Kanton VS, Monthey, Saint-Maurice, Visp
Fundorte > Wallis
Vorkommen im Kanton Wallis, Bezirke Monthey, Saint-Maurice und Visp
Bild: VS / Val d'Illiez, Les Grosets, Fensterquarz 50 x 52 mm
001_VS / Val d'Illiez, Champéry, Alp Barme, La Braye, Les Forgnons
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Champéry, Koordinaten ca.: 554000 / 111600
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Am Strässchen von Champéry zur Alp Barme, ungefähr unterhalb 'Les Forgnons'. Evtl. sind auch Funde bei Braye möglich.
- Calcit:
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Champéry, Koordinaten ca.: 554000 / 111600
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Am Strässchen von Champéry zur Alp Barme, ungefähr unterhalb 'Les Forgnons'. Evtl. sind auch Funde bei Braye möglich.
- Calcit:
- Fadenquarz:
- Quarz:
- Zepterquarz: Klein, wasserklar.
- Zepterquarz: Klein, wasserklar.
002_VS / Dents du Midi (Westabhang), Champéry, Lacs d'Anthémoz, Lacs d'Antème;(Eisenerzabbau)
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Champéry, Koordinaten ca.: 558310 / 112394
Literatur:
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Obere Kreide. Am Westabhang der Dents du Midi ob Champéry ist bei den "Lacs d' Anthémoz" auf 2240 m Höhe im Seewerkalk, welcher Nummulitenkalk überlagert, ein ca. 2 m mächtiges Flöz von Chamosit-Hämatit-Pisolith eingelagert, dessen Eisengehalt ca. 30% beträgt. In neuerer Zeit (ca. 1900) ist dasselbe angeschürft worden. Vermutlich handelt es sich beim Lacs d'Anthémoz um den heutigen Lacs d'Antème. Die Koordinaten zeigen darauf.
- Eisenerz:
Literatur:
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Obere Kreide. Am Westabhang der Dents du Midi ob Champéry ist bei den "Lacs d' Anthémoz" auf 2240 m Höhe im Seewerkalk, welcher Nummulitenkalk überlagert, ein ca. 2 m mächtiges Flöz von Chamosit-Hämatit-Pisolith eingelagert, dessen Eisengehalt ca. 30% beträgt. In neuerer Zeit (ca. 1900) ist dasselbe angeschürft worden. Vermutlich handelt es sich beim Lacs d'Anthémoz um den heutigen Lacs d'Antème. Die Koordinaten zeigen darauf.
- Eisenerz:
003_VS / Val d'Illiez, Soix sur Champéry
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Champéry, Koordinaten ca.: 556000 / 114000
Literatur:
- Meisser, Nicolas & Ansermet, Stefan & Schüpbach, Thomas; Lapis; 1995; Heft 12; Seite 25-30; Die Fensterquarze des Val dIlliez und der Region Bex, Westschweiz
'Soix sur Champéry' ist auf der karte nicht eingetragen. Die Koordinaten zeigen auf Champéry. Bekannt für Mineralien ist das Gebiet Soi, östlich von Champéry.
- Calcit:
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Champéry, Koordinaten ca.: 556000 / 114000
Literatur:
- Meisser, Nicolas & Ansermet, Stefan & Schüpbach, Thomas; Lapis; 1995; Heft 12; Seite 25-30; Die Fensterquarze des Val dIlliez und der Region Bex, Westschweiz
'Soix sur Champéry' ist auf der karte nicht eingetragen. Die Koordinaten zeigen auf Champéry. Bekannt für Mineralien ist das Gebiet Soi, östlich von Champéry.
- Calcit:
- Fadenquarz:
- Fensterquarz:
- Quarz:
- Zepterquarz:
004_VS / Muraz, Pointe. de Dreveneuse
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Collombey-Muraz, Koordinaten ca.: 558070 / 123580
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 81 Im unteren Rhonetal gelegen, westlich von Muraz in einer Bauxitvererzung.
- Böhmit:
004_VS / Muraz, Pointe. de Dreveneuse
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Collombey-Muraz, Koordinaten ca.: 558070 / 123580
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 81 Im unteren Rhonetal gelegen, westlich von Muraz in einer Bauxitvererzung.
- Böhmit:
- Diaspor:
005_VS / Monthey, Massongex (Steinbruch)
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Massongex, Koordinaten ca.: 564350 / 121300
Literatur:
- Frey,A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Der Steinbruch liegt an der Hauptstrasse, westlich von Massongex.
- Fadenquarz:
006_VS / Monthey, Collombey (Steinbruch)
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Monthey, Koordinaten ca.: 561830 / 124280
Literatur:
- Frey,A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Im Kalksteinbruch an der Hauptstrasse. Die Koordinaten weisen auf die Grube.
- Calcit: Bedeckt mit kuboktaedrischem Pyrit.
- Pyrit:
- Quarz: Ebenfalls bedeckt mit Pyrit.
007_VS / Monthey, Steinbruch Choex, Steinbruch Choëx
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Monthey, Koordinaten ca.: 564000 / 120860
Literatur:
- Frey,A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Die Grube liegt etwas östlich der erwähnten Lokalität.
- Fadenquarz:
- Fensterquarz: Gross, bis 30 cm.
- Quarz:
005_VS / Monthey, Massongex (Steinbruch)
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Massongex, Koordinaten ca.: 564350 / 121300
Literatur:
- Frey,A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Der Steinbruch liegt an der Hauptstrasse, westlich von Massongex.
- Fadenquarz:
006_VS / Monthey, Collombey (Steinbruch)
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Monthey, Koordinaten ca.: 561830 / 124280
Literatur:
- Frey,A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Im Kalksteinbruch an der Hauptstrasse. Die Koordinaten weisen auf die Grube.
- Calcit: Bedeckt mit kuboktaedrischem Pyrit.
- Pyrit:
- Quarz: Ebenfalls bedeckt mit Pyrit.
007_VS / Monthey, Steinbruch Choex, Steinbruch Choëx
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Monthey, Koordinaten ca.: 564000 / 120860
Literatur:
- Frey,A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Die Grube liegt etwas östlich der erwähnten Lokalität.
- Fadenquarz:
- Fensterquarz: Gross, bis 30 cm.
- Quarz:
- Zepterquarz:
008_VS / Val d'Illiez, Troistorrents, Plan Giliand, Boveresse
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Troistorrents, Koordinaten ca.: 558150 / 119000
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
An der Strasse zwischen Troistorrents und Val d'Illiez, in Richtung Morgins. Fundpunkte sind ungefähr bei den Orten Plan Giland und Boveresse.
- Calcit:
008_VS / Val d'Illiez, Troistorrents, Plan Giliand, Boveresse
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Troistorrents, Koordinaten ca.: 558150 / 119000
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
An der Strasse zwischen Troistorrents und Val d'Illiez, in Richtung Morgins. Fundpunkte sind ungefähr bei den Orten Plan Giland und Boveresse.
- Calcit:
- Fadenquarz:
- Quarz:
009_VS / Val d'Illiez, Troistorrents, Torent de la Tille
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Troistorrents, Koordinaten ca.: 559800 / 118100
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
- Mullis, Josef; Eclogae Geologicae Helvetiae;1976; Band 69; Heft 2; Seite 343-357; Die Quarzkristalle des Val d'Illiez : Zeugen spätalpiner Bewegungen
- Mullis, Josef; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1976; Band 56; Heft 2; Seite 219 - 268; Das Wachstumsmilieu der Quarzkristalle im Val d'Illiez (Wallis, Schweiz)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 349
- Stalder, Hans Anton / Touray, J.C..; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
Koordinaten relativ genau. Gute Fundmöglichkeiten im Bach oberhalb der Strasse. Das Fundgebiet liegt im Grenzbereich der beiden Gemeinden Val d'Illiez und Troistorrents. Für beide Gebiete ist eine besondere Bewilligung notwendig. Mullis: Die Quarzfundstelle liegt im westlichen Teil der Schweizer Alpen, an der Basis des parautochthonen Flysches vom Val d'Illiez, der von helvetischen und ultrahelvetischen Deckeneinheiten der Dents du Midi überlagert wird (Torrent de la Tille, Val d'Illiez, Koord.: 559.700/118.160, Landeskarte der Schweiz, Blatt 1304, Val d'Illiez). Die Fundstelle der Quarzkristalle liegt unmittelbar über dem tektonischen Kontakt der autochthonen Molasse zum parautochthonen Flysch.
- Calcit: Flachrhomboedrisch.
- Fadenquarz:
009_VS / Val d'Illiez, Troistorrents, Torent de la Tille
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Troistorrents, Koordinaten ca.: 559800 / 118100
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
- Mullis, Josef; Eclogae Geologicae Helvetiae;1976; Band 69; Heft 2; Seite 343-357; Die Quarzkristalle des Val d'Illiez : Zeugen spätalpiner Bewegungen
- Mullis, Josef; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1976; Band 56; Heft 2; Seite 219 - 268; Das Wachstumsmilieu der Quarzkristalle im Val d'Illiez (Wallis, Schweiz)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 349
- Stalder, Hans Anton / Touray, J.C..; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1970; Band 50; Heft 1; Seite 110 - 130; Fensterquarze mit Methan-Einschlüssen aus dem westlichen Teil der schweizerischen Kalkalpen
Koordinaten relativ genau. Gute Fundmöglichkeiten im Bach oberhalb der Strasse. Das Fundgebiet liegt im Grenzbereich der beiden Gemeinden Val d'Illiez und Troistorrents. Für beide Gebiete ist eine besondere Bewilligung notwendig. Mullis: Die Quarzfundstelle liegt im westlichen Teil der Schweizer Alpen, an der Basis des parautochthonen Flysches vom Val d'Illiez, der von helvetischen und ultrahelvetischen Deckeneinheiten der Dents du Midi überlagert wird (Torrent de la Tille, Val d'Illiez, Koord.: 559.700/118.160, Landeskarte der Schweiz, Blatt 1304, Val d'Illiez). Die Fundstelle der Quarzkristalle liegt unmittelbar über dem tektonischen Kontakt der autochthonen Molasse zum parautochthonen Flysch.
- Calcit: Flachrhomboedrisch.
- Fadenquarz:
- Fensterquarz:
- Quarz: Evtl. mit Fensterung. Teilweise milchig und trüb. Die Erscheinungsformen sind sehr ähnlich denjenigen vom Tour de Duin, sowohl in der ersten als auch in der zweiten Quarzgeneration. Z. T. sitzen die kleinen Doppelender auf einem Rasen flachrhomboedrischer Calcitkristalle. Längen bis über 10 cm (zweite Generation).
- Zepterquarz:
010_VS / Val d'Illiez, Chenarlier (Bachtobel)
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 560790 / 120350
Literatur:
- Meisser, Nicolas & Ansermet, Stefan & Schüpbach, Thomas; Lapis; 1995; Heft 12; Seite 25-30; Die Fensterquarze des Val dIlliez und der Region Bex, Westschweiz
- Calcit:
- Quarz: Evtl. mit Fensterung. Teilweise milchig und trüb. Die Erscheinungsformen sind sehr ähnlich denjenigen vom Tour de Duin, sowohl in der ersten als auch in der zweiten Quarzgeneration. Z. T. sitzen die kleinen Doppelender auf einem Rasen flachrhomboedrischer Calcitkristalle. Längen bis über 10 cm (zweite Generation).
- Zepterquarz:
010_VS / Val d'Illiez, Chenarlier (Bachtobel)
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 560790 / 120350
Literatur:
- Meisser, Nicolas & Ansermet, Stefan & Schüpbach, Thomas; Lapis; 1995; Heft 12; Seite 25-30; Die Fensterquarze des Val dIlliez und der Region Bex, Westschweiz
- Calcit:
- Fensterquarz:
- Quarz:
- Zepterquarz:
011_VS / Val d'Illiez, Dents du Midi (am Fusse)
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 559648 / 115239
Literatur:
- Meisser, Nicolas & Ansermet, Stefan & Schüpbach, Thomas; Lapis; 1995; Heft 12; Seite 25-30; Die Fensterquarze des Val dIlliez und der Region Bex, Westschweiz
In den Tälern am Fusse des Dent du Midi, gegenüber den Dörfern Troistorrents und Illiez. Die Koordinaten zeigen auf Signal de Soi, eine ebenfalls bekannte Fensterquarz-Fundstelle.
- Baryt: Selten, nur wenige mm gross, tafelig.
- Calcit: Linsenförmig, oft grau, blätterig.
- Fensterquarz: Bis zu einer Grösse von 10 cm.
012_VS / Val d'Illiez, Les Creuses
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 551900 / 112200
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Im hintersten Tal, bei Pkt. 1416, aus kleinen Sturzblöcken.
- Calcit:
011_VS / Val d'Illiez, Dents du Midi (am Fusse)
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 559648 / 115239
Literatur:
- Meisser, Nicolas & Ansermet, Stefan & Schüpbach, Thomas; Lapis; 1995; Heft 12; Seite 25-30; Die Fensterquarze des Val dIlliez und der Region Bex, Westschweiz
In den Tälern am Fusse des Dent du Midi, gegenüber den Dörfern Troistorrents und Illiez. Die Koordinaten zeigen auf Signal de Soi, eine ebenfalls bekannte Fensterquarz-Fundstelle.
- Baryt: Selten, nur wenige mm gross, tafelig.
- Calcit: Linsenförmig, oft grau, blätterig.
- Fensterquarz: Bis zu einer Grösse von 10 cm.
012_VS / Val d'Illiez, Les Creuses
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 551900 / 112200
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Im hintersten Tal, bei Pkt. 1416, aus kleinen Sturzblöcken.
- Calcit:
- Fensterquarz:
- Quarz:
013_VS / Val d'Illiez, Les Crosets
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 554550 / 114950
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Die Stelle befindet sich am kleinen Fahrsträsschen, das von der Strasse nach Les Crosets abzweigt und direkt nach Champéry führt (etwas südlich Pkt. 1333). Die Klüftchen befinden sich in den Felsen, welche unmittelbar nach der Ueberquerung des Baches anstehen.
- Calcit:
013_VS / Val d'Illiez, Les Crosets
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 554550 / 114950
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Die Stelle befindet sich am kleinen Fahrsträsschen, das von der Strasse nach Les Crosets abzweigt und direkt nach Champéry führt (etwas südlich Pkt. 1333). Die Klüftchen befinden sich in den Felsen, welche unmittelbar nach der Ueberquerung des Baches anstehen.
- Calcit:
- Fadenquarz:
- Zepterquarz:
014_VS / Val d'Illiez, Les Crosets, Le Cayeu
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 554500 / 115200
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Vor dem Erreichen des grossen Parkplatzes von Les Crosets, liegen Fundstellen unmittelbar an der Strasse.
- Calcit:
014_VS / Val d'Illiez, Les Crosets, Le Cayeu
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 554500 / 115200
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Vor dem Erreichen des grossen Parkplatzes von Les Crosets, liegen Fundstellen unmittelbar an der Strasse.
- Calcit:
- Fadenquarz:
- Fensterquarz:
015_VS / Val d'Illiez, Soi d'en Haut
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 559200 / 115100
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Strasse, die auf der südlichen Seite der Vièze Champéry mit Monthey verbindet, führt eine Abzweigung nach Soi d'en Haut. Die an dieser Strasse anstehenden Felspartien führen kleine Klüftchen.
- Calcit:
- Fensterquarz: Nur in kleiner Ausbildung.
- Pyrit: Nur geringe Mengen.
- Zepterquarz: Nur in kleiner Ausbildung.
016_VS / Val d'Illiez, Torrent des Crêtes
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 559880 / 116350
Literatur:
- Meisser, Nicolas & Ansermet, Stefan & Schüpbach, Thomas; Lapis; 1995; Heft 12; Seite 25-30; Die Fensterquarze des Val dIlliez und der Region Bex, Westschweiz
- Calcit:
015_VS / Val d'Illiez, Soi d'en Haut
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 559200 / 115100
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Strasse, die auf der südlichen Seite der Vièze Champéry mit Monthey verbindet, führt eine Abzweigung nach Soi d'en Haut. Die an dieser Strasse anstehenden Felspartien führen kleine Klüftchen.
- Calcit:
- Fensterquarz: Nur in kleiner Ausbildung.
- Pyrit: Nur geringe Mengen.
- Zepterquarz: Nur in kleiner Ausbildung.
016_VS / Val d'Illiez, Torrent des Crêtes
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez, Koordinaten ca.: 559880 / 116350
Literatur:
- Meisser, Nicolas & Ansermet, Stefan & Schüpbach, Thomas; Lapis; 1995; Heft 12; Seite 25-30; Die Fensterquarze des Val dIlliez und der Region Bex, Westschweiz
- Calcit:
- Fadenquarz:
- Fensterquarz:
- Quarz:
- Zepterquarz:
017_VS / Val d'Illiez, Les Crosets, La Nôle
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez1, Koordinaten ca.: 555000 / 115250
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Vor dem Erreichen des grossen Parkplatzes von Les Crosets, liegen Fundstellen unmittelbar an der Strasse.
- Calcit:
017_VS / Val d'Illiez, Les Crosets, La Nôle
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val d'Illiez1, Koordinaten ca.: 555000 / 115250
Literatur:
- Frey, A.; Schweizer Strahler; 1973; Seite 56-61; Einige Quarzfundstellen im Val dIlliez und in der Umgebung von Bex
Vor dem Erreichen des grossen Parkplatzes von Les Crosets, liegen Fundstellen unmittelbar an der Strasse.
- Calcit:
- Fensterquarz:
018_VS / Dents du Midi (Nordwestfuss), Glacier de Soix, Glacier de Chalin; (Bohnerzabbau)
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val-d'Illiez, Koordinaten ca.: 561497 / 114014
Literatur:
- Epprecht, W., Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Bohnerz des Eocäns. Dents du Midi. Am Nordwestfuss der Steilwand der Dents du Midi zwischen Glacier de Soix und Glacier de Chalin ist die Bohnerzforrnation zwischen Nummulitenkalk und Urgon in einer Mächtigkeit von 15 m entwickelt. Die Koordinaten zeigen auf den Glacier de Chalin.
- Bohnerz:
019_VS / Murat, Vionnaz, Pte. De Dreveneuse
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Vionnaz, Koordinaten ca.: 558000 / 123466
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 134 Links der Rhone, auf der Südwestseite des Bergkamms, ca. 1950 m ü. M.
- Böhmit: Ein ca. 700 Meter langer Bauxitzug (Mächtigkeit bis 5.5 Meter), bestehend aus Böhmit und weiteren Mineralien.
- Diaspor: Ein ca. 700 Meter langer Bauxitzug (Mächtigkeit bis 5.5 Meter), bestehend aus Diaspor und weiteren Mineralien.
- Hämatit:
- Kaolinit: Ein ca. 700 Meter langer Bauxitzug (Mächtigkeit bis 5.5 Meter), bestehend aus Kaolinit und weiteren Mineralien.
- Rutil:
020_VS / Vouvry, Pierre à Perret (Steinbruch)
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Vouvry, Koordinaten ca.: 557600 / 130500
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1992; Vol. 9; Nr. 7; Seite 376-382; Gediegen Kupfer und Anilit von Vouvry, VS
Die Mineralisation liegt innerhalb der ‘Couches Rouges’ (farbige Mergel der obersten Kreide), ca. 60 Meter über dem Basisniveau des Steinbruches ‘Pierre-à-Perret’, zwischen Vouvry und Vionnaz. Im Strahler 1992, Heft3, S. 379 ist die Südseite der anstehenden 'Couches Rouges' im Steinbruch 'Pierre à Perret' abgebildet.
- Anilit: In millimetergrossen Ansammlungen in Calcitadern, zusammen mit Malachit, stahlblau.
- Azurit: In Krusten.
- Covellin: Selten, intensiv blau, schwer von Anilit zu unterscheiden.
- Cuprit: In kleinen Ansammlungen in der Nachbarschaft von Kupfer, selten Kristalle, unter einem mm, in vielen Farbnuancen.
- Kupfer, gediegen: Gediegen, klein, massig, bis 1 cm, innerhalb der Calcitadern.
- Malachit: In Krusten bis einige cm, vereinzelt in Kügelchen bis 1 mm, auch nadelig bis 1 mm.
Saint-Maurice
018_VS / Dents du Midi (Nordwestfuss), Glacier de Soix, Glacier de Chalin; (Bohnerzabbau)
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Val-d'Illiez, Koordinaten ca.: 561497 / 114014
Literatur:
- Epprecht, W., Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Bohnerz des Eocäns. Dents du Midi. Am Nordwestfuss der Steilwand der Dents du Midi zwischen Glacier de Soix und Glacier de Chalin ist die Bohnerzforrnation zwischen Nummulitenkalk und Urgon in einer Mächtigkeit von 15 m entwickelt. Die Koordinaten zeigen auf den Glacier de Chalin.
- Bohnerz:
019_VS / Murat, Vionnaz, Pte. De Dreveneuse
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Vionnaz, Koordinaten ca.: 558000 / 123466
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 134 Links der Rhone, auf der Südwestseite des Bergkamms, ca. 1950 m ü. M.
- Böhmit: Ein ca. 700 Meter langer Bauxitzug (Mächtigkeit bis 5.5 Meter), bestehend aus Böhmit und weiteren Mineralien.
- Diaspor: Ein ca. 700 Meter langer Bauxitzug (Mächtigkeit bis 5.5 Meter), bestehend aus Diaspor und weiteren Mineralien.
- Hämatit:
- Kaolinit: Ein ca. 700 Meter langer Bauxitzug (Mächtigkeit bis 5.5 Meter), bestehend aus Kaolinit und weiteren Mineralien.
- Rutil:
020_VS / Vouvry, Pierre à Perret (Steinbruch)
Region: Bezirk Monthey / Gemeinde Vouvry, Koordinaten ca.: 557600 / 130500
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1992; Vol. 9; Nr. 7; Seite 376-382; Gediegen Kupfer und Anilit von Vouvry, VS
Die Mineralisation liegt innerhalb der ‘Couches Rouges’ (farbige Mergel der obersten Kreide), ca. 60 Meter über dem Basisniveau des Steinbruches ‘Pierre-à-Perret’, zwischen Vouvry und Vionnaz. Im Strahler 1992, Heft3, S. 379 ist die Südseite der anstehenden 'Couches Rouges' im Steinbruch 'Pierre à Perret' abgebildet.
- Anilit: In millimetergrossen Ansammlungen in Calcitadern, zusammen mit Malachit, stahlblau.
- Azurit: In Krusten.
- Covellin: Selten, intensiv blau, schwer von Anilit zu unterscheiden.
- Cuprit: In kleinen Ansammlungen in der Nachbarschaft von Kupfer, selten Kristalle, unter einem mm, in vielen Farbnuancen.
- Kupfer, gediegen: Gediegen, klein, massig, bis 1 cm, innerhalb der Calcitadern.
- Malachit: In Krusten bis einige cm, vereinzelt in Kügelchen bis 1 mm, auch nadelig bis 1 mm.
Saint-Maurice
021_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), Collonges 1
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Collonges, Koordinaten ca.: 568820 / 113320
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 121
- Cookeit: Ähnlich wie Geldrollen, weiss, aggregiert, dann bis 4 mm, zusammen mit Quarz und Hämatit.
- Hämatit:
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Collonges, Koordinaten ca.: 568820 / 113320
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 121
- Cookeit: Ähnlich wie Geldrollen, weiss, aggregiert, dann bis 4 mm, zusammen mit Quarz und Hämatit.
- Hämatit:
- Quarz:
022_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), Collonges 2
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Collonges, Koordinaten ca.: 568820 / 113320
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 413
Westlich von Martigny in den pyritführenden Karbonschiefern von Collonges.
- Ammonalaun: Oktaeder, farblos, in mm-Grösse, Verwitterungsprodukt von Pyrit.
- Pyrit:
023_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), Collonges, L'Au d'Arbignon
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Collonges, Koordinaten ca.: 570600 / 115300
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1979; Seite 141-154; Mineralneufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten IV
- Pock, Rudolf; Schweizer Strahler; 1999; Heft 2; Seite 456 - 472; Eine neue Crichtonitfundstelle im Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 72
Nördlich oberhalb des Collonges.
- Albit: Tafelig.
- Apatit: In Karbonschiefern, als Knoten in cm-Grösse, Gemisch zusammen mit Berthierit.
- Berthierit: In Karbonschiefern, als Knoten in cm-Grösse, Gemisch zusammen mit Apatit.
- Crichtonit: (Senait), schwarz, stark glänzend, isometrisch, würfelähnlich, bis 2 mm, begleitet von Quarz und Albit (Graeser et al., 1979).
- Pickeringit:
- Quarz: Hell, klein.
024_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), Collonges, Plex
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Collonges, Koordinaten ca.: 570062 / 113621
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 111
Oberhalb Collonges und am Südwesthang des Dent de Morcles.
- Chernovit-(Y): Bräunlich, rosa, halbkugelig (Meisser,1995).
- Crichtonit:
022_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), Collonges 2
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Collonges, Koordinaten ca.: 568820 / 113320
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 413
Westlich von Martigny in den pyritführenden Karbonschiefern von Collonges.
- Ammonalaun: Oktaeder, farblos, in mm-Grösse, Verwitterungsprodukt von Pyrit.
- Pyrit:
023_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), Collonges, L'Au d'Arbignon
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Collonges, Koordinaten ca.: 570600 / 115300
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1979; Seite 141-154; Mineralneufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten IV
- Pock, Rudolf; Schweizer Strahler; 1999; Heft 2; Seite 456 - 472; Eine neue Crichtonitfundstelle im Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 72
Nördlich oberhalb des Collonges.
- Albit: Tafelig.
- Apatit: In Karbonschiefern, als Knoten in cm-Grösse, Gemisch zusammen mit Berthierit.
- Berthierit: In Karbonschiefern, als Knoten in cm-Grösse, Gemisch zusammen mit Apatit.
- Crichtonit: (Senait), schwarz, stark glänzend, isometrisch, würfelähnlich, bis 2 mm, begleitet von Quarz und Albit (Graeser et al., 1979).
- Pickeringit:
- Quarz: Hell, klein.
024_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), Collonges, Plex
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Collonges, Koordinaten ca.: 570062 / 113621
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 111
Oberhalb Collonges und am Südwesthang des Dent de Morcles.
- Chernovit-(Y): Bräunlich, rosa, halbkugelig (Meisser,1995).
- Crichtonit:
- Quarz:
- Senait: Auf Klüften von Quarzgängen in einem permischen Konglomerat, bis 2 mm, isometrisch, mit relativ hohem Gehalt an Mangan und Zink, Fund 1978.
025_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), Collonges, Plex (Weg)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Collonges, Koordinaten ca.: 569925 / 113900
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 123
Auf dem Weg von Collonges (nordöstlich) nach Plex in einer hochradioaktiven Quarzader/Quarzgang mit Pb/Bi-Erzen in Chloritgneis.
- Allanit: Rosafarbig.
- Bismuthinit:
- Coffinit: Eingeschlossen in einem Chloritgneis, bis 1 mm, nadelig, fein, dunkelbraun, neben Pyrit, Galenit, ediegenem Wismut und Sulfosalzen.
- Cosalit: Nur noch vereinzelt und mikroskopisch sonst bereits umgewandelt, nadelig, selenhaltig, in Quarzadern in penninischen Konglomeraten, neben gediegenem Wismut und Bismuthinit (Meisser, Ansermet, 1993).
- Galenit:
- Lillianit: Mit Cosalit vergesellschaftet, eingeschlossen in Quarz, nadelig, bis 1 mm.
- Pyrit:
- Senait: Auf Klüften von Quarzgängen in einem permischen Konglomerat, bis 2 mm, isometrisch, mit relativ hohem Gehalt an Mangan und Zink, Fund 1978.
025_VS / Martigny (franz.), Martinach (dt.), Collonges, Plex (Weg)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Collonges, Koordinaten ca.: 569925 / 113900
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 123
Auf dem Weg von Collonges (nordöstlich) nach Plex in einer hochradioaktiven Quarzader/Quarzgang mit Pb/Bi-Erzen in Chloritgneis.
- Allanit: Rosafarbig.
- Bismuthinit:
- Coffinit: Eingeschlossen in einem Chloritgneis, bis 1 mm, nadelig, fein, dunkelbraun, neben Pyrit, Galenit, ediegenem Wismut und Sulfosalzen.
- Cosalit: Nur noch vereinzelt und mikroskopisch sonst bereits umgewandelt, nadelig, selenhaltig, in Quarzadern in penninischen Konglomeraten, neben gediegenem Wismut und Bismuthinit (Meisser, Ansermet, 1993).
- Galenit:
- Lillianit: Mit Cosalit vergesellschaftet, eingeschlossen in Quarz, nadelig, bis 1 mm.
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Sphalerit:
- Wismut: Gediegen.
026_VS / Plan de la Mcronaz, Alesses;(Steinkohleabbau, Bleierzabbau))
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Dorénaz, Koordinaten ca.: 570300 / 110840
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 264-265
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Die Koordinaten zeigen auf Alesse. Eine ehemalige Mine befindet sich ca. 1600 Meter nordöstlich von Alesse. Koordinaten der Mine: 571.085 / 112.210, 1575 MüM. (Steinkohlebergbau). Steinkohlen der Karbonformation. Zwei bis drei Flöze steil nach NW einfallend. Mehrere streichende Strecken bis 130 m lang auf 1-1,5 m mächtigem, stellenweise verquetschtem Flöz. Am rechten Ufer der Rhone durchsetzt bei Alesses ein echter Zinkblende-Bleiglanzgang den Gneiss und im Karbon finden sich an zwei Stellen Bleiglanzlager.
Fehlmann (1919): Im Gebiet des Baches, welcher von Le Haut d'Alesses zur Rhone fliesst, finden sich beidseitig verschiedene Bleierzvorkommen. Links des Baches:
A. Der im Gneis aufsetzende Zinkblende-Bleiglanzgang liegt auf ca. 1220 m ü. M. nahe östlich von le Champex. Der Gang ist sehr unregelmässig, verruschelt, ca. 20 cm mächtig und führt mit quarziger und barytischer, sowie karbonspätiger Gangart knollenartig sich anhäufende dichte Zinkblende und grobkörnigen Bleiglanz.
B. Ein anderer Gang beisst östlich von La Giète, ca. 1680 m ü. M. aus.
Rechts des Baches: A. Nördlich von La Giète findet sich auf 1320 m ü. M. in N 10° E streichenden, 60° E einfallenden Karbonschichten ein 12 cm mächtiges Lager quarziger Gangart, das Linsen von feinkörnigem Bleiglanz und derber Zinkblende enthält. B. Nahe nordwestlich von Alesses trifft man auf 800 m ü. M. in den N 25° E streichenden Karbonschichten einen weitern Ausbiss. In den Grauwacken konkordant eingelagert, finden sich zwei erzführende, ca. 40 cm mächtige Zonen von Quarz und Schwerspat, die grobkörnigen Bleiglanz enthalten. Es erscheint nicht ausgeschlossen, dass die beiden Erzpunkte A und B im Karbon ein und demselben Lager angehören. Die bergmännischen Arbeiten. Links des Baches. Am unter A erwähnten Orte wurde im Gangstreichen ein ca. 25 m Langer Stollen getrieben. Erz scheint wenig angetroffen worden zu sein. Rechts des Baches.
- Galenit:
026_VS / Plan de la Mcronaz, Alesses;(Steinkohleabbau, Bleierzabbau))
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Dorénaz, Koordinaten ca.: 570300 / 110840
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 264-265
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Die Koordinaten zeigen auf Alesse. Eine ehemalige Mine befindet sich ca. 1600 Meter nordöstlich von Alesse. Koordinaten der Mine: 571.085 / 112.210, 1575 MüM. (Steinkohlebergbau). Steinkohlen der Karbonformation. Zwei bis drei Flöze steil nach NW einfallend. Mehrere streichende Strecken bis 130 m lang auf 1-1,5 m mächtigem, stellenweise verquetschtem Flöz. Am rechten Ufer der Rhone durchsetzt bei Alesses ein echter Zinkblende-Bleiglanzgang den Gneiss und im Karbon finden sich an zwei Stellen Bleiglanzlager.
Fehlmann (1919): Im Gebiet des Baches, welcher von Le Haut d'Alesses zur Rhone fliesst, finden sich beidseitig verschiedene Bleierzvorkommen. Links des Baches:
A. Der im Gneis aufsetzende Zinkblende-Bleiglanzgang liegt auf ca. 1220 m ü. M. nahe östlich von le Champex. Der Gang ist sehr unregelmässig, verruschelt, ca. 20 cm mächtig und führt mit quarziger und barytischer, sowie karbonspätiger Gangart knollenartig sich anhäufende dichte Zinkblende und grobkörnigen Bleiglanz.
B. Ein anderer Gang beisst östlich von La Giète, ca. 1680 m ü. M. aus.
Rechts des Baches: A. Nördlich von La Giète findet sich auf 1320 m ü. M. in N 10° E streichenden, 60° E einfallenden Karbonschichten ein 12 cm mächtiges Lager quarziger Gangart, das Linsen von feinkörnigem Bleiglanz und derber Zinkblende enthält. B. Nahe nordwestlich von Alesses trifft man auf 800 m ü. M. in den N 25° E streichenden Karbonschichten einen weitern Ausbiss. In den Grauwacken konkordant eingelagert, finden sich zwei erzführende, ca. 40 cm mächtige Zonen von Quarz und Schwerspat, die grobkörnigen Bleiglanz enthalten. Es erscheint nicht ausgeschlossen, dass die beiden Erzpunkte A und B im Karbon ein und demselben Lager angehören. Die bergmännischen Arbeiten. Links des Baches. Am unter A erwähnten Orte wurde im Gangstreichen ein ca. 25 m Langer Stollen getrieben. Erz scheint wenig angetroffen worden zu sein. Rechts des Baches.
- Galenit:
- Sphalerit:
- Steinkohle:
027_VS / Evionnaz, Salantin
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Evionnaz, Koordinaten ca.: 566734 / 111933
Literatur:
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Am linken Rhoneufer, nordwestlich des Karbons Salvan- Vernayaz wurden in den AiguiIles Rouges-Gneisen des Salantin auf ca. 1600 m einerseits ein N 50° W streichender bleiglanzführender Quarz-Baryt-Gang und andrerseits konkordant im Gneis liegende Quarzlinsen mit Bleiglanz konstatiert.
- Baryt: Als derbes Gangmaterial.
- Galenit:
- Quarz: Als derbes Gangmaterial.
028_VS / Evionnaz, Torrent de St-Barthélémy, Plan Verney
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Evionnaz, Koordinaten ca.: 565420 / 113950
Literatur:
- Cuchet, St.; Schweizer Strahler; 1993; Seite 453-457; Die Vererzung von Plan Verney bei Evionnaz, VS
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 315
Am rechten Ufer des 'Torrent de St-Barthélémy', eine Vererzung bei der Staumauer. Erwiesener Abbau von Fe? bis 1918.
- Anglesit: Nur im Anschliff ersichtlich.
- Baryt: Massig, gelblichweiss, ausgebildet in der Hahnenkamm-Form.
- Bournonit: Als xenomorphe Einschlüsse oft im Galenit, verzwillingt, bis 0.1 mm.
- Calcit: Gelegentlich auskristallisiert als kleine Skalenoeder, auch auf dem Galenit.
- Cerussit: Bis 4 mm, in 6 verschiedenen Erscheinungsformen:
1) fleckig, weiss, krustig, auf Galenit (häufig),
2) Kristalle, gedrungen, grau, zum Teil verzwillingt,
3) nadelig, milchigweiss-klar, zerbrechlich,
4) tafelig, zerbrechlich,
5) als 2. Generation auf dem Cerussit, krustig, weiss,
6) nur im Schliff ersichtlich, um den Galenit.
- Chalkopyrit: Selten, als mm-grosse xenomorphe gelbe Flecken.
- Covellin: Blaue Säume um den Chalkopyrit, mikroskopisch.
- Fluorit: Derb, bis cm-grosse, weisse Massen, auch als kleine würfelige Kristalle.
- Galenit: Feinkörnig, mm-gross.
- Linarit: In Krusten, kräftig blau, selten in Kristallen (Cuchet, 1993).
- Magnetit: Als automorphe Körner im Galenit, mikroskopisch klein.
- Malachit: In Rissen, grün, im mm-Bereich, kugelig.
- Pyrit: Gelbgrau, als würfelige Einschlüsse, im mm-Bereich, Aggregate bis cm-Grösse, selten kugelige Aggregate auf Galenit.
- Pyromorphit: Nadelig, unter einem mm, auf Baryt (Cuchet, 1993).
- Quarz: Vermengt mit dem Baryt, erkennbar als weissliche Masse.
- Sphalerit: Als xenomorphe Zonen, kaum erkennbar.
- Tetraedrit: Am Kontakt zu Fluorit, Galenit oder Chalkopyrit, kaum erkennbar.
- Wulfenit: Bipyramiden mit quadratischer Basis, bis 4 mm, kräftiges Graubraun, auch gegen Gelbton.
029_VS / Evionnaz, Val Barthélémy, Val St. Barthelémy, La Rasse, Torrent de St. Barthelémy; (Pyritabbau)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Evionnaz, Koordinaten ca.: 565307 / 114000
Literatur:
- Epprecht, Willfried, Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 242-244
Hier fand 1918 ein Abbauversuch auf ein Pyritvorkommen statt. Die Lokalität liegt ca. 2 Km westlich von Evionnaz wo längs der Bruchzonen der Gneis des Aiguilles-Rouges-Massivs sowie triasische Quarzite und Schiefer pyritisiert sind.
Fehlmann (1919): Das Pyritvorkommen im Val St. Barthelémy befindet sich ca. 800 m talaufwärts vom Dorfe La Rasse am Torrent de St. Barthelémy in einer Höhe von ca. 800 m ü. M. In den Gneisen, die den untern Teil des Val St. Barthelémy bilden, finden sich einige gangartige Ausscheidungen von Pyrit, welche an eiserner Hutbildung und in einigen alten Bauen in der Schlucht des Torrent de St. Barthelémy erkennbar sind. Der grösste der Pyritgänge tritt auf der rechten Talseite unter dem Gehängeschutt hervor, lässt sich talwärts auf ca. 30 m verfolgen und verschwindet dann unter dem Bachschutte.
- Gold, gediegen: Der frühere Abbau fand auf Gold statt. Ob solches tatsächlich auch gefunden wurde wird nicht erwähnt.
- Pyrit:
030_VS / Evionnaz, Vallon de St. Berthélemy, Plan de la Jeur
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Evionnaz, Koordinaten ca.: 565400 / 113600
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
Die Koordinaten zeigen auf eine Stelle des T. de St-Barhélemy und nicht genau auf die Fundstelle.
- Baryt:
- Bournonit: Als winzige (0.1 mm) grosse Einschlüsse im feinkörnigen Galenit.
- Cerussit:
027_VS / Evionnaz, Salantin
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Evionnaz, Koordinaten ca.: 566734 / 111933
Literatur:
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
Am linken Rhoneufer, nordwestlich des Karbons Salvan- Vernayaz wurden in den AiguiIles Rouges-Gneisen des Salantin auf ca. 1600 m einerseits ein N 50° W streichender bleiglanzführender Quarz-Baryt-Gang und andrerseits konkordant im Gneis liegende Quarzlinsen mit Bleiglanz konstatiert.
- Baryt: Als derbes Gangmaterial.
- Galenit:
- Quarz: Als derbes Gangmaterial.
028_VS / Evionnaz, Torrent de St-Barthélémy, Plan Verney
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Evionnaz, Koordinaten ca.: 565420 / 113950
Literatur:
- Cuchet, St.; Schweizer Strahler; 1993; Seite 453-457; Die Vererzung von Plan Verney bei Evionnaz, VS
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 315
Am rechten Ufer des 'Torrent de St-Barthélémy', eine Vererzung bei der Staumauer. Erwiesener Abbau von Fe? bis 1918.
- Anglesit: Nur im Anschliff ersichtlich.
- Baryt: Massig, gelblichweiss, ausgebildet in der Hahnenkamm-Form.
- Bournonit: Als xenomorphe Einschlüsse oft im Galenit, verzwillingt, bis 0.1 mm.
- Calcit: Gelegentlich auskristallisiert als kleine Skalenoeder, auch auf dem Galenit.
- Cerussit: Bis 4 mm, in 6 verschiedenen Erscheinungsformen:
1) fleckig, weiss, krustig, auf Galenit (häufig),
2) Kristalle, gedrungen, grau, zum Teil verzwillingt,
3) nadelig, milchigweiss-klar, zerbrechlich,
4) tafelig, zerbrechlich,
5) als 2. Generation auf dem Cerussit, krustig, weiss,
6) nur im Schliff ersichtlich, um den Galenit.
- Chalkopyrit: Selten, als mm-grosse xenomorphe gelbe Flecken.
- Covellin: Blaue Säume um den Chalkopyrit, mikroskopisch.
- Fluorit: Derb, bis cm-grosse, weisse Massen, auch als kleine würfelige Kristalle.
- Galenit: Feinkörnig, mm-gross.
- Linarit: In Krusten, kräftig blau, selten in Kristallen (Cuchet, 1993).
- Magnetit: Als automorphe Körner im Galenit, mikroskopisch klein.
- Malachit: In Rissen, grün, im mm-Bereich, kugelig.
- Pyrit: Gelbgrau, als würfelige Einschlüsse, im mm-Bereich, Aggregate bis cm-Grösse, selten kugelige Aggregate auf Galenit.
- Pyromorphit: Nadelig, unter einem mm, auf Baryt (Cuchet, 1993).
- Quarz: Vermengt mit dem Baryt, erkennbar als weissliche Masse.
- Sphalerit: Als xenomorphe Zonen, kaum erkennbar.
- Tetraedrit: Am Kontakt zu Fluorit, Galenit oder Chalkopyrit, kaum erkennbar.
- Wulfenit: Bipyramiden mit quadratischer Basis, bis 4 mm, kräftiges Graubraun, auch gegen Gelbton.
029_VS / Evionnaz, Val Barthélémy, Val St. Barthelémy, La Rasse, Torrent de St. Barthelémy; (Pyritabbau)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Evionnaz, Koordinaten ca.: 565307 / 114000
Literatur:
- Epprecht, Willfried, Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie - kleinere Mitteilungen Nr. 19 Unbekannte schweizerische Eisenerzgruben sowie Inventar und Karte aller Eisenerz- und Manganerz-Vorkommen der Schweiz. Sonderdruck aus SMPM, Band 37; 1957; Heft 2
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 242-244
Hier fand 1918 ein Abbauversuch auf ein Pyritvorkommen statt. Die Lokalität liegt ca. 2 Km westlich von Evionnaz wo längs der Bruchzonen der Gneis des Aiguilles-Rouges-Massivs sowie triasische Quarzite und Schiefer pyritisiert sind.
Fehlmann (1919): Das Pyritvorkommen im Val St. Barthelémy befindet sich ca. 800 m talaufwärts vom Dorfe La Rasse am Torrent de St. Barthelémy in einer Höhe von ca. 800 m ü. M. In den Gneisen, die den untern Teil des Val St. Barthelémy bilden, finden sich einige gangartige Ausscheidungen von Pyrit, welche an eiserner Hutbildung und in einigen alten Bauen in der Schlucht des Torrent de St. Barthelémy erkennbar sind. Der grösste der Pyritgänge tritt auf der rechten Talseite unter dem Gehängeschutt hervor, lässt sich talwärts auf ca. 30 m verfolgen und verschwindet dann unter dem Bachschutte.
- Gold, gediegen: Der frühere Abbau fand auf Gold statt. Ob solches tatsächlich auch gefunden wurde wird nicht erwähnt.
- Pyrit:
030_VS / Evionnaz, Vallon de St. Berthélemy, Plan de la Jeur
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Evionnaz, Koordinaten ca.: 565400 / 113600
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
Die Koordinaten zeigen auf eine Stelle des T. de St-Barhélemy und nicht genau auf die Fundstelle.
- Baryt:
- Bournonit: Als winzige (0.1 mm) grosse Einschlüsse im feinkörnigen Galenit.
- Cerussit:
- Chalkopyrit:
- Fluorit:
- Galenit:
- Linarit:
- Pyromorphit:
- Sphalerit:
- Tetraedrit:
- Wulfenit:
031_VS / Evionnaz;(Erzabbau)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Evionnaz, Koordinaten ca.: 567860 / 114170
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
Unter anderem werden in dieser Gegend seit dem 16. Jh folgende Erze abgebaut: Kobalt, Nickel und Bismuth. Genauere Angaben fehlen. Die Koordinaten zeigen auf Evionnaz.
- Bismut:
031_VS / Evionnaz;(Erzabbau)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Evionnaz, Koordinaten ca.: 567860 / 114170
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
Unter anderem werden in dieser Gegend seit dem 16. Jh folgende Erze abgebaut: Kobalt, Nickel und Bismuth. Genauere Angaben fehlen. Die Koordinaten zeigen auf Evionnaz.
- Bismut:
- Kobalterz:
- Nickelerz:
032_VS / Salanfe, Salanfe, Luisin, Lac des Ottans, Tête des Larzes, Golettabach, Petits Perrons, Lac de Salanfe, Roberts (Mine), Confrérie (Mine), Combarossa (Mine), Henri (Mine), Elise (Mine), Marguerit (Mine), Plan de Salanfe;
032_VS / Salanfe, Salanfe, Luisin, Lac des Ottans, Tête des Larzes, Golettabach, Petits Perrons, Lac de Salanfe, Roberts (Mine), Confrérie (Mine), Combarossa (Mine), Henri (Mine), Elise (Mine), Marguerit (Mine), Plan de Salanfe;
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Evionnaz, Koordinaten ca.: 562000 / 111000
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 251-253
- Frey, Alfred; Schweizer Strahler; 1994; Heft 1; Seite 23 - 24; Arsenkies-Drillinge von Salanfe (VS)
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 100-102
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 255 etc.
