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Kanton FR - Fundorte von Mineralien in der Schweiz

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Kanton FR

Fundorte
Vorkommen im Kanton Fribourg

001_FR / Chandon, Nyon (franz.) (Region), Neuss (dt.) (Umgebung), Broye (franz.) (Unterlauf), Brüw (dt.) (Unterlauf), Murten (Region);(Waschgold)
Region: Bezirk Broye / Gemeinde Belmont-Broye Koordinaten ca.: 2'572’890 / 1'192’944
Literatur:
- Mäder, François; Bulletin de la Société Fribourgeoise des Sciences Naturelles; 1983 ; Band 72 ; Heft 1-2;Seite 56 - 74; Goldspuren in den Sanden einiger Bäche des Einzugsgebietes der Broye (Kt. Freiburg)
- Pfander,Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 118 Seifengold aus dem Chandon und anderen Gewässer der Region Nyon, dem Unterlauf der Broye und der Region Murten (Mäder, 1983, Meisser und Brugger, 1993). Die Koordinaten zeigen auf den Fluss 'Le Chandon' bei Chandon.
- Gold, gediegen: Als Seifengold. Oft goldhaltiges Silber.
- Tetraauricuprid: ausschliessliches Auftreten von Tetraauricuprit mit Au 78%, Cu 22%.

002_FR / Murist, Tour de la Molière, Carrière de la Molière
Region: Bezirk Broye / Gemeinde Estavayer Koordinaten ca.: 2'552’930 / 1'183’160
Literatur:
- Meisser, Nicolas & Frey, Alfred; Schweizer Strahler; 1996; Heft 2; Seite a26; Halotrichit von der Tour de la Molière (FR) und Stolzit an der Tête Noire (VS)
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 206
Die Koordinaten zeigen auf Tour de la Molière.
- Halotrichit: farblos, nadelig, neben gediegenem Schwefel und Pyrit (Meisser, Frey, 1996).
- Pyrit:
- Schwefel:
gediegen.

003_FR / Aumont, Franex, Glane, Granges-de-Vesin, Montet, Petite Glane, Tour de la Molière;(Kohleabbau)
Region: Bezirk Broye / Gemeinde Les Montets Koordinaten ca.: 2'554’964 / 1'183’337
Literatur:
- Kissling, Ernst; 1903; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, I. Lieferung; Seite 44; Die schweizerischen Molassekohlen westlich der Reuss
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917 (Kohlebergbau).
Untere Süsswassermolasse. Zwischen Payerne und Yverdon. Am linken Ufer der Petite Glâne zwischen Granges-de-Vesin und Franex und bei Aumont sind im Liegenden der grauen Meeresmolasse Kohlenflözchen bekannt geworden. Koordinaten auf Aumont.
Koordinaten Payern: 2'561’963 / 1'185’837
Koordinaten Yverdon: 2'538’845 / 1'181’387
Koordinaten Granges-de-Vesin: 2'554’550 / 1'184’706
Koordinaten Franex: 2’552’948 / 1’182.628
Koordinaten Petite Glâne: 2'554’141 / 1'183’762.
Kissling, 1903: Auf dem linken Ufer der Petite Glane, zwischen Granges-de-Vesin und Franex, streicht im wenig tief eingeschnittenen Bett des Flüsschens stellenweise die grobkörnige, graue Molasse zu Tage. Zirka 1 km oberhalb Granges enthält sie zwei Kohlenbändchen, welche durch eine Lage von Schwefelkies getrennt sind. Unregelmässig in die Sandsteinschichten eingesprengte Kohlenschmitzen treffen wir auch weiter flussabwärts, so z.B. zwischen Granges und Montet im Flussbett selber und nur bei niederem Wasserstande zugänglich. Vor 15 Jahren noch wurden die mageren Kohlenschichten durch einen Schmied aus Granges ausgebeutet und als Schmiedekohle verwendet. Eine Beschreibung der Lokalität finden wir bei Razoumowsky. Im Tale zwischen der Tour de la Molière und Aumont kommen von den schönsten Steinkohlen vor. Sie liegen zwischen okeriger Molasse, sind vermischt mit Pyrit und bilden nicht ein regelmässiges Flöz, sondern vielmehr Schmitzen von nur sehr geringer Mächtigkeit. Anderwärts soll die Kohle freilich den Charakter von Schieferkohlen besitzen, wie zwischen Montet und Granges-de-Vesin, wo Deutsche einen Abbau unternommen hatten, den dann der Eigentümer des betreffenden Landes verbot. Die Kohlen jener Gegend sind übrigens schon längst bekannt gewesen. Die Ausbeutung scheint aber viel Kosten verursacht und wenig Erfolg gehabt zu haben, hauptsächlich wohl deshalb, weil Flöze unter dem Spiegel der Glane im Bette drin lagen.
- Braunkohle:
- Pyrit:
- Steinkohle:
 
004_FR / Gruyères (franz.), Greyerz (dt.), Enney
Region: Bezirk Greyerz / Gemeinde Bas-Intyamon Koordinaten ca.: 2'572’640 / 1’1159210
Literatur:
- Szabo, G. & Opizzi, M.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 142-144; Quartz-étoile. Carrière de Neuveville, Jura bernois
- Calcit: Phantomcalcit bis 10 cm.

