- Allanit-(Ce):
- Cleusonit: In mm-Grösse.
- Crichtonit:
- Monazit-(Ce): Den Allanit-(Ce) umgebend, direkt dem Quarz und Feldspat eingeschlossen.
- Pyrop: Millimetergross, klar, rosarot-beige, direkt mit Allanit-(Ce) in Feldspat vorkommend.
- Senait: Scharze Lamellen unter 1 cm Grösse, eingeschlossen im Titanit.
- Thorit: Dunkelgrün, klein, eingebettet im Feldspat.
- Titanit:
- Cuchet, Stéphane & van der Burgt, Ate & Crumbach, Mischa; Schweizer Strahler; 2023; Heft 3; Seite 8-15; Die SEE-Mineralisation der Monte Leone Decke (Teil 3): Mineralogische Neuigkeiten
- Cuchet, Stéphane & van der Burgt, Ate & Crumbach, Mischa; Schweizer Strahler; 2023; Heft 4; Seite 9-17; Die SEE-Mineralisation der Monte Leone Decke (Teil 4): Mineralogische Neuigkeiten
- Aeschynit-(Y): In einer Grösse, wie sie auch vom Ritterpass bekannt ist (ca. 6 cm).
- Allanit-(Ce):
- Cleusonit: In mm-Grösse.
- Crichtonit:
- Monazit-(Ce): Den Allanit-(Ce) umgebend, direkt dem Quarz und Feldspat eingeschlossen.
- Pyrop: Millimetergross, klar, rosarot-beige, direkt mit Allanit-(Ce) in Feldspat vorkommend.
- Senait: Scharze Lamellen unter 1 cm Grösse, eingeschlossen im Titanit.
- Thorit: Dunkelgrün, klein, eingebettet im Feldspat.
- Titanit:
034_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Berisal, Bortelhorn I
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Ried-Brig, Koordinaten ca.: 652200 / 127500
Literatur:
- Loretan,K.; Schweizer Strahler; 1990; Seite 403
- Loretan,K.; Schweizer Strahler; 1990; Seite 403
Nicht am Südwestrand des Gletschers! Evtl. etwas unterhalb des Gletschers.
- Zepterquarz: Bis 4 cm.
- Zepterquarz: Bis 4 cm.
035_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Berisal, Bortelhorn
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Ried-Brig, Koordinaten ca.: 652920 / 127250
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 208
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 298
- Wagner, Albert; Urner Mineralienfreund; 1973; Heft 4; Seite 51
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 208
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 298
- Wagner, Albert; Urner Mineralienfreund; 1973; Heft 4; Seite 51
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Östlich der Simplonstrasse. Funde sind unter anderem vom Südhang des Nordwestgrates erwähnt.
von Fellenberg, 1893, erwähnt vom Bortelhorn Diopsid in Glimmerschiefer.
- Albit: Verzwillingt, farblos - milchigweiss.
- Anatas: Bis 8 mm, spitzpyramidal, mit starker Querstreifung.
- Chlorit: Grössere Rosetten, dunkelgrün.
- Diopsid:
- Goethit: Kleine Oktaeder, pseudomorph nach Pyrit.
- Ilmenit: Kleine Blättchen, meistens ganz oder teilweise umgewandelt in Rutil.
- Limonit:
- Muskovit:
- Quarz:
- Rutil: Zum Teil die Anataskristalle durchspiessend.
- Titanit: Ausgezeichnete Stufen, zum Teil recht gross entwickelt, tafelig, gestreckt nach der b-Achse, flächenreich, gelblich, grünlich, braun, blass, teilweise Durchkreuzungszwillinge, bis 3 cm, oft durchsichtig, ein grosser Fund stammt aus dem Jahre 1944.
- Albit: Verzwillingt, farblos - milchigweiss.
- Anatas: Bis 8 mm, spitzpyramidal, mit starker Querstreifung.
- Chlorit: Grössere Rosetten, dunkelgrün.
- Diopsid:
- Goethit: Kleine Oktaeder, pseudomorph nach Pyrit.
- Ilmenit: Kleine Blättchen, meistens ganz oder teilweise umgewandelt in Rutil.
- Limonit:
- Muskovit:
- Quarz:
- Rutil: Zum Teil die Anataskristalle durchspiessend.
- Titanit: Ausgezeichnete Stufen, zum Teil recht gross entwickelt, tafelig, gestreckt nach der b-Achse, flächenreich, gelblich, grünlich, braun, blass, teilweise Durchkreuzungszwillinge, bis 3 cm, oft durchsichtig, ein grosser Fund stammt aus dem Jahre 1944.
036_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Berisal, Bärisal, Steinenalp, Steinumatte
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Ried-Brig, Koordinaten ca.: 649520 / 127140
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Fellenberg erwähnt als Fundort die Steinenalp ob Berisal. Vermutlich handelt es sich dabei um die Gegend um Steinumatte. Die Koordinaten zeigen auf diese.
- Rutil: Steinenalp ob Berisal: Ausgezeichnete, bräunlichrote Kristalle in Zwillings- und Drillingsverwachsungen.
037_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Berisal, Wasenalp, Wasenhorn, Isenwegg
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Ried-Brig, Koordinaten ca.: 648438 / 125825
- Rutil: Steinenalp ob Berisal: Ausgezeichnete, bräunlichrote Kristalle in Zwillings- und Drillingsverwachsungen.
037_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Berisal, Wasenalp, Wasenhorn, Isenwegg
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Ried-Brig, Koordinaten ca.: 648438 / 125825
Literatur:
- Andres, Martin; Schweizer Strahler; 2009; Heft 1; Seite 2-9
- Duthaler, Rudolf & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 39-42; Aussergewöhnliche Allanitfundstellen im Tessin und im Misox (GR)
- Graeser, Stefan; Lapis; 2004; Heft 02; Seite 37-40
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 50,283
- Weiss, Stefan; Lapis; 2016; Heft 7-8; Seite 40 - 48; Armenit von der Wasenalp, Simplongebiet, Schweiz
- Andres, Martin; Schweizer Strahler; 2009; Heft 1; Seite 2-9
- Duthaler, Rudolf & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 39-42; Aussergewöhnliche Allanitfundstellen im Tessin und im Misox (GR)
- Graeser, Stefan; Lapis; 2004; Heft 02; Seite 37-40
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 50,283
- Weiss, Stefan; Lapis; 2016; Heft 7-8; Seite 40 - 48; Armenit von der Wasenalp, Simplongebiet, Schweiz
Berühmtheit erlangte dieser Ort wegen seinen ausserordentlichen Exemplaren von Armenit. Im Zoisit/Armenit-Gneis mit Ba-Muskovit (Graeser, Stefan & Weiss, Stefan). Das Phänomen der Barium-Anreicherung in den hellen Gneisen am Wasenhorn führte dazu, dass mehrere Studenten des Basler Mineralogischen Institutes ihre Diplom und Doktorarbeiten über die Region Wasenhorn-Bortelhorn durchführten.
Als Anzeichen des ersten Fundes diente dem Strahler eine Geröllhalde mit mehreren hellen Brocken, welche kleine Kluftflächen mit kleinen Quarz-, Albit- und Calcitkristallen sowie Glimmer zeigten. Die weiter oben gelegene offene Kluft präsentierte dann noch Epidot. Der Armenit konnte in einem kleinen Riss neben der Kluft gefunden werden.
Fundstelle 'West': Enge Spalten an der Basis einer vertikalen, ca. 10 Meter hohen Felsbank (2430 m ü. M., Südhang),
Fundstelle 'Mitte': Schroffes Grasgelände mit Klüften am Boden. Kluft- und rissreiche Zone. 60-70 Risse und Klüfte (nur cm bis dm breit, bis 1,5 m lang) auf 150 Meter Länge. Linsenförmige Armenit-Anreicherungen enthalten meist nur sehr unansehliche Armenitkristalle bis 3 cm, selten bis 1 cm und glänzend. (auf knapp 2500 m ü. M., Südhang).
Fundstelle 'Ost': Labiler Felskopf, sehr brüchig, überhängende Partien, 2450 m ü. M., Südhang.
Erreichbarkeit der Fundstelle: mit dem Auto von der Simplon-Passtrasse bei der Abzweigung Rothwald (1750 m ü. M.) ein steiles Teersträsschen bis zur Wasenalp, weiter zur Alp Wintrigmatte (2042 m ü. M.). Von hier ca. 2 km einer Schotterstrasse entlang, dann kurz Richtung Bortelhütte und dann abzweigen in Richtung Furggubäumlücke. Die Fundstelle liegt oberhalb Scheene Biel auf der
Nordflanke des Isenwegg auf 2713 m ü. M. Fundmöglichkeiten für MM und Kleinstufen mit Armenitkristallen bis 5 mm sind nach wie vor gegeben, vor allem auf den Blockhalden nördlich und nordöstlich des östlichen Felskopfes. Armenit-Gneisblöcke sind weit ins Furggubäumkar hinuntergestürzt und bieten ebenfalls noch Fundmöglichkeiten. Die klassische Zone ist stark abgesucht, Funde sind im grasbewachsenen Hang aber noch möglich.
Das armenitreiche Gestein bildet gelblichweisse bis graue, Dolomitmarmor-ähnliche Lagen von 5 - 30 cm.
- Albit: Zum Teil angelöste Albite traten vor allem im östlichen Teil auf, bis 2 cm, teils verwachsen mit Armenit. Vorkommen im östlichen Teil.