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917; ganzes Heft
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 137
Die Grube liegt zwischen 2150 und 2200 m ü. M. Am südöstlichen Hang des Talkessels (Plan de Salanfe) der heute von einem Stausee zugedeckt ist. Der Hang wir von einem polymetallischen Erzgang durchzogen, der fast senkrecht (80°) einfällt und an der Oberfläche an verschiedenen Stellen aufgeschlossen ist. Auf der Nordwestseite des Luisin in unmittelbarer Nähe des Lac de Salanfe. Die Galerien, Halden und Gebäude liegen unterhalb des kleinen Ortes Lac des Ottans.
Gruben: Confrérie, Robert, Combarossa, Henri, Elise, Marguerite. Roberts war die bedeutendste Abbaustätte. Grosse Abraumhalden, ein 150 Meter langer Querweg und ein 40 Meter tiefer Förderschacht zeugen davon. Erwähnt wird der Abbau erstmals 1890. Der Abbau wurde 1936 eingestellt. Der Basismundstollen liegt auf 2157 m ü. M. Das Erz ist an eine bis 3 Meter mächtige Kalklage gebunden, die durch den Bergbau auf 40-60 Meter im Streichen und bis 50 Meter Tiefe aufgeschlossen wurde.
Die Gesamtproduktion der Mine belief sich auf 53 kg Gold und 709 Tonnen Arsen. Das Gold ist von blossem Auge nicht sichtbar. Es bildet Körnchen von einigen Mikron Grösse und ist in Arsenopyrit eingeschlossen. Der Goldgehalt beträgt zwischen 35 bis 56 Gramm pro Tonne Erz.
An dem nach NW abfallenden Gehänge (Ottan genannt) des Luisin (Pt. 2789) befindet sich auf ca. 2200 m ü. M., also ungefähr 300 m über dem Talboden von Salanfe, ein Arsenkiesvorkommen, welches auf der Karte mit "Mine d'Arsenic" bezeichnet ist.
- Aktinolith:
- Apatit: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Arsen: 330 Tonnen in 4 Jahren, Drillinge, sehr klein (vermutlich isthiermit Arsenopyrit gemeint). Arsen konnte nur als Seltenheit auf dieser Erzlagerstätte festgestellt werden.
- Arsenopyrit: In grossen Mengen, goldhaltig. In Einzelkristallen ist Arsenkies meist im Augitfels ausgeschieden. Die rhombischen Kristalle besitzen eine durchschnittliche Grösse von 2 mm, vereinzelte Individuen bis 5mm. Im Augitfels wurden auch Zwillinge nach (101) beobachtet. Beschrieben wurden von Alfred Frey auch Drillinge.
- Augit:
- Baryt: - Der Baryt zeigt nur in der Gangmitte und am Ausgehenden der Gänge Kristalle von tafeligdomatischem Habitus. Es kommen Barytblätter bis zu 3 cm Länge vor. Dichter bis körniger Baryt bildet radialstrahlige Aggregate in Pinsel-, Rosetten- oder Fächerform. - Die meist rötliche Färbung der randlichen Barytlagen wird durch Hämatit verursacht, der sich u. d. M. als sekundäres Produkt des Pyrits erweist. - Milchigweisser Baryt tritt als letzte Gangausheilung auf oder durchsetzt den Gang in feinsten Äderchen. Er ist besonders reich an Flüssigkeitseinschlüssen mit vibrierender Libelle.- Farbloser Baryt wurde in Drusenräumen zusammen mit Flussspat und Quarz angetroffen.
- Bismuthinit:
- Bornit: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Borsaurer Kalk:
- Calcit: Barytgang: Calcit findet sich lokal besonders in der Nähe der Salbänder. Manganmulm ist oft in Drusenräumen der Gangmitte in bescheidenen Mengen vorhanden.
- Chalkopyrit: Barytgang: Kupferkies mit Malachitanflügen ist weniger häufig. Findet sich in Pyrit wie in Arsenerz (oft auch randlich) in unregelmässigen Feldern
- Chlorit:
- Covellin: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Cubanit: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Cuprobismutit: ?? Mikroskopisch nachgewiesen.
- Diopsid: Gesteinsbildend zusammen mit Hedenbergit.
- Epidot:
- Fahlerz: Fahlerz (grau bis graugrünlich) scheint an das Arsenerz gebunden zu sein, bisweilen ist es mit Kupferkies oder gediegenen Metallen verwachsen.
- Ferrum:
- Fluorit: Barytgang: Flussspat ist der häufigste Begleiter des Baryts und tritt mit ihm in Parallelverwachsungen oder Drusen auf. Vor allem aber begleitet er ihn auf den Salbändern oder bildet selber Gänge. Die Flussspatkristalle sind meist grau, matt, etwas korrodiert. Ihre Grösse liegt meistens zwischen 6 und 8 mm. Auch: farblos, würfelig, intensiv violett fluoreszierend unter langwelligem UV-Licht.
- Galenit: Barytgang: Bleiglanz fand sich ein einziges Mal in Spuren.
- Gold, gediegen: Mikroskopisch nachgewiesen. Das Gold ist von blossem Auge nicht sichtbar. Es bildet Körnchen von einigen Mikron Grösse und ist in Arsenopyrit eingeschlossen. Der Goldgehalt beträgt zwischen 35 bis 56 Gramm pro Tonne Erz. Das Gold ist in den Erzen der Grube Robert vermutlich zu einem erheblichen Teil in mikroskopisch sichtbarer Grösse vorhanden. Bei längerem Suchen findet man in den meisten Anschliffen mit erheblicherer Arsenerzmenge die leuchtend gelben Goldpartikel (0,001 - 0,02 mm) von unregelmässiger Gestalt, isometrisch oder gestreckt. Das Gold ist ganz an die Arsenerze gebunden, scheint indessen in pyritführenden Proben eher reichlicher zu sein als in reinen Arsenerzpartien. Es ist öfters mit andern sehr kleinen Erzpartikeln (Fahlerz, Wismut) verwachsen, bevorzugt an Korngrenzen (z. B. zwischen Löllingit und Arsenkies) oder zwischen Arsenerz und Gangart aufzutretend. Das Gold ist wegen seiner intensiv gelben Färbung wohl sehr silberarm. Mit Kupferkies ist es nicht zu verwechseln, dieser erscheint gegenüber Gold ausgesprochen matt gelbgrünlich.
- Graphit:
- Hedenbergit: Gesteinsbildend, zusammen mit Diopsid.
- Hedleyit: Zinnweiss, winzig, bis 0.05 mm grosse und völlig xenomorphe Einschlüsse in Arsenopyrit.
- Hydrozinkit: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Hämatit: Barytgang: Eisenglanz, höchst selten, bildet schwarze Pünktchen.
- Ilmenit:
- Joséit-A: (-B), aus der Grube Roberts, zusammen mit Hedleyit graphische Einschlüsse im Arsenopyrit bildend, verwiegend entlang von Rissen (Meisser, Della Valle, 1993)
- Joséit-B: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Leukopyrit: In den Gneisen des Aiguilles Rouges-Massivs ist ob Salanfe, am Nordfuss der Dents du Midi, im Wallis, eine SW - NE streichende Schicht von kristallinem Kalk eingelagert. Aehnlich wie der Kalk vom Mont Chemin bei Martigny ist derselbe mineralisiert. Das mit Silikaten verbundene Erz ist hier Leukopyrit (Fe2(As S)3). Hauptbestandteil des derben Arsenerzes, heute als Löllingit bezeichnet.
- Limonit:
- Löllingit: Als Hauptträger des Goldes, derbe Massen. Hauptbestandteil des derben Arsenerzes, ehemals als Leukopyrit bezeichnet.
- Magnesiohornblende:
- Magnetit: Vereinzelt wird in Proben mit Pyrit Magnetkies festgestellt.
- Malachit: Barytgang: Kupferkies mit Malachitanflügen ist weniger häufig.
- Marmor: Weisse, milchige, daneben besonders graue, gelbe, grüne und braune Farbtöne
- Plagioklas:
- Pumpellyit: Als Bestandteil von Silikatmarmoren.
- Pyrit: Barytgang: Die sulfidischen Erze bevorzugen die Salbänder der Gänge. Der stets anwesende Pyrit besitzt nur in den Pyritadern frisches Aussehen. In den Barytgängen ist er in Hämatit umgesetzt und verursacht zuweilen auch Vitriolausblühungen. Lac des Ottans und am Golettabach: Mehrere bis 2 cm dicke Adern von Pyrit, z. T. von Pyritsand, durchziehen die kristallinen Schiefer. Am Lac des Ottans enthalten auch die Arkosebänke reichlich Pyrit und gleichzeitig Drusen von Barytrosetten. Pyrit, das wichtigste Nebenerz, ist meist von Arsenerz durchdrungen, oft stark verzahnt. Er unterscheidet sich von diesem gut durch die grössere Härte mit viel schlechterer Polierbarkeit und durch die Isotropie. Vereinzelt wird in Proben mit Pyrit Magnetkies festgestellt.
- Pyrrhotin:
- Quarz: Barytgang: Quarz fehlt nie. Er schmiegt sich in Kristallen den Spaltflächen des weissen Baryts der Gangmitte an, zeigt u. d. M. scharfe Begrenzung und erscheint oft in Bipyramiden. Stets beherbergt er massenhaft Flüssigkeitseinschlüsse mit beweglicher Libelle.
- Scheelit: Wachsgelb, bipyramidal, zum Teil von Pseudooktaeder, schlechte Ausbildung.
- Silber: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Sphalerit:
- Tennantit: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Titanit:
- Wismut: Gediegen.
- Wolframit: ?? Mikroskopisch nachgewiesen.
033_VS / Emosson, Gueula, Gueule (Steinbruch)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Finhaut, Koordinaten ca.: 561050 / 101850
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 238
Die Koordinaten zeigen auf Gueule am Lac d'Emosson, Gemeinde Salvan.
- Kassiterit: Lediglich nachgewiesen im Pulver-Schwerekonsentrat zusammen mit Anatas, Apatit, Monazit und Baryt (Meisser, 1994).
034_VS / Finhaut, Emosson, Balayer, Balaé (Mineralisation)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Finhaut, Koordinaten ca.: 562970 / 102830
Literatur:
- Gilliéron, F. & Labhart, T.P.; Beiträge zur Geologie der Schweiz geotechnische Serie, Lieferung 77; 1988; Zur Geologie der Uranmineralisation in den Schweizer Alpen
Die Vererzungsstelle liegt an der Strasse Finhaut-- Staumauer Emosson. Die am Strassenrand aufgeschlossene Mineralisationszone wurde mittels Kernbohrungen und Vollbohrungen näher erkundet.
- Pechblende: Pechblende kommt nur akzessorisch vor.
- Uranophan: Die Uranmineralisation besteht fast ausschliesslich aus gelbem Uranophan.
035_VS / Finhaut, Finio
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Finhaut, Koordinaten ca.: 564050 / 103500
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 150
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 333
Im Orthogneis und im Vallorcinegranit des Aiguilles-Rouges-Massivs. Pechblende bei Salvan, Finhaut (im Valorcine, in Granit und seinen Nebengesteinen in über 100 Vererzungen in dünnen Lagen).
- Albit: Klein.
- Epidot: In engen Klüften, klein.
- Klinozoisit: Nur in kleiner Ausbildung.
- Pechblende:
- Quarz: Nur in kleiner Ausbildung.
036_VS / Finhaut, Nant de Drance
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Finhaut, Koordinaten ca.: 558290 / 101300
Literatur:
- NZZ vom 30. November 2016
Die Koordinaten zeigen auf den Fluss und nicht auf das Pumpwerk (Lage nicht bekannt). Bei den Bauarbeiten für das Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance im Unterwallis fand sich im Aushubmaterial uranhaltiges Gestein. Dieses Uranerz ist am Dienstag (29. November 2016) zur Aufbereitung exportiert worden - ein extrem seltener Vorgang für die Schweiz. Insgesamt waren 1.7 Millionen Kubikmeter Gestein ausgebrochen worden. Davon enthielten 12.8 Tonnen uranhaltige Mineralien. Die Urankonzentration beträgt rund 2 Prozent, was eine spezielle Handhabung erfordert. Das Uranerz wurde nach Tschechien gebracht, wo es zu Urankonzentrat aufbereitet wird.
- Uranerz:
037_VS / Val du Trient, Aiguilles Rouges, Salvan (franz.), Scharwang (dt.), Van d'en Bas
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Salvan, Koordinaten ca.: 567160 / 110000
Literatur:
- Duthaler, Rudolf & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 39-42; Aussergewöhnliche Allanitfundstellen im Tessin und im Misox (GR)
In Quarzgängen mit Uranerzen in Biotitgneisen. Koordinaten evtl. genau.
- Allanit: Stängelig, unter 2 mm, braun.
- Calcit:
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 251-253
- Frey, Alfred; Schweizer Strahler; 1994; Heft 1; Seite 23 - 24; Arsenkies-Drillinge von Salanfe (VS)
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite 100-102
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 255 etc.
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917; ganzes Heft
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 137
Die Grube liegt zwischen 2150 und 2200 m ü. M. Am südöstlichen Hang des Talkessels (Plan de Salanfe) der heute von einem Stausee zugedeckt ist. Der Hang wir von einem polymetallischen Erzgang durchzogen, der fast senkrecht (80°) einfällt und an der Oberfläche an verschiedenen Stellen aufgeschlossen ist. Auf der Nordwestseite des Luisin in unmittelbarer Nähe des Lac de Salanfe. Die Galerien, Halden und Gebäude liegen unterhalb des kleinen Ortes Lac des Ottans.
Gruben: Confrérie, Robert, Combarossa, Henri, Elise, Marguerite. Roberts war die bedeutendste Abbaustätte. Grosse Abraumhalden, ein 150 Meter langer Querweg und ein 40 Meter tiefer Förderschacht zeugen davon. Erwähnt wird der Abbau erstmals 1890. Der Abbau wurde 1936 eingestellt. Der Basismundstollen liegt auf 2157 m ü. M. Das Erz ist an eine bis 3 Meter mächtige Kalklage gebunden, die durch den Bergbau auf 40-60 Meter im Streichen und bis 50 Meter Tiefe aufgeschlossen wurde.
Die Gesamtproduktion der Mine belief sich auf 53 kg Gold und 709 Tonnen Arsen. Das Gold ist von blossem Auge nicht sichtbar. Es bildet Körnchen von einigen Mikron Grösse und ist in Arsenopyrit eingeschlossen. Der Goldgehalt beträgt zwischen 35 bis 56 Gramm pro Tonne Erz.
An dem nach NW abfallenden Gehänge (Ottan genannt) des Luisin (Pt. 2789) befindet sich auf ca. 2200 m ü. M., also ungefähr 300 m über dem Talboden von Salanfe, ein Arsenkiesvorkommen, welches auf der Karte mit "Mine d'Arsenic" bezeichnet ist.
- Aktinolith:
- Apatit: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Arsen: 330 Tonnen in 4 Jahren, Drillinge, sehr klein (vermutlich isthiermit Arsenopyrit gemeint). Arsen konnte nur als Seltenheit auf dieser Erzlagerstätte festgestellt werden.
- Arsenopyrit: In grossen Mengen, goldhaltig. In Einzelkristallen ist Arsenkies meist im Augitfels ausgeschieden. Die rhombischen Kristalle besitzen eine durchschnittliche Grösse von 2 mm, vereinzelte Individuen bis 5mm. Im Augitfels wurden auch Zwillinge nach (101) beobachtet. Beschrieben wurden von Alfred Frey auch Drillinge.
- Augit:
- Baryt: - Der Baryt zeigt nur in der Gangmitte und am Ausgehenden der Gänge Kristalle von tafeligdomatischem Habitus. Es kommen Barytblätter bis zu 3 cm Länge vor. Dichter bis körniger Baryt bildet radialstrahlige Aggregate in Pinsel-, Rosetten- oder Fächerform. - Die meist rötliche Färbung der randlichen Barytlagen wird durch Hämatit verursacht, der sich u. d. M. als sekundäres Produkt des Pyrits erweist. - Milchigweisser Baryt tritt als letzte Gangausheilung auf oder durchsetzt den Gang in feinsten Äderchen. Er ist besonders reich an Flüssigkeitseinschlüssen mit vibrierender Libelle.- Farbloser Baryt wurde in Drusenräumen zusammen mit Flussspat und Quarz angetroffen.
- Bismuthinit:
- Bornit: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Borsaurer Kalk:
- Calcit: Barytgang: Calcit findet sich lokal besonders in der Nähe der Salbänder. Manganmulm ist oft in Drusenräumen der Gangmitte in bescheidenen Mengen vorhanden.
- Chalkopyrit: Barytgang: Kupferkies mit Malachitanflügen ist weniger häufig. Findet sich in Pyrit wie in Arsenerz (oft auch randlich) in unregelmässigen Feldern
- Chlorit:
- Covellin: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Cubanit: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Cuprobismutit: ?? Mikroskopisch nachgewiesen.
- Diopsid: Gesteinsbildend zusammen mit Hedenbergit.
- Epidot:
- Fahlerz: Fahlerz (grau bis graugrünlich) scheint an das Arsenerz gebunden zu sein, bisweilen ist es mit Kupferkies oder gediegenen Metallen verwachsen.
- Ferrum:
- Fluorit: Barytgang: Flussspat ist der häufigste Begleiter des Baryts und tritt mit ihm in Parallelverwachsungen oder Drusen auf. Vor allem aber begleitet er ihn auf den Salbändern oder bildet selber Gänge. Die Flussspatkristalle sind meist grau, matt, etwas korrodiert. Ihre Grösse liegt meistens zwischen 6 und 8 mm. Auch: farblos, würfelig, intensiv violett fluoreszierend unter langwelligem UV-Licht.
- Galenit: Barytgang: Bleiglanz fand sich ein einziges Mal in Spuren.
- Gold, gediegen: Mikroskopisch nachgewiesen. Das Gold ist von blossem Auge nicht sichtbar. Es bildet Körnchen von einigen Mikron Grösse und ist in Arsenopyrit eingeschlossen. Der Goldgehalt beträgt zwischen 35 bis 56 Gramm pro Tonne Erz. Das Gold ist in den Erzen der Grube Robert vermutlich zu einem erheblichen Teil in mikroskopisch sichtbarer Grösse vorhanden. Bei längerem Suchen findet man in den meisten Anschliffen mit erheblicherer Arsenerzmenge die leuchtend gelben Goldpartikel (0,001 - 0,02 mm) von unregelmässiger Gestalt, isometrisch oder gestreckt. Das Gold ist ganz an die Arsenerze gebunden, scheint indessen in pyritführenden Proben eher reichlicher zu sein als in reinen Arsenerzpartien. Es ist öfters mit andern sehr kleinen Erzpartikeln (Fahlerz, Wismut) verwachsen, bevorzugt an Korngrenzen (z. B. zwischen Löllingit und Arsenkies) oder zwischen Arsenerz und Gangart aufzutretend. Das Gold ist wegen seiner intensiv gelben Färbung wohl sehr silberarm. Mit Kupferkies ist es nicht zu verwechseln, dieser erscheint gegenüber Gold ausgesprochen matt gelbgrünlich.
- Graphit:
- Hedenbergit: Gesteinsbildend, zusammen mit Diopsid.
- Hedleyit: Zinnweiss, winzig, bis 0.05 mm grosse und völlig xenomorphe Einschlüsse in Arsenopyrit.
- Hydrozinkit: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Hämatit: Barytgang: Eisenglanz, höchst selten, bildet schwarze Pünktchen.
- Ilmenit:
- Joséit-A: (-B), aus der Grube Roberts, zusammen mit Hedleyit graphische Einschlüsse im Arsenopyrit bildend, verwiegend entlang von Rissen (Meisser, Della Valle, 1993)
- Joséit-B: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Leukopyrit: In den Gneisen des Aiguilles Rouges-Massivs ist ob Salanfe, am Nordfuss der Dents du Midi, im Wallis, eine SW - NE streichende Schicht von kristallinem Kalk eingelagert. Aehnlich wie der Kalk vom Mont Chemin bei Martigny ist derselbe mineralisiert. Das mit Silikaten verbundene Erz ist hier Leukopyrit (Fe2(As S)3). Hauptbestandteil des derben Arsenerzes, heute als Löllingit bezeichnet.
- Limonit:
- Löllingit: Als Hauptträger des Goldes, derbe Massen. Hauptbestandteil des derben Arsenerzes, ehemals als Leukopyrit bezeichnet.
- Magnesiohornblende:
- Magnetit: Vereinzelt wird in Proben mit Pyrit Magnetkies festgestellt.
- Malachit: Barytgang: Kupferkies mit Malachitanflügen ist weniger häufig.
- Marmor: Weisse, milchige, daneben besonders graue, gelbe, grüne und braune Farbtöne
- Plagioklas:
- Pumpellyit: Als Bestandteil von Silikatmarmoren.
- Pyrit: Barytgang: Die sulfidischen Erze bevorzugen die Salbänder der Gänge. Der stets anwesende Pyrit besitzt nur in den Pyritadern frisches Aussehen. In den Barytgängen ist er in Hämatit umgesetzt und verursacht zuweilen auch Vitriolausblühungen. Lac des Ottans und am Golettabach: Mehrere bis 2 cm dicke Adern von Pyrit, z. T. von Pyritsand, durchziehen die kristallinen Schiefer. Am Lac des Ottans enthalten auch die Arkosebänke reichlich Pyrit und gleichzeitig Drusen von Barytrosetten. Pyrit, das wichtigste Nebenerz, ist meist von Arsenerz durchdrungen, oft stark verzahnt. Er unterscheidet sich von diesem gut durch die grössere Härte mit viel schlechterer Polierbarkeit und durch die Isotropie. Vereinzelt wird in Proben mit Pyrit Magnetkies festgestellt.
- Pyrrhotin:
- Quarz: Barytgang: Quarz fehlt nie. Er schmiegt sich in Kristallen den Spaltflächen des weissen Baryts der Gangmitte an, zeigt u. d. M. scharfe Begrenzung und erscheint oft in Bipyramiden. Stets beherbergt er massenhaft Flüssigkeitseinschlüsse mit beweglicher Libelle.
- Scheelit: Wachsgelb, bipyramidal, zum Teil von Pseudooktaeder, schlechte Ausbildung.
- Silber: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Sphalerit:
- Tennantit: Mikroskopisch nachgewiesen.
- Titanit:
- Wismut: Gediegen.
- Wolframit: ?? Mikroskopisch nachgewiesen.
033_VS / Emosson, Gueula, Gueule (Steinbruch)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Finhaut, Koordinaten ca.: 561050 / 101850
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 238
Die Koordinaten zeigen auf Gueule am Lac d'Emosson, Gemeinde Salvan.
- Kassiterit: Lediglich nachgewiesen im Pulver-Schwerekonsentrat zusammen mit Anatas, Apatit, Monazit und Baryt (Meisser, 1994).
034_VS / Finhaut, Emosson, Balayer, Balaé (Mineralisation)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Finhaut, Koordinaten ca.: 562970 / 102830
Literatur:
- Gilliéron, F. & Labhart, T.P.; Beiträge zur Geologie der Schweiz geotechnische Serie, Lieferung 77; 1988; Zur Geologie der Uranmineralisation in den Schweizer Alpen
Die Vererzungsstelle liegt an der Strasse Finhaut-- Staumauer Emosson. Die am Strassenrand aufgeschlossene Mineralisationszone wurde mittels Kernbohrungen und Vollbohrungen näher erkundet.
- Pechblende: Pechblende kommt nur akzessorisch vor.
- Uranophan: Die Uranmineralisation besteht fast ausschliesslich aus gelbem Uranophan.
035_VS / Finhaut, Finio
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Finhaut, Koordinaten ca.: 564050 / 103500
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 150
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 333
Im Orthogneis und im Vallorcinegranit des Aiguilles-Rouges-Massivs. Pechblende bei Salvan, Finhaut (im Valorcine, in Granit und seinen Nebengesteinen in über 100 Vererzungen in dünnen Lagen).
- Albit: Klein.
- Epidot: In engen Klüften, klein.
- Klinozoisit: Nur in kleiner Ausbildung.
- Pechblende:
- Quarz: Nur in kleiner Ausbildung.
036_VS / Finhaut, Nant de Drance
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Finhaut, Koordinaten ca.: 558290 / 101300
Literatur:
- NZZ vom 30. November 2016
Die Koordinaten zeigen auf den Fluss und nicht auf das Pumpwerk (Lage nicht bekannt). Bei den Bauarbeiten für das Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance im Unterwallis fand sich im Aushubmaterial uranhaltiges Gestein. Dieses Uranerz ist am Dienstag (29. November 2016) zur Aufbereitung exportiert worden - ein extrem seltener Vorgang für die Schweiz. Insgesamt waren 1.7 Millionen Kubikmeter Gestein ausgebrochen worden. Davon enthielten 12.8 Tonnen uranhaltige Mineralien. Die Urankonzentration beträgt rund 2 Prozent, was eine spezielle Handhabung erfordert. Das Uranerz wurde nach Tschechien gebracht, wo es zu Urankonzentrat aufbereitet wird.
- Uranerz:
037_VS / Val du Trient, Aiguilles Rouges, Salvan (franz.), Scharwang (dt.), Van d'en Bas
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Salvan, Koordinaten ca.: 567160 / 110000
Literatur:
- Duthaler, Rudolf & Weiss, Stefan; Lapis; 2002; Heft 09; Seite 39-42; Aussergewöhnliche Allanitfundstellen im Tessin und im Misox (GR)
In Quarzgängen mit Uranerzen in Biotitgneisen. Koordinaten evtl. genau.
- Allanit: Stängelig, unter 2 mm, braun.
- Calcit:
- Epidot:
- Quarz:
038_VS / Val du Trient, Salvan (franz.) (südlich), Scharwang (dt.) (südlich)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Salvan, Koordinaten ca.: 567660 / 107710
Literatur:
- de Cocatrix, Francois; Schweizer Strahler; 2023; Heft 3; Seite 2-7; Die Brookite von Salvan
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 336
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 85
Im Karbonschiefer zwischen Mont Blanc und Aiguilles Rouges-Massiv in engen Quarzklüftchen. Eine andere Lokalität wird wie folgt beschrieben: 'oberhalb der felsigen Strassenböschung zwischen Les Marécottes und Salvan bei einer alten Abbaustelle für Dachschiefer im Karbon aus einem Lehmband' sowie: 'am Strässchen, welches von Salvan nach Süden führt, in der Nähe der Hochspannungsleitung'.
- Brookit: In hervorragender Qualität, bis 2 cm und grösser, dünn, gelblichbraun, scharfkantig, tafelig, teils rosettenartig aggregiert, gute Funde vor allem um 1970.
- Quarz: Durchsichtig, bis einige cm Länge.
039_VS / Val du Trient, Salvan (franz.), Scharwang (dt.), Finhaut, Finio, Vallon de Van, Van d'en Bas
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Salvan, Koordinaten ca.: 567000 / 109810
Literatur:
- Kirsch, Helmut; Bergknappe; 1987/4; Heft 42; Seite 11-15; Die Entdeckungsgeschichte des Urans und Vorkommen in der Schweiz
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 337
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 237
Etwas nordöstlich der Brücke bei Van d'en Bas, direkt unter der Strasse. Pechblende bei Salvan, Finhaut (im Valorcine, in Granit und seinen Nebengesteinen in über 100 Vererzungen in dünnen Lagen). Im Vallorcine-Granit und seinen Nebengesteinen finden sich zwischen Le Châtelard und Les Marécottes über hundert Vererzungen. Sie sind durchwegs an Risse oder Rissysteme gebunden, die bei gebirgsbildenden Bewegungen entstanden sind. Die meisten Einzelvorkommen sind ganz dünne Pechblendelagen, die kaum je über den Meterbereich hinaus zu verfolgen sind. An einigen Stellen treten sehr hohe Konzentrationen von Pechblende oder anderen Uranmineralien auf. Dabei ergaben sich im Tonnen bis Zehntonnenbereich sehr interessante Urangehalte.
- Epidot: In Garben bis zu 7 cm Länge.
- Kasolit: Nadelig, goldgelb, in Quarzgeoden.
- Pechblende:
038_VS / Val du Trient, Salvan (franz.) (südlich), Scharwang (dt.) (südlich)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Salvan, Koordinaten ca.: 567660 / 107710
Literatur:
- de Cocatrix, Francois; Schweizer Strahler; 2023; Heft 3; Seite 2-7; Die Brookite von Salvan
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 336
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 85
Im Karbonschiefer zwischen Mont Blanc und Aiguilles Rouges-Massiv in engen Quarzklüftchen. Eine andere Lokalität wird wie folgt beschrieben: 'oberhalb der felsigen Strassenböschung zwischen Les Marécottes und Salvan bei einer alten Abbaustelle für Dachschiefer im Karbon aus einem Lehmband' sowie: 'am Strässchen, welches von Salvan nach Süden führt, in der Nähe der Hochspannungsleitung'.
- Brookit: In hervorragender Qualität, bis 2 cm und grösser, dünn, gelblichbraun, scharfkantig, tafelig, teils rosettenartig aggregiert, gute Funde vor allem um 1970.
- Quarz: Durchsichtig, bis einige cm Länge.
039_VS / Val du Trient, Salvan (franz.), Scharwang (dt.), Finhaut, Finio, Vallon de Van, Van d'en Bas
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Salvan, Koordinaten ca.: 567000 / 109810
Literatur:
- Kirsch, Helmut; Bergknappe; 1987/4; Heft 42; Seite 11-15; Die Entdeckungsgeschichte des Urans und Vorkommen in der Schweiz
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 337
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 237
Etwas nordöstlich der Brücke bei Van d'en Bas, direkt unter der Strasse. Pechblende bei Salvan, Finhaut (im Valorcine, in Granit und seinen Nebengesteinen in über 100 Vererzungen in dünnen Lagen). Im Vallorcine-Granit und seinen Nebengesteinen finden sich zwischen Le Châtelard und Les Marécottes über hundert Vererzungen. Sie sind durchwegs an Risse oder Rissysteme gebunden, die bei gebirgsbildenden Bewegungen entstanden sind. Die meisten Einzelvorkommen sind ganz dünne Pechblendelagen, die kaum je über den Meterbereich hinaus zu verfolgen sind. An einigen Stellen treten sehr hohe Konzentrationen von Pechblende oder anderen Uranmineralien auf. Dabei ergaben sich im Tonnen bis Zehntonnenbereich sehr interessante Urangehalte.
- Epidot: In Garben bis zu 7 cm Länge.
- Kasolit: Nadelig, goldgelb, in Quarzgeoden.
- Pechblende:
- Quarz:
- Uraninit:
040_VS / Val du Trient, Salvan, Les Cuisons, Mine des Cuisons;(Pyritabbau)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Salvan, Koordinaten ca.: 565800 / 104400
Literatur:
- Blanc, Pierre; Minaria Helvetica; 1983; Heft 3, S. 21 - 23; La mine de fer de L'Eveque Edouard en 1377
- Fehlmann, Hans; 1919; Seite 244 - 245; Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges
- Pelet, Paul-Louis; Minaria Helvetica; 1981; Heft 1; Seite 22 - 23; Das Eisen im Waadtland
Ca. 3 km südwestlich von Salvan befindet sich am linken Talhange die Ansiedelung Les Cuisons. Etwa 450 m südlich dieser Ansiedelung trifft man, nahe am linken Ufer des Trient auf ca. 780 m ü. M. einen Pyritgang. Das Vorkommen ist durch einen Schurf von ca. 2 m Tiefe erschlossen, der im Streichen eines 1,2 m mächtigen Ganges vorgetrieben worden ist. Die Gangart wird durch einen bisweilen bläulich schimmernden derben Quarz gebildet. Im Gang findet sich ziemlich reiner Pyrit eingebettet, der in unregelmässigen Knollen, Nestern und Schnüren den Quarz durchzieht. Im Allgemeinen ist die Erzführung aber recht gering und zeigt nur lokale Anreicherungen. Auf dem rechten Ufer des Trient lässt sich der Gang an der Steilwand, die leider unzugänglich ist, an Ausscheidungen von Eisenoxyd wieder erkennen. Auf etwa 900 m Höhe ü. M. wurde derselbe Gang auf dem Fusspfad, der von Les Cuisons zum Trient führt, neu angeschürft. Er hat sich hier in zwei Trümer geteilt, die unregelmässig ausgebildet sind und eine maximale Mächtigkeit von 0,4 m erreichen. Neben Quarz tritt als Gangart nur noch Schwerspat auf, der den Quarz bisweilen ganz verdrängt. Ausser Pyrit lassen sich auch ab und zu Funken von Bleiglanz wahrnehrnen. Der Gang kann vom Schurf aus noch etwa 120 m weiter verfolgt werden und verschwindet dann in der Nähe der Strasse Trétien- Finhaut unter einer mächtigen Schutthalde. Obwohl seine Mächtigkeit hier bis auf 3 m zunimmt, ist die Erzführung aber auch an diesen Stellen gering.
- Baryt: Als Gangart.
- Eisenerz:
- Galenit: Nur sehr spärlich.
- Pyrit:
- Quarz: Als Gangart.
041_VS / Vernayaz, Dent du Salantin
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Vernayaz, Koordinaten ca.: 565800 / 111200
Literatur:
- Frey, Alfred; Schweizer Strahler; 1977; Seite 205-207; Synchisit aus dem Unterwallis
Zwischen Epinassey und Van d'en Haut. Die Vorkommen sind an Kleinstklüfte gebunden. Die erscheinenden Mineralien haben deshalb auch nur Dimensionen im mm-Bereich. Genaue Fundortangaben fehlen.
- Adular: Selten, bis wenige mm gross.
- Albit: Bis ca. 5 mm, meistens vollkommen klar, in idealer Ausbildung.
- Anatas: Blau, grün, gelb, bis 1 mm, seltener treppenartiger Aufbau.
- Apatit: Einmalig als winziger, kugelförmiger Kristall.
- Baryt: Klar - schneeweiss, bis 10 mm, dünntafelig, ähnlich dem sogenannter Fingernagelcalcit.
- Brookit: Kleiner als 1 mm, mit Sanduhrstruktur, sehr selten.
- Calcit: Rosarot bis bräunlich, skalanoedrisch, bis 6 mm, auch Phantomausbildungen, Ausnahmekristalle bis 4 cm.
- Chlorit: Wurmförmig, auf den andern Mineralien aufsitzend, auch als Einschlüsse.
- Fluorit: Würfel, Kuboktaeder, farblos, einmalig auch leicht rosarot.
- Hämatit: Einmalig als hochglänzendes Plättchen, sehr klein.
- Pyrit: Im Gestein.
- Quarz: Langprismatisch - nadelig, bis ca. 1 cm.
- Synchisit-(Ce): Hexagonale Prismen, meistens mit schönen Endflächen, rosa - orange - gelblich, bis 2.5 mm.
042_VS / Vernayaz, Miéville (Granitsteinbruch)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Vernayaz, Koordinaten ca.: 568350 / 110900
Literatur:
- Szabo, G.; Schweizer Strahler; 1974; Seite 209; Rosa Fluorit von Miéville, Unterwallis
Unterwallis, Granitsteinbruch. Alle aufgeführten Mineralien sind klein und selten anzutreffen. Klüfte sind rar.
- Albit:
- Calcit: In sehr dünnen Blättchen.
- Epidot:
040_VS / Val du Trient, Salvan, Les Cuisons, Mine des Cuisons;(Pyritabbau)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Salvan, Koordinaten ca.: 565800 / 104400
Literatur:
- Blanc, Pierre; Minaria Helvetica; 1983; Heft 3, S. 21 - 23; La mine de fer de L'Eveque Edouard en 1377
- Fehlmann, Hans; 1919; Seite 244 - 245; Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges
- Pelet, Paul-Louis; Minaria Helvetica; 1981; Heft 1; Seite 22 - 23; Das Eisen im Waadtland
Ca. 3 km südwestlich von Salvan befindet sich am linken Talhange die Ansiedelung Les Cuisons. Etwa 450 m südlich dieser Ansiedelung trifft man, nahe am linken Ufer des Trient auf ca. 780 m ü. M. einen Pyritgang. Das Vorkommen ist durch einen Schurf von ca. 2 m Tiefe erschlossen, der im Streichen eines 1,2 m mächtigen Ganges vorgetrieben worden ist. Die Gangart wird durch einen bisweilen bläulich schimmernden derben Quarz gebildet. Im Gang findet sich ziemlich reiner Pyrit eingebettet, der in unregelmässigen Knollen, Nestern und Schnüren den Quarz durchzieht. Im Allgemeinen ist die Erzführung aber recht gering und zeigt nur lokale Anreicherungen. Auf dem rechten Ufer des Trient lässt sich der Gang an der Steilwand, die leider unzugänglich ist, an Ausscheidungen von Eisenoxyd wieder erkennen. Auf etwa 900 m Höhe ü. M. wurde derselbe Gang auf dem Fusspfad, der von Les Cuisons zum Trient führt, neu angeschürft. Er hat sich hier in zwei Trümer geteilt, die unregelmässig ausgebildet sind und eine maximale Mächtigkeit von 0,4 m erreichen. Neben Quarz tritt als Gangart nur noch Schwerspat auf, der den Quarz bisweilen ganz verdrängt. Ausser Pyrit lassen sich auch ab und zu Funken von Bleiglanz wahrnehrnen. Der Gang kann vom Schurf aus noch etwa 120 m weiter verfolgt werden und verschwindet dann in der Nähe der Strasse Trétien- Finhaut unter einer mächtigen Schutthalde. Obwohl seine Mächtigkeit hier bis auf 3 m zunimmt, ist die Erzführung aber auch an diesen Stellen gering.
- Baryt: Als Gangart.
- Eisenerz:
- Galenit: Nur sehr spärlich.
- Pyrit:
- Quarz: Als Gangart.
041_VS / Vernayaz, Dent du Salantin
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Vernayaz, Koordinaten ca.: 565800 / 111200
Literatur:
- Frey, Alfred; Schweizer Strahler; 1977; Seite 205-207; Synchisit aus dem Unterwallis
Zwischen Epinassey und Van d'en Haut. Die Vorkommen sind an Kleinstklüfte gebunden. Die erscheinenden Mineralien haben deshalb auch nur Dimensionen im mm-Bereich. Genaue Fundortangaben fehlen.
- Adular: Selten, bis wenige mm gross.
- Albit: Bis ca. 5 mm, meistens vollkommen klar, in idealer Ausbildung.
- Anatas: Blau, grün, gelb, bis 1 mm, seltener treppenartiger Aufbau.
- Apatit: Einmalig als winziger, kugelförmiger Kristall.
- Baryt: Klar - schneeweiss, bis 10 mm, dünntafelig, ähnlich dem sogenannter Fingernagelcalcit.
- Brookit: Kleiner als 1 mm, mit Sanduhrstruktur, sehr selten.
- Calcit: Rosarot bis bräunlich, skalanoedrisch, bis 6 mm, auch Phantomausbildungen, Ausnahmekristalle bis 4 cm.
- Chlorit: Wurmförmig, auf den andern Mineralien aufsitzend, auch als Einschlüsse.
- Fluorit: Würfel, Kuboktaeder, farblos, einmalig auch leicht rosarot.
- Hämatit: Einmalig als hochglänzendes Plättchen, sehr klein.
- Pyrit: Im Gestein.
- Quarz: Langprismatisch - nadelig, bis ca. 1 cm.
- Synchisit-(Ce): Hexagonale Prismen, meistens mit schönen Endflächen, rosa - orange - gelblich, bis 2.5 mm.
042_VS / Vernayaz, Miéville (Granitsteinbruch)
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Vernayaz, Koordinaten ca.: 568350 / 110900
Literatur:
- Szabo, G.; Schweizer Strahler; 1974; Seite 209; Rosa Fluorit von Miéville, Unterwallis
Unterwallis, Granitsteinbruch. Alle aufgeführten Mineralien sind klein und selten anzutreffen. Klüfte sind rar.
- Albit:
- Calcit: In sehr dünnen Blättchen.
- Epidot:
- Galenit:
- Quarz: Farblos.
- Rosafluorit: In Oktaedern, bis 1 cm.
- Sphalerit: Nicht ganz sicher.
043_VS / Vernayaz, Miéville_1
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Vernayaz, Koordinaten ca.: 568350 / 110850
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
In der Umgebung im Hellglimmergneis des Aiguilles-Rouges-Massivs.
- Aeschynit-(Y): Rotbraun, lattenförmig, bis 1 mm, schindelförmig.
- Albit:
- Quarz: Farblos.
- Rosafluorit: In Oktaedern, bis 1 cm.
- Sphalerit: Nicht ganz sicher.
043_VS / Vernayaz, Miéville_1
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Vernayaz, Koordinaten ca.: 568350 / 110850
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
In der Umgebung im Hellglimmergneis des Aiguilles-Rouges-Massivs.
- Aeschynit-(Y): Rotbraun, lattenförmig, bis 1 mm, schindelförmig.
- Albit:
- Anatas:
- Ilmenit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
044_VS / Vernayaz, Miéville_2
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Vernayaz, Koordinaten ca.: 568392 / 110858
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 167
Nördlich von Vernayaz im Granit des Aiguilles-Rouges-Massivs. Die Koordinaten zeigen auf Miéville.
- Albit:
044_VS / Vernayaz, Miéville_2
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Vernayaz, Koordinaten ca.: 568392 / 110858
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 167
Nördlich von Vernayaz im Granit des Aiguilles-Rouges-Massivs. Die Koordinaten zeigen auf Miéville.
- Albit:
- Epidot:
- Galenit:
- Quarz:
- Rosafluorit: Oktaedrisch, bis 1 cm, zusammen mit Quarz, Albit, Epidot, Galenit und weiteren Mineralien.
045_VS / Cocorié, Cocorier, Mont Blanc-Aiguilles-Rouges-Massiv
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Evionnaz, Koordinaten ca.: 566200 / 112500
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 256
- Galenit: Derb, in Erzgängen.
Visp
- Rosafluorit: Oktaedrisch, bis 1 cm, zusammen mit Quarz, Albit, Epidot, Galenit und weiteren Mineralien.
045_VS / Cocorié, Cocorier, Mont Blanc-Aiguilles-Rouges-Massiv
Region: Bezirk Saint-Maurice / Gemeinde Evionnaz, Koordinaten ca.: 566200 / 112500
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 256
- Galenit: Derb, in Erzgängen.
Visp
046_VS / Baltschiedertal
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634000 / 132000
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Ruef, Anton; Schweizer Strahler; 1997; Heft 3; Seite 89 - 93; Senait-Kristalle aus dem Oberaargebiet (BE)
- Ogi, Hermann; Schweizer Strahler; 1978; Seite 438-439; Künstlerpech
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 74
Die Lage der Funde wird nicht näher erwähnt. Unter anderem wurden im 16. Jh. im Baltschiedertal folgende Erze abgebaut: Silber, Eisen, Arsen, Molybdän.
- Arsen: Im Erz.
- Eisenerz:
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634000 / 132000
Literatur:
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Ruef, Anton; Schweizer Strahler; 1997; Heft 3; Seite 89 - 93; Senait-Kristalle aus dem Oberaargebiet (BE)
- Ogi, Hermann; Schweizer Strahler; 1978; Seite 438-439; Künstlerpech
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 74
Die Lage der Funde wird nicht näher erwähnt. Unter anderem wurden im 16. Jh. im Baltschiedertal folgende Erze abgebaut: Silber, Eisen, Arsen, Molybdän.
- Arsen: Im Erz.
- Eisenerz:
- Molybdänerz:
- Phenakit: Bis 4 mm, auf Adular, kurzsäulig, wasserklar, gute Ausbildung.
- Quarz:
- Senait: Als Senait-Crichtonit-Mischkristalle.
- Silber: Im Erz.
047_VS / Baltschiedertal (Westseite)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 632660 / 132640
Literatur:
- Bähler, W.; Schweizer Strahler; 2001; Heft 1; Seite 18 - 20; Die Fingernagelkluft im Baltschiedertal
Im Sericitschiefer nahe der Kontaktzone zum Dolomit. Näher Angaben zu diesem Fundort sind nicht vorhanden. Die Koordinaten zeigen auf einen zufällig gewählten Punkt auf der Westseite des Baltschiedertals.
- Adular: Auch als 'Adular-Sägen' bis 1 cm.
- Goethit: Pseudomorph nach Ankerit oder Siderit.
- Quarz: Bis 20 cm, zum Teil rauchig.
- Rutil: In und auf dem Quarz, bis 2 cm.
048_VS / Baltschiedertal (vorderes)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634000 / 133000
Literatur:
- Ogi, Hermann; Schweizer Strahler; 1985; Seite 117-122; Synchisit
Evtl. handelt es sich hier um den Graben, welcher westlich von der 'Roti Chüe' bis zur Lokalität 'Üssers Senntum' verläuft.- Bertrandit: Von der rechten Talseite, farblos, tafelig, Zwillinge, bis 2 mm, auf Quarz, zusammen mit Monazit und Xenotim (Stalder, 1990).
- Monazit-(Ce): Orangebraun, rechte Talseite.
- Quarz:
- Phenakit: Bis 4 mm, auf Adular, kurzsäulig, wasserklar, gute Ausbildung.