005_FR / Broc, Cerniat (franz.), Scherni (dt.), Le Javrex, Javrexbach, Javrez;(Markasitabbau)
Region: Bezirk Greyerz / Gemeinde Broc Koordinaten ca.: 2'579’010 / 1'165’800
Literatur:
- Fehlmann,H,: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 246-247- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 359
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 268
In der Nähe der alten Gruben aus einem schwärzlichen Mergel der Unteren Kreide. Die Koordinaten zeigen auf Javez. Der Eisenkiesbergbau von Cerniat ist schon seit 1724 bekannt. Es handelt sich um eine dem Albien (Oberste Unterkreide) zugehörige schwärzliche Mergelzone von 10 bis 12 Meter Mächtigkeit. Die Mächtigkeit der zwei erzführenden Bänder wird mit 40 cm angegeben (Abstand 1 Meter). Fehlmann (1919): Die Strasse von Cerniat (nordöstlich Broc, Kt. Freiburg) nach dem Kloster Valsainte überbrückt beim Weiler Le Javrex den Javrexbach. Ca. 120 m westlich dieser Brücke befindet sich bei der neuen Säge die Fundstelle von Markasit ungefähr auf 950 m ü. M. Die Kalk- und Mergellagen zwischen dem Javrexbach im Norden und der Ortschaft Cerniat im Süden gehören der untern Kreide an. Die Markasit führenden Mergel finden sich in den Kreidekalken bei der neuen Säge in Javrex. Das Mergellager und die hangenden und liegenden Kalke streichen E 16° N und fallen 40 50° SSE ein. Das Hangende der Mergel wird gebildet durch graubraune Spatkalke mit vielen gerollten Fossilfragmenten; schwarze, gut gebankte, harte Kalke bilden das Liegende der Mergelschicht. Diese schwarzen Kalke sind an beiden Bachufern gut aufgeschlossen, sie bilden einen widerstandsfähigen Felsriegel, der quer durch das Bachbett streicht. Die Markasit-führenden Mergel und die hangenden und liegenden Kalke derselben stellen ohne Zweifel die jüngsten Hauterivien-Sedimente dar. Bei der Säge von Javrex dürften diese Mergel eine Mächtigkeit von 10-12 m besitzen. Davon sind aber nur etwa 5-6 m am Bachufer schlecht aufgeschlossen; der Gehängeschutt reicht bis fast auf das Niveau des Baches herab. Die Mergel sind von dunkler Farbe und brechen muschelig. Die Markasitkonkretionen erreichen meist nur Nussgrösse und liegen in zwei Zonen eingestreut von je 40 cm Mächtigkeit und ca. 1 m Abstand. Die Menge der Markasitknollen in den beiden Mergelstreifen ist keine grosse. Schätzungsweise enthält ein Kubikmeter Gestein der erzführenden Bank nur ca. 4-5 dm3 Markasit, d.h. ca. 0,05 Vol. %. Eine Analyse des Markasites ergab: S 47,47 % Fe 42,85 % SiO2 6,15 % Gangart 3,53 % Pb, As, Sb: Spuren. Die bergmännischen Arbeiten. Nach der Aussage alter Leute von Cerniat ist in Javrex schon im Jahre 1790 Markasit ausgebeutet worden. Aus dieser Zeit stammen die zwei alten Stollen, deren Mundlöcher noch erkennbar sind. In den Jahren 1883-84 wurden durch französische Interessenten die Stollen wieder teilweise fahrbar gemacht. Ob ein Abbau stattgefunden hat, lässt sich nicht ermitteln. Eine technische Nutzbarmachung dieses Markasitvorkommens ist ausgeschlossen, da der Gehalt der Mergelschicht an Markasit viel zu gering ist und eine weitere Ausdehnung der erzführenden Mergelschicht nicht nachgewiesen werden konnte.
- Markasit: in typischer speerartiger Ausbildung (Nickel und Martin, 1977). Konkretionen erreichen meist nur Nussgrösse.
- Pyrit: aus der obersten Unterkreide in zwei erzführenden Bändern im schwärzlichem Mergel, rundliche Aggregate.

006_FR / Bulle (franz.), Boll (dt.), Marsens;(Kohleabbau)
Region: Bezirk Greyerz / Gemeinde Bulle Koordinaten ca.: 2'571’356 / 1'167’247
Literatur:
- Kissling, Ernst; 1903; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, I. Lieferung; Seite 37; Die schweizerischen Molassekohlen westlich der Reuss
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Die Koordinaten zeigen auf Marsens. (Kohlebergbau). Untere Süsswassermolasse. 4 km nördlich Bulle. 1892 wurde in 2 m Tiefe in einer Steingrube ein Kohlenflöz von 10-15 cm Mächtigkeit, entdeckt. Marsens: Am 11. November 1856 verlangen Genoud, Mossier und Chaperon die Konzession zur Ausbeutung der Kohlenlager in den Gemeinden Semsales, La Joux, Vanbruz und Sales. Sie wird auf 30 Jahre erteilt gemäss den Bestimmungen des Bergbaugesetzes vom Oktober 1850. In der alten, von Unternehmer Gaillard betriebenen Steingrube zu Marsens stiess man 1892 in einer Tiefe von 2 m auf ein Kohlenflöz von 10 - 15 cm Mächtigkeit. Die Kohlen waren von guter Qualität und wurden an das Asyl von Marsens verkauft.
- Braunkohle:

007_FR / Greyerzerland (dt.) (Umgebung), Gruyère (franz.) (Umgebung)
Region: Bezirk Greyerz / Gemeinde Greyerz Koordinaten ca.: 2'572’600 / 1'159’200
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1977; Seite 207-209; Weitere Mineralien aus dem Greyerzerland
- Frey, A. & Szabo, G.; Schweizer Strahler; 1975; Seite 353-360; Neues aus dem Greyerzerland
Ein genauer Fundort ist leider nicht angegeben.
- Anhydrit: als grobkristalline Ader im Gestein, lichtblau.
- Dolomit: bis wenige mm, staffelförmig, gelb fluoreszierend.
- Fluorit: bis 4 mm, würfelig.
- Gips: farblos, klar, sehr klein.
- Quarz: klein, im mm-Bereich, in verschiedenster Ausbildung (Doppelender, Zepter), mit Erdöleinschlüssen.
- Strontianit: pulverförmig, krustig, Einzelkristalle, büschelig, radialstrahlig, weiss, meistens jedoch hell- bis dunkelgelb, bis max. 4 mm.

