Kantone AI & AR
Fundorte
Vorkommen in den Kantonen Appenzell-Innerrhoden und Appenzell-Ausserrhoden
Bild: AI / Schwende-Rüte, Dürrschrennen, 100 x 80 x 20 mm
001_AI / Alpstein, Aescherwand, Äscherwand
Koordinaten ca.: 2'749’370 / 1'238’790
Koordinaten ca.: 2'749’370 / 1'238’790
Literatur: - Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 107
In der Aescherwand westlich des Gasthauses konnten verschiedene Mineralien gefunden werden.
- Baryt: Blättchen, milchigweiss, unter einem mm.
- Calcit: rasenartig auf Kluftwänden, Kombination von Skalenoeder und Rhomboeder.
- Dolomit: sattelförmige Aggregate bis 2 mm, weiss oder hellgelb.
- Quarz: klein, bis 2 mm, zum Teil mit Erdöleinschluss.
- Dolomit: sattelförmige Aggregate bis 2 mm, weiss oder hellgelb.
- Quarz: klein, bis 2 mm, zum Teil mit Erdöleinschluss.
- Strontiobaryt:
002_AI / Alpstein, Aescher, Escher
Koordinaten ca.: 2'749’350 / 1'238’700
Literatur:
- Koenigsberger, J.; 1917; Über alpine Minerallagerstätten, Erster Teil, Seite 1 – 25
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 108
Kürsteiner: Im Neocommergel des Abhanges vom Aescherhaus nach dem Seealpsee auf 1440 MüM. Dort wo der Weg den Wald erreicht, ist rechts in der steilen Wegböschung brauner, stark verwitterter Helvetischer Kieselkalk zu sehen. Die Mineralien sind nur von geringer Grösse. Koenigsberger (1917): Am Weg, der vom Escher nach dem Seealpsee führt, etwas unterhalb des Weges, der etwa 10 Minuten vom Escher in den Wald tritt, sieht man ganz kleine Spalten, die ausschließlich hellgrünen Flussspat führen.
- Calcit: weiss, klein, skalenoedrisch.
- Fluorit: klein, bis 5 mm, weiss, glasklar, grau, grün, hellviolett. Das Gestein bänderartig durchziehend.
- Pyrit: als wenige mm grosse Konkretionen.
- Quarz: winzig klein.
- Koenigsberger, J.; 1917; Über alpine Minerallagerstätten, Erster Teil, Seite 1 – 25
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 108
Kürsteiner: Im Neocommergel des Abhanges vom Aescherhaus nach dem Seealpsee auf 1440 MüM. Dort wo der Weg den Wald erreicht, ist rechts in der steilen Wegböschung brauner, stark verwitterter Helvetischer Kieselkalk zu sehen. Die Mineralien sind nur von geringer Grösse. Koenigsberger (1917): Am Weg, der vom Escher nach dem Seealpsee führt, etwas unterhalb des Weges, der etwa 10 Minuten vom Escher in den Wald tritt, sieht man ganz kleine Spalten, die ausschließlich hellgrünen Flussspat führen.
- Calcit: weiss, klein, skalenoedrisch.
- Fluorit: klein, bis 5 mm, weiss, glasklar, grau, grün, hellviolett. Das Gestein bänderartig durchziehend.
- Pyrit: als wenige mm grosse Konkretionen.
- Quarz: winzig klein.
003_AI / Alpstein, Alp Appenzeller Säntis, Plattenbödeli, Sigelwald
Koordinaten ca.: 2'752’500 / 1'237’612
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007
Nördlich des Weges Plattenbödeli - Alp Appenzeller Säntis, vor dem Austritt aus dem Sigelwald konnten im Schrattenkalk Pyritkugeln gefunden werden.
- Pyrit: Kugeln bis 5 cm Durchmesser, im Gestein eingeschlossene Würfelchen erreichen eine Kantenlänge bis 6 mm.
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007
Nördlich des Weges Plattenbödeli - Alp Appenzeller Säntis, vor dem Austritt aus dem Sigelwald konnten im Schrattenkalk Pyritkugeln gefunden werden.
- Pyrit: Kugeln bis 5 cm Durchmesser, im Gestein eingeschlossene Würfelchen erreichen eine Kantenlänge bis 6 mm.
004_AI / Alpstein, Alp Sigel, Bärstein
Koordinaten ca.: 2'751’970 / 1'238’920
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 154
Funde von Calcit aus der Gegend der Alp Sigel sind schon seit langer Zeit bekannt.
- Calcit: bis 12 cm, als flache Rhomboeder dachziegelartig miteinander verwachsen. Auch als sogenannter Fingernagelcalcit vorkommend, bis 8 cm breite Einzelkristalle, dunkelgrau, oft parallele Anordnung der Kristalle.
Koordinaten ca.: 2'751’970 / 1'238’920
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 154
Funde von Calcit aus der Gegend der Alp Sigel sind schon seit langer Zeit bekannt.
- Calcit: bis 12 cm, als flache Rhomboeder dachziegelartig miteinander verwachsen. Auch als sogenannter Fingernagelcalcit vorkommend, bis 8 cm breite Einzelkristalle, dunkelgrau, oft parallele Anordnung der Kristalle.
005_AI / Alpstein, Alp Sigel, Gross Leugangen, Schainegg, Schieneck
Koordinaten ca.: 2'751’770 / 1'240’270
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 206
Nördlich der Alp Sigel, zwischen Schainegg und Gross Leugangen in Sandkalken. Rüsch (1844) erwähnt dazu: 'Der Nummelitenkalk hat an der Schieneck enthält Rotheisenrahm.'
- Calcit:
- Hämatit: als feinkörnige rötliche Masse im Gestein oder als rötlich glänzendes, schuppig auskristallisiertes Mineral zusammen mit Calcit auf Harnischflächen.
Koordinaten ca.: 2'751’770 / 1'240’270
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 206
Nördlich der Alp Sigel, zwischen Schainegg und Gross Leugangen in Sandkalken. Rüsch (1844) erwähnt dazu: 'Der Nummelitenkalk hat an der Schieneck enthält Rotheisenrahm.'
- Calcit:
- Hämatit: als feinkörnige rötliche Masse im Gestein oder als rötlich glänzendes, schuppig auskristallisiertes Mineral zusammen mit Calcit auf Harnischflächen.
006_AI / Alpstein, Alp Sigel, Laseier
Koordinaten ca.: 2'760’960 / 1'238’640
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 152
In der steilen Wiesenböschung konnten aus dem Anstehenden der Region Laseier, nordwestlich der Alp Sigel mehrere Mineralien geborgen werden.
- Calcit: nur in derber Form, weiss, bräunlich.
- Chalcedon: das Nebengestein der fluorithaltigen Klüftchen ist hydrothermal verändert und und stellenweise mit Chalcedon imprägniert.
- Fluorit: gangartig, in Hohlräumen als Würfel bis 14 mm Kantenlänge, farblos, gräulich-weiss, hellgrün, lila. Bei mehr als 5 mm Kantenlänge erscheint der Fluorit in hellgrünem Farbton.
- Quarz: selten, auf dem Calcit aufgewachsen, bis 2 mm.
Koordinaten ca.: 2'760’960 / 1'238’640
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 152
In der steilen Wiesenböschung konnten aus dem Anstehenden der Region Laseier, nordwestlich der Alp Sigel mehrere Mineralien geborgen werden.
- Calcit: nur in derber Form, weiss, bräunlich.
- Chalcedon: das Nebengestein der fluorithaltigen Klüftchen ist hydrothermal verändert und und stellenweise mit Chalcedon imprägniert.
- Fluorit: gangartig, in Hohlräumen als Würfel bis 14 mm Kantenlänge, farblos, gräulich-weiss, hellgrün, lila. Bei mehr als 5 mm Kantenlänge erscheint der Fluorit in hellgrünem Farbton.
- Quarz: selten, auf dem Calcit aufgewachsen, bis 2 mm.
007_AI / Alpstein, Alp Sigel, Obere Leugangen
Koordinaten ca.: 2'751’730 / 1'239’780
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 207
Wenig östlich der Geländerippe bei der Lokalität 'Obere Leugangen'.
- Calcit: Skalenoeder, weiss, bis 1 cm, selten meisselförmig verzwillingt, öft mit rötlichem Sinter bedeckt.
- Hämatit: als feinkörnige Überzüge entlang von Kluftflächen, rötlich glänzend.
- Strontianit: spiessig, weiss oder farblos, Aggregate bildend, bis 4 mm.
Koordinaten ca.: 2'751’730 / 1'239’780
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 207
Wenig östlich der Geländerippe bei der Lokalität 'Obere Leugangen'.
- Calcit: Skalenoeder, weiss, bis 1 cm, selten meisselförmig verzwillingt, öft mit rötlichem Sinter bedeckt.
- Hämatit: als feinkörnige Überzüge entlang von Kluftflächen, rötlich glänzend.
- Strontianit: spiessig, weiss oder farblos, Aggregate bildend, bis 4 mm.
008_AI / Alpstein, Alpsiegel, Alpsigel (Südhang)
Koordinaten ca.: 2'751’700 / 1'238’000
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Knechtle, Bruno.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 476-482; Die Mineralfundstellen im Alpsteingebiet II
Die Fundstelle liegt im erwähnten Südhang oberhalb der Schrattenkalkwände auf einer Höhe von 1300 Metern.
- Calcit: bis 2 cm grosse Skalenoeder.
Koordinaten ca.: 2'751’700 / 1'238’000
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Knechtle, Bruno.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 476-482; Die Mineralfundstellen im Alpsteingebiet II
Die Fundstelle liegt im erwähnten Südhang oberhalb der Schrattenkalkwände auf einer Höhe von 1300 Metern.
- Calcit: bis 2 cm grosse Skalenoeder.
009_AI / Alpstein, Alpsiegel, Alpsigel (am Fusse), Schienegg
Koordinaten ca.: 2'752’000 / 1'238’200
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 283
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326;
Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv 'Schienegg' ist auf der Karte nicht eingetragen. Koordinaten auf Alpsiegel. Kürsteiner erwähnt in seinem Buch 'Mineralien im Alpstein' eine Lokalität 'Schainegg' (siehe dort) nördlich der Alp Sigel. Es dürfte sich um diese Lokalität handeln. Koordinaten Schainegg: 751.77 / 1’240.27, 1020 MüM.
- Calcit:
- Hämatit: es findet sich schuppiger Hämatit oder Eisenglimmer bis hellroter Eisenrahm auf Nummulitenkalkstein an der Schienegg, zum Teil als Überzug auf kristallinischen Kalkausscheidungen.
Koordinaten ca.: 2'752’000 / 1'238’200
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 283
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326;
Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv 'Schienegg' ist auf der Karte nicht eingetragen. Koordinaten auf Alpsiegel. Kürsteiner erwähnt in seinem Buch 'Mineralien im Alpstein' eine Lokalität 'Schainegg' (siehe dort) nördlich der Alp Sigel. Es dürfte sich um diese Lokalität handeln. Koordinaten Schainegg: 751.77 / 1’240.27, 1020 MüM.
- Calcit:
- Hämatit: es findet sich schuppiger Hämatit oder Eisenglimmer bis hellroter Eisenrahm auf Nummulitenkalkstein an der Schienegg, zum Teil als Überzug auf kristallinischen Kalkausscheidungen.
010_AI / Alpstein, Alpsiegel, Alpsigel, Alp Sigel
Koordinaten ca.: 2'752’021 / 1'238’056
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 342
- Calcit: flache Rhomboeder, dachziegel- oder kammartig verwachsen, bis 12 cm.
Koordinaten ca.: 2'752’021 / 1'238’056
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 342
- Calcit: flache Rhomboeder, dachziegel- oder kammartig verwachsen, bis 12 cm.
011_AI / Alpstein, Altenalp
Koordinaten ca.: 2'747’391 / 1'237’506
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 130
- Calcit:
Koordinaten ca.: 2'747’391 / 1'237’506
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 130
- Calcit:
012_AI / Alpstein, Altenalp Türm
Koordinaten ca.: 2'746’700 / 1'237’452
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 130
- Calcit: als bis 10 cm grosse Rhomboeder, grau (Einzelfund, welcher sich in der Sammlung des Naturmuseums St. Gallen befindet).
Koordinaten ca.: 2'746’700 / 1'237’452
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 130
- Calcit: als bis 10 cm grosse Rhomboeder, grau (Einzelfund, welcher sich in der Sammlung des Naturmuseums St. Gallen befindet).
Koordinaten ca.: 2'747’600 / 1'237’750
Literatur:
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
In den Felswänden nordöstlich der Altenalp in einer gut erkennbaren Höhle. Bekannt geworden wegen der cm-dicken Kalkschicht (Mondmilch), welche von Naturheilärzten zu Heilzwecken geholt wurde.
- Calcit: derb.
- Fluorit:
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
In den Felswänden nordöstlich der Altenalp in einer gut erkennbaren Höhle. Bekannt geworden wegen der cm-dicken Kalkschicht (Mondmilch), welche von Naturheilärzten zu Heilzwecken geholt wurde.
- Calcit: derb.
- Fluorit:
014_AI / Alpstein, Bogartenfirst
Koordinaten ca.: 2'750’419 / 1'236’993
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 151
- Calcit: Rhomboder, bis 6 cm Kantenlänge, weiss - gelblich.
Koordinaten ca.: 2'750’419 / 1'236’993
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 151
- Calcit: Rhomboder, bis 6 cm Kantenlänge, weiss - gelblich.
015_AI / Alpstein, Bogartenlücke
Koordinaten ca.: 2'750’200 / 1'237’000
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 149
Die Funde sind am Fusse einer Felswand auf der Nordseite der Bogartenlücke gemacht worden.- Calcit: Als sogenannter Fingernagelcalcit, bis maximal 22 mm breite Kristalle, farblos-durchscheinend, weiss oder grau.
- Calcit:
- Pyrit: winzig klein, bis 0.5 mm, auf dem Clcit aufgewachsen, oktaedrisch.
Koordinaten ca.: 2'750’200 / 1'237’000
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 149
Die Funde sind am Fusse einer Felswand auf der Nordseite der Bogartenlücke gemacht worden.- Calcit: Als sogenannter Fingernagelcalcit, bis maximal 22 mm breite Kristalle, farblos-durchscheinend, weiss oder grau.
- Calcit:
- Pyrit: winzig klein, bis 0.5 mm, auf dem Clcit aufgewachsen, oktaedrisch.
016_AI / Alpstein, Bogartenlücke (nördlich)
Koordinaten ca.: 2'750’216 / 1'237’206
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 150
Aus dem Gehängeschutt nördlich der Bogartenlücke.
- Pyrit: Konkretionen bis 4.5 cm. In dieser Gegend wurde auch ein teilweise pyritisierter irregulärer Seeigel gefunden.
Koordinaten ca.: 2'750’216 / 1'237’206
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 150
Aus dem Gehängeschutt nördlich der Bogartenlücke.
- Pyrit: Konkretionen bis 4.5 cm. In dieser Gegend wurde auch ein teilweise pyritisierter irregulärer Seeigel gefunden.
017_AI / Alpstein, Brüeltobel
Koordinaten ca.: 2'753’350 / 1'238’760
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 158
Auf der linken Seite des Brüeltobels in sehr schmalen Klüftchen.
- Calcit: weiss.
- Dolomit: winzig, bräunlich, gelblich.
- Pyrit: Vereinzelt im Gestein eingewachsen.
- Quarz: Lose oder aufgewachsene Doppelender mit Flüssigkeits-, Gas- oder Bitumeneinschlüssen, max. 9 mm.
Koordinaten ca.: 2'753’350 / 1'238’760
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 158
Auf der linken Seite des Brüeltobels in sehr schmalen Klüftchen.
- Calcit: weiss.
- Dolomit: winzig, bräunlich, gelblich.
- Pyrit: Vereinzelt im Gestein eingewachsen.
- Quarz: Lose oder aufgewachsene Doppelender mit Flüssigkeits-, Gas- oder Bitumeneinschlüssen, max. 9 mm.
018_AI / Alpstein, Brüeltobel, Brüllenstein
Koordinaten ca.: 2'753’450 / 1'238’520
Koordinaten ca.: 2'753’450 / 1'238’520
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 157
- Pyrit: in kleiner Ausbildung im Schrattenkalk oder im Innern von Fossilien, meistens würfelförmig, selten als Ikositetraeder ausgebildet.
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 157
- Pyrit: in kleiner Ausbildung im Schrattenkalk oder im Innern von Fossilien, meistens würfelförmig, selten als Ikositetraeder ausgebildet.
019_AI / Alpstein, Brüeltobel, Lawannen
Koordinaten ca.: 2'753’123 / 1'238’129
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 156
Aus einer Höhle bei Lawannen im Brüeltobel konnten aus dem Kalkschutt einige Stufen Calcit geborgen werden.
- Calcit: Rhomboeder, kaum grosse Kriställchen.
Koordinaten ca.: 2'753’123 / 1'238’129
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 156
Aus einer Höhle bei Lawannen im Brüeltobel konnten aus dem Kalkschutt einige Stufen Calcit geborgen werden.
- Calcit: Rhomboeder, kaum grosse Kriställchen.
020_AI / Alpstein, Chessi
Koordinaten ca.: 2'746’723 / 1'236’708
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 131
Auf dem Weg Chessi-Lötzlisälpli aus Kleinstklüftchen.
- Calcit: rasenartig, kleine, bis 2 mm grosse Skalenoeder, weiss bis farblos.
- Quarz: bis 6 mm, glasklar bis matt-trüb.
Koordinaten ca.: 2'746’723 / 1'236’708
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 131
Auf dem Weg Chessi-Lötzlisälpli aus Kleinstklüftchen.
- Calcit: rasenartig, kleine, bis 2 mm grosse Skalenoeder, weiss bis farblos.
- Quarz: bis 6 mm, glasklar bis matt-trüb.
