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Kanton GE - Fundorte von Mineralien in der Schweiz

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Kanton GE

Fundorte
Vorkommen im Kanton Genf

8 Beschreibungen
LNr
001.
Fundort
GE / Genève (franz.), Genf (dt.), Mornex, Le Coin
Region
Bezirk Genf / Gemeinde Satigny
Koordinaten, ca.
2'489’954 / 1'119’514
Literatur
- Kümin, E.; Schweizer Strahler; 1967; Seite 44; Die Calcite in der Nähe Genfs
Bemerkungen
In einem kleinen verlassenen Steinbruch am Waldweg links der erwähnten Lokalität. Mornex liegt bereits auf französischem Gebiet. 'Le Coin' konnte auf der Karte nicht gefunden werden. Die, Koordinaten zeigen auf Mornex.

Mineralien
- Calcit: hexagonale Säulen, bis 2 cm.
LNr
002.
Fundort
GE / Genève (franz.), Genf (dt.), Mornex, Salève, Saleve, Les Esserts (Steinbruch), Esserts-Salève
Region
Bezirk Genf / Gemeinde Collonge-Bellerive
Koordinaten, ca.
2'505’650 / 1'111’530
Literatur
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 350- Kümin, E.; Schweizer Strahler; 1967; Seite 44; Die Calcite in der Nähe Genfs
Bemerkungen
500 Meter südlich des Dorfes Mornex ein ehemaliger Steinbruch. Hier im saftigen Lehm.
Mineralien
- Calcit: zum Teil sehr massige Schichten (Dicke bis 1 Meter), Kristalle in hexagonalen Tafeln oder modifizierten Rhomboedern, 1. und 2. Generation, rosa, rot fluoreszierend, Skalenoeder bis 7 cm.
- Fluorit: würfelig, farblos, unter dem UV-Licht weiss fluoreszierend.
LNr
003.
Fundort
GE / Genève (franz.), Genf (dt.), Veyrier, Monnetier
Region
Bezirk Genf / Gemeinde Collonge-Bellerive
Koordinaten, ca.
2'504’900 / 1'112’850
Literatur
- Kümin,E.; Schweizer Strahler; 1967; Seite 44;
Bemerkungen
Die Calcite in der Nähe Genfs In der grossen Kurve am alten Fussweg zwischen diesen beiden Orten. Liegt bereits auf französischem Gebiet. Die, Koordinaten zeigen auf Monnetier.
Mineralien
- Calcit: Stufen mit negativen Rhomboedern zweiter Stellung.
LNr
004.
Fundort
GE / Genève (franz.), Genf (dt.), Cologny
Region
Bezirk Genf / Gemeinde Cologny
Koordinaten, ca.
2'503’000 / 1'119’000
Literatur
- Stalder, Hans Anton; Schweizer Strahler; 1990; Seite 389-403; Gipsrosen aus dem Jura
Bemerkungen
In der Unteren Süsswassermolasse.
Mineralien
- Gips:
LNr
005.
Fundort
GE / Genève (franz.), Genf (dt.), Arve (Fluss) (Waschgold)
Region
Bezirk Genf / Gemeinde Genf
Koordinaten, ca.
2'502’000 / 1'114’950
Literatur
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954