- Allanit-(Ce): Im östlichen Teil des Fundgebietes und vor allem in den grösseren Klüften vorzufinden, bis 3 cm, vereinzelt auf dem Quarz oder Armenit aufgewachsen. Andere Angaben: Nadelig, unter 3 mm, rötlich graugrün. Teilweise im Armenit eingewachsen.
- Albit: Zum Teil angelöste Albite traten vor allem im östlichen Teil auf, bis 2 cm, teils verwachsen mit Armenit. Vorkommen im östlichen Teil.
- Allanit-(Ce): Im östlichen Teil des Fundgebietes und vor allem in den grösseren Klüften vorzufinden, bis 3 cm, vereinzelt auf dem Quarz oder Armenit aufgewachsen. Andere Angaben: Nadelig, unter 3 mm, rötlich graugrün. Teilweise im Armenit eingewachsen.
- Anatas: Bis 1 mm, schwarz, bipyramidal, auf Armenit aufgewachsen, sehr selten (ein Fund).
- Armenit: In aussergewöhnlicher Grösse und Qualität (weltgrösste Exemplare), im Augengneis in einem hellen Gneis, leicht durchscheinend bis durchsichtig, prismatisch, sechsseitig, bis mehrere cm, pyramidale Spitze, oft mit grosser Basisfläche, aggregiert (Senn 1990). Stufen bis 70x55 mm, meistens erreichen die Kristalle nur 5 mm Länge, die grössten Exemplare erreichten jedoch 45 und 50 mm. Auf Matrix sind Kristalle über 1 cm sehr selten vorzufinden. Die besten Kristalle sind durchsichtig, sonst milchigweiss. Wasserhelle bis lichtgelbe, kurzprismatische, flächenreiche Kristalle bis 24 x 10 mm erreichten Edelsteinqualität. Das Vorkommen wurde 1986 auf 2420 m ü. M. am Isenwegg von Andres Martin entdeckt.
- Calcit: Als sogenannter Paierspat.
- Celsian: Gesteinsbildend. Bariumhaltiger Hellglimmer, gesteinsbildende Komponente in einem feinkörnigen Zoisit-Plagioklasgneis (Frank, 1979; Senn, 1990).
- Chlorit: Fein- oder grobkörnig. Öfters in der östlichen Zone als sandige, hellgrüne Kluftfüllung und teilweise auch als Überzug auf den Armenitkristallen.
- Dravit: Extrem dünnnadelig, grau bis olivgrün, filzartige Nester. Anhand einer EDX-Analyse konnte dieser Turmalin als schwach eisenhaltiger Dravit bestimmt werden.
- Epidot: Im östlichen Teil des Fundgebietes und vor allem in den grösseren Klüften vorzufinden, bis 3 cm, vereinzelt auf dem Quarz oder Armenit aufgewachsen.
- Ganterit: Das Hauptvorkommen von Ganterit befindet sich auf etwa 2420 m ü. M., am sogenannten Isenwegg. Vorwiegend eingewachsen als gesteinsbildendes Mineral innerhalb zweier unterschiedlicher Gesteinsarten (Glimmerschiefer, Zoisit-Celsian-Gneis). Das Glimmermineral Ganterit ist von blossem Auge kaum von anderen Glimmern zu unterscheiden.
- Klinozoisit: Stängelig, bis 4 cm, honigbraun, turmalinähnlich.
- Laumontit: Sehr stark zerfallen, vereinzelt auch als bis 1 cm grosse Stängel.
- Martinandresit: Typlokalität.
- Muskovit: Nicht wie angenommen Oellacherit. Oft gesteinsbildend, in der östlicheren Fundzone bis 5 mm grosse, auf der Kluftfläche aufgewachsene Blättchen.
- Oellacherit: An der Armenitfundstelle erscheint kein Oellacherit sondern nur Muskovit (kein Barium) (Hofmann, 1995); sonst in celsianhaltigen Gneisen, mit ca. 14 Gew.% BaO (Frank, 1979).
- Prehnit: Als lose, bis 2 mm grosse Einzelkristalle oder als sattelförmige Verwachsungen auf Armenit. - Quarz: Nur wenig. Im Tessiner- oder Übergangshabitus, bis 10 cm. Kristalle im Dauphinée-Habitus erreichten meistens nur eine Länge bis 2 cm. Das grösste Exemplar mass allerdings 12 cm. Zum Liegenden der armenitreichen Lagen erscheinen auch kleine Klüfte mit Quarzen bis 7 cm.
- Armenit: In aussergewöhnlicher Grösse und Qualität (weltgrösste Exemplare), im Augengneis in einem hellen Gneis, leicht durchscheinend bis durchsichtig, prismatisch, sechsseitig, bis mehrere cm, pyramidale Spitze, oft mit grosser Basisfläche, aggregiert (Senn 1990). Stufen bis 70x55 mm, meistens erreichen die Kristalle nur 5 mm Länge, die grössten Exemplare erreichten jedoch 45 und 50 mm. Auf Matrix sind Kristalle über 1 cm sehr selten vorzufinden. Die besten Kristalle sind durchsichtig, sonst milchigweiss. Wasserhelle bis lichtgelbe, kurzprismatische, flächenreiche Kristalle bis 24 x 10 mm erreichten Edelsteinqualität. Das Vorkommen wurde 1986 auf 2420 m ü. M. am Isenwegg von Andres Martin entdeckt.
- Calcit: Als sogenannter Paierspat.
- Celsian: Gesteinsbildend. Bariumhaltiger Hellglimmer, gesteinsbildende Komponente in einem feinkörnigen Zoisit-Plagioklasgneis (Frank, 1979; Senn, 1990).
- Chlorit: Fein- oder grobkörnig. Öfters in der östlichen Zone als sandige, hellgrüne Kluftfüllung und teilweise auch als Überzug auf den Armenitkristallen.
- Dravit: Extrem dünnnadelig, grau bis olivgrün, filzartige Nester. Anhand einer EDX-Analyse konnte dieser Turmalin als schwach eisenhaltiger Dravit bestimmt werden.
- Epidot: Im östlichen Teil des Fundgebietes und vor allem in den grösseren Klüften vorzufinden, bis 3 cm, vereinzelt auf dem Quarz oder Armenit aufgewachsen.
- Ganterit: Das Hauptvorkommen von Ganterit befindet sich auf etwa 2420 m ü. M., am sogenannten Isenwegg. Vorwiegend eingewachsen als gesteinsbildendes Mineral innerhalb zweier unterschiedlicher Gesteinsarten (Glimmerschiefer, Zoisit-Celsian-Gneis). Das Glimmermineral Ganterit ist von blossem Auge kaum von anderen Glimmern zu unterscheiden.
- Klinozoisit: Stängelig, bis 4 cm, honigbraun, turmalinähnlich.
- Laumontit: Sehr stark zerfallen, vereinzelt auch als bis 1 cm grosse Stängel.
- Martinandresit: Typlokalität.
- Muskovit: Nicht wie angenommen Oellacherit. Oft gesteinsbildend, in der östlicheren Fundzone bis 5 mm grosse, auf der Kluftfläche aufgewachsene Blättchen.
- Oellacherit: An der Armenitfundstelle erscheint kein Oellacherit sondern nur Muskovit (kein Barium) (Hofmann, 1995); sonst in celsianhaltigen Gneisen, mit ca. 14 Gew.% BaO (Frank, 1979).
- Prehnit: Als lose, bis 2 mm grosse Einzelkristalle oder als sattelförmige Verwachsungen auf Armenit. - Quarz: Nur wenig. Im Tessiner- oder Übergangshabitus, bis 10 cm. Kristalle im Dauphinée-Habitus erreichten meistens nur eine Länge bis 2 cm. Das grösste Exemplar mass allerdings 12 cm. Zum Liegenden der armenitreichen Lagen erscheinen auch kleine Klüfte mit Quarzen bis 7 cm.
- Rutil: Dunkelrot bis schwarz, auf Klüften oder in den Armenitbändern, langprismatisch, bis 2 cm.
- Titanit: Tafelig, bräunlich, auf Armenit aufgewachsen, unter 1 mm, sehr selten (Fund zusammen mit Anatas).
- Turmalin: Extrem dünnnadelig, grau bis olivgrün, filzartige Nester. Anhand einer EDX-Analyse konnte dieser Turmalin als schwach eisenhaltiger Dravit bestimmt werden.
- Zoisit: Bis 4 cm, trübbraun, durchscheinend.
- Titanit: Tafelig, bräunlich, auf Armenit aufgewachsen, unter 1 mm, sehr selten (Fund zusammen mit Anatas).
- Turmalin: Extrem dünnnadelig, grau bis olivgrün, filzartige Nester. Anhand einer EDX-Analyse konnte dieser Turmalin als schwach eisenhaltiger Dravit bestimmt werden.
- Zoisit: Bis 4 cm, trübbraun, durchscheinend.
038_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Bortelgletscher
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Ried-Brig, Koordinaten ca.: 652600 / 127240
Literatur:
- Graeser,St.; Lapis; 1995; Heft 7-8; Seite 22
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 302
Vermutlich handelt es sich hier um den kleinen Gletscher westlich des Bortelhorn.
- Asbecasit: Parker: winzig, hellgelb, auf einer älteren Titanitstufe entdeckt und beim Fund nicht als neues Mineral erkannt worden. Gem. Prof. Graeser, St. handelt es sich hier aber um einen Irrtum. Das Mineral erwies sich als Wulfenit (s. Lapisheft).
- Titanit:
- Wulfenit: Winzig, hellgelb.