021_AI / Alpstein, Chlus
Koordinaten ca.: 2'748’080 / 1'238’300
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 106
Etwas östlich der Alphütte von Chlus, an der Böschung des Fussweges zur Ebenalp, aus einer markant steil orientierten Bruchspalte.
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit bis 15 mm.
Koordinaten ca.: 2'748’080 / 1'238’300
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 106
Etwas östlich der Alphütte von Chlus, an der Böschung des Fussweges zur Ebenalp, aus einer markant steil orientierten Bruchspalte.
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit bis 15 mm.
022_AI / Alpstein, Chobel (westlich), Gartenalp
Koordinaten ca.: 2'748’490 / 1'238’640
Literatur:
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 106
In der Böschung des Weges oberhalb der Lokalität Chobel, Gartenalp, in schlecht aufgeschlossenen Blöcken aus glaukonitischem Sandkalk in feinen Rissen.
- Calcit: weiss, als Begleiter des Quarzes.
- Dolomit: sattelförmig, mm-gross.
- Fluorit: weiss, ohne Kristallflächen.
- Quarz: kurzprismatisch, bis 5 mm.
Koordinaten ca.: 2'748’490 / 1'238’640
Literatur:
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 106
In der Böschung des Weges oberhalb der Lokalität Chobel, Gartenalp, in schlecht aufgeschlossenen Blöcken aus glaukonitischem Sandkalk in feinen Rissen.
- Calcit: weiss, als Begleiter des Quarzes.
- Dolomit: sattelförmig, mm-gross.
- Fluorit: weiss, ohne Kristallflächen.
- Quarz: kurzprismatisch, bis 5 mm.
Koordinaten ca.: 2'748’550 / 1'238’250
Literatur:
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
- Kürsteiner, P. & Knechtle, B.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 476-482; Die Mineralfundstellen im Alpsteingebiet
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
Die Fundstelle liegt auf dem Weg von der Ebenalp zu der Gartenalp. Sie befindet sich etwas nördlich des Punktes 1632. Am Fusse der Schrattenkalkwand des Zislers wurde bei früheren Sprengarbeiten die mineralienhaltige, braune Drusbergschicht freigelegt.
- Pyrit: würfelig, bis 7 mm, meistens mit braunschwarzem Limonitüberzug, oft aggregiert zu Knollen bis 2.5 cm Durchmesser. Im ganzen Gebiet der Gartenalp, vor allem aber in der Geröllhalde beim Chobel.
- Quarz: Einzelfund, 9 mm, wasserklar.
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
- Kürsteiner, P. & Knechtle, B.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 476-482; Die Mineralfundstellen im Alpsteingebiet
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
Die Fundstelle liegt auf dem Weg von der Ebenalp zu der Gartenalp. Sie befindet sich etwas nördlich des Punktes 1632. Am Fusse der Schrattenkalkwand des Zislers wurde bei früheren Sprengarbeiten die mineralienhaltige, braune Drusbergschicht freigelegt.
- Pyrit: würfelig, bis 7 mm, meistens mit braunschwarzem Limonitüberzug, oft aggregiert zu Knollen bis 2.5 cm Durchmesser. Im ganzen Gebiet der Gartenalp, vor allem aber in der Geröllhalde beim Chobel.
- Quarz: Einzelfund, 9 mm, wasserklar.
024_AI / Alpstein, Chobel, Gartenalp
Koordinaten ca.: 2'748’850 / 1'238’610
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 104
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
Im Gehängeschutt bei der Lokalität Chobel, Gartenalp, sowie in der etwas weiter oben beim Weg anstehenden braungrauen und stark geschichteten Drusbergformationen.
Koordinaten Gartenalp: 2'748’565 / 1'238’424, 1600 m ü. M.
- Baryt: weiss, schuppig, aggregiert, bis 0.5 mm, in einem fossilen Hohlraum zusammen mit Quarz und Calcit.
- Calcit: unter anderem in einem versteinerten Nautilus, 3 mm lange Skalenoeder, grau.
- Dolomit: sattelförmig, gelb, aggregiert, bis 1 mm, auf dem Calcit aufgewachsen.
- Oehrli-Diamant:
- Pyrit: Bis 7 mm, würfelig, in guter Ausbildung, zu Knollen aggregiert oder als Einzelkristalle, meistens stark oxidiert. Als dünne Pyritüberzüge auf Schalen von Austern. Auf der Gartenalp sind im Helvetischen Kieselkalk auch Pyritkonkretionen bis 3 cm Durchmesser zu finden.
- Quarz: bis 10 mm, kurzprismatisch, durchsichtig, oft als Doppelender (Öhrli-Diamanten), selten mit Erdöleinschlüssen.
Koordinaten ca.: 2'748’850 / 1'238’610
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 104
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
Im Gehängeschutt bei der Lokalität Chobel, Gartenalp, sowie in der etwas weiter oben beim Weg anstehenden braungrauen und stark geschichteten Drusbergformationen.
Koordinaten Gartenalp: 2'748’565 / 1'238’424, 1600 m ü. M.
- Baryt: weiss, schuppig, aggregiert, bis 0.5 mm, in einem fossilen Hohlraum zusammen mit Quarz und Calcit.
- Calcit: unter anderem in einem versteinerten Nautilus, 3 mm lange Skalenoeder, grau.
- Dolomit: sattelförmig, gelb, aggregiert, bis 1 mm, auf dem Calcit aufgewachsen.
- Oehrli-Diamant:
- Pyrit: Bis 7 mm, würfelig, in guter Ausbildung, zu Knollen aggregiert oder als Einzelkristalle, meistens stark oxidiert. Als dünne Pyritüberzüge auf Schalen von Austern. Auf der Gartenalp sind im Helvetischen Kieselkalk auch Pyritkonkretionen bis 3 cm Durchmesser zu finden.
- Quarz: bis 10 mm, kurzprismatisch, durchsichtig, oft als Doppelender (Öhrli-Diamanten), selten mit Erdöleinschlüssen.
025_AI / Alpstein, Chobelwand (westlich)
Koordinaten ca.: 2'749’360 / 1'238’320
Literatur:
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 129
Die Fundstelle liegt etwas westlich der Chobelwand. Das Fundmaterial stammt aus dem Bodenschutt.
- Calcit: bis 2 cm, flachrhomboedrisch, weiss bis dunkelbraun, manchmal mit rötlichem Farbstich.
Koordinaten ca.: 2'749’360 / 1'238’320
Literatur:
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 129
Die Fundstelle liegt etwas westlich der Chobelwand. Das Fundmaterial stammt aus dem Bodenschutt.
- Calcit: bis 2 cm, flachrhomboedrisch, weiss bis dunkelbraun, manchmal mit rötlichem Farbstich.
026_AI / Alpstein, Chobelwand, Calcitloch, Fluoritgrotte
Koordinaten ca.: 2'749’210 / 1'238’190
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 120
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
Kürsteiner: die Wand befindet sich ca. 130 Meter westlich der Dürschrennenhöhle. Hier konnten aus mehreren Längsbrüchen einige hervorragende Mineralien geborgen werden. Die Fundstelle Chobelwand gehört zu den bedeutensten des Alpsteins. Sie befindet sich im Bereich des markanten obersten Bruches. Das Sammeln von Mineralien ist seit 1980 verboten. Bei der Fluoritgrotte handelt es sich nicht um die bekannte Dürschrenennhöhle. Unbekannt: In einer westlich der Dürrschrennenhöhle gelegenen Felswand befinden sich in einer markanten Bruchspalte mehrere Ausweitungen, in welchen verschiedentlich Fluorit, Calcit und Quarz gesammelt werden konnten. Bächler E. (1905) beschrieb zwei dieser Ausweitungen unter dem Namen "Calcitloch und Fluoritgrotte Dürrschrennen". Da diese Bezeichnung leicht zu Verwechslungen mit der weitaus bekannteren, ca. 150 m weiter östlich gelegenen Dürrschrennenhöhle führen kann, benannten Kürsteiner und Soom (1986) die Fundlokalität "Chobelwand". Die Mineralparagenese entspricht derjenigen der Dürrschrennenhöhle. Die Fluorite der Chobelwand, welche seit 1980 unter Naturschutz steht, gehören wohl zu den schönsten, in den Kalkalpen der Schweiz je gefundenen Fluoriten. Sie imponieren durch ihre Grösse und durch ihre bläulichen bis sattgrünen Farbtöne. Das Mineral kommt als derbe Gangfüllung vor und ist meistens von einer braunen Masse von idiomorphen, nur selten mehr als 1 mm langen Quärzchen umgeben. Der Fluorit ist entweder als Würfel mit höchstens 5 cm langen Kanten oder als Kombination Würfel-Rhombendodekaeder mit Kantenlängen von höchstens 3 cm ausgebildet. Der Calcit ist dasjenige Mineral, das in der Chobelwand weitaus am häufigsten vorkommt. Man findet das gelblich-weisse oder vereinzelt auch hellgrau bis weiss gefärbte Mineral entweder den Kluftwänden aufgelagert und meist mit lehmiger Erde bedeckt oder als Überzug von Gesteinsbruchstücken im Lehm. Der Calcit ist bezüglich seiner Formen sicher das interessanteste Mineral dieser Fundstelle. Es können zwei Ausbildungsformen unterschieden werden:- Bis zu 10 cm lange Skalenoeder, die das Muttergestein (Kluftwände oder lose Gesteinsbrocken) wie ein Rasen überziehen und sehr schöne Platten bilden.- Bis zu 40 cm lange keulenförmige (gekrümmte) Zwillinge nach dem negativen Rhomboeder f, die gegen die Aufwachsstelle hin eine auffallende Verjüngung aufweisen ("Federcalcite"). Es wurden dabei Zwillingskristalle beobachtet, die an der Spitze einen V-förmigen einspringenden Winkel zeigen und solche, deren Spitze geschlossen ist (sogenannte lanzettförmige Zwillinge). Beiden Formen scheint das gleiche Zwillingsgesetz zu Grunde zu liegen, da auch alle Übergangsformen zwischen beiden Typen ausgebildet sind.
- Calcit: als Skalenoeder in folgenden Formen zu finden:
- Skalenoeder bis 10 cm, auf Muttergestein
- Kristalle bis 40 cm, keulenförmig, Zwillinge nach dem negativen Rhomboeder, gegen die Aufwachsstelle hin verjüngt. An der Spitze mit oder ohne einspringendem Winkel. Die Oberfläche ist mit kleinen Teilindividuen übersät, was zu einem Aussehen ähnlich dem Artischockenquarz führt. Gelblich weiss, hellgrau bis weiss.
- Fluorit: diese Fluorite gehören zu den Schönsten der Schweiz. Würfelig bis 5 cm Würfel-Rhombendodekaeder bis 3 cm, bläulich bis sattgrün, unter UV-Licht schwach rötlich (KW) bis stark rötlichviolett (LW).
- Quarz: nur klein.
Koordinaten ca.: 2'749’210 / 1'238’190
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 120
- Kürsteiner, Peter; Lapis; 2012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
Kürsteiner: die Wand befindet sich ca. 130 Meter westlich der Dürschrennenhöhle. Hier konnten aus mehreren Längsbrüchen einige hervorragende Mineralien geborgen werden. Die Fundstelle Chobelwand gehört zu den bedeutensten des Alpsteins. Sie befindet sich im Bereich des markanten obersten Bruches. Das Sammeln von Mineralien ist seit 1980 verboten. Bei der Fluoritgrotte handelt es sich nicht um die bekannte Dürschrenennhöhle. Unbekannt: In einer westlich der Dürrschrennenhöhle gelegenen Felswand befinden sich in einer markanten Bruchspalte mehrere Ausweitungen, in welchen verschiedentlich Fluorit, Calcit und Quarz gesammelt werden konnten. Bächler E. (1905) beschrieb zwei dieser Ausweitungen unter dem Namen "Calcitloch und Fluoritgrotte Dürrschrennen". Da diese Bezeichnung leicht zu Verwechslungen mit der weitaus bekannteren, ca. 150 m weiter östlich gelegenen Dürrschrennenhöhle führen kann, benannten Kürsteiner und Soom (1986) die Fundlokalität "Chobelwand". Die Mineralparagenese entspricht derjenigen der Dürrschrennenhöhle. Die Fluorite der Chobelwand, welche seit 1980 unter Naturschutz steht, gehören wohl zu den schönsten, in den Kalkalpen der Schweiz je gefundenen Fluoriten. Sie imponieren durch ihre Grösse und durch ihre bläulichen bis sattgrünen Farbtöne. Das Mineral kommt als derbe Gangfüllung vor und ist meistens von einer braunen Masse von idiomorphen, nur selten mehr als 1 mm langen Quärzchen umgeben. Der Fluorit ist entweder als Würfel mit höchstens 5 cm langen Kanten oder als Kombination Würfel-Rhombendodekaeder mit Kantenlängen von höchstens 3 cm ausgebildet. Der Calcit ist dasjenige Mineral, das in der Chobelwand weitaus am häufigsten vorkommt. Man findet das gelblich-weisse oder vereinzelt auch hellgrau bis weiss gefärbte Mineral entweder den Kluftwänden aufgelagert und meist mit lehmiger Erde bedeckt oder als Überzug von Gesteinsbruchstücken im Lehm. Der Calcit ist bezüglich seiner Formen sicher das interessanteste Mineral dieser Fundstelle. Es können zwei Ausbildungsformen unterschieden werden:- Bis zu 10 cm lange Skalenoeder, die das Muttergestein (Kluftwände oder lose Gesteinsbrocken) wie ein Rasen überziehen und sehr schöne Platten bilden.- Bis zu 40 cm lange keulenförmige (gekrümmte) Zwillinge nach dem negativen Rhomboeder f, die gegen die Aufwachsstelle hin eine auffallende Verjüngung aufweisen ("Federcalcite"). Es wurden dabei Zwillingskristalle beobachtet, die an der Spitze einen V-förmigen einspringenden Winkel zeigen und solche, deren Spitze geschlossen ist (sogenannte lanzettförmige Zwillinge). Beiden Formen scheint das gleiche Zwillingsgesetz zu Grunde zu liegen, da auch alle Übergangsformen zwischen beiden Typen ausgebildet sind.
- Calcit: als Skalenoeder in folgenden Formen zu finden:
- Skalenoeder bis 10 cm, auf Muttergestein
- Kristalle bis 40 cm, keulenförmig, Zwillinge nach dem negativen Rhomboeder, gegen die Aufwachsstelle hin verjüngt. An der Spitze mit oder ohne einspringendem Winkel. Die Oberfläche ist mit kleinen Teilindividuen übersät, was zu einem Aussehen ähnlich dem Artischockenquarz führt. Gelblich weiss, hellgrau bis weiss.
- Fluorit: diese Fluorite gehören zu den Schönsten der Schweiz. Würfelig bis 5 cm Würfel-Rhombendodekaeder bis 3 cm, bläulich bis sattgrün, unter UV-Licht schwach rötlich (KW) bis stark rötlichviolett (LW).
- Quarz: nur klein.
027_AI / Alpstein, Chrüzböhl, Meglisalp
Koordinaten ca.: 2'747’727 / 1'235’929
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 147
Die Funde sind in der Gegend von Chrüzböhl, nordwestlich der Meglisalb, gemacht worden.
- Calcit: als Rhomboeder mit bis zu 6 cm Kantenlänge, weiss, hell- bis dunkelgrau, selten auch farblos und durchscheinend.
Koordinaten ca.: 2'747’727 / 1'235’929
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 147
Die Funde sind in der Gegend von Chrüzböhl, nordwestlich der Meglisalb, gemacht worden.
- Calcit: als Rhomboeder mit bis zu 6 cm Kantenlänge, weiss, hell- bis dunkelgrau, selten auch farblos und durchscheinend.
028_AI / Alpstein, Dürrschrennen (östlich), Dürren Schränne
Koordinaten ca.: 2’748713 / 1’237910
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 110
Die Fundstellen liegen im Helvetischen Kieselkalk.
- Calcit: schneeweiss, gelblich-weiss, hell- bis dunkelgrau. Zum Teil gangartig auftretend oder lose im Lehm liegend, skalenoedrisch, bis 9 cm (Ausnahme). Oft umgeben von winzigen Quärzchen.
- Quarz: in nur sehr kleiner Ausbildung.
Koordinaten ca.: 2’748713 / 1’237910
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 110
Die Fundstellen liegen im Helvetischen Kieselkalk.
- Calcit: schneeweiss, gelblich-weiss, hell- bis dunkelgrau. Zum Teil gangartig auftretend oder lose im Lehm liegend, skalenoedrisch, bis 9 cm (Ausnahme). Oft umgeben von winzigen Quärzchen.
- Quarz: in nur sehr kleiner Ausbildung.