- Pfander,Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 124, 125
Bemerkungen
Fluss, welcher kurz vor Genf in die Rhone einmündet. Es ist eher weniger Gold zu finden, recht klein evtl. kann bei einer tieferen Grabung mehr Gold gefunden werden.
Mineralien
- Gold, gediegen: sekundär in kleinsten Flitterchen im Flusssand.
LNr
006.
Fundort
GE / Genève (franz.), Genf (dt.), Vernier (östlich), Nant d’Avanchet
Region
Bezirk Genf / Gemeinde Genf
Koordinaten, ca.
2'495’500 / 1'118’500
Literatur
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 369
- Stalder, Hans Anton; Schweizer Strahler; 1990; Seite 389-403; Gipsrosen aus dem Jura
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 184
Bemerkungen
Bei Genf aus der Süsswassermolasse. Aus dem Tobel des Nant d'Avanchet (östlich von Vernier). Heute nicht mehr in Betrieb.
Mineralien
- Gips: ausgebildet als sogenannte Gipsrosen.
LNr
007.
Fundort
GE / Genève (franz.), Genf (dt.), La Versoix (Waschgold)
Region
Bezirk Genf / Gemeinde La Versoix
Koordinaten, ca.
2'500’183 / 1'126’348
Literatur
- Pfander,Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 125
- Borzykowski, Michel; Schweizer Strahler; 2009; Heft 2; Seite 18-21
Bemerkungen
Auf der linken Seite unterhalb der Autobahnbrücke. Anmerkung: im Kanton Genf ist das Goldwaschen nur manuell erlaubt. Für Gruppen ist eine Bewilligung erforderlich.
Mineralien
- Gold, gediegen: Goldflitterchen.
LNr
008.
Fundort
GE / Genève (franz.), Genf (dt.), London (Fluss), L'Allondon, Les Baillets, Pont de Baillet, Pont-des-Baillets, Malval, Ruisseau des Crêts, Russin-Dardagny, Les Granges, Pont des Granges, Crêt, Roulavaz, Pont Ruissin-La Plaine, Les Eaux-Mortes, Aveyron, Drize, Aire (Waschgold)
Region
Bezirk Genf / Gemeinde Meyrin
Koordinaten, ca.
2'489’000 / 1'117’600
Literatur
- Ferrara, Christian; Schweizer Strahler; 2006; Seite 28-31; Das Gold der Allondon in Genf
- Pfander,Peter & Jans,Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 119-128
weiterführende Literatur:
- Decrouez,D. et Labhart,T.; Géologie de la Suisse, Delachaux, 1997
- Gonet, P-A.; Histoire et actualité des chercheurs d'or en Suisse
- Guiollard, P-Ch.; Géologie générale, I.Rom. Sciences Terre; 1996-1997
- Hottinger, P. et Haverkamp,F.; La recherche de minéraux; ASCM; 1991
- Pittard, J-J.; La recherche de l'or région de Genève; S.d'impr.; 1936
Bemerkungen
Auf der linken Seite unterhalb der Autobahnbrücke. Anmerkung: im Kanton Genf ist das Goldwaschen nur manuell erlaubt. Für Gruppen ist eine Bewilligung erforderlich.

Goldwaschstellen:
- Stromabwärts ca. 4 km nach der Brücke von Les Baillets wird der Fluss durch kleinere Inseln aufgetrennt. Hier bestehen die besten Möglichkeiten Gold zu waschen.
- (Gonet, 1978: 0.368 - 0.410 gr Gold m3; Pittard, 1935).
- Auf der linken Seite unterhalb der Pont de Baillet bei einer schmalen Kehre auf der Höhe der Kapelle Malval Seifengold Guter Platz zum Goldwaschen. Flitterchen sind bei fast jedem Waschgang zu finden.
- Ruisseau des Crêts: Aus diesem Bach kleine Goldflitterchen.
- Russin-Dardagny: Bei flachen Stellen in der Umgebung dieser Brücke. Goldflitterchen. Die Flitterchen sind hier seltener aber etwas grösser als an anderen Fundstellen des Allondon. Les Granges, Pont des Granges: Goldflitterchen auch aus den Ritzen und Spalten.
- Allondon, Rhone: Bei den Pfeilern der Eisenbahnbrücke. In den Jahren um 1930 konnten hier aus den Spalten der Fundamente Goldflitterchen herausgewaschen werden. Die Ausbeute lag mit 3.7 Gramm Gold pro m3 Material deutlich über dem Goldgehalt anderer Stellen des Allondon (0.05 - 0.5 Gramm).
- Les Eaux-Mortes: (Linker Zufluss der Rhone gegenüber Allondon) (Pittard, 1936 b) vereinzelte Goldflitterchen.
- Les Eaux-Mortes, Unter der grossen Brücke der Kantonsstrasse Cartagny-La Plain aus dem oberliegenden Geschiebe und 20 Meter von der Rhone entfernt; aus dem lockeren Geschiebe: je nur ein Goldflitterchen.
- Zusammenfluss Allondon mit der Rhone aus dem leichten Sand der oberen Schicht.
- Pont Ruissin-La Plaine: Linkes Ufer ca. 30 Meter oberhalb der Pont Ruissin-La Plaine aus ca. 1.3 tiefem Geschiebe (ca. 0.410 Gramm/m3).
- Pont Ruissin-La Plaine: Linkes Ufer in ca. 100 Meter oberhalb der Pont Ruissin-La Plaine aus dem auf blauem Lehm aufliegenden Kies. (ca. 0.255 Gramm/m3).
- Pont Ruissin-La Plaine: Bei einer Insel ca. 100 Meter oberhalb der Pont Ruissin-La Plaine (ca. 0.112 Gramm/m3 (je nach Tiefe mehr).
- Pont Ruissin-La Plaine: Linkes Ufer in einigen 100 Meter oberhalb der Pont Ruissin-La Plaine (ca. 0.075-0.264 Gramm/m3 (je nach Tiefe mehr).
- Roulavaz: Linke Uferseite ca. 150 Meter vor dem Zusammenfluss mit dem Allondon aus dem aufliegenden Geschiebe: Goldflitterchen (ca. 0.395 Gramm/m3)
- Roulavaz: Rechtes Ufer 20-30 Meter oberhalb des Zusammenflusses mit dem Roulavaz aus dem Geschiebe (25cm) (ca. 0.104 Gramm/m3).
- Pont-des-Baillets: Ca. 50-100 Meter unterhalb der Pont-des-Baillets aus dem aufliegenden Geschiebe: Goldflitterchen (ca. 0.047-0.158 Gramm/m3).
- Pont-des-Baillets: Bei Pont-des-Baillets, linkes Ufer, einige zehn Meter oberhalb aus dem obliegenden Geschiebe: Goldflitterchen (ca. 0.075 Gramm/m3).
- Crêt: Seitenbach rechts in den Allondon unterhalb Pont des Baillets aus dem Kies 200 Meter oberhalb der Brücke Pont des Crêts (ca. 0.485 Gramm/m3).
- Allondon, Eisenbahnbrücke: Bei den Pfeilern der Eisenbahnbrücke. In den Jahren um 1930 konnten hier aus den Spalten der Fundamente Goldflitterchen herausgewaschen werden. Die Ausbeute lag mit 3.7 Gramm Gold pro m3 Material deutlich über dem Goldgehalt anderer Stellen des Allondon (0.05 - 0.5 Gramm).
- Les Granges, Pont des Granges: Goldflitterchen auch aus den Ritzen und Spalten.
- Russin-Dardagny: Bei flachen Stellen in der Umgebung dieser Brücke. Stromabwärts nach der Brücke von Russin-Dardagny in der Flussbiegung. Goldflitterchen. Die Flitterchen sind hier seltener aber etwas grösser als an anderen Fundstellen des Allondon.
- Ruisseau des Crêts: Aus diesem Bach kleine Goldflitterchen, (Pittard, 1936 b): 0.410 Gramm Gold m3.
- Aveyron: (Pittard, 1936 b), häufig Pyrit und Chalkopyrit. Selten reines Gold.
- Drize: (Pittard, 1936 b), 0.092 - 0.121 gr Gold m3.
- Aire: (Pittard, 1936 b), 0.119 - 0.218 gr Gold m3.
Mineralien
- Gold, gediegen: als Waschgold
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