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Kanton TI, Bezirke Blenio und Bellinzona - Fundorte von Mineralien in der Schweiz

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Kanton TI, Bezirke Blenio und Bellinzona

Fundorte > Tessin
Vorkommen im Kanton Tessin, Region Bellinzona und Blenio

001_TI / Val Morobbia, Valle Morobbia, Val Valetta, Alpe di Piscerotto, Alpe Pisciarotto, Alpe di Valetta, Val Trodo, Valle di Trodo, Cenerigebiet, Faiana, Valletta, Vedeggiaschlucht (Medeglia);(Pyrrhotinabbau)

Region: Bezirk Belinzona / Gemeinde Bellinziona, Koordinaten ca.: 725613 / 114100
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 247
- Köppel, Viktor; 1966; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, Lieferung 40; Die Vererzungen im insubrischen Kristallin des Malcantone (Tessin); Seite 108
- Oppizzi, Paolo, & Chiesi Guiseppe, & Bordoli, Christian, & Solari, Cristina, & Codiroli, Silvano, & Codiroli Alberto, & Marconi, Mauro; Minaria Helvetica; 2007; Heft 27b; Seite 10 - ,italienisch
- Schmidt,C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
- Stauffacher, J.; Eclogae Geologicae Helvetiae; 1916; Band 14; Heft 4; Seite 515 - 518; Das Magnetkiesfahlband auf der Alpe di Piscerotto und die Brauneisenvorkommen auf der Alpe di Valetta im Val Morobbia (Tessin)
In dem Gneissgebiet zwischen Bellinzona und Lugano finden sich Fahlbänder und Gänge, die vorzugsweise kiesige Erze führen. In Val Valetta, einem südlichen Seitental des Val Morobbia, treten in SW-NE bis N-S streichenden Gneissen Magnetkiesfahlbänder auf. Auf der Alpe di Piscerotto tritt der angeschürfte Magnetkies zutage und nordöstlich ob Alpe di Valetta wurde ein "Eiserner Hut" auf Eisenerze abgebaut.
Koordinaten Alpe Valletta: 729.800 / 112.440, 1270 m ü. M. Alpe di Piscerotto im Val Morobbia: 728.530 / 113.120 / 1470 m ü. M. Etwa 500 m südwestlich vom zerfallenen "Forno" im Val Valetta, welches bei Ruscada in das Val Morobbia einmündet, befindet sich auf 1200 m Höhe eine alte Schürfung, welche ein 6-8 in mächtiges Magnetkiesfahlband mit einem schwachen eisernen Hut im Glimmerquarzit aufgeschlossen hat.
Während des Krieges sind hier keine neuen Arbeiten ausgeführt worden. Köppel:
Die Pyrrhotinvorkommen des Cenerigebietes (Val Trodo, Ceneritunnel, Medeglia, Val Morobbia)
Val Trodo, Valle di Trodo 711669 / 109147, 780 m ü. M. TI 712387 / 110514, 600 m ü. M.
Val Morobbia, Valle Morobbia 725613 / 114100, 600 m ü. M.
Faiana Valletta 729632 / 113543, 1097 m ü. M.
Vedeggiaschlucht bei Medeglia 716559 / 107566, 500 m ü. M. oder 718903 / 108620, 650 m ü. M.
Alpe di Piscerotto 728557 / 113114, 1470 m ü. M.
Ceneritunnel 714586 / 110485, 470 m ü. M.
Die wichtigste Gangart ist Quarz, der in derben, z. T. brekziösen Massen auftritt, in welchen der ebenfalls derbe Pyrrhotin 0,1 bis 1m breite, bis mehrere Meter hohe und bis 4 m lange Linsen bildet. Die Mächtigkeit der erzführenden Zonen in Medeglia schwankt zwischen 1-2 m, erreicht hie und da auch 3-4 m, maximal etwa 10 m. Die Länge der vererzten Quarzlinsen beträgt etwa 25 m.
Östlich der Faiana wird die Erzführung sehr spärlich und beschränkt sich auf eine unbedeutende Pyritimprägnation der verquarzten Mylonitzone.
Im Val Trodo ist die Linse auf 7-8 m x 30 m aufgeschlossen.
Die gänzlich unbedeutenden Vererzungen im Val Morobbia und Valletta beschränkt sich auf etwas Pyrit und Pyrrhotin.
- Brauneisen:
- Eisenerz:
- Pyrrhotin:
Pyrrhotin findet sich im Gestein imprägniert und in derben Massen in Schnüren und Bändern von maximal 8 cm Mächtigkeit.

002_TI / Bellinzona (ital.), Bellenz (dt.), Val d'Arbedo, Valle d'Arbedo
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Arbedo-Castione, Koordinaten ca.: 727000 / 118000
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 162- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 179,283
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
- Gedrit: In den korundführenden Amphiboliten, strahlig-büschelig, bis 15 mm, gold-braun.
- Korund: Blass- bis intensivrot, farblos, blassblau in Amphibolitgeröllen (konnte später auch aus dem Anstehenden geborgen werden), rubinrot, bis mehrere cm, im Strahlsteinschiefer/grüner Pargasitschiefer.
- Muskovit: Grosstafelig, bis einige cm gross.
- Rubin: Bis 1 cm, leuchtend rot, rosarot, auch kurzstengelig, schwach oder rot fluoreszierend unter kurz- und langwelligem UV-Licht.

003_TI / Bellinzona (ital.), Bellenz (dt.), Val d'Arbedo, Valle d'Arbedo, Cadolcia, Er di Redenet (N-ende)
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Arbedo-Castione, Koordinaten ca.: 730000 / 117424 Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 162
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Tal südöstlich von Arbedo, in Amphibolithgeröllen. Entdeckt 1916 von Rudolf Staub. Anstehende, korundführende Amphibolite nachgewiesen an der Strasse im Val Taglio und unten im Valle d'Arbedo, hier durch den Bergsturz des Motto d'Arbino am 2. Oktober 1928 verschüttet. Auch die Amphibolite von Cadolcia (Koordinaten 729.100 / 117.600) enthalten Korund.
- Rubin: Leuchtend rot.

004_TI / Bellinzona (ital.), Bellenz (dt.), Val d'Arbedo, Valle d'Arbedo, Val Taglio, Orbello
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Arbedo-Castione, Koordinaten ca.: 725663 / 118360
Literatur:
- Nyffeler, Martin; Schweizer Strahler; 1972; Seite 425-427; Die südalpinen Tonerdepegmatite
- Nyffeler, Martin; Schweizer Strahler; 1973; Seite 69-72; Über neue Mineralien aus dem Pegmatit von Cresciano
- Wenk, E. & Schwander, H. & Stern, W.B.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1984; Band 64; Heft 3; Seite 369 - 371; Anorthit und Kalifeldspat aus Silikatmarmor in Valle d'Arbedo
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Wenk: beim Bau der Strasse von Arbedo nach Orbello wurden hervorragende Aufschlüsse in der alpidischen Adergneiszone geschaffen. Unterhalb Orbello ist in einer Bachrunse ein wenige Meter mächtiger Calcit-Marmor angeschnitten, der reichlich Anorthit und Kalifeldspat führt (Koordinaten: 726.310 / 118.700).
- Anorthit:
- Rubin: Leuchtend rot (Fund an der Strasse).
- Sillimanit: In Pegmatiten mit Tonerdemineralien.

005_TI / Valle di Moleno, Val di Preonzo, Cima dell'Uomo, Alpe Gariso, Alpe Alai;(Asbestabbau)
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Belinzona, Koordinaten ca.: 717000 / 124000
Literatur:
- Fehlmann,H,: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 230
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 276 Im Val Moleno, auch Val di Preonzo genannt, kommt am Bergabhang, der sich von der Cima dell'Uomo nach NE zieht, über Alpe Gariso und Alpe Alai auf ca. Kote 1600 Hornblendeasbest vor.
- Hornblendeasbest:

006_TI / Bellinzona (ital.) I, Bellenz (dt.) I
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 722000 / 117000
In den Pegmatiten der Umgebung.
- Allanit-(Ce):
- Beryll:
- Epidot:
- Ferromanganphosphat:
- Hämatit:
- Magnetit:
- Rutil:
- Skapolith:
- Titanit:
- Turmalin:
- Zirkon:


007_TI / Bellinzona (ital.), Bellenz (dt.), Carasso
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 721200 / 118300
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 185
In der Nähe von Bellinzona (nördlich). Das Vorkommen liegt in stark pegmatitisch injiziertem Gneis. Die bemerkenswert grossen Titanitkristalle liegen in quarzreichen Adern.
- Biotit: In sehr grossen Tafeln.
- Titanit: Gross, diamantartiger Glanz, zusammen mit Biotit.

008_TI / Bellinzona (ital.), Bellenz (dt.), Castione, Castello Svitto
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 724300 / 120800
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 416 Die Koordinaten zeigen auf Castione.
- Turmalin: Schörl, als verbreiteter Nebengemengteil in den Pegamtiten.

009_TI / Bellinzona (ital.), Bellenz (dt.), Daro
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 723250 / 117250
Literatur:
- Nyffeler, Martin; Schweizer Strahler; 1972; Seite 425-427; Die südalpinen Tonerdepegmatite
- Sillimanit: In Pegmatiten mit Tonerdemineralien.

010_TI / Bellinzona (ital.), Bellenz (dt.), Gorduno
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 722500 / 119600
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 278
Nördlich von Bellinzona und westlich von Arbedo. Hier im Pegmatit. Genauere Angaben fehlen.
- Beryll:

011_TI / Bellinzona (ital.), Bellenz (dt.), Monti di Daro
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 724970 / 117750
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 184
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 283
Östlich von Bellinzona. Die Mineralien stammen aus dem Pegmatit.
- Beryll: In guten Kristallen von gelblicher bis blauer Farbe, trüb, undurchsichtig.
- Muskovit: Grosstafelig.
- Turmalin:

012_TI / Bellinzona (ital.), Bellenz (dt.), Motto d'Arbino
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 726110 / 116550
Literatur:
- Nyffeler, Martin; Schweizer Strahler; 1972; Seite 425-427; Die südalpinen Tonerdepegmatite- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 371,416
Aus einem im Jahre 1928 niedergegangenen Bergsturz östlich von Bellinzona.
- Biotit:
- Muskovit:
- Sillimanit:
Sehr schöne Ausbildung, faserig, körnig, verwachsen mit Biotit und Muskovit (Mittelholzer, 1936).
- Turmalin: Als Schörl.

013_TI / Bellinzona (ital.), Bellenz (dt.), Ponte della Torretta, Ponte della Toretta
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 722000 / 117000
Literatur:
- Amacher, Peter; Schweizer Strahler; 2012; Heft 1; Seite 4; Titanit aus dem Furkagebiet
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1940
In der Literatur wird lediglich auf das Westufer des Ticino in der Nähe von Bellinzona verwiesen. Die Fundorte haben durch das Vorkommen von grossen Titanitkristallen (im Kalksilikatgestein bei dieser Lokalität) die Aufmerksamkeit geweckt.
- Aktinolith: Reichlich.
- Skapolith: Weiss.
- Titanit: In grossen Kristallen, ausgesprochen tafelig, bis 8 x 8 cm, braun bis graubraun, undurchsichtig.

014_TI / Bellinzona (ital.), Bellenz (dt.), Sementina
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 720000 / 116000
Literatur:
- Nyffeler, Martin; Schweizer Strahler; 1973; Seite 69-72; Über neue Mineralien aus dem Pegmatit von Cresciano
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 185
Südwestlich von Bellinzona. Oberhalb dieses Dorfes liegt einer der mächtigsten Pegmatitgänge dieser Gegend (10 m). Heute abgebaut.- Autunit: In feinsten, grünlichen Blättern neben Hyalit, intensiv grün fluoreszierend, bis 2 mm (das Mineral müsste heute nochmals überprüft werden, evtl. handelt es sich um Meta-Autunit).
- Feldspat:
- Granat:
Reichlich, braun, bis 3 cm, als Deltoidikositetraeder.
- Hyalit: (Farbloser Opal), grün fluoreszierend unter kurz- und langwelligem UV-Licht.
- Muskovit: Reichlich, grossblättrig, von zum Teil ungewöhnlicher Schönheit.
- Quarz:
- Torbernit:
Es ist nicht ganz klar ob er von derselben Fundstelle stammt wie die anderen Mineralien.