029_AI / Alpstein, Dürrschrennen, Dürren Schränne, Chobelwald, Kobelwald
Koordinaten ca.: 2'749’300 / 1'238’450
Literatur: - Gutzwiller, Prof. Kaufmann, Casimir Moesch,1881;Seite 59; Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz, Geologische Beschreibung der Kantone Appenzell, St. Gallen, Glarus und Schwyz (Vierzehnte Lieferung)
- Kürsteiner, Peter; Lapis;2 012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1986; Seite 205-218; Chobelwand - Fluoritfundstelle im Alpstein
Es handelt sich hier nicht um die bekannte Dürschrennenhöhle. Dieser Fundort hier liegt ca. 150 Meter westlich der Höhle. In Escher's Reisenotizen ist über die Flussspath-Höhle vom Wildkirchlein der Besuch dieser Höhle beschrieben, wie ihn Escher im Fremdenbuch des Wildkirchlein, vom 21. September 1863 datiert, aufgezeichnet fand. Er lautet: Expedition von J. Jaumann und E. Hahn unter Begleitung von acht Führern zur Flussspath-Höhle in der dürren Schränne, bewaffnet mit einem 100 Fuss langen Seil, Pickel, Hämmer und Stemmeisen. Von der Gätteri bis zur dürren Schränne ist ein halsbrechender Weg; am Fuss der Höhle angelangt, sieht man eine grosse Schrunde, die sich an 150 bis 160 Fuss hoch erstreckt, nackte Felsen und schauerliche Felswände. Mehrere Führer, die laufen konnten wie die Gemsen, mit den Seilen voran, allein die Uebrigen mussten zurückbleiben, weil sich Steine ablösten. Wie Kanonenkugeln flogen die Steine pfeifend über unsere Köpfe und wir mussten fliehen, um unser Naturforscherleben zu erhalten. Nun war das Seil oben befestigt und es war wunderschön, die Mitglieder an diesem kirchthurmhohen Aufgang hinan klettern zu sehen. Allein nach fast übermenschlicher Anstrengung folgte der Lohn. Wir waren im Paradis! Die Höhle ist aufgedeckt; in ihrer Mitte, in Form einer Bischofsmütze, erhebt sich der Kegel von Flussspath, dessen zu Tag gelegene Masse etwa 7 bis 10 Zentner liefern würde. Wir fanden lose Stücke von 1 Pfund Gewicht, so auch sehr nette Exemplare in Würfelform.
- Calcit: Skalenoeder, bis 40 cm (lose Kristalle bis 10 cm), dunkel- bis hellgrau, hellbräunlichrot bis gelblichbraun, auch Zwillinge.
- Fluorit: Würfel oder Würfel-Rhombendodekaederkombinationen, bis 5 cm, bläulich bis sattgrün, unter kurzwelligem UV-Licht schwach rötlichviolett, unter langwelligem UV-Licht stark rötlichviolett.
- Quarz: winzig.
Koordinaten ca.: 2'749’300 / 1'238’450
Literatur: - Gutzwiller, Prof. Kaufmann, Casimir Moesch,1881;Seite 59; Beiträge zur geologischen Karte der Schweiz, Geologische Beschreibung der Kantone Appenzell, St. Gallen, Glarus und Schwyz (Vierzehnte Lieferung)
- Kürsteiner, Peter; Lapis;2 012; Heft 6; Seite 15 - 22; Fluorite und Oehrli-Diamanten: Mineralfunde aus dem Alpsteingebiet, Schweiz
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1986; Seite 205-218; Chobelwand - Fluoritfundstelle im Alpstein
Es handelt sich hier nicht um die bekannte Dürschrennenhöhle. Dieser Fundort hier liegt ca. 150 Meter westlich der Höhle. In Escher's Reisenotizen ist über die Flussspath-Höhle vom Wildkirchlein der Besuch dieser Höhle beschrieben, wie ihn Escher im Fremdenbuch des Wildkirchlein, vom 21. September 1863 datiert, aufgezeichnet fand. Er lautet: Expedition von J. Jaumann und E. Hahn unter Begleitung von acht Führern zur Flussspath-Höhle in der dürren Schränne, bewaffnet mit einem 100 Fuss langen Seil, Pickel, Hämmer und Stemmeisen. Von der Gätteri bis zur dürren Schränne ist ein halsbrechender Weg; am Fuss der Höhle angelangt, sieht man eine grosse Schrunde, die sich an 150 bis 160 Fuss hoch erstreckt, nackte Felsen und schauerliche Felswände. Mehrere Führer, die laufen konnten wie die Gemsen, mit den Seilen voran, allein die Uebrigen mussten zurückbleiben, weil sich Steine ablösten. Wie Kanonenkugeln flogen die Steine pfeifend über unsere Köpfe und wir mussten fliehen, um unser Naturforscherleben zu erhalten. Nun war das Seil oben befestigt und es war wunderschön, die Mitglieder an diesem kirchthurmhohen Aufgang hinan klettern zu sehen. Allein nach fast übermenschlicher Anstrengung folgte der Lohn. Wir waren im Paradis! Die Höhle ist aufgedeckt; in ihrer Mitte, in Form einer Bischofsmütze, erhebt sich der Kegel von Flussspath, dessen zu Tag gelegene Masse etwa 7 bis 10 Zentner liefern würde. Wir fanden lose Stücke von 1 Pfund Gewicht, so auch sehr nette Exemplare in Würfelform.
- Calcit: Skalenoeder, bis 40 cm (lose Kristalle bis 10 cm), dunkel- bis hellgrau, hellbräunlichrot bis gelblichbraun, auch Zwillinge.
- Fluorit: Würfel oder Würfel-Rhombendodekaederkombinationen, bis 5 cm, bläulich bis sattgrün, unter kurzwelligem UV-Licht schwach rötlichviolett, unter langwelligem UV-Licht stark rötlichviolett.
- Quarz: winzig.
030_AI / Alpstein, Dürrschrennenhöhle, Dürren Schränne
Koordinaten ca.: 2'748’750 / 1'238’350 Literatur:
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 112
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 230
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweize; 1973; Seite 349,351
Nördlich des Seealpsees. Die Höhle befindet sich auf 1637 M.ü.M. in einer 40 Meter hohen und senkrechten Wand. Etwas nördlich des Weges Wasserauen-Aescher. Länge der Höhle ca. 34 Meter, Breite bis 9,5 Meter und Höhe 18,5 Meter. Sie steht heute unter Schutz. Die Koordinaten zeigen auf die Wand und nicht auf die Höhle.
- Calcit: weiss, grau, radialstrahlig aggregiert, Skalenoeder.
- Fluorit: in Drusen und Bändern (hier stark zersetzt und nun in rotbraune limonitische Masse umgewandelt), reichlich, derb und auch in ausgezeichneten Kristallen - 11.5 cm, Würfel-, Rhombendodekaeder- und Oktaeder-Form, Grünvarianten, violett, hellviolett, rosarot, weinrot. Die Ausbeute ist bereits seit 1863 bekannt, dürfte aber schon früher begonnen haben (Ausbeute über 10 Zentner).
- Quarz: eingebettet in den umgewandelten Fluoritbändern, klein.
Koordinaten ca.: 2'748’750 / 1'238’350 Literatur:
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 112
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 230
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweize; 1973; Seite 349,351
Nördlich des Seealpsees. Die Höhle befindet sich auf 1637 M.ü.M. in einer 40 Meter hohen und senkrechten Wand. Etwas nördlich des Weges Wasserauen-Aescher. Länge der Höhle ca. 34 Meter, Breite bis 9,5 Meter und Höhe 18,5 Meter. Sie steht heute unter Schutz. Die Koordinaten zeigen auf die Wand und nicht auf die Höhle.
- Calcit: weiss, grau, radialstrahlig aggregiert, Skalenoeder.
- Fluorit: in Drusen und Bändern (hier stark zersetzt und nun in rotbraune limonitische Masse umgewandelt), reichlich, derb und auch in ausgezeichneten Kristallen - 11.5 cm, Würfel-, Rhombendodekaeder- und Oktaeder-Form, Grünvarianten, violett, hellviolett, rosarot, weinrot. Die Ausbeute ist bereits seit 1863 bekannt, dürfte aber schon früher begonnen haben (Ausbeute über 10 Zentner).
- Quarz: eingebettet in den umgewandelten Fluoritbändern, klein.
031_AI / Alpstein, Ebenalp (beim Gasthaus)
Koordinaten ca.: 2’749260 / 1’238820
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 103
Am Weg, wenige Meter unterhalb des Berggasthauses Ebenalp aus den anstehenden Seewen-Kalk Schichten. Hier konnten aus einem schmalen Kluftriss einige Mineralien geborgen werden.
- Calcit: skalenoedrisch, weiss.
- Dolomit: derb.
- Quarz: klein, bis 2 mm, farblos, auf dem Calcit aufgewachsen.
Koordinaten ca.: 2’749260 / 1’238820
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 103
Am Weg, wenige Meter unterhalb des Berggasthauses Ebenalp aus den anstehenden Seewen-Kalk Schichten. Hier konnten aus einem schmalen Kluftriss einige Mineralien geborgen werden.
- Calcit: skalenoedrisch, weiss.
- Dolomit: derb.
- Quarz: klein, bis 2 mm, farblos, auf dem Calcit aufgewachsen.
032_AI / Alpstein, Ebenalp, Zisler
Koordinaten ca.: 2'749’260 / 1'238’820
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 103, 107
Unweit des Weges von der Ebenalp zum Zisler, etwas nordwestlich des Punktes 1632, wurde 1972 ein im Seewen-Kalk liegendes, ergiebiges Calcitvorkommen entdeckt und ausgebeutet. Aus Querbrüchen der Felsen beim Zisler sind vor allem Calcitfunde bekannt geworden.
Koordinaten Zisler: 748.645 / 1’238.312, 1800 m ü. M.
- Calcit: bräunlich gelb bis milchig weiss bis leicht durchsichtig. Spaltrhomboeder bis 15 cm.
Koordinaten ca.: 2'749’260 / 1'238’820
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 103, 107
Unweit des Weges von der Ebenalp zum Zisler, etwas nordwestlich des Punktes 1632, wurde 1972 ein im Seewen-Kalk liegendes, ergiebiges Calcitvorkommen entdeckt und ausgebeutet. Aus Querbrüchen der Felsen beim Zisler sind vor allem Calcitfunde bekannt geworden.
Koordinaten Zisler: 748.645 / 1’238.312, 1800 m ü. M.
- Calcit: bräunlich gelb bis milchig weiss bis leicht durchsichtig. Spaltrhomboeder bis 15 cm.
033_AI / Alpstein, Eggerstanden, Eichberg
Koordinaten ca.: 2'754’000 / 1'244’000
Literatur:
- Kürsteiner,P. & Knechtle, B.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 476-482; Die Mineralfundstellen im Alpsteingebiet
Im Sandstein des Flysch, Eozän. Die Stelle ist im Walde zwischen Eggerstanden und dem St. Gallischen Dorfe Eichberg gelegen. Die Kristalle befinden sich in schräg gelagerten Hohlräumen von Sandsteinbrocken, welche teilweise mit Lehm gefüllt sind.
- Calcit: Skalenoeder, oft verzerrt, bis 14 cm, zum Teil sehr schöne Basiszwillinge, milchigweiss, manchmal basisverzwillingt.
Koordinaten ca.: 2'754’000 / 1'244’000
Literatur:
- Kürsteiner,P. & Knechtle, B.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 476-482; Die Mineralfundstellen im Alpsteingebiet
Im Sandstein des Flysch, Eozän. Die Stelle ist im Walde zwischen Eggerstanden und dem St. Gallischen Dorfe Eichberg gelegen. Die Kristalle befinden sich in schräg gelagerten Hohlräumen von Sandsteinbrocken, welche teilweise mit Lehm gefüllt sind.
- Calcit: Skalenoeder, oft verzerrt, bis 14 cm, zum Teil sehr schöne Basiszwillinge, milchigweiss, manchmal basisverzwillingt.
034_AI / Alpstein, Fähneren
Koordinaten ca.: 2'755’500 / 1'242’950
Literatur:
- Kürsteiner,P. & Knechtle,B.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 476-482; Die Mineralfundstellen im Alpsteingebiet
Im Flysch, Eozän. In den Felsen beim Bildsteinchopf, ca. 1 km ostnordöstlich der Färnerenspitze. Die Fundstellen befinden sich in dem dort anstehenden Fänerenflysch.
- Fluorit: in gut ausgebildeten kleinen Würfeln, bis 1.5 cm, farblos, durchsichtig, auch leicht weisslich.
Koordinaten ca.: 2'755’500 / 1'242’950
Literatur:
- Kürsteiner,P. & Knechtle,B.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 476-482; Die Mineralfundstellen im Alpsteingebiet
Im Flysch, Eozän. In den Felsen beim Bildsteinchopf, ca. 1 km ostnordöstlich der Färnerenspitze. Die Fundstellen befinden sich in dem dort anstehenden Fänerenflysch.
- Fluorit: in gut ausgebildeten kleinen Würfeln, bis 1.5 cm, farblos, durchsichtig, auch leicht weisslich.
035_AI / Alpstein, Füessler
Koordinaten ca.: 2'749’095 / 1'238’504
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 109
Südlich der Lokalität Füessler. Die Fundorte liegen all in nebeneinander verlaufenden Verwerfungsklüften, welche vom Ostteil des Zislers gegen Dürschrennen hinunterziehen. Auf Seite 109 des Buches 'Mineralien im Alpstein' ist eine Fluoritstufe aus dieser Gegend abgebildet. Unbekannt: Bei der Lokalität Füessler (östlich von Dürrschrennen gelegen) kommen in verschiedenen Verwerfungsklüften Fluorit und Quarz vor. Die Spaltenfüllung besteht aus einer Calcitbrekzie, Lehmlagen und stark zersetztem sowie schnell zerbröckelndem Gestein mit bänderartig vorkommendem Fluorit in würfelförmiger Ausbildung. Die Kantenlängen der Fluoritwürfel betragen meist 3 bis 6 mm und nur vereinzelt maximal 12 mm. Die Kristalle sind von hellvioletter, weisser oder seltener von flaschengrüner Farbe. Vereinzelt findet sich eine jüngere Fluoritgeneration von weisser Farbe. Das Kluftnebengestein ist hydrothermal ausgelaugt. An den Kluftwänden sind neben dem Fluorit kleinste Quärzchen auskristallisiert.
- Calcit:
- Fluorit: hellviolett, weiss, selten flaschengrün. Bis 5 mm, im Einzelfall bis 12 mm Kantenlänge, würfelig.
- Quarz: klein.
Koordinaten ca.: 2'749’095 / 1'238’504
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 109
Südlich der Lokalität Füessler. Die Fundorte liegen all in nebeneinander verlaufenden Verwerfungsklüften, welche vom Ostteil des Zislers gegen Dürschrennen hinunterziehen. Auf Seite 109 des Buches 'Mineralien im Alpstein' ist eine Fluoritstufe aus dieser Gegend abgebildet. Unbekannt: Bei der Lokalität Füessler (östlich von Dürrschrennen gelegen) kommen in verschiedenen Verwerfungsklüften Fluorit und Quarz vor. Die Spaltenfüllung besteht aus einer Calcitbrekzie, Lehmlagen und stark zersetztem sowie schnell zerbröckelndem Gestein mit bänderartig vorkommendem Fluorit in würfelförmiger Ausbildung. Die Kantenlängen der Fluoritwürfel betragen meist 3 bis 6 mm und nur vereinzelt maximal 12 mm. Die Kristalle sind von hellvioletter, weisser oder seltener von flaschengrüner Farbe. Vereinzelt findet sich eine jüngere Fluoritgeneration von weisser Farbe. Das Kluftnebengestein ist hydrothermal ausgelaugt. An den Kluftwänden sind neben dem Fluorit kleinste Quärzchen auskristallisiert.
- Calcit:
- Fluorit: hellviolett, weiss, selten flaschengrün. Bis 5 mm, im Einzelfall bis 12 mm Kantenlänge, würfelig.
- Quarz: klein.
036_AI / Alpstein, Geissplatte, Geisplatten, Stöss
Koordinaten ca.: 2’747900 / 1’237500
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 130
Nach den Angaben von Peter Kürsteiner liegt die Fundstelle im Betlis-Kalk, welcher in der Böschung des Weges von Weesen nach Geissplatte (Stöss) führt.
- Calcit: klein, bis 3 mm, skalenoedrisch.
- Fluorit: bänderartig im stark zerbröckelnden Gestein. Meistens derb und selten sind Würfel zu erkennen. Max. bis 5 mm Kantenlänge, blass hellgrün bis bläulich.
- Quarz: mikroskopisch klein.
Koordinaten ca.: 2’747900 / 1’237500
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 130
Nach den Angaben von Peter Kürsteiner liegt die Fundstelle im Betlis-Kalk, welcher in der Böschung des Weges von Weesen nach Geissplatte (Stöss) führt.
- Calcit: klein, bis 3 mm, skalenoedrisch.
- Fluorit: bänderartig im stark zerbröckelnden Gestein. Meistens derb und selten sind Würfel zu erkennen. Max. bis 5 mm Kantenlänge, blass hellgrün bis bläulich.
- Quarz: mikroskopisch klein.
037_AI / Alpstein, Girenspitz
Koordinaten ca.: 2'743’987 / 1'235’245
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 138
Die Funde stammen aus schmalen, querliegenden Kluftspalten in der Gipfelregion.
- Calcit:
- Pyrit: Konkretionen bis 3 cm Durchmesser.
- Quarz: bis 5 mm, wasserklar.
Koordinaten ca.: 2'743’987 / 1'235’245
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 138
Die Funde stammen aus schmalen, querliegenden Kluftspalten in der Gipfelregion.
- Calcit:
- Pyrit: Konkretionen bis 3 cm Durchmesser.
- Quarz: bis 5 mm, wasserklar.
038_AI/AR / Alpstein, Girenspitz, Gyrenspitz
Koordinaten ca.: 2'744’000 / 1'235’200
Literatur:
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 232
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 351
Wenig nordwestlich der Säntisspitze.
Unbekannt: direkt am Weg von der Tierwis zum Girenspitz-Sattel konnte schon kurz nach 1900 ein Fluorit-Vorkommen entdeckt werden. Das Mineral tritt in einer horizontal orientierten Dislokationskluft der Schrattenkalk-Formation auf. Die rötlichviolett bis dunkelviolett gefärbten Fluorite sind als durchwegs schlecht erhaltene Würfel mit die Kanten abstumpfenden Rhombendodekaeder-Flächen auskristallisiert, mit Kantenlängen von maximal 5 cm.
- Fluorit: rötlich - dunkelviolett, bis 5 cm, schlecht erhaltene Würfel.
Koordinaten ca.: 2'744’000 / 1'235’200
Literatur:
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 232
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 351
Wenig nordwestlich der Säntisspitze.