008_FR / Greyerzerland (dt.), Gruyère (franz.), Enney (franz.) (Steinbruch), Zum Schnee (dt.) (Steinbruch)
Region: Bezirk Greyerz / Gemeinde Greyerz Koordinaten ca.: 2'573’110 / 1'157’651
Literatur:
- Begert,W.; Schweizer Strahler; 1972; Heft 4, Seite 314-316, Calcit mit Erdöleinschlüssen von Enney bei Gruyère FR
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 341
- Szabo, G. & Opizzi; Schweizer Strahler; 1971; Seite 144; Calcite fantôme à Enney, prés du Gruyère Der Steinbruch wurde auf den 31.12.2004 definitiv geschlossen.
- Anhydrit:
- Aragonit:
aggregiert, klassische Ausbildung, gelb bis elfenbeinfarbig, mit Erdöleinschlüssen, als Aggregat bis 4 cm.
- Baryt: wegen der geringen Materialmenge konnten dieses Mineral nicht genauer bestimmt werden.
- Calcit: in Phantomausbildung (Erdöleinschlüsse), blau fluoreszierend (das Phantom ist gelbfluoreszierend), bis 10 cm, rhomboedrische und skalenoedrische Ausbildung, auch Prisma mit Basis in der Länge bis 8 cm.
- Coelestin: etwas korrodierte Kristalle, übliche Formen, zusammen mit Calcit, schwach bläulich, bis 1 cm.
- Dolomit:
- Fluorit:
- Gips:
- Markasit:
wegen der gringen Materialmenge konnte dieses Mineral nicht genauer bestimmt werden.
- Millerit: metallisch glänzende Härchen auf pulverigem Strontianit, manchmal mit Anlauffarben, einmaliger Fund, bis 1 mm.
- Pyrit:
- Pyrrhotin: hexagonale Plättchen, auf Calcit, metallisch gelb, angelaufen, bis ca. 0.1 mm.
- Quarz:
- Rutil: lediglich als sekundäre Lagerstätte.
- Strontianit: bis 4 mm, radialstrahlig aggregiert, weiss bis dunkelgelb (Erdölspuren).

009_FR / Javroz, Le Javro
Region: Bezirk Greyerz / Gemeinde Greyerz
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 359
Vermutlich ist mit Javroz der Fluss Le Javro gemeint. Genauere Angaben sind nicht vorhanden.
- Markasit: bis 5 dm3 Kugeln pro m3 Gestein.

010_FR / Jaun, Bellegarde, Schattenhalb, Muserbergli, Gastlosen (Nordabhang);(Kohleabbau)
Region: Bezirk Greyerz / Gemeinde Jaun Koordinaten ca.: 2'588’220 / 1'160’154
Literatur:
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
- Wehrli, Leo; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Geotechnische Serie, VII. Lieferung, Die postkarbonische Kohlen der Schweizeralpen; 1919
(Kohlebergbau). Kohlen der mesozoischen Formationen, Kohlen der Mytilusschichten. Am Nordostabhang der Gastlosen, ob Jaun, auf 1730 m Höhe wurden in den südostfallenden Schichten der "couches a mytilus" zwei Stollen getrieben. Von 1821 bis 1832 ist Kohle abgebaut worden.
Wehrli: Von Jaun (Bellegarde) erreicht man südwärts über Schattenhalb und Muserbergli (auf ältern Kartenblättern unrichtig Manzes Bergli") ansteigend in zwei Stunden über Weiden und schliesslich Schutthalden die Felswand der Gastlosespitze. An der Eck-Cote 1702 zieht man sich nach rechts südlich etwa 500 m weit horizontal unter der Fluh hinüber durch eine aus groben Malmkalkblöcken bestehende Schutthalde und trifft etwa in 1730 m Meerhöhe auf einen verfallenen Kohlenstollen. Der Eingang ist längst verschüttet, ein paar von der Zimmerung noch stehen gebliebene Arvenstempel, eine kleine Halde, und obwärts einige kleine Einsturztrichter verraten den Stollen noch, der wohl 100 in Länge gehabt haben soll. Die Stelle ist steinschlägig. Kohle bekannt seit mind. 1772.
- Braunkohle:

011_FR / La Rochat, La Berra
Region: Bezirk Greyerz / Gemeinde La Rochat Koordinaten ca.: 2'579’000 / 1'169’460
Südlich von Plaffein, siehe Strahler 1976, Seite 20.
- Ankerit:
- Azurit:
- Baryt:
- Bismuthinit:
als mikroskopischer Gemengteil.
- Bornit:
- Calcit:
- Carrollit:
(Schmutz, 1984).
- Chalkopyrit: abgebaut.
- Chalkosin:
- Covellin:
- Cuprobismutit: feinnadelig, zusammen mit Fahlerz und Emplektit.
- Cyanotrichit: als Karbonat-Cyanotrichit, igelig aggregiert, leuchtend blau, aussen hell, samtartige Erscheinung (Schmutz et al., 1982).
- Devillin: (Schmutz et al., 1980).
- Emplektit:
- Erythrin:
- Fahlerz:
abgebaut.
- Malachit:
- Phenakit
: isometrisch, bis 2 mm, fräskopfartige Verzwillingung.
- Plaffeit: kein eigentlicher Mineralienname. Es handelt sich um ein Harz, welches chemisch unterschiedlich zu den sonst üblichen Harzen ist.
- Pyrit:
- Quarz:


012_FR / Abrupt de Villarbeney, Cerniat, Commun derrey, Crésuz, Jogne, Monsalvens, R. du Javrex, Villarbeney
Region: Bezirk Greyerz / Gemeinde Val-de-Charmey Koordinaten ca.: 2'575’460 / 1'161’820
Literatur:
- Heim, A.; Naturforschende Gesellschaft Zürich; Viertelahrsschrift; 1920; 65/3-4; Seite 435 - 461; Zur Geologie des Mont Bifé am Freiburger Alpenrand
Koordinaten auf Jogne SE der Ruine Monsalvens.
- Jogne SE der Ruine Monsalvens: Koordinaten (genau): 2'575’460 / 1'161'820, 700 m ü. M.
- Abrupt de Villarbeney: Koordinaten auf Villarbeney: 2’574’730 / 1'164'270, 740 m ü. M.
- NW der Alphütte Commune derrey: Koordinaten (genau): 2’577’200 / 1'165'770, 1410 m ü. M.
- R. des Pelley (Koordinaten auf eine zufällige Stelle des Baches): 2’577.’280 / 1'164'660, 1200 m ü. M.
Oberes Portland. 14 m Zementsteinschichten. Dichte bis feinstkörnige Kalkbänke mit dunkeln Mergeln wechselnd:
a) 3,5 m Bänke von 0,5-3 dm, ca. 3/5 Kalk,
b) 8 m vorwiegend dichte dunkelgraue Kalkbänke bis 1 m,
c) 3 m feinkörnige Bänke, oben knollig werdend und in Öhrlimergel übergehend. Ein übereinstimmendes, etwas reduziertes Gesamtprofil lässt sich in der Schlucht der Jogne SE der Ruine Monsalvens notieren, von S Oxfordschiefer. Ca. 10 m knolliges Argovien. Ca. 35 m knolliger dünnbankiger Kalk, unten mit Silex. Ca. 25 m Kimmeridge: 4 m dünnbankig, 6 m dickbankig, 12 m dünnbankig, zurückgewittert. 25-30 m dichter, inwendig schwarzer Kalk, dünnbankig. Die Portland-Zementsteinschichten sind ausser am Abrupt de Villarbeney auch noch aufgeschlossen bei P. 1410 NW der Alphütte Commun derrey. Das Neocom hat Gilliéron am wenigsten verstanden. Es fehlte eben damals noch die Kenntnis der Gliederung im normalen helvetischen Gebiet, wo die Stufen klar getrennt sind. Was er als "Néocomien bleu" von ca. 100 m Mächtigkeit beschreibt, ist in Wirklichkeit wenigstens 300 m mächtig und besteht aus Valangien, Hauterivien und unterem Barrémien. Diese Stufen liegen bei Streichen E 10-20 N und 70° 5-Fallen in normaler Folge übereinander im R. des Pelleys W Cerniat, zwischen Malm-Berrias und Urgon. Das Hauterivien hat eine Mächtigkeit von 100 m und ist im genannten Bach wie folgt gegliedert, von unten: a) ca. 10 m Kieselkalk in Bänken von 2-4 dm, mit Silex in Knollen und zusammenhängenden Lagen. b) 50-60 m Bänke von feinkörnigem Kalk von meist 10-50 cm mit nach oben zunehmenden Mergellagen. c) ca. 25 m vorwiegend blauer feinkörniger Mergelschiefer, oben mit dicken, welligen Kalklagen. d) ca. 15 m Kieselkalk, flaserig-bankig, oben mit Silex. Mit einger Mühe und Übung lässt sich wohl das Hauterivien vermöge seiner typischen Kieselkalkbänke an Basis und Dach fast durchgehend kartographisch ausscheiden. Die Mergel c für sich sind hingegen von Valangien oder Barrémien kaum zu unterscheiden. Weitere Aufschlüsse bringen die Strasse bei Crésuz und E Cerniat, ferner der R. du Javrex. Am genannten R. des Pelleys folgen über dem Kieselkalk:
1. 0,2 m grünlich-schwarzer Schiefer, darüber 1 m dichte graue Kalkbank mit grünlichen Kalkbrocken bis Faustgrösse:
2. Drusbergschichten, ca. 50 m dichte bis feinstkörnige graue Kalkbänke von meist 1-5 dm, in blaugrauem Schiefermergel, letzterer vorwiegend. Pyritknollen häufig. Die oberste sichtbare Kalklage ca. 3 m unter dem Urgon enthält im dichten Kalk unregelmässig verteilte grosse und kleine schwarzgrüne Glaukonitkörnchen.
- Pyrit:
- Silex:

013_FR / Sarine (Mittellauf), Belfaux (franz.) (Region), Gumschen (dt.) (Region);(Waschgold)
Region: Bezirk Saane / Gemeinde Belfaux Koordinaten ca.: 2'574’684 / 1'185’652
Literatur:
- Pfander,Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 118
Die Koordinaten zeigen auf Belfaux. Aus dem Mittellauf der Sarine und aus der Region um Belfaux (Müller, 1933). Im Kanton Freiburg sind zahlreiche goldführende Wasserläufe bekannt. Die meisten wurden von Mäder, 1983, anlässlich seiner Arbeit über das Auftreten von Gold im Kanton Freiburg, entdeckt.
- Gold, gediegen: Seifengold.

014_FR / Fribourg (franz.), Freiburg (dt.), Grolley, Rio de Miséry
Region: Bezirk Saane / Gemeinde Fribourg Koordinaten ca.: 2'571’920 / 1'186’930
Literatur:
- Stalder,Hans Anton & Wagner,Albert & Graeser,Stefan & Stuker,Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 401
An diesem Bach, westlich von Fribourg. Bach durch Grolley.
- Tetraauricuprid: als Flitterchen in einer alluvialen Schwerefraktion (Meisser, 1994).

015_FR / Fribourg (franz.), Freiburg (dt.), Sarine (franz.), Saane (dt.), Corpataux;(Kohleabbau)
Region: Bezirk Saane / Gemeinde Fribourg Koordinaten ca.: 2'573’829 / 1'176’814
Literatur:
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917 (Kohlebergbau).
Untere Süsswassermolasse. Zu erwähnen ist eine im Jahre 1888/89 bei Corpataux an der Saane, 7 km südlich Freiburg ausgeführte Bohrung auf Kohle, die bis auf 100 Meter die marine Molasse durchfuhr.
- Braunkohle:

016_FR / Agriswil, Bibere;(Waschgold)
Region: Bezirk See / Gemeinde Ried bei Kerzers Koordinaten ca.: 2'582’468 / 200’234
Literatur:
- Pfander,Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 99.
Im bernisch-freiburgischen Grenzgebiet konnten aus der Bibere wenige Goldflitterchen gewaschen werden.
- Waschgold: als Flitterchen.