015_TI / Bellinzona (ital.), Bellenz (dt.), Valle di Gorduno, Alpe Arami, Alpe Arrami, Alpe Croveggio, Gaggio, Alpe d'Aspra, Valle di Gnosca
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 719400 / 121000
Literatur:
- Grubenmann, U.; Naturforschende Gesellschaft Zürich; Vierteljahrsschrift; 1908; 53/1-2-3; Seite 129 - 156; Der Granatolivinfels des Gordunotales und seine Begleitgesteine
- Hottinger, Paul; Schweizer Strahler; 1996; Heft 3; Seite a15 - a17; Sensation oder Zeitungsente?
- Hottinger, Paul; Schweizer Strahler; 1998; Heft 2; Seite a33; Alpe Arami (TI): Keine Sensation!
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 162,270
- Rost, Franz & Wannemacher, Josef & Grigel, Wolfgang; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1974; Band 54; Heft 2 - 3; Seite 353 - 369; Die Ultramafitite der Alpe Arami und Croveggio, Tessin (Schweiz) : ein Beitrag zu ihrer Geochemie und Metamorphose
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 224,383
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
- Redaktion Lapis; Lapis; 1998; Heft 1; Seite 6
- Weibel,Max; Urner Mineralienfreund; 1992; Heft 2; Seite 1-8
Alpe Arami: Anfahrt: Von Gorduno (250 m ü. M.) am rechten Hangufer der Riviera führt ein schmales Strässchen nach Bedretto (1293 m ü. M.), dann weiter bis zu einem Wasserreservoir, von wo man die beiden Alphütten (1446 m ü. M.) in 15 Min. Fussmarsch erreicht. Nun steht man am Rand eines Gesteinskörpers der zwischen den hellen Gneisen auftaucht. Die Alpe Arami stellt ein klassisches und weltbekanntes Vorkommen von Granat-Olivinfels und Eklogit dar.
- Chromdiopsid: Mit Katzenaugeneffekt. Dabei handelt es sich um den sensationellsten Fund von der Alpe Arami.
- Diopsid: Chromdiopsid, smaragdgrün, im Granat-Peridotit, bis cm Grösse, teils mit wechselndem Chromgehalt. Einzelne Exemplare wurden auch schon verschliffen, wobei sich bei richtiger Orientierung eine ausgezeichnete Chatoyance (Katzenaugeneffekt) zeigt.
- Forsterit: Gesteinsbildend.
- Granat: Im Gestein bis 20 mm Durchmesser. Am Häufigsten Erbsengrösse, zuweilen in Haselnussgrösse, die Farbe ist etwas wechselnd, meist blutrot, manchmal auch lichter rubinrot.
- Granat-Peridotit: Gestein.
- Ilmenit: Gesteinsbildend, langgestreckt, als kristallografisch eingeregelte Entmischungslamellen im Forsterit, in drei bis dahin nicht bekannten Strukturvarianten vorkommend, entstanden durch hohe Druckbedingungen bei der Entstehung.
- Interessantes Gestein: Granat bis 2 cm.
- Olivin: Als Hauptbestandteil der Eklozite, mehr oder weniger serpentinisiert.
- Pyrop: Blutrote Körner, von Rissen durchzogen, im Granatolivinfels, im gelbgrünen und körnigen Peridot, die rote Farbe ist abhängig vom Chromgehalt, welcher bei den blutroten bis leuchtend rubinroten Kristallen bis 2.3 Gew.% betragen kann. Meistens rissig und trüb, bis haselnussgross. Man erzählt, dass früher faustgrosse Pyrop-Granate von Gorduno im 16. Jahrhundert in Mailand als Rohmaterial für Schmuck diente. Wegen vieler kleinsten Rissen ist der Stein eher ungeeignet um verschliffen zu werden. Gute Steine erreichen max. 0.15 ct.
- Spinell: Xenomorph.

016_TI / Bellinzona (ital.), Bellenz (dt.), Vallone
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 722780 / 117220
Literatur:
- Hügi, Theodor; Eclogae Geologicae Helvetiae;1958;Band 65; Heft 1; Seite 391 - 401; Disthen- und Sillimanitgehalte einiger Gesteine der Schweizer Alpen
Anorthit am Westufer des Ticino.
Hügi: Bioti-(Granat)-Disthengneis-Felsen, Vallone, östlich gegenüber Bahnhof Bellinzona: vereinzelt mit etwas Biotit verwachsen. In den steilen Felsen östlich gegenüber des Bahnhofes Bellinzona kommen Biotit- (Granat-) Disthengneise am Ausgang von Vallone vor. Die blauen Disthenstängelchen erreichen eine Länge von ca. 1 cm und sind bis 0,5 cm breit.
- Anorthit: Flächenreich, farblos - weiss - gelblich, in Drusen.
- Kyanit:

017_TI / Bellinzona, Castello di Montebello (Schloss Schwyz)
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona
Literatur:
- Nyffeler, Martin; Schweizer Strahler; 1972; Seite 425-427; Die südalpinen Tonerdepegmatite
In der Gegend von Bellinzona stehen an verschiedenen Orten Pegmatite mit Tonerdemineralien an. So bei bei den Lokalitäten Arbino und beim Castello di Montebello (Schloss Schwyz).
- Sillimanit: In Pegmatiten mit Tonerdemineralien.

018_TI / Bellinzona, Monte Carasso
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 720520 / 116160
Literatur:
- Nyffeler, Martin; Schweizer Strahler; 1972; Seite 312-313; Die Pegmatite der
Region Brissago
- Nyffeler, Martin; Schweizer Strahler; 1972; Seite 425-427; Die südalpinen Tonerdepegmatite
- Kyanit: In Pegmatiten.

019_TI / Bellinzona, Torrente Dragonato
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 723930 / 116160
Literatur:
- Simonetti, Athos; Schweizer Strahler; 1973; Seite 75-78; Beryll, Chrysoberyll, Turmalin, Dumortierit und Granat in Tessiner und Misoxer Pegmatiten
- Turmalin: Körnige Aggregate mit grösserem Kristall in der Mitte.

020_TI / Bellinzona-Locarno-Monte Gridone, Monte Limidario
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Bellinzona, Koordinaten ca.: 693477 / 108700
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 42
Die Koordinaten zeigen auf den Gridone.
- Anorthit: In Dioriten und Gabbros, sowie in Amphiboliten und Kalksilikaten, nur gesteinsbildend.

021_TI / Gnosca, Valle di Gnosca, Alpe Sassaldoro, Monte di Nazen;(Asbestabbau)
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Gnosca, Koordinaten ca.: 720000 / 121590
Literatur:
- Fehlmann,H,: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 230
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 276
Auf Alpe Sassaldoro im Valle Gnosca (Siegfriedblatt 512), 600 m westlich der Alphütte und 400 m südlich des Monte di Nazen, wurde auf Kote 820 von "Andrea & Rupp" in Bellinzona im Sommer 1918 Hornblendeasbest bis zur Erschöpfung des Vorkommens abgebaut.
- Hornblendeasbest:

022_TI / Val Mara, Isone, Val di Forgnetto, Monte Cenere;(Asbestabbau)
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Isone, Koordinaten ca.: 719500 / 109800
Literatur:
- Fehlmann, H,: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 230
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 257
Im Val di Forgnetto, etwa 1,3 km südlich Isone, östlich des Monte Cenere, soll Chrysotilasbest vorkommen. Asbest findet sich fast immer auf Rutschflächen, wo er z. T. bis Zentimeter dicke Überzüge von parallel gestellten Fasern bildet. Im Val Mara wurde während des Weltkrieges auf Asbest geschürft; er ist aber nirgends in abbauwürdiger Menge vorhanden)
.- Chrysotilasbest:

023_TI / Val d'Isone, Isonetal, Alp Tevreo;(Erzabbau)
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Isone, Koordinaten ca.: 623480 / 110920
Literatur:
- Epprecht,W., Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
Im Isonetal, fand in der Region der Alpe Tevreo in früheren Jahren ein Erzabbau oder ein Erzabbauversuch auf Hämatit und/oder Magnetit statt. Nähere Angaben fehlen. Eine Alpe Tevreo ist auf der Karte nicht eingetragen, vermutlich handelt es sich um die Alpe di Devré. Die Koordinaten zeigen auf diese. In den Serpentinen der Alpe Tevreo durchschlagen zahlreiche kleine Asbestadern das Gestein. Die Fasern des Chrysotils stehen senkrecht auf den Aderwandungen. Ebenfalls auf Rutschflächen wurden im Serpentin der Alpe Tevreo bis 10 cm mächtige schwarze Eisenerzlagen gefunden, die mit Serpentinfasern eng verwachsen sind.
- Eisenerz:

024_TI / Val d'Isone, Isonetal, Vedeggio-Schlucht, Vedeggioschlucht, Medeglia
Region: Bezirk Bellinzona / Gemeinde Isone, Koordinaten ca.: 718320 / 108200
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 248-250
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 267
- von Arx, Rolf; Bergknappe; 1983/2; Heft 24; Seite 19-22; Gustav Weinmann - ein unbekannter Bergwerksunternehmer
In der tiefen Schlucht des Vedeggioflusses sind an drei Stellen, ca. 800 bis 1300 m westlich der Kirche Medeglia Magnetkieslinsen unter dem eisernen Hut angefahren worden. Am nördlichen Hang der Vedeggioschlucht findet sich Magnetkies in 5-6, je 0,5 bis 1 m mächtigen Linsen auf 30-40 m Länge. Der Magnetkies erscheint unter dem relativ wenig mächtigen eisernen Hut in derben Massen mit quarziger Gangart. An den Rändern der Linsen treten gelegentlich etwas Pyrit, Arsenkies und Kupferkies auf. Von den beiden anderen, bachaufwärts gelegenen Ausbissen, ist der obere, im Seitenbach unterhalb Medeglia gelegene, der Bemerkenswertere.
- Arsenopyrit: Gelegentlich an den Rändern der Pyrrhotn-Linsen.
- Chalkopyrit: Gelegentlich an den Rändern der Pyrrhotn-Linsen.
- Pyrit: Gelegentlich an den Rändern der Pyrrhotn-Linsen.
- Pyrrhotin: In 0,5 bis 1 m mächtigen Linsen

025_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Loderio
Region: Bezirk Biasca / Gemeinde Loderio, Koordinaten ca.: 717994 / 138090
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 149
Am Ausgang des Bleniotales. Der Enstatitfels von Loderio ist ein klassisches Gesteinsvorkommen. entdeckt wurde dieser Ultramafit in Sturzblöcken am rechten Brenno-Ufer, wohingegen der anstehende Fels mehrere hundert Meter über dem Tal fast unzugänglich ausstreicht. Das Blockvorkommen am Brenno ist fast gänzlich erschöpft, haben sich doch Scharen von Sammlern mit Proben eingedeckt.
- Entstatit: Varietät Bronzit (Bronzitfels), Enstatit bildet zusammen mit seinen Mischkristallen bis 7 cm lange Aggregate, büschelförmig bis radialstrahlig.
- Magnesit:
- Talk:


026_TI / Gotthard, Fibbia, Fibia (Südseite), Lago die Fieud (oberhalb)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Acquacalda, Koordinaten ca.: 686200 / 155050
Literatur:
- Amacher, Peter; Schweizer Strahler; 2012; Heft 1; Seite 5, Titanit aus dem Furkagebiet
Über dem Lago die Fieud an der Fibbia Südseite. Die Koordinaten zeigen auf eine Stelle oberhalb des Lago und nicht auf den genauen Fundort.
- Titanit: Honigbraun, bis 7 mm.

027_TI / Valle Santa Maria, Acquacalda
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Acquacalda, Koordinaten ca.: 707030 / 155000
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 100
Südöstlich des Lukmanierpasses, im granatführenden schwarzen Bündnerschiefer.
- Calcit: Aus einer Kluft über 1000 Kg Calcitkristalle; - ältere Ausbildung: positives Rhomboeder, bis 20 cm Kantenlänge, milchig, weiss bis farblos durchsichtig (1. Generation), 2. Generation: wulstig, milchigweiss, matt;- jüngere Ausbildung: kurzprismatisch, stumpfrhomboedrisch, mit Laumontit belegt.