039_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Bortelhorn (Westseite)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Ried-Brig, Koordinaten ca.: 652000 / 125500
Literatur:
- Stalder, Hans Anton; Schweizer Strahler; 1967; Seite 12-14; Über neue Mineralfunde aus den Schweizer Alpen
Auf der Westseite aus einer Kluft bei den erwähnten Koordinaten. Gemäss den Koordinaten liegt der erwähnte Ort ca. 2 km südwestlich des Bortelhorn und zudem auf italienischem Gebiet, welches mit einem Strahler-Verbot belegt ist.
- Albit:
- Anatas: Bläulich, durchscheinend, klein.
- Chlorit:
- Muskovit:
- Quarz:
- Rutil: Nach Ilmenit, bis 7 mm.
040_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Chalti Wasser, Kaltwasser, Chaltwassergletscher, Kaltwassergletscher, Wasenhorn
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Ried-Brig, Koordinaten ca.: 648610 / 122880
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Evtl. handelt es sich bei dem von Fellenberg erwähnten Kaltwasserthal um das Chaltwassertälli. Die Koordinaten zeigen auf dieses. Fellenberg: Kaltwasserthal und Gletscher. Prächtige, wasserhelle Bergkrystalle, namentlich am Wasenhorn, oft von bedeutender Grösse; Chlorit in schönen Krystallen und Gruppen (Rosen);
- Chlorit: In schönen Krystallen und Gruppen (Rosen).
- Quarz: Wasserhell.
041_VS / Simplon, Mäderboden, Bodme
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Ried-Brig, Koordinaten ca.: 647850 / 124035
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1978; Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 303
- Adular: Auch als Begleitmineral des Baryts.
- Baryt: Aus dem Triasdolomit des Baltschiedertales (Autochthon). Tafeliger, flächenarmer Kristall, aussen von mehreren weissen Zonen umgeben; dicktafeliger, bläulicher Kristall . Begleitmineralien: Quarz, Adular, Dolomit, Calcit, Fluorit, Galenit, Sphalerit, Wulfenit
- Calcit: Als Begleitmineral des Baryts.
- Dolomit: Als Begleitmineral des Baryts.
- Fluorit: Als Begleitmineral des Baryts.
- Galenit: Als Begleitmineral des Baryts.
- Phlogopit: Sandig, weiss bis hellbraun, als Kluftfüllung.
- Quarz: Teils innige Verwachsung mit Phlogopit, auch Phantombildungen mit Phlogopit.
- Sphalerit: Als Begleitmineral des Baryts.
- Wulfenit: Als Begleitmineral des Baryts.
042_VS / Simplonpass (dt.), Sempione (ital.), Wasenhorn (Nordgrat)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Ried-Brig, Koordinaten ca.: 649850 / 124070
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 216- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1979; Heft 3; Seite 95 - 97; Amethyst Östlich des Simplonpasses.
- Amethyst:
043_VS / Simplontunnel, Simplon Tunnel
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Ried-Brig, Koordinaten ca.: 643736 / 130523
Literatur:
- Abrecht, H.;Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1954; Band 34; Heft 1; Seite 184- 185; Zur mineralchemischen Kenntnis von Anhydrit und Albit als Zerrkluftmineralien aus dem Simplontunnel
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1978;Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
- Graeser, St.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 441-452; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten III
- Graeser, Stefan; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1971; Band 51; Heft 2 - 3; Seite 415 - 442; Mineralogisch-geochemische Untersuchungen an Bleiglanz und Zinkblende
- Hoefs, J. & Stalder, Hans Anton; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 188,213
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 314
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 40,133,177,186,195,208,251,369,388
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Die Mineralien sind teilweise auf der ganzen Tunnelstrecke vorkommend. Ihr Aussehen erlangte Weltberühmtheit. Die Koordinaten zeigen auf das Nordportal des Tunnels. Die Anhydritkristalle aus der Gegend um Km. 9,5 ab Nordportal im Simplontunnel zeichnen sich vor allem durch ihre rotviolette Farbe aus. Hoefs (1977): Simplontunnel, Meter 5972 bis 5980 vom Nordportal, Im Berisalschiefer: Quarz, Fensterquarz/Amethyst, Muskovit, u.a.m.
- Adular:
- Aikinit: Dünntafelig, schindelförmig, flachstängelig, quergestreift, zum Teil skelettartig, messinggelb, bis 3 mm, auf hellem Gneis, 7294 - 7898 Meter ab dem Nordportal, verwechselbar mit Pyrit, erster Kluftaikinit aus der Schweiz (Graeser, 1984b).
- Albit: Im Periklin-Habitus, weiss.
- Amethyst: Meter 5972 bis 5980 vom Nordportal.
- Anatas:
- Anhydrit: Weltberühmt gewordene Qualität; intensiv violett, lila - rotviolett, auch weisslich, in aussergewöhnlicher Schönheit, bis 30 X 10 cm, flachprismatisch, belegt mit weissem Ankerit, zum Teil Zwillinge, im 'Urner' 1983-2, Seite 48 ist ein Foto mit Anhydrit aus dem Simplontunnel. Wurde sehr selten auch verschliffen (9.4 ct., siehe Schweizer Strahler, 1991, Heft 4, Seite 181).
- Ankerit: Bräunlich durchscheinend, flach- oder normalrhomboedrische Kristalle, isoliert oder gruppiert.
- Antimonit: Flachstängelig, metallisch glänzend, bis 55 x 35 mm.
- Beryll:
- Calcit: Positives Skalenoeder, abgestumpft durch das positive Rhomboeder, lila und violett sowie intensiv rot fluoreszierend (Kurzwellen und Langwellen).
- Coelestin: Farbloser Kristall, leicht nach der c-Achse gestreckt, mit pseudorhomboedrischem Habitus. Der Fundort der Stufe liegt zwischen km 9,738 und 9,770 ab Nordportal.
- Cosalit: Feinnadelig, metallisch glänzend.
- Dawsonit: Nord: 9732 Meter ab dem Nordportal, aus einem Kalkmarmor, einziger bis jetzt in der Schweiz bekannt gewordener Fund, radialstrahlig, weiss, kugelig, bis 22 mm Durchmesser, zusammen mit Dolomit, Pyrit und Muskovit, wurde früher fälschlicherweise als Natrolith bezeichnet (Graeser, 1984b).
- Dolomit: Im ganzen Tunnel, weiss, grau, leicht gelblich, Rhomboeder, mehr oder weniger sattelförmig (Weibel, 1964b).
- Fensterquarz: Meter 5972 bis 5980 vom Nordportal.
- Fluorit:
- Galenit: 7292-7334 m ab Nord-Portal. Gut ausgebildete Kristalle, vorwiegend würfelig, bis 1,5 cm gross; begleitet von Quarz, Adular, Pyrit. Im Bereich der Berisalschiefer, bis 15 mm, würfelig, mit relativ hohen Anteilen von Wismut, Silber, Kupfer und Antimon (Graeser, 1971).
- Gips: Nordportal: 9400 - 9680 Meter, im Triasdolomit, zusammen mit den bekannten Anhydriten, oft auf diesem rasenartig aufgewachsen, bis 5 mm, Einzelkristalle bis 8 cm.
- Goyazit: Nord: 9500 und 9564 Meter ab Nordportal, dunkelgelb bis bräunlich, rhomboedrisch, bis 2 mm, auf dem Magnesit aufsitzend (Graeser, 1984b).
- Hämatit: 4 - 9 km ab Nordportal, im Bereich der Berisal-Gneise und der Monte-Leone-Decke, teilweise auch als Eisenrosen anzutreffen, tafelig und teils mit Rutil belegt.- Laumontit: Nord; 4600 Meter ab Nordportal.
- Magnesit: Nord: 9500 und 9564 Meter ab Nordportal, wasserklar, hexagonales Prisma mit Basis, zusammen mit Goyazit (Graeser, 1984b).
- Muskovit:
- Pyrit: Oktaedrisch (zusammen mit Dawsonit).
- Quarz:
- Rutil:
- Siderit: Nord: auf den Strecken 7254 - 9400 Meter (Monte-Leone-Decke) und 9400 - 12860 Meter (Veglia-Mulde), leuchtend grüngelb, rhomboedrische Form.
- Smythit: Nord: 4641 - 4646 Meter ab Nordportal, als Einschlüsse im Calcit, bis 2 mm grosse Blättchen (das Mineral wurde zwar früher als der Smythit vom Lengenbach gefunden, ist aber nicht als schweizerischerer Neufund bemerkt worden).
- Sphalerit:
- Stibnit: Kristalle bis 55 x3.5 mm (Graeser, 1984b).
- Titanit:
- Turmalin:
- Wernerit: 1903 fand G. Spezia "Wernerite" im Simplontunnel. Er erwähnt ihn ohne nähere Beschreibung aus den hochmetamorphen anhydritführenden Triasgesteinen, die den Antigoriogranitgneis im südlichen Teil des Tunnels umhüllen.
044_VS / Simplonpass (dt.), Passo del Sempione (ital.)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Simplon, Koordinaten ca.: 645770 / 122300
Literatur:
- Redaktion; Schweizer Strahler; 2004; Heft 2; Seite 3; Ganterit, ein neues Schweizer Mineral
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
In Bändern und Linsen eines Glimmerschiefers oder im Gneis. Fellenberg, 1893, erwähnt Granat von der Simplonhöhe.
- Ganterit: 0.15 bis 0.5mm gross, Aggregate bis 10cm, im Glimmerschiefer vergesellschaftet mit Zoisit, Quarz, Plagioklas, Celsian, Apatit, Zirkon, Amphibol. Im Gneis vergesellschaftet mit Zoisit, Celsian, Quarz, Margarit, Armenit.