- Quarz:
- Senait: Als Senait-Crichtonit-Mischkristalle.
- Silber: Im Erz.
047_VS / Baltschiedertal (Westseite)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 632660 / 132640
Literatur:
- Bähler, W.; Schweizer Strahler; 2001; Heft 1; Seite 18 - 20; Die Fingernagelkluft im Baltschiedertal
Im Sericitschiefer nahe der Kontaktzone zum Dolomit. Näher Angaben zu diesem Fundort sind nicht vorhanden. Die Koordinaten zeigen auf einen zufällig gewählten Punkt auf der Westseite des Baltschiedertals.
- Adular: Auch als 'Adular-Sägen' bis 1 cm.
- Goethit: Pseudomorph nach Ankerit oder Siderit.
- Quarz: Bis 20 cm, zum Teil rauchig.
- Rutil: In und auf dem Quarz, bis 2 cm.
048_VS / Baltschiedertal (vorderes)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634000 / 133000
Literatur:
- Ogi, Hermann; Schweizer Strahler; 1985; Seite 117-122; Synchisit
Evtl. handelt es sich hier um den Graben, welcher westlich von der 'Roti Chüe' bis zur Lokalität 'Üssers Senntum' verläuft.- Bertrandit: Von der rechten Talseite, farblos, tafelig, Zwillinge, bis 2 mm, auf Quarz, zusammen mit Monazit und Xenotim (Stalder, 1990).
- Monazit-(Ce): Orangebraun, rechte Talseite.
- Quarz:
- Synchisit:
- Xenotim-(Y): Weingelb, rechte Talseite.
049_VS / Baltschiedertal, Äusseres Senntum, Uessers Senntum, Blyschgraben, Blauer Graben, Blaugraben, Rote Kuh
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 633850 / 132500
Literatur:
- Huttenlocher, Heinrich F.;Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1934; Band 14; Heft 1; Seite 22-149; Die Erzlagerstättenzonen der Westalpen
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 129
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Diese Lokalität befindet sich auf der rechten Seite des unteren Baltschiedertals, auf der Höhe des Äusseren Senntums. Die Klüfte sind im sandigen, grauen Liaskalk zu finden. Praktisch unbedeutend, doch immerhin für die Komplettierung der Erscheinungen nennenswert, ist eine lokale Vererzung mit Zinkblende von mitteljurassischen Geröllen, die zum südlichen Sedimentmantel des Aarmassivs gehören und im Baltschiedertal im "Blauen Graben" in der Nähe der "Roten Kuh" auftreten. Auch hier zeigen die Erze die nämlichen metamorphen Verwachsungsverhältnisse wie auf der Lagerstätte von Goppenstein.
- Calcit: Skalenoeder.
- Quarz: Hell, zum Teil mit Chloriteinschluss. von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Quarz. Bergkrystall in bis mehrere Zoll grossen Individuen von grauer und grünlicher Farbe, theilweise mit Einschnitten und treppenförmigen Absätzen von erodirtem Kalkspath mit doppelt ausgebildetem graulichgelbem skalenoëdrischem Kalkspath vergesellschaftet.
050_VS / Baltschiedertal, Alp Eril, Furggbach
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634700 / 132220
Aus dem Anstehenden und in Sturzblöcken im Bach.
- Adular: Als Vierlinge bis 5 cm (aus der Umgebung).
- Calcit:
- Fluorit: Wasserklar, bis 2 cm und mehr.
- Quarz:
051_VS / Baltschiedertal, Alpjahorn, Alpjuhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 636100 / 135250
Literatur:
- Ogi, Hermann; Schweizer Strahler; 1985; Seite 117-122; Synchisit
Die Funde werden als 'in der Umgebung der ehemaligen Molybdänmine / Alpjahorn' angegeben. Fluoritfunde sind ja bereits vom Alpjahorn beschrieben. Ob es sich um dieselbe Fundstelle handelt ist nicht eindeutig. Der hier aufgeführte Fundort enthält zum Teil andere Mineralien. Die Umgebung ist bekannt für die Versuche, Molybdän-Erz abzubauen. Im Ersten Weltkrieg gab es erste Versuche, dieses Molybdän abzubauen; im Zweiten Weltkrieg waren 80 Männer im Bergwerk beschäftigt und etwa 28 Tonnen Erz wurden gefördert. In den 1960ern und 1970ern Jahren gab es noch einige Versuche, gewinnbringend Molybdän abzubauen, jedoch ohne Erfolg - der Bau einer Seilbahn wurde aus Landschaftsschutz-Gründen untersagt. Das Barackendorf auf dem Galkichumma-Hang (2600 m) zerfällt mehr und mehr. Koordinaten Alpjuhorn: 636´170 / 135´210.
- Adular:
- Xenotim-(Y): Weingelb, rechte Talseite.
049_VS / Baltschiedertal, Äusseres Senntum, Uessers Senntum, Blyschgraben, Blauer Graben, Blaugraben, Rote Kuh
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 633850 / 132500
Literatur:
- Huttenlocher, Heinrich F.;Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1934; Band 14; Heft 1; Seite 22-149; Die Erzlagerstättenzonen der Westalpen
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 129
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Diese Lokalität befindet sich auf der rechten Seite des unteren Baltschiedertals, auf der Höhe des Äusseren Senntums. Die Klüfte sind im sandigen, grauen Liaskalk zu finden. Praktisch unbedeutend, doch immerhin für die Komplettierung der Erscheinungen nennenswert, ist eine lokale Vererzung mit Zinkblende von mitteljurassischen Geröllen, die zum südlichen Sedimentmantel des Aarmassivs gehören und im Baltschiedertal im "Blauen Graben" in der Nähe der "Roten Kuh" auftreten. Auch hier zeigen die Erze die nämlichen metamorphen Verwachsungsverhältnisse wie auf der Lagerstätte von Goppenstein.
- Calcit: Skalenoeder.
- Quarz: Hell, zum Teil mit Chloriteinschluss. von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Quarz. Bergkrystall in bis mehrere Zoll grossen Individuen von grauer und grünlicher Farbe, theilweise mit Einschnitten und treppenförmigen Absätzen von erodirtem Kalkspath mit doppelt ausgebildetem graulichgelbem skalenoëdrischem Kalkspath vergesellschaftet.
050_VS / Baltschiedertal, Alp Eril, Furggbach
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634700 / 132220
Aus dem Anstehenden und in Sturzblöcken im Bach.
- Adular: Als Vierlinge bis 5 cm (aus der Umgebung).
- Calcit:
- Fluorit: Wasserklar, bis 2 cm und mehr.
- Quarz:
051_VS / Baltschiedertal, Alpjahorn, Alpjuhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 636100 / 135250
Literatur:
- Ogi, Hermann; Schweizer Strahler; 1985; Seite 117-122; Synchisit
Die Funde werden als 'in der Umgebung der ehemaligen Molybdänmine / Alpjahorn' angegeben. Fluoritfunde sind ja bereits vom Alpjahorn beschrieben. Ob es sich um dieselbe Fundstelle handelt ist nicht eindeutig. Der hier aufgeführte Fundort enthält zum Teil andere Mineralien. Die Umgebung ist bekannt für die Versuche, Molybdän-Erz abzubauen. Im Ersten Weltkrieg gab es erste Versuche, dieses Molybdän abzubauen; im Zweiten Weltkrieg waren 80 Männer im Bergwerk beschäftigt und etwa 28 Tonnen Erz wurden gefördert. In den 1960ern und 1970ern Jahren gab es noch einige Versuche, gewinnbringend Molybdän abzubauen, jedoch ohne Erfolg - der Bau einer Seilbahn wurde aus Landschaftsschutz-Gründen untersagt. Das Barackendorf auf dem Galkichumma-Hang (2600 m) zerfällt mehr und mehr. Koordinaten Alpjuhorn: 636´170 / 135´210.
- Adular:
- Albit:
- Anatas: Schwarzblau.
- Fluorit: Farblos, manchmal korridiert.
- Rauchquarz:
- Anatas: Schwarzblau.
- Fluorit: Farblos, manchmal korridiert.
- Rauchquarz:
- Rosafluorit:
- Synchisit-(Ce): Bis 3 mm, gelblich - orange, säulig, mit stark glänzenden Kopfflächen, geriefte Seitenflächen.
052_VS / Baltschiedertal, Alpjahorn, Alpjuhorn, Breitlauihorn, Rotlauihorn (Nordhang), Lägendgrat (Westhang), Ellendj, Lägunde Grat;(Molybdänerzabbau)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 636030 / 136000
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 289-291
- Greber, Nicolas D. / Hofmann, Beda A.;Schweizer Strahler;2013; Heft 1; Seite 22 - 27; Minerale der Molybdänlagerstätte am Alpjuhorn im Baltschiedertal (VS)
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1988/2; Heft 44; Seite 23-26; Die Molybdänlagerstätte im Baltschiedertal, Kanton Wallis.
- Ledermann, H.; 1955; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, Lieferung 33; Zur Kenntnis der Molybdänglanzlagerstätte im Baltschiedertal (Wallis)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 63,269
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 89
- Schenker, Max; Eclogae Geologicae Helvetiae; 1958; Band 65; Heft 1; Seite 423 - 441; Neuere Beobachtungen über das Auftreten und die Ausdehnung der Molybdänglanzvorkommen im Baltschiedertal (Wallis)
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
- Stalder, Hans Anton & Wagner ,Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 161
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Erste wirtschaftliche Beachtung fand das Vorkommen 1916. 1917 wurden aus der sekundären Lagerstätte 30 kg Mo, 1918 eine Tonne Erze aus den anstehenden Quarzgängen und 1942-45 aus primärer und sekundärer Lagerstätte 28 Tonnen mit 2% Mo-Gehalt gewonnen.
Galkikumme: Hier findet sich in den Geröllhängen am Fusse des Alpjahornes und des Lägendgrates in losen Blöcken zerstreut Molybdänglanz. Die primäre Lagerstätte befindet sich südlich und südöstlich davon in den unteren Felsen der Nordwand des Alpjahornes und im Westhang des südlichen Lägendgrates, dem Trennungsgrat zwischen Baltschieder und Gredetschtal, der vom tiefsten Sattel (Jägerpass) der Galkilücke, gegen Norden bis Pt. 3114 ansteigt. Erzführende Adern sind hier von 2740m, der Grenze der Geröll-Felswand bis 2890m und in der Alpjahorn-Nordwand bis 2930m Höhe festgestellt worden. Molybdänglanz tritt in Nestern mit wirren Aggregaten von verbogenen Blättchen auf, wobei die Erznester in handgrossen Feldern gehäuft sind. Sehr selten treten zusammen mit Molybdänglanz oder nahe dabei noch roter Fluorit und zu Schnüren zerriebene Granate auf. Als weiteres seltenes Begleitmineral wird auch Arsenkies erwähnt.
- Adular: Milchigweiss, Maderaner-Habitus. von Fellenberg, 1893: Am Ellendj kommt ferner vor: Feldspath (Adular) in vorzüglichen Krystallen von weisslichgrauer Farbe, meistens mit Chlorit überzogen, mit Bergkrystall, Rauchquarz und skalenoedrischem Kalkspath, einzeln und in Zwillingsbildungen.
- Alabandin: Auf einem Erzanschliff. Der spektrographischen Untersuchung entsprechend könnte es sich um Kupferkies (+ Bleiglanz und Manganblende) handeln.
- Anatas: Schwarz, dipyramidal.
- Apatit: Kugelig.
- Arsenopyrit: Als weiteres seltenes Begleitmineral ist in der Literatur auch Arsenkies erwähnt. Auch dieser ist aber nur durch glücklichen Zufall auffindbar.
- Calcit: Klein, blätterig.
- Chalkopyrit: Auf einem Erzanschliff. Der spektrographischen Untersuchung entsprechend könnte es sich um Kupferkies (+ Bleiglanz und Manganblende) handeln.
- Chlorit:
- Epidot: Graugrün.
- Ferberit: An der Oberflächew leicht rostfarbiger Ferberit ist aufgrund seiner bräunlicher Farbe im ebenfalls rostbraun verfärbten Gestein schwierig zu erkennen. Auf frisch angeschnittenen und polierten Flächen sind die dunklen, oft länglichen Kristalle mit rechteckigem Querschnitt recht gut zu erkennen. Relativ selten zu finden.
- Ferrimolybdit: Als blättrige und erdige Anhäufung um den Molybdänit.
- Fluorit: In Oktaedern und weiteren Flächenkombinationen, rot, bis 4 cm Kantenlänge. von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Rosenrother Flussspath in zierlichen kleinen Cuboctaedern in Drusen und eingesprengt mit Bergkrystall und Rauchquarz in einem euritischen Gestein.
- Galenit: Auf einem Erzanschliff. Der spektrographischen Untersuchung entsprechend könnte es sich um Kupferkies (+ Bleiglanz und Manganblende) handeln.
- Granat: Sehr selten treten zusammen mit Molybdänglanz oder nahe dabei noch roter Fluorit und zu Schnüren zerriebene Granate auf.
- Hämatit: In kleinen Rosen.
- Manganblende:
- Molybdänit-2H: Bergbaumässig abgebaut. Es handelt sich um das einzig bis heute bekannte Vorkommen, das die Bezeichnung Lagerstätte verdient.
- Phenakit: Bis 7 mm, auf rosarotem Fluorit.- Powellit: Oft in Paragenese mit Molybdänit.
- Pyrit: In zwei Molybdänglanz führenden Adern fand sich noch Pyrit, der aber aus den dort durchschlagenen Quarzporphyrgängen stammt. U. d. M. sind chalkographisch auch kleinste Pyriteinschlüsse, besonders auf Quarzkorngrenzen angereichert und im Quarz vereinzelt ein Zinkblendekristall gefunden worden.
- Quarz:
- Synchisit-(Ce): Bis 3 mm, gelblich - orange, säulig, mit stark glänzenden Kopfflächen, geriefte Seitenflächen.
052_VS / Baltschiedertal, Alpjahorn, Alpjuhorn, Breitlauihorn, Rotlauihorn (Nordhang), Lägendgrat (Westhang), Ellendj, Lägunde Grat;(Molybdänerzabbau)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 636030 / 136000
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 289-291
- Greber, Nicolas D. / Hofmann, Beda A.;Schweizer Strahler;2013; Heft 1; Seite 22 - 27; Minerale der Molybdänlagerstätte am Alpjuhorn im Baltschiedertal (VS)
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1988/2; Heft 44; Seite 23-26; Die Molybdänlagerstätte im Baltschiedertal, Kanton Wallis.
- Ledermann, H.; 1955; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, Lieferung 33; Zur Kenntnis der Molybdänglanzlagerstätte im Baltschiedertal (Wallis)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 63,269
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 89
- Schenker, Max; Eclogae Geologicae Helvetiae; 1958; Band 65; Heft 1; Seite 423 - 441; Neuere Beobachtungen über das Auftreten und die Ausdehnung der Molybdänglanzvorkommen im Baltschiedertal (Wallis)
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917
- Stalder, Hans Anton & Wagner ,Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 161
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Erste wirtschaftliche Beachtung fand das Vorkommen 1916. 1917 wurden aus der sekundären Lagerstätte 30 kg Mo, 1918 eine Tonne Erze aus den anstehenden Quarzgängen und 1942-45 aus primärer und sekundärer Lagerstätte 28 Tonnen mit 2% Mo-Gehalt gewonnen.
Galkikumme: Hier findet sich in den Geröllhängen am Fusse des Alpjahornes und des Lägendgrates in losen Blöcken zerstreut Molybdänglanz. Die primäre Lagerstätte befindet sich südlich und südöstlich davon in den unteren Felsen der Nordwand des Alpjahornes und im Westhang des südlichen Lägendgrates, dem Trennungsgrat zwischen Baltschieder und Gredetschtal, der vom tiefsten Sattel (Jägerpass) der Galkilücke, gegen Norden bis Pt. 3114 ansteigt. Erzführende Adern sind hier von 2740m, der Grenze der Geröll-Felswand bis 2890m und in der Alpjahorn-Nordwand bis 2930m Höhe festgestellt worden. Molybdänglanz tritt in Nestern mit wirren Aggregaten von verbogenen Blättchen auf, wobei die Erznester in handgrossen Feldern gehäuft sind. Sehr selten treten zusammen mit Molybdänglanz oder nahe dabei noch roter Fluorit und zu Schnüren zerriebene Granate auf. Als weiteres seltenes Begleitmineral wird auch Arsenkies erwähnt.
- Adular: Milchigweiss, Maderaner-Habitus. von Fellenberg, 1893: Am Ellendj kommt ferner vor: Feldspath (Adular) in vorzüglichen Krystallen von weisslichgrauer Farbe, meistens mit Chlorit überzogen, mit Bergkrystall, Rauchquarz und skalenoedrischem Kalkspath, einzeln und in Zwillingsbildungen.
- Alabandin: Auf einem Erzanschliff. Der spektrographischen Untersuchung entsprechend könnte es sich um Kupferkies (+ Bleiglanz und Manganblende) handeln.
- Anatas: Schwarz, dipyramidal.
- Apatit: Kugelig.
- Arsenopyrit: Als weiteres seltenes Begleitmineral ist in der Literatur auch Arsenkies erwähnt. Auch dieser ist aber nur durch glücklichen Zufall auffindbar.
- Calcit: Klein, blätterig.
- Chalkopyrit: Auf einem Erzanschliff. Der spektrographischen Untersuchung entsprechend könnte es sich um Kupferkies (+ Bleiglanz und Manganblende) handeln.
- Chlorit:
- Epidot: Graugrün.
- Ferberit: An der Oberflächew leicht rostfarbiger Ferberit ist aufgrund seiner bräunlicher Farbe im ebenfalls rostbraun verfärbten Gestein schwierig zu erkennen. Auf frisch angeschnittenen und polierten Flächen sind die dunklen, oft länglichen Kristalle mit rechteckigem Querschnitt recht gut zu erkennen. Relativ selten zu finden.
- Ferrimolybdit: Als blättrige und erdige Anhäufung um den Molybdänit.
- Fluorit: In Oktaedern und weiteren Flächenkombinationen, rot, bis 4 cm Kantenlänge. von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Rosenrother Flussspath in zierlichen kleinen Cuboctaedern in Drusen und eingesprengt mit Bergkrystall und Rauchquarz in einem euritischen Gestein.
- Galenit: Auf einem Erzanschliff. Der spektrographischen Untersuchung entsprechend könnte es sich um Kupferkies (+ Bleiglanz und Manganblende) handeln.
- Granat: Sehr selten treten zusammen mit Molybdänglanz oder nahe dabei noch roter Fluorit und zu Schnüren zerriebene Granate auf.
- Hämatit: In kleinen Rosen.
- Manganblende:
- Molybdänit-2H: Bergbaumässig abgebaut. Es handelt sich um das einzig bis heute bekannte Vorkommen, das die Bezeichnung Lagerstätte verdient.
- Phenakit: Bis 7 mm, auf rosarotem Fluorit.- Powellit: Oft in Paragenese mit Molybdänit.
- Pyrit: In zwei Molybdänglanz führenden Adern fand sich noch Pyrit, der aber aus den dort durchschlagenen Quarzporphyrgängen stammt. U. d. M. sind chalkographisch auch kleinste Pyriteinschlüsse, besonders auf Quarzkorngrenzen angereichert und im Quarz vereinzelt ein Zinkblendekristall gefunden worden.
- Quarz:
- Rauchquarz: Dunkel.
- Rutil: von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: In derselben Gegend (Ellendj, Rothlauihorn ?): Rutil in bräunlichschwarzen und rothbraunen Nadeln mit Quarz und Adular auf einem euritischen Gestein.
- Scheelit: Zeigt unter dem UV-Licht eine blaue Fluoreszenz.
- Sphalerit: U. d. M. sind chalkographisch auch kleinste Pyriteinschlüsse, besonders auf Quarzkorngrenzen angereichert und im Quarz vereinzelt ein Zinkblendekristall gefunden worden.
- Titanit:
- Rutil: von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: In derselben Gegend (Ellendj, Rothlauihorn ?): Rutil in bräunlichschwarzen und rothbraunen Nadeln mit Quarz und Adular auf einem euritischen Gestein.
- Scheelit: Zeigt unter dem UV-Licht eine blaue Fluoreszenz.
- Sphalerit: U. d. M. sind chalkographisch auch kleinste Pyriteinschlüsse, besonders auf Quarzkorngrenzen angereichert und im Quarz vereinzelt ein Zinkblendekristall gefunden worden.
- Titanit:
- Topas:
053_VS / Baltschiedertal, Alpjahorn, Alpjuhorn, Galkikumme
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 636300 / 136000
Literatur:
- Stalder, H. A. & Wenger, Ch.; Schweizer Strahler; 1988; Seite 45-82; Scheelit aus dem Aar- und Gotthardmassiv
In den Quarzgängen der Molybdänlagerstätte. Das Alpjuhorn (3144 m) ist ein felsiger Gipfel in der langen Kette, die beim Nesthorn beginnt und zwischen Baltschieder- und Gredetschtal steht. Bis in die Zeit des zweiten Weltkrieges wurde in den Flanken des Alpjuhorns Molybdän abgebaut. Neben den Ruinen der Gebäude (in der Galkichumme sind einige Hütten sogar noch intakt) erinnern auch die kunstvoll angelegten Saumwege an die einstige Pracht. Koordinaten Alpjuhorn: 636´170 / 135´210.
- Powellit: Als Überzüge auf den Molybdänglanzschuppen, tiefrot (tiefgelb) fluoreszierend (Stalder, Wenger, 1988).
- Scheelit: Feinstkörnig, bläuliche Fluoreszenz.
054_VS / Baltschiedertal, Alpjahorn, Alpjuhorn, Lägendgrat Ostseite, Lägunde Grat, Ellendj, Härd
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 637030 / 136050
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 89
Angeblich wäre von hier noch viel Quarz zu bergen. Das Alpjuhorn (3144 m) ist ein felsiger Gipfel in der langen Kette, die beim Nesthorn beginnt und zwischen Baltschieder- und Gredetschtal steht. Bis in die Zeit des zweiten Weltkrieges wurde in den Flanken des Alpjuhorns Molybdän abgebaut. Neben den Ruinen der Gebäude (in der Galkichumme sind einige Hütten sogar noch intakt) erinnern auch die kunstvoll angelegten Saumwege an die einstige Pracht. Koordinaten Alpjuhorn: 636´170 / 135´210.
- Quarz: Hell, oft von Calcit durchschnitten.
055_VS / Baltschiedertal, Erl
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634570 / 132470
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 281
- Monazit: Tafelig, bis 2mm, U- und Th-haltig (Soom, 1986).
056_VS / Baltschiedertal, Erl-Rämi
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634563 / 132471
Literatur:
- Wagner, Albert; Schweizer Strahler; 2007; Heft 4; Seite 11
Die Fundstelle ist mit Erl-Rämi, Baltschiedertal, angegeben. die Koordinaten zeigen auf Erl, welches unterhalb Rämi liegt.
- Chlorit:
- Phenakit: Rhomboedrisch, verzwillingt, durch Chlorit grünlich gefärbt, bis 1.5 mm, glasklar.
057_VS / Baltschiedertal, Gersthorn (Nordgrat), Gärsthorn (Nordgrat)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 636810 / 132620
Literatur:
- Weiss,Stefan; Lapis; 2001; Heft 6; Seite 51-52
Die Funde stammen von dem in Richtung Baltschiedertal ziehenden Nordgrat des Gerstenhorns (Gärsthorn, 2927 m ü. M.) aus schmalen und glimmerreichen, bräunlichen Gneisen. Die Koordinaten zeigen auf das Gärsthorn.
- Adular:
- Anatas: Schwarz oder bräunlich bis weingelb, dipyramidal, bis 5 mm, mit deutlicher Querriefung und teilweise umgewandelt in Rutil.
- Muskovit:
053_VS / Baltschiedertal, Alpjahorn, Alpjuhorn, Galkikumme
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 636300 / 136000
Literatur:
- Stalder, H. A. & Wenger, Ch.; Schweizer Strahler; 1988; Seite 45-82; Scheelit aus dem Aar- und Gotthardmassiv
In den Quarzgängen der Molybdänlagerstätte. Das Alpjuhorn (3144 m) ist ein felsiger Gipfel in der langen Kette, die beim Nesthorn beginnt und zwischen Baltschieder- und Gredetschtal steht. Bis in die Zeit des zweiten Weltkrieges wurde in den Flanken des Alpjuhorns Molybdän abgebaut. Neben den Ruinen der Gebäude (in der Galkichumme sind einige Hütten sogar noch intakt) erinnern auch die kunstvoll angelegten Saumwege an die einstige Pracht. Koordinaten Alpjuhorn: 636´170 / 135´210.
- Powellit: Als Überzüge auf den Molybdänglanzschuppen, tiefrot (tiefgelb) fluoreszierend (Stalder, Wenger, 1988).
- Scheelit: Feinstkörnig, bläuliche Fluoreszenz.
054_VS / Baltschiedertal, Alpjahorn, Alpjuhorn, Lägendgrat Ostseite, Lägunde Grat, Ellendj, Härd
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 637030 / 136050
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 89
Angeblich wäre von hier noch viel Quarz zu bergen. Das Alpjuhorn (3144 m) ist ein felsiger Gipfel in der langen Kette, die beim Nesthorn beginnt und zwischen Baltschieder- und Gredetschtal steht. Bis in die Zeit des zweiten Weltkrieges wurde in den Flanken des Alpjuhorns Molybdän abgebaut. Neben den Ruinen der Gebäude (in der Galkichumme sind einige Hütten sogar noch intakt) erinnern auch die kunstvoll angelegten Saumwege an die einstige Pracht. Koordinaten Alpjuhorn: 636´170 / 135´210.
- Quarz: Hell, oft von Calcit durchschnitten.
055_VS / Baltschiedertal, Erl
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634570 / 132470
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 281
- Monazit: Tafelig, bis 2mm, U- und Th-haltig (Soom, 1986).
056_VS / Baltschiedertal, Erl-Rämi
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634563 / 132471
Literatur:
- Wagner, Albert; Schweizer Strahler; 2007; Heft 4; Seite 11
Die Fundstelle ist mit Erl-Rämi, Baltschiedertal, angegeben. die Koordinaten zeigen auf Erl, welches unterhalb Rämi liegt.
- Chlorit:
- Phenakit: Rhomboedrisch, verzwillingt, durch Chlorit grünlich gefärbt, bis 1.5 mm, glasklar.
057_VS / Baltschiedertal, Gersthorn (Nordgrat), Gärsthorn (Nordgrat)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 636810 / 132620
Literatur:
- Weiss,Stefan; Lapis; 2001; Heft 6; Seite 51-52
Die Funde stammen von dem in Richtung Baltschiedertal ziehenden Nordgrat des Gerstenhorns (Gärsthorn, 2927 m ü. M.) aus schmalen und glimmerreichen, bräunlichen Gneisen. Die Koordinaten zeigen auf das Gärsthorn.
- Adular:
- Anatas: Schwarz oder bräunlich bis weingelb, dipyramidal, bis 5 mm, mit deutlicher Querriefung und teilweise umgewandelt in Rutil.
- Muskovit:
- Rauchquarz:
- Rutil:
058_VS / Baltschiedertal, Grubhorn, Grüebhorn, Strahlhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 636200 / 138100
Literatur:
- Graeser, St. & Stalder, H.A.; Schweizer Strahler; 1974; Seite 265-277; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten
Kainosit-(Y) wird aus dem Gebiet Grubhorn erwähnt, Molybdänglanz an der Ostwand des oberen Baltschiederkessels (zwischen Grubhorn und Strahlhorn).
- Kainosit-(Y): Honiggelb, tafelig, bis 15 x 18 mm.
- Molybdänit:
059_VS / Baltschiedertal, Innerer Senntum, Äusserer Senntum, Üssers Senntum
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634000 / 133000
Literatur: - Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 126 Im Bergsturzmaterial zwischen den beiden Senntümer konnten einige Mineralien gefunden werden. Die Abbruchstelle liegt auf ca. 2000 m ü. M.
- Adular: Maderaner-Habitus.
- Apatit: Tropfenartig.- Chabasit: Würfelig.
- Epidot: Nadelig, klein.
- Pyrit: Wenig.
- Quarz:
- Titanit: Wenig.
060_VS / Baltschiedertal, Jägihorn, Jägihörner
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634260 / 138920
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Quarz: Bergkrystall, mitunter in verzerrten, wie corrodirt aussehenden Exemplaren.
- Rauchquarz: Sehr schön.
- Rosafluorit:
061_VS / Baltschiedertal, Lowigraben
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 632406 / 130080
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 281
- Monazit: Tafelig, bis 2mm, U- und Th-haltig (Soom, 1986).
062_VS / Baltschiedertal, Obere Matten
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 633420 / 130950
Literatur:
- Graeser, Stefan; Lapis; 1995; Heft 9; Seite 267; Vanadinit aus dem Baltschiedertal, Westschweiz Der Fundort liegt nahe des Südeingangs des Baltschiedertals bei Visp bei der Lokalität 'Obere Matten', in der Westflanke des Tales in aufgeschlossenen Quarzgängen.
- Adular:
058_VS / Baltschiedertal, Grubhorn, Grüebhorn, Strahlhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 636200 / 138100
Literatur:
- Graeser, St. & Stalder, H.A.; Schweizer Strahler; 1974; Seite 265-277; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten
Kainosit-(Y) wird aus dem Gebiet Grubhorn erwähnt, Molybdänglanz an der Ostwand des oberen Baltschiederkessels (zwischen Grubhorn und Strahlhorn).
- Kainosit-(Y): Honiggelb, tafelig, bis 15 x 18 mm.
- Molybdänit:
059_VS / Baltschiedertal, Innerer Senntum, Äusserer Senntum, Üssers Senntum
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634000 / 133000
Literatur: - Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 126 Im Bergsturzmaterial zwischen den beiden Senntümer konnten einige Mineralien gefunden werden. Die Abbruchstelle liegt auf ca. 2000 m ü. M.
- Adular: Maderaner-Habitus.
- Apatit: Tropfenartig.- Chabasit: Würfelig.
- Epidot: Nadelig, klein.
- Pyrit: Wenig.
- Quarz:
- Titanit: Wenig.
060_VS / Baltschiedertal, Jägihorn, Jägihörner
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634260 / 138920
Literatur:
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
- Quarz: Bergkrystall, mitunter in verzerrten, wie corrodirt aussehenden Exemplaren.
- Rauchquarz: Sehr schön.
- Rosafluorit:
061_VS / Baltschiedertal, Lowigraben
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 632406 / 130080
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 281
- Monazit: Tafelig, bis 2mm, U- und Th-haltig (Soom, 1986).
062_VS / Baltschiedertal, Obere Matten
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 633420 / 130950
Literatur:
- Graeser, Stefan; Lapis; 1995; Heft 9; Seite 267; Vanadinit aus dem Baltschiedertal, Westschweiz Der Fundort liegt nahe des Südeingangs des Baltschiedertals bei Visp bei der Lokalität 'Obere Matten', in der Westflanke des Tales in aufgeschlossenen Quarzgängen.
- Adular:
- Albit:
- Apatit:
- Calcit:
- Cerussit:
- Chalkopyrit:
- Galenit: Derb oder in Kristallen in cm -Grösse.
- Malachit:
- Galenit: Derb oder in Kristallen in cm -Grösse.
- Malachit:
- Quarz:
- Rutil:
- Sagenit:
- Vanadinit: In gelben Nadeln -0,4 mm, zum Teil radialstrahlig, auch igelförmig, immer in der Nähe von Galenit, in oder auf Calcit sitzend (im Lapisheft ist ein Foto eines Vanadinitbüschels von diesem Fundort).
- Wulfenit:
063_VS / Baltschiedertal, Rote Bach
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634440 / 133120
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 21
- Adular:
064_VS / Baltschiedertal, Schiltfurgge
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 636720 / 133820
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1971; Band 51; Heft 2 - 3; Seite 415 - 442; Mineralogisch-geochemische Untersuchungen an Bleiglanz und Zinkblende
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 88
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 129
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 140
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Diese Fundstelle liegt östlich des Baltschiedertales, zwischen diesem und dem Gredetschtal, und ist mit denjenigen des Steinbruchgrabens vergleichbar. Viele Mineralien stammen aus Sturzblöcken. von
- Ankerit: Sehr häufig in Drusen und Spalten in Gruppen rhomboedrischer Kritalle von weisslichgelber und bräunlichgelber Farbe mit gedrehten und sattelförmigen Flächen.
- Calcit: In Gruppen und kristallinischen Überzügen flächenreicher Kristalle des rhomboedrischen und skalenoedrischen Habitus auf sericitischern Dolomitmarmor, vielfach knopfförmig, mit gerundeten Flächen von weisser und gelblicher Farbe.
- Dolomit: Im Triasdolomit, sattelförmige Aggregate, leicht bräunlich, teils verwachsen mit Phlogopit, begleitet von Calcit, Adular und Quarz.
- Fluorit: Selten und bis jetzt nur in weissen, blättrigen Massen und graulichweissen, undurchsichtigen Kristallen gefunden.
- Phlogopit: Sandig, weiss bis hellbraun, als Kluftfüllung.
- Quarz: In sehr schönen, wasserklaren Gruppen, auch Phantombildungen mit Phlogopit.
- Sphalerit: Kleine, im Gestein sitzende, honiggelbe Zinkblende-Körner, z. T. randlich schwarz gefleckt. Hier nicht als Zerrkluft-Mineral auftretend.
065_VS / Baltschiedertal, Senntum
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 633500 / 133500
Literatur:
- Graeser, St. & Stalder, H.A.; Schweizer Strahler; 1974; Seite 265-277; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten
Im Lawinenschutt der westlichen Talseite bei der erwähnten Lokalität.
- Galenit:
- Goethit:
- Hemimorphit: In kleinen Drusen, farblos, durchsichtig, fächerförmig aggregiert, bis 1 mm, auf einer Erzprobe mit stark verwitterter Zinkblende und etwas Bleiglanz. Das Nebengestein ist ein leicht augiger Gneis.
- Hydrozinkit: In kleinen Rissen der sehr dunklen Zinkblende, schneeweiss, feinfaserig.
- Sphalerit: Recht dunkel, stark verwittert.
066_VS / Baltschiedertal, Steinbruchgraben, Stägen, Raaft
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 633500 / 132000
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1978;Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
- Graeser, Stefan; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1971; Band 51; Heft 2 - 3; Seite 415 - 442; Mineralogisch-geochemische Untersuchungen an Bleiglanz und Zinkblende
- Graeser, Stefan & Hager, Oskar; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1961; Band 41; Heft 2; Seite 481 - 484; Kurze Mitteilungen zur Mineralogie der Schweiz; Über einige neue Fundstellen seltener Mineralien
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 87,88,281
- Pock, Rudolf; Schweizer Strahler; 1999; Heft 2; Seite 456 - 472; Eine neue Crichtonitfundstelle im Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 120,433
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Von Raaft hinunterziehend und hier im triasischen Dolomit in Klüften. Eine weitere Beschreibung für die schönen Coelestine lautet auf das vordere Baltschiedertal, Rötidolomit, Trias (Mineralienlexikon). von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Steinbruchgraben im Baltschiederthal. Von diesem interessanten Fundort, der eine ganze Reihe paragenetisch sehr interessanter Vorkommnisse geliefert hat, finden sich in einigen Sammlungen Mineralien unter der Etiquette Trolerengraben oder Baltschiederthal (im Allgemeinen) bezeichnet, die jedoch sämtlich aus dem Steinbruchgraben hinter den Todtflühen stammen. Der Trolerengraben hat bis jetzt meines Wissens keine Mineralien geliefert, wohl aber der Blaue- oder Blyschgraben, jedoch von ganz verschiedenem Habitus und nicht zu verwechseln mit den eigentümlichen Vorkommnissen aus dem Steinbruchgraben.
- Adular: Als regelmässiges Begleitmineral, in guter Ausbildung aber mit demselben gelblichen Überzug wie der Quarz, zum Teil mit stark verbogenen Flächen.
- Anatas: Auf dem Dolomit aufsitzend. Der grösste Anatas misst knapp 4 Millimeter.
- Ankerit: In hübschen Gruppen sattelförmiger, vielfach gedrehter Krystalle, von unebener Oberfläche und aus kleinen Individuen rhomboedrischer Form aufgebaut, gelblichweiss bis hellbräunlich
- Aragonit:
- Azurit:
- Baryt: Selten, weiss bis bläulich, tafelig. Farblose bis leicht blau gefärbte, tafelige Kristalle mit deutlich ausgebildeter Bipyramide.
- Brookit:
- Calcit: Fast kugelige Erscheinung (als Kombination mehrerer Skalenoeder).
- Coelestin: In tafeligen, prachtvollen Einzelkristallen, gestreckt, tiefblau, blau - farblos, meistens zusammen mit Fluorit, bis 3 cm Durchmesser.
- Crichtonit: Bis 1 mm, hexagonale tafelig Plättchen, zusammen mit Calcit auf einem hellen Sericit.
- Dolomit: Verbreitet, Durchkreuzungszwillinge, gelblich, leicht bräunlich, mit leicht gebogenen Flächen, im Triasdolomit, sattelförmige Aggregate, teils verwachsen mit Phlogopit, begleitet von Calcit, In sehr schönen weissen und rötlichen, seltener in wasserhellen durchsichtigen rhomboedrischen Kristallen bis 2 cm Durchmesser.
- Dumortierit: In Pegmatiten, selten.
- Fahlerz: Fahlerz, in zwei Krystallen in der Form des Tetraeders kristallisirt, ist in Höhlungen des spätigen Dolomits vorgekommen.
- Fluorit: Würfelig bis 3 cm, gräulichweiss, grünlich, bläulich, violett, wasserklar, auch als Rhombendodekaeder.
- Galenit: Derb und eingesprengt, in Körnern und kleinen Blättchen, vereinzelt in Drusenräumen in verzerrtem Kuboctaeder auskristallisirt. Der Bleiglanz aus dem Baltschiedertal stammt von der Fundstelle der schönen Fluoritkristalle im Steinbruchgraben, bildet gewöhnlich gerundete Würfel und zeigt als Zersetzungsprodukt weisse quadratische Oktaeder, deren Bestimmung aus .
- Hämatit:
- Malachit:
- Margarit: In feinen lebhaft perlmutterglänzenden, tafelförmigen Kristallen in kristallinischem Dolomitspat und derbem Flussspat. Ziemlich selten.
- Monazit: Tafelig, bis 2 mm, U- und Th-haltig.
- Phlogopit: Sandig, weiss bis hellbraun, als Kluftfüllung.
- Pyrit: Pyrit in hübschen Kristallen und in Brauneisenstein umgewandelten Individuen.
- Quarz: Farblos - bräunlichgelb, auch Phantombildungen mit Phlogopit. In hübschen, wasserhellen Gruppen, auf kristallinisch-spätigem Dolomit, dann von gelber Farbe (unechte Citrine) und so stark von Dolomit imprägniert, dass sie opak und undurchsichtig sind und eine moiréartig gezeichnete, bräunlichgelbe, milchkaffeefarbene Oberfläche zeigen. Solche dolomitische Quarze zeigen sich öfters zerspalten und durch kristallinischen, bräunlichgelben Dolomit wieder verkittet.
- Sphalerit: In feinen Blättchen und kristallinischen Körnern und vereinzelt in Kristallen eingesprengt, von bräunlichgelber Farbe und lebhaft glänzend, auch in faserigen Blättchen, mit feinkörnigen Bleiglanz.
- Studerit: Derb und eingesprengt, mit Bleiglanz, meist mit Kupfergrün überzogen.
- Wulfenit: Klein, pseudowürfelig, locker verstreut, bis 1 mm, neben Quarz, Hämatit und Pyrit. Im Frühling 1960 fand Oskar Hager im sog. Steinbruchgraben (Baltschiedertal, auf 1260 m) in frisch abgestürztem Gesteinsmaterial mehrere Stufen, die dicht überwachsen sind mit kleinen Quarzkriställchen. Auf einigen dieser Quarzkristalle sind kleine, honiggelbe Kristalle aufgewachsen. Bei dem Nebengestein handelt es sich um einen Injektionsgneis. Die Auswertung des Pulverdiagramms ergab eindeutig Wulfenit. Die maximale Grösse beträgt ca. 1 mm. Die Koordinaten der Wulfenit-Fundstel: 633.700 / 130.200.
067_VS / Baltschiedertal, Trohlender Graben, Trolerengraben
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1978;Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
Auf der Karte nicht eingetragen.
1). Im Sericitgneis der kristallinen Schieferhülle des zentralen Aaregranits, direkt am Kontakt mit triadischem Quarzitsandstein und Dolomit. Literatur: Th. Hügi (1967) in: Geol. Führer der Schweiz; M. Schenker (1946).
2). Im Altkristalline Gneise des Aarmassivs.
- Adular: 1). / 2).
- Baryt: 1). Dicktafeliger Kristall von mindestens 3 cm Kantenlänge. Innen klar und kräftig blau gefärbt; die dicke Randschicht ist farblos oder durch Flüssigkeitseinschlüsse weiss getrübt. Begleitminewralien: Quarz, Adular. 2). Tafelige Kristalle (bis 350 g schwer) mit gross ausgebildeter Bipyramide z, m tritt zurück. Innen hellblau und klar, aussen von dünner weisser Randschicht bedeckt. Begleitmineralien: Rauchquarz, Adular, Chlorit.
- Chlorit: 2).
- Quarz: 1).
- Rauchquarz: 2).
068_VS / Saastal, Eisten
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Eisten, Koordinaten ca.: 635100 / 116660
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 328 Ca.
400 Meter talauswärts vor Eisten im Paragneis. Leicht kluftige Zonen wurden auch beim Bau eines kleinen Strassentunnels aufgeschlossen.
- Albit:
- Anatas: Klein, blau, durchscheinend, bis 3 mm.
- Brookit: Klein, gelb.
- Chalkopyrit:
- Vanadinit: In gelben Nadeln -0,4 mm, zum Teil radialstrahlig, auch igelförmig, immer in der Nähe von Galenit, in oder auf Calcit sitzend (im Lapisheft ist ein Foto eines Vanadinitbüschels von diesem Fundort).
- Wulfenit:
063_VS / Baltschiedertal, Rote Bach
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 634440 / 133120
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 21
- Adular:
064_VS / Baltschiedertal, Schiltfurgge
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 636720 / 133820
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1971; Band 51; Heft 2 - 3; Seite 415 - 442; Mineralogisch-geochemische Untersuchungen an Bleiglanz und Zinkblende
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 88
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 129
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 140
- von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Diese Fundstelle liegt östlich des Baltschiedertales, zwischen diesem und dem Gredetschtal, und ist mit denjenigen des Steinbruchgrabens vergleichbar. Viele Mineralien stammen aus Sturzblöcken. von
- Ankerit: Sehr häufig in Drusen und Spalten in Gruppen rhomboedrischer Kritalle von weisslichgelber und bräunlichgelber Farbe mit gedrehten und sattelförmigen Flächen.
- Calcit: In Gruppen und kristallinischen Überzügen flächenreicher Kristalle des rhomboedrischen und skalenoedrischen Habitus auf sericitischern Dolomitmarmor, vielfach knopfförmig, mit gerundeten Flächen von weisser und gelblicher Farbe.
- Dolomit: Im Triasdolomit, sattelförmige Aggregate, leicht bräunlich, teils verwachsen mit Phlogopit, begleitet von Calcit, Adular und Quarz.
- Fluorit: Selten und bis jetzt nur in weissen, blättrigen Massen und graulichweissen, undurchsichtigen Kristallen gefunden.
- Phlogopit: Sandig, weiss bis hellbraun, als Kluftfüllung.
- Quarz: In sehr schönen, wasserklaren Gruppen, auch Phantombildungen mit Phlogopit.
- Sphalerit: Kleine, im Gestein sitzende, honiggelbe Zinkblende-Körner, z. T. randlich schwarz gefleckt. Hier nicht als Zerrkluft-Mineral auftretend.
065_VS / Baltschiedertal, Senntum
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 633500 / 133500
Literatur:
- Graeser, St. & Stalder, H.A.; Schweizer Strahler; 1974; Seite 265-277; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten
Im Lawinenschutt der westlichen Talseite bei der erwähnten Lokalität.
- Galenit:
- Goethit:
- Hemimorphit: In kleinen Drusen, farblos, durchsichtig, fächerförmig aggregiert, bis 1 mm, auf einer Erzprobe mit stark verwitterter Zinkblende und etwas Bleiglanz. Das Nebengestein ist ein leicht augiger Gneis.
- Hydrozinkit: In kleinen Rissen der sehr dunklen Zinkblende, schneeweiss, feinfaserig.
- Sphalerit: Recht dunkel, stark verwittert.