028_TI / Valle Santa Maria, Acquacalda, Brönich
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Acquacalda, Koordinaten ca.: 707300 / 154150
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 274
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 383
Ca. 1 km südöstlich von Acquacalda, südlich von Brönich, in disthenführenden Aufschlüssen im Quartenschiefer.
- Kyanit: Grauweiss, gesteinsbildend, am Rand von Quarzknauern und -linsen als blaue und grosse Kristalle.
- Staurolith: Bis 3 cm, dicht im Nebengestein eingewachsen.

029_TI / Valle Santa Maria, Acquacalda, Frodalera
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Acquacalda, Koordinaten ca.: 706870 / 154200
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 114,264
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 238
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 245,263,449
Kleine Häusergruppe 1 km südlich des Dorfes Acquacalda.
- Almandin:
- Biotit: Schwarz.
- Granat: Rot.
- Hornblende: Im Glimmerschiefer (Magnesio-Hornblende, Tschermakit). In metamorphen Quartenschiefern (obere Trias, untere Lias) mit grossen, neugebildeten Kristallen und oft in Begleitung von ebenfalls metamorphen Almandinkristallen.
- Kyanit: Gross, blau, spätige Verwachsungen mit Quarz, in den Amphibolitfazies.
- Magnesiohornblende: Grün.
- Quarz:
- Staurolith: Rotbraun.
- Tschermakit:

030_TI / Valle Santa Maria, Acquacalda, Pian Segno
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Acquacalda, Koordinaten ca.: 707400 / 154600
Literatur:
- Hügi, Theodor; Eclogae Geologicae Helvetiae;1958;Band 65; Heft 1; Seite 391 - 401; Disthen- und Sillimanitgehalte einiger Gesteine der Schweizer Alpen
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 275
Ca. 1 km südöstlich von Acquacalda in disthenführenden Aufschlüssen im Quartenschiefer, welche sich am Hang südlich des Talbodens befinden.
Hügi erwähnt: - Biotit-Disthenschiefer-Block Pian Segno, Kord. 707900/154100: in beiden Fraktionen sind die DisthenstÄngel mit etwas Biotit und Chlorit verwachsen.
- Biotit-Disthenschiefer, gefaltet. SE Pian Segno, Koord. 708050 / 153975. Pian Segno: Dieser Talboden befindet sich 1 km SE von Acquacalda an der Lukmanierstrasse; die Aufschlüsse mit disthenführenden Gesteinen liegen am Hang unmittelbar südlich dieses Talbodens. In den Felsen südlich Pian Segno stehen veränderte triadische Gesteine an. Es sind nach P. Niggli (1934 und 1936) Glimmerschiefer mit Dolomit, Disthen und Quarzitbänken, z. T. mit Strahlstein oder Hornblende, Biotitfels +- Granat, Serizitquarzit.
- Kyanit: Grauweiss, gesteinsbildend, am Rand von Quarzknauern und -linsen als blaue und grosse Kristalle.

031_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Acquarossa
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Acquarossa, Koordinaten ca.: 715520 / 145880
Literatur:
- Hoefs, J. & Stalder, Hans Anton; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
Hoefs (1977): Acquarossa, Val Blenio, Koordinaten: 715.5/145.4. Im Gneis : Quarz, Adular, Albit, Muskovit, Calcit, Turmalin, Rutil, Siderit, u a.m.
- Adular:
- Albit:
- Calcit:
- Muskovit:
- Quarz:
- Rutil:
- Siderit:
- Turmalin:


032_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Acquarossa (Bach)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Acquarossa, Koordinaten ca.: 715100 / 145800
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 76,416
- Weiss, Stefan; Lapis; 1994; Heft 6; Seite 39 Unter anderem im Granitgneis eines Bacheinschnittes.
- Albit:
- Beryll:
Farblos, nadelig, bis 4 mm, sehr rein (chemisch), zusammen mit Albit, Hellglimmer, Rutil, etc.
- Hellglimmer:
- Rutil:
- Turmalin:


033_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Acquarossa (Spital)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Acquarossa, Koordinaten ca.: 715320 / 145910
Literatur:
- Wagner, Albert & Quadrio, Franco; Urner Mineralienfreund; 1973; Heft 4; Seite 37-43
Beim Erweiterungsbau des Spitals in Acquarossa wurden aufgrund verschiedener Sprengungen einige Klüftchen freigelegt.- Adular: Recht verbreitet, sehr klein, gestreckt nach der a-Achse.
- Albit: Klein, bis 4 mm, leicht milchigweiss bis wasserklar.
- Apatit: Teilweise stark verbreitet, kurz- bis langprismatisch, hexagonale Kristalle, teils flächenreich, wasserklar, bis 4 mm.
- Aragonit: Nicht sicher nachgewiesen. Nur spurenhaft als kleinstes Nädelchen.
- Beryll: Langprismatisch, klar, aquamarinfarbig, bis 3 mm, Durchmesser einige Zehntelmillimeter.
- Calcit: Igelig, kaktusartig, aggregiert.
- Hellglimmer: Sehr verbreitet und auf allen Stufen vorhanden. Als kleine Schichtpakete oder Einzelblätter bis ca. 5 mm Durchmesser oder als kleine, kugelähnliche Aggregate bis 2 mm Durchmesser und von silberweisser bis silbergrauer Farbe.
- Hämatit: Hier ist unter drei Ausbildungsformen zu unterscheiden: 1. glaskopfartig, aggregiert, Kugeldurchmesser 1 mm, vermutlich ein Zersetzungsprodukt von Siderit. 2. fast perfekte trigonale Täfelchen 3. kleine blättchen und Rosettchen, blutrot, Blättchen mit Durchmesser bis 5 mm.
- Ilmenit: Vor allem als Einschluss im Quarz noch als Ilmenit zu erkennen.
- Powellit: Nicht sicher bestimmt. Nur ein Kristall konnte gfunden werden. Ohne erkennbare Flächen und Winkel, gelblichgrün, fettglänzend.
- Pyrit: Als kleinste, korrodierte Würfelchen.- Quarz: In kleinsten, bis 15 cm grossen Exemplaren im Tessiner-Habitus.(Evtl. handelt es sich bei den 15 cm um einen Fehler im 'Urner Mineralienfreund').
- Rutil: Als Umwandlungsprodukt von Ilmenit in segenitischer Form, eher selten.
- Siderit: Rhomboedrisch, oft stark zersetzt und teils ganz limonitisiert oder als feine Lamellen mit silberglänzenden Dendriten.
- Titanit: Nur ein Exemplar, himbeerrot
- Turmalin: Feinnadelig, selten, schwarz und im Durchlicht olivgrün.

034_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Castro
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Acquarossa, Koordinaten ca.: 714340 / 147800
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 223
In einer einzigartigen Ilmenitvererzung in einem Quarzgang.
- Ilmenit: Dickplattig, verbogen, als Anhäufungen, bis 7 cm Durchmesser (Rekord) in Quarzgängen.
- Quarz:

035_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Prugiasco, Leontica
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Acquarossa, Koordinaten ca.: 713960 / 146450
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 252,254 An der Strasse von Prugiasco nach Leontica, in der von unten zweiten nördlichen Haarnadelkurve in einem Chlorit-Hellglimmer-Gneis. Hier aus kleinen Klüftchen.
- Adular: Klein.
- Anatas: MM-gross, gelbbraun – durchsichtig.
- Rutil:
- Sagenit: Klein, oft in Adular eingewachsen.
- Turmalin: Kleine Nädelchen.

036_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Prugiasco, Leontica (Strasse)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Acquarossa, Koordinaten ca.: 713960 / 146450
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 254
Aus mehreren kleinen Klüftchen an der Strasse zwischen diesen beiden Ortschaften.
- Achat:
- Aikinit:
- Albit:
- Ankerit:
Vollständig zersetzt (evtl. handelt es sich auch um Siderit).
- Apatit: Stängelig, bis 1 cm, selten auch grösser, bestehend aus Prisma und Basis und kantenabstumpfenden Pyramidenflächen.
- Chlorit: Für das Tessin in ungewöhnlicher Ausbildung: wulst- und rosettenartige grössere Aggregate, umgeben von einem weissen Hellglimmersaum.
- Muskovit:
- Quarz:
- Rutil:
- Turmalin:


037_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Prugiasco, Ponte Valentino, Raisc, Aquila
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Aquila, Koordinaten ca.: 715260 / 151390
Literatur:
- Duthaler, Rudolf & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 39-42; Aussergewöhnliche Allanitfundstellen im Tessin und im Misox (GR)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 254,265
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 240
Aus der Umgebung von Ponte Valentino und Aquila. Ausser dem Rutil beziehen sich die Mineralien auf die Fundstellen westlich von Aquila bei Raisc.
Duthaler: In dunklem Granat-Kalkglimmerschiefer. Koordinaten genau.
- Allanit-(Ce): Sehr klein, braunviolett, als Begleiter des Titanites, flachstängelig, unter 0.5 mm, hell, rosabraun.
- Chlorit: Halbkugelig aggregiert.- Klinochlor: Kugelig aggregiert, über ein cm Durchmesser.
- Muskovit:
- Quarz:
Spitzpyramidal.- Rutil: Pseudomorph nach Ilmenit, gelblichweiss.- Sagenit: Gröbere Gitter.
- Titanit: Klein.
- Xenotim: Klein, gelb, grün-durchsichtig, prismatisch oder verzerrt, fast ohne Prisma, unter einem mm.

038_TI / Campo Blenio, Lago Retico - Greinapass, Greinapass - Lago Retico, Passo della Greina (in der Nähe)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 711330 / 159450
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1978;Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 65,279
- Wagner, Albert; Schweizer Strahler; 2009; Seite 21-28; Zufallstreffer - oder weisse und graue Zonen (Teil 2)
Koordinaten auf dem 'Lago Retico'. Passo della Greina (in der Nähe): in einer Einlagerung von einer grösseren Dolomitlinse: Manganglimmer, Erzpartikel. Passo della Greina: Pyrit, spärlich und zersetzt, Erzpartikel.
- Baryt: Dünne Lagen, tafelig, mit weisser Randschicht, teils zusammen mit Fluorit, Galenit, Chalkopyrit, etc. Zwei Ausbildungsarten, die nur wenige Meter voneinander entfernt auftreten:
- tafeliger B, teilweise von einer weissen Randschicht umgeben, zusammen mit skalenoedrischem Calcit sowie in Drusen der Vererzung,
- pseudorhomboedrischer sowie nach der c-Achse gestreckter, farblos klarer B in Klüftchen, die von einem Rasen von kleinen Quarzkristallen bedeckt sind, aber keinen Calcit enthalten.
- Calcit:
- Chalkopyrit:

- Erz: Nicht näher definiert.
- Fluorit: Farblos und violett.
- Galenit:
- Manganglimmer:
- Molybdänit:
Als untergeordneter Bestandteil des Baryt-Fluorit-Galenit-Vorkommens.
- Pyrit:
- Quarz:
Mit Muzo-Habitus vom Greinapass. Aus den schwarzen Tonschiefern, bis 7 cm, vereinzelnd mit Übergang zum Tessiner-Habitus.
- Sphalerit:

039_TI / Campo Blenio, Töira
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 714064 / 156094
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 382 Aus dem penninischen Bündnerschiefer dieser Gegend.
- Pyrit:
- Quarz:
- Sphalerit:
Bis 5 mm Kantenlänge, scharfkantig, dunkel (Wenger et al., 1972).

040_TI / Ghirone, Camadrastock, Cima di Camadra
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 712400 / 163040
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 396
- Chalkopyrit: Im Gneis.
- Pyrrhotin: Im Gneis.

041_TI / Ghirone, Val Camadra
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 715000 / 160500
Literatur:
- Toroni, Aldo; Schweizer Strahler; 1984; Seite 411-413; Magnetit-Kristalle aus dem Adula-Gebiet- Weibel, Max; Urner Mineralienfreund; 1992; Heft 3; Seite 11 Die Westseite des Val Camadra liegt im Granit. Farbloser Fluorit aus dem oberen Val Camadra.
- Baryt: Dicktafelig, rechteckig, bis 12cm, lose und nur von Quarz begleitet. Weiss und undurchsichtig mit einem bläulichen Ton.
- Fluorit: Farblos, aus dem oberen Val Camadra.
- Magnetit: Klein.