Unbekannt: direkt am Weg von der Tierwis zum Girenspitz-Sattel konnte schon kurz nach 1900 ein Fluorit-Vorkommen entdeckt werden. Das Mineral tritt in einer horizontal orientierten Dislokationskluft der Schrattenkalk-Formation auf. Die rötlichviolett bis dunkelviolett gefärbten Fluorite sind als durchwegs schlecht erhaltene Würfel mit die Kanten abstumpfenden Rhombendodekaeder-Flächen auskristallisiert, mit Kantenlängen von maximal 5 cm.
- Fluorit: rötlich - dunkelviolett, bis 5 cm, schlecht erhaltene Würfel.
039_AI / Alpstein, Häderen
Koordinaten ca.: 2'747’305 / 1'233’685
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 144
Die Koodinaten zeigen auf die Region zwischen Häderen und dem Zwinglipass. In dieser Gegend befindet sich eine Höhle mit einer Länge von ca. 250 Metern und einer Höhendifferenz von 100 Meter. Im unteren Teil der Höhle konnte Calcit gefunden werden.
- Calcit: flachrhomboedrisch als sogenannter Fingernagelcalcit mit Kristallgrössen bis 10 cm.
Koordinaten ca.: 2'747’305 / 1'233’685
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 144
Die Koodinaten zeigen auf die Region zwischen Häderen und dem Zwinglipass. In dieser Gegend befindet sich eine Höhle mit einer Länge von ca. 250 Metern und einer Höhendifferenz von 100 Meter. Im unteren Teil der Höhle konnte Calcit gefunden werden.
- Calcit: flachrhomboedrisch als sogenannter Fingernagelcalcit mit Kristallgrössen bis 10 cm.
040_AI / Alpstein, Hüenerberg
Koordinaten ca.: 2'744’381 / 1'235’874
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 138
Koordinaten ca.: 2'744’381 / 1'235’874
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 138
Die Gegend um den Hüenerberg soll vor allem reich an Pyrit sein.
- Pyrit: Konkretionen bis 8 mm, oft ist das Gestein von feinsten, körnigen Pyritkriställchen durchzogen.
- Pyrit: Konkretionen bis 8 mm, oft ist das Gestein von feinsten, körnigen Pyritkriställchen durchzogen.
041_AI / Alpstein, Konzertsaal-Höhlensystem Höch Nideri
Koordinaten ca.: 2'745’185 / 1'236’239 Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 137
In diesem Höhlensystem kommen kleine Calcite und Dolomite vor.
- Calcit: bis 1 cm, als sogenannter Fingernagelcalcit, farblos bis weiss.
- Dolomit: bis 2 mm, sattelförmig.
Koordinaten ca.: 2'745’185 / 1'236’239 Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 137
In diesem Höhlensystem kommen kleine Calcite und Dolomite vor.
- Calcit: bis 1 cm, als sogenannter Fingernagelcalcit, farblos bis weiss.
- Dolomit: bis 2 mm, sattelförmig.
042_AI / Alpstein, Langenstein
Koordinaten ca.: 2'750’230 / 1'239’280
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 103
Die genaue Lage der Fundstelle ist nicht bekannt. Die Fundortbezeichnung lautet nur im Betlis-Kalk von 'Langenstein'.
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit ausgebildet, aus dem Betlis-Kalk. Einzelkristalle bis 3 cm, hellgrau.
Koordinaten ca.: 2'750’230 / 1'239’280
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 103
Die genaue Lage der Fundstelle ist nicht bekannt. Die Fundortbezeichnung lautet nur im Betlis-Kalk von 'Langenstein'.
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit ausgebildet, aus dem Betlis-Kalk. Einzelkristalle bis 3 cm, hellgrau.
043_AI / Alpstein, Löchlibetter
Koordinaten ca.: 2'747’000 / 1'234’420
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 143
Aus dieser Gegend werden frühere Funde von Calcit erwähnt, Belegstücke sind aber keine bekannt.
- Calcit:
Koordinaten ca.: 2'747’000 / 1'234’420
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 143
Aus dieser Gegend werden frühere Funde von Calcit erwähnt, Belegstücke sind aber keine bekannt.
- Calcit:
044_AI / Alpstein, Lötzlisälplisattel
Koordinaten ca.: 2'746’464 / 1'237’155
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 131
Aus schmalen Kluftrissen in der Palfris-Formation.
- Calcit: bis 3 mm und als Skalenoeder ausgebildet.
- Dolomit: sattelförmig, bis 4 mm und rostbraun verfärbt.
- Pyrit: eingebettet im Gestein, würfelig bis 4 mm.
- Quarz: als Oehrlidiamant bis 4 mm, als langprismatische Exemplare bis 8 mm. Manchmal mit Erdöleinschlüssen.
Koordinaten ca.: 2'746’464 / 1'237’155
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 131
Aus schmalen Kluftrissen in der Palfris-Formation.
- Calcit: bis 3 mm und als Skalenoeder ausgebildet.
- Dolomit: sattelförmig, bis 4 mm und rostbraun verfärbt.
- Pyrit: eingebettet im Gestein, würfelig bis 4 mm.
- Quarz: als Oehrlidiamant bis 4 mm, als langprismatische Exemplare bis 8 mm. Manchmal mit Erdöleinschlüssen.
045_AI / Alpstein, Marwees (Gratweg)
Koordinaten ca.: 2'749’340 / 1'236’623
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 148
Etwa 150 Meter nordöstlich der höchsten Stelle der Marwees, wo der schmale Weg auf der Nordseite des Grates angelegt ist, fallen im dort anstehenden Gestein zahlreiche rundliche Hohlräume auf.
- Pyrit: im Gestein eingewachsen, bis 7 mm Kantenlänge, meist braun-schwarz verwittert. Rundliche, abgeplattete Konkretionen bis 6.5 cm, meistens durchgehend rostig.
Koordinaten ca.: 2'749’340 / 1'236’623
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 148
Etwa 150 Meter nordöstlich der höchsten Stelle der Marwees, wo der schmale Weg auf der Nordseite des Grates angelegt ist, fallen im dort anstehenden Gestein zahlreiche rundliche Hohlräume auf.
- Pyrit: im Gestein eingewachsen, bis 7 mm Kantenlänge, meist braun-schwarz verwittert. Rundliche, abgeplattete Konkretionen bis 6.5 cm, meistens durchgehend rostig.
046_AI / Alpstein, Muschelenberg, Höch Nideri
Koordinaten ca.: 2'745’355 / 1'236’251
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 137
In der Nähe des Weges zwischen Muschelenberg und Höch Nideri konnten einige Pyritkugeln gefunden werden.
- Pyrit: Kugeln bis max. 1 cm Durchmesser.
Koordinaten ca.: 2'745’355 / 1'236’251
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 137
In der Nähe des Weges zwischen Muschelenberg und Höch Nideri konnten einige Pyritkugeln gefunden werden.
- Pyrit: Kugeln bis max. 1 cm Durchmesser.
047_AI / Alpstein, Rossmahd
Koordinaten ca.: 2'746’190 / 1'235’404
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 143
- Calcit: In der Form von Fingernagelcacit, bis 6 cm, weiss.
Koordinaten ca.: 2'746’190 / 1'235’404
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 143
- Calcit: In der Form von Fingernagelcacit, bis 6 cm, weiss.
048_AI / Alpstein, Rot Turm (westlich Gipfel)
Koordinaten ca.: 2'748’572 / 1'235’164
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 144
Funde konnten westlich des Gipfels, welcher nahe dem Hundstein liegt, getätigt werden.
- Pyrit: würfelig, bis 7 mm.
Koordinaten ca.: 2'748’572 / 1'235’164
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 144
Funde konnten westlich des Gipfels, welcher nahe dem Hundstein liegt, getätigt werden.
- Pyrit: würfelig, bis 7 mm.
049_AI / Alpstein, Rotsteinpass, Altmann
Koordinaten ca.: 2'746’230 / 1'233’940
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 143
In der Geröllhalde nahe dem Weg vom Rotsteinpass durch die Flieswand zum Altmann-Sattel. Funde von Öhrli-Diamanten sind auch vom Rotsteinpass und dem Altmann bekannt geworden.
- Calcit:
- Quarz: klein, nur wenige mm gross, auf dem Calcit.
Koordinaten ca.: 2'746’230 / 1'233’940
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 143
In der Geröllhalde nahe dem Weg vom Rotsteinpass durch die Flieswand zum Altmann-Sattel. Funde von Öhrli-Diamanten sind auch vom Rotsteinpass und dem Altmann bekannt geworden.
- Calcit:
- Quarz: klein, nur wenige mm gross, auf dem Calcit.
050_AI / Alpstein, Seealp, Horst, Horsthalde
Koordinaten ca.: 2'747’085 / 1'236’313
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 148
Die Funde stammen aus dem Gehängeschutt der Horsthalde, zwischen Horst und der Seealp gelegen.
- Calcit: klein, rasenartig, rhomboedrisch, ganze Kluftflächen bedeckend, farblos, hellgrau.
- Dolomit: bis 1.5 mm, auf dem Calcitrasen, gelblich weiss.
- Markasit: nur in angeschliffenen Pyritknauern mikroskopisch als 50 Mikrometer grosse Aggregate festzustellen.
- Pyrit: als Knaur bis 5 cm Durchmesser, meist stark oxidiert.
- Quarz: farblos, als Typ 'Öhrli-Diamant', bis 6 mm, Doppelender. Vereinzelt sind Zepterbildungen mit verjüngtem Durchmesser und Einschlüsse von winzigen Calcit- und/oder Dolomit-Rhomboedern zu beobachten. Aufgewachsene Quarzkristalle erreichen nur eine Länge von 2 mm.
Koordinaten ca.: 2'747’085 / 1'236’313
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 148
Die Funde stammen aus dem Gehängeschutt der Horsthalde, zwischen Horst und der Seealp gelegen.
- Calcit: klein, rasenartig, rhomboedrisch, ganze Kluftflächen bedeckend, farblos, hellgrau.
- Dolomit: bis 1.5 mm, auf dem Calcitrasen, gelblich weiss.
- Markasit: nur in angeschliffenen Pyritknauern mikroskopisch als 50 Mikrometer grosse Aggregate festzustellen.
- Pyrit: als Knaur bis 5 cm Durchmesser, meist stark oxidiert.
- Quarz: farblos, als Typ 'Öhrli-Diamant', bis 6 mm, Doppelender. Vereinzelt sind Zepterbildungen mit verjüngtem Durchmesser und Einschlüsse von winzigen Calcit- und/oder Dolomit-Rhomboedern zu beobachten. Aufgewachsene Quarzkristalle erreichen nur eine Länge von 2 mm.
051_AI / Alpstein, Seealp, Meglisalp (Weg)
Koordinaten ca.: 2'748’382 / 1'236’700
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 145
Auf dem Weg zur Meglisalp. Unter anderem konnten aus einer grossen Halbhöhle Calcitkristalle aus dem Lehm geborgen werden.
- Calcit: in rhomboedrischer Ausbildung, weiss oder gelblich.
Koordinaten ca.: 2'748’382 / 1'236’700
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 145
Auf dem Weg zur Meglisalp. Unter anderem konnten aus einer grossen Halbhöhle Calcitkristalle aus dem Lehm geborgen werden.
- Calcit: in rhomboedrischer Ausbildung, weiss oder gelblich.
052_AI / Alpstein, Seealp, Seealpsee, Reslen
Koordinaten ca.: 2'748’382 / 1'236’700
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 146
Obwohl in der Literatur mehrmals von Calcitfunden beim Seealpsee berichtet wurde, fehlen entsprechende Belgestücke. An der nördlichen Böschung des Weges Reslen-Seealp, unmittelbar bei der Abzweigung zum Restaurant 'Seealpsee' konnten aus einer lehmgefüllten Spalte Calcite geborgen werden. Heute ist die Stelle zugeschüttet.
- Calcit: als sogenannter Kanonenspat, bis 2 cm, farblos bis hellgrau.
Koordinaten ca.: 2'748’382 / 1'236’700
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 146
Obwohl in der Literatur mehrmals von Calcitfunden beim Seealpsee berichtet wurde, fehlen entsprechende Belgestücke. An der nördlichen Böschung des Weges Reslen-Seealp, unmittelbar bei der Abzweigung zum Restaurant 'Seealpsee' konnten aus einer lehmgefüllten Spalte Calcite geborgen werden. Heute ist die Stelle zugeschüttet.
- Calcit: als sogenannter Kanonenspat, bis 2 cm, farblos bis hellgrau.
053_AI / Alpstein, Sigelwald
Koordinaten ca.: 2'752’455 / 1'237’764
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 155
Der Sigelwald liegt im Südhang der Alp Sigel.
- Calcit: flache Rhomboeder, bis 2 cm, weiss oder gelblich.
Koordinaten ca.: 2'752’455 / 1'237’764
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 155
Der Sigelwald liegt im Südhang der Alp Sigel.
- Calcit: flache Rhomboeder, bis 2 cm, weiss oder gelblich.
054_AI / Alpstein, Stockegg
Koordinaten ca.: 2'748’155 / 1'236’640
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 146
Hier konnten ergiebige Calcitvorkommen gefunden werden. Sie zählen zu den Bedeutendsten und lieferten ausgezeichnete Stufen.
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit, wobei vereinzelte Kristalle bis 8 cm erreichen (normal 2-4 cm). Seltener sind Normalrhomboeder mit Kantenlänge bis 6 cm zu finden. Hell- bis dunkelgrau und oft mit schönem Oberflächenglanz.
Koordinaten ca.: 2'748’155 / 1'236’640
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 146
Hier konnten ergiebige Calcitvorkommen gefunden werden. Sie zählen zu den Bedeutendsten und lieferten ausgezeichnete Stufen.
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit, wobei vereinzelte Kristalle bis 8 cm erreichen (normal 2-4 cm). Seltener sind Normalrhomboeder mit Kantenlänge bis 6 cm zu finden. Hell- bis dunkelgrau und oft mit schönem Oberflächenglanz.
055_AI / Alpstein, Vorder-Weesen
Koordinaten ca.: 2'748’285 / 1'237’652
Literatur: - Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 129
Unterhalb des Weges Aescher-Weesen in kleinen Gängen im Helvetischen Kieselkalk.
- Fluorit: derb, blassgrün, stark zersetzt, ohne erkennbare Kristallflächen.
- Quarz: sehr klein, auf dem Nebengestein der fluorithaltigen Gesteine.
Koordinaten ca.: 2'748’285 / 1'237’652
Literatur: - Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 129
Unterhalb des Weges Aescher-Weesen in kleinen Gängen im Helvetischen Kieselkalk.
- Fluorit: derb, blassgrün, stark zersetzt, ohne erkennbare Kristallflächen.
- Quarz: sehr klein, auf dem Nebengestein der fluorithaltigen Gesteine.
056_AI / Alpstein, Vorder-Weesen (östlich)
Koordinaten ca.: 2'748’688 / 1'238’138
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 129
Die Funde wurden in der Böschung des Weges Aescher-Weesen, kurz nach dem Eintritt in die Alp Weesen, getätigt.
- Calcit: nur in mm-Grösse.
- Dolomit: nur in mm-Grösse.
- Pyrit: als Konkretionen bis 3 cm, als würfelige Einzelkristalle bis max 7 mm.
- Quarz: als sogenannte Oehrlidiamanten (Doppelender) bis max 12 mm. Selten mit Erdöleinschlüssen.
Koordinaten ca.: 2'748’688 / 1'238’138
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 129
Die Funde wurden in der Böschung des Weges Aescher-Weesen, kurz nach dem Eintritt in die Alp Weesen, getätigt.
- Calcit: nur in mm-Grösse.
- Dolomit: nur in mm-Grösse.
- Pyrit: als Konkretionen bis 3 cm, als würfelige Einzelkristalle bis max 7 mm.
- Quarz: als sogenannte Oehrlidiamanten (Doppelender) bis max 12 mm. Selten mit Erdöleinschlüssen.
057_AI / Alpstein, Wagenlücke
Koordinaten ca.: 2'743’320 / 1'235’070
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 142
Wenige Meter nördlich der Wagenlücke können lokal gehäuft, in der anstehenden Drusberg-Formation, Pyritkonkretionen gefunden werden.
- Pyrit: Konkretionen bis 4 cm, meistens stark oxidiert.
Koordinaten ca.: 2'743’320 / 1'235’070
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 142
Wenige Meter nördlich der Wagenlücke können lokal gehäuft, in der anstehenden Drusberg-Formation, Pyritkonkretionen gefunden werden.
- Pyrit: Konkretionen bis 4 cm, meistens stark oxidiert.
058_AI / Alpstein, Wasserauen (Grube)
Koordinaten ca.: 2'750’600 / 1'238’800
Literatur:
- Kürsteiner,Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
In der alten Grube am Waldrand südlich von Wasserauen.
- Calcit: milchig, in verschiedener Ausbildung, eher klein.
Koordinaten ca.: 2'750’600 / 1'238’800
Literatur:
- Kürsteiner,Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
In der alten Grube am Waldrand südlich von Wasserauen.
- Calcit: milchig, in verschiedener Ausbildung, eher klein.
059_AI / Alpstein, Wasserauen (Steinbruch), Hütentobel
Koordinaten ca.: 2'750’620 / 1'238’870 Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 151
Der südlich von Wasserauen am Waldrand liegende Steinbruch (eingangs des Hüttentobels) ist längst aufgelassen. Das Calcitvorkommen beschränkt sich in der Grube auf zwei kleine Stellen.
- Calcit: milchigweiss, selten aber in sehr schöner Ausbildung, linsenförmige Kristalle mit flachem Rhomboeder, Skalenoeder bis 3 cm und diese auch als Basiszwillinge.
Koordinaten ca.: 2'750’620 / 1'238’870 Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 151
Der südlich von Wasserauen am Waldrand liegende Steinbruch (eingangs des Hüttentobels) ist längst aufgelassen. Das Calcitvorkommen beschränkt sich in der Grube auf zwei kleine Stellen.