066_VS / Baltschiedertal, Steinbruchgraben, Stägen, Raaft
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder, Koordinaten ca.: 633500 / 132000
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1978;Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
- Graeser, Stefan; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1971; Band 51; Heft 2 - 3; Seite 415 - 442; Mineralogisch-geochemische Untersuchungen an Bleiglanz und Zinkblende
- Graeser, Stefan & Hager, Oskar; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1961; Band 41; Heft 2; Seite 481 - 484; Kurze Mitteilungen zur Mineralogie der Schweiz; Über einige neue Fundstellen seltener Mineralien
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 87,88,281
- Pock, Rudolf; Schweizer Strahler; 1999; Heft 2; Seite 456 - 472; Eine neue Crichtonitfundstelle im Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 120,433
- von Fellenberg, Edmund & Mösch, Casimir; Beiträge zur Geologischen Karte der Schweiz, 21. Lieferung; 1893; Geologische Beschreibung des Westlichen Theils des Aarmassivs, enthalten auf dem nördlich der Rhone gelegenen Theils des Blattes XVIII der Dufour-Karte
Von Raaft hinunterziehend und hier im triasischen Dolomit in Klüften. Eine weitere Beschreibung für die schönen Coelestine lautet auf das vordere Baltschiedertal, Rötidolomit, Trias (Mineralienlexikon). von Fellenberg, Edmund / Mösch Casimir, 1893: Steinbruchgraben im Baltschiederthal. Von diesem interessanten Fundort, der eine ganze Reihe paragenetisch sehr interessanter Vorkommnisse geliefert hat, finden sich in einigen Sammlungen Mineralien unter der Etiquette Trolerengraben oder Baltschiederthal (im Allgemeinen) bezeichnet, die jedoch sämtlich aus dem Steinbruchgraben hinter den Todtflühen stammen. Der Trolerengraben hat bis jetzt meines Wissens keine Mineralien geliefert, wohl aber der Blaue- oder Blyschgraben, jedoch von ganz verschiedenem Habitus und nicht zu verwechseln mit den eigentümlichen Vorkommnissen aus dem Steinbruchgraben.
- Adular: Als regelmässiges Begleitmineral, in guter Ausbildung aber mit demselben gelblichen Überzug wie der Quarz, zum Teil mit stark verbogenen Flächen.
- Anatas: Auf dem Dolomit aufsitzend. Der grösste Anatas misst knapp 4 Millimeter.
- Ankerit: In hübschen Gruppen sattelförmiger, vielfach gedrehter Krystalle, von unebener Oberfläche und aus kleinen Individuen rhomboedrischer Form aufgebaut, gelblichweiss bis hellbräunlich
- Aragonit:
- Azurit:
- Baryt: Selten, weiss bis bläulich, tafelig. Farblose bis leicht blau gefärbte, tafelige Kristalle mit deutlich ausgebildeter Bipyramide.
- Brookit:
- Calcit: Fast kugelige Erscheinung (als Kombination mehrerer Skalenoeder).
- Coelestin: In tafeligen, prachtvollen Einzelkristallen, gestreckt, tiefblau, blau - farblos, meistens zusammen mit Fluorit, bis 3 cm Durchmesser.
- Crichtonit: Bis 1 mm, hexagonale tafelig Plättchen, zusammen mit Calcit auf einem hellen Sericit.
- Dolomit: Verbreitet, Durchkreuzungszwillinge, gelblich, leicht bräunlich, mit leicht gebogenen Flächen, im Triasdolomit, sattelförmige Aggregate, teils verwachsen mit Phlogopit, begleitet von Calcit, In sehr schönen weissen und rötlichen, seltener in wasserhellen durchsichtigen rhomboedrischen Kristallen bis 2 cm Durchmesser.
- Dumortierit: In Pegmatiten, selten.
- Fahlerz: Fahlerz, in zwei Krystallen in der Form des Tetraeders kristallisirt, ist in Höhlungen des spätigen Dolomits vorgekommen.
- Fluorit: Würfelig bis 3 cm, gräulichweiss, grünlich, bläulich, violett, wasserklar, auch als Rhombendodekaeder.
- Galenit: Derb und eingesprengt, in Körnern und kleinen Blättchen, vereinzelt in Drusenräumen in verzerrtem Kuboctaeder auskristallisirt. Der Bleiglanz aus dem Baltschiedertal stammt von der Fundstelle der schönen Fluoritkristalle im Steinbruchgraben, bildet gewöhnlich gerundete Würfel und zeigt als Zersetzungsprodukt weisse quadratische Oktaeder, deren Bestimmung aus .
- Hämatit:
- Malachit:
- Margarit: In feinen lebhaft perlmutterglänzenden, tafelförmigen Kristallen in kristallinischem Dolomitspat und derbem Flussspat. Ziemlich selten.
- Monazit: Tafelig, bis 2 mm, U- und Th-haltig.
- Phlogopit: Sandig, weiss bis hellbraun, als Kluftfüllung.
- Pyrit: Pyrit in hübschen Kristallen und in Brauneisenstein umgewandelten Individuen.
- Quarz: Farblos - bräunlichgelb, auch Phantombildungen mit Phlogopit. In hübschen, wasserhellen Gruppen, auf kristallinisch-spätigem Dolomit, dann von gelber Farbe (unechte Citrine) und so stark von Dolomit imprägniert, dass sie opak und undurchsichtig sind und eine moiréartig gezeichnete, bräunlichgelbe, milchkaffeefarbene Oberfläche zeigen. Solche dolomitische Quarze zeigen sich öfters zerspalten und durch kristallinischen, bräunlichgelben Dolomit wieder verkittet.
- Sphalerit: In feinen Blättchen und kristallinischen Körnern und vereinzelt in Kristallen eingesprengt, von bräunlichgelber Farbe und lebhaft glänzend, auch in faserigen Blättchen, mit feinkörnigen Bleiglanz.
- Studerit: Derb und eingesprengt, mit Bleiglanz, meist mit Kupfergrün überzogen.
- Wulfenit: Klein, pseudowürfelig, locker verstreut, bis 1 mm, neben Quarz, Hämatit und Pyrit. Im Frühling 1960 fand Oskar Hager im sog. Steinbruchgraben (Baltschiedertal, auf 1260 m) in frisch abgestürztem Gesteinsmaterial mehrere Stufen, die dicht überwachsen sind mit kleinen Quarzkriställchen. Auf einigen dieser Quarzkristalle sind kleine, honiggelbe Kristalle aufgewachsen. Bei dem Nebengestein handelt es sich um einen Injektionsgneis. Die Auswertung des Pulverdiagramms ergab eindeutig Wulfenit. Die maximale Grösse beträgt ca. 1 mm. Die Koordinaten der Wulfenit-Fundstel: 633.700 / 130.200.
067_VS / Baltschiedertal, Trohlender Graben, Trolerengraben
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Baltschieder
Literatur:
- Burkard, Andreas; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1978;Band 58; Heft 1-2; Seite 1 - 95; Baryt-Coelestin und ihre Mischkristalle aus Schweizer Alpen und Jura
Auf der Karte nicht eingetragen.
1). Im Sericitgneis der kristallinen Schieferhülle des zentralen Aaregranits, direkt am Kontakt mit triadischem Quarzitsandstein und Dolomit. Literatur: Th. Hügi (1967) in: Geol. Führer der Schweiz; M. Schenker (1946).
2). Im Altkristalline Gneise des Aarmassivs.
- Adular: 1). / 2).
- Baryt: 1). Dicktafeliger Kristall von mindestens 3 cm Kantenlänge. Innen klar und kräftig blau gefärbt; die dicke Randschicht ist farblos oder durch Flüssigkeitseinschlüsse weiss getrübt. Begleitminewralien: Quarz, Adular. 2). Tafelige Kristalle (bis 350 g schwer) mit gross ausgebildeter Bipyramide z, m tritt zurück. Innen hellblau und klar, aussen von dünner weisser Randschicht bedeckt. Begleitmineralien: Rauchquarz, Adular, Chlorit.
- Chlorit: 2).
- Quarz: 1).
- Rauchquarz: 2).
068_VS / Saastal, Eisten
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Eisten, Koordinaten ca.: 635100 / 116660
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 328 Ca.
400 Meter talauswärts vor Eisten im Paragneis. Leicht kluftige Zonen wurden auch beim Bau eines kleinen Strassentunnels aufgeschlossen.
- Albit:
- Anatas: Klein, blau, durchscheinend, bis 3 mm.
- Brookit: Klein, gelb.
- Chalkopyrit:
- Chlorit:
- Fuchsit:
- Malachit:
- Pyrrhotin:
- Quarz:
- Rutil: Rotblond, teils filzig, selten Zwillinge.
069_VS / Mattertal, Törbel, Emd (Embd), Kalpetran (Steinbruch)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Embd, Koordinaten ca.: 629970 / 118130
Literatur:
- Divjacovic,V. & Nowacki,W.; Schweizer Strahler; 1974; Seite 226-228; Stibioniobit von Emd (Mattertal, VS)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 329,387
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 27
In einem Quarzitsteinbruch.
- Periklin: Weiss.
- Stibio-Niobit:
- Stibiocolumbit: Stibnioniobit - Stibniotantalit, bis 9 mm, als Erstfund für die Schweiz (1972), einmaliger Fund, gelbbraun, prismatisch.
070_VS / Mattertal, Törbel, Emd, Embd
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Embd, Koordinaten ca.: 630070 / 118240
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 272,273,419
Erwähnt werden Funde in den Uranschürfungen von Embd.
- Chalkopyrit:
069_VS / Mattertal, Törbel, Emd (Embd), Kalpetran (Steinbruch)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Embd, Koordinaten ca.: 629970 / 118130
Literatur:
- Divjacovic,V. & Nowacki,W.; Schweizer Strahler; 1974; Seite 226-228; Stibioniobit von Emd (Mattertal, VS)
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 329,387
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 27
In einem Quarzitsteinbruch.
- Periklin: Weiss.
- Stibio-Niobit:
- Stibiocolumbit: Stibnioniobit - Stibniotantalit, bis 9 mm, als Erstfund für die Schweiz (1972), einmaliger Fund, gelbbraun, prismatisch.
070_VS / Mattertal, Törbel, Emd, Embd
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Embd, Koordinaten ca.: 630070 / 118240
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 272,273,419
Erwähnt werden Funde in den Uranschürfungen von Embd.
- Chalkopyrit:
- Fahlerz:
- Fluorit: Violett.
- Meta-Autunit: Einzelne Plättchen, teilweise blättrige Aggregate, seltene Erden enthalten (Feldmann, 1986).
- Metatorbernit:
- Fluorit: Violett.
- Meta-Autunit: Einzelne Plättchen, teilweise blättrige Aggregate, seltene Erden enthalten (Feldmann, 1986).
- Metatorbernit:
- Pyrit:
- Uraninit: Sehr feinkörnig, teils in kubischer Form.
- Uranophan:
071_VS / Grächen
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Grächen, Koordinaten ca.: 630860 / 116050
Literatur:
- Biner,Peter & Biner,Sancho & Biner,Pascal; Urner Mineralienfreund; 2004; Heft 2; Seite 3-5
Die Fundortangabe wird nur sehr allgemein gehalten. Die Koordinaten zeigen auf das Dorf Grächen.
- Adular:
- Axinit: Bis 1 cm, durchsichtig, hell lilarosa, scharfkantig, zusammen mit Adular und Quarz.
- Quarz:
072_VS / Grächen, Balfrin
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Grächen, Koordinaten ca.: 634130 / 109370
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866 Kenngott: Misspickel oder Arsenikkies findet sich auch selten und zwar kristallisiert, mit weissem Glimmer in Quarz eingewachsen, drei Stunden oberhalb Grächen gegen den Balfin hin. Die Koordinaten zeigen auf den Balfrin.
- Arsenopyrit: Die hellstahlgrau gefärbten, metallisch glänzenden Kristalle bilden die Kombination des orthorhombischen Prisma mit einem stumpfen Längsdoma, ausserdem findet er sich daselbst auch derb und eingesprengt im Quarz, welcher Ausscheidungen im Glimmerschiefer bildet.
- Glimmer:
- Uraninit: Sehr feinkörnig, teils in kubischer Form.
- Uranophan:
071_VS / Grächen
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Grächen, Koordinaten ca.: 630860 / 116050
Literatur:
- Biner,Peter & Biner,Sancho & Biner,Pascal; Urner Mineralienfreund; 2004; Heft 2; Seite 3-5
Die Fundortangabe wird nur sehr allgemein gehalten. Die Koordinaten zeigen auf das Dorf Grächen.
- Adular:
- Axinit: Bis 1 cm, durchsichtig, hell lilarosa, scharfkantig, zusammen mit Adular und Quarz.
- Quarz:
072_VS / Grächen, Balfrin
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Grächen, Koordinaten ca.: 634130 / 109370
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866 Kenngott: Misspickel oder Arsenikkies findet sich auch selten und zwar kristallisiert, mit weissem Glimmer in Quarz eingewachsen, drei Stunden oberhalb Grächen gegen den Balfin hin. Die Koordinaten zeigen auf den Balfrin.
- Arsenopyrit: Die hellstahlgrau gefärbten, metallisch glänzenden Kristalle bilden die Kombination des orthorhombischen Prisma mit einem stumpfen Längsdoma, ausserdem findet er sich daselbst auch derb und eingesprengt im Quarz, welcher Ausscheidungen im Glimmerschiefer bildet.
- Glimmer:
- Löllingit:
- Quarz:
073_VS / Saas Fee, Almagellertal, Sunniggrat-Basis
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Amagell, Koordinaten ca.: 645650 / 103500
Literatur:
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 325
Was unter der Bezeichnung 'Sunniggrat-Basis' zu verstehen ist, geht aus dem Bericht nicht hervor. Die Koordinaten zeigen auf den 'Sunnig-Pass'. Parker, 1973, umschreibt den Fundort mit 'an der Basis des Sunniggrates und des Almagellhorns'.
- Adular:
073_VS / Saas Fee, Almagellertal, Sunniggrat-Basis
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Amagell, Koordinaten ca.: 645650 / 103500
Literatur:
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 325
Was unter der Bezeichnung 'Sunniggrat-Basis' zu verstehen ist, geht aus dem Bericht nicht hervor. Die Koordinaten zeigen auf den 'Sunnig-Pass'. Parker, 1973, umschreibt den Fundort mit 'an der Basis des Sunniggrates und des Almagellhorns'.
- Adular:
- Calcit:
- Chlorit:
- Epidot:
- Quarz: Wasserklar, wasserblau, bis 5 cm.
- Rosafluorit: Bis 1 cm.
074_VS / Saastal, Almagell-Alpe, Almagellalp, Portiengrat, Portjengrat
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Amagell, Koordinaten ca.: 642230 / 105650
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866 Almagell-Alpe gegen den Portjengrat zu. Die Koordinaten zeigen auf die Almagelleralp.
- Rutil: Ähnlich wie in den Kalkglimmerschiefer des Binntales findet sich Rutil in gleichem Schiefer an der Almagell-Alpe gegen den Portiengrat zu, knieförmige Zwillinge, zum Teil wiederholter Bildung wie dort, die Kristalle dick und kurzprismatisch, stark vertikal gestreift, daher die Flächen nicht deutlich ausgebildet, besser an den Enden, schwarz bis rotbraun, undurchsichtig bis an den Kanten durchscheinend.
075_VS / Saastal, Saas Almagell, Almagellertal, Almagellhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Amagell, Koordinaten ca.: 642950 / 104100
Literatur:
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
- Quarz: Wasserklar, bis 5 cm.
076_VS / Saastal, Saas Almagell, Tälli, Monte Moro
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Amagell, Koordinaten ca.: 641550 / 94320
Literatur:
- Rustemeyer, Paul; Schweizer Strahler; 2013; Heft 2; Seite 20 - 28; Schweizer Turmaline - Teil 2
Die Koordinaten zeigen auf den Gipfel des Monte Moro.
- Turmalin: In Glimmerschiefer.
077_VS / Saastal, Saas Almagell, Tälliboden, Tälliböden, Mattmark
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Amagell, Koordinaten ca.: 641530 / 95300
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
In diesem Gebiet in Scheelitseifen. Die Mineralien sind in diesen Seifen enthalten (körnig).
- Arsenopyrit:
- Quarz: Wasserklar, wasserblau, bis 5 cm.
- Rosafluorit: Bis 1 cm.
074_VS / Saastal, Almagell-Alpe, Almagellalp, Portiengrat, Portjengrat
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Amagell, Koordinaten ca.: 642230 / 105650
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866 Almagell-Alpe gegen den Portjengrat zu. Die Koordinaten zeigen auf die Almagelleralp.
- Rutil: Ähnlich wie in den Kalkglimmerschiefer des Binntales findet sich Rutil in gleichem Schiefer an der Almagell-Alpe gegen den Portiengrat zu, knieförmige Zwillinge, zum Teil wiederholter Bildung wie dort, die Kristalle dick und kurzprismatisch, stark vertikal gestreift, daher die Flächen nicht deutlich ausgebildet, besser an den Enden, schwarz bis rotbraun, undurchsichtig bis an den Kanten durchscheinend.
075_VS / Saastal, Saas Almagell, Almagellertal, Almagellhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Amagell, Koordinaten ca.: 642950 / 104100
Literatur:
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
- Quarz: Wasserklar, bis 5 cm.
076_VS / Saastal, Saas Almagell, Tälli, Monte Moro
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Amagell, Koordinaten ca.: 641550 / 94320
Literatur:
- Rustemeyer, Paul; Schweizer Strahler; 2013; Heft 2; Seite 20 - 28; Schweizer Turmaline - Teil 2
Die Koordinaten zeigen auf den Gipfel des Monte Moro.
- Turmalin: In Glimmerschiefer.
077_VS / Saastal, Saas Almagell, Tälliboden, Tälliböden, Mattmark
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Amagell, Koordinaten ca.: 641530 / 95300
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
In diesem Gebiet in Scheelitseifen. Die Mineralien sind in diesen Seifen enthalten (körnig).
- Arsenopyrit:
- Epidot:
- Galenit:
- Granat:
- Ilmenit:
- Magnetit:
- Monazit:
- Pyrit:
- Pyrrhotin:
- Scheelit:
- Uraninit: schwarz, unter einem mm
- Wismut: gediegen
- Zirkon:
078_VS / Mattertal, Saastal, Saasgrat, Mischabelhütte
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 634800 / 106540
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 137
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
- Wiser, D.F.; Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geognosie, Geologie und Petrefaktenkunde 1848, Seite 522
Ein Eintrag 'Saasgrat' ist auf der Karte nicht zu finden. Es handelt sich hier um eine Fundortangabe aus dem Jahre 1855 (Fund: 1854). Wiser: vom Saas-Grat, zwischen dem Saas- und Zermatt-Tal. Die Lokalität liegt irgendwo zwischen Hannigalp und Platthorn. Die Koordinaten zeigen auf die Mischabelhütte. Nach Meyers Grossem Konversations-Lexikon: Mischabelhörner (wohl so viel wie Mistgabelhörner, auch Saasgrat).
- Diopsid: Durchsichtig, prismatisch, hellgrau bis grünlichgelb, bis 4.5 cm. Diese im Naturhistorischen Museum in Bern ausgestellten Kristalle gehören zu den schönsten und grössten Exemplaren, welche in der Schweiz gefunden wurden,
- Gold, gediegen: Wiser erwähnt Gold gediegenes, vom Saas-Grat, zwischen dem Saas- und Zermatt-Tal. Es findet sich in Form mikroskopischer Blättchen oder Körnchen von goldgelber, ins messinggelbe übergehender Farbe in Gabbro eingesprengt, der ferner noch kleine Partien von derbem, feinkörnigem, rötlichbraunem Rutil, ganz kleine Körner von teilweise in Eisenoxyd-Hydrat umgewandeltem Eisenkies und sehr kleine und feine Schuppen von silberweissem Kalk (?) enthält. Der Fund stammt aus ca. 11000 Fuss Höhe und wurde 1847 von Herrn Prof. M. Ulrich gefunden.
079_VS / Saas Fee
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 637630 / 106320
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 149,226
Nicht genau definierte Fundortangaben um Saas Fee. 1) Allalingabbro südwestlich von Saas Fee.
- Entstatit: Im Allalingabbro, zusammen mit weiteren Mineralien gesteinsbildend, eher einem eisenarmen Bronzit entsprechend (bis 20% Anteil Ferrosilit).
- Granat: Im Allalingabbro, zusammen mit weiteren Mineralien gesteinsbildend.
- Jahnsit: Als Bestandteil des 'Saussurits' (dichtes Mineralgemenge), Anstelle des normal im Saussurit vorkommenden Albits ist dieser hier durch Jadeit ersetzt, weiss bis leicht grünlich, äusserst feinkörnig (bis 10 um).
080_VS / Saas Fee, Britanniahütte SAC
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 638400 / 101070
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
Gegenüber dem kleinen Allalin.
- Titanit: Im weissen Amiant, olivgrün - durchsichtig, in Grössen bis 9 cm! als Zwillinge ausgebildet.
081_VS / Saas Fee, Britanniahütte SAC, Egginerjoch
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 637650 / 101900
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt-Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee Unweit dieser Hütte.
- Apatit: Sehr schön.
- Asbest: Serpentinasbest.
- Diopsid:
- Wismut: gediegen
- Zirkon:
078_VS / Mattertal, Saastal, Saasgrat, Mischabelhütte
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 634800 / 106540
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 137
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
- Wiser, D.F.; Neues Jahrbuch für Mineralogie, Geognosie, Geologie und Petrefaktenkunde 1848, Seite 522
Ein Eintrag 'Saasgrat' ist auf der Karte nicht zu finden. Es handelt sich hier um eine Fundortangabe aus dem Jahre 1855 (Fund: 1854). Wiser: vom Saas-Grat, zwischen dem Saas- und Zermatt-Tal. Die Lokalität liegt irgendwo zwischen Hannigalp und Platthorn. Die Koordinaten zeigen auf die Mischabelhütte. Nach Meyers Grossem Konversations-Lexikon: Mischabelhörner (wohl so viel wie Mistgabelhörner, auch Saasgrat).
- Diopsid: Durchsichtig, prismatisch, hellgrau bis grünlichgelb, bis 4.5 cm. Diese im Naturhistorischen Museum in Bern ausgestellten Kristalle gehören zu den schönsten und grössten Exemplaren, welche in der Schweiz gefunden wurden,
- Gold, gediegen: Wiser erwähnt Gold gediegenes, vom Saas-Grat, zwischen dem Saas- und Zermatt-Tal. Es findet sich in Form mikroskopischer Blättchen oder Körnchen von goldgelber, ins messinggelbe übergehender Farbe in Gabbro eingesprengt, der ferner noch kleine Partien von derbem, feinkörnigem, rötlichbraunem Rutil, ganz kleine Körner von teilweise in Eisenoxyd-Hydrat umgewandeltem Eisenkies und sehr kleine und feine Schuppen von silberweissem Kalk (?) enthält. Der Fund stammt aus ca. 11000 Fuss Höhe und wurde 1847 von Herrn Prof. M. Ulrich gefunden.
079_VS / Saas Fee
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 637630 / 106320
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 149,226
Nicht genau definierte Fundortangaben um Saas Fee. 1) Allalingabbro südwestlich von Saas Fee.
- Entstatit: Im Allalingabbro, zusammen mit weiteren Mineralien gesteinsbildend, eher einem eisenarmen Bronzit entsprechend (bis 20% Anteil Ferrosilit).
- Granat: Im Allalingabbro, zusammen mit weiteren Mineralien gesteinsbildend.
- Jahnsit: Als Bestandteil des 'Saussurits' (dichtes Mineralgemenge), Anstelle des normal im Saussurit vorkommenden Albits ist dieser hier durch Jadeit ersetzt, weiss bis leicht grünlich, äusserst feinkörnig (bis 10 um).
080_VS / Saas Fee, Britanniahütte SAC
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 638400 / 101070
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
Gegenüber dem kleinen Allalin.
- Titanit: Im weissen Amiant, olivgrün - durchsichtig, in Grössen bis 9 cm! als Zwillinge ausgebildet.
081_VS / Saas Fee, Britanniahütte SAC, Egginerjoch
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 637650 / 101900
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt-Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee Unweit dieser Hütte.
- Apatit: Sehr schön.
- Asbest: Serpentinasbest.
- Diopsid:
- Epidot:
- Granat:
- Hessonit:
- Klinochlor:
- Pennin:
- Titan-Klinohumit:
- Titanit:
- Vesuvian:
082_VS / Saas Fee, Egginer, Felskinn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 637250 / 102100
Literatur:
- Amstad, Werner; Schweizer Strahler; 2004; Heft 3; Seite 7 - 8; Zirkon vom Felskinn
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee-
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1981; Seite 437-467; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten V
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 282,304
- Stuker, Peter; Schweizer Strahler; 1989; Seite 276-283; Vesuvian vom Felskinn
Bei Punkt 2966 (Quarz) sowie in der Umgebung.
- Albit: Im Periklin-Habitus, weiss.
- Amianth:
- Andradit: Gelbgrün, Rhombendodekaedern, durchscheinend, verwachsen mit Chrysotil.
- Apatit:
082_VS / Saas Fee, Egginer, Felskinn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 637250 / 102100
Literatur:
- Amstad, Werner; Schweizer Strahler; 2004; Heft 3; Seite 7 - 8; Zirkon vom Felskinn
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee-
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1981; Seite 437-467; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten V
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 282,304
- Stuker, Peter; Schweizer Strahler; 1989; Seite 276-283; Vesuvian vom Felskinn
Bei Punkt 2966 (Quarz) sowie in der Umgebung.
- Albit: Im Periklin-Habitus, weiss.
- Amianth:
- Andradit: Gelbgrün, Rhombendodekaedern, durchscheinend, verwachsen mit Chrysotil.
- Apatit:
- Calcit:
- Chlorit:
- Cuprit: Rot, mit schwarzem Überzug.
- Diopsid: In Rodingitklüften, prachtvoll, flächenreich, durchsichtig.
- Epidot: Kurzsäulig, flächenreich.
- Granat: Unter anderem Rhomboeder / Deltoidikositetraeder-Kombination.
- Hessonit: In kleinen Klüftchen und Hohlräumen von Rodingiten und Kalksilikaten in den Serpentin-Randgebieten, rotleuchtend oder rotbraun, klein, orangerot.
- Klinochlor:
- Kupfer, gediegen: Gediegen, mit schwarzem Überzug, in Klüften der Kalksilikate (Rodingite).
- Laumontit: Bis 8 mm.
- Magnetit:
- Cuprit: Rot, mit schwarzem Überzug.
- Diopsid: In Rodingitklüften, prachtvoll, flächenreich, durchsichtig.
- Epidot: Kurzsäulig, flächenreich.
- Granat: Unter anderem Rhomboeder / Deltoidikositetraeder-Kombination.
- Hessonit: In kleinen Klüftchen und Hohlräumen von Rodingiten und Kalksilikaten in den Serpentin-Randgebieten, rotleuchtend oder rotbraun, klein, orangerot.
- Klinochlor:
- Kupfer, gediegen: Gediegen, mit schwarzem Überzug, in Klüften der Kalksilikate (Rodingite).
- Laumontit: Bis 8 mm.
- Magnetit:
- Morenosit:
- Perovskit: Dunkelhonigbraun, bis 5 mm, oberflächlich matt braun oder durchscheinend bis durchsichtig, intensiver Diamantglanz.
- Piemontit: Im Kieselschiefer, rot, nadelig, bis 2 mm.
- Quarz: Wasserklar, Daupinée-Habitus.
- Titanit:
- Vesuvian: Formenvielfältig, farblos, gelb, grün, orange, rot, braun bis fast schwarzbraun, stumpf, matt, trübe, hochglänzend, durchsichtig, im 'Urner' 1983-2, Seite 39 ist ein Foto mit Vesuvian vom Felskinn.
- Zirkon: Sehr schön entwickelt, bis 2mm, stark glänzend, scharfkantig, zusammen mit Titanit, Magnetit, Klinochlor, Diopsid, Hessonit.
083_VS / Saas Fee, Egginerjoch (Nordostseite)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 637650 / 101900
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee-
Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 221
Südlich des Mittaghorn und des Egginer. Funde sind nordöstlich gegen die Hänge des Egginer beschrieben.
- Aktinolith:
- Perovskit: Dunkelhonigbraun, bis 5 mm, oberflächlich matt braun oder durchscheinend bis durchsichtig, intensiver Diamantglanz.
- Piemontit: Im Kieselschiefer, rot, nadelig, bis 2 mm.
- Quarz: Wasserklar, Daupinée-Habitus.
- Titanit:
- Vesuvian: Formenvielfältig, farblos, gelb, grün, orange, rot, braun bis fast schwarzbraun, stumpf, matt, trübe, hochglänzend, durchsichtig, im 'Urner' 1983-2, Seite 39 ist ein Foto mit Vesuvian vom Felskinn.
- Zirkon: Sehr schön entwickelt, bis 2mm, stark glänzend, scharfkantig, zusammen mit Titanit, Magnetit, Klinochlor, Diopsid, Hessonit.
083_VS / Saas Fee, Egginerjoch (Nordostseite)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 637650 / 101900
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee-
Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 221
Südlich des Mittaghorn und des Egginer. Funde sind nordöstlich gegen die Hänge des Egginer beschrieben.
- Aktinolith:
- Albit:
- Asbest:
- Chlorit:
- Diopsid: Feinnadelig.
- Glimmer:
- Diopsid: Feinnadelig.
- Glimmer:
- Granat:
- Magnetit: In kleinen scharfen Oktaedern.
- Prehnit:
- Magnetit: In kleinen scharfen Oktaedern.
- Prehnit:
- Quarz:
- Serpentin:
- Vesuvian:
- Zoisit:
084_VS / Saas Fee, Egginerjoch
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 637650 / 101900
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Helge Steen; Lapis; 2007; Heft 5; Seite 28-30 Südlich des Mittaghorns. Ein Heulanditfund konnte von der Britanniahütte herkommend ca. 20 Meter unterhalb des Wanderweges kurz vor dem Egginerjoch getätigt werden.
- Albit: Hochglänzend, weiss, bis 8 mm.
- Almandin: Vereinzelt in Klüften oder gesteinsbildend in gr. Körnern im Glimmerschiefer.
- Calcit:
- Demantoid: Gelbgrün, oft in filzigem Serpentinasbest in Klüften und Spalten.
- Diopsid:
- Grossular: In kleinen Klüftchen von Kalksilikaten und Rodingiten als roter Hessonit, unter anderem Ikositetraeder, auch unterhalb des Egginerjoch.
- Heulandit: Aus der Wanderwegkluft mit aufsitzendem Prehnit und etwas Epidot, ca. 3 cm gross.
- Klinochlor:
084_VS / Saas Fee, Egginerjoch
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 637650 / 101900
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Helge Steen; Lapis; 2007; Heft 5; Seite 28-30 Südlich des Mittaghorns. Ein Heulanditfund konnte von der Britanniahütte herkommend ca. 20 Meter unterhalb des Wanderweges kurz vor dem Egginerjoch getätigt werden.
- Albit: Hochglänzend, weiss, bis 8 mm.
- Almandin: Vereinzelt in Klüften oder gesteinsbildend in gr. Körnern im Glimmerschiefer.
- Calcit:
- Demantoid: Gelbgrün, oft in filzigem Serpentinasbest in Klüften und Spalten.
- Diopsid:
- Grossular: In kleinen Klüftchen von Kalksilikaten und Rodingiten als roter Hessonit, unter anderem Ikositetraeder, auch unterhalb des Egginerjoch.
- Heulandit: Aus der Wanderwegkluft mit aufsitzendem Prehnit und etwas Epidot, ca. 3 cm gross.
- Klinochlor:
- Magnetit:
- Omphacit: Am geologischen Wanderweg.
- Pennin:
- Prehnit: In kleinen Tafeln, zusammen mit Albit, Epidot und Chlorit aus der Kluft am Wanderweg.
- Schweizerit:
- Skolezit: Bis 8 mm.
- Topazolit: Gelblichgrün.
- Vesuvian:
085_VS / Saas Fee, Eginerhorn, Egginerhorn-Ostflanke, Egginerhorn-Südostflanke, Egginerhorn-Südwestflanke, Egginerhorn-Westflanke
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 638020 / 102750
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee- Koenigsberger, Joh., F.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1925;Band 5; Heft 1; Seite 106; Über alpine Minerallagerstätten: Mineralklüfte und Differentiation ihrer Paragenese
- Pierschala, S.; Lapis; 1987; Heft 6; Seite 32 In den Grüngesteinen und Serpentinen dieses Gebietes. Vor allem der südöstliche Abhang ist als interessantes und mineralienreiches Gebiet bekannt. Die Koordinate liegt auf der Bergspitze. Der besondere Titanitfund stammt aus der Blockhalde unterhalb des Mittaghorn/Egginerhorn. Die Mineralklüfte am Eginerhorn bei Saas-Fee finden sich in einem Gabbroamphibolit, der sich vielfach Peridotitserpentin nähert. Soweit Schieferung des Amphibolit zu erkennen ist, stehen die Klüfte senkrecht dazu. Sie streichen NNO-SSW und fallen unter 80° nach West-Nord-West ein, sind meist sehr schmal. Teilweise enthalten die Klüfte nur Prehnit, manchmal ohne dass merkliche Unterschiede im Gestein wahrzunehmen sind. Epidot ist seltener, auch Albit.
- Aktinolith:
- Albit: Im Periklin-Habitus, weiss.
- Amianth:
- Asbest: Zum Teil mit hohem Nickelgehalt.
- Calcit:
- Omphacit: Am geologischen Wanderweg.
- Pennin:
- Prehnit: In kleinen Tafeln, zusammen mit Albit, Epidot und Chlorit aus der Kluft am Wanderweg.
- Schweizerit:
- Skolezit: Bis 8 mm.
- Topazolit: Gelblichgrün.
- Vesuvian:
085_VS / Saas Fee, Eginerhorn, Egginerhorn-Ostflanke, Egginerhorn-Südostflanke, Egginerhorn-Südwestflanke, Egginerhorn-Westflanke
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 638020 / 102750
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee- Koenigsberger, Joh., F.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen;1925;Band 5; Heft 1; Seite 106; Über alpine Minerallagerstätten: Mineralklüfte und Differentiation ihrer Paragenese
- Pierschala, S.; Lapis; 1987; Heft 6; Seite 32 In den Grüngesteinen und Serpentinen dieses Gebietes. Vor allem der südöstliche Abhang ist als interessantes und mineralienreiches Gebiet bekannt. Die Koordinate liegt auf der Bergspitze. Der besondere Titanitfund stammt aus der Blockhalde unterhalb des Mittaghorn/Egginerhorn. Die Mineralklüfte am Eginerhorn bei Saas-Fee finden sich in einem Gabbroamphibolit, der sich vielfach Peridotitserpentin nähert. Soweit Schieferung des Amphibolit zu erkennen ist, stehen die Klüfte senkrecht dazu. Sie streichen NNO-SSW und fallen unter 80° nach West-Nord-West ein, sind meist sehr schmal. Teilweise enthalten die Klüfte nur Prehnit, manchmal ohne dass merkliche Unterschiede im Gestein wahrzunehmen sind. Epidot ist seltener, auch Albit.
- Aktinolith:
- Albit: Im Periklin-Habitus, weiss.
- Amianth:
- Asbest: Zum Teil mit hohem Nickelgehalt.
- Calcit:
- Chlorit:
- Chloritoid:
- Diopsid: Klein, flächenreich, durchsichtig, lebhafter Glanz.
- Epidot: In schönen, durchsichtigen Kristallen.
- Glimmer:
- Diopsid: Klein, flächenreich, durchsichtig, lebhafter Glanz.
- Epidot: In schönen, durchsichtigen Kristallen.
- Glimmer:
- Granat:
- Hessonit: In Edelsteinqualität, klein.
- Klinochlor:
- Hessonit: In Edelsteinqualität, klein.
- Klinochlor:
- Malachit:
- Pennin:
- Prehnit: Aufzufinden am Südgrat (Südostgrat) des Berges, Aggregate bis 26 x 17 cm.
- Quarz:
- Prehnit: Aufzufinden am Südgrat (Südostgrat) des Berges, Aggregate bis 26 x 17 cm.
- Quarz:
- Serpentin:
- Titanit: Mit Kantenlänge bis 3.4 cm, intensiver Glanz, plattig, keilförmig, undurchsichtig, gelbgrün bis durchsichtig.
- Vesuvian:
086_VS / Saas Fee, Feegletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 635000 / 103000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Welti, P.; Schweizer Strahler; 1999; Seite 437-443; Faszination Vesuvian
- Welti-Andenmatten, P.; Urner Mineralienfreund; 1996; Heft 4; Seite 1-6
- Welti-Andenmatten, P.; Urner Mineralienfreund; 1999; Heft 3; Seite 8-11
Unterhalb der Station Felskinn ragt ein Felsen im Ausmass von ca. 200 x 350 Meter aus dem Gletscher hervor. Hier im Anstehenden oder aus den grossen Sturzblöcken. Weitere Funde aus dem Geröll und Gletscherrand.
- Amianth:
- Andradit: Als 12-flächige Kristalle bis 1 cm, in grösseren Blöcken auf den Moränen.
- Apatit: Formenreich, klar, bis 10 mm.
- Calcit:
- Demantoid: In Rissen und grossen Spalten, Rhombendodekaeder, bis 1 cm.
- Diopsid: Grünlichblau. Langprismatische bis nadelförmige blassgrüne, mehr oder weniger durchsichtige Kristalle.
- Hessonit: Klein, orangerot.
- Klinochlor: Zum Teil in sehr schöner Ausbildung. Bis 3cm grosse Rosetten.
- Magnetit: Als Begleiter von Schweizerit, reichlich.
- Pennin:
- Titanit: Mit Kantenlänge bis 3.4 cm, intensiver Glanz, plattig, keilförmig, undurchsichtig, gelbgrün bis durchsichtig.
- Vesuvian:
086_VS / Saas Fee, Feegletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 635000 / 103000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Welti, P.; Schweizer Strahler; 1999; Seite 437-443; Faszination Vesuvian
- Welti-Andenmatten, P.; Urner Mineralienfreund; 1996; Heft 4; Seite 1-6
- Welti-Andenmatten, P.; Urner Mineralienfreund; 1999; Heft 3; Seite 8-11
Unterhalb der Station Felskinn ragt ein Felsen im Ausmass von ca. 200 x 350 Meter aus dem Gletscher hervor. Hier im Anstehenden oder aus den grossen Sturzblöcken. Weitere Funde aus dem Geröll und Gletscherrand.
- Amianth:
- Andradit: Als 12-flächige Kristalle bis 1 cm, in grösseren Blöcken auf den Moränen.
- Apatit: Formenreich, klar, bis 10 mm.
- Calcit:
- Demantoid: In Rissen und grossen Spalten, Rhombendodekaeder, bis 1 cm.
- Diopsid: Grünlichblau. Langprismatische bis nadelförmige blassgrüne, mehr oder weniger durchsichtige Kristalle.
- Hessonit: Klein, orangerot.
- Klinochlor: Zum Teil in sehr schöner Ausbildung. Bis 3cm grosse Rosetten.
- Magnetit: Als Begleiter von Schweizerit, reichlich.
- Pennin:
- Pyrit:
- Schweizerit: Als dichte, glatte Serpentinvarietät, teils mit Übergang zu Bergleder.
- Titan-Klinohumit: In den Serpentiniten, verbreitet, in auffälligen tombakbraunen Knollen und Adern, harzglänzend.
- Topazolit:
- Vesuvian: Bis einige cm, lang- bis kurzprismatisch, nadelig, dicksäulig, tafelig, glatte oder geriefte Prismenflächen, dunkelbraun, goldbraun, grünlich, rot, teils mit zonarerer Färbung, grün, glasiger Glanz (einige Abbildungen im Strahler 1999/2) und 1999/2.
087_VS / Saas Fee, Feekopf (am Fusse)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 634300 / 99600
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee- Albit:
- Glaukophan: Evtl. nicht unbedingt am Fusse.
- Granat: Aus Kalksilikatlinsen.
- Grossular: Bernsteinfarben, gelbgrün, durchsichtig, sehr schön, mit Einschlüssen von Rutil, Epidot, Titanit.
- Klinochlor:
- Prehnit: Auf 3400 m ü. M., in Grüppchen, auf dem Albit.
088_VS / Saas Fee, Gletscheralp
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 636000 / 104900
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 221
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 321
Südwestlich von Saas Fee. Mineralienreich ist die Stirnregion der Ophiolithzone am Feegletscher, Gletscheralp. Mineralien aus dieser Gegend sind auch beim Bau der Bahn zum Felskinn, bei P 2790, gefunden worden.
- Calcit: Kombinationen von Grundrhomboeder, dem nächst spitzeren Rhomboeder und der Basis.
- Chlorit:
- Schweizerit: Als dichte, glatte Serpentinvarietät, teils mit Übergang zu Bergleder.
- Titan-Klinohumit: In den Serpentiniten, verbreitet, in auffälligen tombakbraunen Knollen und Adern, harzglänzend.
- Topazolit:
- Vesuvian: Bis einige cm, lang- bis kurzprismatisch, nadelig, dicksäulig, tafelig, glatte oder geriefte Prismenflächen, dunkelbraun, goldbraun, grünlich, rot, teils mit zonarerer Färbung, grün, glasiger Glanz (einige Abbildungen im Strahler 1999/2) und 1999/2.
087_VS / Saas Fee, Feekopf (am Fusse)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 634300 / 99600
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee- Albit:
- Glaukophan: Evtl. nicht unbedingt am Fusse.
- Granat: Aus Kalksilikatlinsen.
- Grossular: Bernsteinfarben, gelbgrün, durchsichtig, sehr schön, mit Einschlüssen von Rutil, Epidot, Titanit.
- Klinochlor:
- Prehnit: Auf 3400 m ü. M., in Grüppchen, auf dem Albit.
088_VS / Saas Fee, Gletscheralp
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 636000 / 104900
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 221
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 321
Südwestlich von Saas Fee. Mineralienreich ist die Stirnregion der Ophiolithzone am Feegletscher, Gletscheralp. Mineralien aus dieser Gegend sind auch beim Bau der Bahn zum Felskinn, bei P 2790, gefunden worden.
- Calcit: Kombinationen von Grundrhomboeder, dem nächst spitzeren Rhomboeder und der Basis.
- Chlorit:
- Cuprit:
- Demantoid: Gelblich.
- Diopsid: In vollkommener Kristallisation, blassgrün, schön, durchsichtig, in Rodingitlinsen.
- Epidot: Klein, kurzsäulig.
- Granat: Kastanienbraun-braune Kristalle zusammen mit Diopsid, Calcit, Chlorit und Vesuvian auf dichtem Gemenge von Granat und Diopsid. Die Kristalle sind an den Kanten selten ganz durchscheinend, glasartig glänzend und werden von braunen nadelförmigen bis stängeligen Vesuviankristallen, blassgrünem Diopsid und schuppigem bis wulstförmigem Chlorit begleitet. Seltener kommen sechsseitig tafelartige Chloritkristalle vor, die auch zum Klinochlor gehören könnten, weisser bis farbloser Apatit, kleine glänzende Kristalle, sowie Magneteisenerz im Gestein.
- Hessonit: Orangerot.
- Klinochlor:
- Demantoid: Gelblich.
- Diopsid: In vollkommener Kristallisation, blassgrün, schön, durchsichtig, in Rodingitlinsen.
- Epidot: Klein, kurzsäulig.
- Granat: Kastanienbraun-braune Kristalle zusammen mit Diopsid, Calcit, Chlorit und Vesuvian auf dichtem Gemenge von Granat und Diopsid. Die Kristalle sind an den Kanten selten ganz durchscheinend, glasartig glänzend und werden von braunen nadelförmigen bis stängeligen Vesuviankristallen, blassgrünem Diopsid und schuppigem bis wulstförmigem Chlorit begleitet. Seltener kommen sechsseitig tafelartige Chloritkristalle vor, die auch zum Klinochlor gehören könnten, weisser bis farbloser Apatit, kleine glänzende Kristalle, sowie Magneteisenerz im Gestein.
- Hessonit: Orangerot.
- Klinochlor:
- Malachit:
- Tenorit:
- Titanit:
- Topazolit: Aus grossen Moränenblöcken, gelbbraun, überkrustet von weissen Diopsidnädelchen.
- Vesuvian: Grasgrün, manchmal braun befleckt, prismatisch, bis 2 cm Länge.
089_VS / Saas Fee, Längfluh
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 635350 / 103750
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
Oberhalb Saas Fee.
- Aktinolith:
- Topazolit: Aus grossen Moränenblöcken, gelbbraun, überkrustet von weissen Diopsidnädelchen.
- Vesuvian: Grasgrün, manchmal braun befleckt, prismatisch, bis 2 cm Länge.
089_VS / Saas Fee, Längfluh
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 635350 / 103750
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
Oberhalb Saas Fee.
- Aktinolith:
- Calcit:
- Chlorit:
- Diopsid:
- Epidot: Schön, hellgrün, in den Serpentinkontakten.
- Hessonit:
- Epidot: Schön, hellgrün, in den Serpentinkontakten.
- Hessonit:
- Klinochlor:
- Pennin:
- Schweizerit:
- Titan-Klinohumit:
- Vesuvian:
090_VS / Saas Fee, Mittaghorn (Südostabhang)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 638600 / 103800
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 219 etc.
Als interessantes und mineralienreiches Gebiet ist der Südostabhang des Mittaghorn bekannt geworden.
- Aktinolith:
- Albit: Reichlich, gross, elfenbeinweiss.
- Apatit:
- Asbest: Zum Teil mit hohem Nickelgehalt.
- Chlorit:
- Diopsid: Blassgraulichgrüne halbdurchsichtige und von Granat begleitete Kristalle. Auf Klüften eines kristallinischen bräunlichroten Granat, der wurm- und wulstförmigen Chlorit und gelben stängligen Epidot beigemengt enthält, blass graulichgrüne blättrige Partien von Diopsid.
- Epidot: Gemenge von feinkörnigem olivgrünen Epidot zusammen mit Strahlstein, Begleiter: weisser Apatit, brauner Granat, weisser Calcit.
- Glimmer:
- Granat: Braun. Nicht besonders schöne Kristalle. Die Kristalle finden sich auf Klüften eines graulichgrünen bis grünlichgrauen ins Bräunliche ziehenden dichten bis schiefrigen Gesteins.