017_FR / Ulmitz, Ulmiz;Meteorit
Region: Bezirk See / Gemeinde Ulmitz Koordinaten ca.: 2'581’901 / 1'197’961
Literatur:
- Hugi, E.; Schweizer Strahler; 1976; Seite 75-86; Steine, die vom Himmel fallen, Schweizer Meteoritenfälle III
- Hugi, E.; Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft in Bern [aus dem Jahre]; - (1929); Seite 34 - 121; Der Meteorit von Ulmiz (Kt. Freiburg)
Kein eigentlicher Mineralienfundort. Es handelt sich um einen der seltenen Meteoritenniedergänge (1926). Da der Meteorit in den frühen Morgenstunden des Weihnachtstages 1926 niedergegangen ist, so musste leider das Beobachtungsmaterial über die Begleiterscheinungen des Falles recht spärlich sein. In Ulmiz fand man nach eifrigem Suchen 10 Bruchstücke des Meteoriten. Das Gesamtgewicht der 10 gefundenen Bruchstücke beträgt 76,5 gr. Von diesem Materiale sind die vier kleinsten Splitter im Gewichte von 3,5 gr für die chemische Untersuchung aufgebraucht worden.
- Chromit: als Mineralbestand des Meteoriten: 1.1%.
- Eisen: wie fast alle Steinmeteoriten, so enthält auch der Meteorit von Ulmiz, zwar in sehr ungleicher Verteilung, metallisches Eisen in Form von unregelmässig buchtartig und zackig gestalteten Flitterchen.
- Enstatit: als Mineralbestand des Meteoriten (zusammen mit Klinoenstatit) : 33.2%.
- Gesteinsglas: als Mineralbestand des Meteoriten: 8.5%.
- Kamacit: eine der Eisenarten im Meteoritengefüge.
- Klinoenstatit:
- Meteoreisen:
- Meteorit:
Fall 1926, Steinmeteorit (Chondrit L6),Gewicht 76.5 gr, 10 Stücke, wovon das grösste Stück 31 mm Durchmesser aufweist.
- Nickeleisen: als Mineralbestand des Meteoriten: 7.8%.
- Olivin: als Mineralbestand des Meteoriten: 41.5%.
- Pyrrhotin: in Meteoriten.
- Schreibersit: Als Mineralbestand des Meteoriten: 1.1%.
- Schwefeleisen:
- Taenit: eine der Eisenarten im Meteoritengefüge.
- Troilit: Körnchen im Metoritengefüge. Als Mineralbestand des Meteoriten: 6.8%.
- Ulmiz:

018_FR / Gurnigel, Landbrücksteinbruch am Zollhaus
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plaffein Koordinaten ca.: 2'590’340 / 1'173’890
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 237
Nahe des Zusammenflusses der Warmen Sense und der Kalten Sense. Die Koordinaten zeigen auf Zollhaus.
- Harz: im Sandstein in Krusten bis zu einem cm, brüchig, braun, mit grünlichem Reflex, hellgelb - rotbraun - dunkelrot.

019_FR / Plaffein, Planfayon, Lantera
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plaffein Koordinaten ca.: 2'585’300 / 1'172’600
Literatur:
- Isler, Max; Schweizer Strahler; 1976; Seite 20-22; Wunderwelt Natur in der Dunkelheit
Südlich von 'Plasselb', rechtsseitig der Strasse kurz vor 'Lantera'.
- Plaffeit: kein eigentlicher Mineralienname. Es handelt sich um ein Harz, welches chemisch unterschiedlich zu den sonst üblichen Harzen ist.

020_FR / Plaffein, Planfayon, Muscheren Sense
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plaffein
Koordinaten ca.: 2'593’300 / 1'170’600
Literatur:
- Isler, Max; Schweizer Strahler; 1976; Seite 20-22; Wunderwelt Natur in der Dunkelheit
Der Ort befindet sich auf der Strecke von Plaffein über Zollhaus nach Schönenboden.
- Plaffeit: kein eigentlicher Mineralienname. Es handelt sich um ein Harz, welches chemisch unterschiedlich zu den sonst üblichen Harzen ist.

021_FR / Plaffein, Planfayon, Muscherenschlund, Chrutboden
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plaffein Koordinaten ca.: 2'594’030 / 1'170’400
Literatur:
- Krähenbühl, Hans;Bergknappe;1988/4;Heft 46;Seite 23-26; Bernsteinvorkommen in der Schweiz
- Weiss, Stefan; Lapis; 2005; Heft 5; Seite 16-19
- Plaffeit:

022_FR / Plaffein, Planfayon, Muscherenschlund, Hundsbüel
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plaffein Koordinaten ca.: 2'594’030 / 1'170’400
Literatur:
- Hofmann, Beda & Soom, Michael & Kürsteiner, Peter & Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 2014; Heft 4; Seite 23 - 34; Wenig bekannte Tonmineralien: Neufunde von Dickit, Palygorskit und Rectorit aus der Schweiz
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 119,391b
- Weiss, Stefan; Lapis; 2005; Heft 5; Seite 16-19 Südöstlich von Plaffein.
Die Koordinaten zeigen auf die Plaffeitfundstelle. Die Mineralien stammen aus kleinen Kluftrissen, die in tektonisierten Blöcken aus Sandsteinen der Gurnigel-Decke auftreten, welche von zahlreichen Calcitadern durchzogen sind. Die Fundstelle (Dickit) ist heute mit Schutt bedeckt und überwachsen.
- Baryt: weiss, schuppig, bis 0.,5 mm.
- Calcit: durch Erdöleinschlüsse braun verfärbt und von schwarzen Asphalt-ähnlichen Massen bedeckt.
- Coelestin: durchsichtig bis weiss, büschelige Aggregate bis 2 cm, aus dem Gurnigelflysch (Soom, 1981). Stängelig, farblos bis leicht bläulich bis 16 mm Länge.
- Dickit: im verrutschten Hangschutt auf ca. 1220 m ü. M.. Paragenese: Calcit, Gips, Pyrit, Dolomit, Quarz, Coelestin, Strontianit, Baryt und Pyrrhotin. Der Dickit liegt in Form weisser, erdiger Massen vor, welche in Hohlräumen zwischen skalenoedrischem Calcit liegen. Einzelne blättrige Kristalle erreichen bis 0.5 mm Grösse. Stellenweise mit Erdöl imprägniert, was zu einer braunen Färbung führt.
- Gips: glasklare, plattige und meist zerbrochene Kristalle, bis 1 cm.
- Plaffeit:
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Strontianit:
klein, spiessig, bis 1 mm.