- Calcit: milchigweiss, selten aber in sehr schöner Ausbildung, linsenförmige Kristalle mit flachem Rhomboeder, Skalenoeder bis 3 cm und diese auch als Basiszwillinge.
060_AI / Alpstein, Weesen, Weesenalp, Geissplatte
Koordinaten ca.: 2'748’371 / 1'237’778 Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 130
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 351
Direkt am Weg Weesen-Geissplatte in senkrecht stehenden Kluftflächen. Die Koordinaten zeigen auf Weesen.
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit, bis 15 mm, gräulich-weiss, an der Basis rostbraun angewittert.
- Quarz: glasklar, bis 4 mm, auf dem Calcit aufgewachsen.
Koordinaten ca.: 2'748’371 / 1'237’778 Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 130
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 351
Direkt am Weg Weesen-Geissplatte in senkrecht stehenden Kluftflächen. Die Koordinaten zeigen auf Weesen.
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit, bis 15 mm, gräulich-weiss, an der Basis rostbraun angewittert.
- Quarz: glasklar, bis 4 mm, auf dem Calcit aufgewachsen.
061_AI / Alpstein, Wildkirchli-Rees-Höhle
Koordinaten ca.: 2'753’710 / 1'239’420
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 157
Die Höhle, resp. der Fundort Wildkirchli-Rees konnte auf der Karte nicht gefunden werden. Die Koordinaten zeigen auf den Kirchenwald. Die Höhle liegt auf der Nordseite des Brüeltobels. Die Fundstelle ist seit langer Zeit bekannt.
- Calcit: weiss, gelblich, als Kluftfüllung oder als Kristalle rhomboedrisch oder in Kombinationen.
Koordinaten ca.: 2'753’710 / 1'239’420
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 157
Die Höhle, resp. der Fundort Wildkirchli-Rees konnte auf der Karte nicht gefunden werden. Die Koordinaten zeigen auf den Kirchenwald. Die Höhle liegt auf der Nordseite des Brüeltobels. Die Fundstelle ist seit langer Zeit bekannt.
- Calcit: weiss, gelblich, als Kluftfüllung oder als Kristalle rhomboedrisch oder in Kombinationen.
062_AI / Alpstein, Öhrli, Oehrli
Koordinaten ca.: 2'745’420 / 1'236’700
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 229
- Wagenplast, Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Nordöstlich des Säntisgipfels (Stand 1915).
- Quarz: klein.
Koordinaten ca.: 2'745’420 / 1'236’700
Literatur:
- Parker, R.L.; Die Mineralfunde der Schweizer Alpen; 1954; Seite 229
- Wagenplast, Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Nordöstlich des Säntisgipfels (Stand 1915).
- Quarz: klein.
063_AI / Alpstein, Öhrli, Oehrli, Oehrlistock, Öhrlistock
Koordinaten ca.: 2'745’600 / 1'236’620 Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 392
Die Koordinaten zeigen auf das Gebiet Oehrli. Öhrlistock ist auf der Karte nicht eingetragen.
- Markasit: in den Kalksteinen und Mergel der Kreideformationen im Gebiet Oehrlistock.
Koordinaten ca.: 2'745’600 / 1'236’620 Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 392
Die Koordinaten zeigen auf das Gebiet Oehrli. Öhrlistock ist auf der Karte nicht eingetragen.
- Markasit: in den Kalksteinen und Mergel der Kreideformationen im Gebiet Oehrlistock.
064_AI / Alpstein, Öhrli, Oehrli, Vordere Oehrligrueb, Vordere Öhrligrueb, Vorder Oehrligrueb, Vorder Öhrligrueb, Oehrlisattel, Öhrlisattel
Koordinaten ca.: 2'746’000 / 1'236’900
Literatur:
- Alean, Ch.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 179-185; Vom "Öhrlidiamanten" zum Stern- und Szepterquarz
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
- Wagenplast, Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Der Ort liegt ca. in der Mitte der äusseren nordwestlichen Kette des Alpsteins. Die ergiebigsten Fundstellen liegen nördlich des Oehrlisattels in kleinsten Klüftchen.
- Calcit: oft in Skalenoedern aber auch andere Formen, mit Erdöleinlagerungen.
- Hämatit: nicht sicher bestimmt, glaskopfartig auf Calcit.
- Limonit: als Verwitterungsprodukt, zusammen mit Calcit.
- Pyrit: als kleinste Würfel, nur in geringen Mengen.
- Quarz: auch 'Oehrlidiamanten' genannt, bis 15 mm, als kleine Doppelender, äusserst klar und hochglänzend aber auch schwarzbraune - bernsteinfarbige Individuen, zum Teil als 'Kappenquärzchen', Zepterquarze sowie mit 'Libellen'.
Koordinaten ca.: 2'746’000 / 1'236’900
Literatur:
- Alean, Ch.; Schweizer Strahler; 1971; Seite 179-185; Vom "Öhrlidiamanten" zum Stern- und Szepterquarz
- Kürsteiner, Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
- Wagenplast, Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Der Ort liegt ca. in der Mitte der äusseren nordwestlichen Kette des Alpsteins. Die ergiebigsten Fundstellen liegen nördlich des Oehrlisattels in kleinsten Klüftchen.
- Calcit: oft in Skalenoedern aber auch andere Formen, mit Erdöleinlagerungen.
- Hämatit: nicht sicher bestimmt, glaskopfartig auf Calcit.
- Limonit: als Verwitterungsprodukt, zusammen mit Calcit.
- Pyrit: als kleinste Würfel, nur in geringen Mengen.
- Quarz: auch 'Oehrlidiamanten' genannt, bis 15 mm, als kleine Doppelender, äusserst klar und hochglänzend aber auch schwarzbraune - bernsteinfarbige Individuen, zum Teil als 'Kappenquärzchen', Zepterquarze sowie mit 'Libellen'.
065_AI / Alpstein, Öhrli, Oehrli, Vordere Oehrligrueb, Vordere Öhrligrueb, Vorder Oehrligrueb, Vorder Öhrligrueb, Oehrlisattel, Öhrlisattel, Oehrlichopf, Öhrlichopf Koordinaten ca.: 2'745’618 / 1'236’495
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 132
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 351
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Das Oehrli und seine Umgebung sind schon seit langer Zeit (ab 1740) als Mineralienfundgebiet bekannt. Die beschriebenen Funde stammen aus der Region Vorder-Oehrligrueb. Gleiche Funde sind aber auch aus der Umgebund des Oehrli und des Oehrlisattels zu finden. Die Klüftchen erreichen eine Ausdehnung von 30-60 cm Länge und eine geringe Höhe von 1.5 cm. Sie treten vorwiegend in den kalkigen, gebankten Schichten der Palfries-Formation mit horizontal liegenden Kluftflächen auf.
- Calcit: in verschiedener Ausbildung zu finden.
- Dolomit: limonengelb, stark verwittert, dem Calcit aufgelagert, bis 2 mm, sattelförmig.
- Fluorit: in früherer Literatur wurde aus dem Oehrligebiet auch Fluorit angegeben. Das Muttergestein konnte aber eindeutig der Dürschrennenhöhle zugewiesen werden. In der Oehrli-Umgebung sind bis jetzt noch keine Fluoritfunde gemacht worden.
- Pyrit: Würfel bis 7 mm, eingebettet im Gestein, kugelige Aggregate sind ebenfalls zu finden.
- Quarz: mit hohem Glanz und grosser Durchsichtigkeit, bis 25 mm, kurzprismatisch, Doppelender mit Zepterbildung können vorkommen. Die Quarze sind stets dem Calcit aufgewachsen.
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 132
- Parker,R.L.; Die Mineralfunde der Schweiz; 1973; Seite 351
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Das Oehrli und seine Umgebung sind schon seit langer Zeit (ab 1740) als Mineralienfundgebiet bekannt. Die beschriebenen Funde stammen aus der Region Vorder-Oehrligrueb. Gleiche Funde sind aber auch aus der Umgebund des Oehrli und des Oehrlisattels zu finden. Die Klüftchen erreichen eine Ausdehnung von 30-60 cm Länge und eine geringe Höhe von 1.5 cm. Sie treten vorwiegend in den kalkigen, gebankten Schichten der Palfries-Formation mit horizontal liegenden Kluftflächen auf.
- Calcit: in verschiedener Ausbildung zu finden.
- Dolomit: limonengelb, stark verwittert, dem Calcit aufgelagert, bis 2 mm, sattelförmig.
- Fluorit: in früherer Literatur wurde aus dem Oehrligebiet auch Fluorit angegeben. Das Muttergestein konnte aber eindeutig der Dürschrennenhöhle zugewiesen werden. In der Oehrli-Umgebung sind bis jetzt noch keine Fluoritfunde gemacht worden.
- Pyrit: Würfel bis 7 mm, eingebettet im Gestein, kugelige Aggregate sind ebenfalls zu finden.
- Quarz: mit hohem Glanz und grosser Durchsichtigkeit, bis 25 mm, kurzprismatisch, Doppelender mit Zepterbildung können vorkommen. Die Quarze sind stets dem Calcit aufgewachsen.
066_AI / Appenzell, Kauwald
Koordinaten ca.: 2'747’530 / 1'243’700
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 225
Auf einer in der Sammlung des Gymnasiums St. Antonius in Appenzell befindlichen Stufe wird die Fundorthöhe mit 'Kaustrasse, 896 M' angegeben.
- Pyrit: Aggregate, bestehend aus zahlreichen kleinen Pyritwürfelchen und Oktaedern mit Kantenlängen bis 6 mm.
Koordinaten ca.: 2'747’530 / 1'243’700
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 225
Auf einer in der Sammlung des Gymnasiums St. Antonius in Appenzell befindlichen Stufe wird die Fundorthöhe mit 'Kaustrasse, 896 M' angegeben.
- Pyrit: Aggregate, bestehend aus zahlreichen kleinen Pyritwürfelchen und Oktaedern mit Kantenlängen bis 6 mm.
067_AI / Appenzell, Münz (Steinbruch)
Koordinaten ca.: 2'748’000 / 1'244’850
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 225
- Baryt: pseudorhomboedrisch, durchsichtig, bis 1 mm, dem Sandstein aufgewachsen.
- Calcit: in der Form des sogenannten Fingernagelcalcites, bis 4 mm, farblos oder weiss.
- Pyrit: im Gestein als Auffüllung fossiler Hohlräume.
Koordinaten ca.: 2'748’000 / 1'244’850
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 225
- Baryt: pseudorhomboedrisch, durchsichtig, bis 1 mm, dem Sandstein aufgewachsen.
- Calcit: in der Form des sogenannten Fingernagelcalcites, bis 4 mm, farblos oder weiss.
- Pyrit: im Gestein als Auffüllung fossiler Hohlräume.
068_AI / Aulenbach (Brücke - südlich)
Koordinaten ca.: 2'752’050 / 1'241’210
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 209
Etwas nördlich des linken Brückenpfeilers am oberen Ende einer steilen Bachrunse. Hier in grossen Blöcken aus glaukonitischen Sandkalken. Die pyritisierten Muscheln konnten wenige Meter südwestlich des linken Brückenpfeilers gefunden werden.
- Calcit: Rhomboederkombinationen bis 15 mm, weiss bis durchscheinend, matt
- Pyrit:. in der Form von pyritisierten Muscheln, bis 4 cm lang.
Koordinaten ca.: 2'752’050 / 1'241’210
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 209
Etwas nördlich des linken Brückenpfeilers am oberen Ende einer steilen Bachrunse. Hier in grossen Blöcken aus glaukonitischen Sandkalken. Die pyritisierten Muscheln konnten wenige Meter südwestlich des linken Brückenpfeilers gefunden werden.
- Calcit: Rhomboederkombinationen bis 15 mm, weiss bis durchscheinend, matt
- Pyrit:. in der Form von pyritisierten Muscheln, bis 4 cm lang.
069_AI / Aulenbach (Brücke)
Koordinaten ca.: 2'752’050 / 1'241’210
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 208
Die Lokalität wird nur mit Aulenbachbrücke erwähnt. Annahme: Beim Aulenbach handelt es sich um den Bach, welcher an Aulen vorbei, zwischen Weissbad und Brülisau in den Brüelbach fliesst. Die Brücke steht bei der Lokalität 'Chlus'.
- Calcit: Skalenoeder bis 0.5 mm, bräunlich.
- Gips: als rezente Ablagerung auf Pyrit, weiss, kugelig oder stängelig, bis 1 mm.
- Pyrit: Konkretionen, rundlich, traubig, nierenförmig, abgeplattet, bis 7 cm.
- Quarz: bis 1.5 mm, teils mit Erdöleinschlüssen.
Koordinaten ca.: 2'752’050 / 1'241’210
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 208
Die Lokalität wird nur mit Aulenbachbrücke erwähnt. Annahme: Beim Aulenbach handelt es sich um den Bach, welcher an Aulen vorbei, zwischen Weissbad und Brülisau in den Brüelbach fliesst. Die Brücke steht bei der Lokalität 'Chlus'.
- Calcit: Skalenoeder bis 0.5 mm, bräunlich.
- Gips: als rezente Ablagerung auf Pyrit, weiss, kugelig oder stängelig, bis 1 mm.
- Pyrit: Konkretionen, rundlich, traubig, nierenförmig, abgeplattet, bis 7 cm.
- Quarz: bis 1.5 mm, teils mit Erdöleinschlüssen.
070_AI / Brülisau, Chapf
Koordinaten ca.: 2'753’340 / 1'241’570
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 210
Die Funde stammen aus der steilen Wiesenböschung südwestlich der Lokalität 'Chapf'.
- Hämatit: gesteinsbildend oder schuppig, glänzend, aggregiert.
Koordinaten ca.: 2'753’340 / 1'241’570
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 210
Die Funde stammen aus der steilen Wiesenböschung südwestlich der Lokalität 'Chapf'.
- Hämatit: gesteinsbildend oder schuppig, glänzend, aggregiert.
071_AI / Brülisau, Gfell
Koordinaten ca.: 2'753’140 / 1'240’150
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 208
Aus einer im Bachlauf anstehenden Nummuliten führenden glaukonitischem Sandkalk.
- Calcit: derb, farblos, weiss.
- Hämatit: rötlich, glänzend, schuppig, in Adern.
Koordinaten ca.: 2'753’140 / 1'240’150
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 208
Aus einer im Bachlauf anstehenden Nummuliten führenden glaukonitischem Sandkalk.
- Calcit: derb, farblos, weiss.
- Hämatit: rötlich, glänzend, schuppig, in Adern.
072_AI / Brülisau, Mällis, Hämmeren, Fähneren, Fäneren, Fähnern
Koordinaten ca.: 2'753’160 / 1'242’440
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 420
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 210
Nördlich der Lokalität Mällis. Früher wurde die Lokalität Mällis mit Hämmeren bezeichnet. Kenngott erwähnt Asphalt am nördlöstlichen Abhang der Fähnern.
- Asphalt: gemäss Kenngott, 1866.
- Pyrit: würfelig, oxidiert, bis 4 mm.
Koordinaten ca.: 2'753’160 / 1'242’440
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 420
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 210
Nördlich der Lokalität Mällis. Früher wurde die Lokalität Mällis mit Hämmeren bezeichnet. Kenngott erwähnt Asphalt am nördlöstlichen Abhang der Fähnern.
- Asphalt: gemäss Kenngott, 1866.
- Pyrit: würfelig, oxidiert, bis 4 mm.
073_AI / Brülisau, Rossmad, Melchuelis
Koordinaten ca.: 2'752’170 / 1'239’440
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 208
Im Wald oberhalb Melchuelis bei einem markanten, ruinenartigen Felskopf.
- Calcit: reichlich, Skalenoeder, weiss bis durchscheinend, bis 12 mm.
- Hämatit: pulverig, erdig, dem glaukonitischen Sandstein eingeschlossen.
Koordinaten ca.: 2'752’170 / 1'239’440
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 208
Im Wald oberhalb Melchuelis bei einem markanten, ruinenartigen Felskopf.
- Calcit: reichlich, Skalenoeder, weiss bis durchscheinend, bis 12 mm.
- Hämatit: pulverig, erdig, dem glaukonitischen Sandstein eingeschlossen.
074_AI / Eggerstanden, Aubach
Koordinaten ca.: 2'754’000 / 1'244’560
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 224
In der Böschung des Aubaches östlich von Eggerstanden.
- Calcit: Skalenoeder, bis 8 cm, häufig in der Form von Basiszwillingen, milchigweiss bis dunkelgrau.
Koordinaten ca.: 2'754’000 / 1'244’560
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 224
In der Böschung des Aubaches östlich von Eggerstanden.
- Calcit: Skalenoeder, bis 8 cm, häufig in der Form von Basiszwillingen, milchigweiss bis dunkelgrau.
075_AI / Eggerstanden, Aubachtobel, Moosplatz
Koordinaten ca.: 2'756’000 / 1'245’000
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 219
Der Aubachtobel ist östlich von Eggerstanden in der Nähe der Lokalität Moosplatz (auf der Karte nicht gefunden) zu finden. Hier in einer Scherzone.
- Hämatit: schuppig.
Koordinaten ca.: 2'756’000 / 1'245’000
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 219
Der Aubachtobel ist östlich von Eggerstanden in der Nähe der Lokalität Moosplatz (auf der Karte nicht gefunden) zu finden. Hier in einer Scherzone.
- Hämatit: schuppig.
076_AI / Eggerstanden, Chräzerenwald
Koordinaten ca.: 2'755’320 / 1'245’380
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 219
Im Chräzerenwald bei Eggerstanden, nahe der Strasse nach Eichberg: hämatitische Calcit-Rutschharnische.
- Calcit:
- Hämatit:
Koordinaten ca.: 2'755’320 / 1'245’380
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 219
Im Chräzerenwald bei Eggerstanden, nahe der Strasse nach Eichberg: hämatitische Calcit-Rutschharnische.