042_TI / Lukmanier (Süd)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 705000 / 155000
Literatur: - Wagner, Albert; Schweizer Strahler; 1975; Seite 429-433; Von einem neuen Fundbezirk am Lukmanier
Im Quartenschiefer.
- Biotit:
- Calcit:
Zum Teil mit Violettfärbung.
- Chlorit:
- Laumontit:
- Prehnit:
Bis einige mm gross.
- Pyrit: In kleinsten kubischen Kristallen.- Pyrrhotin: Evtl. im Quarz als kleinste Erzpartikel.
- Quarz: Mit schneeweissen Muskovitkugeln.
- Rutil:

043_TI / Lukmanier, Vallone di Casaccia (Halde)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 705700 / 156670
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 227
Südöstlich des Lukmanierpasses.
- Jamesonit: Bis 3 cm lange Leisten, mit rechtem Anteil an Benavidesit, welcher eine Mischkristallreihe mit dem Jamesonit bildet und Mangan anstelle von Eisen enthält.

044_TI / Val Blenio (allgemein), Valle di Blenio
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 718220 / 140720
Literatur:
- Weibel, Max; Urner Mineralienfreund; 1992; Heft 3; Seite 1-14
Der Norden des Bleniotals nimmt eine mesozoische Muldenzone ein, die man einerseits dem Gotthardmassiv-Südrand zurechnet, andernteils der penninischen Stirnregion. Am Aufbau dieses mineralienreichen Gürtels beteiligen sich folgende Gesteinsserien:
- Gotthardmassiv;
 -- Trias mit Marmoren, Quarziten, Quartenschiefern (mergelige-tonige, metamorphe). und
 -- Jura (unterer) mit Quarziten, Kalksteinen, Tonschiefern, Glimmerschiefern und schwarzen Knotenschiefern.
- Penninikum;
 -- Trias mit Dolomiten und
 -- Jura mit Bündnerschiefern.
- granitische Gneise reichen von oberen Val Camadra knapp auf die Tessiner Seite hinüber (Rauchquarz, Fluorit, Baryt).
- die Berge südlich und östlich von Olivone gehören zur penninischen Gneisregion.
- im Talboden reichen Trias und zunehmend stärker metamorphe Bündnerschiefer bis nach Acquarossa hinunter.
- Bänder von Mesozoikumziehen auch ostwärts ins Val So und westwärts zum Pizzo Molare.
- südöstlich von Olivone tritt an der Cima Sgiu (2375 M) eine grössere Serpentinitlinse mit interessanten Gesteinsgemengteilen zutage (Magnetit in Chloritschiefern).
- Quarzgänge in der Umgebung von Acquarossa führen Ilmenit und faserigen Beryll
- das unterste Bleniotal ist reines Gneisgebiet und kluftarm weitere detaillierte Angaben über die Geologie des Bleniotals können dem Urner Mineralienfreund, 1992/3 entnommen werden (mit geologisch-tektonischer Karte).
- Quarz: Zum Teil hervorragende Vorkommen. Einzelfunde mit aussergewöhnlichem Habitus (Muzo) sowie Fensterquarz.

045_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Ponte Aquilesco
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 715290 / 152475
Literatur:
- Duthaler, Rudolf & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 39-42; Aussergewöhnliche Allanitfundstellen im Tessin und im Misox (GR)
In dunklem Granat-Kalkglimmerschiefer. Koordinaten genau.
- Allanit: Flachstängelig, unter 0.5 mm, hell, rosabraun.
- Rutil: Pseudomorphose nach Ilmenit.
- Titanit:

046_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Ponte Valentino, Alp Laveggio, Monti di Gorda
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 712400 / 150900
Literatur:
- Scapozza, Valerio & Scapozza, Cristian; Schweizer Strahler; 2011; Heft 1; Seite 10-15; Prehnitkristalle am Lukmanier D
ie Fundstelle befindet sich auf 1900 - 2000 m ü. M. in der Zone oberhalb der Alp Laveggio (bei den Koordinaten 712.000 / 150.500). Die Prehnit-haltigen Spalten befinden sich in einer Nische ohne Vegetationsdecke. Die ganze Zone liegt in einer Gegend mit vielen rezenten Erdrutschen, die den Lukmaniergneis erst freigelegt und zugänglich gemacht haben. Die Lukmaniergneise sind hier sehr reich an Chloriten. Die Paragenese zeigte Quarzkristalle in Form kleiner Rosen und Hornblenden.
- Prehnit: Immer zusammen mit Quarz und auf diesem kaputzenförmig aufgewachsen, weiss, blumenkohlartig.- Quarz: In Form kleiner Rosen.

047_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Prugiasco, Caslascio
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 714720 / 146170
Literatur:
- Hoefs, J. & Stalder, Hans Anton; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
Hoefs (1977): Prugiasco, Val Blenio, Koordinaten: 714 72/146.17. Im Granitgneis: Quarz, Chlorit, Muskovit, Albit, Rutil, Apatit, Ankerit, Turmalin.
- Albit:
- Ankerit:
- Apatit:
- Chlorit:
- Muskovit:
- Quarz:
- Rutil:
- Turmalin:


048_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Val Carrassino, Cima Bresciana, Cima Brisciana, Colma;(Lavezsteinabbau)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 718950 / 151600
Literatur:
- Pfeifer, Hans-Rudolf; Minaria Helvetica; 1989; Heft 9 ; Seite 8-54; Wenig bekannte Beispiele von ehemaliger Lavezausbeutung in den südlichen Alpentälern
- Lage: Terrasse südwestlich Cima di Bresciana, 2200 m ü. M. (alter Ortsname: Colma), Koordinaten: 718950/151600.
- Grösse: 200 x 100 x 15m, aus ca. 90% Serpentin-Schiefer (Lavez-Ursprungs-Gestein) und 10% randlichem Lavez (vor allem NW-Ende.
- Ausgebeutete Menge: ca. 80 Topfrohlinge und etwas Ofen-Material.
- Geschätzte Reserve: ca. 20 Topfrohlinge (0.2m3)
- Gestein: Talk-Magnesit- Chlorit - und Talk-Schiefer. Es handelt sich hier um ein recht kleines Vorkommen.
- Lavezstein:

049_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Val Carrassino, Cima Sgiu (nordwestlich), Cima Giu, Dragone di Villa, Dragoi;(Lavezsteinabbau)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 716600 / 154350
Literatur:
- Pfeifer, Hans-Rudolf; Minaria Helvetica; 1989; Heft 9 ; Seite 8-54; Wenig bekannte Beispiele von ehemaliger Lavezausbeutung in den südlichen Alpentälern
- Lage: Dragone di Villa und Dragoi, östlich Olivone-Marzano, gegen den Grat des Val Carrassino (Cima Sgiu oder Cima Giu), zwischen 1600 und 2000 m ü. M. Koordinaten ca. 716600/154350 und 717100/154100.
- Grösse: Zahlreiche kleine Serpentin-Schiefer-Linsen und westlicher Rand des grossen Serpentin-Komplexes von Cima Sgiu.- Abbau: Töpfe und event. Ofenplatten- Ausgebeutete Menge: keine gesicherten Angaben, sicher jedoch nicht mehr als 50-100 Töpfe (0.5-1m3).
- Reserve: Keine gesicherten Angaben vorhanden, vermutlich 1-2m3.
- Gestein: Talk-Amphibol-Chlorit-Schiefer, bräunlich, sehr leicht zu bearbeiten.
- Lavezstein:

050_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Val Carrassino, Coronella;(Lavezsteinabbau)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 721200 / 149600
Literatur:
- Pfeifer, Hans-Rudolf; Minaria Helvetica; 1989; Heft 9 ; Seite 8-54; Wenig bekannte Beispiele von ehemaliger Lavezausbeutung in den südlichen Alpentälern
Koordinaten ca. 721200/149600, 2600 m ü. M.
- Lavezstein:

051_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Val Carrassino, Val Fornee, ul turnill, Amianto;(Lavezsteinabbau)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 719650 / 152600
Literatur:
- Pfeifer, Hans-Rudolf; Minaria Helvetica; 1989; Heft 9 ; Seite 8-54; Wenig bekannte Beispiele von ehemaliger Lavezausbeutung in den südlichen Alpentälern
- Lage: Im Hang am Grat zwischen Val Carrassino und Val Fornee, 2000- 2600 m ü. M., Koordinaten ca.719650/152600 und 720.250/153.150.
- Grösse: 10m2 (Röthlisberger, 1918),
- Abbau: für Töpfe,
- Ausgebeutete Menge: keine Angaben vorhanden,
- Geschätzte Reserven: Minim, da stark durchmischt mit Serpentin-Schiefer,
- Gestein: grober Talk-Magnesit-Fels. Auf der heutigen Landeskarte ist die Stelle mit "Amianto" gekennzeichnet.
- Lavezstein:

052_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Val di Carassina, Fornei
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 720900 / 153100
Literatur:
- Toroni, Aldo; Schweizer Strahler; 1992; Heft 4; Seite 412 - 414; 'Spargelstein' im Talk von Fornei oberhalb Val Carassina, Val Blenio TI Im Talkgestein oberhalb des Val Carassina auf 2600 m ü. M. Im Tessin ist nur ein 'Spargelstein'-Fund bekannt. (Stand 1992).
- Apatit: Als sogenannter Spargelstein, bis 17 mm lang und 14 mm Durchmesser, gelblichgrün.
- Talk:

053_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Val di Carassino
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 719000 / 153000
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 264
- Toroni, Aldo; Schweizer Strahler; 1984; Seite 411
Auf Amphibolit.
- Klinochlor:
- Magnetit:
Klein, schwarz, als Knollen, auch grosse Kristalle bis 15 mm, diese auch in sehr guter Qualität und teilweise als Zwillinge nach dem Spinell-Gesetz.

054_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Val di Carassino (östliche Talseite), Forné, Fornee
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 720720 / 153200
Literatur:
- Weibel, Max; Urner Mineralienfreund; 1992; Heft 3; Seite 11 Von der östlichen Talseite des Val Carassino aus einer basischen Linse. Die Koordinaten zeigen auf die Region Fornee.
- Apatit: Gelb, im Talk.
- Demantoid:
- Hessonit:
- Talk
:

055_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Val di Carassino, Cima Sgiu, Cima Giu, Cima di Pinadee, Cima Bresciana, Cima Brisciana, Adula-Hütte, Capanna Adula CAS
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 719530 / 150930
Literatur:
- Wagner, Albert; Schweizer Strahler; 2008; Heft 4; Seite 14-19; Zufallstreffer - oder weisse und graue Zone (Teil 1)
Wagner beschreibt die Fundstelle wie folgt: Grat westlich Val Carassino bis zur Adula-Hütte in Hornblendefels. (Der Grat zieht sich vom Cima Sgiu über den Cima di Pinadee, Cima di Brisciana zur Albula-Hütte. Die Koordinaten zeigen auf die Albula-Hütte).
- Magnetit: Als gesteinsbildendes Mineral, oktaedrisch bis kuboktaedrisch, bis 1 cm, hell gaubraun bis braunschwarz, mit meistens rauer Oberfläche.