- Hessonit:
090_VS / Saas Fee, Mittaghorn (Südostabhang)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 638600 / 103800
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 219 etc.
Als interessantes und mineralienreiches Gebiet ist der Südostabhang des Mittaghorn bekannt geworden.
- Aktinolith:
- Albit: Reichlich, gross, elfenbeinweiss.
- Apatit:
- Asbest: Zum Teil mit hohem Nickelgehalt.
- Chlorit:
- Diopsid: Blassgraulichgrüne halbdurchsichtige und von Granat begleitete Kristalle. Auf Klüften eines kristallinischen bräunlichroten Granat, der wurm- und wulstförmigen Chlorit und gelben stängligen Epidot beigemengt enthält, blass graulichgrüne blättrige Partien von Diopsid.
- Epidot: Gemenge von feinkörnigem olivgrünen Epidot zusammen mit Strahlstein, Begleiter: weisser Apatit, brauner Granat, weisser Calcit.
- Glimmer:
- Granat: Braun. Nicht besonders schöne Kristalle. Die Kristalle finden sich auf Klüften eines graulichgrünen bis grünlichgrauen ins Bräunliche ziehenden dichten bis schiefrigen Gesteins.
- Hessonit:
- Klinochlor:
- Laumontit: Auf Klüften eines bereits teilweise zersetzten schiefrigen Gesteins, welches Albit, Strahlstein und Chlorit enthält, begleitet von Albit und Byssolith.
- Prehnit: Begleitet von weissem Albit, gelben bis ölgrünen Epidotkristallen, nadelförmigem bis fasrigem weisslichgrünem Strahlstein und weissem Calcit, grünlichweisse oder blassgrüne prismatische Kristalle, doppelkegelförmige Gruppen und aus solchen zusammengesetzte Überzüge darstellend, zum Teil auch kristallinisch-drusig-körnige Kluftfüllungen in Chloritschiefer bildend und grünlichgraue Epidotkristalle einschliessend.
- Quarz:
- Laumontit: Auf Klüften eines bereits teilweise zersetzten schiefrigen Gesteins, welches Albit, Strahlstein und Chlorit enthält, begleitet von Albit und Byssolith.
- Prehnit: Begleitet von weissem Albit, gelben bis ölgrünen Epidotkristallen, nadelförmigem bis fasrigem weisslichgrünem Strahlstein und weissem Calcit, grünlichweisse oder blassgrüne prismatische Kristalle, doppelkegelförmige Gruppen und aus solchen zusammengesetzte Überzüge darstellend, zum Teil auch kristallinisch-drusig-körnige Kluftfüllungen in Chloritschiefer bildend und grünlichgraue Epidotkristalle einschliessend.
- Quarz:
- Serpentin: Faserig - blättrig.
- Vesuvian: Es finden sich entweder nadelförmige bis stengliche rotbraune , durchsichtige bis undurchscheinende Kristalle, zum Teil in Begleitung von rotbraunem oder bräunlichrotem Granat, welche nadelförmigen Kristallen auch flächenreiche Kombinationen zeigen.
- Zoisit: Südwestlich von Saas in quarzigen Ausscheidungen im grauen Glimmerschiefer, bildet lange stängelige, weisse, blass apfelgrüne bis grünlichgraue, an den Kanten durchscheinende auf den Spaltungs und Absonderungsflächen perlmuttartig, an den Rändern glasartig glänzende an Disthen erinnernde fächerförmig gruppierte langgestreckte, strahlig tafelartige Kristalloide, die nach den breiten Flächen gereiht parallel denselben sehr vollkommen spaltbar sind.
091_VS / Saastal, Antronapass (alter Passweg)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 645000 / 98600
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
In gabbroiden Kontaktlinsen zu den Serpentinen.
- Aktinolith:
- Vesuvian: Es finden sich entweder nadelförmige bis stengliche rotbraune , durchsichtige bis undurchscheinende Kristalle, zum Teil in Begleitung von rotbraunem oder bräunlichrotem Granat, welche nadelförmigen Kristallen auch flächenreiche Kombinationen zeigen.
- Zoisit: Südwestlich von Saas in quarzigen Ausscheidungen im grauen Glimmerschiefer, bildet lange stängelige, weisse, blass apfelgrüne bis grünlichgraue, an den Kanten durchscheinende auf den Spaltungs und Absonderungsflächen perlmuttartig, an den Rändern glasartig glänzende an Disthen erinnernde fächerförmig gruppierte langgestreckte, strahlig tafelartige Kristalloide, die nach den breiten Flächen gereiht parallel denselben sehr vollkommen spaltbar sind.
091_VS / Saastal, Antronapass (alter Passweg)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 645000 / 98600
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
In gabbroiden Kontaktlinsen zu den Serpentinen.
- Aktinolith:
- Epidot:
- Heulandit:
- Laumontit:
- Prehnit:
092_VS / Saastal, Furggtälli, Furggethal, Furggetal, Antronapass
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 644900 / 98650
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
In der Nähe dieses Passes.
- Titan-Klinohumit:
093_VS / Saastal, Furggtälli, Furggethal, Furggetal, Zer Meiggeru, Zur Meigern
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 640330 / 103680
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
Die Koordinaten zeigen auf das Zer Maigguru, am Eingang des Furggetälli.
- Laumontit: Auf Klüften eines zersetzten granitischen Gesteins, begleitet von Quarz.
- Rutil: Schwarzbraune, fast undurchsichtige undeutliche prismatische Kristalle fanden sich im Glimmerschiefer des Furggetales an der Meigern.
- Stilbit: Begleitet von Laumontit auf einem feldspatarmen Gneis aus dem Furggtälli.
- Turmalin: Aus dem Furggtälli: schwarzer Turmalin in Glimmerschiefer und Granit, kurze dicke bis langnadelförmige Kristalle.
094_VS / Saastal, Grundberg
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 639880 / 106900
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 148
Nach Kenngott: Am Grundberg, südlich vom Dorfe Saas im Saasthale im Ober-Wallis. Die Koordinaten zeigen auf die Region Grundberg.
- Chloritoid: Dieses zuerst von D.F. Wiser beschriebene, am Grundberg vorkommende seltene Mineral ist in weissem Quarz eingewachsen und von weissem Glimmer und eisenschüssigem Calcit begleitet. Es bildet lamellare Gestalten, zum Teil rhombische oder sechsseitige Tafeln, ist dunkelgraulichgrün, an den Kanten durchscheinend, perlmutterartig glänzend und unterscheidet sich von dem ähnlich aussehenden Chlorit und Pennin durch seine Sprödigkeit und Härte.
095_VS / Saastal, Mattmark (oberhalb), Allalingletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 638500 / 99500
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
Auf den Moränen des Allalingletschers.
- Omphacit:
- Plagioklas: Gestein, bestehend aus diversen Mineralien.
096_VS / Saastal, Meigern, Meigeren, Meigern, Eginerhorn, Egginerhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 638010 / 102760
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 99, 205
Die Koordinaten zeigen auf den Egginer, Egginerhorn ist nicht eingetragen.
- Diopsid: Grün.
- Epidot: Stänglige ölgrüne bis gelbe auch graulichgrüne Kristalle, in Begleitung von Pennin, grünem Diopsid und weissem Feldspat.
- Feldspat: Weiss.
- Nickelgymnit: An der Meigern, südwestlich vom Mittagshorn in langfaserigem grünlichgrauem Serpentinasbest, der parallelfaserig und locker verwachsen ist und nach den Handstücken zu urteilen als Auffüllung von Klüften vorkommt. Auf den Absonderungsflächen und in Höhlungen, die durch Verwitterung eines früher vorhandenen Minerals entstanden zu sein scheinen, erscheint der Nickelgymnit sehr feine stalaktitische Überzüge bildend, ist amorph, traubig und nierenförmig, hat muschligen Bruch, ist hell- bis dunkelapfelgrün und smaragdgrün gefärbt, glasartig glänzend und durchsichtig bis halbdurchsichtig.- Serpentinasbest:
097_VS / Saastal, Meiggertal, Meiggertälli
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 638700 / 103100
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 221,222
Seitental des Saastal. Im Nordostabhang des Egginerhorns.
- Albit:
- Antigorit: Amorph, traubig, nierenförmig, apfel- bis smaragdgrün, als Überzug.
- Calcit:
- Chrysotil: Langfaserig, grünlichgrau.
- Diopsid:
- Epidot: Stängelig, ölgrün - gelb, graugrün, zum Teil nesterweises Vorkommen.
- Feldspat: Weiss.
- Pennin: - Stilbit:
098_VS / Mattertal, Nikolaital, St. Niklaus, Fluh, Alp Fluh, Flüe
Region: Bezirk Visp / Gemeinde St. Niklaus, Koordinaten ca.: 628100 / 112700
Literatur:
- Hoefs, J. & Stalder, H.A.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 329
Südlich von St. Niklaus, unterhalb der Alp Fluh, in den obersten Felspartien des Triasquarzites. Hoefs (1977): Fluh, St. Niklaus, Mattertal, Koordinaten: Ca. 628.2/112.8. Im Trias-Quarzit: Quarz, Muskovit, Albit.
- Albit: Winzig, schlecht ausgebildet.
- Hellglimmer: Feinkörnig, auch phantombildend im Quarz.
- Quarz: Hell, schöne Ausbildung, teils im Windgällen-Habitus, bis 10 cm, auch Phantomquarze.
099_VS / Mattertal, Nikolaital, St. Niklaus, Gasenried, Riedbach, Wichel
Region: Bezirk Visp / Gemeinde St. Niklaus, Koordinaten ca.: 628000 / 114000
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 272
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 330
Fund zwischen den beiden Lokalitäten Wichel und Riedbach.
- Dolomit: Leicht oxidiert.
- Pyrophyllit: Ergiebiger Fund um 1930, hell- bis apfelgrün, teils dicht in Milchquarz eingebettet aber auch frei gewachsen, radialstrahlig aggregiert, bis 4 cm Durchmesser.
- Quarz: Milchquarz, auch helle und durchsichtige Kristalle bis 5 cm.
100_VS / Mattertal, Nikolaital, Stalden, St. Niklaus, Stägitschuggen
Region: Bezirk Visp / Gemeinde St. Niklaus, Koordinaten ca.: 628030 / 113810
Literatur:
- Biner,Peter & Biner,Sancho & Biner,Pascal; Urner Mineralienfreund; 2004; Heft 2; Seite 3-5
Stägitschuggen ist auf der Karte nicht eingezeichnet. Die Koordinaten zeigen auf St. Niklaus. Beim Strassenbau zwischen Stalden und St.Niklaus (Stägitschuggen, nördlich von St. Niklaus) kamen einige Mineralien zum Vorschein.
- Albit:
092_VS / Saastal, Furggtälli, Furggethal, Furggetal, Antronapass
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 644900 / 98650
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
In der Nähe dieses Passes.
- Titan-Klinohumit:
093_VS / Saastal, Furggtälli, Furggethal, Furggetal, Zer Meiggeru, Zur Meigern
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 640330 / 103680
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
Die Koordinaten zeigen auf das Zer Maigguru, am Eingang des Furggetälli.
- Laumontit: Auf Klüften eines zersetzten granitischen Gesteins, begleitet von Quarz.
- Rutil: Schwarzbraune, fast undurchsichtige undeutliche prismatische Kristalle fanden sich im Glimmerschiefer des Furggetales an der Meigern.
- Stilbit: Begleitet von Laumontit auf einem feldspatarmen Gneis aus dem Furggtälli.
- Turmalin: Aus dem Furggtälli: schwarzer Turmalin in Glimmerschiefer und Granit, kurze dicke bis langnadelförmige Kristalle.
094_VS / Saastal, Grundberg
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 639880 / 106900
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 148
Nach Kenngott: Am Grundberg, südlich vom Dorfe Saas im Saasthale im Ober-Wallis. Die Koordinaten zeigen auf die Region Grundberg.
- Chloritoid: Dieses zuerst von D.F. Wiser beschriebene, am Grundberg vorkommende seltene Mineral ist in weissem Quarz eingewachsen und von weissem Glimmer und eisenschüssigem Calcit begleitet. Es bildet lamellare Gestalten, zum Teil rhombische oder sechsseitige Tafeln, ist dunkelgraulichgrün, an den Kanten durchscheinend, perlmutterartig glänzend und unterscheidet sich von dem ähnlich aussehenden Chlorit und Pennin durch seine Sprödigkeit und Härte.
095_VS / Saastal, Mattmark (oberhalb), Allalingletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 638500 / 99500
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
Auf den Moränen des Allalingletschers.
- Omphacit:
- Plagioklas: Gestein, bestehend aus diversen Mineralien.
096_VS / Saastal, Meigern, Meigeren, Meigern, Eginerhorn, Egginerhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 638010 / 102760
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 99, 205
Die Koordinaten zeigen auf den Egginer, Egginerhorn ist nicht eingetragen.
- Diopsid: Grün.
- Epidot: Stänglige ölgrüne bis gelbe auch graulichgrüne Kristalle, in Begleitung von Pennin, grünem Diopsid und weissem Feldspat.
- Feldspat: Weiss.
- Nickelgymnit: An der Meigern, südwestlich vom Mittagshorn in langfaserigem grünlichgrauem Serpentinasbest, der parallelfaserig und locker verwachsen ist und nach den Handstücken zu urteilen als Auffüllung von Klüften vorkommt. Auf den Absonderungsflächen und in Höhlungen, die durch Verwitterung eines früher vorhandenen Minerals entstanden zu sein scheinen, erscheint der Nickelgymnit sehr feine stalaktitische Überzüge bildend, ist amorph, traubig und nierenförmig, hat muschligen Bruch, ist hell- bis dunkelapfelgrün und smaragdgrün gefärbt, glasartig glänzend und durchsichtig bis halbdurchsichtig.- Serpentinasbest:
097_VS / Saastal, Meiggertal, Meiggertälli
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Saas-Fee, Koordinaten ca.: 638700 / 103100
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 221,222
Seitental des Saastal. Im Nordostabhang des Egginerhorns.
- Albit:
- Antigorit: Amorph, traubig, nierenförmig, apfel- bis smaragdgrün, als Überzug.
- Calcit:
- Chrysotil: Langfaserig, grünlichgrau.
- Diopsid:
- Epidot: Stängelig, ölgrün - gelb, graugrün, zum Teil nesterweises Vorkommen.
- Feldspat: Weiss.
- Pennin: - Stilbit:
098_VS / Mattertal, Nikolaital, St. Niklaus, Fluh, Alp Fluh, Flüe
Region: Bezirk Visp / Gemeinde St. Niklaus, Koordinaten ca.: 628100 / 112700
Literatur:
- Hoefs, J. & Stalder, H.A.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1977; Band 57; Heft 3; Seite 329 - 347; Die C-Isotopenzusammensetzung von CO2-haltigen Flüssigkeitseinschlüssen in Kluftquarzen der Zentralalpen
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 329
Südlich von St. Niklaus, unterhalb der Alp Fluh, in den obersten Felspartien des Triasquarzites. Hoefs (1977): Fluh, St. Niklaus, Mattertal, Koordinaten: Ca. 628.2/112.8. Im Trias-Quarzit: Quarz, Muskovit, Albit.
- Albit: Winzig, schlecht ausgebildet.
- Hellglimmer: Feinkörnig, auch phantombildend im Quarz.
- Quarz: Hell, schöne Ausbildung, teils im Windgällen-Habitus, bis 10 cm, auch Phantomquarze.
099_VS / Mattertal, Nikolaital, St. Niklaus, Gasenried, Riedbach, Wichel
Region: Bezirk Visp / Gemeinde St. Niklaus, Koordinaten ca.: 628000 / 114000
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 272
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 330
Fund zwischen den beiden Lokalitäten Wichel und Riedbach.
- Dolomit: Leicht oxidiert.
- Pyrophyllit: Ergiebiger Fund um 1930, hell- bis apfelgrün, teils dicht in Milchquarz eingebettet aber auch frei gewachsen, radialstrahlig aggregiert, bis 4 cm Durchmesser.
- Quarz: Milchquarz, auch helle und durchsichtige Kristalle bis 5 cm.
100_VS / Mattertal, Nikolaital, Stalden, St. Niklaus, Stägitschuggen
Region: Bezirk Visp / Gemeinde St. Niklaus, Koordinaten ca.: 628030 / 113810
Literatur:
- Biner,Peter & Biner,Sancho & Biner,Pascal; Urner Mineralienfreund; 2004; Heft 2; Seite 3-5
Stägitschuggen ist auf der Karte nicht eingezeichnet. Die Koordinaten zeigen auf St. Niklaus. Beim Strassenbau zwischen Stalden und St.Niklaus (Stägitschuggen, nördlich von St. Niklaus) kamen einige Mineralien zum Vorschein.
- Albit:
- Anatas:
- Brookit: Bis 1 cm.
- Pyrit:
- Brookit: Bis 1 cm.
- Pyrit:
- Quarz:
- Rutil:
101_VS / Mattertal, St. Niklaus, Nikolaital
Region: Bezirk Visp / Gemeinde St. Niklaus, Koordinaten ca.: 626630 / 105350
Literatur:
- Weibel,M.; Urner Mineralienfreund; 1994; Heft 2; Seite 15-16 Es handelt sich nur um eine sehr allgemein gehaltene Fundortangabe.
Die Koordinaten zeigen auf Randa im Mattertal.
- Chlorit:
- Quarz: Bis 20 cm und mehr, chloritbestäubt.
102_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispertal, Zeneggen, St. Niklaus
Region: Bezirk Visp / Gemeinde St. Niklaus, Koordinaten ca.: 632600 / 125000
Literatur:
- Kirsch, Helmut; Bergknappe; 1987/4; Heft 42; Seite 11-15; Die Entdeckungsgeschichte des Urans und Vorkommen in der Schweiz
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
Die Koordinaten zeigen auf Zeneggen. In quarzitischen Gesteinen der Permotrias der penninischen Bernhard-Decke gibt es in einer Zone von 10 km Länge und einigen hundert Metern Breite mehrere hundert Einzelvererzungen. Die Gesteine sind stark alpin verfaltet. Grossproben ergaben lokal recht interessante Gehalte von 250-1000 ppm (1 ppm = 1 Gramm Uran pro Tonne Gestein). Über die Kontinuität der ungenügend erschürften Vererzungen kann wenig ausgesagt werden.
- Uranerz:
103_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispatal, Stalden, Bizinen, Zum Chrizji
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Stalden, Koordinaten ca.: 635370 / 124000
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 399
Östlich von Stalden gelegen (Mineralienlexikon). Es handelt sich hier um ein in den Jahren 1919/1920 abgebautes Talkvorkommen. Andere Literatur erwähnt den Talkabbau aus der Region Bizinen. Eine Giltstein und Talksteineinlagerung im Grünschiefer ist bei den aufgeführten Koordinaten entdeckt worden.
- Talk:
104_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispatal, Stalden, Vispa
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Stalden, Koordinaten ca.: 634150 / 125000
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite116
Alluvionnen der Vispa zwischen Visp und Stalden. Häufig einige Flitterchen.
- Amalgam:
- Gold, gediegen: Waschgold, recht häufig, Flitterchen und Körnchen bis 1 mm, zum Teil versilbert oder als Amalgam.
105_VS / Täsch, Alphubelgletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 633000 / 100000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee-
Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
In Marmoren bei Kalk-Serpentin-Kontaktstellen und auf den Moränen.
- Aktinolith:
101_VS / Mattertal, St. Niklaus, Nikolaital
Region: Bezirk Visp / Gemeinde St. Niklaus, Koordinaten ca.: 626630 / 105350
Literatur:
- Weibel,M.; Urner Mineralienfreund; 1994; Heft 2; Seite 15-16 Es handelt sich nur um eine sehr allgemein gehaltene Fundortangabe.
Die Koordinaten zeigen auf Randa im Mattertal.
- Chlorit:
- Quarz: Bis 20 cm und mehr, chloritbestäubt.
102_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispertal, Zeneggen, St. Niklaus
Region: Bezirk Visp / Gemeinde St. Niklaus, Koordinaten ca.: 632600 / 125000
Literatur:
- Kirsch, Helmut; Bergknappe; 1987/4; Heft 42; Seite 11-15; Die Entdeckungsgeschichte des Urans und Vorkommen in der Schweiz
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
Die Koordinaten zeigen auf Zeneggen. In quarzitischen Gesteinen der Permotrias der penninischen Bernhard-Decke gibt es in einer Zone von 10 km Länge und einigen hundert Metern Breite mehrere hundert Einzelvererzungen. Die Gesteine sind stark alpin verfaltet. Grossproben ergaben lokal recht interessante Gehalte von 250-1000 ppm (1 ppm = 1 Gramm Uran pro Tonne Gestein). Über die Kontinuität der ungenügend erschürften Vererzungen kann wenig ausgesagt werden.
- Uranerz:
103_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispatal, Stalden, Bizinen, Zum Chrizji
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Stalden, Koordinaten ca.: 635370 / 124000
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 399
Östlich von Stalden gelegen (Mineralienlexikon). Es handelt sich hier um ein in den Jahren 1919/1920 abgebautes Talkvorkommen. Andere Literatur erwähnt den Talkabbau aus der Region Bizinen. Eine Giltstein und Talksteineinlagerung im Grünschiefer ist bei den aufgeführten Koordinaten entdeckt worden.
- Talk:
104_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispatal, Stalden, Vispa
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Stalden, Koordinaten ca.: 634150 / 125000
Literatur:
- Meisser, Nicolas; Schweizer Strahler; 1993; Heft 4; Seite 591 - 608; Mineraltopgraphie der Schweiz und der umliegenden Länder: Beschreibung kürzlich entdeckter seltener oder erstgefundener Mineralien
- Pfander, Peter & Jans, Victor; Gold in der Schweiz, 3.Auflage; 2001; Seite116
Alluvionnen der Vispa zwischen Visp und Stalden. Häufig einige Flitterchen.
- Amalgam:
- Gold, gediegen: Waschgold, recht häufig, Flitterchen und Körnchen bis 1 mm, zum Teil versilbert oder als Amalgam.
105_VS / Täsch, Alphubelgletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 633000 / 100000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee-
Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
In Marmoren bei Kalk-Serpentin-Kontaktstellen und auf den Moränen.
- Aktinolith:
- Calcit:
- Chlorit:
- Diopsid:
- Grossular: Gelbgrün, durchsichtig, sehr schön, mit Einschlüssen von Rutil, Epidot, Titanit.
- Titan-Klinohumit: Kristalle in mehreren cm Grösse, als braune Schlieren und Knollen, in den Serpentiniten.
106_VS / Täsch, Alphubelgletscher, Täschhütte
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 630300 / 100100
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
Unweit der SAC-Hütte, unterhalb des Gletschers.
- Amianth:
- Andradit: Gelbgrün, durchsichtig.
- Epidot:
- Grossular: Gelbgrün, durchsichtig, sehr schön, mit Einschlüssen von Rutil, Epidot, Titanit.
- Titan-Klinohumit: Kristalle in mehreren cm Grösse, als braune Schlieren und Knollen, in den Serpentiniten.
106_VS / Täsch, Alphubelgletscher, Täschhütte
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 630300 / 100100
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
Unweit der SAC-Hütte, unterhalb des Gletschers.
- Amianth:
- Andradit: Gelbgrün, durchsichtig.
- Epidot:
- Rutil:
- Titanit:
107_VS / Täsch, Mellichen
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 631500 / 98400
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
In den Moränen.
- Aktinolith:
107_VS / Täsch, Mellichen
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 631500 / 98400
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
In den Moränen.
- Aktinolith:
- Chloritoid:
- Epidot: Mit Hornblende.
- Glaukophan: Im hellgrünen Talk in kleinen Klüftchen.
- Hornblende:
- Epidot: Mit Hornblende.
- Glaukophan: Im hellgrünen Talk in kleinen Klüftchen.
- Hornblende:
- Magnetit:
- Omphacit: Bis 1 cm lange Stängel.
- Plagioklas:
- Omphacit: Bis 1 cm lange Stängel.
- Plagioklas:
- Pyrit:
- Rutil:
- Titanit:
108_VS / Täsch, Täschalpen, Täschalp, Z'Muttlentschuggen
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 660450 / 131750
Literatur:
- Biner, Sancho; Urner Mineralienfreund; 2001; Heft 4; Seite 13-16
- Biner, Peter & Biner, Sancho & Biner,Pascal; Urner Mineralienfreund; 2004; Heft 2; Seite 3-5
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 134
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 325
- Weibel, Max; Urner Mineralienfreund; 2003; Heft 4; Seite 15-17
Eine allgemeine Fundortbezeichnung für einen grossen Bezirk südlich von Täsch. Auf die Alp gelangt man über einen holprigen Fahrweg oder zu Fuss über die Alp Blasi.
- Andradit:
108_VS / Täsch, Täschalpen, Täschalp, Z'Muttlentschuggen
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 660450 / 131750
Literatur:
- Biner, Sancho; Urner Mineralienfreund; 2001; Heft 4; Seite 13-16
- Biner, Peter & Biner, Sancho & Biner,Pascal; Urner Mineralienfreund; 2004; Heft 2; Seite 3-5
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 134
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 325
- Weibel, Max; Urner Mineralienfreund; 2003; Heft 4; Seite 15-17
Eine allgemeine Fundortbezeichnung für einen grossen Bezirk südlich von Täsch. Auf die Alp gelangt man über einen holprigen Fahrweg oder zu Fuss über die Alp Blasi.
- Andradit:
- Apatit:
- Asbest:
- Calcit:
- Demantoid: Apfelgrün bis dunkellauchgrün, auch grössere Aggregate.
- Diopsid:
- Granat: Klein, durchsichtig, weingelb. Zwischen Täschalp und Saasgrat: blasse, weingelbe, durchsichtige, kleine bis hell apfelgrüne und bis dunkellauchgrüne grosse Kristalle in Begleitung von Serpentinasbest (als Bergleder) in Nestern eines hell- bis dunkelgrünen körnigen derben Granats.
- Grossular: Bis 1 cm.
- Hessonit:
- Demantoid: Apfelgrün bis dunkellauchgrün, auch grössere Aggregate.
- Diopsid:
- Granat: Klein, durchsichtig, weingelb. Zwischen Täschalp und Saasgrat: blasse, weingelbe, durchsichtige, kleine bis hell apfelgrüne und bis dunkellauchgrüne grosse Kristalle in Begleitung von Serpentinasbest (als Bergleder) in Nestern eines hell- bis dunkelgrünen körnigen derben Granats.
- Grossular: Bis 1 cm.
- Hessonit:
- Klinochlor:
- Magnetit:
- Perovskit:
- Titanit:
- Vesuvian:
109_VS / Täschtal (hinteres)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 630650 / 98450
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 64,187
In Amphibolitklüften(1) und als Moränengeröll(2). Mit dem Täschtal ist vermutlich die Täschalp gemeint. Die Koordinaten zeigen auf diese.
- Amianth: 1)
- Barroisit: 1) im Dünnschliff ist erkennbar, dass die Glaukophane von feinkristallinen Säumen umgeben sind. Bei diesem Natron-Kalk-Amphibol handelt es sich am ehesten um Barroisit (Ganguin, 1988).
- Glaukophan: 2) gesteinsbildend, als sogenannte Glaukiphanite, teilweise als blaue bis 3 cm lange Kristalle, breitstängelig.
- Titanit: 1) in Amiant eingebettet, oft Durchwachsungszwillinge.
110_VS / Täschtal, Hubeltini
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 632100 / 97430
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
Evtl. in der Region Alphubel im oberen Täschtal. Ein Eintrag 'Hubeltini' fehlt auf der Karte.
- Glaukophan: Lavendelblau bis schwarzviolett, stengelig, bis mehrere cm.
- Omphacit: Sattgrün.
- Plagioklas:
109_VS / Täschtal (hinteres)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 630650 / 98450
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 64,187
In Amphibolitklüften(1) und als Moränengeröll(2). Mit dem Täschtal ist vermutlich die Täschalp gemeint. Die Koordinaten zeigen auf diese.
- Amianth: 1)
- Barroisit: 1) im Dünnschliff ist erkennbar, dass die Glaukophane von feinkristallinen Säumen umgeben sind. Bei diesem Natron-Kalk-Amphibol handelt es sich am ehesten um Barroisit (Ganguin, 1988).
- Glaukophan: 2) gesteinsbildend, als sogenannte Glaukiphanite, teilweise als blaue bis 3 cm lange Kristalle, breitstängelig.
- Titanit: 1) in Amiant eingebettet, oft Durchwachsungszwillinge.
110_VS / Täschtal, Hubeltini
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 632100 / 97430
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Seite 349-384; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
Evtl. in der Region Alphubel im oberen Täschtal. Ein Eintrag 'Hubeltini' fehlt auf der Karte.
- Glaukophan: Lavendelblau bis schwarzviolett, stengelig, bis mehrere cm.
- Omphacit: Sattgrün.
- Plagioklas:
- Zoisit:
111_VS / Täschtal, Sparrenflue
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 629700 / 98490
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 30,83,267,317 In einer Manganvererzung.
- Alleghanyit: In kleinen Linsen, zusammen mit Rhodochrosit, Galaxit, Hausmannit, Jakobsit, alle als feinkörniges Gemisch.
- Braunit: Gesteinsbildend.
- Galaxit: In kleinen Linsen, als feinkörniges Gemisch.
- Glimmer: Gesteinsbildend.
- Hausmannit: In kleinen Linsen, als feinkörniges Gemisch.
- Jakobsit: In kleinen Linsen, als feinkörniges Gemisch den Alleghanit und den Tephroit begleitend.
- Manganosit: Neben Hausmannit oder Jakobsit und Rhodochrosit, skelettartig, schmutzig grün, bis 0.5 mm, selten.
- Piemontit: Gesteinsbildend, in braunitführenden Kieselschiefern, vereinzelte kleine Nädelchen, bevorzugt in glimmerreichen Partien zu finden, teilweise auch im Quarz.
- Pyroxmangit: Kleinste Körnchen, verwachsen mit dem etwas selteneren Rhodonit und anderen Mangansilikaten.
- Quarz:
- Rhodochrosit: In kleinen Linsen, als feinkörniges Gemisch, zum Teil neben Spessartin.
- Rhodonit: Xenomorph, bis 1 mm, körnig, verwachsen mit Pyroxmangit, in den roten Erzschnüren der Pyroxenoid-Karbonat-Paragenese.
- Spessartin: Gesteinsbildend.
- Tephroit:
112_VS / Mattertal, Törbel
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Törbel, Koordinaten ca.: 631820 / 120790
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 71,77,186,273,351 A
us einer Uranvererzung (1). Aus einer Fe-Co-As-Mineralisation (2).
- Arsenopyrit: 2) in der Vererzung.
- Berlinit: 1) quarz-ähnlich, aggregiert zu Rosetten, unter einem Zehntel-mm.
- Beudantit: 1) sehr klein unter 0.25 mm, körnig, orange bis rotbraun.
- Glaukodot: 2) als Bestandteil der Vererzung.
- Metazeunerit:
- Pyrit: 2) in der Vererzung.
- Roscoelith: Feinschuppig, fächerartig aggregiert, Uraninit umsäumend.
- Uraninit:
113_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Gärsthorn, Mälchgrat, Aebnetgraben, Äbnetgraben
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Visp, Koordinaten ca.: 635500 / 132400
Literatur:
- Pock, Rudolf; Schweizer Strahler; 1999; Heft 2; Seite 456 - 472; Eine neue Crichtonitfundstelle im Wallis
Am Rande des Äbnetgrabens auf ca. 2460 m ü. M. Es handelt sich hier um den Graben von der Schiltfurgga ins Baltschiedertal .
- Adular: Meistens derb, vereinzelt sind Kantenlängen bis 5 cm erkennbar, belegt mit Albit, Anatas, Apatit, Klinochlor, Pyrit, Hämatit und Rutil, rasenartig auf dem Kluftgestein, bis 5 mm, farblos, durchscheinend.
- Albit: Bis 1 cm, farblos, starker Glanz, teils mit Klinochlor durchsetzt und belegt, tafelig, meistens nach dem Albitgesetz verzwillingt, begleitet von Adular, Quarz, Klinochlor und Rutil.
- Anatas: Bis 4.5 mm, einfache Ausbildung, aufgewachsen auf Quarz und Adular, im Quarz auch teilweise eingewachsen, Begleitmineralien: Adular, Klinochlor, Albit, Apatit, Hämatit und Rutil.
- Apatit: Ab und zu in Klinochlor eingebettet, meistens auf dem Kluftgestein aufgewachsen, bis 2 mm, farblos, wasserklar, hoher Glanz, mit Einschlüssen von Klinochlor und Hämatit, tafelig.
- Chlorit:
- Crichtonit: Schwarz, glänzend, oft auf Quarz und ab und zu auch auf dem Adular aufgewachsen, selten eingewachsen im Quarz, verwechselbar mit Hämatit, tafelig bis würfelig, zum Teil mit stahlblauer Farbe, Verhältnis Strontium - Blei zwischen 1.6 - 2.2 was dem Crichtonit entspricht.
- Hämatit: Belagsartig, bis 2 mm dick, schuppig, schwarz, glänzend, auch eingewachsen im Quarz, selten als tafelige Kristalle, bis 4 mm, stark glänzend.
- Klinochlor:
- Limonit: Als rotbraune Überzüge.
- Pyrit: Würfelig, rotbraun, bis 5 mm, selten, meistens im Gestein oder in anderen Mineralien eingewachsen.
- Quarz: Farblos bis leicht rauchig, bis 20 cm Länge und 7 cm Durchmesser, mit Einschlüssen von Rutil, Klinochlor, Crichtonit, Hämatit und Pyrit.
- Rutil: Bis 15 mm, oft eingewachsen in Quarz, strohgelb.
114_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispertal, Bitzenen, Bitzinen, Visperterminen;(Talkabbau)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Visperterminen, Koordinaten ca.: 635250 / 123690
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 198-199
Die Koordinaten zeigen auf Bitzinen. Im Walde oberhalb Bitzenen bei Visperterminen sind zum Zwecke der Asbestgewinnung zahlreiche Schürfungen ausgeführt worden, die auch Talkgesteine aufgeschlossen haben. Die Schürfungen liegen 40-70 m hoch über dem Weg von Bitzenen im Walde verstreut in einer horizontalen Ausdehnung von über 100 m. Besonders häufig finden sich oberhalb Bitzenen Strahlstein-führende Talkschiefer. Darunter können alle Übergänge von Gesteinen, in denen der Strahlstein vorherrscht, bis zu reinem Talkschiefer festgestellt werden. Stücke von reinem Talkschiefer wurden da und dort als Nebenprodukte der Asbestgewinnung bei Seite gelegt. Auch im anstehenden Fels sind an mehreren Orten kleinere Talklagen sowie Topfstein angeschürft worden. In einer kleinen Schürfung, dicht über dem Waldrand, wurde unmittelbar unter der Oberfläche eine etwas verwitterte Schicht anscheinend recht reinen Talkschiefers von ca. 50 cm Mächtigkeit aufgedeckt. Eine einheitliche, zusammenhängende Talkschiefermasse, die einen Abbau im grossen gewährleisten könnte, ist nicht nachgewiesen. Immerhin verdient das Vorkommen Beachtung. Ein Abbau würde durch die Lage der Schichten erleichtert. Dieselben zeigen flach westliches Einfallen. Die Schichtflächen, weichen daher nur wenig von der Oberfläche des Abhanges ab und können relativ leicht entblöst werden.
- Giltstein:
111_VS / Täschtal, Sparrenflue
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Täsch, Koordinaten ca.: 629700 / 98490
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 30,83,267,317 In einer Manganvererzung.
- Alleghanyit: In kleinen Linsen, zusammen mit Rhodochrosit, Galaxit, Hausmannit, Jakobsit, alle als feinkörniges Gemisch.
- Braunit: Gesteinsbildend.
- Galaxit: In kleinen Linsen, als feinkörniges Gemisch.
- Glimmer: Gesteinsbildend.
- Hausmannit: In kleinen Linsen, als feinkörniges Gemisch.
- Jakobsit: In kleinen Linsen, als feinkörniges Gemisch den Alleghanit und den Tephroit begleitend.
- Manganosit: Neben Hausmannit oder Jakobsit und Rhodochrosit, skelettartig, schmutzig grün, bis 0.5 mm, selten.
- Piemontit: Gesteinsbildend, in braunitführenden Kieselschiefern, vereinzelte kleine Nädelchen, bevorzugt in glimmerreichen Partien zu finden, teilweise auch im Quarz.
- Pyroxmangit: Kleinste Körnchen, verwachsen mit dem etwas selteneren Rhodonit und anderen Mangansilikaten.
- Quarz:
- Rhodochrosit: In kleinen Linsen, als feinkörniges Gemisch, zum Teil neben Spessartin.
- Rhodonit: Xenomorph, bis 1 mm, körnig, verwachsen mit Pyroxmangit, in den roten Erzschnüren der Pyroxenoid-Karbonat-Paragenese.
- Spessartin: Gesteinsbildend.
- Tephroit:
112_VS / Mattertal, Törbel
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Törbel, Koordinaten ca.: 631820 / 120790
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 71,77,186,273,351 A
us einer Uranvererzung (1). Aus einer Fe-Co-As-Mineralisation (2).
- Arsenopyrit: 2) in der Vererzung.
- Berlinit: 1) quarz-ähnlich, aggregiert zu Rosetten, unter einem Zehntel-mm.
- Beudantit: 1) sehr klein unter 0.25 mm, körnig, orange bis rotbraun.
- Glaukodot: 2) als Bestandteil der Vererzung.
- Metazeunerit:
- Pyrit: 2) in der Vererzung.
- Roscoelith: Feinschuppig, fächerartig aggregiert, Uraninit umsäumend.
- Uraninit:
113_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Gärsthorn, Mälchgrat, Aebnetgraben, Äbnetgraben
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Visp, Koordinaten ca.: 635500 / 132400
Literatur:
- Pock, Rudolf; Schweizer Strahler; 1999; Heft 2; Seite 456 - 472; Eine neue Crichtonitfundstelle im Wallis
Am Rande des Äbnetgrabens auf ca. 2460 m ü. M. Es handelt sich hier um den Graben von der Schiltfurgga ins Baltschiedertal .
- Adular: Meistens derb, vereinzelt sind Kantenlängen bis 5 cm erkennbar, belegt mit Albit, Anatas, Apatit, Klinochlor, Pyrit, Hämatit und Rutil, rasenartig auf dem Kluftgestein, bis 5 mm, farblos, durchscheinend.
- Albit: Bis 1 cm, farblos, starker Glanz, teils mit Klinochlor durchsetzt und belegt, tafelig, meistens nach dem Albitgesetz verzwillingt, begleitet von Adular, Quarz, Klinochlor und Rutil.
- Anatas: Bis 4.5 mm, einfache Ausbildung, aufgewachsen auf Quarz und Adular, im Quarz auch teilweise eingewachsen, Begleitmineralien: Adular, Klinochlor, Albit, Apatit, Hämatit und Rutil.
- Apatit: Ab und zu in Klinochlor eingebettet, meistens auf dem Kluftgestein aufgewachsen, bis 2 mm, farblos, wasserklar, hoher Glanz, mit Einschlüssen von Klinochlor und Hämatit, tafelig.
- Chlorit:
- Crichtonit: Schwarz, glänzend, oft auf Quarz und ab und zu auch auf dem Adular aufgewachsen, selten eingewachsen im Quarz, verwechselbar mit Hämatit, tafelig bis würfelig, zum Teil mit stahlblauer Farbe, Verhältnis Strontium - Blei zwischen 1.6 - 2.2 was dem Crichtonit entspricht.
- Hämatit: Belagsartig, bis 2 mm dick, schuppig, schwarz, glänzend, auch eingewachsen im Quarz, selten als tafelige Kristalle, bis 4 mm, stark glänzend.
- Klinochlor:
- Limonit: Als rotbraune Überzüge.
- Pyrit: Würfelig, rotbraun, bis 5 mm, selten, meistens im Gestein oder in anderen Mineralien eingewachsen.
- Quarz: Farblos bis leicht rauchig, bis 20 cm Länge und 7 cm Durchmesser, mit Einschlüssen von Rutil, Klinochlor, Crichtonit, Hämatit und Pyrit.
- Rutil: Bis 15 mm, oft eingewachsen in Quarz, strohgelb.
114_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispertal, Bitzenen, Bitzinen, Visperterminen;(Talkabbau)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Visperterminen, Koordinaten ca.: 635250 / 123690
Literatur:
- Fehlmann, Hans: Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 198-199
Die Koordinaten zeigen auf Bitzinen. Im Walde oberhalb Bitzenen bei Visperterminen sind zum Zwecke der Asbestgewinnung zahlreiche Schürfungen ausgeführt worden, die auch Talkgesteine aufgeschlossen haben. Die Schürfungen liegen 40-70 m hoch über dem Weg von Bitzenen im Walde verstreut in einer horizontalen Ausdehnung von über 100 m. Besonders häufig finden sich oberhalb Bitzenen Strahlstein-führende Talkschiefer. Darunter können alle Übergänge von Gesteinen, in denen der Strahlstein vorherrscht, bis zu reinem Talkschiefer festgestellt werden. Stücke von reinem Talkschiefer wurden da und dort als Nebenprodukte der Asbestgewinnung bei Seite gelegt. Auch im anstehenden Fels sind an mehreren Orten kleinere Talklagen sowie Topfstein angeschürft worden. In einer kleinen Schürfung, dicht über dem Waldrand, wurde unmittelbar unter der Oberfläche eine etwas verwitterte Schicht anscheinend recht reinen Talkschiefers von ca. 50 cm Mächtigkeit aufgedeckt. Eine einheitliche, zusammenhängende Talkschiefermasse, die einen Abbau im grossen gewährleisten könnte, ist nicht nachgewiesen. Immerhin verdient das Vorkommen Beachtung. Ein Abbau würde durch die Lage der Schichten erleichtert. Dieselben zeigen flach westliches Einfallen. Die Schichtflächen, weichen daher nur wenig von der Oberfläche des Abhanges ab und können relativ leicht entblöst werden.
- Giltstein:
- Talk:
- Topfstein:
115_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispertal, Visperterminen, Breiterbach
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Visperterminen, Koordinaten ca.: 635500 / 121350
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919
Oberhalb des Breiterbaches im kristallinen Schiefer, welcher im Kontakt zum Grünschiefer und/oder Kalkschiefer steht.
- Talk: Talkschiefer und Giltstein.
116_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispertal, Visperterminen, Breiterbach, Riedji;(Talkabbau)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Visperterminen, Koordinaten ca.: 635800 / 121600
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 197-198
Das Talkbergwerk Breiterbach liegt am Fusse einer Felswand, rechts der Visp am linken Ufer des Breiterbaches, 400 m nordöstlich der Kirche von Riedji, auf Kote 1250. Das aufgeschlossene Profil zeigt unter glimmerreichen dunkeln Kalkschiefern eine ca. 30 cm mächtige Chloritschiefer-Schicht. Diese Schiefer lassen sich mit dem Fingernagel ritzen und sind leicht zu einem hellgrauen, etwas fettigen, talkähnlichen Pulver zu zerreiben. Die mikroskopische Untersuchung zeigt, dass das Gestein fast ausschliesslich aus dem Mineral Chlorit besteht. Im Liegenden des Chloritschiefers folgt eine blassgrüne Talkschieferlage von 20-30 cm Mächtigkeit. Dieselbe besteht, abgesehen von Chloritspuren, ganz aus Talk und liefert ein vorzügliches Material zur Herstellung von Talkmehl. Unter der Talkschicht befindet sich eine Schicht von Giltstein, deren Mächtigkeit 50 cm bis 1 m beträgt. Dieselbe ist sehr talkreich und geht an einzelnen Stellen allmählich in eine Talkschicht über. Nester und Adern von ganz reinem Talk sind darin nicht selten. Das zuunterst in der Grube aufgeschlossene Material ist normaler Giltstein. In frischem Zustande besitzt derselbe eine grünlich-graue Farbe und besteht im Wesentlichen aus Talk und Breunerit. Der Breunerit ist ein eisenreiches Magnesiumkarbonat und an seinen glänzenden rhomboedrischen Spaltflächen erkennbar. Im angewitterten Zustande bildet er gelbliche bis rote Knoten.
- Breunerit: Mit glänzenden rhomboedrischen Spaltflächen.
- Chlorit:
115_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispertal, Visperterminen, Breiterbach
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Visperterminen, Koordinaten ca.: 635500 / 121350
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919
Oberhalb des Breiterbaches im kristallinen Schiefer, welcher im Kontakt zum Grünschiefer und/oder Kalkschiefer steht.
- Talk: Talkschiefer und Giltstein.