- Calcit:
- Hämatit:
077_AI / Eggerstanden, Chräzerenwald, Cholloch
Koordinaten ca.: 2'755’640 / 1'244’620
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 220
Die Fundstelle liegt im Chräzerenwald, zwischen Eggerstanden und Eichberg. Das Vorkommen wurde anlässlich des Baus einer Waldstrasse angefahren (in den 1960-er Jahren). Der Grösste Hohlraum erreichte eine Dimension von 7 Metern und konnte 1998 ausgebeutet werden.
Unbekannt: Im Chräzerenwald bei Eggerstanden sind Sandstein-Schichten der Subalpinen Molasse anstehend. In meist mit Lehm gefüllten Hohlräumen zwischen den schräg gelagerten Sandsteinblöcken konnten wiederholt schöne Calcite gefunden werden. Diese sind durchwegs als Skalenoeder ausgebildet, welche gehäuft an der Basis verzwillingt sind. Die grössten Skalenoeder weisen eine Länge von 21 cm auf; die Basiszwillinge sind bis 21.5 cm lang. Unter kurzwelligem Licht fluoreszieren die meist milchig-weissen Calcite schwach rot, unter langwelligem Licht sind sie stark dunkelrot gefärbt.
- Calcit: Skalenoeder, häufig nach der Basis verzwillingt. Die grössten Exemplare erreichen 21 cm (Skalenoeder), resp. 21.5 cm (Basiszwillinge), milchigweiss.
Koordinaten ca.: 2'755’640 / 1'244’620
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 220
Die Fundstelle liegt im Chräzerenwald, zwischen Eggerstanden und Eichberg. Das Vorkommen wurde anlässlich des Baus einer Waldstrasse angefahren (in den 1960-er Jahren). Der Grösste Hohlraum erreichte eine Dimension von 7 Metern und konnte 1998 ausgebeutet werden.
Unbekannt: Im Chräzerenwald bei Eggerstanden sind Sandstein-Schichten der Subalpinen Molasse anstehend. In meist mit Lehm gefüllten Hohlräumen zwischen den schräg gelagerten Sandsteinblöcken konnten wiederholt schöne Calcite gefunden werden. Diese sind durchwegs als Skalenoeder ausgebildet, welche gehäuft an der Basis verzwillingt sind. Die grössten Skalenoeder weisen eine Länge von 21 cm auf; die Basiszwillinge sind bis 21.5 cm lang. Unter kurzwelligem Licht fluoreszieren die meist milchig-weissen Calcite schwach rot, unter langwelligem Licht sind sie stark dunkelrot gefärbt.
- Calcit: Skalenoeder, häufig nach der Basis verzwillingt. Die grössten Exemplare erreichen 21 cm (Skalenoeder), resp. 21.5 cm (Basiszwillinge), milchigweiss.
078_AI / Eggerstanden, Chräzerenwald, Waldhus
Koordinaten ca.: 2'754’440 / 1'244’870
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 222
Östlich von Eggerstanden im Chräzerenwald, nahe der Lokalität Waldhus unterhalb der Durchgangsstrasse.
- Calcit: Skalenoeder, bis 11 cm, häufig als Basiszwilling vorzufinden, als solcher bis 13 cm, farblos oder weiss bis hellgrau, mit schönem Glanz.
Koordinaten ca.: 2'754’440 / 1'244’870
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 222
Östlich von Eggerstanden im Chräzerenwald, nahe der Lokalität Waldhus unterhalb der Durchgangsstrasse.
- Calcit: Skalenoeder, bis 11 cm, häufig als Basiszwilling vorzufinden, als solcher bis 13 cm, farblos oder weiss bis hellgrau, mit schönem Glanz.
079_AI / Eggerstanden, Küenisweid
Koordinaten ca.: 2'753’370 / 1'244’030
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 212
Die Funstelle liegt in einem Bachlauf südlich von Eggerstanden. Auffallend sind die vielen, das Gestein durchziehenden Calcitadern, welche teilweise Hohlräume aufweisen. Diese sind klein, in der Regel bis 3 cm gross. Einige Meter oberhalb dieser Fundstelle befindet sich ein weiteres Calcitvorkommen.
- Calcit: Bachlauf: Rhomboederkombinationen, bis 2 cm, öfters verzwillingt. Selten sind Skalenoeder, bis 1.5 cm. Oft mit schönem Oberflächenglanz. Oberhalb Bachlauf: Rhomboeder, bis 8 cm
- Pyrit: als Anflug auf dem Nebengestein.
Koordinaten ca.: 2'753’370 / 1'244’030
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 212
Die Funstelle liegt in einem Bachlauf südlich von Eggerstanden. Auffallend sind die vielen, das Gestein durchziehenden Calcitadern, welche teilweise Hohlräume aufweisen. Diese sind klein, in der Regel bis 3 cm gross. Einige Meter oberhalb dieser Fundstelle befindet sich ein weiteres Calcitvorkommen.
- Calcit: Bachlauf: Rhomboederkombinationen, bis 2 cm, öfters verzwillingt. Selten sind Skalenoeder, bis 1.5 cm. Oft mit schönem Oberflächenglanz. Oberhalb Bachlauf: Rhomboeder, bis 8 cm
- Pyrit: als Anflug auf dem Nebengestein.
080_AI / Eggerstanden, Langwald (westlich), Langweid, Langenweid
Koordinaten ca.: 2'753’250 / 1'245’100
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 213
Im Walde östlich der Lokalität Langwald bei Eggerstanden.
- Calcit: Skalenoeder, bis 5 cm, farblos, weiss oder gräulich, selten auch als Basiszwillinge.
- Pyrit: winzig, würfelig, stängelig, in und auf dem Calcit.
Koordinaten ca.: 2'753’250 / 1'245’100
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 213
Im Walde östlich der Lokalität Langwald bei Eggerstanden.
- Calcit: Skalenoeder, bis 5 cm, farblos, weiss oder gräulich, selten auch als Basiszwillinge.
- Pyrit: winzig, würfelig, stängelig, in und auf dem Calcit.
081_AI / Eggerstanden, Langwald (östlich)
Koordinaten ca.: 2'753’250 / 1'245’100
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 213
Im Langwald, östlich der Lokalität Langwald im Bürgen-Grünsand-Gestein.
- Calcit: Skalenoeder, rasenartig, bis 2 cm, selten auch Basiszwillinge, vielfach-Verzwillingung, farblos, durchsichtig, selten weiss, mit sehr schönem Oberflächenglanz
- Pyrit: pyritisierte Muscheln bis 3 cm. Einzelne Pyritkristalle sind als Pentagondodekaeder ausgebildet.
- Quarz: bis 1 mm. Doppelender, oft mit Einschlüssen.
- Strontianit: dem Calcit aufgewachsen, sinterartig, büschelartig oder kugelförmig, bis maximal 5 mm Durchmesser, weiss.
Koordinaten ca.: 2'753’250 / 1'245’100
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 213
Im Langwald, östlich der Lokalität Langwald im Bürgen-Grünsand-Gestein.
- Calcit: Skalenoeder, rasenartig, bis 2 cm, selten auch Basiszwillinge, vielfach-Verzwillingung, farblos, durchsichtig, selten weiss, mit sehr schönem Oberflächenglanz
- Pyrit: pyritisierte Muscheln bis 3 cm. Einzelne Pyritkristalle sind als Pentagondodekaeder ausgebildet.
- Quarz: bis 1 mm. Doppelender, oft mit Einschlüssen.
- Strontianit: dem Calcit aufgewachsen, sinterartig, büschelartig oder kugelförmig, bis maximal 5 mm Durchmesser, weiss.
082_AI / Eggerstanden, Waldhus (nördlich)
Koordinaten ca.: 2'754’440 / 1'244’870
Literatur:
- Kürsteiner, Peter, Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 223
Nördlich von Waldhaus in Kluftrissen des anstehenden Sandsteins.
- Calcit: Skalenoeder, oft flachgedrückt, bis 8 cm, weiss und angeäzt.
Koordinaten ca.: 2'754’440 / 1'244’870
Literatur:
- Kürsteiner, Peter, Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 223
Nördlich von Waldhaus in Kluftrissen des anstehenden Sandsteins.
- Calcit: Skalenoeder, oft flachgedrückt, bis 8 cm, weiss und angeäzt.
083_AI / Eggerstanden, Waldhus (südlich)
Koordinaten ca.: 2'754’440 / 1'244’870
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 223
In Sturzblöcken im Wald östlich von Waldhus.
- Baryt: stängelig, tafelig, weiss, bis 1 cm, in sehr schmalen Kluftrissen zu finden.
- Calcit: Skalenoeder, bis 5 mm, leicht durchscheinend bis weiss.
Koordinaten ca.: 2'754’440 / 1'244’870
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 223
In Sturzblöcken im Wald östlich von Waldhus.
- Baryt: stängelig, tafelig, weiss, bis 1 cm, in sehr schmalen Kluftrissen zu finden.
- Calcit: Skalenoeder, bis 5 mm, leicht durchscheinend bis weiss.
084_AI / Fähneren, Bildsteinchopf
Koordinaten ca.: 2'755’550 / 1'242’930
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 215
Dieser Felsvorsprung befindet sich ca. 1.5 km ostnordost vom Fähnerenspitz und weist eine Felswand von ca. 40 Metern auf. Die fündige Zone befindet sich in der recht steilen Felswand.
- Calcit: Skalenoeder, bis 9 cm, farblos bis durchsichtig oder milchigweisss. Oft mit Sand- und Toneinschlüssen, was zu einer Graufärbung des Kristalls führt. Häufig sind auch nach der Basis verzwillingte Exemplare zu finden. Parallelverwachsungen sind möglich (rhomboedrische Form).
Koordinaten ca.: 2'755’550 / 1'242’930
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 215
Dieser Felsvorsprung befindet sich ca. 1.5 km ostnordost vom Fähnerenspitz und weist eine Felswand von ca. 40 Metern auf. Die fündige Zone befindet sich in der recht steilen Felswand.
- Calcit: Skalenoeder, bis 9 cm, farblos bis durchsichtig oder milchigweisss. Oft mit Sand- und Toneinschlüssen, was zu einer Graufärbung des Kristalls führt. Häufig sind auch nach der Basis verzwillingte Exemplare zu finden. Parallelverwachsungen sind möglich (rhomboedrische Form).
085_AI / Fähneren, Boschgeren
Koordinaten ca.: 2'753’700 / 1'242’760
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 210
Südwestlich von Boschgeren, Fähneren in einer schmalen Zone.
- Calcit: Skalenoeder, bis 5 cm, leicht durchscheinend bis weiss.
- Hämatit: schuppenartig, dunkelrot.
Koordinaten ca.: 2'753’700 / 1'242’760
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 210
Südwestlich von Boschgeren, Fähneren in einer schmalen Zone.
- Calcit: Skalenoeder, bis 5 cm, leicht durchscheinend bis weiss.
- Hämatit: schuppenartig, dunkelrot.
086_AI / Fähneren, Chrut, Katzenschwanz
Koordinaten ca.: 2'752’780 / 1'243’310
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 211
Bei der Lokalität Katzenschwanz in einer im Walde liegenden Felsrippe.
- Calcit: In der sogenannten Fingernagel-Form, bis 3 cm, vereinzelt bis 6 cm, flache Rhomboeder, oft mit sinterartigem Belag, teilweise mit schönem Glanz, weiss oder hellgrau.
Koordinaten ca.: 2'752’780 / 1'243’310
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 211
Bei der Lokalität Katzenschwanz in einer im Walde liegenden Felsrippe.
- Calcit: In der sogenannten Fingernagel-Form, bis 3 cm, vereinzelt bis 6 cm, flache Rhomboeder, oft mit sinterartigem Belag, teilweise mit schönem Glanz, weiss oder hellgrau.
087_AI / Fähneren, Fähnerenspitz, Schart
Koordinaten ca.: 2'754’380 / 1'242’380
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 218
Nordöstlich des Fähnerenspitz aus einer Kluft im Flyschsandstein. Die Lokalität Schart konnte auf der Karte nicht gefunden werden. Die Koordinaten zeigen auf die Fänerenspitze.
- Baryt: tafelig, weiss, auf dem Calcit aufgewachsen.
- Calcit: Skalenoeder, flach, bis 4 cm, gräulich weiss, Doppelender, oft mit Eisenoxydüberzug.
Koordinaten ca.: 2'754’380 / 1'242’380
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 218
Nordöstlich des Fähnerenspitz aus einer Kluft im Flyschsandstein. Die Lokalität Schart konnte auf der Karte nicht gefunden werden. Die Koordinaten zeigen auf die Fänerenspitze.
- Baryt: tafelig, weiss, auf dem Calcit aufgewachsen.
- Calcit: Skalenoeder, flach, bis 4 cm, gräulich weiss, Doppelender, oft mit Eisenoxydüberzug.
088_AI / Haslen an der Sitter
Koordinaten ca.: 2'745’600 / 1'248’300
Literatur:
- Graeser, St.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 441-452; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten III
Südlich von St. Gallen in einer Calcitader des Molassesandsteins.
- Realgar: kleine Stäbchen, rot, bis 3 mm.
Koordinaten ca.: 2'745’600 / 1'248’300
Literatur:
- Graeser, St.; Schweizer Strahler; 1978; Seite 441-452; Mineral-Neufunde aus der Schweiz und angrenzenden Gebieten III
Südlich von St. Gallen in einer Calcitader des Molassesandsteins.
- Realgar: kleine Stäbchen, rot, bis 3 mm.
089_AI / Haslen, Ebni (nördlich)
Koordinaten ca.: 2'745’170 / 1'248’740
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 228
In einer Felsrippe am rechtseitigen Ufer der Sitter, nahe bei Ebni.
- Baryt: stängelig, faserig, auf dem Calcit, bis 3 mm.
- Calcit: in der sogenannten Fingernagelform, bis 1 cm, farblos oder hellgräulich.
- Realgar: stängelig, blutrot, 3 mm.
Koordinaten ca.: 2'745’170 / 1'248’740
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 228
In einer Felsrippe am rechtseitigen Ufer der Sitter, nahe bei Ebni.
- Baryt: stängelig, faserig, auf dem Calcit, bis 3 mm.
- Calcit: in der sogenannten Fingernagelform, bis 1 cm, farblos oder hellgräulich.
- Realgar: stängelig, blutrot, 3 mm.
090_AI / Haslen, Ebni (südlich)
Koordinaten ca.: 2'745’320 / 1'247’900
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 228
Die Fundortbeschreibung lautet wie folgt: 'In einer Felsrippe am östlichen Ufer der Sitter, etwas südlich des Steges zwischen Stein AR und Haslen'.
- Calcit: in verschiedenen Ausbildungsformen als Skalenoeder, flache Rhomboeder sowie Kombinationen beider Formen, bis 1 cm, weiss oder farblos.
Koordinaten ca.: 2'745’320 / 1'247’900
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 228
Die Fundortbeschreibung lautet wie folgt: 'In einer Felsrippe am östlichen Ufer der Sitter, etwas südlich des Steges zwischen Stein AR und Haslen'.
- Calcit: in verschiedenen Ausbildungsformen als Skalenoeder, flache Rhomboeder sowie Kombinationen beider Formen, bis 1 cm, weiss oder farblos.
091_AI / Steinegg, Ibachtobel
Koordinaten ca.: 2'751’980 / 1'242’300
Literatur:
- Hofmann, Beda & Soom, Michael & Kürsteiner, Peter & Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 2014; Heft 4; Seite 23 - 34; Wenig bekannte Tonmineralien: Neufunde von Dickit, Palygorskit und Rectorit aus der Schweiz
- Dickit: im Jahr 2009 gelang es Michael Soom und Peter Kürsteiner, im Einzugsgebiet des Ibachs nahe Steinegg das Tonmineral Dickit zu finden. Das Auftreten dieses Schichtsilikates im Alpstein konnte dabei erstmals nachgewiesen werden (Hofmann et al. 2014). Tonmineralien treten in der Regel in submikroskopischen Grössenordnungen auf und werden deshalb vom Sammler kaum beachtet. Anlass für den Fund bildete eine Mineralstufe, welche in der Sammlung des Naturmuseums St. Gallen mit der Bezeichnung 'Calcit und Gips' aufbewahrt wurde, aus dem gleichen Gebiet stammte und röntgenographisch als Dickit (und Calcit) bestimmt worden war. Im Bachbett des Ibachs sind Schiefermergel der Unteren Meeresmolasse mit kleinen Sandsteinbänken aufgeschlossen. Letztere sind von häufig auftretenden Calcitadern durchzogen, deren Hohlräume zuweilen hellbraun-beige, pulverige Massen aus Dickit enthalten. Beim Aufschlagen der Sandsteine entsteht zudem ein Geruch nach Petrol.
Koordinaten ca.: 2'751’980 / 1'242’300
Literatur:
- Hofmann, Beda & Soom, Michael & Kürsteiner, Peter & Graeser, Stefan; Schweizer Strahler; 2014; Heft 4; Seite 23 - 34; Wenig bekannte Tonmineralien: Neufunde von Dickit, Palygorskit und Rectorit aus der Schweiz
- Dickit: im Jahr 2009 gelang es Michael Soom und Peter Kürsteiner, im Einzugsgebiet des Ibachs nahe Steinegg das Tonmineral Dickit zu finden. Das Auftreten dieses Schichtsilikates im Alpstein konnte dabei erstmals nachgewiesen werden (Hofmann et al. 2014). Tonmineralien treten in der Regel in submikroskopischen Grössenordnungen auf und werden deshalb vom Sammler kaum beachtet. Anlass für den Fund bildete eine Mineralstufe, welche in der Sammlung des Naturmuseums St. Gallen mit der Bezeichnung 'Calcit und Gips' aufbewahrt wurde, aus dem gleichen Gebiet stammte und röntgenographisch als Dickit (und Calcit) bestimmt worden war. Im Bachbett des Ibachs sind Schiefermergel der Unteren Meeresmolasse mit kleinen Sandsteinbänken aufgeschlossen. Letztere sind von häufig auftretenden Calcitadern durchzogen, deren Hohlräume zuweilen hellbraun-beige, pulverige Massen aus Dickit enthalten. Beim Aufschlagen der Sandsteine entsteht zudem ein Geruch nach Petrol.