- Granat: Oft von bedeutender Grösse, in Glimmerschiefer.
045_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Rosswald, Alp Oberschmiedmatten, Obri Schmidmatte, Schmiedmatten, Schallberg, im Stafel
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Termen, Koordinaten ca.: 647830 / 128070
Literatur:
- Hugi, E.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1927; Band 7; Heft 1; Seite 179 206; Über ein neues schweizerisches Vorkommnis von Alkalihornblende
- Huttenlocher, Hrch. F.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1934;Band 14; Heft 1; Seite 22-149; Die Erzlagerstättenzonen der Westalpen
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 261 etc.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 264,350
- Streckeisen, Albert & Gross, Etienne & Steiner, Urs;Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1963; Band 43; Heft 1; Seite 345 - 360; Das Magnetitvorkommen am Erizhorn (Simplongebiet)
Östlich von Rosswald. Koordinaten auf Schmidmatte. Huttenlocher / Streckeisen: Das Vorkommen liegt in der westlichen Fortsetzung der im Binnental zwischen die mesozoischen Sedimente der Bedrettomulde eingefalteten Triaszüge. Diese letzteren falten sich bei Schmiedmatten an der Simplonstrasse, zwischen die Simplondecken und die östlichsten Teile der St. Bernharddecke ein. In diesem Vorkommen ist von Hugi Alkalihornblende nachgewiesen worden, die in so grossen Mengen auftritt, dass sie den ganzen Dolomitmarmor tief blau färbt; ausserdem stellen sich Albit, Quarz und Phlogopit ein, daneben treten noch albit- und biotitreiche Gesteine mehr oder weniger als selbständige Bildungen auf. Das Magnetiterz von Schmiedmatten ist besonders reich an Eisenglanz. Die Erze von Schmiedmatten wurden in der Mitte des 19. Jahrhunderts abgebaut (total etwa 30 t Erz) und zur Verhüttung über den Simplon geführt. Geologische Lage: Die Simplonstrasse quert im Gantertal zwei steilstehende Gneiskomplexe: Der nördliche, etwa 40 m mächtige Eistengneis besteht vornehmlich aus einem hellen, feinkörnigen Muskovit-Alkalifeldspatgneis mit Mikroklin-Porphyroblasten. Der südliche, etwa 500 m mächtige Gantergneis ist ein heller Zweiglimmer-Alkalifeldspatgneis, oft gebändert, seltener als Augengneis entwickelt, stellenweise mit dunkleren Einlagerungen und an seinem Nordrand von einer breiten Zone phyllitischer Glimmerschiefer begleitet. Er ist an der Simplonstrasse von der Posthaltestelle Eisten bis zur Ganterbrücke gut aufgeschlossen. Die beiden Gneiskomplexe werden durch ein Band mesozoischer Kalkglimmerschiefer (Bündnerschiefer) getrennt, die zu beiden Seiten von Triasdolomit begleitet sind. Der nördliche, dem Eistengneis anliegende Triasdolomit enthält bei Ober-Schmiedmatten das bekannte Eisenerzlager, das in zwei Stollen abgebaut wurde (Koord.647.890 / 128.320 und 647.980 /128.350 ); der untere ist zerfallen, der obere noch zugänglich; eine weitere Schürfstelle befindet sich weiter östlich bei Koord. 648.320 / 128.440, westlich Stafel.
Hugi: Wenn auch das Vorkommnis von Alkalihornblende von Schmiedmatten bis dahin (1927) in der Literatur nirgends Erwähnung gefunden hat, so ist doch diese Fundstelle schon durch H. Gerlach als Braun- und Magneteisenstein-Lagerstätte ob Schallberg bekannt geworden, und C. Schmidt verdanken wir bereits eingehendere Aufnahmen der Imprägnationen eines körnigen Magnetits im Triasmarmor von Rosswald (Alp ca. 600 m westlich der Fundstelle). Der blauen Hornblende tut auch dieser Autor keine Erwähnung. Die Fundstelle findet sich am Nordhang des Gantertales gegenüber Berisal in einer Meereshöhe von 1950 - 2050 m auf der Alp Oberschmiedmatten. Der Ort ist am bequemsten von der Simplonstrasse aus über Eisten in etwa einstündigem Anstieg zu erreichen. Auf steilerem, aber etwas kürzerem Wege gelangt man von der Simplonstrasse nach Schmiedmatten, indem man von der Ganterbrücke aus den z. T. zerfallenen Fusspfad benützt, der durch das Tobel des Schiessbaches nach der Alp "im Stafel" hinaufführt. In direkter Luftlinie beträgt die Entfernung von der Ganterbrücke etwas mehr als 1 km, die Höhendifferenz zwischen diesen beiden Punkten ergibt sich zu ca. 600 m.
- Fensterquarz: Meter 5972 bis 5980 vom Nordportal.
- Fluorit:
- Galenit: 7292-7334 m ab Nord-Portal. Gut ausgebildete Kristalle, vorwiegend würfelig, bis 1,5 cm gross; begleitet von Quarz, Adular, Pyrit. Im Bereich der Berisalschiefer, bis 15 mm, würfelig, mit relativ hohen Anteilen von Wismut, Silber, Kupfer und Antimon (Graeser, 1971).
- Gips: Nordportal: 9400 - 9680 Meter, im Triasdolomit, zusammen mit den bekannten Anhydriten, oft auf diesem rasenartig aufgewachsen, bis 5 mm, Einzelkristalle bis 8 cm.
- Goyazit: Nord: 9500 und 9564 Meter ab Nordportal, dunkelgelb bis bräunlich, rhomboedrisch, bis 2 mm, auf dem Magnesit aufsitzend (Graeser, 1984b).
- Hämatit: 4 - 9 km ab Nordportal, im Bereich der Berisal-Gneise und der Monte-Leone-Decke, teilweise auch als Eisenrosen anzutreffen, tafelig und teils mit Rutil belegt.- Laumontit: Nord; 4600 Meter ab Nordportal.
- Magnesit: Nord: 9500 und 9564 Meter ab Nordportal, wasserklar, hexagonales Prisma mit Basis, zusammen mit Goyazit (Graeser, 1984b).
- Muskovit:
- Pyrit: Oktaedrisch (zusammen mit Dawsonit).
- Quarz:
- Rutil:
- Siderit: Nord: auf den Strecken 7254 - 9400 Meter (Monte-Leone-Decke) und 9400 - 12860 Meter (Veglia-Mulde), leuchtend grüngelb, rhomboedrische Form.
- Smythit: Nord: 4641 - 4646 Meter ab Nordportal, als Einschlüsse im Calcit, bis 2 mm grosse Blättchen (das Mineral wurde zwar früher als der Smythit vom Lengenbach gefunden, ist aber nicht als schweizerischerer Neufund bemerkt worden).
- Sphalerit:
- Stibnit: Kristalle bis 55 x3.5 mm (Graeser, 1984b).
- Titanit:
- Turmalin:
- Wernerit: 1903 fand G. Spezia "Wernerite" im Simplontunnel. Er erwähnt ihn ohne nähere Beschreibung aus den hochmetamorphen anhydritführenden Triasgesteinen, die den Antigoriogranitgneis im südlichen Teil des Tunnels umhüllen.
044_VS / Simplonpass (dt.), Passo del Sempione (ital.)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Simplon, Koordinaten ca.: 645770 / 122300
Literatur:
- Redaktion; Schweizer Strahler; 2004; Heft 2; Seite 3; Ganterit, ein neues Schweizer Mineral
- von Fellenberg, Edmund & Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
In Bändern und Linsen eines Glimmerschiefers oder im Gneis. Fellenberg, 1893, erwähnt Granat von der Simplonhöhe.
- Ganterit: 0.15 bis 0.5mm gross, Aggregate bis 10cm, im Glimmerschiefer vergesellschaftet mit Zoisit, Quarz, Plagioklas, Celsian, Apatit, Zirkon, Amphibol. Im Gneis vergesellschaftet mit Zoisit, Celsian, Quarz, Margarit, Armenit.
- Granat: Oft von bedeutender Grösse, in Glimmerschiefer.
045_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Rosswald, Alp Oberschmiedmatten, Obri Schmidmatte, Schmiedmatten, Schallberg, im Stafel
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Termen, Koordinaten ca.: 647830 / 128070
Literatur:
- Hugi, E.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1927; Band 7; Heft 1; Seite 179 206; Über ein neues schweizerisches Vorkommnis von Alkalihornblende
- Huttenlocher, Hrch. F.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1934;Band 14; Heft 1; Seite 22-149; Die Erzlagerstättenzonen der Westalpen
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 261 etc.