116_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispertal, Visperterminen, Breiterbach, Riedji;(Talkabbau)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Visperterminen, Koordinaten ca.: 635800 / 121600
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 197-198
Das Talkbergwerk Breiterbach liegt am Fusse einer Felswand, rechts der Visp am linken Ufer des Breiterbaches, 400 m nordöstlich der Kirche von Riedji, auf Kote 1250. Das aufgeschlossene Profil zeigt unter glimmerreichen dunkeln Kalkschiefern eine ca. 30 cm mächtige Chloritschiefer-Schicht. Diese Schiefer lassen sich mit dem Fingernagel ritzen und sind leicht zu einem hellgrauen, etwas fettigen, talkähnlichen Pulver zu zerreiben. Die mikroskopische Untersuchung zeigt, dass das Gestein fast ausschliesslich aus dem Mineral Chlorit besteht. Im Liegenden des Chloritschiefers folgt eine blassgrüne Talkschieferlage von 20-30 cm Mächtigkeit. Dieselbe besteht, abgesehen von Chloritspuren, ganz aus Talk und liefert ein vorzügliches Material zur Herstellung von Talkmehl. Unter der Talkschicht befindet sich eine Schicht von Giltstein, deren Mächtigkeit 50 cm bis 1 m beträgt. Dieselbe ist sehr talkreich und geht an einzelnen Stellen allmählich in eine Talkschicht über. Nester und Adern von ganz reinem Talk sind darin nicht selten. Das zuunterst in der Grube aufgeschlossene Material ist normaler Giltstein. In frischem Zustande besitzt derselbe eine grünlich-graue Farbe und besteht im Wesentlichen aus Talk und Breunerit. Der Breunerit ist ein eisenreiches Magnesiumkarbonat und an seinen glänzenden rhomboedrischen Spaltflächen erkennbar. Im angewitterten Zustande bildet er gelbliche bis rote Knoten.
- Breunerit: Mit glänzenden rhomboedrischen Spaltflächen.
- Chlorit:
- Giltstein:
- Talk:
117_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispertal, Zeneggen, Hamyalp, Hannig Alp, Hannigalp
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zeneggen, Koordinaten ca.: 633072 / 117366
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 272,276
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 330
Beschrieben wird der ursprüngliche Fund von der Hamy Alp. Evtl. handelt es sich um die heutige Hannig Alp. Die Koordinaten zeigen auf die Hannigalp der Gemeinde Grächen und nicht auf die Hannigalp in Saas Fee.
- Pyrophyllit: Erstmals für die Schweiz nachgewiesen im Jahre 1888, radialstrahlig-blätterig, hell apfelgrün, zusammen mit weissem Quarz, durchscheinend, sehr weich, ähnlich dem Talk.
- Quarz: Weiss, derb.
118_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispertal, Zeneggen, Widum, Trolera, Hohefluh, Höhe (Grube), Schrähgaben (Grube), Graben (Grube), Eich (Grube), Halde (Grube), Vispe (Grube), Riedboden (Grube);(Asbestabbau)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zeneggen, Koordinaten ca.: 633400 / 124350
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 224-225
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 26
Beschrieben wird ein in den Jahren 1917 / 1919 auf Aktinolith betriebener Abbau. Südlich von Zeneggen sind zwei Talkvorkommen bekannt geworden.
Widum: 633.400 / 124.350 - 1200 m ü. M. und
Trolera: 633.400 / 124.050 - 1100 m ü. M.
Beide Vorkommen liegen im Serpentin, Widum zudem im Kontakt zum Grünschiefer. Erwähnt wird auch ein Asbestabbau bei Zeneggen in den Jahren1914-1918 mit ca. 65 Mann. Fehlmann (1919): Von Hohefluh am Westufer der Visp gegen Norden unterhalb Zeneggen ansteigend finden sich Serpentin und Grünschiefer in 200 m Mächtigkeit, sowie Triaskalk und Kalkphyllite. Namentlich an den randlichen Teilen der Serpentinmasse tritt in den KIüften Hornblendeasbest auf.
- Aktinolith: In Serpentiniten.
- Asbest:
117_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispertal, Zeneggen, Hamyalp, Hannig Alp, Hannigalp
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zeneggen, Koordinaten ca.: 633072 / 117366
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 272,276
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 330
Beschrieben wird der ursprüngliche Fund von der Hamy Alp. Evtl. handelt es sich um die heutige Hannig Alp. Die Koordinaten zeigen auf die Hannigalp der Gemeinde Grächen und nicht auf die Hannigalp in Saas Fee.
- Pyrophyllit: Erstmals für die Schweiz nachgewiesen im Jahre 1888, radialstrahlig-blätterig, hell apfelgrün, zusammen mit weissem Quarz, durchscheinend, sehr weich, ähnlich dem Talk.
- Quarz: Weiss, derb.
118_VS / Viège (franz.), Visp (dt.), Vispertal, Zeneggen, Widum, Trolera, Hohefluh, Höhe (Grube), Schrähgaben (Grube), Graben (Grube), Eich (Grube), Halde (Grube), Vispe (Grube), Riedboden (Grube);(Asbestabbau)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zeneggen, Koordinaten ca.: 633400 / 124350
Literatur:
- Fehlmann, Hans; Der Schweizerische Bergbau während des Weltkrieges; 1919; Seite 224-225
- Krähenbühl, Hans; Bergknappe; 1982/3; Heft 21; Seite 13-16; Die Bodenschätze des Wallis
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 26
Beschrieben wird ein in den Jahren 1917 / 1919 auf Aktinolith betriebener Abbau. Südlich von Zeneggen sind zwei Talkvorkommen bekannt geworden.
Widum: 633.400 / 124.350 - 1200 m ü. M. und
Trolera: 633.400 / 124.050 - 1100 m ü. M.
Beide Vorkommen liegen im Serpentin, Widum zudem im Kontakt zum Grünschiefer. Erwähnt wird auch ein Asbestabbau bei Zeneggen in den Jahren1914-1918 mit ca. 65 Mann. Fehlmann (1919): Von Hohefluh am Westufer der Visp gegen Norden unterhalb Zeneggen ansteigend finden sich Serpentin und Grünschiefer in 200 m Mächtigkeit, sowie Triaskalk und Kalkphyllite. Namentlich an den randlichen Teilen der Serpentinmasse tritt in den KIüften Hornblendeasbest auf.
- Aktinolith: In Serpentiniten.
- Asbest:
- Hornblendeasbest:
- Talk:
119_VS / Monte Rosa, Plattje
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 629550 / 89150
Literatur:
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1994; Heft 2; Seite 64 - 74; Japaner-Zwillinge aus einem Gang im Zermatter-Gebiet (VS)
Von der Dufourspitze verläuft gegen Nordosten ein mehr oder weniger eisfreies Felsband. Der untere, bei der Monte-Rosahütte liegende Teil wird als Plattje bezeichnet.
- Rauchquarz: Bis 10 cm, mit Übergangshabitus.
120_VS / Monte Rosagletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630000 / 90000
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 224
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 186
Süd- bis südöstlich des Gornergletschers. Der Gornergletscher wurde auch als nördlicher Monte-Rosa-Gletscher bezeichnet. Frühere Fundortangaben mit 'Monte Rosagletscher' können also auch aus der Gegend des eigentlichen Gornergletschers stammen.
- Albit:
119_VS / Monte Rosa, Plattje
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 629550 / 89150
Literatur:
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1994; Heft 2; Seite 64 - 74; Japaner-Zwillinge aus einem Gang im Zermatter-Gebiet (VS)
Von der Dufourspitze verläuft gegen Nordosten ein mehr oder weniger eisfreies Felsband. Der untere, bei der Monte-Rosahütte liegende Teil wird als Plattje bezeichnet.
- Rauchquarz: Bis 10 cm, mit Übergangshabitus.
120_VS / Monte Rosagletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630000 / 90000
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 224
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 186
Süd- bis südöstlich des Gornergletschers. Der Gornergletscher wurde auch als nördlicher Monte-Rosa-Gletscher bezeichnet. Frühere Fundortangaben mit 'Monte Rosagletscher' können also auch aus der Gegend des eigentlichen Gornergletschers stammen.
- Albit:
- Chlorit:
- Epidot: Gelbe, stängelige Kristalle mit Prehnit, grünem Granat und Grammatit, gelblichgrüne schilfförmige Kristalle mit rotbraunem Granat, Chlorit, einem weissen kugeligem Thomsonit-ähnlichen Mineral und kugligem Gismondin.
- Gismondin: Die Angaben über den Fund dieses äusserst seltenen Minerals konnte bis heute (1998) nicht bestätigt werden.
- Grammatit:
- Granat: Grün, rotbraun.
- Prehnit: Grün. Wird schon um 1844 von Wiser erwähnt: Prehnit, blättriger, vom Görner- oder nördlichen Monte Rosa-Gletscher bei Zermatt. Klein, tafelartig, wulstförmig gruppiert, grünlichweiss ins Gelb stechend und grünlichgrau, durchscheinend bis halbdurchsichtig, zusammen mit Bergleder und Byssolith.
- Quarz: Mit zahlreichen und seltenen Formen.
121_VS / Zermatt (Umgebung)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 623812 / 96492
Literatur:
- Stucki, Andreas; Schweizer Strahler; 2007; Heft 4; Seite 17-25; Kristalle vom Ozeanboden in den Alpen (Teil 2)
Mit der Bezeichnung 'aus der Umgebung von Zermatt' wird die Fundortbeschreibung recht allgemein gehalten.- Blauschiefer: Der Zermatter Blauschiefer weist nicht die intensive blaue Farbe wie der italienische Blauschiefer auf.
- Glaukophanschiefer:
122_VS / Zermatt, Allalingebiet
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 637000 / 99000
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 217 etc.
- Olivin: In der Südwand.
123_VS / Zermatt, Allalingletscher, Allelingletscher, Alleleingletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 637000 / 99000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 262
Der Gletscher breitet sich von der Westseite des Allalinhorn bis zum Matmark-Stausee hinunter aus. Funde sind um den Gletscher herum möglich.
- Allalinit: Allalingestein auf den Moränen des Allalingletschers.
- Calcit: In nierig - knolligen Massen, mit dünnblättriger Schale und perlmuttartigem Glanz.
- Diopsid: Als Chromdiopsid zusammen mit Omphacit im Saussurit-Smaragdit-Gabbro.
- Epidot: Oelgrün.
- Labradorit: Plagioklas in nicht umgewandelter Ausbildung im Allalingabbro, glänzende Spaltflächen, mit Zwillingslamellen, meistens schon Zoisit-Mikrolithen enthaltend.
- Magnesiochloritoid: Typlokalität (Bearth, 1963), in Adern des Allalin-Gabbros, schön entwickelt, graugrün, bis 3 cm, durchscheinend, teils sechseckig, labradorisierend, begleitet von Talk, Magnesit, auch als dunkle Täfelchen als Mineralbestand des Allalingabbros.
- Plagioklas: Gestein, zum Teil auch zum Schleifen geeignet.
- Prehnit:
- Saussurit: Enthält Zoisit, Quarz, Plagioklas und Jadeit, porzellanartig, weisslich.
- Smaragdit: Eine Strahlsteinvarietät mit hohen Gehalt an Chrom.
- Titan-Klinohumit: Auf den nördlichen Moränen, selten. Funde von mehreren cm grossen Kristallen sind möglich. Das Mineral tritt als braune Schlieren und Knollen in den Serpentiniten auf.
124_VS / Zermatt, Allalinhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 635300 / 99500
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 64
- Barroisit: Im Dünnschliff ist erkennbar, dass die Glaukophane von feinkristallinen Säumen umgeben sind. Bei diesem Natron-Kalk-Amphibol handelt es sich am ehesten um Barroisit.
- Diopsid: Chromdiopsid, smaragdgrün, selten mit Omphacit zusammen.
- Omphacit:
- Pyrop: Blutrot, schön ausgebildet, selten, nur in Eklogiten, Glaukophaniten und Granatamphiboliten zu beobachten.
125_VS / Zermatt, Blatten
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 623050 / 95150
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
An der zum Bodengletscher führenden Strasse.
- Morenosit: Leuchtend grün, kryptokristallin in warzigen Krusten und nierenförmigen Aggregaten.
- Serpentin: Als buntfarbiges Gestein.
126_VS / Zermatt, Bodengletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 642629 / 94577
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
Einen Bodengletscher gibt es auf der Karte nicht. Hier handelt es sich vermutlich um den Tällibodengletscher bei Zermatt. Die Koordinaten zeigen auf diesen.
- Quarz:
- Zoisit: Undurchsichtig, grün, in Quarz.
127_VS / Zermatt, Bodengletscher, Schweigmatt
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622560 / 94000
Literatur:
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1969; Heft 4; Seite 275; Morenositfund ob Zermatt
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1970; Seite 80; Farbige Turmaline in Hellglimmerschiefer aus dem Zermattergebiet
Im Glimmerschieferfels, welcher hinter Schweigmatt (oberhalb von Zermatt) links am Weg zum Bodengletscher liegt.
- Morenosit: Smaragdgrüne Krusten, warzige Beläge.
- Turmalin: Bis 4 mm lang und 1 mm dick, gelblich, zum Teil mit schwarzem Kern, typische Endflächen fehlen, anzutreffen im Hellglimmer.
- Uwarowit: Feinkristallin, unregelmässig verzahnt.
128_VS / Zermatt, Breithorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 624650 / 87500
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Im innern der Serpentinmassen.
- Diopsid: Verbreitet in Klüften von Rodingiten etc.
- Granat:
- Grossular: In den Nordhängen, in kleinen Klüften von Kalksilikaten.
- Hessonit: In schöner roter Färbung.
- Klinochlor: In den Nordhängen.
- Magnetit:
- Epidot: Gelbe, stängelige Kristalle mit Prehnit, grünem Granat und Grammatit, gelblichgrüne schilfförmige Kristalle mit rotbraunem Granat, Chlorit, einem weissen kugeligem Thomsonit-ähnlichen Mineral und kugligem Gismondin.
- Gismondin: Die Angaben über den Fund dieses äusserst seltenen Minerals konnte bis heute (1998) nicht bestätigt werden.
- Grammatit:
- Granat: Grün, rotbraun.
- Prehnit: Grün. Wird schon um 1844 von Wiser erwähnt: Prehnit, blättriger, vom Görner- oder nördlichen Monte Rosa-Gletscher bei Zermatt. Klein, tafelartig, wulstförmig gruppiert, grünlichweiss ins Gelb stechend und grünlichgrau, durchscheinend bis halbdurchsichtig, zusammen mit Bergleder und Byssolith.
- Quarz: Mit zahlreichen und seltenen Formen.
121_VS / Zermatt (Umgebung)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 623812 / 96492
Literatur:
- Stucki, Andreas; Schweizer Strahler; 2007; Heft 4; Seite 17-25; Kristalle vom Ozeanboden in den Alpen (Teil 2)
Mit der Bezeichnung 'aus der Umgebung von Zermatt' wird die Fundortbeschreibung recht allgemein gehalten.- Blauschiefer: Der Zermatter Blauschiefer weist nicht die intensive blaue Farbe wie der italienische Blauschiefer auf.
- Glaukophanschiefer:
122_VS / Zermatt, Allalingebiet
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 637000 / 99000
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 217 etc.
- Olivin: In der Südwand.
123_VS / Zermatt, Allalingletscher, Allelingletscher, Alleleingletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 637000 / 99000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 262
Der Gletscher breitet sich von der Westseite des Allalinhorn bis zum Matmark-Stausee hinunter aus. Funde sind um den Gletscher herum möglich.
- Allalinit: Allalingestein auf den Moränen des Allalingletschers.
- Calcit: In nierig - knolligen Massen, mit dünnblättriger Schale und perlmuttartigem Glanz.
- Diopsid: Als Chromdiopsid zusammen mit Omphacit im Saussurit-Smaragdit-Gabbro.
- Epidot: Oelgrün.
- Labradorit: Plagioklas in nicht umgewandelter Ausbildung im Allalingabbro, glänzende Spaltflächen, mit Zwillingslamellen, meistens schon Zoisit-Mikrolithen enthaltend.
- Magnesiochloritoid: Typlokalität (Bearth, 1963), in Adern des Allalin-Gabbros, schön entwickelt, graugrün, bis 3 cm, durchscheinend, teils sechseckig, labradorisierend, begleitet von Talk, Magnesit, auch als dunkle Täfelchen als Mineralbestand des Allalingabbros.
- Plagioklas: Gestein, zum Teil auch zum Schleifen geeignet.
- Prehnit:
- Saussurit: Enthält Zoisit, Quarz, Plagioklas und Jadeit, porzellanartig, weisslich.
- Smaragdit: Eine Strahlsteinvarietät mit hohen Gehalt an Chrom.
- Titan-Klinohumit: Auf den nördlichen Moränen, selten. Funde von mehreren cm grossen Kristallen sind möglich. Das Mineral tritt als braune Schlieren und Knollen in den Serpentiniten auf.
124_VS / Zermatt, Allalinhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 635300 / 99500
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 64
- Barroisit: Im Dünnschliff ist erkennbar, dass die Glaukophane von feinkristallinen Säumen umgeben sind. Bei diesem Natron-Kalk-Amphibol handelt es sich am ehesten um Barroisit.
- Diopsid: Chromdiopsid, smaragdgrün, selten mit Omphacit zusammen.
- Omphacit:
- Pyrop: Blutrot, schön ausgebildet, selten, nur in Eklogiten, Glaukophaniten und Granatamphiboliten zu beobachten.
125_VS / Zermatt, Blatten
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 623050 / 95150
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
An der zum Bodengletscher führenden Strasse.
- Morenosit: Leuchtend grün, kryptokristallin in warzigen Krusten und nierenförmigen Aggregaten.
- Serpentin: Als buntfarbiges Gestein.
126_VS / Zermatt, Bodengletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 642629 / 94577
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
Einen Bodengletscher gibt es auf der Karte nicht. Hier handelt es sich vermutlich um den Tällibodengletscher bei Zermatt. Die Koordinaten zeigen auf diesen.
- Quarz:
- Zoisit: Undurchsichtig, grün, in Quarz.
127_VS / Zermatt, Bodengletscher, Schweigmatt
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622560 / 94000
Literatur:
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1969; Heft 4; Seite 275; Morenositfund ob Zermatt
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1970; Seite 80; Farbige Turmaline in Hellglimmerschiefer aus dem Zermattergebiet
Im Glimmerschieferfels, welcher hinter Schweigmatt (oberhalb von Zermatt) links am Weg zum Bodengletscher liegt.
- Morenosit: Smaragdgrüne Krusten, warzige Beläge.
- Turmalin: Bis 4 mm lang und 1 mm dick, gelblich, zum Teil mit schwarzem Kern, typische Endflächen fehlen, anzutreffen im Hellglimmer.
- Uwarowit: Feinkristallin, unregelmässig verzahnt.
128_VS / Zermatt, Breithorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 624650 / 87500
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Im innern der Serpentinmassen.
- Diopsid: Verbreitet in Klüften von Rodingiten etc.
- Granat:
- Grossular: In den Nordhängen, in kleinen Klüften von Kalksilikaten.
- Hessonit: In schöner roter Färbung.
- Klinochlor: In den Nordhängen.
- Magnetit:
- Pennin:
- Titan-Klinohumit: Das Mineral tritt als braune Schlieren und Knollen in den Serpentiniten auf.
- Vesuvian: Verbreitet in Klüften von Rodingiten etc., durchsichtig, smaragdgrün.
129_VS / Zermatt, Breithorn (Nordseite)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 624820 / 87600
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 321
Äusserst steinschlaggefährdet und mit Extremkletterei verbunden. Kluftreich.
- Andradit: Klein, schwarz.
- Calcit:
- Diopsid: Hell, strahlig.
- Fuchsit:
- Hessonit: Rotbraun, durchsichtig, Deltoidikostetraeder.
- Klinochlor:
- Titan-Klinohumit: Das Mineral tritt als braune Schlieren und Knollen in den Serpentiniten auf.
- Vesuvian: Verbreitet in Klüften von Rodingiten etc., durchsichtig, smaragdgrün.
129_VS / Zermatt, Breithorn (Nordseite)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 624820 / 87600
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 321
Äusserst steinschlaggefährdet und mit Extremkletterei verbunden. Kluftreich.
- Andradit: Klein, schwarz.
- Calcit:
- Diopsid: Hell, strahlig.
- Fuchsit:
- Hessonit: Rotbraun, durchsichtig, Deltoidikostetraeder.
- Klinochlor:
- Pennin:
- Vesuvian: Dunkelbraun bis dunkelgrün, durchsichtig, stumpfprismatisch.
130_VS / Zermatt, Findelengletscher, Finelengletscher, Finalgletscher, Finnelgletscher, Finnel Gletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 632000 / 95000
Literatur:
- Brunner , David; Schweizer Strahler; 2024; Heft 1; Seite 25-31; Auf der Suche nach den mineralogischen Schätzen der Schweiz, Teil 2
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt -. Saas Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 327
Östlich von Zermatt.
- Andradit: Vermutlich handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.
- Demantoid: In schöner Ausbildung als 12-Flächner bis 1 cm, vereinzelt auch bis faustgrosse Aggregate (evtl. handelt es sich hier aber um Andradit, da Demantoid in der Regel selten vorkommt und nur wenige mm gross ausgebildet ist).
- Diopsid:
- Lazulith: Idiomorph, bis 4 mm gross, auf der linken Seitenmoräne.
- Magnetit: Als Begleiter von Schweizerit.
- Perovskit: Gemäss Kenngott.
- Prehnit: Gemäss Kenngott.
- Schweizerit: Als dichte, glatte Serpentinvarietät, teils mit Übergang zu Bergleder.
- Serpentin: Gemäss Kenngott.
- Titan-Klinohumit: Auf den nördlichen Moränen, selten. Funde von mehreren cm grossen Kristallen sind möglich. Das Mineral tritt als braune Schlieren und Knollen in den Serpentiniten auf.
- Titanit: Gemäss Kenngott.
- Vesuvian: In grösseren Blöcken auf den Moränen.
131_VS / Zermatt, Findelnalp, Grindj, Grindji
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 626600 / 95870
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
Eine Lokalität 'Grindji' ist auf der Karte nicht eingetragen. Hingegen finden wir in der Region Findelnalp den Grindjisee. Vermutlich handelt es sich hier um diese Gegend. Die Koordinaten weisen auf die Findelnalp.
- Aktinolith:
- Vesuvian: Dunkelbraun bis dunkelgrün, durchsichtig, stumpfprismatisch.
130_VS / Zermatt, Findelengletscher, Finelengletscher, Finalgletscher, Finnelgletscher, Finnel Gletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 632000 / 95000
Literatur:
- Brunner , David; Schweizer Strahler; 2024; Heft 1; Seite 25-31; Auf der Suche nach den mineralogischen Schätzen der Schweiz, Teil 2
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt -. Saas Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 327
Östlich von Zermatt.
- Andradit: Vermutlich handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.
- Demantoid: In schöner Ausbildung als 12-Flächner bis 1 cm, vereinzelt auch bis faustgrosse Aggregate (evtl. handelt es sich hier aber um Andradit, da Demantoid in der Regel selten vorkommt und nur wenige mm gross ausgebildet ist).
- Diopsid:
- Lazulith: Idiomorph, bis 4 mm gross, auf der linken Seitenmoräne.
- Magnetit: Als Begleiter von Schweizerit.
- Perovskit: Gemäss Kenngott.
- Prehnit: Gemäss Kenngott.
- Schweizerit: Als dichte, glatte Serpentinvarietät, teils mit Übergang zu Bergleder.
- Serpentin: Gemäss Kenngott.
- Titan-Klinohumit: Auf den nördlichen Moränen, selten. Funde von mehreren cm grossen Kristallen sind möglich. Das Mineral tritt als braune Schlieren und Knollen in den Serpentiniten auf.
- Titanit: Gemäss Kenngott.
- Vesuvian: In grösseren Blöcken auf den Moränen.
131_VS / Zermatt, Findelnalp, Grindj, Grindji
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 626600 / 95870
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
Eine Lokalität 'Grindji' ist auf der Karte nicht eingetragen. Hingegen finden wir in der Region Findelnalp den Grindjisee. Vermutlich handelt es sich hier um diese Gegend. Die Koordinaten weisen auf die Findelnalp.
- Aktinolith:
- Calcit:
- Chlorit:
- Diopsid:
- Titan-Klinohumit:
132_VS / Zermatt, Fluehorn, Fluhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630000 / 96980
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
6 km östlich von Zermatt.
- Aktinolith:
- Almandin: Als Hauptbestandteil von Eklogiten und in grösseren Körpern und Kristallen in Glimmerschiefern, dunkelrot - braun.
- Chloritoid:
- Epidot: Mit Hornblende.
- Glaukophan: Im hellgrünen Talk in kleinen Klüftchen.
- Hornblende:
132_VS / Zermatt, Fluehorn, Fluhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630000 / 96980
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
6 km östlich von Zermatt.
- Aktinolith:
- Almandin: Als Hauptbestandteil von Eklogiten und in grösseren Körpern und Kristallen in Glimmerschiefern, dunkelrot - braun.
- Chloritoid:
- Epidot: Mit Hornblende.
- Glaukophan: Im hellgrünen Talk in kleinen Klüftchen.
- Hornblende:
- Magnetit:
- Omphacit: Bis 1 cm lange Stängel.
- Pyrit:
- Omphacit: Bis 1 cm lange Stängel.
- Pyrit:
- Rutil:
133_VS / Zermatt, Fluehorn, Schwarzgrat
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630000 / 96980
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 321
Grat nördlich oberhalb der Findelgletscherzunge. Funde stammen unter anderem von der Südseite des Schwarzgrates.
- Albit: Schöne Stufen.
- Almandin: Vereinzelt in Klüften oder gesteinsbildend, als Hauptbestandteil von Eklogiten und in grösseren Körnern und Kristallen in Glimmersschiefern, dunkelrot - braun.
- Chlorit:
- Prehnit: In Rosetten, hellgrün, schwach gelblich, überkrustet von Albit.
134_VS / Zermatt, Fluhalp (Moränen), Fluealp (Moränen)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 629630 / 96060
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15 - 29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Diopsid: Nadelig.
- Vesuvian: 2 bis 3 mm, bedeckt mit kleinen Diopsidnädelchen.
135_VS / Zermatt, Fluhalp, Fluealp
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630000 / 96000
Literatur:
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1994; Heft 2; Seite 64 - 74; Japaner-Zwillinge aus einem Gang im Zermatter-Gebiet (VS)
Über der erwähnten Alp in schmalen Kluftrissen des Bündnerschiefers.
- Albit:
- Periklin: In grösseren Aggregaten, verbreitet, weiss.
- Quarz: Kleine Kristalle.
136_VS / Zermatt, Furggtal
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 621700 / 93250
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 222
Südwestlich von Zermatt. Eine Seilbahnstation (Furgg) zum kleinen Matterhorn, liegt unmittelbar in dieser Gegend.
- Aktinolith:
133_VS / Zermatt, Fluehorn, Schwarzgrat
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630000 / 96980
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 321
Grat nördlich oberhalb der Findelgletscherzunge. Funde stammen unter anderem von der Südseite des Schwarzgrates.
- Albit: Schöne Stufen.
- Almandin: Vereinzelt in Klüften oder gesteinsbildend, als Hauptbestandteil von Eklogiten und in grösseren Körnern und Kristallen in Glimmersschiefern, dunkelrot - braun.
- Chlorit:
- Prehnit: In Rosetten, hellgrün, schwach gelblich, überkrustet von Albit.
134_VS / Zermatt, Fluhalp (Moränen), Fluealp (Moränen)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 629630 / 96060
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15 - 29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Diopsid: Nadelig.
- Vesuvian: 2 bis 3 mm, bedeckt mit kleinen Diopsidnädelchen.
135_VS / Zermatt, Fluhalp, Fluealp
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630000 / 96000
Literatur:
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1994; Heft 2; Seite 64 - 74; Japaner-Zwillinge aus einem Gang im Zermatter-Gebiet (VS)
Über der erwähnten Alp in schmalen Kluftrissen des Bündnerschiefers.
- Albit:
- Periklin: In grösseren Aggregaten, verbreitet, weiss.
- Quarz: Kleine Kristalle.
136_VS / Zermatt, Furggtal
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 621700 / 93250
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 222
Südwestlich von Zermatt. Eine Seilbahnstation (Furgg) zum kleinen Matterhorn, liegt unmittelbar in dieser Gegend.
- Aktinolith:
- Albit:
- Apatit: Farblos, klein.
- Calcit:
- Apatit: Farblos, klein.
- Calcit:
- Chlorit:
- Diopsid: Auch im mittleren Furggtal: schön, zum Teil farblos - hellgrün, durchsichtig, langsäulig bis fast haarförmig.
- Epidot: Feinkörnig, olivgrün.
- Granat: Rotbraun, grün, zum Teil überwachsen mit grüner Granatsubstanz.
- Hessonit:
- Diopsid: Auch im mittleren Furggtal: schön, zum Teil farblos - hellgrün, durchsichtig, langsäulig bis fast haarförmig.
- Epidot: Feinkörnig, olivgrün.
- Granat: Rotbraun, grün, zum Teil überwachsen mit grüner Granatsubstanz.
- Hessonit:
- Heulandit:
- Klinochlor:
- Laumontit:
- Prehnit: In Einzelprismen und auch aggregiert.
- Vesuvian: Braunrot, schlankprismatisch.
137_VS / Zermatt, Furri, Furi, Bodengletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622730 / 94495
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15 - 29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
Beim Bau der Strasse und der Skipisten konnten die aufgeführten Mineralien gefunden werden. Die Koordinaten zeigen auf Furi.
- Morenosit: Leuchtend grün, nierenförmig, büschelig, kleine Aggregate, als krustige Ausblühung (vermutlich aus Awaruit, welcher im Serpentin eingelagert ist, entstanden), leicht verwitternd.
138_VS / Zermatt, Gakihaupt, Gagenhaupt
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 623690 / 92750
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
Südlich von Zermatt und südwestlich der Bergstation Riffelberg.
- Calcit:
- Ophycalcit: Aus Serpentinbruchstücken und vermengt mit Calcit.
- Pennin: Bis mehrere cm.
- Uwarowit: Selten als Kristall ausgebildet und in sehr kleiner Form, äusserst feinkörnig, derb, meistens in leuchtend smaragdgrünen Adern, welche einen hellgrauen Serizitschiefer durchziehen, der Linsen im Serpentinit bildet, eigentlich handelt es sich hier nur um einen Mischkristall mit hohem Anteil an Uwarowit.
139_VS / Zermatt, Gornergletscher (Südseite), Monte Rosagletscher, Schwärze
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 627000 / 89500
Literatur:
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1994; Heft 2; Seite 64 - 74; Japaner-Zwillinge aus einem Gang im Zermatter-Gebiet (VS)
Gorner Gletscher (auch Monte-Rosagletscher genannt). Eine schmale, stark verwitterte Zone mit braunem Gestein im Epidot-Amphibolit. Das Band ist lediglich um die 20 cm Breit und ca. 100 Meter lang. Hier in schmalen, bis b0 cm breiten Klüften.
- Chalkopyrit: Haselnussgross, weitgehend umgewandelt in Malachit.
- Chlorit:
- Prehnit: In Einzelprismen und auch aggregiert.
- Vesuvian: Braunrot, schlankprismatisch.
137_VS / Zermatt, Furri, Furi, Bodengletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622730 / 94495
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15 - 29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
Beim Bau der Strasse und der Skipisten konnten die aufgeführten Mineralien gefunden werden. Die Koordinaten zeigen auf Furi.
- Morenosit: Leuchtend grün, nierenförmig, büschelig, kleine Aggregate, als krustige Ausblühung (vermutlich aus Awaruit, welcher im Serpentin eingelagert ist, entstanden), leicht verwitternd.
138_VS / Zermatt, Gakihaupt, Gagenhaupt
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 623690 / 92750
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
Südlich von Zermatt und südwestlich der Bergstation Riffelberg.
- Calcit:
- Ophycalcit: Aus Serpentinbruchstücken und vermengt mit Calcit.
- Pennin: Bis mehrere cm.
- Uwarowit: Selten als Kristall ausgebildet und in sehr kleiner Form, äusserst feinkörnig, derb, meistens in leuchtend smaragdgrünen Adern, welche einen hellgrauen Serizitschiefer durchziehen, der Linsen im Serpentinit bildet, eigentlich handelt es sich hier nur um einen Mischkristall mit hohem Anteil an Uwarowit.
139_VS / Zermatt, Gornergletscher (Südseite), Monte Rosagletscher, Schwärze
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 627000 / 89500
Literatur:
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1994; Heft 2; Seite 64 - 74; Japaner-Zwillinge aus einem Gang im Zermatter-Gebiet (VS)
Gorner Gletscher (auch Monte-Rosagletscher genannt). Eine schmale, stark verwitterte Zone mit braunem Gestein im Epidot-Amphibolit. Das Band ist lediglich um die 20 cm Breit und ca. 100 Meter lang. Hier in schmalen, bis b0 cm breiten Klüften.
- Chalkopyrit: Haselnussgross, weitgehend umgewandelt in Malachit.
- Chlorit:
- Demantoid:
- Japaner-Zwilling: Als Erstfund für den Kanton Wallis. Schenkellängen um 3 - 5 cm.
- Limonit: Als gelbbrauner Überzug.
- Malachit:
- Quarz: Nadelig.
140_VS / Zermatt, Gornergletscher, Monte Rosagletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 627222 / 91266
Literatur:
- Bernoulli, Christoph; Taschenbuch für die Schweizerische Mineralogie, Erstes Bändchen; 1811
- Biner, S.; Urner Mineralienfreund; 1994; Heft 2; Seite 1-5
- Brunner , David; Schweizer Strahler; 2024; Heft 1; Seite 25-31; Auf der Suche nach den mineralogischen Schätzen der Schweiz, Teil 2
Gorner Gletscher (auch Monte-Rosagletscher genannt). Über dem Gornergletscher in abschüssigem Gebiet aus einer frischen Abbruchstelle. Die Koordinaten zeigen auf den Gornergletscher.
- Chlorit:
- Diopsid: Zu erkennen an der gräulichgrünen und hellen Farbe und am ausgeprägten monoklinen Habitus der stengeligen Kristalle. Selten bis 2cm, nadelig, abgeflacht. Fe-Anteil unter 1% und etwas mehr Aluminium.
- Grossular: Durchsichtig bis rot bis dunkelbraunrot, scharfkantige Ausbildung, Rhombendodekaeder, an den Kanten vom Ikositetraeder leicht abgestumpft, almandin- und pyrophaltig, bis 1cm. Selten als Einzelkristalle, öfters zu ganzen Rasen verwachsen.
- Uwarowit: In der höheren Umgebung des Cornergletschers.
- Vesuvian: Biner: Dunkeloliv bis grünlich, oft mit hohem Glanz. Bernoulli: Derb, von granatbrauner Farbe, in kleinen Kristallen von schmutziggrüner Farbe, in unregelmässigen Trümmern im Hintergrunde des Saastales am Berge Rosa.
141_VS / Zermatt, Gornergrat
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 626740 / 92460
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
Die Koordinaten zeigen auf die Station Gornergrat.
- Calcit:
- Magnetit: Kristallisiert, Oktaeder, bis über ein Zoll im Durchmesser, solche mit Rhombendodekaeder, seltener das letztere allein, die Kristalle meist nicht scharf ausgebildet, sondern mit abgerundeten Kanten und unebenen bis grubigen Flächen, zum Teil verwachsen zu kugeligen Gruppen. Es ist meist begleitet von grünlichgrauem nadel- bis haarförmigen Amphibol.
- Pennin:
- Japaner-Zwilling: Als Erstfund für den Kanton Wallis. Schenkellängen um 3 - 5 cm.
- Limonit: Als gelbbrauner Überzug.
- Malachit:
- Quarz: Nadelig.
140_VS / Zermatt, Gornergletscher, Monte Rosagletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 627222 / 91266
Literatur:
- Bernoulli, Christoph; Taschenbuch für die Schweizerische Mineralogie, Erstes Bändchen; 1811
- Biner, S.; Urner Mineralienfreund; 1994; Heft 2; Seite 1-5
- Brunner , David; Schweizer Strahler; 2024; Heft 1; Seite 25-31; Auf der Suche nach den mineralogischen Schätzen der Schweiz, Teil 2
Gorner Gletscher (auch Monte-Rosagletscher genannt). Über dem Gornergletscher in abschüssigem Gebiet aus einer frischen Abbruchstelle. Die Koordinaten zeigen auf den Gornergletscher.
- Chlorit:
- Diopsid: Zu erkennen an der gräulichgrünen und hellen Farbe und am ausgeprägten monoklinen Habitus der stengeligen Kristalle. Selten bis 2cm, nadelig, abgeflacht. Fe-Anteil unter 1% und etwas mehr Aluminium.
- Grossular: Durchsichtig bis rot bis dunkelbraunrot, scharfkantige Ausbildung, Rhombendodekaeder, an den Kanten vom Ikositetraeder leicht abgestumpft, almandin- und pyrophaltig, bis 1cm. Selten als Einzelkristalle, öfters zu ganzen Rasen verwachsen.
- Uwarowit: In der höheren Umgebung des Cornergletschers.
- Vesuvian: Biner: Dunkeloliv bis grünlich, oft mit hohem Glanz. Bernoulli: Derb, von granatbrauner Farbe, in kleinen Kristallen von schmutziggrüner Farbe, in unregelmässigen Trümmern im Hintergrunde des Saastales am Berge Rosa.
141_VS / Zermatt, Gornergrat
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 626740 / 92460
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
Die Koordinaten zeigen auf die Station Gornergrat.
- Calcit:
- Magnetit: Kristallisiert, Oktaeder, bis über ein Zoll im Durchmesser, solche mit Rhombendodekaeder, seltener das letztere allein, die Kristalle meist nicht scharf ausgebildet, sondern mit abgerundeten Kanten und unebenen bis grubigen Flächen, zum Teil verwachsen zu kugeligen Gruppen. Es ist meist begleitet von grünlichgrauem nadel- bis haarförmigen Amphibol.
- Pennin:
- Schweizerit:
- Titanit: Gelblichgrüne, tafelartige abgerundete, an den Kanten durchscheinende und mit Pennin verwachsene Kristalle.
142_VS / Zermatt, Gornergrat, Grünsee
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 626900 / 94950
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
Nördlich unterhalb des Gornergrates zwischen diesem und dem Grünsee.
- Serpentin:
- Vesuvian: In kleinen Drusen und Rissen von Kalksilikatfelsen, grün, klein.
143_VS / Zermatt, Gornergrat, Stockhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 626820 / 92450
Literatur:
- Brunner, David; Schweizer Strahler; 2023; Heft 4; Seite 30-36; Auf der Suche nach den mineralogischen Schätzen der Schweiz, Teil 1
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15 - 29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Gröbner, Joachim; & Osche Birgit; Lapis; 2014; Heft 4; Seite 31 - 32; Chromzoisit und Kupfermineralien aus Zermatt Südöstlich von Zermatt.
Gröbner: am Gornergrat, wenig unterhalb der Aussichtsplattform im hellen Muskovitschiefer. Ein weiterer erwähnenswerter Fund, mit mehreren 100 Kilogramm, gelang 2022 in der Region Stockhorn.
- Allophan: Glasige bläuliche Überzüge oder milchigweisse Pusteln.
- Apatit:
- Bearthit: Typlokalität Stockhorn-Gornergrat bei Zermatt, mm-grosse Aggregate von flachprismatischen Kristallen, gesteinsbildend neben Lazulith, Quarz und Apatit und mit diesem auch verwechselbar.
- Brochantit:
- Carbonatcyanotrichit: Blaue, dünne und inauffällige Krusten mit nadelig grünem Brochantit.
- Chrysokoll: Trübe hellblaue Krusten und Sphärolithe.
- Lazulith: Lichtgrün fluoreszierend unter kurz- und langwelligem UV-Licht.
- Manganomelan: Schwarze Flecken.
- Quarz:
- Serpentin: Als buntfarbiges Gestein.- Zoisit: Schön, grün, durchsichtig, in Edelsteinqualität.
144_VS / Zermatt, Grindjisee
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 627350 / 95600
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15 - 29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
Oberhalb von Findeln bei der Findelnalp.
- Vesuvian: Klar, dunkelbraun, bis 2 cm, flächenreich.
145_VS / Zermatt, Gugle, Gugla
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 625420 / 94200
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee Südlich von Zermatt.
- Serpentin:
- Vesuvian: In kleinen Drusen und Rissen von Kalksilikatfelsen, grün, klein.
146_VS / Zermatt, Hohlaubgletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 637000 / 102000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15 - 29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
Auf den Moränen.
- Labradorit: Im Allalingabbro, glänzende Spaltflächen, mit Zwillingslamellen, meistens schon Zoisit-Mikrolithen enthaltend.
- Plagioklas: Gestein, bestehend aus div. Mineralien.
147_VS / Zermatt, Hühnerknubel, Höhbalm
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 621400 / 96450
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1993; Heft 2; Seite 473 - 524; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz Teil 3: Undurchsichtige Mineralien
- Fuchsit: Als smaragdgrüner Fuchsitschiefer.
148_VS / Zermatt, Klein Matterhorn (Nordseite), Chli Matterhorn (Nordseite), Kleinmatterhorn (Nordseite)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622500 / 87750
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 322
Äusserst steinschlaggefährdet! Unter anderem sind Funde aus der Nähe des P 3167 beschrieben.
- Andradit:
- Titanit: Gelblichgrüne, tafelartige abgerundete, an den Kanten durchscheinende und mit Pennin verwachsene Kristalle.
142_VS / Zermatt, Gornergrat, Grünsee
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 626900 / 94950
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
Nördlich unterhalb des Gornergrates zwischen diesem und dem Grünsee.
- Serpentin:
- Vesuvian: In kleinen Drusen und Rissen von Kalksilikatfelsen, grün, klein.
143_VS / Zermatt, Gornergrat, Stockhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 626820 / 92450
Literatur:
- Brunner, David; Schweizer Strahler; 2023; Heft 4; Seite 30-36; Auf der Suche nach den mineralogischen Schätzen der Schweiz, Teil 1
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15 - 29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Gröbner, Joachim; & Osche Birgit; Lapis; 2014; Heft 4; Seite 31 - 32; Chromzoisit und Kupfermineralien aus Zermatt Südöstlich von Zermatt.
Gröbner: am Gornergrat, wenig unterhalb der Aussichtsplattform im hellen Muskovitschiefer. Ein weiterer erwähnenswerter Fund, mit mehreren 100 Kilogramm, gelang 2022 in der Region Stockhorn.
- Allophan: Glasige bläuliche Überzüge oder milchigweisse Pusteln.
- Apatit:
- Bearthit: Typlokalität Stockhorn-Gornergrat bei Zermatt, mm-grosse Aggregate von flachprismatischen Kristallen, gesteinsbildend neben Lazulith, Quarz und Apatit und mit diesem auch verwechselbar.
- Brochantit:
- Carbonatcyanotrichit: Blaue, dünne und inauffällige Krusten mit nadelig grünem Brochantit.
- Chrysokoll: Trübe hellblaue Krusten und Sphärolithe.
- Lazulith: Lichtgrün fluoreszierend unter kurz- und langwelligem UV-Licht.
- Manganomelan: Schwarze Flecken.
- Quarz:
- Serpentin: Als buntfarbiges Gestein.- Zoisit: Schön, grün, durchsichtig, in Edelsteinqualität.
144_VS / Zermatt, Grindjisee
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 627350 / 95600
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15 - 29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
Oberhalb von Findeln bei der Findelnalp.
- Vesuvian: Klar, dunkelbraun, bis 2 cm, flächenreich.
145_VS / Zermatt, Gugle, Gugla
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 625420 / 94200
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee Südlich von Zermatt.
- Serpentin:
- Vesuvian: In kleinen Drusen und Rissen von Kalksilikatfelsen, grün, klein.
146_VS / Zermatt, Hohlaubgletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 637000 / 102000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15 - 29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
Auf den Moränen.
- Labradorit: Im Allalingabbro, glänzende Spaltflächen, mit Zwillingslamellen, meistens schon Zoisit-Mikrolithen enthaltend.
- Plagioklas: Gestein, bestehend aus div. Mineralien.
147_VS / Zermatt, Hühnerknubel, Höhbalm
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 621400 / 96450
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1993; Heft 2; Seite 473 - 524; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz Teil 3: Undurchsichtige Mineralien
- Fuchsit: Als smaragdgrüner Fuchsitschiefer.
148_VS / Zermatt, Klein Matterhorn (Nordseite), Chli Matterhorn (Nordseite), Kleinmatterhorn (Nordseite)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622500 / 87750
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 322
Äusserst steinschlaggefährdet! Unter anderem sind Funde aus der Nähe des P 3167 beschrieben.
- Andradit:
- Calcit:
- Diopsid: Hell, strahlig.
- Melanit: ?
- Perovskit: Bis 2.2 cm Kantenlänge, würfelig.
- Quarz: Mit Zoisiteinschlüssen.
- Vesuvian: Dunkelbraun bis dunkelgrün.
- Zoisit: Im Quarz eingeschlossen, gründurchsichtig, prismatisch, fast in Edelsteinqualität.
149_VS / Zermatt, Klein Matterhorn, Chli Matterhorn, Kleinmatterhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622550 / 87450
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 222
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
- Calcit:
- Diopsid: Hell, strahlig.
- Melanit: ?
- Perovskit: Bis 2.2 cm Kantenlänge, würfelig.
- Quarz: Mit Zoisiteinschlüssen.
- Vesuvian: Dunkelbraun bis dunkelgrün.
- Zoisit: Im Quarz eingeschlossen, gründurchsichtig, prismatisch, fast in Edelsteinqualität.
149_VS / Zermatt, Klein Matterhorn, Chli Matterhorn, Kleinmatterhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622550 / 87450
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 222
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
- Calcit:
- Chlorit:
- Demantoid:
- Grossular: In kleinen Klüftchen von Kalksilikaten und Rodingiten als roter Hessonit.
- Hessonit: In kleinen Klüftchen und Hohlräumen von Rodingiten und Kalksilikaten in den Serpentin-Randgebieten, rotleuchtend oder rotbraun, auch auf den Moränen des Gletschers.