056_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Val di Carassino, Cima Sgiu, Cima Giu;(Lavezsteinabbau)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 718000 / 154000
Literatur:
- Bonfà, Hans; Urner Mineralienfreund; 2002; Heft 4; Seite 9-11
- Deutsch, Alexander; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1979; Band 59; Heft 3; Seite 319 - 347; Serpentinite und Rodingite der Cima Sgiu (NW Aduladecke, Ticino)
- Pfeifer, Hans-Rudolf; Minaria Helvetica; 1989; Heft 9 ; Seite 8-54; Wenig bekannte Beispiele von ehemaliger Lavezausbeutung in den südlichen Alpentälern
- Weibel, Max; Urner Mineralienfreund; 1992; Heft 3; Seite 11
An der Cima Sgiu am Abhang gegen das Val Carassino finden sich in den grünen Chloritschiefern Magnetitoktaeder mit Kantenlängen bis 3 cm.
Gestein im Val Carassino: Adulagneis. Aufsteigend über das Val Carassino zur Albula-Hütte SAC und über die Cima di Bresciana geht es nordwärts über Grasrücken in die Region der Cima Sgiu. Nach einem flachen Gratstück stösst man auf ein flaches Geröllfeld. Bereits hier können die ersten Magentite gefunden werden. Die Koordinaten zeigen auf den östlichen Abhang des Cima Sgiu.
- Lage: Auf einer Gelände-Terrasse, östlich der Cima Sgiu, auf ca. 2140 m ü. M., Koordinaten ca. 717.950/ 154.100.
- Grösse: mehrere m3.
- Gestein: wahrscheinlich Talk- Magnesit- Serpentin-Fels.
- Rodingit-Vorkommen: Koordinaten ca. 718.010 /153.160 Koordinaten ca. 717.940 /153.340 Koordinaten ca. 717.960 /153.410 Koordinaten ca. 717.940 /153.450
Rodingite findet man als isolierte Boudins (Oberfläche ca. 1x5 m) umgeben von Magnetit-Chlorit-Schiefern (Rod I), meist jedoch handelt es sich um kleine (Oberfläche: cm2 bis m2)
Die Gesteine sind hellgrünlich oder rosa gefärbt, makroskopisch können, ausser Granat, Epidotkörner und vereinzelt Kalzitadern erkannt werden.
- Dunit: Als Begleitgestein des Serpentin (fast nur Olivin).
- Edelserpentin: In Sturzblöcken.
- Harzburgit: Als Begleitgestein des Serpentin mit viel Olivin, etwas Enstatit).
- Lavezstein:
- Magnetit:
Oktaeder mit Kantenlängen bis 3 cm, titanarm.
- Pyroxenit:
- Rodingit:


057_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Val di Carassino, Sosto (Osthang), Alpe Saltarescio
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 716200 / 156300
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 247 Vom Osthang des Sosto bis gegen die Alpe Saltarescio aus bescheidenen Klüften im hellen Glimmerschiefer (Bündnerschiefer).
- Calcit:
- Chlorit:
- Hämatit:
- Muskovit:
- Periklin:
- Quarz:
- Rutil:
Pseudomorph nach Ilmenit.
- Turmalin: Schwarz.

058_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Val di Carassino, Sosto, Sostoschlucht
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 716060 / 156300
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 247
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 442
Nordöstlich von Olivone gelegen, östlich von Sosto bei der Sperrstelle.
- Chlorit:
- Muskovit:
- Pyrit:
- Quarz:
Klein, spitzrhomboedrisch.
- Zoisit:

059_TI / Val Luzzone, Luzzonetal
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 717500 / 158500
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 406
- Weibel, M.; Urner Mineralienfreund; 1992; Heft 6; Seite 6
An einem viel begangenen Weg im Luzzonetal aus einer 2 Meter hohen, senkrechten Kluft im Bündnerschiefer. Eine genauere Beschreibung fehlt. Die Koordinaten zeigen auf den Lago di Luzzone.
- Auripigment: G. vom Rath (Ztschr. d. deutsch. geol. Ges. 1862, 463) führt an, dass man ihm Auripigment aus dem Tale Luzzone zeigte.
- Calcit:
- Prehnit:
- Pyrit: Kristalle bis 9 cm grosse Gruppen in auffallender Frische.
- Zepterquarz: Das grösstes Exemplar misst 17 cm und an den Rhomboederflächen leicht gefenstert.

060_TI / Valle Santa Maria, Fauretta, Ör Languosa
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 709120 / 152100
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 252 Unterhalb der Ör Languosau, ungefähr auf der Höhe der Fauretta, konnten auf der linken Seite des Bachtobels einige hübsche Kristalle gefunden werden.
- Chlorit:
- Quarz:
Ausgesprochen spitzrhomboedrisch, mittelgross, auf einer Seite chloritisiert.

061_TI / Valle Santa Maria, Olivone, Campo, Blenio, Campo Blenio, Sosto, Sostoschlucht, Töira
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio, Koordinaten ca.: 715050 / 155940
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 100,379
- Wagner, Albert; Schweizer Strahler; 2009; Seite 21-28; Zufallstreffer - oder weisse und graue Zonen (Teil 2)
Stalder: Ergebnis einer Studie über Calcitformen aus mehreren Klüften in der Gegend des Campo Blenio. Wagner: Anstehender Fels am Sosto und der Töira, Sturzblöcke und Sprengarbeiten an der alten Strasse von Olivone nach Campo Blenio sowie Strassenkorrekturen und Lawinenverbauungen. Gestein: vorwiegend helle und dunkle Bündnerschiefer. 22 Mineralien Sphalerit, Smythit, Albit, etc. Die ganze Sostoschlucht weist kleinere und grössere Klüfte auf. Die Fundstellen sind teilweise nur schwer zugänglich. Die Koordinaten zeigen auf die Strasse zwischen Olivone und Campo Blenio.
- Albit: In aussergewöhnlicher Ausbildung.
- Calcit: In den Quartenschiefern und Bündnerschiefern; Basistafeln, mit positivem Rhomboeder, bis 18 cm Kantenlänge, Skalenoeder und weitere flächenreiche Formen (Wagner et al., 1972).
- Smythit:
- Sphalerit
:

062_TI / Olivone (Umgebung)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio (Olivone), Koordinaten ca.: 715270 / 154280
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 240,399
- Klinochlor: Eisenreicher Klinochlor, welcher früher noch unter der Bezeichnung Rhipidolith geführt wurde.
- Talk:

063_TI / Olivone, Campo
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio (Olivone), Koordinaten ca.: 714850 / 157200
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 267
- Markasit: (Wagner et al., 1972).

064_TI / Olivone, Cima Sgiu
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio (Olivone), Koordinaten ca.: 717530 / 154060
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 276 Oestlich von Olivone.
- Antigorit: Als Antigorit-Forsterit-Schiefer.
- Forsterit: Als Antigorit-Forsterit-Schiefer.
- Millerit: In Serpentinitkörpern, mikroskopisch, in Antigorit-Forsterit-Schiefer, neben Pentlandit, Pyrrhotin und Pyrit (Deutsch, 1979).
- Pentlandit:
- Pyrit:
- Pyrrhotin:


065_TI / Olivone, Cima Sign, Cima Sigu?
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Blenio (Olivone), Koordinaten ca.: 717530 / 154060
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 113
Südöstlich von Olivone. 'Cima Sign' nicht auf der Karte gefunden. Evtl. handelt es sich in der Region Cima um die Lokalität 'Cima Sgiu'. Die Koordinaten zeigen auf diesen Punkt.
- Ferro-Chromit: In Serpentinitkörpern, mit Chromit- bis Ferro-Chromit-Einschlüssen in Magnetiten (Deutsch, 1979).
- Magnetit:

066_TI / Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712620 / 153650
Literatur:
- Fontana, Pietro; Schweizer Strahler; 2015; Seite 25 - 28; Sternförmige Muskovitkristalle
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969
- 1971
Fontana: beim Bau der Lukmanierstrasse bei Camperio aus einer angefahrenen Kluft. Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio: Wagner unterscheidet in seinen Ausführungen Seite 287 3 Fundbezirke:
1) Campo Blenio (Parautochtho des Gotthardmassivs; Bündnerschiefer,
2) Töira (Penninische Bündnerschiefer, hier Sostoschiefer genannt,
3) Camperio - Piera - Monte Pü - Campra (Piora-Mulde; Quarten- und Bündnerschiefer).
Allgemeine Beschreibung der vorkommenden Mineralien:

Albit (1,2, in 3 eher selten): Verbreitet in 1) und 2) aber nie in grösseren Mengen vorhanden.
Amiant (3): Hellgrün, feinfaserig, als Quarzeinschlüsse Haare bis 5 cm.
Anatas (3, wenig in 2): bis 1.5 mm, als reine oder abgestumpfte Bipyramiden, blassgelb bis blau- oder flaschengrünfarbig.
Ankerit (2,3, 1 wenig): Selten in unverwittertem Zustand zu finden, Normalrhomboeder, meistens umgewandelt in Calcit oder Goethit, Krusten bildend.
Apatit (3): Selten, als max. 2 mm grosse, hexagonale und durchsichtige Plättchen.
Biotit (1,2,3): Nur als Einschlüsse im Quarz oder gesteinsbildend.
Brookit (3, wenig in 2): Selten als winzige Kristalle mit 'Sanduhr-Zeichnung' und Vertikalstreifung. Titanit (3, weniger in 1 und 2), klein, vereinzelt reichlich anzutreffen.
Calcit (1,2,3): Als dünne Basistafeln, Normalrhomboeder oder Skalenoeder.
Chalkopyrit (2,3): Selten, von Malachit umwachsene Körner.
Chlorit in unterschiedlicher Erscheinung und Farbe.
Cobaltit (Cobaltin) (3): Wurde aus dieser Gegend für die Schweiz das erste Mal bekannt. Oktaedrisch, kuboktaedrisch, sehr selten, als Einzelkristalle bis 1.5 mm oder als Aggregate.
Desmin (Stilbit) (3): Eher selten zu finden, perlmutterglänzende Aggregate bis 12 mm.
Epidot (3): Die Funde beschränken sich auf das Gebiet Monte Pü - Campra. Garbig, helloliv.
Hämatit (1): Als feinschuppige Aggregate.
Heulandit (3): Sehr selten, tafelig, gestreckt nach der c-Achse, perlmutterglänzend, farblos durchsichtig, recht klein (bis 2 mm).
Ilmenit (1,2,3): Schwarz, tafelig, metallischer Glanz, bis 10 mm Grösse. Meistens als Einschluss im Quarz.
Laumontit (3,1): Reichlich und oft vertreten, bis ca. 8x1 cm, im Normalfall bis 10 mm Länge.
Lepidolith? (3): Nach der röngenografischen Bestimmung könnte es sich bei diesem rötlichbraunen Phyllosilikat am ehesten um Lepidolith handeln.
Makasit (1): Sehr selten (Einzelfund) flachprismatisch bis tafelig, bis 4 mm, auf feinschuppigem Hämatit.
Monazit (3): Bis 3 mm, einfache Formen oder kugelig und flächenreich. Die Farbe liegt zwischen fahlem Rötlichbraun und kräftigem Honiggelb.
Muskovit resp. Hellglimmer (1,2,3): Überall reichlich vertreten.
Orthit (Allanit) (3): Selten, klein (0.1 bis 2 mm), stets mit Titanit assoziiert, wasserklar, schwach bis kräftig rosa mit Braunstich.
Prehnit (3,1): Sehr häufig, als Überzüge, bestehend aus 2 mm grossen Einzelkristallen, selten bis 5 mm gross, gelblich bis schwach grünlich.
Pyrrhotin (Magnetkies) (1,2,3): Recht verbreitet, klein, als Einschlüsse im Quarz, Einzelkristalle bis 1 cm, Aggregate (Anreihungen) bis 7 cm. Freie Kristalle sind vollständig in Goethit umgewandelt worden.
Pyrit (1,2,3): Im Quartenschiefer recht verbreitet, würfelig, bis 2 mm. Im Bündnerschiefer bis 1 cm. Nicht selten als Pentagondodekaeder ausgebildet und manchmal auch als Einschluss im Quarz.
Quarz (1,2,3): Exemplare bis 60 cm. Fast durchwegs nach dem Daupinéer-Gesetz verzwillingt.
Rutil (2,3, wenig in 1): Rutil kommt in verschiedenen Varietäten auf.
Siderit (2): Sehr selten zu finden.
Skapolith (nur in 3): Meistens ist der Skapolith teilweise oder vollständig in Muskovit umgewandelt worden.
Sphalerit (2): Sehr dunkel bis schwarz, klein.
Turmalin (3, wenig in 1): In den Quartenschiefern reichlich vorhanden aber recht klein, durchsichtig, blassgrün bis dunkelgrün. Meistens als filziger Überzug oder in stengeligen Aggregaten. Auch als Einschlüsse im Quarz.
Xenotim (3): Selten, hellgelbe Prismen, bis 2 mm.
Zepterquarz:

067_TI / Valle Santa Maria, Camperio (Hotel Grande Venezia)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712500 / 153725
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Albit: Teilweise umgewandelt.
- Ankerit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Ilmenit
: Teilweise umgewandelt.
- Monazit:
- Orthit:
- Prehnit:
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Rutil:
- Titanit:


068_TI / Valle Santa Maria, Camperio (West)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712450 / 153680
Literatur:
- Duthaler, Rudolf & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 39-42; Aussergewöhnliche Allanitfundstellen im Tessin und im Misox (GR)
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
Duthaler/Weiss beschreiben von der gleichen Stelle (Koordinaten: 712.45/153.675, 1250 m ü. M.): Allanit, Anatas, Ilmenit, Rutil, Turmalin. In dunklen Bi-Kalkglimmerschiefern (Wagner et al. 1972, Stalder, 1984).
- Allanit: Stängelig, unter 0.5 mm, blass rosabraun.
- Calcit:
- Chlorit:
Rosetten.
- Laumontit:
- Muskovit:
Grob- und feinblätterig.
- Quarz: Im Tessiner-Habitus.
- Rutil:
- Titanit:
- Turmalin:
Graugrüne Nadeln.
- Zepterquarz:

069_TI / Valle Santa Maria, Camperio 01
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712430 / 153710
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Calcit:
- Chlorit
: In Rosetten.
- Fensterquarz:
- Muskovit
: Grobblätterig.
- Quarz: Im Tessiner-Habitus.
- Turmalin:
- Zepterquarz:


070_TI / Valle Santa Maria, Camperio 02
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712620 / 153650
Literatur:
- Wagner, Albert; Urner Mineralienfreund; 1976; Heft 4; Seite 82
Aus einer Kluft in Steilwänden oberhalb von Camperio in den dunklen Phylliten der Stgir-Serie.
- Ankerit: Grosse Mengen von Pseudomorphosen von Limonit nach Ankerit (?).
- Calcit: Als Neubildung aus der Zersetzung der Ankeritkristalle.
- Chlorit:
- Hellglimmer:

- Limonit: Grosse Mengen von Pseudomorphosen von Limonit nach Ankerit (?).
- Muskovit: Pseudomorph nach Skapolith.
- Quarz:
- Rutil:
Auch eingeschlossen im Quarz.