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 264,350
- Streckeisen, Albert & Gross, Etienne & Steiner, Urs;Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1963; Band 43; Heft 1; Seite 345 - 360; Das Magnetitvorkommen am Erizhorn (Simplongebiet)
Östlich von Rosswald. Koordinaten auf Schmidmatte. Huttenlocher / Streckeisen: Das Vorkommen liegt in der westlichen Fortsetzung der im Binnental zwischen die mesozoischen Sedimente der Bedrettomulde eingefalteten Triaszüge. Diese letzteren falten sich bei Schmiedmatten an der Simplonstrasse, zwischen die Simplondecken und die östlichsten Teile der St. Bernharddecke ein. In diesem Vorkommen ist von Hugi Alkalihornblende nachgewiesen worden, die in so grossen Mengen auftritt, dass sie den ganzen Dolomitmarmor tief blau färbt; ausserdem stellen sich Albit, Quarz und Phlogopit ein, daneben treten noch albit- und biotitreiche Gesteine mehr oder weniger als selbständige Bildungen auf. Das Magnetiterz von Schmiedmatten ist besonders reich an Eisenglanz. Die Erze von Schmiedmatten wurden in der Mitte des 19. Jahrhunderts abgebaut (total etwa 30 t Erz) und zur Verhüttung über den Simplon geführt. Geologische Lage: Die Simplonstrasse quert im Gantertal zwei steilstehende Gneiskomplexe: Der nördliche, etwa 40 m mächtige Eistengneis besteht vornehmlich aus einem hellen, feinkörnigen Muskovit-Alkalifeldspatgneis mit Mikroklin-Porphyroblasten. Der südliche, etwa 500 m mächtige Gantergneis ist ein heller Zweiglimmer-Alkalifeldspatgneis, oft gebändert, seltener als Augengneis entwickelt, stellenweise mit dunkleren Einlagerungen und an seinem Nordrand von einer breiten Zone phyllitischer Glimmerschiefer begleitet. Er ist an der Simplonstrasse von der Posthaltestelle Eisten bis zur Ganterbrücke gut aufgeschlossen. Die beiden Gneiskomplexe werden durch ein Band mesozoischer Kalkglimmerschiefer (Bündnerschiefer) getrennt, die zu beiden Seiten von Triasdolomit begleitet sind. Der nördliche, dem Eistengneis anliegende Triasdolomit enthält bei Ober-Schmiedmatten das bekannte Eisenerzlager, das in zwei Stollen abgebaut wurde (Koord.647.890 / 128.320 und 647.980 /128.350 ); der untere ist zerfallen, der obere noch zugänglich; eine weitere Schürfstelle befindet sich weiter östlich bei Koord. 648.320 / 128.440, westlich Stafel.
Hugi: Wenn auch das Vorkommnis von Alkalihornblende von Schmiedmatten bis dahin (1927) in der Literatur nirgends Erwähnung gefunden hat, so ist doch diese Fundstelle schon durch H. Gerlach als Braun- und Magneteisenstein-Lagerstätte ob Schallberg bekannt geworden, und C. Schmidt verdanken wir bereits eingehendere Aufnahmen der Imprägnationen eines körnigen Magnetits im Triasmarmor von Rosswald (Alp ca. 600 m westlich der Fundstelle). Der blauen Hornblende tut auch dieser Autor keine Erwähnung. Die Fundstelle findet sich am Nordhang des Gantertales gegenüber Berisal in einer Meereshöhe von 1950 - 2050 m auf der Alp Oberschmiedmatten. Der Ort ist am bequemsten von der Simplonstrasse aus über Eisten in etwa einstündigem Anstieg zu erreichen. Auf steilerem, aber etwas kürzerem Wege gelangt man von der Simplonstrasse nach Schmiedmatten, indem man von der Ganterbrücke aus den z. T. zerfallenen Fusspfad benützt, der durch das Tobel des Schiessbaches nach der Alp "im Stafel" hinaufführt. In direkter Luftlinie beträgt die Entfernung von der Ganterbrücke etwas mehr als 1 km, die Höhendifferenz zwischen diesen beiden Punkten ergibt sich zu ca. 600 m.
- Alkalihornblende: Die prismatisch ausgebildeten Kristalle, die Längsdimensionen von 1-1,5 cm erreichen, fügen sich mit ihrer Hauptzone vorherrschend der Lagentextur des Gesteines ein, dabei halten sie sich meistens an die Kontaktflächen zwischen den erzreichen und den dolomitischen Bändern. In diesen Ebenen bilden sie z. T. garbenförmige, z. T. wirrstrahlige, seltener auch radialstrahlige Bündel.
- Blaue Hornblende:
- Eudialyt: Wird als Bestandteil der Eisenerzparagenese im Dolomit vermutet.
- Hämatit: Feinschuppig, im feinkörnigen Dolomit.
- Interessantes Gestein: Blaue Hornblende, weisse dolomitisch-quarzige Lagen wechseln mit dunkel-stahlblauen Zonen. Die Mächtigkeit der dolomitischen Bänder hält sich innerhalb weniger Centimeter.
- Magnesioriebeckit: Breitstängelig, blauschwarz, nadelig, Parallelverwachsungen, auch radialstrahlige Anordnung, Einzelkristalle bis 1 cm, Magnesio-Riebeckit von dieser Fundstelle ist auch unter dem namen 'Rhodusit' in die Literatur eingegangen (Hugi et al., 1948; Burri et al., 1994).
- Magnetit: In zuckerkörnigem Dolomit, diesen lagen- und bänderartig durchsetzend. Die dunklen erzführenden Lagen bestehen aus einzelnen scharf umgrenzten rundlichen, bis linsenförmigen Körnern von Magnetit von 2-3 mm mittlerem Durchmesser. Die linsigen Kristalle erreichen ausnahmsweise auch Längendimensionen bis zu 1 cm. Die Hauptmasse der Erzbänder besteht aber aus Eisenglanz.
- Pyrit: Pyritkriställchen von 1-2 mm Durchmesser treten in der tektonisch gestörten Dolomitpartie nicht selten auf.
046_VS / Alpe Formazzola, Calneggiatal, Bavona, Zwischenbergertal, Gondo, Gunt, Gont;(Goldabbau)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Zwischenbergen (Gondo), Koordinaten ca.: 652240 / 112520
Literatur:
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 111 ff.
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Die Koordinaten zeigen auf Zwischbergen. In den Gneissen am Südabhang der zentralen Alpen finden sich in einer über 150 km langen; von SW nach NE sich erstreckenden Zone pyritische Gold-Quarzgänge. Zum nordöstlichen Ende dieser Zone gehören auf Schweizergebiet die Gänge von Alpe Formazzola im Calneggiatal bei Bavona (Tessin) und diejenigen vom Zwischenbergertal bei Gondo am Simplon (Wallis). Am östlichen Abhang des Zwischenbergertales fallen die N 80° E streichenden Antigoriogneisse mit ca. 30° nach Süden; dieselben werden von N 20-50° W streichenden 70-85° nach NE einfallenden Gängen durchsetzt. In einem Flächenraum von ca. 1/2 km sind ca. 10 Gänge angefahren worden mit einer Stollenlänge von ca. 1200 m (Stand 1915). Es wurden über dreissig Stollen auf 1050 bis 1600 m ü. M. angelegt. Die Gänge bestehen aus von pyritführenden Quarz- und Calcitadern durchzogenem Nebengestein. Der Pyritgehalt ist sehr wechselnd. Die analysierten kiesigen Erzmittel enthielten im Mittel 27 gr Au pro Tonne. Während in den ersten Perioden eines lukrativen Bergbaues zu Beginn des 19. Jahrhunderts im wesentlichen der "Eiserne Hut" abgebaut worden ist, wurden später Stollen gebaut. In der letzten Periode des Bergbaues, von März 1894 bis August 1896 wurden 5791 Tonnen Erz verhüttet und 33 kg Gold, im Wert von ca. 100,000 Franken, gewonnen. Die mittlere Tagesproduktion betrug 10 Tonnen Erz mit 5,7 gr Au pro Tonne.
- Calcit:
- Gold, gediegen: Im Bach unterhalb der Minen. Einzelne Flitterchen.
- Pyrit:
- Quarz:
047_VS / Gondo (Goldabbau), Gunt, Gont;(Goldabbau)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Zwischenbergen (Gondo), Koordinaten ca.: 654200 / 116300
Literatur:
- Bärtschi, Hans-Peter; Minaria Helvetica; 1996; Heft 16b; Seite 29-45; Goldmine Gondo
- Grünenfelder, Marc; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1957; Band 37; Heft 1; Seite 1 - 10; Erzmikroskopische Beobachtungen an den Goldquarzgängen von Gondo (Simplon, Wallis) und Alpe Formazzolo (Val Calneggia, Tessin)
- Gysin, Marcel; 1930; Matériaux pur la géologie de la Suisse, Série géotechnique XV livraison; Les Mines d'or de Gondo
- Maag, Robert; Schweizer Strahler; 1978; Seite 402-413; Das ehemalige Goldbergwerk Gondo-Zwischbergen
- Maag-Gasser, Robert; Schweizer Strahler; 1996; Heft 1; Seite 338 - 348; Die Aufbereitung goldhaltiger Erze
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 263 etc.
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 111,116
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 126,148,270,287,423
- Widmer, Ernst; Schweizer Strahler; 1989; Seite 369-376; Gold im Lauf der Jahrhunderte
Strahler 1996/345 mit Skizze und Foto. Hier erreichte der Eiserne Hut eine Mächtigkeit bis 50 Meter. Über den Abbau aus dieser Gegend ist viel geschrieben worden, wobei die ersten schriftlichen Aufzeichnungen auf das Goldvorkommen auf 1728 zurück gehen.
- Blaue Hornblende:
- Eudialyt: Wird als Bestandteil der Eisenerzparagenese im Dolomit vermutet.
- Hämatit: Feinschuppig, im feinkörnigen Dolomit.
- Interessantes Gestein: Blaue Hornblende, weisse dolomitisch-quarzige Lagen wechseln mit dunkel-stahlblauen Zonen. Die Mächtigkeit der dolomitischen Bänder hält sich innerhalb weniger Centimeter.
- Magnesioriebeckit: Breitstängelig, blauschwarz, nadelig, Parallelverwachsungen, auch radialstrahlige Anordnung, Einzelkristalle bis 1 cm, Magnesio-Riebeckit von dieser Fundstelle ist auch unter dem namen 'Rhodusit' in die Literatur eingegangen (Hugi et al., 1948; Burri et al., 1994).