- Hornblende:
- Ilmenit: Pseudomorph nach Perowskit.
- Magnetit:
- Pennin: Gross, pseudorhomboedrisch, grünschwarz, in Klüften von Serpentiniten.
- Perovskit: Bräunlichgelb bis rötlichbraun, würfelig, manchmal auch in nierenförmigen Krusten, oft mit metallischem Glanz, vorzufinden in Grössen bis 3 cm. Die besten Fundmöglichkeiten bieten die Kontaktzonen zwischen dem Serpentinit und dem Kalkgestein (Westseite).
- Serpentin:
- Sphalerit: Selten, derb.
- Titanit:
150_VS / Zermatt, Lichenbretter
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622500 / 91250
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 442
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Unterhalb der Gandegg-Hütte (siehe auch dort).
- Andradit: Evtl. handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.
- Apatit:
- Grossular: In kleinen Klüftchen von Kalksilikaten und Rodingiten als roter Hessonit.
- Hessonit: In kleinen Klüftchen und Hohlräumen von Rodingiten und Kalksilikaten in den Serpentin-Randgebieten, rotleuchtend oder rotbraun, auch auf den Moränen des Gletschers.
- Hornblende:
- Ilmenit: Pseudomorph nach Perowskit.
- Magnetit:
- Pennin: Gross, pseudorhomboedrisch, grünschwarz, in Klüften von Serpentiniten.
- Perovskit: Bräunlichgelb bis rötlichbraun, würfelig, manchmal auch in nierenförmigen Krusten, oft mit metallischem Glanz, vorzufinden in Grössen bis 3 cm. Die besten Fundmöglichkeiten bieten die Kontaktzonen zwischen dem Serpentinit und dem Kalkgestein (Westseite).
- Serpentin:
- Sphalerit: Selten, derb.
- Titanit:
150_VS / Zermatt, Lichenbretter
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622500 / 91250
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 442
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Unterhalb der Gandegg-Hütte (siehe auch dort).
- Andradit: Evtl. handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.
- Apatit:
- Calcit:
- Chlorit: Blaugrün.
- Demantoid:
- Diopsid: 1. hellgrün, wasserhell, formenvielfältig. 2. langsäulig, nadelig, auch strahlig aggregiert, graugrün bis flaschengrün, oft fast weiss.
- Dolomit: Weiss, opak.
- Granat: Rotbraun.
- Grossular:
- Hessonit: In kleinen Klüftchen und Hohlräumen von Rodingiten und Kalksilikaten in den Serpentin-Randgebieten, rotleuchtend oder rotbraun.
- Ilmenit:
- Chlorit: Blaugrün.
- Demantoid:
- Diopsid: 1. hellgrün, wasserhell, formenvielfältig. 2. langsäulig, nadelig, auch strahlig aggregiert, graugrün bis flaschengrün, oft fast weiss.
- Dolomit: Weiss, opak.
- Granat: Rotbraun.
- Grossular:
- Hessonit: In kleinen Klüftchen und Hohlräumen von Rodingiten und Kalksilikaten in den Serpentin-Randgebieten, rotleuchtend oder rotbraun.
- Ilmenit:
- Klinochlor:
- Magnetit: In den Serpentiniten als regelrechte Erzlagerstätte, pseudomorph nach Perowskit.
- Pennin: Bis mehrere cm.- Perovskit: In den Serpentiniten, bis 2 cm Kantenlänge, würfelig, honiggelb, braunrötlich, auch als nierige Krusten oder Aggregate, harziger - fast metallischer Glanz.
- Quarz:
- Serpentin: Als buntfarbiges Gestein.
- Sphalerit: Selten.
- Titan-Klinohumit: Das Mineral tritt als braune Schlieren und Knollen in den Serpentiniten auf.- Vesuvian: Flächenreich, grasgrün, durchsichtig.
- Zoisit: Opak durchscheinend, selten durchsichtig, prismatisch, stark gerieft zur b-Achse, bis 5 cm und selten auch grösser, beidseitig eingewachsen (keine Endflächen).
151_VS / Zermatt, Lichenbretter (Stollen der Grande Dixence), Grande Dixence
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622600 / 91850
Literatur:
- Graeser, St.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 441-452; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten III
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Die Lage des Stollens ist nicht näher beschrieben.
- Asbest:
- Magnetit: In den Serpentiniten als regelrechte Erzlagerstätte, pseudomorph nach Perowskit.
- Pennin: Bis mehrere cm.- Perovskit: In den Serpentiniten, bis 2 cm Kantenlänge, würfelig, honiggelb, braunrötlich, auch als nierige Krusten oder Aggregate, harziger - fast metallischer Glanz.
- Quarz:
- Serpentin: Als buntfarbiges Gestein.
- Sphalerit: Selten.
- Titan-Klinohumit: Das Mineral tritt als braune Schlieren und Knollen in den Serpentiniten auf.- Vesuvian: Flächenreich, grasgrün, durchsichtig.
- Zoisit: Opak durchscheinend, selten durchsichtig, prismatisch, stark gerieft zur b-Achse, bis 5 cm und selten auch grösser, beidseitig eingewachsen (keine Endflächen).
151_VS / Zermatt, Lichenbretter (Stollen der Grande Dixence), Grande Dixence
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622600 / 91850
Literatur:
- Graeser, St.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 441-452; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten III
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Die Lage des Stollens ist nicht näher beschrieben.
- Asbest:
- Calcit:
- Diopsid: Gross, bis 46 x 22 x 8 mm, in Edelsteinqualität, durchsichtig, gelb (Graeser et al 1978). Teilweise zu Cabochons verschliffen.
152_VS / Zermatt, Matterhorn (dt.), Monte Cervino (ital.)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 616950 / 91700
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 177
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 219,222
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 325
Südwestlich von Zermatt am Berg der Berge.
- Calcit: Derb.
- Diopsid: Blass, graugrün, auf Granat, auch dunkelgrasgrün und farblos, zum Teil flächenreich, auf granat- chlorit- und epidotführendem Gestein.
- Epidot: Oelgrün.
- Fensterquarz: Gross, evtl. stammen sie aus dem Bündnerschiefer.
- Granat:
- Diopsid: Gross, bis 46 x 22 x 8 mm, in Edelsteinqualität, durchsichtig, gelb (Graeser et al 1978). Teilweise zu Cabochons verschliffen.
152_VS / Zermatt, Matterhorn (dt.), Monte Cervino (ital.)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 616950 / 91700
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 177
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 219,222
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 325
Südwestlich von Zermatt am Berg der Berge.
- Calcit: Derb.
- Diopsid: Blass, graugrün, auf Granat, auch dunkelgrasgrün und farblos, zum Teil flächenreich, auf granat- chlorit- und epidotführendem Gestein.
- Epidot: Oelgrün.
- Fensterquarz: Gross, evtl. stammen sie aus dem Bündnerschiefer.
- Granat:
- Vesuvian:
153_VS / Zermatt, Mellichen, Rimpfischhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 634470 / 96950
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
Im Anstehenden in Amphibolitlinsen in kleinen Klüftchen. Im Strahler 1970, November, Seite 87, ist ein Bild der Gipfelpartie des Rimpfischhorn. Besonders Kluftreiche Region.
- Andradit:
- Magnetit: In der Rimpfischhornzone in massiven Vorkommen in Knauern und Knollen.
- Titanit: Flach, gelbgrün, als Zwillinge ausgebildet.
154_VS / Zermatt, Mellichengletscher, Mellichgletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 633000 / 98500
- Albit:
153_VS / Zermatt, Mellichen, Rimpfischhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 634470 / 96950
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
Im Anstehenden in Amphibolitlinsen in kleinen Klüftchen. Im Strahler 1970, November, Seite 87, ist ein Bild der Gipfelpartie des Rimpfischhorn. Besonders Kluftreiche Region.
- Andradit:
- Magnetit: In der Rimpfischhornzone in massiven Vorkommen in Knauern und Knollen.
- Titanit: Flach, gelbgrün, als Zwillinge ausgebildet.
154_VS / Zermatt, Mellichengletscher, Mellichgletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 633000 / 98500
- Albit:
- Ankerit:
- Calcit:
- Chlorit: Dunkelgrün.
- Epidot:
- Glaukophan: In schöner Ausbildung im hellgrünen Talk von kleinen Klüftchen, in Glaukophaniten oder Blauschiefern, bis mehrere mm, dunkelviolett bis lavendelblau, stengelig, auf gelbbraunem Ankerit.
- Granat:
- Grossular: Gelbgrün, durchsichtig, sehr schön, mit Einschlüssen von Rutil, Epidot, Titanit.
- Omphacit: Grasgrün, stängelig, bis 10 mm.
- Ovardit:
- Periklin: Rundliche Aggregate im dunkelgrünen Chlorit.
- Talk:
155_VS / Zermatt, Mettelhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 623450 / 100480
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 327
Am Südhang des Mettelhorn auf ca. 2700 m ü. M. Koordinaten weisen auf die Bergspitze.
- Lazulith: Dunkelblau, in einem Quarzknauer.
156_VS / Zermatt, Monte Rosa
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 634016 / 86260
Literatur:
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 325
Die Koordinaten weisen auf den Gipfel der Signalkuppe, mitten im Monte Rosa-Gebiet. Koordinaten der Monte- Rosa-Hütte: 628.974 / 89.659.
- Quarz: Wasserklar, bis 10 cm, auch mit zahlreichen und seltenen Formen.
157_VS / Zermatt, Pfulwe
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 631350 / 96300
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
Eine Lagerstätte bei diesem Passeinschnitt zwischen dem Findelental (Fluhalp) und dem Täschtal. Hier in einer dunklen Chloritschieferlinse.
- Magnetit: Dieses Vorkommen lieferte reichlich, ideal ausgebildete Oktaeder in Grössen bis 15 mm. Zum Teil als regelrechte Erzlagerstätte.
158_VS / Zermatt, Pfulwe I
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 631650 / 96180
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 63,246
In der Umgebung sowie bei den Felsrippen nördlich des Passeinschnittes der Pfulwe im epidot- und glaukophanführenden Eklogit.
- Aktinolith:
- Albit: Vom Findelengletscher.
- Amianth:
- Augit: Verbreitet als schillernde, braungrüne bis rötliche Diallagkristalle, bis mehrere cm lang.
- Barroisit: Im Dünnschliff ist erkennbar, dass die Glaukophane von feinkristallinen Säumen umgeben sind. Bei diesem Natron-Kalk-Amphibol handelt es sich am ehesten um Barroisit (Ganguin, 1988).
- Chloritoid: Bis 6 cm.
- Epidot: Mit Hornblende.
- Glaukophan: Im hellgrünen Talk in kleinen Klüftchen, auch gesteinsbildend.
- Hornblende:
- Kyanit: Grünlich, rötlich, selten bläulich, bis 10 cm.
- Magnetit:
- Chlorit: Dunkelgrün.
- Epidot:
- Glaukophan: In schöner Ausbildung im hellgrünen Talk von kleinen Klüftchen, in Glaukophaniten oder Blauschiefern, bis mehrere mm, dunkelviolett bis lavendelblau, stengelig, auf gelbbraunem Ankerit.
- Granat:
- Grossular: Gelbgrün, durchsichtig, sehr schön, mit Einschlüssen von Rutil, Epidot, Titanit.
- Omphacit: Grasgrün, stängelig, bis 10 mm.
- Ovardit:
- Periklin: Rundliche Aggregate im dunkelgrünen Chlorit.
- Talk:
155_VS / Zermatt, Mettelhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 623450 / 100480
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 327
Am Südhang des Mettelhorn auf ca. 2700 m ü. M. Koordinaten weisen auf die Bergspitze.
- Lazulith: Dunkelblau, in einem Quarzknauer.
156_VS / Zermatt, Monte Rosa
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 634016 / 86260
Literatur:
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 325
Die Koordinaten weisen auf den Gipfel der Signalkuppe, mitten im Monte Rosa-Gebiet. Koordinaten der Monte- Rosa-Hütte: 628.974 / 89.659.
- Quarz: Wasserklar, bis 10 cm, auch mit zahlreichen und seltenen Formen.
157_VS / Zermatt, Pfulwe
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 631350 / 96300
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
Eine Lagerstätte bei diesem Passeinschnitt zwischen dem Findelental (Fluhalp) und dem Täschtal. Hier in einer dunklen Chloritschieferlinse.
- Magnetit: Dieses Vorkommen lieferte reichlich, ideal ausgebildete Oktaeder in Grössen bis 15 mm. Zum Teil als regelrechte Erzlagerstätte.
158_VS / Zermatt, Pfulwe I
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 631650 / 96180
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 63,246
In der Umgebung sowie bei den Felsrippen nördlich des Passeinschnittes der Pfulwe im epidot- und glaukophanführenden Eklogit.
- Aktinolith:
- Albit: Vom Findelengletscher.
- Amianth:
- Augit: Verbreitet als schillernde, braungrüne bis rötliche Diallagkristalle, bis mehrere cm lang.
- Barroisit: Im Dünnschliff ist erkennbar, dass die Glaukophane von feinkristallinen Säumen umgeben sind. Bei diesem Natron-Kalk-Amphibol handelt es sich am ehesten um Barroisit (Ganguin, 1988).
- Chloritoid: Bis 6 cm.
- Epidot: Mit Hornblende.
- Glaukophan: Im hellgrünen Talk in kleinen Klüftchen, auch gesteinsbildend.
- Hornblende:
- Kyanit: Grünlich, rötlich, selten bläulich, bis 10 cm.
- Magnetit:
- Olivin:
- Omphacit: Als Hauptbestandteil des Eklogit (gebirgsbildendes Gestein), radialstrahlig, grasgrün, südöstlich der Pfulwe bis 1 cm lange Stängel.
- Pennin: Östlicher Grat.
- Prehnit: Nicht selten, rosettenförmig, apfelgrün, grünlichweiss, selten gelblich.
- Pyrit: Mit Hornblende.
- Quarz: Sehr klein (vom Findelengletscher).
- Rutil: In mehreren cm langen Kristallen, in Zerrklüften.
- Titanit: Als Begleiter des Rutils, auch in Amiant eingebettet, oft Durchwachsungszwillinge.
159_VS / Zermatt, Platteln
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622645 / 93683
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1981; Seite 437-467; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten V
Aus dem Serpentinit.
- Morenosit: Smaragdgrüne Krusten, warzige Beläge.
16_VS / Zermatt, Pollux, Verrapass, Passo di Verra, Zwillingsjoch, Zwillingspass
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 626900 / 86300
Literatur:
- Güller, Alfred; Eclogae Geologicae Helvetia; 1947; Band 40; Heft 1; Seite 39 - 161; Zur Geologie der südlichen Mischabel- und der Monte Rosa-Gruppe: mit Einschluss des Zmutt-Tales westlich Zermatt
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 323
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 282,287,288
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Parker: Der Berg liegt auf der Landesgrenze zu Italien. Funde aus dieser Umgebung sowie auch von der Süd- und der Ostseite (gegen das Verra- oder Zwillingsjoch) des Berges.
Güller: Im bereits seit langem bekannte Kalksilikatfels am Pollux. Die Hauptmasse der linsenartigen Lagerstätte liegt auf der Südseite dieses Gipfels, d. h. auf italienischem Boden. Einige dünne Ausläufer der Linsen ereichen auch noch das Schweizer Gebiet. Das vorwiegend rötlichbraune Gestein zeichnet sich von seiner Umgebung deutlich ab und besteht anscheinend grösstenteils aus Granat und Diopsid. Es ist durchzogen von Kluftflächen und enthält auch sonst zahlreiche poröse Stellen. In diesen Klüften und Hohlräumen findet sich eine sehr reichhaltige Mineralparagenese. Am häufigsten sind Granat und Pennin. Dann findet sich, ebenfalls häufig, Diopsid, Vesuvian, Calcit, Prehnit usw. in z. T. sehr schön ausgebildeten Kristallen.
- Aktinolith:
- Albit: Kleinkristallin, im Periklin-Habitus, weiss.
- Analcim: Weiss, auf dem Gipfel (4090 Meter), bis 3 cm, ikositetraedrisch, Deltoidikositetraeder, matter Glanz, teils krustig, zusammen mit Epidot, im Grüngestein.
- Anatas: Äusserst selten, in kubischen Kristallen.
- Chabasit: Als sehr kleinkristalliner Überzug, würfelähnlich.
- Chlorit:
- Omphacit: Als Hauptbestandteil des Eklogit (gebirgsbildendes Gestein), radialstrahlig, grasgrün, südöstlich der Pfulwe bis 1 cm lange Stängel.
- Pennin: Östlicher Grat.
- Prehnit: Nicht selten, rosettenförmig, apfelgrün, grünlichweiss, selten gelblich.
- Pyrit: Mit Hornblende.
- Quarz: Sehr klein (vom Findelengletscher).
- Rutil: In mehreren cm langen Kristallen, in Zerrklüften.
- Titanit: Als Begleiter des Rutils, auch in Amiant eingebettet, oft Durchwachsungszwillinge.
159_VS / Zermatt, Platteln
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622645 / 93683
Literatur:
- Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 1981; Seite 437-467; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten V
Aus dem Serpentinit.
- Morenosit: Smaragdgrüne Krusten, warzige Beläge.
16_VS / Zermatt, Pollux, Verrapass, Passo di Verra, Zwillingsjoch, Zwillingspass
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 626900 / 86300
Literatur:
- Güller, Alfred; Eclogae Geologicae Helvetia; 1947; Band 40; Heft 1; Seite 39 - 161; Zur Geologie der südlichen Mischabel- und der Monte Rosa-Gruppe: mit Einschluss des Zmutt-Tales westlich Zermatt
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 323
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 282,287,288
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Parker: Der Berg liegt auf der Landesgrenze zu Italien. Funde aus dieser Umgebung sowie auch von der Süd- und der Ostseite (gegen das Verra- oder Zwillingsjoch) des Berges.
Güller: Im bereits seit langem bekannte Kalksilikatfels am Pollux. Die Hauptmasse der linsenartigen Lagerstätte liegt auf der Südseite dieses Gipfels, d. h. auf italienischem Boden. Einige dünne Ausläufer der Linsen ereichen auch noch das Schweizer Gebiet. Das vorwiegend rötlichbraune Gestein zeichnet sich von seiner Umgebung deutlich ab und besteht anscheinend grösstenteils aus Granat und Diopsid. Es ist durchzogen von Kluftflächen und enthält auch sonst zahlreiche poröse Stellen. In diesen Klüften und Hohlräumen findet sich eine sehr reichhaltige Mineralparagenese. Am häufigsten sind Granat und Pennin. Dann findet sich, ebenfalls häufig, Diopsid, Vesuvian, Calcit, Prehnit usw. in z. T. sehr schön ausgebildeten Kristallen.
- Aktinolith:
- Albit: Kleinkristallin, im Periklin-Habitus, weiss.
- Analcim: Weiss, auf dem Gipfel (4090 Meter), bis 3 cm, ikositetraedrisch, Deltoidikositetraeder, matter Glanz, teils krustig, zusammen mit Epidot, im Grüngestein.
- Anatas: Äusserst selten, in kubischen Kristallen.
- Chabasit: Als sehr kleinkristalliner Überzug, würfelähnlich.
- Chlorit:
- Diopsid: 1. in kleiner Ausbildung, hellgrün. 2. in Rodingitklüften, prachtvoll, flächenreich, durchsichtig.
- Epidot: In Gipfelnähe, als feinkristalliner Belag, auch grössere Kristalle, hellgrün, sonst: olivgrün bis grün, durchscheinend bis durchsichtig, bis 4 cm lang und bis ein cm dick.
- Granat: Deltaoidikositetraeder, rot.
- Grossular: In kleinen Klüftchen von Kalksilikaten und Rodingiten als roter Hessonit.
- Hessonit: An der Südwand auf fast 4000 Meter Höhe (steinschlaggefährlich und schwer zugänglich), in kleinen Klüftchen und Hohlräumen von Rodingiten und Kalksilikaten in den Serpentin-Randgebieten, rotleuchtend oder rotbraun, in Edelsteinqualität.
- Klinochlor:
- Lazulith: Unweit des Gipfels in traubigen Krusten auf Spaltflächen von Serpentinen.
- Magnetit: Oktaedrisch, aus der Gegend des Verrapasses / Zwillingsjochs.
- Monazit: Orangerot.
- Morenosit: (Graeser et al., 1989).
- Natrolith: Spärlich, in Epidotklüften, dickstängelig, matt bis seidenglänzend, gelblich weiss.
- Nickelhexahydrit: Krusten in grösserer grüner bis weisslichgrüner Erscheinung, hellgrüne, durchsichtige Einzelkristalle, auf Serpentinit.
- Pennin:
- Prehnit: Langprismatisch bis tonnenförmig, weiss, bis 2 mm, auf der Südseite des Pollux, zusammen mit Albit und Klinochlor.
- Pyrrhotin: Tafelig, klein.
- Rutil: Dunkelrot, kurzsäulig, oktaedrisch, aus der Gegend des Verrapasses / Zwillingsjochs.
- Vesuvian: Rotbraun. Teils wurden die Kristalle fazettiert. Geschliffene, fast lupenreine Steine bis 4 ct.
161_VS / Zermatt, Riffelalp, Rifelalp, Grünsee (Weg), Grüensee
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 625270 / 94670
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Güller, Alfred; Eclogae Geologicae Helvetia; 1947; Band 40; Heft 1; Seite 39 - 161; Zur Geologie der südlichen Mischabel- und der Monte Rosa-Gruppe: mit Einschluss des Zmutt-Tales westlich Zermatt
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 84 1).
Der Aufgeführte Fundpunkt (mit den seltenen Mineralien) liegt im Südosten von Zermatt, am Weg Riffelalp-Grünsee, nahe dem Punkt 2370. Die meisten der erwähnten Mineralien sind kaum von blossem Auge zu sehen. Sie wurden vorwiegend mit dem Polarisationsmikroskop identifiziert. Sie stammen teilweise aus einem schwach nickelvererzten Serpentinkomplex. 2). Güller: Über dem Weg Rifelalp - Dristeln bildet der Granatmarmor eine Linse von 2 m Mächtigkeit und ca. 10 m Länge. Die Grundmasse ist ein grob kristallisierter, rein weisser Marmor, der mit Stecknadelkopf- bis über erbsgrossen, rotbraunen (iranaten reich durchspickt ist. An der Oberfläche wittern sie stark heraus, wobei sie ihre Kristallform infolge Auslaugung weitgehend einbüssen. Das Rhombendodekaeder lässt sich aber an manchen Individuen noch deutlich erkennen. Daneben findet sich, allerdings in viel geringerer Zahl und Grösse, dem Granat aufgewachsen und, ebenfalls herauswitternd, ein vorwiegend weisses, gelegentlich weisslichgrünes bis flaschengrünes Mineral, das unter der Lupe nach seiner säuligen bis dicktafeligen Form als Diopsid erkennbar ist.
- Antigorit: 1). Oft reich an Al, Hauptbestandteil des Gesteins, dunkelgrün bis schwarz, schuppig, als Abarten zudem eine graugrüne Varietät sowie eine intensiv grüne Varietät, früher wegen des Nickelgehaltes auch als Nickelgymnit bezeichnet.
- Aragonit: 1). Orthorhombisch flach, faserig, aggregiert, weiss, prismatische Kristalle, meisselförmig, bis einige mm.
- Awaruit: 1). Kubisch, unter einem Zehntelmillimeter, opak.
- Bravoit: 1). Makroskopisch, pseudomorph nach Pentlandit.
- Calcit: 1). Rhomboedrisch bis 1 mm.
- Chalkopyrit: 1). Deutlich gelb, sehr klein.
- Diopsid: 2) Sehr klein, auf dem Granat aufgewachsen, weiss, weisslichgrün, flaschengrün, säulig bis dicktafelig.
- Forsterit: 1). Langezogene Anhäufungen von weisser bis sehr blassgrüner Farbe.
- Goethit: 1).
- Granat: 2). Stecknadelkopf- bis über erbsgross, rotbraun.
- Klinochlor: 1). Makroskopisch.
- Magnetit: 1). Bis mehrere mm, schwarze Körner.
- Morenosit: 1). Leuchtend grün, kryptokristallin in warzigen Krusten und nierenförmigen Aggregaten, glasiger Glanz, prismatisch, transparent, früherer Name Pyromelin.
- Nesquehonit: 1).
- Nickelhexahydrit: 1). Krusten in grösserer grüner bis weisslichgrüner Erscheinung, hellgrüne, durchsichtige Einzelkristalle, auf Serpentinit (Graeser et al., 1981).
- Pentlandit: 1). Von blossem Auge leicht zu erkennen, kleine gelbe Körner, ähnlich dem Pyrit.
- Pyrrhotin: 1).
- Serpentin: 1). Als buntfarbiges Gestein.
- Valleriit: 1). Makroskopisch.
162_VS / Zermatt, Riffelhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 624720 / 92250
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 186
6- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 114,186
Nördlich der Gletscherzunge des Gornergletschers. Wichtigste Fundstelle für Epidot im Zermattergebiet.
- Byssolith:
- Epidot: In Gipfelnähe, als feinkristalliner Belag, auch grössere Kristalle, hellgrün, sonst: olivgrün bis grün, durchscheinend bis durchsichtig, bis 4 cm lang und bis ein cm dick.
- Granat: Deltaoidikositetraeder, rot.
- Grossular: In kleinen Klüftchen von Kalksilikaten und Rodingiten als roter Hessonit.
- Hessonit: An der Südwand auf fast 4000 Meter Höhe (steinschlaggefährlich und schwer zugänglich), in kleinen Klüftchen und Hohlräumen von Rodingiten und Kalksilikaten in den Serpentin-Randgebieten, rotleuchtend oder rotbraun, in Edelsteinqualität.
- Klinochlor:
- Lazulith: Unweit des Gipfels in traubigen Krusten auf Spaltflächen von Serpentinen.
- Magnetit: Oktaedrisch, aus der Gegend des Verrapasses / Zwillingsjochs.
- Monazit: Orangerot.
- Morenosit: (Graeser et al., 1989).
- Natrolith: Spärlich, in Epidotklüften, dickstängelig, matt bis seidenglänzend, gelblich weiss.
- Nickelhexahydrit: Krusten in grösserer grüner bis weisslichgrüner Erscheinung, hellgrüne, durchsichtige Einzelkristalle, auf Serpentinit.
- Pennin:
- Prehnit: Langprismatisch bis tonnenförmig, weiss, bis 2 mm, auf der Südseite des Pollux, zusammen mit Albit und Klinochlor.
- Pyrrhotin: Tafelig, klein.
- Rutil: Dunkelrot, kurzsäulig, oktaedrisch, aus der Gegend des Verrapasses / Zwillingsjochs.
- Vesuvian: Rotbraun. Teils wurden die Kristalle fazettiert. Geschliffene, fast lupenreine Steine bis 4 ct.
161_VS / Zermatt, Riffelalp, Rifelalp, Grünsee (Weg), Grüensee
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 625270 / 94670
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Güller, Alfred; Eclogae Geologicae Helvetia; 1947; Band 40; Heft 1; Seite 39 - 161; Zur Geologie der südlichen Mischabel- und der Monte Rosa-Gruppe: mit Einschluss des Zmutt-Tales westlich Zermatt
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 84 1).
Der Aufgeführte Fundpunkt (mit den seltenen Mineralien) liegt im Südosten von Zermatt, am Weg Riffelalp-Grünsee, nahe dem Punkt 2370. Die meisten der erwähnten Mineralien sind kaum von blossem Auge zu sehen. Sie wurden vorwiegend mit dem Polarisationsmikroskop identifiziert. Sie stammen teilweise aus einem schwach nickelvererzten Serpentinkomplex. 2). Güller: Über dem Weg Rifelalp - Dristeln bildet der Granatmarmor eine Linse von 2 m Mächtigkeit und ca. 10 m Länge. Die Grundmasse ist ein grob kristallisierter, rein weisser Marmor, der mit Stecknadelkopf- bis über erbsgrossen, rotbraunen (iranaten reich durchspickt ist. An der Oberfläche wittern sie stark heraus, wobei sie ihre Kristallform infolge Auslaugung weitgehend einbüssen. Das Rhombendodekaeder lässt sich aber an manchen Individuen noch deutlich erkennen. Daneben findet sich, allerdings in viel geringerer Zahl und Grösse, dem Granat aufgewachsen und, ebenfalls herauswitternd, ein vorwiegend weisses, gelegentlich weisslichgrünes bis flaschengrünes Mineral, das unter der Lupe nach seiner säuligen bis dicktafeligen Form als Diopsid erkennbar ist.
- Antigorit: 1). Oft reich an Al, Hauptbestandteil des Gesteins, dunkelgrün bis schwarz, schuppig, als Abarten zudem eine graugrüne Varietät sowie eine intensiv grüne Varietät, früher wegen des Nickelgehaltes auch als Nickelgymnit bezeichnet.
- Aragonit: 1). Orthorhombisch flach, faserig, aggregiert, weiss, prismatische Kristalle, meisselförmig, bis einige mm.
- Awaruit: 1). Kubisch, unter einem Zehntelmillimeter, opak.
- Bravoit: 1). Makroskopisch, pseudomorph nach Pentlandit.
- Calcit: 1). Rhomboedrisch bis 1 mm.
- Chalkopyrit: 1). Deutlich gelb, sehr klein.
- Diopsid: 2) Sehr klein, auf dem Granat aufgewachsen, weiss, weisslichgrün, flaschengrün, säulig bis dicktafelig.
- Forsterit: 1). Langezogene Anhäufungen von weisser bis sehr blassgrüner Farbe.
- Goethit: 1).
- Granat: 2). Stecknadelkopf- bis über erbsgross, rotbraun.
- Klinochlor: 1). Makroskopisch.
- Magnetit: 1). Bis mehrere mm, schwarze Körner.
- Morenosit: 1). Leuchtend grün, kryptokristallin in warzigen Krusten und nierenförmigen Aggregaten, glasiger Glanz, prismatisch, transparent, früherer Name Pyromelin.
- Nesquehonit: 1).
- Nickelhexahydrit: 1). Krusten in grösserer grüner bis weisslichgrüner Erscheinung, hellgrüne, durchsichtige Einzelkristalle, auf Serpentinit (Graeser et al., 1981).
- Pentlandit: 1). Von blossem Auge leicht zu erkennen, kleine gelbe Körner, ähnlich dem Pyrit.
- Pyrrhotin: 1).
- Serpentin: 1). Als buntfarbiges Gestein.
- Valleriit: 1). Makroskopisch.
162_VS / Zermatt, Riffelhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 624720 / 92250
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 186
6- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 114,186
Nördlich der Gletscherzunge des Gornergletschers. Wichtigste Fundstelle für Epidot im Zermattergebiet.
- Byssolith:
- Calcit:
- Chlorit:
- Chrysokoll: Bis jetzt noch nicht genau untersucht worden.
- Diopsid: Grau, hell- bis dunkelgrün, rotbraun. Diopsid in Drusenräumen eines kristallinischen Gemenges von Epidot, Diopsid und Periklin aufgewachsene grüne Kristalle in Begleitung von pistaziengrünem Epidot und von Periklin. Nadelförmige Kristalle fanden sich in einem Gemenge von blassgrünen Prehnitkristallen, weisslichem haarförmigem Byssolith, weissem kristallinischem Feldspath, grünem Granat, gelbem Epidot und grünlichen Talk (Chlorit?)-Lamellen.
- Epidot: Glänzend, klein, vollkommen durchsichtig, flächenreich, auch derb, gelb. Teils flächenreich, ölgrün, mit Diopsid.
- Gismondin: Die Angaben über den Fund dieses äusserst seltenen Minerals konnte bis heute (1998) nicht bestätigt werden, weiss, bis 5 mm.- Granat: Grün, rotbraun.
- Magnetit: Zusammen mit dem grünen Granat.
- Pennin: Bis mehrere cm Länge.
- Periklin:
- Serpentin: Als buntfarbiges Gestein.
- Titanit: Fleischrot, gelblichgrün, tafelig.
- Uwarowit: Äusserst feinkörnig, derb, leuchtend smaragdgrün, feinkristallin, unregelmässig verzahnt, eigentlich handelt es sich hier nur um einen Mischkristall mit hohem Anteil an Uwarowit (33 Mol%).
163_VS / Zermatt, Rimpfischhorn (Nordwest-Grat)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 634550 / 97100
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
In der angegebenen Höhe am Nordwest-Grat. Erwähnt wird auch die Gegend in Richtung Pfulwe. Im Strahler 1970, November, Seite 87, ist ein Bild der Gipfelpartie des Rimpfischhorn.
- Amianth:
- Chrysokoll: Bis jetzt noch nicht genau untersucht worden.
- Diopsid: Grau, hell- bis dunkelgrün, rotbraun. Diopsid in Drusenräumen eines kristallinischen Gemenges von Epidot, Diopsid und Periklin aufgewachsene grüne Kristalle in Begleitung von pistaziengrünem Epidot und von Periklin. Nadelförmige Kristalle fanden sich in einem Gemenge von blassgrünen Prehnitkristallen, weisslichem haarförmigem Byssolith, weissem kristallinischem Feldspath, grünem Granat, gelbem Epidot und grünlichen Talk (Chlorit?)-Lamellen.
- Epidot: Glänzend, klein, vollkommen durchsichtig, flächenreich, auch derb, gelb. Teils flächenreich, ölgrün, mit Diopsid.
- Gismondin: Die Angaben über den Fund dieses äusserst seltenen Minerals konnte bis heute (1998) nicht bestätigt werden, weiss, bis 5 mm.- Granat: Grün, rotbraun.
- Magnetit: Zusammen mit dem grünen Granat.
- Pennin: Bis mehrere cm Länge.
- Periklin:
- Serpentin: Als buntfarbiges Gestein.
- Titanit: Fleischrot, gelblichgrün, tafelig.
- Uwarowit: Äusserst feinkörnig, derb, leuchtend smaragdgrün, feinkristallin, unregelmässig verzahnt, eigentlich handelt es sich hier nur um einen Mischkristall mit hohem Anteil an Uwarowit (33 Mol%).
163_VS / Zermatt, Rimpfischhorn (Nordwest-Grat)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 634550 / 97100
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
In der angegebenen Höhe am Nordwest-Grat. Erwähnt wird auch die Gegend in Richtung Pfulwe. Im Strahler 1970, November, Seite 87, ist ein Bild der Gipfelpartie des Rimpfischhorn.
- Amianth:
- Andradit:
- Apatit:
- Asbest:
- Calcit:
- Diopsid: Langsäulig, nadelig, auch strahlig aggregiert, graugrün bis flaschengrün, oft fast weiss.
- Hessonit: In kleinen Klüftchen und Hohlräumen von Rodingiten und Kalksilikaten in den Serpentin-Randgebieten, rotleuchtend oder rotbraun.
- Klinochlor:
- Diopsid: Langsäulig, nadelig, auch strahlig aggregiert, graugrün bis flaschengrün, oft fast weiss.
- Hessonit: In kleinen Klüftchen und Hohlräumen von Rodingiten und Kalksilikaten in den Serpentin-Randgebieten, rotleuchtend oder rotbraun.
- Klinochlor:
- Magnetit:
- Melanit:
- Omphacit: Sattgrün.
- Pennin:
- Omphacit: Sattgrün.
- Pennin:
- Schweizerit:
- Spessartin: Braunrot, schön ausgebildet, selten, nur in Eklogiten, Glaukophaniten und Granatamphiboliten zu beobachten.
- Titanit:
- Vesuvian: Bis 4 cm Länge und 4 mm Durchmesser, in rubinroter Farbe mit Edelsteinqualität.
164_VS / Zermatt, Rimpfischhorn (Südwand)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 634490 / 96930
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15 - 29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee- Andradit:
- Melanit: ?
165_VS / Zermatt, Rimpfischwäng
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 631740 / 95840
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 87,114,240,407
Kenngott erwähnt Epidot von der Rimpfischwäng ohne genauere Angaben.
- Brucit: Serpentinpseudomorphosen nach Brucit, wobei im Kern immer noch Brucit enthalten ist, bis 6 cm Kristalle, dem Quarz gleichend, hell- bis olivgrün, scharf abgegrenzte Kristalle (Meyer, 1990).
- Chrysotil: Gelblichgrün, filzig aggregiert, mit muscheligem Bruch, prismatisch, pseudomorph nach Brucit, wobei Brucit im Kerninnern immer noch nachgewiesen werden kann (Meyer, 1992).
- Epidot: Mit weissem Quarz, blass smaragd- bis grasgrüne, grünlichgraue bis weissliche stängelige, mehr oder weniger breite, zum Teil divergierend gruppierte Kristalloide vorkommen. Begleiter: weisser Glimmer, Quarz.
- Klinochlor: Siehe unter Pennin.
- Pennin: In Serpentinitklüften in ausserordentlicher Grösse bis 8 cm Länge und bis 4 cm Durchmesser.
- Titanit: In grossen Kristallen, bis 8 cm, graubraun, undurchsichtig, ohne Pinakoide, aus dem Serpentin.
166_VS / Zermatt, Rimpfischwäng (Südseite)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 634450 / 96600
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
In den Südwänden liegen die Felsbänder der kluftreichen Zone (äusserst steinschlaggefährdet!).
- Calcit:
- Diopsid: Hell, strahlig.
- Vesuvian: Dunkelbraun bis dunkelgrün.
167_VS / Zermatt, Rimpfischwäng (Zusammenfluss Findeln- und Adlergletscher)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 633170 / 95270
Literatur:
- Biner, S.& P.; Urner Mineralienfreund; 1997; Heft 4; Seite 9-13
Aus dem Bergsturzgebiet dieser Gegend. Das Gestein, Kalksilikat- und Rodingitlinsen, ist sehr hart. Die ständige Unruhe des Gletschers bietet immer wieder Möglichkeiten für neue Funde. Die begehrten Mineralien sind in den Kalksilikatrodingiten zu finden.
- Andradit:
- Spessartin: Braunrot, schön ausgebildet, selten, nur in Eklogiten, Glaukophaniten und Granatamphiboliten zu beobachten.
- Titanit:
- Vesuvian: Bis 4 cm Länge und 4 mm Durchmesser, in rubinroter Farbe mit Edelsteinqualität.
164_VS / Zermatt, Rimpfischhorn (Südwand)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 634490 / 96930
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15 - 29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee- Andradit:
- Melanit: ?
165_VS / Zermatt, Rimpfischwäng
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 631740 / 95840
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 87,114,240,407
Kenngott erwähnt Epidot von der Rimpfischwäng ohne genauere Angaben.
- Brucit: Serpentinpseudomorphosen nach Brucit, wobei im Kern immer noch Brucit enthalten ist, bis 6 cm Kristalle, dem Quarz gleichend, hell- bis olivgrün, scharf abgegrenzte Kristalle (Meyer, 1990).
- Chrysotil: Gelblichgrün, filzig aggregiert, mit muscheligem Bruch, prismatisch, pseudomorph nach Brucit, wobei Brucit im Kerninnern immer noch nachgewiesen werden kann (Meyer, 1992).
- Epidot: Mit weissem Quarz, blass smaragd- bis grasgrüne, grünlichgraue bis weissliche stängelige, mehr oder weniger breite, zum Teil divergierend gruppierte Kristalloide vorkommen. Begleiter: weisser Glimmer, Quarz.
- Klinochlor: Siehe unter Pennin.
- Pennin: In Serpentinitklüften in ausserordentlicher Grösse bis 8 cm Länge und bis 4 cm Durchmesser.
- Titanit: In grossen Kristallen, bis 8 cm, graubraun, undurchsichtig, ohne Pinakoide, aus dem Serpentin.
166_VS / Zermatt, Rimpfischwäng (Südseite)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 634450 / 96600
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
In den Südwänden liegen die Felsbänder der kluftreichen Zone (äusserst steinschlaggefährdet!).
- Calcit:
- Diopsid: Hell, strahlig.
- Vesuvian: Dunkelbraun bis dunkelgrün.
167_VS / Zermatt, Rimpfischwäng (Zusammenfluss Findeln- und Adlergletscher)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 633170 / 95270
Literatur:
- Biner, S.& P.; Urner Mineralienfreund; 1997; Heft 4; Seite 9-13
Aus dem Bergsturzgebiet dieser Gegend. Das Gestein, Kalksilikat- und Rodingitlinsen, ist sehr hart. Die ständige Unruhe des Gletschers bietet immer wieder Möglichkeiten für neue Funde. Die begehrten Mineralien sind in den Kalksilikatrodingiten zu finden.
- Andradit:
- Calcit:
- Demantoid:
- Diopsid:
- Grossular:
- Klinochlor:
- Melanit:
- Pennin:
- Vesuvian:
168_VS / Zermatt, Rimpfischwäng (innere - und äussere)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 631650 / 95770
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 323
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Diese beiden Gebiete können als die klassischen Fundorte für den Vesuvian bezeichnet werden. Funde in den Serpentinen in Spalten und Klüften.- Amianth: - Andradit: Unter anderem Rhombendodekaeder, evtl. handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.- Apatit: Klein, wasserklar.
- Asbest: Weisslich bis grünlich.
- Calcit: - Chlorit:
- Demantoid: Gelbgrün bis grün, in guter Ausbildung, bis 1880 gr (evtl. handelt es sich hier aber um Andradit, da Demantoid in der Regel selten vorkommt und nur wenige mm gross ausgebildet ist).
- Diopsid: Hell, strahlig, in prachtvollen, flächenreichen und oft durchsichtigen Kristallen.
- Granat: Honigbraun, grün und dodekaedrisch oder kugelig (Demantoid).
- Grossular:
- Hessonit: Ist ebenfalls ein Begleitmineral des Diopsids.
- Hornblende:
- Ilmenit: Pseudomorph nach Perowskit.
- Klinochlor:
168_VS / Zermatt, Rimpfischwäng (innere - und äussere)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 631650 / 95770
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 323
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Diese beiden Gebiete können als die klassischen Fundorte für den Vesuvian bezeichnet werden. Funde in den Serpentinen in Spalten und Klüften.- Amianth: - Andradit: Unter anderem Rhombendodekaeder, evtl. handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.- Apatit: Klein, wasserklar.
- Asbest: Weisslich bis grünlich.
- Calcit: - Chlorit:
- Demantoid: Gelbgrün bis grün, in guter Ausbildung, bis 1880 gr (evtl. handelt es sich hier aber um Andradit, da Demantoid in der Regel selten vorkommt und nur wenige mm gross ausgebildet ist).
- Diopsid: Hell, strahlig, in prachtvollen, flächenreichen und oft durchsichtigen Kristallen.
- Granat: Honigbraun, grün und dodekaedrisch oder kugelig (Demantoid).
- Grossular:
- Hessonit: Ist ebenfalls ein Begleitmineral des Diopsids.
- Hornblende:
- Ilmenit: Pseudomorph nach Perowskit.
- Klinochlor:
- Lazulith:
- Magnesit:
- Magnetit: Klein, massenhaft, dadurch sind die Gesteine magnetisch.
- Olivenit:
- Pennin: Zum Teil als Überzug auf dem Vesuvian, in der Grösse oft bis mehrere cm, bis 4 x 6 cm.
- Periklin: Als wichtigstes Vorkommen am Südabhang, Nähe des Adlerpasses.
- Perovskit: Bräunlichgelb bis rötlichbraun, würfelig, manchmal auch in nierenförmigen Krusten. Oft mit metallischem Glanz. Vorzufinden in Grössen bis 3 cm. Die besten Fundmöglichkeiten bieten die Kontaktzonen zwischen dem Serpentinit und dem Kalkgestein.
- Pyrit: Körnig, braun.
- Schweizerit: Als dichte, glatte Serpentinvarietät, teils mit Übergang zu Bergleder.
- Serpentin:
- Sphalerit: Selten, derb, manchmal braun.
- Talk:
- Titan-Klinohumit: Das Mineral tritt als braune Schlieren und Knollen in den Serpentiniten auf.
- Titanit: Gelblichweiss bis grünlich.
- Topazolit: Gelblichgrün.
- Vesuvian: Dunkelbraune bis tiefschwarze (?), hell- bis dunkelgrüne, ausnahmsweise dunkelrot, flächenreiche Individuen. Ausser bei starker Erosion sind Funde kaum mehr möglich. Das Gestein, welches den Vesuvian enthält, ist der Rodingit (zäh, bänderig), innerhalb der Serpentinite.
- Zirkon: Als Einzelfund von einem Kristall, farblos auf Vesuvian. Kenngott: von Vesuvian und Pennin begleitet. Das Exemplar zeigt nur einen einzigen 3.5 mm langen und 2 mm dicken, farblosen bis weisslichen halbdurchsichtigen Kristall, welcher die Kombination des diagonalen quadratischen Prismas mit der normalen quadratischen Pyramide bildet und woran die Kombinationskanten noch schwach durch eine oktogonale Pyramide abgestumpft sind.
169_VS / Zermatt, Rimpfischwäng, Adlergletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 633500 / 95500
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 223
Östlich von Zermatt in den Hängen oberhalb des Gletschers (bei der Einmündung des Adlergletschers).
- Andradit: Vermutlich handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.
- Asbest: Als Begleiter von Demantoid.
- Byssolith:
- Magnetit: Klein, massenhaft, dadurch sind die Gesteine magnetisch.
- Olivenit:
- Pennin: Zum Teil als Überzug auf dem Vesuvian, in der Grösse oft bis mehrere cm, bis 4 x 6 cm.
- Periklin: Als wichtigstes Vorkommen am Südabhang, Nähe des Adlerpasses.