071_TI / Valle Santa Maria, Camperio 03
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712500 / 153675
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Ankerit: Teilweise umgewandelt.
- Aragonit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Monazit:
- Quarz:
- Rutil:
- Turmalin:


072_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Bigòria 01
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712180 / 153490
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Calcit:
- Chlorit:
Rosetten.
- Fensterquarz:
- Limonit:
- Muskovit:
Grobblätterig.
- Pyrit:
- Quarz:
Im Tessiner-Habitus.
- Skapolith:
- Turmalin:
- Zepterquarz:

073_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Bigòria 02
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712170 / 153550
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Fensterquarz:
- Limonit:
- Muskovit
: Grob- und feinblätterig.
- Pyrit:
- Rutil:
- Skapolith:


074_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Bigòria 03
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712100 / 153625
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Prehnit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Rutil:
- Siderit:
Nur noch als Pseudomorphose durch ein anderes Mineral zu erkennen.

075_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Bigòria 04
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712100 / 153630
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Calcit:
- Chlorit
: In Rosetten.
- Limonit:
- Muskovit:
Grob- und feinblätterig.
- Quarz: Im Tessiner-Habitus.
- Rutil:
- Skapolith:
- Turmalin:
- Zepterquarz:


076_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Bigòria 05
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712450 / 153675
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Bei Camperio, südliches Brückenwiderlager der neuen Lukmanierstrasse über den Ri di Piera bei Camperio. Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Albit:
- Anatas:
- Ankerit:
Teilweise umgewandelt.
- Calcit:
- Chlorit:
- Erythrin:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Heulandit:
- Ilmenit:
Teilweise umgewandelt.
- Laumontit:
- Monazit:
- Orthit:
- Prehnit:
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Rutil:
- Skapolith:
Pseudomorphose eines anderen Minerals.
- Titanit:
- Turmalin:


077_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Bigòria, Cett
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712320 / 153460
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Anatas:
- Chlorit:
In Rosetten.
- Fensterquarz:
- Muskovit:
Grob- und feinblätterig.
- Rutil:
- Skapolith:
- Titanit:
- Turmalin:
- Zepterquarz:


078_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Bolla del Corno 01
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711650 / 153350
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Amianth:
- Biotit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Quarz:
- Rutil:
- Turmalin:


079_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Bolla del Corno 02
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711650 / 153250
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Prehnit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Titanit:


080_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Bollette 01
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711750 / 153400
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Ankerit: Teilweise umgewandelt.
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Laumontit:
- Lepidolith:
- Monazit:
- Prehnit:
- Quarz:
- Rutil:
- Turmalin:


081_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Bollette 02
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711750 / 153400
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Laumontit:
- Prehnit:
- Quarz:
- Rutil:
- Skapolith:
Nur nach als Pseudomorphose durch ein anderes Mineral zu erkennen.
- Titanit:

082_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Bollette
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711700 / 153650
Literatur:
- Duthaler, Rudolf & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 39-42; Aussergewöhnliche Allanitfundstellen im Tessin und im Misox (GR)
- Hoefs, J. & Stalder, Hans Anton; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 246
- Wagner, Albert; Urner Mineralienfreund; 1974; Heft 4; Seite 41-54
In den Felspartien nördlich des Hügels Bollette. Meistens sind die Mineralienklüfte klein und durch Lehm stark verschmutzt. Da im Parker (1973) die Mineralienvorkommen für diese Gegend sehr allgemein abgehandelt wird, ist nicht klar, ob beim aufgeführten Fundort auch alle Mineralien zu finden sind. Es werden dieselben Mineralien erwähnt wie sie aus der Gegend zwischen Campra di qua und Pü sowie um Piera.
Duthaler/Weiss erwähnen zu dieser Fundstelle folgende Mineralien: Anatas, Pyrit, Ilmenit, Rutil, Turmalin (graugrüne Nadeln), Allanit (stängelig, bis 0.1 mm, braunrosa. Im schwarzen Granat/Biotit-Kalkglimmerschiefer. Koordinaten genau.
Hoefs (1977): Camperio bei Olivone, Koordinaten: 711 70/153.65 (Kluft Nr. 70 von A. Wagner). Im Granat-Glimmer-Schiefer der unteren Stgir-Serie (Lias): Quarz, Ankerit, Calcit, Chlorit, Muskovit, Turmalin, Rutil, Skapolith u.a.m
- Albit: Selten und nur im Bündnerschiefer zu finden.
- Allanit-(Ce): Immer zusammen mit dem Titanit vorzufinden, bis 2 mm, farblos, kräftig braunrosa bis braunviolett, teils im Quarz eingeschlossen.
- Anatas: Sehr klein, bis 1.5 mm, in verschiedener Ausbildung und Farbe, teils auch im Quarz eingeschlossen.
- Ankerit: Meistens in Pseudomorphose von Goethit.
- Apatit: Sehr selten, klein, hexagonale Täfelchen.- Brookit: Sehr selten.
- Calcit: Skalenoeder, tafelig, Rhomboeder bis 15 cm Kantenlänge.
- Chlorit: Sandig-körnig, schwarzgrün, kugelige Aggregate.
- Cobaltit: Nördlich von Bolette, kleine Oktaeder und Kuboktaeder, eingeschlossen im Quarz, von hier erstmals als alpines Kluftmineral.
- Goethit:
- Ilmenit: Nur noch als Einschlüsse im Quarz vorzufinden.
- Laumontit: Häufig zu finden.
- Monazit: Sehr selten.
- Muskovit: In allen Klüften vorzufinden, in recht grossen und dünnen Blättern.
- Prehnit: Milchigweiss bis hellapfelgrün, die anderen Mineralien überwachsend, Aggregate oder auch einzelne Täfelchen.
- Pyrit: Allgemein verbreitet.
- Pyrrhotin:
- Quarz:
Häufig, gross (bis 60 cm), eher aber klein, selten rein, meistens mit Einschlüssen von anderen Mineralien, immer aber mit wässerigen Einschlüssen, spitzrhomboedrisch.
- Rutil: Häufig zu finden, in verschiedenen Formen anzutreffen: a) nadelig, frei oder als Einschluss im Quarz, b) haarförmig, c) tafelig-feinkristallin pseudomorph nach Ilmenit, d) sagenitisch.
- Skapolith:
- Titanit:
Verbreitet, hahnenkammartige Aggregate von kleinen hellbraunen Kristallen, oft mit bläulichem Kern, zusammen mit Rutil und teils auch auf diesem aufgewachsen.
- Turmalin: Filzig, stengelig, teils im Quarz eingewachsen.
- Xenotim: Sehr selten.
- Zepterquarz: Mit Fensterung.

083_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campo 01
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 714750 / 156800
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Albit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Ilmenit:
Teilweise umgewandelt.
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:


084_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campo 02
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 714850 / 156800
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971 Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Albit:
- Ankerit:
Teilweise umgewandelt.
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Hämatit:
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Siderit:
- Titanit:
- Turmalin:


085_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campo Blenio (Lawinenverbauung südlich)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 715050 / 156100
Literatur: - Albit: - Anatas: - Ankerit: Teilweise umgewandelt.- Aragonit: - Brookit: - Calcit: - Chalkopyrit: - Goethit: - Hellglimmer: - Ilmenit: Teilweise umgewandelt.- Malachit: - Pyrit: - Pyrrhotin: - Quarz: - Rutil: - Siderit: - Sphalerit:

086_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campo Blenio (Strassentunnel südlich) 01
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 714975 / 155850
- Albit:
- Ankerit:
Teilweise umgewandelt.
- Brookit:
- Calcit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Ilmenit:
Teilweise umgewandelt.
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Rutil:


087_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campo Blenio (Strassentunnel südlich) 02
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 715025 / 155850
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Ilmenit:
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:
- Titanit:


088_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campo Blenio (Strassentunnel südlich) 03
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 714800 / 155825
- Albit:
- Ankerit:
Teilweise umgewandelt.
- Aragonit:
- Biotit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Ilmenit:
Teilweise umgewandelt.
- Quarz:
- Rutil:


089_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campo Blenio (Strassentunnel südlich) 04
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 714900 / 155775

- Albit:
- Aragonit:
- Calcit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Quarz:


090_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campo Blenio, Fiume d'Orsâria (Brücke)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 715000 / 157100
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Albit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Hämatit:
- Laumontit:
- Markasit:
- Prehnit:
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:


091_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campra di Qua
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 710130 / 153420
Literatur:
- Scapozza, Valerio & Scapozza, Cristian; Schweizer Strahler; 2011; Heft 1; Seite 10 - 15; Prehnitkristalle am Lukmanier
Der Fundort Campra di Qua befindet sich an der alten Lukmanier-Passstrasse, die zwischen Segno und Campra linksseitig des Brenno entlang führt. Die Kristalle konnten in einer vertikalen Spalte im Innern des kalkhaltigen, mit Quarzbändern durchzogenen Glimmerschiefers gefunden werden.
- Prehnit: Tafelförmig, gelblich, sehr klar.

092_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campra di Qua, Pü (Westseite)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711250 / 153300
Literatur:
- Duthaler, Rudolf & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 39-42; Aussergewöhnliche Allanitfundstellen im Tessin und im Misox (GR)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 246
Meistens sind die Mineralienklüfte klein und durch Lehm stark verschmutzt. Da im Parker (1973) die Mineralienvorkommen für diese Gegend sehr allgemein abgehandelt wird, ist nicht klar, ob beim aufgeführten Fundort auch alle Mineralien zu finden sind. Eine Ausnahme bildet sicher der Epidot. Er wurde nur hier, zwischen dem Pü und Campra di Qua, gefunden. Es werden dieselben Mineralien erwähnt wie sie aus der Gegend um Bollette und um Piera.
Duthaler/Weiss erwähnen unter diesem Fundort: Pyrit, Ilmenit, Rutil-Sagenit, Heulandit, Allanit (stengelig, bis 2 mm, schwarzbraun) (nach Wagner et al. 1972). Im dunklen Granat-Kalkglimmerschiefer. Koordinaten genau.
- Albit: Selten und nur im Bündnerschiefer zu finden.
- Allanit-(Ce): Immer zusammen mit dem Titanit vorzufinden, bis 2 mm, farblos, kräftig braunrosa bis braunviolett, teils im Quarz eingeschlossen.
- Anatas: Sehr klein, bis 1.5 mm, in verschiedener Ausbildung und Farbe, teils auch im Quarz eingeschlossen.
- Ankerit: Meistens in Pseudomorphose von Goethit.
- Apatit: Sehr selten, klein, hexagonale Täfelchen.
- Brookit: Sehr selten.
- Calcit: Skalanoeder, tafelig, Rhomboeder bis 15 cm Kantenlänge.
- Chlorit: Sandig-körnig, schwarzgrün, kugelige Aggregate.
- Epidot: Selten, garbig, helloliv.
- Goethit:
- Heulandit:
Selten und nur in Epidotführenden Klüften zu finden.
- Ilmenit: Nur noch als Einschlüsse im Quarz vorzufinden.
- Laumontit: Häufig zu finden.
- Monazit: Sehr selten.
- Muskovit: In allen Klüften vorzufinden, in recht grossen und dünnen Blättern.
- Prehnit: Milchigweiss bis hellapfelgrün, die anderen Mineralien überwachsend, Aggregate oder auch einzelne Täfelchen, bis 2 mm, hahnenkammähnlich.
- Pyrit: Recht verbreitet.
- Quarz: Häufig, gross (bis 60 cm), eher aber klein, selten rein, meistens mit Einschlüssen von anderen Mineralien, immer aber mit wässerigen Einschlüssen, spitzrhomboedrisch.
- Rutil: Häufig zu finden, in verschiedenen Formen anzutreffen: a) nadelig, frei oder als Einschluss im Quarz, b) haarförmig, c) tafelig-feinkristallin pseudomorph nach Ilmenit, d) sagenitisch.
- Stilbit: Selten und nur in Epidotführenden Klüften zu finden.
- Titanit: Verbreitet, hahnenkammartige Aggregate von kleinen hellbraunen Kristallen, oft mit bläulichem Kern, zusammen mit Rutil und teils auch auf diesem aufgewachsen.
- Turmalin: Filzig, stängelig, teils im Quarz eingewachsen.
- Xenotim: Sehr selten.
- Zepterquarz:

093_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campra, Bolla del Corno
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711250 / 153300
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Albit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Desmin:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Heulandit:
- Ilmenit:
Zum Teil umgewandelt.
- Lepidolith:
- Orthit:
- Prehnit:
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:
- Titanit:


094_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campra, Piancabella
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 708620 / 153750
Literatur:
- Duthaler, Rudolf & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 39-42; Aussergewöhnliche Allanitfundstellen im Tessin und im Misox (GR)
Im dunklen Granat-Kalkglimmerschiefer (Bündnerschiefer). Einige der uafgeführten Mineralien sind zum Teil im Quarz enthalten. Koordinaten genau.
- Allanit: Flachprismatisch, unter 3 mm, dunkelbraun.
- Laumontit:
- Prehnit:
- Quarz:
- Rutil:
Pseudomorphose nach Ilmenit.
- Titanit:

095_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campra, Sacch
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712210 / 153230
Literatur:
- Scapozza, Valerio & Scapozza, Cristian; Schweizer Strahler; 2011; Heft 1; Seite 10-15; Prehnitkristalle am Lukmanier
Auf ca. 1300 m ü. M., unterhalb des Riegels von Campra gelegen, in der Kontaktzone zwischen dem kalkhaltigen, mit Quarzbändern durchzogenen Glimmerschiefer und einem Gesteinskomplex, bestehen aus Quarziten, Meta-Evaporiten und dolomitischem Marmor.
- Prehnit: Bläulich mit sphäroidischer Form.

096_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Campra, Toira, Töira
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 709960 / 153310
Literatur:
- Brughera, Franco; Schweizer Strahler; 1992; Heft 2; Seite 350 - 352; Neufund grosser Quarze im Valle Santa Maria, TI (Lukmanier- Südseite)
Im Quartenschiefer der nach Süden steil abfallenden Hänge.
- Goethit:
- Kyanit:
Aus einem schmalen Gesteinsband oberhalb Campra, bis 10 cm, leistenförmig, blau.
- Prehnit: Scharfkantig, tafelig, bis 5 mm, durchsichtig, rasenähnlich, Krusten bildend.
- Pyrit: Rostbraun, bis 3 cm.
- Quarz: Sehr gross, 10 bis 90 kg, bis 70 cm lang, Tessiner-Habitus, kleinere Kristalle mit Fremdeinschlüssen (Rekord). Aus einer lehmgefüllten, senkrechten Spalte über Campra. Fund durch den Tessiner Strahler Ribolzi,S.
- Rutil: Als Einschluss im Quarz, rot, goldgelb, bis 2 cm, auch freistehend, filzig, aggregiert.
- Turmalin: Schwarze Nadeln in Klüften im Mesozoikum, alte Lukmanierstrasse oberhalb Campra und Toira.

097_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Dötra
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 710530 / 154380
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 383
- Staurolith: Bis 3 cm, dicht im Nebengestein eingewachsen.

098_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Gualdo 01
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712090 / 153050
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'
.- Anatas:
- Fensterquarz:
- Limonit:
- Pyrit:
- Quarz:
Im Tessiner-Habitus.
- Rutil:
- Turmalin:
- Zepterquarz:



099_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Gualdo 02
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712070 / 153040
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
1) Kleines Klüftchen mit wenig Quarz, bis 3 cm. Kluftmasse: 10 x 10 x 3 cm.
2) Ein weiteres Klüftchen: Kluftmasse: 60 x 60 x 350 cm.
3) Und noch ein drittes Klüftchen mit denselben Koordinaten. Kluftmasse: 70 x 100 x 200 cm.
- Anatas: In 1, 2 und 3.
- Brookit: In 2 und 3.
- Calcit: In 1, 2 und 3.
- Chlorit: In 1. Rosetten.
- Fensterquarz: In 2 und 3 (bis 12 cm).
- Limonit: In 1, 2 und 3.
- Muskovit: In 1, 2 und 3. Grobblätterig, in 3 auch feinblätterig.
- Pyrit: In 1, 2 und 3.
- Pyrrhotin: In 1 und 2.
- Quarz: In 1, 2 und 3. Im Tessiner-Habitus.
- Rutil: In 2 und 3.
- Skapolith: In 2.
- Titanit: In 1 und 2.
- Turmalin: In 2 und 3.
- Zepterquarz: In 1, 2 und 3.

100_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Gualdo 03
Regi0n: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712040 / 153030
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Anatas:
- Calcit:
- Chlorit:
Rosetten und pulverig.
- Fensterquarz:
- Muskovit:
Feinblätterig.
- Quarz: Im Tessiner-Habitus.
- Rutil:
- Turmalin:
- Zepterquarz:


101_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Gualdo, Brenno del Lucomagno
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712000 / 152970
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Limonit:
- Quarz:
Im Tessiner-Habitus.
- Zepterquarz:

102_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Monte Pü
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711710 / 152920
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 243
'Monte Pü' nicht auf der Karte gefunden. Westlich von Camperio liegt die Lokalität 'Pü' (früher Monti Pü). Die Koordinaten zeigen auf Pü.
- Anatas: Pseudomorph nach Titanit.
- Fuchsit: Gesteinsbildend.
- Muskovit: Pseudomorph nach Skapolith, feinschuppig.
- Rutil: Dunkelrot bis schwarz, nadelige Nester.
- Skapolith:

103_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Monte Pü, Bolla del Corno 01
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711400 / 153300
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Albit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:
- Titanit:


104_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Monte Pü, Bolla del Corno 02
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711325 / 153250
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Calcit:
- Chlorit:
- Desmin:
- Epidot:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Heulandit:
- Prehnit:
- Quarz:
- Titanit:


105_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Monte Pü, Bolla del Corno 03
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711600 / 153200
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Calcit:
- Chalkopyrit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Malachit:
- Prehnit:
- Quarz:


106_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Monte Pü, Bolla del Corno 04
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711500 / 153150
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Ankerit: Teilweise umgewandelt.
- Biotit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Lepidolith:
- Quarz:
- Skapolith:
Pseudomorphose einer anderen Art nach Skapolith.
- Turmalin:

107_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Monte Pü, Bolla del Corno, Brenno del Lucomagno
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711200 / 153175
Literatur:
- Duthaler, Rudolf & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 39-42; Aussergewöhnliche Allanitfundstellen im Tessin und im Misox (GR)
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'. In dieser Dokumentation fehlen unter den aufgeführten Koordinaten (Kluft 90) die beiden Mineralien Allanit und Anatas. In schwarzen Phylliten (Wagner et al. 1972, Stalder, 1984). Koordinaten genau.
- Albit:
- Allanit:
Als cm2-grosse Krusten, flachstrahlig bis nadelig, bis 0.5 mm, braunrosa.
- Anatas: Blau.
- Apatit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Ilmenit:
Teilweise umgewandelt.
- Laumontit:
- Lepidolith:
- Orthit:
- Quarz:
- Rutil:
- Skapolith:
Pseudomorphose einer anderen Art nach Skapolith.
- Titanit:

108_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Piera 01
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712000 / 153725
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Anatas:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Rutil:
- Turmalin:


109_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Piera 02
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711700 / 153650
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 – 1971
- Wagner, Albert; Urner Mineralienfreund; 1974; Heft 4; Seite 41-54
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Albit:
- Anatas:
- Ankerit:
Teilweise umgewandelt.
- Apatit:
- Biotit:
- Brookit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Erythrin:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Ilmenit:
Teilweise umgewandelt.
- Laumontit:
- Orthit:
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Rutil:
- Skapolith:
Pseudomorphose einer anderen Art nach Skapolith.
- Titanit:
- Turmalin:


110_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Piera, Bigòria
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712125 / 153575
Literatur:
- Hoefs, J. & Stalder, Hans Anton; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 – 1971
- Wagner, Albert; Urner Mineralienfreund; 1974; Heft 4; Seite 41-54
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'. Aus dieser ca. 4 Meter langen Kluft. Hoefs (1977): Camperio bei Olivone, Koordinaten: 712.125/153.575 (Kluft Nr. 40 von A. Wagner). Im Quartenschiefer (Trias): Quarz, Calcit, Muskovit, Rutil, Skapolith u.a.m.
- Albit: Kleine idomorphe Kriställchen.
- Anatas:
- Biotit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Quarz:
- Rutil:
- Skapolith:
Pseudomorphose einer anderen Art nach Skapolith. Stengel bis 8 cm Länge und 10 mm Durchmesser.
- Titanit:
- Xenotim
:

111_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Piera, Ri die Piera 01
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712000 / 153730
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Anatas:
- Chlorit:
In Rosetten.
- Muskovit: Grob- und feinblätterig.
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
Im Tessiner-Habitus.
- Rutil:
- Turmalin:
- Zepterquarz:


112_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Piera, Ri die Piera 02
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711900 / 153750
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Calcit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Monazit:
- Skapolith:
Nur noch als Pseudomorphose durch ein anderes Mineral zu erkennen.
- Turmalin:

113_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Pü
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711800 / 153000
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Goethit:
- Laumontit:
- Quarz:


114_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Ronco Fichetto, Ri di Piera 01
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711433 / 153964
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 243
- Wagner, Albert; Schweizer Strahler; 1969; Heft 4; Seite 274 - 275; Muskovit pseudomorph nach Skapolit
Im Quartenschiefer. Oberhalb des Hotels Grande Venezia, dort wo die alte und die neue Passstrasse wieder zusammentreffen.
- Allanit-(Ce):
- Anatas:
- Ankerit:
- Brookit:
- Calcit:
- Dolomit:
- Laumontit:
- Monazit:
- Muskovit:
Weiss, stängelig, feinschuppig, pseudomorph nach Skapolith, bis 6 cm Länge und einem Durchmesser von 8 mm.
- Periklin:
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:
Rotbraun bis metallisch schwarz.
- Siderit: Limonitisiert.
- Titanit:
- Turmalin:

115_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Ronco Fichetto, Ri di Piera 02
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 711475 / 153925
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'.
- Albit:
- Anatas:
- Brookit:
- Chlorit:
- Goethit:
- Hellglimmer:
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:
- Titanit:
- Turmalin:


116_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Sacc 01
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712000 / 153290
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971
Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'. Kluftmasse: 25 x 100 x 220 cm.
- Chlorit: Als Einschluss im Quarz, Rosetten und pulverig.
- Muskovit: Grob- und feinblätterig, bis 1 cm.
- Pyrit:
- Quarz:
Im Tessiner-Habitus.
- Turmalin:
- Zepterquarz: Bis 15 cm.