- Magnetit: In zuckerkörnigem Dolomit, diesen lagen- und bänderartig durchsetzend. Die dunklen erzführenden Lagen bestehen aus einzelnen scharf umgrenzten rundlichen, bis linsenförmigen Körnern von Magnetit von 2-3 mm mittlerem Durchmesser. Die linsigen Kristalle erreichen ausnahmsweise auch Längendimensionen bis zu 1 cm. Die Hauptmasse der Erzbänder besteht aber aus Eisenglanz.
- Pyrit: Pyritkriställchen von 1-2 mm Durchmesser treten in der tektonisch gestörten Dolomitpartie nicht selten auf.
046_VS / Alpe Formazzola, Calneggiatal, Bavona, Zwischenbergertal, Gondo, Gunt, Gont;(Goldabbau)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Zwischenbergen (Gondo), Koordinaten ca.: 652240 / 112520
Literatur:
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 111 ff.
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Die Koordinaten zeigen auf Zwischbergen. In den Gneissen am Südabhang der zentralen Alpen finden sich in einer über 150 km langen; von SW nach NE sich erstreckenden Zone pyritische Gold-Quarzgänge. Zum nordöstlichen Ende dieser Zone gehören auf Schweizergebiet die Gänge von Alpe Formazzola im Calneggiatal bei Bavona (Tessin) und diejenigen vom Zwischenbergertal bei Gondo am Simplon (Wallis). Am östlichen Abhang des Zwischenbergertales fallen die N 80° E streichenden Antigoriogneisse mit ca. 30° nach Süden; dieselben werden von N 20-50° W streichenden 70-85° nach NE einfallenden Gängen durchsetzt. In einem Flächenraum von ca. 1/2 km sind ca. 10 Gänge angefahren worden mit einer Stollenlänge von ca. 1200 m (Stand 1915). Es wurden über dreissig Stollen auf 1050 bis 1600 m ü. M. angelegt. Die Gänge bestehen aus von pyritführenden Quarz- und Calcitadern durchzogenem Nebengestein. Der Pyritgehalt ist sehr wechselnd. Die analysierten kiesigen Erzmittel enthielten im Mittel 27 gr Au pro Tonne. Während in den ersten Perioden eines lukrativen Bergbaues zu Beginn des 19. Jahrhunderts im wesentlichen der "Eiserne Hut" abgebaut worden ist, wurden später Stollen gebaut. In der letzten Periode des Bergbaues, von März 1894 bis August 1896 wurden 5791 Tonnen Erz verhüttet und 33 kg Gold, im Wert von ca. 100,000 Franken, gewonnen. Die mittlere Tagesproduktion betrug 10 Tonnen Erz mit 5,7 gr Au pro Tonne.
- Calcit:
- Gold, gediegen: Im Bach unterhalb der Minen. Einzelne Flitterchen.
- Pyrit:
- Quarz:
047_VS / Gondo (Goldabbau), Gunt, Gont;(Goldabbau)
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Zwischenbergen (Gondo), Koordinaten ca.: 654200 / 116300
Literatur:
- Bärtschi, Hans-Peter; Minaria Helvetica; 1996; Heft 16b; Seite 29-45; Goldmine Gondo
- Grünenfelder, Marc; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1957; Band 37; Heft 1; Seite 1 - 10; Erzmikroskopische Beobachtungen an den Goldquarzgängen von Gondo (Simplon, Wallis) und Alpe Formazzolo (Val Calneggia, Tessin)
- Gysin, Marcel; 1930; Matériaux pur la géologie de la Suisse, Série géotechnique XV livraison; Les Mines d'or de Gondo
- Maag, Robert; Schweizer Strahler; 1978; Seite 402-413; Das ehemalige Goldbergwerk Gondo-Zwischbergen
- Maag-Gasser, Robert; Schweizer Strahler; 1996; Heft 1; Seite 338 - 348; Die Aufbereitung goldhaltiger Erze
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 263 etc.
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 111,116
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 126,148,270,287,423
- Widmer, Ernst; Schweizer Strahler; 1989; Seite 369-376; Gold im Lauf der Jahrhunderte
Strahler 1996/345 mit Skizze und Foto. Hier erreichte der Eiserne Hut eine Mächtigkeit bis 50 Meter. Über den Abbau aus dieser Gegend ist viel geschrieben worden, wobei die ersten schriftlichen Aufzeichnungen auf das Goldvorkommen auf 1728 zurück gehen.
Erwähnungen über einen Eisenerzabbau sind hingegen nicht vorhanden. Fest steht aber, dass die reichsten Goldfunde im Eisernen Hut getätigt wurden. Die goldführenden Partien gliedern sich in drei Zonen:
1. Hauptader am Nordosthang des Camozelhorns, auf der rechten Seite des Zwischbergtales, auch Val Varia oder Vaira genannt und ca. 1.5 km südlich von Gondo.
2. Erzader von Geri an der Südostflanke des Seehorns unterhalb der Alphütte von Geri, auf der rechten Seite des Grosswassers.
3. Ader von Presa. Sie liegt auf 1490 m ü. M. in einer Schlucht in der Nähe der Alphütte von Presa, ca. 1.5 km nordöstlich von Gondo.
1. Hauptader am Nordosthang des Camozelhorns, auf der rechten Seite des Zwischbergtales, auch Val Varia oder Vaira genannt und ca. 1.5 km südlich von Gondo.
2. Erzader von Geri an der Südostflanke des Seehorns unterhalb der Alphütte von Geri, auf der rechten Seite des Grosswassers.
3. Ader von Presa. Sie liegt auf 1490 m ü. M. in einer Schlucht in der Nähe der Alphütte von Presa, ca. 1.5 km nordöstlich von Gondo.
Die rund 50 Aufschlüsse und Schürfstellen verteilen sich hauptsächlich auf die drei Abbaugebiete Camussetta, Stockalper/Fontaine und Bruno am Camoscellahorn (2612 m ü. M.). Sie finden sich in den steil ins Zwischbergental abfallenden Schluchten des Camuna- oder Tanneggrabens, des Bielgrabens und seiner Nebenbäche und des Rosigrabens mit dem Sägebach auf Höhen zwischen 1200 und 1600 m ü. M. Die am tiefsten gelegene Mine Baglioni befindet sich gegenüber der Aufbereitungsanlage am anderen Ufer des Grossen Wassers in einer Runse auf rund 1050 m ü. M. Weitere, abgelegene Schürfstellen und Aufschlüsse liegen in der Umgebung der Hauptabbaugebiete bis zum Westfuss des Seehorns bei Geri und am Südfuss des Cameras zwischen der Diveria und der Alpjerung bei Gondo. Die Erosion hat in den Schluchten des Camoscellagebiets die goldhaltigen Quarzbänder aufgeschlossen, und an diesen Stollen hat der Bergbau auch in allen Fällen begonnen.
Bei Goldwaschversuchen im Grossen Wasser konnten einzelne winzige Flitterchen ausgemacht werden rund eine halbe Million davon ergeben ein Gramm Gold.
In der Literatur sind gegen 50 Aufschlüsse im Goldbergbaugebiet von Gondo erwähnt. Im Bergbaugebiet von Gondo-Zwischbergen umfassen diese direkt in den Schluchten im Tagebau abgebauten Erzgänge etwa vierzig Mundlöcher von Stollen, gegen ein Dutzend Schächte und «Kamine» und die drei unvollendeten «Erbstollen», in die die Abbaugebiete Camussetta, Stockalper und Fontaine hätten abgeteuft und entwässert werden sollen. Die aktuelle Untersuchung erschwert sich durch folgende Tatsachen: In jeder Quelle werden die Aufschlüsse anders nummeriert. Es gibt keine Kartendarstellung in der alle Aufschlüsse eingetragen sind. Im Felde sind heute nicht mehr alle Aufschlüsse auffindbar. Etliche Zugänge sind wegerodiert.
Galerie Baglioni und Knappenweg Rosi - Bannwald: Die nächste beim Werk gelegene Schürf- oder Erzabbaustelle ist in den Berichten ab 1893 nicht als Abbau erwähnt: Die Galerie Baglioni befindet sich direkt gegenüber der Hüttenanlage am östlichen Ufer des Grossen Wassers im Bereiche einer im Walde gut sichtbaren Verwerfung.
Aufschluss und Abbau: Der Stollen, der vermutlich eher der Suche als dem Abbau goldhaltiger Erze diente, ist ungefähr 125 Meter lang. 50 Meter vom Mundloch entfernt fährt rechterhand ein Querschlag in die allgemeine Richtung der erzführenden Schichten, er endet nach etwa 65 Meter.
Das Abbaugebiet Camussetta: Das Abbaugebiet Camussetta war am Schluss das weitaus ergiebigste. Es findet in den gedruckten Quellen ab 1810 unter der Ausbauperiode Maffiola Erwähnung. Der Zugang zu diesem am höchsten gelegenen und heute nur noch schwer zugänglichen Gebiet beginnt im Hof Biel, der in früheren Quellen auch Bühl genannt wurde. Das Abbaugebiet liegt zwischen 1430 und 1600 m ü. M. zwischen dem Bielgraben und dem Camuna/Tannegggraben.
Der als «Travers-banc» bezeichnete und 1894-1895 auf 52 Meter Länge ausgebaute Stollen ist etwa so lang und teilweise ersoffen. Er folgt leicht gebogen einem Quarzgang. Wie der Stollen Léopold ist er als Basisstollen angegeben, der vermutlich nach seiner Fertigstellung höher gelegene Stollen hätte entwässern sollen.