- Perovskit: Bräunlichgelb bis rötlichbraun, würfelig, manchmal auch in nierenförmigen Krusten. Oft mit metallischem Glanz. Vorzufinden in Grössen bis 3 cm. Die besten Fundmöglichkeiten bieten die Kontaktzonen zwischen dem Serpentinit und dem Kalkgestein.
- Pyrit: Körnig, braun.
- Schweizerit: Als dichte, glatte Serpentinvarietät, teils mit Übergang zu Bergleder.
- Serpentin:
- Sphalerit: Selten, derb, manchmal braun.
- Talk:
- Titan-Klinohumit: Das Mineral tritt als braune Schlieren und Knollen in den Serpentiniten auf.
- Titanit: Gelblichweiss bis grünlich.
- Topazolit: Gelblichgrün.
- Vesuvian: Dunkelbraune bis tiefschwarze (?), hell- bis dunkelgrüne, ausnahmsweise dunkelrot, flächenreiche Individuen. Ausser bei starker Erosion sind Funde kaum mehr möglich. Das Gestein, welches den Vesuvian enthält, ist der Rodingit (zäh, bänderig), innerhalb der Serpentinite.
- Zirkon: Als Einzelfund von einem Kristall, farblos auf Vesuvian. Kenngott: von Vesuvian und Pennin begleitet. Das Exemplar zeigt nur einen einzigen 3.5 mm langen und 2 mm dicken, farblosen bis weisslichen halbdurchsichtigen Kristall, welcher die Kombination des diagonalen quadratischen Prismas mit der normalen quadratischen Pyramide bildet und woran die Kombinationskanten noch schwach durch eine oktogonale Pyramide abgestumpft sind.
169_VS / Zermatt, Rimpfischwäng, Adlergletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 633500 / 95500
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 223
Östlich von Zermatt in den Hängen oberhalb des Gletschers (bei der Einmündung des Adlergletschers).
- Andradit: Vermutlich handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.
- Asbest: Als Begleiter von Demantoid.
- Byssolith:
- Calcit:
- Demantoid: Grün, kugelig oder dodekaedrisch auch in kugeligen Massen, bis 1880 Gramm (vermutlich handelt es sich hier aber um Andradit, da Demantoid in der Regel selten vorkommt und nur wenige mm gross ausgebildet ist).
- Diopsid: Strahlig.
- Granat: Honigbraun.
- Grossular: Gelbgrün mit Einschlüssen von Rutil, Titanit, Epidot, in Zerrklüften.
- Hessonit: Verbreitet in Klüften von Rodingiten etc.
- Klinochlor: Verbreitet in Klüften von Rodingiten etc.
- Magnetit: Bis 900 Gramm schwere Exemplare.
- Pennin: In Richtung Rimpfischhorn.
- Titanit:
- Vesuvian: Kristalle in hervorragender Qualität, hell- bis dunkelgrün, dunkelbraun - schwarz, flächenreich, als Ausnahme auch dunkelrot.
170_VS / Zermatt, Rimpfischwäng, Adlerpass
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 634750 / 96400
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 224
Am Südabhang der Rimpfischwäng in der Nähe des Adlerpasses sowie in den Felshängen beim Adlerpass.
- Amianth:
- Andradit: Evtl. handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.
- Asbest:
- Demantoid: Grün, kugelig oder dodekaedrisch auch in kugeligen Massen, bis 1880 Gramm (vermutlich handelt es sich hier aber um Andradit, da Demantoid in der Regel selten vorkommt und nur wenige mm gross ausgebildet ist).
- Diopsid: Strahlig.
- Granat: Honigbraun.
- Grossular: Gelbgrün mit Einschlüssen von Rutil, Titanit, Epidot, in Zerrklüften.
- Hessonit: Verbreitet in Klüften von Rodingiten etc.
- Klinochlor: Verbreitet in Klüften von Rodingiten etc.
- Magnetit: Bis 900 Gramm schwere Exemplare.
- Pennin: In Richtung Rimpfischhorn.
- Titanit:
- Vesuvian: Kristalle in hervorragender Qualität, hell- bis dunkelgrün, dunkelbraun - schwarz, flächenreich, als Ausnahme auch dunkelrot.
170_VS / Zermatt, Rimpfischwäng, Adlerpass
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 634750 / 96400
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 224
Am Südabhang der Rimpfischwäng in der Nähe des Adlerpasses sowie in den Felshängen beim Adlerpass.
- Amianth:
- Andradit: Evtl. handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.
- Asbest:
- Calcit:
- Demantoid: Gelblichgrün bis grün, kugelig, bis 2 kg schwere Aggregate, begleitet von Chrysotil (Bergleder, Serpentinasbest), blumenkohlartig aggregiert (vermutlich handelt es sich hier aber um Andradit, da Demantoid in der Regel selten vorkommt und nur wenige mm gross ausgebildet ist).
- Hornblende: Grün.
- Magnetit: In kleinen Körnern.
- Olivin:
- Perovskit: Gilt hier als wichtigstes Vorkommen dieses Minerals in dieser Gegend.
- Schweizerit:
- Serpentin: Serpentin (auch als Schweizerit ausgebildet), hellgrün.
- Sphalerit: Braun.
- Titan-Klinohumit:
- Demantoid: Gelblichgrün bis grün, kugelig, bis 2 kg schwere Aggregate, begleitet von Chrysotil (Bergleder, Serpentinasbest), blumenkohlartig aggregiert (vermutlich handelt es sich hier aber um Andradit, da Demantoid in der Regel selten vorkommt und nur wenige mm gross ausgebildet ist).
- Hornblende: Grün.
- Magnetit: In kleinen Körnern.
- Olivin:
- Perovskit: Gilt hier als wichtigstes Vorkommen dieses Minerals in dieser Gegend.
- Schweizerit:
- Serpentin: Serpentin (auch als Schweizerit ausgebildet), hellgrün.
- Sphalerit: Braun.
- Titan-Klinohumit:
- Titanit:
- Zirkon: Farblos, durchscheinend, gebildet aus dem tetragonalen Prisma und der ditetragonalen Dipyramide.
171_VS / Zermatt, Rimpfischwäng, Findelngletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 632000 / 95000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 217
In den Hängen oberhalb des Gletschers.
- Andradit: Evtl. handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.
- Asbest: Als Begleiter von Demantoid.
- Byssolith:
- Zirkon: Farblos, durchscheinend, gebildet aus dem tetragonalen Prisma und der ditetragonalen Dipyramide.
171_VS / Zermatt, Rimpfischwäng, Findelngletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 632000 / 95000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 217
In den Hängen oberhalb des Gletschers.
- Andradit: Evtl. handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.
- Asbest: Als Begleiter von Demantoid.
- Byssolith:
- Calcit:
- Chrysokoll: Fand sich auf Klüften talkigen Chloritschiefers, feine stalaktitische nierenförmige Überzüge bildend. Er hat eine dunkelspangrüne Farbe, glänzt wachsartig, ist schwach durchscheinend.
- Demantoid: Grün, Rhombendodekaeder, bis 1 cm, kugelig, in Rissen und grossen Spalten (evtl. handelt es sich hier aber um Andradit, da Demantoid in der Regel selten vorkommt und nur wenige mm gross ausgebildet ist).
- Diopsid:
- Epidot: Hellgrüne und glitzernde Adern, feinkristallin.- Granat: Honigbraun.
- Magnetit:
- Chrysokoll: Fand sich auf Klüften talkigen Chloritschiefers, feine stalaktitische nierenförmige Überzüge bildend. Er hat eine dunkelspangrüne Farbe, glänzt wachsartig, ist schwach durchscheinend.
- Demantoid: Grün, Rhombendodekaeder, bis 1 cm, kugelig, in Rissen und grossen Spalten (evtl. handelt es sich hier aber um Andradit, da Demantoid in der Regel selten vorkommt und nur wenige mm gross ausgebildet ist).
- Diopsid:
- Epidot: Hellgrüne und glitzernde Adern, feinkristallin.- Granat: Honigbraun.
- Magnetit:
- Pennin:
- Pyrit:
- Titan-Klinohumit: In den Serpentiniten, verbreitet, in auffälligen tombakbraunen Knollen und Adern, harzglänzend.
- Titanit:
- Vesuvian: Kristalle in hervorragender Qualität, hell- bis dunkelgrün, dunkelbraun - schwarz, flächenreich.
172_VS / Zermatt, Rimpfischwäng, Längfluhgletscher I, Langenfluh, Lungenfluh
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 632000 / 96500
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
Am Westrand des unteren Gletscherteils in dessen Umgebung.
- Rutil: In mehreren cm langen Kristallen, in Zerrklüften.
- Titanit: Als Begleiter des Rutils.
173_VS / Zermatt, Rimpfischwäng, Längfluhgletscher, Langenfluh, Lungenfluh
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 632000 / 96500
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 288
In den Hängen oberhalb des Gletschers.
- Andradit: Evtl. handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.
- Ankerit:
- Asbest: Als Begleiter von Demantoid.
- Augit: Verbreitet als schillernde, braungrüne bis rötliche Diallagkristalle, bis mehrere cm lang.
- Byssolith:
- Titan-Klinohumit: In den Serpentiniten, verbreitet, in auffälligen tombakbraunen Knollen und Adern, harzglänzend.
- Titanit:
- Vesuvian: Kristalle in hervorragender Qualität, hell- bis dunkelgrün, dunkelbraun - schwarz, flächenreich.
172_VS / Zermatt, Rimpfischwäng, Längfluhgletscher I, Langenfluh, Lungenfluh
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 632000 / 96500
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
Am Westrand des unteren Gletscherteils in dessen Umgebung.
- Rutil: In mehreren cm langen Kristallen, in Zerrklüften.
- Titanit: Als Begleiter des Rutils.
173_VS / Zermatt, Rimpfischwäng, Längfluhgletscher, Langenfluh, Lungenfluh
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 632000 / 96500
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 288
In den Hängen oberhalb des Gletschers.
- Andradit: Evtl. handelt es sich bei den beschriebenen Demantoidkristallen um Andradit.
- Ankerit:
- Asbest: Als Begleiter von Demantoid.
- Augit: Verbreitet als schillernde, braungrüne bis rötliche Diallagkristalle, bis mehrere cm lang.
- Byssolith:
- Calcit:
- Demantoid: Grün, kugelig oder dodekaedrisch auch in kugeligen Massen (evtl. handelt es sich hier aber um Andradit, da Demantoid in der Regel selten vorkommt und nur wenige mm gross ausgebildet ist).
- Diallag:
- Demantoid: Grün, kugelig oder dodekaedrisch auch in kugeligen Massen (evtl. handelt es sich hier aber um Andradit, da Demantoid in der Regel selten vorkommt und nur wenige mm gross ausgebildet ist).
- Diallag:
- Diopsid:
- Epidot:
- Glaukophan: In schöner Ausbildung im hellgrünen Talk von kleinen Klüftchen, in Glaukophaniten oder Blauschiefern, bis mehrere mm, dunkelviolett bis lavendelblau, stengelig, auf gelbbraunem Ankerit.
- Granat: Honigbraun.
- Magnetit: Kenngott erwähnt: Magnetit von der Langenfluh bei der Rympfischwäng gegen das Strahlhorn zu.
- Olivin: Im Serpentinit, schön entwickelte Olivinporphyroblasten.
- Pennin:
- Glaukophan: In schöner Ausbildung im hellgrünen Talk von kleinen Klüftchen, in Glaukophaniten oder Blauschiefern, bis mehrere mm, dunkelviolett bis lavendelblau, stengelig, auf gelbbraunem Ankerit.
- Granat: Honigbraun.
- Magnetit: Kenngott erwähnt: Magnetit von der Langenfluh bei der Rympfischwäng gegen das Strahlhorn zu.
- Olivin: Im Serpentinit, schön entwickelte Olivinporphyroblasten.
- Pennin:
- Talk:
- Titanit:
- Vesuvian: Kristalle in hervorragender Qualität, hell- bis dunkelgrün, dunkelbraun - schwarz, flächenreich.
174_VS / Zermatt, Rotboden, Rotenboden
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 625300 / 92550
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
Station der Gornergratbahn.
- Ophycalcit: Aus Serpentinbruchstücken und vermengt mit Calcit.
175_VS / Zermatt, Saasertal, Galenhorn, Galenberg, Gugle, Gugla
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630000 / 108600
Literatur:
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 102 - 103; Ungewöhnliche Quarzverwachsung vom Galenhorn im Saasertal VS
Auf der Südseite dieses Berges. Die Fundortbezeichnung 'Galenhorn' ist auf der Karte nicht zu finden. Vermutlich ist hier die Gegend des 'Galenberg' gemeint.
- Quarz: Bis 2 cm, farblos - trüb. Die Kristalle sind gezeichnet durch ihre besondere Ausbildung, das heisst ähnlich von zwei halbierten und in der Längsrichtung verschobenen Quarzen. Die Verwachsung erfolgte nach dem Dauphinee-Gesetz.
- Siderit: Flachrhomboedrisch.
176_VS / Zermatt, Saastal, Schwarzenberggletscher, Schwarzberggletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 637000 / 95000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
In Marmoren bei Kalk-Serpentin-Kontaktstellen. Der Gletscher liegt im hintersten Saastal, östlich des Allalingletschers.
- Titan-Klinohumit: Kristalle in mehreren cm Grösse. Das Mineral tritt als braune Schlieren und Knollen in den Serpentiniten auf.
177_VS / Zermatt, Schwarzsee
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 620780 / 93270
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 308
- Prehnit:
178_VS / Zermatt, Schwarzsee, Hörnligrat, Hörnlihütte-Weg
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 619500 / 93000
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1993; Heft 2; Seite 473 - 524; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz Teil 3: Undurchsichtige Mineralien
Auf dem Weg vom Schwarzsee zur Hörnlihütte:
- Fuchsit: Als smaragdgrüner Fuchsitschiefer.
179_VS / Zermatt, Spielboden
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 635670 / 104660
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Olivin:
180_VS / Zermatt, Spitzi Flue
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 631150 / 96350
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
- Albit:
- Olivin: Im Gabbro als Einschlüsse von Olivin-Pseudomorphosen.
- Quarz: Sehr klein.
181_VS / Zermatt, Stockchnubel
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 628990 / 91120
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee In Rodingitklüften.
- Diopsid: Prachtvoll, flächenreich, durchsichtig.
- Granat:
- Vesuvian: Kristalle in hervorragender Qualität, hell- bis dunkelgrün, dunkelbraun - schwarz, flächenreich.
174_VS / Zermatt, Rotboden, Rotenboden
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 625300 / 92550
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
Station der Gornergratbahn.
- Ophycalcit: Aus Serpentinbruchstücken und vermengt mit Calcit.
175_VS / Zermatt, Saasertal, Galenhorn, Galenberg, Gugle, Gugla
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630000 / 108600
Literatur:
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 102 - 103; Ungewöhnliche Quarzverwachsung vom Galenhorn im Saasertal VS
Auf der Südseite dieses Berges. Die Fundortbezeichnung 'Galenhorn' ist auf der Karte nicht zu finden. Vermutlich ist hier die Gegend des 'Galenberg' gemeint.
- Quarz: Bis 2 cm, farblos - trüb. Die Kristalle sind gezeichnet durch ihre besondere Ausbildung, das heisst ähnlich von zwei halbierten und in der Längsrichtung verschobenen Quarzen. Die Verwachsung erfolgte nach dem Dauphinee-Gesetz.
- Siderit: Flachrhomboedrisch.
176_VS / Zermatt, Saastal, Schwarzenberggletscher, Schwarzberggletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 637000 / 95000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
In Marmoren bei Kalk-Serpentin-Kontaktstellen. Der Gletscher liegt im hintersten Saastal, östlich des Allalingletschers.
- Titan-Klinohumit: Kristalle in mehreren cm Grösse. Das Mineral tritt als braune Schlieren und Knollen in den Serpentiniten auf.
177_VS / Zermatt, Schwarzsee
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 620780 / 93270
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 308
- Prehnit:
178_VS / Zermatt, Schwarzsee, Hörnligrat, Hörnlihütte-Weg
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 619500 / 93000
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1993; Heft 2; Seite 473 - 524; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz Teil 3: Undurchsichtige Mineralien
Auf dem Weg vom Schwarzsee zur Hörnlihütte:
- Fuchsit: Als smaragdgrüner Fuchsitschiefer.
179_VS / Zermatt, Spielboden
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 635670 / 104660
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Olivin:
180_VS / Zermatt, Spitzi Flue
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 631150 / 96350
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas-Fee
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
- Albit:
- Olivin: Im Gabbro als Einschlüsse von Olivin-Pseudomorphosen.
- Quarz: Sehr klein.
181_VS / Zermatt, Stockchnubel
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 628990 / 91120
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee In Rodingitklüften.
- Diopsid: Prachtvoll, flächenreich, durchsichtig.
- Granat:
- Klinochlor:
- Vesuvian:
182_VS / Zermatt, Stockchnubel, Gornergletscher I, Monte Rosagletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630400 / 92000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1986;; Seite 339
- Gröbner, Joachim; & Osche Birgit; Lapis; 2014; Heft 4; Seite 31 - 32; Chromzoisit und Kupfermineralien aus Zermatt
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 322,325
Gorner Gletscher (auch Monte-Rosagletscher genannt). Am Rande des Gornergletschers in einer senkrecht einfallenden Kluftspalte. Im Strahler Nov. 1970, S. 82 ff sind Bilder aus der Region abgebildet. Gröbner erwähnt chromzoisit auf dem weg südlich des Gornergrates zur Monta Rosa Hütte. Vermutlich handelt es sich um die Zone um den Gletscherrand.
- Adular: Bis 2.5 cm, Maderanerhabitus, durchwegs mit Chlorit bedeckt, gekrümmte Flächen.
- Aktinolith: Grün, dünnnadelig.
- Albit: Bis 3 mm, in schlechter Ausbildung.
- Amianth:
182_VS / Zermatt, Stockchnubel, Gornergletscher I, Monte Rosagletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630400 / 92000
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1986;; Seite 339
- Gröbner, Joachim; & Osche Birgit; Lapis; 2014; Heft 4; Seite 31 - 32; Chromzoisit und Kupfermineralien aus Zermatt
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 322,325
Gorner Gletscher (auch Monte-Rosagletscher genannt). Am Rande des Gornergletschers in einer senkrecht einfallenden Kluftspalte. Im Strahler Nov. 1970, S. 82 ff sind Bilder aus der Region abgebildet. Gröbner erwähnt chromzoisit auf dem weg südlich des Gornergrates zur Monta Rosa Hütte. Vermutlich handelt es sich um die Zone um den Gletscherrand.
- Adular: Bis 2.5 cm, Maderanerhabitus, durchwegs mit Chlorit bedeckt, gekrümmte Flächen.
- Aktinolith: Grün, dünnnadelig.
- Albit: Bis 3 mm, in schlechter Ausbildung.
- Amianth:
- Calcit:
- Chlorit:
- Chromzoisit: Bis 4 cm, apfelgrün bis smaragdgrün.
- Diopsid:
- Epidot: Schön, ölgrün, durchsichtig, scharf entwickelt. Kleine, ölgrüne, durchsichtige Kristalle, flächenreich. Klein, undeutliche Kristalle, blassgrün bis schwefelgelb in Drusenräumen eines braunen Granatfelsen.
- Ferroaxinit: Bis 2.5 cm, flach, lose im Chlorit liegend, aggregiert, reichlich, braunrot, braunviolett, hoher Glanz, flächenarm, scharfkantig, mit aufgewachsenem Titanit.
- Gismondin: In Drusenräumen eines derben drusigkörnigen rotbraunen Granatgesteins, in dessen Drusenräumen dieser Granat selbst auch kristallisiert vorkommt. Der Gismondin bildet entweder kleine aufgewachsene, weisse halbdurchsichtige bis durchscheinende glasartig glänzende Kristalle, in der Gestalt der stumpfen quadratischen Pyramide, die gehäuft undeutlich sind und zum Teil kleine halbkugelige Gruppen bilden, an deren Oberfläche man die Zusammensetzung aus kleinen Kristallen der oben angegebenen Form durch die kleinen glänzenden Flächen erkennt und die im Innern auch strahlig erscheinen.
- Grammatit: Weiss.
- Hessonit:
- Chromzoisit: Bis 4 cm, apfelgrün bis smaragdgrün.
- Diopsid:
- Epidot: Schön, ölgrün, durchsichtig, scharf entwickelt. Kleine, ölgrüne, durchsichtige Kristalle, flächenreich. Klein, undeutliche Kristalle, blassgrün bis schwefelgelb in Drusenräumen eines braunen Granatfelsen.
- Ferroaxinit: Bis 2.5 cm, flach, lose im Chlorit liegend, aggregiert, reichlich, braunrot, braunviolett, hoher Glanz, flächenarm, scharfkantig, mit aufgewachsenem Titanit.
- Gismondin: In Drusenräumen eines derben drusigkörnigen rotbraunen Granatgesteins, in dessen Drusenräumen dieser Granat selbst auch kristallisiert vorkommt. Der Gismondin bildet entweder kleine aufgewachsene, weisse halbdurchsichtige bis durchscheinende glasartig glänzende Kristalle, in der Gestalt der stumpfen quadratischen Pyramide, die gehäuft undeutlich sind und zum Teil kleine halbkugelige Gruppen bilden, an deren Oberfläche man die Zusammensetzung aus kleinen Kristallen der oben angegebenen Form durch die kleinen glänzenden Flächen erkennt und die im Innern auch strahlig erscheinen.
- Grammatit: Weiss.
- Hessonit:
- Hämatit:
- Ilmenit: MM-grosse, rundliche Kristalle in limonitisierten Eisenkarbonat.
- Laumontit:
- Ilmenit: MM-grosse, rundliche Kristalle in limonitisierten Eisenkarbonat.
- Laumontit:
- Nickelgymnit:
- Pennin:
- Prehnit: In guter Ausbildung, farblos, leicht trüb, bis 5 mm, aggregiert, würfelig, rauhflächig, bis 1 cm.
- Pyrit:
- Quarz: Bis 6 cm, mit Einschlüssen von Aktinolith, Pyrit und Hämatit.
- Titanit: Teilweise lose, sehr dünntafelig, mit Einschluss von Chlorit und Kluftsand, orangefarbig, klein, grün, grosse Exemplare zum Teil auf dem Axinit aufgewachsen.
183_VS / Zermatt, Stockchnubel, Gornergletscher, Monte Rosagletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630100 / 92000
Literatur:
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
Gorner Gletscher (auch Monte-Rosagletscher genannt).
- Chlorit: Feinkörnig.
- Quarz: Gross, doppelendig, bis 35 kg, zum Teil bedeckt mit gelbbraunem Gesteinsmehl.
184_VS / Zermatt, Stockhorn (Westgrat), Hochtälligrat, Hohtälligrat
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 629800 / 92850
Literatur:
- Brunner, David; Schweizer Strahler; 2023; Heft 4; Seite 30-36; Auf der Suche nach den mineralogischen Schätzen der Schweiz, Teil 1
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 368
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 223,226
Eine sehr gute Ader befand sich ca. 50 Meter unter dem Grat zwischen Hohtälli und Stockhorn. Sie hatte ein Ausmass von 100 Meter Länge und 50 Meter Breite und war dezimeterdick und enthielt die schönsten Lazulithknauer. Funde sind evtl. entlang der Falllinie (gegen den Gornergletscher) oder unterhalb der Endstation (Stockhorn) noch möglich. Ein weiterer erwähnenswerter Fund, mit mehreren 100 Kilogramm, gelang 2022 in der Region Stockhorn (Brunner).
- Adular:
- Almandin: Als Hauptbestandteil von Eklogiten und in grösseren Körpern und Kristallen in Glimmerschiefern, dunkelrot - braun.
- Amianth:
- Anatas: Tiefblau.
- Apatit: Derb, zusammen mit dem Lazulith, gelblich.
- Calcit:
- Epidot: In hell- bis bräunlichgrünen Nadeln.
- Lazulith: Selten in kaum erkennbaren Prismen, als Knauer meistens in Quarz eingelagert und durch eine gelbgrüne Glimmerhaut vom Nebengestein getrennt, oft begleitet von Apatit, zu Schmuckstücken verarbeitet, reiches Vorkommen, lichtgrün fluoreszierend unter kurz- und langwelligem UV-Licht.
- Phantomquarz:
- Quarz: Glasklar.
- Rutil:
- Prehnit: In guter Ausbildung, farblos, leicht trüb, bis 5 mm, aggregiert, würfelig, rauhflächig, bis 1 cm.
- Pyrit:
- Quarz: Bis 6 cm, mit Einschlüssen von Aktinolith, Pyrit und Hämatit.
- Titanit: Teilweise lose, sehr dünntafelig, mit Einschluss von Chlorit und Kluftsand, orangefarbig, klein, grün, grosse Exemplare zum Teil auf dem Axinit aufgewachsen.
183_VS / Zermatt, Stockchnubel, Gornergletscher, Monte Rosagletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630100 / 92000
Literatur:
- Kronig, German & Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1986; Seite 349-350; Ein ausserordentlicher Quarzfund am Stockchnubel bei Zermatt VS
Gorner Gletscher (auch Monte-Rosagletscher genannt).
- Chlorit: Feinkörnig.
- Quarz: Gross, doppelendig, bis 35 kg, zum Teil bedeckt mit gelbbraunem Gesteinsmehl.
184_VS / Zermatt, Stockhorn (Westgrat), Hochtälligrat, Hohtälligrat
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 629800 / 92850
Literatur:
- Brunner, David; Schweizer Strahler; 2023; Heft 4; Seite 30-36; Auf der Suche nach den mineralogischen Schätzen der Schweiz, Teil 1
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 368
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 223,226
Eine sehr gute Ader befand sich ca. 50 Meter unter dem Grat zwischen Hohtälli und Stockhorn. Sie hatte ein Ausmass von 100 Meter Länge und 50 Meter Breite und war dezimeterdick und enthielt die schönsten Lazulithknauer. Funde sind evtl. entlang der Falllinie (gegen den Gornergletscher) oder unterhalb der Endstation (Stockhorn) noch möglich. Ein weiterer erwähnenswerter Fund, mit mehreren 100 Kilogramm, gelang 2022 in der Region Stockhorn (Brunner).
- Adular:
- Almandin: Als Hauptbestandteil von Eklogiten und in grösseren Körpern und Kristallen in Glimmerschiefern, dunkelrot - braun.
- Amianth:
- Anatas: Tiefblau.
- Apatit: Derb, zusammen mit dem Lazulith, gelblich.
- Calcit:
- Epidot: In hell- bis bräunlichgrünen Nadeln.
- Lazulith: Selten in kaum erkennbaren Prismen, als Knauer meistens in Quarz eingelagert und durch eine gelbgrüne Glimmerhaut vom Nebengestein getrennt, oft begleitet von Apatit, zu Schmuckstücken verarbeitet, reiches Vorkommen, lichtgrün fluoreszierend unter kurz- und langwelligem UV-Licht.
- Phantomquarz:
- Quarz: Glasklar.
- Rutil:
- Sagenit:
- Spodiosit: Als vermutlicher Begleiter des Lazulith.
185_VS / Zermatt, Stockhorn, Gornergletscher (Rand), Monte Rosagletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 631000 / 92000
Literatur:
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1994; Heft 2; Seite 64 - 74; Japaner-Zwillinge aus einem Gang im Zermatter-Gebiet (VS) Gorner Gletscher (auch Monte-Rosagletscher genannt).
- Quarz: Als grosser, verwachsener Sprossenquarz.
186_VS / Zermatt, Stockknubel, Stockknobel
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630470 / 92050
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 222
- Parker, R.L.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1935; Band 15; Heft 2; Seite 340 - 349; Über einige Schweizerische Epidotvorkommen
- Aktinolith:
- Epidot: In einer Amphibolitlinse, durchsichtig, scharfkantig, in satter pistaziengrüner Farbe, oliv- bis ölgrün in Stufen, Fundort über 3000 M.ü.M., am nördlichen Abhang des Riffelhorn. Direkt unter dem 3500 Meter hohen Gipfel (Seite Gornergletscher).
- Hämatit:
- Pyrit: Teils in Quarz eingewachsen.
- Quarz: Mit diversen Einschlüssen.
187_VS / Zermatt, Strahlhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 635900 / 95800
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas
-Fee- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Südöstlich des Rimpfischhorn. Kluftreiche Region.
- Almandin: Vereinzelt in Klüften oder gesteinsbildend in grossen Körnern im Glimmerschiefer.
- Calcit:
- Spodiosit: Als vermutlicher Begleiter des Lazulith.
185_VS / Zermatt, Stockhorn, Gornergletscher (Rand), Monte Rosagletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 631000 / 92000
Literatur:
- Rykart, Rudolf; Schweizer Strahler; 1994; Heft 2; Seite 64 - 74; Japaner-Zwillinge aus einem Gang im Zermatter-Gebiet (VS) Gorner Gletscher (auch Monte-Rosagletscher genannt).
- Quarz: Als grosser, verwachsener Sprossenquarz.
186_VS / Zermatt, Stockknubel, Stockknobel
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 630470 / 92050
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 222
- Parker, R.L.; Schweizerische mineralogische und petrographische Mitteilungen; 1935; Band 15; Heft 2; Seite 340 - 349; Über einige Schweizerische Epidotvorkommen
- Aktinolith:
- Epidot: In einer Amphibolitlinse, durchsichtig, scharfkantig, in satter pistaziengrüner Farbe, oliv- bis ölgrün in Stufen, Fundort über 3000 M.ü.M., am nördlichen Abhang des Riffelhorn. Direkt unter dem 3500 Meter hohen Gipfel (Seite Gornergletscher).
- Hämatit:
- Pyrit: Teils in Quarz eingewachsen.
- Quarz: Mit diversen Einschlüssen.
187_VS / Zermatt, Strahlhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 635900 / 95800
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1981; Heft 4; Seite 349 - 383; Die hochalpinen Mineralvorkommen bei Saas
-Fee- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Südöstlich des Rimpfischhorn. Kluftreiche Region.
- Almandin: Vereinzelt in Klüften oder gesteinsbildend in grossen Körnern im Glimmerschiefer.
- Calcit:
- Chlorit: Hellgrün.
- Demantoid: Gelbgrün, oft in filzigem Serpentinasbest in Klüften und Spalten.
- Diopsid:
- Granat: Hell, (nicht ganz sicher, Kenngott = ja, Koenigsberger kennt das Mineral von diesem Fundort nicht).
- Grossular: In kleinen Klüftchen von Kalksilikaten und Rodingiten als roter Hessonit.
- Hessonit: Rotbraun.
- Klinochlor:
- Magnetit: In den grossen gelblichen Schweizeritmassen (Serpentivar.) sind unter anderem auch sehr schöne 12-Flächner in Dimensionen bis 3 cm zu finden. Oft sind die Kanten abgerundet.
- Pennin:
- Schweizerit: Als dichte, glatte Serpentinvarietät, teils mit Übergang zu Bergleder (von der Nordseite).
- Titan-Klinohumit: Von der Nordseite.
- Topazolit: Gelblichgrün.
- Vesuvian: (Nicht ganz sicher, Kenngott = ja, Koenigsberger kennt das Mineral von diesem Fundort nicht).
188_VS / Zermatt, Strahlhorn (Südseite / Südflanke)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 635900 / 95700
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
In den Südwänden liegen die Felsbänder der kluftreichen Zone (äusserst steinschlaggefährdet!).
- Calcit:
- Diopsid: Hell, strahlig.
- Olivin:
- Serpentin: Dicksäulig, gelbgrün, pseudomorph nach Olivin.
- Talk:
- Vesuvian: Dunkelbraun bis dunkelgrün.
189_VS / Zermatt, Strahlknubel
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 632700 / 95250
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 222
Es handelt sich hier um einen Felsen südwestlich des Rimpfischhorn, umgeben vom Adler- und Findelgletscher.
- Calcit: Klar, in stumpfen Rhomboedern, im Granat-Hornblende-Gestein.
190_VS / Zermatt, Theodul, Oberer Theodulgletscher (südlich)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 621000 / 88750
Rechts und links der zum kleinen Matterhorn führenden Bergseilbahn.
- Albit:
- Grossular: In kleinen Klüftchen von Kalksilikaten und Rodingiten als roter Hessonit, auch auf den Moränen des Gletschers.
- Periklin: In grösseren Aggregaten, verbreitet.
191_VS / Zermatt, Theodul, Oberer Theodulgletscher, Unterer Theodulgletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622230 / 90350
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
In den Serpentinen. Die Koordinate zeigt auf die 'Gandegg', zwischen den beiden Gletschern liegend.
- Calcit:
- Demantoid: Gelbgrün, oft in filzigem Serpentinasbest in Klüften und Spalten.
- Diopsid:
- Granat: Hell, (nicht ganz sicher, Kenngott = ja, Koenigsberger kennt das Mineral von diesem Fundort nicht).
- Grossular: In kleinen Klüftchen von Kalksilikaten und Rodingiten als roter Hessonit.
- Hessonit: Rotbraun.
- Klinochlor:
- Magnetit: In den grossen gelblichen Schweizeritmassen (Serpentivar.) sind unter anderem auch sehr schöne 12-Flächner in Dimensionen bis 3 cm zu finden. Oft sind die Kanten abgerundet.
- Pennin:
- Schweizerit: Als dichte, glatte Serpentinvarietät, teils mit Übergang zu Bergleder (von der Nordseite).
- Titan-Klinohumit: Von der Nordseite.
- Topazolit: Gelblichgrün.
- Vesuvian: (Nicht ganz sicher, Kenngott = ja, Koenigsberger kennt das Mineral von diesem Fundort nicht).
188_VS / Zermatt, Strahlhorn (Südseite / Südflanke)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 635900 / 95700
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81 - 101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
In den Südwänden liegen die Felsbänder der kluftreichen Zone (äusserst steinschlaggefährdet!).
- Calcit:
- Diopsid: Hell, strahlig.
- Olivin:
- Serpentin: Dicksäulig, gelbgrün, pseudomorph nach Olivin.
- Talk:
- Vesuvian: Dunkelbraun bis dunkelgrün.
189_VS / Zermatt, Strahlknubel
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 632700 / 95250
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 222
Es handelt sich hier um einen Felsen südwestlich des Rimpfischhorn, umgeben vom Adler- und Findelgletscher.
- Calcit: Klar, in stumpfen Rhomboedern, im Granat-Hornblende-Gestein.
190_VS / Zermatt, Theodul, Oberer Theodulgletscher (südlich)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 621000 / 88750
Rechts und links der zum kleinen Matterhorn führenden Bergseilbahn.
- Albit:
- Grossular: In kleinen Klüftchen von Kalksilikaten und Rodingiten als roter Hessonit, auch auf den Moränen des Gletschers.
- Periklin: In grösseren Aggregaten, verbreitet.
191_VS / Zermatt, Theodul, Oberer Theodulgletscher, Unterer Theodulgletscher
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622230 / 90350
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt - Saas Fee
In den Serpentinen. Die Koordinate zeigt auf die 'Gandegg', zwischen den beiden Gletschern liegend.
- Calcit:
- Chlorit:
- Hornblende:
- Ilmenit: Pseudomorph nach Perowskit.
- Magnetit:
- Perovskit: Bräunlichgelb bis rötlichbraun, würfelig, manchmal auch in nierenförmigen Krusten, oft mit metallischem Glanz. Vorzufinden in Grössen bis 3 cm. Die besten Fundmöglichkeiten bieten die Kontaktzonen zwischen dem Serpentinit und dem Kalkgestein. Funde sind auch auf der Möräne unterhalb des Theodulgletschers Richtung Kleinmatterhorn gemacht worden.
- Serpentin:
- Sphalerit: Selten, derb.
- Titanit:
192_VS / Zermatt, Theodulgebiet
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 620960 / 89330
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
Die Koordinaten weisen auf die Gegend um den Theodulpass (Grenzgebiet zu Italien).
- Epidot: Hellgrüne glitzernde Adern, feinkristallin.
193_VS / Zermatt, Theodulhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 620910 / 88660
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Grenzgebiet zu Italien.
- Calcit:
- Ilmenit: Pseudomorph nach Perowskit.
- Magnetit:
- Perovskit: Bräunlichgelb bis rötlichbraun, würfelig, manchmal auch in nierenförmigen Krusten, oft mit metallischem Glanz. Vorzufinden in Grössen bis 3 cm. Die besten Fundmöglichkeiten bieten die Kontaktzonen zwischen dem Serpentinit und dem Kalkgestein. Funde sind auch auf der Möräne unterhalb des Theodulgletschers Richtung Kleinmatterhorn gemacht worden.
- Serpentin:
- Sphalerit: Selten, derb.
- Titanit:
192_VS / Zermatt, Theodulgebiet
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 620960 / 89330
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
Die Koordinaten weisen auf die Gegend um den Theodulpass (Grenzgebiet zu Italien).
- Epidot: Hellgrüne glitzernde Adern, feinkristallin.
193_VS / Zermatt, Theodulhorn
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 620910 / 88660
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Stalder, Hans Anton & Vollenweider, P. & Hügi, M.; Schweizer Strahler; 1991; Heft 4; Seite 173 - 268; Edel- und Schmucksteine aus der Schweiz
Grenzgebiet zu Italien.
- Calcit:
- Chlorit:
- Grossular: Mit Rodingit-Rundstellen am Theodulhorn.
- Magnetit:
- Perovskit: In den Serpentiniten, bis 2 cm Kantenlänge, würfelig, honiggelb, braunrötlich, auch als nierige Krusten oder Aggregate, harziger - fast metallischer Glanz.
- Serpentin:
- Grossular: Mit Rodingit-Rundstellen am Theodulhorn.
- Magnetit:
- Perovskit: In den Serpentiniten, bis 2 cm Kantenlänge, würfelig, honiggelb, braunrötlich, auch als nierige Krusten oder Aggregate, harziger - fast metallischer Glanz.
- Serpentin:
- Sphalerit:
194_VS / Zermatt, Theodulpass
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 620960 / 87940
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 226
Westlich des Breithorn als Übergang nach Italien.
- Feldspat: Weiss.
- Lazulith: Verwachsen mit Quarz und weissem Feldspat.
- Quarz:
195_VS / Zermatt, Triftji
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 624410 / 90010
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
Oberhalb Zermatt gibt es zwei Lokalitäten mit der Bezeichnung 'Triftji'. Ich nehme an, dass es sich hier um die Lokalität beim Breithorn handelt. Nördlich des Breithorns
.- Andradit:
194_VS / Zermatt, Theodulpass
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 620960 / 87940
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 226
Westlich des Breithorn als Übergang nach Italien.
- Feldspat: Weiss.
- Lazulith: Verwachsen mit Quarz und weissem Feldspat.
- Quarz:
195_VS / Zermatt, Triftji
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 624410 / 90010
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
Oberhalb Zermatt gibt es zwei Lokalitäten mit der Bezeichnung 'Triftji'. Ich nehme an, dass es sich hier um die Lokalität beim Breithorn handelt. Nördlich des Breithorns
.- Andradit:
- Melanit: ?
196_VS / Zermatt, Trockener Steg (westlich)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 621980 / 91100
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
Seilbahnstation zwischen Zermatt und dem kleinen Matterhorn. Trockener Steg, auch Troc Trockener Steg kner Steg genannt, ist ein Bergrücken in den Walliser Alpen. Der Rücken liegt auf 2900 bis 3000 m. Trockener Steg befindet sich nur wenige vom weltberühmten Skiort Zermatt, und nur 3 km von der Grenze zu Italien entfernt. Die Gletscherzunge des Theodulgletscher liegt nur einige Dutzend Meter oberhalb von Trockener Steg. Trockener Steg liegt auf südlicher Seite mehr als 1000m über dem sich weiter nördlich befindenden Gornergletscher. Die Hänge dort sind recht steil. Auf östlicher Seite steigt das Plateau nur leicht an, bis es nach 2 km horizontaler Länge schliesslich eine Höhe von 3300 Metern erreicht. Danach erhebt sich die Pyramide des Klein Matterhorn aprupt in eine Höhe von 3885 m. Die Felswände in diesem Gebiet sind mehrheitlich verfirnt und sehr steil. An der südlichen Seite steigt der Theodulgletscher leicht an, bis das Gelände auf 3400 m (Plateau Rosa), wo sich die Landesgrenze zwischen Italien und der Schweiz befindet, wieder abfällt. Auf westlicher Seite fällt das Plateau mässig steil ab.
196_VS / Zermatt, Trockener Steg (westlich)
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 621980 / 91100
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Schweizer Strahler; 1970; Heft 4; Seite 81-101; Vom Mineralienreichtum der Zone Zermatt Saas Fee
Seilbahnstation zwischen Zermatt und dem kleinen Matterhorn. Trockener Steg, auch Troc Trockener Steg kner Steg genannt, ist ein Bergrücken in den Walliser Alpen. Der Rücken liegt auf 2900 bis 3000 m. Trockener Steg befindet sich nur wenige vom weltberühmten Skiort Zermatt, und nur 3 km von der Grenze zu Italien entfernt. Die Gletscherzunge des Theodulgletscher liegt nur einige Dutzend Meter oberhalb von Trockener Steg. Trockener Steg liegt auf südlicher Seite mehr als 1000m über dem sich weiter nördlich befindenden Gornergletscher. Die Hänge dort sind recht steil. Auf östlicher Seite steigt das Plateau nur leicht an, bis es nach 2 km horizontaler Länge schliesslich eine Höhe von 3300 Metern erreicht. Danach erhebt sich die Pyramide des Klein Matterhorn aprupt in eine Höhe von 3885 m. Die Felswände in diesem Gebiet sind mehrheitlich verfirnt und sehr steil. An der südlichen Seite steigt der Theodulgletscher leicht an, bis das Gelände auf 3400 m (Plateau Rosa), wo sich die Landesgrenze zwischen Italien und der Schweiz befindet, wieder abfällt. Auf westlicher Seite fällt das Plateau mässig steil ab.
- Omphacit: Grasgrün, stengelig, bis 10 mm.
197_VS / Zermatt, Tumego, Gandegghütte
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622242 / 90330
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 441
Auf dem Weg zu dieser Hütte. Die Koordinaten weisen auf die Gandegghütte.
- Epidot: In Klüften, klein, scharf ausgebildet.
- Quarz:
- Zoisit: Stängelig, grün, mit der Fundortangabe 'Gandegg'.
198_VS / Zermatt, Täschtal
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 626270 / 101800
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 137,201
- Stalder, Hans Anton & Aufdenblatten, M.; Schweizer Strahler; 1995; Heft 3; Seite 267 - 279; Granatfund aus dem Täschtal bei Zermatt (VS)
Im Rodingit. Koordinaten und Höhenangabe beziehen sich auf die Ortschaft Täsch.
- Apatit: Schneeweiss, bis 1 cm, vielflächig.
- Chlorit: Grün, graugrün, braun - farblos.
- Diopsid: Grün, hellgelblichgrün, bis 4 cm.
- Glaukophan: Im hintersten Täschtal.
- Granat:
- Grossular: Bis 2 cm, oft halbkugelige Aggregate bildend, fast schwarz, im Durchlicht rot scheinend, Kombination von Ikositetraeder und Rhomboeder, vereinzelt mit matten Würfelflächen.
- Hessonit: Dunkelrot - fast schwarz (im Durchlicht), braunrot, bis 1.2 cm, Aggregate bis 4 cm, mit lebhaftem Glanz, zum Teil chloritisiert.
- Klinochlor:
- Titanit: Gesteinsbildend.
- Vesuvian: Braun, dunkelbraun, grün, bis 3 cm.
197_VS / Zermatt, Tumego, Gandegghütte
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 622242 / 90330
Literatur:
- Gnehm, Gerhard; Lapis; 1979; Heft 6; Seite 15-29; Zermatt, Mineraliensuchen zwischen Zermatt und Saas Fee
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 441
Auf dem Weg zu dieser Hütte. Die Koordinaten weisen auf die Gandegghütte.
- Epidot: In Klüften, klein, scharf ausgebildet.
- Quarz:
- Zoisit: Stängelig, grün, mit der Fundortangabe 'Gandegg'.
198_VS / Zermatt, Täschtal
Region: Bezirk Visp / Gemeinde Zermatt, Koordinaten ca.: 626270 / 101800
Literatur:
- Stalder, Hans Anton & Wagner, Albert & Graeser, Stefan & Stuker, Peter; Mineralienlexikon der Schweiz; 1998; Seite 137,201
- Stalder, Hans Anton & Aufdenblatten, M.; Schweizer Strahler; 1995; Heft 3; Seite 267 - 279; Granatfund aus dem Täschtal bei Zermatt (VS)
Im Rodingit. Koordinaten und Höhenangabe beziehen sich auf die Ortschaft Täsch.
- Apatit: Schneeweiss, bis 1 cm, vielflächig.
- Chlorit: Grün, graugrün, braun - farblos.
- Diopsid: Grün, hellgelblichgrün, bis 4 cm.
- Glaukophan: Im hintersten Täschtal.
- Granat:
- Grossular: Bis 2 cm, oft halbkugelige Aggregate bildend, fast schwarz, im Durchlicht rot scheinend, Kombination von Ikositetraeder und Rhomboeder, vereinzelt mit matten Würfelflächen.
- Hessonit: Dunkelrot - fast schwarz (im Durchlicht), braunrot, bis 1.2 cm, Aggregate bis 4 cm, mit lebhaftem Glanz, zum Teil chloritisiert.
- Klinochlor:
- Titanit: Gesteinsbildend.
- Vesuvian: Braun, dunkelbraun, grün, bis 3 cm.