092_AI/AR / Säntis (Gasthaushang), Sentis, Grüenböhl
Koordinaten ca.: 2'744’130 / 1'234’910
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 142
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Im Abhang des alten Gasthauses gegen Grüenböhl konnten in den losen Gesteinsbrocken immer wieder Pyritkugeln gefunden werden.
- Pyrit: Pyritkonkretionen bis 6 cm Durchmesser.
Koordinaten ca.: 2'744’130 / 1'234’910
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom, Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 142
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Im Abhang des alten Gasthauses gegen Grüenböhl konnten in den losen Gesteinsbrocken immer wieder Pyritkugeln gefunden werden.
- Pyrit: Pyritkonkretionen bis 6 cm Durchmesser.
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093_AI / Säntis (Nordrand), Sentis, Potersalp;(Erdöl)
Koordinaten ca.: 2'743’924 / 1'237’257 Literatur:
- Schmidt,C., Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917;
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329 Im Gebiete der Potersalp am Nordrande des Säntis wurden in grünlichen Molassesandsteinen Imprägnationen von Erdöl getroffen.
- Erdöl:
Koordinaten ca.: 2'743’924 / 1'237’257 Literatur:
- Schmidt,C., Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917;
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329 Im Gebiete der Potersalp am Nordrande des Säntis wurden in grünlichen Molassesandsteinen Imprägnationen von Erdöl getroffen.
- Erdöl:
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094_AI / Weissbad (südöstlich), Chlus, Brüelbach
Koordinaten ca.: 2'751’940 / 1'241’170
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 202
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Am Büelbach, beim Ausgang der Chlus in einem schmalen Gesteinsstreifen aus Bürgen-Grünsand sind schmale Calcitbänder mit Hohlräumen zu finden.
- Calcit: als Rhomboeder bis 1 cm Kantenlänge, weiss. Mit schwarzen Asphaltspuren auf der Oberfläche und mit braunen Erdöleinschlüssen.
- Pyrit: feinverteilt im Gestein oder würfelig in Muschelschalen, winzig.
- Quarz: bis maximal 2 mm und dem Calcit aufgewachsen.
Koordinaten ca.: 2'751’940 / 1'241’170
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 202
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Am Büelbach, beim Ausgang der Chlus in einem schmalen Gesteinsstreifen aus Bürgen-Grünsand sind schmale Calcitbänder mit Hohlräumen zu finden.
- Calcit: als Rhomboeder bis 1 cm Kantenlänge, weiss. Mit schwarzen Asphaltspuren auf der Oberfläche und mit braunen Erdöleinschlüssen.
- Pyrit: feinverteilt im Gestein oder würfelig in Muschelschalen, winzig.
- Quarz: bis maximal 2 mm und dem Calcit aufgewachsen.
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095_AI / Weissbad, Brüelisau, Bummes (Steinbruch)
Koordinaten ca.: 2’75’1700 / 1'241’340 Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 203
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Der Steinbruch liegt zwischen Weissbad und Brüelisau und wurde erst 1985 eröffnet.
- Baryt: rhombenförmig, teils mit zonarem Aufbau, farblos bis grauweiss, bis 1 mm.
- Calcit: rhomboedrisch, komplizierte Flächenkombinationen, bis 6 cm, meistens durchscheinend oder weiss, teilweise mit Erdöleinschlüssen. Meisselförmige Zwillinge bis 2 mm. Weiter können Skalenoeder (bis 2 cm) und sogenannter Kanonenspat (bis 1 cm) gefunden werden.
- Pyrit: Kugeln bis 7 cm Durchmesser.
- Quarz: als sogenannten Öhrli-Diamanten bis 6 mm, oft mit Erdöleinschlüssen.
Koordinaten ca.: 2’75’1700 / 1'241’340 Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 203
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Der Steinbruch liegt zwischen Weissbad und Brüelisau und wurde erst 1985 eröffnet.
- Baryt: rhombenförmig, teils mit zonarem Aufbau, farblos bis grauweiss, bis 1 mm.
- Calcit: rhomboedrisch, komplizierte Flächenkombinationen, bis 6 cm, meistens durchscheinend oder weiss, teilweise mit Erdöleinschlüssen. Meisselförmige Zwillinge bis 2 mm. Weiter können Skalenoeder (bis 2 cm) und sogenannter Kanonenspat (bis 1 cm) gefunden werden.
- Pyrit: Kugeln bis 7 cm Durchmesser.
- Quarz: als sogenannten Öhrli-Diamanten bis 6 mm, oft mit Erdöleinschlüssen.
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096_AI / Weissbad, Brüelisau, Scherneegg (Steinbrüche)
Koordinaten ca.: 2'751’440 / 1'241’270 Literatur:
- Kürsteiner ,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 201
- Wagenplast, Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Bei der Lokalität Scherenegg, zwischen Weissbad und Brülisau gelegen, befinden sich drei aufgelassene Steinbrüche.
- Calcit: schöne Stufen (mittlerer Steinbruch) mit bis zu 6 cm breiten Rhomboedern, farblos oder hellgrau, mit kompliziert zusammengesetzten Flächen. Die Funde stammen aus der Zeit um 1902. Bis 3 cm (andere Steinbrüche), farblos oder weiss, in ähnlicher Ausbildung wie aus dem mittleren Steinbruch beschrieben.
- Pyrit: aus allen drei Steinbrüchen: kugelig, eingebettet im Gestein, bis 5 cm Durchmesser.
- Quarz: im Calcit, bis 3 cm.
Koordinaten ca.: 2'751’440 / 1'241’270 Literatur:
- Kürsteiner ,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 201
- Wagenplast, Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Bei der Lokalität Scherenegg, zwischen Weissbad und Brülisau gelegen, befinden sich drei aufgelassene Steinbrüche.
- Calcit: schöne Stufen (mittlerer Steinbruch) mit bis zu 6 cm breiten Rhomboedern, farblos oder hellgrau, mit kompliziert zusammengesetzten Flächen. Die Funde stammen aus der Zeit um 1902. Bis 3 cm (andere Steinbrüche), farblos oder weiss, in ähnlicher Ausbildung wie aus dem mittleren Steinbruch beschrieben.
- Pyrit: aus allen drei Steinbrüchen: kugelig, eingebettet im Gestein, bis 5 cm Durchmesser.
- Quarz: im Calcit, bis 3 cm.
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097_AR / Säntis (Südwestseite), Sentis
Koordinaten ca.: 743’974 / 234’888
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 140
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Funde stammen von der Südwestseite und von der Westseite des Gipfels. Die Pyritkugeln können lose im Gehängeschutt oder im Gestein eingelagert vorkommen. Unbekannt: Vom Säntisgipfel stammen sowohl lose im Geröll vorkommende als auch im Gestein eingewachsene Pyritkugeln mit einem Durchmesser von bis zu 6 cm. Meist sind die radialstrahligen Kugeln an ihrer Oberfläche oxidiert; in frischem oder aufgeschlagenem Zustand sind sie hellgelb, metallisch glänzend.
- Pyrit: Kugeln bis ca. 6 cm Durchmesser.
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Koordinaten ca.: 743’974 / 234’888
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 140
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Funde stammen von der Südwestseite und von der Westseite des Gipfels. Die Pyritkugeln können lose im Gehängeschutt oder im Gestein eingelagert vorkommen. Unbekannt: Vom Säntisgipfel stammen sowohl lose im Geröll vorkommende als auch im Gestein eingewachsene Pyritkugeln mit einem Durchmesser von bis zu 6 cm. Meist sind die radialstrahligen Kugeln an ihrer Oberfläche oxidiert; in frischem oder aufgeschlagenem Zustand sind sie hellgelb, metallisch glänzend.
- Pyrit: Kugeln bis ca. 6 cm Durchmesser.
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098_AR / Säntis (westlich Gipfel), Sentis
Koordinaten ca.: 743’974 / 234’888
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 140
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
- Calcit: als gelbliche und weisse Skalenoeder, bis 1 cm
- Quarz: bis 4 mm, auf Calcitschichten aufgewachsen.
Koordinaten ca.: 743’974 / 234’888
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 140
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
- Calcit: als gelbliche und weisse Skalenoeder, bis 1 cm
- Quarz: bis 4 mm, auf Calcitschichten aufgewachsen.
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099_AR / Alpstein, Weissbad, Scheeregg (Steinbruch), Brülisau
Koordinaten ca.: 2’750’900 / 1'241’600
Literatur:
- Kürsteiner,Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Der ehemalige Steinbruch liegt an der Strasse zwischen Weissbad und Brülisau.
- Calcit: klein, grau, vorherrschendes flaches Rhomboeder.
Koordinaten ca.: 2’750’900 / 1'241’600
Literatur:
- Kürsteiner,Peter; Schweizer Strahler; 1974; Seite 318-326; Die Mineralfundstellen im Alpsteinmassiv
- Wagenplast,Peter; der Aufschluss; 2001; Heft 6; Seite 321-329
Der ehemalige Steinbruch liegt an der Strasse zwischen Weissbad und Brülisau.
- Calcit: klein, grau, vorherrschendes flaches Rhomboeder.
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100_AR / Appenzell, Baschloch, Brülisau, Bühler, Enggenhütten, Engenhütten, Eggli, Gais, Goldachtal, Gonten, Handwiler Höhe, Heiden, Herisau, Katzenschwanz, Klustobel, Neppenegg, ob der Risi, Ruppen, Sitter, Speicher, Teufen, Trogen, Urnäsch, Wald;(Schieferkohle, Glanzkohle)
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 422
- Letsch, Emil; 1899; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, I. Lieferung; Seite 226-229;Die schweizerischen Molassen östlich der Reuss
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917 (Kohlebergbau).
Untermiocäne und oligocäne Süsswassernagelfluh. 2 km südöstlich Trogen und Engenhütten, 5 km nordwestlich Appenzell. Im Liegenden von Bunter Nagelfluh finden sich in blauen Sandsteinen, reich an Pflanzenresten, Kohlenschiefer sowie dünne Lagen von Glanzkohle und Schwemmholzstücke.
Letsch (1899): Zusammenstellung aus diversen schriftlichen Ueberlieferungen. An vielen Orten zeigen sich auch im dichten Sandstein Adern von Steinkohle, Glanzkohle und Blätterkohle, welche zwar in Herisau und Trogen bergmännisch bearbeitet worden sind; aber die Versuche wurden, weil die Adern nicht mächtig genug waren, und anstatt in der Tiefe sich zu verstärken, bald wieder ausgingen und nicht mehr als einzelne Nester im Gestein sich zeigten, nicht fortgesetzt." Aus: Versuche zu einer naturhistorischen Beschreibung etc., zit. von J. G. Schläpfer, pag. 53 "Im Kanton Appenzell sind ebenfalls an vielen Stellen Nester von oft schönen Steinkohlen gefunden worden, aber nirgends aushaltende Flöze." Aus: Bericht der pyrotechnischen Gesellschaft, zit. Zürich 1840. Bei einer Wuhrbaute "im Seien bei Zürchersmühle an der Urnäsch" wurden Kohlen ausgegraben. "Die Gegend von Urnäsch bis Gonten hat kleinere Steinkohlenadern; so ist vor Jahren ein Bauer mit einem Sack voll Steinkohlen zu uns gekommen, die er beim Brunnengraben gewonnen hat und die in unserm Kessel gut brannten." Aus: Brief von Gebrüder Rietmann, Kohlenhandlung, St. Gallen, an die Kohlenkommission. 7. Mai 1896.- "Zwischen Teufen und Bühler, nahe bei einer Mühle, an der Strasse rechter Hand, ist ein zur Erweiterung der Strasse abgeschürfter Hügel aus beinahe perpendikularen Schichten von Mergel und Sandstein bestehend, vorhanden, welche kleine Adern von der Dicke eines Viertelzolles (7,5 mm) von Steinkohle enthalten." - "In der Gemeinde Speicher, im "Eggli" genannt, finden sich ebenfalls in dichtem Sandstein nicht unbedeutende Drusen von Steinkohlen." Aus: Versuche zu einer naturhistorischen Beschreibung etc., zit. von J. G. Schläpfer, pag. 54 "In Trogen wurden durch die Herren Zellweger kostbare Versuche durch kundige Ingenieure angestellt. Man fand zwar im Baschloch (2,5 km ESE Trogen, im Goldachtale) an mehreren Stellen und auf Neppenegg (SW Trogen, 1048 m) in dichtem blauem Quadersandstein Glanzkohlen von 3-9 cm Dicke, jedoch nicht in der Ausdehnung, dass sie mit Nutzen auszubeuten gewesen wären." Aus: Versuche zu einer naturhistorischen Beschreibung etc., zit. von J. G. Schläpfer, pag. 55 Vom noch weiter E gelegenen Ruppen gibt es eine Untersuchung von Herrn Dr. Früh: "Im Sommer 1884 wurde das Gebäude der ehemaligen "Krone" (zirka 935 m) auf dem Ruppen, dem bekannten Bergübergange zwischen Altstätten im Rheintale und Trogen, erweitert und zugleich der Keller vertieft und vergrössert. Hiebei wurden schwärzliche fette Mergel mit Petrefakten angeschürft und kleinere Kohlenflözchen angeschnitten. Die stärkste Schicht, erreichte ca. 5 cm. "Östlich ist die letzte Spur, die ich von Steinkohlen angetroffen habe, an der Landstrasse zwischen Wald und Heiden, im Kayen, an einem kleinen Hügel nahe beim Schulhause, wo sie jedoch in sehr schmalen Adern im Mergelsandstein vorkommt." Aus: Versuche zu einer naturhistorischen Beschreibung etc., zit. von J. G. Schläpfer, pag. 55 Deicke (über das Vorkommen etc., zit. (1856)) erwähnt ebenfalls noch Kohlen vom Westabhang der Handwiler Höhe, sowie vom Ostabhang, dem sogenannten Katzenschwanz (3 km NW Appenzell an der Sitter). Das St. Galler Museum enthält sodann noch: Kohlenschiefer mit Rutschlinsen vom Klustobel bei Brülisau; Kohlen von ob der Risi in Gais; gebänderte Kohle von "hinter dem Himmelsberge" W Appenzell. Mit letzterem Ausdruck könnte Katzenschwanz gemeint sein, oder auch Enggenhütten (1,2 km W Katzenschwanz; an der Strasse nach Hundwil) wo in den 18-Fünfzigerjahren eine Grube in Tätigkeit war, dann aber durch einen Schlipf verschüttet wurde. Fast alle Funde aus diesen Gegenden sind verkohlte Schwemmholzstücke in Mergel, Sandstein oder Nagelfluh.
- Blätterkohle:
- Dopplerit: nach Kenngott vom Gontenbad, in grosser Menge im Torf vorkommend.
- Glanzkohle:
- Schieferkohle:
- Steinkohle:
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 422
- Letsch, Emil; 1899; Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, I. Lieferung; Seite 226-229;Die schweizerischen Molassen östlich der Reuss
- Schmidt, C.; Beiträge zur Geologie der Schweiz. Erläuterungen zur Karte der Fundorte von Mineralischen Rohstoffen in der Schweiz; 1917 (Kohlebergbau).
Untermiocäne und oligocäne Süsswassernagelfluh. 2 km südöstlich Trogen und Engenhütten, 5 km nordwestlich Appenzell. Im Liegenden von Bunter Nagelfluh finden sich in blauen Sandsteinen, reich an Pflanzenresten, Kohlenschiefer sowie dünne Lagen von Glanzkohle und Schwemmholzstücke.
Letsch (1899): Zusammenstellung aus diversen schriftlichen Ueberlieferungen. An vielen Orten zeigen sich auch im dichten Sandstein Adern von Steinkohle, Glanzkohle und Blätterkohle, welche zwar in Herisau und Trogen bergmännisch bearbeitet worden sind; aber die Versuche wurden, weil die Adern nicht mächtig genug waren, und anstatt in der Tiefe sich zu verstärken, bald wieder ausgingen und nicht mehr als einzelne Nester im Gestein sich zeigten, nicht fortgesetzt." Aus: Versuche zu einer naturhistorischen Beschreibung etc., zit. von J. G. Schläpfer, pag. 53 "Im Kanton Appenzell sind ebenfalls an vielen Stellen Nester von oft schönen Steinkohlen gefunden worden, aber nirgends aushaltende Flöze." Aus: Bericht der pyrotechnischen Gesellschaft, zit. Zürich 1840. Bei einer Wuhrbaute "im Seien bei Zürchersmühle an der Urnäsch" wurden Kohlen ausgegraben. "Die Gegend von Urnäsch bis Gonten hat kleinere Steinkohlenadern; so ist vor Jahren ein Bauer mit einem Sack voll Steinkohlen zu uns gekommen, die er beim Brunnengraben gewonnen hat und die in unserm Kessel gut brannten." Aus: Brief von Gebrüder Rietmann, Kohlenhandlung, St. Gallen, an die Kohlenkommission. 7. Mai 1896.- "Zwischen Teufen und Bühler, nahe bei einer Mühle, an der Strasse rechter Hand, ist ein zur Erweiterung der Strasse abgeschürfter Hügel aus beinahe perpendikularen Schichten von Mergel und Sandstein bestehend, vorhanden, welche kleine Adern von der Dicke eines Viertelzolles (7,5 mm) von Steinkohle enthalten." - "In der Gemeinde Speicher, im "Eggli" genannt, finden sich ebenfalls in dichtem Sandstein nicht unbedeutende Drusen von Steinkohlen." Aus: Versuche zu einer naturhistorischen Beschreibung etc., zit. von J. G. Schläpfer, pag. 54 "In Trogen wurden durch die Herren Zellweger kostbare Versuche durch kundige Ingenieure angestellt. Man fand zwar im Baschloch (2,5 km ESE Trogen, im Goldachtale) an mehreren Stellen und auf Neppenegg (SW Trogen, 1048 m) in dichtem blauem Quadersandstein Glanzkohlen von 3-9 cm Dicke, jedoch nicht in der Ausdehnung, dass sie mit Nutzen auszubeuten gewesen wären." Aus: Versuche zu einer naturhistorischen Beschreibung etc., zit. von J. G. Schläpfer, pag. 55 Vom noch weiter E gelegenen Ruppen gibt es eine Untersuchung von Herrn Dr. Früh: "Im Sommer 1884 wurde das Gebäude der ehemaligen "Krone" (zirka 935 m) auf dem Ruppen, dem bekannten Bergübergange zwischen Altstätten im Rheintale und Trogen, erweitert und zugleich der Keller vertieft und vergrössert. Hiebei wurden schwärzliche fette Mergel mit Petrefakten angeschürft und kleinere Kohlenflözchen angeschnitten. Die stärkste Schicht, erreichte ca. 5 cm. "Östlich ist die letzte Spur, die ich von Steinkohlen angetroffen habe, an der Landstrasse zwischen Wald und Heiden, im Kayen, an einem kleinen Hügel nahe beim Schulhause, wo sie jedoch in sehr schmalen Adern im Mergelsandstein vorkommt." Aus: Versuche zu einer naturhistorischen Beschreibung etc., zit. von J. G. Schläpfer, pag. 55 Deicke (über das Vorkommen etc., zit. (1856)) erwähnt ebenfalls noch Kohlen vom Westabhang der Handwiler Höhe, sowie vom Ostabhang, dem sogenannten Katzenschwanz (3 km NW Appenzell an der Sitter). Das St. Galler Museum enthält sodann noch: Kohlenschiefer mit Rutschlinsen vom Klustobel bei Brülisau; Kohlen von ob der Risi in Gais; gebänderte Kohle von "hinter dem Himmelsberge" W Appenzell. Mit letzterem Ausdruck könnte Katzenschwanz gemeint sein, oder auch Enggenhütten (1,2 km W Katzenschwanz; an der Strasse nach Hundwil) wo in den 18-Fünfzigerjahren eine Grube in Tätigkeit war, dann aber durch einen Schlipf verschüttet wurde. Fast alle Funde aus diesen Gegenden sind verkohlte Schwemmholzstücke in Mergel, Sandstein oder Nagelfluh.
- Blätterkohle:
- Dopplerit: nach Kenngott vom Gontenbad, in grosser Menge im Torf vorkommend.
- Glanzkohle:
- Schieferkohle:
- Steinkohle:
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101_AR / Appenzell, Herisau
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 420 Kenngott erwähnt Asphalt in Kalkstein zwischen Herisau und Teufen.
- Asphalt:
Literatur:
- Kenngott, Adolf; Minerale der Schweiz nach ihren Eigenschaften und Fundorten; 1866; Seite 420 Kenngott erwähnt Asphalt in Kalkstein zwischen Herisau und Teufen.
- Asphalt:
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102_AR / Blatten, Goldach, Goldachschlucht, Grütli (Steinbruch), Lustmühle, St. Georgen, Schaugenbad, Seelaffen, Sitter, Staad, Steinach, Sturzenegg, Urnäsch, Zweibruggen, Zweibrücken
Literatur:
- Büchi, Ulrich / Hofmann, Franz; Eclogae Geologicae Helvetiae; 1945; Band 38; Heft 1; Seite 195 - 205; Über das Vorkommen kohlig-kieseliger Schichten und verkieselter Baumstämme in der obern marinen Molasse von St. Gallen
Koordinaten Sturzenegg: 2'741’750 / 1'251’240, 740 m ü. M. Koordinaten Urnäsch-Dorf: 739.160 / 242.120, 835 MüM Koordinaten Staad/Seelaffen 2'759’010 / 1'261’010, 430 m ü. M. Aus der oberen marinen Molasse von St. Gallen, zwischen den klassischen Querprofilen der Goldach im E und der Sitter-Urnäsch im W, sind zwei Kohlenflöze bekannt.
Stollen Sturzenegg: Schichten von Plattensandstein, Pechkohle und kohlig-kieselige Schichten, etc. Im Gebiete der Urnäsch haben wir ein Nordauskeilen des Flözes mit den kohlig-kieseligen Schichten. In der Gegend von St. Georgen ist das Flöz auf einer Strecke von über 300 m mehrmals aufgeschlossen, so im Stollen des Herrn Brägger (Bäckerei beim Friedhof), an der Steinach bei der Schokoladefabrik Maestrani und beim kleinen Weiher östlich derselben. Das Flöz kann also über 5,5 km verfolgt werden. Die kohlig-kieseligen Schichten: Dieses tiefschwarze matte Gestein wurde oft von früheren Autoren als harter, bituminöser Süsswasserkalk bezeichnet, obwohl schon A. Escher von der Linth in seinen Tagebüchern und später E. Letsch auf seinen kieselig-tonigen Charakter aufmerksam gemacht hat. Die chemische wie die mikroskopische Analyse ergaben, dass das Gestein, abgesehen von höchst seltenen kalkigen Molluskenschalen, ausschliesslich aus Quarz und kohliger Substanz gebildet wird. Parallel der Schichtung bemerken wir einen Wechsel von braunen Fasermassen, in mehr oder weniger dunkler Tönung, mit kleinen Bändchen und Drusen, die von Quarzkriställchen, der Grössenordnung 0.05 - 0,02 mm, erfüllt sind. Wir haben im W an der Urnäsch vier und an der Sitter zwei verschiedene Kalkhorizonte zu unterscheiden. Ein heller und ein dunkler, bituminöser Kalk liegt im unmittelbar Liegenden der kohlig-kieseligen Schichten; 2 m tiefer, an der Urnäsch, tritt ein heller, bituminöser Kalk auf, und endlich begleitet im Stollen von Sturzenegg ein sehr dunkler stark kohliger Kalk das tiefste Kohlenflöz oder vertritt es. Die Kohle, die gegenüber den kohligen und bituminösen Gesteinen zurücktritt, ist meist als glänzende sog. Pechkohle ausgebildet. Die untere Flözgruppe mit kohlig-kieseligen Schichten liegt unmittelbar über dem burdigalen Basiskonglomerat in der tiefen Goldachschlucht bei Schaugenbad. Das obere Flöz ist am rechten Ufer in einem heute noch begehbaren Stollen angefahren worden, während die beiden tieferen Flöze südlich Kasten ob der Nagelfluhwand aufgeschlossen sind.- Pechkohl: - Verkieseltes Holz: Innerhalb des Burdigalien von St. Gallen wurden an folgenden Orten verkieselte Baumstämme gefunden:
Hauptfundstellen:
- Im W an der Urnäsch in der unter der obern Kieselflözgruppe liegenden Nagelfluh.
- über obiger Nagelfluh am kleinen Weiher E der Schokoladefabrik Maestrani St. Georgen.
- Seelaffe Martinsbrücke-Blatten/Staad, kleiner Nebenbach E der Martinsbrücke an der Goldach.
- Strandbildung im untersten Burdigalien an der Goldach. Weitere Fundstellen:
- Innerhalb der Nagelfluh 90 m tiefer als jene im Liegenden der obern Kohlenflözgruppe an der Urnäsch.
- Innerhalb der Ringelbergnagelfluh und darüber im Plattensandstein an der Sitter W Zweibruggen (heute Zweibrücken) und im Räume von St. Georgen.
- Steinbruch im Basiskonglomerat an der Strasse St. Gallen-Teufen unterhalb Lustmühle. Spärliche Funde:
- in den Plattensandsteinen dicht über der obern Seelaffe im Raume von Rorschach, in der oberen Seelaffe selbst bei Blatten/Staad und in der untern Seelaffe von Rossbüchel bei Wienacht.
Einziger Fund aus dem Helvétien: Steinbruch in der oberen Grenznagelfluh bei Grütli (Strasse St. Gallen-Rehtobel). An den Hauptfundstellen treten die Stämme in grösserer Anzahl auf. Stämme von über 10 cm Durchmesser sind häufig. Die grössten Exemplare können 30 cm Durchmesser übersteigen und erreichen eine Länge bis über 10 m. Bei St. Georgen ist neben dem Stamme noch ein Teil des Astwerkes erhalten. In den Fundstellen E Borschach können nur ganz kleine verkieselte Holzstücke gefunden werden, auch treten sie nur sporadisch auf, was auf eine Verschwemmung aus den Hauptfundgebieten schliessen lässt. Mikroskopisch zeigen die Stämme meist eine ausgezeichnete Erhaltung der Holzstruktur. Die grösseren Stammexemplare zeigen meist eine schöne Erhaltung der Jahrringe und im Zentrum eine lockere, kohlige Masse, in die bis über 0,5 mm lange, zweispitzige, idiomorphe Quarzkriställchen eingelagert sind, die meist bituminöse Kerne umschliessen. Oft wird die Holzstruktur von Quarzkriställchen durchspiesst, ohne dass diese zerstört wurde. Aussen werden die Stämme meist von einer mehr oder weniger dicken, nicht verkieselten Kohlenschicht umgeben. Eine stellenweise einseitige Abnützung der Stämme lässt auf einen gewissen Transport schliessen.
Literatur:
- Büchi, Ulrich / Hofmann, Franz; Eclogae Geologicae Helvetiae; 1945; Band 38; Heft 1; Seite 195 - 205; Über das Vorkommen kohlig-kieseliger Schichten und verkieselter Baumstämme in der obern marinen Molasse von St. Gallen
Koordinaten Sturzenegg: 2'741’750 / 1'251’240, 740 m ü. M. Koordinaten Urnäsch-Dorf: 739.160 / 242.120, 835 MüM Koordinaten Staad/Seelaffen 2'759’010 / 1'261’010, 430 m ü. M. Aus der oberen marinen Molasse von St. Gallen, zwischen den klassischen Querprofilen der Goldach im E und der Sitter-Urnäsch im W, sind zwei Kohlenflöze bekannt.
Stollen Sturzenegg: Schichten von Plattensandstein, Pechkohle und kohlig-kieselige Schichten, etc. Im Gebiete der Urnäsch haben wir ein Nordauskeilen des Flözes mit den kohlig-kieseligen Schichten. In der Gegend von St. Georgen ist das Flöz auf einer Strecke von über 300 m mehrmals aufgeschlossen, so im Stollen des Herrn Brägger (Bäckerei beim Friedhof), an der Steinach bei der Schokoladefabrik Maestrani und beim kleinen Weiher östlich derselben. Das Flöz kann also über 5,5 km verfolgt werden. Die kohlig-kieseligen Schichten: Dieses tiefschwarze matte Gestein wurde oft von früheren Autoren als harter, bituminöser Süsswasserkalk bezeichnet, obwohl schon A. Escher von der Linth in seinen Tagebüchern und später E. Letsch auf seinen kieselig-tonigen Charakter aufmerksam gemacht hat. Die chemische wie die mikroskopische Analyse ergaben, dass das Gestein, abgesehen von höchst seltenen kalkigen Molluskenschalen, ausschliesslich aus Quarz und kohliger Substanz gebildet wird. Parallel der Schichtung bemerken wir einen Wechsel von braunen Fasermassen, in mehr oder weniger dunkler Tönung, mit kleinen Bändchen und Drusen, die von Quarzkriställchen, der Grössenordnung 0.05 - 0,02 mm, erfüllt sind. Wir haben im W an der Urnäsch vier und an der Sitter zwei verschiedene Kalkhorizonte zu unterscheiden. Ein heller und ein dunkler, bituminöser Kalk liegt im unmittelbar Liegenden der kohlig-kieseligen Schichten; 2 m tiefer, an der Urnäsch, tritt ein heller, bituminöser Kalk auf, und endlich begleitet im Stollen von Sturzenegg ein sehr dunkler stark kohliger Kalk das tiefste Kohlenflöz oder vertritt es. Die Kohle, die gegenüber den kohligen und bituminösen Gesteinen zurücktritt, ist meist als glänzende sog. Pechkohle ausgebildet. Die untere Flözgruppe mit kohlig-kieseligen Schichten liegt unmittelbar über dem burdigalen Basiskonglomerat in der tiefen Goldachschlucht bei Schaugenbad. Das obere Flöz ist am rechten Ufer in einem heute noch begehbaren Stollen angefahren worden, während die beiden tieferen Flöze südlich Kasten ob der Nagelfluhwand aufgeschlossen sind.- Pechkohl: - Verkieseltes Holz: Innerhalb des Burdigalien von St. Gallen wurden an folgenden Orten verkieselte Baumstämme gefunden:
Hauptfundstellen:
- Im W an der Urnäsch in der unter der obern Kieselflözgruppe liegenden Nagelfluh.
- über obiger Nagelfluh am kleinen Weiher E der Schokoladefabrik Maestrani St. Georgen.
- Seelaffe Martinsbrücke-Blatten/Staad, kleiner Nebenbach E der Martinsbrücke an der Goldach.
- Strandbildung im untersten Burdigalien an der Goldach. Weitere Fundstellen:
- Innerhalb der Nagelfluh 90 m tiefer als jene im Liegenden der obern Kohlenflözgruppe an der Urnäsch.
- Innerhalb der Ringelbergnagelfluh und darüber im Plattensandstein an der Sitter W Zweibruggen (heute Zweibrücken) und im Räume von St. Georgen.
- Steinbruch im Basiskonglomerat an der Strasse St. Gallen-Teufen unterhalb Lustmühle. Spärliche Funde:
- in den Plattensandsteinen dicht über der obern Seelaffe im Raume von Rorschach, in der oberen Seelaffe selbst bei Blatten/Staad und in der untern Seelaffe von Rossbüchel bei Wienacht.
Einziger Fund aus dem Helvétien: Steinbruch in der oberen Grenznagelfluh bei Grütli (Strasse St. Gallen-Rehtobel). An den Hauptfundstellen treten die Stämme in grösserer Anzahl auf. Stämme von über 10 cm Durchmesser sind häufig. Die grössten Exemplare können 30 cm Durchmesser übersteigen und erreichen eine Länge bis über 10 m. Bei St. Georgen ist neben dem Stamme noch ein Teil des Astwerkes erhalten. In den Fundstellen E Borschach können nur ganz kleine verkieselte Holzstücke gefunden werden, auch treten sie nur sporadisch auf, was auf eine Verschwemmung aus den Hauptfundgebieten schliessen lässt. Mikroskopisch zeigen die Stämme meist eine ausgezeichnete Erhaltung der Holzstruktur. Die grösseren Stammexemplare zeigen meist eine schöne Erhaltung der Jahrringe und im Zentrum eine lockere, kohlige Masse, in die bis über 0,5 mm lange, zweispitzige, idiomorphe Quarzkriställchen eingelagert sind, die meist bituminöse Kerne umschliessen. Oft wird die Holzstruktur von Quarzkriställchen durchspiesst, ohne dass diese zerstört wurde. Aussen werden die Stämme meist von einer mehr oder weniger dicken, nicht verkieselten Kohlenschicht umgeben. Eine stellenweise einseitige Abnützung der Stämme lässt auf einen gewissen Transport schliessen.
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103_AR / Stein, Blindenau, Sitter
Koordinaten ca.: 2'745’480 / 1'247’150
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 226
In der steilen Böschung der Sitter bei Blindenau.
- Calcit: in der sogenannten Fingernagelform, bis 5 cm, weiss bis farblos.
Koordinaten ca.: 2'745’480 / 1'247’150
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 226
In der steilen Böschung der Sitter bei Blindenau.
- Calcit: in der sogenannten Fingernagelform, bis 5 cm, weiss bis farblos.
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104_AR / Stein, Mülbach
Koordinaten ca.: 2'744’660 / 1'247’820
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 227
Vor allem in der linken Böschung des Mülbachs südöstlich von Stein.
- Baryt: rhombenförmig, bis 4 mm, glasklar, mit ausgeprägtem Oberflächenglanz.
- Calcit: Rhomboederkombinationen, Skalenoeder oder als sogenannter Fingernagelcalcit, bis 4 cm, farblos oder weiss, teilweise mit schönem Oberflächenglanz.
Koordinaten ca.: 2'744’660 / 1'247’820
Literatur:
- Kürsteiner,Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 227
Vor allem in der linken Böschung des Mülbachs südöstlich von Stein.
- Baryt: rhombenförmig, bis 4 mm, glasklar, mit ausgeprägtem Oberflächenglanz.
- Calcit: Rhomboederkombinationen, Skalenoeder oder als sogenannter Fingernagelcalcit, bis 4 cm, farblos oder weiss, teilweise mit schönem Oberflächenglanz.
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105_AR / Urnäschtobel, Teufelsmauern
Koordinaten ca.: 2'740’110 / 1'244’310
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 229
Die Teufelsmauern befinden sich in der Flussböschung der Urnäsch, nördliche der Zürchersmühle bei Urnäsch (Kürsteiner, 2007).
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit oder als Skalenoeder bis 3 cm, durchscheinend oder gelblich weiss.
Koordinaten ca.: 2'740’110 / 1'244’310
Literatur:
- Kürsteiner, Peter & Soom,Michael; Mineralien im Alpstein; 2007; Seite 229
Die Teufelsmauern befinden sich in der Flussböschung der Urnäsch, nördliche der Zürchersmühle bei Urnäsch (Kürsteiner, 2007).
- Calcit: als sogenannter Fingernagelcalcit oder als Skalenoeder bis 3 cm, durchscheinend oder gelblich weiss.