Ob der Erzgangstollen Cropp auch mit dem Knappenhaus Ste. Cathérine in Zusammenhang steht, ist unbekannt. Der nicht aufgesuchte Stollen soll sich gegen den Camunagraben auf einer Höhe zwischen 1154 Meter (nach Gysin) bis 1230 Meter (nach Schmidt) befinden. Seine Länge soll 118 Meter betragen.
Bei Goldwaschversuchen im Grossen Wasser konnten einzelne winzige Flitterchen ausgemacht werden rund eine halbe Million davon ergeben ein Gramm Gold.
In der Literatur sind gegen 50 Aufschlüsse im Goldbergbaugebiet von Gondo erwähnt. Im Bergbaugebiet von Gondo-Zwischbergen umfassen diese direkt in den Schluchten im Tagebau abgebauten Erzgänge etwa vierzig Mundlöcher von Stollen, gegen ein Dutzend Schächte und «Kamine» und die drei unvollendeten «Erbstollen», in die die Abbaugebiete Camussetta, Stockalper und Fontaine hätten abgeteuft und entwässert werden sollen. Die aktuelle Untersuchung erschwert sich durch folgende Tatsachen: In jeder Quelle werden die Aufschlüsse anders nummeriert. Es gibt keine Kartendarstellung in der alle Aufschlüsse eingetragen sind. Im Felde sind heute nicht mehr alle Aufschlüsse auffindbar. Etliche Zugänge sind wegerodiert.
Galerie Baglioni und Knappenweg Rosi - Bannwald: Die nächste beim Werk gelegene Schürf- oder Erzabbaustelle ist in den Berichten ab 1893 nicht als Abbau erwähnt: Die Galerie Baglioni befindet sich direkt gegenüber der Hüttenanlage am östlichen Ufer des Grossen Wassers im Bereiche einer im Walde gut sichtbaren Verwerfung.
Aufschluss und Abbau: Der Stollen, der vermutlich eher der Suche als dem Abbau goldhaltiger Erze diente, ist ungefähr 125 Meter lang. 50 Meter vom Mundloch entfernt fährt rechterhand ein Querschlag in die allgemeine Richtung der erzführenden Schichten, er endet nach etwa 65 Meter.
Das Abbaugebiet Camussetta: Das Abbaugebiet Camussetta war am Schluss das weitaus ergiebigste. Es findet in den gedruckten Quellen ab 1810 unter der Ausbauperiode Maffiola Erwähnung. Der Zugang zu diesem am höchsten gelegenen und heute nur noch schwer zugänglichen Gebiet beginnt im Hof Biel, der in früheren Quellen auch Bühl genannt wurde. Das Abbaugebiet liegt zwischen 1430 und 1600 m ü. M. zwischen dem Bielgraben und dem Camuna/Tannegggraben.
Der als «Travers-banc» bezeichnete und 1894-1895 auf 52 Meter Länge ausgebaute Stollen ist etwa so lang und teilweise ersoffen. Er folgt leicht gebogen einem Quarzgang. Wie der Stollen Léopold ist er als Basisstollen angegeben, der vermutlich nach seiner Fertigstellung höher gelegene Stollen hätte entwässern sollen.
Ob der Erzgangstollen Cropp auch mit dem Knappenhaus Ste. Cathérine in Zusammenhang steht, ist unbekannt. Der nicht aufgesuchte Stollen soll sich gegen den Camunagraben auf einer Höhe zwischen 1154 Meter (nach Gysin) bis 1230 Meter (nach Schmidt) befinden. Seine Länge soll 118 Meter betragen.
In den Stollen um Camussetta wurde in den letzten 14 Monaten des Goldminenbetriebes die weitaus grösste Menge goldhaltigen Erzes abgebaut: 192,5 Tonnen von insgesamt 271,8 Tonnen.
Zugänge: Die Stollenmünder Roma lagen an einem mit Steintreppen gut ausgebauten Abzweigweg vom Hauptweg unterhalb von Camussetta. Die z.T zugemauerten, z.T. verstürzten oder verfüllten Stollen Camozetta liegen im oder über dem verlängerten Bereich der Siedlungsterrasse Camussetta. Ein Stolleneingang befindet sich auf der Seilbahnterrasse, ein Rollbahngleis verband ihn mit der Seilbahn. Weiter Stollen sollen unterhalb der Grotte am Steilhang des Bielgrabens liegen. Oberhalb der Siedlung, auf Höhen bis 1600 Meter befinden sich die nicht aufgesuchten Stollen Alcide und Minna/Geneviève.
Die Stollen Roma heissen «inférieur», «moyenne» und «superieure». Die drei Sohlen liegen auf Höhen zwischen 1429 und 1485 m ü. M. Die Stollen sind 126 bis 170 Meter lang, nach Gysin führen sie hauptsächlich durch Gneis, sie hatten 1894-1895 goldhaltige Erze aufschliessen sollen. Ein Stollen ist mit Bergbauausrüstung gut befahrbar.
Weitere Informationen können der aufgeführten Literatur entnommen werden.
- Azurit:
- Baryt: In goldhaltigen Quarz-Pyritgängen im Antigoriogneis. Weisse, undurchsichtige Tafeln, die zu leicht aufgeblätterten Aggregaten verwachsen sind.
- Calcit: Steilrhomboedrisch.
- Chalkopyrit: Häufiger anzutreffen.
- Chalkosin:
- Cubanit: Als winzige Körner innerhalb von Chalkopyrit, in den goldhaltigen Pyriterzen um Gondo.
- Emplektit: Nadelig, dünn, in einem Quarzgang (Grünenfelder, 1957).
- Galenit: Nur wenig. Nicht sehr häufig anzutreffen.
- Goethit:
- Gold, gediegen: In den Lagerstätten. Im Gestein im Zweiglimmergneis (Antigoriogneis), als kleine Körnchen bis 0.1 mm. Das Gold liegt als mikroskopische Einschlüsse im Pyrit vor. Der Goldgehalt im Erz variiert zwischen 5 und 300 Gramm pro Tonne (andere Quelle: 0-244 Gramm pro Tonne).
- Hessit: Mikroskopisch im Pyrit.
- Kupfer, gediegen: Konnte mikroskopisch nachgewiesen werden.
- Limonit:
- Malachit:
- Matildit: Mine Minna. Galenit mit dicht gescharrten Entmischungslamellen von Matildit, auch körnige Einschlüsse im Pyrit, mikroskopisch klein.
- Nagyagit: Erzmikroskopisch im Pyrit, selten.
- Pyrit: Derb, goldhaltig. In Gängen. Häufiger anzutreffen.
- Pyrrhotin: Konnte mikroskopisch nachgewiesen werden.
- Quarz: Meistens derb, oft aber auch in schönen Kristallen.
- Rutil: Konnte mikroskopisch nachgewiesen werden.
- Schapbachit: Mikroskopisch im Pyrit.
- Silber: Im Gestein (die Gänge bestehen aus Quarz und Kalkspat). Silber kann einen Gehalt bis 544 Gramm pro Tonne erreichen (Camozetta-Stollen).
- Sphalerit: Nicht sehr häufig anzutreffen.
- Tetradymit: Konnte mikroskopisch nachgewiesen werden.
- Valleriit: Kleine, xenomorphe Einschlüsse in Chalkopyrit der in Pyrit eingeschlossen ist.
048_VS / Simplon, Gondograt, Gondo, Gunt, Gont
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Zwischenbergen (Gondo), Koordinaten ca.: 654200 / 116300
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 126, 143 Kenntgott erwähnt Disthen vom Gont am Simplon (Südabgang). Vermutlich handelt es sich um das heutige Gondo. Die Koordinaten zeigen auf Gondo und nicht auf den genauen Fundort.- Granat: Schöne schwarze Granate im Gneis oberhalb Gont (Weiler Gondo) auf dem Simplon und faustgrosse führt der Bach, der(daselbst) von dem Rhonegletscher (gegen das Dorf Simplon) herabfliesst. Vom Simplon stammen die geschiebeartig gefunden braunen Granate, bis über ein Zoll Durchmesser, welche noch von weissem und gelbem Glimmerschiefer teilweise umwachsen sind und trival Ochsenaugen genannt werden.
- Kyanit:
Zugänge: Die Stollenmünder Roma lagen an einem mit Steintreppen gut ausgebauten Abzweigweg vom Hauptweg unterhalb von Camussetta. Die z.T zugemauerten, z.T. verstürzten oder verfüllten Stollen Camozetta liegen im oder über dem verlängerten Bereich der Siedlungsterrasse Camussetta. Ein Stolleneingang befindet sich auf der Seilbahnterrasse, ein Rollbahngleis verband ihn mit der Seilbahn. Weiter Stollen sollen unterhalb der Grotte am Steilhang des Bielgrabens liegen. Oberhalb der Siedlung, auf Höhen bis 1600 Meter befinden sich die nicht aufgesuchten Stollen Alcide und Minna/Geneviève.
Die Stollen Roma heissen «inférieur», «moyenne» und «superieure». Die drei Sohlen liegen auf Höhen zwischen 1429 und 1485 m ü. M. Die Stollen sind 126 bis 170 Meter lang, nach Gysin führen sie hauptsächlich durch Gneis, sie hatten 1894-1895 goldhaltige Erze aufschliessen sollen. Ein Stollen ist mit Bergbauausrüstung gut befahrbar.
Weitere Informationen können der aufgeführten Literatur entnommen werden.