023_FR / Plaffein, Planfayon, Zollhaus
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plaffein Koordinaten ca.: 2'589’930 / 1'173’920
Literatur:
- Isler, Max; Schweizer Strahler; 1976; Seite 20-22; Wunderwelt Natur in der Dunkelheit
- Maquignon, Yann & Decrouez, Danielle; Schweizer Strahler; 2020; Heft 4; Seite 15 - 21; Der Plaffeit, ein paläogener Bernstein aus der Schweiz
- Weiss, Stefan; Lapis; 2005; Heft 5; Seite 16-19
3 km südöstlich von Plaffein (franz. Planfayon), auf dem Weg nach Schwarzsee, trifft man bei Zollhaus rechtsseitig auf einen Steinbruch (heute weitgehend verschüttet).
- Plaffeit: kein eigentlicher Mineralienname. Es handelt sich um ein Harz, welches chemisch unterschiedlich zu den sonst üblichen Harzen ist. Das fossile Harz wurde 1885 als Planfayonit beschrieben.

024_FR / Plaffein, Planfayon, Zollhaus, Stoss
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plaffein Koordinaten ca.: 2'591’200 / 1'171’800
Literatur:
- Isler, Max; Schweizer Strahler; 1976; Seite 20-22; Wunderwelt Natur in der Dunkelheit
- Maquignon, Yann & Decrouez, Danielle; Sc hweizer Strahler; 2020; Heft 4; Seite 15 - 21; Der Plaffeit, ein paläogener Bernstein aus der Schweiz
Von diesem südöstlich von Zollhaus gelegenen Ort sind 2 Fundpunkte um den 'Stoss' bekannt geworden. Nebst der obigen Koordinate muss noch der Punkt 2'172’00 / 1'591'750, 1500 m ü. M. aufgeführt werden.
- Plaffeit: kein eigentlicher Mineralienname. Es handelt sich um ein Harz, welches chemisch unterschiedlich zu den sonst üblichen Harzen ist.

025_FR / Plaffein, Schwarzsee, Murscherenschlund
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plaffein Koordinaten ca.: 2'592’950 / 1'172’000
Literatur:
- Soom, M.; Schweizer Strahler; 1981; Seite 388-395; Kleinmineralien aus dem Gurnigelflysch
- Baryt: weiss, schuppig, bis 0.5 mm, auf Calcit oder Dolomit.
- Calcit: weiss, Skalenoeder, bis 5 cm, auch als Rasen oder derb, vereinzelt stängelig aggregiert.
- Coelestin: in verschiedener Ausbildung; durchsichtig, weiss, büschelig, aggregiert bis 2 cm, tafelig, bläulich, - 4 mm, prismatisch, stängelig, bis 1 mm.
- Dolomit: gelb, sattelförmig, gekrümmt, bis 1 mm.
- Pyrit: winzig, bis 0.1 mm, oktaedrisch, würfelig.
- Pyrrhotin: kupferfarben, sechseckige Blättchen oder Täfelchen, auf Calcit, freistehend oder aggregiert zu Rosetten, bis 1 mm.
- Quarz: unauffällig, krustig, bräunlich-gräulich.
- Strontianit: weiss, spiessige Büschel, bis 1 mm Durchmesser.

026_FR / Schwarzsee, Burleja
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plaffein Koordinaten ca.: 2'587’600 / 1'171’300
Literatur:
- Isler, Max; Schweizer Strahler; 1976; Seite 20-22; Wunderwelt Natur in der Dunkelheit
Die Fundstelle liegt in der Umgebung dieses einzelnen Hofes, welcher nördlich des Schwarzsee liegt.
- Plaffeit: kein eigentlicher Mineralienname. Es handelt sich um ein Harz, welches chemisch unterschiedlich zu den sonst üblichen Harzen ist.

027_FR / Schwarzsee, Gassera
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plaffein Koordinaten ca.: 2'587’900 / 1'169’500
Literatur:
- Isler, Max; Schweizer Strahler; 1976; Seite 20-22; Wunderwelt Natur in der Dunkelheit
Nur wenig nördlich von Schwarzsee, in einer Bachrunse oberhalb des Hofes Gassera liegt ein weiterer Fundpunkt dieses Harzes.
- Plaffeit: kein eigentlicher Mineralienname. Es handelt sich um ein Harz, welches chemisch unterschiedlich zu den sonst üblichen Harzen ist.

028_FR / Schwarzsee, Schwyberg
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plaffein Koordinaten ca.: 2'586’750 / 1'169’850
Literatur:
- Isler, Max; Schweizer Strahler; 1976; Seite 20-22; Wunderwelt Natur in der Dunkelheit
Der Fundort befindet sich nordöstlich im Einschnitt unterhalb der Bergstation Schwyberg (nicht zu verwechseln mit dem weiter nördlich gelegenen gleichnamigen Berg).
- Plaffeit: kein eigentlicher Mineralienname. Es handelt sich um ein Harz, welches chemisch unterschiedlich zu den sonst üblichen Harzen ist.

029_FR / Schwarzsee, Seeschlund
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plaffein Koordinaten ca.: 2'589’000 / 1'171’200
Literatur:
- Isler, Max; Schweizer Strahler; 1976; Seite 20-22; Wunderwelt Natur in der Dunkelheit
Zwischen Zollhaus und Schwarzsee, rechtsseitig, kurz vor Gropetauli.
- Plaffeit: kein eigentlicher Mineralienname. Es handelt sich um ein Harz, welches chemisch unterschiedlich zu den sonst üblichen Harzen ist.

030_FR / Plasselb, Blösch
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plasselb Koordinaten ca.: 2'587’150 / 1'173’300
Literatur:
- Isler, Max; Schweizer Strahler; 1976; Seite 20-22; Wunderwelt Natur in der Dunkelheit
Etwas östlich des Hofes Blösch und nördlich des 'Gross Schwyberg'.
- Plaffeit: kein eigentlicher Mineralienname. Es handelt sich um ein Harz, welches chemisch unterschiedlich zu den sonst üblichen Harzen ist.

031_FR / Plasselb, Höllbach
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plasselb Koordinaten ca.: 2'585’600 / 1'171’000
Literatur:
- Isler, Max; Schweizer Strahler; 1976; Seite 20-22; Wunderwelt Natur in der Dunkelheit
Der Bach liegt nordwestlich des Schwarzsees und fliesst nordwärts in Richtung Plasselb.
- Plaffeit: kein eigentlicher Mineralienname. Es handelt sich um ein Harz, welches chemisch unterschiedlich zu den sonst üblichen Harzen ist.

032_FR / Plasselb, Oberschrotwald
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plasselb Koordinaten ca.: 2'587’000 / 1'174’750
Literatur:
- Isler, Max; Schweizer Strahler; 1976; Seite 20-22; Wunderwelt Natur in der Dunkelheit
Im südöstlich von Plasselb gelegenen Waldteil.
- Plaffeit: kein eigentlicher Mineralienname. Es handelt sich um ein Harz, welches chemisch unterschiedlich zu den sonst üblichen Harzen ist.

033_FR / Plasselb, Plasselb-Hölli (Strasse), Gurtseggli (Brücke)
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plasselb Koordinaten ca.: 2'585’850 / 1'173’780
Literatur:
- Weiss, Stefan; Lapis; 2005; Heft 5; Seite 16 ff
Aus Aufschlüssen bei der erwähnten Brücke. Die Koordinaten zeigen auf Gurtseggli.
- Plaffeit: Körner bis max. 5.5 cm Durchmesser.

034_FR / Plasselb, Plasselbschlucht, Röggeli, Roggeli (Steinbruch)
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plasselb Koordinaten ca.: 2'584’770 / 1’173430
Literatur:
- Frei, Alfred; Schweizer Strahler; 1968;; Seite 186-187; Baryt-Neufunde aus der Schweiz
- Krähenbühl, Hans;Bergknappe;1988/4; Heft 46; Seite 23-26; Bernsteinvorkommen in der Schweiz
- Maquignon, Yann & Decrouez, Danielle; Schweizer Strahler; 2020; Heft 4; Seite 15 - 21; Der Plaffeit, ein paläogener Bernstein aus der Schweiz
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 341
- Weiss, Stefan; Lapis; 2005; Heft 5; Seite 16
Südlich Plasselb im Flysch, von der Ostseite des Bruches. Der Steinbruch liegt ca. 3 km SSW von Plasselb und ca. 200 Meter unterhalb des Zusammenflusses des Höllbaches und der Aergera im Steilhang des östlichen Flussufers. Gemäss Lapis, Ausgabe 2005, Heft 5, soll der stillgelegte Steinbruch bei Plasselb immer noch recht ergiebig sein. In dem nahe der nordöstlichen Steinbruchsohle sollen 2 von 3 bernsteinführenden Schichten aufgeschlossen sein. In den obersten 15 cm der unteren halbmeter dicken Kohlesandsteinschicht ist dabei der Plaffeit in einem Anteil von bis zu 1% angereichert. Da früher die unbrauchbare Kohlesandsteinschicht auf den Halden deponiert wurden, sind auch auf diesen (wenn bekannt) noch Funde zu machen. Zu finden ist das Mineral auch an der Basis der Felswand.
- Baryt: klein, weiss, rosettenartig, dünntafelig, bis 1 cm grosse Kristalle.
- Calcit:
- Plaffeit: als Linsen im Kohlesandstein. Intensiv blauweiss fluoreszierend. Die grössten Knollen erreichen ein Ausmass bis 10 cm.
- Pyrit:

035_FR / Plasselbschlund, Falli
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plasselb Koordinaten ca.: 2'585’220 / 1'173’800
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1988/4; Heft 46; Seite 23-26; Bernsteinvorkommen in der Schweiz
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 391
- Weiss, Stefan; Lapis; 2005; Heft 5; Seite 16 ff.
Strontianit wird aus dem Plasselbschlund beschrieben. Mit der Fundortbezeichnung 'Bach nahe Felli im Plasselbschlund' wird auch Plaffeit erwähnt (Weiss Stefan). Die Koordinaten zeigen auf das Plaffeitvorkommen. Der Aufschluss befindet sich beim Zusammenfluss der Warmen und der Kalten Sense, am nördlichen Ende der Ortschaft Zollhaus.
- Plaffeit:
- Strontianit:
Bis 2 cm, freistehend (Soom, 1983).

036_FR / Plasselbschlund, Tatüra, Tatüre (Steinbruch)
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Plasselb Koordinaten ca.: 2’58560 / 1’17320
Literatur:
- Weiss, Stefan; Lapis; 2005; Heft 5; Seite 16-19
Der Steinbruch wird noch heute (2005) durch eine Privatfirma betrieben, ist aber im Besitz der Gemeinde Plasselb. Ein Besuch des Steinbruchs ist bei der Gemeindeverwaltung von Plasselb (1737 Plasselb) oder bei der Betreiberfirma anzumelden und erfolgt auf eigenes Risiko. Die Koordinaten zeigen auf die Mittlere Tatüre.
- Plaffeit: knollenartige Einlagerungen im Gestein.

037_FR / Fribourg (franz.), Freiburg (dt.), Burgerwald, St. Sylvestre, St. Silvester;(Erdgas)
Region: Bezirk Sense / Gemeinde St Silvester Koordinaten ca.: 2'583’269 / 1'176’695
Literatur:
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Es wird berichtet, dass man ums Jahr 1840 auf der Promenade des "Grand' places" in Freiburg eine Gasflamme hatte brennen sehen im Burgerwald, ob dem Dorfe St. Sylvestre auf eine Entfernung von 10 km. Von 1840 bis 1853 und noch 1870 wurde die Erscheinung eifrigst studiert und diskutiert. Auf der Grenze von alpinem, alttertiären Flysch und der subalpinen Molasse tritt hier ein triadisches Gipslager zutage, das zur salzführenden Zone Bex-Thunersee gehört. Die Gasemanation des Burgerwaldes steht offenbar im Zusammenhang mit derjenigen im Salzbergwerk von Bex (Stand 1915).
- Erdgas:

038_FR / Menziwil, Menziswil, Menziswyl;(Meteorit)
Region: Bezirk Sense / Gemeinde Tafers Koordinaten ca.: 2'581’660 / 1'185’320
Literatur:
- Bühler, Rolf W.; Schweizer Strahler; 1995; Heft 2; Seite 221 - 229; Menziswyl, ein neuer Schweizer Steinmeteorit Menziwil gibt es nicht. Vermutlich handelt es sich um Menziswil.
- Menziwyl:
- Meteorit: Steinmeteorit (Chondrit L5), Fall im Juli 1903, 28.9 Gramm.

039_FR / La Verrerie, Semsales, St. Martin;(Bohnerzabbau, Kohleabbau)
Region: Bezirk Visisbach / Gemeinde La Verrerie
Koordinaten ca.: 2'560’316 / 1'159’970
Literatur:
- Epprecht, Willfried; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
- Fehlmann, Hans; Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 117-120
- Heim, Arnold & Hartmann, Adolf; 1919; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, VI. Lieferung; Seite 3; Untersuchungen über die petrolführende Molasse der Schweiz
- Hubacher, Willy; Minaria Helvetica; 1987; Heft 7; Seite 43; Exkursionsbericht, Programm vom Sonntag, 18. Oktober 1987
Tertiäre Bohnerze. Erwiesener Bohnerzabbau in der Region Verrerie. Genauere Angaben (Jahr) fehlen. Auch ist unklar um welches Verrerie es sich handelt. Im Kanton Bern bei Moutier oder im Kanton VD bei Saint Prex. Kohleabbau: Zwischen den beiden Orten La Verrerie und St. Martin liegen 10 ehemalige Minen. Abgebaut in den Jahren 1806 - 1880. Fehlmann (1919: Bergwerk von La Verrerie: In der Gegend von La Verrerie de Semsales befindet sich eine ganze Anzahl alter Querschläge und streichender Strecken, die den frühern Abbau der Flöze anzeigen. Nach eingehenden Untersuchungen wurde ungefähr 600 m südwestlich von La Verrerie auf der Kote ca. 830 ein Querschlag angesetzt und dessen Lage mit Rücksicht auf die alten Baue so gewählt, dass man erwarten konnte, unverritzte Flözfelder anzutreffen. Der Querschlag hat eine Länge von 540 m. Er wurde im April 1918 begonnen und im September durchschlagen. Statt der vermuteten zwei Flöze von wenigstens 24-60 cm Mächtigkeit, traf man jedoch ausser verschiedenen Flözspuren nur zwei ca. 16 cm starke Flöze, welche der Flözgruppe VI angehören und zum Teil abgebaut werden. Die in nordöstlicher Richtung vorgetriebenen streichenden Strecken stellten eine Verminderung der Mächtigkeit beider Flöze fest und wurden nach 60 m bzw. 20 m eingestellt. Gegen Südwesten zeigen die Flöze grössere Konstanz, obwohl die Mächtigkeit der reinen Kohle auch hier zwischen 14 und 18 cm schwankt. Die streichende Strecke im Flöz I (329 m vom östlichen Mundloch) hat ungefähr 200 m Länge erreicht. Das zweite Flöz wird nicht ausgebeutet. Die Einteilung in Abbaufelder geschieht durch Aufbrüche. Vom Abbau der Flöze in tiefern Sohlen wird infolge ihrer geringen Mächtigkeit abgesehen. Der Abbau der Kohlen. Die beiden Flöze befinden sich bei 0,329 bezw. 0,334 km vom südwestlichen Mundloch des Querschlages aus gemessen. Charakteristisch für die Flöze ist, dass sie neben reiner Kohle bituminösen Kalk oder sog. "Stinkstein" führen. Kohlenschiefer fehlt in den Flözen von La Verrerie. Hangendes und Liegendes werden durch harte Mergel bezw. Kalkbänke gebildet. Die Flöze streichen ungefähr N 53° E und fallen mit 43-45° nach SE ein. Der Abbau der Kohle geschieht nach der Methode des Firstenbaues. Infolge der Härte des Nebengesteins muss dieses mit Schüssen gelöst werden, wobei jedoch dem Stückkohlenfall die grösstmögliche Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Berge werden zum grössten Teil in den Hohlräumen versetzt. Produktion und Leistungen. Die Förderung der Kohlen begann erst im Monat Oktober 1918. Die nachstehende Uebersicht gibt Aufschluss über die geforderten Kohlenmengen. Kohlenproduktion von Oktober 1918 bis April 1919:- geförderte Kohle in Tonnen: 756,90- aufgewendete Arbeiterschichten: 10993- geförderte Kohle pro Arbeiterschicht in kg: 69,0 Ein Zeitungsbericht vom Sommer 1918 meldet eine neue Petrolfundstelle am Alpenrand bei Semdales (Kt. Freiburg).
- Bohnerz:
- Braunkohle:
- Petroleum:


040_FR / St. Martin I;(Kohleabbau)
Region: Bezirk Visisbach / Gemeinde La Verrerie Koordinaten ca.: 2'556’310 / 1'158’540
Literatur:
- Hubacher, Willy; Minaria Helvetica; 1987; Heft 7; Seite 43; Exkursionsbericht, Programm vom Sonntag, 18. Oktober 1987
Abgebaut von 1942 bis 1946 lieferte Kohle für die Ciba, Hofmann-La Roche und Zellulose Attisholz.
- Kohle:


041_FR / St. Martin II, Bois de Villoud;(Kohleabbau)
Region: Bezirk Visisbach / Gemeinde La Verrerie Koordinaten ca.: 2'556’310 / 1'158’540
Literatur:
- Hubacher, Willy; Minaria Helvetica; 1987; Heft 7; Seite 43; Exkursionsbericht, Programm vom Sonntag, 18. Oktober 1987
Abgebaut von 1942 bis 1946, lieferte Kohle für die Ciba. 'Bois de Villoud' konnte auf der Karte (Swiss Map) nicht gefunden werden. Die Koordinaten zeigen auf St-Martin.
- Kohle:

042_FR / St. Martin, Froumi, Le Jordil;(Kohleabbau)
Region: Bezirk Visisbach / Gemeinde La Verrerie Koordinaten ca.: 2'557’980 / 1'157’910
Literatur:
- Hubacher, Willy; Minaria Helvetica; 1987; Heft 7; Seite 43; Exkursionsbericht, Programm vom Sonntag, 18. Oktober 1987
Abgebaut von 1917 - 1921.
- Kohle
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