117_TI / Valle Santa Maria, Camperio, Sacc 02
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712250 / 153260
Literatur:
- Wagner, Albert & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; Separatdruck aus Jahrbuch des Naturhistorischen Museums der Stadt Bern 1969 - 1971 Details siehe unter dem Fundort: 'Valle Santa Maria, Camperio (Allgemeines zu Wagner's Mineralfundstellen von Camperio)'. Beschrieben sind von dieser Lokalität 3 Klüfte mit dem aufgeführten Mineralinhalt.
- Anatas:
- Calcit:
- Chlorit:
Rosetten.
- Fensterquarz:
- Limonit:
- Muskovit
: Grob- und feinblätterig.
- Quarz: Im Tessiner-Habitus.
- Rutil:
- Skapolith:
- Titanit:
- Turmalin:
- Zepterquarz
:

118_TI / Valle Santa Maria, Camperio-Piera, Piera
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712450 / 153750
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 246
Beim Bau der Lukmanierstrasse in den Jahren 1964 - 1967 sind in der erwähnten Gegend einige interessante Aufschlüsse mit zahlreichen Klüften entstanden. Meistens sind die Mineralienklüfte klein und durch Lehm stark verschmutzt. Da im Parker (1973) die Mineralienvorkommen für diese Gegend sehr allgemein abgehandelt wird, ist nicht klar, ob beim aufgeführten Fundort auch alle Mineralien zu finden sind. Es werden dieselben Mineralien erwähnt wie sie aus der Gegend zwischen Campra di qua und Pü sowie um Bollette.
- Albit: Selten und nur im Bündnerschiefer zu finden.
- Allanit-(Ce): Immer zusammen mit dem Titanit vorzufinden, bis 2 mm, farblos, kräftig braunrosa bis braunviolett, teils im Quarz eingeschlossen.
- Anatas: Sehr klein, bis 1.5 mm, in verschiedener Ausbildung und Farbe, teils auch im Quarz eingeschlossen.
- Ankerit: Meistens in Pseudomorphose von Goethit.
- Apatit: Sehr selten, klein, hexagonale Täfelchen.
- Brookit: Sehr selten.
- Calcit: Skalanoeder, tafelig, Rhomboeder bis 15 cm Kantenlänge.
- Chlorit: Sandig-körnig, schwarzgrün, kugelige Aggregate.
- Goethit:
- Ilmenit
: Nur noch als Einschlüsse im Quarz vorzufinden.
- Laumontit: Häufig zu finden, am südlichen Widerlager der neuen Strassenbrücke über den Ri di Piera bis 8 cm, teils leider schon zerfallen.
- Monazit: Sehr selten.
- Muskovit: In allen Klüften vorzufinden, in recht grossen und dünnen Blättern.
- Prehnit: Milchigweiss bis hellapfelgrün, die anderen Mineralien überwachsend, Aggregate oder auch einzelne Täfelchen.
- Pyrit: Verbreitet.
- Quarz: Häufig, gross (bis 60 cm), eher aber klein, selten rein, meistens mit Einschlüssen von anderen Mineralien, immer aber mit wässerigen Einschlüssen, spitzrhomboedrisch.
- Rutil: Häufig zu finden, in verschiedenen Formen anzutreffen
- Titanit: Verbreitet, hahnenkammartige Aggregate von kleinen hellbraunen Kristallen.
- Turmalin: Filzig, stängelig, teils im Quarz eingewachsen.
- Xenotim: Sehr selten.
- Zepterquarz: Mit Fensterung.

119_TI / Valle Santa Maria, Olivone, Camperio
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712630 / 153650
Literatur:
- Hoefs, J. & Stalder, Hans Anton; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
- Hügi, Theodor; Eclogae Geologicae Helvetiae;1958;Band 65; Heft 1; Seite 391 - 401; Disthen- und Sillimanitgehalte einiger Gesteine der Schweizer Alpen
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 100,245,373,408
- Wagner, Albert & Frey, M. & Quadrio, F. & Schwartzkopff, J. & Stalder, Hans Anton; Die Mineralfundstellen von Camperio und Campo Blenio, Kanton Tessin; ganzes Buch
- Weibel, Max; Urner Mineralienfreund; 1992; Heft 3; Seite 7 Ergebnis einer Studie über Calcitformen aus mehreren Klüften in der Gegend um Camperio (1).
Hügi:
- Biotit-Disthenschiefer, km 8.5 ab Olivone, Lukmanierstrasse.- Disthen-Biotitschiefer (gefältelt). Km 8.480 ab Olivonestrasse, Koord. 712500/153500: mit vereinzelten Muskovit An der Lukmanierstrasse stehen oberhalb Olivone bei ('.amperio, meistens wunderschön gefältelte grünlichgraue Biotit-Disthenschiefer an (z. B. bei km 8,5 und km 8,480 ab Olivone. Es handelt sich um stark metamorphe Quartenschiefer. Der bis cm grosse Disthen hat wiederum grauweisse Farbe. Rings um Quarzknauern angereicherter Disthen zeigt meist blaue Farbe. Biotit-Disthenschiefer mit Disthenstengeln, die bis einen cm Länge erreichen.
- Biotit-Disthenschiefer. Alte Lukmanierstrasse W. Camperio, Koord. 712500 / 153500. Ein Aufschluss in metamorphen Quartenschiefern liegt südwestlich Camperio am alten Lukmanierweg.
Hoefs (1977): Camperio bei Olivone, TI.
Im Quartenschiefer (Lias): Quarz, Fensterquarz, Muskovit, Rutil, Ankerit, Skapolith.
- Albit:
- Anatas:
- Ankerit:
- Calcit:
1) In den Quartenschiefern und Bündnerschiefern; Basistafeln, mit positivem Rhomboeder, bis 18 cm Kantenlänge, Skalanoeder und weitere flächenreiche Formen (Wagner et al., 1972).
- Fensterquarz:
- Hellglimmer:
- Kyanit:
Gross, blau, spätige Verwachsungen mit Quarz, in Amphibolitfazies.
- Laumontit: Aus der Umgebung von Camperio.
- Muskovit:
- Prehnit:
Um Camperio, teils als eingeschlossene Überzüge mit Einzelkristallen bis 2mm, teils hahnenkammartige Aggregate mit Einzelkristallen bis 5mm, gelblich oder grünlich.
- Quarz:
- Rutil: Pseudomorph nach Titanit und Xenotim.
- Skapolith: Bis 8 cm, in der Regel erscheinen die kleineren Kristalle mit guten Endflächen mit Pyramide und Basis (Wagner et al., 1972). Bei Camperio kommt Skapolith auffallend reichlich vor.
- Titanit: In einer interessanten Entstehung: erst als Titanit bis 8 mm Grösse, dann umgewandelt in Anatas oder Rutil und am Schluss wieder Titanitkristalle, fast farblos bis hellbraun, fächerförmig aggregiert, teils auch auf dem Rutil.
- Turmalin: Besonders feinnadelig, oft knollenartige Aggregate, deutlich grün (Wagner et al., 1972).

120_TI / Valle Santa Maria, Olivone, Monti Camperio
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Camperio, Koordinaten ca.: 712800 / 153700
Literatur:
- Hofmann, Beda & Soom, Michael & Kürsteiner, Peter & Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 2014; Heft 4; Seite 23 - 34; Wenig bekannte Tonmineralien: Neufunde von Dickit, Palygorskit und Rectorit aus der Schweiz
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 171,172
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 246
Parker (1954) erwähnt diesen Fundort 2.75 km westlich des Dorfes Olivone. Die Mineralien sind im Bündnerschiefer zu finden. Parker (1973) detailliert weiter: westlich Olivone, vermutlich nördlich von Camperio, links des Ri di Piera. Bekannt geworden ist die Fundstelle wegen des Monazitvorkommens.
- Allanit-(Ce): Immer zusammen mit Titanit, zum Teil ein recht häufiges Kluftmineral, massenweise, garbig, schwach rosarot, lauchgrün fluoreszierend.
- Chlorit: Grobblättrig.
- Dickit: Aus Wagners Kluft Nr. 100 zusammen mit Quarz, Chlorit und Hellglimmer.
- Monazit: Meistens klein, gelb - braun, krustig aggregiert, auf Quarz, mit einem aussergewöhnlichen und für die Schweiz einmaligen Habitus, teilweise mehrfach verzwillingt, grössere Exemplare tafelig oder prismatisch, bis 5 mm.
- Nakrit: Mit Anhydrithohlräumen. Ist nach den heutigen (2014) Kenntnissen aus der Schweiz nicht bekannt.
- Quarz: Mit Einschlüssen von Rutil. grünem Amiant, braunem Chlorit sowie Anhydrithohlräumen.
- Rutil:
- Siderit:
- Titanit:


121_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Campo, Blenio
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Campo (Blenio), Koordinaten ca.: 714800 / 156800
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 247
Südlich dieses Dorfes liegt eine kluftreiche Zone welche sich vom Punkt 1193 nach Südwesten zieht und an den Bündnerschiefer (dunkle Phyllite) gebunden ist.
- Albit: Am Verbreitetsten unter den aufgeführten Mineralien, in ungewohnter Zwillingsbildung.
- Ankerit: Umgewandelt in Goethit und Calcit.
- Calcit:
- Chlorit:
- Hämatit:
- Laumontit:
- Markasit:
- Muskovit:
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:


122_TI / Valle di Campo, Alpe Bovarina, Canali di Bovarina
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Campo (Blenio), Koordinaten ca.: 709485 / 156626
Literatur:
- Toroni, Aldo; Schweizer Strahler; 1984; Seite 473-479; Scheelitkristalle von der Alpe Bovarina (Val di Campo) und Iragna, die schönsten bisher im Tessin gefundenen
Die Fundstelle liegt im triassischen Quartenschiefer die mit Dolomitschichten und Bündnerschiefern verfaltet sind. Vermutlich handelt es sich um 'Gana di Boverina'. Die Koordinaten zeigen auf Gana di Boverina.
- Muskovit:
- Pyrit:
- Quarz:
Bis 10 cm, Normalhabitus.
- Rutil:
- Scheelit
: Bis 34 mm hoch, bipyramidal, Glasglanz, stellenweise durchsichtig, bräunlichgelb, bernsteingelb, unter UV-Licht blauweiss fluoreszierend.
- Skapolith: Als Einschlüsse im Quarz.
- Turmalin: In dünnsten Nadeln.

123_TI / Valle di Campo, Alpe di Boverina, Alp Boverina
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Campo (Blenio), Koordinaten ca.: 710140 / 157080
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 415
- Stalder, H. A. & Wenger, Ch.; Schweizer Strahler; 1988; Seite 45-82; Scheelit aus dem Aar- und Gotthardmassiv
- Weibel,M.; Urner Mineralienfreund; 1992; Heft 3; Seite 7
Aus zwei Klüften von mächtigen, steilstehenden Quarzbändern in grünlichem Phyllit-Dolomit-Quarzit-Nebengestein.
- Laumontit: In Klüften im Mesozoikum.
- Scheelit: Ca. Einzelkristall, dipyramidal, bis 34 mm, glasglänzend, stellenweise durchsichtig, bräunlichgelb bis bernsteinfarben, oft verwachsen mit etwas Hellglimmer und ziemlich verzerrt. Hierbei handelt es sich um einen isolierten Fund. Die Klüfte öffnen sich entlang von Quarzadern in der Phyllit-Dolomit-Quarzitfolge des Quartenschiefers (obere Trias) (Weibel,M.). Die im Schweizer Strahler (6, 465-479) aufgeführte Beschreibung der Flächenindizes stimmen nicht mehr mit der heutigen, üblichen Indizierung überein. Toroni verwendete die alte, überholte Aufstellung des Scheelits.
- Turmalin: Besonders feinnadelig, oft knollenartige Aggregate, deutlich grün (Wagner et al., 1972).

124_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Semione
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Serravalle, Koordinaten ca.: 717850 / 140800
Literatur:
- Siegenthaler, Ulrich; Schweizer Strahler; 1982; Seite 117-121; Kristalle aus dem Tal der Sonne: Val Blenio Semione
- Quarz: Mit Tessiner-Habitus, bis 8 cm.

125_TI / Val Blenio, Valle di Blenio, Torre (Freispiegelstollen Olivone - Malvaglia)
Region: Bezirk Blenio / Gemeinde Serravalle, Koordinaten ca.: 716330 / 149560
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 256,263
Ca. 600 Meter südlich der Einmündung des Fensterstollens von Torre, nur etwas unterhalb P 2077 liegend. Ein weiterer Fundpunkt liegt ca. 800 Meter nördlich der Einmündung des Fensterstollen.
- Dolomit: In grösseren Aggregaten, auch als Überzug auf der Kluftfläche.
- Quarz: Nadelig (als Nadelquarz), bis einige cm Länge bei einem Durchmesser bis 3 mm.
- Stilbit: Teils sehr schöne Stufen.
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