- Azurit:
- Baryt: In goldhaltigen Quarz-Pyritgängen im Antigoriogneis. Weisse, undurchsichtige Tafeln, die zu leicht aufgeblätterten Aggregaten verwachsen sind.
- Calcit: Steilrhomboedrisch.
- Chalkopyrit: Häufiger anzutreffen.
- Chalkosin:
- Cubanit: Als winzige Körner innerhalb von Chalkopyrit, in den goldhaltigen Pyriterzen um Gondo.
- Emplektit: Nadelig, dünn, in einem Quarzgang (Grünenfelder, 1957).
- Galenit: Nur wenig. Nicht sehr häufig anzutreffen.
- Goethit:
- Gold, gediegen: In den Lagerstätten. Im Gestein im Zweiglimmergneis (Antigoriogneis), als kleine Körnchen bis 0.1 mm. Das Gold liegt als mikroskopische Einschlüsse im Pyrit vor. Der Goldgehalt im Erz variiert zwischen 5 und 300 Gramm pro Tonne (andere Quelle: 0-244 Gramm pro Tonne).
- Hessit: Mikroskopisch im Pyrit.
- Kupfer, gediegen: Konnte mikroskopisch nachgewiesen werden.
- Limonit:
- Malachit:
- Matildit: Mine Minna. Galenit mit dicht gescharrten Entmischungslamellen von Matildit, auch körnige Einschlüsse im Pyrit, mikroskopisch klein.
- Nagyagit: Erzmikroskopisch im Pyrit, selten.
- Pyrit: Derb, goldhaltig. In Gängen. Häufiger anzutreffen.
- Pyrrhotin: Konnte mikroskopisch nachgewiesen werden.
- Quarz: Meistens derb, oft aber auch in schönen Kristallen.
- Rutil: Konnte mikroskopisch nachgewiesen werden.
- Schapbachit: Mikroskopisch im Pyrit.
- Silber: Im Gestein (die Gänge bestehen aus Quarz und Kalkspat). Silber kann einen Gehalt bis 544 Gramm pro Tonne erreichen (Camozetta-Stollen).
- Sphalerit: Nicht sehr häufig anzutreffen.
- Tetradymit: Konnte mikroskopisch nachgewiesen werden.
- Valleriit: Kleine, xenomorphe Einschlüsse in Chalkopyrit der in Pyrit eingeschlossen ist.
048_VS / Simplon, Gondograt, Gondo, Gunt, Gont
Region: Bezirk Brig / Gemeinde Zwischenbergen (Gondo), Koordinaten ca.: 654200 / 116300
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 126, 143 Kenntgott erwähnt Disthen vom Gont am Simplon (Südabgang). Vermutlich handelt es sich um das heutige Gondo. Die Koordinaten zeigen auf Gondo und nicht auf den genauen Fundort.- Granat: Schöne schwarze Granate im Gneis oberhalb Gont (Weiler Gondo) auf dem Simplon und faustgrosse führt der Bach, der(daselbst) von dem Rhonegletscher (gegen das Dorf Simplon) herabfliesst. Vom Simplon stammen die geschiebeartig gefunden braunen Granate, bis über ein Zoll Durchmesser, welche noch von weissem und gelbem Glimmerschiefer teilweise umwachsen sind und trival Ochsenaugen genannt werden.
- Kyanit:
049_VS / Simplon (dt.), Sempione (ital.), Erizhorn, Erezhorn, Ärezhorn
Region: Bezirk Brig / Gemiende Brig-Glis, Koordinaten ca.: 642930 / 124150
Literatur:
- Streckeisen, Albert & Gross, Etienne & Steiner, Urs; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1963; Band 43; Heft 1; Seite 345 - 360; Das Magnetitvorkommen am Erizhorn (Simplongebiet)
Das Liegende des Eistengneises bildet ein Triasband (Dolomit mit Bändern von Quarz-Karbonat-Gesteinen, Kalkmarmor und Rauhwacke). Dieses verläuft 150 m westlich vom Oberlauf des Nesselbachs und parallel zu ihm längs einer Runse in Richtung nach dem Erizhorn-Gipfel, biegt dann aber in 2200 m Höhe nach Westen um. Dieses Triasband enthält bei Koord. 642.930 /124.150 ein Magnetitvorkommen. Ein gesackter Komplex von Eistengneis macht die Verhältnisse etwas unübersichtlich. Der Triaszug verschwindet dann gegen W unter dem Schutt und tritt erst am Glishornsattel, am NE-Fuss des Faulhorns, südlich von P. 2481, wieder zutage. Hier wurde sporadisch etwas Fahlerz mit Malachit und Azurit angetroffen. Das Erzvorkommen liegt im Triasdolomit, der die Unterlage des Eistengneises bildet; es findet sich hier bei Koord. 642.930 / 124.150 in ca. 2220 m Höhe. Das Anstehende ist teilweise verrutscht und von Gehängeschutt bedeckt. Erzstücke liegen hier in den steilen Schutthalden; doch findet sich das Erz auch im anstehenden (manchmal leicht verrutschten) Fels. Alte Stollen konnten nicht aufgefunden werden. Immerhin mögen verschiedene kleine Eintiefungen auf verfallene Stolleneingänge hindeuten. Der 15-20 m mächtige Triasdolomit zeigt hier in einzelnen Teilen eine ausgeprägte Bänderung: bräunliche, karbonatführende Bänder wechseln im dm-, cm- und mm-Bereich mit grauen, quarzreichen Lagen und mit Bändern von fein zuckerkörnigem Dolomit; dazwischen erscheinen auch grüne, hornblendeführende Lagen. Die einzelnen Bänder sind manchmal zu gestreckten, linsigen Gebilden ausgezogen. Es handelt sich offensichtlich um eine sedimentäre Bänderung. Die einzelnen Lagen sind meist gut gegeneinander abgegrenzt; in andern Fällen sind die Grenzen (wohl infolge Durchbewegung und metamorpher Umlagerung) etwas verwischt. Die Bänderung wird noch verstärkt durch den wechselnden Erzgehalt. Einzelne Lagen enthalten nur spärlich Erz; in anderen Lagen ist Erz reichlicher vorhanden und kann in einzelnen Lagen bis zu 80% des Gesteins ausmachen. Die ausgesprochen erzreichen Lagen bilden Platten von ca. 3 cm Dicke, die dem Gesteinskörper konkordant eingelagert sind. Die Erzführung der einzelnen Lagen wechselt nicht nur nach der Menge, sondern auch nach der Grösse der Erzkörner.
- Magnetit:
Region: Bezirk Brig / Gemiende Brig-Glis, Koordinaten ca.: 642930 / 124150
Literatur:
- Streckeisen, Albert & Gross, Etienne & Steiner, Urs; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1963; Band 43; Heft 1; Seite 345 - 360; Das Magnetitvorkommen am Erizhorn (Simplongebiet)
Das Liegende des Eistengneises bildet ein Triasband (Dolomit mit Bändern von Quarz-Karbonat-Gesteinen, Kalkmarmor und Rauhwacke). Dieses verläuft 150 m westlich vom Oberlauf des Nesselbachs und parallel zu ihm längs einer Runse in Richtung nach dem Erizhorn-Gipfel, biegt dann aber in 2200 m Höhe nach Westen um. Dieses Triasband enthält bei Koord. 642.930 /124.150 ein Magnetitvorkommen. Ein gesackter Komplex von Eistengneis macht die Verhältnisse etwas unübersichtlich. Der Triaszug verschwindet dann gegen W unter dem Schutt und tritt erst am Glishornsattel, am NE-Fuss des Faulhorns, südlich von P. 2481, wieder zutage. Hier wurde sporadisch etwas Fahlerz mit Malachit und Azurit angetroffen. Das Erzvorkommen liegt im Triasdolomit, der die Unterlage des Eistengneises bildet; es findet sich hier bei Koord. 642.930 / 124.150 in ca. 2220 m Höhe. Das Anstehende ist teilweise verrutscht und von Gehängeschutt bedeckt. Erzstücke liegen hier in den steilen Schutthalden; doch findet sich das Erz auch im anstehenden (manchmal leicht verrutschten) Fels. Alte Stollen konnten nicht aufgefunden werden. Immerhin mögen verschiedene kleine Eintiefungen auf verfallene Stolleneingänge hindeuten. Der 15-20 m mächtige Triasdolomit zeigt hier in einzelnen Teilen eine ausgeprägte Bänderung: bräunliche, karbonatführende Bänder wechseln im dm-, cm- und mm-Bereich mit grauen, quarzreichen Lagen und mit Bändern von fein zuckerkörnigem Dolomit; dazwischen erscheinen auch grüne, hornblendeführende Lagen. Die einzelnen Bänder sind manchmal zu gestreckten, linsigen Gebilden ausgezogen. Es handelt sich offensichtlich um eine sedimentäre Bänderung. Die einzelnen Lagen sind meist gut gegeneinander abgegrenzt; in andern Fällen sind die Grenzen (wohl infolge Durchbewegung und metamorpher Umlagerung) etwas verwischt. Die Bänderung wird noch verstärkt durch den wechselnden Erzgehalt. Einzelne Lagen enthalten nur spärlich Erz; in anderen Lagen ist Erz reichlicher vorhanden und kann in einzelnen Lagen bis zu 80% des Gesteins ausmachen. Die ausgesprochen erzreichen Lagen bilden Platten von ca. 3 cm Dicke, die dem Gesteinskörper konkordant eingelagert sind. Die Erzführung der einzelnen Lagen wechselt nicht nur nach der Menge, sondern auch nach der Grösse der Erzkörner.
- Magnetit:
